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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 10 /2026

veröffentlicht.
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Meldung vom 17. März 2026:

El Niño-Vorhersagen erhärten sich

Aktuelle Prognosen deuten darauf hin, dass sich im Laufe dieses Jahres ein El Niño entwickeln wird.

Die Modelle zeigen einen Trend zu höheren Temperaturen im zentralen und östlichen Pazifik, was darauf hindeutet, dass das Phänomen moderate Stärke erreichen könnte, sollten sich die aktuellen Prognosen bestätigen. Einige Ausreißer-Modelle – auf die sich die optimistischsten Kommentatoren stürzen – simulieren ein starkes El-Niño-Ereignis.

Das Klimasystem enthält nach dem Ausbruch des Hunga Tonga im Jahr 2022, durch den Rekordmengen an Feuchtigkeit in die Stratosphäre gelangten, immer noch einen Überschuss an Wasserdampf. Auch der El Niño von 2023 hinterließ im Pazifikbecken beträchtliche Restwärme aus dem Ozean.

Sollten sich die Vorhersagen bestätigen, würde der sich entwickelnde El Niño dazu beitragen, die erhöhten globalen Temperaturen bis weit ins Jahr 2026 hinein aufrechtzuerhalten, und damit wahrscheinlich die kühlenden Einflüsse durch das fortschreitende Abklingen des Sonnenzyklus 25 und das allmähliche Nachlassen der Nachwirkungen von Hunga Tonga ausgleichen.

Wie immer bei ENSO-Prognosen bleibt die Unsicherheit über einen Zeitraum von mehr als einigen Monaten hinweg hoch.

Mal sehen, was passiert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/rare-march-cold-hits-the-philippines?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 18. März 2026:

Die Erde befindet sich heute in einem Eiszeitklima

Die Erde befindet sich derzeit in einem Eiszeit-Klima!

Die aktuelle quartäre Vereisung begann vor etwa 2,58 Millionen Jahren und hat bis heute nicht aufgehört.

Auf Grönland und in der Antarktis gibt es nach wie vor riesige Eisschilde, in den hohen Gebirgszügen bestehen Gletscher fort, und in hohen Breitengraden dominieren weiterhin saisonaler Schnee und Meereis.

Geologisch gesehen macht das unseren heutigen Planeten ungewöhnlich kalt.

Während des größten Teils der letzten 500 Millionen Jahre war es auf der Erde in der Regel um 10 °C oder mehr wärmer als heute. In diesen langen Treibhausphasen gab es keine permanenten Polkappen. Wälder und komplexe Ökosysteme reichten weit bis zu den Polen, und die Artenvielfalt blühte.

Vor diesem Hintergrund stützen sich die heutigen Behauptungen von „den heißesten Jahren aller Zeiten“ auf einen extrem engen Datenrahmen – etwa 175 Jahre instrumenteller Messungen.

Selbst innerhalb des späten Känozoikums, der letzten 34 Millionen Jahre, in denen globale Abkühlung zur Bildung großer Eisschilde führte, ist die Erwärmung um etwa 1,4 °C seit dem späten 19. Jahrhundert eine winzige Schwankung.

Aus der Perspektive der geologischen Zeit betrachtet, gleicht das heutige Klima nicht dem eines Planeten in der Krise.

Es sieht viel eher aus wie ein kurzer Wärmeimpuls in einem lang andauernden Eishaus.

Link: https://electroverse.substack.com/p/great-lakes-blizzard-rare-southern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 20. März 2026:

Meereis in der Bering-See nimmt rasant zu

Die im Norden eingeschlossene Kälte bleibt nicht untätig. Sie speist sich aktiv in das System ein. Ein deutliches Anzeichen dafür ist derzeit im Beringmeer zu beobachten.

Die Eisausdehnung im östlichen Beringmeer befindet sich auf einem 15-Jahres-Hoch, wobei das Packeis unter anhaltendem Nordwind weiter nach Süden vordringt. Dies geschieht nur, wenn sich über Alaska und Westkanada eine starke, nachhaltige Kältequelle befindet.

Kaltluft strömt weiterhin aus der Arktis nach Süden, wodurch sich das Meereis ausdehnen kann. Winde treiben einen Teil dieses Eises in wärmere Gewässer, wo es schmilzt. Doch der stetige Zustrom kalter Luft ist nach wie vor stark genug, um diese Verluste auszugleichen.

An Land, im gesamten Kuskokwim-Delta, sorgen böige Nordwinde für gefühlte Temperaturen bis etwa -43 °C. Treibender Schnee verringert die Sichtweite in exponierten Gebieten auf eine halbe Meile oder weniger, wobei die schlechtesten Bedingungen in der Nähe von Platinum und zwischen Kipnuk und Toksook Bay herrschen. Selbst wenn der Wind nachlässt, wird erwartet, dass die gefühlte Temperatur von -29 °C bis -34 °C bis ins Wochenende hinein anhält.

Ein intensives Kaltluftgebiet beherrscht nach wie vor die Arktis und die Subarktis – das gleiche Reservoir, das mit dem noch intakten Polarwirbel verbunden ist.

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Eiskernbohrungen widerlegen das CO₂-Dogma

Neue Eisbohrkern-Analysen aus Allan Hills in der Antarktis erweitern die Aufzeichnungen über Treibhausgase in der Atmosphäre bis auf etwa 3 Millionen Jahre zurück.

Während dieses Zeitraums blieb der CO₂-Gehalt nahe 250 ppm (±10 ppm), wobei Methan keinen nennenswerten langfristigen Trend aufwies. Im gleichen Zeitraum durchlief das Klimasystem jedoch einen tiefgreifenden Wandel: Die globalen Temperaturen sanken, es bildeten sich große Eisschilde auf der Nordhalbkugel, und der Meeresspiegel sank, während die Erde in eine vollständige Eiszeit überging.

Eine separate Rekonstruktion der Meerestemperaturen unter Verwendung von gelöstem Xenon und Krypton zeigt, dass die Abkühlung vor etwa 2,7 Millionen Jahren begann und mit dem Einsetzen einer großflächigen Vereisung zusammenfiel. Dies deutet darauf hin, dass die Abkühlung der Ozeane und das Wachstum der Eismassen ohne vergleichbare Veränderungen des atmosphärischen CO₂-Gehalts stattfanden.

Das gleiche Muster zeigt sich während des Übergangs zum mittleren Pleistozän (vor 1,2–0,8 Millionen Jahren), als sich die Glazialzyklen verstärkten und die Eisschilde weiter wuchsen, die CO₂-Werte jedoch erneut weitgehend stabil blieben.

Der häufig zitierte Zusammenhang zwischen CO₂ und Temperatur stammt aus dem späten Pleistozän, wo sich beide Größen während der Glazialzyklen parallel entwickeln. Eiskernaufzeichnungen zeigen jedoch, dass sich die Temperatur in der Regel zuerst ändert, während der CO₂-Gehalt später als Rückkopplungseffekt folgt.

Insgesamt zeigen die Aufzeichnungen, dass großräumige Klimaveränderungen, einschließlich des Einsetzens und der Verschärfung der Eiszeitbedingungen, ohne nennenswerte Schwankungen des CO₂-Gehalts stattfanden. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten: Entweder reagiert das Klimasystem äußerst empfindlich auf sehr geringe CO₂-Veränderungen (im Bereich von wenigen ppm), oder andere Prozesse – wie Ozeanzirkulation, Wärmeumverteilung und Sonnenaktivität – spielen eine dominierende Rolle.

Die Erde kühlte sich zu einer Eiszeit ab, während sich der CO₂-Gehalt kaum veränderte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-returns-to-the-carpathians?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 28. März 2026:

Klimawandel und Feuchtgebiete in Afrika

Welche Auswirkungen der Klimawandel gegebenenfalls auf die Feuchtgebiete weltweit haben wird – Nettozuwachs, Nettoverlust oder keine Veränderung – ist unklar. Soweit sich ein moderater Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen auf Feuchtgebiete auswirkt, dürfte dies je nach Region, Standort und anderen damit verbundenen Einflussfaktoren wie menschlicher Entwicklung oder der Entwicklung von Ökosystemen unterschiedlich ausfallen.

Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications untersucht die Veränderungen in Feuchtgebieten in ganz Afrika – einem bislang wenig erforschten Bereich – im Zuge des fortschreitenden Klimawandels. Die Forscher kartierten Feuchtgebiete auf dem gesamten afrikanischen Kontinent umfassend, um Trends zu bewerten, und nutzten dabei „270.000 Messpunkte, 810.000 Landsat-Bilder und Bodenfeuchtedaten aus 14 CMIP6-Modellen“.

Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass es „von 1984 bis 2021 keinen großflächigen Verlust an Feuchtgebieten in Afrika gab“. Trotz des umfangreichen Datensatzes bleibt eine gewisse Unsicherheit darüber bestehen, wie sich der fortschreitende Klimawandel in Zukunft auf Afrikas Feuchtgebiete auswirken könnte.

Insgesamt gab es einen moderaten Nettoverlust an Feuchtgebieten von etwa einem halben Prozent, der fast ausschließlich auf einen Rückgang der Küstenfeuchtgebiete zurückzuführen ist. Diese Verluste sind jedoch das Ergebnis wirtschaftlicher Entwicklung und nicht des Klimawandels. In ganz Afrika gab es eine Zunahme der Binnenfeuchtgebiete um etwa 0,50 Prozent.

„Ein Vergleich der Zeitreihen zur Fläche der Feuchtgebiete und der damit verbundenen Einflussfaktoren zeigte, dass die Veränderung der Fläche der Binnenfeuchtgebiete in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel steht und dass menschliche Aktivitäten den Verlust von Küstenfeuchtgebieten verschärft haben“, heißt es in der Zusammenfassung.

Sollte diese Forschungsergebnis zutreffen, hat der Klimawandel kaum oder gar keine negativen Auswirkungen auf Feuchtgebiete in ganz Afrika gehabt und könnte ihnen sogar zugutekommen, weil die moderate Ausdehnung der Binnenfeuchtgebiete aufgrund erhöhter CO₂-Konzentrationen und besserer Feuchtigkeitsbedingungen den Verlust von Küstenfeuchtgebieten durch Bebauung ausgleicht.

Quelle: Nature Communications

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-575-attribution-studies-are-built-on-flawed-logic-poor-assumptions/, dritte Meldung

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 10 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 9 /2026

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Meldung vom 8. März 2026:

Meereis um die Antarktis erholt sich auf normale Werte

Das antarktische Meereis hat sich seit den Tiefstständen von 2023 deutlich erholt und liegt nun fast wieder auf dem normalen Niveau.

Die neuesten Daten zeigen, dass die Abweichung der Meereisausdehnung nahe am Referenzwert für den Zeitraum 1991–2020 liegt – der höchste Wert seit 2021. In den letzten drei Jahren hat sich das antarktische Meereis um rund 2,5 Millionen km² ausgedehnt.

Nachdem die Anomalie im Jahr 2023 auf etwa -2,5 Millionen km² gesunken war, stieg sie stetig wieder in Richtung Null, wodurch das antarktische Meereis praktisch wieder auf das für die heutige Zeit typische Niveau zurückkehrte.

Im Gegensatz zur Arktis sind solche Schwankungen im antarktischen System üblich. Das Meereis unterliegt von Jahr zu Jahr starken Schwankungen, da sich Winde, Ozeanzirkulation und atmosphärische Muster rund um den Südlichen Ozean verändern.

Der starke Rückgang in den Jahren 2022–23 ereignete sich während einer Phase ungewöhnlicher atmosphärischer Bedingungen. Der Ausbruch des Hunga Tonga im Januar 2022 schleuderte eine beispiellose Menge Wasserdampf in die Stratosphäre, was vermutlich die Zirkulation in der südlichen Hemisphäre vorübergehend gestört hat.

Unabhängig von den Ursachen zeigen die neuesten Zahlen, dass sich das antarktische Meereis entgegen den gängigen Prognosen schnell erholt:

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Neue Studie: Gegenwärtige Erwärmung ist alles andere als ungewöhnlich

Eine neue Studie, die Daten aus antarktischen Eisbohrkernen analysiert, legt nahe, dass der Anstieg der globalen Temperatur um etwa 1,1 °C im letzten Jahrhundert im Vergleich zur langen Geschichte des natürlichen Klimas nicht ungewöhnlich ist.

Die Studie des emeritierten Professors Les Hatton von der Kingston University untersucht Temperaturveränderungen, die in antarktischen Eiskernen erhalten geblieben sind – eine der aussagekräftigsten Aufzeichnungen, die wir über das Klima der Vergangenheit haben.

Wenn in der Antarktis Schnee fällt, schließt er winzige Luftblasen ein. Im Laufe von Tausenden von Jahren verdichten sich diese Schichten zu Eis und bewahren so einen chemischen Bericht über die Atmosphäre und die Temperatur zum Zeitpunkt des Schneefalls.

Der in der Studie verwendete EPICA–Vostok-Datensatz reicht etwa 800.000 Jahre zurück, wobei Temperaturschätzungen etwa einmal pro Jahrhundert aufgezeichnet wurden.

Hatton untersuchte lediglich die letzten 20.000 Jahre (den Zeitraum seit dem Ende der letzten Eiszeit) und stellte fest, dass es in etwa 16 % aller Jahrhunderte zu einer Erwärmung von mindestens 1,1 °C kam. Etwa jedes sechste Jahrhundert erwärmte sich ebenso stark wie die letzten hundert Jahre. Tatsächlich war es während der vorangegangenen Warmzeit vor etwa 125.000 Jahren um mehrere Grad wärmer als heute.

[Hervorhebungen im Original]

Hatton stellte außerdem fest, dass die Temperaturen während der Zwischeneiszeiten von Jahrhundert zu Jahrhundert recht stark schwanken. Und seit dem Ende der letzten Eiszeit sind die Temperaturen um etwa 12 °C gestiegen, während sich riesige Eisschilde in Nordamerika und Europa zurückzogen.

Ein Anstieg um 1,1 °C über ein Jahrhundert liegt durchaus im Bereich der natürlichen Schwankungen, die im Eis aufgezeichnet worden sind.

Link: https://electroverse.substack.com/p/major-late-season-snowstorms-target?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 10. März 2026:

Deutschland: Kosten des Nuklear-Ausstiegs sind gigantisch

Deutschlands Entscheidung, seine Kernkraftwerke stillzulegen, wirkt sich weiterhin auf das gesamte Energiesystem aus.

Laut JPMorgan hätte Deutschland im Jahr 2024 etwa 50 % weniger fossile Brennstoffe zur Stromerzeugung verbraucht, darunter 84 % weniger Erdgas, wenn es seine Kernkraftwerke weiter betrieben hätte.

Stattdessen hat Berlin zuverlässige Kernkraftkapazitäten stillgelegt und durch ein System ersetzt, das stark auf Kohle, Gas und importierten Strom angewiesen ist, wenn Wind- und Solarenergie ausfallen – was natürlich häufig vorkommt (jede Nacht/an bewölkten Tagen bei Solarenergie).

Die wirtschaftlichen Kosten sind ebenso verheerend.

JPMorgan schätzt, dass die Strompreise in Deutschland heute um etwa 25 % niedriger wären, wenn die Kernenergie weiterhin Teil des Energiemix‘ gewesen wäre. Außerdem hätte das Land nur etwa halb so viel Strom aus den Nachbarländern importieren müssen.

Mit anderen Worten: Deutschland hat eine Flotte emissionsfreier Reaktoren stillgelegt, mehr fossile Brennstoffe verbrannt, die Preise in die Höhe getrieben und ist stärker von ausländischem Strom abhängig geworden – alles im Namen der „Rettung des Planeten“ durch eine „Energiewende“.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Kaum eine politische Entscheidung verdeutlicht die Kluft zwischen Klimarhetorik und physischer Realität so deutlich.

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Der stille Rückzug aus dem Klima-Alarm

In Kanada streicht die Regierung mehr als 800 Stellen bei „Environment and Climate Change Canada“ (ECCC) im Rahmen eines umfassenderen Plans, den öffentlichen Dienst in den nächsten drei Jahren um rund 15 % zu verkleinern.

Wie zu erwarten war, melden sich Wissenschaftler zu Wort. Ein kürzlich in „The Conversation“ erschienener Artikel warnt davor, dass Entlassungen die arktischen Forschungsteams zerschlagen könnten, die sich mit Umweltgiften und langfristigen ökologischen Trends befassen.

Jahrzehntelang haben sich ganze Karrieren und Fachbereiche um das Narrativ einer bevorstehenden Klimakatastrophe herum entwickelt. Diese Strukturen erzeugten einen stetigen Strom alarmierender Berichte, Schlagzeilen und politischer Forderungen.

Nun beginnen Regierungen, die zunehmendem wirtschaftlichem Druck und politischem Widerstand ausgesetzt sind, die riesigen Bürokratien neu zu bewerten, die rund um die Klimapolitik und die Umweltüberwachung aufgebaut worden waren.

Und nun werden die Mittel gekürzt.

Wenn die Budgets schrumpfen, stellen Regierungen kritische Fragen dazu, welche Programme tatsächlich einen Mehrwert bieten. Die ausufernde Klimabürokratie – einst politisch unantastbar – ist plötzlich nicht mehr immun.

Der gleiche Wandel erfasst auch die Medien. Sender, die einst fast täglich Klimabeiträge ausstrahlten, stellen fest, dass das Publikum sich im Allgemeinen nicht mehr für apokalyptische Narrative interessiert.

Laut der Aktivisten-Propaganda-Organisation Media Matters hat CBS News kürzlich seine Berichterstattung zum Klimawandel reduziert – eine Entwicklung, die nach Ansicht der Gruppe einen umfassenderen redaktionellen Wandel innerhalb des Senders widerspiegelt. Media Matters bezeichnete diese Entwicklung als „besorgniserregenden Rückschritt“.

Jahrelang haben die großen Sender die Medienlandschaft mit Unsinn über die Klimakrise überschwemmt, während sie Unsicherheiten, abweichende Forschungsergebnisse oder unbequeme Daten ausgeblendet haben. Die Berichterstattung glich eher Aktivismus als Journalismus. Nun schraubt sogar der Mainstream seine Berichterstattung zurück.

Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-below-60c-as-sea-ice-stabilizes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 11. März 2026:

Neue Studie stellt einen zentralen Eckpunkt des IPCC in Frage

Eine neue Studie unter der Leitung von Jonathan Cohler kommt zu dem Schluss, dass eine der wichtigsten Kennzahlen des IPCC – das sogenannte Energieungleichgewicht der Erde – auf Sand gebaut ist.

Der sechste Sachstandsbericht des IPCC (AR6) schätzt das Energieungleichgewicht der Erde auf etwa 0,7 W/m² – das bedeutet, dass der Planet pro Quadratmeter vermutlich um diesen Betrag an Energie zunimmt (was größtenteils auf menschliche Emissionen zurückgeführt wird). Da Satelliten dieses Ungleichgewicht allein nicht präzise messen können, werden ihre Strahlungsmessungen angepasst, um sie mit den Schätzungen der Wärmeaufnahme durch den Ozean in Einklang zu bringen, die hauptsächlich aus Argo-Bojen abgeleitet werden.

Argo ist ein bedeutendes Beobachtungssystem, doch seine Standard-Bojen erfassen in der Regel nur die oberen 2000 m in einem 10-Tage-Zyklus, sodass ein Großteil des Ozeans ungemessen bleibt. Die Strahlungsmessungen der Satelliten werden dann angepasst, um sie mit diesen Schätzungen der Wärmeaufnahme des Ozeans in Einklang zu bringen.

Und nach Cohler et al. fangen genau hier die Probleme an.

In ihrer Arbeit argumentieren sie, dass die Messungen im Ozean zu spärlich sind und große Lücken durch statistische Interpolation gefüllt werden. Das Verfahren ist anfällig für übersehene Wirbel, Strömungen, Lücken in der Tiefsee und in den Polargebieten, die Drift von Messbojen sowie für Entscheidungen bei der Datenverarbeitung, wie etwa die Auswahl der Referenzlinie. Berücksichtigt man diese strukturellen Unsicherheiten, schätzen die Autoren die tatsächliche Unsicherheit auf mindestens ± 1 W/m² bei einem Konfidenzniveau von 95 % – weit größer als die in den großen Bewertungen angegebenen Unsicherheitsbereiche und sogar größer als das behauptete Ungleichgewicht von 0,7 W/m² selbst.

Die Schlagzeilenzahl des IPCC ist laut dieser neuen Studie keineswegs eine harte Messung, sondern vielmehr ein modellabhängiges Konstrukt, das auf spärlichen Daten und Annahmen auf Annahmen aufbaut.

All dies beweist nun nicht, dass die Ozeane keine Wärme aufnehmen. Es bedeutet jedoch, dass das Vertrauen in die Genauigkeit der Schätzungen stark überbewertet wurde. Selbst in den gängigen Bewertungen wird eingeräumt, dass das Energieungleichgewicht der Erde schwer zu überwachen ist, da es im Vergleich zu den weitaus größeren Energieflüssen, die in den Planeten ein- und aus ihm austreten, verschwindend gering ist; Cohler et al. gehen noch einen Schritt weiter und argumentieren, dass die Unsicherheit so groß ist, dass die zentrale Zahl des IPCC nicht als feststehende Beobachtungs Tatsache behandelt werden kann.

Ein großer Teil der modernen Klimakommunikation stützt sich auf die Behauptung, dass die überschüssige Wärme des Planeten präzise gemessen, quantifiziert und erfasst wird. Diese zentrale Messgröße beruht jedoch auf spärlichen Probenahmen in der oberen Meeresoberfläche, statistischen Interpolationen und zirkulären Kalibrierungen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/blizzards-batter-central-asia-europes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 9 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 8 /2026

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Eine Meldung vom 3. März 2026:

Spanien rodet alte Olivenhaine für Solarfelder

In Andalusien (Spanien) werden Jahrhunderte alte Olivenbäume für große Solaranlagen gerodet.

Olivenbäume können Hunderte von Jahren alt werden. Viele brauchen Jahrzehnte, um ihren höchsten Ertrag zu erreichen. Sie stabilisieren den Boden, unterstützen Bestäuber und sichern die lokale Wirtschaft.

Hunderttausende von ihnen werden jetzt für Solaranlagen gerodet.

Spanien ist einer der weltweit größten Olivenölproduzenten. Die südlichen Olivenhaine sind produktive landwirtschaftliche Vermögenswerte. Im Zuge der Energiewende werden jedoch

Erstens handelt es sich hierbei um einen direkten Tausch von Land gegen Energie – was bei der Kernenergie nicht der Fall wäre.

Um die gleiche jährliche Strommenge aus Solarenergie zu gewinnen, wären etwa 130.000 Acres erforderlich. Ein modernes Kernkraftwerk erzeugt die gleiche kontinuierliche Leistung auf einer Fläche von etwa 430 Acres (ein Flächenunterschied von etwa 300 zu 1).

Die Grundfläche von Solaranlagen besteht nicht nur aus den Paneelen. Dazu gehören auch Zufahrtsstraßen, Umspannwerke, Zäune, Übertragungskorridore und Notstromaggregate. Kernkraftwerke benötigen keine Tausende Hektar produktives Ackerland, um zu funktionieren.

Zweitens hat Spanien bereits einen Stresstest für ein Netz mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien durchgeführt – und dieser ist gescheitert.

Der landesweite Stromausfall im April letzten Jahres hat ein System offenbart, das mit reduzierter synchroner Erzeugung und geringer Trägheit arbeitet. Wenn große Mengen an Wechselrichter-basierter Wind- und Solarenergie den Mix dominieren, wird die Frequenzstabilität fragil. Wenn die Erzeugung schnell genug ausfällt, kann es zu einer Kettenreaktion im Netz kommen. Genau das ist passiert.

Erneuerbare Energien wurden als Ursache für den landesweiten Stromausfall in Spanien im April 2025 identifiziert.

Jetzt setzt die spanische Regierung noch stärker auf massive Solarparks.

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Gaspreise in Europa steigen nach Stilllegung von LNG-Anlagen in Katar

Die europäischen Gaspreise verzeichneten gerade ihren größten Zwei-Tages-Anstieg seit 2022:

Die Terminkontrakte stiegen um mehr als 60 %, nachdem Katar nach einem iranischen Drohnenangriff die Produktion in der weltweit größten LNG-Exportanlage eingestellt hatte. Diese Anlage produziert etwa 20 % des weltweiten LNG.

Europa ist stark von importiertem Flüssigerdgas (LNG) abhängig, um das 2022 verlorene russische Pipelinegas zu ersetzen (nachdem Amerika die Nord Stream-Pipeline gesprengt hatte). Wenn ein wichtiger Exporteur ausfällt, muss Europa mit Asien um verfügbare Ladungen konkurrieren.

Der Großteil des LNG aus Katar geht nicht nach Europa. Es geht nach Asien, insbesondere nach China und Indien, und zwar im Rahmen langfristiger Verträge. Aber LNG ist ein globaler Markt. Wenn die Lieferungen aus Katar unterbrochen werden, brauchen die asiatischen Abnehmer weiterhin Gas. Sie greifen auf die gleichen flexiblen Lieferungen zurück, auf die auch Europa angewiesen ist. Das verknappt das weltweit verfügbare Angebot. Und die Preise steigen überall.

Europa sieht sich derzeit mit einem direkten Versorgungsschock in einem Markt mit geringen Reservekapazitäten konfrontiert. Wenn der Ausfall nur von kurzer Dauer ist, könnten sich die Preise stabilisieren. Wenn er sich jedoch hinzieht, wird sich der Druck auf die Strommärkte und die Schwerindustrie ausweiten.

Hilfreich ist, dass die asiatischen Verbraucher angesichts der knapper werdenden LNG-Versorgung schnell auf Kohle umsteigen. Die regionalen Kohlepreise sind auf den höchsten Stand seit 2024 gestiegen, wobei die Newcastle-Futures am 2. März, die asiatische Referenzgröße, um 8,6 % auf 128,70 USD pro Tonne gestiegen sind:

Die einzige wirkliche Lösung ist die Energiesicherheit im Inland.

Europa sollte bei der Energieversorgung nicht strukturell von ausländischen Mächten abhängig sein – weder von Flüssigerdgas aus Katar, Russland oder den Vereinigten Staaten noch von Solarzellen, Turbinen oder kritischen Komponenten aus China.

Der Kontinent verfügt über heimische Ressourcen, technische Kapazitäten und eine lange Industriegeschichte. Was ihm fehlt, ist eine politische Ausrichtung, die auf langfristige Widerstandsfähigkeit ausgerichtet ist.

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-snow-hits-azerbaijan-spain?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung von WUWT vom 4. Februar 2026:

ACHTUNG: Die USA treten offiziell aus der UN-Klimakonferenz aus

Anthony Watts

Die USA haben der UNO offiziell mitgeteilt, dass sie aus dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) austreten werden.

Nach Angaben der UNO werden die USA am 27. Februar 2027 offiziell aus der UNFCCC austreten. Der Austritt wird ein Jahr nach Eingang der Austrittserklärung bei der UNO (in diesem Fall am 27. Februar 2026) oder zu einem späteren, in der Erklärung angegebenen Zeitpunkt wirksam.

Hier ist das eingereichte Dokument:

Jetzt wird das Gejammer beginnen.

Nur zur Erinnerung: wie effektiv war die UNFCCC:

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/03/03/put-on-notice-the-u-s-is-officially-pulling-out-of-the-u-n-climate-cabal/

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Eine Meldung vom 6. März 2026:

Japan macht für die Rekord-Schneefälle die „globale Erwärmung“ verantwortlich

„Starke Schneefälle sind in den letzten Jahrzehnten seltener geworden, und es wird erwartet, dass sich dieser Trend auch im zukünftigen Klima fortsetzen wird.“

Das ist die offizielle Position des IPCC. In einer sich erwärmenden Welt soll Schnee seltener werden, fallen doch winterliche Niederschläge zunehmend als Regen. Als Japan jedoch im Januar 2026 von extremen Schneefällen heimgesucht worden war, geriet diese Erklärung in Vergessenheit.

Laut dem japanischen Institut für meteorologische Forschung und dem Wissenschaftsministerium hat die globale Erwärmung tatsächlich zu vermehrten Schneefällen geführt.

[Hervorhebung im Original]

Zwischen dem 21. und 31. Januar strömte eine besonders intensive und lang anhaltende arktische Kaltluftfront über das Japanische Meer und verursachte entlang der Küste starke Schneefälle. Die Auswirkungen waren unmittelbar und schwerwiegend.

Wie oben bereits erwähnt, wurden die Verkehrssysteme rund um Sapporo durch den hohen Schnee lahmgelegt. In Aomori wurden Rekordwerte gemessen. Im Norden von Honshu und an der Küste des Japanischen Meeres wurden Gemeinden unter außergewöhnlich hohen Schneemengen begraben.

Sogar die japanischen Selbstverteidigungskräfte wurden zur Unterstützung der Katastrophenhilfe eingesetzt.

Anstatt jedoch auf den offensichtlichen Auslöser hinzuweisen – einen anhaltenden Zustrom von Polarluft – führten die Forscher des Meteorologischen Instituts „Klimamodellsimulationen” durch, in denen sie das heutige Klima mit einer hypothetischen Welt ohne menschliche Erwärmung verglichen.

Aus dieser Modellierung schlossen sie, dass die globale Erwärmung die Schneefälle im Norden Japans während des Sturms um etwa 7 % erhöht hat:

Modellsimulationen, mit denen Japans Schneesturm Ende Januar 2026 auf die globale Erwärmung zurückgeführt wurde. Oben: Rekonstruierte vs. beobachtete Niederschlagsmengen vom 21. Januar bis 1. Februar 2026. Unten: Modellierte Differenz zwischen einem modernen Klima und einer hypothetischen Welt ohne Erwärmung.

Tatsächlich – die Behauptung lautet, dass einer der beeindruckendsten Schneefälle seit Jahren teilweise durch die globale Erwärmung verursacht wurde. Das Argument ist bekannt: Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, wodurch Stürme stärkere Schneefälle verursachen können (wenn die Temperaturen niedrig bleiben!).

Also… Die globale Erwärmung reduziert den Schnee. Außer wenn sie den Schnee erhöht. Unter diesen Voraussetzungen scheint jedes mögliche Ergebnis dieselbe Schlussfolgerung zu bestätigen.

„Eine Theorie, die alles erklärt, erklärt nichts.” – Karl Popper

Link: https://electroverse.substack.com/p/denmarks-cold-winter-freeze-to-delay?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 7 /2026

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Eine Meldung aus dem Blog von Pierre Gosselin vom 21. Februar 2026:

Neue Studie: In Kanadas Provinz New Brunswick war es während der mittelalterlichen Warmzeit um 1 °C wärmer als heute.

Kenneth Richard

Die anhand von Pollen rekonstruierten Frühlingstemperaturen in New Brunswick (Kanada) bestätigen, dass die mittelalterliche Warmzeit oder mittelalterliche Klimaanomalie (MCA, 900–1400 n. Chr.) um 1 °C wärmer war (3,2 °C gegenüber 2,2 °C) als sowohl die Kleine Eiszeit (LIA, 1400–1850 n. Chr.) als auch die Moderne Warmzeit (1850 bis heute).

Auch andere Standorte in dieser Region zeigen seit den 1800er Jahren keine Nettoerwärmung und eine Abkühlung um 1–3 °C von der MCA zur LIA.

Diese neue Forschung identifiziert auch eine höhere Häufigkeit natürlicher Waldbrände während der Abkühlungsphase der LIA als während der wärmeren MCA.

Link: https://notrickszone.com/2026/02/21/new-study-canadas-new-brunswick-was-1c-warmer-than-today-during-the-medieval-warm-period/

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Eine Meldung vom 23. Februar 2026:

Wall Street finanziert weiterhin fossile Treibstoffe

Die größten Banken der Wall Street investieren weiterhin Dutzende Milliarden in Öl, Gas und Kohle.

Daten von Bloomberg zeigen, dass JPMorgan, Wells Fargo, Bank of America, Citi, Goldman Sachs und Morgan Stanley auch 2024 und 2025 weiterhin massive Kredite für fossile Brennstoffe vergeben werden, wobei viele ihre Investitionen sogar noch erhöhen werden.

Nach Jahren der Proteste und Druckkampagnen räumen Umweltverbände nun ihr Scheitern ein.

Die Strategie bestand darin, Banken durch die Erhöhung des Reputationsrisikos dazu zu bringen, sich aus fossilen Brennstoffen zurückzuziehen. Das hat nicht funktioniert. Fossile Brennstoffe sind nach wie vor der Motor der Wirtschaft, und die Banken folgen dem Geld und der Nachfrage, nicht der Ideologie.

China ist ein weiteres Land, das fest in der Realität verankert ist. Das Land hat im Jahr 2025 seine Kapazitäten für Kohlekraft um 78 GW erweitert. In nur einem Jahr hat China die Reduktionen der EU in den letzten 20 Jahren übertroffen. Die Opfer der Europäer waren umsonst.

Link: https://electroverse.substack.com/p/major-blizzard-hitting-northeast?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 25. Februar 2026:

2025 verzeichnete die niedrigsten globalen Waldbrandemissionen seit Beginn der Aufzeichnungen

Die weltweiten Emissionen durch Waldbrände waren 2025 die niedrigsten seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen.

Die Medienberichterstattung konzentriert sich auf einzelne Brandsaisons und präsentiert diese als Beweis für einen globalen Trend. Global betrachtet sind die Emissionen durch Waldbrände jedoch rückläufig:

Selbst Copernicus, die Institution, die den oben genannten Datensatz veröffentlicht hat, fasste das Jahr 2025 als „Jahr intensiver Waldbrände in der nördlichen Hemisphäre” zusammen. Die neuesten Grafiken zeigen jedoch einen deutlichen Abwärtstrend, wobei 2025 einen Rekordtiefstand verzeichnet.

Die zugrunde liegenden Daten werden aus offensichtlichen Gründen nicht prominent neben der Schlagzeile veröffentlicht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-to-653c-855f-historic-blizzard?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 26. Februar 2026:

UK: Wasserspiegel am Solway Firth lag vor 6000 Jahren 4 m höher

Eine neue Studie rekonstruiert den relativen Meeresspiegel entlang des südlichen Solway Firth (Großbritannien) und kommt zu dem Ergebnis, dass dieser vor Tausenden von Jahren deutlich über dem heutigen Niveau lag.

Anhand von Sedimentkernen, Mikrofossilien (Foraminiferen), Pollen und Radiokarbondaten erstellen die Autoren Meeresspiegel-Indexpunkte für den Zeitraum von vor etwa 8.300 bis 6.000 Jahren.

Ihre kombinierten Daten zeigen, dass die postglaziale Transgression in dieser Region den relativen Meeresspiegel vor etwa 8.320 bis 7.500 Jahren über den heutigen Stand angehoben hat und einen Höchststand von etwa 3,26 m über dem heutigen Niveau erreichte, wobei einige Punkte fast 4 m erreichten.

Nach diesem Höchststand sank der relative Meeresspiegel zur Mitte und bis zum Ende des Holozäns auf das heutige Niveau. Die Bohrkerne dokumentieren auch die zu erwartenden Umweltveränderungen, die mit dem Absinken des Meeresspiegels einhergingen: Salzwiesen wichen Schilfsümpfen und dann Torfmooren.

Die Rekonstruktionsstandorte befanden sich bis zu etwa 3 km landeinwärts von der heutigen Küste und zeigen, wie weit sich der Einfluss des Meeres während dieser Phase des höheren Meeresspiegels ausdehnte.

Die ganze Studie steht hier.

Link: https://electroverse.substack.com/p/final-snow-totals-missing-greenland?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Zwei Meldungen vom 27. Februar 2026:

Bildung einer weiteren großen Stratosphären-Erwärmung

Die Modelle stimmen nun überein, dass es Anfang März zu einer weiteren starken plötzlichen stratosphärischen Erwärmung (SSW) kommen wird. Der Winter ist noch nicht vorbei.

Sowohl GFS als auch ECMWF zeigen, dass sich die stratosphärischen Winde in 10 hPa von westlich auf östlich drehen – die formale Definition einer starken SSW. Dies deutet auf einen Zusammenbruch oder eine Verschiebung des Polarwirbels hoch über der Arktis hin.

Historisch gesehen erhöht ein gestörter Wirbel die Wahrscheinlichkeit kälterer Bedingungen in den mittleren Breiten, oft mit einer Verzögerung von 1 bis 3 Wochen.

Dies wäre das zweite SSW-Ereignis in diesem Winter – ein seltenes Ereignis, das etwa einmal pro Jahrzehnt auftritt.

Das stratosphärische Signal bleibt in den Vorhersagen stark und anhaltend. Wenn es sich nach unten ausbreitet, bleibt ein Eindringen arktischer Luft in die Vereinigten Staaten und Eurasien bis Mitte bis Ende März sehr wahrscheinlich.

Viele Gebiete genießen derzeit vielleicht einen vorzeitigen Frühling, aber der Winter ist noch nicht vorbei.

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Warme Jahre bedeuten mehr Fischbestand

The Guardian behauptet, dass die Erwärmung der Ozeane zu einem dramatischen Rückgang des Lebens im Meer führt. Die Studie, auf die sich die Zeitung bezieht, belegt dies jedoch nicht.

Die Daten zeigen, dass die Fischbiomasse steigt, wenn ein bestimmtes Jahr wärmer ist als das Vorjahr. Im wärmsten Jahr des Datensatzes stieg die durchschnittliche Biomasse um etwa 24 %. In kälteren Jahren sank die Biomasse um etwa 15 %.

Um jedoch die Klimadiskussion aufrechtzuerhalten, wechselt die Studie dann den Ansatz.

Anstatt zu untersuchen, was in realen Jahren geschieht, konstruiert sie einen jahrzehntelangen Temperaturtrend und führt ein statistisches Modell durch. Dieses Modell weist der Erwärmung einen negativen Koeffizienten zu und meldet einen durchschnittlichen Rückgang von etwa 7 % pro 0,1 °C pro Jahrzehnt, wobei unter bestimmten Annahmen größere Rückgänge auftreten.

Dies ist kein beobachteter Zusammenbruch. Es handelt sich um eine modellierte Zuordnung.

Entscheidend ist das Eingeständnis der Autoren, dass sie die Auswirkungen der Fischerei nicht von den Temperatureffekten trennen können. Die weltweiten Fischereibehörden betonen seit Jahren, dass Überfischung der Hauptgrund für den Rückgang der Fischbestände weltweit ist. Da der Fischereidruck in der Studie nicht berücksichtigt oder quantifiziert wird, hat das Modell keine andere Wahl als die langfristigen Biomasseverluste stattdessen auf die Temperaturtrends zu übertragen.

So bleiben wir mit einer Umkehrung der Beweislage zurück. Das beobachtete Ergebnis – wärmere Jahre bedeuten mehr Fisch – wird als „verschleiernder Schaden” abgetan. Das modellierte Ergebnis – langfristiger Rückgang aufgrund von Temperaturtrends – wird als Wahrheit behandelt.

So funktioniert Kausalität nicht.

Die Daten der Studie selbst zeigen das Gegenteil von dem, was behauptet wird, und die Journalisten von The Guardian sind zu dumm (/korrupt), um dies zu bemerken.

Link: https://electroverse.substack.com/p/another-major-ssw-building-northeast?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 7 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
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