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Céline Dion in Paris: Frankreichs Hauptstadt hofft auf Millioneneinnahmen

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Vorschau ansehen Popstar Céline Dion wird ab Mitte September 16 Konzerte in Paris geben. Die Konzerte sind bereits ausverkauft - Paris rechnet mit hunderttausenden zusätzlichen Besuchern und Mehreinnahmen in Millionenhöhe.
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Frankreich: Linksextreme Tierrechtler fackeln 17 Lkw an Schlachthof ab

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Im französischen Houdan (Yvelines) haben linke Öko-Extremisten einen verheerenden Brandanschlag auf den Schweineschlachthof Paris Terroirs verübt – und brüsten sich nun ganz ungeniert mit ihrer blinden Zerstörungswut.

In der Nacht zum 4. April gingen auf dem Parkplatz des letzten Schlachthofs der Region Yvelines 17 Fahrzeuge in einem gewaltigen Flammenmeer auf. Kühltransporter, schwere Lkw und Lieferwagen brannten völlig aus. Nur dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr, die um 4 Uhr morgens anrückte, ist es zu verdanken, dass die Flammen nicht auf das Hauptgebäude übergriffen, das dennoch schwere Rauchschäden davontrug. Der komplette Verlust der Kühlflotte führt nun zu massiven Betriebsausfällen. Für die Angestellten des Schlachthofs droht Kurzarbeit, sie müssen – mitten in ohnehin schwierigen wirtschaftlichen Zeiten – wegen dieser linken Terroristen um ihre Existenz bangen. Die französischen Bauernverbände verurteilten den Anschlag scharf. Dieser schwäche einen ohnehin extrem fragilen Sektor nur noch weiter.

Am 11. April, gut eine Woche nach der Tat, veröffentlichte ein linksextremes Bündnis aus „grünen“ und „anti-speziesistischen“ Fanatikern ein völlig wirres Bekennerschreiben. Unter dem Terrorgruppen-Kürzel ALF („Anarchistes Lance-Flamme“ – also „Flammenwerfer-Anarchisten“) feierten die Täter ihren kriminellen Akt. Indem man die Logistik des Tierhandels ins Visier nehme, greife man „das Funktionieren von Speziesismus und Kapitalismus“ an, schwadronieren die Linksextremisten.

Ihre absurde Botschaft: „Schweine wollen, wie alle anderen Tiere auch, nicht an dieser tödlichen Gesellschaft teilnehmen! Feuer den Schlachthöfen, Schluss mit der Unterdrückung!“ Dass sie mit ihrem Hass auf den „Kapitalismus“ in Wahrheit Arbeitsplätze von ganz normalen Menschen vernichten, interessiert die radikalen Anarchisten nicht. Stattdessen warnten sie andere, gemäßigtere Organisationen davor, in die „Falle der Akzeptanz“ zu tappen. Offenbar gilt in diesen Kreisen nur noch derjenige als echter „Aktivist“, der bereit ist, schwere Straftaten zu begehen und fremdes Eigentum zu zerstören.

Bezeichnend für den Umgang mit dem linken Terror ist die Reaktion der Politik. Die lokalen Behörden hatten das Feuer zunächst beschönigend als „mysteriös“ eingestuft, obwohl 17 Lkw gleichzeitig in Flammen aufgingen. Bislang wurden keine Festnahmen vermeldet, die Polizei ermittelt nun wegen schwerer Brandstiftung.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass dieser Schlachthof Zielscheibe von linksgrünen Extremisten wurde. Bereits im April 2018 brachen 68 Aktivisten auf das Firmengelände ein, ketteten sich an Maschinen und legten den Betrieb lahm. Als die Polizei anrückte, um geltendes Recht durchzusetzen und die Besetzer zu entfernen, folgte die klassische Täter-Opfer-Umkehr: Die Extremisten überzogen die Beamten hinterher prompt mit Klagen wegen angeblicher „Polizeigewalt“. Dieser Vorfall in Frankreich verdeutlicht dabei wieder einmal, wie gefährlich dieser linksgrüne Extremismus ist. Solche radikalen Subjekte haben weder Respekt vor fremdem Eigentum, noch vor der wirtschaftlichen Existenzgrundlage anderer Menschen.

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Nach Suizid von Elfjähriger: Lehrerin wegen Mobbings verurteilt

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Vorschau ansehen Nach dem Suizid einer Elfjährigen in Frankreich ist ihre frühere Lehrerin wegen Mobbings zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.
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In flagranti erwischt: Afghane vergeht sich reihenweise an Ziegen und Schafen

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Ein 19-jähriger Afghane ist in der Nacht zum 10. April 2026 von der französischen Brigade Anticriminalité (BAC) in flagranti festgenommen worden: Er steht im Verdacht, seit Beginn des Jahres etliche sexuelle Gewalttaten an Schafen und Ziegen auf mehreren Höfen in Les Pennes-Mirabeau nördlich von Marseille begangen zu haben.

Mehrere französische Zeitungen, darunter La Provence, berichteten über den Fall. Seit Januar 2026, verstärkt in den Monaten Februar und März, hatten Landwirte ihre Tiere mit schweren Verletzungen vorgefunden. Mehrere Ziegen und Schafe wiesen Verletzungen auf, die auf sexuellen Missbrauch hindeuteten. Bei den Tieren waren die Hinterbeine zusammengebunden worden – ein deutlicher Beleg dafür, dass es sich nicht um natürliche Verletzungen oder Angriffe durch andere Tiere handelte.

Die betroffenen Besitzer installierten daraufhin Wildkameras auf ihren Weiden. Nach einem Bericht von France3 war der Gnadenhof von Cassandra Sortino besonders betroffen. Seit dem 11. Februar 2026 wurden ihre Schafe und Ziegen wiederholt sexuell misshandelt. Insgesamt sechs Tiere waren betroffen, einige mehrmals. Ein junges Lamm erlitt lebensbedrohliche Verletzungen.

Sortino hat zwei Monate lang einen Albtraum durchlebt. Sie und ihr Mann konnten kaum noch schlafen. Ihre Tochter ging seit zwei Wochen nicht mehr zur Schule. Die Abende bestanden nur noch aus dem Überwachen der Kameras. Es war besonders belastend für sie, da sie ein Refugium für misshandelte und ausgesetzte Tiere betreiben und nun genau diese Tiere nicht schützen konnten.

Die Familie installierte zunächst eine Wildkamera, später eine zweite. Auf den Aufnahmen war klar zu sehen, dass ein Mensch die Gräueltaten beging. Der Täter agierte sehr vorsichtig: Er versteckte sich während der Tat vor der Kamera, wechselte seine Vorgehensweise und schien die Gewohnheiten der Familie zu beobachten. Am Abend des 9. April (ca. 22:30 Uhr) sah die Familie den Mann auf der Live-Übertragung der Wildkamera. Sie alarmierte sofort die BAC (Brigade Anti-Criminalité). Der 19-Jährige – es soll sich um einen afghanischen Staatsangehörigen handeln – wurde in flagranti erwischt – hinter einer Ziege.

Er wurde in Gewahrsam genommen und am 11. April dem Richter vorgeführt. Für heute, Montag, den 13. April 2026, ist eine schnelle Hauptverhandlung angesetzt. Ihm wird Tierquälerei vorgeworfen. Das Strafmaß kann bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe und 45.000 Euro Geldstrafe betragen.

Solche widerwärtigen Fälle zeigen die Risiken unkontrollierter Zuwanderung aus kulturell sehr fernen Gesellschaften. Ein signifikanter Teil junger, alleinreisender Männer aus Afghanistan/Pakistan etc. fällt durch hohe Kriminalitätsraten (Gewalt, Sexualdelikte) auf. Das ist statistisch belegt. Der Mann sollte nicht nur konsequent verurteilt, sondern nach Ansicht etlicher entsetzter Bürger und Kommentatoren abgeschoben werden.

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Traditionsreiche Tagung Europas Rechte zu Gast in Paris

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Auf dem Podium des Colloque 2026 in Paris diskutiert Buchautor Martin Sellner mit Nicolas Boutin vom Magazin „Valeurs actuelles“ und Matisse Royer von den französischen Identitären. Foto: JF

Großer Andrang, viele junge Gäste und ein zentrales Thema: Bei der Konferenz des Instituts Iliade in Paris tauschen sich Künstler, Schriftsteller und Verleger aller Couleur über die Zukunft Europas aus. Die JF ist mittendrin.

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Interview der Woche „Deutsch-französische Freundschaft: Gibt es sie wirklich?“

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Frankreich-, Europa- und Verteidigungsexperte Prof. Dr. Markus C. Kerber, deutsch-französisches Rüstungsprojekt: Kampfflugzeug der Zukunft FCAS (Future Combat Air System)

Berlin rüstet auf. Doch das deutsch-französische Kampfflugzeug der Zukunft FCAS steht schon vor dem Start vor dem Aus. Am Beispiel gemeinsamer Rüstungsprojekte zeigt Europa- und Verteidigungsexperte Markus C. Kerber, wie das geschickte Frankreich das tölpelhafte Deutschland immer wieder über den Tisch zieht.

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Weißmanns Notizen GegenAufklärung

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buchstabe;schreibmaschine;typenhebel;mechanismus;Bildverwendung nur mit Urhebervermerk: Addictive Stock/Shotshop/picture alliance. Keine Exlusivverkäufe möglich. Die Gegenaufklärung läuft

Über die Kontinuität der US-Tiraden gegen die Europäer, den Bruch mit einer linken Ikone wegen Epstein und die Wiederbelebung alter Stammeskonflikte in einem Pariser Bezirk: Die GegenAufklärung von Karlheinz Weißmann.

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Rückkehr zur normalen Öl- und Gasversorgung kann Monate bis Jahre dauern

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Schüler in Frankreich sticht mit Küchenmesser auf 15-Jährige ein

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Vorschau ansehen Ein 15-Jähriger hat an einer Schule m Westen Frankreichs am Freitag mit einem Küchenmesser auf eine gleichaltrige Mitschülerin eingestochen und sie schwer verletzt.
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Neunjähriger nackt und unterernährt in Kleinbus entdeckt

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Vorschau ansehen Über ein Jahr soll ein Junge in einem Lieferwagen gefangen gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft berichtet, dass er beim Auffinden nicht mehr laufen konnte und unter einer Decke neben Exkrementen lag.
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Gisèle Pelicot Wozu ganz normale Männer fähig sind

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Zeichnung einer Szene des Gerichtsprozesses gegen Dominique Pelicot und 50 weitere Männer, die seine Frau Gisèle Pelicot (rechts) vergewaltigt haben. In der Mitte steht der Täter Husamettin Dogan, der zu einer langen Haftstrafe verurteilt wurde Foto: picture alliance / Hans Lucas | ZZIIGG

Jahrelang betäubte Dominique Pelicot seine Frau Gisèle, um sie von fremden Männern vergewaltigen zu lassen. Den Strudel aus Sadismus und Verrat dominiert ein gefährliches Phänomen: die zerstörerische Kraft extremer Pornographie.

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Diese Deutschen kämpfen in Cannes um die Goldene Palme

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Vorschau ansehen Valeska Grisebach ist im Rennen um die Goldene Palme in Cannes. Die Konkurrenz ist hochkarätig: Pedro Almodóvar, Asghar Farhadi und Pawel Pawlikowski. Auch Sandra Hüller wird erwartet.
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Historische Abstimmung Die Elsässer wollen mehr Eigenständigkeit wagen

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Tracht und Tradition: Die Elsässer streben nach mehr Selbstbestimmung.

Zerfällt nun Frankreich, wie es manche Zentralisten befürchten? Davon ist auch nach der Abstimmung der Nationalversammlung nicht auszugehen, die dem Elsass den Weg zu mehr Eigenständigkeit bereitet hat. Das Streben seiner Bewohner danach hat eine gewisse Tradition.

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Opfer des Islamismus Gedenkort für Terroropfer in Paris geschändet

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Eine Person legt Blumen am edenkgarten für die Opfer des 13. Novembers in Paris nieder

Unbekannte haben ein Denkmal für die Opfer der islamistischen Anschläge vom November 2015 in Paris verwüstet. Die Stadt reagiert empört und kündigt juristische Schritte an.

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☐ ☆ ✇ Overton Magazin

Der Zug nach Nizza

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Oder: Wie ich einmal unter nette Leute gelangte. 

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Zehn Millionen Euro Frankreich: Konservativer Regionspräsident darf woker Uni kein Geld streichen

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Ein junger Mann hält ein Megaphon in der Hand – es handelt sich um einen Studenten der Universität Lyon 2, der an einem linksextremen Protest teilnimmt

Einer Lyoner Universität soll das Geld entzogen werden – wegen Verstrickungen in den Islamismus. Doch nun sägt der regionale Rechnungshof das Vorhaben ab und spricht von „Demagogie“.

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Prozess in Frankreich: Freimaurer, Agenten und Polizisten bildeten mörderische Mafia-Bande

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In Frankreich stehen derzeit 22 Personen vor Gericht. Die Angeklagten sind keine gewöhnlichen Kriminellen, sondern die angebliche Elite des Landes: Freimaurer, hochrangige Geheimdienstler, Militärs und Polizisten. Sie sollen eine skrupellose Killer-Truppe gebildet haben.

Frankreich wird derzeit von einem weitreichenden Skandal einer mafiösen Verbindung unter dem Dach einer Geheimgesellschaft erschüttert. Unter den Angeklagten befinden sich vier Militärs des französischen Auslandsgeheimdienstes (DGSE), zwei Polizisten und ein pensionierter Offizier des Inlandsgeheimdienstes (DGSI). Sie alle sollen Teil eines mafiösen Netzwerks gewesen sein, das aus dem Herzen der elitären Freimaurerloge “Athanor” im schicken Pariser Vorort Puteaux heraus operierte.

Die Vorwürfe sind an Brutalität kaum zu überbieten: Mord an einem Rennfahrer, versuchter Mord an einer Unternehmensberaterin und an einem Gewerkschafter, schwere Körperverletzung und kriminelle Verschwörung. 13 der 22 Angeklagten droht nun lebenslange Haft. Das Erschreckende: Die meisten dieser Männer, im Alter zwischen 30 und 73 Jahren, hatten eine blütenweiße Weste. Keine Vorstrafen. Biedere Bürger am Tag, eiskalte Auftragskiller in der Nacht?

Als mutmaßliche Köpfe der Bande gelten die Freimaurer Jean-Luc Bagur (69, der „ehrwürdige Meister“ der Loge), der Unternehmer Frederic Vaglio (53) und der Ex-Geheimdienstler Daniel Beaulieu (72). Aufgeflogen ist das mörderische Netzwerk nur durch einen stümperhaften Fehler: Im Juli 2020 wurden zwei Militärs schwer bewaffnet in der Nähe des Hauses der Unternehmensberaterin Marie-Helene Dini geschnappt. Ihre irre Ausrede bei der Polizei: Sie dachten, sie würden im offiziellen Auftrag des französischen Staates handeln, weil Dini angeblich für den israelischen Geheimdienst Mossad arbeite!

Die schmutzige Wahrheit sah laut Ermittlern ganz anders aus: Logen-Meister Bagur wollte offenbar einfach nur eine unliebsame berufliche Konkurrentin aus dem Weg räumen lassen – für ein Blutgeld von schlappen 70.000 Euro. Was als Einschüchterung begann, eskalierte völlig. Die Truppe um Beaulieus rechte Hand, den Sicherheitsmann Sebastien Leroy, schreckte vor nichts zurück. Leroy gab bei der Polizei unumwunden zu, die Drecksarbeit für die Freimaurer-Mafia erledigt zu haben.

Eine Geschäftsfrau wurde auf offener Straße überfallen und ausgeraubt, das Auto einer anderen Frau wurde abgefackelt, nachdem sie einen Finanzbetrug aufgedeckt hatte. Und 2018 fand man die Leiche des Rennfahrers Laurent Pasquali verscharrt in einem Wald. Er musste sterben, weil er angeblich Schulden bei Freunden der Freimaurer hatte.

Leroy behauptet bis heute, er sei von dem Ex-Geheimdienstler Beaulieu manipuliert worden und habe geglaubt, für die Regierung zu morden. Man habe ihm sogar eine Karriere als Informant in Aussicht gestellt. Beaulieu selbst wird vor Gericht wohl kaum zur Aufklärung beitragen: Er versuchte sich in Polizeigewahrsam das Leben zu nehmen und leidet laut seinem Anwalt nun an schweren Konzentrationsstörungen.

Jean-William Vezinet, der Anwalt eines der Opfer, erklärte: “Das Erschreckende ist, dass die Schlüsselfiguren in diesem Fall – Polizisten, Ex-Agenten und Freimaurer – genau die Menschen sind, die eigentlich für das Wohl der Gesellschaft handeln sollten.” Doch wo Macht und Geld sich konzentrieren, wird es mit der Moral nicht so genau genommen.

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Frankreich: Linksextremisten in den Rathäusern – droht ein Bürgerkrieg?

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Teile Frankreichs befinden sich mittlerweile unter der politischen Kontrolle der extremen Linken. Bei den jüngsten Kommunalwahlen wurden mehrere Linksradikale zu Bürgermeistern gewählt, die für Kontroversen sorgen. Es herrscht auch ein Klima der Gewalt.

Frankreich hat kürzlich Kommunalwahlen abgehalten. Einige lokale Wahlergebnisse sorgen mittlerweile für Aufregung, wie ein Bericht von European Conservative aufzeigt. In mehreren Städten, in denen Kandidaten von La France Insoumise (LFI) Rathäuser eroberten, entluden sich Szenen, die eher an territoriale Machtübernahmen erinnern als an einen zivilisierten Machtwechsel. Beleidigungen, Drohungen, Handgemenge – und mittendrin gewählte Vertreter, die nur noch unter Polizeischutz das Gebäude verlassen konnten. Das ist das “neue Frankreich”, das LFI-Chef Jean-Luc Mélenchon so gerne ausruft.

Dabei ist der angebliche Triumph der radikalen Linken bei näherem Hinsehen eher ein PR-Konstrukt als eine politische Zeitenwende. Zwar konnte die LFI einige symbolträchtige Städte gewinnen, doch von einer flächendeckenden Dominanz kann glücklicherweise noch lange keine Rede sein. Und trotzdem reicht offenbar schon die Einnahme einiger urbaner Brennpunkte, um eine politische Kultur zu etablieren, die weniger auf Konsens als auf Einschüchterung setzt.

Ein besonders aufschlussreiches Beispiel liefert Saint-Denis. Dort übernahm der aus Mali stammende Bally Bagayoko nach seinem Wahlsieg im ersten Durchgang die Kontrolle über eine Stadt mit mehr als 150.000 Einwohnern. Doch statt eines geordneten Übergangs dominieren Bilder von Chaos und aggressiver Stimmung. Die Szenen wirken nicht wie das Ende eines Wahlkampfs, sondern wie der Beginn einer Abrechnung.

Ähnliches spielte sich in Vaulx-en-Velin, Creil, Mantes-la-Jolie und Le Blanc-Mesnil ab. Unterlegene Bürgermeister wurden beschimpft, bedrängt und teilweise regelrecht hinausgedrängt. Die Sozialdemokratin Hélène Geoffroy musste nach ihrer Niederlage gegen Abdelkader Lahmar (LFI) Demütigungen über sich ergehen lassen. In Creil, wo der LFI-Kandidat Omar Yaqoob die Wahl gewann, berichtete Sophie Dhoury-Lehner (Sozialdemokratin, PS) von Drohungen, die nur durch das Eingreifen der Polizei eingedämmt werden konnten.

Das politische Klima in Frankreich avanciert zusehends zu einem Klima der Gewalt. Insbesondere die von Moslems und Afrikanern durchsetzte linksextremistische LFI und deren Umfeld erweisen sich dabei als treibende Kraft dieser Eskalationsspirale. Wie lange werden die Franzosen dieser schleichenden Machtübernahme noch tatenlos zusehen?

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Der Iran gewinnt den Krieg

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7.000 Jahre Zivilisation gegen 250 Jahre Empire

Von Laala Bechetoula (globalresearch)

„Der Eroberer muss nicht stärker sein als die Eroberten. Er muss nur bereitwilliger sein, zu ertragen.“ – Ibn Khaldun, Muqaddimah, 14th century

„Kein Volk wurde jemals durch einen Krieg befreit, den es nicht ertragen konnte.“ – Frantz Fanon, The Wretched of the Earth, 1961

„Alle Menschen sind Mitglieder eines Rahmens, da zunächst alle aus derselben Essenz stammen. Wenn die Zeit ein Glied mit Schmerzen heimsucht, können die anderen Gliedmaßen nicht in Ruhe bleiben. Wenn du nicht für das Elend anderer denkst, ist ein Mensch kein Name für dich.“ – Sa’adi Shirazi, Bani Adam, 13. Jahrhundert – auf einem Teppich, der vom Iran den Vereinten Nationen, New York, 2005 angeboten wurde


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Prolog: Die Uhr, die nie für Washington angefangen hat

Am Morgen des 28. Februar 2026 starteten die Vereinigten Staaten von Amerika und der Staat Israel eine der konzentriertesten Luftkampagnen in der Geschichte der modernen Kriegsführung. In zwölf Stunden regneten fast 900 Angriffe auf die Islamische Republik Iran – auf ihre Raketenstandorte, ihre Luftverteidigung, ihre Atomanlagen, ihre militärischen Kommandozentralen und auf das Gelände, auf dem ihr Oberster Führer Ali Khamenei zusammen mit Mitgliedern seiner Familie ermordet wurde.

Donald Trump sagte voraus, dass es in „zwei oder drei Tagen“ vorbei sein würde.

Vierundzwanzig Tage später ist die Straße von Hormus immer noch geschlossen. Öl liegt über hundert Dollar pro Barrel. Die Weltwirtschaft steht am Rande der Rezession. Die Internationale Energieagentur hat die Situation als die beiden Ölkrisen der 1970er Jahre zusammen für schlimmer erklärt. Die Islamische Republik Iran – zerschlagen, verwundet, ihre Marine dezimiert, ihre Führer ermordet, ihre Atomanlagen dreimal getroffen – regiert immer noch, kämpft immer noch und diktiert immer noch die Bedingungen jedes internationalen Gesprächs.

Am 22. März stellte Trump ein 48-stündiges Ultimatum in Großbuchstaben zu Truth Social: die Straße wieder öffnen oder sich der Auslöschung der iranischen Kraftwerke stellen. Der Iran reagierte, indem er drohte, den gesamten Persischen Golf abzubauen und jede Energieanlage in der Region anzugreifen. Zwölf Stunden vor Ablauf seiner eigenen Frist gab Trump bekannt, dass die Vereinigten Staaten und der Iran „SEHR GUTE UND PRODUKTIVE GESPRÄCHE“ geführt hätten und dass die Streiks um fünf Tage verschoben wurden.

„Es wurden keine Verhandlungen mit den USA geführt. Fake News werden verwendet, um die Finanz- und Ölmärkte zu manipulieren und dem Sumpf zu entkommen, in dem die USA und Israel gefangen sind. “- Mohammad Bagher Ghalibaf, Sprecher des iranischen Parlaments, 23. März 2026

„Es gibt keinen Dialog zwischen Teheran und Washington. Wir sind nicht die Partei, die diesen Krieg begonnen hat.“ – Irans Außenministerium, 23. März 2026

Das Imperium hat seine Raketen abgefeuert. Die Zivilisation hat Bestand. Und als das Imperium blinzelte, nannte die Zivilisation es als das, was es war.

Das ist die Geschichte, warum.

 

Teil Eins: Die tiefste Asymmetrie – 7.000 Jahre gegen 250 Jahre

Bevor Amerika geboren wurde, hatte Persien der Welt bereits ihre Rechte eingeräumt

Um zu verstehen, warum der Iran nicht unter amerikanischem und israelischem Bombardement zusammenbrechen wird, muss man zuerst verstehen, was der Iran ist – nicht im geopolitischen Sinne, der in BIP und Raketenbeständen gemessen wird, sondern im zivilisatorischen Sinne, der seit Jahrtausenden gemessen wurde.

Das iranische Plateau ist seit rund 7.000 Jahren ununterbrochen bewohnt. Die Elamiten-Zivilisation entstand dort um 3200 v. Chr., zeitgleich mit den frühesten mesopotamischen Stadtstaaten. Im sechsten Jahrhundert v. Chr. war das Achaemenidische Perserreich unter Cyrus dem Großen das größte Reich geworden, das die Welt je gesehen hatte, und erstreckte sich vom Ägäis bis ins Indus-Tal – das das moderne Griechenland, Ägypten, die Türkei, den Irak, Afghanistan und Pakistan umfasste – nicht von Terror regiert wurde, sondern bemerkenswert für die Antike, von einer Philosophie der Toleranz und des Pluralismus ohne Parallele in der antiken Welt.

Elamit Reliefs bei Eshkaft-e Salman. Das Bild einer Frau mit Würde zeigt die Bedeutung von Frauen in der Elamit-Ära.[meinung]
Elamit Reliefs bei Eshkaft-e Salman. Das Bild einer Frau mit Würde zeigt die Bedeutung von Frauen in der Elamite-Ära. [Meinung] (CC BY-SA 2.0)
Im Jahr 539 v. Chr., nachdem er Babylon ohne Schlacht erobert hatte – die Bevölkerung öffnete Berichten zufolge bereitwillig die Tore -, erließ Cyrus ein Dekret, das auf einem gebackenen Tonzylinder in Akkadischer Keilschriftschrift eingeschrieben war. Dieser Zylinder, der heute im British Museum in London untergebracht ist – erhalten in der Zivilisation, die heute Teheran bombardiert – wurde 1971 von den Vereinten Nationen als die erste Menschenrechtscharta der Welt anerkannt. Eine Replik steht in der Lobby des Hauptquartiers der Vereinten Nationen in New York. Seine Bestimmungen entsprechen den ersten vier Artikeln der 1948 verabschiedeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte – mehr als zweieinhalb Jahrtausende nach Cyrus, der sie bereits erlassen hatte.

Der Cyrus Cylinder berichtet, dass der König alle Sklaven befreite, erklärte, dass alle Menschen das Recht hätten, ihre eigene Religion zu wählen, die Rassengleichheit begründeten und es den Exilvölkern ermöglichten, in ihre Heimat zurückzukehren – einschließlich der 50.000 Juden, die in babylonischer Gefangenschaft festgehalten wurden, die er auf Kosten des persischen Staates freiließ und den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem finanzierte. Cyrus ist die einzige nichtjüdische Figur in der hebräischen Bibel, die Mashiach genannt wird – die Gesalbte.

Dies ist die Zivilisation, die die Vereinigten Staaten von Amerika – gegründet 1776, 2.315 Jahre nachdem Cyrus seine Menschenrechtscharta herausgegeben hat – versucht, aus der Luft zu zerstören. Dies ist die Zivilisation, die der Staat Israel – gegründet 1948, als der Cyrus-Zylinder bereits 2.487 Jahre alt war – das Recht beansprucht, sich im Namen seiner eigenen Sicherheit zu bombardieren.

Eine Zivilisation mit 7.000 Jahren Erinnerung – an Invasionen überlebte, von Imperien, die absorbiert wurden, von Eroberern, die kamen und gingen, während Persien aushielt – erlebt keine 24-tägige Luftkampagne, wie eine 250-jährige Nation sie erlebt. Für den Iran ist das kein existenzieller Bruch. Es ist ein Kapitel. Ein schmerzhaftes, aber ein Kapitel. Für die Vereinigten Staaten, die in ihrer Geschichte noch nie auf ihrem eigenen Boden von einer fremden Macht bombardiert wurden, die nie ihre Hauptstadt getroffen, ihren Präsidenten getötet, ihre Städte in Trümmer gerissen wurden – diese Art von Krieg ist unvorstellbar. Für den Iran ist er im dunkelsten Sinne vertraut.

Alexander der Große verbrannte Persepolis im Jahr 330 v. Chr. Die Mongolen entließen die iranischen Städte im XIII. Jahrhundert n. Chr. mit einer vernichtenden Gründlichkeit, die schätzungsweise bis zu drei Viertel der Bevölkerung einiger Regionen getötet hat. Die Briten haben 1953 einen Putsch durchgeführt und den demokratisch gewählten Premierminister Mohammad Mosaddegh gestürzt, weil er es gewagt hatte, iranisches Öl zu verstaatlichen – ein Putsch, der von der CIA selbst ausführlich dokumentiert und 2013 von der Regierung der Vereinigten Staaten offiziell anerkannt wurde. Der Irak, bewaffnet und nachrichtendienstlich von den Vereinigten Staaten versorgt, fiel 1980 in den Iran ein und kämpfte einen achtjährigen Krieg, der schätzungsweise eine halbe Million Iraner tötete, darunter durch chemische Waffen, die mit westlicher Geheimdienstkooperation versorgt wurden.

Der Iran ist immer noch hier. Persien war immer noch hier.

Das intellektuelle Erbe, das keine Bombe berühren kann

Die Zivilisation, die bombardiert wird, ist die Zivilisation von Avicenna (Ibn Sina, 980-1037 n. Chr.), deren Kanon der Medizin sechs Jahrhunderte lang das primäre medizinische Lehrbuch an europäischen Universitäten war. Es ist die Zivilisation von Al-Biruni (973-1048 n. Chr.), deren Berechnung des Erdumfangs innerhalb eines Prozents war. Von Khayyam, der algebraische Lösungen für kubische Gleichungen produzierte, während Europa Bücher verbrannte. Von Hafez und Rumi, deren Poesie nach wie vor zu den meistgelesenen der Welt gehört – auf Persisch, Arabisch, Englisch, Deutsch, Hindi und Dutzenden anderer Sprachen. Rumis Masnavi wurde in mehr Sprachen übersetzt als fast jedes literarische Werk in der Geschichte außerhalb der religiösen Schrift.

Wenn die Bomben auf Teheran fallen, fallen sie auf die Stadt, die von den Erben dieser Tradition gebaut wurde. Diese Tradition stirbt nicht bei einem Luftangriff. Es wird, wenn überhaupt, von ihm gerufen.

Malek Bennabi – der algerische Philosoph, dessen Gedanken meine eigene intellektuelle Ausbildung am tiefsten geprägt hat – argumentierte in seinem Konzept der Kolonisabilitierung, dass Zivilisationen nicht allein von überlegenen Waffen erobert werden. Sie werden erobert, wenn sie den inneren Willen verlieren, sich selbst zu bleiben – wenn ihre kulturelle Produktion zusammenbricht, wenn sich ihre intellektuelle Klasse dem Selbstbild des Kolonisators hingibt. Ein solcher Zusammenbruch ist im Iran nicht sichtbar. Das Regime kann intern angefochten werden. Aber die Zivilisation, die sie regiert, ist es nicht.

 

Teil zwei: Die menschlichen Kosten – Stimmen unter den Bomben

Vor der Geopolitik, vor den Kosten-Austausch-Verhältnissen und der strategischen Analyse, gibt es die Menschen.

Nach Angaben der NGO Human Rights Activists News Agency (HRANA) waren bis zum 17. März 2026 – dem 17. Tag des Krieges – 3.114 Menschen im Iran durch US-israelische Luftangriffe getötet worden, darunter 1.354 Zivilisten und 1.138 Militärangehörige. UNICEF berichtete, dass bis zum 12. März allein im Iran mehr als 200 Kinder getötet wurden, wobei Hunderttausende vertrieben wurden und Millionen nicht in der Lage waren, die Schule zu besuchen. Der iranische Rothalbmond berichtete, dass über 6.668 zivile Wohneinheiten ins Visier genommen wurden. Bei einem US-Streik auf eine Mädchenschule neben einem Marinestützpunkt in Minab kamen am ersten Tag etwa 170 Menschen ums Leben.

Diese Zahlen haben Gesichter. Diese Gesichter haben Stimmen. Und diese Stimmen weigern sich, auf die Binärdatei reduziert zu werden, die ihnen die westlichen Medien aufzwingen – entweder die Bomben zu feiern oder das Regime zu verteidigen. Die Wahrheit, die sie sprechen, ist komplexer, menschlicher und verheerender als jede geopolitische Erzählung.

Eine Teheraner Journalistin in ihren späten Zwanzigern, die ein Tagebuch führte, das mit NPR unter den Bedingungen der Anonymität geteilt wurde – die Veröffentlichung ihres Namens riskiert die Verhaftung durch die IRGC – schrieb am ersten Tag des Krieges, als Khamenei getötet wurde: „Die Menschen kamen auf die Dächer und beobachteten und klatschten, als sie ein Ziel trafen, das wir kennen. Wir haben letzte Nacht viel gesungen.“ Sie war zweimal auf der IRGC-Basis verhaftet worden, die jetzt bombardiert wurde. Sie feierte den Streik.

Aber als der Krieg in die zweite Woche ging, änderte ihr Tagebuch das Register. Die Bomben waren nicht mehr selektiv. Die Toten waren nicht mehr nur die, die sie zu hassen hatte.

Ein in Teheran ansässiger Korrespondent aus Xinhua schrieb am 3. März: „Raketen fielen wie fallende Sterne und schnitten durch die Dunkelheit, bevor sie mit einer Kraft detonierten, die die Nacht zucken ließ. Die Explosionen waren so heftig, dass sie den Himmel an seinen Nähten zu spalten schienen. “ In einem Taxi danach schüttelte der Fahrer den Kopf: „Teheran war eine friedliche Stadt. Einige dachten, die Amerikaner würden Chancen bringen. Schau dir an, was sie mitgebracht haben – nichts als Bomben.“

Von der Grenze zwischen Iran und der Türkei berichtete Emily Feng von NPR über Flüchtlinge, die zu Fuß überquert wurden. Ein Iraner zeigte Journalisten Ölflecken auf seiner Jacke – Rückstände von brennenden Öltröpfchen, die auf Teherans Nachbarschaften fielen, als Israel Anfang März Treibstoffdepots traf. Sein 26-jähriger Cousin, der im Januar sein Leben riskiert hatte, um gegen die Regierung zu protestieren, gehörte zu den getöteten Zivilisten. „Als er das zu mir sagte“, berichtete Feng, „hielt er inne, als könnte er fast nicht glauben, was er laut sagte.“

„Wenn die wichtigsten Kraftwerke bombardiert werden, wird es nicht nur eine kurze Störung sein; es könnte den Fluss von Wasser zu Gas stoppen. Es wäre töricht, die Bevölkerung einfach so zu bestrafen.“ – Einwohner von Teheran, Al Jazeera, 21. März 2026

Diese Zeugnisse teilen eines: Sie verweigern die Vereinfachung. Sie enthalten gleichzeitig Widerstand gegen die Islamische Republik und Ablehnung des Bombardements. Sie sind nicht die Zeugnisse eines gebrochenen Volkes. Sie sind die Zeugnisse eines Volkes, das einen enormen Schlag absorbiert und trotzig selbst bleibt. So sehen 7.000 Jahre zivilisatorischer Erinnerung von innen aus.

 

Teil drei: 50 Jahre unter Belagerung — Die Sanktionen, die die Waffe schmiedeten

Die am meisten sanktionierte Nation in der modernen Geschichte

Bevor am 28. Februar 2026 eine einzige Tomahawk-Rakete abgefeuert wurde, hatte der Iran bereits seit fast einem halben Jahrhundert gegen die Vereinigten Staaten gekämpft – nicht mit Drohnen und Raketen, sondern mit seiner schieren Fähigkeit zu überleben.

Die ersten amerikanischen Sanktionen wurden im November 1979 verhängt. Die Executive Order 12170, die von Präsident Carter unterzeichnet wurde, fror etwa $ 8,1 Milliarden an iranischen Vermögenswerten ein, die im Ausland gehalten wurden. Das war vor 46 Jahren. Durch acht aufeinanderfolgende amerikanische Regierungen – durch republikanische und demokratische Präsidentschaften gleichermaßen, durch Zeiten der iranischen nuklearen Einhaltung und Nichteinhaltung – hat das Sanktionsregime nie grundlegend aufgehoben. Es hat sich nur erweitert.

1979 – Erste Sanktionen. $8,1 Milliarden an Vermögenswerten eingefroren. Handelsembargo.

1987: Reagan verbietet alle iranischen Waren und Dienstleistungen vom US-Markt.

1995: Clinton verbietet jeglichen Handel mit und Investitionen in die USA im Iran.

1996 — Der Kongress bestraft ausländische Unternehmen, die mehr als $ 20 Mio./Jahr in iranische Energie investieren.

2006–2010 – Vier Runden von Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen das iranische Atomprogramm.

2012 — EU verbietet iranische Ölexporte. SWIFT trennt alle iranischen Banken. Der Rial verliert 80% seines Wertes in Monaten.

2018 – Trump zieht sich aus dem JCPOA zurück – was der Iran befolgt hatte, wie die IAEO zertifizierte. Standard Chartered bestraft $ 1,5B; JP Morgan zahlt $ 5,3M für 87 Verstöße.

Die krönende Ironie kam nur wenige Tage vor dem Krieg. US-Finanzminister Scott Bessent sagte im Februar 2026 vor dem Bankenausschuss des Senats aus: „Was wir getan haben, ist eine Dollarknappheit im Land verursacht. Es kam zu einem schnellen und großen Höhepunkt im Dezember, als eine der größten Banken im Iran unterging. Die Zentralbank musste Geld drucken. Die iranische Währung ging in den freien Fall. Die Inflation ist explodiert, und daher haben wir das iranische Volk auf der Straße gesehen.“ Er sagte dies als Rechtfertigung für den kommenden Krieg. Drei Tage später begann seine Regierung, das Land zu bombardieren, dessen Leid er gerade katalogisiert hatte.

Die Sanktionen zerstörten den Iran nicht. Sie haben es geschmiedet.

Die Waffe, die aus dem Embargo geboren wurde

Weil der Iran keine Ersatzteile importieren konnte, lernte er, sie herzustellen. Weil es nicht auf westliche Technologie zugreifen konnte, hat es es umgekehrt entwickelt. Die Shahed-136-Suiziddrohne wurde direkt aus dem Schmelztiegel der amerikanischen Sanktionen geboren – ein Produkt der Notwendigkeit, des technischen Einfallsreichtums, das unter Bedingungen der erzwungenen Isolierung, der Verwendung chinesischer Komponenten und des Reverse-Engineerings angewendet wird. Seine Einheit kostete: $ 20.000 bis $ 50.000.

Die Vereinigten Staaten verbrachten 50 Jahre damit, den Iran wirtschaftlich in militärische Unterlegenheit zu stürzen. Stattdessen schmiedete es die Waffe, die jetzt ihre eigenen Abfangbehälterbestände mit einer Geschwindigkeit entleert, die keine Fabrik auf der Erde rechtzeitig auffüllen kann.

Teil vier: Die Arithmetik des Imperiums – Dollars gegen Drohnen

Entfernen Sie die Erklärungen des Präsidenten und die Satellitenbilder des verbrannten Teherans, und worauf dieser Krieg letztendlich ankommt, ist eine Gleichung – die folgenreichste militärisch-ökonomische Gleichung des 21. Jahrhunderts.

Auf der einen Seite: die American Patriot PAC-3 MSE Abfangrakete. Stückkosten: ca. $4 Millionen. Der THAAD-Abfangjäger: $ 12 bis $ 15 Millionen pro Schuss. Das Schiff-basierte SM-3: $ 10 bis $ 28 Millionen. Auf der anderen Seite: die iranische Shahed-136 herumlungernde Munition. Stückkosten: $ 20.000 bis $ 50.000. Das Kostenverhältnis: zwischen 80:1 und 200:1.

Kelly Grieco vom Stimson Center hat berechnet, dass für jeden Dollar, den der Iran für die Herstellung einer Shahed-Drohne ausgibt, die VAE zwischen $ 80 und $ 200 ausgibt, um sie abzufangen. Lockheed Martin produziert etwa 600 Patriot-Abfangjäger pro Jahr. Allein in der ersten Woche dieses Konflikts hat der Iran mehr als 2.000 Drohnen gestartet.

In den ersten 100 Stunden der Operation Epic Fury feuerten die Vereinigten Staaten etwa 170 Tomahawk-Marschflugkörper ab – fast dreimal so viele wie das Pentagon für das gesamte Geschäftsjahr 2026 von Raytheon bestellt hatte. Das Center for Strategic and International Studies schätzte den Wert der Abfangjäger, die in diesen ersten 100 Stunden auf etwa $ 1,7 Milliarden ausgegeben wurden.

„Die USA, Israel und die Golfstaaten verlassen sich weitgehend auf in den USA hergestellte Systeme, was bedeutet, dass sie alle aus den gleichen Produktionslinien stammen. Sie können diese Art von Raketen nicht über Nacht ersetzen. Es würde Jahre dauern.“ – Kelly Grieco, Stimson Center, März 2026

Der zwölftägige Krieg im Juni 2025 hatte bereits schätzungsweise 150 THAAD-Abfangjäger und 80 SM-3 – etwa ein Viertel des gesamten US-amerikanischen THAAD-Vorrats – in weniger als zwei Wochen verbraucht. Die Houthi-Kampagne am Roten Meer im Jahr zuvor hatte weitere 200 Standard-Raketenabfangjäger verbrannt. Bis Juli 2025 waren die Patriot-Lagerbestände auf 25 Prozent des Volumens gesunken, das das Pentagon für notwendig hielt.

Die Heritage Foundation warnte im Januar 2026, dass High-End-Abfangjägerbestände innerhalb weniger Tage nach anhaltenden Kämpfen erschöpft sein könnten. Das Wall Street Journal berichtete, dass die Vereinigten Staaten „darum streben, Irans Raketen- und Drohnenanlagen zu zerstören, bevor ihnen die Abfangjäger ausgehen“. Dieser Satz enthält die gesamte strategische Situation dieses Krieges: Die weltweit herausragende Militärmacht rast gegen eine wirtschaftliche Uhr, die sie nicht kontrolliert.

Irans gesamter Verteidigungshaushalt 2025 betrug etwa $ 23 Milliarden – etwa 2,5 Prozent des amerikanischen Verteidigungsbudgets von $ 900 Milliarden. Die Shahed-Drohne wurde speziell entwickelt, um den fatalen Fehler im Herzen der westlichen High-Tech-Verteidigung auszunutzen: das katastrophale Kostenverhältnis zwischen Präzisionsabfangjägern und billigen, massenproduzierbaren Schwarmwaffen. Das ist keine Improvisation. Es ist Strategie.

 

Fünfter Teil: Die beiden Chokepoints – Öl und Wasser

Die Straße von Hormus: Wo die Geographie zur Waffe wird

An seiner engsten ist die Straße von Hormus 33 Kilometer breit. Durch diesen Kanal gelangen etwa 20 Prozent der weltweiten Erdölversorgung – rund 21 Millionen Barrel Öl und Flüssigerdgas pro Tag. Mehr als 25 Prozent der weltweiten LNG-Handelstransite hier. Saudi-Arabiens primäre Ölexportroute. Iraks wirtschaftliche Lebensader. Katars Gas, das europäische Häuser beheizt.

Der Iran hat ihn geschlossen. Nicht mit der Marineflotte, die amerikanische und israelische Angriffe weitgehend zerstört haben – über fünfzig iranische Marineschiffe ruhen jetzt auf dem Meeresboden. Aber mit Minen, Drohnenschwärmen, ballistischen Raketenbedrohungen und der unsichtbaren Waffe des Risikos: Kein Versicherungsversicherer wird derzeit ein Schiff abdecken, das eine Meerenge durchquert, in der iranische Waffen weiter operieren.

IEA-Direktor Fatih Birol hat deutlich gesagt: Die Situation sei „sehr schwerwiegend – schlimmer als die beiden Ölkrisen der 1970er Jahre und die Folgen des Ukraine-Krieges zusammen“. Mindestens 40 Energieanlagen in neun Ländern sind seit dem 28. Februar schwer beschädigt. Die globalen Ölpreise stiegen von unter 60 $ pro Barrel im Januar 2026 auf 113 $ am 22. März.

Ein Drittel des weltweiten Düngemittelhandels zieht sich auch durch die Meerenge. Die Schifffahrtslinien sind umgeleitet. Die Luftfahrt im Nahen Osten ist eingestürzt. Der Krieg, der als Kampagne für die „regelbasierte internationale Ordnung“ an die Welt verkauft wird, zerstört systematisch die Lieferketten, für die Ordnung gebaut wurde.

Die rhetorische Frage, die es wert ist, am Eingang jedes Außenministeriums zu schreiben: Wer genau blockiert wen?

Wasser: Der Existenzielle Hebel Noch Nicht Vollständig Gezogen

Die Golfstaaten machen rund 60 Prozent der globalen Entsalzungskapazität aus. Die Abhängigkeitszahlen erzählen die Geschichte der existentiellen Verwundbarkeit:

  • Kuwait: 90 Prozent des Trinkwassers aus der Entsalzung
  • Bahrain: 90 Prozent
  • Oman: 86 Prozent
  • Saudi-Arabien: 70 Prozent
  • VAE: 42 Prozent

Kritisch gesehen stammen mehr als 90 Prozent des entsalzten Wassers des Golfs aus nur 56 Megakomplexen – geografisch festen, technisch komplexen, energieintensiven Einrichtungen in unmittelbarer Nähe zum Iran. Eine in den 1980er Jahren klassifizierte und 2010 veröffentlichte CIA-Analyse identifizierte diese Schwachstelle bereits explizit.

Am 7. März verursachte eine Drohne materielle Schäden an einer Entsalzungsanlage in Bahrain – dem ersten bestätigten Angriff auf die Wasserinfrastruktur des Golfs in diesem Konflikt. Irans Außenminister Abbas Araghchi erklärte: „Der Angriff auf die iranische Infrastruktur ist ein gefährlicher Schritt mit schwerwiegenden Folgen. Die USA haben diesen Präzedenzfall geschaffen, nicht den Iran.“

„Wenn Angriffe auf Entsalzungsanlagen der Beginn einer Militärpolitik sind und nicht nur Fehler oder Kollateralschäden, ist dies sowohl illegal – ein Kriegsverbrechen – als auch eine sehr besorgniserregende Entwicklung, da die Golfstaaten nur wenige Wochen Wasserspeicher haben.“ – Laurent Lambert, Doha Institute for Graduate Studies

Ein paar Wochen Wasserspeicher. Das ist der Abstand zwischen der aktuellen Situation und einer humanitären Katastrophe von beispiellosem Ausmaß – 100 Millionen Menschen ohne regelmäßigen Zugang zu Trinkwasser. Dieser Spielraum wird nicht von der amerikanischen Luftabwehr oder der Diplomatie der Golfstaaten gehalten, sondern von einer noch nicht getroffenen iranischen Entscheidung. Die Golfstaaten, die den amerikanischen Operationen von ihrem Territorium aus stillschweigend erlaubt haben, wissen das. Dieses Wissen ist seine eigene Form des strategischen Sieges im Iran.

Teil sechs: Die Matrix, die nicht fällt

Washington zog mit einer Theorie in den Krieg: Töte die Führung, lähme die Kommandostruktur, löst Volksaufstände aus, produziert seit Tagen einen Regimewechsel. Trump sagte „zwei oder drei Tage“ voraus. Sein Militär startete 900 Schläge in 12 Stunden. Khamenei wurde am ersten Tag getötet. Ali Larijani wurde am 17. März ermordet. Dutzende IRGC-Kommandeure wurden eliminiert.

Vierundzwanzig Tage später regiert die Islamische Republik.

„Es ist nicht so, dass wir endlich den einen Anführer gefunden haben, der, sobald wir diesen Anführer töten, das ganze Kartenhaus auseinander fällt, weil es kein Kartenhaus ist. Dies ist eher eine Matrix – eine flexible Matrix. “- Robert Pape, University of Chicago

Töten Sie die Spitze einer Matrix, und Sie beseitigen die Schicht, die die meiste Echtzeit-Kommunikation zwischen Führungsqualitäten und mittleren Ebenen erfordert. Die Befehlshaber der mittleren Ebene halten nicht inne. Sie reorganisieren sich seitlich, oft mit größerer Aggression und weniger politischer Zurückhaltung als zuvor. Papes strukturelle Diagnose: „Die neue Politik, die durch die Bombenangriffe ausgelöst wurde, wirkt sich zum Nachteil des Regimewechsels aus. Was Sie stattdessen bekommen, ist ein negativer Regimewechsel: Führer der zweiten Generation, die antiamerikanischer, gefährlicher und bereit sind, Kosten zu übernehmen, um Amerika zu bestrafen. “

Die historischen Aufzeichnungen sind nicht mehrdeutig. Es ist überwältigend.

Vietnam (1965–1973): Das am meisten bombardierte Land in der Geschichte des Luftkriegs kapitulierte nicht. Die Regierung der USA versuchte 1975, das vereinte Land zu zerstören. Es ist immer noch da.

Irak (2003): Das Regime ist in 21 Tagen gefallen. Die Zerstörung des Staates verursachte fünfzehn Jahre Aufstand, einen sektiererischen Bürgerkrieg, den Aufstieg des IS und eine regionale Katastrophe, die noch ungelöst war.

Libyen (2011): Sieben Monate NATO-Luftkampagne. Gaddafi hat getötet. Der Staat löste sich in einen permanenten Bürgerkrieg auf, der fünfzehn Jahre später noch andauerte.

Afghanistan: Zwanzig Jahre. Über $2 Billionen. Die Taliban kehrten innerhalb von zwei Wochen nach dem amerikanischen Rückzug an die Macht zurück.

In jedem Fall: taktische Zerstörung, strategisches Scheitern. Die Annahme, dass die gezielte Gesellschaft spröde war, war katastrophal falsch. Jedes Mal. Ohne Ausnahme.

Teil Sieben: Glaube als strategische Variable

Die westliche strategische Analyse hat einen strukturellen blinden Fleck. Es kann militärische Fähigkeiten, wirtschaftliche Hebelwirkung und politischen Willen in den Begriffen modellieren, die den liberalen demokratischen Systemen bekannt sind. Was es nicht modellieren kann – weil es kein konzeptionelles Vokabular dafür hat – ist die Rolle des Glaubens als strategische Variable.

Die grundlegende Erzählung des schiitischen Islam ist die Schlacht von Karbala, die am 10. Oktober 680 n. Chr. ausgetragen wurde. Hussein ibn Ali, Enkel des Propheten, wählte den Tod, anstatt sich der unehelichen Macht zu unterwerfen. Umgeben von siebzig Gefährten gegen Tausende, wusste Hussein, dass der Tod sicher war, ergab er sich nicht. Er wurde getötet. Sein Kopf wurde abgetrennt und nach Damaskus geschickt.

Dieser Tag – Ashura – ist der wichtigste Tag im schiitischen Kalender. Nicht als Tag der Niederlage. Als ein Tag des Zeugnisses: die Theologie des Sieges des Prinzips über die Macht, des Zeugnisses der Gerechten über den Triumph der Ungerechten. Im schiitischen eschatologischen Rahmen ist jeder iranische Soldat, der in diesem Krieg stirbt, ein Schahid – ein Märtyrer und Zeuge, dessen Tod göttliche Bedeutung hat. Jeder bombardierte Stadtblock ist kein Beweis dafür, dass Gott den Iran verlassen hat. Es ist ein Beweis, dass der Iran auf der Seite der Gerechtigkeit steht.

Keine Patriot-Batterie kann das abfangen. Kein THAAD-System kann es neutralisieren. Keine Tomahawk-Rakete kann sie zerstören.

Robert Pape identifiziert die „strategische Kultur“ – den Zusammenhalt und die Toleranz einer Bevölkerung für das Leiden – als die entscheidende Variable, wenn militärische Gewalt ausreicht, um sie zu zerstören, aber nicht ausreicht, um sie zu erobern. Irans strategische Kultur der Ausdauer wird theologisch produziert, historisch über siebentausend Jahre hinweg verstärkt und durch jede Bombe, die auf Teheran fällt, politisch mobilisiert. Die Shahed-Drohne trägt einen $ 35.000 Sprengkopf. Es trägt auch, im Bewusstsein der Millionen, die es beobachten, das Gewicht von Karbala, die Erinnerung an fünfzig Jahre Embargo, die Würde der zivilisatorischen Kontinuität. Das ist keine Waffe, die die USA besiegen können.

Teil acht: Sun Tzu und der strategische Bankrott von Trump und Netanyahu

Bild: Qing-Ära Darstellung von Sun Tzu (Öffentliche Domäne)

Eine Statue von Sun Tzu

Es gibt einen Text, den jede Militärakademie der Welt zuordnet. Vor etwa 2.500 Jahren in China von einem General namens Sun Tzu geschrieben, ist The Art of War die einflussreichste strategische Abhandlung in der Geschichte der Menschheit. Seine zentrale These: Der Sieg gehört dem, der vor dem Schlagen gedacht hat, nicht dem, der am härtesten zuschlägt. Jedes Prinzip, das es feststellt, haben Trump und Netanjahu systematisch verletzt.

Erstes Prinzip

1. „Kenne deinen Feind und erkenne dich selbst; in hundert Schlachten wirst du niemals besiegt werden.“

Was wussten Trump und Netanjahu über den Iran, bevor sie in 12 Stunden 900 Streiks starteten? Dass seine Wirtschaft durch Sanktionen fragil war. Dass die Bevölkerung im Dezember 2025 auf den Straßen protestiert hatte. Was sie nicht verstanden haben: dass eine Zivilisation von 7.000 Jahren ihren Willen, dem BIP oder den Inflationsraten zu widerstehen, nicht misst. Dass die ʻasabiyya, von der Ibn Khaldun schrieb, durch ausländische Bombardierung aktiviert, nicht zerstört wird. Dass die iranische Frau, die zweimal verhaftet worden war, weil sie keinen Hijab trug, der die ersten Schläge feierte, – da ihre Nachbarschaft von brennenden Öltröpfchen aus israelischen Angriffen auf Teherans Treibstoffdepots bedeckt war – ihren Tagebucheintrag am 16. März mit: „In der letzten Schlacht werde ich jeden einzelnen dieser psychopathischen Mörder verbrennen“ -, was das Regime bedeutet. Aber sie schrieb aus einer Stadt unter ausländischem Angriff. Die Unterscheidung unter Bomben löst sich auf.

Sun Tzus Urteil: Sie kannten ihren Feind nicht. Sie hatten bereits verloren.

Zweites Prinzip

2. „Die höchste Exzellenz im Krieg besteht darin, den Widerstand des Feindes zu brechen, ohne zu kämpfen.“

Am 27. Februar 2026 – achtzehn Stunden vor dem Sturz der ersten Bombe – bestätigte Omans Außenminister Badr Al-Busaidi, dass ein diplomatischer Durchbruch erzielt worden sei: Der Iran hatte zugestimmt, niemals angereichertes Uran zu lagern, die vollständige Überprüfung der IAEA zu ermöglichen und sein bestehendes angereichertes Uran irreversibel auf das niedrigstmögliche Niveau herabzustufen. Frieden war, in seinen Worten, „in Reichweite“. Die Verhandlungen sollten am 2. März wieder aufgenommen werden. Achtzehn Stunden später begannen die Bomben zu fallen. Eine ausgehandelte Lösung – Iran, der durch Vereinbarung denuklearisiert wurde, die Straße offen, die Märkte stabilisierten, die amerikanische Hegemonie ohne ein einziges Opfer erhalten blieben – wurde geopfert.

Sun Tzus Urteil: Der Sieg ohne Kampf war verfügbar. Sie wählten den Krieg. Dies ist der grundlegende strategische Fehler, aus dem alle nachfolgenden Misserfolge fließen.

Drittes Prinzip

3. „Wer nicht über Schwierigkeiten nachgedacht hat, wird seine Stärken nicht ausnutzen können.“

Ein Krieg ohne definierte Siegesbedingung ist ein verlorener Krieg, bevor er begonnen wird. Die offizielle Aufzeichnung der Kriegsziele der Trump-Regierung in chronologischer Reihenfolge: Hegseth (28. Februar) – Ende „47 lange Kriegsjahre“. Rubio (28. Februar, Stunden später) – präventive Verteidigung der US-Streitkräfte. Trump (2. März) – Regimewechsel in „zwei oder drei Tagen“. Trump (Mar. 9) – „Ich denke, der Krieg ist sehr vollständig, so ziemlich.“ Hegseth (Mar. 11) – „Das ist nur der Anfang.“ Trump (21. März) — 48-Stunden-Ultimatum. Trump (23. März) – fünftägige Verzögerung für „produktive“ Gespräche. Teheran (Mar. 23) – „Es gibt keinen Dialog zwischen Teheran und Washington.“ Zehn unvereinbare Kriegsziele in vierundzwanzig Tagen.

„Taktiken ohne Strategie sind der Lärm vor der Niederlage.“ – Sun Tzu, The Art of War

Sun Tzus Urteil: Keine Definition von Sieg. Keine Strategie. Die Kampagne verlor strukturell.

Viertes Prinzip

4. „Erscheine stark, wenn du schwach bist, und schwach, wenn du stark bist.“

Der Iran praktiziert Sun Tzu. Es schließt die Straße, behält aber bewusste Zweideutigkeit über seine Fähigkeit bei, sie auf unbestimmte Zeit geschlossen zu halten, und zwingt den Gegner, Ressourcen gegen Eventualitäten auszuschöpfen, die sich möglicherweise nie materialisieren. Es bestreitet Verhandlungen, während es regionalen Vermittlern – Pakistan, der Türkei, Ägypten – erlaubt, Botschaften zu tragen, die für Trump ausreichend sind, um ein Narrativ von „produktiven Gesprächen“ zu konstruieren, die es ihm ermöglichen, sich ohne formelle Kapitulation zurückzuziehen. Es trifft in der Nähe von Dimona, ohne den Reaktor zu zerstören – was existenzielle Fähigkeiten demonstriert, während es seine Verwendung zurückhält. Trump kündigt unterdessen seine Drohungen in Großbuchstaben auf einer öffentlichen Social-Media-Plattform an. Er setzt Fristen in bestimmten Stunden. Er zieht sich von diesen Fristen vor seiner eigenen angegebenen Ablaufzeit zurück. Das iranische Staatsfernsehen übersandte das Urteil ohne Zweideutigkeit: „Trump, der die Reaktion des Iran fürchtete, wich von seinem 48-Stunden-Ultimatum zurück. Jeder Stratege auf der Erde – in Peking, Moskau, Pjöngjang, Caracas – las diese Sendung. Seine Lektion: Amerikanische Ultimaten können abgewartet werden. In der Abschreckungstheorie ist dies Glaubwürdigkeitsdegradation – jede Kapitulation macht die nächste Bedrohung leichter zu ignorieren.

Sun Tzus Urteil: Der Iran praktiziert die Kunst des Meisters. Trump und Netanjahu verstoßen gegen jedes Kapitel.

Fünftes Prinzip

5. „Im Krieg sucht der siegreiche Stratege erst nach dem Sieg nach dem Sieg.“

Trump und Netanjahu starteten ihre Kampagne und suchten dann nach dem Sieg, was der Sieg bedeuten könnte. Sie haben vierundzwanzig Tage gesucht. Sie haben keine stabile Antwort gefunden. Im Gegensatz dazu hatte der Iran seinen Siegeszustand definiert, bevor die erste amerikanische Rakete fiel: Überleben. Bleibt stehen. Halten Sie die Meerenge geschlossen. Erzwingt wirtschaftlichen Schmerz auf das globale System. Zeigen Sie, dass das mächtigste Militärbündnis der Geschichte seine erklärten Ziele gegen einen entschlossenen Gegner nicht erreichen kann. Lassen Sie die Welt ihre eigenen Schlüsse ziehen. Sun Tzu würde die iranische Strategie sofort anerkennen. Er würde kämpfen, um den amerikanischen zu finden.

Sun Tzus Urteil: Sie kämpften zuerst und suchten danach nach dem Sieg. Der Iran hatte am ersten Tag seinen Sieg.

Sechstes Prinzip – Das Paradox der Sanktionen

6. „Wende die eigene Kraft des Feindes gegen ihn.“

Sechsundvierzig Jahre amerikanische Wirtschaftskriegsführung, die den Iran daran hindern soll, militärische Fähigkeiten zu entwickeln, produzierten direkt die militärischen Fähigkeiten, die jetzt die westlichen Verteidigungshaushalte in den Bankrott treiben. Jede Sanktion, die den Iran zwang, im Inland zu Innovationen zu kommen, jedes Technologieembargo, das Reverse-Engineering erzwang, jede finanzielle Ausgrenzung, die die Eigenständigkeit antrieb – zusammen das asymmetrische Arsenal schmiedet, das heute Raytheon- und Lockheed-Martin-Produktionslinien mit einer Geschwindigkeit entwässert, die keine Fabrik auf der Erde in der Zeit auffüllen kann. Die Sanktionen waren als Würgegriff gedacht. Sie wurden eine Schmiede. Sun Tzu hätte keine bessere Falle entwerfen können.

Sun Tzus Urteil: Die Waffe des Feindes wurde von seiner eigenen Hand gebaut. Fünfzig Jahre Sanktionen schmiedeten die Drohne.

Teil Neun: Der Dritte Gewinner – Pekings Stille Ernte

Während Washington durch Raketenabfangjäger, Carrier-Group-Logistik und politische Hauptstadt im Persischen Golf brennt, festigt China leise die strategische Architektur des 21. Jahrhunderts.

Um die Operation Epic Fury aufrechtzuerhalten, haben die Vereinigten Staaten fortschrittliche Raketenabwehrsysteme vom Indo-Pazifik bis zum Nahen Osten eingesetzt – THAAD-Batterien und Marineabfangplattformen, deren Pazifikposition die chinesischen Sicherheitsinteressen am unmittelbarsten bedrohte. Melanie Hart vom Global China Hub des Atlantic Council ist präzise: „Es ist unmöglich, das Ausmaß zu überbewerten, in dem diese Bewegungen für Peking ein massiver Sieg sind. Und wenn die Vereinigten Staaten in einem anderen Sumpf des Nahen Ostens stecken bleiben, der den Indo-Pazifik an China abgibt, werden die Siege weiter kommen. “

Russland ist der klarste unmittelbare Begünstigte: Öl über $ 100 pro Barrel hat Moskaus Kriegskasse aufgefüllt und die ukrainische Hebelwirkung in zukünftigen Friedensverhandlungen reduziert. Der Krieg, den die Trump-Regierung verhindern sollte – Russlands langsame Eroberung der Ukraine – wird zum Teil durch die wirtschaftliche Störung des Krieges finanziert, für die die Trump-Regierung begonnen hat.

China allein ging mit echter strategischer Tiefe in diese Krise ein: Die größten strategischen Erdölreserven der Welt außerhalb der Vereinigten Staaten, die Energielieferketten von Belt and Road diversifizierten sich gegen die Störungen des Golfs, das vergünstigte iranische Öl während des gesamten Konflikts und die Geduld, die Wiederaufbauverträge des Golfstaats zu dominieren, wenn die Schießerei aufhört.

Der Iran-Krieg 2026 mag als der Moment in Erinnerung bleiben, in dem das amerikanische Pazifik-Jahrhundert seine Endphase begann – nicht in einer Konfrontation über Taiwan, sondern in einer Fehleinschätzung über eine Atomanlage in der iranischen Wüste.

Teil Zehn: Der Globale Süden Beobachtet

In diesem Krieg geht es nicht nur um den Iran. Es geht darum, was die Leistung des Iran für jeden nicht-westlichen Staat bedeutet, der seine strategischen Optionen in einer Welt berechnet, die immer noch – vorerst – nach dem amerikanischen Militärprimat strukturiert ist.

Seit siebzig Jahren ist die grundlegende Prämisse, die diese Struktur unterschreibt: Kein Staat, der die amerikanische Militärmacht direkt konfrontiert, kann die Konfrontation mit seiner Regierung intakt überleben. Vietnam hat diese Prämisse geknackt. Afghanistan bestätigte, dass die verlängerte Besatzung scheitern müsse. Der Iran demonstriert 2026 etwas Neues: dass ein nicht-westlicher Staat nachhaltige amerikanische Bombardierungen absorbieren, seine institutionellen Funktionen aufrechterhalten, die Weltwirtschaft durch Geographie und billige Technologie bewaffnen und den Aggressor in die öffentliche strategische Inkohärenz zwingen kann – alles ohne Atomwaffen.

Die Shahed-Drohne, die $ 35.000 kostet und ein $ 4 Millionen Patriot-Abfangen erzwingt, ist nicht nur eine Waffe. Es ist ein politisches Statement: Die technologische und finanzielle Kluft zwischen dem Reichszentrum und der Peripherie reicht nicht mehr aus, um die Einhaltung zu gewährleisten.

Der Globale Süden beobachtet von Caracas, Pjöngjang, Harare und Algier. Was es beobachtet – in Echtzeit, gemessen in den rauchenden Trümmern von Abfangjägern, die $ 4 Millionen kosteten, um eine Drohne zu stoppen, die $ 20.000 kostete – ist die Demonstration, dass das Zeitalter der unbestrittenen amerikanischen militärischen Allmacht endet.

Malek Bennabi argumentierte, dass Zivilisationen nicht durch überlegene Waffen besiegt werden. Sie werden von der inneren Erschöpfung ihres eigenen Willens besiegt. Die Zivilisation, die vergisst, warum sie existiert, stirbt bereits, unabhängig von ihrem Arsenal. Siebentausend Jahre persischer Zivilisation haben nicht vergessen, warum sie existieren. Zweihundertfünfzig Jahre amerikanische Macht, die zunehmend nicht in der Lage sind, das zu nennen, wofür sie kämpft, können im Prozess dieses Vergessens sein.

Fazit: Der Krieg, den die Zeit nicht gewinnen kann

Napoleon überfiel Russland im Juni 1812 mit 600.000 Soldaten. Im September erreichte er Moskau. Die Russen verbrannten ihr eigenes Kapital, anstatt es zu übergeben. Die Grande Armée, die für entschlossenes Engagement ausgelegt war, hatte keine strategische Antwort für ein Volk, das bereit war, unbegrenztes Leid zu akzeptieren, bevor es sich unterwirft. Bis Dezember waren weniger als 100.000 dieser 600.000 Männer zurückgekehrt.

Die Lektion war nicht über Militärtechnologie. Es ging um Willen, Zeit und die Asymmetrie dessen, was jede Seite zu verlieren hatte.

Vierundzwanzig Tage der anspruchsvollsten Luftkampagne in der Geschichte der Kriegsführung. Der oberste Führer, tot. Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats wurde ermordet. Fünfzig Marineschiffe auf dem Meeresboden. Natanz schlug dreimal zu. Mindestens 1.354 Zivilisten wurden getötet, unter ihnen 200 Kinder. Milliarden Dollar militärische Infrastruktur zerstört.

Und doch: Die Islamische Republik regiert. Seine Drohnen fliegen. Die Straße von Hormus ist geschlossen. Öl ist über $ 100. Die Weltwirtschaft ist Geisel. Trump erfindet Verhandlungen, die der Iran in Echtzeit bestreitet. Seine Ultimaten verfallen unvollstrecket. Sein Krieg hat keinen artikulierten Endstaat. Sun Tzu, der die Aufzeichnungen aus fünfundzwanzig Jahrhunderten las, würde seine Abhandlung schließen und sagen: Diese Kampagne ging verloren, bevor die erste Rakete abgefeuert wurde.

Es gibt eine letzte Tatsache, die die Geschichte nicht übersehen wird. Am 27. Februar 2026 – am Tag vor dem Bombenanfang – bestätigte der Außenminister des Oman, dass ein diplomatischer Durchbruch in greifbarer Nähe sei. Der Iran hatte sich auf volle nukleare Transparenz geeinigt. Frieden war vorhanden. Die Entscheidung wurde getroffen, zu bombardieren, anstatt zu verhandeln.

Sa’adi Shirazi schrieb im Persien des dreizehnten Jahrhunderts den Vers, der heute am Eingang der Vereinten Nationen hängt: „Alle Menschen sind Mitglieder eines Rahmens, da zunächst alle von derselben Essenz gekommen sind.“ Der Iran schickte dieses Gedicht an die Vereinten Nationen. Die USA schickten ihr Marschflugkörper.

Das Imperium hat mehr Waffen. Der Iran hat mehr Erinnerung.

Erinnerung, auf lange Sicht, gewinnt.

*

Laala Bechetoula ist eine algerische Journalistin und Schriftstellerin, Autorin von „The Book of Gaza Hashem: A Testament Written in Olive Wood and Ash“. Sie schreibt regelmäßig für Global Research.

Quellen

Persische Zivilisation und der Cyrus-Zylinder

British Museum, London (dauerhafte Sammlung, Raum 52)

UN-Menschenrechtsprogramm: Geschichte des Naturrechts und Grundfreiheiten

Mit Blick auf die Geschichte und uns selbst: Vom alten Persien zu einer globalen Erklärung (2024)

Sa’adi Shirazi, Bani Adam (13. c.) — offizielle UN-Anzeige, New Yorker Lobby, 2005

Ancient Origins: Der Cyrus-Zylinder und die alte Proklamation der Menschenrechte

Iranische zivile Zeugenaussagen

NPR / Ruth Sherlock: Leben unter Bombenangriff in Teheran: Das Tagebuch eines iranischen Schriftstellers (13. März 2026)

NPR / Emily Feng: Angst, Trotz und Wut: Iraner beschreiben das Leben unter Bombardierung (19. März 2026)

NPR: Die neuesten Updates zum Iran-Krieg nach drei Wochen (21. März 2026)

Xinhua: Brief aus dem Nahen Osten: Herz in Flammen — Teheran unter Bomben (3. März 2026)

Al Jazeera: Unsere Herzen zitterten: Teheran erträgt die Nacht der schweren Bombenangriffe (10. März 2026)

Zivile Opfer

HRANA (Human Rights Activists News Agency): 3.114 Todesfälle bis zum 17. März 2026, inkl. 1.354 Zivilisten

UNICEF-Bericht vom 12. März 2026: 200+ Kinder im Iran getötet

Iranische Rothalbmond-Gesellschaft: 6.668+ zivile Einheiten ins Visier genommen

Wikipedia: Iran-Krieg 2026 (aktualisiert am 24. März 2026)

Iran-Sanktionen — Volle Historische Aufzeichnung

Wikipedia: Internationale Sanktionen Gegen Iran; Sanktionen Der Vereinigten Staaten Gegen Den Iran

Al Jazeera: Zeitachse: Sanktionen gegen den Iran (2012, aktualisiert 2026)

US Library of Congress / Congress.gov: Vereinigte Staaten Sanktionen gegen Iran (CRS-Bericht IF12452)

Forschungsdienst des Europäischen Parlaments: EPRS-Brief 777928 (2025)

Senats-Bankenausschuss, Scott Bessent Aussage, Februar 2026

Laudati et al., Journal of Applied Econometrics (2023): Ermittlung der Auswirkungen von Sanktionen auf die iranische Wirtschaft

Militärische Kostenasymmetrie

Northeastern University / Stephen Flynn: US-israelischer Krieg gegen den Iran geht in die vierte Woche, die Kosten rücken in den Fokus (23. März 2026)

Der Dupree-Bericht: Irans $ 20K Drohnen gegen Amerikas $ 4M Raketen (März 2026)

Middle East Eye: Iranische Drohnen kosten einen Bruchteil der Luftverteidigung (März 2026)

Globe and Mail: Der hohe Preis für das Abfangen der kostengünstigen Drohnen im Iran (März 2026)

Kelly Grieco, Stimson Center (mehrere Zitate, März 2026)

Heritage Foundation: Vorratsvorwarnung, Januar 2026

Straße von Hormus und wirtschaftliche Auswirkungen

IEA-Direktor Fatih Birol, Erklärung vom 22. bis 23. März 2026 (Australia National Press Club)

Al Jazeera: Iran-Kriegs-Updates, Tag 23 (22.–23. März 2026)

Zentrum für europäische Reform: Krieg im Iran: Wer gewinnt und wer verliert? (März 2026)

Britannica: Iran-Krieg 2026 (aktualisiert am 24. März 2026)

Entsalzungs-Schwachstelle

Al Jazeera: Wie das Targeting von Entsalzungsanlagen die Wasserversorgung stören könnte (8. März 2026)

Atlantic Council / Ginger Matchett: Angriffe auf Entsalzungsanlagen prognostizieren eine dunkle Zukunft (18. März 2026)

CSIS / David Michel: Könnte der Iran die entsalzten Wasserversorgungen der Golfstaaten stören? (März 2026)

Außenpolitik: USA Streik auf Qeshm Island riskiert Spirale der Vergeltung (9. März 2026)

CNN: Wasser ist noch lebenswichtiger als Öl und Gas – und es ist gefährdet (11. März 2026)

Laurent Lambert, Doha-Institut für Graduiertenstudien

Zane Swanson, CSIS Global Food and Water Security Program

Luftkraft und Regimewechsel

Robert Pape, University of Chicago: Ein Luftstromexperte erklärt, warum der Iran jetzt mächtiger ist, MS.NOW (21. März 2026)

Robert Pape: The Escalation Trap (Newsletter, 2026)

Atlantic Council: Zwanzig Fragen zum Iran-Krieg (März 2026)

Washington Institute for Near East Policy: Bewertung der USA Fortschritte im Iran-Krieg (März 2026)

Die Ultimatum- und Fake-Verhandlungen (22.–23. März 2026)

CBS News Live-Updates: Trump ruft die Straße von Hormus Ultimatum ab (23. März 2026)

NPR: Trump sagt, dass die USA in Gesprächen mit dem Iran sind, was der Iran bestreitet (23. März 2026)

Al Jazeera: Iran bestreitet jegliche Gespräche mit den USA, nachdem Trump produktive Gespräche behauptet (23. März 2026)

ITV News: Trump sagt, dass der Iran sehr viel will, um Deal zu machen, wie Teheran Gespräche Fake News nennt (23. März 2026)

Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, offizielle Erklärung (23. März 2026)

Hassan Ahmadian, Universität Teheran (zitiert von Al Jazeera, 23. März 2026)

China und geopolitische Implikationen

Atlantic Council / Melanie Hart: Zwanzig Fragen zum Iran-Krieg (März 2026)

Zentrum für europäische Reform: Krieg im Iran: Wer gewinnt und wer verliert? (März 2026)

Sun Tzu

Sun Tzu, Die Kunst des Krieges (c. 500 v. Chr.), tr. Lionel Giles (1910); tr. Samuel B. Griffith (Oxford University Press, 1963)

B.H. Liddell Hart, Strategie (1954)

Colin Gray, Modern Strategy (Oxford University Press, 1999)

Philosophischer und intellektueller Rahmen

Ibn Khaldun, Muqaddimah (1377 n. Chr.)

Frantz Fanon, The Wretched of the Earth (1961, Présence Africaine; Englisch tr. Grove Press, 1963)

Malek Bennabi, Vocation de l’Islam (1954); Le problème des idées dans le monde musulman (1970); Les conditions de la renaissance (1949)

Sa’adi Shirazi, Bustan / Bani Adam (13th Jahrhundert)

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☐ ☆ ✇ Overton Magazin

Rodeo mit toten Pferden

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Die im Sommer 2024 gebildete „Neue Volksfront“ in Frankreich ist nur noch ein Zombie-Bündnis – dies demonstriert auf das Anschaulichste die zweite Runde der diesjährigen Kommunalwahlen.

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Macrons neues Prestigeprojekt, der neue französische Flugzeugträger

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Vorschau ansehen Die TASS hat einen Artikel über den neuen französischen Flugzeugträger veröffentlicht, dessen Bau Präsident Macron vor einigen Tagen verkündet hat. Ich habe den TASS-Artikel übersetzt, will vor der Übersetzung aber auf das wichtigste Problem dabei hinweisen, das die TASS kaum erwähnt hat. Frankreich ist überschuldet, im Grunde fast pleite, und die Schulden steigen rasant. Ich […]
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☐ ☆ ✇ Overton Magazin

Probelauf für die große Schlacht

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Bereits nach der ersten Runde der französischen Kommunalwahlen zeichnen sich Trends ab, die für die Präsidentschaftswahl in 13 Monaten von entscheidender Bedeutung sein könnten.

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Moskau wirft London und Paris Beteiligung an Raketenangriff auf Brjansk vor

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Vorschau ansehen Weitgehend unbeachtet von deutschen Medien hat die Ukraine am 10. März die russische Stadt Brjansk mit Marschflugkörpern aus britisch-französischer Produktion angegriffen. Dabei geht es um die von beiden Ländern gemeinsam entwickelten Storm Shadow (britische Bezeichnung) und SCALP (französische Bezeichnung), die die Ukraine nicht ohne Mithilfe von Soldaten aus diesen Ländern bedienen kann, wie man schon […]
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☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Medienbericht: Russland will die EU beim Thema Ukraine nicht am Verhandlungstisch haben

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Vorschau ansehen Die Financial Times hat einen Artikel mit der Überschrift „Ukraine-Friedensgespräche scheitern, da sich Trumps Fokus auf den Iran verlagert“ veröffentlicht, aus dem einige Aussagen gerade Schlagzeilen machen, auch wenn die Ukraine momentan ein wenig aus dem Fokus der Medien verschwunden ist, obwohl die Europäer alles tun, um daran etwas zu ändern. Aber der Iran-Krieg ist […]
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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit XXV – Diesmal dabei: „unzählige Menschen“, „stiller Tod“, „Verteidigungsangriff“ und „spektakulärer Militärcoup“

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Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. Von Leo Ensel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

In seinem Abwehrkampf
„In seinem Abwehrkampf gegen den völkerrechtswidrigen israelisch-amerikanischen Angriff hat der Iran US-Militärbasen in Kuwait, Saudi-Arabien, Bahrain, Katar und Jordanien sowie in Israel die Städte Tel Aviv, Haifa, West-Jerusalem und Beit Shemesh mit Drohnen und Raketen beschossen.“ Meldete am 6. März 2026 der Deutschlandfunk. – Reingefallen, Leser-Sternchen-innen! In einem Abwehrkampf gegen einen völkerrechtswidrigen Angriff befindet sich selbstverständlich nur die Ukraine. Und sonst niemand!

Schlüsselrolle als Partner
„Deutschland wird bei dieser Anstrengung eine Schlüsselrolle als Partner haben. Die ersten Schritte der Zusammenarbeit werden in diesem Jahr beginnen und können Besuche strategischer Stützpunkte und gemeinsame Manöver umfassen.“ Verkündete am 2. März 2026 auf dem Stützpunkt der französischen Atom-U-Boot-Flotte in der Bretagne Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Gemeint war, dass französische Atomwaffen künftig verstärkt die europäischen Verbündeten „mitschützen“ sollen. (Weshalb die lumpigen 290 französischen Atomsprengköpfe nun aufgestockt werden müssen.) Und Deutschland wiederum „wird bei dieser Anstrengung eine Schlüsselrolle als Partner haben“. – Kurz: Wir sind ab jetzt nicht mehr nur der nukleare Juniorpartner der USA, sondern auch der Frankreichs! (Vielleicht ja sogar irgendwann mit der Option auf „nukleare Teilhabe“ …)

spektakulärer Militärcoup
„Das vielleicht größte Problem bei diesem spektakulären Militärcoup: Trump hat keinen Plan für danach!“ Gab das Handelsblatt am 2. März 2026 zu bedenken. – Gemeint war der völkerrechtswidrige Angriff der USA und Israels auf den Iran. (Oder war es vielleicht ein „Husarenstück“? Oder doch eher eine „militärische Spezialoperation“?)

sterben
„Als der Krieg begann, saß Revolutionsführer Ali Khamenei ungerührt in seiner Residenz. Und starb.“ Weiß SpiegelOnline. – Vermutlich sah er auf der Veranda stoisch den amerikanischen und israelischen Raketeneinschlägen zu – bis es ihm dann doch das Herz gebrochen hat! (Stellt sich nur noch eine Frage: War es ein lauter oder ein „stiller Tod“)

stiller Tod
Auf Deutsch: „Quiet death“. Das Schiff habe sich in den internationalen Gewässern des Indischen Ozeans in Sicherheit gewähnt. „Stattdessen wurde es von einem Torpedo versenkt – ein stiller Tod.“ Kommentierte US-Kriegsminister Pete Hegseth am 4. März 2026 die Versenkung der iranischen Fregatte IRIS Dena durch ein Unterseeboot der US-Marine (1.000 Seemeilen vom Iran entfernt vor der Küste Sri Lankas, mindestens 87 Tote). – Wer diesen „Schiffchen versenken“-Kommentar Hegseths als „empathielos“ oder gar zynisch beklagt, sollte bedenken, dass der Kriegsminister stets nach dem Motto „Wir können auch anders!“ redet und handelt. Zum grundsätzlichen Vorgehen der US-Armee bei ihrer „militärischen Spezialoperation“ im Iran äußerte er sich, ebenfalls am 4. März, in dankenswerter Offenheit: „Dies sollte nie ein fairer Kampf sein, und es ist auch kein fairer Kampf. Wir schlagen auf sie ein, während sie am Boden liegen, und genau so sollte es auch sein.“ („Our rules of engagement are bold, precise and designed to unleash American power, not shackle it. This was never meant to be a fair fight, and it is not a fair fight. We are punching them while they’re down, which is exactly how it should be.“) Konsequenz: „Amerika gewinnt entscheidend, vernichtend und gnadenlos.“ Any questions?

Systemkrieg
„Der Krieg in der Ukraine ist für Putin nur der Auftakt zu seinem weltweit angelegten Systemkrieg.“ Darunter macht es Udo Knapp von taz FUTURZWEI nicht. Aber leider haben „die Staaten des Westens, allen voran die USA, sich entschieden, diese Kriegserklärung an ihre Lebensgrundlagen nicht anzunehmen. Nach wie vor versucht der Westen zu vermeiden, direkt in den Krieg hinein gezogen zu werden und sagt das auch [noch] laut.“ Und da „eine Entgrenzung des Krieges unausweichlich scheint,“ sollte sich der Westen schleunigst „dazu durchringen, mit eigenen Bodentruppen an der Seite der ukrainischen Armee die völkerrechtswidrig eingedrungenen Armeen Putins hinter die Grenzen Russlands zurückzutreiben“. Durchaus denkbar, dass der taz-Journalist dann mutig in vorderster Front das ultimative Kommando zur heiligen letzten Schlacht im Systemkrieg blasen wird! Denn: „Zu einem solchen Vorgehen ist es immer noch nicht zu spät.“

Todeswirtschaft
Nein, hier ist nicht etwa die Rüstungsindustrie gemeint! „Die wirtschaftliche Situation in Russland wird zunehmend sichtbar schlechter. Ein Experte des Pariser Instituts für internationale Beziehungen spricht inzwischen von einer Todeswirtschaft.“ So unser Kriegstüchtigkeitsminister in einem DLF-Interview am 24. Februar 2026. – Aber nicht vergessen, Herr Pistorius: Totgesagte leben länger!

tödlichste Streitmacht in Europa
Und zwar für immer. Zu dieser – und nicht etwa nur zur „stärksten Armee Europas“ – sollen die Europäer, so Lindsey Graham, Senator und langjähriger Scharfmacher der Republikaner, auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026, die Ukraine machen: „Wir werden [Waffen für die Ukraine] verkaufen. Ihr werdet sie kaufen. Macht sie zur tödlichsten Streitmacht in Europa, für immer.“ – Dazu die Publizistin Nel Bonilla: „Das ist die ungeschminkte ökonomische Logik hinter der US-Sicherheitsstrategie in Europa: Europa zahlt, Amerika liefert, Ukrainer kämpfen [und sterben]. Die sozialen Kosten dieser geopolitischen Ambitionen werden inzwischen offen ausgesprochen. Hélène Conway-Mouret, französische Senatorin, brachte die Logik der Mangelverwaltung in München mit bemerkenswerter Offenheit auf den Punkt. Sie forderte, man müsse der Bevölkerung nun erklären, dass es absolut notwendig sei, ‚weniger in Bildung und soziale Belange‘ zu investieren, um diese Gelder stattdessen in die Rüstung umzuleiten.“ (vgl. „Generalüberholung des Sozialstaats“)

und das ist nur der Anfang
„Wir gehen sogar davon aus, dass die Verteidigungsinvestitionen in Europa bis 2028 die von den USA im letzten Jahr getätigten Investitionen übertreffen werden.“ Vollmundig verkündet von der Frontfrau der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026. „Europa ist aufgewacht. [Zum Glück nicht erwacht!] Und das ist nur der Anfang.“ – Der Anfang vom Ende! (vgl. „neue Sicherheitsstrategie“)

unverzichtbarer Garant
„Der Wiederaufbau [der Ukraine] ist“ – schon wieder! – „untrennbar verbunden mit den Sicherheitsgarantien. Wirtschaftliche Stärke wird ein unverzichtbarer Garant dafür sein, dass die Ukraine Russland auch in Zukunft glaubwürdig abschreckt.“ (Weshalb die Ukraine noch Hunderte Milliarden Euro von der EU erhalten wird, die diese gar nicht hat.) So Kanzler Merz in seiner berühmten Pariser Märchenstunde vom 6. Januar 2026.

unzählige Menschen
Ukrainische natürlich, wurden laut Kanzler Merz „in diesen vier monströsen Kriegsjahren getötet, verletzt oder traumatisiert“. Das kann man durchaus etwas genauer fassen: Der Bericht der United Nations Human Rights Monitoring Mission in Ukraine (HRMMU) vom Februar 2026 nennt etwa 15.172 tote und über 41.000 verletzte Zivilisten. (Natürlich können die realen Opferzahlen deutlich höher liegen.) – By the way: Die geschätzte Zahl der zwischen dem 14. April 2014 und dem 31. Dezember 2021 getöteten Zivilisten im Donbass beläuft sich laut OHCHR auf mindestens 3.106, die der verletzten Zivilisten auf mehr als 7.000. Der terroristische Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 forderte laut Daten der israelischen Sozialversicherungsanstalten 1.139 Tote. Bei der darauffolgenden Vergeltungsaktion Israels gegen Gaza wurden laut dem medizinischen Fachjournal The Lancet Global Health zwischen dem 7. Oktober 2023 und dem 5. Januar 2026 schätzungsweise 75.200 Menschen (die überwiegende Mehrzahl Zivilisten) getötet. – PS: Sollte der Kanzler allerdings in erster Linie die unzählige Zahl der getöteten und invaliden ukrainischen Soldaten gemeint haben, so könnte er durchaus recht haben. Und zwar mehr, als ihm lieb sein dürfte! Die Schätzungen gehen in die Hunderttausende. Der Ukraine gehen langsam die Soldaten aus … (Weshalb „Deserteure“ entweder dort „busifiziert“ oder im freien Westen von den wertebasierten skandinavischen Staaten bald ausgeliefert werden.)

Verbreiter von Verschwörungsphantasien
Ist ab sofort jeder, der die offizielle westliche Sicht der Dinge nicht teilt. Wie zum Beispiel der Schweizer Oberst a.D., ehemaliges Mitglied des Schweizer Strategischen Nachrichtendienstes und Bestsellerautor, Jacques Baud. Gehört daher sanktioniert. Durch die EU. Strafe: Einfrieren der Gelder und wirtschaftlichen Ressourcen sowie Ein- und Durchreiseverbote, die EU-Länder betreffend. Kurz: Entzug sämtlicher Lebensgrundlagen – am nationalen Rechtsweg haarscharf vorbei. (Und wer ihn trotzdem unterstützt, macht sich strafbar! Nach nationalem Recht.) (vgl. „destabilisierender Faktor“, „Informationsterroristen“, „Kreml-Narrativ“)

Vernetzung
Neulich auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Matthew G. Whitaker, US-Botschafter bei der NATO und Trumps Mann fürs Grobe: „Wir bitten um europäische Stärke. Wir erwarten einfach, dass ihr mehr tut und nicht unabhängig seid. Ich denke, das ist das Problem: Nur weil man stark ist, heißt das nicht, dass man unabhängig ist. Tatsächlich ist die Vernetzung wichtiger.“ – Übersetzt von Nel Bonilla: „Europa soll aufrüsten, mehr ausgeben und mehr Verantwortung übernehmen, aber diese Stärke darf nicht in strategische Unabhängigkeit übersetzt werden. Der Begriff ‚Vernetzung‘ ist dabei nur eine positive Bezeichnung für strukturelle Abhängigkeit: von NATO-Kommandostrukturen über US-geführte Kommandos bis hin zu amerikanischen Waffensystemen und Geheimdiensten. Die Botschaft an Europa ist glasklar: Ihr dürft Muskeln aufbauen, aber das Nervensystem und das Gehirn bleiben amerikanisch.“ (vgl. „Lastenteilung“)

Verteidigungsangriff
„Was wir in der Nacht aber auch gesehen haben, das ist ein größerer Verteidigungsangriff von Seiten der Ukrainer in Richtung zweier russischer Städte, von denen aus die russische Seite immer wieder die Zivilbevölkerung hier terrorisiert.“ So, die bewährte Fußballweisheit in einem Wort komprimierend, am 20. Februar 2026 Tatjana Ohm in WELT-TV. Auf jeden Fall eleganter als die klassische Mainstreamformel: „In ihrem Abwehrkampf gegen die angreifende russische Diktatur hat die Ukraine mit mindestens 50 Drohnen Ziele in Brjansk und Kapustin Jar zurückbeschossen.“

Vertreter der ukrainischen Regierung und Abgesandte des Kreml-Regimes
„Immerhin, sie reden miteinander: An zwei Tagen trafen sich Vertreter der ukrainischen Regierung und Abgesandte des Kreml-Regimes in Genf unter Vermittlung der USA.“ Anmoderierte am 19. Februar 2026 in den „Informationen am Morgen“ des DLF, sich wie immer treu bleibend, der wackere Christoph Heinemann. (vgl. „russischer Angriffskrieg gegen die Menschen in der Ukraine“)

(wird fortgesetzt)

Alle bisher erschienenen Folgen der Serie „Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit“ von Leo Ensel können Sie in dieser Übersicht finden und diese auch einzeln darüber aufrufen.

Titelbild: arvitalyaart / shutterstock.com

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Die gefährlichen Atomwaffenpläne von Macron und Merz

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Freispruch fordert die Verteidigung… Logisch !

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veröffentlicht am 06.03.2026 von Team Redaktion; Gastautorin: C. Pfeiffer Die Verfolgung der Ärzte mit Gewissen ist auch in Frankreich bittere Realität. So musste sich der Arzt Dr. Michel Procureur vor der Ärztekammer und vor dem Strafgericht wegen seines mutigen Einsatzes für seine Patienten verantworten. Am Dienstag, den 17. Februar 2026 hatte Dr. Michel Procureur, Hals-Nasen- […]

Der Beitrag Freispruch fordert die Verteidigung… Logisch ! erschien zuerst auf MWGFD.

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„Der geheime Krieg der Ukraine in Afrika“

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Laut dem russischen Geheimdienst wollen London und Paris der Ukraine eine Atombombe geben

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Vorschau ansehen Letzte Woche hat der russische Auslandsgeheimdienst davor gewarnt, dass Frankreich und Großbritannien die Übergabe einer Atomwaffe samt Trägersystem an die Ukraine planen, wobei der Eindruck erweckt werden solle, bei beidem handele es sich um ukrainische Entwicklungen. Im Gegensatz zu vielen anderen Warnungen russischer Dienste aus der Vergangenheit, war diese Warnung am Sonntagabend Thema im wöchentlichen […]
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