Saudi-Arabien will als weltoffen wahrgenommen werden und seinen internationalen Einfluss steigern. Doch die Menschenrechtsbilanz ist erschütternd. Die Zahl der Hinrichtungen steigt. Nun wurden an einem einzigen Tag sieben Menschen hingerichtet.
Der Beitrag Sieben Hinrichtungen – an einem Tag erschien zuerst auf .
Pakistan ist pleite. Das Land steht wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Doch anstatt die massive heimische Krise zu lösen, verhökert Islamabad das Einzige, was noch funktionstüchtig ist: das eigene Militär. Für ein paar Milliarden Dollar mutiert Pakistan zur kaufbaren, nuklear bewaffneten moslemischen Söldnernation für die saudischen Öl-Scheichs.
An diesem Wochenende landete auf der saudischen König-Abdulaziz-Luftwaffenbasis ein massives Kontingent der pakistanischen Streitkräfte – inklusive Kampfjets und schwerem militärischen Gerät. Rund 13.000 pakistanische Soldaten sollen dabei helfen, die Golfmonarchie zu verteidigen. Offiziell schwadroniert das saudische Verteidigungsministerium von einem „strategischen Verteidigungspakt“, der die „Sicherheit und Stabilität“ in der Region fördern soll. Doch in Wirklichkeit ist dies eigentlich nichts weiter als ein Söldner-Geschäft auf Staatsebene.
Riad erkauft sich dadurch die dringend benötigte militärische Schlagkraft, und Islamabad bekommt das, was es zum nackten Überleben braucht: frisches Geld. Saudische und katarische Geldgeber pumpen jetzt 5 Milliarden Dollar in die chronisch leere pakistanische Staatskasse. Der Deal wurde am Freitagabend nach einem Krisentreffen zwischen dem saudischen Finanzminister Mohammed bin Abdullah al-Jadaan und Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif festgezurrt.
Pakistans Wirtschaft ist ein absoluter Sanierungsfall. Die Währungsreserven des riesigen Landes sind auf kümmerliche 16,4 Milliarden Dollar zusammengeschmolzen. Die Rechnungen stapeln sich, das Wasser steht der Regierung bis zum Hals. Die Kosten für Energieimporte explodieren – ein weiterer Kollateralschaden der jüngsten Eskalationen und der US-amerikanischen und der israelischen Angriffe auf den Iran. Gleichzeitig klopfen wütende Gläubiger an die Tür: Allein die Vereinigten Arabischen Emirate fordern bis Ende des Monats die Rückzahlung von satten 3,5 Milliarden Dollar. Pakistan hat dieses Geld nicht. Was macht man also, wenn man vor dem Staatsbankrott steht? Man vermietet quasi seine Armee.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Saudis von Islamabad militärische Hilfe erhielten. Schon im Golfkrieg 1991 schickte Pakistan Truppen, um das saudische Königreich zu verteidigen. Doch der neue Pakt hat eine völlig neue, furchteinflößende Dimension. Das Abkommen verpflichtet beide Staaten, einen Angriff auf den einen als Angriff auf den anderen zu werten. Man könnte auch sagen, Saudi-Arabien hat sich damit faktisch den Schutz einer Atommacht gekauft. Die Golfmonarchie profitiert also vom nuklearen Schutzschirm der kaufbaren, nuklear bewaffneten moslemischen Söldnernation.
Die Verlegung von Kriegsgerät und Truppen nach Saudi-Arabien hat damit auch Signalwirkung. Andere islamische Länder mit ausreichend Kaufkraft, aber schwachen eigenen militärischen Fähigkeiten könnten sich den Schutz durch die moslemischen Brüder in Islamabad ebenfalls erkaufen wollen. Doch damit steht die Welt näher an einem Atomwaffeneinsatz als jemals zuvor.
Jeffrey Epstein und seine Komplizen suchten die Nähe zu reichen Golfarabern. Doch gleichzeitig herrschten auch Verachtung und Rassismus.
Der Beitrag Epstein und die Araber erschien zuerst auf .
Der Krieg gegen den Iran und die Verblödung des Publikums.
Der Beitrag Der smarte Kronprinz und die bösen Mullahs erschien zuerst auf .

Bereits im Juni 2025 hatten die USA und Israel die Atomanlagen des Iran bombardiert.
Im Januar 2026 hatte der US-amerikanische Präsident Donald Trump Anti-Regierungsdemonstranten ermuntert, die staatlichen Institutionen zu übernehmen. Zudem drohte er Teheran, militärisch zu intervenieren.
Das ist mit der Ermordung der iranischen Führung und weiterer 40 Schlüsselkommandeure bei koordinierten US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen geschehen.
Bei dem neuen Krieg handelt es sich um einen unprovozierten, verbrecherischen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, den die Führer des „freien Westens“ als Präventivschlag begrüßen.
In seiner Propaganda-Kriegsrede kurz vor dem Angriff am 28. Februar hatte Trump den Angriff auf den Iran gerechtfertigt.
Bei übergeordneter Betrachtung handelt es sich bei dem Krieg gegen den Iran um die Fortsetzung einer „neuen Kolonialkriegsära“, die sich gegen die Interessen des globalen Südens insgesamt richtet.
Über die neuesten Entwicklungen und die Hintergründe der US-amerikanisch-israelischen Politik spricht die Nah-Ost-Expertin Karin Leukefeld.
Das Interview führte Ullrich Mies.

Ein Angriffskrieg ohne Legitimation, orchestriert von einer Allianz aus geopolitischen Interessen und ideologischer Verblendung, droht den Nahen Osten in einen Flächenbrand zu verwandeln. Die Eskalation …
Der Beitrag Die Anatomie eines geplanten Krieges: Wie Washington und Tel Aviv den Iran ins Visier nahmen erschien zuerst auf Contra24.