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Politik als Selbstbedienungsladen? Das sehen glücklicherweise nicht alle Abgeordneten so. Die MFG-Landtagsfraktion Oberösterreich hat ihre Bezugserhöhung, die die Partei ohnehin von Anfang an abgelehnt hat, gespendet: Im Rahmen einer Aktion wurden mehr als 100 obdachlose und bedürftige Menschen zu einem kostenlosen Essen im Linzer Schillerpark eingeladen!
Nachfolgend lesen Sie die Presseaussendung der MFG OÖ vom 15. April:
Die MFG-Landtagsfraktion hat ihre Lohnerhöhung nicht behalten, sondern direkt an jene weitergegeben, die sie am dringendsten brauchen: Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion mit der Straßenzeitung Kupfermuckn wurden am gestrigen Tag über 100 obdachlose und bedürftige Menschen zu einem kostenlosen Essen bei den Würstelständen im Linzer Schillerpark eingeladen.
„Wir haben uns im Landtag klar gegen die automatische Bezugserhöhung ausgesprochen, weil sie in Zeiten massiver Teuerung das völlig falsche Signal ist. Nachdem unser Antrag, die Gehaltserhöhung für Politiker auszusetzen, abgelehnt wurde, war für uns klar: Wir behalten dieses Geld nicht“, erklärt LAbg. Manuel Krautgartner, MFG-OÖ Klubobmann.
Stattdessen wird die Erhöhung in konkrete Hilfsmaßnahmen umgewandelt. So konnten sich gestern Bedürftige, Kupfermuckn-Verkäufer und obdachlose Menschen im Schillerpark bei den Würstelständen stärken. Die Einladung wurde zahlreich angenommen.
Auch LAbg. Joachim Aigner, MFG-OÖ Landesparteiobmann, war persönlich vor Ort und betont: „Politik darf nicht nur reden, sie muss auch handeln. Es reicht nicht, soziale Probleme zu verwalten – man muss sich ein Bild vor Ort machen und dort helfen, wo Hilfe unmittelbar ankommt.“
Die Zusammenarbeit mit der Kupfermuckn sowie mit Initiativen aus der Obdachlosenhilfe zeigt aus Sicht der MFG, wie direkte und unbürokratische Unterstützung funktionieren kann.
„Wir wollten bewusst kein Symbol setzen, sondern konkret helfen. Wenn über 100 Menschen diese Einladung annehmen, dann zeigt das, wie groß der Bedarf ist – auch mitten in unserer Landeshauptstadt“, so LAbg. Dagmar Häusler, BSc abschließend.
Die MFG kündigt an, auch künftig auf unmittelbare Hilfe und den direkten Kontakt mit den Menschen zu setzen – abseits von politischen Sonntagsreden.

