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In Genf hat am 17. Februar 2026 die nächste Runde trilateraler Verhandlungen zwischen Ukraine, Russland und USA begonnen. Die zweitägigen Gespräche bauen auf vorherigen Runden in Abu Dhabi auf und stehen unter Vermittlung der US-Regierung.
Zentrale Themen und Positionen:
Russland, vertreten durch Chefunterhändler Wladimir Medinski, fordert Diskussionen über die besetzten Gebiete wie Luhansk und Donezk sowie einen Rückzug ukrainischer Truppen. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte ein „breiteres Themenspektrum“, inklusive territorialer Fragen.
Die Ukraine, angeführt von Sicherheitsratssekretär Rustem Umerow und Stabschef Kyrylo Budanow, priorisiert humanitäre Aspekte, Sicherheitsgarantien, einen Energiewaffenstillstand und eine Überwachungsmission für einen potenziellen Waffenstillstand.
Hintergrund und Erwartungen:
Erwartungen an einen Durchbruch sind gering, wenige Tage vor dem vierten Kriegsjahrestag. Selenskyj fordert Sanktionsdruck, um Russland zum Kompromiss zu zwingen.
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Bildquelle: StanislavSukhin / shutterstock

