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Demenz und Alzheimer: Wie Vitamin D das Gehirn retten kann

veröffentlicht.
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Vitamin D ist nicht nur ein Schlüssel zu einem gut funktionierenden Immunsystem, auch scheint es in Sachen Demenz und Alzheimer eine tragende Rolle zu spielen. Das Sonnenvitamin ist offensichtlich wichtiger, als es die meisten Menschen ahnen – und das schon in jungen Jahren!

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Eine stille Epidemie rollt durch unser Land, und die meisten ahnen nichts davon. Rund 61,6 Prozent der Bevölkerung leiden unter einem massiven Vitamin-D-Mangel. Gleichzeitig steigt die Zahl der Alzheimer-Patienten. 2,5 Prozent der Erwachsenen über 40 Jahre sind bereits betroffen – und es werden immer mehr.

Dabei zeigen immer mehr Studien, dass es offensichtlich einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und dem Risiko von Demenz bzw. Alzheimer-Erkrankungen gibt. Wer im Alter (55+) zu wenig Vitamin D im Blut hat, stürzt quasi ungebremst in die Demenz. Höhere Werte hingegen wirken wie ein Schutzschild. Studien wie beispielsweise von Afzal et al. (2014), Feart et al. (2017), Licher et al. (2017) wiesen bereits darauf hin.

Die logische Schlussfolgerung lautet bisher, dass, wer im Alter ordentlich Vitamin D tankt, sein Gehirn rettet. Doch eine brisante neue Studie versetzt diesem Ansatz nun einen ordentlichen Schlag. Mulligan et al. (2026) haben Daten der renommierten Framingham Heart Study ausgewertet und kommen in ihrem im Fachjournal Neurology veröffentlichten Papier (Titel: „Association of Circulating Vitamin D in Midlife With Increased Tau-PET Burden in Dementia-Free Adults„) zu einem erschütternden Ergebnis: Wer erst im Alter anfängt, seinen Vitamin-D-Mangel auszugleichen, für den ist es womöglich längst zu spät.

Die Forscher untersuchten Probanden in ihren 30ern und glichen deren Vitamin-D-Spiegel mit Gehirn-Scans ab, die im Schnitt 16 Jahre später gemacht wurden. Das erschreckende Resultat: Wer schon in jungen Jahren – mitten im Leben – zu wenig Vitamin D im Blut hatte, bei dem bildeten sich im Alter massive Ablagerungen eines zerstörerischen Proteins namens „Tau“ im Gehirn. Die Forscher fanden hingegen keinen Zusammenhang mit „Amyloid-beta“ – jenem Protein, auf das sich die Milliarden-schwere Alzheimer-Forschung seit Jahrzehnten geradezu versteift hat. Report24 hatte bereits kürzlich in einem Artikel zum Alzheimer-Medikament Donanemab darauf hingewiesen, dass Teile der Wissenschaft hier offensichtlich auf das falsche Pferd setzen.

Denn während die Rolle von Amyloid-beta völlig unklar bleibt (es findet sich auch im Gehirn vieler völlig gesunder Menschen), ist die Sachlage bei „Tau“ absolut vernichtend. Eigentlich ist dieses Protein dafür da, die Versorgungswege unserer Gehirnzellen aufrechtzuerhalten. Doch wenn es krankhaft mutiert, verklumpt es im Zellinneren. Als Folge dessen verhungern die Gehirnzellen, sterben ab und die Demenz nimmt ihren Lauf. Mehr noch verhält sich dieses mutierte Tau-Protein wie ein Virus und steckt benachbarte gesunde Zellen einfach an.

Hier kommt Vitamin D ins Spiel – der Beschützer unserer Neuronen. Unser gesamtes Nervensystem, und besonders das Gedächtniszentrum (Hippocampus), ist geradezu gepflastert mit Vitamin-D-Rezeptoren. Das Vitamin agiert im Gehirn wie eine hochwirksame Feuerwehr. Es fährt tödliche Entzündungen herunter, bekämpft oxidativen Stress und stärkt unser Immunsystem. Fehlt dieses lebenswichtige Vitamin, brennt das Gehirn förmlich aus: Neuroinflammation und oxidativer Stress nehmen überhand, und das fehlerhafte Tau-Protein kann sich ungehindert ausbreiten und verklumpen. In der Folge sterben unsere Erinnerungen, Zelle für Zelle.

Doch wer sein Gehirn vor dem grausamen Alzheimer-Tod schützen will, darf nicht erst im höheren Alter reagieren. Der Schutzschild für unseren Verstand sollte demnach bereits in den 30er- und 40er-Jahren aufgebaut werden. Darauf weist jedenfalls die neue Studie hin. Das Sonnenvitamin ist zu wichtig, als dass man es einfach so ignorieren könnte.

(Auszug von RSS-Feed)

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Das Wetter am Wochenende: Abkühlung nach sonnigem Frühlingstag

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Mit Sonne und Temperaturen von bis zu 23 Grad startet das Wochenende. Dann wird es deutlich kühler.
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„Es ist die Sonne, Dummkopf!“ bekommt ganz neue Relevanz

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Marcel Crok

Ein neuer Bericht der Weltorganisation für Meteorologie sorgte letzte Woche erneut für apokalyptische Schlagzeilen in den Zeitungen zum Thema Klimawandel. Unbeabsichtigt öffnet der Bericht die Tür zu dem wichtigsten Faktor unseres Klimas: der Sonne.

Während Bomben und Granaten auf den Nahen Osten niedergehen und Tod und Zerstörung verursachen, ist es auch einfach nur März – und damit Zeit für den jährlichen Bericht „State of the Global Climate“ der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). „Das Klima der Erde gerät zunehmend aus dem Gleichgewicht“, lautete die Überschrift der WMO-Pressemitteilung, und ähnliche Schlagzeilen beherrschten auch die Medien in meinem Land, den Niederlanden. Der NOS titelte: „Meteorologen: Die Erde speichert mehr Wärme als je zuvor, die Folgen werden noch Jahrhunderte lang zu spüren sein.“ RTL Nieuws titelte: „Klima so aus dem Gleichgewicht wie nie zuvor, warnen Meteorologen“, während das NRC urteilte: „UN-Bericht: Erde so aus dem Gleichgewicht wie nie zuvor, alle Anzeichen stehen auf Rot“, und schließlich schrieb Trouw: „Die letzten elf Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen, berichtet die UN-Meteorologische Organisation.“

Wer diese Artikel liest, könnte meinen, unsere letzte Stunde sei gekommen. Nicht wegen eines drohenden Atomkriegs, sondern wegen des alles verschlingenden Klimawandels. „Menschliche Aktivitäten stören das natürliche Gleichgewicht zunehmend, und wir werden noch Hunderte und Tausende von Jahren mit diesen Folgen leben müssen“, sagte WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo in der Pressemitteilung. Mit „menschlichen Aktivitäten“ meint sie offensichtlich jene Aktivitäten, die zur Emission von Treibhausgasen, insbesondere von CO₂, führen.

Erde aus dem Gleichgewicht

Zum ersten Mal berichtet die WMO über die Strahlungsbilanz der Erde. Natürlich tut die WMO dies nicht ohne Grund. Offenbar lässt sich aus dieser Strahlungsbilanz etwas Beunruhigendes ableiten. Noch nie zuvor war die Erde laut WMO so aus dem Gleichgewicht geraten. „Noch nie zuvor“ bezieht sich hier auf die letzten 65 Jahre, weil ihre Grafik nur so weit zurückreicht.

Insbesondere Klimaskeptiker haben immer wieder darauf hingewiesen (ein wegweisender Artikel war dieser aus dem Jahr 2003), dass man, wenn man sich für die Erwärmung (oder Abkühlung) der Erde interessiert, den Energiegehalt der Ozeane betrachten muss. Dort sind mehr als 90 % der Energie des Klimas gespeichert. Die Atmosphäre, die dünne Hülle, in der wir leben, enthält nur 1 % der Energie der Erde. Es ist daher lobenswert, dass die WMO dies anerkennt und nun darüber berichtet.

In den letzten zwanzig Jahren wurde an einem Netzwerk (ARGO) von rund 4.000 Bojen gearbeitet, die frei in den Ozeanen treiben und alle zehn Tage in die Tiefe tauchen, um Messungen vorzunehmen. Sobald sie wieder an die Oberfläche kommen, werden die Daten übertragen, woraufhin eine neue zehntägige Messkampagne beginnt. Gleichzeitig wurden NASA-Satelliten (CERES) eingesetzt, um zu messen, wie viel Strahlung in die Erde eintritt und sie wieder verlässt. Anhand der Daten aus diesen beiden Messkampagnen lässt sich abschätzen, in welchem Umfang die Erde Wärme speichert oder umgekehrt abgibt. Die WMO kommt daher zu dem Schluss, dass die Erde eine Rekordmenge an Wärme speichert, und stellt zudem fest, dass die Geschwindigkeit, mit der diese Wärme gespeichert wird, in den letzten Jahren zugenommen hat (d. h. sich beschleunigt hat).

In dem Bericht bringen sie dies (wie zu erwarten) direkt mit dem Anstieg der Treibhausgase (sie bevorzugen die Begriffe „Anreicherung“ oder „Aufbau“) in der Atmosphäre in Verbindung. Sie schreiben: „Das Energieungleichgewicht der Erde ist ein zentraler Klimaindikator, der misst, wie schnell sich die durch anthropogene Treibhausgasemissionen gebundene Wärme im Klimasystem anreichert.“ In der niederländischen Zeitung Trouw darf Frank Selten vom Niederländischen Meteorologischen Institut (KNMI) genau das Gleiche zweimal sagen (vermutlich versehentlich): „Je größer das Ungleichgewicht, desto schneller die Erwärmung.“

Das Narrativ der Alarmisten

Der Indikator (das Erdenergieungleichgewicht, EEI) passt somit perfekt in die alarmistische Darstellung der WMO. Unbeabsichtigt hat die WMO jedoch auch die Tür zu einem weiteren wichtigen Faktor (oder vielmehr dem wichtigsten Faktor) im Klima geöffnet: der Sonne. Wie kommt das?

Praktisch die gesamte Energie, die die Erde erhält, stammt von der Sonne (ein sehr kleiner Teil ist Wärme, die aus dem Erdinneren austritt). In diesem Punkt sind sich Freunde und Feinde einig. Wissenschaftler bezeichnen dies als kurzwellige Strahlung. Die Erde erwärmt sich durch die Sonne und strahlt ihrerseits Infrarotstrahlung ab (Wissenschaftler nennen dies Langwellenstrahlung, da die Wellenlänge dieser Strahlung länger ist als die der Sonnenstrahlung). Treibhausgase wie CO₂ und Wasserdampf sind in der Lage, diese Langwellenstrahlung „einzufangen“, wodurch die dünne Atmosphärenschicht, in der wir leben, etwas wärmer (sprich: angenehmer) ist, als wenn wir eine Atmosphäre ohne Treibhausgase hätten. Die meisten Berechnungen (auch wenn dies umstritten ist) legen nahe, dass es ohne Treibhausgase auf der Erde 33 Grad kälter wäre, was bedeutet, dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde nicht +15 Grad Celsius, sondern -18 Grad Celsius betragen würde, was große Teile des Planeten unbewohnbar machen würde. Wasser und CO₂ machen den Planeten also bewohnbar.

Die Erde kann sich also auf zwei Arten erwärmen: entweder, weil mehr Sonnenstrahlung auf sie trifft oder dort zurückgehalten wird, oder weil aufgrund dieser verfluchten Treibhausgase weniger Infrarotstrahlung entweichen kann. In dem oben gezeigten Satz bezieht sich die WMO natürlich auf die zweite Möglichkeit. Die Satellitenmessungen der NASA deuten jedoch tatsächlich auf die erste hin. In den letzten zwanzig Jahren hat die Erde mehr Sonnenlicht zurückgehalten! Etwa dreißig Prozent des Sonnenlichts, das die Erde erreicht, wird reflektiert, hauptsächlich von Wolken, aber auch von Schnee und Eis (dies wird als Albedo bezeichnet). In den letzten zwanzig Jahren scheint dieser Prozentsatz jedoch zurückgegangen zu sein. Es wird weniger Sonnenlicht reflektiert, und daher wird mehr von der Erde absorbiert. Wo? Hauptsächlich in den Ozeanen. Es ist eine neue Variante eines Mottos, das viele Klimaskeptiker seit Jahren verwenden: Es ist die Sonne, Dummkopf!

Eintauchen

Taucher wissen, dass Sonnenlicht tief ins Wasser eindringen kann (bis zu einer Tiefe von 100 Metern). Infrarotstrahlung von CO₂ und Wasserdampf wird ebenfalls aus der Atmosphäre zurück zur Erdoberfläche abgestrahlt, dringt jedoch nur 0,1 mm unter die Meeresoberfläche vor. Weiter unten im WMO-Bericht wird auch diese Möglichkeit erwähnt: „Es [die gestörte Energiebilanz, Anm. d. Red.] wurde auch mit einem Anstieg der absorbierten Sonnenstrahlung in Verbindung gebracht, der mit einer verminderten Reflexion durch Wolken und Meereis einhergeht.“

Warum hält die Erde mittlerweile mehr Sonnenlicht zurück? Gute Frage! Die Wissenschaft untersucht dies derzeit. Wir haben bereits auf den Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga hingewiesen, der wahrscheinlich einen großen Einfluss auf die spektakuläre Erwärmung hatte, die wir in den Jahren 2023 und 2024 beobachtet haben. Auch dort spielte die erhöhte Sonneneinstrahlung auf die Ozeane eine bedeutende Rolle. Doch der Trend zu mehr zurückgehaltenem Sonnenlicht hält bereits seit einiger Zeit an. Weniger Wolken sind ein wahrscheinlicher Grund. Auch eine Abnahme der Luftverschmutzung (die das Sonnenlicht reflektiert) könnte ein Faktor sein. Dies bleibt für Wissenschaftler ein Rätsel.

Der Zweite Hauptsatz

Was die WMO jedoch übersieht, ist Folgendes: Die Ozeane sind wärmer als die Luft über ihnen, und gemäß dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann Wärme nur von warm nach kalt fließen. Das wissen wir alle: Wenn man ein Bad genommen hat und das Wasser laufen lässt, hat es am nächsten Morgen die gleiche Temperatur wie die Luft im Badezimmer.

Die Ozeane erwärmen sich also, weil mehr Sonnenlicht in sie eindringt. Die Ozeane erwärmen dann die Luft über ihnen, und durch den Wind kommt es auch an Land zu einer Erwärmung (vor allem in Küstengebieten). Wo kommen in dieser Geschichte überhaupt Treibhausgase ins Spiel? Praktisch nirgendwo! Über dem Meer haben Treibhausgase praktisch keine Wirkung. Die Klimawissenschaft versucht nun, mit einer gewissen Verzweiflung, ihre Treibhausgas-Erzählung am Leben zu erhalten. Wie? Indem sie behauptet, dass dank der Treibhausgase in der Atmosphäre die Luft über den Ozeanen relativ wärmer sein wird und dass dies den Wärmefluss von den Ozeanen in die Luft mildern wird. Das ist die marginale Rolle, die dem CO₂ noch bleibt. Natürlich erwähnt der WMO-Bericht dies nicht, aber es ist die ultimative Konsequenz ihrer eigenen Beobachtungen.

Mängel

Hinter der Darstellung der WMO verbergen sich jedoch noch weitere Schwachstellen. Sowohl die WMO als auch der IPCC behaupten, dass sie die Strahlungsbilanz der Erde mit hoher Genauigkeit messen können. Eine kürzlich veröffentlichte Studie einer Gruppe amerikanischer und australischer Forscher (Pressemitteilung hier bei Clintel), die sich speziell auf das ARGO-Bojen-Netzwerk konzentriert, stellt jedoch fest, dass die Unsicherheiten hinsichtlich der Strahlungsbilanz der Erde um den Faktor zehn größer sind als von der Klimagemeinschaft angegeben. Ihrer Ansicht nach bedeutet dies, dass Behauptungen wie „höchster Wert aller Zeiten“ und „beschleunigend“ völlig unbegründet sind (die Unsicherheiten lassen solche Behauptungen nicht zu). Sie weisen zudem darauf hin, dass die Satellitenmessungen der NASA (CERES) angepasst werden, um sie mit den Ergebnissen des ARGO-Netzwerks in Einklang zu bringen. Folglich handelt es sich nicht um voneinander unabhängige Messungen, die daher nicht als separate Belege für das Ungleichgewicht der Erde herangezogen werden können.

Extreme

So wunderbar es auch ist, dass es diese Messkampagnen gibt (und sie müssen auf jeden Fall fortgesetzt werden), werfen die Messungen derzeit mehr Fragen auf als sie klare Antworten liefern. Und wenn es eine Erkenntnis gibt, die wir aus den letzten zwanzig Jahren der Messungen gewinnen können, dann ist es die, dass die Erde aus ungeklärten Gründen offenbar mehr Sonnenlicht zurückhält.

Es ist völlig fehl am Platz, die ungewissen Messungen der Strahlungsbilanz der Erde heranzuziehen, um zu behaupten, es sei fünf Minuten vor Mitternacht. Doch genau das tut die UNO (natürlich). „Der Zustand des globalen Klimas ist alarmierend. Der Planet Erde wird über seine Grenzen hinaus belastet. Jeder wichtige Klimaindikator blinkt rot“, sagte UN-Generalsekretär António Guterres.

Natürlich wird das Thema Extremwetter erneut aufgegriffen. „Im Alltag ist unser Wetter extremer geworden. Im Jahr 2025 forderten Hitzewellen, Waldbrände, Dürren, tropische Wirbelstürme, Stürme und Überschwemmungen Tausende von Todesopfern, betrafen Millionen von Menschen und führten zu wirtschaftlichen Verlusten in Milliardenhöhe“, so Celeste Saulo. Das ist reine Desinformation seitens der WMO und der UNO. Ja, extremes Wetter hat im Jahr 2025 Schäden und Todesopfer verursacht, aber wie bereits veröffentlicht, ist die Zahl der Todesopfer durch extremes Wetter seit Jahrzehnten dramatisch rückläufig. Was die Schäden angeht, war 2025 ein unterdurchschnittliches Jahr, wie der amerikanische Forscher Roger Pielke Jr. auf seiner Substack page schreibt.

Schäden durch Extremwetter in Prozent des BIP. (Quelle: Roger Pielke Jr)

Schäden

Im vergangenen Jahr beliefen sich die Schäden auf etwa 0,18 % des weltweiten BIP, was unter dem langfristigen Durchschnitt von 0,22 % und auch unter dem langfristigen Trend (rote gepunktete Linie) liegt. Pielke merkt zudem an, dass der weltweit größte Rückversicherer für diese Art von Schäden, die Münchener Rück, im vergangenen Jahr einen Gewinn von 6 Milliarden Dollar erzielte!

Eine konstante Temperatur sei für den Menschen am besten, sagt Frank Selten vom KNMI in den Schlussbemerkungen des Artikels in der Zeitung Trouw. Eine merkwürdige Beobachtung. Von Winter bis Sommer erleben die Menschen Temperaturschwankungen von mehreren zehn Grad. Sowohl in Oslo (Jahresdurchschnittstemperatur 7 Grad Celsius) als auch in Singapur (Jahresdurchschnittstemperatur 27 Grad Celsius) sind die Menschen durchaus in der Lage, ein erfülltes, langes und gesundes Leben zu führen. Die Vorstellung, dass die Menschheit unter einer Erwärmung um ein oder zwei Grad leiden würde, ist ziemlich absurd.

This article by Marcel Crok was published first in Dutch on Indepen on 31 March, 2026.

Marcel Crok

Marcel Crok ist ein niederländischer Wissenschaftsjournalist, der seit einem preisgekrönten Artikel über die berüchtigte „Hockeyschlägerkurve“ im Jahr 2005 hauptberuflich über die Klimadebatte und Klimapolitik schreibt. Er veröffentlichte zwei Bücher auf Niederländisch („De Staat van het Klimaat“ (Der Zustand des Klimas)) und war Mitautor des Buches Ecomodernisme (Ecomodernismus). Zusammen mit dem britischen unabhängigen Forscher Nic Lewis verfasste er einen umfassenden Bericht über die Klimasensitivität mit dem Titel „A Sensitive Matter“. Er wurde von der niederländischen Regierung gebeten, als Fachgutachter für den IPCC-AR5-Bericht zu fungieren. Gemeinsam mit den niederländischen Klimainstituten KNMI und PBL gründete Crok die internationale Diskussionsplattform „Climate Dialogue“.

Im Jahr 2019 gründeten Crok und der emeritierte Professor Guus Berkhout die Clintel Foundation. Sie veröffentlichten die World Climate Declaration, die inzwischen von über 2000 Wissenschaftlern und Experten unterzeichnet wurde. Zusammen mit Andy May und einem Team von Wissenschaftlern aus dem Clintel-Netzwerk wirkte Crok an dem Buch „The Frozen Climate Views of the IPCC“ mit und war dessen Herausgeber.

Link: https://clintel.org/its-the-sun-stupid-gets-new-relevance/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag „Es ist die Sonne, Dummkopf!“ bekommt ganz neue Relevanz erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Eine weitere Studie zeigt: Die Sonne steuert das Klima – nicht der Mensch

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Immer wieder zeigen Studien auf, dass das Kohlendioxid (CO2) in Sachen globales Klima nur eine untergeordnete Rolle spielt. So auch eine neue Arbeit des japanischen Forschers Dai Ato. Auch er belegt die steuernde Wirkung der Sonne auf die klimatischen Entwicklungen.

Das globale Klima ist ein sehr komplexes System mit unzähligen Variablen. Spurengase wie CO2 oder Methan mögen darin zwar eine gewisse Rolle spielen, doch andere Faktoren wie Wasserdampf (der Ausbruch des Hunga-Tonga war ein Paradebeispiel dafür), Wolkenbedeckung (Albedo) und die Sonneneinstrahlung allgemein sind viel bedeutender. Dies haben bereits mehrere Untersuchungen aufgezeigt.

Eine neue systematische Analyse des unabhängigen japanischen Forschers Dai Ato, veröffentlicht unter dem Titel “Multivariate Analysis, Phase Verification, and the Rejection of Man-made Positive Feedback Global Warming Theory” im Fachjournal Science of Climate Change, verdeutlicht, dass nicht das von den Klimafanatikern verteufelte Kohlendioxid die Temperaturen beeinflusst, sondern vielmehr ganz natürliche Faktoren wie die Sonneneinstrahlung auf unseren Planeten.

Genauer gesagt sind es die natürlichen Veränderungen der Wolkendecke (eben dieser Albedo-Effekt, die Rückstrahlung von Wärmeenergie ins All) und die Sonnenaktivität (TSI), die eine tragende Rolle spielen. Ato stützt sich dabei auf weltweit anerkannte Datensätze und weist in seiner Arbeit darauf hin, dass das CO2 jedenfalls nicht für die klimatischen Veränderungen seit dem Jahr 2000 verantwortlich sein kann.

Der Anstieg des CO2 ist nicht die Ursache für die Erwärmung der Ozeane, sondern lediglich ein Nebenprodukt! Erst wird es wärmer, dann steigt das CO2. Ato bringt es in seiner Arbeit schonungslos auf den Punkt: “Das CO2 wird als Erklärungsfaktor nicht benötigt.” Der Einfluss des Spurengases sei im Vergleich zur Sonne “praktisch bedeutungslos”.

Die Reihenfolge der Natur ist laut der Studie glasklar: Die Sonnenaktivität und die Wolken bestimmen die Temperatur der Erde und der Ozeane. Die Temperatur bestimmt dann alles Weitere. Ato schreibt dazu unmissverständlich: “Folglich werden die anthropogene [menschengemachte] Theorie der globalen Erwärmung und die Theorie der positiven Rückkopplung durch die Daten weltweit führender Klimaforschungsinstitute widerlegt.”

Die Theorie der menschengemachten globalen Erwärmung, mit der man uns täglich Angst einjagen möchte, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen und Verbote durchzudrücken, gerät dadurch weiter ins Wanken. Denn wenn der menschliche Einfluss im 21. Jahrhundert vernachlässigbar ist, dann war er es auch in der Vergangenheit.

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Wissenschaftler prognostizieren erfolgreich, wann und wo voraussichtlich gefährliche Sonnenstürme auftreten werden

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Bahnbrechende Vorhersagemethode durch überraschende Sonneneruptionen auf der Rückseite der Sonne bestätigt

CERES team

Mexiko-Stadt, Mexiko – 14. Februar 2026 Ein Team von Wissenschaftlern aus aller Welt hat das erste System entwickelt, das vorhersagen kann, wann und wo extrem starke Sonnenstürme, sogenannte Superflares, am wahrscheinlichsten auftreten. Diese Stürme können Stromnetze, Kommunikationssysteme und Satelliten stören und sogar eine Gefahr für Astronauten im Weltraum darstellen.

Anstatt zu versuchen, den genauen Zeitpunkt eines Sonnensturms vorherzusagen (was nahezu unmöglich ist), ermittelt dieser neue Ansatz längere Zeitfenster – von mehreren Monaten bis zu einem Jahr –, in denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass die Sonne solche Extremereignisse auslöst. Das Verfahren zeigt zudem auf, welche Regionen der Sonne am stärksten gefährdet sind. Die Forschungsergebnisse wurden im „Journal of Geophysical Research: Space Physics“ veröffentlicht.

So funktioniert das Vorhersagesystem

Die Wissenschaftler analysierten Daten aus fast 50 Jahren (1975–2025) von Satelliten, welche die Röntgenstrahlung der Sonne überwachen. Dabei entdeckten sie zwei wesentliche Muster:

1. Sie identifizierten bestimmte Zonen auf der Sonne, in denen sich im Laufe der Zeit magnetische Energie aufbaut, wodurch in diesen Bereichen mit größerer Wahrscheinlichkeit starke Eruptionen auftreten.

2. Sie fanden ein rhythmisches Muster in der Sonnenaktivität, das auf zwei natürlichen Zyklen basiert: einem 1,7-Jahres-Zyklus und einem 7-Jahres-Zyklus. Wenn diese Zyklen auf bestimmte Weise zusammenfallen, steigt das Risiko von Superflares erheblich.

Mithilfe fortschrittlicher mathematischer Verfahren und maschinellen Lernens kombinierte das Team diese Muster, um risikoreiche Zeiträume und Orte auf der Sonne vorherzusagen. Für den aktuellen Sonnenzyklus (Sonnenzyklus 25) sagt ihr Modell zwei Hauptgefahrenfenster voraus:

• Mitte 2025 bis Mitte 2026 (mit Schwerpunkt auf der südlichen Hemisphäre der Sonne, zwischen 5°S und 25°S Breite)

• Anfang bis Mitte 2027 (mit Schwerpunkt auf der Nordhalbkugel der Sonne, zwischen 10° N und 30° N Breite)

Implikationen für die reale Welt

Der leitende Forscher Dr. Victor M. Velasco Herrera von der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko erklärte:

„Herkömmliche Sonnenvorhersagen haben Schwierigkeiten mit diesen Extremereignissen, weil sie so schnell und unvorhersehbar auftreten. Unser Verfahren gibt Weltraumwetterdienstleistern und Satellitenbetreibern ein bis zwei Jahre im Voraus eine Warnung, wann die Bedingungen am gefährlichsten sind. Diese entscheidende Vorlaufzeit ermöglicht es ihnen, Kommunikationssysteme und Stromnetze vorzubereiten und zu schützen sowie die Sicherheit der Astronauten zu gewährleisten.“

Dr. Velasco Herrera wies auch auf die Bedeutung für Weltraummissionen hin:

„Die NASA tut gut daran, die Artemis-II-Mission zum Mond auf März zu verschieben, doch angesichts der derzeitigen hohen Sonnenaktivität deuten unsere Prognosen darauf hin, dass eine Verschiebung des Starts auf Ende 2026 eine wesentlich sicherere Entscheidung sein könnte.“

Überraschende Validierung von der anderen Seite der Sonne

Das Team erhielt bereits während des Forschungsprozesses selbst eine unerwartete Bestätigung für die Genauigkeit seines Modells. Nachdem sie ihre Arbeit zur Veröffentlichung eingereicht hatten (zwischen Oktober und Dezember 2025), entdeckten andere Wissenschaftler mithilfe des Raumfahrzeugs „Solar Orbiter“ eine Reihe gewaltiger Superflares, die auf der Rückseite der Sonne ausgebrochen waren – der Seite, die wir von der Erde aus nicht sehen können. Zu diesen Eruptionen gehörten eine der Klasse X11.1 am 14. Mai 2024, eine der Klassen X9.5 und X9.7 am 15. Mai 2024 sowie eine der Klasse X16.5 am 20. Mai 2024, wie zufällig am gleichen Tag in einer NASA-Studie berichtet worden war.

Bemerkenswerterweise stimmten diese neu entdeckten Ereignisse auf der Rückseite der Sonne mit den Mustern überein, die das Team vorhergesagt hatte, obwohl es bei der Entwicklung seines Vorhersagesystems keine Kenntnis von diesen Stürmen hatte.

„Das war reiner Zufall, aber auch sehr aufschlussreich“, sagte Dr. Velasco Herrera. „Wir haben unsere Vorhersage erstellt, ohne von diesen Superflares auf der Rückseite der Sonne zu wissen. Als sie während des Begutachtungsprozesses unserer Arbeit entdeckt worden sind, passten sie perfekt zu unseren vorhergesagten Mustern. Dies zeigt, dass unser physikalisch fundierter Ansatz auf der gesamten Sonne funktioniert, nicht nur auf der der Erde zugewandten Seite.“

Mitautor Dr. Willie Soon vom Center for Environmental Research and Earth Sciences (CERES) fügte hinzu:

„Die Natur hat uns den perfekten Test geliefert. Diese Entdeckungen auf der Rückseite haben unser Verfahren im Wesentlichen in Echtzeit validiert und bewiesen, dass die von uns identifizierten zugrunde liegenden Muster zuverlässig sind und überall auf der Sonnenoberfläche funktionieren.“

Warum das wichtig ist

Solarsuperflares sind die stärksten Eruptionen, die die Sonne hervorbringen kann. Ein direkter Treffer durch einen solchen Sturm könnte zu großflächigen Stromausfällen führen, Satelliten beschädigen, die GPS-Navigation stören, den Funkverkehr beeinträchtigen und Strahlungsgefahren für Astronauten und Fluggäste in großen Höhen verursachen.

Durch die frühzeitige Vorwarnung, wann und wo diese Ereignisse am wahrscheinlichsten auftreten, verschafft dieses neue Vorhersagesystem Energieversorgern, Satellitenbetreibern und Weltraumagenturen wertvolle Zeit, um Schutzmaßnahmen zu ergreifen – wie zum Beispiel die Anpassung von Satellitenbahnen, die Vorbereitung von Backup-Systemen oder die Umplanung von Weltraummissionen.

Da der Sonnenzyklus 25 weiterhin hohe Aktivität aufweist, bietet dieser Durchbruch eine erhebliche Verbesserung unserer Möglichkeiten, uns auf die Auswirkungen extremer Weltraumwetterereignisse vorzubereiten und diese abzumildern.

Die Forschungsarbeit mit dem Titel „A New Method for Probabilistic Spatiotemporal Forecasts of Solar Soft X-ray S-Class (> X10) Superflares“ wurde nun im Journal of Geophysical Research: Space Physics (American Geophysical Union) veröffentlicht: https://doi.org/10.1029/2025JA034977.

Zum Autorenteam gehören Wissenschaftler aus Mexiko, den USA, Ungarn, der Türkei, Russland, der Tschechischen Republik und China.

Publication Details

V. M. Velasco Herrera, G. Velasco Herrera, W. Soon, A. Özgüç, N. Babynets, A. Tlatov, M. Švanda, S. Qiu, S. Baliunas, B. Kotan, G. González González, L. A. Bautista Flores, M. Pazos (2026). “A New Method for Probabilistic Spatiotemporal Forecasts of Solar Soft X-Ray “S-Class” (>X10) Superflares“. Journal of Geophysical Research: Space Physics. 131 (2), e2025JA034977. https://doi.org/10.1029/2025JA034977

Studie: https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2025JA034977

Link: https://www.ceres-science.com/post/scientists-successfully-predict-when-and-where-dangerous-solar-storms-are-likely-to-happen

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Erleuchtung der Erde mit 50.000 Satelliten

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Das Startup Reflect Orbital hat bei der FCC eine Genehmigung für einen Versuch mit einem Satelliten eingereicht, der Nachts Sonnenlicht auf die Erde für Solaranlagen, Landwirtschaft, Baustellen etc. projizieren soll. Ein verrücktes Projekt, das aber in die Trump-Zeit passt.

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Veränderliches Sonnenlicht – Sonnenbewegung und -rotation

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Richard Willoughby

Summary

Dieser Artikel knüpft an einen früheren Artikel an, in dem untersucht worden war, wie die Bewegung der Sonne relativ zur Erde sowie die Sonnenaktivität das Klima der Erde verändern.

Die Bewegung der Sonne im Laufe dieses Jahrhunderts wird detailliert analysiert und gibt Aufschluss darüber, wie die verschiedenen Planeten zur Bewegung der Sonne beitragen. Die Ursache für die täglichen Abweichungen der Entfernung zwischen Erde und Sonne wird ebenfalls untersucht und für jeweils den gleichen Tag des Jahres über einen Zeitraum von 30 Jahren quantifiziert.

Die für diese Analyse verwendeten ursprünglichen Bewegungsdaten der Sonne wurden direkt aus der NASA Horizons Application extrahiert und für die freie Dynamikanalyse verwendet. Das JPL-Freikörpermodell des Sonnensystems behandelt jedes Himmelsobjekt als Punktmasse, die sich im Schwerpunkt konzentriert. Die Freikörperanalyse der Sonne erstreckt sich hier auf eine Punktmasse, die elastisch mit dem Schwerpunkt der Sonne verbunden ist und um den Schwerpunkt rotiert, um das auf die rotierende Masse wirkende Gravitationsmoment zu bestimmen.

Sonnenbewegung

Die Umlaufbahn der Sonne ist etwas unregelmäßig, wobei jede Umdrehung sich von der vorherigen und den folgenden unterscheidet. Diagramm 1 zeigt den Weg der Sonne unter Verwendung des Internationalen Himmelsbezugssystems (ICRF) für den Zeitraum von 2000 bis 2030 in der himmlischen Äquatorialebene. Im ICRF ist der Punkt (0,0,0) der Schwerpunkt des Sonnensystems. Die dynamische Analyse in diesem Artikel geht davon aus, dass die Nord-Süd-Bewegung der Sonne außerhalb der Äquatorialebene vernachlässigbar gering ist.

Um jedoch ein vollständiges Bild der Sonnenbewegung zu erhalten, zeigt Graphik 1 die Nord-Süd-Abweichungen von der Himmelsäquatorialebene im gleichen Zeitraum wie Diagramm 1.

Die Umlaufbahn des Jupiter dominiert die Bewegung der Sonne, und die Umlaufbahnebene des Jupiter weist eine Neigung von 1,3 Grad zur Himmelsäquatorialebene auf. Die Nord-Süd-Auslenkung der Sonne in Bezug auf das ICRF ist darauf zurückzuführen, dass sich die Sonne im Wesentlichen in der Umlaufbahnebene des Jupiter bewegt. Wie in Grafik 1 zu sehen ist, folgt die Erde tendenziell der Sonne in ihrer Nord-Süd-Auslenkung. Der direkte Einfluss des Jupiter auf die Erde ist in der Äquatorialebene deutlicher zu erkennen, wie in Grafik 2 dargestellt, welche die Anomalie der Entfernung zwischen Sonne und Erde im Vergleich zu 2000 für die September-Tagundnachtgleiche über einen Zeitraum von 30 Jahren zeigt.

Der in Grafik 2 dargestellte Bereich der anomalen Entfernung reicht aus, um die maximale Sonnenintensität für den ausgewählten Tag um 1 W/m² zu verändern. Der Tag wurde aufgrund der einfachen jährlichen Ausrichtung in der Äquatorialebene ausgewählt und nicht aufgrund der maximalen Differenz für einen bestimmten Tag des Jahres.

Einfluss einzelner Planeten auf die Umlaufbahn der Sonne

Die Sonnenbahn steht weitgehend in Opposition zu Jupiter, so als wäre die Sonne der Hammerwerfer und Jupiter der Hammer. Die Sonne ist 1050 Mal massereicher als Jupiter, daher muss die Sonnenbahn 1/1050 der Jupiterbahn betragen, um die Bahnen stabil zu halten. Diagramm 2 zeigt die 2-D-Freikörperbahn der Sonne, die von der tatsächlichen Jupiterbahn angetrieben wird.

Zur Verdeutlichung: Die hier dargestellte Bewegung der Sonne ist das Ergebnis der alleinigen Beeinflussung der Sonne durch Jupiter, während Jupiter unter dem Einfluss aller anderen Himmelskörper, die eine Gravitationswirkung auf das Sonnensystem ausüben, seiner vorgegebenen Bahn folgt. Die in Diagramm 2 dargestellten Anfangsbedingungen für Position und Geschwindigkeit der Sonne unterscheiden sich von dem Gesamtsystem, das die in Diagramm 1 oben dargestellte tatsächliche Umlaufbahn erzeugt.

Diagramm 3 zeigt, wie sich die Sonne bewegen würde, wenn sowohl Jupiter als auch Saturn vorhanden sind. Saturn hat einen ausreichenden Einfluss, um eine Neufestlegung der Anfangsbedingungen zu erfordern, damit die Umlaufbahn der Sonne stabil bleibt.

Durch die Einbeziehung von Saturn weist die Umlaufbahn der Sonne eine gewisse Ähnlichkeit mit der vollständigen Systemumlaufbahn aus Diagramm 1 auf.

Obwohl Jupiter 390 Mal massereicher ist als Venus, befindet sich Venus in einer Entfernung von 1/7 zur Sonne, sodass Venus einen nachweisbaren Einfluss auf die Bewegung der Sonne hat, wie in Diagramm 4 dargestellt.

Neptun ist der am weitesten von der Sonne entfernte Planet, aber seine Masse beträgt etwas mehr als die Hälfte der Masse von Jupiter, sodass er aufgrund der doppelten Integration der Zeit von Kraft zu Entfernung einen gravitativen Einfluss hat, wie in Diagramm 5 dargestellt.

Der in Diagramm 5 dargestellte Zeitraum von 30 Jahren ist etwas zu kurz, um den Einfluss von Neptun auf die Bewegung der Sonne vollständig zu erfassen, da sich der Planet in dieser Zeit nur um 65 Grad bewegt hat. Neptun ist der Langsamste bei der Bewegung der Sonne; langsam und stetig.

Verteilung der Masse der Sonne

Der Radius der Sonne von 6,96E8 m ist im Verhältnis zu ihrer Umlaufbahn von 7,31E8 m unter dem Einfluss von nur Jupiter signifikant. Angesichts der unregelmäßigen Umlaufbahn der Sonne unter dem Einfluss aller Objekte des Sonnensystems gibt es Zeiten, in denen sich der Schwerpunkt innerhalb der Sphäre der Sonne befindet. Tatsächlich gibt es einige Umlaufbahnen, bei denen der Massenschwerpunkt (CoM) der Sonne den Schwerpunkt nicht umkreist.

Eine weitere Besonderheit der Sonne ist, dass ihre Masse in Form von Plasma vorliegt. Daher ist sie eher flüssig als fest. Unter dem Einfluss ihrer Rotation bewirken die Zentrifugalkräfte auf das Plasma, dass sich die gesamte Sonne abflacht, wobei der Durchmesser am Äquator im Verhältnis zum Durchmesser von Pol zu Pol zunimmt.

Die einfachste Methode zur Analyse der freien Körperbewegung der Sonnenoberfläche besteht darin, sie auf einen einzigen Punkt im Raum zu reduzieren, der an den CoM gebunden ist. Dies ist in Bild 1 schematisch dargestellt.

Das Seil ist elastisch, um das Verhalten der Plasmaablösung unter Zentrifugalbeschleunigung darzustellen.

Die erste Analyse, dargestellt in Diagramm 6, zeigt die vom JPL bestimmte Position der Sonne als schwarzen Ort für den Schwerpunkt (CoM) und als roten Ort für den Äquatorialpunkt (EP) unter dem Einfluss der gleichen Gravitationsbeschleunigungen, die den Schwerpunkt bewegen. Der EP wird in X-Richtung vom Schwerpunkt aus festgelegt.

Der EP behält im Wesentlichen seine Position in X-Richtung bei und beschreibt eine ähnliche, aber verschobene Umlaufbahn. Graphik 2 zeigt die Geschwindigkeit des EP, wenn die Sonne keine Rotation hätte. Sie entspricht der Geschwindigkeit der Sonne. Venus trägt am meisten zu den kleinen Schwankungen in der Geschwindigkeit bei.

Diagramm 7 zeigt die Ortskurven des CoM und des EP, nachdem dem EP eine Anfangsbewegung in Y-Richtung von 100 m/s relativ zum CoM gegeben wurde.

Die Anfangsrotation von 100 m/s ergibt eine Rotationsperiode von 506 Tagen, so dass der EP den CoM in einem Zeitraum von 30 Jahren 22 Mal umkreist, abzüglich der fast 3 Umläufe, die der CoM in der gleichen Zeit absolviert hat. Dies ist in Graphik 3 zu sehen, welche die Geschwindigkeit des EP über den Zeitraum mit einem Durchschnitt von 100 m/s und 19 Auslenkungen zeigt.

Die Geschwindigkeit des EP liegt in einem Bereich um den Durchschnittswert, der durch die Geschwindigkeit des CoM bestimmt wird. Das EP muss im Verlauf jeder Umdrehung beschleunigt und abgebremst werden, was dazu führt, dass sich das Seil bei jeder Umdrehung dehnt und wieder entspannt. Würde das EP nicht durch das Gravitationsfeld beeinflusst, würden sich das Beschleunigungsmoment und das Bremsmoment gegenseitig aufheben. Die auf den EP wirkende Gravitationskraft ist um Größenordnungen kleiner als die Kraft des Seiles, aber die Gravitationskraft erzeugt ein Nettodrehmoment wie in Graphik 4 dargestellt. Das berechnete Drehmoment basiert auf einem EP mit einer Masse von 1 kg.

Über einen Zeitraum von 30 Jahren steigt die durchschnittliche Rotationsgeschwindigkeit um 0,04 m/s, aber es gibt auch Phasen, in denen sich die Rotation verlangsamt.

Die äquatoriale Rotation der Sonne beträgt etwa 25 Tage, was einer Geschwindigkeit von 2000 m/s entspricht. Graphik 5 zeigt das kumulative Drehmoment auf den EP unter diesen Bedingungen.

Das durchschnittliche Drehmoment für eine Rotationsperiode von 25 Tagen ist leicht negativ.

Drehmoment zwischen 100 m/s und 2000 m/s

Die beiden bisher betrachteten Beispiele ergaben sowohl ein positives als auch ein negatives kumulatives Drehmoment über den betrachteten Zeitraum von 30 Jahren. Dies wirft die Frage auf, was zwischen diesen Extremen geschieht.

Falls die Drehung der Sonne durch Gravitationseffekte verursacht würde, wären diese in dem Bereich am stärksten ausgeprägt, der das höchste Drehmoment erzeugen könnte. Betrachtet man die Sonne als eine Reihe konzentrischer Zylinder, welche die Rotationsachse umgeben, und geht man von einer konstanten Dichte aus, würde das höchste Drehmoment bei 5,7E8 m erreicht werden, was einer Breite von 35 Grad entspricht. Dementsprechend zeigt Graphik 6 das kumulative Drehmoment für einen Bereich von Anfangsrotationsgeschwindigkeiten bei 5,7E8 m von 900 m/s bis zu 1850 m/s.

Es gibt zwei interessante Spitzen, die auf Resonanzen hindeuten. Die erste tritt bei Perioden von 44 Tagen auf, die zweite bei 29,3 Tagen. Beide Spitzen zeigen einen starken Anstieg des Drehmoments, gefolgt von einem raschen Abfall auf ein negatives Drehmoment. Bei 970 m/s kommt es zu einer Erholung auf ein positives Drehmoment mit einem allmählichen Anstieg auf 1400 m/s vor der nächsten Spitze und einem plötzlichen Abfall.

Das kumulative Drehmoment durchläuft eine Phasenfolge, wenn sich die Anfangsgeschwindigkeit der Resonanz nähert. Graphik 7 zeigt das kumulative Drehmoment bei 5,7E8 m für 1403,7 m/s, das ausgewählt wurde, weil die Zyklen eine gute negative Korrelation mit der Sonnenaktivität über einen Zeitraum von 60 Jahren aufweisen.

Die kumulativen Drehmomentzyklen nehmen ab, wenn sich die Anfangsgeschwindigkeit 1413 m/s nähert, wo sie gemäß Graphik 8 zu einem stetigen Aufwärtstrend wird.

Obwohl das Drehmoment während des gesamten Zeitraums steigt, erhöht es die EP-Geschwindigkeit in diesem Zeitraum nur um 0,05 m/s. Das Drehmoment fällt oberhalb von 1413 m/s steil ab und ist bei 1414 m/s negativ. Somit befindet sich jeder Teil der Sonne, der sich mit einer Periode von 29,33 Tagen dreht, kurz vor dem Wechsel zwischen Drehbeschleunigung und Drehbremsung.

Diskussion

Die Periode der beiden Resonanzen zeigt, dass Merkur einen Gezeiteneinfluss auf die Sonne hat. Tatsächlich könnte diese Analyse den Einfluss von Merkur unterschätzen, weil die einzelnen planetarischen Beiträge summiert und als eine einzige variable Gravitationskraft sowohl auf den Schwerpunkt als auch auf den Epizentrumspunkt angewendet werden. Angesichts der Nähe von Merkur zur Sonne und des großen Durchmessers der Sonne könnten auch die lokalen Gezeiteneffekte von Merkur auf die angrenzende Sonnenoberfläche erheblich sein. Der Beitrag des Merkur zur Bewegung des Sonnen-CoM ist zwar verschwindend gering, scheint jedoch eine Schlüsselrolle für die Rotation der Sonne zu spielen, was sich auf die Entwicklung der Sonnenaktivität auswirkt.

Wäre das Drehmoment immer positiv, würde sich die Sonne immer schneller drehen. Die Tatsache, dass das Drehmoment einen Auslösepunkt erreicht, der eine scharfe Drehmomentumkehr verursacht, steht im Einklang mit der Erzeugung lokaler Turbulenzen und hoher Scherung in jedem Bereich, der sich mit einer Periode von 29,33 Tagen dreht. Dies stimmt mit der beobachteten dominanten Periode der Sonne gemäß dem Titelbild oben aus dem Max Planck Solar System Research überein.

Die Berechnungen des Drehmoments erklären weder die Rotationsperiode des Sonnenäquators noch warum die Rotationsgeschwindigkeit bei kleineren Radien langsamer als 29,33 Tage ist.

Schlussfolgerungen

Die Bewegung der Sonne unterscheidet sich deutlich von der Bewegung der Planeten. Die Sonne folgt einer unregelmäßigen Bahn und erreicht dabei eine zweifache Schwankungsbreite ihrer Umlaufgeschwindigkeit. Das Plasma der Sonne hat die Fähigkeit, sich unter der Zentrifugalbeschleunigung durch die axiale Drehung abzuflachen. Diese Fähigkeit teilen auch die Gasriesen Jupiter und Saturn, die sich mit einer noch höheren Äquatorialgeschwindigkeit als die Sonne drehen.

Die Analyse der Bewegung von Himmelskörpern als Punktmassen ist eine Vereinfachung, die das Verständnis ihres Verhaltens einschränkt. Die Verteilung der Masse und ihr physikalischer Zustand sind wichtige Faktoren für die Beurteilung der Gravitationskräfte, die über Geschwindigkeit und Position hinausgehen.

Autor: Richard Willoughby is a retired electrical engineer having worked in the Australian mining and mineral processing industry for 30 years with roles in large scale operations, corporate R&D and mine development.  A further ten years was spent in the global insurance industry as an engineering risk consultant where he developed an enduring interest in natural catastrophes and changing climate.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/22/changing-sunlight-sun-movement-and-spin/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Veränderliches Sonnenlicht – Sonnenbewegung und -rotation erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Neue Studie: Erwärmung mit zunehmender Sonnenscheindauer in Deutschland

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Cap Allon

Die Sonneneinstrahlung in Deutschland ist seit Mitte der 1990er Jahre stark gestiegen.

Die Sonneneinstrahlung an der Erdoberfläche (SSR) ist die kurzwellige Energie der Sonne, die den Boden erreicht, nachdem Wolken und Aerosole einen Teil davon reflektiert, gestreut und absorbiert haben. Sie wird direkt mit Bodeninstrumenten gemessen und unabhängig davon anhand von Satellitenbeobachtungen rekonstruiert.

Eine neue Studie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fasst die wichtigsten SSR-Datensätze des Landes zusammen und vergleicht sie miteinander. Fünf unabhängige Beobachtungsreihen kommen alle zum gleichen Ergebnis: Die SSR stieg zwischen 1995 und 2020 um etwa +4 W/m² pro Jahrzehnt, was insgesamt etwa +10 W/m² für diesen Zeitraum ergibt. Der Trend ist in allen Datensätzen statistisch signifikant.

Die durchschnittliche Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche in Deutschland beträgt in diesem Zeitraum etwa 124 W/m². Ein Anstieg um +10 W/m² entspricht einem realen Anstieg der Energiezufuhr an die Erdoberfläche, der zu einem Anstieg der Temperaturen und der Verdunstung führt.

Wie in der Studie erläutert, bestimmt die Atmosphäre, wie viel Sonnenlicht die Erdoberfläche erreicht. Veränderungen der Wolken und Aerosole beeinflussen die Transparenz der Atmosphäre. Wenn die Aerosolbelastung abnimmt oder sich die Eigenschaften der Wolken verändern, gelangt mehr Sonnenlicht auf den Boden. Dieser Prozess, der gemeinhin als Helligkeitszunahme der Oberfläche bezeichnet wird, erhöht die absorbierte Energie an der Oberfläche.

Die Klimapolitik basiert auf der Annahme, dass CO₂ der dominierende und kontrollierbare Hebel für die Klimaauswirkungen ist. Die eigenen Beobachtungsdaten Deutschlands zeigen jedoch einen erheblichen Anstieg der durch natürliche Prozesse ankommenden Oberflächenenergie.

Der aktuelle Erwärmungstrend in Deutschland fällt mit einem messbaren Anstieg der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche zusammen, der auf die Transparenz der Atmosphäre zurückzuführen ist. Maßnahmen zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes ignorieren diesen wichtigen, beobachteten Bestandteil des Energiehaushalts der Erdoberfläche.

Deutschland hat seine zuverlässige Energieinfrastruktur abgebaut und die Preise im Inland erhöht, um den Planeten vor CO₂ zu retten, während die Daten zur Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche zeigen, dass die Sonne die ganze Zeit über für mehr Wärme gesorgt hat.

Und das beschränkt sich natürlich nicht nur auf Deutschland. Es ist weltweit zu beobachten.

Hier ist Grönland:

Und hier ist Großbritannien – mit der Temperatur neben den Sonnenstunden:

Es sind die Sonne und die Wolken, nicht das CO₂.

Link: https://electroverse.substack.com/p/sierra-snowpack-surges-eastern-europe?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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