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Bundesamt für Verfassungsschutz Dobrindt kündigt neue Prüfung des AfD-Gutachtens an

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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU): Verspricht eine tiefe Prüfung des AfD-Gutachtens. (Themenbild)

Es galt als Grundlage für die gescheiterte Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ – nun läßt Bundesinnenminister Dobrindt das Verfassungsschutz-Gutachten prüfen. Und nennt gleich eine Schuldige für die Blamage.

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Bundestag beschließt Asylreform: Schnellverfahren, Haft und neue Grenzregelungen

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Vorschau ansehen Mit den Stimmen von Union und SPD hat der Bundestag die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) beschlossen. Künftig sind beschleunigte Grenzverfahren, längere Festhaltezeiten und neue haftähnliche Unterbringungsformen möglich.
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Kleiner Makake rührt Millionen - Identifikationsfigur für viele?

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Vorschau ansehen Der verstoßene Japanmakake Punch wird zum Internet-Hit. Mit einem Stoff-Orang-Utan als Ersatzmutter erobert er die Herzen – und wird in sozialen Medien zum Symbol für Einsamkeit und Widerstandskraft.
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AfD nicht „gesichert rechtsextrem“ Warum die Niederlage des Verfassungsschutzes auch Faeser trifft

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Nancy Faeser (SPD) und Sinan Selen beugen sich im Paul-Löbe-Haus zueinander und sprechen leise miteinander; Aufnahme zu Beginn einer Sondersitzung des Innenausschusses zum Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg. Nancy Faeser und Sinan Selen im Gespräch am Rande einer Ausschußsitzung: Vertraulicher Austausch vor laufenden Kameras. Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

Das Verwaltungsgericht Köln stoppt die AfD-Hochstufung und zerlegt das Gutachten des Verfassungsschutzes. Interne Mails aus Faesers letzten Amtstagen zeigen, wie die damalige Innenministerin Druck zur Hochstufung aufbaute.

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26. Februar: Streiks im öffentlichen Nahverkehr | Abschiebung nach Afghanistan  | WEF-Chef tritt zurück

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ÖRR unter Druck: ZDF-KI-Skandal sorgt für hitzige Bundestagsdebatte

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Vorschau ansehen Der Skandal um KI-generierte Bilder im ZDF-Beitrag über die US-ICE-Behörde führte zu heftigen Debatten im Bundestag zwischen AfD und übrigen Fraktionen. CDU, SPD, Grüne und Linke verteidigten den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, kritisierten jedoch interne Fehler und forderten klare Regeln für KI.
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Bundespräsidentenwahl findet am 30. Januar 2027 statt

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Vorschau ansehen Die Neuwahl des Bundespräsidenten ist für den 30. Januar 2027 geplant. Die Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier läuft im Frühjahr kommenden Jahres aus, er kann nicht erneut antreten. 
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Chronische Schmerzen: Was wirklich dahintersteckt

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Sie gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen weltweit, rund 1,5 Milliarden Menschen sind betroffen. Die Rede ist von chronischen Schmerzen. Viele Patienten greifen am Ende zu starken Schmerzmitteln – und zahlen dafür oft einen Preis: Abhängigkeit, Nebenwirkungen, Langzeitfolgen. Dass diese Schmerzen den Betroffenen auf die vielfältigste Art und Weise beeinträchtigen, ist leicht vorstellbar. Insbesondere kommt es [...]

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Kinder und Erziehung kompakt: Die 30-Minuten-Geheimwaffe für Eltern

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Vorschau ansehen Was prägt Kinder mehr als jede materielle Investition es je tun könnte? Verbringen Sie gezielt qualitativ hochwertige Zeit mit Ihrem Kind!
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Statistisches Bundesamt Das Staatsdefizit wächst wieder – trotz Rekordeinnahmen

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Eine Frau liest ein Schreiben der Deutschen Rentenversicherung: Immerhin konnten die Sozialversicherungen ihr Finanzierungsdefizit nahezu eliminieren. (Themenbild/Symbolbild)

Deutschland treibt so viel Geld von seinen Bürgern ein wie noch nie – doch neuen Zahlen zufolge steigt sein Finanzierungsdefizit trotzdem. Was waren die Kostentreiber?

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Das Chaos der Unordnung: Warum wir regelmäßig ausmisten sollten

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Vorschau ansehen Wenn Unordnung unbeachtet bleibt, kann sie wachsen und ein Eigenleben entwickeln. Wenn wir sie hingegen beseitigen, können wir unser emotionales und körperliches Wohlbefinden verbessern.
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UN-Vollversammlung beschließt Ukraine-Unterstützer-Resolution - USA enthalten sich

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Vorschau ansehen Die UN-Vollversammlung hat am vierten Jahrestag des Beginns des Ukraine-Kriegs eine Resolution zur Unterstützung der Ukraine verabschiedet. Die USA enthielten sich.
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Man möchte sich ins Moos schmeißen und zweihundert Jahre liegen bleiben | Von Dirk C. Fleck

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Ein Meinungsbeitrag von Dirk C. Fleck.

Die Nachricht hat gesessen: Vor zwei Monaten erfuhr ich, dass Brigitte Bardot gestorben war. Sie gehörte zu meiner Herzenarmee, die mich durchs Leben begleitet. BB, wie sie genannt wurde, hatte lange Zeit die Bürde eines weltweit bekannten Sexsymbols zu tragen. Sie befreite sich auf beeindruckende Weise von der erdrückenden Last:

„Ich habe die Einsamkeit gewählt, um mich zu verteidigen. Ich halte mich fern von der Menschheit, die mich umgibt, von dieser lauten und arroganten Menschheit. Ich fühle mich der Natur und den Tieren viel näher als den Menschen. Ich bin mit der Sache der Tiere verheiratet, um endlich meine Existenz hier zu verstehen.“

Ihr Todestag, der 28. Dezember letzten Jahres, war ein vom dichten Nebel verklebter Wintertag, an dem die Menschen nach Luft schnappten wie Ertrinkende. Um nicht in Panik zu verfallen, zwang ich mich, tief und kräftig durchzuatmen, Zug um Zug. Im Sauerstoffschock stellte sich mir die Welt plötzlich anders dar. Sie schien aus der Zeit zu fallen, als würde sie sich das Raum-Zeit-Kontinuum abstreifen wie ein Kleid. Die Bilder der Außenwelt passierten meine Netzhaut wie am Fließband, keines nahm sich wichtiger als das andere. Ich sah mich außerstande, eine Bewertung vorzunehmen, als sei mir von höherer Warte ein Urteil nicht mehr gestattet. Blues ist, wenn sich ein guter Mensch schlecht fühlt. Der Satz, den ich irgendwo einmal gelesen hatte, trat aus den Kulissen meines Unterbewusstseins und zog wie eine Leuchtschrift an mir vorüber. Vielleicht war ich schon tot. Ich kniff mich. Ich war nicht tot. Gut.

Was ich jetzt brauchte, war etwas Vertrautes, etwas, das an mein alltägliches Leben erinnerte und mich aus diesem nebulösen Taumel befreite. 18 Uhr, Zeit für die Sportschau, Zeit für den HSV, meinen Realitätsanker. Elfmeter?! Echt jetzt? Für uns, okay. Ist zwar nicht berechtigt, aber was solls. Latte! Ich fass es nicht! Das hatten wir doch letzte Woche erst. Schalte den verdammten Fernseher aus, Fleck, das tut ja weh. Ein verschossener Elfmeter dieser Gurkentruppe ist doch tatsächlich in der Lage, mein spirituelles Fundament erheblich zu erschüttern. Wenn ich dann laut SCHEIßE! schreie, was ja wohl verständlich ist, wissen auch meine Nachbarn, dass der Hamburger Sport Verein es wieder einmal verkackt hat.

Gottseidank kamen sie nicht gerannt, um nach dem Rechten zu sehen. Ich möchte allein bleiben, besonders nach einem Auswärtsspiel des HSV. Allein zu sein, bedeutet, nicht unnötig kontaminiert zu werden, bedeutet, sich nicht der Banalitäten erwehren zu müssen, die mit einer nachbarschaftlichen Unterhaltung zwangsläufig einhergehen. Wenn ich daran denke, mit welch vorsichtig gesetzten Worten ich mich jedes Mal um einen Burgfrieden bemühe, wenn die Gespräche Kurs auf die neue Nazipartei nehmen, die unbedingt verboten gehört, erkenne ich mich kaum wieder. Ich bin es nicht, der die AfD ins Spiel bringt, so viel ist sicher, aber irgendwann taucht sie auf, wie ein Gummiball, den man mühsam unter Wasser gehalten hat. Heutzutage macht man sich ja verdächtig, wenn das kleinste Anzeichen einer eigenen Meinung sichtbar wird. Deshalb mein Kompromiss-Geschleime. Warum lasse ich mich darauf ein? Bleibe bei dir und bei niemanden sonst. Brigitte hat es doch vorgemacht.

Hier eine beeindruckende Aussage zum Thema Einsamkeit, vor der die meisten Menschen so viel Angst haben:

Sei ein Einzelgänger. Das gibt dir Zeit, dich zu wundern und nach der Wahrheit zu suchen. Habe eine heilige Neugierde. Mach dein Leben lebenswert.“ (Albert Einstein (1879–1955))

Die Luft fühlte sich mit einem Mal wieder undurchdringlich und klebrig an. Ich griff zu dem Buch, das ich schon lange lesen wollte. Titel: „Solange es Frauen gibt, wie sollte da etwas vor die Hunde gehen?“ von Djuna Barnes (1892–1982). Mir wurde schwindlig und weit und breit war keine Frau in Sicht. Ich sollte mich im Wald verlieren, fuhr es mir durch den Kopf, mich ins Moos schmeißen und zweihundert Jahre liegen bleiben. Oder dreihundert …

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Cover des Magazins "Le Point" mit dem Titelbild von Brigitte Bardot
Bildquelle: Hadrian / shutterstock

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West Virginia Lawsuit Claims Apple Fails to Prevent Child Pornography on Devices, iCloud

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The state of West Virginia has filed a consumer protection lawsuit against Apple, claiming the technology giant has failed to adequately prevent child sexual abuse materials from being stored and shared through its iOS devices and iCloud services.

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Sam Altman Just Said Training Human Children Uses More Energy Than AI

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OpenAI’s Sam Altman sparked a firestorm of criticism at the India AI Impact Summit 2026 when he responded to concerns over artificial intelligence’s growing environmental footprint by comparing it to the lifetime […]

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Immunsystem: Wenn die Abwehr schwächelt

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Wir reden viel über Viren, über Keime, über Bedrohungen von außen. Doch die eigentliche Frage lautet: Warum trifft es den einen – und den anderen nicht? Warum bleibt jemand stabil, obwohl er denselben Belastungen ausgesetzt ist? Unser Immunsystem ist kein Zufallsprodukt. Es ist ein hochkomplexes Schutzsystem aus Milliarden spezialisierter Zellen. Und dieses System lebt nicht [...]

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Bystander Saves Baby After Wind Blows Stroller into Lake Michigan

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A bystander jumped in to save a baby girl whose stroller was pushed into Lake Michigan by a strong gust of wind. 

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Rio beendet Karneval mit „Parade der Champions“

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Vorschau ansehen Noch einmal Glitzer, Trommeln und Tanz: In Rio haben die sechs besten Sambaschulen den Karneval beendet. Auch auf den Straßen feierten Hunderttausende bei tropischer Hitze.
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Unser Körper im Dauerbeschuss – und wie er sich schützt

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Wir sprechen gern über Freiheit, Souveränität und Widerstandskraft. Doch während wir politische und gesellschaftliche Kämpfe analysieren, führt unser Körper seinen eigenen – leise, präzise und ohne Unterbrechung. Jeden Tag gelangen Stoffe in ihn, die dort eigentlich nicht hingehören: Umweltgifte, Medikamentenrückstände, Alkohol, Zucker oder Stresshormone. Diese Mischung fordert unseren Organismus dauerhaft heraus. Und trotzdem funktioniert er [...]

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Enthauptete Deutsche in Florenz: Tatverdächtiger im Obdachlosenmilieu festgenommen

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Vorschau ansehen Enthauptete 44-jährige Deutsche in Scandicci: Obdachloser Tatverdächtiger, blutige Kleidung und sichergestellte Waffen – Indizien gegen einen Marokkaner verdichten sich, doch Motiv und Tathergang bleiben unklar.
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KI-Pionier Steinberger wechselt in die USA - und kritisiert EU-Regulierung

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Vorschau ansehen Der österreichische Softwareentwickler Peter Steinberger wechselt zum US-KI-Konzern OpenAI von Sam Altman – und sorgt damit nicht nur in der Tech-Szene für Aufmerksamkeit. Sein Schritt gilt vielen als Indiz dafür, dass Zukunftstechnologien und Kapital zunehmend in die USA abwandern, während Europa mit Regulierung und Standortnachteilen ringt.
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India’s A.I. Summit Disaster Features Snubs, Billionaire Bails, and Chinese Robot Cheating

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India sought to make a splash in the world’s fastest-growing tech industry this week by hosting an A.I. Impact Summit in New Delhi, with a who’s-who of industry leaders and artificial intelligence visionaries on the guest list. The summit was a public-relations disaster, because the government of Prime Minister Narendra Modi evidently underestimated how much rivalry and personal animosity exists in the A.I. world.

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Der stille Kollaps: Wenn Sonnenmangel den Körper zerstört

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Es beginnt lautlos. Kein Alarm, kein greller Schmerz, kein dramatischer Zusammenbruch. Nur eine schleichende Erschöpfung, brüchige Knochen, entzündete Gefäße, nachlassende Abwehr – und Gelenke, die plötzlich nicht mehr tragen. Was viele für Alterserscheinungen halten, ist oft das Ergebnis eines Mangels, der im Verborgenen wütet: Vitamin D. Der Mangel, der dich nicht warnt Wir leben in [...]

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Leber unter Feuer – Wenn der Körper kämpfen muss

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Es beginnt leise. Kein Schmerz, kein Alarm. Nur dieses Gefühl, dass etwas nicht mehr rund läuft. Der Blick ist müde, die Gedanken schwer, der Körper wirkt wie gebremst. Wir schieben es auf das Wetter, auf das Alter, auf zu wenig Schlaf. Doch tief im Inneren arbeitet ein Organ im Dauerkrisenmodus – und wir hören es [...]

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Wie lange schweigen die Guten noch?

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Sie rüsten auf, rekrutieren wieder die jungen Männer für den Dienst an der Waffe und sprechen von Kriegstüchtigkeit: Im Land geschieht Unheil – angeblich alles nur im Namen des „Guten“. Das Projekt „Endlich Frieden – 100 Persönlichkeiten zeigen Zivilcourage“ vereint in einem Buch Stimmen für den Frieden. Die NachDenkSeiten veröffentlichen an dieser Stelle den Beitrag von Marcus Klöckner, der sich fragt, warum so viele im Land ihre Stimme zurückhalten. Wie lange schweigen die Guten noch?

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Buchauszug

Das Schlimmste ist das Schweigen der Guten – dieses Wort Dietrich Bonhoeffers klingt lange nach. Heute ist nicht gestern und dennoch: Auch heute Schweigen die Guten bemerkenswert laut vor sich hin. Warum schweigen in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen so viele, die doch ihren Mund aufmachen könnten? Warum begehren nicht mehr auf und verweigern es, ihre Stimme gegen das politische Großvorhaben Kriegstüchtigkeit zu erheben?

Deutsche Politiker wollen gerade die Republik mit über 1 Billion Euro kriegstauglich machen. Für den „Ernstfall“ das Land auf Kurs bringen, lautet die Devise. Ein bisher noch unter Verschluss gehaltener „Operationsplan Deutschland“ gibt die Grundrichtung vor. Landesverteidigung – sie soll gesamtstaatlich und gesamtgesellschaftlich gedacht werden. Um zu begreifen, was das heißt, benötigt es kein großes Vorstellungsvermögen. Eine aktuelle Schlagzeile lautet: ‚Operationsplan Deutschland‘: Sachsens Gemeinden sollen sich auf Krieg mit Russland vorbereiten. In dem Artikel ist zu lesen: „Seit einigen Wochen werden Deutschlands Oberbürgermeister und Landräte von Bundeswehroffizieren heimgesucht. Mit diesen ‚vertraulichen‘ Treffen will die Truppe den Ausbau der Kriegstüchtigkeit deutscher Kommunen vorantreiben.“

Wie deutlich muss den Guten noch vor Augen geführt werden, das jetzt der Zeitpunkt ist, „Nein!“ zu sagen?

Was hier passiert, ist kein Spaß, keine Laune der Politik, die heute so und morgen ganz anders aussieht. Spätestens seit 2014 – seit den massiven tiefenpolitischen Interventionen in der Ukraine – zeichnet sich ein 3. Weltkrieg ab. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Die in Bewegung gesetzte Schwungmasse ist längst gewaltig – nicht nur in Deutschland, sondern in allen NATO-Staaten. Die Metaphysik des Militärischen: Sie breitet sich aus und verfestigt sich in den Köpfen der Politik. Die Dauer der Entwicklungen und all die vielen kleinen und großen Schritte, die zu beobachten sind, sind längst nicht mehr nur kleine Puzzleteile, die der Interpretation des Betrachters unterliegen. Das „Puzzle“ ist längst so weit zusammengesetzt, dass das Motiv klar zu sehen ist.

Das Schreckensbild des Krieges kommt zum Vorschein. Die Guten schweigen weiter. Noch scheint alles in Ordnung. Das neue Auto wurde bestellt und geliefert. Der Kühlschrank ist voll, ein Ausflug in den Baumarkt ist Programm. Schließlich: Der eigene Garten will schön gestaltet sein. Und wer möchte schon öffentlich Partei für die gute Sache ergreifen, wenn einem dafür ein rauer Wind ins Gesicht weht? Die eigene Karriere, die Familie, der Beruf: Die als mehr oder weniger gute Gründe angeführten camouflierten Ausreden für die eigene Feigheit sind endlos.

So kommt, was kommt.

Da sprechen Politiker, Journalisten und Experten davon, dass der Krieg in der Ukraine gewonnen werden müsste, ganz so, als ob jemals auf dieser Welt ein Krieg „gewonnen“ wurde. Wenn tausende, zehntausende und hunderttausende und mehr Soldaten auf dem Schlachtfeld getötet, verstümmelt und für den Rest ihres Lebens traumatisiert sind, dann können allenfalls noch Diplomzyniker von einem „Gewinnen“ sprechen.

Doch dieses unsägliche Gerede und eine teils offene Kriegstreiberei sind möglich, weil zu viele Gute ignorieren, wegsehen und die Gefahr verkennen (wollen). In der Ukraine werden gegen ihren Willen Männer, die Wehrdienst leisten müssten, auf der Straße eingefangen und teils unter Anwendung von massiver Gewalt in Autos gezerrt. Menschenfängerei – unter dem Schweigen der Guten? Noch sind derartige Szenen ja weit weg.

Was sagt das Gewissen? Können die Guten es akzeptieren, dass Menschen gegen ihren Willen dazu gezwungen werden, andere Menschen zu töten oder sich selbst töten zu lassen? Die Guten verfügen zweifelsfrei über ein Gewissen. Doch Feigheit und Angst sind stark. Beides zu überwinden, ist möglich. Dazu braucht es aber den Willen. Wie lange schweigen die Guten noch?

Lesetipp: Endlich Frieden – 100 Persönlichkeiten zeigen Zivilcourage. Zühlsdorf 2025, Macht-steuert-Wissen Verlag, gebundenes Buch, 228 Seiten, ISBN 978-3945780800, 26,99 Euro.

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Ewig jung? Der stille Verschleiß

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Ewig jung? Wir reden uns das gern ein. Mit Cremes, mit Fitness, mit Optimismus. Doch während wir nach außen strahlen wollen, beginnt im Inneren oft ein Prozess, den wir nicht sehen – der stille Verschleiß. Er beginnt nicht mit Schmerz. Nicht mit einem lauten Knall. Sondern mit mikroskopisch kleinen Schäden. Zellen verlieren an Energie. Kollagenfasern [...]

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Freiheit: Bewegung oder Verfall?

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Es beginnt fast immer unscheinbar. Ein Ziehen im Knie nach dem Aufstehen. Ein dumpfer Schmerz in der Hüfte nach einem längeren Spaziergang. Ein leises Knacken beim Treppensteigen. Viele winken ab. Alterserscheinung, sagen sie. Doch was hier beginnt, ist kein harmloser Makel – es ist der schleichende Verlust von Beweglichkeit. Und damit der Verlust von Freiheit, [...]

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Der fatale Irrtum – warum Verfall kein Naturgesetz ist

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Altern gilt als Naturgesetz. Als etwas, dem wir uns zu fügen hätten – würdevoll, still, möglichst unauffällig. Doch was, wenn genau das die größte Lüge unserer Zeit ist? Was, wenn der körperliche und geistige Abbau kein unausweichliches Schicksal, sondern das Resultat falscher Entscheidungen, systematischer Mangelzustände und ignorierter Warnsignale ist? Wir leben in einer Epoche, in [...]

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In Grönland starten – Auf dem Mars landen | Von Hermann Ploppa

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Die Welt wird gerade radikal umgewälzt. Auf Grönland sollen die feuchten Träume der Superreichen Wirklichkeit werden. Es geht um Privatstädte und Sonderwirtschaftszonen.

Ein Meinungsbeitrag von Hermann Ploppa.

Auch beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos hat US-Präsident Donald Trump bekräftigt, dass er „Grönland unbedingt haben muss“. Denn wenn die USA nicht ihren Golden Dome auch über Grönland aufspannen können, dann werden, so Trump, die bösen Chinesen und Russen die Insel unweigerlich kontrollieren. Trump: nur das was man tatsächlich besitzt, will man auch wirklich verteidigen! <1>

Zweifelsohne hat Trump geopolitische Ambitionen für die größte Insel der Welt. Die Begehrlichkeit der westlichen Wertegemeinschaft wird sichtbar an der gewachsenen Zahl an Militäroperationen der NATO im Polarmeer. Der immer wieder geleugnete Klimawandel führt dazu, dass das Polareis schmilzt. Damit könnten Schiffe von Rotterdam über das Polarmeer direkt nach Shanghai fahren. Zudem macht es die Permafrostschmelze möglich, noch mehr Bodenschätze zu bergen.

In der Tat läuft den Investoren schon das Wasser im Mund zusammen: Seltene Erden oder Öl liegen unter den Gletschern von Grönland. Und der Milliardenerbe Ronald Lauder hat sich bereits mit grönländischen Politikern getroffen, um „Luxuswasser“ massenhaft aus Grönland zu beziehen. Das ist alles breit ausdiskutiert worden in den Medien <2>.

Das ist alles richtig und wichtig. Wir wollen uns hier aber mit jenen superreichen US-Bürgern beschäftigen, die auf Grönland eine radikal neue Form von Governance, ein völlig neues Konzept von Politik und Verwaltung durchsetzen wollen. Energische Förderer dieses radikalen Konzepts gehören zur Szene der Plattformkapitalisten aus Silicon Valley. Also Leute, die äußerst einträgliche Dienstleistungen auf der Grundlage des Internets vermarkten: Peter Thiel, Marc Andreessen, Elon Musk, Sam Altman, um nur einige zu nennen. Sie alle haben unvorstellbaren Reichtum angehäuft – Elon Musk schickt sich bereits an, der erste Billionär der Weltgeschichte zu werden <3>. Der neueste Bericht von Oxfam dokumentiert eindringlich, wie die Diskrepanz zwischen dem Häuflein Superreicher und dem Rest der Menschheit obszöne Ausmaße angenommen hat <4>. Diese Superreichen, und besonders die Gruppe der neureichen Plattformkapitalisten, die man auch als „PayPal“-Mafia zu titulieren pflegt, will ihren obszönen Reichtum nicht mit dem Rest der Menschheit teilen.

Sie träumen davon, Staaten ganz abzuschaffen. Und stattdessen komplett privatwirtschaftlich geführte Städte und Regionen aufzubauen. In diesen Privatstädten sind die Bürger keine Steuerzahler, sondern Anteilseigner. Und die Stadt ist kein für alle offenes Gemeinwesen, sondern eine exklusive Veranstaltung, nur für Individuen, die genug Geld haben, um sich dort einzukaufen. Wem diese Privatstadt nicht gefällt, der kann sich ja sein Einstiegsgeld wieder auszahlen lassen und sich in einer anderen Privatstadt einkaufen. Es gibt in den Privatstädten keinen Bürgermeister, den die Gemeinschaft wählt, sondern einen von den Investoren eingesetzten CEO. Statt eines Stadtkämmerers gibt es einen ebenfalls von oben eingesetzten Geschäftsführer. Steuern werden nicht entrichtet <5>.

Die Privatstadt enthält die Elemente der so genannten Gated Communities, die es schon lange in instabilen Regionen dieser Welt gibt: in Lateinamerika, Afrika oder auch in Asien. Wie mittelalterlich-feudale Städte schützt die Gated Community die Reichen gegen den von ihnen ausgebeuteten verarmten Rest der Gesellschaft. Zudem enthalten die Privatstädte Elemente der Smart City. Sie sind voll digitalisiert, nutzen Elemente der Künstlichen Intelligenz. Sie erzeugen und nutzen regenerative Energie. Die Insassen dieser Privatstädte sind dennoch nicht zu beneiden. Denn sie unterwerfen sich freiwillig einer hypermodernen, flächendeckenden Überwachung. In diesem goldenen Käfig möchte kein normaler Mensch leben.

Wenig bekannt ist, dass es bereits über zwanzig solcher Privatstädte gibt. Die meisten davon befinden sich in Afrika. Wir erleben gerade eine radikale Umwälzung der Welt wie wir sie kannten. Die Nationalstaaten werden seit vielen Jahrzehnten bereits von innen her durch marktradikale Politiker in die Verschuldung und die kalkulierte Pleite getrieben. Sparen, Sparen, nochmal Sparen. Bis der Insolvenzverwalter kommt und der Nationalstaat komplett diskreditiert ist bei den Bürgern. Der Sparwahn reicht hinunter bis in die Niederungen der Kommunalpolitik.

Da diese innere Aushöhlung des Nationalstaates den Superreichen nicht schnell genug geht, fördern sie Privatstädte und Sonderwirtschaftszonen. Eine leere Tafel soll von Grund auf völlig neu beschrieben werden. Und die Trump-Regierung ist jetzt der Vollstrecker dieser weltweiten Enteignung des öffentlichen Raums und der Demokratie. Die skandalöse Planung für den Gaza-Streifen ist hier ein beredtes Beispiel <6>. Auf den Leichenbergen von schätzungsweise 70.000 getöteten Palästinensern und einer ethnisch von Palästinensern „gereinigten“ Region soll im Gaza-Streifen eine Sonderwirtschaftszone nach den oben geschilderten Maßgaben entstehen. Trump persönlich will dem jetzt gegründeten „Board of Peace“, also dem „Friedensrat“, als lebenslanger König und CEO vorstehen und nach eigenem neofeudalen Gusto Länder und auch Vorstandmitglieder heuern und feuern.

Der stets transatlantisch gestimmte European Council on Foreign Relations beschreibt die Verfassung dieses so genannten „Friedensrates“ so:

„Man kann den Board of Peace als ein US-Unternehmen im Besitz von Trump betrachten, mit dem US-Präsidenten als ständigem Vorsitzenden und Mehrheitsaktionär. Laut Satzung des Gremiums gehen alle Entscheidungen und die gesamte Macht von Trump aus, da er ein ihm untergeordnetes Leitungsgremium aus Mitgliedstaaten auswählt und leitet.“ <7>

Es handelt sich hier um nichts weniger als um eine massive Revolution von oben. Staaten, egal was man im Einzelnen von den Leistungen dieser politischen Einheiten halten mag, sind qua Definitionem Sachwalter der Interessen aller ihrer Bürger. Das Konzept des Nationalstaats ist inklusiv. Es nimmt alle seine Bürger mit. Demgegenüber ist die neue Trump-Weltordnung exklusiv. Sie vertritt nur die Interessen der Besitzenden. Die anderen Menschen können, mit Verlaub gesagt, sehen wie sie klar kommen. Der Staat vertritt die Interessen des Gemeinwohls, und das Grundgesetz legt fest, dass alle Bürger an den Errungenschaften der Gemeinschaft teilhaben sollen. Das ist zumindest der Gedanke. Die Konzeption der Privatstädte und Sonderwirtschaftszonen schließt die Mehrheit der Menschen aus.

Die verschiedenen Dialekte der Privatstädte

Privatstadt ist jedoch nicht gleich Privatstadt. Ich habe in meinem aktuellen Buch „Der Neue Feudalismus“ drei Arten von Privatstädten begrifflich herausgearbeitet <8>:

  1. Die Experimentalstädte. Zum Beispiel sollen in der vom weltgrößten Autokonzern Toyota am Fuße des Fujiyama gebauten Privatstadt Woven City neue Konzepte menschlicher Mobilität im Freilandlabor ausprobiert werden. Hier wird die Rechtsprechung des Staates Japan nicht außer Kraft gesetzt, und der Yen bleibt reguläre Währung. In Woven City sollen Mobilitätsforscher zusammen leben mit „normalen“ Bürgern.
  2. Dann gibt es die von Pragmatikern errichteten Privatstädte. Den Betreibern dieser Privatstädte geht es nicht um die Verwirklichung ideologischer Ambitionen. Es geht einfach darum, auf bislang freiem Grund und Boden ohne Abstriche an Tradition und regionale Gepflogenheiten eine maximal profitable und funktionale Stadt aus dem Nichts zu errichten. Bevorzugt werden Privatstadtgründungen in schwachen Staaten, die wenig Widerworte gegen die Planungen vorzubringen wagen. Die keine politische Macht haben und die womöglich das Privatstadt-Experiment als ihren letzten Strohhalm betrachten. Die Firma Rendeavour zum Beispiel firmiert als Afrikas größter Baukonzern. In seinem operativen Stab dominieren Afrikaner. Die Städte, die Rendeavour realisiert, heißen: Tatu City (in Kenia), Alaro und Appolonia City (beide Nigeria), King City (Ghana), Kiswishi City (Kongo), Rendeavour Roma Park (Sambia). Wenn auch Rendeavour als afrikanisches Unternehmen firmiert, stecken dahinter tatsächlich US-amerikanische und britische Investoren.
  3. Schließlich sind noch zu nennen die Ideologen unter den Privatstadtgründern. Das sind Leute, die der marktradikalen Ideologie von Milton Friedman oder Murray Rothbard anhängen. Der Staat ist für diese Leute ein Verbrecher, weil er den Tüchtigen im Wege der Besteuerung ihr Geld „stiehlt“ und es unfähigen, unwerten Individuen zukommen lässt. Also schließen sich die „Tüchtigen“ in ihrer Zitadelle ein. Denn sie wollen ihren Reichtum nicht mit dem „dummen Rest“ teilen. Patri Friedman ist der Enkel des berühmten Milton Friedman. Er hat das Seasteading Institute lange Jahre geleitet. Ein Start-Up, das von Peter Thiel finanziert wird. Die Idee: man baut schwimmende Pontonstädte auf extraterrestrischen Gewässern, wo Nationen keine Zugriffsrechte haben. Bislang wurde jedoch noch nicht eine einzige schwimmende Privatstadt verwirklicht. Insgesamt haben es die ideologisch motivierten Privatstadtbetreiber schwerer. Denn ihre Planungen provozieren die örtliche Bevölkerung. So ist der deutsche Investor Titus Gebel mit seinem Vorhaben, auf den afrikanischen Inseln Principe und Sao Tomé Privatstädte zu bauen, am politischen Widerstand vor Ort gescheitert. Auf der idyllischen Insel Roatan in Honduras ist es dagegen gelungen, die Stadt Prospera gegen den Willen der indigenen Bewohner aus dem Boden zu stampfen. Dagegen gab es Widerstand der honduranischen Regierung. Dieser Widerstand ist jetzt durch ein Regime Change-Manöver von Trump einstweilen gebrochen. Ein neuer Präsident von Trumps Gnaden sichert jetzt das stark neokolonial geprägte Prospera.

Auch auf Grönland haben ideologisch geprägte Privatstadtgründer schon lange ein begehrliches Auge geworfen. Schon immer hätte man Grönland ausbeuten können. Die Plattformkapitalisten der PayPal-Mafia konnten aber mit ihrem Anliegen bei der Biden-Administration nicht landen. Leute wie Elon Musk, Peter Thiel oder der Investor Marc Andreessen pumpten viel Geld in den Wahlkampf von Donald Trump. Mit ihrem Geld ist Trump nun zum zweiten Mal US-Präsident geworden. Und nun muss er gefälligst liefern, bitteschön.

Wir sehen, er liefert bereits mit dem Board of Peace, der langfristig die UNO ersetzen soll. Er liefert mit der Sonderwirtschaftszone Gaza. Und nun liefert er auch mit Grönland. Die PayPal-Mafia hat ihre Grönland-Ambitionen in dem Start Up-Unternehmen Praxis gebündelt. Chef dieser Firma Praxis ist Dryden Brown. Brown war schon kurz nach dem Wahlsieg von Trump auf Grönland, um diese Polarinsel „zu kaufen“, wie er keck auf X kundtat. Jedes Jahr überweist Dänemark an Grönland eine halbe Milliarde Dollar. Die Oligarchen aus den USA könnten doch dieses Geld aufbringen, und dafür verzichtet Dänemark dann auf die Kontrolle Grönlands. Wäre das nicht ein fairer Deal? Weder die Grönländer noch die Dänen waren von dieser Idee begeistert, wie Brown beklagte. Um diesen Bestrebungen dennoch Nachdruck zu verleihen, ernannte Trump den PayPal-Mitgründer und Thiel-Vertrauten Ken Howery zum Botschafter der USA in Dänemark. Das Tüpfelchen auf dem „i“ war dann die Ernennung des republikanischen Gouverneurs von Louisiana, Jeff Landry, zum „Sondergesandten“ für Grönland. Landry ließ keinen Zweifel, in welcher Mission er vom feucht-heißen Louisiana zu den Eisbergen wechselt:„Es ist mir eine Ehre, Ihnen[Präsident Trump]in dieser ehrenamtlichen Funktion zu dienen und Grönland zu einem Teil der USA zu machen.“ <9>

Die Futuristischen Phantasien der PayPal-Mafia

Kehren wir zurück zu der Firma Praxis. Die meldete im Oktober 2024, sie habe bereits 525 Millionen Dollar eingesammelt für die Besiedlung von Grönland. Viel Geld, aber gewiss nicht genug, um ein so ambitioniertes Projektwie dieseszu verwirklichen.Das lässt sich aber nach Meinung der Macher des Praxis-Konzepts wettmachen durch ein radikal neues Verständnis von Staatlichkeit. Das Konzept lautet: „Praxis Network State“.

Der Staat dieser Ideologen ist nicht mehr definiert durch eine geografische Position. Die Bürger des Praxis Network State (PNS) sind über das Internet miteinander verbunden. Sie sind keinem herkömmlichen Territorialstaat mehr verpflichtet.

Das liest sich im Neusprech der Praxis-Macher wie folgt:

„In dieser Welt ist der primäre Streitpunkt nicht das Land, sondern der Geist. Alles entspringt dem Geist – dem Geist der Massen und dem Geist derer, die strategische Ressourcen kontrollieren. Wir befinden uns heute an einem Wendepunkt, an dem Macht zunehmend durch die Fähigkeit bestimmt wird, die Gedanken global verstreuter Gemeinschaften zu gewinnen. Traditionelle Nationalstaaten, die auf physischem Territorium und zentralistischer Herrschaft beruhen, entsprechen nicht mehr der Art und Weise, wie Menschen ihre Identität formen und ihr Leben organisieren.“ <10>

Dennoch möchte der Praxis Netzwerk-Staat auch eine territoriale Heimstatt erwerben. Dort können die Techno-Freaks dann ohne Regularien tun und lassen was sie schon immer wollten. Zum Beispiel ein bisschen mit Geo-Engineering spielen, wie die Technologie-Zeitschrift The Crunch feststellt: „Brown möchte, dass die geplante grönländische Stadt ein Zentrum für technologische Experimente wird und dabei insbesondere auf die Gemeinschaft junger, männlicher Gründer aus dem Bereich der Schwertechnologie in El Segundo (?) zurückgreift. Er stelle sich beispielsweise eine Stadt vor, die mithilfe der Rainmaker-Technologie, einem Start-up für Wolkenimpfung, Regen auf Knopfdruck erzeugen kann, oder eine Gemeinschaft, die mit Nukleartechnologie von Valar Atomics betrieben wird.“ <11>

Autoren wie Christian Stöcker sehen die vernetzten Stadtgründer in der Tradition des Futurismus des frühen Neunzehnten Jahrhunderts im Stil von Marinetti <12>. Der Futurismus bekannte sich ausdrücklich zum Faschismus. Eine wissenschaftliche Untersuchung hat die Selbstzeugnisse der Praxis-Szene untersucht und stellt fest:

„Die PNS verkörpert eine derart autoritäre Politik, die auf einer dezidiert rassistischen Ideologie beruht. Es überrascht daher nicht, dass sich weiße Rassisten aus Südafrika im Zentrum der PNS befinden. Peter Thiel und Elon Musk, deren Eltern aufgrund der Apartheid nach Südafrika zogen, vertreten beide explizit technofaschistische, rassistische, antihumanistische und eugenische Überzeugungen.“ <13>

Das erscheint zunächst etwas überzogen. Doch die Manifeste der Praxis-Gruppe sind im Internet nachlesbar. Die Herren (Damen sind nicht dabei) machen aus ihrem Herzen keine Mördergrube. Sie sehen sich als kriegerische Avantgarde einer neuen Weltordnung. Eines neuen Menschen. In ihrer „Erklärung des Aufstiegs“ heißt es:

„Wir steigen zur Transzendenz auf und streben danach, uns mit den ewigen Prinzipien wieder zu vereinen, die unsere höchsten Zivilisationen prägten. Wie einst die Kriegerkönige den heiligen Gral suchten, so werden auch wir ein Reich errichten, in dem wahre Macht aus heldenhaftem Mut und der Übereinstimmung mit der göttlichen Ordnung entspringt. Durch dieses heilige Streben werden wir die Grundlagen wiederherstellen, die die Menschheit über das bloße Dasein hinaus zu immer größeren Höhen der Größe und des Ruhms erhoben haben.“ <14>

Erinnern wir uns: das ist der geistige Zustand jener Leute, die durch Donald Trump den Freifahrtschein erhalten dürfen, in Grönland zu regieren. Schon öfter ist der Einwand zu hören: es ist doch so kalt und unwirtlich in Grönland. Wie soll man denn da eine Stadt gründen und Leute anlocken? Eine Begründung wurde schon ventiliert. Dass sowohl das Schöpfen von Krypto-Geld als auch die Fütterung der Künstlichen Intelligenz extrem viel Strom benötigen. In arktischen Gefilden wird die Kühlung heiß laufender Aggregate von Mutter Natur frei Haus geliefert. Obendrein kann man sich der Wasserkraft bedienen.

Aber das allein ist nicht das Motiv der Praxis-Leute. Denn der oben zitierte schwülstige Text der Praxis-Vorkämpfer geht weiter und verweist auf Ambitionen auf das Universum:

„Wir steigen ins Weltall auf und beanspruchen die Bestimmung der Menschheit unter den Sternen. Wir erklären, dass Praxis die erste Zivilisation sein wird, die sich jenseits der Erde versammelt und das menschliche Bewusstsein und die Gemeinschaft in den Kosmos selbst ausdehnt.“ <15>

Anscheinend soll mit einer Privatstadt in arktischen Gefilden schon einmal die Besiedlung des Planeten Mars geübt werden. Immerhin hat Elon Musk bereits öfter allen Ernstes über die Besiedlung des kalten Bruderplaneten Mars laut nachgedacht <16>.

Mein Vorschlag für die futuristisch angehauchten Multimilliardäre: zieht so bald wie möglich um auf den Mars – und lasst den Rest der Menschheit in Ruhe.

Quellen und Anmerkungen

<1> https://www.youtube.com/watch?v=sTT-xnqatI4
<2> https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Milliardaere-haben-Groenland-laengst-unter-sich-aufgeteilt-id30269980.html
<3> Vermögen von Elon Musk zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Artikels (28.1.2026, 17:30 Uhr): 777,77 Miliarden Dollar. https://www.forbes.com/profile/elon-musk/?ctpv=rtb&list=rtb
<4> https://www.oxfam.de/publikationen/bericht-soziale-ungleichheit-2026
<5> Andreas Kemper: Privatstädte – Labore für einen neuen Manchesterkapitalismus. Münster 2022
<6> https://apolut.net/macht-netanjahu-die-drecksarbeit-fur-blackrock-von-hermann-ploppa/
<7> https://ecfr.eu/article/welcome-to-the-jungle-trumps-board-of-peace-goes-global/
<8> Hermann Ploppa: Der Neue Feudalismus – Privatisierung, Blackrock, Plattformkapitalismus. Marburg 2025. Wer das Buch erwerben möchte, sollte es beim Autor direkt bestellen unter der Adresse: [email protected]. Denn obwohl das Buch seit dem 16. November 2025 lieferbar ist, übt Amazon Zensur und behauptet wahrheitswidrig, das Buch sei nicht lieferbar. Eine Zensurmaßnahme auf technischem Weg.
<9> https://www.spiegel.de/ausland/groenland-trump-ernennt-sondergesandten-a-913cc4ce-cac2-4e5f-be76-a1cc2edd0df4
<10> https://www.praxisnation.com/news/network-state-cryptos-end-game
<11> https://techcrunch.com/2024/11/15/i-went-to-greenland-to-try-to-buy-it-meet-the-founder-who-wants-to-re-create-mars-on-earth/
<12> https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/effective-accelerationism-die-neue-silicon-valley-ideologie-ist-dunkel-und-kalt-kolumne-a-4b1422c3-0235-4b78-84fc-de2e289fc2f4
<13> https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/29768640251377168
<14> https://www.praxisnation.com/news/declaration-of-ascent
<15> Siehe Fußnote <14>
<16> https://www.zdfheute.de/panorama/mars-mission-elon-musk-space-x-100.html

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Hermann Ploppa ist einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden durch seine Geschichtssendung „HiStory“, die auf Apolut veröffentlicht wird. Dort vermittelt Ploppa ganz ungewohnte Einblicke in geschichtliche Abläufe. Regelmäßig publiziert Ploppa bei unterschiedlichsten Medien Artikel zu Geopolitik, Sozialpolitik und Wirtschaft. Ploppa hat bereits vier Bücher als alleiniger Autor veröffentlicht: „Hitlers amerikanische Lehrer“, „Die Macher hinter den Kulissen“, „Der Griff nach Eurasien“, sowie zur Entspannung den satirischen Familienroman „Bakterienstraße 51“.

Das Buch „Der Neue Feudalismus – Privatisierung, Blackrock, Plattformkapitalismus“ ist vor kurzem erschienen. An zehn weiteren Büchern hat Ploppa als Ko-Autor mitgewirkt.

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Dieser Beitrag wurde vorab am 31.1.2026 auf Manova.news veröffentlicht.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: K.I. generiert.

(Auszug von RSS-Feed)
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