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Putin schockt EU | Von Rainer Rupp

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Vorschau ansehen Putin schockt EU | Von Rainer Rupp

Umorientierung der riesigen Energieressourcen Russlands weg von Europa angeordnet

Ein Meinungsbeitrag von Rainer Rupp.

Während der Brent-Rohölpreis die Marke am Montag die Marke von 119 US-Dollar pro Barrel durchbrochen hat, enthüllte Putin, dass die „effektive Schließung“ der Straße von Hormus 14 Millionen Barrel Öl und jede Menge Flüssiggas täglich blockiert und ein Vakuum schafft. Laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax (1) von Dienstag, dem 10 März, hat Präsident Putin die russische Regierung angewiesen, das entstandene Energie-Vakuum zu füllen, indem es einen dauerhaften Fuß in der Asien-Pazifik-Region etabliert.

Unter Bezugnahme auf die selbstmörderischen Sanktionen der EU-Kommission, die

  • zum ab 25. April 2026 zusätzliche Öl- und Gas-Sanktionen gegen Russland verhängt haben und
  • ab 1. Januar 2027 ein vollständiges Verbot für Importe von russischem Öl und Gas ausgesprochen hat,

hat Putin den Kreml angewiesen, die Tür bereits vorher „zuzuschlagen“ und alle verfügbaren Öl- und Gaslieferungen an zuverlässigere Partner im wirtschaftlich aufstrebenden Asien umzuleiten. Zugleich hat er angeordnet, dass die staatlichen Energiekonzerne ihre explodierenden Gewinne zur Tilgung ihrer inländischen Bankenschulden nutzen.

Diese strategische Entkopplung markiert die bedeutendste Veränderung in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen, die seit Beginn der Sanktionierung russischer Energieexporte vor über zehn Jahren westlichen, vor allem aber europäischen Ländern und ihren wichtigsten Industriebranchen drohen. Diese Länder werden sich mit beispielloser Inflation, Versorgungsengpässen, Firmenschließungen, Arbeitslosigkeit und sozialen Unruhen konfrontiert sehen, was letztlich zum Zerfall der ohnehin bereits zunehmenden infrage gestellten EU führen dürfte.

Putin hat einzelnen europäischen Staaten noch ein Schlupfloch gelassen, wenn sie außerhalb der EU-Struktur bereit sind, bilaterale konstruktive, pragmatische Beziehungen zu Russland zu knüpfen um verlässliche, langfristige Verträge abzuschließen. Aber um die drohende Katastrophe in ihren Ländern abzuwenden, müssten sich die von Russenhassern durchsetzten Regierungen der großen EU-Staaten schnell besinnen, wozu die von der Realität abgehobenen EU-Eliten höchstwahrscheinlich nicht fähig sind.

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Quellen und Anmerkungen

(1) https://interfax.com/newsroom/top-stories/116517/

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bild: Wladimir Putin (Präsident Russlands)
Bildquelle: photoibo / shutterstock

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Rohölpreise explodieren durch Nahost-Krise

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Die Weltölpreise haben am 9. März 2026 massive Zuwächse verzeichnet: WTI-Rohöl notiert bei 110,54 USD/Barrel (+21,54 % zum Vortag), Brent bei 110,79 USD/Barrel (+19,40 %).

Ursachen: Der Anstieg resultiert aus der Eskalation des Iran-Kriegs. Die Straße von Hormus ist weitgehend blockiert, Schiffe passieren kaum noch die Meerenge. Irak, VAE und Kuwait drosseln Produktion aufgrund fehlender Lagerkapazitäten. Katars Energieminister warnt vor Preisen bis 150 USD, falls Förderstaaten einstellen. Seit Kriegsbeginn vor einer Woche stieg Brent um über 50 % von 73 USD.

Marktentwicklung: Benzinpreise klettern auf 3,09 USD/Gallone (+11,74 %). Tecson meldet Brent bei 107,6 USD (+14,9 %) und WTI bei 103,5 USD (+12,6 %). Börsen brechen ein, die steigenden Ölpreise nähren Rezessionsängste weltweit.

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Bildquelle: Explode / shutterstock

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Iran-Konflikt treibt Spritpreise in die Höhe

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Die Eskalation des Kriegs mit Iran lässt Ölpreise und damit Benzin- sowie Dieselpreise in Deutschland stark steigen. Am Montag (2.3.2026) kostete Super E10 im Schnitt 1,839 €/Liter (+6,1 Cent zum Freitag), Diesel 1,816 €/Liter – Höchststände seit zwei Jahren.

Iran blockiert die Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des Weltöls transportiert wird, was Lieferungen aus der Region behindert. Brent-Öl stieg von 72 auf 80 US-Dollar/Barrel. Experten wie ADAC-Kraftstoffexperte Christian Laberer erwarten weitere Anstiege um mehrere Cent, da steigende Ölpreise schnell an Tankstellen ankommen.

Tankstellen melden Andrang und lange Schlangen, da Verbraucher Hamsterkäufe tätigen. Auch Heizöl verteuert sich rapide: 100 Liter nun bei 123 € (+4 € zum Montag). Ökonomen warnen vor Inflationsrisiken und Konjunkturbremsen, falls der Konflikt anhält; Commerzbank prognostiziert +1 Prozentpunkt Inflation im Euroraum.

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Bildquelle: DesignRage / shutterstock

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