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„Der liebe Gott hat mich offensichtlich hierhergeführt“ - Gesangspädagogin entdeckt Shen Yun

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Vorschau ansehen Liebe, Mitgefühl und Wahrheit sind nur einige der Werte, die die Regensburger Gesangspädagogin und Yogalehrerin Lucia Frank bei Shen Yun erfahren konnte - so fand sie dort auch eine unerwartete Verbindung.
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Osterinterview „Die Kirche ist die feige Kollaborateurin linker Ideologie“

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Deutsche Bischöfe, Bischof Athanasius Schneider

Verrät die Kirche den christlichen Glauben und die Kultur Europas? Nichts weniger wirft ihr Athanasius Schneider vor. Zu Ostern ruft der katholische Weihbischof aus Kasachstan die Europäer auf, ihre Kultur vor einem woken Totalitarismus und der Masseneinwanderung zu retten.

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JF-TV Peter Hahne rechnet mit der Entkernung der Kirchen ab

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Ex-ZDF-Moderator und Theologe Peter Hahne. Foto: JF

Passend zu Ostern spricht Peter Hahne in einem neuen JF-Interview über den Zustand der deutschen Kirchen – und schließt sich vor allem einer Forderung an, um die „Tagesschau auf der Kanzel“ zu beenden.

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Irankrieg: Prophezeiung oder geopolitisches Ziel? | Von Claudia Töpper

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Irankrieg: Prophezeiung oder geopolitisches Ziel? | Von Claudia Töpper
Tagesdosis 20260317 apolut
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Irankrieg: Prophezeiung oder geopolitisches Ziel? | Von Claudia Töpper

Ein Kommentar von Claudia Töpper.

Für die USA und Israel sieht es in diesen Tagen nicht gut aus. Der geplante Enthauptungsschlag im Iran fiel aus. Stattdessen bleibt der Iran standhaft. Zudem gehen den USA zunehmend die Waffen aus. So bat der US-Präsident, Donald J. Trump am Montag, den 16. März 2026 nun die NATO um Hilfe, um die Straße von Hormus zu sichern. Er erklärte:

„Es sei nur angemessen, dass diejenigen, die von der Meerenge profitieren, dazu beitragen, dass dort nichts schlimmes passiere.“ (1)

Zusätzlich drohte er:

„Falls sie nicht helfen, wird es eine sehr schlechte Zukunft für die NATO geben.“ (2)

Es haben sich bereits mehrere NATO-Staaten diesbezüglich zu Wort gemeldet. Während Deutschland Trump bereits eine Absage erteilt hat, berät Frankreich über eine mögliche Beteiligung. (3) Großbritannien hat die Entsendung von Kriegsschiffen abgelehnt, prüft jedoch die Entsendung von Drohnen. (4) Aktuellen Meldungen zu Folge, soll die Straße von Hormus für alle außer für die USA wieder geöffnet sein. China, die Türkei und Indien berichten bereits von der Durchfahrt ihrer Tanker. (5)

Um zu verschleiern, wie schlecht es um die USA und Israel steht, soll Israel einen Informationsstopp für Journalisten verhängt haben. (6) Diese israelische Zensur macht sich auch in Deutschland bemerkbar. Die deutsche Journalistin, Susanne Knaul von der taz wurde von mehreren für ihre Meinung als Antisemit bezeichnet. Ganz vorne dabei, Nius und die Jüdische Allgemeine. Auch die jüdische Botschaft in Deutschland weist die deutschen Medien, ob Mainstream oder nicht, für ihre israel-kritische Berichterstattung zurecht. Dies betraf nicht nur die Tagesschau, sondern auch das Compact-Magazin. (7)

Dennoch dringt immer wieder nach außen, dass Israel von schweren militärischen Schlägen getroffen worden sein soll. In Israel sollen bereits große Teile in einzelnen Städten zerstört worden sein. (8) Während die tagesschau.de fleißig darüber berichtet hat, dass in Israel größtenteils das normale Leben weiter laufe, scheint die Wahrheit eine andere zu sein. (9)

Wo ist Netanjahu?

Bei einem dieser Bombenanschläge, die Israel hart getroffen haben soll, soll auch Netanjahus Wohnhaus getroffen worden sein. Sein Bruder sowie einige Generäle sollen dabei getötet worden sein. Bisher gibt es dazu keine offizielle Stellungnahme. Seit mehreren Tagen sind vermehrt Todesmeldungen des israelischen Ministerpräsidenten, Benjamin Netanjahu auf Social-Media zu lesen. Fakt ist, dass es seit dem 07. März 2026 von ihm kein aktuelles Lebenszeichen mehr gibt. Seit dem 07. März gibt es statt Videobotschaften nur noch Pressemeldungen. (10) Dies deckt sich mit der Berichterstattung zu dieser Zeit, dass vermehrte Luftangriffe in Israel stattfanden, die auch in der Nähe von Netanjahus Wohnhaus eingeschlagen haben sollen. Am 08. März 2026 sollten die amerikanischen Gesandten, Steve Witkoff und Jared Kushner nach Israel reisen. Diese Reise wurde jedoch kurzfristig und ohne Angaben von Gründen abgesagt, so der Publizist, Thomas Röper. Er erklärt weiter, dass inzwischen wohl ein Video mit Netanjahu veröffentlicht worden sein soll, in welchem er jedoch so allgemeine Sachverhalte erklärt, dass die Möglichkeit besteht, dass dieses Video irgendwann aufgezeichnet wurde. Zudem weist es, anders, als die Videos zuvor, kein Datum mehr auf.

Nun tauchte ein Video auf, das Netanjahu in einem Café zeigt. (11) Jedoch weist auch dieses Video Ungereimtheiten auf. Dies gibt Anlass dazu, zu vermuten, dass dieses Video entweder vor dem Irankrieg entstanden oder KI-generiert ist. Zum einen bemerken aufmerksame Beobachter, dass Netanjahu Linkshänder ist und in der Vergangenheit seine Getränke immer mit der linken Hand hielt. In diesem besagt Video hält Netanjahu jedoch seinen Kaffee rechts. Zudem ist es wahrscheinlicher, dass sich Netanjahu zum jetzigen Zeitpunkt geschützt in einem Bunker aufhält. Es bleibt die Frage, warum es kein aktuelles Lebenszeichen von Netanjahu gibt, wenn er noch am Leben ist. (12)

Droht die nächste False Flag?

Der iranische Sicherheitschef, Ali Larijani warnte bereits vor einer False Flag und betonte, dass

„Teheran derartige terroristische Pläne grundsätzlich ablehne und keinen Krieg gegen das amerikanische Volk führe.“ (13)

Der Publizist, Thomas Röper ist der Ansicht, dass nicht der Iran Dubai angegriffen hat. Bei der amerikanischen LUCAS-Drohne handelt es sich nämlich um eine nachgebaute und weiterentwickelte iranische Drohne. Da sie jedoch das äußere Erscheinungsbild der iranischen Drohnen beibehalten haben, ist es nicht mehr möglich, eindeutig zu sagen, von wem die Drohnen abgeworfen wurden. Somit ist eine False Flag nicht auszuschließen. (14)

Des Weiteren erklärt Röper, dass eine False Flag für Trump die einzige Lösung zu sein scheint, aus dem Krieg heraus zu kommen, ohne dem amerikanischen Volk eine Niederlage erklären zu müssen. Auch für Benjamin Netanjahu steht alles bei diesem Krieg auf dem Spiel. In einem Interview am vergangenen Donnerstag, den 12.03.2026 erklärte Röper:

„Netanjahu hat hier alles auf eine Karte gesetzt, auf Großisrael und das Dominieren des Nahen Ostens. Wenn dem die Kampagne um die Ohren fliegt, dann kann der sich auch einsargen. Also, da gibt es ja die Korruptionsermittlungen. Er scheint jetzt auch mit dem israelischen Präsidenten, der ihn ja begnadigen soll aber nicht so richtig will, auch sehr überkreuz zu liegen inzwischen. Und wenn der Krieg gegen den Iran für Israel scheitert, dann kann Netanjahu einpacken. Für den geht es um alles. Darum hat natürlich Israel und auch die USA, aber vor allem Israel ein Interesse daran, die Araber in den Krieg zu ziehen auf ihre Seite. Und da ist die Frage, wie kann man es machen? Da ist eine relativ einfache Möglichkeit zu sagen, ok, das wurde auch von Rabbis schon offen gesagt, man müsste einfach nur während eines iranischen Angriffs selbst eine Rakete in die Al-Aqsa-Moschee schießen und dann sagen, die Iraner waren es. Dann ist das Ding kaputt und dann müsste es, das ist dann der Plan, einen riesen Aufruhr unter den Moslems geben und die ganze muslimische Welt stellt sich gegen den Iran, weil der barbarisch die Al-Aqsa-Moschee zerstört hat.“ (15)

Bei dieser Moschee handelt es sich um das drittwichtigste Heiligtum der islamischen Welt. Sie steht hinter den heiligen Städten Medina und Mekka. (16)

Weiter fügt Röper hinzu: „Das könnte eben ein Plan sein, den man im Auge behalten sollte. Dass der Iran selbst auf ein Heiligtum schießt, ist nicht zu glauben. Aber, das die Israelis das tun, um es dem Iran in die Schuhe zu schieben, ist durchaus plausibel. Geopolitik [läuft] immer nach harten Fakten, aber wir müssen natürlich im Hinterkopf behalten, dass in Israel […] durchaus eben Leute in der Regierung sitzen, also fanatische orthodoxe Juden, also Radikale, die auf dieses Szenario hoffen, weil die Weissagung der Bibel der Juden ist ja, wenn der dritte Tempel irgendwann gebaut ist und der muss eben dahin, wo die al-Aqsa-Moschee steht, das ist genau der Platz, wo der hin soll, weil, da stand früher mal ein jüdischer Tempel, der ist 70 n.Chr. verbrannt, dann kommt der Messias und dann wird alles gut. Dann ist das Ende der Welt und alle gehen ins Paradies. Das ist das, was die Christen eben sagen, wir waren ja mal Juden, ursprünglich, und da kam Jesus und das ist unser Messias und dann sind die Christen eben keine Juden mehr und haben das Christentum entwickelt. Und die Juden warten auf ihren Messias noch, während die Christen sagen, wir hatten ihn schon vor 2000 Jahren. Und wenn es jetzt Leute gibt in der israelischen Regierung, die den Kram glauben und an den Schaltstellen sitzen, um das zu manipulieren, also, auch wenn es z. B. nur darum geht die Moschee zu sprengen und das dem Iran in die Schuhe zu schieben, dann wird es eben doch gefährlich. […] Die Moslems schlachten sich alle gegenseitig ab und Israel wäre der große Gewinner.“ (17)

Kommentar

Auch, wenn die Komponente des Glaubens bzw. der Religion für viele als Begründung eines Krieges als unwahrscheinlich gilt, sollte dieser Blickwinkel dennoch nicht vollkommen außer Acht gelassen werden. Denn, die Besetzung entscheidender politischer Stellen scheint diese Theorie immer mehr zu untermauern. Bei dem Irankrieg scheint es nicht nur um die Hoheit über die Rohstoffe zu gehen. Tatsächlich könnte dieser Krieg eine entscheidende Rolle für eine religiöse Erfüllung im jüdischen Glauben spielen. 

Wichtig ist jedoch die Unterscheidung zwischen Judentum und dem Zionismus zu treffen, denn es handelt sich hier nicht um dasselbe. Die Zionisten sind eben so wenig jüdisch wie die Christen oder Muslime. Es handelt sich hierbei um eine sehr spezifische Gruppe. 

Dass die Welt seit einigen Jahren und jetzt massiv in Kriegen versinkt, scheint kein Zufall zu sein. Schon seit längerem scheint hier eine weitere Komponente eine Rolle zu spielen, die bisher kaum Beachtung fand, weil hierfür gefestigte Bibelkenntnisse von Nöten sind. Für viele sind diese Vorstellungen unbekannt bzw. erscheinen völlig unglaubwürdig. Dennoch ist es wichtig, diese Punkte zumindest in Betracht zu ziehen, denn Glaubenskriege sind nicht völlig abwegig. 

Nun, um konkreter zu werden, scheint es sich bei den Zionisten um eine Gruppe zu handeln, die daran glaubt, dass EDOM, sprich das frühere Rom und heutige Europa und die USA (der heutige Westen) gewaltvoll untergehen müssen, damit der Messias erscheinen und die Menschheit erlösen kann. 

Um diese Erlösung zu erreichen, soll dem amtierenden US-Präsidenten, Donald J. Trump eine entscheidende Rolle zugesprochen worden sein. Er soll mit dem Irankrieg den Untergang des Westens und somit die Erfüllung der Prophezeiung eingeleitet haben. Dass es sich bei diesen Inhalten nicht um bloße Fiktion handelt, sondern tatsächlich einiges dafür spricht, dass hinter dem Krieg tatsächlich religiöse Fanatiker stecken, zeigen folgende Begebenheiten.

Es kursiert ein Foto bzw. Video, das Trump in seinem Oval Office zeigt. Er sitzt auf seinem Stuhl am Schreibtisch. Um ihn herum haben sich sämtliche Minister und Politiker seiner Regierung versammelt und halten ihre Hand über ihn. In dieser Situation soll Trump gesegnet und bei Gott für seinen Schutz gebetet worden sein. (18) Nun, dies allein würde keine Skepsis hervorrufen. Schließlich gelten die Amerikaner allgemein als sehr gläubig. Jedoch scheint es sich bei den Personen, die Trump umgeben, um interessante Menschen mit interessanten Verbindungen und Aussagen zu handeln. Neben dem aktuellen amerikanischen Außenminister, Marco Rubio und den mysteriösen Verbindungen zwischen Trump und Israel, vor allem Netanjahu, bei dem man sich fragt, wer hier eigentlich die USA regiert, ist auch die Position von Trumps persönlichem Pastor sehr interessant. Die folgenden Zitate klingen dystopisch und sehr unwirklich. Dennoch scheinen sie echt zu sein und es scheinen in der aktuellen Weltpolitik genau die Politiker an den entscheidenden Stellen positioniert zu sein, die genau diese Erlösungstheorie verfolgen und Realität werden lassen wollen. 

Marco Rubio teilte in einem Interview mit:

„Der Iran wird von Wahnsinnigen regiert, von religiösen Fanatikern. Sie haben Ambitionen, Atomwaffen zu erwerben.“ (19)

Der Pastor, John Hagee, der auch der persönliche Pastor von Trump ist und ihn während seiner ersten Amtszeit begleitete, sagte in einer Predigt zur amerikanisch-israelischen Operation „Epischer Zorn“ folgendes:

„Russland, die Türkei, „was vom Iran übrig geblieben ist“ und islamistische Gruppen [werden] in Israel einmarschieren und von Gott durch eine Kombination aus Erdbeben, Hagel und Friendly Fire vernichtet werden.“ (20)

Benjamin Netanjahu soll in einer Rede, die am Freitag, den 13. März 2026 verbreitet wurde, wortwörtlich gesagt haben:

„Ich glaube wir alle erkennen die Tatsache an, dass wir das Königreich erreichen werden. Wir werden es bis zur Rückkehr des Messias schaffen […].“ (21)

Der genaue Zeitpunkt dieser Rede ist nicht bekannt.

Der Rabbi Eliyahu Kin, der von verschiedenen zionistischen Kreisen immer wieder zitiert wird, erzählt in einem Video folgendes: „Eine der Möglichkeiten, den Zusammenbruch einer Nation herbeizuführen, ist die Zerstörung ihrer Wirtschaft. Eine andere Möglichkeit ist, sie in den Krieg zu treiben. Eine Nation kann ihren Ruhm durch einen Krieg verlieren. So ist es in der Vergangenheit geschehen. Bei den Babyloniern, den Persern. Die Römer wurden nie zerstört, weil sie sich in viele Länder aufteilten. Wer ist Rom heute? Es sind Europa und die Vereinigten Staaten. Die Rabbiner sagen uns, dass es vor der Ankunft des Messias viele Kriege geben wird und diese Kriege werden schließlich den Zusammenbruch von EDOM bringen. Nicht nur ihre Wirtschaft wird in Trümmern liegen, sondern viele Menschen werden als Folge dieser Kriege ihr Leben verlieren. Der zweite Weltkrieg wird wie ein Kinderspiel aussehen, im Vergleich zu einem dritten Weltkrieg, der später stattfinden wird und dieser dritte Weltkrieg, ein großer Weltkrieg, wird der Beginn der Erlösung sein.“ (22)

Donald Trump selbst betonte in einem Interview gegenüber Journalisten im Oval Office bezüglich des Irankrieges:

„[…] Ich hatte die Pflicht, das zu tun. Ich wollte nicht. […].“ (23)

Die zionistischen Juden

In der jüdischen Bibel, der Tora, steht es jedoch genau umgekehrt. Hier wird beschrieben, dass zuerst der Messias kommt und danach Großisrael entsteht, in dem alle Juden nach Palästina zurückkehren. (24) Es scheint sich also bei der zionistischen Gruppe, um eine Abspaltung der ursprünglichen Juden zu handeln, die die Geschichte der Thora für sich umgedeutet haben, um Großisrael möglichst schnell umzusetzen. Diese bezeichnen sich als sogenannte christliche Zionisten. (25)

Bei einem Treffen von internationalen Rabbinern 2009 in Berlin, kommt es zu einer interessanten Unterhaltung. Hier erklären die Rabbiner den Unterschied zwischen Juden und Zionisten.

„Der größte Antisemitismus geht vom israelischen Staat aus. Der Zionismus benötigt aus politischer Ideologie eine Ergänzung. Der Zionismus braucht ein Feindbild. Dieses Feindbild kann wechseln. Er braucht vor allem etwas, was greifbar ist, auch für den einfachen Menschen, für den Juden etwas. Und das einfachste ist, wenn man sagt, da ist einmal ein zweiter Weltkrieg gewesen und in diesem haben die bösen Deutschen die Juden vernichtet. Und das alles hat angefangen mit, Antisemitismus und endete in der Endlösung. In alle Köpfe hat man diese Horrorvision gepackt. Man hat eine gewisse Ersatzreligion aufgebaut. Man hat Tempel und Museen dafür. Diese Sachen möchten bedient werden und bedient bleiben. Man muss ja das Feindbild am Leben erhalten. Die zionistischen Soldaten werden ausgebildet, auf Grundlage des Holocaust. Das heißt, „nie wieder“ funktioniert so, dass ich selbst ein Gewehr in die Hand nehme, noch besser ist ein Panzer, noch besser ist eine Flugabwehr, […] noch besser sind Atombomben. Alles das ist erlaubt, nur um damit die Botschaft zu vermitteln, nie wieder ein zweiter Holocaust. Und das wird auch immer wieder wiederholt. Es ist ein Ritual. Und jede Religion braucht ihr Ritual. Das heißt, der Zionismus braucht den Antisemitismus zur eigenen Selbsterhaltung. Ohne einen Antisemitismus kann es keinen Zionismus geben. Wenn es in der Welt keine Antisemiten gäbe, müsste der Zionismus selbst welche produzieren, damit er selbst vor sich und vor der Welt eine Ausrede hat, um zu sagen, so wir müssen jetzt diesen Palästinenser oder diesen Araber erschießen, weil die wollen uns ja wieder ins Meer treiben und wollen uns neue Gaskammern errichten, wo sie uns hineintreiben wollen. Das ist doch die ganze Geschichte. […] Das heißt, auf jede Provokation von den führenden Köpfen des sogenannten Zentralrats der Juden in Deutschland […] folgt ja eine Gegenreaktion. Die Gegenreaktion ist „oh, entschuldigen Sie“ […], weil, wenn derjenige es nicht tut, wird er sofort als Antisemit nicht nur beschimpft, er wird beleidigt, diffamiert, verunglimpft, seine Existenz bedroht oder vernichtet. Das führt dazu, dass der normale Mensch denkt, so sind also die Juden und das erzeugt dann wirklich den wahren Antisemitismus.“ (26)

Ein anderer Rabbi fügt auf Englisch hinzu: „Der unbegründete Antisemitismus ist verschwunden. Und die Zionisten erwachen mit ihrem Handeln den Antisemitismus wieder, weil sie ihn brauchen.“ (27)

Die Rabbiner in dieser Runde bezeichnen Israel nicht als jüdischen Staat, sondern als zionistischen Staat, welcher von ihnen nicht anerkannt wird. Des Weiteren erklärt einer von ihnen, dass „die EU Israel [vielleicht] unterstützt, weil die EU [wahrscheinlich] Angst vor den 230 nuklearen Sprengköpfen hat, die auf die EU gerichtet sind.“

„Der Staat Israel ist von Anfang gegründet auf einer Art Rassenideologie und […] der Separation von zwei Völkern, […] der ethnischen Sonderung. Der Zionismus in Palästina [ist so], dass eine Minderheit die Mehrheit unterdrückt.“

Ein weiterer Rabbi fügt hinzu: „Die Situation in Palästina ist so ähnlich wie die der Apartheid in Südafrika damals nur mit einer anderen Art von Motivation.“ (28)

Es gäbe noch eine andere Möglichkeit, um den Krieg schnell zu beenden und die USA als Gewinner zu verkaufen. Man möchte dies jedoch eigentlich fast gar nicht aussprechen. Sollte der Iran immer weiter an Stärke gewinnen und den Amerikanern die Waffen ausgehen, könnte sich die USA dazu gezwungen sehen, eine Atomwaffe auf den Iran zu richten.

Anmerkungen und Quellen

(1) https://www.tagesschau.de/video/video-1565358.html

(2) https://www.foxnews.com/world/trump-warns-nato-very-bad-future-allies-dont-help-secure-strait-hormuz

(3) https://www.n-tv.de/politik/Trump-will-Nato-Unterstuetzung-in-der-Strasse-von-Hormus-und-kassiert-Absagen-id30474126.html

(4) https://anti-spiegel.ru/2026/telegraph-starmer-lehnt-entsendung-von-kriegsschiffen-in-die-strasse-von-hormus-ab/

(5) https://t.me/auf1tv/18492

(6) https://www.compact-online.de/schwarze-liste-deutsche-im-visier-des-mossad/

(7) https://www.youtube.com/watch?v=agbTPpG0y0I

(8) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(9) https://www.tagesschau.de/video/video-1563088.html

(10) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(11) https://www.youtube.com/watch?v=st6PMiLJDOY; https://t.me/auf1tv/18484

(12) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(13) https://t.me/stefanmagnet/7069

(14) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(15) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(16) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(17) https://anti-spiegel.ru/2026/tacheles-196-ist-online/

(18) https://t.me/auf1tv/18307; https://www.youtube.com/watch?v=agbTPpG0y0I

(19) https://apolut.net/iran-krieg-spaltet-die-usa-von-thomas-roper/

(20) https://t.me/silberjungethorstenschulte/8101; https://x.com/MaxBlumenthal/status/2029070652829786465?s=20

(21) https://www.youtube.com/watch?v=agbTPpG0y0I; https://t.me/auf1tv/18431

(22) https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/torsten-schulte-das-ist-mein-letztes-interview-stoesst-mir-etwas-zu-war-es-mord; https://www.youtube.com/watch?v=5a0dOcHSygM&feature=youtu.be

(23) https://t.me/auf1tv/18500

(24) https://www.youtube.com/watch?v=agbTPpG0y0I; https://www.zentralratderjuden.de/judentum/riten-gebraeuche/die-tora-die-heilige-schrift-der-juden/

(25) https://www.youtube.com/watch?v=agbTPpG0y0I

(26) https://t.me/rpnnews/11161

(27) https://t.me/rpnnews/11161

(28) https://t.me/rpnnews/11161

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Dank an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: WASHINGTON D.C., USA - 29. SEPTEMBER 2025: US-Präsident Donald Trump begrüßt den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu bei seiner Ankunft im Weißen Haus.

Bildquelle: noamgalai / shutterstock

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Aschermittwoch – ein Gramm Asche auf mein Haupt

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Der Morgen nach dem Faschingsdienstag war 1970 irgendwie anders. Man schüttelte das restliche Konfetti ab und ging zur Kirche. Ob mit oder ohne Restalkohol vom Vortag, dem Faschingsdienstag, kniete man in der barocken Kirche unseres Dorfes und wurde ruhig. Die vergoldeten Putten und Engel an den Wänden blickten auf die Gemeinde herab, und mancher mag diese vielleicht noch doppelt gesehen haben. Man mochte gedanklich noch beim Faschingsball im Gasthof Linde gewesen sein, der am Abend zuvor stattgefunden hatte. Doch nun begann ein anderer Abschnitt des Jahres. Ganz ohne Alkohol, versprochen.

Mit dem Aschermittwoch setzte die Fastenzeit bis zum Ostersonntag ein. Vorbei mit den fleischlichen Genüssen, so hieß es. Ab Ostersonntag würde alles wieder erlaubt sein. Die Entbehrungen trafen uns Kinder allerdings kaum. Fleisch gab es ohnehin nur sonntags, denn wir aßen ohnehin meist nur Mehlspeisen. Und das Hackfleisch versteckte man in riesigen Ravioli, die bei uns Maultaschen genannt wurden.

Die Fastenzeit wurde damals nicht übergangen. Sie gehörte zum Jahreslauf wie Saat und Ernte. Üppige Mahlzeiten mit Gegrilltem blieben aus, nicht weil man musste, sondern aus Tradition und Überzeugung.

Unsere Vorräte im Keller

Die bäuerliche Vorratshaltung begann lange vor Aschermittwoch, meist schon im kalten Januar. Was morgens im Stall noch grunzte, war nachmittags bereits zerlegt, tiefgefroren, eingeweckt oder wurde geräuchert. Weißer Pressack (Sülzwurst) und Leberkäse wurden in Tongefäße gefüllt und in heißem Wasser eingeweckt. Der Pressack nahm alles auf, was sonst keiner Rubrik zuzuordnen war. Der Keller lag zwei Meter tief im Garten, von den Vorvätern gegraben, irgendwann nach Napoleons Zeiten. Von außen wirkte er wie ein germanischer Grabhügel. Die Treppe führte zu einer schweren Eichentür, die nie abgesperrt war, und dennoch kam nichts weg. Die Einhaltung des siebten Gebots war eine Selbstverständlichkeit.

Fisch in quadratischer Form

In meiner Heimat gab es keine Jagdgründe für Fische. Der Bach durch den Ort war kaum vier Meter breit und führte keine Tiere, deren Fang sich gelohnt hätte. Fisch kam daher nicht aus dem Wasser, sondern aus dem Laden. Der Tante-Emma-Laden im Dorf, schlicht „bei der Zenzi“ genannt, führte tiefgefrorenen Seelachs in quadratischer Form. Mutter panierte ihn, dazu gab es Kartoffelsalat.

Das Aschekreuz auf der Stirn

In der letzten Abteilung der Messe schritten alle zur Kommunionbank, knieten nieder, und der Herr Pfarrer tauchte Daumen und Zeigefinger in eine Schale mit Asche. Diese war aus den verbrannten Palmkätzchen des Vorjahres hergestellt worden. Damit zeichnete er ein kleines Kreuz auf jede Stirn. Wir wurden so daran erinnert, dass alles ein Ende hat und nicht etwa zwei, so wie die Wurst.

„Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist und wieder zu Staub wirst.“

Der Satz wurde vom hochwürdigen Herrn Pfarrer leise und ruhig gesprochen. Er gehörte zum Jahr wie das Läuten der Glocken. Und danach gingen die Männer, samt diesem kurzzeitigen Tattoo ins Gasthaus „Zur Rosl“, um sich mit einem Liter Starkbier langsam und hochprozentig auf die Fastenzeit einzustimmen. Und Bier war ja kein Fleisch.

Das eigene Aschekreuz auf der eigenen Stirn sah man nicht, aber jene auf den Köpfen der anderen. Und wem täte heute ein nüchterner Blick nicht auch gut, insbesondere dann, wenn Vorzeichen eines nahen Endes vielfach zu spüren sind? Auf der Domplatte zu Köln und anderswo.

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Schweinegrippe-Alarm

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Die letzten Tage ging es hier etwas gemütlich zu, was seine Gründe hatte: Schweinegrippe, auch Influenza A. genannt. Ich muss gestehen, so übel hat es mich selten erwischt. Zeitweise dachte ich, mein letztes Stündchen hat geschlagen. Es fehlte nur noch der Lebensfilm vor meinem geistigen Auge, von dem ein Großvater immer sprach, als er im Krieg verwundet worden war. Jetzt sind die Lebensgeister wieder zurückgekehrt und mit ihnen auch ein kleines Quäntchen Humor, so dass es hier wieder wie gewohnt weiter gehen kann.

So ist es auch wieder Zeit, Danke zu sagen. Danke allen Lesern für die Treue und Unterstützung und überhaupt Danke für jeden neuen Tag!

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Wenn Religion zur Mordideologie wird: Muss der Islam verboten werden?

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Während im Iran das islamische Mullah-Regime mit scharfer Munition auf Demonstranten schießen lässt, Gefängnisse füllt und laut Menschenrechtsorganisationen zehntausende Tote und Inhaftierte zu verantworten hat, wird im Westen weiterhin so getan, als habe der politische Islam mit all dem nichts zu tun. Dabei liegt eine unbequeme, aber längst formulierte Analyse seit Jahren auf dem Tisch – unter anderem von Karl Albrecht Schachtschneider, emeritierter Staatsrechtslehrer und ehemaliger Verfassungsrichter-Kandidat. Bereits 2011 stellte er in seinem Text „Verfassungswidrigkeit islamischer Religionsausübung in Deutschland“ sowie später im Buch Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam (Amazon Link) die Frage, ob der Islam mit der freiheitlichen Ordnung überhaupt vereinbar ist. Die aktuellen Bilder aus dem Iran geben dieser Frage neue, erschreckende Aktualität.

Im Iran zeigt sich der Islam nicht als private Glaubensfrage, sondern als allumfassende Herrschaftsordnung. Die Scharia ist dort kein Randphänomen, sondern oberstes Gesetz. Frauen werden ermordet, weil sie ein Kopftuch falsch tragen, Demonstranten erschossen, weil sie Freiheit fordern, Kinder verhaftet, weil ihre Eltern protestieren. Der Gottesstaat duldet keinen Widerspruch. Genau darin sah Schachtschneider das Kernproblem: Der Islam sei nicht nur Religion, sondern ein politisches Rechtssystem, das göttliche Gebote über menschliche Gesetze stellt. Wo das gilt, endet Demokratie zwangsläufig.

Schachtschneider argumentierte strikt verfassungsrechtlich. Das Grundgesetz schütze Glauben und Bekenntnis – aber keine religiös begründete Politik. Religionsausübung stehe unter dem Vorrang der staatlichen Ordnung. Eine Religion, die beanspruche, Gesetze zu ersetzen, Herrschaft göttlich zu legitimieren und politische Macht aus religiösen Quellen abzuleiten, überschreite diese Grenze. Der Islam – so seine These – verlange strukturell nach dem Gottesstaat. Der Iran sei kein „Missbrauch“ des Islam, sondern seine konsequente politische Umsetzung.

Der immer wieder bemühte Verweis auf einen angeblich unpolitischen „liberalen Islam“ wirkt angesichts Teherans Scharfschützen wie blanker Selbstbetrug. Auch Schachtschneider hielt die Trennung zwischen „Islam“ und „Islamismus“ für künstlich. Solange der Koran und die Scharia als höchste Normen gelten, bleibe die politische Dimension zwingend. Der Iran zeige, was passiert, wenn diese Logik nicht durch eine säkulare Ordnung gebrochen wird. Freiheit existiert dort nur, solange sie sich dem religiösen System unterordnet – also faktisch gar nicht.

Damit stellt sich zwangsläufig eine Frage, die in Deutschland tabuisiert wird: Darf – oder muss – ein freiheitlicher Staat einer Religion Grenzen setzen, wenn diese Religion in ihrer politischen Ausprägung systematisch Menschenrechte negiert? Wenn im Namen Allahs Frauen gesteinigt, Oppositionelle erhängt und Proteste niedergeschossen werden, kann man dann weiterhin behaupten, es handle sich lediglich um „Kultur“ oder „Glauben“? Oder ist es nicht vielmehr ein totalitäres Herrschaftssystem mit religiöser Begründung?

Schachtschneider ging noch weiter und stellte die provokante, aber logisch zwingende Frage, ob der Islam – zumindest in seiner nicht säkularisierten Form – überhaupt grundrechtsfähig sei. Nicht das private Beten sei das Problem, sondern der politische Anspruch. Wer die Scharia über das Grundgesetz stelle, stelle sich außerhalb der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Der Iran führt diese These blutig vor Augen. Dort ist der Islam Staatsdoktrin – und der Staat eine Mordmaschine.

Vor diesem Hintergrund wirkt die westliche Debatte über „Islamfeindlichkeit“ grotesk. Während in Teheran auf Frauen geschossen wird, weil sie Freiheit wollen, diskutiert man hierzulande darüber, ob der Muezzinruf lauter sein darf als Kirchenglocken. Die eigentliche Frage bleibt unbeantwortet: Wie viel politische Religion verträgt eine säkulare Republik? Und ist es nicht längst legitim, über ein Verbot islamischer Organisations- und Herrschaftsstrukturen zu sprechen, so wie Schachtschneider es verfassungsrechtlich begründet hat?

Der Iran ist kein Ausrutscher, sondern das warnende Extrem. Wer heute noch behauptet, der politische Islam sei mit Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie vereinbar, sollte den Angehörigen der Opfer in Teheran erklären, warum ihre Kinder sterben mussten. Der Westen wird sich entscheiden müssen: zwischen konsequenter Säkularität – oder weiterem Wegsehen im Namen einer falsch verstandenen Religionsfreiheit.

Diana Bahadori, 19 Jahre.

Am 9. Januar 2026 in Gorgan vom Regime im Iran erschossen – weil sie ohne Kopftuch Motorrad fuhr.

Wie Mahsa Amini, Nika Shakarami, Hadis Najafi und Hunderte andere Frauen vor und nach ihr.

Sie starben für die Freiheit, ihr Haar im Wind zu spüren.… pic.twitter.com/moDufrSvva

— Frank Steppat (@FrankSteppat) February 7, 2026
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Moscheen in Flammen: Iran erlebt einen Exorzismus der Theokratie

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Brennende Moscheen in Iran sorgen international für Empörung – doch für viele Iraner sind sie kein Zeichen von „religiöser Intoleranz“, sondern ein Akt der Befreiung. Der im Exil lebende iranische Autor Amil Imani beschreibt im Geller Report die aktuellen Moscheebrände ausdrücklich als „Akte des Exorzismus“ gegen ein System, das Religion seit Jahrzehnten als Machtinstrument missbraucht.

Imani widerspricht der westlichen Deutung, wonach es sich um „terroristische Akte“ handle, fundamental. Für ihn ist das Gegenteil der Fall: „Wir erleben mehr als einen politischen Protest – wir sehen einen zivilisatorischen Aufstand gegen das Konzept des islamischen Staates selbst.“ Die Brände seien das sichtbare Zeichen dafür, dass ein 47-jähriges Experiment erzwungener Frömmigkeit an sein Ende komme.

Der Autor macht deutlich, warum ausgerechnet Moscheen ins Visier geraten. In der Islamischen Republik seien sie längst keine spirituellen Rückzugsorte mehr, sondern Kommandozentralen der Unterdrückung. „Das Regime nutzt die Moschee nicht als Zufluchtsort, sondern als Befehlszentrale“, schreibt Imani. Von dort aus operiere unter anderem die berüchtigte Basij-Miliz, die Demonstranten zusammenschlage, verletze oder verschwinden lasse. Wo Scharfschützen stationiert würden, höre ein Gebäude auf, ein Gotteshaus zu sein – es werde zur Festung der Unterdrücker.

Besonders scharf greift Imani den religiösen Legitimationsanspruch des Regimes an. Das Verbrennen der Moscheen sei eine offene Zurückweisung dieser angeblichen Göttlichkeit. „Das ‚Allahu Akbar‘, das zur Rechtfertigung der Hinrichtung von Teenagern benutzt wurde, hat keine Macht mehr über das iranische Herz“, schreibt er. Für Imani richtet sich der Aufstand nicht nur gegen eine Regierung, sondern gegen die Ideologie des politischen Islams selbst.

Dabei betont der Autor immer wieder die Trennung zwischen Iran und seinem Regime. Unter Zwangsverschleierung und Freitagspredigten liege eine jahrtausendealte Kultur, die systematisch unterdrückt worden sei. Vor 1979 sei Iran ein Land der Poesie, der Musik und der Humanität gewesen – geprägt von Denkern, Künstlern und Dichtern wie Hafez, Rumi und Saadi. Diese kulturelle Identität werde nun zurückgefordert.

Imani spricht ausdrücklich von keiner Reformbewegung. „Man kann ein System nicht reformieren, das glaubt, von Gott den Auftrag erhalten zu haben, dich zu töten“, stellt er klar. Was derzeit geschehe, sei eine Verdrängung: weg von der Theokratie, hin zu einer säkularen, pluralistischen Gesellschaft, die ihre persischen und zoroastrischen Wurzeln ebenso anerkennt wie moderne Freiheitsvorstellungen.

Die brennenden Moscheen sieht der Autor deshalb nicht als Zeichen von Zerstörung, sondern als notwendige Reinigung. „Ich sehe in den Feuern ein Freiräumen des Unterholzes“, schreibt Imani. Die alten, verrotteten Strukturen müssten fallen, damit etwas Neues entstehen könne. Wenn die letzte Moschee-Festung verschwinde, werde sie nicht durch Leere ersetzt, sondern durch Theater, Universitäten, Gärten und Konzertsäle.

Der Iran von morgen, so Imani, werde kein Gottesstaat mehr sein – sondern ein kulturelles Comeback einer Nation, die ihre Seele zurückholt. Die Flammen, die heute Moscheen erfassen, markieren in dieser Lesart keinen Untergang, sondern den Beginn einer Wiedergeburt.

One of Iran’s biggest mosques burned during uprising.

Don’t panic. This isn’t chaos.
It’s 47 years of rage.
For 47 years, after every Allahu Akbar from these minarets, innocent Iranians were executed by an Islamist regime. pic.twitter.com/oHtMpPjHQA

— Masih Alinejad 🏳 (@AlinejadMasih) January 10, 2026
(Auszug von RSS-Feed)
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