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☐ ☆ ✇ Epoch Times

14. April: Millionen Euro für Ukraine | Pflicht zur Kartenzahlung | Kritik am Entlastungspaket

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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Berlin: CDU und SPD planen Pflicht zu Bargeld und digitaler Zahlung - Debatte um Wahlfreiheit

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Vorschau ansehen In Deutschland hängt die Frage, ob bar oder digital bezahlt werden kann, vielerorts noch vom jeweiligen Betrieb ab. Während Verbraucher zunehmend digitale Zahlungsmöglichkeiten erwarten, setzen viele Unternehmen weiterhin ausschließlich auf Bargeld. CDU und SPD in Berlin wollen nun eine Bundesratsinitiative auf den Weg bringen, die eine verpflichtende Wahlfreiheit beim Bezahlen vorsieht.
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Vom Bargeld zum gläsernen Bürger: Mexiko marschiert in den digitalen Überwachungsstaat

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Am 19. März 2026 hat Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum auf dem 89. Bankenkongress in Cancún eine bezeichnende Ankündigung gemacht: Bis Ende des Jahres soll an Tankstellen und Autobahn-Mautstellen kein Bargeld mehr akzeptiert werden. Alles muss digital laufen – per Karte, CoDi oder App. Das Bargeld, die letzte Bastion anonymer Freiheit, wird systematisch abgeschafft.

„Unser Ziel ist es, in diesem Jahr durch die Programme, die wir gemeinsam mit den Banken entwickeln, die digitale Bezahlung von Benzin und Mautgebühren verbindlich vorzuschreiben. Dies wird dazu beitragen, barrierefreie digitale Zahlungsmöglichkeiten zu fördern, die uns dabei helfen, die Digitalisierung des Landes voranzutreiben“, sagte Sheinbaum auf dem Bankenkongress, auf dem die Zusammenarbeit zwischen Banken und der Regierung zur Infrastrukturverbesserung im Mittelpunkt stand.

Die Digitalisierung soll also beschleunigt werden. Das Ziel: weniger Bargeld (derzeit ca. 80 % aller Transaktionen in Mexiko) und mehr Steuereinnahmen. Die Banken jubeln – mehr Kunden, mehr Daten, mehr Gebührenpotenzial. Für die Regierung bedeutet es vor allem eines: Überwachung der Bürger.

Jeder digitale Zahlungsvorgang erzeugt ein datenreiches Protokoll: Wer hat wann wo wie viel gezahlt? Diese Informationen landen nicht nur bei der Bank, sondern sind für den Staat leicht abrufbar. Was früher eine anonyme Tankfüllung oder Mautzahlung war, wird jetzt zu einem lückenlosen Bewegungs- und Konsumprofil.

In einem Land, in dem Millionen Menschen kein Bankkonto haben, wird diese Zwangsdigitalisierung zudem zur Falle. Wer kein Smartphone, keine stabile Internetverbindung oder kein Bankkonto hat – vor allem in ländlichen Regionen oder bei älteren Menschen -, wird faktisch von der Teilnahme am Alltag ausgeschlossen.

Gleichzeitig gewinnt der Staat ein perfektes Werkzeug, um unliebsame Gruppen zu überwachen: Aktivisten, Kleinunternehmer der Schattenwirtschaft oder politische Gegner. Ein paar Klicks, und man sieht, wer regelmäßig bestimmte Strecken fährt, wer plötzlich viel tankt oder wer seine Ausgaben plötzlich ändert. Das ist nicht Science-Fiction, das ist die Logik von Chinas Social-Credit-System oder der geplanten CBDCs (digitalen Zentralbankwährungen) weltweit. Und wer einmal im System ist, dessen Geldbewegungen können bei Bedarf blockiert oder eingeschränkt werden.

Wer noch glaubt, dass digitale Zahlungsmittel nur bequemer sind, sollte sich fragen: Warum wird das Bargeld so systematisch bekämpft, obwohl es für Millionen die einzige verlässliche, private und krisensichere Option ist? Die Antwort liegt nicht in der Modernisierung. Sie liegt in der Macht.

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Leak: Ukrainer schleusen Milliarden an Bargeld über Bukarest nach Istanbul

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Ukrainische Geldtransporter fahren ungeniert durch Europa. Lkw-weise Bargeld, Goldbarren und zweifelhafte Millionen-Beträge passieren die Grenzen. Was in Ungarn mit der Festnahme eines ukrainischen Ex-Geheimdienstgenerals begann, erscheint inzwischen als gigantisches, staatlich geduldetes Geldwäsche-Netzwerk. Im Zentrum des illegalen Treibens stehen Rumäniens Hauptstadt Bukarest und ein organisierter Shuttle-Service für ukrainische Millionen direkt in die Türkei.

Die Enthüllungen der rumänischen Investigativ-Journalistin Iosefina Pascal haben es in sich. Geleakte Zolldokumente weisen auf ein minutiös geplantes Schattensystem hin, das fast ausschließlich über den Flughafen Bukarest nach Istanbul abgewickelt wird. Dutzende ukrainische Staatsbürger besteigen demnach ganz normale Linienflüge – prall gefüllte Geldkoffer inklusive. Die Summen pro Kopf sind dabei schwindelerregend. Allein in wenigen Februartagen des Jahres 2025 wurden auf Flügen von TAROM, Turkish Airlines und Pegasus unfassbare acht bis zehn Millionen Dollar außer Landes geschafft.

Die Passagierlisten, die Pascal auf der Plattform X veröffentlichte, weisen auf einen Geldkurier-Ring hin. So transportierte eine gewisse Holban Nadiia auf dem TAROM-Flug RO261 stolze 284.500 US-Dollar, während ein Dmytro Gavryliuk auf demselben Flug 255.000 US-Dollar bei sich trug. Auch das Ehepaar Natalia und Pavlo Shtokailo brachte rund 280.000 bis 284.000 US-Dollar außer Landes. Bei unzähligen weiteren Kurieren wurden zwischen 290.000 und über 570.000 US-Dollar pro Person dokumentiert.

Der absolute Gipfel dieses Behördenversagens ist die Tatsache, dass die rumänischen Zollbeamten diese irren Summen zwar feinsäuberlich registrierten, die Kuriere aber völlig unbehelligt in Richtung Bosporus passieren ließen. Als Herkunftsnachweis genügten den ukrainischen Geld-Touristen plumpe Angaben wie “Geschäfte” oder “Einnahmen”. Keinerlei Belege, keine handfesten Nachweise nötig. Man spazierte mit teils mehr als einer halben Million Dollar in bar in ein Flugzeug nach Istanbul.

Pascal beschreibt dabei eindrucksvoll eine hochprofessionelle Logistik, die streng kontrollierte ukrainische Flughäfen eiskalt umgeht und die westlichen Nachbarländer als Transitroute missbraucht. Zunächst bringen gepanzerte Konvois die Millionen auf dem Landweg aus der Ukraine nach Rumänien oder Ungarn. Im Großraum Bukarest wird der gigantische Bargeld-Berg dann im zweiten Schritt in handliche Päckchen portioniert, die das Reisegepäck nicht überstrapazieren. Schließlich steigen koordinierte Gruppen und ganze Familienverbände am Flughafen in Bukarest in kommerzielle Flieger, um das Geld völlig unbehelligt aus der EU in die Türkei zu schaffen.

Ein Zeugenvideo eines Mitarbeiters eines rumänischen Geldtransportunternehmens bringt das ganze Ausmaß dieser Operation ans Licht der Öffentlichkeit. Der Insider packt schonungslos aus und berichtet, dass die Ukrainer seit dem ersten Tag des Krieges pausenlos massive Ladungen von Euro und Dollar durch Rumänien bewegen würden. Er spricht von unablässigen Lieferungen, Lkw um Lkw, Jahr für Jahr. Es geht dabei wohl um Milliarden an physischem Bargeld. Es grenzt an einen handfesten Skandal, dass erst Ungarn mutigerweise diesem irren Treiben einen Riegel vorschob. Dort stoppte man erst kürzlich 40 Millionen Dollar (35 Millionen Euro und neun Kilogramm Gold). Laut Ungarns Nationaler Steuer- und Zollverwaltung wurden in diesem Jahr allein auf ungarischem Staatsgebiet hunderte Millionen an westlichen Währungen und Goldbarren in Bewegung gesetzt. Innerhalb von nur zwei Monaten sollen laut den Berichten 1,3 Milliarden Dollar in bar durch Ungarn gewandert sein.

Die Dunkelziffer für Rumänien dürfte dabei katastrophal höher liegen. Medien-Insider sprechen von über zwei Milliarden Dollar, die im Nachbarland allein innerhalb eines Jahres gewaschen worden sein sollen. Besonders brisant ist dabei der von Beobachtern festgestellte Umstand, dass die größten Bargeldbewegungen exakt in denselben Zeitraum wie die rumänischen Präsidentschaftswahlen fielen. Der mediale Druck hat in Bukarest immerhin für ein erstes politisches Beben gesorgt, sodass der Chef der nationalen Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche und sein Stellvertreter bereits von ihren Posten entfernt wurden.

Doch die entscheidenden Fragen, die uns alle beschäftigen müssen, bleiben im Raum: Woher stammen diese unfassbaren Bargeld-Milliarden? Wer wäscht hier sein schmutziges Geld in der Türkei? Was passiert mit dem Vermögen am Bosporus? Und vor allem: Wer profitiert von dieser gigantischen Kapitalflucht, während der europäische Steuerzahler gleichzeitig klaglos Milliardensummen in die Ukraine pumpen soll? Journalistin Iosefina Pascal warnt bereits davor, dass all dies nur die Spitze des Eisbergs sein könnte. Ein zweiter Teil der brisanten Zeugenaussagen soll bald folgen.

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☐ ☆ ✇ Opposition24

Bargeld war gestern: Europa verabschiedet sich vom Schein

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Deutschland und Österreich hängen noch am alten Geldschein – doch der Rest Europas hat längst auf Karte und Smartphone umgestellt. Eine neue Studie zeigt, wie rasant sich das Zahlungsverhalten verändert – und wohin die Reise geht. Kontaktlose Kartenzahlung ist in Europa zur dominanten Zahlungsmethode geworden, wie die aktuelle europaweite Zahlungsverkehrsstudie der Management- und Technologieberatung BearingPoint belegt. Neun […]

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☐ ☆ ✇ Report24

Das Gold der Ukraine: Zolldokumente zeigen systematische Bargeldtransporte per Flugzeug

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Eine rumänische Investigativjournalistin hat auf X geleakte offizielle Zollprotokolle veröffentlicht, die beweisen: Ukrainische Staatsbürger schleusen offensichtlich regelmäßig hunderttausende Dollar in bar über den Flughafen Bukarest nach Istanbul. Es scheint mannigfaltige Wege zu geben, die Steuermilliarden der europäischen Bürger zu versenden. Auffällig viele in bar. In Österreich herrscht derweil Schweigen.

Am 6. April 2026 postete die rumänische Investigativjournalistin Iosefina Pascal auf X zwei Fotos aus internen rumänischen Zollakten vom Flughafen Bukarest-Otopeni, datiert auf den 19. Februar 2025.

Die Tabellen listen Dutzende ukrainische Staatsbürger auf, die auf ganz normalen Linienflügen nach Istanbul enorme Bargeldmengen mitführten, zwischen 255.000 und 570.000 US-Dollar pro Person oder Paar. Etwa Holban Nadiia mit 284.500 Dollar am Flug TAROM RO261, Dmytro Gavryliuk mit 255.000 Dollar auf demselben Flug, Natalia und Pavlo Shtokailo mit jeweils rund 280.000 bis 284.000 Dollar. Weitere Passagiere nutzten Turkish Airlines TK1040, TK1044 oder Pegasus PC362. Die Herkunftsspalte der Vermögen ist fast immer identisch und dürftig, „AFACERI“ (Geschäfte) oder „CASTIGURI“ (Einnahmen). Keine Rechnungen, keine Verträge, keine Belege, nur das Bargeld. In den Auszügen summieren sich allein an diesem einen Tag mehrere Millionen Dollar.

Versuchen Sie das als EU-Bürger. Wenn Sie der Zoll mit einer halben Million in Cash erwischt, sagen Sie einfach, das waren „Geschäfte“. Viel Spaß damit.

Laut Pascal transportieren gepanzerte Konvois das Geld per Land über die kaum kontrollierte rumänisch-ukrainische Grenze in (!) die EU. In Bukarest wird der Geldberg in kleinere Portionen aufgeteilt, typischerweise 250.000 bis 570.000 Dollar pro Träger oder Familie. Diese Gruppen, oft mit gleichen Nachnamen und koordiniert, steigen dann in billige Linienflüge nach Istanbul. Dort verliert sich dann die Spur des Geldes. Die Zollbehörden ließen die Passagiere anstandslos passieren. Nach dem Leak bei Realitatea TV (RTV) wurden der Chef der rumänischen Anti-Geldwäsche-Behörde und sein Stellvertreter umgehend entlassen. RTV-Quellen sprechen von einem organisierten Netzwerk, das jährlich Milliarden an Dollar in bar über Rumänien schleust. Der Verdacht liegt nahe, dass hier die Steuergelder der EU‑Bürger an die diversen Profiteure umverteilt werden.

Dieses Schema passt auch nahtlos zum Oschadbank-Fall in Ungarn vom März 2026. Dort stoppte die Anti-Terror-Einheit TEK zwei gepanzerte Fahrzeuge der ukrainischen Staatsbank mit rund 40 Millionen Dollar, 35 Millionen Euro und neun Kilogramm Gold. Die ungarischen Behörden leiteten ein Geldwäsche-Verfahren ein, beschlagnahmten das Vermögen und sprechen bis heute von Verbindungen zur ukrainischen Kriegsmafia.

Warum immer diese Bargeldmengen? Die Ukraine scheint eine auffällige Aversion gegen nachvollziehbare Banküberweisungen entwickelt zu haben. Bargeld hinterlässt keine digitalen Spuren. Es lässt sich nicht so leicht zurückverfolgen wie eine Überweisung, die westliche Rechnungsprüfer und Steuerzahler nachvollziehen könnten. Das riecht stark nach Veruntreuung, nach einem System, das jede Nachverfolgbarkeit bewusst vermeidet. Nach Kickbacks.

Österreichische Behörden im Tiefschlaf

Die österreichischen Behörden schlafen inzwischen den Schlaf der Selbstgerechten. In einem Land, in dem die offiziell neutrale Außenministerin regelmäßig persönlich in Kiew vorstellig wird und sich mit ukrainischen Orden behängen lässt, scheint die Aufklärung der mysteriösen Gold- und Geldtransporte nicht wirklich dringlich zu sein.

Anbei mein Versuch, von der OENB eine Erklärung zu bekommen:

16. März (über die OENB website):

Betreff:
Geld und Goldtransporte in die Ukraine

Anliegen:
Sehr geehrter Frau Schroeder, ich ersuche Sie um Ihre Einschätzung, wie es sein kann, dass die Oschadbank bei der Raiffeisen in der öffentlich bekannten Dimension Valuten und Gold bestellt. Zum Vergleich: Die OENB hält Valuten im Wert von unter 5 Millionen Euro. Die Höhe der gesamten ukrainischen Bargeldmenge in Landeswährung beträgt 18 Milliarden Euro. Laut ungarischer Regierung sind allein über Ungarn nur seit Jänner 26 1.5 Milliarden Euro an Valuten und Gold in die Ukraine verbracht worden. Wie erklärt sich die OENB den hohen Valuten und Devisenbedarf der Ukraine? Der Oschadbank? Welche Vorkehrungen wurden in Österreich getroffen, um Geldwäsche zu verhindern? Auch hat die Neos Abgeornete Brandstötter auf X behauptet, die OENB hätte das Geld für die Ukraine gedruckt. Druckt die OENB für die Ukraine Euro und Dollarscheine? Prägt die Münze Österreich für die Ukraine Goldbarren? Ich ersuche um eine umgehende Antwort und verbleibe, mit freundlichen Grüssen, Chris Veber

23. März:

Sehr geehrter Herr Veber,

Euro-Banknoten werden international genutzt. Schätzungen besagen, dass etwa die Hälfte des gesamten Euro-Bargeldumlaufs von 1,6 Billionen EUR außerhalb des Euroraumes für Transaktionszwecke, zur Wertaufbewahrung oder als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten gehalten wird.

Um die Ver- und Entsorgung mit Euro-Banknoten außerhalb der Länder des Eurosystems zu ermöglichen, gibt es den Banknotengroßhandel, der das Angebot und die Nachfrage über die Grenzen des Euroraums bündelt und kanalisiert. Vor diesem Hintergrund sind Werttransporte, die hohe Bargeld- und Goldmengen transportieren, wie auch im konkreten Anlassfall, nichts Ungewöhnliches. Im Gegenteil, sie spielen eine wichtige Rolle in der täglichen internationalen Bargeldlogistik. Überwiegend werden diese Transporte mittels Flugtransporten abgewickelt. Dies ist jedoch im Falle der Ukraine seit 2022 nicht möglich, weshalb sie auf dem Landweg zu erfolgen hat.

In der Ukraine werden laut ukrainischer Nationalbank rund ein Drittel der Einlagen von Haushalten und rund ein Viertel der Einlagen von Unternehmen in Dollar und Euro gehalten. Deshalb sind Euro- und US-Dollar-Banknoten für die gesamte ukrainische Bevölkerung ein wichtiger Wertspeicher und Vertrauensanker. Dies ist generell auch außerhalb des EURO-Raums und darüber hinaus sogar in vielen außereuropäischen Staaten der Fall, weil der EURO dort großes Vertrauen genießt.

Natürlich gelten für Banken, die in diesem Geschäft aktiv sind, je nach Länderrisiko erhöhte Sorgfaltspflichten. Zu diesen Pflichten gehören eine nachvollziehbare Risikoanalyse der Geschäftsbeziehung, die umfassende Kenntnis des Kunden und seines wirtschaftlichen Eigentümers, die Plausibilisierung des wirtschaftlichen Zwecks der Lieferungen angesichts des dokumentierten Valutenbedarfs ukrainischer Haushalte und Unternehmen sowie die Prüfung der logistischen Kette und der beteiligten Dienstleister und der Übergaben. Die Einhaltung dieser Pflichten durch österreichische Banken wird von der FMA laufend überwacht.

Rudolf Kaschnitz
Deputy Head of Division
Communication Division

25. März:

Sehr geehrter Herr Kaschnitz,

vielen Dank für Ihre Antwort. Aber leider fehlen die konkreten Antworten auf meine Fragen. Der Wunsch der ukrainischen Bevölkerung nach Devisen mag verständlich sein, aber man kann Devisen natürlich auch als Buchgeld halten. Es ist nicht zwingend notwendig, den Schein in der Hand zu halten.

Und nachdem meines Wissens nach die offiziellen Geschäfte in der Ukraine immer noch in der Landeswährung abgewickelt werden, sind Valuten für den Alltagsgebrauch eher unpraktisch. Von Goldbarren nicht zu reden.

Da diese Geldmengen also nicht für den Alltagsgebrauch vorgesehen sind, muss es die Verwendung als “sicherer Hafen” sein, die Sie erwähnt haben. Das setzt dann voraus, dass Geld übrig ist, das in den Hafen transferiert wird. Die ukrainische nationale Bruttosparquote liegt aber für das Jahr 2025 bei minus 10,9 Prozent.

Als die Sparquote noch im Plus lag, lag die Summe bei knapp 20 Mrd Euro. Die Lieferungen über Ungarn legen also nahe, dass die gesamte ukrainische Sparquote (so existent) in Geldbündeln in EURO/USD und Goldbarren hinterlegt wird? Keine Landeswährung, kein Buchgeld. Das erscheint mir sehr hinterfragenswert.

Wenn die Lieferungen, wie aus Rumänien bekannt wurde, seit dem Jahr 2022 monatlich in Milliardenhöhe laufen, hat die ukrainische Bevölkerung inzwischen ein Vielfaches der gesamten Geldmenge in Landeswährung als “sicheren Hafen” in Gold und Euro bzw Dollarbündeln ins Land schaffen lassen. Auch das scheint zumindest auffällig zu sein.

Wenn hingegen die Verbringung von Gold und Geld erst mit den aus Ungarn gemeldeten Summen im Jahr 2026 begonnen hat, dann stellt sich die Frage, wie die ukrainische Bevölkerung vorher auf den sicheren Hafen verzichten konnte. Ich gehe davon aus, dass die Informationen stimmen, dass seit dem Jahr 2022 monatlich im Schnitt eine Milliarde Euro in Euroscheinen, Dollarnoten und Goldbarren in die Ukraine verbracht wurden. Bei Bankeinlagen der Bevölkerung von ca. 31 Milliarden Euro und einer nationalen Geldmenge von 18 Milliarden Euro.

Sie verstehen sicher, dass diese Zahlen für mich nicht zusammenpassen. Die ins Land gebrachten Valuten und Goldmengen sind im Verhältnis zur Bargeldmenge, zur Sparquote, zum Vermögen der Bevölkerung einfach zu hoch. Ich ersuche also nochmals um Erklärung, wie sich die OENB die Höhe der Geld und Goldflüsse erklärt.

Auch dass aus Österreich Millionen in Dollarnoten in die Ukraine verbracht werden, ist aus meiner Sicher bemerkenswert. Ich würde ja Dollarnoten in den USA erwerben. Dass hier die Raiffeisenbank Dollarnoten billiger anbieten kann als US Anbieter, erscheint mir unwahrscheinlich und wirft die Frage auf, warum die ukrainische Seite

trotzdem in Österreich ihre USD kauft. Hat die OENB hierfür eine Erklärung?

Ich verbleibe mit bestem Dank für Ihre Mühen, dem Ersuchem um eine zeitnahe Antwort und freundlichen Grüssen,

Chris Veber, freier Journalist, 6020 Innsbruck

Auf die Antwort auf meine Nachfrage warte ich heute noch.

Aber immerhin hat die OENB geantwortet. Die Staatsanwaltschaft Wien schweigt trotz Nachfrage eisern. Das Telefon wird nicht abgehoben, SMS ignoriert, Rückrufe erfolgen nicht.

16. März:

Sehr geehrte Damen Bussek und Ziska, sehr geehrter Herr Vecsey,

ich ersuche um Auskunft, ob die Staatsanwaltschaft Wien im Fall der von Wien ausgehenden Valuten und Goldtransporte in die Ukraine, welche in Ungarn gestoppt wurden, Ermittlungen eingeleitet hat und Anklage zu erheben gedenkt.

Bei dem Verdacht auf Geldwäsche in Milliardenhöhe sollte meines Wissens nach ja eine Anklagepflicht greifen.

Laut Auskunft der ungarischen Regierung, deren Behörden Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet haben, sind allein im Jahr 2026 1.5 Milliarden in Euroscheinen, Dollarbündeln und Goldbarren in die Ukraine gegangen (https://nav.gov.hu/sajtoszoba/hirek/A_Nemzeti_Ado-_es_Vamhivatal_penzmosas_buncselekmeny_gyanujaval_folytat_buntetoeljarast).

Das entspricht knapp 10% der in der Ukraine verfügbaren Bargeldmenge in der Landeswährung (https://en.interfax.com.ua/news/economic/1146170.html). In zwei Monaten. Zum Vergleich, der Valutenbestand der OENB liegt irgendwo um die 5 Millionen.

Die Meldung der ungarischen Regierung und die Geldmenge der Ukraine sind Fakten. Zusätzlich gibt es weitere Hintergrundinformationen.

Laut der rumänischen Journalistin Pascal laufen solche Milliardentransporte seit 2022 monatlich auch über Rumänien (https://x.com/iosefinapascal/status/2030671424168337572). Der ehemalige ukrainische Staatsanwalt der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft SAP spricht von „klassischer Geldwäsche“ (https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/ungarn-ukraine-beschlagnahmung-geldwaesche-verdacht/).

Ich ersuche also um Auskunft, was die Staatsanwaltschaft Wien in diesem Fall unternimmt. Sollte sie keinen hinreichenden Verdacht erkennen, ersuche ich um Auskunft, mit welcher Begründung sie dies tut. Angesichts der ungarischen Ermittlungen und der im Vergleich zur ukrainischen im Umlauf befindlichen Bargeldmenge in Landeswährung riesigen Summen an Valuten und Gold.

Ich ersuche um zeitnahe Auskunft und verbleibe,

mit besten Grüßen,

Chris Veber, freier Journalist, 6020 Innsbruck

Die Reaktion war Schweigen. Sehr lautes Schweigen. Also fragte ich nach.

30. März:

Sehr geehrte Damen Bussek und Ziska, sehr geehrter Herr Vecsey,

nachdem Sie bis jetzt ja leider meine Anfrage ignoriert haben, durfte ich den Medien entnehmen, dass die österreichischen Behörden Ermittlungen zu den Gold und Geldtransporten zwar in Betracht gezogen aber abgelehnt haben.

Darf ich angesichts der öffentlichen Erklärungen des ungarischen Ministerpräsidenten und der Prüfung von Ermittlungen seitens der US Director of National Intelligence nochmals nachfragen, warum die Staatsanwaltschaft Wien keinen hinlänglichen Verdacht zur Aufnahme von Ermittlungen oder der Einleitung eines Verfahrens erkennen konnte.

Viktor Orbán sagte auf Video, es würden Milliarden aus der Ukraine in den Westen geschleust: https://x.com/PM_ViktorOrban/status/2037454562366218605. Das ist die Aussage des Regierungschefs eines EU Landes. Hat die StA Wien die Regierung Orbán zu seinen Aussagen kontaktiert, nach den ungarischen Ermittlungsergebnissen gefragt oder um Amtshilfe ersucht? Wenn nein, warum?

Aus den USA wurde bekannt, dass DNA Director Tulsi Gabbard die Einleitung von Ermittlungen prüfen lässt, weil laut Geheimdienst Protokollen ukrainische Offizielle den Wahlkampf von Joe Biden mit hunderten Millionen Dollar finanzieren wollten, die über USAID aus den USA in die Ukraine geschickt wurden. Haben Sie Kontakt mit der US Administration aufgenommen und um Informationen betreffs Kickback Zahlungen aus der Ukraine in den Westen ersucht? Wenn nein, warum?

Wenn die StA Wien inaktiv geblieben ist, ersuche ich um eine gerichtsfeste Auskunft, ob es eine Weisung in der Sache der Geld und Goldtransporte in die Ukraine gegeben hat und wenn ja, welcher Art und von welcher Stelle diese Weisung war.

Ich ersuche um eine zeitnahe Antwort und verbleibe,

mit besten Grüßen,

Chris Veber, freier Journalist, 6020 Innsbruck

Trotz meiner Versuche telefonischer Kontaktaufnahme konnte ich bis heute keine Stellungnahme der StA Wien erreichen. Dort scheint man darauf zu hoffen, dass sich die Angelegenheit nach der Abwahl Viktor Orbáns in Wohlgefallen auflöst.

Die Aufklärung der Herkunft und Verwendung des Goldes und Bargeldes der Ukraine scheint im Europa UnsererDemokratie™ der von der Leyens keine Priorität zu haben. Es geht ja nur um Steuergeld. Keine große Sache also. Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen. Aber vergessen Sie nicht, solidarisch zu sein und Ihre Steuern zu bezahlen.

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Krieg gegen das Bargeld: CDU und SPD treiben den Ruin des Mittelstands voran

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Die Politik hat das gute alte Bargeld wieder einmal als Feindbild ausgemacht – und jene Bürger, die es immer noch wagen, damit zu bezahlen. Unter dem völlig durchsichtigen Deckmantel der “Kundenfreundlichkeit” holt der schwarz-rote Berliner Senat unter Kai Wegner (CDU) nun zum nächsten Schlag gegen die unternehmerische Freiheit aus.

Ganze 80.300 Betriebe allein in der Hauptstadt erdreisten sich offenbar noch, echte, greifbare Werte in Form von Scheinen und Münzen anzunehmen und dem digitalen Überwachungswahn zu trotzen. Für Finanzsenator Stefan Evers (CDU) ist dieses Stück Restfreiheit ein absoluter Dorn im Auge. Seine Lösung liegt laut einem Bericht der “Jungen Freiheit” im staatlichen Zwang. Über eine sogenannte “Bundesratsinitiative Digitale Bezahlung” will der Berliner Senat nun deutschlandweit Händlern und Wirten das Messer auf die Brust setzen: Wer künftig ausschließlich Bargeld annimmt, soll per Gesetz drangsaliert und kriminalisiert werden.

Man kennt die vorgeschobenen Argumente nur zu gut. Es ginge um “fairen Wettbewerb” und natürlich um die böse “Steuerhinterziehung”. 15 Milliarden Euro sollen dem stets klammen und nimmersatten Fiskus angeblich durch die Lappen gehen. In Wahrheit geht es jedoch um etwas ganz anderes: die lückenlose Überwachung des Bürgers. Wer jeden Kaffee und jedes Brötchen digital bezahlt, hinterlässt eine perfekte Datenspur. Der Staat will den gläsernen Konsumenten, um im Zweifel jeden Zahlungsfluss kontrollieren – oder bei Bedarf auch sperren – zu können.

Da stehen sich der Wegner-Senat in Berlin und die Bundesregierung unter Friedrich Merz im Bund in nichts nach. Auch Merz und seine dortige schwarz-rote Truppe träumen laut Koalitionsvertrag bereits vom digitalen Bezahlzwang. Das Endziel wartet ohnehin unübersehbar am Horizont: Der digitale Euro der EU, der uns ab 2029 endgültig in die absolute Abhängigkeit der Zentralbanken stürzen und das Bargeld sukzessive aus dem Weg räumen soll. Die EU gibt den Takt vor, und die Politiker von CDU und SPD in Berlin und im Bund vollstrecken brav.

Und wer zahlt am Ende die Zeche für diesen Kontrollwahn? Der kleine Unternehmer um die Ecke. Fünf Monate vor der Abgeordnetenhauswahl will CDU-Politiker Dirk Stettner den Wählern diese Zwangsmaßnahme ernsthaft als “höhere Kundenfreundlichkeit” verkaufen. Die Dehoga (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) bringt es glücklicherweise auf den Punkt und nennt das Kind beim Namen: Es ist purer “staatlicher Zwang” und ein eklatanter Eingriff in die unternehmerische Freiheit.

Berlins Politiker zwingen den Eisverkäufer, den Bäcker und den Kneipier, einen Teil ihrer ohnehin schrumpfenden Margen an internationale Kreditkarten- und Tech-Giganten abzudrücken. Für eine Kugel Eis oder ein kühles Bier müssen dann absurde Gebühren geblecht werden – Gebühren, die die Unternehmer absurderweise nicht einmal auf den Kartenzahler umlegen dürfen. Dass diese Mehrkosten am Ende über generelle Preiserhöhungen wieder von allen, also auch von den Barzahlern, getragen werden müssen, verschweigt die Politik.

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Bundesratsinitiative Berlin will es Geschäften verbieten, nur Bargeld anzunehmen

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Nur Bargeld ist Wahres? Nicht bei Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU).

80.000 Betriebe in Berlin akzeptieren nur Bargeldzahlungen. Das ärgert den CDU-SPD-Senat von Kai Wegner. Über die „Bundesratsinitiative Digitale Bezahlung“ will er das nun deutschlandweit verbieten lassen. Die Bundesregierung verfolgt das gleiche Ziel.

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Verhandlungen mit dem Iran: Trug oder Hoffnung? | Von Claudia Töpper

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Verhandlungen mit dem Iran: Trug oder Hoffnung? | Von Claudia Töpper
Tagesdosis 20260331 apolut
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Verhandlungen mit dem Iran: Trug oder Hoffnung? | Von Claudia Töpper

Ein Kommentar von Claudia Töpper.

In der vergangenen Woche berichtete der US-Präsident, Donald J. Trump darüber, dass die USA mit dem Iran verhandeln würde. Der Iran dementierte dies. Während einige bereits über den geistigen Zustand des US-Präsidenten fachsimpelten, klärt sich nun die Lage langsam auf. Tatsächlich hat es zwischen den USA und dem Iran Verhandlungen gegeben – nur nicht mit dem Obersten Führer und der obersten Regierung des Iran, sondern mit der zweiten Riege der iranischen Regierung. (1) Diese übernehme laut eines Informanten des Publizisten, Thomas Röper, die eigentliche Führung des Iran, so lange der Krieg anhalte. Bei dieser sogenannten zweiten Riege handele es sich unter anderem um das iranische Militär. Von der Existenz dieser Verhandlungen scheint laut des Informanten die oberste iranische Regierung jedoch nichts gewusst zu haben. Zudem lehnt diese nach wie vor jegliche Verhandlungen mit den USA ab. (2)

Friedensgespräche

Laut tagesschau.de soll es nun aber die Möglichkeit geben, dass es tatsächlich zu offiziellen Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA kommt. (3) Am Montag, den 30. März 2026 hat Pakistan offiziell verkündet, sich als Vermittlungspartner anbieten zu wollen. (4) Obwohl der pakistanische Außenminister, Ishaq Dar in einer Fernsehansprache erklärte, dass beide Länder mit Pakistan als Verhandlungsort einverstanden wären, blieben bisher offizielle Stellungnahmen zu dem Angebot von den USA und dem Iran aus. Auch fehlt eine klare Formulierung eines konkreten Ziels der Gespräche, die schon nächste Woche aufgenommen werden sollen. (5) Somit bleibt unklar, ob ein Waffenstillstand erzielt werden soll oder ob sich die Gespräche zunächst nur um eine Lösung für die Nutzung der Handelsstraße von Hormuz drehen. (6)

Aktuelle Lage im Irankrieg

Der Iran plant bereits ein Gesetzesvorhaben, welches vorsieht, dass die Nutzung der Straße von Hormus nach dem Kriegsende mautpflichtig werden soll. (7) Inoffiziell soll dies bereits zur Anwendung kommen. So soll der Iran bereits jetzt für die Nutzung der Straße von Hormuz pro Schiff 2 Millionen Dollar verlangen. Diese sollen jedoch nicht in der Weltwährung Dollar gezahlt werden, sondern in chinesischen Yuan. (8) Dies zieht eine Kettenreaktion für den Weltmarkt nach sich, die massive Verluste und Preissteigerungen zur Folge hat. Zum einen verliert der Dollar als Weltwährung an Macht und Einfluss. Dies betrifft nicht nur das Petro-Dollar-System und damit das Öl. Denn der US-Dollar war bis vor kurzem noch das internationale Zahlungsmittel in der Weltwirtschaft.

Durch die aktuellen Entwicklungen verliert der Dollar massiv an Wert und somit könnte das komplette wirtschaftliche System auf dem Weltmarkt einstürzen. Die aktuelle Situation wird zusätzlich dadurch verschärft, dass die BRICS-Staaten vor kurzem ein Abkommen geschlossen haben, ihren Handel in Zukunft nicht mehr in Dollar zu zahlen. (9) Dies hat für alle Länder, die Import und Export betreiben massive Auswirkungen und somit auch für die USA und Deutschland. In diesem Zusammenhang macht Trumps aktuelles Ziel Sinn, denn er verkündete in einem Interview mit der Financial Times am vergangenen Sonntag, den 29. März 2026, dass er Irans Öl kontrollieren will. (10) Zum einen würde er so der Maut entgehen, die Ölindustrie vor allem für Asien kontrollieren, massiven Gewinn machen und eine Stabilität des Dollars hervorrufen.

Die Nachrichtenagentur Reuters verkündet währenddessen am Montag, den 30. März 2026 unter Berufung auf israelische Regierungsquellen, dass  Israel plane, den Iran weiterhin angreifen zu wollen, unabhängig vom diplomatischen Erfolg. Israel soll erklärt haben, Irans militärischer Infrastruktur maximalen Schaden zufügen zu wollen. Eine Reduzierung der israelischen Angriffe auf den Iran während der Friedensgespräche schließt Israel daher aus. (11) Dies bedeutet, dass es möglich ist, dass Israel den Iran auch während der Friedensgespräche weiterhin bombardieren wird. (12) Das unter diesen Umständen tatsächlich ein Frieden zustande kommt, ist absolut unwahrscheinlich.

In diesem Zusammenhang ist weiter zu beachten, dass die zweite Riege der iranischen Führung laut des Informanten von Thomas Röper plant, die USA vollständig aus dem Nahen Osten zu verdrängen und den Staat Israel zu vernichten, bzw. von der Weltkarte verschwinden zu lassen. Die Motivation, die dahinter steckt, ist, dass in den Augen der zweiten iranischen Regierungsriege vor allem Israel als Grund für die Jahrzehnte langen Kriege im Nahen Osten gesehen wird. (13) Sollten die Informationen dieses Informanten, der anonym bleiben möchte, stimmen, ist ein baldiger Frieden ausgeschlossen.

Diese Vermutung wird zusätzlich durch die aktuelle Äußerung Trumps gestützt. 

Droht der EU-Notstand?

Zusätzlich zu einer realen Inflation, die aufgrund des Werteverlusts des Dollars geschieht, wird die Inflation zusätzlich noch beschleunigt, da die Öl- und Gasspeicher privaten Unternehmen gehören. Diese geben ihre Ware momentan nicht frei, da sie gemerkt haben, dass sie ihr Öl und Gas durch die künstliche Verknappung zu einem höheren Preis verkaufen können. (14) Das Resultat zeigt sich in massiven Preissteigerungen auch in Deutschland und in einer Erhöhung der Inflationsrate.

Diese soll laut dem aktuellen Destatis-Bericht vom 30. März 2026 bei 2,7 % liegen. (15) Spätestens beim Einkauf von Lebensmitteln und der Beobachtung der Benzin- und Strompreise ist klar, dass diese Rate nicht stimmen kann. Tatsächlich handelt es sich bei dieser offiziellen Rate um einen bereinigten Wert, sprich einen gewichteten Durchschnittswert aller Waren und Dienstleistungen. Um diesen Wert zu ermitteln, werden die Bereiche, die im Alltag besonders von der Inflation betroffen sind weniger gewichtet, als die Bereiche, die von der Inflation weniger betroffen sind. Die reale Inflation unterscheidet sich je nach Bereich. Im Bereich Energie, der Heizung, Strom und Kraftstoffe umfasst, liegt die aktuelle Inflation zwischen 7 bis 10 %, wobei die Inflation bei den Kraftstoffen momentan 18 - 25 % beträgt und beim Heizöl regional teilweise 40 - 46 %. (16) Im Bereich der Lebensmittel liegt die Inflationsrate aktuell zwischen 4 bis 6 %. Bei Lebensmitteln wie Eier und Kaffee sogar bei 20 %. 

Im Bereich Miete und Nebenkosten beläuft sich die Inflation momentan auf 2 bis 4 %. (17) Dies bedeutet, dass die reale Inflation in den Bereichen, die Menschen im Alltag betreffen, deutlich höher ist, als es die Tagesschau den Menschen momentan mitteilt. (18)

Die Öl- und Gasspeicher in Deutschland reichen für 90 Tage, wenn sie komplett gefüllt sind. (19) Jedoch waren die Gasspeicher aufgrund des Winters bereits zu Beginn des Irankriegs teilweise fast leer. Das bedeutet, dass der Puffer in Deutschland nicht mehr lange ausreicht, um den Bedarf zu decken.

Im Fall einer Energiekrise mit Stromausfällen hat die EU-Kommissionpräsidentin, Ursula von der Leyen jedoch angekündigt, kein Gas aus Russland zu kaufen. (20) Was bleibt in so einem Fall? Auf EU-Ebene gibt es tatsächlich die Möglichkeit den Notstand auszurufen. In diesem Fall würden nicht mehr die nationalen Gesetze der jeweiligen Nationalstaaten in der EU gelten, sondern die EU würde alle Entscheidungen für die EU-Mitgliedsstaaten treffen und zwar verbindlich. (21) Ist dies das eigentliche Ziel?

Kommentar

Eine mögliche Antwort auf diese Frage gibt der Journalist, Tom Oliver Regenauer in einem Interview:

„Die aktuelle Kriegshandlung zwischen dem Iran und Israel ist ja auch nicht, dass was man als normalen kinetischen Krieg versteht. […] Tatsächlich ist es aber doch ein relativ „mildes Vorgehen“ beider Seiten. Zumal, weil wir uns klar machen müssen, dass wir keinerlei vernünftige Berichterstattung haben. […] Wir wissen nichts Genaues. Wir haben keine verlässlichen Informationen, inwieweit dieser Krieg tatsächlich ein Krieg ist.

Was man sieht, ist, dass es vor allem ein Ziel gibt und das vor allem ein Faktor davon beeinflusst ist […] und das ist die Weltwirtschaft. Denn wir sehen, dass der Ölpreis steigt, […] und das zeichnet sich dann erst ab April ab, denn die Lieferfristen an die Ostküste Amerikas oder Europa betragen 20 bis 25 Tage per Containerschiff. […] Die internationale Energiebehörde (IEA) hat letzte Woche einen 10-Punkte-Plan veröffentlicht, wie man mit dem kommenden Energieschock umzugehen habe. […]

Diese erinnern sehr sehr stark an das COVID-Narrativ oder an das Klima-Narrativ: zu Hause arbeiten, Mobilität reduzieren. Thailand hat bereits entsprechende Maßnahmen eingeführt. All diese drei Narrative, also Energiekrise, COVID-Narrativ und auch das Klimanarrativ haben vor allem ein Ziel:

uns in die Richtung des digitalen Geldes zu führen, uns in die Richtung von digitalen Ausweisen zu führen. Und das wiederum hat vor allem ein übergeordnetes Ziel, dass Larry Fink immer wieder gern wiederholt, dass ist die Tokenisierung aller Assets. Das heißt, dass die Green Resources, also die Umwelt, also das, was noch nicht monetarisiert ist an der Börse, wie Land und Ackerflächen, das sind Waldgebiete, das ist der Ozean, das sind die Flüsse, tokenisiert wird. Und das läuft in Südamerika z. B. schon über das Green Plus Programm. Wo der CO2-Ausstoß von Bauernhöfen, von Waldflächen gemessen wird und bepreist wird, so dass man es handeln kann.“ (22)

Weiter führt Regenauer zum höheren Ziel des Irankriegs aus:

 „Eine aktuelle Äußerung der Vereinten Nationen der UN [erklärt], dass man jetzt mit diesem Energiepreisschock, der da auf uns zu kommt, vor allem eins erreichen kann, nämlich das mit dem Net Zero und der Green Economy, was man vorher nicht durchsetzen konnte, weil so richtig keiner mehr an dieses Klimaapokalypse-Narrativ glaubt und die USA […] IPCC nicht mehr finanziell unterstützen wollen […] wenn also die UN dann sagt, das sei jetzt der ideale Hebel, um die Gesellschaft in diese Richtung zu [stoßen], wo man sie vorher schon hin haben wollte, aber nicht hinbekommen hat, dann ist relativ klar, dass das Ziel dieses Irankonfliktes nicht unbedingt Krieg ist.

Für die Israelis mag dies durchaus sein, weil die israelische Regierung in weiten Teilen von absolut radikalen Zionisten dominiert wird. Das hat nichts mit dem Glauben zu tun. Zionismus ist […] unabhängig vom Glauben. Es gibt mehr christliche Zionisten auf der Welt als jüdische. Dann weiß man auch, wer das Ziel ist und das sind wir. […] Man muss schauen, wie man mit dieser Situation umgeht, denn die nächsten 12 bis 18 Monate dürften dahingehend sehr haarig werden. Zum einen haben wir hochvolatile Märkte.

Das heißt, es ist sehr gut sein Geld nicht auf der Bank zu haben, sondern in Festanlagen. Und [wir werden es auch mit] Nahrungsmittelengpässen und vermutlich auch mir Energieengpässen oder Rationierung [zu tun haben]. Von daher muss man sich darüber klar sein, wenn man sich noch vorbereiten will, […] [sich] nicht mehr allzu viel Zeit [zu] lassen […].“  (23)

Zu Beginn des Irankrieges war oft zu lesen, dass Israel und die USA mit dem Iran das letzte freie Land angreifen, das sich bisher gegen die westlichen Ideologien erfolgreich gewehrt hat. Tatsächlich ist dies nicht der Fall. Der Iran verfolgt ebenso, wie der Rest der Welt die Digitalisierung und damit die Versklavung der Menschen. (24) Auch Russland verfolgt diese Agenda. 

Momentan laufen die Menschen sehenden Auges ihrer eigenen Versklavung entgegen. Sie scheinen sie teilweise regelrecht zu begrüßen, denn es ist ja so bequem kein Bargeld oder Ausweis mitführen zu müssen. So eine Brieftasche ist doch nur lästig und die Tech-Konzerne haben die Menschen in den letzten 20 Jahren eh erfolgreich süchtig nach Handys gemacht. Nur das Handy noch bei sich zu haben, ist doch cool. Wie stolz die Menschen mit ihren Uhren und Handys im Supermarkt bezahlen ohne auch nur einmal die Bewandtnis zu hinterfragen, warum dies denn notwendig ist. Bargeld tut es doch auch. Es macht anonym. Es macht unabhängig. Es macht unantastbar. 

Die Menschen beschweren sich, sind massiv depressiv ohne zu verstehen, warum? Flexibilität, Freiheit, Mitspracherecht, Eigenverantwortung … all das haben sie weitgehend bereits freiwillig aufgegeben.

Dies sind jedoch genau die Dinge, die Depression verhindern. Denn, wer Mitspracherecht hat, kann sich sein Leben so gestalten, dass es für ihn angenehm ist statt sich in etwas rein pressen zu lassen, was ihn unglücklich macht. Die Menschen sind kurz davor alles zu verlieren. Viele nehmen es gar nicht mehr war, weil sie sich selbst bereits längst verloren haben. 

Findet eure wahren und tiefsten Bedürfnisse wieder und lasst euch nicht von denen leiten, die euch über Werbung und Konsum eingeredet werden. Diese sind nur dazu da, damit ihr eure wahre Schönheit, Kraft und Intelligenz nicht wieder findet.

Der neueste und teuerste Lidschatten oder die neueste Playstation wird eurer Leben nicht verändern. Euer wahres Ich, das ihr eurer Leben lang unterdrücken musstet, wird es.

Das Verlangen geliebt zu werden, eure Meinung sagen zu dürfen, für euch einzustehen, Nein sagen zu dürfen ohne Konsequenzen.

Hinter den vielen Instagram-Profilen stecken so viele einsame Menschen. Durch immer mehr Nutzung der Tech-Konzerne, die als Ausweg aus der Einsamkeit beworben werden, werden die Menschen noch einsamer. Der einzige Weg, diesen Teufelskreis zu durchbrechen, ist die Rückkehr in die echte reale analoge Welt. Eine echte Umarmung eines Freundes heilt so viel mehr als tausend Küsschen-Smileys es je könnten. Behandelt euch selbst und untereinander respektvoll und liebevoll.

Trennt euch von Menschen die euch nicht gut tun und kehrt in die reale natürliche Welt zurück. Dies ist der einzige Schritt, der die Menschheit vor der endgültigen Versklavung retten kann. 

Quellen und Anmerkungen

(1) https://anti-spiegel.ru/2026/trump-ist-nicht-verrueckt-geworden-es-gibt-tatsaechlich-verhandlungen-mit-dem-iran/

(2) https://anti-spiegel.ru/2026/trump-ist-nicht-verrueckt-geworden-es-gibt-tatsaechlich-verhandlungen-mit-dem-iran/

(3) https://www.tagesschau.de/ausland/asien/pakistan-gespraeche-iran-usa-100.html

(4) https://www.tagesschau.de/ausland/asien/pakistan-gespraeche-iran-usa-100.html

(5) https://www.tagesschau.de/ausland/asien/pakistan-gespraeche-iran-usa-100.html

(6) https://www.tagesschau.de/ausland/asien/pakistan-gespraeche-iran-usa-100.html

(7) https://www.youtube.com/watch?v=6I2bJxqmtTU

(8) https://fortune.com/2026/03/26/iran-toll-strait-of-hormuz-oil-paid-in-yuan/; https://thedeepdive.ca/yuan-not-dollars-irans-hormuz-toll-booth-picks-its-currency/

(9) https://de.tradingview.com/news/invezz%3A26f01c84c600c%3A0/

(10) https://rtde.org/international/275299-trump-mein-lieblingsding-irans-oel/

(11) https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/26935971; https://anti-spiegel.ru/2026/reuters-israel-setzt-angriffe-auf-iran-ungeachtet-diplomatischer-erfolge-fort/

(12) https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/26935971

(13) https://anti-spiegel.ru/2026/trump-ist-nicht-verrueckt-geworden-es-gibt-tatsaechlich-verhandlungen-mit-dem-iran/

(14) https://www.youtube.com/watch?v=6I2bJxqmtTU

(15) https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/inflation-maerz-102.html; https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/_inhalt.html

(16) https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/_inhalt.html; https://www.welt.de/regionales/hessen/article69ca3d22ebe6eaa1c1a0f00e/iran-krieg-laesst-inflation-im-land-auf-2-9-prozent-schnellen.html

(17) https://www.focus.de/finanzen/news/preiswelle-droht-inflation-schnellt-hoch_cd8d89e3-4e99-4151-b964-d17a7936045d.html; https://www.welt.de/regionales/sachsen/article69ca5096b33459bf52774411/preise-fuer-verbraucher-in-sachsen-deutlich-gestiegen.html; https://www.welt.de/regionales/hessen/article69ca3d22ebe6eaa1c1a0f00e/iran-krieg-laesst-inflation-im-land-auf-2-9-prozent-schnellen.html; https://www.reuters.com/world/europe/german-inflation-accelerates-28-march-2026-03-30/

(18) https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/inflation-maerz-102.html

(19) https://www.youtube.com/watch?v=6I2bJxqmtTU

(20) https://anti-spiegel.ru/2026/mit-vollgas-in-die-energiekrise/

(21) https://dejure.org/gesetze/AEUV/122.html

(22) https://www.youtube.com/watch?v=ZWnduXgkACg

(23) https://www.youtube.com/watch?v=ZWnduXgkACg

(24) https://westwood.services/iranian-national-card/?lang=en; https://en.vazeh.com/your-new-id-awaits-mandatory-card-replacement-how-to-get-yours/

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Dank an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: Shutterstock AI / shutterstock

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Uncut #61: Heute mit Kayvan Soufi-Siavash | Frieden jetzt! Sonst knallt's!

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Uncut #61: Heute mit Kayvan Soufi-Siavash | Frieden jetzt! Sonst knallt's!
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Uncut #61: Heute mit Kayvan Soufi-Siavash | Frieden jetzt! Sonst knallt's!

„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.“

Mit diesem Credo ist das wöchentliche apolut-Format UNCUT im wesentlichen auf den Punkt gebracht.

Die apolut-Redaktion stellt einmal die Woche einem bekannten Influencer – diese Woche Kayvan Soufi-Siavash – eine Handvoll Fragen, die in der öffentlichen Debatte aktuell die Top-Themen markieren. Dann erhalten wir dazu völlig subjektive Antworten und stellen diese online. That’s it.

Im Anschluss setzten wir auf eine lebhafte Diskussion bei den Konsumenten des Formates, denn die von uns veröffentlichten Antworten entsprechen in der Regel nicht dem aktuellen Mainstream-Narrativ, noch geben sie vor, DIE Wahrheit zu sein.

Sie geben jede Woche die subjektive Meinung des Befragten zum besten. Und damit das Meinungsspektrum möglichst breit bleibt, wechseln jede Woche die Befragten.

Wir wünschen gute Unterhaltung und spannende Diskussionen an den Stammtischen und in den Foren!

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Hakon von Holsts Büchlein „Krieg gegen das Bargeld“ – ein Plädoyer pro Bargeld inmitten von neuen Gesetzen, Framing und Debanking

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Die beiden Aktivisten Hansjörg Stützle und Hakon von Holst fordern, das Bargeld in Europa gesetzlich zu schützen. Ihre Petition haben inzwischen mehr als 300.000 Menschen unterzeichnet.[1] Stützle selbst bezeichnete kürzlich 2026 als „das Entscheidungsjahr“, weil sich in diesem Jahr zeigen wird, welche gesetzliche Verankerung das Bargeld bekommt. Im Mai will sich das EU-Parlament positionieren, danach sollen die Verhandlungen mit EU-Rat und EU-Kommission über das endgültige Gesetz beginnen. Eine Rezension von Thomas Trares.

Wer sich genauer über das Thema informieren will, dem sei das Büchlein „Krieg gegen das Bargeld – Warum wir Münzen und Geldscheine für unsere Freiheit benötigen“ empfohlen.[2] Geschrieben hat es Stützles Mitstreiter Hakon von Holst, ein noch junger Autor (Jahrgang 1999), der seit 2019 zu dem Thema recherchiert und sich laut Klappentext „zur Stimme der jungen Generation“ für den Erhalt des Bargelds aufgeschwungen hat. Erschienen ist das Werk im Hintergrund Verlag.

„Krieg gegen das Bargeld“ ist ein gut zu lesender Text von 80 Seiten, in denen von Holst die wesentlichen Fakten zu dem Thema zusammengetragen hat – von der Psychologie im Umgang mit dem Bargeld über die Historie des Anti-Bargeld-Kampfes bis hin zu den Risiken für die individuelle Freiheit und Privatsphäre. Nicht ohne Grund startet das Buch mit dem Beispiel des früheren CIA-Agenten und Whistleblowers Edward Snowden, der seine Flucht nach Russland mit Bargeld finanzierte. „Hätte der Geheimnisträger den Schritt an die Öffentlichkeit gewagt, wenn es kein Bargeld mehr gegeben hätte?“, fragt von Holst. (S. 7)

Mastercard und Visa im Anti-Bargeld-Kampf

Der Titel „Krieg gegen das Bargeld“ ist freilich keine Erfindung des Autors, sondern ein Slogan von Mastercard, einer der treibenden Kräfte im Kampf gegen das Bargeld. Schon vor rund 20 Jahren erklärte das US-Kreditkartenunternehmen, man führe jetzt „den Krieg gegen das Bargeld mit der nächsten Generation von Debitkartenlösungen“. (S. 20) Die Mär von den gefährlichen Bakterien auf den Geldscheinen stammt ebenfalls von Mastercard, genauso wie die Behauptung in der Corona-Krise, die Nutzung von Bargeld sei „äußerst riskant“. Auch Mastercard-Konkurrent Visa lobbyierte seinerzeit in Brüssel für kontaktloses Bezahlen. Die Obergrenze für Zahlungen ohne Pin-Eingabe wurde dann im Frühjahr 2020 von 25 auf 50 Euro erhöht. „Die Kreditkartenkonzerne machen Geld mit Geld, und sie führen eine Schlacht“, schreibt von Holst. (S. 19)

In ihrem Kampf gegen das Bargeld sind Visa, Mastercard und Co. freilich nicht allein, denn sie haben gewichtige Verbündete in der Politik. „Aus Berlin fließen nebenbei Steuermillionen an bargeldfeindliche Organisationen im Ausland. Die Better Than Cash Alliance erhält derzeit 300.000 Euro pro Jahr vom Entwicklungshilfeministerium“, betont von Holst. (S. 39) Auch der allgemeine politische Trend geht dahin, die Bürger ins Bankensystem zu zwingen. Zunächst sollten Händler ihre Kunden ab Barzahlungen von 15.000 Euro identifizieren, später waren es dann 10.000 Euro, ab 2027 liegt die Schwelle nur noch bei 3.000 Euro. Zugleich gilt ab 2027 in der EU ein Verbot von Bargeldzahlungen oberhalb von 10.000 Euro. In einigen Ländern liegt diese Grenze heute schon deutlich darunter. In Griechenland etwa sind es nur noch 500 Euro. Begründet wurde all dies zunächst mit Terrorismusfinanzierung, neuerdings heißen die „Zauberwörter“ Geldwäsche und Steuerbetrug.

Der „Schmerz des Bezahlens“

Interessant ist auch, was von Holst über die Psychologie rund um das Bargeld schreibt. So habe sich in Experimenten gezeigt, dass die Nutzer von Bezahlkarten ihr Geld viel freizügiger ausgeben als Bargeldzahler. In den USA etwa wurden Studenten vor einem Basketballspiel befragt, wie viel sie für ein Ticket zu zahlen bereit wären. Die Barzahler gaben 29 Dollar an, die Kartenzahler 61 Dollar. Von Holst zitiert hier den Psychologen Ofer Zellermayer, der dieses Phänomen dereinst als „Schmerz des Bezahlens“ bezeichnete. Barzahlen ist nämlich auch psychologisch ein anderer Vorgang als der Wisch über das Smartphone. „Wer Banknoten und Münzen weggibt, erinnert sich unterbewusst an das Sparschwein aus seiner Kindheit und an die Notwendigkeit zu sparen, bevor man ausgibt“, schreibt von Holst. (S. 15)

Entscheidend für das Bargeld wird nun sein, was in diesem Jahr in Brüssel passiert. Die EU hat nämlich in der Verordnung zum digitalen Euro aus dem Jahr 2023 auch das Bargeld geregelt. Darüber soll in diesem Jahr entschieden werden. Und hier zeigt sich jetzt schon eine Unwucht zu Lasten des Bargelds. So weist von Holst darauf hin, dass zwar beim Bargeld wie auch beim digitalen Euro eine Annahmepflicht in der Verordnung enthalten ist, beim Bargeld wird diese jedoch nicht geschützt. „Während Läden, die den digitalen Euro ablehnen, eine Strafe kassieren, bleibt Bargeld dieser Schutz vorenthalten – solange die nationalen Gesetzgeber nicht aus freien Stücken tätig werden“, schreibt von Holst. (S. 69)

Framing und Debanking

Es ist wohl ein Kennzeichen dieser Zeit, dass selbst eine vergleichsweise harmlose und absolut berechtigte Initiative wie die der beiden Bargeld-Aktivisten von Holst und Stützle mit dem entsprechenden Framing versehen wird. So hat die Wochenzeitung Die Zeit im Januar in einer längeren Reportage über das Anliegen der beiden berichtet.[3] Das Blatt kam dabei jedoch nicht ohne die üblichen Zuschreibungen „Rechts“, „Populismus“ und „AfD“ aus, obwohl diese Begriffe beispielsweise in von Holsts Buch kein einziges Mal auftauchen. Kurz danach hat dann die Fyrst Bank, eine Digital-Tochter der Deutschen Bank, Stützles Geschäftskonto ohne Angaben von Gründen gekündigt.[4] Möglicherweise haben die beiden Bargeld-Aktivisten mit ihrem Tun mittlerweile eine gewisse Wahrnehmungsschwelle überschritten, sodass man mit derlei Reaktionen im Deutschland des Jahres 2026 fast schon zwingend rechnen muss. Die Petition jedenfalls haben inzwischen mehr als 315.000 Menschen unterzeichnet, während von Holsts Büchlein schon jetzt ein Spiegel-Bestseller geworden ist.

Hakon von Holst: Krieg gegen das Bargeld – Warum wir Münzen und Geldscheine für unsere Freiheit benötigen. Berlin 2025, Hintergrund Verlag, Taschenbuch, 80 Seiten, ISBN 978-3910568211, 10,90 Euro.


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Aufenthalt gegen Bares? Korruptionsskandal in Bielefelder Ausländerbehörde weitet sich aus

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In der Bielefelder Ausländerbehörde weitet sich der Korruptionsverdacht massiv aus. Nach Recherchen des WDR wird inzwischen nicht mehr nur in 15, sondern in insgesamt 26 Verdachtsfällen ermittelt, wie der Sender berichtet. Laut WDR bestätigte Oberstaatsanwalt Carsten Nowak, dass elf weitere Fälle hinzugekommen sind – ein Paukenschlag für die ohnehin angeschlagene Behörde.

Im Zentrum der Ermittlungen steht mindestens ein städtischer Mitarbeiter, der Geld angenommen und im Gegenzug sogenannte Niederlassungserlaubnisse erteilt haben soll. Dabei geht es nicht um Kleinigkeiten: Diese Genehmigungen bedeuten einen unbefristeten Aufenthalt in Deutschland inklusive Arbeitserlaubnis – also um nichts Geringeres als ein dauerhaftes Bleiberecht.

Insgesamt vier Beschuldigte führt die Staatsanwaltschaft: zwei Mitarbeitende der Stadt, ein Dolmetscher und eine Person, die eine solche Aufenthaltsgenehmigung erhalten haben soll. Nur eine Person hat sich bislang geäußert – und bestreitet die Vorwürfe. Ob es koordinierte Absprachen gab oder ob jeder auf eigene Rechnung handelte, ist derzeit noch offen. Die Ermittler sprechen von einer Hauptperson, die Geld kassiert und Genehmigungen durchgewunken haben soll.

Brisant ist auch die Rolle des Dolmetschers. Er soll gegen Bezahlung schnellere Termine vermittelt haben. Sein Anwalt weist das zurück und erklärt, sein Mandant habe mit dem Ausländeramt nichts zu tun. Eine Hausdurchsuchung bei ihm hat es allerdings bereits gegeben.

Besonders pikant: Die Stadt Bielefeld selbst brachte den Stein ins Rollen. Vor rund einem Jahr schöpfte man intern Verdacht, ermittelte und erstattete Anzeige. Auch die elf neuen Verdachtsfälle sollen aus städtischen Prüfungen stammen. Die beiden beschuldigten Mitarbeitenden sind derzeit vom Dienst suspendiert.

Der Fall wirft ein grelles Licht auf eine Behörde, die über Aufenthalt und Zukunft von Menschen entscheidet. Wenn sich der Verdacht bestätigt, wurde hier offenbar mit dem Aufenthaltsrecht gehandelt wie auf einem Basar – gegen Bargeld zum deutschen Daueraufenthalt.

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☑ ☆ ✇ MWGFD

Stoppt die grauen Herren der EZB!

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veröffentlicht am 27.11.2025; Gastautorin: Joana Cotar Es gibt Momente in der Geschichte, in denen man spürt, dass ein unsichtbarer Kipppunkt erreicht ist. Ein Punkt, an dem eine Gesellschaft entscheiden muss, ob sie weiter schweigend hinnimmt, wie ihre Freiheit Stück für Stück erodiert oder ob sie für einen Kurswechsel aufsteht. Genau an diesem Punkt stehen wir […]

Der Beitrag Stoppt die grauen Herren der EZB! erschien zuerst auf MWGFD.

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