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Historischer Crash: E-Auto-Wahn kostet die Autobauer zig Milliarden

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Die Politik beiderseits des Atlantiks drängte mit den „Green Deals“ und Quotenregelungen die Autokonzerne zum Bau von Elektroautos. Auch spielten die Konzernchefs dieses Spiel lange Zeit ganz brav mit. Nun stehen die Unternehmen vor Milliardenlöchern und einem finanziellen Scherbenhaufen.

In den letzten Jahren haben die europäischen und amerikanischen Autokonzerne Unsummen in die Entwicklung von Elektroautos investiert. Gelder, die eigentlich durch den Verkauf der Stromer wieder irgendwie in die Kassen zurückgespült werden sollten. Doch die Realität sieht anders aus. Eine neue Studie der Unternehmensberatung EY verdeutlicht, dass die europäischen, US-amerikanischen und auch japanischen Autobauer durch den erzwungenen Wahn in den Ruin getrieben werden. Die Autokonzerne mussten demnach im Jahr 2025 unglaubliche 60 Milliarden Euro an Investitionen in E-Auto-Projekte komplett abschreiben. Das Geld wurde quasi für das ideologische Projekt einfach so verbrannt! Die Gewinne der 19 führenden Autohersteller brachen um dramatische 59 Prozent ein – von zuvor satten 143 Milliarden Euro auf nur noch 59 Milliarden Euro.

EY-Manager Constantin Gall findet drastische Worte für das Desaster. Die Autoindustrie befinde sich wegen des Fokus auf die Elektroautos in einer tiefen Krise, die für einige Unternehmen regelrecht existenzbedrohend sei. Viele Unternehmen hätten ihre Investitionen auf wachsende Märkte und einen schnellen Hochlauf der Elektromobilität ausgerichtet. Auf den Märkten erweise sich die Nachfrage nach Elektroautos jedoch als deutlich schwächer als prognostiziert, insbesondere in den USA und Europa, so der Experte. Die Konsequenz aus der beispiellosen Milliarden-Vernichtung ist eine 180-Grad-Wende. EY-Manager Gall spricht vom strategischen Schwenk. Vorbei ist es mit den Batterie-Joint-Ventures, Fabrik-Projekte werden auf Eis gelegt, unzählige E-Modelle still und heimlich beerdigt. Stattdessen fließt das Geld in neue Investitionen in effektivere und bessere Verbrennungsmotoren.

Die Liste der Verlierer dieses ideologischen Irrtums liest sich dabei wie ein Who-is-who der Automobilgeschichte. Stellantis – der Mutterkonzern von Marken wie Peugeot, Citroën, Fiat, Alfa Romeo, Opel und Jeep – hat unglaubliche 22 Milliarden Euro in den Sand gesetzt. Dicht dahinter folgt der US-Autobauer Ford, bei dem 18 Milliarden Euro vernichtet wurden. Auch Honda musste Einbußen von 14 Milliarden Euro hinnehmen, während bei General Motors sieben Milliarden Euro abgeschrieben wurden. Selbst der deutsche Vorzeige-Konzern Porsche beklagt Verluste von drei Milliarden Euro und kündigte erst kürzlich nach dem Scheitern seiner E-Strategie heftige Entlassungen an. Zwar betonen die Berater, dass dies noch kein totaler Ausstieg aus der E-Mobilität sei, sondern eine realistische Neuausrichtung. Doch die Botschaft ist völlig klar: Einen sofortigen und radikalen Wandel zur Elektromobilität gibt es jedenfalls nicht.

Als wäre das grüne Elektro-Desaster nicht genug, wird die Industrie noch von weiteren Faktoren in die Zange genommen. Neue US-Zölle fressen die Margen auf, und die geopolitische Lage gibt dem Markt den Rest. Der Iran-Krieg und der daraus resultierende Öl-Schock treiben die Preise in die Höhe. Wie EY-Experte Gall treffend anmerkt, sind die instabile weltpolitische Lage, steigende Energiepreise und eine höhere Inflation ebenfalls Gift für die Autoindustrie.

Doch trotz der steigenden Spritpreise glaubt niemand mehr an einen Stromer-Boom. Das Geld der Bürger ist durch Inflation und Wirtschaftskrise aufgebraucht. Angesichts der geringeren verfügbaren Einkommen und der düsteren wirtschaftlichen Aussichten werden viele Menschen den Autokauf aufschieben und ihr altes Modell länger fahren, lautet das vernichtende Urteil von EY. Für die Autokonzerne sind das jedenfalls keine guten Aussichten.

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☐ ☆ ✇ Junge Freiheit

Strategiewechsel VW stoppt Elektroproduktion in den USA und setzt auf Verbrenner

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VW stellt die Produktion von Elektroautos in den USA ein. Symbolbild: IMAGO / Kirchner-Media

In den USA bricht die Nachfrage nach Elektroautos ein. VW reagiert und richtet sein Werk in Chattanooga neu aus.

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☐ ☆ ✇ EIKE

Die Zulassungszahlen für Elektroautos in den USA brechen um 41 % ein, während benzinbetriebene Fahrzeuge an Beliebtheit gewinnen.

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WUWT, Gastautor, Von Legal Insurrection

Die Trump-Administration hat daran gearbeitet, Subventionen und Vorschriften abzuschaffen, die Elektrofahrzeuge begünstigten, und die Kraftstoffverbrauchs- und Emissionsvorschriften zu lockern, die die Autohersteller indirekt in Richtung Elektrofahrzeuge drängten.

Nachdem diese Anreize wegfielen, brach offenbar auch der Markt für Elektrofahrzeuge ein . Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gewannen hingegen an Bedeutung.

  • Honda konzentriert sich aufgrund der langsamer als erwartet verlaufenden Elektroauto-Nachfrage wieder stärker auf Hybridantriebe und optimierte Verbrennungsmotoren, hält offiziell aber langfristig an seinen E-Auto-Zielen fest.
  • Auch  Kia, Nissan, VW und Tesla  haben die Produktion bestimmter Elektrofahrzeuge reduziert.
  • Torque News gehörte zu den ersten Medien, die öffentlich verkündeten, dass der Verkauf von Model S und X schon lange eingestellt wurde . Elon Musk bestätigte kürzlich, dass die Modelle nun endgültig vom Markt verschwunden sind und nach dem zweiten Quartal keine weiteren mehr produziert werden. Viele Musk-kritische Fans von Elektrofahrzeugen interpretierten dies als Zeichen dafür, dass Tesla sich aus dem Automobilgeschäft zurückzieht.

So interpretieren wir es nicht, wenn eine Marke offiziell zwei Modelle einstellt, die jahrelang niemand gekauft hat.  Tesla hält derzeit einen Marktanteil von 62 % am US-amerikanischen Elektroautomarkt – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Während der Markt für Elektrofahrzeuge insgesamt schrumpft, bleiben Model Y und Model 3 die einzigen beiden jemals in den USA erfolgreichen Elektroautomodelle.

Die amerikanischen Autogiganten passen sich aggressiv den  neuen Marktbedingungen an .

  • General Motors (GM) und Ford Motor senken ihre Fixkosten um Milliarden, unter anderem durch den Abbau Tausender Arbeitsplätze. Chrysler-Mutterkonzern Stellantis ergreift sogar noch drastischere Maßnahmen zur Kostenreduzierung. Laut Reuters muss Ford Motor 19,5 Milliarden US-Dollar abschreiben und nimmt mehrere Elektrofahrzeugmodelle  aus dem Programm. Die Automobilindustrie zieht sich angesichts der gesunkenen Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und der Politik der Trump-Regierung von batteriebetriebenen Modellen zurück.

GM und Stellantis haben bereits einen größeren Teil ihrer Produktion auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor umgestellt und dabei ebenfalls finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. GM  musste 1,6 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten im Bereich Elektrofahrzeuge abschreiben  und  kündigte weitere Abschreibungen an . Aufgrund der Förderung von Elektrofahrzeugen durch westliche Regierungen haben die Automobilhersteller die Nachfrage überschätzt und korrigieren diesen kostspieligen Fehler nun.

Wenn die Regierung endlich aufhört, Gewinner und Verlierer zu bestimmen, setzt sich die Realität mit bemerkenswerter Klarheit wieder durch.

Der Einbruch des Marktes für Elektrofahrzeuge nach dem Wegfall der staatlichen Subventionen beweist kein Marktversagen, sondern vielmehr, dass die Marktkräfte genau so funktionieren, wie sie sollen. Autohersteller reagieren nun auf tatsächliche Verbraucherwünsche und nicht mehr auf die Fantasien von Aktivisten über eine „klimaneutrale Zukunft“, die nur durch Steuergelder finanziert wird.

Zu lange wurden Unternehmensstrategien von den Wahnvorstellungen grüner Ideologen verzerrt, die weder grundlegende Wirtschaftsprinzipien noch die wissenschaftlichen Grundlagen der Energieerzeugung verstehen. Nachdem die Vorgaben und Anreize wegfielen, passte sich die Nachfrage an Bezahlbarkeit, Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit an – Werte, die weitaus beständiger sind als die Parolen des Klimakultes.

Ich frage mich, wie viele echte Innovationsmöglichkeiten den Autoherstellern entgangen sind, weil sie gezwungen waren, sich diesem Unsinn anzupassen.

https://wattsupwiththat.com/2026/03/20/electric-car-registrations-in-u-s-plunge-41-as-gas-powered-vehicles-gain-traction/

Der Beitrag Die Zulassungszahlen für Elektroautos in den USA brechen um 41 % ein, während benzinbetriebene Fahrzeuge an Beliebtheit gewinnen. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Immer mehr Städte verbieten «klimaschädliche» Werbung

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Keine Werbung mehr für Kreuzfahrten, Flugreisen oder Fleischprodukte: Mittlerweile haben weltweit 50 Städte Reklame für sogenannte klimaschädliche Produkte verboten. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis diese Art der Bevormundung auch in Deutschland Realität wird.

Von Peter Panther

In der Renaissance war Florenz eine Vorreiterin für Wirtschaft und Kultur. Nun glaubt man in der italienischen Stadt erneut, Wegbereiter der Moderne zu sein. Das Stadtparlament hat im vergangenen Februar mit 18 gegen drei Stimmen beschlossen, Werbung für klimaschädliche Produkte und Dienstleistungen einzuschränken. Konkret soll es verboten sein, für einen Verbrenner-SUV, einen Urlaub auf dem Kreuzschiff oder einen Wochenendtrip mit dem Flugzeug zu werben. Wann das Verbot genau kommt, ist noch offen.

Laut den Befürwortern der Werbeverbote soll damit nicht nur der visuelle Einfluss von Reklame reduziert werden, sondern auch ein kultureller und symbolischer Wandel hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise unterstützt werden. Zudem wird auf die Ankündigung von Florenz verwiesen, schon im Jahr 2030 klimaneutral sein zu wollen.

In Amsterdam gilt das Werbeverbot ab Mai

Ähnliches passiert in Amsterdam. Die niederländische Hauptstadt hat sich im letzten Januar auf ein Werbeverbot für klimaintensive Produkte geeinigt. Verboten wird nicht nur die Werbung für fossile Energien, Flugreisen, Kreuzfahrten sowie Benzin- und Dieselfahrzeuge, sondern auch jene für Fleischprodukte. Das Verbot gilt voraussichtlich ab 1. Mai und umfasst Plakate, Werbeflächen an Haltestellen und an anderen öffentlichen Orten. Die Stadt begründet den Schritt damit, dass Werbung für solche Produkte dem emissionsintensiven Konsum Vorschub verleihe – in Zeiten der Erderwärmung ist das offenbar nicht hinnehmbar.

Gemäss Medienberichten gibt es weltweit mittlerweile fünfzig Städte, die Werbeverbote für angeblich klimaschädliche Produkte und Dienstleistungen verhängt oder zumindest angekündigt haben. Die schottische Hauptstadt Edinburgh hat bereits 2024 ein Verbot auf kommunalen Werbeflächen eingeführt. Seitdem ist Werbung für Unternehmen und Produkte mit hohem CO₂-Ausstoss untersagt. In der schwedischen Hauptstadt Stockholm soll ab kommendem Sommer Reklame für fossile Brennstoffe und emissionsintensive Produkte auf städtischen Werbeflächen verboten sein.

Staatlicher Dirigismus und Bevormundung

Im niederländischen Den Haag sind schon seit Anfang 2025 Werbeanzeigen für CO₂-intensive Produkte und Dienstleistungen an öffentlichen Orten, auf Plakaten und auf digitalen Bildschirmen der Stadt untersagt. Montreal in Kanada wiederum kennt eine Reklameverbot für fossile Brennstoffe auf den Werbeflächen der städtischen Verkehrsbetriebe. Denn solche Werbung unterlaufe den nachhaltigen Mobilitätsansatz des ÖV, heisst es. Weitere Städte mit entsprechenden Werbeverboten sind Sydney (Australien), Göteborg (Schweden) oder Toronto (Kanada).

Werbeverbote sind nichts anderes als staatlicher Dirigismus. Betreffen solche Verbote Produkte und Dienstleistungen, die angeblich klimaschädlich sind, handelt es sich explizit um Bevormundung: Der Staat sagt den Bürgern, welche Produkte für sie gut und schlecht sind und gibt ihnen vor, wie sie zu leben und was sie zu konsumieren haben.

Petition für landesweite Werbevebote in Deutschland

In Deutschland hat bis jetzt noch keine Stadt ein Werbeverbot für sogenannte CO₂-intensive Erzeugnisse eingeführt – was fast schon erstaunlich ist, ist das Land in Sachen staatliche Eingriffe doch gewöhnlich an vorderster Front mit dabei. Entsprechende Forderungen sind allerdings bereits zur Stelle. So ging beim Bundestag eine Petition ein, die ein deutschlandweites «allgemeines Verbot der Bewerbung von besonders klimaschädlichen Produkten» verlangte. Betroffen sein sollten unter anderem TV-, Kino- und Radio-Spots, Werbeseiten in Printmedien und Aussenflächen für Plakate.

Begründet wurde die Forderung mit dem «öffentlichen Interesse»: In Anbetracht der zu erwartenden Folgen müsse die Eindämmung des Klimawandels oberste Priorität haben. Darum seien Einschränkungen der Werbefreiheit angemessen.

«Nachvollziehbar und sinnvoll»

Der Petitionsausschuss des Bundestags lehnte das verlangte Werbeverbot für klimaschädliche Produkte zwar ab, weil es «einen erheblichen Eingriff in Grundrechte wie die Berufs-, Meinungs- und Kunstfreiheit» darstelle. Zudem sei die Unterscheidung, welche Produkte unter das Werbeverbot fallen sollten und welche nicht, kompliziert. Dennoch bezeichnete der Petitionsausschuss das Anliegen, Werbung für besonders klimaschädliche Produkte und Dienstleistungen zu verbieten, grundsätzlich als «nachvollziehbar und sinnvoll».

Die Petitionäre dürften sich eingeladen fühlen, ihr Anliegen später erneut vorzubringen. Ermutigen könnte sie dabei ein Beschluss der sozialistischen Regierung Spaniens unter Ministerpräsident Pedro Sánchez. Die Regierung verabschiedete letztes Jahr einen Gesetzesentwurf, der Werbung für fossile Brennstoffe, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und Kurzstreckenflüge untersagt. Kommt das Gesetz durch, wird Spanien das erste Land der Welt, das ein landesweites Verbot für CO₂-intensive Produkte und Dienstleistungen kennt.

Es geht um einen sozialistischen Umbau der Gesellschaft

Es ist kein Zufall, dass Klimaschützer die Werbung ins Visier nehmen. Viele von Ihnen lehnen die freie Marktwirtschaft grundsätzlich ab. Werbung aber steht symbolisch für Konsum und Kapitalismus. Also suchen Klimaschützer nach Vorwänden, um Werbung unterbinden zu können. Die angebliche Sorge um die Zukunft des Planeten kommt ihnen gerade recht.

Bei dieser Angelegenheit zeigt sich aber einmal mehr, dass es bei der Klimapolitik gar nicht um den Schutz der Umwelt geht. Vielmehr streben Klimaaktivisten und Klimapolitiker unter dem Deckmantel des Klimaschutzes einen sozialistischen Umbau der Gesellschaft an. Zu einem solchen Umbau gehört die ständige Ausweitung der staatlichen Einmischung in private Angelegenheiten. Werbeverbote für angeblich klimaschädliche Produkte sind nichts anderes als ein Teil dieser Strategie.

 

Der Beitrag Immer mehr Städte verbieten «klimaschädliche» Werbung erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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