NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ Report24

Sozialistische Netto-Null-Politik: Den Briten drohen weitere Strompreiserhöhungen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Bereits im Jahr 2030 könnten die Strompreise in Großbritannien wieder höher sein, als während der Spitzenzeiten in den letzten Jahren. Grund dafür sind neben unzureichenden Investitionen in die Netzinfrastruktur während der letzten Jahre auch die Netto-Null-Pläne der regierenden Sozialisten.

Bereits im Jahr 2030 könnten die Strompreise in Großbritannien höher sein als während der Rekordpreisphase der letzten Jahre, warnt der CEO des britischen Energiekonzerns Centrica. Dies sei vor allem auf “Systemkosten” zurückzuführen, die durch jahrelange Investitionsrückstände und die nötigen Ausgaben für den Netzausbau für die Energiewende entstanden sind.

Den britischen Netzbetreibern wurden erste Ausgaben in Höhe von 28 Milliarden Pfund für die Modernisierung der Gas- und Stromnetze genehmigt. Dies ist Teil einer potenziellen Investitionspipeline von 90 Milliarden Pfund. Die Regulierungsbehörde Ofgem schätzt, dass diese notwendigen Netzmodernisierungen, die über Netzentgelte finanziert werden, die Haushaltsrechnungen bis 2031 um 108 Pfund pro Jahr erhöhen werden.

“Wir haben viele Jahre lang zu wenig in das System investiert, und egal ob es um die Kosten für den Bau eines neuen Gaskraftwerks oder eines neuen Windparks geht, die Kosten sind gestiegen”, sagte er auf einer Veranstaltung des Energy Institute. “Unsere Prognosen zeigen, dass das britische Energiesystem bis 2030 einen Strompreis aufweisen wird, der höher ist als auf dem Höhepunkt der russischen Invasion in der Ukraine”, so der Spitzenmanager. Zwei Drittel der Gesamtkosten seien dabei Systemkosten.

Dabei versuchte er der sozialistischen Regierung etwas Rückendeckung zu geben. “Diese Systemkosten sind keine Kosten für Netto-Null”, sagte er. “Sie beheben jahrelange Investitionsrückstände, und egal ob wir Netto-Null anstreben oder auf neue fossile Brennstoffe setzen, diese Systemkosten würden so oder so anfallen.” Was er jedoch nicht sagt, ist, dass der Netzausbau für die Netto-Null-Pläne noch viel mehr kosten werden. Das sind also nur die Mindestkosten.

Während Energieminister Ed Miliband vollmundig verspricht, die durchschnittlichen Stromrechnungen bis zum Ende des Jahrzehnts um 300 Pfund senken zu wollen, wird wohl genau das Gegenteil geschehen. Und die Preise werden umso stärker steigen, je verbissener die Regierung an den Energiewende-Plänen festhält.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

EU-Industriekapitäne fordern Senkung der Energiepreise

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Während das EU-Parlament kürzlich noch die Fortführung der Klimawahnpolitik abgesegnet hat, regt sich bei den europäischen Industriekapitänen der Widerstand. Die Energiepreise sind zu hoch und zerstören die internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Den regierenden Politikern in den meisten EU-Ländern, sowie auf EU-Ebene selbst scheint jeglicher Realitätssinn abhanden gekommen zu sein. Anstatt die Wettbewerbsfähigkeit des Staatenblocks zu verbessern, setzt man im Rahmen des allgemeinen Klimawahns auf eine weitere Verteuerung der ohnehin schon exorbitant hohen Energiepreise. Nun verlangten Hunderte von Führungskräften europäischer Unternehmen von Brüssel Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise. Sie warnten, dass Untätigkeit zu einem Abfluss von Investitionen führen und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen weiter schwächen würde.

“Die EU-Strompreise in Europa liegen innerhalb Europas weiterhin höher als in konkurrierenden Ländern. CO2-Kosten sind ein Alleinstellungsmerkmal Europas, und das System ist darauf ausgelegt, die Kosten von Jahr zu Jahr zu erhöhen”, erklärten die Manager in einer Erklärung, die von mehreren hundert CEOs unterzeichnet und beim Antwerp European Industry Summit vorgestellt wurde.

“Die nächsten fünf Jahre werden für Europas Industrie die herausforderndsten seit vielen Jahrzehnten sein”, heißt es in der Erklärung weiter, ergänzt um: “So ernst die Lage auch ist, das Ergebnis ist nicht unvermeidlich. Wir können es schaffen – wenn Sie handeln.”

“An erster Stelle steht: Bei den Energiepreisen müssen sie nach unten. Man muss uns ernst nehmen, und man muss erkennen, dass das Europas Wettbewerbsfähigkeit wirklich beeinträchtigt”, sagte der Leiter des Europageschäfts von Heidelberg Materials gegenüber Reuters.

Die Erklärung forderte eine Senkung der Strompreise auf das Niveau von vor 2021, also auf 44 Euro pro MWh. “Europa verliert industrielle Kapazitäten in einem Tempo, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben. Das ist kein vorübergehender Abschwung – es ist eine strukturelle Verschiebung der Wettbewerbsfähigkeit, die alle verarbeitenden Branchen betrifft”, sagte der BASF-Vorstandsvorsitzende und Präsident des europäischen Chemiebranchenverbands, Markus Kamiech.

Die Erklärung folgt auf ein Interview der Financial Times mit Kamiech. Darin sagte er, die EU müsse ihr Emissionshandelssystem dringend überarbeiten und den geplanten Ausstieg aus kostenlosen CO2-Zertifikaten aussetzen, um einen Kollaps der Chemieindustrie zu verhindern. Der Manager warnte davor, dass die europäischen Unternehmen für solche Zertifikate bis in die 2030er-Jahre hinein jährlich bis zu eine Milliarde Euro zahlen müssten, sollte das System nicht reformiert werden.

Doch in Brüssel hält man am eingeschlagenen Kurs fest. So lange, bis das letzte Werkstor geschlossen ist und sämtliche industriellen Produkte nur mehr künstlich durch die CO2-Abgaben aus Drittländern importiert werden können. Doch dann ist es für den Standort Europa ohnehin zu spät.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ TKP

Stromnetz in drei niederländischen Provinzen „voll“ – Betreiber warnt vor Blackouts 

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Das niederländische Stromnetz hat in drei zentralen Provinzen einen kritischen Wendepunkt erreicht. Der Netzbetreiber TenneT warnt, dass das Hochspannungsnetz dort nun mit voller Kapazität arbeitet und kaum noch neue Nutzer aufnehmen kann. Die Probleme werden von Netto-Null Politik der EU und der Länder maßgeblich verursacht. Ohne rasches Eingreifen könnte bereits in diesem Sommer ein Stopp [...]

Der Beitrag Stromnetz in drei niederländischen Provinzen „voll“ – Betreiber warnt vor Blackouts  erschien zuerst unter tkp.at.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Deutschland wird keine günstigen Strompreise mehr sehen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Ein Blick auf die Zusammensetzung des Strompreises verdeutlicht, dass mit dem Umstieg auf Wind und Sonne zwangsläufig hohe Strompreise kommen. Doch die Energiewende-Fanatiker ignorieren die Fakten. Wie lange kann sich Deutschland diesen Wahnsinn noch leisten?

Für die Verfechter der sogenannten Energiewende gilt nach wie vor das Motto “Der Wind und die Sonne schicken keine Rechnung”. Man würde die Importabhängigkeit von fossilen Brennstoffen beenden und damit eine “Energiesouveränität” erzielen, wenn man nur genügend Wind- und Solarkraftwerke hinstelle. Nur erweist sich das alles als Milchmädchenrechnung.

Wenn wir einen Blick auf die Entwicklung der Haushaltsstrompreise von 2014 bis 2024 werfen, sehen wir bereits eine deutlich erkennbare Entwicklung nach oben. War der Strom dank der vergleichsweise hohen Steuer- und Abgabenbelastung schon früher verhältnismäßig teuer, hat sich die Lage in den letzten Jahren deutlich verschärft.

Ein Paradebeispiel sind die Netzentgelte, die sich gegenüber früher beinahe verdoppelt haben. Der Grund dafür: Netzausbau, Verteilernetzausbau, Redispatchmaßnahmen und dergleichen. Beim Kostenpunkt “Beschaffung und Vertrieb”, wo sich die Preise in etwa sogar verdreifacht haben, spielen hohe Gaspreise (Russland-Sanktionen, Umstieg auf teures LNG) und die Backup-Kraftwerke eine wichtige Rolle.

Das sind alles Kostenfaktoren, die auf absehbare Zeit nicht verschwinden werden. Ganz im Gegenteil rechnet man in Brüssel bereits mit Billionen-Kosten für den weiteren Netzausbau in der Europäischen Union, der teilweise über die Erhöhung der Netzentgelte und teilweise über die Querfinanzierung durch Steuergelder gestemmt werden soll.

Und hier kommen wir zu einem wichtigen und kritischen Punkt, der bei den Diskussionen über die Strompreise gerne vergessen wird: staatliche Subventionen. Jährlich fließen zig Milliarden Euro über die Kommunen, die Bundesländer und den Bund in die “grüne” Energiewirtschaft. Gelder, die nicht auf der Stromrechnung erscheinen. Es ist dasselbe Prinzip wie mit den Subventionen für die Landwirtschaft, welche vor allem dafür sorgen sollen, dass Nahrungsmittel im Supermarkt nicht zu teuer sind. Man könnte dies auch einen psychologischen Trick nennen.

In den Vereinigten Staaten zeigen sich die Preis- und Kostenunterschiede auf bundesstaatlicher Ebene deutlich. Jene Bundesstaaten, die vor allem auf Wind und Sonne setzen, haben im Schnitt die höheren Strompreise (Alaska und Hawaii sind Sonderfälle). In jenen Bundesstaaten, in denen Wind- und Solarstrom als “Addon” betrachtet werden, liegen die Preise in einem vertretbaren Rahmen.

Ein großes Problem der sogenannten Energiewende ist die fehlende Kostentransparenz. Ehrlicherweise müsste man eigentlich sogar sagen, dass die Menschen gezielt in die Irre geführt werden. An den hohen Strompreisen ist nämlich allein die irrige Annahme Schuld, man könne eine hochentwickelte Industrienation, die einen hohen Bedarf an Grundlast benötigt, mit wetterabhängigem Flatterstrom versorgen. Günstige Strompreise wird es in Deutschland damit also auf absehbare Zeit nicht geben.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ NachDenkSeiten

Vulkangruppe in Nadelstreifen kappt Stromversorgung

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Berlin ist wieder mal spektakulär in das neue Jahr gestartet. Damit ist nicht das Geböller in der Silvesternacht, sondern der Stromausfall für rund 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe in Steglitz und Zehlendorf ab dem frühen Morgen des 3. Januar gemeint. Betroffen waren auch Schulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, und es dauerte vier Tage, bis die Strom- und damit auch die Wärme- und Wasserversorgung für alle Betroffenen wiederhergestellt war. Verursacht wurde dieser größte Ausfall seit dem Zweiten Weltkrieg durch einen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Teltowkanal. Laut einem Bekennerschreiben war dafür die sogenannte „Vulkangruppe“ verantwortlich, die seit fast 15 Jahren sporadisch mit Anschlägen auf Einrichtungen der Infrastruktur in Erscheinung tritt. Wer und was sich dahinter verbirgt, liegt aber laut Ermittlungsbehörden komplett im Dunkeln. Was aber viele Medien und viele Politikerinnen und Politiker nicht davon abhielt, reflexhaft über „linksextremistischen Terror“ zu geifern oder von „russischen Hintermännern“ zu halluzinieren. Von Rainer Balcerowiak.

Während Bundesanwaltschaft, polizeilicher Staatsschutz und der Verfassungsschutz seitdem alle Hebel in Bewegung setzen, um die Verantwortlichen zu finden und dingfest zu machen, und sogar eine Million Euro Belohnung für sachdienliche Hinweise ausgelobt haben, kann eine „Vulkangruppe in Nadelstreifen” unbehelligt und sogar mit staatlicher Billigung immer mehr Menschen den Saft abdrehen. Bei knapp 12.000 Berliner Haushalten wurde im vergangenen Jahr die Stromversorgung wegen Zahlungsrückständen gekappt. Das waren deutlich mehr als in den Jahren 2024 (9.731 Fälle) und 2023 (5.569 Fälle), wie der rbb berichtet. Diese offiziellen Zahlen sind sozusagen das Bekennerschreiben der Vulkangruppe in Nadelstreifen, also der Energieversorger. Das ist vor allem der Vattenfall-Konzern als Grundversorger. Andere Anbieter, wie etwa die landeseigenen Berliner Stadtwerke, ziehen sich da „elegant” aus der Affäre. Dort werde säumige Kunden gekündigt, und die landeten dann automatisch beim Grundversorger, der dann bei anhaltendem Zahlungsverzug die Stromsperre einleite, erläuterte eine Sprecherin der Stadtwerke auf Anfrage.

Die Vattenfall-Fußtruppen von der ebenfalls landeseigenen Stromnetz Berlin GmbH arbeiten bei der Stromabschaltung nicht mit brennbaren Flüssigkeiten und schwerem Gerät, sondern mit vergleichsweise einfachen Werkzeugen: Entfernung der Hauptsicherungen und Ersatz durch Sperrköpfe bzw. Ausbau des Stromzählers. Manchmal auch mittels Trennung der Zuleitung von der Verteilerstation. Mitunter geht das sogar per Fernabschaltung, wenn der Betroffene einen digitalen Stromzähler hat. Falls der abgeklemmte Stromkunde dann irgendwann seine Zahlungsrückstände begleichen kann, kommen die Kosten für die Abschaltung und die Wiederinbetriebnahme noch obendrauf. Bereits bei einem Zahlungsrückstand von 100 Euro kann das Prozedere in Gang gesetzt werden. Alles streng rechtsstaatlich und fürsorglich, also mit Mahnungen, Fristen, Hinweisen zu Beratungsstellen und Angeboten für Ratenzahlungen.

Darauf verwies auch die zuständige Wirtschaftsverwaltung des Berliner Senats in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion zu Stromabschaltungen. Zwar erkenne man durchaus an, „dass hohe Energiepreise insbesondere einkommensschwache Haushalte stark belasten” und Strom- und Gassperren erhebliche soziale Folgen hätten. Aber es gebe ein „umfassendes und ausreichendes Hilfe- und Beratungssystem des Landes Berlin“, welches betroffene Menschen dabei unterstütze, Energiesperren zu vermeiden. Was in vielen Fällen auch gelingt, denn insgesamt gab es im vergangenen Jahr allein durch den Grundversorger Vattenfall über 75.000 Ankündigungen derartiger Sperren, von denen die meisten dann irgendwie abgewendet werden konnten. Aber diejenigen, die durch prekäre Lebensverhältnisse, damit verbundene Existenzängste und/oder auch Krankheit schon dermaßen zermürbt sind, dass sie weder bedrohliche Briefe öffnen noch eine Beratung aufsuchen können, haben dann halt Pech gehabt. Bei denen geht dann eben im wahrsten Sinne des Wortes das Licht aus.

Nur eine Facette der wachsenden Armut

Und das werden – wie auch an den Zahlen zu Stromabschaltungen deutlich wird – immer mehr. Was keineswegs verwundern kann, denn die Armutsquote ist auch in Berlin vor allem wegen der explodierenden Mieten, aber auch aufgrund der drastisch gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten deutlich gestiegen. Und Stromsperren sind nun wahrlich nicht der einzige Indikator. So ist die Zahl der Wohnungslosen in der Hautstadt auf über 55.000 gestiegen und wird laut Senat bis 2030 auf über 100.000 steigen. Gestiegen ist auch der Andrang bei der Berliner Tafel, wo sich mittlerweile 130.000 Bedürftige wenigstens zum Teil mit ihren benötigten Lebensmitteln versorgen können. Längst kann der Bedarf nicht mehr gedeckt werden, es gibt Aufnahmesperren und Wartelisten. Für immer mehr Haushalte ist die monatliche Budgetplanung eine schier unlösbare Aufgabe geworden: Bezahlt man seine Miete oder seinen Strom, oder kauft man sich etwas Anständiges zum Essen? Und weitere Vulkangruppen in Nadelstreifen planen weitere Terrorattacken auf die Grundversorgung und die gesamte soziale Daseinsvorsorge, etwa in der Gesundheitsversorgung und bei den Alterseinkünften.

In der herrschenden Berliner Landespolitik scheint es derweil nur noch ent- oder verrückte Akteure zu geben. Während das soziale Gefüge erodiert und die gesamte Infrastruktur und der öffentliche Raum ungebrochen den Bach runtergehen, beschäftigt man sich beim Senat mit großen Plänen. Nicht nur eine Bewerbung für Olympische Spiele, sondern auch die Ausrichtung der nächsten Weltausstellung EXPO steht auf dem Wunschzettel. Und während ein nicht sonderlich extremer Wintereinbruch dafür sorgt, dass Straßenbahnen tagelang nicht fahren können und es auch bei U- und S-Bahn erhebliche Einschränkungen gibt, kommt vor allem bei der CDU wieder mal die Magnetschwebebahn aus der Mottenkiste. Wobei viele Berliner vermutlich schon froh wären, wenn sie sich wenigstens zu Fuß auch im Winter einigermaßen sicher bewegen könnten, etwa auf geräumten oder mit Split und/oder Sand entschärften Gehwegen.

Zurück zum Strom. Als eine „Vulkangruppe” Anfang Januar die Versorgung in Teilen von Steglitz und Zehlendorf ausknipste, gab es staatliche Unterstützung und schnelle Hilfe in vielfältiger Form, bis hin zur Übernahme von Hotelkosten für Betroffene – wogegen auch nichts einzuwenden wäre. Aber wenn eine andere „Vulkangruppe” binnen eines Jahres 12.000 Haushalten die Versorgung ausknipst – und das auch nicht nur für vier Tage – und man lässt die Betroffenen dann einfach im Dunkeln, dann läuft da gewaltig was schief.

Immerhin: Eine Berliner Oppositionspartei hat sich der Sache angenommen. Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat nicht nur die Anfrage zur Entwicklung der Strompreise gestellt und die Antwort veröffentlicht, sondern auch ein paar recht vernünftige Forderungen gestellt: Sie fordert schon länger ein Verbot von Strom- und Gassperren, aber auch nicht so ganz. „Das Mindeste wäre die Einführung einer Genehmigungspflicht und behördliche Prüfung”, erklärte ihr Sprecher für Energiepolitik, Philipp Bertram. „Auch gestaffelte Strompreise mit einem preisgünstigen Grundkontingent können dazu beitragen, Energiearmut zu reduzieren und Sperren zu vermeiden.”

Das würde das eigentliche Problem zwar nicht wirklich lösen, aber man wird ja bescheiden. Und man nickt dann schon anerkennend, wenn sich überhaupt jemand in der Politik dafür interessiert und das Treiben der Vulkangruppe in Nadelstreifen wenigstens ein bisschen regulieren will.

Titelbild: Pixel-Shot/shutterstock.com

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ EIKE

Australien droht laut einem Netzexperten ein „katastrophaler“ nationaler Stromausfall.

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Von Jo Nova, 28.01.2026

„Es ist nur eine Frage der Zeit“, sagt Danny Price, Chef von Frontier Economics.

Obwohl es ein Feiertag war, explodierten die Preise in Südaustralien am Abend des Australia Day förmlich. Der Preisanstieg erreichte einen Höchststand von sage und schreibe 20.000 Dollar und blieb dort drei lange Stunden lang…

SA Price spike

AEMO interaktive Grafik und Werte, wird 5 min. aktualisiert

Das australische Stromnetz steht während Hitzewellen in mehreren Städten vor unvermeidlichen „erheblichen Ausfällen“, da erneuerbare Energien den Bedarf nicht decken können, warnt ein wichtiger Energiepolitiker.

Von Patrick Starick, The Advertiser

Der Durchschnittspreis für jede Stunde des 24-Stunden-Zeitraums in Südaustralien betrug 2.457 Dollar pro Megawattstunde.

Danny Price, Chef von Frontier Economics und einer der Hauptverantwortlichen für die Energiepolitik auf Landes- und Bundesebene, warnt davor, dass erneuerbare Energien den hohen Strombedarf nicht decken können. Er prognostiziert erhebliche Stromausfälle und hohe Preise.

Die Spotpreise für Strom im Großhandel in Südaustralien schnellten am windstillen Montagabend fast auf die Grenze von 20.000 Dollar pro Megawattstunde hoch. Die Haushaltsbatterien leer waren und die Windstromerzeugung ging zurück. Dies veranlasste den australischen Energiemarktbetreiber, um 20:42 Uhr eine Warnung vor niedrigen Reserven herauszugeben.

„Es ist nur eine Frage der Zeit. Es wird passieren. Daran besteht kein Zweifel. Das System wird von Jahr zu Jahr fragiler, und das liegt daran, dass weniger Kohlekraftwerke genutzt werden.“

https://www.adelaidenow.com.au/news/south-australia/expert-danny-price-warns-of-catastrophic-national-grid-failure-after-sa-price-surge/news-story/1bc5ae346ea3a4e01263a76b5a0c0147?amp

Dan Lee von WattClarity verfolgte den Füllgrad der großen Batterien in Südaustralien und berichtet, dass sie gegen 20:30 Uhr fast leer waren. Die 1,5-GWh-Batterie hatte nur noch 66 MWh – sie war so gut wie leer.

Netzbatterien, Gespeicherte Energie am 27.01.2026, Quelle: ez2view-Trendeditor-Widget

Dieses Ergebnis ist vielleicht nicht überraschend, da ein Großteil der Batteriekapazität der Region nur etwa zwei Stunden beträgt, während die Periode anhaltend hoher Preise mehr als drei Stunden andauerte und viele Batterien im Laufe des Abends keine Energie mehr speicherten.

Danny Price fand es „sehr, sehr glücklich“, dass die Hitzewellen Australien bisher hauptsächlich an Wochenenden und Feiertagen getroffen haben.

Der Staat befand sich stundenlang im Ausnahmezustand (LOR1 – Mangel an Reserven, Stufe 1). Daher konnte jeder unerwartete Ausfall einer Einheit oder ein Leitungsbruch das System zum Zusammenbruch bringen.

Um das australische Stromnetz zu stabilisieren, brauchen wir also offensichtlich mehr Feiertage und Wochenenden an denen die Industrie und Verwaltung Pause machen?

https://joannenova.com.au/2026/01/catastrophic-national-grid-failure-coming-to-australia-says-grid-expert/

 

Der Beitrag Australien droht laut einem Netzexperten ein „katastrophaler“ nationaler Stromausfall. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
❌