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Die großen Lügen (Teil 9) – Corona VIII: Preisverleihungen | Von Uwe Froschauer

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Ein Meinungsbeitrag von Uwe Froschauer.

Mit Mechanismen wie Preisverleihungen versuchen die Eliten und ihre Marionetten – alias Regierungen –, der Autorität von ausgesuchten Personen noch mehr Ausstrahlung bei der Herde zu verleihen. Sie sichern sich mit Auszeichnungen und Orden zudem die Gefolgschaft der ausgezeichneten „Intellektuellen“ und „Wissenschaftler“. Preisverleihungen an Unverdiente sind ein wesentlicher Bestandteil des Imperiums der Lügen.

Christian Drosten

Der Virologe war während der Corona-Pandemie zugleich wissenschaftliche „Autorität“ und öffentliche Projektionsfläche. Kaum ein Forscher und Berater mit von oben eingeräumter Deutungshoheit prägte die politische und mediale Debatte so stark – und kaum einer geriet dabei so häufig in offene Konflikte. Zwischen Podcasts, Regierungskreisen und Talkshows verteidigte Drosten mit großer Beharrlichkeit einen Kurs der „Vorsicht“ und Infektionskontrolle, während der Ton gegenüber Kritikern zunehmend schärfer wurde. Für die einen blieb er der ruhige Erklärer in einer Ausnahmesituation, für die anderen wurde er zum Symbol eines angeblich evidenzbasierten Krisenmanagements, das Widerspruch und Andersdenken kaum duldete.

Die Auseinandersetzungen um seine Rolle zeigen, wie sehr Wissenschaft in der Pandemie selbst Teil der politischen Arena wurde. Um Drosten mehr Gewicht zu verleihen und ihn noch unantastbarer zu machen, zeichnete man den Virologen und Professor, Lehrstuhlinhaber und Institutsdirektor an der Charité in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse aus, um ihm in den Herzen und Köpfen der deutschen Mehrheitsgesellschaft ein noch größeres Ansehen zu bescheren und sich seiner Linientreue zum verlogenen Corona-Narrativ sicher sein zu können. Für Selbstdenker war diese Zurschaustellung angeblicher Verdienste eine eher amüsante Farce.

Zur Stärkung des Ansehens von „Experten“ wie Ihnen, Herr Drosten, verleiht das mafiös strukturierte System auch gerne Preise, wie Sie wissen und erfahren durften. Fühlen Sie sich eigentlich wohl mit der hohen zivilen Auszeichnung „Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“, die Ihnen im Herbst 2022 von Bundespräsident Frank‑Walter Steinmeier im Schloss Bellevue verliehen wurde? Wenn ich mir vorstelle, dass damit ihre „außerordentlichen Leistungen“ und ihr Beitrag zur „Bewältigung der COVID‑19‑Pandemie“ geehrt wurde, wird mir fast ein wenig übel. Ihre dargelegten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen, ihre Rolle als Berater von Politik und Öffentlichkeit sowie ihre Kommunikationsarbeit, mit der sie „komplexe virologische Sachverhalte“ für ein breites Publikum zugänglich machten, dienten meines Erachtens ausschließlich der Aufrechterhaltung des Corona-Narrativs der Regierenden – der Coronalüge. Von Wissenschaftlichkeit, die ausgerechnet Sie anderen absprechen, keine Spur – wie die Offenlegung der RKI-Protokolle zeigte! Wie war das gleich wieder mit dem Füttern, der Hand und dem Beißen?

BioNTech und Pfizer

Die Gründer der deutschen Pharmafirma BioNTech, Ugur Sahin und Özlem Türeci, erhielten am 14. März 2022, ausgerechnet an meinem Geburtstag ... okay, es war ein Montag, da sollte man nicht allzu hohe Erwartungen an den Tag stellen…, den seinerzeit – jetzt nicht mehr – „renommierten“ Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstädter-Preis 2022. Sie wurden in der Frankfurter Paulskirche gemeinsam mit der Biochemikerin Katalin Karikó (2023 auch Nobelpreisträgerin) für die Erforschung und Entwicklung von Messenger-RNA ausgezeichnet. Diese drei Forscher gelten als Pioniere der mRNA-Technologie, die auch die Grundlage von Corona-Impfstoffen darstellt. Dank und immer wieder Dank für dieses die Menschheit beglückende Geschenk! Was würden wir nur machen ohne euch? Wahrscheinlich länger leben! Aber das wollen Eugeniker bekanntlich für uns „unnütze Esser“ – wie der öfters beim World Economic Forum als Gast auftretende Historiker, Yuval Noah Harari, uns bezeichnet hat – ja nicht.

Zudem gewann BioNTech den durch die Erhebung „Pharma-Trend“ im Auftrag der Zeitschrift PharmaBarometer ermittelten Pharma-Oscar, die „Goldene Tablette 2022″, gewählt von den Allgemeinmedizinern, Praktikern und Internisten (APIs), und wiederholte damit seinen fragwürdigen Erfolg von 2021. 18 Prozent der befragten APIs stimmten für BioNTech und verwiesen damit Pfizer mit 16 Prozent der Stimmen auf Platz 2, dicht gefolgt von AstraZeneca mit 14 Prozent. Alle beieinander, fehlt nur noch Moderna! Was für ein Spaß, was für eine geglückte Scharade! Die Herde blickt vermutlich auf zu diesen „Größen“ der Menschheit.

Die Festreden am 13. September 2022 hielt der Schirmherr, der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Moderiert wurde die festlich gestaltete Preisverleihung durch die TV-Moderatorin Tamara Sedmak. Wunderbar, alle beisammen – Pharma, Medien und Politik, ein unschlagbares Triumvirat, das sich über „medizinische“ und wirtschaftliche Erfolge mehr als nur freuen konnte.

BioNTech erhielt seit der Einführung seines Produktes Comirnaty mehrfach Preise für Innovation und Nachhaltigkeit. Im Plandemiejahr 2021 konnten BioNTech-Vertreter vier „Goldene Tabletten“ abräumen: Die Gastroenterologen, Gynäkologen, Pädiater und Allgemeinmediziner/Praktiker/Internisten (APIs) befanden BioNTech für „Gold“ wert – gleich vier Medaillen! Zudem wurde diesem „menschheitsrettenden“ Unternehmen, diesem Wegbereiter für individualisierte Immuntherapien – weil es das natürliche Immunsystem schrittweise zerstört? – die Auszeichnung „Das innovativste Produkt“ für seinen COVID-Impfstoff Comirnaty verliehen. Bereits im August 2021 hatte das Mainzer Unternehmen, das sicherlich auch von Eugenikern sehr geschätzt wird, einen Bö(r)senwert von 100 Milliarden Dollar zu verzeichnen. Ugur Sahin ist mittlerweile mehr als vier Milliarden schwer. Damit lässt es sich ganz gut leben, soweit das Gewissen einem keinen Strich durch die Rechnung macht. Ich habe jedoch diesbezüglich bei Herrn Sahin keine Bedenken.

Nun, der Impfstoff Corminaty wurde im Jahr 2020 von der deutschen Pharmafirma BioNTech in Kooperation mit dem US-amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer entwickelt. Folgerichtig – es soll ja niemand zu kurz kommen – wurde am 5. April 2022 der seit Januar 2019 dem Unternehmen Pfizer vorsitzende Albert Bourla für seine Bemühungen bei der Entwicklung eines lebensrettenden-Impfstoffs gegen COVID-19 mit dem höchsten zivilen Preis Griechenlands ausgezeichnet. Ach, ist das alles aufregend!

Dr. Bourla erhielt das Goldene Kreuz des Erlöserordens – die Frage ist nur, wen er von was erlöst hat –, die älteste und höchste Auszeichnung des griechischen Staates, die nur für einen außergewöhnlichen Dienst in politischen, wirtschaftlichen und humanitären Bereichen verliehen wird. Da kann sich Herr Bourla freuen, zumal ihm kurz davor der Genesis-Preis 2022 („jüdischer Nobelpreis“) im Januar von der Genesis Prize Foundation in Israel verliehen wurde. Am 10. November 2021 wurde Bourla bereits vom Jüdischen Weltkongress (WJC) in New York für seine Verdienste für die Menschheit geehrt. Der Chef des Skandalkonzerns wurde bei einer Gala mit dem Theodor-Herzl-Preis für seinen Einsatz in der Coronavirus-Pandemie ausgezeichnet.

„Für alles, was du getan hast, für alles, was du uns gegeben hast, für alle Leben, die noch hier sind wegen deiner Arbeit“, lobpreiste WJC-Präsident Ronald Lauder den Pfizer-CEO bei der Übergabe des Preises, der die Auszeichnung im Namen der Tausenden Beschäftigten des Pharmakonzerns in aller Welt mit geschwellter Brust annahm.

Danke auch für die enorme, weltweit angestiegene Übersterblichkeit seit Einführung der COVID-Impfungen seitens der Eugeniker! Dank und immer wieder Dank sicherlich auch von Bill Gates. Dieses Geschenk der Pharmaunternehmen für die Eugeniker kam gewiss nicht „plötzlich und unerwartet“.

Wenn es um große wissenschaftliche Auszeichnungen geht, darf natürlich auch ein bisschen Gala-Glanz nicht fehlen. Am 30. November 2022 war es dann für Bourla wieder so weit: Beim traditionellen Fundraising-Abend des renommierten Cold Spring Harbor Laboratory auf Long Island wurde ihm die Double Helix Medal vergeben – eine Auszeichnung für Personen, die sich angeblich besonders um die Förderung der biomedizinischen Forschung verdient gemacht haben. Die offizielle Begründung der Veranstalter klang erwartungsgemäß pathetisch. Bourla werde geehrt für seine „visionäre Führung“ bei der rasanten Entwicklung des Pfizer-BioNTech-COVID-19-Impfstoffs, der Millionen Menschenleben geschützt habe – wahrscheinlich war „geschützt“ ein Versprecher, aber die ersten zwei Buchstaben dieses Wortes stimmen schon mal – und ein Paradebeispiel für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie sei. So weit, so feierlich, so verarschend.

Die Double Helix Medal wird traditionell bei einer Gala vergeben, bei der Wissenschaft, Wirtschaft und „Philanthropie“ – eher Eugeniker – zusammenkommen – also genau jene Mischung aus Forschung, Einfluss und Kapital, die in der modernen Biomedizin eine immer größere Rolle bei der Aufrechterhaltung von oftmals verlogenen Narrativen spielt. Neben der Ehrung dient der Abend auch einem sehr praktischen Zweck: Er ist eine der wichtigsten Spendenveranstaltungen des Cold Spring Harbor Laboratory, bei der erhebliche Summen für Forschungsprojekte gesammelt werden. Ein meines Erachtens sinnvolles Forschungsprojekt wäre, sich zu überlegen, wie man die durch die Corona-Impfung verabreichten Giftstoffe wieder aus den Körpern der Corona-Verarschten bekommt.

In diesem Umfeld wirkt eine Preisverleihung nicht wie eine nüchterne wissenschaftliche Würdigung, sondern wie ein gesellschaftliches Ritual der gegenseitigen Bestätigung: Forschungseinrichtungen ehren einflussreiche Persönlichkeiten aus der Industrie – während diese wiederum die Forschung großzügig unterstützen. Ja, eine schmutzige Hand wäscht die andere schmutzige Hand. In einem solchen Geflecht aus Auszeichnungen, Einfluss und Geldgebern droht Wissenschaft leicht ihre Unabhängigkeit zu verlieren und wird allzu bereitwillig zum Stichwortgeber für das jeweils vorherrschende Narrativ. Die Bühne gehört an solchen Abenden nicht nur der Wissenschaft, sondern auch dem gepflegten Preisverleihungs-Zeremoniell der globalen Biotech-Elite.

Und so nahm Albert Bourla im festlichen Rahmen seine Double Helix Medal entgegen – begleitet von Applaus, Gala-Reden und dem guten Gefühl, dass im großen Theater der internationalen Auszeichnungen wieder einmal alles seine gewohnte Ordnung hatte. Friede, Freude, Eierkuchen.

Wahrscheinlich war Herrn Bourlas enge Vertraute und Präsidentin der Europäischen Kommission – was für eine folgenschwere Fehlbesetzung! – Ursula von der Leyen recht neidisch, zumal sie Albert „überreden“ konnte, genügend Impfstoff für die EU zu liefern, was er ja auch gerne und nicht zuletzt wegen des mit Ursula vereinbarten Haftungsausschlusses bewerkstelligte. Unsere Retterin! Dass gegen sie strafrechtliche Verfahren wegen aller möglichen Ungereimtheiten eingeleitet wurden – was ja in der EU nicht die Ausnahme zu sein scheint –, und ein erheblicher Teil der steuerfinanzierten Impfstoffe in Milliarden Euro Höhe wieder vernichtet oder verschenkt wurde, sei nur am Rande erwähnt, zumal sich der europäische Steuerzahler an die sinnbefreite Steuerverschwendung der unfähigen Politmarionetten bereits gewohnt hat. Danke, danke an die heilsbringende ehemalige Familien- und Außenministerin, danke für ihre guten Verbindungen zu Herrn Bourla! Die Besetzung des Präsidentenstuhls in der Europäischen Kommission mit Frau von der Leyen, insbesondere initiiert von Angela Merkel, zeugt von einem klassischen Fall von „Management by Blue Jeans“: an den schwierigsten Stellen die größten Nieten!

Wunderbare Inszenierung, echt gekonnt, das muss man den Drahtziehern der angestrebten neuen Weltordnung lassen. Wie auch immer, von der Leyen bekam jedenfalls auch noch einen Preis in diesem Affentheater verliehen – zwar nicht für ihre Schandtaten in der Coronazeit in ihrer Funktion als Unterstützerin der Coronalüge, aber es fand sich etwas anderes für die Flinten-Uschi, der „Global Goalkeeper Award 2022“ von der Melinda & Bill Gates Foundation für die Verfolgung der Stiftungsziele in Europa. Sie wurde für ihren außergewöhnlichen Einsatz zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ausgezeichnet.

Na, dann sind sie ja alle vereint, Sahin, Bourla, Gates, von der Leyen …eigentlich ein leicht durchschaubares Spiel das Affentheater mit den Preisverleihungen, oder? Die Schafe schlucken es dennoch und blicken unterwürfig zu diesen scheinbar gottähnlichen Wesen auf. Na ja, Satan war auch ein „Geistsohn Gottes“, nicht wahr, und auch einmal ein Engel! Doch Luzifer lehnte sich gegen Gott auf und trachtet seitdem danach, die Kinder Gottes auf der Erde zu vernichten und sie elend zu machen. Was für eine Parallele! Ja, gefallene Engel – und jetzt Fürsten der Hölle! Es scheint doch einiges Wahres, auf die aktuelle Zeit Anwendbares in der Bibel zu stehen, wie man gegenwärtig sieht.

Nun gut. Es wäre nicht schlecht, wenn sich diese Preisträger auch mal einem Corona-Untersuchungsausschuss stellen würden, um die paar Ungereimtheiten und Kleinigkeiten über etwaige Hetze gegen Ungeimpfte und über die Sinnlosigkeit von Corona-Maßnahmen sowie alle begangenen Grundrechtsverletzungen auch noch aus dem Weg zu räumen. Mit zwei Pieks ist alles vorbei. Dann werden vielleicht die Vorwürfe von Kritikern wie dem Froschauer, diesem notorischen Coronaleugner, diesem Delegitimierer des Staates auch weniger. Sich einem seriösen Untersuchungsausschuss zu stellen, dazu benötigt man jedoch Mut und Aufrichtigkeit, Eigenschaften, die wahre Helden sicherlich besitzen, oder Herr Drosten?

Weitere Verleihungen in diesem Corona-Spektakel

Der ehemalige Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, und auch der frühere Leiter des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, wurden im Januar 2024 für ihre – als Verdienste getarnten – Fehltritte in Deutschland mit Bundesverdienstkreuzen geehrt. Möglicherweise als Kompensation dafür, dass sie nicht mehr im Amt sind? Wurden sie aus der Schusslinie genommen? Eigentlich sollten diese beiden „wissenschaftlichen Herren“, ebenso wie Herr Drosten, der diese inflationäre „Ehrung“ schon zu Anfangszeiten der Corona-Plandemie erhalten hat, vor einem seriösen Untersuchungsausschuss Rede und Antwort stehen.

Der Deutsche Fernsehpreis der Kategorie „Beste Information“ ging 2023 an das Format „Tagesthemen“ der ARD, das selbstverständlich immer wahrheitsgetreu über das Thema Corona auf Basis evidenzbasierter Daten berichtet hat. An dieser Stelle darf gerne gelacht werden. Mehr Affentheater geht nun wirklich nicht mehr! Die Opfer des betreuten Denkens haben sich sicherlich gefreut über den Preis für ihre Helden.

Die „Wissenschaftsjournalistin“ Mai Thi Nguyen-Kim, die unter anderem die Impfpflicht forderte, ist 2023 mit dem „Kulturpreis Deutsche Sprache“ ausgezeichnet worden. Kommentar überflüssig.

Der Medizin-Nobelpreis 2023 ging an die Ungarin Katalin Karikó und den US-Amerikaner Drew Weissmann für ihre Forschung zur Corona-Impfung. Diese beiden „Impf-Helden“ machten Entdeckungen zu Nukleosidbasenmodifikationen, die die Entwicklung wirksamer mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 ermöglichten. Dank und immer wieder Dank an diese Größen! Können diese beiden Wissenschaftler auch die massive Zunahme der Übersterblichkeiten in Ländern mit hoher Impfquote mit ihrem mRNA-Gift erklären?

In der Welt der Impfstoffforschung gehört es zum guten Ton, „herausragende“ Leistungen – für die Impfindustrie oder für ihre Opfer? – nicht nur in Fachjournalen zu würdigen, sondern sie gelegentlich auch mit einer Medaille zu adeln. Eine dieser Ehrungen ist die Albert B. Sabin Gold Medal, benannt nach dem Entwickler des oralen Polioimpfstoffs (Schluckimpfung) und vergeben vom Sabin Vaccine Institute.

Im Jahr 2021 ging diese Auszeichnung an den US-Immunologen Barney Graham, langjähriger leitender Wissenschaftler am National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) der US-Gesundheitsbehörde NIH. Graham spielte eine zentrale Rolle bei der Erforschung der sogenannten Spike-Protein-Struktur von Coronaviren, einer wissenschaftlichen Grundlage, auf der später mehrere COVID-19-Impfstoffe entwickelt wurden.

Die offizielle Begründung des Sabin Vaccine Institute lobte Graham für seine jahrzehntelangen Beiträge zur Impfstoffforschung – insbesondere für jene Arbeiten, die während der Pandemie eine schnelle Entwicklung von Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 ermöglicht hätten.

Damit fügte sich die Ehrung nahtlos in eine Reihe von Auszeichnungen ein, die während der Plandemie an Forscher, Entwickler und Verantwortliche im Impfstoffsektor vergeben wurden. Aus Sicht der Veranstalter ist das eine Würdigung wissenschaftlicher Pionierarbeit. Ich sehe darin mitunter auch ein vertrautes Muster: Die wissenschaftliche Gemeinschaft zeichnet jene Akteure aus, deren Arbeit gleichzeitig tief mit staatlicher Förderung, pharmazeutischer Entwicklung und globaler Gesundheitspolitik verflochten ist. Gegen Barney Graham gibt es nach meinem Wissen nichts Nachteiliges zu berichten. Aber in einem System, in dem Forschung, Institutionen und große Programme eng miteinander verzahnt sind, wird eine Medaille schnell mehr als nur eine wissenschaftliche Ehrung – sie wird auch Teil eines größeren symbolischen Spiels aus Anerkennung, Legitimation und gegenseitiger Bestätigung, und fördert so mafiöse Strukturen.

Auch Anthony Fauci – ein in meinen Augen hochkrimineller Mensch und „wissenschaftlicher“ Drahtzieher in der Coronazeit – erhielt ebenso wie Bill Gates bereits die Albert B. Sabin Gold Medal. 2023 bekam der langjährige Immunologe und Pandemieberater Anthony Fauci den Calderone-Preis für sein Lebenswerk (?!?) im öffentlichen Gesundheitswesen von der Columbia University verliehen. In meinen Augen gehört dieser Mann bis zu seinem Lebensende ins Gefängnis, für das, was er der Menschheit angetan hat. Solchen Menschen verliehene Preise sind keinen Pfifferling mehr wert, und sollten von redlichen Menschen abgelehnt werden.

Anfang 2025 dann die Krönung der Perversion: Die höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten, die Presidential Medal of Freedom, wurde an Anthony Fauci verliehen. Die Begründung der US-Regierung: sein jahrzehntelanger Einsatz für die öffentliche Gesundheit – hahaha – und seine Rolle bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie – oder sollte man besser sagen: Aufrechterhaltung der Plandemie?

Mit dieser Ehrung wurde Fauci von der Biden-Regierung in den Rang einer nationalen Symbolfigur erhoben. In der Logik politischer, mafiöser Inszenierungen ist das kaum überraschend. Wenn eine Plandemie die Weltpolitik prägt, sind Orden und Medaillen für die Aufrechterhaltung dieser Scharade selten weit entfernt.

Donald Trump kritisierte Fauci wiederholt öffentlich wegen seiner Rolle in der Corona-Politik. Kurz nach der Amtsübernahme 2025 wurde sein staatlicher Personenschutz, den er aufgrund des Grolls des amerikanischen Volkes gegen ihn auch bitter nötig hatte, beendet. Am 20. Januar 2025 – am Tag der Amtsübergabe an Donald Trump – erteilte Joe Biden ihm eine präventive Begnadigung, um ihn vor möglichen strafrechtlichen Verfahren unter der Trump-Regierung zu schützen. Trump kritisierte diese Begnadigung scharf und stellte ihre Legitimität zurecht öffentlich infrage.

Natürlich wollte auch Großbritannien im großen internationalen Reigen der Pandemie-Ehrungen nicht zurückstehen. Während anderswo Medaillen und Preise verteilt wurden, griff man auf der Insel gleich zu einem der traditionsreichsten Instrumente nationaler Anerkennung: dem Orden des British Empire.

Im Rahmen der Queen’s Birthday Honours im Juni 2021 wurde die Impfstoffforscherin Sarah Gilbert zur Dame Commander of the Order of the British Empire (DBE) ernannt – eine der höchsten zivilen Auszeichnungen des Vereinigten Königreichs – der funktionale Ritterschlag. Über diese Dame – die sich jetzt „Dame Commander“ nennen darf – gibt es nichts Nachteiliges zu berichten. Offiziell würdigte die britische Krone damit ihre Verdienste um Wissenschaft und öffentliche Gesundheit, insbesondere ihre Rolle bei der Entwicklung des Oxford-AstraZeneca-Impfstoffs gegen COVID-19.

Auch Spanien reihte sich im Oktober 2021 ein in den Reigen der Plandemiebetreiber. Die andernorts bereits ausgezeichneten Wissenschaftler Ugur Sahin, Ozlem Tureci, Katalin Kariko sowie Sarah Gilbert bekamen den prestigeträchtigen spanischen Princess of Asturias Award für ihre Beteiligung an der Entwicklung der ersten COVID-19-Impfstoffe verliehen. Doppelt hält besser! Die Stiftung würdigte damit die wissenschaftlichen Leistungen, die es ermöglicht hätten, in „rekordverdächtiger“ Zeit Vakzine gegen das Coronavirus zu entwickeln. Was die unausgegorenen, in „rekordverdächtiger“ Zeit hergestellten Vakzine angerichtet haben, ist hinlänglich bekannt.

Mit der feierlichen Preisverleihung im historischen Teatro Campoamor in Oviedo fügte sich Spanien nahtlos in die internationale Serie plandemischer Ehrungen ein.

In der Plandemie wurden nicht nur Impfstoffe in Rekordzeit entwickelt – sondern auch ein ganzer Kosmos an Preisen, Orden und Ehrentiteln, mit denen die zentralen Figuren dieser Zeit dekoriert wurden. Deswegen verwundert es auch nicht, dass diese Ehrungen ungefähr so viel wert sind wie die Impfstoffe: Nichts! Ganz im Gegenteil, sie schaden!

Mittlerweile finde ich es stellenweise auch belustigend, wie diese manipulierenden Menschen und Institutionen die gesamte Welt auf den Arm nehmen. Die Masse pennt und sieht auf zu diesen „Persönlichkeiten“, die ich in meinem privaten Sprachgebrauch anders bezeichne. Was für eine Maskerade! Das Karussell des Imperiums der Lügen dreht sich weiter.

Andererseits: Das Leben ist viel zu wichtig, um es zu ernst zu nehmen. Und ein paar ausgezeichnete Pausenclowns können doch auch ein bisschen zur allgemeinen Erheiterung beitragen, nicht wahr?

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Anmerkungen und Quellen

Noch ein privates Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser!

Ende September 2024 erschien mein Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“. Ende März und Anfang April 2025 wurden die beiden Bücher „Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Zwei weitere Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit) und „Persönliche Entwicklung“ sollen demnächst veröffentlicht werden. Es werden Sammelbände bestehender Artikel mit entsprechender Abstimmung aufeinander und nochmaliger Überarbeitung. Wenn Sie einen etwas größeren Verlag wissen, der eines der beiden Bücher oder auch beide veröffentlichen könnte bzw. würde, wäre ich Ihnen für diese Information sehr dankbar.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: mehrere Pokale nebeneinander
Bildquelle: aminphotoz / shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)

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Boostern mit Novalis | Von Paul Clemente

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Boostern mit Novalis | Von Paul Clemente
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Boostern mit Novalis | Von Paul Clemente

Zum 225. Todestag eines Romantikers

“Die Lyrische Beobachtungsstelle” von Paul Clemente.

Er galt als hochsensibel, fast ein Ätherwesen. Nur ein Hauch von Leben. Ein Porträt zeigt ihn auffallend feminin. Die „blaue Blume“, romantisches Symbol unstillbarer Sehnsucht, geht auf sein Konto. Er führte eine rundum poetische Existenz, bis zum frühen Ende: Georg Philipp Friedrich von Hardenberg alias Novalis starb am 25. März 1801 an Schwindsucht. Vor genau 225 Jahren.

Untrennbar mit seinem Namen verbunden: Die virtuelle, aber tragische Liebe zu Sophie von Kühn. Beider Lovestory begann auf Schloss Grüningen, wo der 22jährige Dichter die Zwölfjährige erstmalig traf. Schnell funkte es zwischen beiden. Novalis versprach zu warten, bis Sophie das Alter zur Eheschließung erreicht habe. Ein Versprechen, das beide durch eine Verlobungsfeier bekräftigten. Aber Eheschließung war erst ab Sechzehn zulässig. Das hieß: Drei bis vier Jahre warten. In diesem Alter eine endlose Zeitspanne. Schlimmer noch: Sophie von Kühn sollte dieses Alter gar nicht erreichen. Bereits im Verlobungsjahr erkrankte sie an Leberentzündung und Lungentuberkulose. Fünfzehnjährig erlag sie dem Leiden. Damit war es auch um Novalis geschehen. 

Der Poet, dessen Sprachkunst alles Irdische verzaubert hatte, sehnte sich nach dem Jenseits. Dort, wo Sophie wartete. So schrieb er seine „Hymnen an die Nacht“, eine Absage an den Tag mit seiner Geschäftigkeit, die ihm völlig entleert schien. In dem Gedicht „Sehnsucht nach dem Tode“ ließ Novalis seiner Melancholie freien Lauf:

„Gelobt sey uns die ewge Nacht, 
Gelobt der ewge Schlummer. 
Wohl hat der Tag uns warm gemacht, 
Und welk der lange Kummer. 
Die Lust der Fremde ging uns aus, 
Zum Vater wollen wir nach Haus.“ 

Ermüdet sein. Nach Hause wollen. Darin erkannte Novalis den geheimen Antrieb menschlicher Erkenntnis:

Die Philosophie, so verstand er,„ist eigentlich Heimweh, ein Trieb, überall zu Hause zu sein.“

Bald erhob er seine verstorbene Liebe ins Mystische: „Ich habe zu Söfchen Religion – nicht Liebe.“ Der Name „Söfchen“ ist freilich doppeldeutig. Er steht für die Verstorbene, aber auch für Philosophie, der Liebe zur Weisheit. Für den Dichter war das kein Zufall:

„Mein Lieblingsstudium heißt im Grund wie meine Braut. Sophie heißt sie – Philosophie ist die Seele meines Lebens und der Schlüssel zu meinem eigensten Selbst.“

Zugegeben, im Zeitalter der Tinder-Datings wirkt so radikale Monogamie befremdlich. Man würde ihn zum Seelenklempner schicken. Allerdings bliebe es fraglich, ob moderne Therapie-Ansätze wie „Neurolinguistische Programmierung“ oder „Positive Psychologie“ dem Trauernden geholfen hätten. Ganz zu schweigen von Motivations-Workshops oder Optimierungs-Coachs. Nein, Novalis morbide Mystik ist subversiv, weil moderne Glücksversprechungen in ihr keinen Platz finden. Das immunisiert sein Leben und Werk gegen Vereinnahmung.

Im Jahr 2020 schlossen Politik und Virologie ein Bündnis. Gemeinsam erklärten sie Covid 19-Erreger zur zweiten Pest. Forscher wie Professor Christian Drosten empfahlen Maßnahmen, die vielfach zu wirtschaftlichem, physischem und psychischem Zusammenbruch führten. Jeder Einwand gegen die Maßnahmen galt als „unwissenschaftlich“. Ein großer Teil der Kulturschaffenden unterstützte die Lockdown-Politik, von Journalisten und Intellektuellen wie Slavoj Žižek, Jürgen Habermas oder Peter Sloterdijk ganz zu schweigen.  

Für den November 2020 orderte das Marbacher Literaturarchiv bei  besagtem Professor Drosten eine Festrede zum Geburtstag von Friedrich Schiller. Nein, das ist keine Satire! Drosten verortete die Aktualität des Dichters in der Verschmelzung von Pflicht und Freiheit: Um allen Bürgern maximale Freiheit zu ermöglichen, seien Einschränkungen notwendig. Aber Schiller habe den Einzelnen aufgefordert, nicht widerwillig, nicht aus purer Pflicht heraus zu agieren. Nein, ethisches Handeln sollte mit Lust und Neigung in Verbindung stehen. Die Aussage war überdeutlich: Trage die Maske. Aber nicht nur aus Pflichtgefühl. Nein, du sollst sie gefälligst gern tragen. Aus Neigung. Der Virologe suggerierte: Schiller hätte den Lappen gern getragen.

Zeitnah zur Vereinnahmung Schillers wühlte das linksgrüne Wochenblatt Die Zeit nach historischen Vorläufern der Querdenker. Tatsächlich präsentierte Literaturkritiker Volker Weidermann einen Übeltäter. Sein Name: Novalis. Begründung:

„Wie kein anderer verkörpert der Dichter die deutsche Romantik.“ Das macht ihn zweifach schuldig: „Schuld an der deutschen Impflücke, schuld an der weit verbreiteten deutschen Liebe zum Irrationalismus.“ 

Als oberflächlicher Schwärmer habe Novalis eine tiefe Einheit zwischen Mensch und Natur erträumt. Ganz nach dem Grundsatz: „Lieber die Welt verzaubern, als sie tätig zu verbessern, lieber die Ferne verherrlichen, als die Nähe auszuhalten, die Wissenschaft nur nutzen, um sie dichterisch zu verklären. Für alle Impfgegner von heute ist das schon genügend lyrisches Material, um Karl Lauterbach zahlreiche Talkshows lang Paroli zu bieten.“ Au weia. Was für ein Vergleich: Die Querdenker als Träumer, während Lauterbach als Rationalist, Realist und Tatmensch durchgeht. Es kommt noch schlimmer: Novalis „Liebe zum Tod ist in all ihrer dichterischen Schönheit bis heute ein deutsches Verhängnis.“ Soll wohl heißen: Querdenker verweigern die Corona-Maßnahmen, weil Todessehnsucht sie treibt. Weil sie so gerne an Corona sterben wollen. 

Nun blieb der meisterhafte Artikel nicht unwidersprochen. Schon damals nicht. Autor und Zeit-Redakteur Peter Neumann sprang als erster in die Bresche: Nein, Novalis wäre kein Impfgegner gewesen. Im Gegenteil: Der „hätte sich längst kreuzweise boostern lassen.“ Preisfrage: Was ist schlimmer, das Bild vom Querdenker Novalis oder das vom Booster-Fan?  

Für die kommenden Wochen hat die Novalis-Gesellschaft ein Kulturprogramm zum 225. Todestag geplant. Man darf mit Spannung die neusten Aktualisierungsversuche der Mainstream-Journalisten erwarten...

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bild: Novalis - Bild von Meyers Lexicon Büchern in deutscher Sprache.

Bildquelle: Nicku / Shutterstock 

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Die großen Lügen (Teil 5) – Corona IV: Widersprüche | Von Uwe Froschauer

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Ein Meinungsbeitrag von Uwe Froschauer.

In diesem Beitrag möchte ich einige Aussagen und Verhaltensweisen aus der Coronazeit von Personen und Institutionen des öffentlichen Lebens beleuchten – vor allem von Politikern. Ganz oben im Olymp der Widersprüchlichkeiten standen in Deutschland dabei Karl Lauterbach, Christian Drosten, Lothar Wieler, Jens Spahn und Markus Söder. Ihnen soll deshalb auch die zweifelhafte Ehre zuteilwerden, als Erste zitiert zu werden.

Alle Widersprüche – insbesondere die der Politik – seit Beginn der „Plandemie“ aufzulisten, wäre allerdings eine Mission Impossible und würde wohl ein Buch mit vierstelliger Seitenzahl füllen. Zudem heiße ich nicht Ethan Hawke, dem es unter Umständen noch gelingen könnte, einen derart aussichtslosen Auftrag zu erfüllen. Deshalb beschränke ich mich im Folgenden auf einige besonders markante Beispiele.

Christian Drosten zur Zweckmäßigkeit von Masken Anfang 2020, noch vor dem Lockdown:

„… damit (die Maske) hält man das (den Virus) nicht auf. Wir können nochmal separat drüber reden – aber die technischen Daten dazu sind nicht gut für das Aufhalten mit der Maske.“

In späteren Interviews und Stellungnahmen betonte Drosten dann selbstverständlich die große Bedeutung der Maske – ganz im Sinne des jeweils aktuellen Regierungsnarrativs. Vielleicht hat ihm ja die damalige oberste Dienstherrin, Angela Merkel, dezent ins Ohr geflüstert, dass man so etwas besser nicht mehr sagt. Nicht, dass am Ende noch das seinerzeit in Aussicht gestellte und später verliehene Bundesverdienstkreuz 1. Klasse in Gefahr gerät!

Wäre es da nicht angebracht, diese aus heutiger Sicht unverdiente Auszeichnung in aller Demut zurückzugeben, Herr Drosten? Oder ist Ihnen der Begriff Demut fremd?

Lockdown 22. März 2020 

Am 14. März twitterte das Gesundheitsministerium:

*„! Achtung FAKE-NEWS

Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit / die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT!“*

Am 16. März 2020 beschloss die Bundesregierung dann doch einen harten Lockdown, der ab dem 22. März in Kraft trat. Nun gut – zwischen Fake-Warnung und Realität lagen immerhin zwei Tage. In dieser Zeit können sich politische Überzeugungen natürlich schon einmal grundlegend ändern.

Solche Episoden erinnern unweigerlich an Walter Ulbrichts berühmte Versicherung, niemand habe die Absicht, eine Mauer zu errichten – kurz bevor sie errichtet wurde. Vermutlich hielt er bei dieser Aussage bereits die Maurerkelle in der Hand. 

Lauterbach zur Effektivität des Lockdowns

Karl Lauterbach bei Markus Lanz im Mai 2020:

„Die Zahlen sind runtergegangen, weil der Lockdown kam.“

Dem widersprachen jedoch:

  • Forscher der ETH Zürich: Ausgangssperren zählen zu den am wenigsten effektiven Maßnahmen.
  • die Zahlen des RKI: Die Infektionszahlen sanken bereits vor dem Lockdown.

„Klare“ und „ermutigende“ Aussagen von Lothar Wieler (Ende 2020)

Oktober 2020:

„Wir gehen alle davon aus, dass im nächsten Jahr Impfstoffe zugelassen werden, wir wissen aber nicht genau, wie die wirken, wie gut die wirken, was die bewirken … aber ich bin sehr optimistisch, dass es Impfstoffe gibt.“

Optimismus war hier eigentlich gar nicht nötig – schließlich wusste man in Entscheiderkreisen schon lange, dass Impfstoffe kommen würden und diese schon in den Startlöchern standen. Die Bereicherung der Impfstoffhersteller und die umfassende Kontrolle der Bevölkerung schienen ohnehin zu den Hauptzielen der Coronaplandemie zu gehören. Gesundheit und Schutz der Bevölkerung – wen interessiert das schon!

Dezember 2020:

„Ich denke, dass wir mit der Einführung von Impfstoffen ein entscheidendes Werkzeug bekommen, mit dem wir die Krankheit beherrschen und die Krankheitslast so reduzieren können, dass wir wieder zu einem Leben kommen, wie es vor Corona war. Ich hoffe allerdings auch, dass wir eine Reihe von Dingen gelernt haben, die vielleicht sowohl für die Umwelt als auch für andere ökologische Aspekte weiter so gehalten werden, unabhängig davon, ob es dieses Virus gibt oder nicht. Denn wir haben ja, glaube ich, auch viel gelernt, wie wir unsere Gesellschaft auch besser in die Zukunft führen können in der Zeit.“

Das hat doch schon etwas Totalitäres, finden Sie nicht? Nun, mit dieser Aussage bestätigte Lothar Wieler indirekt, dass die Corona-Plandemie auch ein groß angelegtes Sozialexperiment war, an der Milliarden Menschen teilnahmen.

Lothar Wieler Ende 2021

„Wir dürfen denen, die sich nicht impfen lassen, wirklich nicht die Chance geben, die Impfung zu umgehen, zum Beispiel, indem sie sich freitesten lassen.“

Das erinnert unangenehm an die dunkle Vergangenheit des RKI in der NS-Zeit. Genau deshalb wurde seinerzeit das Projekt „Das Robert Koch-Institut im Nationalsozialismus“ ins Leben gerufen. Dazu erklärte der damalige RKI-Präsident Jörg Hacker:

„Für das Übertreten humanistischer Grundsätze, für die Verletzung der Würde und der körperlichen Unversehrtheit gibt es zu keiner Zeit der Welt eine Rechtfertigung, auch wenn die Mehrheit ein solches Verhalten toleriert oder gar fordert.“

Und, Herr Wieler? War diese Zeit plötzlich wiedergekommen? Okay, das Statement von Jörg Hacker ist bereits wieder einige Jahre alt, und die nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands und des RKI 80 Jahre her. Was interessiert Sie auch das Geschwätz eines RKI-Präsidenten von gestern, noch dazu, wenn es um Humanität geht, oder? War diese Zeit „für das Übertreten humanistischer Grundsätze, für die Verletzung der Würde und der körperlichen Unversehrtheit“ doch wiedergekommen? Stellte sich das RKI wieder in die Dienste einer totalitären Regierung? Tolerierte und forderte nicht auch wieder die blinde, uniformierte Masse ein solches Verhalten? Alle Zeichen sprachen dafür! Ich frage mich ohnedies, ob die Menschheit neben ihren technischen Entwicklungen etwas dazugelernt hat, seitdem sie mit Bananen von den Bäumen gelockt wurde. In ethischer Hinsicht ist in meinen Augen eine Rückentwicklung zu beobachten. 

Der Schlusssatz der Studie lautet:

„Die wichtigste Lehre aus dieser Zeit: jeder Einzelne, innerhalb wie außerhalb des Instituts, kann und muss Rückgrat beweisen. Diskriminierung und emotionale Verrohung, Schutz von Tätern oder eine Unterscheidung in wertvolle und weniger wertvolle Menschen dürfen wir nie hinnehmen.“

Wurde in der Coronazeit nicht auch wieder unterschieden in „wertvolle und weniger wertvolle Menschen“, in Geimpfte und Ungeimpfte?

Wo war Ihr Rückgrat, Herr Wieler?

Warum werden Täter wieder geschützt? Warum stellt man die Entscheider nicht vor Gericht, anstatt sie in einer zahnlosen Enquete-Kommission lediglich mit unangenehmen Fragen zu malträtieren?

Können Sie überhaupt noch ruhig schlafen, Herr Wieler? Wenn ja, sollte Ihnen das für Ihr Seelenheil zu denken geben.

Karl Lauterbach, Mai 2021 

Panik-Karle tingelte – nein, er wurde natürlich eingeladen – von Talk Show zu Talk Show, und von Interview zu Interview. An widersprüchlichen Aussagen mangelte es ihm nicht. Er malte ja gerne den Teufel an die Wand, meinte aber zwischendrin auch mal wieder, dass das Schlimmste überstanden sei, um kurz darauf vor einer Welle verheerenden Ausmaßes zu warnen. 

Mitte Mai 2021 ließ der damalige Gesundheitsexperte der SPD und nicht müde werdende Corona-Mahner Karl Lauterbach, gegenüber der Augsburger Allgemeinen verlauten: 

„Ich glaube, die große Zeit der Pandemie ist vorbei.“  

Kurz darauf meinte er bei Frank Plasberg, der ihn in seiner Talk Show „Hart aber fair“ auf seine Aussage ansprach, dass sich das Zitat, die große Zeit der Pandemie sei vorbei, auf Deutschland bezogen habe – wenn überhaupt, denn: 

„Wenn man die Welt betrachtet, sind wir gerade mittendrin.“

Ach was? In der Coronazeit war nichts so spannend wie politische Widersprüche. Die Realität übertraf jede Satire. Ähnliches können wir jetzt auch im Ukrainekonflikt beobachten, wo ebenfalls gelogen wird, dass sich die Balken biegen.

Ein wichtiger Merksatz für die Zukunft: Widerspreche nie einem Politiker – warte einfach ab, bis er sich selbst widerspricht.

Karl Lauterbach zum Boostern am 31.10 2021

„Eine Boosterimpfung für alle wäre jetzt auf keinen Fall sinnvoll. Wir haben zum einen keinen medizinischen Grund den Booster für alle jetzt anzubieten, weil die Impfung für die unter 65-, 70-jährigen noch wirksam ist, sehr gut wirksam ist…“

Danach in einer illustren Runde bei Markus Lanz:

„Aber es ist klar seit ein paar Monaten, dass wir halt jeden Erwachsenen boostern müssen…“

Zwischenfrage von Lanz;

„Seit ein paar Monaten?“ 

Lauterbach: 

„Seit ein paar Monaten, ist das klar…und das haben also auch Spezialisten relativ früh gesagt…“

Was will man dazu noch sagen? Anscheinend zählte sich Klabauterbach nicht zu den Spezialisten. Zumindest ist er in diesem Punkt ehrlich. Als ein Interviewer ihn mit Worten konfrontierte, dass es um die Gesundheit gehe, und darum, die Wahrheit zu sagen, erwiderte er: 

„Die Wahrheit also… die Wahrheit führt in sehr vielen Fällen zum politischen Tod…ich bitte Sie!"

Nun gut, das hat uns ja der Gesundheitsminister unter der Willkommens- und „Wir schaffen das“-Merkel, Jens Spahn, auch schon so ähnlich verklickert „…in der Politik geht es nicht um Wahrheiten…“. Wie wahr! Zu lügen scheint generell das weitverbreitete Credo der Politiker zu sein, das zum weitgereiften Imperium der Lügen geführt hat, das unsere Zivilisation dominiert. Gut lügen zu können scheint in Politikerkreisen als Tugend gehandelt zu werden. Alles andere wäre ja der „politische Tod“, nicht wahr, Herr Lauterbach? 

Karl Lauterbach in einer Sondersitzung Januar 2022 

„…Omikron wird die Pandemie auch deshalb nicht beenden, wenn es jetzt tatsächlich so wäre, was wir verhindern werden…“

Noch Fragen, werte Leserinnen und Leser?

Karl Lauterbach am 19.01.2022:

Nachfolgend ein besonders schönes Oxymoron von Freiheit und Pflicht vom ehemaligen Gesundheitsminister: 

„Ich glaube also, dass Ärzte jeden impfen sollten, denjenigen, der geimpft werden will, weil er der Impflicht nachkommt oder denjenigen, der sich impfen lässt ganz freiwillig. Es wird ja niemand gegen seinen Willen geimpft. Selbst die Impflicht führt ja dazu, dass man sich zum Schluss freiwillig impfen lässt.“

Solche Aussagen ließen doch zumindest auf temporäre Verwirrungen des emeritierten Gesundheitsministers schließen. Der Virologe Klaus Stöhr meinte Januar 2022, Herr Lauterbach „irrlichtert“, und Frau Sahra Wagenknecht äußerte, Lauterbach mache einen schlechten Job – Aussagen, die absolut mein Gehör fanden. Die Ampelregierung hatte mit der Ernennung Lauterbachs zum Bundesgesundheitsminister den Bock zum Gärtner gemacht, der aber immerhin eine gewisse Kontinuität aufwies: pessimistische Einschätzungen, egal was seriöse Wissenschaftler sagten. Es wurde nach der Darstellung Lauterbachs immer schlimmer und schlimmer…ich konnte es seinerzeit kaum mehr ertragen, dieses unbegründete Weltuntergangsgefasel! Lauterbach hatte in seiner – bis dahin – kurzen Amtszeit als Gesundheitsminister schon mehr Menschen vor den Kopf gestoßen als die meisten seiner Vorgänger in ihrer gesamten Laufbahn.

Karl Lauterbach am 21.01.2022

Er wurde von Markus Lanz darauf hingewiesen, dass Großbritannien seine Coronamaßnahmen zurückgenommen habe, und gefragt, warum Deutschland das nicht tue. Begründung von Lauterbach war, dass Großbritannien eine höhere Impfquote hätte als Deutschland.

Nun, Herr Lauterbach schien die eignen Zahlen nicht zu kennen:

Deutschland hatte zu diesem Zeitpunkt eine Impfquote von 73 Prozent, davon 48,9 Prozent geboostert, und UK eine Impfquote von 71,4 Prozent, davon 54,5 Prozent geboostert.

Hier noch ein paar „logische“ Aussagen von Herrn Lauterbach mit hohem Unterhaltungswert, die sicherlich auch zu seinem Status „Beliebtester deutscher Politiker“ beigetragen hatten:

„…Studie zeigt auch, wie wichtig es ist, Querdenker zu bekämpfen. Weil: je höher der Anteil Ungeimpfter ist, umso stärker müssen sich alle anderen einschränken, um große zusätzliche Wellen zu verhindern. Die meisten Geimpften werden zwar nicht schwer krank, aber viele doch.“ 
„Man soll ja nicht sagen: Wir schaffen das. Aber wenn ich ehrlich sein soll, ich glaube nicht nur, sondern ich weiß, dass wir das schaffen werden.“
„Zunächst ist es so. Wir haben mehr Tests, aber wir haben auch mehr positive Fälle pro Test. Das heißt, die Anzahl der positiven Tests pro durchgeführten Test steigt, und die Zahl der Tests, die wir derzeit machen, steigt nicht weiter.“

Die Aussagen von Herrn Lauterbach in der Coronazeit kann man mit einem Wort umschreiben: Wirrwarr!

Michael Kretschmer, sächsischer Ministerpräsident zum 30. Jahrestag des Mauerfalls, November 2019:

„Ein Land, das seine Menschen einsperrt (...), ein Land, das verhindert, dass Menschen ihren Weg gehen (...), das meine Damen und Herren ist nichts anderes als ein Unrechtsstaat."

Ist das nicht herrlich, solche Worte aus dem Mund eines Hardliners in Sachen Coronamaßnahmen? Ich weiß ja nicht, wie Sie das sehen, aber ich kann solche Menschen nicht mehr ernst nehmen.

Große Worte eines „kleinen“ Politikers, wie sich im Nachhinein herausgestellt hatte. 

Ja, Herr Kretschmer, zum Glück sind solch totalitäre Zeiten längst überwunden, mal abgesehen davon, dass Menschen im Hausarrest verharren mussten, am gesellschaftlichen Leben nicht teilnehmen durften, von der Nutzung von Verkehrsmitteln ausgeschlossen wurden, auch schon mal mit 15-Kilometer-Beschränkungen an ihren Wohnort gefesselt wurden, und Bürger öffentlich zur Denunziation aufgerufen wurden. Okay, und wenn man sich an die Auflagen des autoritären Regimes nicht hielt, setzte es Repressalien, die sich gewaschen hatten. Aber sonst erinnert eigentlich wenig an die autoritäre DDR-Zeit oder an noch frühere deutsche Zeiten.

Bundesministerium für Gesundheit, 7. Januar 2021: 

„Eine Impfpflicht wird es nicht geben. Nachrichten und Beiträge, die etwas anderes behaupten, sind falsch.” 

Und kurz danach wurde auf allen politischen Ebenen in den meisten Parteien über eine allgemeine Impfpflicht nachgedacht. So wie es aussah, war die Impfpflicht eine beschlossene Sache. Auch auf das Bundesverfassungsgericht konnte man in der Coronazeit kaum hoffen. Die verfassungswidrige einrichtungsbezogene Impfpflicht in Deutschland wurde eingeführt am 15. März 2022 und galt bis zum 31. Dezember. Sie betraf Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen (z. B. Krankenhäuser, Pflegeheime, Arztpraxen). Voraussetzung für eine Beschäftigung in diesen Institutionen war der Nachweis einer COVID-19-Impfung, Genesung oder medizinische Kontraindikationen.

Markus Söder zur Häufigkeit des Impfens 2021

Markus Söder meinte in der ersten Hälfte des Jahres 2021, dass mit zwei kleinen Piks alles vorbei wäre, und man seine Grundrechte mit dieser Aktion wieder zurückbekäme. Grundrechte kann man nicht willkürlich nehmen, Herr Söder, und sie Dackel Lumpi wieder zurückgeben, wenn er brav die Pfote hebt bzw. den Arm zum Impfen gibt. Das widerspricht zweifellos dem Begriff „Grund“-rechte, die definitiv und massiv in totalitärer Manier von der Regierung verletzt wurden. Der Souverän in „Unserer Demokratie“ ist die Bürgerschaft, die Regierungsleute sind die Angestellten der Bürger, und nicht umgekehrt!!! Dieser Fakt scheint den machtbesessenen Politikern und vielen Bürgern in Deutschland nicht klar zu sein.

In der zweiten Hälfte 2021 meinte Söder wissend und ganz selbstverständlich: 

„… jeder entscheidet selbst. Und es ist ganz klar, dass es Auffrischungsimpfungen geben wird. Es muss auch jedem klar sein, dass Impfen keine einmalige Angelegenheit ist. Wir werden es die nächsten Jahre immer wieder brauchen.“

Ach, wäre das alles lustig und satire-geeignet, wäre es nicht so würdelos, traurig und die Realität. 

Jens Spahn zum Thema kostenpflichtiges Testen 2021

„Warum sollen andere für jemanden zahlen, der sich hätte impfen lassen können?“ 

Vielleicht wegen dem Solidaritätsprinzip in einer Demokratie – die keine mehr war – auch Minderheiten gegenüber, Herr Spahn? Schon eine fast dümmliche Aussage und ein klassisches Eigentor!

Gegenfrage:

  • Warum sollen dann andere Sozialhilfe für jemanden zahlen, der sich einen Job hätte suchen können?
  • Warum sollen dann andere die Gefängnis- und Resozialisierungskosten für jemanden zahlen, der sich gesetzestreu hätte verhalten können?
  • Warum soll jemand die erheblichen Krankheitskosten für Alkoholiker und Raucher zahlen, die rauchen und trinken hätten aufhören können?
  • Warum soll jemand die Kosten für Impfungen tragen, die keinem etwas bringen, außer den Pharmakonzernen einen Geldsegen, den Geimpften eine Verschlechterung ihrer Gesundheit, und obendrein dem Gesundheitswesen eine Erhöhung der Kosten?

Vielleicht ist es Ihnen ja entfallen Herr Spahn. So etwas nennt man Solidargemeinschaft! Einer für alle und alle für einen, klingelt da was? Eventuell sollten Sie sich einmal das Buch „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas zu Gemüte führen, oder sich eine der vielen Verfilmungen dieses Klassikers ansehen.

Wandlungsfähiger Jens Spahn zur Impfpflicht 

im Bundestag August 2021:

„Ich gebe Ihnen mein Wort. Es wird in dieser Pandemie keine Impfpflicht geben. Hören Sie endlich auf, anderes zu behaupten!“

Etwas später 2021 bei einer Pressekonferenz: 

„…keine Impfpflicht, aber ein Impfgebot…“

Noch etwas später 2021 bei diversen Anlässen: 

„…deswegen begrüße ich ausdrücklich die Debatte um eine Impfpflicht…“ 

Welchen Politiker interessieren schon Tugenden wie Wahrheit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, oder Herr Spahn? Und da wundern sich die Politiker über die Wahlverdrossenheit der Bürger? Es soll immer noch Menschen geben, Herr Spahn, die eine unbequeme Wahrheit einer bequemen Lüge vorziehen.

Dilemma der Regierung, Herbst 2021 

Die Regierung hatte es damals nicht leicht. Sie musste die Ungeimpften überzeugen, dass die Impfung wirkt, damit sie sich impfen ließen. Gleichzeitig musste sie die Geimpften davon überzeugen, dass die Impfung nicht wirkt, damit sie sich eine – eventuell finale – Auffrischungsimpfung verpassen ließen.

Es wurde von vielen Seiten behauptet, die Ungeimpften seien hauptverantwortlich für das Fortschreiten der Pandemie. Die Ungeimpften konnten gar nicht die Pandemietreiber sein, denn bei 2G waren sie nicht dabei, und bei 3G waren sie die Negativgetesteten. Das Problem bei Lügen ist: Je hanebüchener die Lügen sind, desto mehr werden sie geglaubt. Zudem ist es ungleich schwerer, Menschen davon zu überzeugen, dass Lügen Lügen sind. Menschen nehmen Lügen, wenn sie diese ein paar Mal gehört haben ohne das Verlagen eines Beweises an, fordern aber tausend Beweise dafür, dass es sich um Lügen handelt.

Ich denke, ein Teil der Bürger war seinerzeit so abgestumpft, orientierungslos oder „verblödet“ durch die Märchen der eliteinstruierten Politiker und ihre narrativunterstützenden Presstituierten sowie Wissenschaftler, dass dieser Spagat auch gelang. Die Hauptsache für viele Menschen war in der Coronazeit, dass sie sich durch die Impfung wieder freier bewegen konnten, was einer Impferpressung sehr nahekam.

Einem großen Teil der Bürger kann man ohnedies jeden Humbug erzählen, der macht mit – wie die deutsche Geschichte zeigt. Viele Deutsche glauben aktuell, dass Russland beziehungsweise Putin der Berserker im Ukrainekonflikt wäre, und der „Wertewesten“ eine weiße Weste hätte. Den hartnäckigen, standhaften und nicht hypnotisierbaren Teil der Bürger, der in meinen Augen klarer denken kann, konnte die Regierung ohnedies nicht von einer Impfung überzeugen. Sie sehe ich als moderne Helden an, die einem totalitären System widerstanden. 

Wer im Sommer 2020 behauptete, dass die Regierung den Impfpass und die Impflicht wolle, wurde als Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger oder Nazi etikettiert und diffamiert.

Wer im Sommer 2021 bezweifelte, dass es einen digitalen Impfpass und eine (zumindest partielle) Impfpflicht für die Rückkehr zur Normalität geben müsse, wurde als Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger oder Nazi etikettiert und diffamiert. 

Die EU wollte – damals und heute – eine dauerhafte Einführung von digitalen Gesundheitszertifikaten. EU-Bürger konnten bis zum 8.April 2022 ihre Meinung dazu abgeben, was sie über die (bereits beschlossene) Sache denken. Das sieht dann wenigstens aus wie Demokratie, nicht wahr? Diese Maßnahme ist jedoch ein Bestandteil eines digitalen Gefängnisses, eine Komponente der Globalisten-Agenda, die von supranationalen, nicht gewählten Institutionen wie WEF, WHO und UNO forciert wird, um den Bürger auf Schritt und Tritt kontrollieren zu können.

Die meisten Medien unterstützen dieses Vorhaben fleißig, da sie anscheinend keine eigene Meinung mehr haben dürfen.

Dass ihr Intendanten, Redakteure und Journalisten vieler Mainstreammedien so etwas mitmacht – schämt ihr euch eigentlich nicht? Echt nicht? Seid ihr wirklich schon so abgebrüht, oder regt sich vielleicht doch noch ein wenig Menschlichkeit und Berufsethos in euren Herzen? Euch wird später in den Geschichtsbüchern Totalversagen vorgeworfen werden, es sei denn, die Geschichte wird – wie so oft – von den Eliten und ihren Marionetten wieder einmal umgeschrieben. 

Pandemie der Ungeimpften

Ein Sprecher der Bundesregierung am 15.11.2021:

„Professor Marx, wissen Sie wie viele der 1662 Patienten (…auf Intensivstationen, Anm. d. Verf.) geimpft bzw. ungeimpft waren?“ 

Professor Marx, Chef des DIVI-Registers: 

„Die Frage kann ich leider nicht beantworten, weil wir bisher noch nicht erfasst haben, welche Patienten auf den Intensivstationen geimpft und ungeimpft sind…“

Sehen Sie sich selbst das – ausnahmsweise nicht gelöschte – Video mit den offiziellen Aussagen dazu an.

In den Wochen davor und danach hatten unzählige Regierungsvertreter und -unterstützer von einer Pandemie der Ungeimpften und dergleichen gesprochen, wie z.B. Herr Seibert (damaliger Regierungssprecher), der im November 2021 meinte:

„Mehr und mehr handelt es sich um eine Pandemie der Ungeimpften.“ 

Jens Spahn äußerte: 

„Wir erleben vor allem gerade eine Pandemie der Ungeimpften, und die ist massiv.“

Spahn verteidigte diese Aussage damit, dass bei Hospitalisierungen ein hoher Anteil Ungeimpfter verzeichnet wurde und das Gesundheitssystem dadurch besonders belastet sei, was nachweislich nicht stimmte. In einer Pressekonferenz betonte er außerdem:

„Wir erleben eine Pandemie der Ungeimpften … Auf den Intensivstationen würden deutlich weniger Covid-19-Patienten liegen, wenn sich alle impfen lassen würden.“

Diese Aussage war ebenfalls ein rechter Schmarrn, wie man in Bayern sagt!

Markus Söder äußerte im November 2021:

„Es ist eine Pandemie der Ungeimpften!“

Etwas gefährlich, bei solchen – nachweislich falschen – Behauptungen den Indikativ zu benutzen, finden Sie nicht, Herr Söder? 

Walisischer Premierminister Mark Drakeford am „offenen“ Mikrofon 

Im Rahmen einer Ansage zu Corona-Regelungen für Dezember und für Weihnachten 2021 wurde der walisische Premierminister Mark Drakeford am offenen Mikrofon „erwischt“ mit folgenden, nicht für die Ohren der Öffentlichkeit bestimmten Worten: 

„Hoffen wir, dass die Leute nicht schlau genug sind, zu fragen, ob es eine Verordnung oder eine Empfehlung ist!“ 

Eine weitere Person antwortete: 

„Sie fragen bereits…“ 

Mark Drakeford: 

„Oh, Scheiße…“

Ja, das sehe ich auch so. 

2G-Plus-Regelung der Bundesregierung Januar 2022

Ungeimpfte durften nicht mehr ins Restaurant, weil die Tests „unsicher“ waren.

Doppelt-Geimpfte durften ins Restaurant nur mit Test, weil die Tests sicher waren.

Ungeimpfte mit Test durften im Restaurant arbeiten, weil die Tests sicher waren.

Nach Feierabend der in der Gastronomie Angestellten durften Ungeimpfte aber nicht in ihrem Restaurant essen, weil die Tests unsicher waren.

Bei dieser bestechenden Logik ist es verständlich, dass sich manch einer ans Hirn langte, oder ihr damaligen Entscheider? Langt ihr euch auch ans Hirn, oder ist da keines mehr?

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Anmerkungen und Quellen

Noch ein privates Anliegen, werte Leserinnen, werte Leser!

Ende September 2024 erschien mein Buch „Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter“. Ende März und Anfang April 2025 wurden die beiden Bücher „Die Friedensuntüchtigen“ und „Im Taumel des Niedergangs“ veröffentlicht.

Zwei weitere Bücher „Die großen Lügen“ (Themen: Corona, Ukraine, Klima, Sicherheit) und „Persönliche Entwicklung“ sollen demnächst veröffentlicht werden. Es werden Sammelbände bestehender Artikel mit entsprechender Abstimmung aufeinander und nochmaliger Überarbeitung. Wenn Sie einen etwas größeren Verlag wissen, der eines der beiden Bücher oder auch beide veröffentlichen könnte bzw. würde, wäre ich Ihnen für diese Information sehr dankbar.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Karl Lauterbach (ehemaliger Bundesgesundheitsminister)
Bildquelle: Juergen Nowak / shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)
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