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Mordfall Quentin Deranque Mehrheit der Franzosen befürwortet Brandmauer gegen Linksextreme

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Vor einer französischen Flagge sitzt ein junger Mann: Es ist der ermordete Identitäre Quentin Deranque. Seit dem Mord fordern die Franzosen eine Brandmauer gegen Linksextremismus

Zwei Wochen nach dem Mord an dem Identitären Quentin Deranque verschieben sich in Frankreich politische Gewissheiten: Eine Mehrheit will eine Brandmauer gegen La France insoumise. Währenddessen wird der Getötete beigesetzt.

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24. Februar: „Pinocchio“-Verfahren eingestellt | Vetternwirtschaft | Verstimmungen wegen Frankreich-Kritik

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Charles Kushner Paris verwehrt US-Botschafter nach Streit um Quentin Deranque Regierungszugang

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Erschien trotz Einbestellung nicht zum Termin im Außenministerium von Paris: US-Botschafter Charles Kushner. Foto:picture alliance/dpa/MAXPPP | Philippe Labrosse

Nach dem tödlichen Angriff auf den 23jährigen Identitären Quentin Deranque eskaliert der Streit zwischen Paris und Washington. Der US-Botschafter bleibt einer Vorladung fern.

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Streit um Tod eines Ultrarechten: Paris will US-Botschafter einbestellen

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Vorschau ansehen Die französische Regierung hat angekündigt, Charles Kushner nach einem „Kommentar“ der US-Botschaft zum Tod eines ultrarechten Aktivisten in Lyon einzubestellen.
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Trotz Verbotsforderungen „Antifas sind Mörder“: Großer Trauerzug für Quentin D. in Lyon

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Trauerzug für den von der Antifa getöteten Quentin D.

Nach dem brutalen Tod des 23jährigen rechten Aktivisten Quentin D. sind in Lyon über 3.000 Menschen zu einem Gedenkmarsch zusammengekommen. Trotz politischer Spannungen und Forderungen nach einem Verbot verlief die Demonstration unter strengen Sicherheitsvorkehrungen weitgehend friedlich. Die tödliche Attacke, für die mutmaßlich militante Linksextremisten verantwortlich sind, erschüttert Frankreich tief

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“Die extreme Linke hat getötet”: Der Fall Quentin Deranque erschüttert Frankreich

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Es ist ein politisches Erdbeben, das Frankreich gerade in seinen Grundfesten erschüttert. Ein junger Mann, brutal zu Tode geprügelt von linken Extremisten. Die Spuren führen direkt ins Parlament, in die Büros der Linkspartei La France Insoumise (LFI). Während Jordan Bardella (Rassemblement National) eine “Brandmauer” gegen Links fordert, schweigt der Mainstream weitgehend oder versucht, die Täter zu Opfern zu machen. Ein Lehrstück über politische Gewalt und doppelte Standards.

Quentin Deranque war 23 Jahre alt. Er war konservativ, katholisch und er wollte an jenem verhängnisvollen Tag in Lyon nur eines: Frauen schützen. Er begleitete die konservative Frauen-Aktivistengruppe Collectif Némésis als Sicherheitspersonal bei einer Demonstration. Doch für den “antifaschistischen” Mob war das offenbar Grund genug, ihn totzuprügeln.

Die Fakten, die jetzt ans Licht kommen, haben es in sich: Jacques-Élie Favrot, ein Mann, der direkt aus dem Herzen der französischen Linken kommt, sitzt wegen vorsätzlicher Tötung in Untersuchungshaft. Er ist kein einfacher Mitläufer. Favrot ist parlamentarischer Assistent des LFI-Abgeordneten Raphaël Arnault – jenem Mann, der die gewalttätige, vom Staat aufgelöste linksextreme Miliz “Jeune Garde” (Junge Garde) gründete. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein Mitarbeiter des französischen Parlaments, bezahlt von Steuergeldern, wird beschuldigt, einen politischen Gegner auf offener Straße totgeprügelt zu haben.

Favrot hat zugegeben, am Tatort gewesen zu sein und Gewalt angewendet zu haben, bestreitet aber die tödlichen Schläge. Doch die Staatsanwaltschaft Lyon sieht das anders: Er habe eine “Führungsrolle” bei der Gewaltorgie eingenommen. Insgesamt wurden sieben Personen angeklagt, darunter ein weiterer Angestellter der LFI, Adrien B.

“Die extreme Linke hat getötet”, bringt es Jordan Bardella, der Chef des Rassemblement National, auf den Punkt. Er fordert nun das, was gegen Rechts seit Jahrzehnten Mantra ist: eine Cordon sanitaire, eine Brandmauer. Diesmal gegen die Linken. Bardella verlangt die völlige Isolierung der LFI in den Institutionen.

Und wie reagiert Jean-Luc Mélenchon, der große Guru der französischen Linken? Mit Reue? Mit Entsetzen über die Gewalt in den eigenen Reihen? Weit gefehlt. In einer atemberaubenden Täter-Opfer-Umkehr attackiert er das Collectif Némésis – also jene Frauen, die das Mordopfer beschützen wollten. Diese Gruppe müsse verboten werden, sie sei “gefährlich”. Ein Mann ist tot, erschlagen von Mélenchons Leuten, und Mélenchon warnt vor der “Gefahr” durch friedlich demonstrierende konservative Aktivistinnen. Zynischer geht es nicht. Es zeigt, wie tief der Hass in Teilen der Linken sitzt: Wer nicht für uns ist, ist vogelfrei.

Die Tat ist so abscheulich, dass selbst das linke Lager Risse bekommt. Raphaël Glucksmann von der Öko-Partei Place publique nennt ein Bündnis mit der LFI nun “undenkbar”. Wenn selbst Verbündete auf Distanz gehen, weiß man: Hier wurde eine rote Linie überschritten.

Auch international schlägt der Fall Wellen. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verurteilte den Mord scharf. Aus den USA kommen deutliche Worte von Sarah B. Rogers aus dem Außenministerium: “Wenn man sich entscheidet, Menschen für ihre Meinung zu töten, statt sie zu überzeugen, hat man sich aus der Zivilisation verabschiedet.”

In Frankreich – und auch in Deutschland – wird oft und gerne vor der angeblichen “Gefahr von Rechts” gewarnt. Doch wenn die Gewalt von Links kommt, wenn sie tödlich ist und direkt aus den Parteibüros gesteuert scheint, wird es oft still. Der Fall Quentin Deranque muss ein Weckruf sein. Politische Gewalt ist Terror. Egal, von welcher Seite. Aber wenn die Täter Parlamentsausweise tragen, dann haben wir kein Problem mit “Randalierern”. Dann haben wir ein Problem mit der Demokratie selbst.

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Linker Terror So gefährlich ist die französische Antifa

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Mit Fackeln und Vermummung demonstrieren Antifas und Linksextreme im französischen Brest – es ist die Szene, aus der die Mörder von Quentin D. stammen.

Die Tötung des Identitären Quentin D. hat in Frankreich eine längst überfällige Empörung ausgelöst. Denn die Täter gehören einem linksextremen Milieu an, aus dem eine regelrechte Terror-Miliz entstanden ist. Eine Analyse.

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Frankreich Mordfall Quentin: „Die LFI hat ihr Gesicht gezeigt“

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Zwei Männer stehen mit ernsten Gesichtern nebeneinander: Justizminister Gérald Darmanin (Renaissance-Partei) und Ex-Präsident François Hollande (Parti socialiste) distanzieren sich vom LFI

Nach dem Mord an dem Identitären Quentin D. rücken alle linken Parteien Frankreichs von der linksextremen LFI ab. Justizminister Gérald Darmanin und Ex-Präsident François Hollande werfen ihr Nähe zur Gewalt vor.

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Abgeordneten-Assistent festgenommen Die Spur im Mordfall Quentin D. führt ins französische Parlament

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Der französische Abgeordnete und Gründer der Antifa-Schlägertruppe, Raphaël Arnault (links), sowie das Todesopfer Quentin D.

Der Antifa-Mord an dem Identitären Quentin D. erschüttert Frankreich. Unter den neun Festgenommen ist auch der Mitarbeiter eines linken Abgeordneten, der die verantwortliche Schlägertruppe einst gründete.

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