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38 Jahre von der UNO angeführter Code-Red-Rhetorik . Das Ergebnis ist verheerend.

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Nach 38 Jahren von der UNO angeführter Code-Red-Rhetorik ist das Ergebnis verheerend. Nicht einmal 1 ppm CO₂ ₂ vermieden. Die Kosten bis 2050 werden 275 Billionen US-Dollar betragen – 9,2 Billionen US-Dollar pro Jahr (McKinsey, 2022). Das entspricht etwa dem 2,5-Fachen des gesamten jährlichen BIP der Welt. Kein einziges Leben konnte vor dem Klimawandel gerettet werden, das durch billige und zuverlässige Energie besser hätte geschützt werden können. Das ist der größte Glaubensverlust überhaupt. Es ist erschreckend. Während die UN einer globalen Umverteilung des Reichtums hinterherjagte, waren die Kosten für unsere Zukunft immens. Stellen Sie sich vor, welche Welt wir hätten aufbauen können, wenn dieses Kapital nicht in eine gescheiterte Ideologie geflossen wäre. Das UN-Programm zur Umverteilung des Reichtums hat den Planeten nicht gerettet, sondern nur eine neue bürokratische Klasse finanziert. Die Realität fordert nun endlich ihre Schulden ein.

After 38 years of UN-led Code Red rhetoric, the math is devastating.

Not 0.1°C of warming reduced. Not one life saved. Not 1 ppm of CO₂ avoided. The price tag by 2050 will be $275 trillion – at $9.2 trillion every year (McKinsey, 2022). This is roughly 2.5 times the entire… pic.twitter.com/DQ0TNiaDxD

— Peter Clack (@PeterDClack) February 22, 2026

https://x.com/PeterDClack/status/2025720625810264237?s=20

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Deutsche Marine erhält erstes unbemanntes Unterwasserfahrzeug „BlueWhale“

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Vorschau ansehen Neben U-Booten und anderen Schiffen setzt die Marine auch auf unbemannte Unterwasserfahrzeuge. Das erste Seefahrzeug – vom Typ „BlueWhale“ – wurde nun der Bundeswehr übergeben.
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Wasserman Schultz: Need Tax Credits to 'Make Sure' ACA Policies 'Remain Affordable'

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During NewsNation’s State of the Union coverage on Tuesday, Rep. Debbie Wasserman Schultz (D-FL) said that part of the Democratic Party’s agenda is to extend tax credits to “make sure that the Affordable Care Act policies remain affordable.” Host Leland

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Hayek-Club Dresden: „Wasserdampf  bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂“

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Es lädt herzlich ein der Hayek-Club Dresden

Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Limburg: »Wasserdampf  bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂«

Freitag, 6. März 2026; Veranstaltungsbeginn wird 19.30 Uhr sein. Einlaß ab 19.00 Uhr. Ende von Vortrag und Diskussion etwa nach 21.00 Uhr.
Kulturhaus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6, 01326 Dresden. Infos zum Veranstaltungsort ⋙ Link
Eintrittskarten: 13 € und 10 € ermäßigt.
Kartenbestellung bitte direkt an Dr. Reinhard Günzel [email protected] Wer sich per Email bei ihm angemeldet hat, erhält eine Benachrichtigung. Restkarten an der Abendkasse.

Wer sich per Email angemeldet hat, erhält eine Benachrichtigung. Restkarten an der Abendkasse.

Zum Freitag, dem 6. März 2026 laden wir zum Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Limburg: »Wasserdampf bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂« ins KulturHaus Loschwitz ein.

Limburg gehört zu den bekanntesten Aufklärern zu den Themen Klima und Energie. Er lehnt die ideologiegetriebene „Klimapanik“ ab, denn – so hat er es in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen – u.a. bei korrekter Behandlung der Fehlertheorie enthalten die Datensätze der sog. „Weltmitteltemperatur“ kein anthropogenes CO₂-Signal. Auch die Darstellung der CO₂-Entwicklung von 0,028 % vor 1958 auf aktuell 0,042 % ist krass fehlerhaft, denn die Datensätze dazu, die aus Eisbohrkernen gewonnen werden, zeigen Differenzen zwischen Jahres-Wasser und zugeordnetem CO₂ von bis zu vielen hundert Jahren. Das und vieles mehr wird Inhalt des Vortrages sein. Limburg tritt seit vielen Jahren unermüdlich für eine Beendigung der zerstörerischen „Energiewende“-Politik ein, getreu dem Motto von EIKE: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“

Wir hoffen auf rege Teilnahme an dem interessanten Vortragsabend und freuen uns auf Sie und weitere interessierte Bekannte, die Sie gern mitbringen können.

Zur Person
Michael Limburg ist Vizepräsident des Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE). Er studierte Elektrotechnik mit Zusatzstudium der Mess- und Regeltechnik, Abschluss Diplom-Ingenieur und arbeitete zunächst als Entwickler von Elektronik für Fernseher, später als Manager. Nach seinem (Un-)Ruhestand im Jahr 2001 begann er sich mit dem Thema Klima zu befassen. 2007 gründete Limburg mit Gleichgesinnten das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE), welche heute als die wichtigste Stimme der deutschen Klimarealisten gilt. Limburg hält Vorträge, schreibt Artikel und ist Autor mehrerer Bücher zum Thema, darunter »Klimahysterie – was ist dran? Der neue Nairobi-Report über Klimawandel, Klimaschwindel und Klimawahn« (2009); (mit Fred F. Mueller) »Strom ist nicht gleich Strom: Warum die Energiewende nicht gelingen kann« (2015) und »Die Treibhaushypothese: Alles Schall und Rauch? Eine Kritik auf der Basis exakter Naturwissenschaften« (2021). Eine erweitert Neuauflage ist in Arbeit.

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Windparks beeinflussen Gezeiten und Temperaturen in der Nordsee

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Vorschau ansehen Der Einfluss von Windparks in der Nordsee auf ihre Umwelt ist noch nicht vollständig erforscht. Gleichzeitig ist hier ein umfassender Ausbau geplant. Ergebnisse des Helmholtz-Zentrums Hereon zeigen nun, dass die Kraftwerke nicht nur die Strömungsmuster von Ebbe und Flut großräumig beeinflussen.
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Wasserstoffspeicher sind Privatsache, so das Bundeswirtschaftsministerium

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Der gerade vorgelegte Energiewende-Monitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin sieht einen positiven Trend beim Ausbau von Solar- und Windenergie. Genau genommen handelt es sich bei diesem Monitor lediglich um einen Stromwende-Monitor unter völliger Außerachtlassung der Wasserstoffwende, bei der mindestens genauso viel Energie darzustellen ist wie bei der Stromwende. Um aber die gesetzlichen 2030er-Ziele der Energiewende zu erreichen, müsse der Ausbau noch beschleunigt werden. Von Heinz-J. Bontrup und Markus J. Löffler.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Zur Vermeidung von Stromausfällen verlangt ein weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) jedoch dringend nach großen Stromspeichern für den Fall, dass Wind und Sonne nicht hinreichend vorhanden sind. Über die dabei zukünftig notwendige Speicherleistung beim Strom stellt das DIW nur fest: „Ende 2025 betrug die gesamte in Deutschland installierte Stromspeicherleistung 25,5 Gigawatt. Dies entspricht rund 43 Prozent der durchschnittlichen Stromnachfrage. Rund die Hälfte dieser Speicherleistung machen mittlerweile Heimspeicherbatterien aus, die mit Aufdachsolaranlagen gekoppelt sind. Ihre Gesamtleistung ist in den vergangenen Jahren parallel zum Boom der Photovoltaik stark gewachsen.“ Kein Wort schreibt das DIW im Kontext zur notwendigen Gewinnung und Speicherung von Wasserstoff, ohne die eine hinreichende Stromspeicherung zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende nicht gelingen wird. Die fehlende Nennung irgendeines Hinweises darauf, dass nicht nur für den Stromwendeteil der Energiewende Wasserstoffspeicher benötigt werden, sondern in erheblich größerem Umfang auch Wasserstoffspeicher für importierten Wasserstoff, ist mehr als nachlässig. So sollen im Stromwendeteil lediglich bis zu 150 TWh/Jahr Wasserstoff erzeugt werden; diese Zahl ergibt sich rechnerisch aus dem genehmigten Netzentwicklungsplan 2025. Der Gesamtbedarf Deutschlands liegt im Jahr 2045 gemäß Nationalem Wasserstoffrat hingegen zwischen 620 und knapp 1.300 TWh/Jahr.

Wir haben deshalb der Bundesregierung bzw. dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) am 11. Februar 2026 über das Transparenzportal „FragDenStaat“ die konkrete Frage gestellt, „wie viele Untergrundspeicher Deutschland im Jahr 2045 für Wasserstoff aus heimischer und ausländischer Elektrolyse plant“.

Die folgende Antwort des Bundesministeriums hat uns erschüttert:

Die Planung von Untergrundspeichern für die Aufnahme von Wasserstoff ist eine unternehmerische Entscheidung, abhängig von den Erfordernissen des Marktes. Uns liegen keine Erkenntnisse vor, von wie vielen Speichern die Unternehmen im Jahr 2045 ausgehen. Aufgrund der großen Unsicherheiten am Wasserstoffmarkt dürften endgültige Entscheidungen dazu erst in Zukunft erfolgen.“

Was lediglich wie eine routinemäßige Verwaltungsantwort klingt, hat bei wissenschaftlicher Betrachtung in Wahrheit enorme Sprengkraft. Denn sie bedeutet nichts anderes, als dass für einen der zentralen Bausteine der Energiewende – die notwendige großskalige Speicherung von Wasserstoff – keine staatliche Ausbauplanung existiert. Speicher sind, so das Ministerium, Privatsache von Unternehmern. Unglaublich! Wann begreift die immer noch neoliberal bis zu marktradikal beseelte herrschende Politik endlich, dass das am Ende nur zu schwerwiegenden gesamtwirtschaftlichen Fehlallokationen führt? Und die Energieversorgung einer Volkswirtschaft mit dem Basisgut Energie kann man schon gar nicht den freien Marktmechanismen und einer unternehmerischen Freiheit mit unterlegter Profitfunktion überlassen, zumal diese sich regelmäßig in einer einzelwirtschaftlichen Rationalitätsfalle befindet und damit gesamtwirtschaftlich zu kontraproduktiven Ergebnissen führt. So gelingt die Energiewende nicht!

Politik war bisher unfähig, einen zum Gelingen der Transformation notwendigen energiewirtschaftlichen und -technischen Masterplan zu entwickeln und der Öffentlichkeit zur gesellschaftlichen (demokratischen) Diskussion vorzulegen. Politik denkt nicht zielführend holistisch, sondern allenfalls partiell. Die daraus folgenden negativen Ergebnisse sind sattsam bekannt. Unerträglich wird es, wenn Politik im Zusammenhang mit der gesamtgesellschaftlichen Energieversorgung noch einseitige Kapitalinteressen bzw. die Interessen der privatwirtschaftlichen Energieunternehmen bedient, die bis heute über eine ungebrochene Marktmacht zur Profitmaximierung über Strompreise verfügen und sich zusätzlich noch ihrer Verantwortung beim Atomausstieg entziehen konnten, wobei Milliarden an Subventionen ohne Gegenleistung erbeutet wurden, die zukünftig andere in der Volkswirtschaft erarbeiten müssen. (Siehe dazu ausführlich den Beitrag „Heinz-J. Bontrups Stellungnahme zur Verteilung der Kosten der kerntechnischen Entsorgung“ auf den NachDenkSeiten vom 2. Januar 2017)

Warum Speicher keine Nebensache sind

Worum geht es im Folgenden? Die deutsche Energiewende, genauer die Stromwende, basiert auf einer klaren Annahme: Strom aus Wind und Sonne wird künftig die tragende Säule des Energiesystems sein. Doch Wind und Sonne liefern ihre Energie nicht immer dann, wenn sie gebraucht wird, sondern dann, wenn sie verfügbar ist. Im Sommer entstehen hohe Überschüsse aus Photovoltaik. Im Winter hingegen steigen Stromlasten und Wärmebedarf stark an. Diese saisonale Diskrepanz ist kein Randproblem, sondern eine der Kernherausforderungen der energiewirtschaftlichen Transformation.

Strategische Modellrechnungen zur Energiewende – etwa die sogenannten Langfristszenarien – kommen zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2045 zur Überbrückung der Wintermonate Wasserstoffspeicher mit einem Energieinhalt von 76 bis 80 Terawattstunden (TWh) erforderlich sein werden. Diese Zahl bezieht sich auf sogenanntes „Arbeitsgas“, also die tatsächlich nutzbare Energiemenge. Diese Größenordnung findet sich auch im „Weißbuch Wasserstoffspeicherung“ des BMWE wieder.

Gedacht ist dieser Speicherblock für die saisonale Glättung: Überschüssiger Sommerstrom wird per Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt, gespeichert und im Winter in wasserstofffähigen Kraftwerken rückverstromt. Aus den Szenarien des Netzentwicklungsplans ergibt sich, dass dafür etwa 135 bis 150 TWh Wasserstoff pro Jahr in Deutschland erzeugt werden könnten – abhängig von der angenommenen Elektrolyseleistung.

Doch selbst dieser Mindestbedarf von 80 TWh Speicher steht heute nicht zur Verfügung!

Status quo: ernüchternde Kapazitäten

Der Nationale Wasserstoffrat hat bereits 2021 darauf hingewiesen, dass sämtliche deutschen Salzkavernenspeicher, in denen derzeit rund 168 TWh Erdgas gelagert werden können, für Wasserstoff nur eine deutlich geringere Kapazität aufweisen würden: etwa 33 TWh Porenspeicher, die weitere rund 94 TWh Erdgas aufnehmen, sind nur eingeschränkt geeignet. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass höchstens ein Viertel davon umgerüstet werden könnte – also vielleicht weitere fünf TWh Wasserstoff speicherbar sind.

In Summe stehen heute also weniger als 40 TWh potenziell nutzbarer Wasserstoff-Untergrundspeicher zur Verfügung – nicht einmal die Hälfte dessen, was für die saisonale Stromsicherung laut offizieller Planung mindestens erforderlich wäre.

Doch damit endet die Rechnung noch nicht.

Der eigentliche Maßstab: der Gesamtbedarf an Wasserstoff

Die öffentliche Diskussion konzentriert sich häufig auf die 80 TWh saisonale Speicher für das Stromsystem mit seinen maximal 150 TWh Wasserstofferzeugung. Doch das ist nur ein kleiner Teil des Bildes: Der Nationale Wasserstoffrat geht für 2045 von einem Gesamtbedarf zwischen 620 und knapp 1.300 TWh Wasserstoff pro Jahr aus. In der Wasserstoff-Importstrategie der Bundesregierung wird immerhin schon ein Importbedarf von 360 bis 500 TWh Wasserstoff sowie von zusätzlich rund 200 TWh Derivaten (z.B. Ammoniak) genannt – oder mehr oder weniger.

Selbst wenn man konservativ rechnet, wird der heimisch erzeugte Wasserstoff nur einen Bruchteil des Bedarfs decken können. Der Rest muss importiert werden. Hier beginnt erst das eigentliche Speicherproblem.

Der Vergleich mit Erdgas

Um eine erste Größenordnung zu erhalten, hilft ein Blick auf das heutige Erdgas-System.

Deutschland setzte im Jahr 2024 rund 900 TWh Erdgas um (Importe plus Eigenförderung). Dafür standen Erdgas-Untergrundspeicher mit einer Arbeitsgas-Kapazität von etwa 225 TWh zur Verfügung. Das entspricht rund 25 Prozent des Jahresumsatzes. Überträgt man diese Relation auf einen künftigen Wasserstoffmarkt von bis zu 1.300 TWh, ergäbe sich überschlägig ein Speicherbedarf von bis zu 320 TWh.

Selbst wenn man Annahmen zugunsten einer geringeren Saisonalität beim Wasserstoffverbrauch trifft – etwa, weil Verkehr und Niedertemperaturwärme weitgehend elektrifiziert werden –, verbleibt immer noch ein optimistisch abschätzbarer Speicherbedarf von bis zu 200 TWh. Zur Erinnerung: Heute verfügbar sind aber nur unter 40 TWh, ein Fünftel.

Der Importfaktor: 80 Prozent per Schiff

Geht man spekulativ davon aus, dass 80 Prozent des importierten Wasserstoffs als flüssiges Ammoniak per Schiff geliefert werden, verschiebt sich die Problematik zusätzlich.

Ein solcher Importweg ist diskontinuierlich: Schiffe kommen in Chargen, Wetterbedingungen beeinflussen Fahrpläne, geopolitische Risiken sind nicht auszuschließen. Soll – analog zur europäischen Gas-Sicherheitsverordnung – eine 30-Tage-Versorgungsreserve für den importabhängigen Restmarkt vorgehalten werden, ergeben sich neue Zahlen:

Bei einem Restmarkt von 450 TWh pro Jahr wären rund 37 TWh Reserve erforderlich. Bei 1.050 TWh sind es rund 86 TWh. Diese Energiemengen müssten als Ammoniak zwischengelagert werden – in Tankanlagen in Häfen. Das entspricht mehreren Millionen Tonnen Lagerbestand und weit über hundert Großtanks. Technisch ist das machbar. Infrastrukturpolitisch ist es eine Mammutaufgabe, und die Lagerung von Ammoniak ist nicht unproblematisch – siehe Explosionen in Beirut/Libanon 2020.

Wirtschaftlich werden die zukünftigen Wasserstoffmengen überwiegend importiert werden müssen. Durch die weltweit hier nur zu erwartenden knappen Produktionskapazitäten und -mengen entsteht ein intensiver Nachfragerwettbewerb mit hohen Preisen für Wasserstoff, die im Ergebnis zu einer steigenden Energierechnung für die gesamte deutsche Volkswirtschaft führen. Dabei wird es, bei der über die Wirtschaftssektoren zu verteilenden Rechnung, zu größeren Umverteilungseffekten in der sektoralen Wertschöpfungskette kommen, wobei die Kosten am Ende jedoch die Endverbraucher als private Haushalte werden tragen müssen.

Und nun? Die Ministeriumsantwort

Vor diesem Hintergrund wirkt die Antwort des BMWE wie ein politischer Offenbarungseid: Speicher seien „unternehmerische Entscheidungen“, heißt es. Der Markt werde es richten.

Doch Speicher sind keine gewöhnlichen Marktgüter, die man mal so eben kommodifizieren kann. Sie sind gesellschaftlich strategische Infrastruktur – vergleichbar mit Stromnetzen, Autobahnen oder Gasfernleitungen. Sie haben lange Vorlaufzeiten (Umbau etwa fünf bis sechs Jahre, Neubau zehn bis zwölf Jahre), eine hohe Kapitalbindung mit einer nur langfristigen Amortisation der vorgeschossenen Geldmittel, und zudem bieten sie nur geringe Renditen bezogen auf das eingesetzte Kapital.

Kein privates Unternehmen investiert deshalb hunderte Millionen oder gar Milliarden Euro in Speicher, wenn unklar ist, wie groß der künftige Markt wirklich wird, ob regulatorische Eingriffe erfolgen, ob Mindestfüllstände vorgeschrieben werden oder ob staatliche Fördermechanismen existieren. Der Markt baut keine strategische Reserve auf eigene Rechnung, die immer mit einer prognostisch hinreichenden Profitrate unterlegt sein muss.

Hier gibt es nur zwei Optionen: Entweder der Staat schafft für die privatwirtschaftlichen Anbieter anreizende Rahmenbedingungen, oder der Staat bietet die Leistung durch ein nicht vom Profit getriebenes öffentliches Unternehmen selbst an, wobei wir letztere Option empfehlen.

Eines muss dabei aber, unabhängig von den Optionen, allen klar sein:

Die tatsächliche Größe des künftigen Wasserstoffmarktes ist hoch umstritten und die Szenarien variieren stark. Eine verbindliche Speicherplanung würde eine implizite Festlegung auf eine bestimmte Marktdimension bedeuten. Ein Speicherprogramm im Umfang von 100 bis 200 TWh bedeutet Investitionen im zweistelligen, möglicherweise dreistelligen Milliardenbereich. Dies wird die private Wirtschaft nicht finanzieren, und auch angesichts angespannter öffentlicher Haushaltslagen ist dies politisch heikel. Möglicherweise setzt die Politik darauf, dass internationale Lieferketten stabiler und günstiger sein werden als angenommen – und dass große Puffer für eine Speicherung gar nicht notwendig werden. Doch diese Hoffnung ist hoch riskant.

Welche Dramatik entsteht?

Ohne rechtzeitigen Ausbau von Speichern ergeben sich erhebliche Risiken: Erstens Versorgungslücken im Winter, wenn Rückverstromungskapazitäten mangels H2-Reserven nicht betrieben werden können. Zweitens eine Importabhängigkeit ohne ausreichenden Puffer, mit potenziellen Preisschocks oder Lieferausfällen. Und drittens milliardenschwere Fehlinvestitionen, wenn Elektrolyseure und H2-Kraftwerke gebaut werden, aber die notwendige Speicherinfrastruktur fehlt und die Anlagen sich wirtschaftlich nicht betreiben lassen.

In diesem Fall würde die Energiewende nicht spektakulär scheitern – sie würde schleichend an systemischer Instabilität leiden.

Was kann man noch tun?

Zwar ist es nicht zu spät, aber Zeit ist der kritische Faktor. Mögliche Handlungsoptionen wären die Definition klarer Zielgrößen; hierzu müsste die Bundesregierung verbindlich festlegen, welche Speicherkapazitäten bis 2045 angestrebt werden. Analog zu Kraftwerksreserven könnten Speicher über Verfügbarkeitszahlungen abgesichert werden. Ein staatlich organisierter Wasserstoffpuffer – ähnlich der Erdölbevorratung – wäre ebenso denkbar. Zudem müsste die Importarchitektur realistisch geplant werden. Wenn z.B. 80 Prozent des Wasserstoffs in welcher Form auch immer per Schiff kommen sollen, braucht es Terminal- und Tankkapazitäten im industriellen Maßstab.

Die eigentliche Frage

Die Ministeriumsantwort legt offen: Der Ausbau der Wasserstoffspeicher ist politisch nicht priorisiert. Doch ohne Speicher gibt es keine saisonale Absicherung. Ohne saisonale Absicherung keine Versorgungssicherheit, und ohne Versorgungssicherheit keine gesellschaftliche Akzeptanz und somit keine Energie-, sondern bestenfalls eine eingeschränkte Stromwende.

Die Energiewende ist kein rein technisches Projekt. Sie ist ein infrastrukturelles Jahrhundertvorhaben. Wer Speicher zur „unternehmerischen Entscheidung“ erklärt und den Risiken von Marktmechanismen aussetzt, überlässt einen systemkritischen Baustein der Energiewende dem Zufall. Die Frage lautet daher nicht, ob Speicher eine „Privatsache“ sind. Die Frage lautet: Kann ein (noch) Industrieland wie Deutschland es sich leisten, seine Energie-Resilienz beim Wasserstoff und der hier notwendigen Speicherung dem Markt und privatwirtschaftlichen Interessen zu überlassen? Die Antwort darauf wird darüber entscheiden, ob das Jahr 2045 einen energiepolitischen Erfolg – oder eine schmerzhafte Fehlallokation – markieren wird. Wir empfehlen daher dringend zur Gefahrenabwehr ein politisches Umdenken!

Titelbild: FOTOGRIN/shutterstock.com

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Schleichendes Gift – die nationale CO2-Steuer

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Kaum ist das neue Jahr angebrochen, steigt mit der CO₂-Abgabe erneut der Spritpreis – und mit ihm Transportkosten, Warenpreise und der Druck auf Millionen Haushalte. Gibt es keine Alternative dazu? 

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Hayek-Club Berlin: Vortrag von Michael Limburg: »Wasserdampf bestimmt Wetter & Klima: Freispruch für CO₂«

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Es lädt herzlich ein der Hayek-Club Berlin

Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Limburg: »Wasserdampf  bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂«

◾ Dienstag dem 17. Februar 2026; Veranstaltungsbeginn wird 19:00 Uhr sein. Einlaß ab 18.30 Uhr. Ende von Vortrag und Diskussion etwa nach 21.00 Uhr.

Kartenbestellung bitte direkt [email protected] Friedrich August von Hayek-Gesellschaft e.V. Albrechtstraße 11 10117 Berlin Tel.: 030 / 275 827 18 Fax: 030 / 275 827 19

Eintritt: 15 €

Für Speisen und Getränke ist gesorgt 

Wer sich per Email angemeldet hat, erhält eine Benachrichtigung. Restkarten an der Abendkasse.

Zum Dienstag, dem 17.2.26 laden wir zum Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Limburg: »Wasserdampf bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂« in den Räumen des Hayek -Clubs Berlin.

Limburg gehört zu den bekanntesten Aufklärern zu den Themen Klima und Energie. Er lehnt die ideologiegetriebene „Klimapanik“ ab, denn – so hat er es in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen – u.a. bei korrekter Behandlung der Fehlertheorie enthalten die Datensätze der sog. „Weltmitteltemperatur“ kein anthropogenes CO₂-Signal. Auch die Darstellung der CO₂-Entwicklung von 0,028 % vor 1958 auf aktuell 0,042 % ist krass fehlerhaft, denn die Datensätze dazu, die aus Eisbohrkernen gewonnen werden, zeigen Differenzen zwischen Jahres-Wasser und zugeordnetem CO₂ von bis zu vielen hundert Jahren. Das und vieles mehr wird Inhalt des Vortrages sein. Limburg tritt seit vielen Jahren unermüdlich für eine Beendigung der zerstörerischen „Energiewende“-Politik ein, getreu dem Motto von EIKE: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“

Wir hoffen auf rege Teilnahme an dem interessanten Vortragsabend und freuen uns auf Sie und weitere interessierte Bekannte, die Sie gern mitbringen können.

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HIStory: Wettermanipulation? Geoengineering? Gibt es schon lange

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Vorschau ansehen HIStory: Wettermanipulation? Geoengineering? Gibt es schon lange

In der heutigen Folge von History wollen wir uns mit der Geschichte der Wettermanipulation beschäftigen. Sie haben richtig gehört: Schon seit vielen Jahrzehnten wird unser Wetter auf Veranlassung von Politikern, Militärs, Landwirten und cleveren Geschäftsleuten auf technischem und chemischem Wege massiv beeinflusst.

Schauen wir aber zuerst nach China.

Die Sommerolympiade 2008 in Peking begann am 8.8.2008 um acht Uhr abends. Die magische Zahl 8 verheißt den Chinesen Wohlstand und Zuversicht. Die vierstündige Eröffnungsfeier ließ an Wohlstand und Zuversicht nichts zu wünschen übrig. 91.000 Zuschauer sahen 14.000 Akteuren zu. Astronauten und niedliche kleine Mädchen flogen elegant durch die Arena. China ist wieder wer: Heerscharen zeigten, was kluge Chinesen alles erfunden haben: das Papier, die Raketen, und, nicht zu vergessen: das Feuerwerk. Eine besondere Freude für jeden Chinesen, wenn es in der Luft ordentlich böllert und blitzt. Die Pyrotechniker in Peking haben unvergessliche Feuerwerksformationen gezaubert.

Man stelle sich einmal vor, es hätte in Strömen geregnet, und statt feurigen Strahlenzaubers hätte nur der Schwefel vor sich hin gekokelt. Wenn hunderte von Millionen Dollar Produktionskosten im himmlischen Wasserschwall verdampft wären.

Doch keine Sorge! Die Planer des chinesischen Mega-Sport-Ereignisses überließen nichts dem Zufall. Auch das launische Wetter hatte sich den chinesischen Technokraten zu fügen. Um dem Schietwetter die rote Karte zu zeigen, haben die Chinesen schon vor längerer Zeit eigene regionale Wetterbehörden eingerichtet. Man begnügt sich nicht mit möglichst akkuraten Wettervorhersagen. Allein im Bezirk Peking sollen laut Wikipedia 35.000 Beamte damit beauftragt sein, Regen auf Wunsch an einem bestimmten Ort zu einer genau bestimmten Zeit fallen zu lassen.

Die Chinesen können zwar aus strahlend blauem Himmel keine tobenden grauen Regenwolken zaubern. Aber sie können eine dunkle Regenfront, die auf Peking zusteuert, bereits vor der ehrwürdigen Hauptstadt zum Abregnen bringen. Auf diese Weise kam kein Regen beim Freiluftspektakel im Olympiastadion an. Die Bewohner der Vororte von Peking waren sicher nicht erbost, als der Regen auf ihre Dächer pladderte. Denn sie konnten ja im Fernsehen die regenfreie Pracht und Herrlichkeit ihrer Nation bei dieser prunkvollen Sommerolympiade bestaunen.

Die Chinesen sind stolz auf ihre Fähigkeit, Regen zu zaubern. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichte exakte Zahlen: die Wetterstreitmacht verfügt über 6.781 Artilleriegeschütze und 4.110 Raketenabschussrampen. Vom Boden aus schießen die Wetterkrieger die chemische Substanz Silberjodid in die Wolken. Die Atmosphäre ist voller kleiner Teilchen.

Um diese Teilchen herum kondensiert Wasser. Und wenn dieses Wasser vereist, sind die Klümpchen schwerer als Luft und fallen zu Boden. Das ist, etwas vereinfacht gesagt, nichts anderes als Regen. Und Silberjodid fördert Kondensation um die Partikel herum.

Man kann aber auch mit Flugzeugen in die Wolken aufsteigen, und in die Wolken aus feinen Düsen Silberjodid sprühen. Laut Xinhua sind von 1995 bis 2003 exakt 4.231mal Flugzeuge in die Wolken eingetaucht, um Silberjodid zu sprühen. Das ergab in dem von Dürren nicht gerade verschonten Reich der Mitte ein Plus von 210 Milliarden Kubikmetern Regenwasser.

Manchmal jedoch unterlaufen auch den chinesischen Wetter-Zauberern peinliche Missgeschicke. Ein Jahr nach der großen Olympia-Schau, in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 2009, schossen die Wetterbeamten gigantische Mengen von Chemikalien in die Wolken. Es galt, eine Dürre im Umkreis von Peking zu beenden. Statt satten Regens versank die Hauptstadt für Stunden im Schnee. Die Leute froren in ihren Häusern. 200 Starts vom Flughafen waren verspätet oder wurden annulliert. PKWs blieben im Schnee stecken.

Aber auch in der Sowjetunion war es gängige Praxis, Regen mit Chemikalien aus den Wolken zu wringen. Während die Chinesen ungeniert mit ihren Wettermanipulationen angeben, und die Amerikaner mit Regenzauber viel Geld verdienen, das Ganze aber nicht an die große Glocke hängen, haben Sowjet-Kommunisten ihre chemischen Wolkenimpfungen vollkommen geheim gehalten. Fanden Truppenparaden in Moskau statt, so entließen die präparierten Wolken ihr Wasser zuverlässig vor den Toren der Hauptstadt.

Im Jahre 2006 lud die russische Regierung tapfere Piloten, die 1986 in Tschernobyl Rettungseinsätze rund um den explodierten Atommeiler geflogen hatten, zu einer Feier in Moskau ein. Ausgezeichnet wurden jene Piloten, die in Tschernobyl Silberjodid in die Wolken gesprüht hatten. Die Wolken über der verstrahlten Kraftwerksruine hätten radioaktiv verseuchtes Wasser mit dem Wind bis nach Moskau und in andere russische Großstädte transportieren können. Die mit Silberjodid geimpften Wolken regneten ihre tödliche Fracht nunmehr in der Umgebung des geplatzten Atomkraftwerks ab. Millionen Menschenleben in größerer Entfernung sind gerettet worden – auf Kosten der Menschen in Weißrussland, besonders rund um die Stadt Gormel. Zeugen berichten von schwarzen Streifen, die aus den russischen Flugzeugen kamen.

Die Bewohner in Weißrussland bekamen eine radioaktive Dosis verpasst, die das Dreißigfache der normalen Werte enthielt. Niemand wurde gewarnt.

Doch die Wiege der Wettermanipulation steht unstreitig in den Vereinigten Staaten von Amerika!

Die ersten Regenmacher zeigten ihre Künste neben Gauklern und Quacksalbern auf Messen und Jahrmärkten. Einer von ihnen war Charles Mallory Hatfield, im Hauptberuf Vertreter für Nähmaschinen. Seit 1902 trat Hatfield in verschiedenen Städten der USA auf, unter anderem in Los Angeles, wo nach seinem Einsatz ein lange ersehnter Regen losbrach. Hatfield pflegte bei seinen Auftritten ein großes weißes Zelt aufzubauen, in dem er seine chemischen Mischungen ansetzte, während sein Bruder Paul wie Zerberus vor dem Zelt stand und aufpasste, dass niemand Charlie zugucken konnte. Dann begab sich Hatfield auf eine Art von Hochsitz, goss seine Mixturen in eine Wanne. Die Brühe sollte nun in der Atmosphäre verdunsten.

Hatfield ging durchaus wissenschaftlich vor. Er studierte die Wetterkarten, hatte sich ein Wissen über Wetterverläufe angeeignet, und trat immer dann auf, wenn eine Dürre schon sehr lange angehalten hatte, und ein Wetterumschwung bevorstand. 1916 wurde Hatfield von den Stadtvätern im kalifornischen San Diego für 10.000 Dollar angeheuert.

Ein Süßwasserstaudamm war nur noch zu einem Drittel voll, und Hatfield sollte den Regen herbeizaubern, damit das Becken wieder gefüllt wird. Tatsächlich kam auch Regen nach Hatfields Intervention. Aber: die Geister, die ich rief! Der Regen hörte gar nicht mehr auf, und die allgemeine Erleichterung schlug recht schnell in Unruhe und schließlich in blankes Entsetzen um. Der Damm brach, San Diego ertrank in den Fluten. Schließlich waren Dutzende von Toten zu beklagen.

Als Hatfield trotzdem ungerührt seine Gage bei den Stadtvätern einstreichen wollte, sagten sie zu ihm: gut, wir können Dir die 10.000 Dollar geben. Aber damit treten wir dann auch alle Schadenersatzklagen an Dich ab! Hatfield verzichtete lieber und verlagerte seine Aktivitäten nach Kanada und Italien.

Doch bald beschäftigten sich auch anerkannte Wissenschaftler mit den Potentialen der Wettermanipulation. Mit Henry Garrett Houghton trat jetzt ein anerkannter Meteorologe des noch anerkannteren Massachusetts Institute of Technology ins Rampenlicht. Systematisch inventarisierte Houghton die Optionen, Nebel aufzulösen: physikalisch kann man mit Ventilatoren, Dampfsperren, hochintensiven Klangwellen oder Stromfeldern vorgehen.

Thermisch könnte man einfach Öl abfackeln oder Infrarotstrahlen einsetzen. Die Chemie hält Kalziumchlorid, Silikongel, Schwefelsäure, starke Alkalien oder Kalziumoxid bereit. Die meisten dieser Optionen sind aber in der Praxis unbrauchbar, da zu teuer oder zu giftig.

Houghton entschied sich bei seinen Experimenten für Kalziumchlorid.

Auf dem Grundstück des exzentrischen Millionenerben Edward Howland Robinson Green, direkt an der Atlantikküste, errichtete er einen „Nebelbesen“; ein Gerüst mit lauter feinen Düsen zum Aussprühen der Chemikalie. Als dann eine fette Nebelbank vom Atlantik die Klippe hoch kroch, empfing Houghton sie mit seinem Besen. Erstaunt registrierte ein Reporter des Time-Magazins, wie der Besen einen Tunnel der Klarsicht durch die Nebelbank schnitt: „wie dereinst bei Moses und den Israeliten“.

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Wyoming sollte grüne Wassererstoff-Fehlentwicklungen aufgeben

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Frank Lasee

[Das gilt natürlich nicht nur für Wyoming! A. d. Übers.]

Der europäische Energieexperte Samuel Furfari bringt es auf den Punkt: Grüner Wasserstoff sei „wie Louis-Vuitton-Handtaschen zu verbrennen, um Wärme zu erzeugen“. Das ist eine extravagante Verschwendung, insbesondere im wasserarmen Wyoming.

Da die US-Bundesregierung Milliarden in Zentren für saubere Energie investiert, stehen die Bundesstaaten Schlange für Projekte wie das Pronghorn Clean Hydrogen Center in Wyoming.

Lassen wir den Hype beiseite: Grüner Wasserstoff ist eine Geldverschwendung, dessen Herstellung bis zu dreimal so viel Energie kostet, wie er liefert. Das ist richtig – er kostet doppelt oder dreimal so viel Energie wie der gewonnene Wasserstoff. Er kann die Schwankungen von Wind- und Sonnenenergie nicht ausgleichen und verschlimmert die regionale Wasserknappheit. Die Steuerzahler in Wyoming sollten einen Stopp fordern, bevor noch mehr Geld in diesem grünen finanziellen Albtraum verschwindet.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Erstens ist die Energiebilanz vernichtend. Die Herstellung von einem Kilogramm grünem Wasserstoff – etwa die gleiche Energie wie ein Gallone Benzin [ca. 4 l] – durch Elektrolyse erfordert 50 bis 85 oder mehr Kilowattstunden Strom, liefert aber nur 33 kWh nutzbare Energie.

Das ist ein Nettoverlust von enormen 1,5 bis 2,5.

Unter Berücksichtigung aller Eingangsparameter: Gewinnung und Reinigung von Wasser (10- bis 13-mal mehr Wasser als produzierter Wasserstoff), Kühlung, Spaltung von Wasser mit Strom, Kompression auf 10.000 psi – das Dreifache einer durchschnittlichen Tauchflasche –, Kühlung auf nahezu null Grad (minus 460 Grad für die Verflüssigung) und zu guter Letzt Lagerungsverluste.

Neben den Energieverlusten treiben die Gesamtkosten für grüne Wasserstoffanlagen wie Pronghorn – einschließlich Kapital für Elektrolyseure, Infrastruktur (1.000 bis 2.000 Dollar pro kW), Arbeitskräfte, Betrieb und Wartung – die Kosten auf 5 bis 8 Dollar pro kg. Ein Gallone Benzin kostet weniger als 3 Dollar.

Grauer Wasserstoff aus Erdgas (das in Wyoming reichlich vorhanden ist) kostet auf Äquivalenzbasis etwa 2 Dollar pro Kilogramm, bei einer stabilen Versorgung und vorhandener Infrastruktur. Diese versteckten Kosten machen das Pronghorn-Projekt zu einem noch größeren finanziellen Fass ohne Boden als ohnehin schon für die Steuerzahler in Wyoming.

Ein Energiespezialist merkt an: „Jedes Mal, wenn man Wasserstoff einsetzt, entstehen keine geringen, sondern große, erhebliche Verluste.“

Warum sollte man Strom für einen Brennstoff verschwenden, der mehr Energie verbraucht, als er liefert? Der einzige Grund ist die Klimapolitik. Denn wirtschaftlich macht das keinen Sinn. Und grüner Wasserstoff wird die zukünftige Temperatur nicht im Geringsten beeinflussen.

Schlimmer noch: Wind- und Solarenergie – das Rückgrat der grünen Behauptungen – können diese industriellen Giganten nicht mit Strom versorgen. Grüne Wasserstoff-Elektrolyseanlagen wie Pronghorn müssen rund um die Uhr in Betrieb sein, um wirtschaftlich zu sein. Sie können nicht wie ein Lichtschalter ein- und ausgeschaltet werden, wenn der Wind weht oder Wolken aufziehen.

In Wyoming erzeugt Wind nur 30 bis 40 Prozent der Zeit Strom, Solarenergie nur 20 bis 25 Prozent.

Projekte wie der Sidewinder Hydrogen Hub in Wyoming sehen Anlagen im Gigamassstab vor, aber aufgrund der Unbeständigkeit würden diese die meiste Zeit ungenutzt bleiben, was die Kosten weiter in die Höhe treiben würde.

Befürworter preisen die Speicherung an, aber gespeicherten Wasserstoff zur Stromerzeugung für mehr Wasserstoff zu nutzen? Das ist eine Torheit der „zweiten Generation“, die zusätzlich 100 Prozent der gewonnenen Energie kostet, zuzüglich Leckagen und Ineffizienzen. Das ist absurd.

Reichlich vorhandenes Erdgas liefert eine konstante Grundlast ohne zusätzliche Kosten oder Wasserstress. Erdgas verfügt über eine vollständig ausgebaute Infrastruktur, eine bereitstehende Nachfrage, benötigt keine Subventionen und zahlt Steuern und Lizenzgebühren. Nichts davon trifft auf grünen Wasserstoff zu.

Die Wasserknappheit besiegelt das Schicksal. Grüner Wasserstoff verbraucht neun- bis dreizehnmal so viel reines Wasser pro Kilogramm produziertem Wasserstoff und benötigt noch mehr für die Kühlung. Im trockenen Wyoming wird die Wasserstoffproduktion mit der Landwirtschaft, den Gemeinden und der Natur konkurrieren.

Sie müssen auch für Wasserrechte bezahlen – eine weitere Ausgabe.

Infrastrukturelle Alpträume verschlimmern die Verschwendung noch. Die winzigen Moleküle von Wasserstoff entweichen leicht (10 Prozent Speicherverlust), machen Metalle spröde und bergen Explosionsgefahr – erinnern Sie sich an die Hindenburg? Wir haben keine speziellen Pipelines; die Nachrüstung kostet Milliarden und ist für bestehende Gasleitungen ungeeignet. Sie würde diese durch Versprödung zerstören. Denken Sie daran, dass Wasserstoff auf 10.000 psi komprimiert und gefroren werden muss.

Die Nachfrage? Wo ist sie? Es gibt keinen Massenmarkt für Wasserstoff-Lkw oder -Flugzeuge; Wasserstoff ist fünfmal teurer als Erdgas, ohne die zusätzlichen Kosten zu berücksichtigen. Große Unternehmen wie BP haben 18 Projekte gestrichen, um 200 Millionen Dollar einzusparen, und Shell hat seine Projekte in Norwegen wegen mangelnder Käufer aufgegeben. Die 750-Millionen-Dollar-Anlage in Australien? Als Verlustgeschäft gestrichen. Vernünftige Menschen fliehen vor den Geldgruben des grünen Wasserstoffs.

Bundesmittel – 9,5 Milliarden Dollar aus dem Inflation Reduction Act – stützen dies, erhöhen die 38 Billionen Dollar Schulden und heizen die Inflation an. Wyoming, reich an Erdgas, sollte auf komprimiertes Erdgas umsteigen: einfacher (Lagerung bei 3.500 psi statt 10.000), keine Superkühlung, infrastrukturfertig (über 1.500 Tankstellen) und umrüstbare Gasmotoren.

Energieminister Chris Wright bringt es auf den Punkt: Erdgas ja, Wasserstoff nein. Diese Bundesstaaten können sich keine dummen Ideen leisten, mit denen sie die Fehler Europas nachahmen. Lasst uns die Hubs abschaffen.

Lasst die Märkte entscheiden; die Subventionierung von grünem Wasserstoff verbrennt unsere Zukunft – genau wie das Verbrennen von Louis-Vuitton-Taschen. Die Einwohner von Wyoming sind klüger und sparsamer als diese Verschwendung zu unterstützen. Es ist Zeit, sich zu erheben und dieser verschwenderischen grünen Torheit ein Ende zu setzen.

This article originally appeared at DC Journal

Link: https://www.cfact.org/2026/01/22/wyoming-should-ditch-green-hydrogen-boondoggles/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Wyoming sollte grüne Wassererstoff-Fehlentwicklungen aufgeben erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Saarland: Alle Großprojekte zur Wasserstoffproduktion gestoppt

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Nächste grüne Blase geplatzt.

Vom grünen Zukunftsversprechen bleibt nur heiße Luft übrig. Alle großen Wasserstoffprojekte im Saarland sind gescheitert. Zu teuer, zu wenig Nachfrage, zu viel Wunschdenken. Die Realität zerlegt die nächste Energiewende-Fantasie. Gegen die Physik kann keine Ideologie gewinnen. 

Von Holger Douglas

Jetzt ist die nächste grüne Blase geplatzt: Das Saarland wird kein Zentrum einer neuen Wasserstoff-Wirtschaft. Noch vor wenigen Jahren galt das kleine Bundesland als möglicher Vorreiter der deutschen Wasserstoffwirtschaft. Mehrere Großprojekte sollten den Strukturwandel der Industrieregion absichern, Stahlwerke „dekarbonisieren“ und zehntausende Tonnen „grünen“ Wasserstoff liefern. Heute ist von diesen Plänen nichts mehr übrig. Alle größeren Wasserstoffprojekte im Saarland sind gescheitert oder auf unbestimmte Zeit gestoppt.

Betroffen sind drei Vorhaben in Perl, Saarlouis und Völklingen, die zusammen jährlich mehrere zehntausend Tonnen Wasserstoff liefern sollten. Das geht aus Recherchen der Saarbrücker Zeitung hervor.

Bereits im September 2025 hatte Steag Iqony das Projekt „Hydro Hub Fenne“ in Völklingen aufgegeben. Geplant war dort ein Elektrolyseur mit einer Jahresproduktion von rund 8.400 Tonnen. Als Begründung nannte das Unternehmen vor allem die hohen Strompreise in Deutschland – ein zentrales Problem für die extrem energieintensive Elektrolyse.

Nun ist klar: Auch die beiden anderen Leuchtturmprojekte werden nicht realisiert. Der Energiekonzern RWE zieht sich aus seinen Plänen für Saarlouis zurück. Vorgesehen war dort, nahe der Dillinger Hütte, ein Elektrolyseur mit einer Leistung von 200 bis 400 Megawatt – genug für bis zu 50.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr. Ebenfalls aufgegeben wurde das Vorhaben des französischen Unternehmens Lhyve, das in Perl eine 70-Megawatt-Anlage mit rund 11.000 Tonnen Jahresproduktion errichten wollte.

Als Gründe nennen die Unternehmen vor allem wirtschaftliche Faktoren. Steag Iqony verweist auf die hohen Strompreise in Deutschland. RWE erklärte, das Projekt sei nach einem deutlich reduzierten Wasserstoffbedarf der Stahlindustrie nicht mehr wirtschaftlich gewesen. Statt ursprünglich geplanter 50.000 Tonnen schloss die Stahl-Holding-Saar einen Liefervertrag über lediglich 6.000 Tonnen mit Verso Energy ab.

Die politisch ausgerufenen Zielmengen stehen in keinem stabilen Verhältnis zur realen Nachfrage der Industrie – und schon gar nicht zu den Kosten. Grüner Wasserstoff bleibt teuer, solange Strompreise hoch, Netzentgelte belastend und regulatorische Vorgaben komplex sind. Investitionen rechnen sich unter diesen Bedingungen kaum.

Das saarländische Wirtschaftsministerium verweist auf strukturelle Standortnachteile. Frankreich profitiere von deutlich niedrigeren Strompreisen und günstigeren regulatorischen Rahmenbedingungen. Der saarländische Wirtschaftsminister Jürgen Barke forderte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in einem Schreiben auf, sich auf Bundes- und EU-Ebene für bessere Bedingungen für die Wasserstoffwirtschaft einzusetzen.

Damit wird es im Saarland auf absehbare Zeit keine relevante Wasserstoffproduktion geben. Die nächste Wasserstoffblase ist damit geplatzt. Die sogenannte „Wasserstoffwirtschaft“ scheiterte immer dann, wo wirtschaftliche Realität auf politisches Wunschdenken trifft. Oder anders ausgedrückt: Die Physik weist die sogenannte „Energiewende“ regelmäßig in ihre Schranken.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier.

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