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UK Rosebank könnte im Herbst mit der Produktion beginnen, wenn Miliband zustimmt.

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WUWT, Gastautor, From NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT, Paul Homewood, 22.03.2026

Laut Angaben des Eigentümers könnte Großbritanniens größtes Ölfeld bereits im Herbst Millionen Barrel pro Tag fördern, falls Ed Miliband grünes Licht für die Pläne gibt.

Der Energieminister muss seine Zustimmung erteilen, damit die Produktion am Standort Rosebank beginnen kann. Dieser liegt vor der Küste der Shetlandinseln und ist der größte unerschlossene Standort in der Nordsee.

Der Eigentümer des Projekts, Ithaca Energy, gab am Mittwoch bekannt, dass man sich in der Endphase der Entwicklung hin zur ersten Produktion befinde – die Anlage soll bis zu 500 Millionen Barrel Öl und Gas fördern.

Das Gas aus Rosebank würde in Großbritannien verwendet und zu etwa 1 Prozent des nationalen Bedarfs beitragen.

Das Öl müsste jedoch in andere nordeuropäische Länder exportiert werden, da Großbritannien nicht mehr über die Raffineriekapazitäten verfügt, es zu verarbeiten.

Die Organisation Make UK forderte diese Woche Maßnahmen der Regierung und argumentierte, dass „historisch hohe industrielle Energiekosten bereits das Wachstum der britischen Fertigungsindustrie verhindern“.

… Die Gruppe forderte Herrn Miliband dringend auf, die Produktion in Rosebank zu genehmigen und die Arbeiten in Jackdaw, einem weiteren unerschlossenen Gasfeld in der Nordsee, zu erlauben. Beide Standorte verfügen über Lizenzen, warten aber noch auf die Genehmigung zum Bohrbeginn, die das Bestehen von Umweltprüfungen hinsichtlich der Emissionen voraussetzt.

Die ganze Geschichte  gibt es hier.

https://wattsupwiththat.com/2026/03/21/rosebank-could-be-producing-by-autumn-if-miliband-says-yes/

 

Der Beitrag UK Rosebank könnte im Herbst mit der Produktion beginnen, wenn Miliband zustimmt. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Großbritannien: Sogar die Windindustrie fordert Öl- und Gasförderung in der Nordsee zurück

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Angeregt durch Hinweis von meinem Kollegen und Freund Chris Freuer, habe ich nach weiteren Quellen zu diesem Thema gesucht, Links s.u.  – Andreas Demmig

In einer bemerkenswerten Kehrtwende hat der britische Windkraftsektor seine Unterstützung für eine verstärkte Öl- und Gasförderung in der Nordsee signalisiert. Tara Singh, die Geschäftsführerin des Branchenverbandes RenewableUK, forderte Energieminister Ed Miliband im März 2026 auf, neue Bohrungen zuzulassen, um die Abhängigkeit von instabilen globalen Märkten zu verringern.

Warum fordert die Windbranche neue Bohrungen?

Die Argumentation der Erneuerbare-Energien-Branche basiert auf pragmatischen und strategischen Überlegungen für die Übergangszeit:

  • Energiesicherheit:Angesichts geopolitischer Krisen, insbesondere im Nahen Osten, betont die Branche, dass Großbritannien mit „heimischer Energie jeder Art“ – einschließlich fossiler Brennstoffe – sicherer und weniger anfällig für Preisschocks sei.
  • Gemeinsame Lieferketten:Der Windsektor nutzt viele derselben Lieferketten, Häfen und Fachkräfte wie die Öl- und Gasindustrie. Ein zu abruptes Ende der fossilen Förderung könnte die Infrastruktur und die Fachkräftebasis schwächen, die für den Ausbau der Offshore-Windkraft zwingend erforderlich sind.
  • Realistischer Übergang:Es wird anerkannt, dass Großbritannien auch bei einem schnellen Ausbau sauberer Energien auf absehbare Zeit Gas zur Beheizung von Haushalten und für industrielle Prozesse benötigen wird.

Politische Situation im März 2026

Diese Forderung stellt eine Herausforderung für die aktuelle Labour-Regierung dar, die ein striktes Verbot neuer Lizenzen für die Nordsee-Exploration verfolgt:

  • Regierungskurs:Energieminister Ed Miliband lehnt neue Lizenzen weiterhin ab und argumentiert, dass diese keinen wesentlichen Unterschied für die hohen Energiekosten machen würden und man die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen stattdessen durch einen massiven Ausbau von Wind- und Solarkraft beenden müsse.
  • Wirtschaftlicher Druck:Berichte deuten darauf hin, dass Großbritannien durch das Bohrverbot potenziell Milliarden Barrel Öl und Gas im Boden lässt, während gleichzeitig Rekordmengen an Erdgas aus Norwegen importiert werden.
  • Investitionsstau:Industrievertreter warnen, dass die Kombination aus Lizenzstopp und einer hohen Übergewinnsteuer von 78 % Investitionen aus Großbritannien abzieht und den natürlichen Rückgang der Nordsee-Vorkommen beschleunigt.

https://energynewsbeat.co/wind-industry-chief-urges-miliband-to-restart-north-sea-drilling/

https://www.telegraph.co.uk/business/2026/03/16/wind-industry-urges-miliband-restart-north-sea-drilling/

Meinungskommentar von Cap Allan:

… Doch im Rahmen der absurden Netto-Null-Agenda der Regierung beschränkt Großbritannien die Vergabe neuer Explorationslizenzen und belegt den Sektor mit hohen Steuern – und versucht damit faktisch, die eigene Produktion zu reduzieren. Die Nachfrage ist jedoch nicht verschwunden. Großbritannien ist nach wie vor auf Öl und Gas angewiesen. Die meisten Haushalte werden mit Gas beheizt. Gas erzeugt immer noch einen großen Teil des Stroms. Industrie, Luftfahrt, Schifffahrt und Transportwesen sind allesamt auf Erdöl angewiesen.

Die Drosselung der heimischen Produktion bei gleichzeitig bestehender Nachfrage hat Großbritannien zum Importeur gemacht. Mehr als die Hälfte der britischen Gasimporte stammen mittlerweile aus Norwegen. Langfristige Verträge sichern die Lieferung von jährlich zig Milliarden Kubikmetern Gas nach Großbritannien durch Unterwasserpipelines. Gleichzeitig weitet Norwegen – im selben Nordseebecken gelegen – seine Exploration und Lizenzvergabe weiter aus, um die Produktion aufrechtzuerhalten und Europa zu versorgen.

Zusammengefasst: Großbritannien beschränkt die Bohrungen in seinen eigenen Gewässern … und kauft gleichzeitig denselben Brennstoff aus Norwegen zu weitaus höheren Kosten. Die Emissionen sind identisch. Der Unterschied: Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Energiesicherheit gehören nun jemand anderem.

Und die Heuchelei hört hier nicht auf. Die britische Finanzministerin Rachel Reeves lobte kürzlich öffentlich Länder wie Kanada und Norwegen für die Steigerung ihrer Öl- und Gasproduktion während der Iran-Krise. Eine kontraproduktivere Politik ist kaum vorstellbar. Selbst die Windenergielobby scheint nun die offensichtliche Tatsache zu begreifen: Ohne Öl und Gas kann das Energiesystem nicht funktionieren. Doch die britische Politik tut weiterhin so, als wäre nichts geschehen. Und das, obwohl die Haushalte die höchsten Energiekosten in der entwickelten Welt zahlen.

Link, zum Beginn seiner Webseite: https://electroverse.substack.com/p/great-lakes-blizzard-rare-southern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

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