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Teil 3: Beschuss von Zielen in Russland

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Vorschau ansehen Seit dem 22. März gab es jede Nacht massive Drohnenangriffe auf die nordwestrussische Region St. Petersburg, bei denen es erhebliche Schäden gegeben hat. Ich habe schon letzten Sommer berichtet, dass die Drohnen, die den Raum St. Petersburg angreifen, offenbar aus dem Baltikum kommen, was eine eindeutige Kriegsbeteiligung der baltischen Staaten wäre, weil sie der Ukraine […]
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Das russische Außenministerium reagiert auf die Kriegsbeteiligung der Balten am Krieg gegen Russland

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Vorschau ansehen Seit dem 22. März gab es jede Nacht massive Drohnenangriffe auf die nordwestrussische Region St. Petersburg, bei denen es erhebliche Schäden gegeben hat. Ich habe schon letzten Sommer berichtet, dass die Drohnen, die den Raum St. Petersburg angreifen, offenbar aus dem Baltikum kommen, was eine eindeutige Kriegsbeteiligung der baltischen Staaten wäre, weil sie der Ukraine […]
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Tacheles #199 ist online

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Vorschau ansehen Obwohl ich eine stressige Woche in Moskau hatte, haben wir auch diese Woche wieder eine Tacheles-Folge aufgenommen, in der man mir meine schlechte Laune allerdings deutlich ansieht. Und ich erkläre in der Sendung auch, warum meine Stimmung so gedrückt ist. Sollte YouTube die Sendung löschen, finden Sie sie auch hier bei NuoViso.
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Estlands schwacher pro-forma Protest in Kiew wegen Drohnenüberflügen

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Vorschau ansehen Seit etwa zehn Tagen greift die Ukraine fast jede Nacht Ziele im Großraum der russischen Stadt St. Petersburg mit Dutzenden Drohnen an und hat dabei auch schwere Schäden an Raffinerien und Handelshäfen verursacht. Die ukrainischen Drohnen nutzen dazu den Luftraum von Polen, den baltischen Staaten und Finnlands, aber lediglich Finnland scheint dagegen protestiert zu haben, […]
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Estland lässt offiziell ukrainische Angriffe auf Russland über sein Gebiet zu

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Vorschau ansehen Ich berichte nun seit Tagen darüber, dass die Ukraine Ziele im Großraum der russischen Stadt St. Petersburg mit Drohnen angreift, und dass diese Drohnen dazu den Luftraum der EU- und NATO-Staaten Polen, Litauen, Lettland und Estland mit dem ausdrücklichen Einverständnis dieser Länder nutzen. Dieses Einverständnis haben sie zwar nicht öffentlich erklärt, aber die Tatsache, dass […]
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Finnland beschwert sich bei Kiew über Luftraumverletzungen durch ukrainische Drohnen

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Vorschau ansehen Ich berichte seit einigen Tagen darüber, dass die Ukraine Ziele in der russischen Region St. Petersburg angreift und dazu, offenbar mit deren Einwilligung, den Luftraum der baltischen Staaten und auch Polens nutzt, was eine faktische Kriegsbeteiligung dieser Staaten bedeutet. Auch aus Finnland wurden nahe der Grenze zu Russland Sichtungen ukrainischer Drohnen und der Absturz von […]
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Wie die Europäer Russland durch eine Blockade der Ostsee wirtschaftlich erdrosseln wollen

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Vorschau ansehen Mir ist klar, dass manche Leser genervt mit den Augen rollen, wenn ich mal wieder davor warne, dass die Europäer einen Krieg gegen Russland provozieren. Aber die Entwicklungen sind in den letzten Tagen so sehr eskaliert, dass ich es als meine Pflicht ansehe, darüber ausführlich zu berichten, weil ich der Meinung bin, dass die Menschen […]
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Krieg gegen Russland: Europa jetzt direkt beteiligt? | Von Thomas Röper

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Krieg gegen Russland: Europa jetzt direkt beteiligt? | Von Thomas Röper
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Krieg gegen Russland: Europa jetzt direkt beteiligt? | Von Thomas Röper

Spiel mit dem Feuer

Die baltischen Staaten stellen der Ukraine ihren Luftraum für Angriffe auf Russland zur Verfügung

In den letzten Tagen sind ukrainische Drohnen bei Angriffen auf die russische Region St. Petersburg unbestritten über die baltischen Staaten und auch Finnland geflogen. Offensichtlich haben die NATO-Staaten ganz offiziell ihren Luftraum für Angriffe auf Russland geöffnet, was eine offene Kriegsbeteiligung darstellt.

Ein Standpunkt von Thomas Röper.

Dass die NATO-Staaten Polen, Litauen, Lettland und Estland der Ukraine erlauben, ihren Luftraum für Drohnenangriffe auf die russische Region St. Petersburg zu nutzen, ist ein sehr heikles Thema, denn das würde eine direkte Kriegsbeteiligung dieser Staaten bedeuten – und zwar mit allen Folgen, denn warum sollte Russland dann nicht antworten und ebenfalls Ziele in diesen Ländern angreifen, wenn sie sich an Angriffen auf Russland beteiligen, indem sie sie über ihren Luftraum erlauben?

Da das Thema für viele unbekannt ist, erzähle ich zunächst die Vorgeschichte und komme dann zu den aktuellen Meldungen.

Die Vorgeschichte

Aus russischen Sicherheitskreisen habe ich schon im Spätsommer 2024 die Information bekommen, dass ukrainische Drohnen bei Angriffen auf St. Petersburg aus den baltischen Staaten in den russischen Luftraum eindringen. Darüber habe ich damals nicht berichtet, weil mir das im Vertrauen gesagt wurde. Die russischen Medien verschließen davor die Augen, weil alles andere einen Krieg mit der NATO bedeuten würde. Oder zumindest mit der EU, weil die USA sich daran wohl nicht beteiligen würden, wie es derzeit aussieht.

Daher sind die Angriffe auf Petersburg in russischen Medien kein Thema, sie erscheinen bestenfalls als Kurzmeldungen. So auch jetzt, während Petersburg seit über einer Woche jede Nacht mit Dutzenden Drohnen angegriffen wurde. Die Meldungen finden sich in Russland nur im Kleingedruckten.

Die ersten offiziellen russischen Erklärungen dazu gab es im Juli 2025, als ein einflussreicher russischer Abgeordneter das Thema in sozialen Medien angesprochen und gewarnt hat, dass diese Länder, aus denen Russland angegriffen wird, verstehen müssten, sobald Russland „100-prozentige Beweise dafür“ erhalte, „dass sie an Angriffen auf Russland beteiligt sind“, „Vergeltung unvermeidlich“ sei.

Das Baltikum sei nicht die Ukraine, man könne es innerhalb einer Woche einnehmen.

Spätestens seit Ende August 2025 ist kaum mehr zu bestreiten, dass die Balten der Ukraine ihren Luftraum für Angriffe auf Petersburg zur Verfügung stellen. Damals wurde die russische Raffinerie in Ust-Luga, nahe der estnischen Grenze mit Drohnen angegriffen und beschädigt. Und just in der Nacht wurden aus dem Baltikum Drohnensichtungen gemeldet, die exakt entlang des Kurses lagen, den Drohnen aus der Ukraine dabei nehmen müssten. Eine der Drohnen ist in Estland abgestürzt.

Auch das haben die russischen Medien damals „übersehen“, russischen Medien war das kaum eine Meldung wert, lediglich russische Blogger haben auf Telegram darüber berichtet.

Die aktuelle Eskalation

Seit nun einer Woche ist in Petersburg täglich Drohnenalarm. Jede Nacht fliegen Dutzende Drohnen aus dem Baltikum in den Großraum Petersburg, in einer Nacht war die Rede von über 50 abgeschossenen Drohnen. Auch darüber berichten russische Medien bisher bestenfalls im Kleingedruckten und sie vermeiden es zu erwähnen, dass die Drohnen aus dem Baltikum kommen.

Die Angriffe gelten in erster Linie Ust-Luga, wo die Raffinerie steht und ein wichtiger Verladehafen für Öl und Gas ist, Kronstadt, wo eine wichtige Marinebasis ist, und dem Hafen Primorsk. Das Ziel ist es offenbar, die Energie- und Hafeninfrastruktur sowie Werften zu beschädigen. Und natürlich sammelt die NATO dabei wichtige Daten, denn während solcher Angriffe kann man lernen, wie die Luftabwehr des angegriffenen Landes, ihre Befehlsketten und so weiter funktionieren.

Am Mittwoch, dem 25. März, sind dabei im Baltikum auch Drohnen abgestürzt. Und es gab Drohnensichtungen, die ein russischer Telegram-Kanal auf einer Karte eingetragen und so ihre Flugbahn kenntlich gemacht hat. Daraufhin gab es in Russland einen der seltenen Artikel, die das thematisiert haben. RT-DE hat den Artikel übersetzt.

Der massive Angriff vom Mittwoch, die Drohnensichtungen im Baltikum und der Absturz einer der ukrainischen Drohnen in Estland war für den Spiegel ein Grund, erstmals zu erwähnen, dass die Ukraine den Luftraum der Balten-Staaten für ihre Angriffe auf die Region Petersburg benutzt. Zu dem, was der Spiegel seinen Lesern darüber mitteilt, kommen wir gleich noch, zunächst schauen wir uns an, wie die Balten das erklärt haben.

Die brauchten dafür einige Tage, aber am 27. März erklärte der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur in einem Interview, Estland habe die in seinen Luftraum eingedrungenen Drohnen nicht abgeschossen, um einen Konflikt mit Russland zu verhindern. Man habe gedacht, die Drohne sei aus Russland gekommen, und „kein Interesse daran, Russland einen Vorwand zu liefern, Estland zu beschuldigen, einen Krieg begonnen zu haben“, sagte er.

Das war natürlich eine Lüge, denn die Angriffe über den baltischen Luftraum liefen zu dem Zeitpunkt schon tagelang und die NATO überwacht den Luftraum dort genau. Es war also bekannt, dass in der Nordwestukraine gestartete Drohnen nach ihrem Flug über Polen und die baltischen Staaten seit Tagen Russland angreifen. Hinzu kommt, dass es in den Tagen zuvor bereits ähnliche Drohnenabstürze in Litauen und Lettland gegeben hatte, wobei die litauischen Behörden meldeten, dass am Montagabend eine von der Ukraine gestartete Drohne in Lettland abgestürzt sei.

Diese Staaten provozieren einen Krieg mit Russland und lenken mit so plumpen Lügen davon ab. Damit können sie die Mehrheit der Bevölkerung sicher ruhig stellen, weil kaum jemand die wenigen Meldungen darüber in den Medien beachtet. Und die Medien spielen das Spiel mit und berichten nur in kurzen Artikeln, in denen sie von der Gefahr eines von den Balten provozierten Krieges mit Russland ablenken, anstatt ihre Leser darüber zu informieren, mit welchem Feuer diese Staaten spielen.

Am Freitag erklärten die finnischen Streitkräfte, nach Vorfällen mit ukrainischen Drohnen im Baltikum hätten sie ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Finnland habe ein mehrschichtiges Luftverteidigungssystem und sei auf die Abwehr von Drohnen vorbereitet, die – ob absichtlich oder versehentlich – in den finnischen Luftraum eindringen. Aktuell gäbe es derartige Aktivitäten im Südwesten Finnlands und im östlichen Finnischen Meerbusen. Damit ist Petersburg gemeint, das am östlichen Ende des Finnischen Meerbusens liegt.

„Verirrte“ Drohnen

Wie gesagt hat der Spiegel letzte Woche erstmals über das Thema berichtet und dabei das Kunststück fertiggebracht, zwar die ukrainischen Drohnen im baltischen Luftraum zu erwähnen, aber ohne dabei die Frage zu stellen, ob das eine Kriegsbeteiligung der baltischen Staaten ist, sondern stattdessen Russland die Schuld gegeben.

Nach dem massiven Angriff und dem Absturz von Drohnen im Baltikum hat der Spiegel am Mittwoch, dem 25. März, unter der Überschrift „Russlands Angriffskrieg – Ukrainische Drohnen im baltischen Luftraum – Kraftwerk in Estland getroffen“ zum ersten Mal darüber berichtet. Wie absurd diese „Berichterstattung“ ist, zeigte schon die Einleitung:

„Zwei ukrainische Militärdrohnen haben sich nach Estland und Lettland verirrt. Eine prallte gegen einen Schornstein, die andere stürzte ab. Regierungsvertreter machen Russland verantwortlich.“

Das ist keine „Berichterstattung“, das ist per Definition Propaganda. Und der Spiegel muss seine Leser für ausgesprochen dumm halten, denn ein Blick auf die Landkarte würde genügen, um zu verstehen, dass die ukrainischen Drohnen sich nicht irgendwie nach Estland und Lettland „verirrt“ haben, sondern dass sie den Weg gezielt genommen haben, um Ziele bei Petersburg anzugreifen.

In dem Artikel klingt das dann allerdings anders und von „verirrten“ Drohnen ist plötzlich keine Rede mehr, denn schon im ersten Absatz erfahren wir:

„Zwei ukrainische Militärdrohnen sind am Morgen aus Russland in den Luftraum der Nato-Staaten Estland und Lettland eingedrungen. Eine davon prallte gegen den ​Schornstein eines Kraftwerks in Estland, während die andere in Lettland abstürzte, wie die Regierungen der beiden baltischen Länder ‌mitteilten. Die Drohnen seien Teil eines größeren ukrainischen Angriffs auf Ziele in Russland gewesen, erklärten die Behörden.“

Und auch die Drohnenabstürze der Vortage in anderen baltischen Staaten erwähnt der Spiegel:

„Bereits am Montag war nach litauischen Angaben eine Drohne in einen See in dem Land gestürzt. (…) Auch der lettische Präsident Edgars Rinkevics bestätigte, dass es sich bei ‌der in seinem Land abgestürzten Drohne um eine ukrainische gehandelt habe.“

Und dann erfahren wir auch noch, warum Russland angeblich an den Vorfällen mit ukrainischen Drohnen Schuld ist:

„»Der vom Aggressor Russland provozierte Krieg hat uns an diesen Punkt gebracht, an dem innerhalb von 48 Stunden Drohnen auf die Gebiete aller drei baltischen Staaten fallen«, sagte der litauische Verteidigungsminister ‌Robertas Kaunas. »Es ist offensichtlich, dass die Luftverteidigung ​nicht nur in Litauen, ‌sondern in der gesamten Nato eine Herausforderung ist.«“

Gegen ukrainische Drohnen wäre Luftverteidigung kein Problem, man müsste der Ukraine nur verbieten, den NATO-Luftraum für Angriffe auf Russland zu nutzen. Aber das tun diese Staaten nicht, denn es gab keinen einzigen Protest in Richtung Kiew.

„Vom Kurs abgekommen“

Am Sonntag, dem 29. März, hat der Spiegel einen Jubel-Artikel mit der Überschrift „Angriffe auf Ölindustrie – Ukraine setzt erneut russischen Öl-Exporthafen in Brand“ veröffentlicht, in dem ebenfalls zu lesen war, dass die Angriffe über die baltischen Staaten erfolgen. Getroffen wurde wieder der russische Ölhafen in Ust-Luga nahe Petersburg und der estnischen Grenze – und der Spiegel-Artikel klang regelrecht begeistert.

Aber wer genau liest und dabei mitdenkt, der stellt fest, dass der Spiegel in dem Artikel wieder bestätigt, dass die Ukraine den Luftraum der baltischen NATO-Staaten (und Polens, das zwischen der Ukraine und den Balten liegt) für Angriffe gegen Russland nutzt, denn der Spiegel schreibt:

„Ukrainische Drohnen waren zuletzt auch in Nachbarländern von Russland gesichtet worden und dort teilweise abgestürzt. Finnland meldete am Sonntag eine ‌mutmaßliche Verletzung seines Luftraums durch Drohnen im Südosten des Landes. Es seien mehrere kleine, langsam fliegende Objekte in geringer Höhe geortet worden, teilt das Verteidigungsministerium mit. Zwei Drohnen seien abgestürzt. Die Luftwaffe habe zur Aufklärung einen Kampfjet aufsteigen lassen. Auch aus Estland, Lettland und Litauen waren kürzlich Drohnenabstürze gemeldet worden. Dabei soll es sich um ‌ukrainische Drohnen gehandelt haben, die bei Angriffen auf ‌russische Ölexportanlagen an der Ostseeküste vom Kurs abgekommen seien.“

Nein, die Drohnen sind nicht vom Kurs abgekommen. Das behauptet übrigens auch keine einzige offizielle Quelle, das behaupten nur der Spiegel und andere Medien. Aber dieser Zusatz zeigt, dass manche in den Redaktion verstehen, mit welchem Feuer diese Länder spielen, indem sie einen offenen Krieg mit Russland provozieren und zu Kriegsparteien werden, weil sie ihren Luftraum für diese Angriffe zur Verfügung stellen.

Eine mediale Strategie?

Mich erinnert das Vorgehen der Medien an die Eskalation in der Ostsee. Heute berichten die Medien über die Kaperung von Handelsschiffen mit russischer Ladung, als sei das etwas vollkommen Normales, dabei ist das Piraterie und ebenfalls das offene Provozieren einer militärischen Reaktion Russlands.

Ich habe vor einigen Woche in einem Artikel die Chronologie der Eskalation in der Ostsee aufgezeigt, an der man sehen kann, wie die Narrative über beschädigte Unterseekabel und die angeblich gefährliche „Schattenflotte“ geschaffen wurden, die dafür gesorgt haben, dass die Leser der Medien diese Piratenmethoden heute vollkommen normal finden.

Der Umgang der Medien mit diesen Drohnenangriffen unter Nutzung des Luftraums von NATO- und EU-Staaten erinnert mich an dieses Vorgehen. Eigentlich ist jedem klar, dass das eine offene Kriegsbeteiligung dieser Staaten bedeutet, aber indem die Menschen durch Medienberichte über einen gewissen Zeitraum an diese Dinge gewöhnt werden, verlieren sie diese Tatsache aus den Augen und halten dieses Verhalten für vollkommen normal.

Diese europäischen Staaten wollen Russland ganz offensichtlich dazu provozieren, den ersten Schuss abzugeben, indem sie die Ostsee für Handelsschiffe mit Ziel Russland sperren, was eine Blockade des Hafens Petersburg bedeutet, was wiederum ebenfalls ein Kriegsakt ist. Und außerdem provozieren sie Russland, indem sie der Ukraine ihre Lufträume für Angriffe auf Russland zur Verfügung stellen.

Es geht darum, Russland zum Abgeben des ersten Schusses zu provozieren, was dann unweigerlich zum Krieg Russlands mit den meisten EU-Staaten führen wird, während die USA sich da wohl raushalten wollen. Ob die Entscheidungsträger in den europäischen Hauptstädten bewusst sind, welche Folgen das haben wird?

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Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 29. März 2026 auf anti-spiegel.ru.

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Bild: militärische Drohne greift Ölindustrie an

Bildquelle: Anelo/ Shutterstock

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Die baltischen Staaten stellen der Ukraine ihren Luftraum für Angriffe auf Russland zur Verfügung

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Vorschau ansehen Dass die NATO-Staaten Polen, Litauen, Lettland und Estland der Ukraine erlauben, ihren Luftraum für Drohnenangriffe auf die russische Region St. Petersburg zu nutzen, ist ein sehr heikles Thema, denn das würde eine direkte Kriegsbeteiligung dieser Staaten bedeuten – und zwar mit allen Folgen, denn warum sollte Russland dann nicht antworten und ebenfalls Ziele in diesen […]
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Moskau wirft London und Paris Beteiligung an Raketenangriff auf Brjansk vor

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Vorschau ansehen Weitgehend unbeachtet von deutschen Medien hat die Ukraine am 10. März die russische Stadt Brjansk mit Marschflugkörpern aus britisch-französischer Produktion angegriffen. Dabei geht es um die von beiden Ländern gemeinsam entwickelten Storm Shadow (britische Bezeichnung) und SCALP (französische Bezeichnung), die die Ukraine nicht ohne Mithilfe von Soldaten aus diesen Ländern bedienen kann, wie man schon […]
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Die ukrainischen F-16 werden von Piloten aus NATO-Ländern geflogen

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Vorschau ansehen Letzte Woche haben französische und amerikanische Medien berichtet, was Experten schon lange geahnt und gesagt haben: Die an die Ukraine gelieferten F-16 werden nicht von ukrainischen, sondern von Piloten aus NATO-Ländern geflogen. Das kommt wenig überraschend, weil Experten schon zu Beginn der Versuche, ukrainische Piloten für die westlichen Maschinen auszubilden, gesagt haben, dass die Ausbildung […]
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