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Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise

veröffentlicht.
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An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen uns Informationen für Termine in Wahlstedt, Lübeck, Rostock, Hannover, Kiel, Darmstadt, Berlin, Köln, Düsseldorf, Freiburg, Speyer und Heidelberg vor. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie hier. Da werden mögliche neue Termine ergänzt. Außerdem bitten wir hiermit auch auf diesem Wege die Verantwortlichen in den Gesprächskreisen, uns rechtzeitig Termine zu melden.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Südholstein | nachdenken-in-suedholstein.de

Am Freitag, 10. April 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Lesung/Gespräch – „Aller Rechte beraubt – Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat”
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Begegnungsstätte Wahlstedt
Waldstraße 1
23812 Wahlstedt

Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.

Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. … Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt der Autor, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.
Der Autor Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Publizist und Verleger.

Um Anmeldung wird gebeten unter lets-meet.org/reg/499b7f0a5827caffc8

Das Buch kann vor Ort erworben und signiert werden.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Lübeck

Am Samstag, 11. April 2026, um 16:00 Uhr
Thema: Buchvorstellung – „Aller Rechte beraubt – Mit außergewöhnlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat”
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Restaurant „Bootshaus” auf dem Gelände der Lübecker Rudergesellschaft
Hüxtertorallee 4
23564 Lübeck

Zur Webseite der Veranstaltung

Promedia-Verlag Wien

Eine Anmeldung ist notwendig, sie kann unter folgender Adresse vorgenommen werden: lets-meet.org/reg/e76bf04dea383de116

Leider werden die Plätze zurzeit schon knapp!

Der Eintritt ist frei, um einen Beitrag in die Spendenbox wird gebeten.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Rostock

Am Samstag, 11. April 2026, um 10:00 Uhr
Thema: Die Notwendigkeit von Bargeld für die individuelle Freiheit
Redner/Diskussionspartner: Brigitte Ebert

Ort: Druckerei Blaudruck Reinhard Haase
Bei der Petrikirche 7
18055 Rostock

Die Bargeldabschaffung ist seit Jahren Agenda von Finanzdienstleistern.

Frei nach dem Motto „Niemand will das Bargeld abschaffen” wird das Bargeld beim Entwurf der EU zur Einführung des „Digitalen Euro” wesentlich diskriminiert.

Die Abschaffung des Bargeldes geschieht durch das (erzwungene) Nutzerverhalten. Unsere Aktivitäten zum Erhalt des Bargeldes sind gefragt – hierüber werden wir hoffentlich intensiv sprechen. Bargeld benutzen ist die erste und wichtigste Maßnahme.

Das Beispiel Jacques Baud zeigt, wie unsere Zukunft aussehen könnte!

Referent/Gesprächspartner: Brigitte Ebert, Teilnehmerin des Gesprächskreises

Gäste sind wie immer herzlich willkommen! Wir freuen uns auf einen spannenden Vormittag und einen offenen Dialog mit euch.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind jederzeit willkommen.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hannover

Am Samstag, 11. April 2026, um 20:00 Uhr
Thema: „Tanz auf der Brandmauer“
Redner/Diskussionspartner: Rolf Hackmann und Bengt Kiene

Ort: H50
Hildesheimer Str. 50
30169 Hannover

Informationen zur Veranstaltung
Texte, Reime und Lieder

Rolf Hackmann und Bengt Kiene haben sich zusammengetan und schrecken auch vor Reimen nicht zurück:

Lieber den Staat delegitimieren
als in dessen Krieg zu marschieren.
Lieber entrückt auf der Brandmauer tanzen
als Dummheit, Häme und Hass zu pflanzen.

Einlass ab 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Eintritt 5 Euro, Spenden für die Künstler erbeten

Anmeldung bis zum 7. April 2026: @binowa oder 05032 14 74


NachDenkSeiten-Gesprächskreis KielRegion

Am Montag, 13. April 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Buchvorstellung – „Aller Rechte beraubt – Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat”
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Haus der Heimat
Wilhelminenstr. 47-49
24103 Kiel
(von der Straße gesehen der 2. Eingang)

Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.

Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. Er zeigt, wie sich die EU-Behörden seit 2014 – als Mittel im Kampf gegen Moskau – Kompetenzen angeeignet haben, die sie zum Ankläger und Richter in Personalunion machen. Solange sich die Sanktionen gegen russische und ukrainische Staatsbürger richten, mag deren schiere Existenz nicht bedroht sein. Seit 2022 und verstärkt seit dem 20. Mai 2025 werden jedoch auch EU-Bürger sanktioniert und damit all ihrer Rechte beraubt. Selbst die Hilfeleistung durch Angehörige oder Freunde steht unter Strafe.

Die neue Sanktionspolitik erinnert an vormoderne Strafregime. Der Referent geht deshalb zurück in die Geschichte und erinnert an Repressionsmaßnahmen wie die mittelalterliche Verbannung oder die Reichsacht, der z. B. Martin Luther ausgesetzt war. Im 19. Jahrhundert kam die Ausbürgerung als Strafe in Mode; sie erreichte im Nationalsozialismus ihren Höhepunkt. Heutige Terror- und Sanktionslisten fanden erst im 21. Jahrhundert massenhafte Verwendung durch die USA, die UNO und die EU.

Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt Hofbauer, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.

der Referent:
Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte und arbeitet als Publizist und Verleger. Im Promedia Verlag sind von ihm zuletzt erschienen: „Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens“ (2001), „EU-Osterweiterung. Historische Basis – ökonomische Triebkräfte – soziale Folgen“ (2008), „Die Diktatur des Kapitals. Souveränitätsverlust im postdemokratischen Zeitalter“ (2014) sowie „Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung“ (2016).

Hinweis: Direkt am Haus der Heimat gibt es keine Parkplätze und es werden sehr rigoros Strafzettel verteilt.

Der Eintritt ist frei – wir bitten um eine Spende für die Hutkasse.

Es gibt dort keine Bewirtung, bringt gerne Getränke und Gebäck mit.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Darmstadt

Am Mittwoch, 15. April 2026, um 18:00 Uhr
Thema: „Great Reset VON UNTEN”
Redner/Diskussionspartner: Ralph Boes

Ort: GEW Haus (Gewerkschaft, Erziehung, Wissenschaft)
Gagernstraße 8
64283 Darmstadt

Das Thema des Abends ist der Titel des gleichnamigen Buches, das im Jahr 2025 erschienen ist.

Ralph Boes ist Menschenrechtsaktivist in Deutschland. Das Hartz-IV-Regime wurde durch seine Arbeit vor das Verfassungsgericht gebracht, welches die unmenschlichen Sanktionen dann 2019 aufgehoben hat.

Im Vortrag werden nicht nur äußere, sondern vor allem die inneren Kräfte, die unsere Demokratie aushöhlen, beleuchtet. Es werden die starken verfassungswidrigen Tendenzen im bestehenden System aufgezeigt und zugleich ein konkreter Weg zur Erneuerung gewiesen.

Im Anschluss an den Vortrag steht genügend Zeit für Fragen, Buchkauf- und Signierung zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei – wir bitten um Solidarspenden zur Kostendeckung.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt in Kooperation mit dem Deutscher Freidenker-Verband e.V.

Am Sonntag, 19.04.2026 um 15:00
Thema: Aller Rechte beraubt. Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: SAALBAU Bornheim
Arnsburger Straße 24
60385 Frankfurt am Main

Zur Webseite der Veranstaltung

„Rechtsstaat unter Vorbehalt“ – Sanktionen ohne Verfahren

Der Veranstalter Deutscher-Freidenker-Verband Hessen e.V. und der NDS-GK Frankfurt lädt im Rahmen seiner Themenreihe „Rechtsstaat unter Vorbehalt“ zu einer hochaktuellen Veranstaltung mit Hannes Hofbauer ein.

In Lesung und Diskussion stellt er sein Buch „Aller Rechte beraubt“ vor und zeigt, wie die EU zunehmend Sanktionen gegen Personen verhängt – ohne Gerichtsverfahren, ohne Anhörung, ohne Verteidigung. Tausende sind betroffen, inzwischen auch EU-Bürger. Die Folgen reichen von Kontosperren über Reisebeschränkungen bis hin zum vollständigen gesellschaftlichen Ausschluss.

Anhand konkreter Fälle macht Hofbauer deutlich, wie schnell politische Abweichung existenzielle Konsequenzen haben kann. Historisch zieht er Parallelen zu früheren Formen staatlicher Repression und ordnet die aktuelle Entwicklung als tiefgreifende Verschiebung rechtsstaatlicher Maßstäbe ein.

Eine wichtige Veranstaltung zur richtigen Zeit – und ein zentraler Beitrag zur Debatte um den Zustand des Rechtsstaats in Deutschland und Europa.

Eintritt: frei – Spenden zur Kostendeckung erbeten

Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail [email protected] an.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin | nachdenken-in-berlin.de

Am Dienstag, 21. April 2026, um 18:30 Uhr
Thema: „Friedenstüchtig: Wie wir aufhören können, unsere Feinde selbst zu schaffen“
Redner/Diskussionspartner: Fabian Scheidler

Ort: Zunftwirtschaft
Arminiusstr. 2-4
10551 Berlin

Zur Webseite der Veranstaltung

Seit Jahren bewegt sich die westliche Welt in Richtung eines permanenten Ausnahmezustands. Auf jede neue Krise, auf jeden Konflikt reagiert die Politik mit drakonischen Maßnahmen und zunehmender Militarisierung. Dieser Weg führt in eine Spirale von ökonomischem Niedergang, politischem Chaos und Krieg. Grundlegende demokratische und soziale Errungenschaften werden einer militärischen Logik geopfert. Der Wohlfahrtsstaat mutiert zum Kriegsstaat.

Der Ausnahmezustand ist ein Versuch, die sich zuspitzenden globalen Krisen autoritär zu beherrschen. Die Feinde, die bekämpft werden sollen, werden oft durch die Politik selbst geschaffen.

Doch die selbstzerstörerische Kriegslogik ist keineswegs alternativlos. Westliche Gesellschaften müssen lernen, sich von ihrer jahrhundertelangen Politik der Dominanz zu verabschieden, um eine Kultur der Kooperation zu entwickeln.

der Referent:
Fabian Scheidler arbeitet als freischaffender Autor für zahlreiche Printmedien, außerdem für Radio, Fernsehen und Theater. Auf den NachDenkSeiten wird immer wieder auf seine Beiträge hingewiesen. Über sein wegweisendes Buch „Das Ende der Megamaschine” haben die NDS-Gesprächskreise ausführlich diskutiert. Auch seine Bücher „Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen” und „Der Stoff, aus dem wir sind” waren Thema an Gesprächsabenden.

Zunftwirtschaft
Den Veranstaltungsraum stellt uns die Zunftwirtschaft für eine günstige Miete zur Verfügung. Bitte bringt etwas Durst (und vielleicht Hunger?) mit, damit sich auch die Zunftwirtschaft über unseren Gesprächsabend freut. Wenn ihr essen möchtet und genügend Zeit habt, speist vielleicht in der Gastwirtschaft schon vor dem Beginn des Gesprächsabends. Und bringt bitte fürs Bezahlen ein paar kleine Geldscheine und Münzen mit, damit der Zunftwirtschaft nicht das Wechselgeld ausgeht.

Kennenlernen und Gedankenaustausch
Der Vortrag beginnt im Versammlungsraum um 18:30 Uhr. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr aber gerne schon früher kommen. Wir treffen uns ab 17:30 Uhr in der Gastwirtschaft. Dort könnt ihr politisch interessierte Menschen kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen (und schon mal euren Sitzplatz im Versammlungsraum reservieren).

Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn 18:30 Uhr

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden

Anmeldung erforderlich, bitte hier:
nachdenken-in-berlin.de/veranstaltungen/#20260421-Fabian-Scheidler
(Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.)


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Köln | nachdenken-in-koeln.de

Am Mittwoch, 22. April 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Corona-Impfung: Nebenwirkung, Diagnostik und Therapie
Redner/Diskussionspartner: Dr. Ralf Tillenburg

Ort: Café St. Mocca
Am Rosengarten 2
50827 Köln

Zur Webseite der Veranstaltung

Dr. Ralf Tillenburg (Info-Medico) ist Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin und praktiziert in Düsseldorf. Er nennt seine Praxis „ohne Einfluss der Pharmaindustrie“. Seit 2022 ist ein Schwerpunkt seiner Praxis die Behandlung von Impfschäden nach der Corona Impfung. Er betreut derzeit ca. 120 Patienten mit schweren Impfnebenwirkungen.

In seinem Vortrag wird Dr. Tillenburg erläutern, welche Impfnebenwirkungen auftreten können und wie man sie diagnostisch und therapeutisch behandeln kann. Anschließend ist Zeit und Gelegenheit zum Austausch und Diskussion.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Hinweis: Da die Teilnehmeranzahl auf ca. 40 Personen begrenzt ist, ist eine Reservierung pflichtig. Auf diese Weise können wir optimal planen. Klicke bitte hier, um uns deine Platzreservierung mitzuteilen.

Eintritt: 10 Euro

Vielen Dank für deine Teilnahme.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Düsseldorf

Am Freitag, 24. April 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Das Thema Corona ist nicht vorbei – es ist verdrängt
Redner/Diskussionspartner: Andrej Hunko

Ort: Gaststätte Hirschchen
Alt Pempelfort 2
Düsseldorf

Andrej Hunko ist ehemaliger Bundestagsabgeordneter (BSW) und Mitglied des Gesundheitsauschusses des Europarates. Er hat die Corona-Politik parlamentarisch begleitet und ihre Widersprüche früh benannt. Gemeinsam mit Professor Matthias Schrappe arbeitet er heute an einer unabhängigen Aufarbeitung der Corona-Jahre, denn Corona ist ganz und gar nicht aufgearbeitet und erledigt. Denn:

  • Die politische Verantwortung für Grundrechtseingriffe historischen Ausmaßes wurde nie ernsthaft untersucht.
  • Der Antrag auf einen echten Untersuchungsauschuss wurde blockiert.
  • Sanktionen gegen Ärzte und Pflegekräfte wirken bis heute nach.
  • Ungerechtfertigt verhängte Bußgelder wurden nicht zurückgezahlt.
  • Impfgeschädigte kämpfen weiterhin um Anerkennung und Unterstützung.
  • Neue Verträge und Gesetze deuten auf ähnlich gelagerte Reaktionen in der Zukunft hin.
  • Zentrale Dokumente werfen mehr Fragen auf als sie beantworten.

Andrej Hunko steht für eine sachliche, parlamentarisch fundierte und demokratisch notwendige Aufarbeitung – nicht aus parteitaktischen Gründen, sondern weil ein Rechtsstaat ohne Aufklärung seine Glaubwürdigkeit verliert.

Wir laden Sie ein zu einem Abend, der nicht zurückblickt, um zu verharren, sondern um Lehren zu ziehen. Für Grundrechte, für Transparenz, für eine demokratische Zukunft.

Seien Sie dabei, wenn es heißt: verstehen, hinterfragen, diskutieren. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen erkenntnisreichen Abend.

Eintritt frei – Spenden zur Kostendeckung werden erbeten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Freiburg/Brsg.

Am Dienstag, 5. Mai 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Buchvorstellung und Diskussion – „Überlegungen zur kollektiven Psychologie der Ukraine-Krise“
Redner/Diskussionspartner: Dr. (habil.) Dieter Sandner

Ort: Mensa Hebelschule
Engelbergerstraße 2 (Eingang über Eschholzstraße)
79106 Freiburg

In seinem Text „Überlegungen zur kollektiven Psychologie der Ukraine-Krise“ arbeitet der Psychoanalytiker und Autor Dieter Sandner heraus, wie es zur Entstehung und Fortschreibung einer kollektiven psychologischen Überzeugung gekommen ist („der Russe ist an allem schuld“), die sich zu Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine innerhalb weniger Tage entwickelt hat. Am exemplarischen Einzelfall (Ukrainekrieg) wird deutlich gemacht, dass es sich hierbei um eine massenpsychologische Dynamik handelt, die spontan entsteht, wenn sich eine Gesellschaft insgesamt bedroht fühlt. Bedeutsam hierbei ist, auf welche Weise (mit welchen Methoden) dann vom herrschenden Mainstream verhindert wird, eine alternative Einschätzung der Bedrohungssituation zuzulassen, um diese der kollektiv-psychologischen Überzeugung gegenüberzustellen, im konkreten Fall: der Russophobie.

Die Analyse dieses kollektiven Prozesses basiert auf den Überlegungen des gruppenanalytischen Ansatzes von Trigant Burrow (1875-1950), einem der Begründer der Gruppenanalyse. Der US-amerikanische Psychoanalytiker war der Auffassung, dass nicht nur in Kleingruppen, sondern auch in Gesellschaften und Staaten unbewusste gesellschaftsweite Überzeugungen vorhanden sind, die das konkrete kollektive Denken und Handeln bestimmen. Diese unbewussten Überzeugungen und etablierten Vorstellungen gilt es gruppenanalytisch zu untersuchen und zu interpretieren, um unbewusstes (irrationales) Denken und Handeln ins Bewusstsein zu rücken.

Dieter Sandner zeigt in seinem Vortrag, wie kollektive psychologische Überzeugungen vor und nach dem Einmarsch der Russen implementiert und massenmedial verbreitet wurden. Diese Interpretationen werden mit Interpretationen der russischen Seite und dem realen Verhalten der russischen Regierung konfrontiert. Schließlich wird dargelegt, inwiefern eine kollektive psychologische Analyse eine Lösung der Ukraine-Krise ermöglichen könnte, vorausgesetzt, der politische Wille dazu wäre vorhanden…

Der Eintritt zum Vortrag ist frei, um Spenden wird gebeten.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Speyer

Am Mittwoch, 13. Mai 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Lesung – „Wenn die Waffen sprechen – Der Beginn einer Fabel”
Redner/Diskussionspartner: Martin Beck

Ort: Im Restaurant Delphi-Nebenzimmer
Tullastr. 50
67346 Speyer

In ihrem Buch „Wenn die Waffen sprechen – Der Beginn einer Fabel” unternehmen Martin Beck und Thorsten Bohnenberger den literarischen Versuch, die Grausamkeit des Krieges und die verdrängte Wirklichkeit des Tötens aus einer ungewöhnlichen Perspektive sichtbar zu machen: Waffen und ihre Munition, wie sie im Ukraine-Krieg eingesetzt werden, kommen zu Wort.

Ausgehend von der beschönigenden Redewendung „Wenn die Waffen sprechen“, lassen die Autoren die Waffen in fiktiver Form für sich selbst sprechen. Dabei geht es nicht nur um Technik, Einsatzorte und Zerstörungskraft, sondern vor allem um die Folgen für Soldaten, Verwundete, Hinterbliebene und Zivilisten. Die Waffen entwickeln im Verlauf der Erzählung Mitgefühl und eigene Gedanken – sie beginnen zu philosophieren, von einem anderen, sinnvollen „Leben“ zu träumen, während manche an ihrer eigenen vernichtenden Wirkung zugrunde gehen.

Das Buch richtet sich nicht nur an Pazifisten und Friedensbewegte, sondern gerade auch an jene, die Krieg allzu leicht als notwendiges Mittel betrachten. Besonders junge Menschen sollen für die tödliche und traumatisierende Realität des Kriegsgeschehens sensibilisiert werden, die in politischen Debatten und medialen Bildern oft ausgeblendet bleibt.

 

Über die Autoren:
Martin Beck, Jahrgang 1954, lebt in der Südpfalz, Dr. phil., war in den Bereichen rhetorische Kommunikation, Sprecherziehung, Lehrerbildung und im Schuldienst tätig.

Thorsten Bohnenberger, Jahrgang 1972, lebt im Elsass, studierte Informatik, Künstliche Intelligenz und Wirtschaftswissenschaften in Saarbrücken und Edinburgh, promovierte im Bereich Künstliche Intelligenz und arbeitete viele Jahre in der Automobilindustrie. Seit 2025 ist er unabhängiger Unternehmensberater für Künstliche Intelligenz. Beide Autoren verbindet auch eine persönliche biographische Motivation, ein Antikriegsbuch zu schreiben.

Im Anschluss wird Gelegenheit sein zum Austausch und zur Diskussion.

Die Veranstaltung ist kostenfrei; über eine Spende zur Deckung von Kosten freuen wir uns.

Wegen der begrenzten Platzsituation bitten wir für den Fall einer Teilnahme um eine kurze und rechtzeitige Anmeldung per Mail an [email protected].

Beginn des Treffens ist um 18:00 Uhr für Gespräche und ein Abendessen vorab.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Heidelberg

Am Samstag, 13. Juni 2026, um 14:00 Uhr
Thema: 3. HEIDELBERGER FRIEDENSKONFERENZ

Ort: Haus der Begegnung – Jesuitenkirche
Merianstr. 1
Heidelberg-Altstadt

Diese Konferenz wird eröffnet von dem EU-Abgeordneten Michael von der Schulenburg, Brüssel.

„Wir müssen mit Russland reden” – das war seine Mitteilung im November 2025. Daher wird am 13. Juni der direkte Dialog mit dem Generalkonsul der Russischen Föderation, Oleg Ju. Krasnitskiy, Bonn, stattfinden. Außerdem werden sich weitere Referenten beteiligen:
 
– Arno Gottschalk, Eppler-Kreis, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft – Landtag der Freien Hansestadt Bremen
 
– Joachim Guilliard, Heidelberger Friedensbündnis
 
– Dr. Theodor Ziegler, Religionspädagoge, Baiersbronn, Sicherheit neu denken,  “Mehr Diplomatie wagen” Baden-Württemberg

„Europa braucht jetzt den Mut zum Frieden”  

Der Vorbereitungskreis hat sich am 13. März 26 in der Heidelberger Altstadt mit dem Mahnruf von General a. D. Harald Kujat und Michael von der Schulenburg zum 4. Jahrestag des Ukrainekrieges befasst. Wir müssen endlich mit Russland über eine friedliche Lösung verhandeln, denn nur so schaffen wir die Voraussetzungen für eine dauerhafte gesamteuropäische Sicherheits- und Friedensordnung im Interesse aller Europäer.

„Den Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beenden”

Bereits Anfang Januar 2026 haben Professor Dr. Peter Brandt, Prof. Dr. Hajo Funke, Prof. Dr. h.c. Horst Teltschick, Dr. Johannes Klotz, General a. D. Harald Kujat und Michael von der Schulenburg einen detaillierten Vorschlag zu Friedensverhandlungen vorgestellt. 
Es muss eine Atmosphäre der Verständigung geschaffen werden. Wer einen Verhandlungsfrieden anstrebt, muss auch seine Sprache ändern.

Die deutsche Bundesregierung könnte eine Führungsrolle bei der Suche nach einer friedlichen Lösung einnehmen. Das Grundgesetz ist eine Friedensverfassung. Die besondere historische Verantwortung Deutschlands erfordert eine dauerhafte Verständigung mit Russland!
 
Heidelberger NachDenkseiten-Gesprächskreis und paxchristi-Heidelberg-Rhein-Neckar
sowie örtliche und regionale Friedensorganisationen
Dr. Detlef Thiel – Hartmut Müller – Christine Brauss
Kontakt: [email protected]

(Auszug von RSS-Feed)

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Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise

veröffentlicht.
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An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen uns Informationen für Termine in Rostock, Friedberg, Hamburg, Wahlstedt, Hannover, Kiel, Darmstadt, Düsseldorf, Freiburg, Speyer und Heidelberg vor. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie hier. Da werden mögliche neue Termine ergänzt. Außerdem bitten wir hiermit auch auf diesem Wege die Verantwortlichen in den Gesprächskreisen, uns rechtzeitig Termine zu melden.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Rostock

Am Samstag, 4. April 2026, um 10:00 Uhr
Thema: Ostermarsch

Ort: Denkmal der revolutionären Matrosen
18057 Rostock

Informationen zur Veranstaltung
„Unsere Kinder kriegt Ihr nicht!”

Ostermarsch in Rostock mit Tino Eisbrenner und einem Grußwort von Eugen Drewermann (Audio).


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt am Main in Kooperation mit der Wetterauer Aktion Frieden

Am Donnerstag, 9. April 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Für ein Kriegsende und eine europäische Sicherheits- und Friedensordnung
Redner/Diskussionspartner: General a. D. Harald Kujat

Ort: Stadthalle Friedberg
Georg-August-Zinn-Halle
Am Seebach 2
61169 Friedberg (Hessen)

Zur Webseite der Veranstaltung

Vortrag und Diskussion

Wie kann der Krieg in der Ukraine beendet werden?
Welche Perspektiven gibt es für eine neue europäische Sicherheits- und Friedensordnung?

Diese Fragen gehören zu den drängendsten unserer Zeit. Während die militärische Eskalation weiter voranschreitet, wird die politische und diplomatische Dimension eines möglichen Friedens häufig nur unzureichend diskutiert.

Mit General a. D. Harald Kujat, ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses und früherer Generalinspekteur der Bundeswehr, kommt einer der profiliertesten Militärstrategen Deutschlands nach Friedberg. Kujat gehört zu den wenigen hochrangigen Militärs, die sich seit Beginn des Ukrainekrieges öffentlich für eine realistische Analyse der militärischen Lage, für Diplomatie und für ernsthafte Bemühungen um ein Ende des Krieges einsetzen.

In seinem Vortrag wird er auf zentrale Fragen eingehen:

  • Wie lässt sich der Krieg in der Ukraine beenden?
  • Welche Rolle könnten Verhandlungen und diplomatische Initiativen spielen?
  • Wie könnte eine tragfähige europäische Sicherheitsordnung aussehen, die langfristig Frieden ermöglicht?

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion.

Eine Veranstaltung für alle, die sich jenseits von Schlagzeilen und Kriegsrhetorik mit den Perspektiven für Frieden in Europa auseinandersetzen möchten.

Eintritt ist frei – Spenden zur Kostendeckung willkommen.

Bitte Anmeldung per E-Mail an: [email protected]


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg | nachdenken-in-hamburg.de

Am Donnerstag, 9. April 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Buchvorstellung „Aller Rechte beraubt”
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Rudolf-Steiner-Haus
Mittelweg 11-12
20148 Hamburg

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Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. … Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt der Autor, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.

Der Autor Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Publizist und Verleger.

Der Eintritt ist frei.

Mit deiner Spende unterstützt du unsere weiteren Aktivitäten.

Anmeldung: lets-meet.org/reg/101c8207bc0c3a967a


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Südholstein | nachdenken-in-suedholstein.de

Am Freitag, 10. April 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Lesung/Gespräch „Aller Rechte beraubt – Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat”
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Begegnungsstätte Wahlstedt
Waldstraße 1
23812 Wahlstedt

„Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.

Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. … Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt der Autor, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.

Der Autor Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Publizist und Verleger.

Um Anmeldung wird gebeten unter lets-meet.org/reg/499b7f0a5827caffc8.
Das Buch kann vor Ort erworben und signiert werden.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Lübeck

Am Samstag, 11.04.2026 um 16:00
Thema: “Aller Rechte beraubt” – Mit außergewöhnlichen EU-Sanktionenen zum autoritären Staat
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Restaurant “Bootshaus” auf dem Gelände der Lübecker Rudergesellschaft
Hüxtertorallee 4
23564 Lübeck

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Eine Anmeldung ist notwendig, sie kann unter folgender Adresse vorgenommen werden:

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Leider werden zur Zeit die Plätze schon knapp!

Der Eintritt ist frei, um einen Beitrag in die Spendenbox wird gebeten.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hannover

Am Samstag, 11. April 2026, um 20:00 Uhr
Thema: „Tanz auf der Brandmauer“
Redner/Diskussionspartner: Rolf Hackmann und Bengt Kiene

Ort: H50
Hildesheimer Str. 50
30169 Hannover

Informationen zur Veranstaltung

Texte, Reime und Lieder

Rolf Hackmann und Bengt Kiene haben sich zusammengetan und schrecken auch vor Reimen nicht zurück:

Lieber den Staat delegitimieren
als in dessen Krieg zu marschieren.
Lieber entrückt auf der Brandmauer tanzen
als Dummheit, Häme und Hass zu pflanzen.

Einlass ab 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr

Eintritt 5 Euro, Spenden für die Künstler erbeten.

Anmeldung bis 7. April 2026: @binowa oder 05032 14 74


NachDenkSeiten-Gesprächskreis KielRegion

Am Montag, 13. April 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Buchvorstellung „Aller Rechte beraubt – Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat”
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Haus der Heimat
Wilhelminenstr. 47-49
24103 Kiel
von der Straße gesehen der 2. Eingang

Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.

Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. Er zeigt, wie sich die EU-Behörden seit 2014 – als Mittel im Kampf gegen Moskau – Kompetenzen angeeignet haben, die sie zum Ankläger und Richter in Personalunion machen. Solange sich die Sanktionen gegen russische und ukrainische Staatsbürger richten, mag deren schiere Existenz nicht bedroht sein. Seit 2022 und verstärkt seit dem 20. Mai 2025 werden jedoch auch EU-Bürger sanktioniert und damit all ihrer Rechte beraubt. Selbst die Hilfeleistung durch Angehörige oder Freunde steht unter Strafe.

Die neue Sanktionspolitik erinnert an vormoderne Strafregime. Der Referent geht deshalb zurück in die Geschichte und erinnert an Repressionsmaßnahmen wie die mittelalterliche Verbannung oder die Reichsacht, der z.B. Martin Luther ausgesetzt war. Im 19. Jahrhundert kam die Ausbürgerung als Strafe in Mode; sie erreichte im Nationalsozialismus ihren Höhepunkt. Heutige Terror- und Sanktionslisten fanden erst im 21. Jahrhundert massenhafte Verwendung durch die USA, die UNO und die EU.

Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt Hofbauer, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.
Referent:

Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte und arbeitet als Publizist und Verleger. Im Promedia Verlag sind von ihm zuletzt erschienen: „Balkankrieg: Zehn Jahre Zerstörung Jugoslawiens“ (2001), „EU-Osterweiterung. Historische Basis – ökonomische Triebkräfte – soziale Folgen“ (2008), „Die Diktatur des Kapitals. Souveränitätsverlust im postdemokratischen Zeitalter“ (2014) sowie „Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung“ (2016).

Hinweis: Direkt am Haus der Heimat gibt es keine Parkplätze und es werden sehr rigoros Strafzettel verteilt.

Der Eintritt ist frei – aber wir bitten um eine Spende für die Hutkasse.
Es gibt dort keine Bewirtung, bringt gerne Getränke und Gebäck mit.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Darmstadt

Am Mittwoch, 15. April 2026, um 18:00 Uhr
Thema: „Great Reset VON UNTEN”
Redner/Diskussionspartner: Ralph Boes

Ort: GEW Haus (Gewerkschaft, Erziehung, Wissenschaft)
Gagernstraße 8
64283 Darmstadt

Das Thema des Abends ist der Titel des gleichnamigen Buches, das im Jahr 2025 erschienen ist.

Ralph Boes ist Menschenrechtsaktivist in Deutschland.

Das Hartz IV – Regime wurde durch seine Arbeit vor das Verfassungsgericht gebracht, welches die unmenschlichen Sanktionen dann 2019 aufgehoben hat.

Im Vortrag werden nicht nur äußere, sondern vor allem die inneren Kräfte, die unsere Demokratie aushöhlen, beleuchtet. Es werden die starken verfassungswidrigen Tendenzen im bestehenden System aufgezeigt und zugleich ein konkreter Weg zur Erneuerung gewiesen.

Im Anschluss an den Vortrag steht genügend Zeit für Fragen, Buchkauf- und Signierung zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei – wir bitten um Solidarspenden zur Kostendeckung.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Düsseldorf

Am Freitag, 24. April 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Das Thema Corona ist nicht vorbei – es ist verdrängt
Redner/Diskussionspartner: Andrej Hunko

Ort: Gaststätte Hirschchen
Alt Pempelfort 2
Düsseldorf

Andrej Hunko ist ehemaliger Bundestagsabgeordneter (BSW) und Mitglied des Gesundheitsauschusses des Europarates. Er hat die Corona-Politik parlamentarisch begleitet und ihre Widersprüche früh benannt. Gemeinsam mit Professor Matthias Schrappe arbeitet er heute an einer unabhängigen Aufarbeitung der Corona-Jahre, denn Corona ist ganz und gar nicht aufgearbeitet und erledigt. Denn:

  • Die politische Verantwortung für Grundrechtseingriffe historischen Ausmasses wurde nie ernsthaft untersucht.
  • Der Antrag auf einen echten Untersuchungsauschuss wurde blockiert.
  • Sanktionen gegen Ärzte und Pflegekräfte wirken bis heute nach.
  • Ungerechtfertigt verhängte Bußgelder wurden nicht zurückgezahlt.
  • Impfgeschädigte kämpfen weiterhin um Anerkennung und Unterstützung.
  • Neue Verträge und Gesetze deuten auf ähnlich gelagerte Reaktionen in der Zukunft hin.
  • Zentrale Dokumente werfen mehr Fragen auf als sie beantworten.

Andrej Hunko steht für eine sachliche, parlamentarisch fundierte und demokratisch notwendige Aufarbeitung. Nicht aus parteitaktischen Gründen – sondern weil ein Rechtsstaat ohne Aufklärung seine Glaubwürdigkeit verliert.

Wir laden Sie ein zu einem Abend, der nicht zurückblickt, um zu verharren, sondern um Lehren zu ziehen. Für Grundrechte, für Transparenz, für eine demokratische Zukunft.

Seien Sie dabei, wenn es heißt: verstehen, hinterfragen, diskutieren. Wir freuen und auf Ihr Kommen und einen erkenntnisreichen Abend.

Eintritt frei – Spenden zur Kostendeckung werden erbeten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Freiburg/Brsg.

Am Dienstag, 5. Mai 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Vorstellung und Diskussion zum Buch „Überlegungen zur kollektiven Psychologie der Ukraine-Krise“
Redner/Diskussionspartner: Dr. (habil.) Dieter Sandner

Ort: Mensa Hebelschule
Engelbergerstraße 2 (Eingang über Eschholzstraße)
79106 Freiburg

In seinem Text „Überlegungen zur kollektiven Psychologie der Ukraine-Krise“ arbeitet der Psychoanalytiker und Autor Dieter Sandner heraus, wie es zur Entstehung und Fortschreibung einer kollektiven psychologischen Überzeugung gekommen ist („der Russe ist an allem schuld“), die sich zu Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine innerhalb weniger Tage entwickelt hat. Am exemplarischen Einzelfall (Ukrainekrieg) wird deutlich gemacht, dass es sich hierbei um eine massenpsychologische Dynamik handelt, die spontan entsteht, wenn sich eine Gesellschaft insgesamt bedroht fühlt. Bedeutsam hierbei ist, auf welche Weise (mit welchen Methoden) dann vom herrschenden Mainstream verhindert wird, eine alternative Einschätzung der Bedrohungssituation zuzulassen, um diese der kollektiv-psychologischen Überzeugung gegenüberzustellen, im konkreten Fall: der Russophobie.

Die Analyse dieses kollektiven Prozesses basiert auf den Überlegungen des gruppenanalytischen Ansatzes von Trigant Burrow (1875-1950), einem der Begründer der Gruppenanalyse. Der US-amerikanische Psychoanalytiker war der Auffassung, dass – nicht nur in Kleingruppen – sondern auch in Gesellschaften und Staaten unbewusste gesellschaftsweite Überzeugungen vorhanden sind, die das konkrete kollektive Denken und Handeln bestimmen. Diese unbewussten Überzeugungen und etablierten Vorstellungen gilt es gruppenanalytisch zu untersuchen und zu interpretieren, um unbewußtes (irrationales) Denken und Handeln ins Bewußtsein zu rücken.

Dieter Sandner zeigt in seinem Vortrag, wie kollektive psychologische Überzeugungen vor und nach dem Einmarsch der Russen implementiert und massenmedial verbreitet wurden. Diese Interpretationen werden mit Interpretationen der russischen Seite und dem realen Verhalten der russischen Regierung konfrontiert. Schließlich wird dargelegt, inwiefern eine kollektive psychologische Analyse eine Lösung der Ukraine-Krise ermöglichen könnte, vorausgesetzt, der politische Wille dazu wäre vorhanden …

Der Eintritt des Vortrags ist frei, um Spenden wird gebeten.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Speyer

Am Mittwoch, 13. Mai 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Lesung „Wenn Waffen sprechen – Der Beginn einer Fabel”
Redner/Diskussionspartner: Martin Beck

Ort: Im Restaurant Delphi-Nebenzimmer
Tullastr. 50
67346 Speyer

In ihrem Buch „Wenn die Waffen sprechen – Beginn einer Fabel” unternehmen Martin Beck und Thorsten Bohnenberger den literarischen Versuch, die Grausamkeit des Krieges und die verdrängte Wirklichkeit des Tötens aus einer ungewöhnlichen Perspektive sichtbar zu machen: Waffen und ihre Munition, wie sie im Ukraine-Krieg eingesetzt werden, kommen zu Wort.

Ausgehend von der beschönigenden Redewendung „Wenn die Waffen sprechen“, lassen die Autoren die Waffen in fiktiver Form für sich selbst sprechen. Dabei geht es nicht nur um Technik, Einsatzorte und Zerstörungskraft, sondern vor allem um die Folgen für Soldaten, Verwundete, Hinterbliebene und Zivilisten. Die Waffen entwickeln im Verlauf der Erzählung Mitgefühl und eigene Gedanken – sie beginnen zu philosophieren, von einem anderen, sinnvollen „Leben“ zu träumen, während manche an ihrer eigenen vernichtenden Wirkung zugrunde gehen.

Das Buch richtet sich nicht nur an Pazifisten und Friedensbewegte, sondern gerade auch an jene, die Krieg allzu leicht als notwendiges Mittel betrachten. Besonders junge Menschen sollen für die tödliche und traumatisierende Realität des Kriegsgeschehens sensibilisiert werden, die in politischen Debatten und medialen Bildern oft ausgeblendet bleibt.

 

Über die Autoren:

Martin Beck, Jahrgang 1954, lebt in der Südpfalz, Dr. phil., war in den Bereichen rhetorische Kommunikation, Sprecherziehung, Lehrerbildung und im Schuldienst tätig.

Thorsten Bohnenberger, Jahrgang 1972, lebt im Elsass, studierte Informatik, Künstliche Intelligenz und Wirtschaftswissenschaften in Saarbrücken und Edinburgh, promovierte im Bereich Künstliche Intelligenz und arbeitete viele Jahre in der Automobilindustrie. Seit 2025 ist er unabhängiger Unternehmensberater für Künstliche Intelligenz. Beide Autoren verbindet auch eine persönliche biographische Motivation, ein Antikriegsbuch zu schreiben.

Im Anschluss wird Gelegenheit sein zum Austausch und zur Diskussion.

Die Veranstaltung ist kostenfrei; über eine Spende zur Deckung von Kosten freuen wir uns.

Wegen der begrenzten Platzsituation bitten wir für den Fall einer Teilnahme um eine kurze und rechtzeitige Anmeldung per Mail an [email protected].

Beginn des Treffens ist um 18:00 Uhr für Gespräche und ein Abendessen vorab.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Heidelberg

Am Samstag, 13. Juni 2026, um 14:00 Uhr
Thema: 3. HEIDELBERGER FRIEDENSKONFERENZ

Ort: Haus der Begegnung – Jesuitenkirche
Merianstr. 1
Heidelberg-Altstadt

Diese Konferenz wird eröffnet von dem EU-Abgeordneten Michael von der Schulenburg, Brüssel.

„Wir müssen mit Russland reden” – das war  seine Mitteilung im November 2025.

Daher wird am 13. Juni der direkte Dialog mit dem Generalkonsul der Russischen Föderation, Oleg Ju. Krasnitskiy, Bonn, stattfinden. Außerdem werden sich weitere Referenten beteiligen:
 
…Arno Gottschalk, Eppler-Kreis, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft – Landtag der Freien Hansestadt Bremen
 
…Joachim Guilliard, Heidelberger Friedensbündnis
 
…Dr. Theodor Ziegler, Religionspädagoge, Baiersbronn, Sicherheit neu denken, „Mehr Diplomatie wagen” Baden-Württemberg

„Europa braucht jetzt den Mut zum Frieden”  

Der Vorbereitungskreis hat sich am 13. März 26 in der Heidelberger Altstadt mit dem Mahnruf von General a. D. Harald Kujat und Michael von der Schulenburg zum vierten Jahrestag des Ukrainekrieges befasst. Wir müssen endlich mit Russland über eine friedliche Lösung verhandeln, denn nur so schaffen wir die Voraussetzungen für eine dauerhafte gesamteuropäische Sicherheits- und Friedensordnung im Interesse aller Europäer.

„Den Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beenden”

Bereits Anfang Januar 2026 haben Professor Dr. Peter Brandt, Prof. Dr. Hajo Funke, Prof. Dr. h.c. Horst Teltschick, Dr. Johannes Klotz, General a. D. Harald Kujat und Michael von der Schulenburg einen detaillierten Vorschlag zu Friedensverhandlungen vorgestellt. Es muss eine Atmosphäre der Verständigung geschaffen werden. Wer einen Verhandlungsfrieden anstrebt, muss auch seine Sprache ändern.

Die deutsche Bundesregierung könnte eine Führungsrolle bei der Suche nach einer friedlichen Lösung einnehmen. Das Grundgesetz ist eine Friedensverfassung. Die besondere historische Verantwortung Deutschlands erfordert eine dauerhafte Verständigung mit Russland!
 
Heidelberger NachDenkseiten-Gesprächskreis und paxchristi-Heidelberg-Rhein-Neckar
sowie örtliche und regionale Friedensorganisationen
Dr. Detlef Thiel – Hartmut Müller – Christine Brauss
Kontakt: [email protected]

(Auszug von RSS-Feed)

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Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise

veröffentlicht.
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An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen uns Informationen für Termine in Frankfurt am Main, Hamburg, Schweinfurt, Pfaffenhofen, Berlin, Friedberg, Wahlstedt, Düsseldorf, Speyer und Heidelberg vor. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie hier. Da werden mögliche neue Termine ergänzt. Außerdem bitten wir hiermit auch auf diesem Wege die Verantwortlichen in den Gesprächskreisen, uns rechtzeitig Termine zu melden.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt am Main in Kooperation mit dem BSW Frankfurt am Main

Am Freitag, 27. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: RKI-Files und Corona-Aufarbeitung
Redner/Diskussionspartner: Bastian Barucker

Ort: SAALBAU Südbahnhof
Hedderichstraße 51
60594 Frankfurt am Main

Zur Webseite der Veranstaltung

RKI-Files und Corona-Aufarbeitung – Vortrag und Diskussion mit Bastian Barucker

Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt am Main setzt die Corona-Aufarbeitung bewusst fort und vertieft sie mit einer eigenen thematischen Schwerpunktreihe. Ziel ist es, die Ereignisse und Entscheidungen der vergangenen Jahre kritisch zu beleuchten, offene Fragen zu diskutieren und Raum für einen sachlichen, demokratischen Austausch zu schaffen.

In dieser Veranstaltung ist der Journalist und Autor Bastian Barucker zu Gast.

Bis heute rechtfertigen Politiker und Gerichte viele Entscheidungen aus der Corona-Zeit mit den Einschätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Für viele Bürger gilt das Institut als wissenschaftlich unabhängige Fachbehörde. Doch die inzwischen veröffentlichten RKI-Protokolle – die sogenannten „RKI-Files“ – zeichnen ein deutlich komplexeres Bild der Entscheidungsprozesse innerhalb der Behörde, die dem Bundesgesundheitsministerium unterstellt ist.

Bastian Barucker hat maßgeblich dazu beigetragen, dass diese Protokolle öffentlich wurden, und damit eine neue Grundlage für die gesellschaftliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Corona-Politik geschaffen. Durch seine journalistische Arbeit und seine kontinuierliche Dokumentation der Debatte gehört er zu den wichtigen Stimmen der unabhängigen Corona-Aufarbeitung.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Fragen, die bis heute nicht abschließend geklärt sind:

  • Waren die weitreichenden Grundrechtseingriffe in Dauer und Intensität verhältnismäßig?
  • Wie entstanden die Entscheidungsprozesse innerhalb von Behörden wie dem Robert Koch-Institut?
  • In welchem Verhältnis standen wissenschaftliche Einschätzungen, politische Vorgaben und öffentlicher Druck?

Der Vortrag gibt Einblicke in die Inhalte der RKI-Protokolle, ihre Bedeutung für die Bewertung der damaligen Entscheidungen und den aktuellen Stand der Aufarbeitung. Im Anschluss an den Vortrag besteht ausführlich Gelegenheit zur Diskussion.

Diese Veranstaltungsreihe bietet die Möglichkeit, sich direkt von Menschen zu informieren, die aktiv an der Aufklärung beteiligt sind – und die offenen Fragen gemeinsam zu diskutieren. Denn Aufarbeitung lebt vom Gespräch. Und Demokratie vom offenen Diskurs.

Eintritt: frei – Spenden zur Kostendeckung erbeten

Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail unter [email protected] an.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg | nachdenken-in-hamburg.de

Am Freitag, 27. März 2026, um 19:30 Uhr
Thema: Vortrag und Diskussion mit Dr. Jonas Tögel – Der Weg zum Frieden
Redner/Diskussionspartner: Dr. Jonas Tögel

Ort: Christuskirche Altona
Suttnerstraße 18
22765 Hamburg

Der Propagandaforscher und Bestsellerautor Dr. Jonas Tögel gibt nicht nur spannende Einblicke in weitgehend unbekannte militärische Planungen, er zeigt auch auf, welche gesellschaftlichen Bedingungen zentrale Voraussetzung für den Frieden sind und was wir alle konkret tun können, um die größte Kraft für den Frieden zu entfesseln: die öffentliche Meinung, getragen von einer starken und sichtbaren Friedensbewegung.

Zur Person: Dr. Jonas Tögel (*1985), Amerikanist und Propagandaforscher, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie der Universität Regensburg. Er promovierte zu historischen und aktuellen Techniken der Propaganda und der „kognitiven Kriegsführung“.

Sein Anliegen: über Propaganda und Techniken der Manipulation aufzuklären. Kriege werden nur dadurch ermöglicht, dass man die Köpfe und Herzen der Menschen mit Propaganda vernebelt.

Der Eintritt ist frei.

Mit deiner Spende unterstützt du unsere weiteren Aktivitäten.

Veranstalter: Friedensinitiative Altona, Hamburger Forum, NachDenkSeiten, Gk – Hamburg

Anmeldung: lets-meet.org/reg/82bf320f407f246e73


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Samstag, 28. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Frieden durch „Kriegstüchtigkeit“? Aufrüstung, Militarisierung und die neue Wehrpflicht
Redner/Diskussionspartner: Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D.

Ort: Gaststätte „TV Oberndorf“
Hermann-Gräf-Allee 1
97424 Schweinfurt

Informationen zur Veranstaltung

Seit Februar 2022 tobt in der Ukraine ein Stellvertreterkrieg zwischen der Ukraine und dem NATO-Westen einerseits sowie Russland und den BRICS-Staaten andererseits.

In Deutschland wurde eine „Zeitenwende“ verkündet, das Land wird aufgerüstet und militarisiert, die Wehrpflicht wurde wieder eingeführt. Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D. und Sprecher des „Darmstädter Signals“, sieht diese Entwicklung sehr kritisch. Die NATO ist seit 1999 ein Kriegsbündnis, und junge Menschen dürften nicht für die Machtpläne der NATO-Eliten „verheizt“ werden. Frieden in Europa ist nur mit, nicht gegen Russland möglich. Herzliche Einladung zu Vortrag und Diskussion!

Eintritt frei, Spenden erwünscht!


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Pfaffenhofen

Am Sonntag, 29. März 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Buchvorstellung: „Aller Rechte beraubt: Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat”
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer, Verleger, Journalist, Sachbuchautor

Ort: Hofbergsaal
Hofberg 7
85276 Pfaffenhofen

Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.

Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. … Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt der Autor, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.

Der Autor Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Publizist und Verleger.

Veranstalter: Freundschaft mit Valjevo e.V.

Kontakt: Bernd Duschner, 0171-3374658, [email protected]

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin

Am Dienstag, 31. März 2026, um 18:30 Uhr
Thema: Der aktuelle Zustand der deutsch-russischen Beziehungen
Redner/Diskussionspartner: Alexander Milyutin

Ort: Sprechsaal
Marienstraße 26
10117 Berlin

Zur Webseite der Veranstaltung

Nach dem Ende des Kalten Kriegs entwickelten sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sehr erfreulich. Russland zog alle Soldaten aus Deutschland ab. Auf allen Ebenen gab es Begegnungen, Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte – in Politik, Kultur und Wissenschaft und natürlich in der Wirtschaft. Russische Energielieferungen trugen bei zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie, deutsche Firmen investierten viele Milliarden Dollar in Russland.

Seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine wurden die deutsch-russischen Beziehungen fast vollständig zerstört. Die deutsche Regierung stellte Dialog und Zusammenarbeit ein und erklärte, Russland müsse militärisch besiegt und seine Wirtschaft ruiniert werden. Es wurden Sanktionen gegen Russland erlassen und Konsulate geschlossen.

Diese Politik widerspricht diametral den Interessen der deutschen Bevölkerung. Treibende Kraft hinter der russlandfeindlichen Politik in Deutschland und der EU sind die strategischen Interessen der USA. Sie will Russland und die EU spalten, die Souveränität der europäischen Staaten schwächen und so die globale Dominanz der USA sichern.

Deutschland und Russland werden aber Nachbarn bleiben. Es gibt keine Alternative zu friedlicher Koexistenz und fairer Zusammenarbeit. Russland möchte eine Politik der guten Nachbarschaft mit allen europäischen Staaten. Auf dieser Grundlage können alle Staaten ihre Souveränität und Interessen wahren und einen Platz finden in der multipolaren Weltordnung.

Russland hat keinerlei Absichten, andere Staaten militärisch zu bedrohen. Es wurde aber in der Vergangenheit mehrmals überfallen, zuletzt durch das nationalsozialistische Deutschland in einem Vernichtungskrieg, dem 27 Millionen Sowjetbürger zum Opfer fielen. Wie andere Staaten auch hat Russland Sicherheitsinteressen und möchte, dass diese respektiert werden. Eine europäische Sicherheitsordnung muss auf dem Konzept der gemeinsamen Sicherheit beruhen, wie es 1990 in der Charta von Paris formuliert wurde.

Alexander Milyutin
Botschaftsrat an der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin

Sprechsaal
Der Sprechsaal ist ein wichtiger Raum für Veranstaltungen mit humanistischer Orientierung. Er wird von vielen Gruppen genutzt, die sich einsetzen für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Demokratie.

Einlass ab 18:00 Uhr, Beginn 18:30 Uhr

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt am Main in Kooperation mit der Wetterauer Aktion Frieden

Am Donnerstag, 9. April 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Für ein Kriegsende und eine europäische Sicherheits- und Friedensordnung
Redner/Diskussionspartner: General a. D. Harald Kujat

Ort: Stadthalle Friedberg
Georg-August-Zinn-Halle
Am Seebach 2
61169 Friedberg (Hessen)

Zur Webseite der Veranstaltung

Für ein Kriegsende und eine europäische Sicherheits- und Friedensordnung
Vortrag und Diskussion

Wie kann der Krieg in der Ukraine beendet werden?
Welche Perspektiven gibt es für eine neue europäische Sicherheits- und Friedensordnung?

Diese Fragen gehören zu den drängendsten unserer Zeit. Während die militärische Eskalation weiter voranschreitet, wird die politische und diplomatische Dimension eines möglichen Friedens häufig nur unzureichend diskutiert.

Mit General a. D. Harald Kujat, ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses und früherer Generalinspekteur der Bundeswehr, kommt einer der profiliertesten Militärstrategen Deutschlands nach Friedberg. Kujat gehört zu den wenigen hochrangigen Militärs, die sich seit Beginn des Ukrainekrieges öffentlich für eine realistische Analyse der militärischen Lage, für Diplomatie und für ernsthafte Bemühungen um ein Ende des Krieges einsetzen.

In seinem Vortrag wird er auf zentrale Fragen eingehen:

  • Wie lässt sich der Krieg in der Ukraine beenden?
  • Welche Rolle könnten Verhandlungen und diplomatische Initiativen spielen?
  • Wie könnte eine tragfähige europäische Sicherheitsordnung aussehen, die langfristig Frieden ermöglicht?

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion.

Eine Veranstaltung für alle, die sich jenseits von Schlagzeilen und Kriegsrhetorik mit den Perspektiven für Frieden in Europa auseinandersetzen möchten.

Eintritt ist frei – Spenden zur Kostendeckung willkommen.

Bitte Anmeldung per E-Mail an: [email protected]


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg | nachdenken-in-hamburg.de

Am Donnerstag, 9. April 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Buchvorstellung – Hannes Hofbauer: „Aller Rechte beraubt”
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Rudolf-Steiner-Haus
Mittelweg 11-12
20148 Hamburg

Zur Webseite der Veranstaltung

Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.

Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. … Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt der Autor, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.

Der Autor Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Publizist und Verleger.

Der Eintritt ist frei. Mit deiner Spende unterstützt du unsere weiteren Aktivitäten.

Anmeldung: lets-meet.org/reg/101c8207bc0c3a967a


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Südholstein | nachdenken-in-suedholstein.de

Am Freitag, 10. April 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Lesung/Gespräch: „Aller Rechte beraubt – Mit außergerichtlichen EU-Sanktionen zum autoritären Staat”
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Begegnungsstätte Wahlstedt
Waldstraße 1
23812 Wahlstedt

Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.

Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. … Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt der Autor, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.

Der Autor Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Publizist und Verleger.

Um Anmeldung wird gebeten unter lets-meet.org/reg/499b7f0a5827caffc8
Das Buch kann vor Ort erworben und signiert werden.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Düsseldorf

Am Freitag, 24.04.2026 um 18:30
Thema: Das Thema Corona ist nicht vorbei – es ist verdrängt
Redner/Diskussionspartner: Andrej Hunko

Ort: Gaststätte Hirschchen
Alt Pempelfort 2
Düsseldorf

Andrej Hunko ist ehemaliger Bundestagsabgeordneter (BSW) und Mitglied des Gesundheitsausschusses des Europarates. Er hat die Corona-Politik parlamentarisch begleitet und ihre Widersprüche früh benannt. Gemeinsam mit Professor Matthias Schrappe arbeitet er heute an einer unabhängigen Aufarbeitung der Corona-Jahre, denn Corona ist ganz und gar nicht aufgearbeitet und erledigt. Denn:

  • Die politische Verantwortung für Grundrechtseingriffe historischen Ausmaßes wurde nie ernsthaft untersucht.
  • Der Antrag auf einen echten Untersuchungsausschuss wurde blockiert.
  • Sanktionen gegen Ärzte und Pflegekräfte wirken bis heute nach.
  • Ungerechtfertigt verhängte Bußgelder wurden nicht zurückgezahlt.
  • Impfgeschädigte kämpfen weiterhin um Anerkennung und Unterstützung.
  • Neue Verträge und Gesetze deuten auf ähnlich gelagerte Reaktionen in der Zukunft hin.
  • Zentrale Dokumente werfen mehr Fragen auf als sie beantworten.

Andrej Hunko steht für eine sachliche, parlamentarisch fundierte und demokratisch notwendige Aufarbeitung. Nicht aus parteitaktischen Gründen – sondern weil ein Rechtsstaat ohne Aufklärung seine Glaubwürdigkeit verliert.

Wir laden Sie ein zu einem Abend, der nicht zurückblickt, um zu verharren, sondern um Lehren zu ziehen. Für Grundrechte, für Transparenz, für eine demokratische Zukunft.

Seien Sie dabei, wenn es heißt: verstehen, hinterfragen, diskutieren. Wir freuen und auf Ihr Kommen und einen erkenntnisreichen Abend.

Eintritt frei – Spenden zur Kostendeckung werden erbeten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Speyer

Am Mittwoch, 13. Mai 2026, um 19:00 Uhr
Thema: Lesung aus dem Buch „Wenn die Waffen sprechen: Der Beginn einer Fabel”
Redner/Diskussionspartner: Martin Beck

Ort: Im Restaurant Delphi-Nebenzimmer
Tullastr. 50
67346 Speyer

In ihrem Buch „Wenn die Waffen sprechen: Der Beginn einer Fabel” unternehmen Martin Beck und Thorsten Bohnenberger den literarischen Versuch, die Grausamkeit des Krieges und die verdrängte Wirklichkeit des Tötens aus einer ungewöhnlichen Perspektive sichtbar zu machen: Waffen und ihre Munition, wie sie im Ukraine-Krieg eingesetzt werden, kommen zu Wort.

Ausgehend von der beschönigenden Redewendung „Wenn die Waffen sprechen“, lassen die Autoren die Waffen in fiktiver Form für sich selbst sprechen. Dabei geht es nicht nur um Technik, Einsatzorte und Zerstörungskraft, sondern vor allem um die Folgen für Soldaten, Verwundete, Hinterbliebene und Zivilisten. Die Waffen entwickeln im Verlauf der Erzählung Mitgefühl und eigene Gedanken – sie beginnen zu philosophieren, von einem anderen, sinnvollen „Leben“ zu träumen, während manche an ihrer eigenen vernichtenden Wirkung zugrunde gehen.

Das Buch richtet sich nicht nur an Pazifisten und Friedensbewegte, sondern gerade auch an jene, die Krieg allzu leicht als notwendiges Mittel betrachten. Besonders junge Menschen sollen für die tödliche und traumatisierende Realität des Kriegsgeschehens sensibilisiert werden, die in politischen Debatten und medialen Bildern oft ausgeblendet bleibt.

 

Über die Autoren:
Martin Beck, Jahrgang 1954, lebt in der Südpfalz, Dr. phil., war in den Bereichen rhetorische Kommunikation, Sprecherziehung, Lehrerbildung und im Schuldienst tätig.

Thorsten Bohnenberger, Jahrgang 1972, lebt im Elsass, studierte Informatik, Künstliche Intelligenz und Wirtschaftswissenschaften in Saarbrücken und Edinburgh, promovierte im Bereich Künstliche Intelligenz und arbeitete viele Jahre in der Automobilindustrie. Seit 2025 ist er unabhängiger Unternehmensberater für Künstliche Intelligenz. Beide Autoren verbindet auch eine persönliche biographische Motivation, ein Antikriegsbuch zu schreiben.

Im Anschluss wird Gelegenheit sein zum Austausch und zur Diskussion.

Die Veranstaltung ist kostenfrei; über eine Spende zur Deckung von Kosten freuen wir uns.

Wegen der begrenzten Platzsituation bitten wir für den Fall einer Teilnahme um eine kurze und rechtzeitige Anmeldung per Mail an [email protected].

Beginn des Treffens ist um 18:00 Uhr für Gespräche und ein Abendessen vorab.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Heidelberg

Am Samstag, 13. Juni 2026, um 14:00 Uhr
Thema: 3. HEIDELBERGER FRIEDENSKONFERENZ

Ort: Haus der Begegnung – Jesuitenkirche
Merianstr. 1
Heidelberg-Altstadt

Diese Konferenz wird eröffnet von dem EU-Abgeordneten Michael von der Schulenburg, Brüssel.

„Wir müssen mit Russland reden” – das war seine Mitteilung im November 2025.
Daher wird am 13. Juni der direkte Dialog mit dem Generalkonsul der Russischen Föderation, Oleg Ju. Krasnitskiy, Bonn, stattfinden. Außerdem werden sich weitere Referenten beteiligen:
 
– Arno Gottschalk, Eppler-Kreis, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft – Landtag der Freien Hansestadt Bremen
 
– Joachim Guilliard, Heidelberger Friedensbündnis
 
– Dr. Theodor Ziegler, Religionspädagoge, Baiersbronn, Sicherheit neu denken,  „Mehr Diplomatie wagen” Baden-Württemberg

„Europa braucht jetzt den Mut zum Frieden”  

Der Vorbereitungskreis hat sich am 13. März 2026 in der Heidelberger Altstadt mit dem Mahnruf von General a. D. Harald Kujat und Michael von der Schulenburg zum 4. Jahrestag des Ukrainekrieges befasst. Wir müssen endlich mit Russland über eine friedliche Lösung verhandeln. Denn nur so schaffen wir die Voraussetzungen für eine dauerhafte gesamteuropäische Sicherheits- und Friedensordnung im Interesse aller Europäer.

„Den Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beenden”

Bereits Anfang Januar 2026 haben Professor Dr. Peter Brandt, Prof. Dr. Hajo Funke, Prof. Dr. h.c. Horst Teltschick, Dr. Johannes Klotz, General a. D. Harald Kujat und Michael von der Schulenburg einen detaillierten Vorschlag zu Friedensverhandlungen vorgestellt. Es muss eine Atmosphäre der Verständigung geschaffen werden. Wer einen Verhandlungsfrieden anstrebt, muss auch seine Sprache ändern.

Die deutsche Bundesregierung könnte eine Führungsrolle bei der Suche nach einer friedlichen Lösung einnehmen. Das Grundgesetz ist eine Friedensverfassung. Die besondere historische Verantwortung Deutschlands erfordert eine dauerhafte Verständigung mit Russland!
 
Heidelberger NachDenkseiten-Gesprächskreis und paxchristi-Heidelberg-Rhein-Neckar
sowie örtliche und regionale Friedensorganisationen
Dr. Detlef Thiel – Hartmut Müller – Christine Brauss
Kontakt: [email protected]

(Auszug von RSS-Feed)

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Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen uns Informationen für Termine in Rostock, Frankfurt am Main, Hamburg, Schweinfurt, Berlin, Friedberg, Speyer, Düsseldorf und Heidelberg vor. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie hier. Da werden mögliche neue Termine ergänzt. Außerdem bitten wir hiermit auch auf diesem Wege die Verantwortlichen in den Gesprächskreisen, uns rechtzeitig Termine zu melden.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Rostock

Am Samstag, 21.03.2026 um 10:00
Thema: Der Iran-Konflikt 2026 markiert eine Zeitenwende in der internationalen Politik
Redner/Diskussionspartner: Thilo Haase

Ort: Druckerei Blaudruck Reinhard Haase
Bei der Petrikirche 7
18055 Rostock

Liebe Interessentinnen und Interessenten,
wir möchten Euch herzlich zu unserem nächsten Treffen des Gesprächskreises Rostock der NachDenkSeiten einladen.

Der Iran-Konflikt 2026 markiert eine Zeitenwende in der internationalen Politik

(in Ergänzung unseres Themas im Februar – NSS 2025 der USA, diskutiert am Beispiel des Überfalls der USA und Israels auf den Iran)

  • Die USA verfolgen unter der NSS 2025 eine nationalegoistische Strategie, die militärische Stärke und Eigeninteressen in den Mittelpunkt rückt.
  • Israel nutzt die Gelegenheit, um seinen langjährigen Gegner entscheidend zu schwächen und politische Strukturen in Iran zu zerstören.
  • Iran antwortet mit massiver asymmetrischer Gewalt gegen regionale und internationale Ziele.
  • Die Region steht an der Schwelle zu einem langanhaltenden Großkonflikt mit weltwirtschaftlichen Auswirkungen.

Der Konflikt ist nicht nur ein militärisches Ereignis, sondern der sichtbarste Ausdruck einer neuen globalen Machtordnung, in dem traditionellen Regeln zunehmend erodieren.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt in Kooperation mit dem BSW Frankfurt

Am Freitag, 27.03.2026 um 19:00
Thema: RKI-Files und Corona-Aufarbeitung
Redner/Diskussionspartner: Bastian Barucker

Ort: SAALBAU Südbahnhof
Hedderichstraße 51
60594 Frankfurt am Main

Zur Webseite der Veranstaltung

RKI-Files und Corona-Aufarbeitung – Vortrag und Diskussion mit Bastian Barucker

Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt setzt die Corona-Aufarbeitung bewusst fort und vertieft sie mit einer eigenen thematischen Schwerpunktreihe. Ziel ist es, die Ereignisse und Entscheidungen der vergangenen Jahre kritisch zu beleuchten, offene Fragen zu diskutieren und Raum für einen sachlichen, demokratischen Austausch zu schaffen.

In dieser Veranstaltung ist der Journalist und Autor Bastian Barucker zu Gast.

Bis heute rechtfertigen Politiker und Gerichte viele Entscheidungen aus der Corona-Zeit mit den Einschätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Für viele Bürger gilt das Institut als wissenschaftlich unabhängige Fachbehörde. Doch die inzwischen veröffentlichten RKI-Protokolle – die sogenannten „RKI-Files“ – zeichnen ein deutlich komplexeres Bild der Entscheidungsprozesse innerhalb der Behörde, die dem Bundesgesundheitsministerium unterstellt ist.

Bastian Barucker hat maßgeblich dazu beigetragen, dass diese Protokolle öffentlich wurden und damit eine neue Grundlage für die gesellschaftliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Corona-Politik geschaffen. Durch seine journalistische Arbeit und seine kontinuierliche Dokumentation der Debatte gehört er zu den wichtigen Stimmen der unabhängigen Corona-Aufarbeitung.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Fragen, die bis heute nicht abschließend geklärt sind:

  • Waren die weitreichenden Grundrechtseingriffe in Dauer und Intensität verhältnismäßig?
  • Wie entstanden die Entscheidungsprozesse innerhalb von Behörden wie dem Robert Koch-Institut?
  • In welchem Verhältnis standen wissenschaftliche Einschätzungen, politische Vorgaben und öffentlicher Druck?

Der Vortrag gibt Einblicke in die Inhalte der RKI-Protokolle, ihre Bedeutung für die Bewertung der damaligen Entscheidungen und den aktuellen Stand der Aufarbeitung.
Im Anschluss an den Vortrag besteht ausführlich Gelegenheit zur Diskussion.

Diese Veranstaltungsreihe bietet die Möglichkeit, sich direkt von Menschen zu informieren, die aktiv an der Aufklärung beteiligt sind – und die offenen Fragen gemeinsam zu diskutieren. Denn Aufarbeitung lebt vom Gespräch. Und Demokratie vom offenen Diskurs.

Eintritt: frei – Spenden zur Kostendeckung erbeten

Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail [email protected] an.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg | nachdenken-in-hamburg.de

Am Freitag, 27.03.2026 um 19:30
Thema: Vortrag und Diskussion mit Dr. Jonas Tögel – Der Weg zum Frieden
Redner/Diskussionspartner: Dr. Jonas Tögel

Ort: Christuskirche Altona
Suttnerstraße 18
22765 Hamburg

Der Propagandaforscher und Bestsellerautor Dr. Jonas Tögel gibt nicht nur spannende Einblicke in weitgehend unbekannte militärische Planungen, er zeigt auch auf, welche gesellschaftlichen Bedingungen zentrale Voraussetzung für den Frieden sind und was wir alle konkret tun können, um die größte Kraft für den Frieden zu entfesseln: die öffentliche Meinung, getragen von einer starken und sichtbaren Friedensbewegung.

Zur Person: Dr. Jonas Tögel (*1985), Amerikanist und Propagandaforscher, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie der Universität Regensburg. Er promovierte zu historischen und aktuellen Techniken der Propaganda und der „kognitiven Kriegsführung“.

Sein Anliegen: über Propaganda und Techniken der Manipulation aufzuklären. Kriege werden nur dadurch ermöglicht, dass man die Köpfe und Herzen der Menschen mit Propaganda

Der Eintritt ist frei.

Mit deiner Spende unterstützt du unsere weiteren Aktivitäten.

Veranstalter: Friedensinitiative Altona, Hamburger Forum, NachDenkSeiten, Gk – Hamburg

Anmeldung: lets-meet.org/reg/82bf320f407f246e73


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Samstag, 28.03.2026 um 19:00
Thema: Frieden durch „Kriegstüchtigkeit“? Aufrüstung, Militarisierung und die neue Wehrpflicht
Redner/Diskussionspartner: Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D.

Ort: Gaststätte „TV Oberndorf“
Hermann-Gräf-Allee 1
97424 Schweinfurt

Informationen zur Veranstaltung
Seit Februar 2022 tobt in der Ukraine ein Stellvertreterkrieg zwischen der Ukraine und dem NATO-Westen einerseits sowie Russland und den BRICS-Staaten andererseits.

In Deutschland wurde eine „Zeitenwende“ verkündet, das Land wird aufgerüstet und militarisiert, die Wehrpflicht wurde wieder eingeführt. Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D. und Sprecher des „Darmstädter Signals“, sieht diese Entwicklung sehr kritisch. Die NATO ist seit 1999 ein Kriegsbündnis und junge Menschen dürften nicht für die Machtpläne der NATO-Eliten „verheizt“ werden. Frieden in Europa ist nur mit, nicht gegen Russland möglich. Herzliche Einladung zu Vortrag und Diskussion!

Eintritt frei, Spenden erwünscht!


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin

Am Dienstag, 31.03.2026 um 18:30
Thema: Der aktuelle Zustand der deutsch-russischen Beziehungen
Redner/Diskussionspartner: Alexander Milyutin

Ort: Sprechsaal
Marienstraße 26
10117 Berlin

Zur Webseite der Veranstaltung

Nach dem Ende des Kalten Kriegs entwickelten sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sehr erfreulich. Russland zog alle Soldaten aus Deutschland ab. Auf allen Ebenen gab es Begegnungen, Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte, in Politik, Kultur und Wissenschaft und natürlich in der Wirtschaft. Russische Energielieferungen trugen bei zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie, deutsche Firmen investierten viele Milliarden Dollar in Russland.

Seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine wurden die deutsch-russischen Beziehungen fast vollständig zerstört. Die deutsche Regierung stellte Dialog und Zusammenarbeit ein und erklärte, Russland müsse militärisch besiegt und seine Wirtschaft ruiniert werden. Es wurden Sanktionen gegen Russland erlassen und Konsulate geschlossen.

Diese Politik widerspricht diametral den Interessen der deutschen Bevölkerung. Treibende Kraft hinter der russlandfeindlichen Politik in Deutschland und der EU sind die strategischen Interessen der USA. Sie will Russland und die EU spalten, die Souveränität der europäischen Staaten schwächen und so die globale Dominanz der USA sichern.

Deutschland und Russland werden aber Nachbarn bleiben. Es gibt keine Alternative zu friedlicher Koexistenz und fairer Zusammenarbeit. Russland möchte eine Politik der guten Nachbarschaft mit allen europäischen Staaten. Auf dieser Grundlage können alle Staaten ihre Souveränität und Interessen wahren und einen Platz finden in der multipolaren Weltordnung.

Russland hat keinerlei Absichten, andere Staaten militärisch zu bedrohen. Es wurde aber in der Vergangenheit mehrmals überfallen, zuletzt durch das nationalsozialistische Deutschland in einem Vernichtungskrieg, dem 27 Millionen Sowjetbürger zum Opfer fielen. Wie andere Staaten auch hat Russland Sicherheitsinteressen und möchte, dass diese respektiert werden. Eine europäische Sicherheitsordnung muss auf dem Konzept der gemeinsamen Sicherheit beruhen, wie es 1990 in der Charta von Paris formuliert wurde.

Alexander Milyutin
Botschaftsrat an der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin

Sprechsaal
Der Sprechsaal ist ein wichtiger Raum für Veranstaltungen mit humanistischer Orientierung. Er wird von vielen Gruppen genutzt, die sich einsetzen für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Demokratie.

Einlass ab 18:00 Uhr, Beginn 18:30 Uhr
Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt in Kooperation mit der Wetterauer Aktion Frieden

Am Donnerstag, 09.04.2026 um 19:00
Thema: Für ein Kriegsende und eine europäische Sicherheits- und Friedensordnung
Redner/Diskussionspartner: General a.D. Harald Kujat

Ort: Stadthalle Friedberg
Georg-August-Zinn-Halle
Am Seebach 2
61169 Friedberg (Hessen)

Zur Webseite der Veranstaltung

Für ein Kriegsende und eine europäische Sicherheits- und Friedensordnung
Vortrag und Diskussion

Wie kann der Krieg in der Ukraine beendet werden?
Welche Perspektiven gibt es für eine neue europäische Sicherheits- und Friedensordnung?

Diese Fragen gehören zu den drängendsten unserer Zeit. Während die militärische Eskalation weiter voranschreitet, wird die politische und diplomatische Dimension eines möglichen Friedens häufig nur unzureichend diskutiert.

Mit General a.D. Harald Kujat, ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses und früherer Generalinspekteur der Bundeswehr, kommt einer der profiliertesten Militärstrategen Deutschlands nach Friedberg. Kujat gehört zu den wenigen hochrangigen Militärs, die sich seit Beginn des Ukrainekrieges öffentlich für eine realistische Analyse der militärischen Lage, für Diplomatie und für ernsthafte Bemühungen um ein Ende des Krieges einsetzen.

In seinem Vortrag wird er auf zentrale Fragen eingehen:

  • Wie lässt sich der Krieg in der Ukraine beenden?
  • Welche Rolle könnten Verhandlungen und diplomatische Initiativen spielen?
  • Wie könnte eine tragfähige europäische Sicherheitsordnung aussehen, die langfristig Frieden ermöglicht?

Im Anschluss an den Vortrag besteht Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion.

Eine Veranstaltung für alle, die sich jenseits von Schlagzeilen und Kriegsrhetorik mit den Perspektiven für Frieden in Europa auseinandersetzen möchten.

Eintritt ist frei – Spenden zur Kostendeckung willkommen.

Bitte Anmeldung per E-Mail an: [email protected]


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg | nachdenken-in-hamburg.de

Am Donnerstag, 09.04.2026 um 19:00
Thema: Buchvorstellung – Hannes Hofbauer: Aller Rechte beraubt.
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Rudolf-Steiner-Haus
Mittelweg 11-12
20148 Hamburg

Zur Webseite der Veranstaltung

Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.

Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. … Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt der Autor, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.

Der Autor Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Publizist und Verleger.

Der Eintritt ist frei.

Mit deiner Spende unterstützt du unsere weiteren Aktivitäten.

Anmeldung: lets-meet.org/reg/101c8207bc0c3a967a


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Speyer

Am Montag, 13.04.2026 um 19:00
Thema: Lesung aus dem Buch „Wenn Waffen sprechen“ – Der Beginn einer Fabel
Redner/Diskussionspartner: Martin Beck

Ort: Im Restaurant Delphi-Nebenzimmer
Tullastr. 50
67346 Speyer

In ihrem Buch „Wenn die Waffen sprechen“ – Beginn einer Fabel unternehmen Martin Beck und Thorsten Bohnenberger den literarischen Versuch, die Grausamkeit des Krieges und die verdrängte Wirklichkeit des Tötens aus einer ungewöhnlichen Perspektive sichtbar zu machen: Waffen und ihre Munition, wie sie im Ukraine-Krieg eingesetzt werden, kommen zu Wort.

Ausgehend von der beschönigenden Redewendung „Wenn die Waffen sprechen“ lassen die Autoren die Waffen in fiktiver Form für sich selbst sprechen. Dabei geht es nicht nur um Technik, Einsatzorte und Zerstörungskraft, sondern vor allem um die Folgen für Soldaten, Verwundete, Hinterbliebene und Zivilisten. Die Waffen entwickeln im Verlauf der Erzählung Mitgefühl und eigene Gedanken – sie beginnen zu philosophieren, von einem anderen, sinnvollen „Leben“ zu träumen, während manche an ihrer eigenen vernichtenden Wirkung zugrunde gehen.

Das Buch richtet sich nicht nur an Pazifisten und Friedensbewegte, sondern gerade auch an jene, die Krieg allzu leicht als notwendiges Mittel betrachten. Besonders junge Menschen sollen für die tödliche und traumatisierende Realität des Kriegsgeschehens sensibilisiert werden, die in politischen Debatten und medialen Bildern oft ausgeblendet bleibt.

 

Über die Autoren:

Martin Beck, Jahrgang 1954, lebt in der Südpfalz, Dr. phil., war in den Bereichen rhetorische Kommunikation, Sprecherziehung, Lehrerbildung und im Schuldienst tätig.

Thorsten Bohnenberger, Jahrgang 1972, lebt im Elsass, studierte Informatik, Künstliche Intelligenz und Wirtschaftswissenschaften in Saarbrücken und Edinburgh, promovierte im Bereich Künstliche Intelligenz und arbeitete viele Jahre in der Automobilindustrie. Seit 2025 ist er unabhängiger Unternehmensberater für Künstliche Intelligenz. Beide Autoren verbindet auch eine persönliche biographische Motivation, ein Antikriegsbuch zu schreiben.

Im Anschluss wird Gelegenheit sein zum Austausch und zur Diskussion.

Die Veranstaltung ist kostenfrei; über eine Spende zur Deckung von Kosten freuen wir uns.

Wegen der begrenzten Platzsituation bitten wir für den Fall einer Teilnahme um eine kurze und rechtzeitige Anmeldung per Mail an [email protected]

Beginn des Treffens ist um 18:00 Uhr für Gespräche und ein Abendessen vorab.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Düsseldorf

Am Freitag, 24.04.2026 um 18:30
Thema: Das Thema Corona ist nicht vorbei – es ist verdrängt
Redner/Diskussionspartner: Andrej Hunko

Ort: Gaststätte Hirschchen
Alt Pempelfort 2
Düsseldorf

Andrej Hunko ist ehemaliger Bundestagsabgeordneter (BSW) und Mitglied des Gesundheitsauschusses des Europarates. Er hat die Corona-Politik parlamentarisch begleitet und ihre Widersprüche früh benannt. Gemeinsam mit Professor Matthias Schrappe arbeitet er heute an einer unabhängigen Aufarbeitung der Corona-Jahre, denn Corona ist ganz und gar nicht aufgearbeitet und erledigt. Denn:

  • Die politische Verantwortung für Grundrechtseingriffe historischen Ausmasses wurde nie ernsthaft untersucht.
  • Der Antrag auf einen echten Untersuchungsauschuss wurde blockiert.
  • Sanktionen gegen Ärzte und Pflegekräfte wirken bis heute nach.
  • Ungerechtfertigt verhängte Bußgelder wurden nicht zurückgezahlt Impfgeschädigte kämpfen weiterhin um Anerkennun und Unterstützung
  • Neue Verträge und Gesetze deuten auf ähnlich gelagerte Reaktionen in der Zukunft hin.
  • Zentrale Dokumente werfen mehr Fragen auf als sie beantworten

Andrej Hunko steht für eine sachliche, parlamentarisch fundierte und demokratisch notwendige Aufarbeitung. Nicht aus parteitaktischen Gründen – sondern weil ein Rechtsstaat ohne Aufklärung seine Glaubwürdigkeit verliert.

Wir laden Sie ein zu einem Abend, der nicht zurückblickt, um zu verharren, sondern um Lehren zu ziehen. Für Grundrechte, für Transparenz, für eine demokratische Zukunft.

Seien Sie dabei, wenn es heißt: verstehen, hinterfragen, diskutieren. Wir freuen und auf Ihr Kommen und einen erkenntnisreichen Abend.

Eintritt frei – Spenden zur Kostendeckung werden erbeten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Heidelberg

Am Samstag, 13.06.2026 um 14:00
Thema: 3. HEIDELBERGER FRIEDENSKONFERENZ

Ort: Haus der Begegnung – Jesuitenkirche
Merianstr. 1
Heidelberg-Altstadt

Diese Konferenz wird eröffnet – von dem EU-Abgeordneten Michael von der Schulenburg, Brüssel.

“Wir müssen mit Russland reden” – das war  seine Mitteilung im November 2025.
Daher wird am 13.6. der direkte Dialog mit dem Generalkonsul der Russischen Föderation, Oleg Ju. Krasnitskiy, Bonn, stattfinden. Außerdem werden sich weitere Referenten beteiligen:
 
…Arno Gottschalk, Eppler-Kreis, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft – Landtag der Freien Hansestadt Bremen
 
…Joachim Guilliard, Heidelberger Friedensbündnis
 
…Dr. Theodor Ziegler, Religionspädagoge, Baiersbronn, Sicherheit neu denken,  “Mehr Diplomatie wagen” Baden-Württemberg

“Europa braucht jetzt den Mut zum Frieden”  

Der Vorbereitungskreis hat sich am 13. März 26 in der Heidelberger Altstadt mit dem Mahnruf von General a.D. Harald Kujat und Mvd Schulenburg zum 4. Jahrestag des Ukrainekrieges befasst.
Wir müssen endlich mit Russland über eine friedliche Lösung verhandeln.
Denn nur so schaffen wir die Voraussetzungen für eine dauerhafte gesamteuropäische Sicherheits- und Friedensordnung im Interesse aller Europäer.

“Den Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beenden”

Bereits Anfang Januar 2026 haben Professor Dr. Peter Brandt, Prof. Dr. Hajo Funke, Prof. Dr. h.c. Horst Teltschick, Dr. Johannes Klotz, General a.D. Harald Kujat und Michael von der Schulenburg einen detaillierten Vorschlag zu Friedensverhandlungen vorgestellt. 
Es muss eine Atmosphäre der Verständigung geschaffen werden.
Wer einen Verhandlungsfrieden anstrebt, muss auch seine Sprache ändern.

Die deutsche Bundesregierung könnte eine Führungsrolle bei der Suche nach einer friedlichen Lösung einnehmen. 
Das Grundgesetz ist eine Friedensverfassung.
Die besondere historische Verantwortung Deutschlands erfordert
eine dauerhafte Verständigung mit Russland!
 
Heidelberger NachDenkseiten-Gesprächskreis und paxchristi-Heidelberg-Rhein-Neckar
sowie örtliche und regionale Friedensorganisationen
Dr. Detlef Thiel – Hartmut Müller – Christine Brauss
Kontakt: [email protected]

(Auszug von RSS-Feed)

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Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise

veröffentlicht.
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An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen uns Informationen für Termine in Bremerhaven, Schweinfurt, Würzburg, Kiel, Berlin, Karlsruhe, München, Rostock und Hamburg vor. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie hier. Da werden mögliche neue Termine ergänzt. Außerdem bitten wir hiermit auch auf diesem Wege die Verantwortlichen in den Gesprächskreisen, uns rechtzeitig Termine zu melden.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Bremerhaven (nachdenken-in-bremerhaven.de)

Am Freitag, 13.03.2026 um 19:00
Thema: Filmvorführug “Der Lange Atem”

Ort: Haus der Jugend
Rheinstraße 109
27570 Bremerhaven

Dokumentarfilm | BR Deutschland 1981 | 93 Minuten

Regie: Christoph Boekel

Mit Hilfe von Fotos, Tonmaterial und Wochenschau-Ausschnitten beschreibt der Film die Vorgänge um die Wiederbewaffnung Westdeutschlands und die Proteste dagegen. Mit schlichten filmischen Mitteln ergreift die Dokumentation Partei und lieferte Anfang der 80er Jahre (NATO-Doppelbeschluß) einen aktuellen Beitrag zur Rüstungsdiskussion. Der Produzent des Films, die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film, verbot die öffentliche Aufführung dieser Abschlußarbeit; zwei Jahre später drehten die Regisseure ihren Film noch einmal (vgl. „Der längere Atem”).

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung per Mail an: [email protected]


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Sonntag, 15.03.2026 um 19:00
Thema: Venezuela: Demokratie oder Neokolonialismus?
Redner/Diskussionspartner: Carsten Hanke, GeFIS e. V.

Ort: Gaststätte „TV Oberndorf“
Hermann-Gräf-Allee 1
97424 Schweinfurt

Informationen zur Veranstaltung
Im Jahr 1998 wurde der Offizier Hugo Chávez in Venezuela zum Präsidenten gewählt und drehte das Land auf links.

Er berief sich auf den Staatsgründer Simon Bolívar, stellte die Souveränität über die eigene Ölförderung her und nutzte das zusätzliche Geld, um von den Reichen zu den Armen umzuverteilen.

Nach dem Tod des populären Chávez im Jahr 2013 kam Nicolás Maduro an die Macht. Brutale Sanktionen der USA ab 2015 verschlechterten die wirtschaftliche und soziale Situation in Venezuela dramatisch. Die Folge: Maduro wurde zunehmend unpopulär beim Volk. Anfang 2026 wurde er von den USA entführt. Die Zukunft Venezuelas steht auf der Kippe: Wird es ein weiteres Land, das die USA in neokolonialer Art ausbeuten, oder entsteht eine blühende Demokratie, wie es sich manche erhoffen?

Herzliche Einladung zu Referat und Diskussion mit Carsten Hanke von der Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität e. V. (GeFIS, gefis2020.de/)!

Eintritt frei, Spenden erwünscht!


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Montag, 16.03.2026 um 19:00
Thema: Venezuela: Demokratie oder Neokolonialismus?
Redner/Diskussionspartner: Carsten Hanke, GeFIS e. V.

Ort: Gaststätte „Blauer Adler“
Mergentheimer Str. 17
97082 Würzburg

Informationen zur Veranstaltung
Im Jahr 1998 wurde der Offizier Hugo Chávez in Venezuela zum Präsidenten gewählt und drehte das Land auf links.

Er berief sich auf den Staatsgründer Simon Bolívar, stellte die Souveränität über die eigene Ölförderung her und nutzte das zusätzliche Geld, um von den Reichen zu den Armen umzuverteilen.

Nach dem Tod des populären Chávez im Jahr 2013 kam Nicolás Maduro an die Macht. Brutale Sanktionen der USA ab 2015 verschlechterten die wirtschaftliche und soziale Situation in Venezuela dramatisch. Die Folge: Maduro wurde zunehmend unpopulär beim Volk. Anfang 2026 wurde er von den USA entführt. Die Zukunft Venezuelas steht auf der Kippe: Wird es ein weiteres Land, das die USA in neokolonialer Art ausbeuten, oder entsteht eine blühende Demokratie, wie es sich manche erhoffen?

Herzliche Einladung zu Referat und Diskussion mit Carsten Hanke von der Gesellschaft für Frieden und internationale Solidarität e. V. (GeFIS, gefis2020.de/)!

Eintritt frei, Spenden erwünscht!


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Kiel und Umgebung

Am Montag, 16.03.2026 um 19:00
Thema: Eine bewegende Reise nach Belarus
Redner/Diskussionspartner: Klaus-Dieter Kolenda und Jan Gorski

Ort: Haus der Heimat
Wilhelminenstr. 47-49
24103 Kiel

Zur Webseite der Veranstaltung

Belarus ist eine Reise wert, weil sie in ein schönes Land mit unberührter Natur und vielen Seen und Wäldern, interessanten Städten und freundlichen Menschen führt, aber auch die Augen öffnen kann für die unvorstellbaren Kriegsverbrechen der deutschen Invasionstruppen während der Besatzungszeit 1941-1944.

Motto: Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne Frieden nichts (Willy Brandt)

Vortrag von Klaus-Dieter Kolenda und Jan Gorski, die zusammen Ende September 2025 für eine Woche nach Belarus gereist sind, um sich in einem Land umzusehen, über das und dessen Geschichte man in der deutschen Öffentlichkeit nur wenig weiß, seit längerer Zeit auch nicht viel Gutes hört und das in Deutschland auch Weißrussland genannt wird.

Link zum Artikel in Globalbridge


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin | nachdenken-in-berlin.de

Am Dienstag, 17.03.2026 um 18:30
Thema: „Zwei-plus-Vier-Vertrag und drum herum“
Redner/Diskussionspartner: Achim Wernicke

Ort: Zunftwirtschaft
Arminiusstr. 2-4
10551 Berlin

Zur Webseite der Veranstaltung

Zwei-plus-Vier-Vertrag und drum herum
Der 2+4-Vertrag ist die Rechtsgrundlage für die Wiedervereinigung Deutschlands. Er legt fest, dass ausländische Streitkräfte und Atomwaffen oder deren Träger in Ostdeutschland „weder stationiert noch dorthin verlegt“ werden dürfen. Dies und das Versprechen, dass es keine NATO-Osterweiterung geben würde, waren die Voraussetzungen für die Zustimmung der Sowjetunion zur Wiedervereinigung.

Seither wurde die NATO um viele osteuropäische Staaten erweitert, Russlands Sicherheitsinteressen wurden völlig ignoriert. Deutschland verstößt gegen die völkerrechtlichen Verpflichtungen aus dem 2-4-Vertrag. Der Versuch der USA, die Ukraine in die NATO zu integrieren, provozierte einen Krieg in der Ukraine, in dem die Ukraine als Stellvertreter der NATO fungiert. Es droht die Eskalation zu einem direkten  Krieg zwischen der NATO und Russland in Mitteleuropa.

Freundschaftliche Beziehungen zu allen Nachbarstaaten, auch zu Russland, liegen im Interesse der deutschen Bevölkerung. Der Wunsch nach guten Beziehungen zu Russland ist bei den Menschen in Ostdeutschland viel stärker ausgeprägt als in Westdeutschland. Der 2+4-Vertrag eröffnet der Bevölkerung in Ostdeutschland und den ostdeutschen Landesregierungen Chancen, in Deutschland eine an Frieden, Entspannung und Kooperation orientierte Außenpolitik auf den Weg zu bringen.

Joachim Wernicke
Joachim Wernicke, Jahrgang 1940, aufgewachsen in West-Berlin, ist Professor (i.R.), zuletzt an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Er studierte und promovierte an der TU Berlin. In den 1980er Jahren wirkte er in der Friedensbewegung mit, im Widerstand gegen die Stationierung atomarer Pershing-II-Raketen der USA in der BRD. Seit der Zuspitzung der Entwicklung um die NATO-Osterweiterung ab 2000 ist er erneut in der Friedensbewegung tätig, mit dem Schwerpunkt der Art und Weise der deutschen Vereinigung und ihrer Folgen.

Zunftwirtschaft
Den Veranstaltungsraum stellt uns die Zunftwirtschaft für eine günstige Miete zur Verfügung. Bitte bringt etwas Durst (und vielleicht Hunger?) mit, damit sich auch die Zunftwirtschaft über unseren Gesprächsabend freut. Wenn ihr essen möchtet und genügend Zeit habt, speist vielleicht in der Gastwirtschaft schon vor dem Beginn des Gesprächsabends. Und bringt bitte fürs Bezahlen ein paar kleine Geldscheine und Münzen mit, damit der Zunftwirtschaft nicht das Wechselgeld ausgeht.

Kennenlernen und Gedankenaustausch
Der Vortrag beginnt im Versammlungsraum um 18:30 Uhr. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr aber gerne schon früher kommen. Wir treffen uns ab 17:30 Uhr in der Gastwirtschaft. Dort könnt ihr politisch interessierte Menschen kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen (und schon mal euren Sitzplatz im Versammlungsraum reservieren).

Treffen ab 17:30 Uhr, Beginn des Vortrags 18:30 Uhr
Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden.

Anmeldung erforderlich, bitte hier: nachdenken-in-berlin.de/veranstaltungen/#20260317-Achim-Wernicke
(Die Anzahl der Plätze ist begrenzt)


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Karlsruhe

Am Donnerstag, 19.03.2026 um 18:30
Thema: Ist das Völkerrecht am Ende? Welche Zukunft hat die Charta der Vereinten Nationen?
Redner/Diskussionspartner: Andreas Zumach

Ort: Treffpunkt 1721
Adenauerring 32
76131 Karlsruhe

80 Jahren nach seiner Begründung in der „Charta der Vereinten Nationen“ stehen das Völkerrecht und die Institution der UNO vor dem Zusammenbruch!

Mit ihren Kriegen und militärischen Interventionen gegen die Ukraine und in Venezuela verstoßen mit Rußland und USA zwei ständige Mitglieder des laut Charta für die „Bewahrung des Friedens“ hauptverantwortlichen Sicherheitsrates gegen das zwischenstaatliche Gewaltverbot. Ganz offen verhöhnen die Regime in Moskau und Washington die grundlegenden Völkerrechtsprinzipien der „Souveränität und territorialen Integrität“ anderer Staaten. Sie reklamieren unverhohlen das „Recht des Stärkeren“ für sich und betreiben die Aufteilung der Welt in von ihnen beherrschte Einflußzonen. In der Diskussion stehen, nicht zu vergessen, der Panama-Kanal, die Straße von Malaka und die Meerenge von Hormuz mit oder durch einen Angriff auf den Iran. Der Flottenverband, der USS Abraham Lincoln Carrier Strike Groupe, liegt im Golf von Oman. Die USA gründeten ihre eigene Friedensinitiative, der sich bereits 60 Staaten angeschlossen haben.

Werden die Völkerrechtsverstöße der USA von Deutschland kritiklos geduldet oder gar offen gutgeheißen?

China beschränkt sich bislang, noch, auf die – ebenfalls völkerrechtswidrige – Androhung von Gewalt gegen Taiwan und die Mißachtung der Rechte anderer Anrainerstaaten des Südchinesischen Meeres.
Zudem verstoßen immer mehr Staaten – nicht nur Autokratien und Diktaturen, sondern auch Deutschland (siehe “Westsahara” richtig “Arabische Saharauische Demokratische Republik”, einer der letzten kolonialisierten Staaten der Welt ) und andere westliche Demokratien – gegen die Menschenrechtsnormen, die 1948 völkerrechtlich verbindlich und mit universeller Gültigkeit vereinbart wurden.

Ist Europa willens und in der Lage gegen diese bedrohliche Entwicklung anzusteuern und zur Rettung von Völkerrecht, UNO und universellen Menschenrechtsnormen beizutragen? Und – was müßte oder kann die Friedensbewegung dafür tun?

Solltet Ihr etwas essen wollen, könnt ihr ab 16.30 h kommen, da bitte während der Veranstaltung keine Bestellungen erfolgen sollten. Und bitte beachtet den Wirt, da dadurch der Saal kostenfrei ist.

Einttritt: Frei, bedenkt bitte die vorhandene Hutkasse mit einem Obolus, da solche Veranstaltungen nur von uns allen gemeinsam getragen werden können.

Andreas Zumach lebt in Berlin, ist freischaffender Journalist und Buchautor, war von 1988-2020 Korrespondent am UNO-Sitz in Genf für die Berliner “tageszeitung” (taz) und weitere Zeitungen, Rundfunk-und Fernsehanstalten und ist Experte für Themen der Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle, Völkerrecht und Menschenrechte. Er gehört zum Netzwerk Friedenskooperative.

Solltet diese Veranstaltung Euer Interesse wecken, bitte meldet Euch nur unter “[email protected]” an. E-Mails, diese Veranstaltung betreffend, können aus Verarbeitungsgründen nur unter dieser Adresse angenommen werden.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis München & Freie Linke München

Am Donnerstag, 19.03.2026 um 19:00
Thema: Smartphone – Gefahren und Alternativen
Redner/Diskussionspartner: Fred Großkopf

Ort: EineWeltHaus, 2. Stock
Schwanthalerstraße 80
München – U-Bahn Theresienwiese

Dein Smartphone – unsere Zukunft!

Smartphones prägen unseren Alltag und stehen im Zentrum der digitalen Welt. Doch die Kontrolle über diese Technologie liegt in den Händen weniger Konzerne – vor allem Apple und Google. Ihre Systeme bestimmen, wie rund drei Viertel der Menschheit kommunizieren, denken und handeln. Diese Machtkonzentration birgt Risiken für Freiheit, Gesundheit und Frieden – besonders im Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz.

Der Vortrag beleuchtet diese Entwicklungen, zeigt Alternativen auf und lädt zu einem bewussteren Umgang mit Technologie ein. Ziel ist es, Wege zu mehr Selbstbestimmung und digitaler Souveränität zu eröffnen – für eine Digitalisierung im Dienst des Menschen.

Die Veränderung beginnt bei uns: in unserem Konsum, unseren Entscheidungen und unserem Mut, neue Wege zu gehen. Jede bewusste Entscheidung heute gestaltet die Zukunft von morgen.

Fred Großkopf ist Softwareentwickler und Berater. Er verbindet technisches Wissen mit gesellschaftlichem Bewusstsein – für eine humane, achtsame und friedliche Welt.

Eine genauere Beschreibung des Vortrags gibt es hier: kuandu.systems/smartphone


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Rostock

Am Samstag, 21.03.2026 um 10:00
Thema: Der Iran-Konflikt 2026 markiert eine Zeitenwende in der internationalen Politik
Redner/Diskussionspartner: Thilo Haase

Ort: Druckerei Blaudruck Reinhard Haase
Bei der Petrikirche 7
18055 Rostock

Liebe Interessentinnen und Interessenten,
wir möchten Euch herzlich zu unserem nächsten Treffen des Gesprächskreises Rostock der NachDenkSeiten einladen.

Der Iran-Konflikt 2026 markiert eine Zeitenwende in der internationalen Politik

(in Ergänzung unseres Themas im Februar – NSS 2025 der USA, diskutiert am Beispiel des Überfalls der USA und Israels auf den Iran)

  • Die USA verfolgen unter der NSS 2025 eine nationalegoistische Strategie, die militärische Stärke und Eigeninteressen in den Mittelpunkt rückt.
  • Israel nutzt die Gelegenheit, um seinen langjährigen Gegner entscheidend zu schwächen und politische Strukturen in Iran zu zerstören.
  • Iran antwortet mit massiver asymmetrischer Gewalt gegen regionale und internationale Ziele.
  • Die Region steht an der Schwelle zu einem langanhaltenden Großkonflikt mit weltwirtschaftlichen Auswirkungen.

Der Konflikt ist nicht nur ein militärisches Ereignis, sondern der sichtbarste Ausdruck einer neuen globalen Machtordnung, in dem traditionellen Regeln zunehmend erodieren.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Samstag, 28.03.2026 um 19:00
Thema: Frieden durch „Kriegstüchtigkeit“? Aufrüstung, Militarisierung und die neue Wehrpflicht
Redner/Diskussionspartner: Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D.

Ort: Gaststätte „TV Oberndorf“
Hermann-Gräf-Allee 1
97424 Schweinfurt

Informationen zur Veranstaltung
Seit Februar 2022 tobt in der Ukraine ein Stellvertreterkrieg zwischen der Ukraine und dem NATO-Westen einerseits sowie Russland und den BRICS-Staaten andererseits.

In Deutschland wurde eine „Zeitenwende“ verkündet, das Land wird aufgerüstet und militarisiert, die Wehrpflicht wurde wieder eingeführt. Florian Pfaff, Bundeswehrmajor a. D. und Sprecher des „Darmstädter Signals“, sieht diese Entwicklung sehr kritisch. Die NATO ist seit 1999 ein Kriegsbündnis und junge Menschen dürften nicht für die Machtpläne der NATO-Eliten „verheizt“ werden. Frieden in Europa ist nur mit, nicht gegen Russland möglich. Herzliche Einladung zu Vortrag und Diskussion!

Eintritt frei, Spenden erwünscht!


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin

Am Dienstag, 31.03.2026 um 18:30
Thema: Der aktuelle Zustand der deutsch-russischen Beziehungen
Redner/Diskussionspartner: Alexander Milyutin

Ort: Sprechsaal
Marienstraße 26
10117 Berlin

Zur Webseite der Veranstaltung

Nach dem Ende des Kalten Kriegs entwickelten sich die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sehr erfreulich. Russland zog alle Soldaten aus Deutschland ab. Auf allen Ebenen gab es Begegnungen, Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte, in Politik, Kultur und Wissenschaft und natürlich in der Wirtschaft. Russische Energielieferungen trugen bei zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie, deutsche Firmen investierten viele Milliarden Dollar in Russland.

Seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine wurden die deutsch-russischen Beziehungen fast vollständig zerstört. Die deutsche Regierung stellte Dialog und Zusammenarbeit ein und erklärte, Russland müsse militärisch besiegt und seine Wirtschaft ruiniert werden. Es wurden Sanktionen gegen Russland erlassen und Konsulate geschlossen.

Diese Politik widerspricht diametral den Interessen der deutschen Bevölkerung. Treibende Kraft hinter der russlandfeindlichen Politik in Deutschland und der EU sind die strategischen Interessen der USA. Sie will Russland und die EU spalten, die Souveränität der europäischen Staaten schwächen und so die globale Dominanz der USA sichern.

Deutschland und Russland werden aber Nachbarn bleiben. Es gibt keine Alternative zu friedlicher Koexistenz und fairer Zusammenarbeit. Russland möchte eine Politik der guten Nachbarschaft mit allen europäischen Staaten. Auf dieser Grundlage können alle Staaten ihre Souveränität und Interessen wahren und einen Platz finden in der multipolaren Weltordnung.

Russland hat keinerlei Absichten, andere Staaten militärisch zu bedrohen. Es wurde aber in der Vergangenheit mehrmals überfallen, zuletzt durch das nationalsozialistische Deutschland in einem Vernichtungskrieg, dem 27 Millionen Sowjetbürger zum Opfer fielen. Wie andere Staaten auch hat Russland Sicherheitsinteressen und möchte, dass diese respektiert werden. Eine europäische Sicherheitsordnung muss auf dem Konzept der gemeinsamen Sicherheit beruhen, wie es 1990 in der Charta von Paris formuliert wurde.

Alexander Milyutin
Botschaftsrat an der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin

Sprechsaal
Der Sprechsaal ist ein wichtiger Raum für Veranstaltungen mit humanistischer Orientierung. Er wird von vielen Gruppen genutzt, die sich einsetzen für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Demokratie.

Einlass ab 18:00 Uhr, Beginn 18:30 Uhr
Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg | nachdenken-in-hamburg.de

Am Donnerstag, 09.04.2026 um 19:00
Thema: Buchvorstellung – Hannes Hofbauer: Aller Rechte beraubt.
Redner/Diskussionspartner: Hannes Hofbauer

Ort: Rudolf-Steiner-Haus
Mittelweg 11-12
20148 Hamburg

Zur Webseite der Veranstaltung

Seit einigen Jahren greift die Europäische Union zu einem Instrument, das die Fundamente des Rechtsstaats infrage stellt: Sanktionen gegen Personen und Organisationen, verhängt ohne Gerichtsverfahren, Anhörung oder Verteidigung. Tausende Menschen landen auf schwarzen Listen, ihre Vermögen werden eingezogen und ihre Bewegungsfreiheit beschränkt.

Hannes Hofbauer untersucht die politischen, juristischen und historischen Dimensionen dieser Entwicklung. … Anhand konkreter Fälle – darunter drei Deutsche, die auf EU-Listen gelandet sind – zeigt der Autor, wie schnell politische Abweichung zur materiellen Vernichtung und zum gesellschaftlichen Ausschluss führen kann.

„Aller Rechte beraubt“ ist eine präzise Analyse einer stillen Machtverschiebung: von der Gewaltenteilung zum Ausnahmezustand.

Der Autor Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, Studium der Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Publizist und Verleger.

Der Eintritt ist frei.

Mit deiner Spende unterstützt du unsere weiteren Aktivitäten.

Anmeldung: lets-meet.org/reg/101c8207bc0c3a967a

(Auszug von RSS-Feed)
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