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AfD laut Umfragen stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt - Streit um Wahlprogramm und Bildungskonzepte

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Vorschau ansehen INSA-Umfragen sehen die AfD in Sachsen-Anhalt vorn. Ihr Wahlprogramm setzt auf Familienpolitik, Patriotismus und Leistungsprinzip in Schulen. Vorgesehen sind auch getrennte Beschulungsmodelle für bestimmte Schülergruppen zur gezielten Förderung.
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Schul-Skandal in Sachsen Linksextreme Porno-Aktivisten wurden von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert

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Das Bild zeigt das Logo der Amadeu Antonio Stiftung und einen Ausschnitt aus einem homosexuellen Porno. Aktuell gibt es einen Skandal an einer sächsischen Schule, wo linksextreme Frauen Minderjährigen Pornos gezeigt haben.

Die beiden linksextremen Frauen, die sich für „non-binär“ halten und in einer sächsischen Schule Kindern homosexuelle Pornos gezeigt haben, wurden von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert. Jetzt äußert sich das Kultusministerium.

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Oberschule Schleife Nach JF-Recherche ermittelt die Polizei gegen linksextreme Porno-Aktivisten

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Das Bild zeigt zwei linksextreme Frauen, die einer Schulklasse von Minderjährigen homosexuelle Pornos im Unterricht gezeigt haben sollen.

Zwei selbsternannte Nonbinäre zeigen Minderjährigen in einer sächsischen Schulklasse homosexuelle Pornos. Nachdem die JF das aufgedeckt hat, steigt der Druck. Denn inzwischen ermittelt die Polizei gegen die beiden Frauen.

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Landesregierung gerät unter Druck Pornos im Klassenzimmer: JF-Recherche wird Thema im sächsischen Landtag

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Skandal wiord Thema im landtag

Der von der JUNGEN FREIHEIT aufgedeckte Skandal um linksextreme NGO-Mitarbeiter, die in einer sächsischen Schule Kindern pornografisches Material gezeigt und diese genötigt haben sollen, sich mit Pronomen vorzustellen, schlägt weiter hohe Wellen. Nun wird der Fall Thema im Landtag.

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Neutralitätsgebot? Schüler werden zu Veranstaltung der Omas gegen Rechts verpflichtet

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Organisierten die Lesung für Schüler: Die Omas gegen Rechts. Symbolfoto: IMAGO / ZUMA Press

Am Hannah-Arendt-Gymnasium in Barsinghausen müssen Hunderte Schüler zu einer Lesung mit dem linken Podcaster Jakob Springfeld. Die von den Omas gegen Rechts initiierte Pflichtveranstaltung sorgt unter Eltern für Unmut.

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NGO-Skandal JF-Enthüllung zu Pornos in Schule: Ministerium prüft Gesetzesverstöße

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Der Porno-Skandal in einer sächsischen Schule, den die JF aufdeckte, sorgt bundesweit für Aufsehen. Das Kultusministerium will Verstöße gegen das Schulgesetz prüfen. AfD-Chef Chrupalla fordert gegenüber der JF ein NGO-Verbot an Schulen.

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Nach Suizid von Elfjähriger: Lehrerin wegen Mobbings verurteilt

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Vorschau ansehen Nach dem Suizid einer Elfjährigen in Frankreich ist ihre frühere Lehrerin wegen Mobbings zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.
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JF-Exklusiv Eltern in Aufruhr: Vorzeigeschule präsentiert Kindern Homo-Pornos

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Skandal wiord Thema im landtag

Schwulen-Pornos für Neuntklässler, nonbinäre Pronomen: Die Projektwoche an einer Schule, die Sachsens Ministerpräsident Kretschmer „in der Champions League“ sieht, gerät außer Kontrolle. Die JF hat mit Schülern und Eltern gesprochen. Jetzt erreicht der Fall die Politik und die Polizei.

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Schüler in Frankreich sticht mit Küchenmesser auf 15-Jährige ein

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Vorschau ansehen Ein 15-Jähriger hat an einer Schule m Westen Frankreichs am Freitag mit einem Küchenmesser auf eine gleichaltrige Mitschülerin eingestochen und sie schwer verletzt.
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Schock-Zahlen aus deutschen Schulen: Lehrer werden zum Freiwild

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Seit dem Jahr 2015 nehmen die Zahlen von Gewaltakten gegen Lehrer deutlich zu. Mittlerweile erreichen sie neue Höchststände. Doch über die Ursachen schweigt man sich lieber aus. Wie sehr hängt dies mit der Massenzuwanderung seit 2015 zusammen?

Deutschlands Klassenzimmer sind zusehends gefährliche Pflaster für diejenigen, die unsere Kinder ausbilden sollen. Eine neue Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigt: Die Gewalt in deutschen Schulen explodiert – und sie erreicht einen neuen Höchststand! Allein im Jahr 2024 wurden ganze 1.283 Fälle von vorsätzlicher Körperverletzung gegen Lehrer registriert. Das sind Pädagogen, die im Dienst geschlagen, getreten und gedemütigt wurden. Zum Vergleich: In den Jahren davor pendelte die Zahl noch zwischen 717 und deutlich unter 1.000 (abgesehen vom Corona-Sondereffekt durch Schulschließungen).

Ein Blick auf die erschütternde Langzeitstatistik zeigt, dass die Lehrkräfte geradezu zum Freiwild werden. Wenn man die schwere Gewaltkriminalität gegen Lehrer betrachtet – dazu zählen Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Raub und schwere Körperverletzung -, dann zeigt sich ein klares, erschreckendes Bild. Im Jahr 2015, dem Jahr, in dem Kanzlerin Angela Merkel die Grenzen öffnete und die unkontrollierte Masseneinwanderung nach Deutschland ihren Lauf nahm, lag die Zahl der schweren Gewalttaten gegen Lehrer bei 268 Fällen. Seitdem klettert diese Kurve unaufhaltsam nach oben. 2023 waren es bereits 477 Fälle. Ein Jahr später, 2024, explodierte die Zahl auf unglaubliche 557 Fälle schwerster Kriminalität gegen Pädagogen.

Die Schulen baden heute das aus, was die verfehlte Migrationspolitik der etablierten Parteien aufs Land losgelassen hat. Es herrscht in vielen Brennpunktschulen ein dramatischer Respektverlust gegenüber staatlichen Autoritäten – ein toxisches Milieu aus importierter Gewalt, kultureller Verachtung für unsere Werte und einem Staat, der die Kontrolle abgegeben hat. Und die Opfer dieser Politik-Ignoranz stehen jeden Morgen wehrlos an der Tafel. Zu beachten ist: Die Polizei erfasst hier nur jene Taten, bei denen der Lehrer explizit in seiner Funktion angegriffen wird. Die Dunkelziffer der alltäglichen Bedrohungen und Pöbeleien dürfte noch um ein Vielfaches höher und unerträglicher sein.

Der Kontrollverlust macht nicht am Schultor halt. Auch diejenigen, die auf unseren Straßen Leben retten und für Ordnung sorgen sollen, werden zunehmend zu Zielscheiben. Zwischen 2018 und 2024 schossen auch die Gewaltdelikte gegen Feuerwehrleute, Rettungsdienste und Polizisten drastisch in die Höhe. Die Bundesregierung übt sich jedoch lieber in Symbolpolitik. Kurz vor Jahreswechsel legte die SPD-Justizministerin Stefanie Hubig Pläne vor, die Strafen für Angriffe auf Polizisten und Retter zu verschärfen. Mindestens sechs Monate Knast statt bisher drei. Doch das Gesetz ist bisher nicht mehr als ein Papiertiger – der Kabinettsbeschluss fehlt bislang.

Wer wissen will, wohin diese Entwicklung führt, muss nur nach Berlin schauen. Die links-grün geprägte Hauptstadt ist längst der traurige Inbegriff für das Scheitern der politisch Verantwortlichen. Die aktuellen Daten der Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) für das Schuljahr 2024/2025 fassen das Drama in blanke Horror-Prozentzahlen: Von 599 Schulen, die sich an einem Meldeverfahren beteiligten, meldeten über die Hälfte (53,6 Prozent) Vorfälle mit körperlicher Gewalt.

Das ist also das “beste Deutschland aller Zeiten”, von dem die Systemparteien so gerne schwadronieren. Ein Deutschland, in dem man Lehrern, Polizisten, Feuerwehrleuten und Sanitätern keinen Respekt mehr gewährt, sondern sie attackiert. Da darf man sich nicht mehr wundern, wenn immer weniger Menschen überhaupt den Lehrberuf ergreifen oder Ersthelfer werden möchten.

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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Launisches Aprilwetter mit Sonne, Regen und Wind

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Vorschau ansehen T-Shirt und Regenschirm sind am Wochenende angesagt. Dem sonnigen Samstag folgt ein grauer Sonntag.
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Gewalt gegen Lehrkräfte nimmt deutlich zu - Alarmsysteme gefordert

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Vorschau ansehen Die Zahl der Gewaltvorfälle gegen Lehrkräfte ist deutlich angestiegen. Die Grünen fordern neue Schutzkonzepte - auch für andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Eine Möglichkeit sind Alarmsysteme.
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Schriftstellerin Monika Maron über ihre Kindheit: „Ich schielte, war polnisch, jüdisch und unehelich“

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Monika Maron über Friedrich Merz: „Ich halte ihn vorwiegend für nicht mutig, um nicht zu sagen feige“

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Schriftstellerin Monika Maron über deutsche Meldestellen: „Das ist ein infamer Aufruf zur Denunziation“

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Rezension Schluss mit Gleichheitsillusionen

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Scheitert das deutsche Schulsystem an mangelnder Gleichheit? Mitnichten, schreiben Mathias Brodkorb und Klaus Zierer in einem neuen Buch – und rechnen dabei mit zahlreichen linken Mythen ab. Jan C. Bentz rezensiert.

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☐ ☆ ✇ Overton Magazin

Vom Diskurs zur Abgrenzung? Über die Wirkung von Habermas’ Ideen

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Fördert Habermas’ Theorie den offenen Austausch – oder wird sie heute zur Legitimation politischer Abgrenzung genutzt?

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☐ ☆ ✇ Overton Magazin

Ärgernis Bildung: Lernkonkurrenz

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Kaum einer ist mit dem staatlichen Bildungswesen zufrieden, weil fast alle darauf angewiesen sind. Bei den vielen Forderungen, wofür es da sein sollte, bleibt meist außen vor, wofür es da ist.

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Ärgernis Bildung: Politökonomische Anmerkungen

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Kaum einer ist mit dem staatlichen Bildungswesen zufrieden, weil fast alle darauf angewiesen sind. Bei den vielen Forderungen, wofür es da sein sollte, bleibt meist außen vor, wofür es da ist.

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„Geschossen wird nur auf Befehl“ – Zeitung besucht Schüler in Lettland, die auf Krieg vorbereitet werden – Journalismus bleibt auf der Strecke

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„Geschossen wird nur auf Befehl“ – so lautet die Zwischenüberschrift einer Reportage der Springer-Zeitung DIE WELT. Der „Global Reporter“ des Blatts, Marc Felix Serrao, hat sich nach Lettland begeben, um …, ja, um was eigentlich zu tun? Um über Schüler zu berichten, die das Land auf einen Kriegsfall vorbereitet? Ja, darum geht es – vordergründig. Serrao, ehemaliger Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung in Deutschland, führt den Lesern vor Augen, wie Lettlands Schüler den bewaffneten Kampf trainieren. Doch es geht nicht nur um ein „Aufzeigen“. Der Beitrag hat schwere Schlagseite. Er kann als Aufforderung verstanden werden, dass Deutschland es Lettland nachmacht. Sollen deutsche Schüler wirklich den Umgang mit der Waffe lernen? Schließlich: Geschossen würde dann ja auch nur „auf Befehl“. Von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Lettland führt die Hand seiner Schüler an die Waffen. Der Grund: ein offensichtlich als möglich betrachteter Krieg mit Russland. Auch wenn sich bereits der nüchterne Blick auf diese Entwicklung in Anbetracht der Ungeheuerlichkeit schnell in Entsetzen verwandeln möchte: Journalisten brauchen für ihre Arbeit einen klaren Verstand. Was die Politik in Lettland veranlasst, ist – sachlich betrachtet – sicherlich von journalistischer Relevanz. Die Betonung liegt auf journalistischer.

Ein reportagehafter Beitrag über lettische Schüler mit Waffen in ihren Händen: Das könnte journalistisch interessant werden.

Schüler lernen an Schulen den Umgang mit Waffen? Der Staat lässt es also zu, dass Teenager, im Grunde genommen noch halbe Kinder, ein Tötungsinstrument in die Hand nehmen, um damit – ja, was eigentlich – zu lernen? Nun: Mit Waffen lernt man, wie man tötet. Anlegen, zielen, abdrücken: Der Mensch, auf den die Waffe im „Ernstfall“ gerichtet wird, mag nicht einmal wissen, dass er im Visier ist. Unter normalen Umständen würde eine Gesellschaft von Heimtücke sprechen. Doch die Umstände sind nicht normal – das sagen zumindest die Kriegstreiber unserer Zeit.

In der Logik der Feindbildbauer dient das Waffentraining zur Verteidigung. In ihrem Weltbild ist Russland ein Feind. In ihrem Kopf droht ein Angriff durch Russland. So betrachtet, wird das Waffentraining zur „guten Tat“. Es geht darum, das Land und die Menschen zu schützen. Notfalls müssen eben auch schon Jugendliche zur „Verteidigung“ bereit sein.

Diese Leier – sie ist alt. Uralt. Sie ist so alt wie der Krieg an sich. In vielen Kriege geht es, angeblich, nur um Verteidigung. Selbst der Angreifer gibt vor, nur im Sinne der Verteidigung zu agieren.

An dieser Stelle könnte ein kritischer Journalismus unendlich wertvoll sein.

Wie begründet ist diese angebliche Angst in Lettland vor einem russischen Angriff? Bei wem ist diese Angst vorhanden? Warum? Wie ist das Verhalten der Politik in der Russlandfrage zu verstehen? Wie berichten die Medien? Welche Vorstellungen von Wirklichkeit sind in Bezug auf angebliche Gefahren durch Russland in den Köpfen der Bevölkerung? Wie sind sie entstanden? Verstehen die Schüler, die hier an Waffen trainiert werden, was Propaganda ist? Begreifen sie, dass sie möglicherweise politisch für den Feindbildaufbau der NATO instrumentalisiert werden? Verstehen sie den Krieg in der Ukraine im Hinblick auf seine geostrategischen, macht- und tiefenpolitischen Bedeutungen? Ist ihnen klar, wie sehr in der Vergangenheit bereits im Vorfeld von Kriegen Bürger – auch Jugendliche – von Staaten manipuliert wurden? Verstehen sie, was es heißt, sich auf ein Schlachtfeld zu begeben? Kennen sie die Bilder von körperlich schwer Verletzten, von amputierten Soldaten? Verstehen sie, dass diejenigen, die sie auf einen Krieg vorbereiten wollen, selbst in den meisten Fällen niemals an einer Front stehen werden?

Das sind nur einige Fragen, mit denen sich diesem Thema journalistisch geboten und angemessen kritisch nähern ließe.

Doch da ist nun diese WELT-Reportage. Da ist ein Reporter, der der Leserschaft erklärt: „Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Militärgeschichte, Exerzieren, Orientierung im Gelände, Erste Hilfe, Verhalten in Krisen und der Umgang mit Waffen.“

Eine kritische Einordnung ist nicht zu finden.

Serrao führt an, dass sowohl Lettland als auch Estland einen „Nationalen Verteidigungsunterricht“ haben. Er schreibt: „Während der Verteidigungsunterricht in Estland 35 Stunden umfasst, sind es in Lettland 112 Stunden, verteilt auf zwei Jahre.“

Mit einem Ton, der Neutralität vorgaukelt, merkt der Reporter an: „In Deutschland gibt es nichts Vergleichbares. (…) Pläne für ein militärisch orientiertes Training für Schüler gebe es weder in der Bundeswehr noch im Verteidigungsministerium, teilt eine Sprecherin des Ministeriums auf Anfrage mit.“

Der WELT-Journalist macht, was ein Reporter eben bei einem reportagehaften Beitrag so tut: Er lässt Menschen zu Wort kommen, etwa eine Schülerin und ihren Vater.

„‚Ich bin ein bisschen nervös‘, sagt die Schülerin, bevor sie im Klassenzimmer in Riga zum ersten Mal eine Waffe in die Hand nimmt.“

Dann folgt eine Frage: „Was hält sie vom Verteidigungsunterricht?“ Ihre Antwort „Ich glaube, das ist sinnvoll.“ Und die Leser erfahren, dass ihr Vater „begeistert“ sei: „Der sagt, das tut uns Teenagern gut.“

Nun ließe sich sagen: Gut, das sind Stimmen, die dem Vorhaben positiv gegenüberstehen. Natürlich dürfen sie in einem solchen Artikel Gehör finden.

Das Problem: In der Welt dieses Beitrags gibt es keine gegenteiligen, kritischen Stimmen.

Woher der ideologische Wind in dem Beitrag weht, wird nicht nur an dieser Stelle klar. Die journalistische Schlagseite ist offensichtlich.

Da heißt es unkritisch in der Überschrift: „Wo Schüler im Unterricht schießen lernen – ohne Lehrer“ und genauso kritiklos zeigt die Bebilderung des Artikels ein Foto der zitierten Schülerin, die gerade mit einem Gewehr ein Ziel ins Visier nimmt.

Da nimmt der Reporter im Vorspann Bezug auf den Vorstoß von Innenminister Alexander Dobrindt, der gerade „Pflichtstunden zum Thema Zivilschutz für Deutschland“ gefordert hat, und merkt an: „Andere Länder sind da sehr viel weiter.“

Allein dass an dieser Stelle der Begriff „weiter“ verwendet wird, lässt tief blicken. Sollten Russland und die NATO tatsächlich Krieg führen, dann wird es kein „weiter“ mehr geben. In einer solchen Situation, die schnell nuklear eskalieren dürfte, hülfen auch keine Teenager mit Gewehren mehr – wie soll man es sagen? – „weiter“.

Serrao greift solche Gedanken nicht auf. Zum Abschluss des Vorspanns stellt er stattdessen die Frage: „Braucht Europa Unterricht für den Ernstfall?“

Eine Antwort auf die Frage findet sich in dem Beitrag nicht. Das ist aber auch nicht nötig. Das gesamte „Stück“ gibt die Antwort. Und sie lautet: Ja, ja, ja und ja. Das ist zumindest der Schluss, den wohl die Leserschaft ziehen soll.

Kein kritisches Wort zur Sinnhaftigkeit, Schüler auf einen Krieg vorzubereiten. Kein kritisches Wort zur Rolle des Westens im Stellvertreterkrieg mit Russland. Kein kritisches Wort über die verlogene Geschichte der Kriegs- und kriegsvorbereitenden Propaganda, die alle Kriege umgibt.

Stattdessen erfahren die WELT-Leser, dass die Schülerin „leise“ mit dem Reporter redet, was „kein Wunder“ sei, schließlich: „Die uniformierten Ausbilder treten zackiger auf als zivile Lehrer. Besonders eindrucksvoll ist der bärtige Chefinstrukteur, dessen breites Kreuz fast den Türrahmen ausfüllt. ‚Hört auf zu quatschen!‘, brüllt Andris Skanis auf Lettisch, als eine Gruppe Mädchen kurz unaufmerksam ist. Die ganze Klasse zuckt zusammen.“

Serrao lässt die Leserschaft aber wissen, dass der „raue Ton“ „durch Humor abgemildert“ werde und der Ausbilder, wenn er von Tisch zu Tisch geht, „immer wieder“ scherze.

Für solche Zeilen braucht man keinen Reporter. Sie könnten auch aus einer politischen PR-Abteilung fließen.

Hätte Serrao an dieser Stelle nur mit offenem Visier agiert. Hätte er doch einfach nur einen Kommentar geschrieben, um darzulegen, warum es wohl aus seiner Sicht eines solchen „Unterrichts“ auch in Deutschland bedürfe. Das wäre zwar auch eine Zumutung gewesen – aber natürlich soll jeder das Recht auf eine eigene Meinung haben. Doch so wird unter einem reportagehaften Beitrag Objektivität vorgespielt, die nicht vorhanden ist. So erweckt wieder einmal ein deutsches Medium den Eindruck, es gäbe objektive Gründe für die Aufrüstung selbst im zivilen Bereich.

Zum Abschluss des Artikels darf eine 32-jährige Mutter mit „blondem Pferdeschwanz“ sprechen. Die Mutter von zwei Kindern sagt, dass sie im Kriegsfall ihre Kinder außer Landes bringen würde – um dann aber zurückzukehren. Serrao zitiert sie mit den Worten: „Ich würde bleiben und kämpfen.“

Die Botschaft, die der Artikel mehr oder weniger offen hinterlässt, lautet: Deutsche Leser, tut es der Mutter gleich. Seid bereit, im Kriegsfall zu kämpfen. Und Politiker: Führt einen soliden „Nationalen Verteidigungsunterricht“ ein, sodass die Söhne und Töchter des Landes lernen, auf Befehl zu schießen.

Was hat das noch mit Journalismus zu tun?

Titelbild: M-Production / shuttestock.com

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Ärgernis Bildung: Bildungsexpansion

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Kaum einer ist mit dem staatlichen Bildungswesen zufrieden, weil fast alle darauf angewiesen sind. Bei den vielen Forderungen, wofür es da sein sollte, bleibt meist außen vor, wofür es da ist.

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Argentinien: Landesweite Streiks an Universitäten

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Buenos Aires. Seit Wochenbeginn streiken weite Teile der Dozenten der staatlichen Universitäten, um ihrer Forderung nach Gehaltserhöhungen Nachdruck zu verleihen. Initiiert wurde der Ausstand von den beiden größten nationalen Dozentengewerkschaften Conadu Histórica und Conadu. Sie haben dazu aufgerufen, mit kleinen Unterbrechungen bis Ende März zu streiken. Von Stephan Hollensteiner.

Die Gewerkschaften beklagen einen großen Rückstand bei zugesagten Gehaltserhöhungen und fordern die Umsetzung des Universitätsfinanzierungsgesetzes. Dieses wurde im August 2025 vom Nationalkongress verabschiedet und sieht ein größeres Budget für den Betrieb aller Universitäten sowie an die Inflation gekoppelte zweimonatliche Gehaltserhöhungen für alle Dozenten vor. Die Regierung des Staatspräsidenten Javier Milei lässt das Gesetz juristisch anfechten und hat per Dekret die Umsetzung ausgesetzt.

Die Dozenten der meisten staatlichen Universitäten des Landes haben ihre Teilnahme am Streik bestätigt, u.a. in Córdoba, La Plata, Rosario, Salta und Tucumán sowie in Chaco Austral, Entre Ríos und im Nordosten. Auch die Lehrenden der Nationalen Technologischen Universität mit 30 Standorten im ganzen Land sind dem Ausstand beigetreten.

Das Lehrpersonal der größten Universität im Land, der Universidad de Buenos Aires, hat einen unbefristeten Streik ausgerufen, bis die im Universitätsfinanzierungsgesetz vorgesehene Gehaltserhöhung von (bis jetzt) 55,4 Prozent umgesetzt sei. Darüber hinaus legten sie einen Bericht zur Gehaltsentwicklung vor. Demnach liegen die Reallöhne aktuell um 35,6 Prozent unter dem Niveau von November 2023 und damit „auf einem historischen Tiefstand“. Laut Laura Carboni, Generalsekretärin der Gewerkschaft der UBA-Dozenten, wurden seit November 2023 „für jeweils drei gearbeitete Monate nur zwei bezahlt“. „So kann es nicht weitergehen. Wir brauchen eine koordinierte Maßnahme, die dem Angriff der Regierung auf die Universitäten ein Ende setzt“, so Carboni.

Auch Studierendenorganisationen unterstützen den Streik. Die Jurastudentin Victoria Liascovich, Sprecherin der Studentenbewegung Falta Envido, betont: „Das Finanzierungsproblem der Universitäten ist eine von der Zentralregierung herbeigeführte Strategie, denn ein verabschiedetes Gesetz wird von der Exekutive ignoriert.“ Ihre Anklage lautet: „Statt die staatlichen Universitäten zu schließen, versucht man, ihnen die Mittel zu entziehen und ihr Angebot schleichend zu beschneiden.“

Rocío Gómez von der Gruppe Somos Libres, der Universitätsfront der konservativen Regierungspartei La Liberta Avanza, verteidigt die Forderung, die Universitätsstrukturen und Berufungspraxis von Professoren zu überprüfen. Sie kritisiert zudem die Kosten und „Ineffizienz“ der Ausgaben. 85 Prozent des Universitätsbudgets flössen in die Gehälter der Dozenten, der größte Teil davon in Lehrveranstaltungen für die beiden ersten Studienjahre – dennoch brechen fast 50 Prozent der Studierenden das Studium im ersten Jahr ab.

Beide Studierendenvertreterinnen waren sich daher einig, dass das aktuelle System die schwächsten Gruppen ausschließt, wofür es alarmierende Daten gibt: „Heute werden nur 13 Prozent der Kinder aus einkommensschwächsten Bevölkerungsschichten zugelassen, und nur sechs Prozent schließen ihr Studium ab.“ Ein kostenloses Studium allein garantiert keine soziale Mobilität, wenn es nicht mit angemessenen Betreuungsstrukturen einhergeht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Amerika21.

Titelbild: Fabricio Nicolas Fischer / Shutterstock

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Dobrindt will die Kinder auf den Krieg einschwören

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Unter dem Deckmantel der „Krisenvorsorge“ dringt die Kriegspropaganda nun bis ins Klassenzimmer vor. Die Jugend soll sich an den Gedanken gewöhnen, dass der Frieden vorbei …

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