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Polens nukleare Ambitionen und die Selbstgefährdung Europas

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Was lange als Tabubruch galt, wird nun mit bemerkenswerter Offenheit diskutiert: ein eigenes polnisches Atomwaffenprogramm.

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Trump kündigt Seeblockade der Straße von Hormus an - CENTCOM: Blockade ab Montag

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Vorschau ansehen Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad brachten keine Einigung - nun stehen die Zeichen wieder auf Eskalation. Trump kontert das iranische Vorgehen in der Straße von Hormus.
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Bankrott & nuklear bewaffnet: Pakistan verkauft sich an die Saudis

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Pakistan ist pleite. Das Land steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Doch anstatt die massive heimische Krise zu lösen, verhökert Islamabad das Einzige, was noch funktionstüchtig ist: das eigene Militär. Für ein paar Milliarden Dollar mutiert Pakistan zur kaufbaren, nuklear bewaffneten moslemischen Söldnernation für die saudischen Öl-Scheichs.

An diesem Wochenende landete auf der saudischen König-Abdulaziz-Luftwaffenbasis ein massives Kontingent der pakistanischen Streitkräfte – inklusive Kampfjets und schwerem militärischen Gerät. Rund 13.000 pakistanische Soldaten sollen dabei helfen, die Golfmonarchie zu verteidigen. Offiziell schwadroniert das saudische Verteidigungsministerium von einem „strategischen Verteidigungspakt“, der die „Sicherheit und Stabilität“ in der Region fördern soll. Doch in Wirklichkeit ist dies eigentlich nichts weiter als ein Söldner-Geschäft auf Staatsebene.

Riad erkauft sich dadurch die dringend benötigte militärische Schlagkraft, und Islamabad bekommt das, was es zum nackten Überleben braucht: frisches Geld. Saudische und katarische Geldgeber pumpen jetzt 5 Milliarden Dollar in die chronisch leere pakistanische Staatskasse. Der Deal wurde am Freitagabend nach einem Krisentreffen zwischen dem saudischen Finanzminister Mohammed bin Abdullah al-Jadaan und Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif festgezurrt.

Pakistans Wirtschaft ist ein absoluter Sanierungsfall. Die Währungsreserven des riesigen Landes sind auf kümmerliche 16,4 Milliarden Dollar zusammengeschmolzen. Die Rechnungen stapeln sich, das Wasser steht der Regierung bis zum Hals. Die Kosten für Energieimporte explodieren – ein weiterer Kollateralschaden der jüngsten Eskalationen und der US-amerikanischen und der israelischen Angriffe auf den Iran. Gleichzeitig klopfen wütende Gläubiger an die Tür: Allein die Vereinigten Arabischen Emirate fordern bis Ende des Monats die Rückzahlung von satten 3,5 Milliarden Dollar. Pakistan hat dieses Geld nicht. Was macht man also, wenn man vor dem Staatsbankrott steht? Man vermietet quasi seine Armee.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Saudis von Islamabad militärische Hilfe erhielten. Schon im Golfkrieg 1991 schickte Pakistan Truppen, um das saudische Königreich zu verteidigen. Doch der neue Pakt hat eine völlig neue, furchteinflößende Dimension. Das Abkommen verpflichtet beide Staaten, einen Angriff auf den einen als Angriff auf den anderen zu werten. Man könnte auch sagen, Saudi-Arabien hat sich damit faktisch den Schutz einer Atommacht gekauft. Die Golfmonarchie profitiert also vom nuklearen Schutzschirm der kaufbaren, nuklear bewaffneten moslemischen Söldnernation.

Die Verlegung von Kriegsgerät und Truppen nach Saudi-Arabien hat damit auch Signalwirkung. Andere islamische Länder mit ausreichend Kaufkraft, aber schwachen eigenen militärischen Fähigkeiten könnten sich den Schutz durch die moslemischen Brüder in Islamabad ebenfalls erkaufen wollen. Doch damit steht die Welt näher an einem Atomwaffeneinsatz als jemals zuvor.

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Trump kündigt Seeblockade der Straße von Hormus an

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USA und Iran ohne Einigung: Wie geht es nun weiter?

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Vorschau ansehen Verhandlungsmarathon, aber kein Deal - die Kriegsparteien Iran und USA konnten sich vorerst nicht auf einen Weg zum Frieden einigen. Gehen die gegenseitigen Angriffe nun wieder los?
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Israeli Man Charged with Aiding Iranian Plot to Kill Former Prime Minister Naftali Bennett

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Israeli national Ami Gaydarov, 22, has been charged with participating in an Iran-backed bomb plot to murder a high-ranking Israeli official - most likely former prime minister Naftali Bennett.

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Waffenstillstand im Nahen Osten – Völkermord geht weiter | Von Hermann Ploppa

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Waffenstillstand im Nahen Osten – Völkermord geht weiter | Von Hermann Ploppa
Standpunkte 20260409 apolut
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Waffenstillstand im Nahen Osten – Völkermord geht weiter | Von Hermann Ploppa

Nachdem US-Präsident Donald Trump zunächst die iranische Zivilisation in einer einzigen Nacht für alle Zeiten vernichten wollte, hat er dann doch lieber den geordneten Rückzug angetreten. Für wie lange?

Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.

Das war ein Drama.

Was wir in den letzten Tagen erlebt haben, ist nichts weniger als eine Neuauflage der Kuba-Krise von 1962. Damals hatten die Antipoden USA und Sowjetunion sehr hoch gepokert wegen sowjetischer Marschflugkörper auf Kuba, nur wenige Kilometer entfernt von Florida. Doch damals regierte auf beiden Seiten des Kalten Kriegs eine Generation, die den Horror des Zweiten Weltkriegs noch hautnah miterlebt hat. Dieser Horror war Chruschtschow und Kennedy in Mark und Bein geschrieben. Beide wollten so etwas nie wieder erleben. Die atomare Konfrontation konnte vermieden werden. Die Welt zitterte und atmete sodann erleichtert auf.

Doch ganz anders die aktuelle Zuspitzung im Krieg der USA gegen den Iran. US-Präsident Donald Trump hatte sich in seiner kriegerischen Rhetorik selber immer noch einmal überboten. Wenn die iranischen Revolutionsgarden, diese „irren Bastarde“ wie er sich ausdrückte, nicht sofort die Meerenge von Hormuz öffneten, dann gäbe es mächtig Schläge. Im nächsten Tweet war dann schon die Rede davon, „eine ganze Zivilisation werde heute Nacht sterben und nie wieder auferstehen.“ Das wolle Trump zwar nicht, das werde aber stattfinden, wenn die Iraner nicht bis 2 Uhr nachts Mitteleuropäischer Sommerzeit die Straße von Hormuz wieder freigeben würden. Dann wurde noch eine kryptische Aussage von Vizepräsident JD Vance kolportiert. Man werde, so hieß es, „eine ganz neue Waffe“ gegen den Iran einsetzen. Die Community spekulierte, ob der junge Vizepräsident vielleicht sogar die Atombombe meinen könnte.

Jetzt waren wir also wieder bei Kuba-Krise 2.0 angelangt. Das Erschreckende daran: die Generation, die jetzt am Drücker sitzt, hat selber noch nie einen Krieg miterlebt und ist zudem ideologisch auf Apokalypse eingestellt (1). Und, was der absolute Schocker ist, was kaum jemand weiß: der Präsident der USA ist laut Verfassung dazu berechtigt, ganz alleine, ohne jede Abstimmung mit irgendwelchen anderen Instanzen wie zum Beispiel dem Parlament oder dem Obersten Gericht, die Atombombe zu zünden (2).

Dafür trägt ein Helferlein einen Koffer immer mit, auf den der Präsident jederzeit zugreifen kann. Der Präsident schnappt sich diesen Koffer, den so genannten „nuclear football“, öffnet ihn und authentifiziert sich mit einem Geheimcode. Der Befehl zum Starten der Atombomben geht an das National Military Command Center im Pentagon. Von dort geht der Startbefehl an die ausführenden Waffengattungen. Zwei Militärangehörige müssen nun exakt zur gleichen Zeit an zwei Schlössern mit zwei identischen Schlüsseln die gleiche Drehung ausführen. Und nun kann der atomare Knall losgehen. Bei der geistig-moralischen Ausstattung des derzeit amtierenden Präsidenten kann man sich leider durchaus vorstellen, dass Trump die atomare Kettenreaktion auslöst (3).

Und bereits viele Stunden vor Ablauf des Ultimatums begannen israelische Streitkräfte, systematisch Brücken und Kraftwerke sowie Basen der iranischen Revolutionsgarden zu bombardieren. Es schien alles auf den großen Knall zuzustreben. Iranische Bürger stellten sich als menschliche Schutzschilder auf die gefährdeten Brücken und vor die Kraftwerke (4). Männer, Frauen, Kinder. Sie alle mussten damit rechnen, von den skrupellosen Angreifern zusammen mit den Brücken und Kraftwerken pulverisiert zu werden. Die Lage war aus iranischer Sicht verzweifelt. Irans Präsident Massud Peseschkian gab bekannt, dass sich vierzehn Millionen Iraner bereit erklärten, ihr Leben für die Sache Irans zu opfern, sprich: Selbstmordaktionen zu starten, um die Angreifer aufzuhalten.

Auch Peseschkian selber hatte sich in die Liste eingetragen (5). Zur gleichen Zeit flüchteten viele Teheraner Bürger mit ihren Autos aus der Stadt, irgendwo hin in Richtung Kaspisches Meer, um der zu erwartenden Vernichtung durch Phosphorbomben oder gar durch die Atombombe zu entkommen. Andere Teheraner Bürger harrten demonstrativ in der Stadt aus und schwenkten iranische Flaggen. Die westliche Mainstream-Presse erzählte ihren Lesern, all diese opferbereiten Iraner seien von den „Mullahs“ zu diesen Manifestationen gezwungen worden. Was natürlich kompletter Bullshit ist. So viele Menschen kann man nicht zwingen. Schon gar nicht im Chaos eines Krieges. Die westlichen Hofpoeten können sich einfach nicht vorstellen, dass es noch Menschen gibt, die gewisse Dinge aus tiefer Überzeugung tun – ohne dafür Geld zu verlangen.

Die Kunden der westlichen Mainstream-Hofpoeten, die breite Masse zum Beispiel in Deutschland, verfolgte in diesen entscheidenden Stunden ein Pokalspiel zwischen dem spanischen Verein Real Madrid und „unseren“ Champions von Bayern München. Die Tatsache, dass „wir“ in Madrid das Hinspiel gewonnen haben, kombiniert mit der sedierenden Wirkung eines oder zweier guter deutscher Biere, sorgte für die nötige Bettschwere, um das Drama im Nahen Osten zu überschlafen.

Unentschieden zwischen der Epstein-Mannschaft und dem Iran

Als die Deutschen wieder erwachten, hatte der Schiedsrichter Pakistan das Spiel zwischen der israelisch-amerikanischen Mannschaft und dem Iran unterbrochen. US-Präsident Trump erklärte in den freundlichsten Worten, dass man sich nun mit dem Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt habe. Das bestätigte dann auch der iranische Außenminister Abbas Aragtschi in ebenfalls recht höflichen Worten. Nun will man sich ab morgen im pakistanischen Islamabad treffen, Iraner und US-Amerikaner, um zu schauen, ob sich auch langfristig ein Frieden aushandeln lässt. Der erste Ertrag für die USA: die Straße von Hormuz ist für die nächsten zwei Wochen auch für die Amerikaner wieder frei befahrbar. Das ist wichtig für Trump. Die amerikanischen Farmer, bislang eifrige Trump-Wähler, bekommen nun ihren sehnsüchtig erwarteten Kunstdünger. Die Autofahrer tanken vielleicht schon bald wieder billiges Benzin. Der erste Ertrag für Iran kann sich auch schon sehen lassen. Denn der Iran ist ab jetzt für alle Zukunft berechtigt, zusammen mit Nachbarland Oman von den durch die Meerenge fahrenden Schiffen saftige Zölle abzukassieren. Das bringt gutes Geld, um die ramponierte Staatskasse des Iran und von Oman zu aufzufüllen.

Trump hat wohlwollende Prüfung der iranischen Forderungen für einen dauerhaften Frieden zugesagt. Das Wohlwollen wird vermutlich nicht lange vorhalten, wenn Trump sich die iranische Position erst einmal von seinem Schwiegersohn Jared Kushner und seinem Immobilien-Spezi Steve Wittkoff erklären lässt. Zwischen den amerikanischen Forderungen für einen Frieden und den entsprechenden Forderungen der Iraner liegen Welten. Es geht eigentlich nur entweder das eine oder das andere. Die Position der Amerikaner: der Iran soll seine Nukleartechnologie zurückfahren und sich von den Amerikanern mit Nukleargeschirr versorgen lassen. Der Iran soll in Zukunft nur noch Raketen geringer Reichweite in seiner Waffenkammer haben. Mit anderen Worten: der Iran soll sich ausgerechnet gegenüber den USA nuklear vollständig entkleiden und auf glaubhafte Abschreckung durch Raketen verzichten. Nach bisherigen leidvollen Erfahrungen der Iraner mit den Amerikanern geht das nun gar nicht.

Und wenn Trump erst einmal zu begreifen beginnt, was die Iraner in ihren zehn Punkten von ihm verlangen, wird ein erneuter Zornesausbruch schwer zu vermeiden sein. Denn die Iraner verlangen:

  • Eine bindende Verpflichtung der USA, auf weitere Aggressionen gegen den Iran zu verzichten.
  • Die USA erkennen dauerhaft an, dass in Zukunft der Iran das Vorrecht genießt, die Meerenge von Hormuz zu kontrollieren.
  • Die USA erkennen das Recht des Iran an, ihre Nuklearbestände anzureichern.
  • Die USA heben alle primären Sanktionen auf. Heißt: die US-Regierung verbietet amerikanischen Unternehmen nicht länger, Geschäfte mit dem Iran zu machen.
  • Die USA heben alle sekundären Sanktionen auf. Soll heißen: die USA hören auf, alle Firmen weltweit zu bestrafen, die mit dem Iran Geschäfte machen.
  • Aufhebung bisheriger Sanktionen der Vereinten Nationen gegen den Iran.
  • Aufhebung von Resolutionen des Vorstandes der internationalen Energiebehörde IAEA gegen Iran.
  • Die Freigabe aller eingefrorenen iranischen Vermögenswerte und Besitztümer im Ausland.
  • Den endgültigen Abzug aller US-Streitkräfte aus der Region um den Persischen Golf.
  • Ende des Krieges der USA an allen Fronten, einschließlich des Krieges gegen die mit Iran verbündeten Achse des Widerstands – also auch gegen Hisbollah und gegen Ansar Allah im Jemen.

Diese Forderungen sind natürlich für die USA ein absolutes No-Go. Diesen Forderungen nachzukommen wäre ja eine schlimmere Demütigung von Uncle Sam als Vietnamkrieg und Rausschmiss durch die afghanischen Taliban zusammen genommen.

Es ist nach allen bislang gemachten Erfahrungen eher unwahrscheinlich, dass die USA an einer dauerhaften Friedensordnung in Nahost wirklich interessiert sind. Im letzten Sommer hatte die US-Verhandlungsdelegation der iranischen Seite vorgegaukelt, eine Einigung sei fast in trockenen Tüchern. Entspannt und zufrieden flogen die iranischen Delegierten nach Hause ins Wochenende. Doch diese Erholungspause überlebte kein einziger iranischer Delegierter. Denn die USA ermordete sie alle mit Präzisionsschlägen. Das war der Auftakt des israelisch-amerikanischen Zwölftage-Krieges gegen Iran. Und im jetzigen Krieg dieselbe Nummer. Wieder attackierten die Amerikaner den Iran, mitten in noch laufenden Verhandlungen. Es ist so gut wie ausgeschlossen, dass die momentane Waffenruhe lange hält. Israel hat sofort angekündigt, sich nicht an irgendwelche Vereinbarungen zu halten. Das Netanyahu-Regime setzt seine völkermörderische Praxis im Gaza-Streifen, in der Westbank und im Süd-Libanon ungehindert fort.

Gegen Netanyahu liegen Strafbefehle vor. Nur die Immunität als Regierungsmitglied schützt ihn vor juristischer Verfolgung. Netanyahu muss den Krieg ad infinitum fortsetzen. Israel untergräbt jede Waffenruhe. Denn wenn die USA sich tatsächlich aus dem Nahostkrieg zurückziehen sollten, wäre die weitere Kriegsführung für ein Groß-Israel nicht mehr ganz so leicht und straflos durchzuführen. Israel selber hat mehr als genug Probleme. Der Mythos vom flächendeckenden Schutz aller Israelis durch den so genannten Eisernen Dom ist angeschlagen. Die Staatsfinanzen sind zerrüttet. Und die Bevölkerung gespalten wie noch nie (6).

Dieser Waffenstillstand ist nichts weiter als eine Spielpause. Die Waffenlager werden wieder aufgefüllt. Treibstoff zugekauft. Neue Munition angelegt. Und die Trainer können ihren Spielern in Ruhe neue taktische Regeln erklären.

Und wir haben ein bisschen Zeit, um unseren Widerstand gegen jede Form von Aufrüstung und Krieg weiter auszuarbeiten. Ich jedenfalls möchte den Dritten Weltkrieg nicht. Ich habe in meiner Kindheit noch die schrecklichen Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges miterlebt. Das brauche ich nicht. 

Quellen und Anmerkungen 

(1) https://apolut.net/kreuzzug-von-armageddon-gegen-den-iran-von-hermann-ploppa/

(2) https://www.congress.gov/crs-product/IF10521?utm_source=chatgpt.com

(3) https://www.lemonde.fr/en/international/article/2026/04/08/the-president-of-the-united-states-is-clearly-insane-donald-trump-s-escalatory-rhetoric-raises-questions-over-his-mental-health_6752200_4.html

(4) https://www.youtube.com/watch?v=QSOr57IA7Ao

(5) https://www.youtube.com/shorts/x3ikSdpxITU

(6) https://apolut.net/netanyahu-der-zerstoerer-von-hermann-ploppa/

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: NATIONAL HARBOUR, MD, USA- 24. Februar 2024: Donald Trump spricht im CPAC über seinen Plan, den aktuellen Präsidenten Joe Biden im November zu besiegen.

Bildquelle: Jonah Elkowitz / shutterstock

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Uncut #63: Heute mit Hermann Ploppa | Schafft die SPD bald noch die 5%?

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Uncut #63: Heute mit Hermann Ploppa | Schafft die SPD bald noch die 5%?
Uncut 63 hermann ploppa apolut
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Uncut #63: Heute mit Hermann Ploppa | Schafft die SPD bald noch die 5%?

„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.“

Mit diesem Credo ist das wöchentliche apolut-Format UNCUT im wesentlichen auf den Punkt gebracht.

Die apolut-Redaktion stellt einmal die Woche einem bekannten Influencer – diese Woche Hermann Ploppa – eine Handvoll Fragen, die in der öffentlichen Debatte aktuell die Top-Themen markieren. Dann erhalten wir dazu völlig subjektive Antworten und stellen diese online. That’s it.

Im Anschluss setzten wir auf eine lebhafte Diskussion bei den Konsumenten des Formates, denn die von uns veröffentlichten Antworten entsprechen in der Regel nicht dem aktuellen Mainstream-Narrativ, noch geben sie vor, DIE Wahrheit zu sein.

Sie geben jede Woche die subjektive Meinung des Befragten zum besten. Und damit das Meinungsspektrum möglichst breit bleibt, wechseln jede Woche die Befragten.

Wir wünschen gute Unterhaltung und spannende Diskussionen an den Stammtischen und in den Foren!

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Danke, Iran! | Von Hermann Ploppa

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Danke, Iran! | Von Hermann Ploppa
Apolut 20260326 SP Montag
0:00
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Danke, Iran! | Von Hermann Ploppa

Die unerwartete Ausdauer und Intelligenz der iranischen Kriegsführung hat nicht nur Schwächen des Wertewestens aufgedeckt. Der iranische Vorstoß eröffnet uns Chancen, die totalitären Machenschaften westlicher Militärs, Politiker und Plattformkapitalisten zu stoppen.

Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.

Wer hätte das gedacht? Der militärisch hoffnungslos unterlegene Iran kann sich gegen den Goliath USA erfolgreich behaupten. Der globale Süden horcht auf. Der eben noch großkotzig auftretende Hegemon und sein symbiotischer Zwillingsbruder Israel – beide befinden sich im Stresstest. Der Mythos der Unbesiegbarkeit der weißen Herrenmenschen ist in wenigen Tagen zerplatzt.

Doch sind die Verluste auf iranischer Seite unerträglich. Die Führer der schiitischen Geistlichkeit sind von den respektlosen, absolut pietätlosen Angreifern ausgelöscht worden. Die zivile Infrastruktur ist in weiten Bereichen ruiniert. Die Ölraffinerie in der Nähe der iranischen Hauptstadt Teheran ist in Flammen aufgegangen. Das ausgetretene Öl regnete auf die Straßen und Häuser Teherans herunter. Flammenwellen loderten auf den Straßen. Der schwarze Regen hat den Tag zur Nacht gemacht. Die Menschen mussten das Gift einatmen. Wie viele Menschen werden an den Folgen dieser Vergiftung sterben?

Und trotzdem bleiben die Iraner standhaft. Ähnlich wie die Russen, Chinesen oder Vietnamesen sind die Iraner extrem leidenstolerant und setzen sich in kollektiver Intelligenz gegen ihre erneute Unterwerfung zur Wehr. Der Kern des Irans befindet sich jetzt unter der Erde. Die Höhlen in den Bergen Irans kann keine noch so zerstörerische Atombombe der USA erreichen. Die Iraner hatten nie irgendwelche Illusionen über die Perfidie des Westens. In nunmehr 47 Jahren bereiteten sie sich systematisch auf einen Angriff der USA und Israel vor. Dabei haben sie jedoch auf die Entwicklung der Atombombe verzichtet. Das war ein Fehler. Hätten sie als glaubwürdige Abschreckung die Atombombe in ihrem Arsenal, dann würde tatsächlich niemand wagen, den Iran anzugreifen. Die Mädchen aus der bombardierten Schule würden noch leben. Die iranischen Kadetten, die die Amerikaner vor der Küste Sri Lankas außerhalb jeden Rechts in ihrer zerschossenen Korvette elend ersaufen ließen, wären noch am Leben.  

Die Kosten für den Wertewesten

Da genügte die pure Ankündigung der iranischen Revolutionsgarden, die Meerenge von Hormuz zu schließen. Und schon war klar, dass keine Versicherung dafür aufkommt, wenn die Revolutionsgarden tatsächlich ein Schiff versenken würden. Alleine diese monetäre Waffe hat schon ausgereicht, um weltweit eine Unterbrechung der Lieferketten anzustoßen. Kein Schuss musste abgefeuert werden. So warten die amerikanischen Farmer jetzt auf Dünger (1). Vergeblich. Denn Schiffe können keinen Dünger durch die Meerenge von Hormuz bringen. Die Farmer in den USA sind aber meistens Trump-Wähler. Sie werden sich bei Trump bedanken.

Doch viel schmerzlicher für die US-Wirtschaft ist der Kollaps der arabischen Scheichtümer am Persischen Golf. Niemand hat anscheinend damit gerechnet, dass die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Saudi-Arabien, Katar oder Bahrain so massiv unter Beschuss der Iraner geraten würden. Es gibt keine effektive Luftabwehr. Man war sich so sicher. So sicher, dass man nicht einmal Luftschutzräume in den Scheichtümern eingerichtet hat. Die USA hatten ihre gesamte Defensivkraft auf Israel konzentriert. An die Araber hatten die Amerikaner nicht gedacht. Das stößt bitter auf bei den Arabern.

Doch auch die US-Streitkräfte mussten Federn lassen. In den ersten zwei Wochen des aktuellen Iran-Kriegs hat Iran US-Militärbasen in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Saudi-Arabien zerstört und dabei einen geschätzten Schaden von 800 Millionen Dollar angerichtet (2). Öl- und Gasfelder in Saudi Arabien und Katar wurden schwer getroffen und müssen ihre Produktion einstweilen herunterfahren. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten auf Diversifizierung ihrer Wirtschaft gesetzt. Man war auf gutem Wege, zum Verkehrsknotenpunkt zwischen Europa und Asien aufzusteigen. Sogar Tourismus blühte in den künstlichen Landschaften, die aus den Lagunen gestampft wurden. Start Up-Unternehmen wollte man anlocken. Wer in der Finanzwelt etwas auf sich hielt, der kaufte sich in Dubai ein Apartment. Geld wurde abgelaicht bei den vielen aus dem Boden gewachsenen Bankfilialen.

Das ist jetzt alles mit einem Schlag vorbei. Rette sich wer kann. Flüge auf dem Drehkreuz Dubai sind auf unbestimmte Zeit gecancelt. Urlaub will sicher auch keiner mehr machen zwischen pfeifenden Geschossen. Und von den aufstrebenden Firmengründern sieht man auch nur noch Kondensstreifen am Horizont. Das Geld wird jetzt woanders gehortet. Es hat sich nicht ausgezahlt, den Amerikanern den eigenen Sandboden für den militärischen Aufmarsch gegen den Nachbarstaat Iran zu überlassen. Nun stehen die begossenen Scheichs da. Keine Versicherung wird irgendeinen Schaden begleichen. Die War Exclusion Clause im Kleingedruckten der Versicherungspolice besagt, dass die Versicherungen keinen durch kriegerische Handlungen verursachten Schaden ersetzen werden. Das müssen die Scheichs nun stattdessen aus der eigenen Schatulle bezahlen. Und besagte Schatulle wurde bislang üppig befüllt durch die Einnahmen aus der Öl- und Gasförderung. In einigen Scheichtümern werden noch nicht einmal Steuern von den Bürgern erhoben. Die üppigen Gewinne aus dem Öl- und Gasverkauf sind in US-amerikanischen Staatspapieren angelegt. Oder aber in Zukunftsbranchen wie zum Beispiel Künstliche Intelligenz. Die US-amerikanische Vormachtstellung im IT-Bereich gründet im Wesentlichen auf dem Überschussgeld der Scheichtümer. Und da wird es jetzt auch recht schmerzlich für die USA. Denn bereits fest eingeplante arabische Investitionen in US-amerikanische Zukunftsprojekte müssen dummerweise statt in Übersee jetzt für die Reparatur der angeschlagenen Infrastruktur in Arabien investiert werden. Inwieweit sich der gebremste arabische Geldfluss auf die  Entwicklung der Künstlichen Intelligenz auswirken wird, ist noch unklar. Es könnten aber für Nvidia und OpenAI höchst ungemütliche Zeiten anbrechen. 

Schwere Rückschläge für die Cloud-Technologie

Eine Nachricht ging unter im Nebel des Kriegs: die iranischen Revolutionsgarden haben insgesamt drei Rechenzentren von Amazon in Dubai und in Bahrain zerstört (3). Wieso Amazon? Nun, wir kennen alle aus eigener Erfahrung Amazon als das weltweit größte Online-Versandhaus. Doch hat sich Amazon mittlerweile ein zweites Standbein mit seinem Ableger Amazon Web Services (AWS) geschaffen. Damit ist Amazon einer der größten Anbieter von kommerzieller Cloud-Infrastruktur. Neben Amazon Web Services gibt es auf diesem Gebiet vor allem die Unternehmen Microsoft Azure und Google Cloud. Clouds, also wörtlich: Wolken – das sind Rechenzentren mit gigantischer Speicherkapazität, die extrem schnelle Rechenvorgänge anbieten. Jeder kann sich dort Kapazitäten mieten. Clouds sind zunächst einmal absolut wertneutrale Werkzeuge. Entscheidend ist was die Kunden damit machen. Die Wolken wickeln komplexe Finanztransaktionen ab. Die Wolke konzipiert in Windeseile Großprojekte. Man kann aber auch die Bevölkerung in bislang ungekannter Schnelligkeit und hoher Feinauflösung unter die Lupe nehmen und ausspionieren. Und dann anhand gewonnener Daten letztlich die gesellschaftliche Entwicklung im eigenen Interesse manipulieren.

Doch vor allem die fortgeschritteneren Militärs dieser Welt haben die Wolken für sich abgeschöpft. Und das ist exakt der Grund, warum die ausgefuchsten Iraner sich die Amazon-Rechenzentren zur Brust genommen haben. Denn gerade im Nahen Osten ballen sich die Rechenzentren zusammen. Und diese Rechenzentren dienen bevorzugt den USA und Israel für ihre Kriegsführung. Die Rechenzentren bieten die Infrastruktur, in der der Krieg gegen den Rest der Welt dank Künstlicher Intelligenz automatisiert wird. Eigenständige Maschinen machen Kriegsopfer ausfindig und töten sie dann anhand ihrer seelenlosen Algorithmen. So kam es vor, dass ein Stadtpark in Teheran heftig bombardiert wurde. Dieser Stadtpark heißt „Polizei-Park“. Dort befindet sich aber keinerlei Polizei oder anderes bewaffnetes Personal. Der Kollege KI war durch den irreführenden Namen zu seinem blinden Abwurf animiert worden.

Der skrupellose Genozid, der jetzt gerade gegen den Iran und den Libanon von Israel verübt wird, kommt nicht von Ungefähr. Dieser Genozid folgt einem Muster, das zuvor im Krieg gegen die Bevölkerung des Gazastreifens jahrelang ausprobiert und weiterentwickelt wurde. Das Unternehmen trägt den Namen ‚Project Nimbus‘. Eine Kooperation von Amazon Web Services mit der israelischen Regierung. Unter Beteiligung der beiden israelischen Rüstungskonzerne Israel Aerospace Industries und Rafael Advanced Defence Systems. Die Palästinenser werden komplett beobachtet und durchleuchtet. Die israelischen Siedler erhalten genaue Information über ihre palätinensischen Opfer.

Samer Abdelnour resümiert: 

„Israels Regime der Apartheid und militärischen Besatzung unterwirft sechs Millionen Palästinenser einer extremen Überwachung und Gewalt, und dies dient als Versuchslabor für die Entwicklung, Erprobung und das Testen von Waffen, die später als ‚praxiserprobt‘ auf dem globalen Rüstungsmarkt verkauft werden. Darüber hinaus vertieft die rasante Digitalisierung und der Einsatz von KI für militärische Zwecke die Globalisierung von Gewalt und erweitert die Mitschuld an Gewalt auf erschreckende Weise, indem Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Servern und Code unsichtbar gemacht werden. Ein Beispiel hierfür ist das ‚Projekt Nimbus‘, eine israelische Initiative zur Integration von Cloud Computing und KI in die Abläufe staatlicher Behörden, einschließlich Militär und Polizei.“ (4)

Dieser Einsatz der Cloud-Technologie zur Unterwerfung von ganzen Völkern stieß schon im Jahre 2021 auf massiven Widerstand bei Mitarbeitern von Amazon Web Services und bei Microsoft. Die Mitarbeiter wandten sich mit einem anonymen Alarm-Brief an die Weltöffentlichkeit und protestierten gegen die perfide Verwendung der Cloud-Technologie für unmenschliche Ziele. In dem Offenen Brief schreiben die schockierten Mitarbeiter: 

„In Fortsetzung dieses Musters haben unsere Arbeitgeber einen Vertrag namens ‚Projekt Nimbus‘ unterzeichnet, um gefährliche Technologie an das israelische Militär und die israelische Regierung zu verkaufen. Dieser Vertrag wurde in derselben Woche unterzeichnet, in der das israelische Militär Palästinenser im Gazastreifen angriff – dabei kamen fast 250 Menschen ums Leben, darunter mehr als 60 Kinder. Die Technologie, zu deren Entwicklung sich unsere Unternehmen vertraglich verpflichtet haben, wird die systematische Diskriminierung und Vertreibung durch das israelische Militär und die israelische Regierung für die Palästinenser noch grausamer und tödlicher machen.
‚Project Nimbus‘ ist ein Vertrag im Wert von 1,2 Milliarden Dollar über die Bereitstellung von Cloud-Diensten für das israelische Militär und die israelische Regierung. Diese Technologie ermöglicht eine verstärkte Überwachung und unrechtmäßige Datenerfassung von Palästinensern und erleichtert die Ausweitung der illegalen israelischen Siedlungen auf palästinensischem Land.“ (5)

Dieser Weckruf ging in der allgemeinen Erregung über die Corona-Politik leider vollkommen unter. Doch wir sollten diese Gefahr ernst nehmen. Denn wir brauchen nicht zu glauben, dass diese dystopische Entwicklung an uns vorübergehen wird. Was in Palästina und jetzt im Libanon und dem Iran erprobt wird, richtet sich auf lange Sicht auch gegen uns. Die dort erprobten automatisierten Massenunterdrückungs- und vernichtungstechniken werden über kurz oder lang auch gegen uns eingesetzt. Jeder Organismus strebt nach Wachstum. So auch die militarisierte Cloud-Technologie. Das Perfide liegt darin, dass unsere ganz persönlichen, ganz privaten Daten auf derselben Plattform liegen wie die militärischen Anwendungen. Das beschreibt die Zeitschrift Fortune in eindringlicher Weise: 

 „Die Grenze zwischen kommerziellem Cloud-Computing und militärischen Operationen ist weitgehend verschwunden. Die ‚Joint Warfighting Cloud Capability‘ des Pentagons und seine ‚Joint All-Domain Command and Control‘-Netzwerke laufen auf derselben kommerziellen Infrastruktur, die auch Banken und Fahrdienst-Apps nutzen. Unterdessen haben mehrere Nachrichtenagenturen berichtet, dass das US-Militär während der Angriffe auf den Iran das KI-Modell ‚Claude‘ von Anthropic – das auf AWS läuft – für nachrichtendienstliche Auswertungen, Zielidentifizierung und Kampfsimulationen eingesetzt habe.“ (6)

Kurz und knapp: die Militärs bezahlen die Party auf der Computer-Wolke. Der Militarismus frisst sukzessive das Zivilleben auf. Die Iraner sind auf Leben und Tod bereits jetzt mit dieser dystopischen Bedrohung konfrontiert. Und die Iraner halten tapfer Stand. Indem sie die Finanzierungsgrundlagen dieser faschistoiden Technik aufmischen und aufhalten, kämpfen sie durchaus auch für unsere Freiheit. Das klingt nach all dem Mainstream-Framing von der „Verabscheuungswürdigkeit des Mullah-Regimes“ erst mal ganz schön gewöhnungsbedürftig. Wer sich dieses Framing von der Verabscheuungswürdigkeit zu eigen macht, beteiligt sich an der notorischen Dehumanisierung des Kriegsgegners. Der schiebt einen Riegel vor sein Mitgefühl für die Iraner. Die Iraner kämpfen jedoch um ihr Überleben und ihre Würde als freie Nation. Das ist für die schaurige neue Epstein-Welt natürlich etwas gänzlich Exotisches, gewiss. Aber der Faszination undomestizierter Menschen im Iran sollten wir uns nicht verschließen. 

Quellen und Anmerkungen

(1) https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/iran-krieg-entzieht-us-landwirten-bezahlbaren-duenger-kurz-vor-der-fruehjahrsaussaat-ce7e5fd3da80f02d

(2) https://timesofindia.indiatimes.com/defence/international/800-million-blow-us-military-infrastructure-in-middle-east-heavily-damaged-from-iran-strikes/articleshow/129729861.cms?utm_source=chatgpt.com

(3) https://www.reuters.com/world/middle-east/amazon-cloud-unit-flags-issues-bahrain-uae-data-centers-amid-iran-strikes-2026-03-02/?utm_source=chatgpt.com

(4) https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/01708406221131938

(5) https://www.theguardian.com/commentisfree/2021/oct/12/google-amazon-workers-condemn-project-nimbus-israeli-military-contract

(6) https://fortune.com/2026/03/09/irans-attacks-on-amazon-data-centers-in-uae-bahrain-signal-a-new-kind-of-war-as-ai-plays-an-increasingly-strategic-role-analysts-say/?utm_source=chatgpt.com

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Blick auf die Iranische Hauptstadt

Bildquelle: Faraz Habiballahian/ shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)

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„Klimaschock“ bedeutet, dass das Wetteramt mehr von Ihrem Geld braucht, um sich mehr als je zuvor zu irren

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Von Jo Nova

Die Wetterpropheten haben sich einen neuen gruseligen Spendenbegriff ausgedacht – „Klima-Schock“. Er ist vielseitig: Er dient als praktische Ausrede für ihre Misserfolge und gleichzeitig als Bitte um mehr Geld

Im Grunde braucht das australische Wetteramt (Bureau of Meteorology BOM) mehr Geld von Ihnen, weil es sich mehr denn je irrt. Dieselben Experten, die Ihnen noch weismachen wollten, es sei einfach nur Physik , behaupten jetzt, das Klima habe sich auf unerwartete Weise verändert, was ihre Prognosen zusätzlich erschwert. Was für ein Pech…

Wo lagen vor dreißig Jahren ihre Prognosen bezüglich des „Klimawandels, der ihre Vorhersagen des Wetteramt beeinflussen würde“?

„Klima-Schleudertrauma“ macht australische Wettervorhersagen zunehmend unberechenbar und kostspielig

7 News in Australia

Die Australier stehen vor einer neuen Klimarealität, in der traditionelle Wettermuster nicht mehr gelten. Wissenschaftler warnen davor, dass ein „Klima-Peitscheneffekt“ saisonale Vorhersagen zunehmend unzuverlässig und kostspielig macht

Dieses Phänomen stellt Meteorologen vor die Herausforderung, vorherzusagen, was als Nächstes kommt, da es je nach Jahreszeit Überschwemmungen, Brände, Stürme, oder Rekordhitze, Dürre oder gar Schneefall mit wenig Vorwarnung mit sich bringen kann.

Das klingt nach einer endlosen Ausrede. Das australische Wetteramt (BOM) war ohnehin nie in der Lage, saisonale Vorhersagen zu treffen, und den Begriff „Klimawandel“ gab es erst, als man einen neuen, düsteren Marketingbegriff brauchte, um Panik zu verbreiten.

Jetzt haben sie einen neuen 77 Millionen Dollar teuren Supercomputer – anscheinend wird die Lage nicht besser.

Schauen wir uns doch mal an, wie genau ihre Vorhersagen für einen ungewöhnlich trockenen Mai drei Monate im Voraus waren : Das war wohl reiner Zufall. Der Regen fiel, wo er fiel, und das australische Wetteramt konnte es nicht vorhersagen.

Seasonal accuracy of BOM forecasts. May. Rainfall.

Vorhersagegenauigkeit am Standort Old BoM

Die Wahrheit ist, dass das Wetteramt nicht verlieren kann, was es nie besessen hat.

Sie konnten australische Saisonprognosen noch nie sechs Monate im Voraus erstellen, da diese vollständig von der Pazifischen Oszillation bestimmt werden und sie keine Ahnung haben, was dieses größte Wetterphänomen der Erde verursacht. Das australische Wetteramt (BoM) kann nur schätzen, ob eventuell El Niño den nächsten Sommer mit besonders heißen Temperaturen einläutet.

Stellen Sie sich vor, wie anders es wäre, wenn der Wetterdienst sagen könnte, dass 2027 ein mildes Jahr wird, 2028 aber ein extrem heißes Jahr? Denken Sie an die Landwirte…!

Wenn das australische Wetteramt sich die Mühe machen würde, die Genauigkeit seiner Vorhersagen grafisch darzustellen, würde es wahrscheinlich Zyklen in seiner Fähigkeit feststellen, die mit dem Pazifik kommen und gehen und nichts mit CO2 zu tun haben.

Der Klimawandel-Schock ist ein Marketingtrick, keine wissenschaftliche Variable.

Das Wetteramt mag sich zwar von der übertriebenen Darstellung des „Peitscheneffekts“ distanzieren und so tun, als handele es sich um journalistische Freiheit, aber sie beschweren sich nie, wenn die großen Medienkonzerne den ganzen unheimlichen Zauber einer neuen „Klimarealität“ verkaufen.

Je mehr Geld wir in das Wetteramt investieren, desto schlimmer wird es. Denken Sie nur an die 96 Millionen Dollar teure Überarbeitung ihrer Website  eine Überarbeitung, die keiner leiden kann.

Vermutlich wollen sie nicht, dass ich erwähne, dass die alte Website unter reg.bom.gov.au immer noch erreichbar ist (und wir unsere 96 Millionen Dollar zurückhaben wollen).

https://joannenova.com.au/2026/03/climate-whiplash-means-bom-needs-more-of-your-money-to-be-more-wrong-than-ever-before/

PS:
YouTube zeigt hier auch den Regentanz eines Schamanen

Kommentar von Dipl.-Met. Christian Freuer: Dieser Beitrag aus Australien reflektiert eine Verhaltensweise, die man auch hierzulande finden kann – aber nicht von den Meteorologen vulgo „Wetterpropheten“ allgemein!! Ich zum Beispiel verwahre mich gegen den Vorwurf, nach über 40 Jahren (!) im Wettervorhersagedienst mir „einen neuen gruseligen Spendenbegriff ausgedacht“ zu haben! Kein wirklicher Prognostiker wird diesem Unsinn folgen, und ich weiß von vielen meiner Kollegen, dass sie genauso nach bestem Wissen und Gewissen Wettervorhersagen erstellen. Niemand von uns verwendet den Terminus „Klima-…“ mit irgendeinem Anhängsel wie „…Schock“ oder so! Anders sieht es natürlich in den Chef-Etagen der Wetterdienste aus, die leider auch das Sagen bzgl. Politik (von der sie ja abhängig sind) und Medien haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Kollegen beim BoM – sofern sie nicht nur ihre Karriere fördern wollen – genauso ernsthaft bemüht sind, richtige Prognosen zu erstellen. Natürlich kommen sie nie zu Wort oder – wie beim DWD! – haben einen Maulkorb verpasst bekommen. Und außerdem: Alle diese Leute wissen ganz genau, dass Wettervorhersage NICHT Klimavorhersagen sind!

Ich danke Herrn Demmig für seine freundliche Erlaubnis, diesen Kommentar gleich unter seine Übersetzung zu schreiben.

Der Beitrag „Klimaschock“ bedeutet, dass das Wetteramt mehr von Ihrem Geld braucht, um sich mehr als je zuvor zu irren erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Afghanistan accuses Pakistan of killing hundreds in Kabul hospital strike

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A reported airstrike on a hospital in Afghanistan that allegedly left hundreds dead is drawing growing scrutiny, not only over the strike itself but over what critics describe as a muted international response.

Afghanistan’s Taliban-led government said more than 400 people were killed and hundreds were wounded after a strike hit the Omid Hospital, a major drug rehabilitation facility in Kabul, Afghanistan, according to Reuters. Civilians, including children, also have been killed in escalating cross-border strikes in Pakistan, The Associated Press reported. 

The casualty figures have not been independently verified.

The strike comes amid a rapidly escalating military campaign between Pakistan and Afghanistan that has intensified over the past three weeks.

INDIA STEPS UP DIPLOMATIC RELATIONS WITH THE TALIBAN AS RIVAL PAKISTAN LOSES INFLUENCE IN AFGHANISTAN

Cross-border airstrikes and clashes have expanded across multiple provinces, with Pakistan targeting what it says are bases of the Tehrik-e-Taliban Pakistan (TTP), a militant group responsible for attacks inside Pakistan and designated as a terrorist organization by the U.S. The Taliban government has accused Islamabad of violating Afghanistan’s sovereignty.

At a United Nations briefing Wednesday, a U.N. spokesperson said the conflict has now entered its third week, with widespread civilian impact. More than 115,000 people have been displaced, more than 300 shelters damaged or destroyed, and at least 25 health facilities closed or disrupted due to the fighting, according to U.N. humanitarian agencies.

Pakistan has denied targeting a hospital, saying the operation struck militant infrastructure.

"Since the beginning of this counterterrorism campaign, Pakistan has sought to defend and protect the people of Pakistan … by targeting terrorists and terrorist infrastructure that are incubated and nurtured by the Afghan Taliban," the prime minister’s spokesperson Mosharraf Zaidi told Fox News Digital.

PAKISTAN DECLARES 'OPEN WAR' ON AFGHANISTAN IN RESPONSE TO TALIBAN'S RETALIATORY STRIKES

Zaidi said the strike targeted weapons and ammunition at Camp Phoenix in Kabulm Afghanistan, and insisted, "There are no civilian hospitals in Camp Phoenix," adding that reports of a rehabilitation facility being hit may be due to "secondary explosions" from stored weapons.

The United Nations on Wednesday, two days after the attack, condemned the reported strike, with Secretary-General António Guterres, through a spokesperson, "strongly condemning" an airstrike that "reportedly resulted in the death (and) injury of civilians at a hospital," and calling for an independent investigation.

Still, some analysts say the response does not match the scale of the incident.

"U.N. officials swiftly condemned U.S. and Israeli strikes on Iran’s regime as unlawful ‘aggression’ … Yet Pakistan’s airstrike on Kabul’s Omid Hospital — killing over 400 civilians — has drawn only a belated ‘strong condemnation’ … and standard pleas for ‘de-escalation’," Executive Director of UN Watch Hillel Neuer told Fox News Digital.

"This restrained response — no personal outrage from Guterres, no emergency session naming Pakistan, and no equivalent chorus from U.N. rapporteurs, or agencies like WHO, U.N. Women, and UNICEF — reveals rank hypocrisy," he said. "When hundreds of vulnerable Afghans die in a hospital, the U.N. offers measured words. Yet when the U.S. or Israel can be blamed — justifiably or not — the condemnation is immediate and overwhelming. When some victims matter far more than others, the U.N. reveals its cynical political agenda. This double standard doesn’t uphold human rights, it erodes them." 

Australian human rights lawyer Arsen Ostrovsky echoed that criticism in a post on X, calling the strike "an absolute massacre," while noting what he described as a lack of global outrage: "World outrage? Zero. Could barely muster p17 in the newspaper here."

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Deadly blasts at market and hospital raise fears of renewed Boko Haram insurgency in Nigeria

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Nigeria suicide bombings killed at least 23 people and wounded more than 100 others in Maiduguri, officials said Tuesday, as a Christian nonprofit leader warned the violence highlights ongoing religious persecution.

The Associated Press reported that one of the deadliest attacks on Maiduguri in recent history involved explosions in crowded areas on Monday night, including a major market in the capital of Borno state and the entrance to the University of Maiduguri Teaching Hospital.

Borno police spokesperson Nahum Kenneth Daso said in a statement that the wounded "sustained varying degrees of injuries," blaming the attacks on suspected suicide bombers.

President Bola Tinubu, who departed Nigeria on Tuesday for a two-day state visit to the United Kingdom, offered condolences to the victims and instructed security chiefs to "take charge of the situation" in Maiduguri.

AFRICA’S CHRISTIAN CRISIS: HOW 2025’S DEADLY ATTACKS FINALLY DREW GLOBAL ATTENTION AFTER TRUMP’S INTERVENTION

"The Monday attacks were desperate acts of the evil-minded terrorist groups," Tinubu said. "Our gallant military and civilian task forces will curtail and put them down."

While no group has claimed responsibility, the AP reported suspicion has fallen on the Boko Haram jihadi group, which launched an insurgency in northeastern Nigeria in 2009 to enforce its radical interpretation of Shariah law.

Since launching its insurgency, Boko Haram has grown stronger, with thousands of fighters and multiple factions, some aligned with the Islamic State group.

NIGERIA’S FIRST LADY SAYS US STRIKES WERE A ‘BLESSING,' WELCOMES COLLABORATION WITH TRUMP

The explosions on Monday night began at about 7:30 p.m. at the entrance of the teaching hospital. A few minutes later, a second and third blast followed at the Monday Market and a nearby post office hub, both about 2.5 miles from the hospital.

Caleb Jonah, who survived the explosion at the hospital entrance, told the AP he suffered injuries to his legs and hands.

"I was coming to the hospital to check (in on) a patient when I saw two men struggling with the security men at the gate," Jonah said. "Before I could process what was going on I heard the deafening blast and I passed out."

CHRISTIANS TARGETED IN SYSTEMATIC KIDNAPPING CAMPAIGN IN NIGERIA BY JIHADI HERDSMEN, EXPERTS SAY

Brad Brandon, CEO and founder of Across Nigeria, said the attack was personal. His organization is committed to transforming Nigeria and the surrounding regions by sharing the love of God through Jesus Christ, according to the group’s website.

"As the CEO and founder of Across Nigeria, these recent attacks in Maiduguri are personal and a stark reminder that the devastating violence continues in northern Nigeria," he said in a statement. "This is the result of radical Islamic groups that are allowed to operate unchecked. The only question is, how many more must be killed, before the world wakes up to the genocide that slaughters thousands of Christians every year."

"We condemn these violent acts and the perpetrators who commit them," he added. "We also call on the U.S. Government to intervene and the media to embrace their role in bringing light to the hidden things of darkness."

TRUMP LAUNCHES CHRISTMAS NIGHT AIRSTRIKES ON ISIS 'TERRORIST SCUM' IN NIGERIA AFTER KILLINGS OF CHRISTIANS

While Maiduguri has been at the center of deadly violence in Nigeria, it has experienced relative peace in recent years, even as extremists batter the countryside.

Monday’s attack took place less than 24 hours after the Nigerian military repelled attacks by militants outside Maiduguri.

By Tuesday morning, heavy security had been deployed to the affected locations and along major roads.

The Associated Press contributed to this report.

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Hollisters Geopolitik-Radar vom 9.-15. März 2026

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Vorschau ansehen Hollisters Geopolitik-Radar vom 9.-15. März 2026

Der Krieg zwischen den USA, Iran und Israel tritt in eine neue Phase - militärisch, technologisch und geopolitisch. Während Drohnen und Streumunition klassische Luftüberlegenheit infrage stellen, nutzt eine chinesische KI-Firma amerikanische Satellitendaten, um US-Militärpositionen öffentlich zu kartieren. Gleichzeitig gerät die Türkei als einziger NATO-Staat mit direkten Kommunikationskanälen zu allen Konfliktparteien in eine strategische Schlüsselrolle. Der aktuelle Geopolitik-Radar analysiert die entscheidenden Entwicklungen dieser Woche - vom Ölkrieg um Hormus über den Informationskrieg im Orbit bis zur Frage, ob sich die militärische Logik moderner Kriege gerade fundamental verändert.

Der Geopolitik-Radar vom 9.-15. März 2026.

Ein Meinungsbeitrag von Michael Hollister.

Ticker

1. Mojtaba Khamenei zum neuen Obersten Führer Irans gewählt (8./9. März) Der 56-jährige Sohn des getöteten Ali Khamenei wurde von der Expertenversammlung zum dritten Obersten Führer der Islamischen Republik ernannt. Er gilt als noch kompromissloser als sein Vater, hat enge IRGC-Verbindungen - und wurde von Trump als „inakzeptabel" bezeichnet, bevor er ernannt wurde.

2. Mojtaba Khameneis erste Botschaft: Hormuz bleibt geschlossen (12. März) In seiner ersten öffentlichen Erklärung - nicht als Video, sondern schriftlich über Staatsfernsehen verlesen - erklärte der neue Oberste Führer die Straße von Hormuz zum dauerhaften Druckmittel, forderte die Schließung aller US-Basen in der Region und drohte mit der Eröffnung neuer Fronten.

3. USA greifen Kharg Island an - 90 Prozent der iranischen Ölexporte in Reichweite (13. März) Trump ließ Militärziele auf der iranischen Ölexportinsel Kharg Island bombardieren und drohte explizit, beim nächsten iranischen Angriff auf Schiffe in der Hormuzstraße auch die Ölinfrastruktur zu treffen. Iran antwortete: Jeder Angriff auf eigene Ölfelder ziehe Angriffe auf Energieinfrastruktur von Drittstaaten nach sich.

4. Iran setzt Clusterbomben gegen Israel ein - Iron Dome strukturell überfordert (ab 10. März) Laut israelischem Militär wurden rund 50 Prozent der auf Israel abgefeuerten Raketen mit Streumunition bestückt. Die Sprengköpfe öffnen sich in großer Höhe und streuen Dutzende Bomblets über weite Gebiete - ein Angriffsmuster, gegen das Iron Dome konstruktionsbedingt nicht ausgelegt ist.

5. Dritte iranische Rakete auf die Türkei - NATO-Ernstfall bleibt aus (13. März) NATO-Luftabwehr über dem östlichen Mittelmeer schoss am 13. März eine dritte ballistische Rakete ab, die von Iran in Richtung türkischen Luftraum abgefeuert wurde. Ziel war offenbar die Incirlik-Basis, wo US-Taktikwaffen lagern. US-Verteidigungsminister Hegseth schloss Artikel-5-Aktivierung aus.

6. HRW dokumentiert israelischen Weißphosphor-Einsatz in libanesischen Wohngebieten (9. März) Human Rights Watch verifizierte und geolokalierte sieben Bilder, die den Einsatz von Artillerie-Weißphosphor über dem südlibanesischen Wohnort Yohmor am 3. März belegen. Mindestens zwei Häuser und ein Fahrzeug gerieten in Brand. Seit dem 2. März wurden im Libanon 394 Menschen getötet, über 500.000 vertrieben.

7. MizarVision: Chinesische KI-Firma publiziert US-Militärpositionen - mit amerikanischen Satellitendaten (laufend) Die in Hangzhou ansässige Firma MizarVision veröffentlichte seit Kriegsbeginn auf X täglich hochauflösende Satellitenbilder aller US-Militärpositionen im Nahen Osten - F-22 auf Ovda, F-35 in Jordanien, Trägerpositionen, Patriot-Batterien. Bezogen werden die Bilder von US-amerikanischen kommerziellen Satellitenfirmen wie Planet Labs. Effektiv fließen amerikanische Aufklärungsdaten durch China zum Iran.

8. Russland liefert Iran Satellitendaten zur Zielerfassung US-Sondergesandter Witkoff forderte Moskau öffentlich auf, die Weitergabe von Satelliteninformationen an den Iran zu unterlassen. Russland bestritt die Praxis nicht. Analytiker verweisen auf die Parallele: Die USA tun dasselbe seit Jahren für die Ukraine.

9. Indien: Rupie auf Rekordtief 92,45 - Börse verliert 6 Prozent in einer Woche (12./13. März) Die indische Zentralbank musste intervenieren, nachdem die Rupie durch den Ölpreisschock auf ein historisches Tief fiel. Indien importiert 85 Prozent seines Rohöls, ist Irans Nachbar über den Indischen Ozean - und befindet sich diplomatisch im Klemme zwischen Washington, Teheran und Peking.

10. IEA gibt 400 Millionen Barrel aus strategischen Reserven frei - größte Intervention der Behördengeschichte Die Internationale Energieagentur reagierte auf den Hormuz-Schock mit der größten koordinierten Reservenfreigabe seit ihrer Gründung 1974. Brent-Öl notierte dennoch über 100 Dollar pro Barrel, 42 Prozent über dem Vorkriegsniveau.

11. China positioniert sich global: Vermittler-Rolle, BRICS-Koordination, Aufklärung vor Ort Außenminister Wang Yi telefonierte mit russischen, iranischen, französischen und omanischen Kollegen und forderte sofortigen Waffenstillstand. Gleichzeitig drängte Peking auf stärkere BRICS-Koordination und setzte Aufklärungsschiffe der Dongdiao-Klasse im Golf von Oman ein. Chinas Position: verbale Verurteilung des Krieges, informationelle Unterstützung des Iran.

12. Frankreich plant Tanker-Eskort-Mission für die Hormuzstraße Paris konsultiert europäische, asiatische und arabische Partner über eine mögliche Schiffsgeleit-Mission für die geschlossene Hormuzstraße. Die USA signalisierten, Navy-Eskorten „bald" einzusetzen. Ein iranischer Funktionär deutete an, Teheran könnte chinesischen Yuan-Transaktionen den Durchlass ermöglichen.

Im Fokus

1. Drohnen, Clusterbomben und das Ende der Luftüberlegenheit

Der Iran-Krieg schreibt Militärgeschichte - nicht wegen der beteiligten Mächte, sondern wegen der Waffen. Zum ersten Mal in einem Großkonflikt dominieren Drohnen und Streumunition das Schlachtfeld gleichzeitig, zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

Irans Strategie ist präzise kalkuliert: Rund 50 Prozent der auf Israel abgefeuerten Raketen wurden mit Clusterbomben-Sprengköpfen bestückt. Die Warheads öffnen sich in 3.000 bis 5.000 Metern Höhe und verstreuen 20 bis 80 Bomblets über Flächen von sieben bis acht Quadratkilometern. Iron Dome, das für niedrigfliegende Kurzstreckenraketen konzipiert ist, kann die Trägerrakete abfangen - aber nicht die bereits freigesetzten Submunition. Das Arrow-System fängt ballistische Raketen ab, nicht Bomblets. Die Lücke ist konstruktionsbedingt und mit vorhandener Technologie nicht zu schließen.

Parallel dominierten Drohnen die maritime Dimension: Irans schienenlose Torpedodrohnen operierten bis zu 48 Stunden autonom im Golf von Oman, Angriffsdrohnen trafen Tanker, Häfen und Militärinstallationen in Katar, Kuwait und Dubai. Auf Kharg Island flogen US-Präzisionsdrohnen Begleitschutz für Bomberangriffe.

Diese Woche beweist: Überlegenheit in der Luft bedeutet nicht mehr automatisch Sicherheit am Boden.

Deep-Dive-Analyse: Der ewige Wettlauf - Panzerfaust, Iron Dome und die Illusion des perfekten Schilds

Ergänzende Analyse: [Deutsche Chips für russische Drohnen - Das kalkulierte Sanktionsleck Europas]

Fragen:

  • Warum investieren USA und Israel 175 Milliarden Dollar in Golden Dome, wenn der strukturelle Nachteil der Abwehr gegenüber Streumunition bekannt ist?
  • Iran produziert Drohnen für unter 30.000 Dollar. Die USA feuern Patriot-Abfangraketen für 3 Millionen Dollar pro Stück. Wie lange ist diese Kostenasymmetrie durchzuhalten?
  • Welche europäischen Rüstungskonzerne liefern weiterhin Bauteile, die in iranischen und russischen Drohnen landen?

2. MizarVision: Wenn der Feind deine eigenen Satellitendaten benutzt

Am 28. Februar 2026 - 24 Stunden vor dem ersten US-Angriff auf Iran - veröffentlichte ein chinesisches KI-Startup auf X die exakten Positionen von elf F-22-Tarnkappenjägern auf der israelischen Ovda-Luftwaffenbasis, 18 F-35 und sechs EA-18G Störflugzeugen in Jordanien, sieben AWACS-Maschinen in Saudi-Arabien sowie die Position beider US-Flugzeugträger. Die Quelle: US-amerikanische kommerzielle Satellitenfirmen wie Planet Labs und Maxar.

MizarVision sitzt in Hangzhou, wurde vor fünf Jahren gegründet, betreibt keine eigenen Satelliten und kauft seine Bilder auf dem freien Markt. KI wertet aus, beschriftet, geolokalisisert - und publiziert auf X, für jeden zugänglich, täglich. Laut FlightGlobal, Aviation Week und South China Morning Post wurden dabei mindestens 2.500 US-Militärassets katalogisiert. Mehrere der veröffentlichten Positionen wurden kurz darauf von iranischen Drohnen und Raketen angegriffen.

Das Pikante: Die Bilder stammen aus amerikanischen Quellen. Washington verkauft kommerziell Satellitendaten - und schaut dabei zu, wie dieselben Daten durch eine chinesische Firma gefiltert und als Aufklärung für den Feind genutzt werden. US-Sondergesandter Witkoff mahnte Russland wegen Satellitendaten an den Iran. Dass dieselbe Praxis über den kommerziellen Markt täglich stattfindet, thematisierte Washington bislang nicht öffentlich.

Hintergrund Iran-Krieg und Informationsdimension: Iran/USA: Das Kalkül des Angriffs

Aktuelle Updates zum Konflikt: https://michaelhollister.substack.com

Fragen:

  • Warum verkaufen US-Satellitenfirmen hochauflösende Militärbilder an Kunden ohne Endverbleibskontrolle?
  • Ist MizarVision ein kommerzielles Unternehmen - oder ein staatlich gelenktes Aufklärungsinstrument mit zivilem Deckmantel?
  • Was bedeutet es für künftige Konflikte, wenn Open-Source-Satellitendaten jeden Tarnversuch obsolet machen?

3. Türkei 2026: Die Macht, die niemand benennen will

Dreimal in zehn Kriegstagen schlug eine iranische Rakete in Richtung türkischen Luftraum - dreimal wurde sie von NATO-Systemen abgefangen. Dreimal erklärte Iran, es habe die Türkei nicht absichtlich getroffen. Dreimal sagte Washington, Artikel 5 sei kein Thema.

Hinter dieser Abfolge verbirgt sich eine geopolitische Realität, die in westlichen Medien kaum benannt wird: Die Türkei ist derzeit der einzige NATO-Staat, der gleichzeitig mit Washington, Moskau, Teheran und dem globalen Süden kommuniziert. Auf der Incirlik-Basis lagern US-Taktikwaffen. In Kurecik steht das NATO-Frühwarnsystem, das Europa vor iranischen Raketen schützt. Ankara verkauft Bayraktar-Drohnen an die Ukraine und hält gleichzeitig Gesprächskanäle nach Teheran offen.

Außenminister Fidan stand am Freitag am Podium und fragte öffentlich, was kein anderer NATO-Minister fragte: „Welche Chancen gibt es noch für Verhandlungen?" Die dritte Rakete schlug ein, während er noch sprach.

Das Narrativ, das gerade in westlichen Medien aufgebaut wird - Türkei als nächster strategischer Gegner des Westens - verdient eine genaue Betrachtung: Wer formt dieses Narrativ? Welche Interessen stehen dahinter? Und warum ist Ankara ausgerechnet jetzt unbequem?

Deep-Dive-Analyse: Türkei 2026 - Die Macht, die niemand benennen will

Fragen:

  • Drei iranische Raketen auf NATO-Gebiet ohne Artikel-5-Reaktion: Was bedeutet das für die Glaubwürdigkeit des Bündnisses?
  • Warum ist die Türkei der einzige Staat, der gleichzeitig mit allen Konfliktparteien spricht - und warum wird das im Westen als Bedrohung gerahmt statt als Asset?
  • Wer profitiert davon, Ankara aus der westlichen Ordnung herauszudrängen?

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Quellen

Iran-Krieg KW 11 - Allgemein

Mojtaba Khamenei

Kharg Island

Clusterbomben / Iron Dome

Türkei / NATO

Weißer Phosphor Libanon

MizarVision / Informationskrieg

Indien / Globale Wirtschaft

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Michael Hollister war sechs Jahre Bundeswehrsoldat (SFOR, KFOR) und blickt hinter die Kulissen militärischer Strategien. Nach 14 Jahren im IT-Security-Bereich analysiert er primärquellenbasiert europäische Militarisierung, westliche Interventionspolitik und geopolitische Machtverschiebungen. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf dem asiatischen Raum, insbesondere Südostasien, wo er strategische Abhängigkeiten, Einflusszonen und Sicherheitsarchitekturen untersucht. Hollister verbindet operative Innensicht mit kompromissloser Systemkritik - jenseits des Meinungsjournalismus. Seine Arbeiten erscheinen zweisprachig auf www.michael-hollister.com , bei Substack unter https://michaelhollister.substack.com sowie in kritischen Medien im deutsch- und englischsprachigen Raum.

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Bildquelle: Michael Hollister

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Hezbollah, Iran unleash coordinated cluster bomb strikes on Israel in major escalation

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Hezbollah and Iran launched a coordinated strike strategy Tuesday, a national security expert claimed, as reports emerged that deadly cluster munitions were hitting Israel in synchronized attacks.

The developments unfolded on day 11 of Operations Epic Fury and Roaring Lion, the joint U.S.-Israeli campaign targeting Iran, marking a potential escalation in the widening regional conflict.

"Hezbollah has fully joined the war, and it looks like they are now very well coordinated with Iran," Kobi Michael, a senior researcher at the Institute for National Security Studies and the Misgav Institute, told Fox News Digital while speaking from his bomb shelter near Tel Aviv.

"Most of Hezbollah's rockets and drones are launched simultaneously with the Iranian missiles," he said.

IRAN'S SENIOR CLERICS ‘EXPOSED’ AFTER BUILDING STRIKE IN QOM, SUCCESSION CHOICE LOOMS

Israel confirmed Tuesday that Iran had been firing cluster munitions — adding a complicated and deadly challenge to Israel’s stretched air defenses, The Associated Press reported.

The warheads burst open at high altitudes, scattering dozens of smaller bomblets across a wide area. The smaller bombs, which at night can resemble orange fireballs, are difficult to intercept and have proven lethal.

Fox News correspondent Nate Foy also said despite Israel's strong air defense, half of the missiles are hard to defend against because half of the missiles are cluster munitions.

"The Iranian use of cluster missiles and the idea that they deliberately target civilians and civil facilities must be considered as a use of non-conventional weapons, and the American-Israeli response must be appropriate," Michael urged.

Banned by more than 120 nations under the 2008 Convention on Cluster Munitions, the weapons are widely condemned for their broad-area, indiscriminate effects that often result in catastrophic civilian harm.

IRAN PROXIES WAGE WAR ON ISRAEL, THREATEN US INTERESTS AS IRAQ SLAMMED FOR NOT DISARMING THEM

Michael spoke as Reuters reported Hezbollah was applying lessons from its last war with Israel as it prepares for a possible full-scale Israeli invasion and protracted conflict. 

It said sources claimed the group was returning to its roots in guerrilla warfare in south Lebanon.

"Operating in small units, fighters from the Iran-backed group are avoiding the use of communication devices that could be at risk of Israeli tapping and are rationing the use of key anti-tank rockets as they engage Israeli troops," said the sources, familiar with Hezbollah military activities.

Michael also said that the "north of the country, toward the Haifa area, is under heavy bombing."

IRAN’S ‘STUNNING STRATEGIC MISCALCULATION’ COULD ACCELERATE GULF TIES TO ISRAEL, EX-CENTCOM DIRECTOR PREDICTS

"Israeli citizens have to spend most of the time in the shelter rooms as Hezbollah and Iran deliberately target civilians and civilian facilities," he said.

"Tel Aviv is still under an emergency routine, with sirens continuing and many people spending a lot of time in the bomb shelter rooms," he added before highlighting that "Israel is a small country and will not be able to continue containing such asymmetry and this type of attrition war."

As of Tuesday night local time, the IDF said it had launched a wave of airstrikes against Hezbollah infrastructure in Beirut’s southern suburbs. 

This came after the military reiterated its warning to evacuate the area, a Hezbollah stronghold known as the Dahiyeh.

HEGSETH BLASTS BRITS, SAYS IRAN'S CHAOTIC RETALIATION HAS DRIVEN ITS OWN ALLIES 'INTO THE AMERICAN ORBIT'

In a post shared on X, the IDF said: "This is what we’re operating against."

Reuters sources also claimed much of Hezbollah's fighting on the ground had been focused so far near the town of Khiyam, near the intersection of Lebanon's border with Israel and Syria.

This is one area where Hezbollah believes any Israeli land invasion could begin. Hezbollah's elite Radwan fighters, who withdrew from the south following the 2024 ceasefire, had also returned to the area, it said.

TRUMP SAYS IRAN IS 'RUNNING OUT OF LAUNCHERS' AS REGIME IS 'BEING DECIMATED'

"Israel will no doubt take control over a wide territory in south Lebanon, from the international border to the Litani River, in order to establish a security buffer zone," Michael said.

"This will prevent Hezbollah from attacking the Israeli villages and towns in the north of the country and will intensify the attacks against Hezbollah all over Lebanon," Michael added.

"We hope that President Trump will not stop or use the formula he used with the Houthis, declaring victory and leaving the wounded lion incapable of revenge and/or reconstituting itself."

Meanwhile, an Israeli military official, speaking anonymously under army briefing rules, said Tuesday that roughly half of the projectiles Iran was launching toward Israel were now cluster bombs, The Associated Press said.

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US-Bomber an Venezuelas Küste: Drohgebärde oder Vorbote eines neuen Kriegsabenteuers?

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Mitten im Hurrikangebiet fliegen US-Langstreckenbomber bedrohlich nahe an Venezuela vorbei – offiziell nur eine „Übung“. Doch in Wahrheit könnte Washington erneut ein Regimewechsel-Szenario vorbereiten. Von …

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Steadfast Noon: Die NATO probt den Atomkrieg – und Deutschland ist mit dabei

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Die NATO startet ihr jährliches Atomwaffen-Manöver „Steadfast Noon“ und behauptet, es handle sich um reine Routine. Doch wer militärische Doktrin und strategische Eskalationsmuster versteht, erkennt: …

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