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Die USA haben vorübergehend Öl-Sanktionen gegen Russland gelockert, um den durch Konflikte im Nahen Osten ausgelösten Preisschock am Ölmarkt zu dämpfen. Präsident Donald Trump bestätigte nach einem Telefonat mit Wladimir Putin, dass bestimmte sanktionsbezogene Einschränkungen ausgesetzt werden, bis die Straße von Hormus wieder sicher passierbar ist. Finanzminister Scott Bessent erklärte, Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes russisches Öl auf See könnten freigegeben werden, um das Weltmarktangebot zu erhöhen. Bereits gewährte die US-Regierung Indien eine 30-Tage-Ausnahmegenehmigung für den Kauf russischen Öls auf Tankern, wie US-Energieminister Chris Wright mitteilte.
Der Ölpreis stieg zeitweise auf fast 120 Dollar pro Fass, bedingt durch Störungen im Persischen Golf, Einbrüche der Produktion im Irak und Kuwait sowie Umleitungen Saudi-Arabiens. Die USA prüfen zudem die Freigabe strategischer Reserven (ca. 415 Mio. Barrel), koordiniert mit G7-Staaten. Europa zeigt keine vergleichbaren Schritte, die EU warnte sogar vor Lockerungen. Dies könnte Russlands Kriegseinnahmen aus dem Ukraine-Krieg begünstigen.
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Bildquelle: Tommy Chia SG / shutterstock
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