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Vereinigung Cockpit will Lufthansa Donnerstag und Freitag bestreiken

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Vorschau ansehen Piloten der Vereinigung Cockpit rufen für Donnerstag und Freitag zu Streiks bei der Lufthansa auf und legen den Flugverkehr an deutschen Flughäfen weitgehend lahm.
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„Gut gemeint, aber schlecht gemacht“: Kritik am Entlastungspaket wächst

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Vorschau ansehen Die Bundesregierung hat einen konkreten Zeitplan für ihr Entlastungspaket vorgelegt. Eine befristete Senkung der Mineralölsteuer sowie steuerfreie Prämien für Beschäftigte sollen kurzfristig helfen - doch Ökonomen und Verbände äußern erhebliche Zweifel an der Wirksamkeit der Maßnahmen.
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Berlin: CDU und SPD planen Pflicht zu Bargeld und digitaler Zahlung - Debatte um Wahlfreiheit

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Vorschau ansehen In Deutschland hängt die Frage, ob bar oder digital bezahlt werden kann, vielerorts noch vom jeweiligen Betrieb ab. Während Verbraucher zunehmend digitale Zahlungsmöglichkeiten erwarten, setzen viele Unternehmen weiterhin ausschließlich auf Bargeld. CDU und SPD in Berlin wollen nun eine Bundesratsinitiative auf den Weg bringen, die eine verpflichtende Wahlfreiheit beim Bezahlen vorsieht.
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Gutachter: Deutschlandticket nutzt Umwelt, Wirtschaft und Verbrauchern

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Vorschau ansehen Ein wissenschaftliches Gutachten im Auftrag des Bundesverkehrsministerium zum Deutschlandticket hat dem staatlich geförderten Angebot ein durchweg gutes Zeugnis ausgestellt.
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Kabelschaden legt Gelsenkirchener Hauptbahnhof lahm

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Vorschau ansehen Der Verkehr im Hauptbahnhof von Gelsenkirchen steht still - nachdem ein Kabel in der Nähe des alten Güterbahnhofs von Unbekannten beschädigt wurde. Ein möglicher Sabotageakt werde geprüft.
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Debatte um Spritpreise: Frauen deutlich eher für Tempolimit als Männer

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Vorschau ansehen Forsa-Umfrage zeigt knappe Mehrheit der Deutschen für ein temporäres Tempolimit zur Senkung des Energieverbrauchs. Unterschiede bestehen zwischen Geschlecht, Alter und Parteien. Besonders Grüne und Linke sind dafür, die AfD dagegen.
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„Blitzermarathon“: Polizei fordert mehr Ressourcen für dauerhafte Kontrollen

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Vorschau ansehen GdP-Chef Kopelke fordert angesichts der „Speedweek“ mehr Personal und Technik für die Polizei. Nur regelmäßige und flächendeckende Kontrollen könnten langfristig das Fahrverhalten verbessern. Auch Kommunen sehen den Blitzermarathon als sinnvolle, aber begrenzte Maßnahme.
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Pilotenstreik bei Lufthansa geht in den zweiten Tag und verschärft Flugausfälle

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Vorschau ansehen Der Tarifkonflikt bei Lufthansa spitzt sich zu. Nach Ende des Pilotenstreiks kommt der nächste Ausstand. Die Gewerkschaften wollen ihren Protest auch zur Jubiläumsfeier tragen. Der Flughafenverband ADV fordert „klare gesetzliche Leitplanken“, um die Interessen der Allgemeinheit stärker zu berücksichtigen.
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Blitzermarathon startet: Bundesweit verschärfte Geschwindigkeitskontrollen

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Vorschau ansehen Eine Woche lang kontrolliert die Polizei bundesweit verstärkt die Geschwindigkeit. Was Fahrer nun wissen müssen.
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Oberleitung fällt auf ICE am Samstag - S-Bahn fährt in Oberleitung am Sonntag

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Vorschau ansehen Erst am Samstag riss auf der wichtigen Bahnstrecke Berlin-München eine Oberleitung. Am Sonntag gibt es dann ein ähnliches Unglück im Kreis Mettmann.
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Spritpreise gehen weiter zurück - Hohe Mittagssprünge

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Vorschau ansehen Die Preise an den Tankstellen sinken weiter, doch die Preissprünge am Mittag sind beachtlich. Der ADAC sieht die Preisgestaltung der Mineralölkonzerne kritisch.
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SPD-Vorstoß für „Energiewende-Gutschein“

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Vorschau ansehen Bei einer physischen Knappheit von Kraftstoffen drohten „größte innereuropäische Verwerfungen“ warnt Nina Scheer (SPD). Statt eines Tankrabattes fordert sie einen „Energiewende-Gutschein“. Zudem plädiert sie für eine Senkung der Stromsteuer von derzeit 2,05 Cent je kWh auf den europäischen Mindestsatz von 0,05 Cent.
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Oberleitung fällt auf ICE: Reparatur dauert an

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Vorschau ansehen Hunderte Fahrgäste sitzen am Samstag in einem ICE fest, weil eine Oberleitung gerissen ist. Die Auswirkungen sind auch heute noch zu spüren.
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Eine Woche lang und fast überall: Ab Montag ist wieder Blitzermarathon

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Vorschau ansehen Der Blitzermarathon startet zu Wochenbeginn: Warum die meisten Autofahrer schon bald wieder Gas geben und was Experten für mehr Sicherheit auf den Straßen fordern.
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Oberleitung fällt auf ICE: Hunderte Fahrgäste sitzen fest

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Vorschau ansehen Auf der vielbefahrenen Bahnstrecke zwischen Berlin und München ist am Samstag eine Oberleitung gerissen und auf einen ICE gestürzt. Dabei wurden zwei Menschen leicht verletzt.
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Erstmals in Europa: Niederlande erlauben Nutzung von Tesla-Selbstfahrfunktion

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Vorschau ansehen Volles autonomes Fahren: Wenn die Fahrer im Auto sitzen und das Manöver genau überwachen ist Tesla-Fahrern künftig eine Selbstfahrfunktion erlaubt.
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Cockpitpersonal der Lufthansa streikt am Montag und Dienstag

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Vorschau ansehen Zwei Tage lang bleiben viele Lufthansa-Flieger am Boden. Was hinter dem Streik des Cockpitpersonals steckt - und welche Flüge ausgenommen sind.
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Europäischer Flughafenverband warnt vor Kerosin-Knappheit

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Vorschau ansehen Noch sieht die EU keine Versorgungsengpässe mit Öl. Wenn sich der Transit im Nahen Osten nicht innerhalb von drei Wochen stabilisiere, könnte sich das ändern, mahnt der Flughafenverband.
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Oberleitungsschaden: ICE sitzt in Sachsen-Anhalt fest

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Vorschau ansehen Eine Oberleitung reißt auf einer wichtigen ICE-Strecke. Ein Zug kommt zum Stehen. Das sind die Folgen für Reisende.
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Mit Tempo 176 aus Sorge um Kuchen: Polizei stoppt Raserin

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Vorschau ansehen Eine Autofahrerin rast durch Rumänien - aus Angst um ihren Kuchen im Ofen. So begründete sie zumindest ihre viel zu schnelle Fahrt. Wie die Polizei reagiert.
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Verkehrsverbände fordern schnelle Krisenhilfe von Merz

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Vorschau ansehen Steigende Kosten setzen das Verkehrsgewerbe unter Druck. Verbände warnen vor einer Insolvenzwelle und fordern von Bundeskanzler Merz schnelle Hilfe, um Versorgung und Arbeitsplätze zu sichern.
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Energiepreisstreit: Merz „befremdet“ über öffentlichen Schlagabtausch - Reiche zur Zurückhaltung gemahnt

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Vorschau ansehen Wie können die Verbraucher von hohen Spritpreisen entlastet werden? Die Wirtschaftsministerin attackiert Pläne des Finanzministers, der Kanzler ist befremdet, doch die Debatte geht munter weiter.
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Hamburg: Flugzeug nach technischen Problemen zurückgekehrt

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Vorschau ansehen Nach dem Start am Hamburger Flughafen muss ein Flugzeug wegen eines Zwischenfalls wieder umdrehen. Die Landung der Eurowings-Maschine verläuft laut einer Sprecherin sicher.
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Spritpreise sinken deutlich - Auch Freitag geht es abwärts

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Vorschau ansehen Der gesunkene Ölpreis kommt langsam bei den Autofahrern an. Nach deutlichen Rückgängen am Mittwoch und Donnerstag zeichnet sich auch am Freitag ein Minus ab.
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Koalitionsstreit um Entlastungen: Reiche attackiert SPD

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Vorschau ansehen Wie soll man die Verbraucher angesichts der hohen Spritpreise entlasten? Darüber gibt es in der Koalition unterschiedliche Auffassungen. Am Wochenende gibt es Beratungen.
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Steigende Spritpreise erhöhen Nachfrage im ÖPNV - Forderungen nach staatlichen Entlastungen

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Vorschau ansehen Volle Busse, leere Kassen: Die Energiekrise schickt mehr Menschen in den Nahverkehr; doch die Unternehmen können das Angebot kaum ausweiten. Nun schaltet sich die Politik ein.
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Flugbegleiter-Streik legt Lufthansa lahm - Rechte und Optionen für Betroffene

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Vorschau ansehen Lufthansa-Flugbegleiter legen den Betrieb lahm - mit Folgen für Tausende Reisende. Warum der Tarifstreit eskaliert und was betroffene Urlauber jetzt tun können.
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☐ ☆ ✇ Report24

Peinlich: Verkehrsministerium bewirbt Ladezeiten von E-Autos jetzt als Vorteil

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“Sind wir schon da?” ist die wohl typischste Frage, die beim Reisen mit Kindern vom Rücksitz schallt. Wer mit einem Stromer fährt, muss den Nachwuchs dabei dank ausgedehnter Ladepausen deutlich mehr vertrösten als Verbrenner-Fahrer: Da gehört längeres Verweilen an abgeranzten Rastplätzen leider dazu. Das Bundesministerium für Verkehr will das jetzt mit einem absurden Posting als großen Spaß verkaufen. Das Echo auf diese Kampagne fiel gepfeffert aus.

“Ich sehe was, was du nicht siehst – eine Ladepause mit Kindern”, heißt es im Beitrag des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) vom 30. März (es handelt sich also nicht um einen Aprilscherz). “Beim Roadtrip mit Kindern wird das #Laden zur Spielpause! Mit praktischen Tipps zur Vorbereitung & spannenden Spielideen macht die Pause richtig Spaß”, behauptete man weiter.

Bebildert ist das Posting mit einem kleinen Mädchen im Kindersitz und dem Text: “Mamaaa, wann laden wir wieder? – Wie der Ladestopp mit Kindern zum Erlebnis wird.” Im ersten Kommentar wird auf eine Website des BMV verwiesen, auf der Kinderspiele für Autofahrten aufgelistet werden.

Das Echo folgte prompt. Manche User auf X “korrigierten” das Bild mit neuen Texten: Das veränderte Bild mit dem Text “Mamaaa, wann fahren wir wieder? – Wie der Ladestopp mit Kindern zum Ärgernis wird” hatte binnen kürzester Zeit zehnmal mehr Likes als das Original vom BMV, dem nicht einmal 100 User ein Daumen-Hoch gaben. Und das bei Hunderten Kommentaren. Ein Shitstorm wie aus dem Bilderbuch.

Grober fiel die Anpassung eines anderen Nutzers aus. Hier fragt das kleine Mädchen: “Mamaaa, warum brennt es im Kofferraum?” Das “Erlebnis” eines brennenden E-Autos dürfte man seinem Nachwuchs wohl unter allen Umständen ersparen wollen.

Positive Kommentare zum Versuch des BMV, den offensichtlichsten Nachteil der E-Autos zum Vorteil umzuschreiben, findet man kaum. “Statt in den etlichen Pausen ‘Spaß’ zu haben, hätte ich auch einfach einen Diesel nehmen können, wäre viel früher an meinem Zielort und hätte dort richtigen Spaß”, kommentierte ein User. Ein anderer monierte: “Die Vorstellung schmerzt, dass für diesen Blödsinn Steuergelder geflossen sind.” Spürbar genervt war auch dieser Kommentator: “Wer kennt sie nicht, die vor Freude tobenden Kinder an den Ladestationen der Republik. Meine Fresse, wie dumm ist diese Kampagne?”

Auch hämische Spielideen für Stromer-Fahrer wurden in der Kommentarspalte geteilt: “Man kann auch die Verbrennerautos zählen, die während der Ladezeit vorbeifahren.”

Die durch Planwirtschaft forcierte grüne Mobilitätswende kommt Deutschlands Autoindustrie aktuell teuer zu stehen. Die Nachteile von Elektroautos nun noch als erstrebenswert präsentieren zu wollen, kommt bei den Bürgern offensichtlich schlecht an.

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☐ ☆ ✇ NachDenkSeiten

Hakon von Holsts Büchlein „Krieg gegen das Bargeld“ – ein Plädoyer pro Bargeld inmitten von neuen Gesetzen, Framing und Debanking

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Die beiden Aktivisten Hansjörg Stützle und Hakon von Holst fordern, das Bargeld in Europa gesetzlich zu schützen. Ihre Petition haben inzwischen mehr als 300.000 Menschen unterzeichnet.[1] Stützle selbst bezeichnete kürzlich 2026 als „das Entscheidungsjahr“, weil sich in diesem Jahr zeigen wird, welche gesetzliche Verankerung das Bargeld bekommt. Im Mai will sich das EU-Parlament positionieren, danach sollen die Verhandlungen mit EU-Rat und EU-Kommission über das endgültige Gesetz beginnen. Eine Rezension von Thomas Trares.

Wer sich genauer über das Thema informieren will, dem sei das Büchlein „Krieg gegen das Bargeld – Warum wir Münzen und Geldscheine für unsere Freiheit benötigen“ empfohlen.[2] Geschrieben hat es Stützles Mitstreiter Hakon von Holst, ein noch junger Autor (Jahrgang 1999), der seit 2019 zu dem Thema recherchiert und sich laut Klappentext „zur Stimme der jungen Generation“ für den Erhalt des Bargelds aufgeschwungen hat. Erschienen ist das Werk im Hintergrund Verlag.

„Krieg gegen das Bargeld“ ist ein gut zu lesender Text von 80 Seiten, in denen von Holst die wesentlichen Fakten zu dem Thema zusammengetragen hat – von der Psychologie im Umgang mit dem Bargeld über die Historie des Anti-Bargeld-Kampfes bis hin zu den Risiken für die individuelle Freiheit und Privatsphäre. Nicht ohne Grund startet das Buch mit dem Beispiel des früheren CIA-Agenten und Whistleblowers Edward Snowden, der seine Flucht nach Russland mit Bargeld finanzierte. „Hätte der Geheimnisträger den Schritt an die Öffentlichkeit gewagt, wenn es kein Bargeld mehr gegeben hätte?“, fragt von Holst. (S. 7)

Mastercard und Visa im Anti-Bargeld-Kampf

Der Titel „Krieg gegen das Bargeld“ ist freilich keine Erfindung des Autors, sondern ein Slogan von Mastercard, einer der treibenden Kräfte im Kampf gegen das Bargeld. Schon vor rund 20 Jahren erklärte das US-Kreditkartenunternehmen, man führe jetzt „den Krieg gegen das Bargeld mit der nächsten Generation von Debitkartenlösungen“. (S. 20) Die Mär von den gefährlichen Bakterien auf den Geldscheinen stammt ebenfalls von Mastercard, genauso wie die Behauptung in der Corona-Krise, die Nutzung von Bargeld sei „äußerst riskant“. Auch Mastercard-Konkurrent Visa lobbyierte seinerzeit in Brüssel für kontaktloses Bezahlen. Die Obergrenze für Zahlungen ohne Pin-Eingabe wurde dann im Frühjahr 2020 von 25 auf 50 Euro erhöht. „Die Kreditkartenkonzerne machen Geld mit Geld, und sie führen eine Schlacht“, schreibt von Holst. (S. 19)

In ihrem Kampf gegen das Bargeld sind Visa, Mastercard und Co. freilich nicht allein, denn sie haben gewichtige Verbündete in der Politik. „Aus Berlin fließen nebenbei Steuermillionen an bargeldfeindliche Organisationen im Ausland. Die Better Than Cash Alliance erhält derzeit 300.000 Euro pro Jahr vom Entwicklungshilfeministerium“, betont von Holst. (S. 39) Auch der allgemeine politische Trend geht dahin, die Bürger ins Bankensystem zu zwingen. Zunächst sollten Händler ihre Kunden ab Barzahlungen von 15.000 Euro identifizieren, später waren es dann 10.000 Euro, ab 2027 liegt die Schwelle nur noch bei 3.000 Euro. Zugleich gilt ab 2027 in der EU ein Verbot von Bargeldzahlungen oberhalb von 10.000 Euro. In einigen Ländern liegt diese Grenze heute schon deutlich darunter. In Griechenland etwa sind es nur noch 500 Euro. Begründet wurde all dies zunächst mit Terrorismusfinanzierung, neuerdings heißen die „Zauberwörter“ Geldwäsche und Steuerbetrug.

Der „Schmerz des Bezahlens“

Interessant ist auch, was von Holst über die Psychologie rund um das Bargeld schreibt. So habe sich in Experimenten gezeigt, dass die Nutzer von Bezahlkarten ihr Geld viel freizügiger ausgeben als Bargeldzahler. In den USA etwa wurden Studenten vor einem Basketballspiel befragt, wie viel sie für ein Ticket zu zahlen bereit wären. Die Barzahler gaben 29 Dollar an, die Kartenzahler 61 Dollar. Von Holst zitiert hier den Psychologen Ofer Zellermayer, der dieses Phänomen dereinst als „Schmerz des Bezahlens“ bezeichnete. Barzahlen ist nämlich auch psychologisch ein anderer Vorgang als der Wisch über das Smartphone. „Wer Banknoten und Münzen weggibt, erinnert sich unterbewusst an das Sparschwein aus seiner Kindheit und an die Notwendigkeit zu sparen, bevor man ausgibt“, schreibt von Holst. (S. 15)

Entscheidend für das Bargeld wird nun sein, was in diesem Jahr in Brüssel passiert. Die EU hat nämlich in der Verordnung zum digitalen Euro aus dem Jahr 2023 auch das Bargeld geregelt. Darüber soll in diesem Jahr entschieden werden. Und hier zeigt sich jetzt schon eine Unwucht zu Lasten des Bargelds. So weist von Holst darauf hin, dass zwar beim Bargeld wie auch beim digitalen Euro eine Annahmepflicht in der Verordnung enthalten ist, beim Bargeld wird diese jedoch nicht geschützt. „Während Läden, die den digitalen Euro ablehnen, eine Strafe kassieren, bleibt Bargeld dieser Schutz vorenthalten – solange die nationalen Gesetzgeber nicht aus freien Stücken tätig werden“, schreibt von Holst. (S. 69)

Framing und Debanking

Es ist wohl ein Kennzeichen dieser Zeit, dass selbst eine vergleichsweise harmlose und absolut berechtigte Initiative wie die der beiden Bargeld-Aktivisten von Holst und Stützle mit dem entsprechenden Framing versehen wird. So hat die Wochenzeitung Die Zeit im Januar in einer längeren Reportage über das Anliegen der beiden berichtet.[3] Das Blatt kam dabei jedoch nicht ohne die üblichen Zuschreibungen „Rechts“, „Populismus“ und „AfD“ aus, obwohl diese Begriffe beispielsweise in von Holsts Buch kein einziges Mal auftauchen. Kurz danach hat dann die Fyrst Bank, eine Digital-Tochter der Deutschen Bank, Stützles Geschäftskonto ohne Angaben von Gründen gekündigt.[4] Möglicherweise haben die beiden Bargeld-Aktivisten mit ihrem Tun mittlerweile eine gewisse Wahrnehmungsschwelle überschritten, sodass man mit derlei Reaktionen im Deutschland des Jahres 2026 fast schon zwingend rechnen muss. Die Petition jedenfalls haben inzwischen mehr als 315.000 Menschen unterzeichnet, während von Holsts Büchlein schon jetzt ein Spiegel-Bestseller geworden ist.

Hakon von Holst: Krieg gegen das Bargeld – Warum wir Münzen und Geldscheine für unsere Freiheit benötigen. Berlin 2025, Hintergrund Verlag, Taschenbuch, 80 Seiten, ISBN 978-3910568211, 10,90 Euro.


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