Der iranische Militärstab hat wiederholt erklärt: „Wenn Irans Öl- und Energieinfrastruktur vom Feind verletzt wird, werden alle Energie-, IT- und Entsalzungsanlagen in der Region angegriffen.“ Morgens den Wasserhahn aufdrehen und nichts kommt. Kein Wasser zum Zähneputzen, kein Kaffee, keine Toilettenspülung. Für die Bewohner Dubais wäre das keine ferne Vorstellung mehr, sondern harte Realität – sobald […]
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Mit dem Iran Kirschen zu essen erweist sich als deutlich schwieriger. Der US-Vizepräsident ist ohne Einigung aus Islamabad abgereist. Ein „Deal“ kam nicht zustande. Während man auf der großen Bühne noch politisch verhandelte, lief im Hintergrund längst etwas anderes an. Und das trifft unsere Küche. Lebensmittel-Exportstopp seit März 2026 Seit dem 3. März 2026 hatte […]
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Früher an später denken. Mit dieser Haltung haben wir Deutschen millionenfach vorgesorgt. Sparpläne für die Rente, Bausparverträge für das Eigenheim, Gold für ganz schlechte Zeiten und nun die nächste logische Stufe der Vorsorge: der Benzinsparplan mit staatlicher Förderung. Was früher nur der Traum vom Häuschen war, ist heute auch die Hoffnung, den eigenen Wagen auch […]
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Der Irankrieg ist weit weg, aber er findet auch direkt im Wohnzimmer statt. Aus Fernseher und Radio hagelt es im Viertelstundentakt immer neue Schreckensnachrichten. Fernsehzuschauer werden damit regelrecht zugeschüttet. Das ist nicht mehr Information, sondern für Beschuss. Das setzt sich im Kopf fest und tut weh. Millionen von Menschen in gedanklicher Haftung Gerade bei vielen […]
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Vorbei mit „kurz mal schnell“ nach Malle, Ibiza, London oder Mallorca. Der Treibstoff für die Flugzeuge geht zur Neige. Der vorerst letzte Kerosintanker aus dem Persischen Golf erreicht in dieser Woche Rotterdam (am 9. April). Danach reichen die bestehenden Reserven in Europa voraussichtlich nur noch drei bis vier Wochen. Was sagen die Airlines konkret? Andere Billigflieger wie […]
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Am Ostersonntag, dem 5. April, flippt US-Präsident Donald Trump auf seiner eigenen Plattform Truth Social völlig aus. Mit geballten Fäusten und einem wahren Schwall an Schimpfwörtern prügelt er verbal auf den Iran ein. Das ist kein diplomatisches Statement mehr – das ist ein öffentlicher Wutanfall, wie man ihn sonst eher von betrunkenen Fußballfans kennt. Hier […]
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Für uns Kinder, im Bayern des Jahres 1959, war das Osterlamm nicht nur ein Brauch, sondern ein kleines Wunder aus Teig, das sich Jahr für Jahr vor unseren Augen vollzog. Wenn heute zu Ostern Schokoladenhasen in glänzender Folie aufgereiht stehen, erinnert sich kaum noch jemand an das schlichte, würdige Osterlamm aus der heimischen Backform. Am […]
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Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Deutschland eine Regelung, vor der die meisten noch nie etwas gehört haben. Männliche Personen von 17 bis 45 dürfen nicht mehr einfach so länger als drei Monate ins Ausland. Dafür brauchen sie eine Genehmigung vom Karrierecenter der Bundeswehr. Das steht in Paragraph 3 des Wehrpflichtgesetzes, schwarz auf weiß. […]
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Im Märzen der Wähler sein Whatsapp einspannt; er schickt seinen Zorn und den Ärger ins Land. Er fluchet der Presse, er schimpfet und sät und rührt seine Fäuste früh morgens und spät. Die Bürger, die Rentner, sie dürfen nicht ruh’n; sie haben im Leben mit Steuern zu tun: Sie rechnen und sparen und streichen sich […]
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Am 19. März 2026 griff Ministerpräsidentin Giorgia Meloni durch. Per Dekret senkt ihre Regierung die Verbrauchssteuer auf Kraftstoffe um 200 Euro je 1.000 Liter. Das entspricht rund 25 Cent pro Liter. Weniger als Deutsche, Franzosen und Spanier Matteo Salvini sagt im Fernsehen, dass Italiener schon in den kommenden Stunden weniger bezahlen würden als Deutsche, Franzosen […]
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Der Morgen nach dem Faschingsdienstag war 1970 irgendwie anders. Man schüttelte das restliche Konfetti ab und ging zur Kirche. Ob mit oder ohne Restalkohol vom Vortag, dem Faschingsdienstag, kniete man in der barocken Kirche unseres Dorfes und wurde ruhig. Die vergoldeten Putten und Engel an den Wänden blickten auf die Gemeinde herab, und mancher mag diese vielleicht noch doppelt gesehen haben. Man mochte gedanklich noch beim Faschingsball im Gasthof Linde gewesen sein, der am Abend zuvor stattgefunden hatte. Doch nun begann ein anderer Abschnitt des Jahres. Ganz ohne Alkohol, versprochen.
Mit dem Aschermittwoch setzte die Fastenzeit bis zum Ostersonntag ein. Vorbei mit den fleischlichen Genüssen, so hieß es. Ab Ostersonntag würde alles wieder erlaubt sein. Die Entbehrungen trafen uns Kinder allerdings kaum. Fleisch gab es ohnehin nur sonntags, denn wir aßen ohnehin meist nur Mehlspeisen. Und das Hackfleisch versteckte man in riesigen Ravioli, die bei uns Maultaschen genannt wurden.
Die Fastenzeit wurde damals nicht übergangen. Sie gehörte zum Jahreslauf wie Saat und Ernte. Üppige Mahlzeiten mit Gegrilltem blieben aus, nicht weil man musste, sondern aus Tradition und Überzeugung.
Die bäuerliche Vorratshaltung begann lange vor Aschermittwoch, meist schon im kalten Januar. Was morgens im Stall noch grunzte, war nachmittags bereits zerlegt, tiefgefroren, eingeweckt oder wurde geräuchert. Weißer Pressack (Sülzwurst) und Leberkäse wurden in Tongefäße gefüllt und in heißem Wasser eingeweckt. Der Pressack nahm alles auf, was sonst keiner Rubrik zuzuordnen war. Der Keller lag zwei Meter tief im Garten, von den Vorvätern gegraben, irgendwann nach Napoleons Zeiten. Von außen wirkte er wie ein germanischer Grabhügel. Die Treppe führte zu einer schweren Eichentür, die nie abgesperrt war, und dennoch kam nichts weg. Die Einhaltung des siebten Gebots war eine Selbstverständlichkeit.
In meiner Heimat gab es keine Jagdgründe für Fische. Der Bach durch den Ort war kaum vier Meter breit und führte keine Tiere, deren Fang sich gelohnt hätte. Fisch kam daher nicht aus dem Wasser, sondern aus dem Laden. Der Tante-Emma-Laden im Dorf, schlicht „bei der Zenzi“ genannt, führte tiefgefrorenen Seelachs in quadratischer Form. Mutter panierte ihn, dazu gab es Kartoffelsalat.
In der letzten Abteilung der Messe schritten alle zur Kommunionbank, knieten nieder, und der Herr Pfarrer tauchte Daumen und Zeigefinger in eine Schale mit Asche. Diese war aus den verbrannten Palmkätzchen des Vorjahres hergestellt worden. Damit zeichnete er ein kleines Kreuz auf jede Stirn. Wir wurden so daran erinnert, dass alles ein Ende hat und nicht etwa zwei, so wie die Wurst.
„Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist und wieder zu Staub wirst.“
Der Satz wurde vom hochwürdigen Herrn Pfarrer leise und ruhig gesprochen. Er gehörte zum Jahr wie das Läuten der Glocken. Und danach gingen die Männer, samt diesem kurzzeitigen Tattoo ins Gasthaus „Zur Rosl“, um sich mit einem Liter Starkbier langsam und hochprozentig auf die Fastenzeit einzustimmen. Und Bier war ja kein Fleisch.
Das eigene Aschekreuz auf der eigenen Stirn sah man nicht, aber jene auf den Köpfen der anderen. Und wem täte heute ein nüchterner Blick nicht auch gut, insbesondere dann, wenn Vorzeichen eines nahen Endes vielfach zu spüren sind? Auf der Domplatte zu Köln und anderswo.
Viele Bürger, die in der DDR lebten und das heutige Deutschland erfahren, denken zuweilen an die alten Zeiten. Trotz Stacheldraht und antiimperialistichem Schutzwall, bleibt auch das Gute lange im Gedächtnis.
Erinnerungen sind keine Fakten, sondern Deutungen, lehrt uns Sigmund Freud. Das beste Beispiel dafür ist meine Cousine Gertrud, geboren 1961, sie lebt in Sonneberg/Thüringen. Nach der Wende sah man sich wieder öfter, zu Geburtstagen, an Feiertagen, zu Weihnachten oder an Neujahr. Und wie das dann ist, wenn man zusammensitzt, kommt man irgendwann auf früher zu sprechen. Nicht gleich und nicht jedes Mal, aber immer wieder.
Gertrud war kein politischer Mensch. Sie hat nie über den Staat geredet oder darüber, wie man etwas zu sehen hatte. Wenn sie erzählte, dann ging es um den Alltag, um das Einkaufen, um Preise, um das Anstehen und um die Läden. Und je öfter man ihr zuhörte, desto deutlicher wurde, dass sie vieles aus dieser Zeit nicht schlecht in Erinnerung hat. Im Gegenteil.
Beim Essen fing sie oft an. Sie sagte, darüber habe man sich keine großen Gedanken gemacht. Brot, Milch, Butter, Eier, Wurst, Kartoffeln, das war da. Man wusste, was man bekommt, und man wusste, dass es reicht.
Sie erzählte auch, dass es Dinge nicht immer gab. Kaffee zum Beispiel. Oder Orangen. Bananen schon gar nicht ständig. Wenn es die gab, sprach sich das herum, und dann stellte man sich an. Das fand niemand schön, aber es gehörte dazu. Und satt war man trotzdem.
Essen, sagte sie, sei kein Problem gewesen. Niemand stand an der Kasse und rechnete im Kopf, niemand überlegte, ob man sich das leisten kann oder nicht. Von dem, was man verdiente, ging nicht viel fürs Essen drauf, und darüber machte man sich keine Gedanken, weil es einfach so war.
Auch das Einkaufen selbst war nichts Besonderes. Man ging in den Laden im Ort, holte, was man brauchte. Ein Brötchen kostete fünf Pfennig, ein Brot unter einer Mark, die Milch 68 Pfennig, ein Ei ein paar Pfennig. Fleisch war teurer, klar, aber bezahlbar. Man wusste, was das kostet, und man wusste, dass es passt. Darüber wurde nicht geredet, weil es selbstverständlich war, sagte Gertrud.
Gertrud sagte, die Lebensmittel kamen aus staatlichen Betrieben. Niemand musste damit Geld verdienen, niemand musste etwas anpreisen oder besonders herausstellen. Essen war da, weil es gebraucht wurde, und gerade das Essen war billig, damit es sich jeder leisten konnte.
Heute, meinte sie, sei das alles anders. Heute müsse jedes einzelne Produkt etwas einbringen. Damals habe man darüber nicht nachgedacht. Wichtig sei gewesen, dass es da ist.
Vom Anstehen sprach sie auch. Dass man manchmal warten musste, aber nicht ständig und nicht für alles, sondern für bestimmte Dinge. Für Südfrüchte, für Kaffee, für Waren, die es nicht immer gab. Man stand zusammen, man redete miteinander, man wusste, wofür man wartet. Es war lästig, aber es war kein Drama.
Wurst war Wurst, sagte sie, und Fleisch war Fleisch. Man wusste, was man bekam. Oft kam es vom Fleischer im Ort, eingewickelt in Papier. Niemand drehte etwas um, niemand las Zutatenlisten. Das war nicht nötig.
Obst und Gemüse gab es nach Jahreszeit. Im Sommer anderes als im Winter. Das war normal. Erdbeeren im Januar kamen ihr damals gar nicht in den Sinn.
Über Hunger sprach sie nie, weil es den nicht gab. Gegessen wurde genug, und was übrig blieb, wurde nicht weggeworfen. Das kannte man so.
Auch auf dem Land, sagte sie, war alles da. Selbst kleine Orte hatten ihre Läden, und man musste kein Auto haben, um einkaufen zu können. Die Preise waren überall gleich.
Gertrud hat nie gesagt, dass alles gut war.
Aber sie sagte oft, dass vieles einfach funktioniert hat.
Und dass sie sich genau daran erinnert.
Liegt ein Angriff in der Luft? Die „Volksrepublik“ China betrachtet seit 80 Jahren Taiwan als abtrünnige Provinz. Militärmanöver um die Insel erschrecken die ganze Welt, die Folgen eines Krieges wären katastrophal.
China spielt Schach auf Meisterklasse-Niveau. Und der Westen würfelt Mensch ärgere dich nicht, manchmal auch Halma. Wir sind vor der eigenen Haustüre beschäftigt und sehen das größere Bild nicht. Dabei ist ein Blick auf wirtschaftliche Vorgänge so aufschlussreich.
Eisenerz für China und keine Chips für die Welt
China sichert sich Rohstoffe für den Ernstfall. Für China ist Eisenerz das, was Sauerstoff für den Hochofen ist. Ohne Eisen kein Stahl. Und ohne Stahl keine Panzer, keine Raketen, keine Schiffe, aber auch keine Autos, keine Hochhäuser, keine Messer und Gabeln. Noch bezieht China den Großteil seines Eisenerzes aus Australien, einem Land der westlichen Welt, militärisch eng mit den USA verbunden.
Australien ist bequem, aber im Ernstfall brandgefährlich.
Denn Australien könnte den Hahn zudrehen. Ein politischer Wink aus Washington würde genügen, und chinesische Frachter blieben leer. Ohne Eisen keine Rüstung, ohne Rüstung keine militärische Handlungsfähigkeit. Dieses Risiko ist Peking seit Jahren bewusst.
Also blickte China dorthin, wo der Westen kaum hinsah: nach Westafrika.
Eisenerz aus Afrika
Guinea ist ein armes Land an der Atlantikküste Afrikas. Politisch instabil, wirtschaftlich abhängig und strategisch lange unterschätzt. Gerade deshalb ist China dort engagiert. Im Südosten Guineas liegt Simandou, eines der größten unerschlossenen Eisenerzvorkommen der Welt. China investierte Milliarden in dieses Projekt. In die Minen selbst, in eine neue Eisenbahnlinie quer durchs Land und in einen eigens errichteten Hafen an der Küste, rund 600 Kilometer vom Abbaugebiet entfernt. Von dort wird das Erz per Schiff nach China transportiert. Keine Anlegestelle für lustige Kreuzfahrtschiffe.
China rechnet mit Sanktionen und sorgt vor.
Eisenerz aus Simandou ersetzt Australien nicht vollständig. Aber es sorgt dafür, dass China im Krisenfall weniger erpressbar ist. Die Lieferungen sind langsamer und teurer, politisch jedoch deutlich schwerer zu unterbinden. Wer so plant, rechnet mit Sanktionen. Und mit Krieg.
Taiwan ist keine Kavallerie-Aktion
Taiwan lässt sich nicht „mal eben“ einnehmen. Auch nicht mit hunderten Schiffen und auch nicht über Nacht, ganz sicher nicht so, wie Peer Steinbrück einst scherzhaft andeutete, man könne die Schweiz mit der Kavallerie besetzen.
Ein Krieg um Taiwan wäre kein regionales Abenteuer, sondern ein globaler Schock. Millionen Tote wären möglich, hochsensible Chipfabriken würden zerstört, weltweite Lieferketten reißen. Die Weltwirtschaft stürzte ins Chaos.
S-Klasse ohne Zündkerzen
Über 90 Prozent der modernsten Computerchips stammen von dort. Fielen diese Lieferungen aus, stünde die Weltwirtschaft still, wie eine 150.000 Euro S-Klasse ohne 8 Zündkerzen zu 100 Euro. China sichert sich Eisenerz. Der Westen hängt an Chips. Das erklärt, warum Taiwan nicht irgendeine Insel ist, sondern der empfindlichste Nerv der globalen Wirtschaft.
Die süße Ananas
Seit fast 80 Jahren ist Taiwan, früher Formosa genannt, vom chinesischen Festland getrennt. Die Insel ist etwa so groß wie Baden-Württemberg, hat rund 23 Millionen Einwohner und ist Weltmarktführer bei Hochleistungschips.
Offiziell heißt es Steueränderungsgesetz 2025 und trat am 1.1.26 in Kraft. Und wir spüren es zunächst in der Bäckerei. Ein Stück deutsche Kultur und Gemütlichkeit geht verloren, denn mit diesem Gesetz wird das Gespräch an der Theke ab dem 01.01.2026 überflüssig. Mit dem Bäckereiabgabenvereinfachungsbeschleunigungsgesetz 2026 endet zum 1. Januar 2026 ein Stück deutscher Alltagskultur. Bis Ende 2025 lief der Bäckereibesuch noch gemütlicher und kommunikativer ab. Die Frau mit der weißen Schürze schaute kurz hoch und fragte: „Nimmst du mit oder isst du hier?“ Je nach Antwort drückte sie an der Kasse auf 7 % Mehrwertsteuer oder auf 19 % Mehrwertsteuer. Mit der neuen, mittelstandsfördernden Steuererleichterungspraxis geht dabei mehr verloren als nur ein Knopfdruck.
Gerade für viele Einsame war dieser kurze Austausch oft der einzige Dialog des Tages. Die Frage der Frau in der weißen Schürze war mehr als eine steuerliche Notwendigkeit. Sie war ein Zeichen von Aufmerksamkeit. Allein zu hören, dass jemand wissen wollte, wo die Breze oder die Leberkässemmel gegessen werden sollte, gehörte zu den kleinen, verlässlichen Momenten des Alltags. Wer heute wortlos bezahlt, merkt das etwas fehlt.
Bis 2025 förderte das Finanzamt das Zwischenmenschliche, wenn auch unbeabsichtigt. Ein kaltes, unbelegtes Brötchen kostete immer 7 % MWST, egal ob es eingepackt oder sofort gegessen wurde. Kalt belegte Brötchen mit Salami, Käse oder Gurke blieben ebenfalls bei 7 %, unabhängig davon, ob man sie am Stehtisch verzehrte oder mitnahm. Warmes Gebäck ohne Belag wurde bei Mitnahme mit 7 %, beim Verzehr vor Ort mit 19 % MWST berechnet. Gleiches galt für warm belegte Brötchen, etwa mit Leberkäse: mitgenommen 7 %, im Laden gegessen 19 %.
Besonders eindeutig war der Fall, wenn der Kunde selbst sagte, was er vorhatte. Wer erklärte, er esse hier, zahlte 19 %, auch bei kaltem Belag. Wer mitnahm, blieb bei 7 %. Spätestens mit Tisch, Stuhl und Service war die Sache entschieden, dann galten in der Regel 19 %.
Kompliziert wurde es immer dann, wenn der Kunde widersprüchliche Wünsche äußerte. Bestellte er eine Tasse Kaffee zum Verzehr im Hause, also mit 19 %, und dazu eine kalte Leberkässemmel zum Mitnehmen mit 7 %, begann die eigentliche Herausforderung. Der Kassenzettel musste zwei Mehrwertsteuersätze ausweisen, obwohl alles auf einem Tablett lag. Dass der kalte Leberkäse anschließend unbemerkt zum heißen Kaffee gegessen werden konnte, war steuerlich nicht vorgesehen, im wirklichen Leben aber kaum zu verhindern.
Ab dem 01.01.2026 gilt an der Bäckertheke immer derselbe Satz: 7 %, egal ob mitgenommen oder im Laden gegessen wird. Die Frau in der weißen Schürze muss nicht mehr fragen, der Kunde nicht mehr antworten. Steuerlich ist das eine Vereinfachung.
Menschlich ist es ein Verlust.
In Deutschland interessiert sich kaum ein Patient dafür, was sein verschriebenes Medikament eigentlich kostet. Wer gesetzlich versichert ist, zahlt in der Apotheke meist sechs Euro zu und erhält dafür ein Präparat, das im Hintergrund 200 Euro oder mehr kosten kann. Der Preis ist kein Gesprächsthema, weder mit dem Arzt noch mit dem Apotheker.
In den USA ist das anders. Dort gibt es keinen einheitlichen Apothekenpreis und keine Garantie, dass Medikamente vollständig übernommen werden. Selbst Versicherte zahlen oft hohe Eigenanteile oder müssen erst einen Selbstbehalt erreichen. Für Millionen Menschen heißt das: Der Preis entscheidet mit darüber, ob ein Medikament gekauft werden kann oder nicht. Eine Frage, die sich deutsche Patienten aus eigener Erfahrung kaum vorstellen können.
Geld überzeugt leichter als alle Argumente. Getreu dieser Weisheit greift Trump ins profitable Getriebe der Pharmaindustrie. Die neue Suchmaschine https://trumprx.gov ist keine Online-Apotheke, sondern eine staatlich beworbene Suchmaschine. Sie zeigt, wo Medikamente günstiger erhältlich sind, und macht Preisunterschiede sichtbar. Möglich wird das durch Trumps Deals mit Pharmakonzernen, die im Gegenzug niedrigere Einfuhrzölle erhalten. Viele Medikamente stammen aus China und Indien.
TrumpRx gibt Patienten etwas, das ihnen bislang fehlte: Transparenz. Wer weiß, dass ein Medikament 100 Dollar günstiger zu haben ist, kann entscheiden, ob sich der Weg lohnt, das ist eine nüchterne Rechnung. Viele fahren bislang schon aus diesem Grunde nach Kanada. Für deutsche Leser mag das befremdlich wirken. Schmerzmittel, die bei uns nur auf Rezept zu haben sind, werden im US-Fernsehen beworben wie bei uns Gummibärchen aus dem Drogeriemarkt.
Hier findet Trump eine perfekte Wahlkampfhilfe, und er wird damit zum Wohltäter. Onkel Doktor Trump hilft!
Empörung in Deutschland: Warum frieren wir, während Kolumbien kühlt? Oma Erna in Cottbus bibbert unter drei Pullis, weil die Heizkosten explodieren – und unser Steuergeld (exakt 4.330.205,06 €) wandert nach Kolumbien für „energieeffiziente Kühlschränke“. Dort lagert man Bier und Wein bei fünf Grad, während Horst aus Gelsenkirchen seinen Doppelkorn auf dem Balkon „kühlt“.
AfD deckt auf: Bundesregierung pumpt Millionen ins Ausland – Inlandsprobleme ignoriert!
Die AfD hat schriftlich nachgefragt und die Bundesregierung antwortet – Link siehe unten.
Ergebnis? 844.683 Tonnen CO₂ „eingespart“, alle Hersteller bauen nun „grüne“ Modelle. Toll. Und wir sparen uns am besten gleich die Heizung.
Kein Einzelfall: Früher 44 Mio. € für Radwege in Peru, Solarlampen in Afrika, gendergerechte Toiletten sonstwo. Jetzt Kühlschränke für Kolumbien.
Was kommt als Nächstes? Eiswürfelmaschinen in Argentinien oder Klimaanlagen für Faultiere in Costa Rica? Hauptsache globale Moral – statt deutscher Vernunft.
Die Regierung fabuliert von „geringen Kosten pro Tonne CO₂“ – Peanuts, während Renten gekürzt und Brücken einstürzen.
Genug ist genug: Berlin ist das Ausland wichtiger als die Heimat
Frage an die CDU-SPD-Wähler: Fühlt ihr euch wohl dabei?
Unser Geld kühlt fremde Kühlschränke, während Kinder in ungeheizten Schulen frieren. Das ist Diebstahl am Volk. Belege schwarz auf weiß:
[https://dserver.bundestag.de/btd/21/032/2103259.pdf]
[https://dserver.bundestag.de/btd/21/036/2103624.pdf]
Prost, Kolumbien! Wir frieren – ihr kühlt.
Deutschland 2026: Ausland zuerst. 

Die Straßenbahn kommt, ausnahmsweise pünktlich um 07:22 Uhr. Zwanzig Personen stehen am Bahnsteig, zitternd vor Kälte, die Schultern hochgezogen, der Atem sichtbar. Berlin im Februar eben. Doch die Bahn hält nicht. Sie ist leer, sie ist warm, und sie fährt einfach durch. Und wer auf einen Bus wartet, der hat auch Pech: sie bleiben ebenfalls in der Garage.
Das sind die Folterwerkzeuge der Gewerkschaft ver.di. Opfer sind die Bürger, nicht der Bürgermeister. Wer an diesem Morgen friert, friert nicht zufällig, sondern systematisch. Kälte wird als Folter eingesetzt. Sie soll wirken, sie soll drücken, sie soll mürbe machen – nur leider bei den Falschen. Verdi will saftige Lohnerhöhungen und mehr Urlaub durchdrücken.
Damit die stromführenden Oberleitungen nicht wieder einfrieren, werden die Bahnen spazieren gefahren, aber ohne Fahrgäste, denn es ist heute Streik.
Was sich hier zeigt, ist kein Warnstreik im klassischen Sinne, sondern eine sorgfältig konstruierte Demonstration der Macht. Die Bahn fährt, weil die Technik Bewegung verlangt. Die Menschen dürfen warten, weil sie offenbar warten können. Oberleitungen erhalten Frostschutz. Metall wird geschützt, der Mensch wird verwaltet und gedemütigt.
Die Berliner Verkehrsbetriebe und Verdi haben sich darauf verständigt, die Bahnen nicht anhalten zu lassen. Verständigt – als habe man gemeinsam beschlossen, wessen Leid politisch verwertbar ist. Der Streik soll Druck erzeugen, also muss jemand ihn spüren. Gespürt wird nicht in den Chefetagen, nicht im Rathaus. Am Bahnsteig, morgens um halb acht, wenn die Arbeit ruft, werden die Bürger über die künftige Landtagswahl nachdenken.
Der Tramfahrer sitzt derweil in der warmen Tram, grinst aus dem Fenster, tariflich korrekt temperiert. Am Alexanderplatz rollt eine solche Geisterbahn vorbei, fotografiert von Agenturen, weil selbst abgebrühte Beobachter instinktiv spüren, dass hier etwas grundlegend aus dem Lot geraten ist. Eine Hauptstadt, die ihre Bürger stehen lässt, während sie leere, beheizte Fahrzeuge demonstrativ durchschickt, sendet eine klare Botschaft: Öffentlichkeit ist uns schlicht egal.
So fährt Berlin an diesem Morgen nicht einfach an seinen Bürgern vorbei, sondern über sie hinweg. Die Straßenbahn verschwindet im Wintergrau, die Heizung summt zufrieden, die Oberleitung ist gerettet. Zurück bleibt eine Stadt, die sich selbst erklärt hat, dass korrektes Verfahren wichtiger ist als Anstand.
Das ist kein Arbeitskampf mehr. Das ist kalte Machtausübung auf dem Rücken der Bürger.