NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ Report24

Ohne Staat und EU geht’s auch: Die Hanse als Beweis

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

In Zeiten, in denen unsere Politiker uns einreden, immer mehr Steuern und immer mehr Staat seien „alternativlos“ für die Lösung der von der Politik verursachten Probleme, lohnt ein Blick in die Geschichte. Denn das Endziel ist klar: ein von jeder Demokratie befreiter europäischer Superstaat. Doch der Staat ist nicht alternativlos. Die Hanse zeigte seit dem 13. Jahrhundert, wie Handel, Recht und Sicherheit ohne zentrale Gewalt funktionieren. Und zwar über Jahrhunderte hinweg besser als heutige Bürokratien.

Die Hanse war kein Staat, hatte kein Parlament, keine Armee im klassischen Sinne. Sie entstand aus einer lockeren Gemeinschaft deutscher Kaufleute, die sich zwischen London, Bergen, Nowgorod und Lübeck organisierten. Lübeck wurde zur inoffiziellen Hauptstadt, weil es das klügste Handelsrecht hatte. Bis zu 200 Städte und Niederlassungen gehörten dem Netzwerk an, ohne dass je eine Verfassung geschrieben oder eine Zentralgewalt gewählt wurde.

Gesetze entstanden nur, wann und wo sie gebraucht wurden, auf den Hansetagen. Die Vertreter der Städte reisten an, diskutierten und fassten Beschlüsse, die sogenannten Rezesse. Es gab keine Mehrheitsabstimmungen, keine Zwangssteuern und keine Beamten. Alles beruhte auf Einigkeit. Was in Lübeck beschlossen wurde, galt nur, wenn die einzelnen Städte es zu Hause umsetzten. Ergänzt wurde das Ganze durch das Lübsche Recht, ein kaufmännisches Stadtrecht, das über hundert Städte freiwillig übernahmen, weil es fairer und schneller war als das der Fürsten. Kein Superstaat, kein Brüssel, nur praktische Regeln von Leuten, die selbst Handel trieben.

Auch Verbrechern begegnete die Hanse auf ihre Weise, ohne den starken Staat. Der wirksamste Mechanismus war der Verlust der Reputation. Die Kaufleute führten genaue Listen über Zuverlässigkeit, Betrug und Zahlungsmoral. Wer einmal einen Vertrag brach oder Waren fälschte, wurde in allen Kontoren von Riga bis Brügge geächtet. Innerhalb weniger Wochen wusste jeder Händler Bescheid, das bedeutete den wirtschaftlichen Tod. In extrem schweren Fällen wurde die Verhansung verhängt, der Ausschluss aus dem Bund und der Verlust aller Handelsprivilegien.

Das System war so effektiv, dass es 400 Jahre lang hielt. Schwere Fälle wie Piraterie wurden kollektiv angegangen. Die Hanse rüstete Flotten aus und jagte Piraten wie die Vitalienbrüder, die berüchtigten Seeräuber um Klaus Störtebeker und Gödeke Michels. 1401/1402 endete deren Karriere mit ihren Hinrichtungen in Hamburg. Aber selbst hier ging es nicht um die Durchsetzung staatlicher Gewalt, sondern um den Schutz des freien Handels.

Konflikte löste die Hanse auf die gleiche pragmatische Art. In den vier großen Kontoren, Nowgorod, Bergen, London und Brügge saßen gewählte Aldermänner, also erfahrene Kaufleute. Jeder Streit um Verträge, Schulden oder Warenqualität wurde vor ihnen verhandelt. Schnell, kostengünstig und vor allem von Leuten, die den Handel verstanden. Ohne jahrelange Prozesse, ohne teure Anwälte. Wer den Schiedsspruch verweigerte, verlor sein Geschäft. Der ultimative Richter war der Markt selbst.

Der EU weit überlegen: Freiwillige Zusammenarbeit

Das macht die Hanse heute so interessant. Während Brüssel mit jeder neuen Verordnung mehr Macht an sich zieht und uns erklärt, nur ein zentraler Superstaat könne Frieden und Wohlstand sichern, beweist die Geschichte das Gegenteil. Ein Netzwerk freiwilliger Zusammenarbeit, getragen von Vertrauen und Eigeninteresse, schuf über 500 Jahre lang den reichsten Handelsraum Europas. Keine Einheitswährung, keine Zwangsabgaben, keine zentrale Planung – und trotzdem blühte der europäische Norden.

Natürlich war die Hanse kein reines libertäres Paradies im modernen Sinne. Sie nutzte auch harte Bandagen wie Boykotte und Blockaden, wenn es ums Überleben ging. Wer gegen die Entscheidungen des Hansetages auftrat, gegen den wurde notfalls auch Krieg geführt, wie 1361 gegen Dänemark. Aber das zeigt nur: Selbst bei größeren Konflikten brauchte sie keine übergeordnete Staatsmacht. Die Kaufleute regelten ihre Angelegenheiten selbst, und zwar schneller, günstiger und gerechter als die Fürstenhöfe oder heutige Gerichte und Regierungen. Der Niedergang kam erst, als die aufstrebenden Nationalstaaten die privaten Netzwerke vernichteten.

Wer heute unsere Politik der Freiheitsreduzierung und Steuermaximierung als „alternativlos“ bezeichnet, sollte sich die Hanse ansehen. Sie war der Beweis, dass Handel, Recht und Sicherheit ohne den Leviathan Staat funktionieren. Die Hanse ist der Gegenpol zur EU, in der Heere von ahnungslosen Staatsbütteln immer neue Verordnungen erlassen, um jede (nicht nur) wirtschaftliche Freiheit zu unterdrücken.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Report24

Bürokratie-Wahnsinn: EU-Verordnung macht T-Shirt-Verkäufer zu Plastik-Kriminellen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Während die europäische Wirtschaft im internationalen Vergleich immer weiter abrutscht, haben die Schreibtischtäter in Brüssel offenbar nichts Besseres zu tun, als sich neue Schikanen für unsere Unternehmen auszudenken. Das neueste Opfer: die Hersteller von Kleidung und Waren aller Art. Sie sollen jetzt für etwas haften, das sie gar nicht produzieren.

Die Brüsseler Eurokraten scheinen in ihrem Klimawahn wieder einmal den Unternehmen das Leben noch schwerer machen zu wollen, als es bereits ist, wie Apollo News berichtet. Die ohnehin schon völlig überbordende “Verpackungsverordnung” (2025/40) – ein 124 Seiten starkes Bürokratie-Monster, das seit 2025 in Kraft ist – stiftet bei den Unternehmen derart viel Verwirrung, dass die EU jetzt nachbessern musste. Die Lösung aus Brüssel? Ein 57 Seiten langer “Leitfaden“, der den Firmen erklären soll, wie sie die weltfremden Regeln eigentlich umsetzen sollen. Aber dieser Leitfaden hat es in sich und gleicht einem Frontalangriff auf den Mittelstand.

Zukünftig will die EU den Unternehmen vorschreiben, wie viel Recyclingplastik sie gefälligst zu verwenden haben. Einwegtrinkflaschen sollen ab 2030 zu 30 Prozent und ab 2040 zu 65 Prozent aus recyceltem Material bestehen. Bei Plastiktüten für den Kleidungsversand greift ab 2030 eine Zwangsquote von 35 Prozent. Doch wer jetzt denkt, das träfe nur die Plastik-Industrie, hat die Rechnung ohne die findigen Brüsseler Regulierer gemacht. Der neue Leitfaden stellt unmissverständlich klar: Auch die Hersteller der Waren werden in die Pflicht genommen!

Mit einem Taschenspielertrick wird das Wort “Hersteller” völlig neu definiert: Wenn ein mittelständischer Kleidungsproduzent seine T-Shirts in einer Plastiktüte verschickt, gilt er für die EU künftig als Produzent dieser Verpackung – einfach nur, weil er seinen Markennamen darauf druckt! Die absurde Logik der Eurokraten: Wer die Marke besitzt, hätte ja eine andere Verpackung wählen können. Damit wird die gesamte Verantwortung und der drohende Dokumentations-Albtraum auf Unternehmen abgewälzt, die eigentlich Hosen und Hemden herstellen, und nicht Plastikverpackungen.

Apropos Dokumentations-Albtraum: Das verwendete Recyclingplastik muss aus der EU stammen. Wird es im Ausland gesammelt, verlangt Brüssel, dass die Dokumentationsstandards dort exakt denen der EU entsprechen müssen. Ein völlig realitätsfremdes Unterfangen, das für die Unternehmen noch mehr Bürokratie, noch mehr Gutachten und noch mehr Kosten bedeutet. Ab 2030 sollen zudem nur noch Verpackungen erlaubt sein, die zu mindestens 70 Prozent recyclingfähig sind.

Wie tief die Brüsseler Behörden in den Mikrokosmos der Bürger und Händler eingreifen, zeigt ein Detail, das man sich eigentlich nicht ausdenken kann: Der Leitfaden regelt allen Ernstes, wann ein Plastik-Blumentopf eine Verpackung ist und wann nicht. Die absurde Faustregel der EU lautet: Wenn die Pflanze im Topf an den Kunden verkauft wird, ist der Topf eine Verpackung. Dient der Topf aber nur der Aufzucht der Pflanze in der Gärtnerei, ist er keine Verpackung und fällt nicht unter die Regulierung.

Die Wiederverwertung von Verpackungsmaterialien soll demnach deutlich ausgeweitet werden. Mindestens 70 Prozent aller Verpackungsabfälle sollen bis 2030 recycelt werden (darunter 80 Prozent bei Eisenmetallen und 50 Prozent bei Aluminium).

(Auszug von RSS-Feed)

☑ ☆ ✇ Contra24

The Economist: Der Ukraine-Krieg soll Europa umkrempeln

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Offiziell soll das Geld Kiew retten, doch in Wahrheit soll es Brüssel stärken. Der Economist fordert 400 Milliarden Dollar, um die EU zu „vereinen“ – …

Der Beitrag The Economist: Der Ukraine-Krieg soll Europa umkrempeln erschien zuerst auf Contra24.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Contra24

Ich bin Europäer – aber nicht für dieses Europa

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Europa ist mehr als diese seelenlose EU. Wir brauchen ein selbstbewusstes Europa der Vaterländer und Nationen. Ein Europa, das wieder eine echte Heimat sein kann. …

Der Beitrag Ich bin Europäer – aber nicht für dieses Europa erschien zuerst auf Contra24.

(Auszug von RSS-Feed)
❌