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☐ ☆ ✇ NachDenkSeiten

Wehrpflicht zum Januar – eine Junge Union, die der CDU die Politur für die Feindbildpflege reicht, braucht das Land nicht

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Wo ist nur die Vernunft in der Politik? Der Chef der Jungen Union hat gerade die Wiedereinführung der Wehrpflicht zum Januar 2027 gefordert. Mit dieser Forderung wird deutlich: Die Jungunionisten drücken von hinten auch noch jene Ideologie des politischen Wahnsinns nach vorne, die die CDU längst zur Grundlage ihrer Politik gemacht hat. „Ich glaube kaum, dass wir Putin damit beeindrucken, indem wir nun Fragebögen durch das Land schicken und mit einem irren bürokratischen Aufwand auswerten“, sagte Johannes Winkel gegenüber der Berliner Morgenpost*. Die CDU poliert das Feindbild Putin – und die Parteijungen reichen gefällig die Politur. Nach Sinn und Unsinn fragt längst keiner mehr kritisch – aber Politik „für“ das Land machen, wollen sie trotzdem. Der Weg eines Landes in den Abgrund ist bedingt vom Realitätsverlust der Politik. Die Fixierung auf ein Feindbild tut ihr Übriges. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Der Chef der Jungen Union meldet sich zu Wort und was ihm einfällt, ist so einfallslos und sinnentleert wie die Politik, die die CDU der Öffentlichkeit präsentiert. Wenn das, was Winkel gegenüber der Berliner Morgenpost sagt, tatsächlich für die Grundhaltung der Jungen Union steht, dann wäre es besser, wenn die Jungunionisten der Politik den Rücken kehrten.

Da will die Bundesregierung Deutschland kriegstüchtig machen, da will Merz die Bundeswehr zur stärksten Armee Europas machen und den jungen Christdemokraten scheint es gar nicht schnell genug zu gehen. Anstatt den politischen Wahnsinn, den die CDU dem Land zumutet, im Grundsatz zu kritisieren, will der Chef der Jungen Union, dass die Wehrpflicht im Januar 2027 eingeführt wird. Warum er das will, wird schnell klar. „Ich glaube kaum, dass wir Putin damit beeindrucken, indem wir nun Fragebögen durch das Land schicken und mit einem irren bürokratischen Aufwand auswerten“, so Winkel.

Die Gedankenkaskade, die hinter einer solchen Aussage stecken muss, will man sich nicht antun – sie dürfte eine Zumutung für jeden ernsthaften Analysten der politischen Lage sein. Alleine schon die Fixierung auf Putin – das heißt: die Personalisierung einer hochkomplexen politischen Situation auf einen Akteur – wird nicht im Ansatz einer tragfähigen Analyse gerecht; vom Unsinn der Aussage an sich ganz abgesehen.

Putin lasse sich, laut Winkel, nicht von durch das Land geschickten Fragenbögen beindrucken – aber eine echte Wehrpflicht in Deutschland, die wird die Atommacht (!) Russland gewiss „beeindrucken“, oder wie?

Überhaupt: Diese Sprache! Es ist das Niveau von Kindern im Sandkasten, die ihren ungeliebten Spielkameraden mit der größeren Schaufel „beeindrucken“ wollen.

Ist bei der Jungen Union angekommen, dass der Konflikt zwischen Russland und der NATO kein Sandkastenspiel ist? Haben die jungen Christdemokraten verstanden, dass die Fixierung auf Putin in diesem Konflikt von einer gewissen – um es zurückhaltend zu formulieren – Unterkomplexität geprägt ist?

Ist es zu viel von jungen Menschen verlangt, die sich in einer Partei politisch engagieren wollen, etwas weiter als bis zur eigenen Nasenspitze zu denken? Darf man von der Jungen Union erwarten, im Jahr 2026 endlich zu erkennen, dass der Krieg in der Ukraine von weitreichenden geostrategischen und tiefenpolitischen Interessen geprägt ist? Darf man von der Jungen Union erwarten, zu verstehen, dass in politischen Konflikten alle Parteien versuchen, ihre Interessen durch Manipulation und Propaganda durchzusetzen?

Nein, „darf erwartet werden“, das ist an dieser Stelle zu schwach. Es muss erwartet werden!

Wer das Land politisch vertreten will, muss über den Tellerrand hinausblicken. Eine Junge Union, die der CDU die Politur für die Feindbildpflege reicht, braucht das Land nicht.

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht zu befürworten, wo gerade die politische Losung „Kriegstüchtigkeit“ heißt, ist verantwortungslos.

Im Übrigen: Es ist bemerkenswert, dass es bisher an einer klaren Kritik der Jungen Union an den furchtbaren Zwangsrekrutierungen auf offener Straße in der Ukraine fehlt (siehe u.a. WELT-Bericht: Ukraine-Krieg: Rabiate Rekrutierungen).

Was sagt uns das?

* Korrektur 14.04.2026 14:15 Uhr: Versehentlich wurde an dieser Stelle Berliner Zeitung statt Berliner Morgenpost geschrieben. Wir haben das berichtigt.

Titelbild: Screenshot / ARD MoMa

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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Warum sich junge Familien kein Eigenheim mehr leisten können

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Vorschau ansehen Der Traum vom Eigenheim bleibt für viele junge Menschen in Deutschland unerreichbar. Eine neue Analyse zeigt: Nur noch 5,7 Prozent der Mieterhaushalte können Wohneigentum finanzieren. Vor allem fehlendes Eigenkapital wird zur größten Hürde.
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Meinungsfreiheit JUNGE FREIHEIT für Patienten blockiert? Das sagt die Uniklinik Bonn

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Im Uniklinikum Bonn sollen konservative Medien ausgeschlossen sein. Foto: picture alliance / Rupert Oberhäuser | Rupert Oberhäuser

Berichte über eingeschränkte Zugriffe auf konservative Nachrichtenportale im Uniklinikum Bonn sorgen für Aufsehen. Nun äußert sich die Klinik gegenüber der JF zu den Vorwürfen.

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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Berlin: Die Zahl der Mpox-Fälle steigt stärker an als in den Jahren zuvor

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Vorschau ansehen In Berlin haben Behörden mit Stand 5. April 71 Fälle von Mpox - früher auch als Affenpocken bekannt - registriert.
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☐ ☆ ✇ Junge Freiheit

Konservative Portale gesperrt Patienten dürfen nicht JF lesen: Uniklinik Bonn verspricht vollständige Aufklärung

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Im Uniklinikum Bonn werden konservative Medien wie die JF zensiert. Warum? Das will die Klinik selbst nun herausfinden. Foto: picture alliance / dpa | Caroline Seidel

Die Uniklinik Bonn blockiert in ihrem hausinternen WLAN den Zugriff auf die JUNGE FREIHEIT und andere konservative Portale. Die JF hat nachgefragt, was es mit der Sperre auf sich hat.

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☐ ☆ ✇ Junge Freiheit

Meinungsfreiheit Uniklinik Bonn blockiert Patienten den Zugriff auf konservative Portale

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Im Uniklinikum Bonn sollen konservative Medien ausgeschlossen sein. Foto: picture alliance / Rupert Oberhäuser | Rupert Oberhäuser

Patienten am Universitätsklinikum Bonn können mehrere Nachrichtenportale nicht aufrufen. Neben der JUNGEN FREIHEIT sind auch Apollo News und Nius betroffen. Die Klinik prüft den Vorgang.

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☐ ☆ ✇ Report24

Jetzt flüchten die Deutschen: Schon 41 % der jungen Menschen denken ans Auswandern

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Im besten Deutschland ist das Maß allmählich voll: Einer Studie zufolge plant bereits jeder fünfte junge Mensch konkret, die Bundesrepublik zu verlassen. 41 Prozent der Befragten können sich vorstellen, auszuwandern.

Die Studie „Jugend in Deutschland 2026“, herausgegeben von Jugendforscher Simon Schnetzer, basiert auf einer soziografisch repräsentativen Befragung von 2.012 jungen Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren und wurde im Zeitraum vom 09.01.2026 bis zum 09.02.2026 durchgeführt.

Die Ergebnisse spiegeln eine immense Perspektivlosigkeit in der jungen Bevölkerung Deutschlands wider. Die multiplen Krisen der letzten Jahre schlagen sich in hoher psychischer Belastung nieder: Der Anteil junger Menschen, die angeben, psychologische Unterstützung zu benötigen, liegt demnach bei 29 Prozent (bei Frauen sogar bei 34 Prozent).

Die Coping-Strategien der Betroffenen geben zu denken: Viele geben demnach an, bei Problemen verstärkt auf KI-gestützte Beratungsangebote zurückzugreifen. Dabei sind Modelle wie ChatGPT dafür bekannt, psychische Störungen zu verstärken und kranke Menschen sogar bis in den Suizid treiben zu können. Beunruhigende 60 Prozent der jungen Menschen weisen laut Studie eine suchtähnliche Smartphonenutzung auf.

Zwar soll die Leistungsbereitschaft weiterhin hoch sein: Die große Mehrheit ist “noch” bereit, zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Ob sich das in Deutschland lohnt, wird jedoch verstärkt bezweifelt. „Mit 21 Prozent plant jede fünfte junge Person konkret, Deutschland zu verlassen, um im Ausland bessere Lebensbedingungen zu finden“, wird Autor Kilian Hampel von der Universität Konstanz in einer Pressemitteilung zitiert. Noch deutlicher falle der langfristige Trend aus: 41 Prozent können sich grundsätzlich vorstellen, auszuwandern. Die Studie unterstreiche somit, wie dringend junge Menschen verlässliche Perspektiven für Arbeit, Wohnen und finanzielle Sicherheit benötigen, so Hampel.

23 Prozent der jungen Menschen haben laut Studie bereits Schulden. Zugleich bangen die Befragten schon jetzt um ihre berufliche Zukunft und sorgen sich wegen möglicher Arbeitslosigkeit. Immerhin: Die Entwicklungen rund um KI sorgen dafür, dass die berufliche Ausbildung gegenüber einem Studium an Attraktivität gewinnt und der Fokus stärker auf praxisnahe Qualifikationen gelegt wird.

Die Befragten zeigten linke Tendenzen: Besonders junge Frauen (also jene Gruppe, die häufiger psychische Probleme angibt) würden sich demnach der linken Partei zuwenden. Bei jungen Männern gewinne derweil die AfD an Zustimmung. Damit zeigt sich auch eine wachsende Polarisierung zwischen den Geschlechtern. Vielleicht sollten auswanderfreudige linke Frauen ihr Glück in einer sozialistischen Diktatur suchen, um die Folgen der von ihnen bevorzugten Politik hautnah zu erleben? In jedem Fall lässt sich feststellen: Selbst linke Frauen sind im linken Deutschland offensichtlich nicht glücklich.

Der Jugendforscher Klaus Hurrelmann von der Hertie School Berlin wertet die Ergebnisse als Hinweis darauf, dass die junge Generation in gesellschaftliche Zukunftsfragen mehr einbezogen werden müsste. Man könnte freilich auch zu dem Fazit kommen, dass die Politik sich generell auf die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung konzentrieren müsste, um deren Flucht ins Ausland abzuwenden. Arbeit, Wohnraum, ein leistbares Leben mit Zukunftsperspektiven – all das ist in Deutschland alles andere als selbstverständlich geworden.

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☐ ☆ ✇ Overton Magazin

»Wir haben eine Herrschaft der Alten!«

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Die meisten Revolutionen der Geschichte gingen von jungen Menschen aus.

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☐ ☆ ✇ Overton Magazin

Wir brauchen eine Wehrpflicht!

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Heute gehen junge Leute auf die Straße, um gegen die Wehrpflicht zu protestieren. Dabei ist eine Wehrpflicht nötiger denn je!

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☐ ☆ ✇ Overton Magazin

Social Media, junge Mädchen und der Überwachungsstaat

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Jugendschutz oder Anonymität im Netz sind falsche Widersprüche. Man kann sowohl Kinder vor Social Media schützen als auch die Meinungsfreiheit aufrechterhalten. Beides ist wichtig.

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☑ ☆ ✇ Contra24

Die sozialistische Verführung: Wie Amerika seine Jugend verliert

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Eine Mehrheit der jungen Wähler träumt von demokratischem Sozialismus – und niemand fragt, warum. Von Klaus Albrecht Möller Es gibt Umfrageergebnisse, die einen sprachlos machen. …

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