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Nein, BBC, Katastrophenschäden lassen sich nicht mit dem Klimawandel in Verbindung bringen

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Anthony Watts
Die Darstellung von Modellberechnungen in Billionenhöhe als feststehende wirtschaftliche Tatsache ist schlechter Journalismus, und die BBC sollte sich schämen, solch leicht widerlegbaren Unsinn als Tatsache zu präsentieren. Das ist hier die wahre Katastrophe.

In der jüngsten Veröffentlichung „The US is now paying more than any other country for climate change damage, study suggests“ (Die USA zahlen laut einer Studie mittlerweile mehr als jedes andere Land für Klimaschäden) in der Rubrik „Science Focus“ der British Broadcasting Corporation (BBC) wird behauptet, dass die Vereinigten Staaten „mittlerweile mehr als jedes andere Land für Klimaschäden zahlen“, und beruft sich dabei auf eine Studie, welche die Verluste der USA seit 1990 auf 16,2 Billionen Dollar schätzt. Dies ist eine erfundene Lüge. Jahrzehntelange, von Fachkollegen begutachtete Forschung zu Katastrophenschäden zeigt keinen nachweisbaren langfristigen Trend bei normalisierten wetterbedingten Schäden, die auf einen vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen sind, und die BBC verwechselt fälschlicherweise Wetter mit Klima.

Die BBC stützte ihren Bericht auf eine Studie von Forschern der Stanford University, die schreiben: „Der Klimawandel verursacht weltweit messbare Schäden.“ Sie räumen ein, dass keine Forschungsergebnisse Verluste und Schäden durch Extremwetterereignisse mit dem Klimawandel in Verbindung bringen; eine Wissenslücke, die sie zu schließen versuchen, indem sie politisch motivierte, fehlerhafte Schätzungen der sozialen Kosten von Kohlenstoff auf ökonometrische Modelle anwenden, welche in Simulationen die Kohlendioxidemissionen mit der gesamtwirtschaftlichen Leistung verknüpfen und dabei untersuchen, wie hoch die Wirtschaftsleistung gewesen wäre, wenn sich die Erde nicht leicht erwärmt hätte.

Die aus dem Modell abgeleiteten BIP-Schätzungen der Studie stellen nicht dokumentierte oder beobachtete Schäden dar, wie der BBC-Bericht suggeriert. Es besteht ein entscheidender Unterschied zwischen ökonometrischer Modellierung und realen Schadensdaten.

Dr. Roger Pielke Jr. untersuchte in seiner umfassenden Übersicht „Climate Change and Disaster Losses“ aus dem Jahr 2023 die begutachtete Literatur zur Normalisierung und stellte überwiegend fest, dass der Anstieg der gemeldeten Katastrophenschäden durch erhöhte Gefährdung, Wohlstand und Entwicklung erklärt wird – nicht durch den Klimawandel.

Das ist keine Randthese, sondern reflektiert die vorherrschende Schlussfolgerung in der bestehenden wissenschaftlichen Literatur.

Normalisierung

Wie Pielke im Abstract seiner Arbeit aus dem Jahr 2020 erläutert, muss man klimatische Veränderungen von gesellschaftlichen Veränderungen unterscheiden, um Katastrophenschäden zu verstehen. Wenn die Schäden unter Berücksichtigung von Inflation, Bevölkerungswachstum und ausgebauter Infrastruktur „normalisiert“ werden, verschwinden die Aufwärtstrends weitgehend. Seine Übersicht untersuchte 54 zwischen 1998 und 2020 veröffentlichte Normalisierungsstudien und fand „kaum Belege für die Behauptung, dass irgendein Teil des auf Klimaskalen dokumentierten Gesamtanstiegs der globalen wirtschaftlichen Schäden auf vom Menschen verursachte Klimaveränderungen zurückzuführen ist“.

Ebenfalls in seiner Veröffentlichung fasst Pielke die Schlussfolgerung des Fünften Sachstandsberichts (AR5) des IPCC zusammen, wonach „die Entwicklung der Schäden nicht eindeutig auf den anthropogenen Klimawandel zurückgeführt werden kann“. Allein diese Aussage steht in direktem Widerspruch zur Darstellung der BBC.

Die von Pielke in seiner Übersicht von 2023 veröffentlichten visuellen Tabellen, insbesondere die zusammenfassende Normalisierungstabelle (siehe unten) zeigen, dass bei Hurrikanen, Überschwemmungen, außertropischen Stürmen, Tornados und Waldbränden die Mehrheit der begutachteten Studien keine Trends bei den normalisierten Verlusten feststellt und diese nicht auf Treibhausgasemissionen zurückführt.

Mehr Eigentumswerte

Tatsächlich identifiziert Pielke in seiner bis 2023 aktualisierten Studie weltweit 62 relevante Normalisierungsstudien, von denen 61 keine Aussagen zur Ursachenzuordnung treffen. Die Normalisierung ist unerlässlich, weil die wirtschaftlichen Verluste zunehmen, je wohlhabender Gesellschaften werden. Ein Hurrikan, der heute Florida erreicht, trifft weitaus mehr Sachwerte als einer, der die gleiche Küste im Jahr 1950 oder früher heimgesucht hätte. Das bedeutet nicht, dass der Sturm stärker ist. Es bedeutet, dass der Schaden größer ist, weil mehr Menschen die Küstengebiete besiedelt haben und dort im Vergleich zu früheren Jahrzehnten mehr Immobilien-Infrastruktur vorhanden ist. Floridas Bevölkerung betrug 1950 knapp über 2,7 Millionen, überstieg jedoch bis 2024 die 23-Millionen-Marke. Die Zahl der Häuser in Florida ist von rund 600.000 im Jahr 1950 auf heute über 10 Millionen gestiegen, was zu einer viel höheren Dichte an Vermögenswerten in hochrisikobehafteten Küstengebieten geführt hat.

In einem Substack-Beitrag aus dem Jahr 2022 zeigte Pielke, wie sehr sich Miami Beach in knapp 100 Jahren verändert hat und wie viel mehr Infrastruktur heute vorhanden ist:

Pielke veröffentlichte 2024 einen zweiten begutachteten Artikel in der Fachzeitschrift „Nature“ und fügte die nachstehende Grafik bei:

Dieser Abwärtstrend ist eine unumstößliche wissenschaftliche Tatsache, die der Position der BBC widerspricht.

Die Behauptung des BBC-Artikels bezüglich der Billionen-Dollar-Verluste stützt sich auf kontrafaktische BIP-Modellierungen und nicht auf normalisierte Daten zu Katastrophenschäden. Dabei werden Zusammenhänge zwischen Temperatur und BIP extrapoliert und anschließend die finanzielle Haftung auf die einzelnen Länder verteilt. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Temperaturabweichungen die Wirtschaftsleistung direkt und messbar beeinträchtigen, wobei sich dieser Effekt über Jahrzehnte hinweg verstärkt. Er isoliert nicht die tatsächlichen Katastrophenschäden, sondern modelliert hypothetische Wirtschaftswelten.

Verschwinden

Im Gegensatz dazu untersuchen Normalisierungsstudien reale Daten zu Katastrophenschäden, die um das gesellschaftliche Wachstum bereinigt wurden. Wenn man dies tut, verschwinden langfristige Trends weitgehend.

Pielke stellt ausdrücklich klar, dass das Fehlen von Nachweisen oder Zuordnungen bei Katastrophenschäden den Klimawandel nicht leugnet. Es reflektiert lediglich, was die empirische Literatur zeigt. Es gibt in den normalisierten Katastrophenschäden kein statistisch robustes Signal, das auf Treibhausgasemissionen zurückgeführt werden könnte.

Dies steht in vollem Einklang mit dem Sechsten Sachstandsbericht (AR6) des IPCC, der weiterhin große Unsicherheiten bei der Verknüpfung von aggregierten wirtschaftlichen Verlusten mit dem anthropogenen Klimawandel einräumt.

Die beobachteten normalisierten Katastrophenschäden stützen nicht die Behauptung, dass die Vereinigten Staaten aufgrund des Klimawandels in einzigartiger Weise „mehr als jedes andere Land zahlen“. Der Anstieg der wirtschaftlichen Verluste im Laufe der Zeit lässt sich überwiegend durch das Wachstum des Wohlstands und der Gefährdung erklären.

Betrachtet man die begutachteten Normalisierungsstudien in ihrer Gesamtheit, wird das Muster deutlich. Es gibt keinen nachweisbaren, auf Treibhausgasemissionen zurückzuführenden Aufwärtstrend bzgl. Katastrophenschäden.

Tatsächlich ist das BIP der USA in der jüngsten Phase der leichten globalen Erwärmung erheblich gestiegen. Das Gegenteil müsste der Fall sein, wenn der Klimawandel wirtschaftliche Verluste in Höhe von mehreren Billionen Dollar verursachen würde. Tatsächlich kann die Studie kein einziges extremes Wetterereignis explizit mit menschlichen Emissionen oder den entstandenen Verlusten in Verbindung bringen. Die Verluste sind alle in Computersimulationen enthalten und finden in der realen Welt keine Bestätigung.

Modellberechnungen in Billionenhöhe als gesicherte wirtschaftliche Tatsache zu präsentieren, ist schlechter Journalismus, und die BBC sollte sich schämen, solch leicht widerlegbaren Unsinn als Tatsache zu präsentieren. Das ist die wahre Katastrophe in diesem Fall.

This article was published first on climaterealism.com on 10 April 2026.

Anthony Watts

Anthony Watts is a senior fellow for environment and climate at The Heartland Institute. Watts has been in the weather business both in front of, and behind the camera as an on-air television meteorologist since 1978, and currently does daily radio forecasts. He has created weather graphics presentation systems for television, specialized weather instrumentation, as well as co-authored peer-reviewed papers on climate issues. He operates the most viewed website in the world on climate, the award-winning website wattsupwiththat.com.

Link: https://clintel.org/no-bbc-disaster-losses-cant-be-tied-to-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Nein, BBC, Katastrophenschäden lassen sich nicht mit dem Klimawandel in Verbindung bringen erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Vergiftung im Türkei-Urlaub - wer trägt die Verantwortung?

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Vorschau ansehen Giftiges Gas im Hotel, verzögerte Hilfe und fehlende Genehmigungen. Sechs Angeklagte stehen nach dem Tod einer Hamburger Familie in Istanbul vor Gericht. Was über die Hintergründe bekannt ist.
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Von Texas bis Russland: Energieanlagen weltweit in Flammen – ein globales Muster wird sichtbar

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Drohnenangriff auf die russische Ölraffinerie in Tuapse löst einen Brand aus, der so groß ist, dass er vom Weltraum aus zu sehen ist. So ein aktueller Bericht von zerohedge.

Was sich 2026 abzeichnet, ist kein Zufall mehr. Es ist ein Muster. Und es wird immer sichtbarer – von lokalen Explosionen bis hin zu Bränden, die laut aktuellen Berichten sogar aus dem All erkennbar sind.

Am 16. April 2026 wird die russische Raffinerie in Tuapse nach einem Drohnenangriff schwer getroffen. Eine gewaltige Feuerfront breitet sich aus, die Rauchwolke ist so massiv, dass sie laut Berichten per Satellit sichtbar ist. Die Anlage gehört zu den zentralen Exportknoten Russlands – ein direkter Schlag gegen die Energieversorgung.

Neuere Aufnahmen, die von russischen Zivilisten gemacht wurden, zeigen das Ausmaß der Brände in der Rosneft-Raffinerie in Tuapse.

Newer footage recorded by Russian civilians shows the size of the fires at the Rosneft Tuapse oil refinery. pic.twitter.com/dmhyvbVQZ4

— Combat Footage (@Comba8Footage) April 16, 2026

Fast zeitgleich eskaliert die Lage in Pakistan. In Haripur reißt eine Gasleitung auf, ein riesiger Feuerball verschlingt Wohnhäuser. Mindestens acht Menschen sterben, darunter Kinder. Es ist kein Kriegsschauplatz – sondern zivile Infrastruktur, die zur tödlichen Falle wird.

Vor gerade einmal wenigen Stunden (16. April 2026). In Haripur, Pakistan, explodiert eine Gas-Pipeline: Es gab acht Tote (darunter Kinder), ein riesiger Feuerball verschlang Häuser. Am selben Tag bricht in Australien die Raffinerie in Geelong – eine von nur zwei, die uns noch bleiben – in Flammen aus, wodurch die Treibstoffproduktion inmitten des Chaos des Iran-Kriegs sinkt. Die Energieinfrastruktur brennt weltweit. Zufall oder koordinierte Angriffe, die uns alle treffen? Diese beiden Ereignisse stehen stellvertretend für eine Entwicklung, die sich 2026 weltweit beschleunigt.

Während „Zufallstheoretiker“ lachen, wird das globale Energiegeflecht demontiert. Seit März sind über 20 Raffinerien, von Valero (US) über Geelong (AU) bis Sibur (RU), „zufällig“ explodiert, gerade als die Straße von Hormus verstopft wurde. Dies ist eine kontrollierte Sprengung der Energie-Souveränität, um die 2030-WEF-Agenda durchzusetzen. Wir haben reichlich Öl, aber sie inszenieren einen „Treibstoffhunger“, um digitale Rationierung und zentrale Kontrolle einzuführen. Der australische Premierminister warnte die Nation vor „sehr schwierigen Monaten voraus“, doch dieser „Schmerz“ ist so gestaltet, dass er dauerhaft wird. PROBLEM – REAKTION – LÖSUNG.

While "coincidence theorists" laugh, the global energy grid is being dismantled. Since March, 20+ refineries, from Valero (US) to Geelong (AU) and Sibur (RU), have "accidentally" exploded just as the Strait of Hormuz was choked. This is a controlled demolition of energy… pic.twitter.com/DBVXUIY0Fx

❌〶he🎯racle™🍿 (@X_the_Oracle) April 17, 2026

Die relevanten Fälle 2026 (ohne Golfkrieg) bis heute

  • Russland – Tuapse Raffinerie (April) Drohnenangriff → Explosion und Großbrand, sichtbar bis ins All
  • Russland – Nizhnekamsk Petrochemie (März) Explosion + Großbrand → Tote und zahlreiche Verletzte
  • USA – Port Arthur, Texas (März) Explosion in Raffinerie → Produktionsausfall, Auswirkungen auf Dieselmarkt
  • Australien – Geelong Raffinerie (April) Gasleck → mehrere Explosionen → Großbrand über Stunden
  • Mexiko – Dos Bocas Raffinerie (März) Brand mit mehreren Toten im Umfeld der Anlage
  • Mexiko – Dos Bocas Raffinerie (April) Zweiter Brand innerhalb weniger Wochen
  • USA – Minnesota Pipeline (Januar)
  • Ruptur → zwei massive Feuerstellen → Evakuierungen
  • Pakistan – Haripur Pipeline (April) Explosion → Feuerball → mindestens 8 Tote
  • Pakistan – mehrere Pipeline-Sabotagen (März) Sprengungen → Ausfälle in der Gasversorgung
  • Türkei – Izmit Raffinerie (Januar, mit Vorbehalt)

Die Liste ist nicht abschliessend.

Vergleich zu 2025

2025 zeigt ein deutlich ruhigeres Bild.

Weltweit wurden etwa 4 bis 6 vergleichbare Vorfälle registriert. Die meisten davon konzentrierten sich auf klassische Risikoregionen wie Nigeria, wo Pipeline-Sabotage und illegale Ölentnahme regelmäßig zu Explosionen führen. Einzelne Vorfälle gab es auch in den USA und Asien, jedoch ohne erkennbare Häufung oder systemische Verbindung.

Der entscheidende Unterschied zu 2026 liegt nicht nur in der Anzahl.

2026 zeigt eine nahezu verdoppelte Zahl relevanter Ereignisse. Gleichzeitig verschiebt sich das Muster: Nicht mehr nur instabile Regionen sind betroffen, sondern auch westliche Industriestaaten und strategische Kernanlagen der globalen Energieversorgung.

Hinzu kommt eine neue Qualität der Vorfälle. Während 2025 vor allem Pipeline-Lecks und lokale Explosionen dominieren, sind es 2026 zunehmend Raffinerien selbst, die betroffen sind – also die zentralen Knotenpunkte der Verarbeitung.

Ein weiterer auffälliger Punkt ist die Wiederholung. In Mexiko brennt dieselbe Raffinerie innerhalb weniger Wochen zweimal. In Pakistan häufen sich Pipeline-Vorfälle. Solche Cluster waren 2025 kaum sichtbar.

Ein System unter Stress

Die Ursachen unterscheiden sich – doch das Ergebnis ist identisch.

Was entsteht, ist ein globales Muster: Infrastruktur, die gleichzeitig an mehreren Punkten versagt oder getroffen wird.

Die eigentliche Gefahr liegt nicht im einzelnen Ereignis, sondern in der Kettenreaktion.

Fällt eine Raffinerie aus, steigt die Belastung anderer Anlagen. Pipelines werden stärker ausgelastet. Transportwege verschieben sich. Das System beginnt, sich selbst unter Druck zu setzen.

Fazit

Eine Raffinerie brennt so stark, dass sie aus dem All sichtbar ist. Eine Pipeline explodiert und tötet Familien. Und weltweit häufen sich ähnliche Vorfälle.

2026 zeigt klar: Die globale Energie-Infrastruktur ist verwundbarer geworden.

Was früher einzelne Zwischenfälle waren, entwickelt sich zu einem Trend.

Quellen:

Drone Attack On Russia’s Tuapse Oil Refinery Unleashes Fire So Large It Can Be Seen From Space

8 killed, 11 injured as gas supply line catches fire in KP’s Haripur

Ukrainian drone attack on Russia’s Tuapse port kills two, including teenage girl, hits oil tanker

Drone attack sparks fire at Tuapse oil refinery in Russia

Ukrainian drone attack on Russia’s Tuapse port kills two, including teenage girl, hits oil tanker

Geelong fire: blaze at one of Australia’s two oil refineries extinguished after 13 hours as fuel supply fears remain

Exclusive: Valero partially restarts Port Arthur, Texas refinery after blast, sources say

uvm.

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Sechs Wochen bis zum Stillstand: Europas Luftverkehr vor dem Treibstoff-Kollaps

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Die Warnung kommt nicht von irgendeiner Randquelle, sondern von höchster Stelle: International Energy Agency-Chef Fatih Birol schlägt Alarm. Europa könnte nur noch über rund sechs Wochen Flugtreibstoff verfügen – danach droht ein Szenario, das den Kontinent wirtschaftlich erschüttern würde.

Was bislang wie ein geopolitisches Randproblem wirkte, entwickelt sich nun zur akuten Bedrohung für den Alltag: Die Instabilität rund um die Straße von Hormus – einer der wichtigsten Energie-Nadelöhre der Welt – beginnt, direkt auf die Versorgung durchzuschlagen. Wird der Fluss von Rohöl und Raffinerieprodukten weiter gestört, steht nicht weniger als die Funktionsfähigkeit des europäischen Luftverkehrs auf dem Spiel.

Die Folgen wären dramatisch. Fluggesellschaften müssten ihre Verbindungen massiv einschränken oder ganz einstellen. Lieferketten, die auf Luftfracht angewiesen sind, würden ins Stocken geraten. Geschäftsreisen, Tourismus, selbst medizinische Transporte könnten betroffen sein. Gleichzeitig würden die Preise explodieren – nicht nur für Flüge, sondern für zahlreiche Güter, die per Luft transportiert werden.

Doch die eigentliche Sprengkraft liegt tiefer. Die Warnung der IEA legt offen, wie fragil Europas Energiearchitektur geworden ist. Trotz jahrelanger Debatten über Versorgungssicherheit, Diversifizierung und strategische Reserven zeigt sich nun: Der Kontinent ist weiterhin extrem abhängig von globalen Engpässen – und damit von geopolitischen Entwicklungen, die er selbst kaum kontrollieren kann.

Kritiker sehen darin ein strukturelles Versagen. Während politische Entscheidungsträger in Brüssel über Regulierung, Klimaziele und digitale Kontrolle diskutieren, droht an anderer Stelle ein handfester Versorgungsengpass. Die Realität holt die Strategie ein – und sie ist unerbittlich.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Europa die Lage stabilisieren kann. Doch eines ist bereits jetzt klar: Sollte sich die Situation weiter zuspitzen, steht nicht nur der Luftverkehr vor einem Einschnitt. Es wäre ein weiterer Beweis dafür, wie schnell moderne Gesellschaften an ihre Grenzen geraten, wenn die Energieversorgung ins Wanken gerät.

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Die nächste Krise wurde auch schon geübt: Nach Covid und Cyberwarnungen rückt nun die Nahrung ins Zentrum

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Die nächste Krise ist schon geschrieben: Nach Pandemie und Cyberwarnungen rückt nun die Nahrung ins Zentrum

Was wie eine Abfolge unglücklicher Ereignisse wirkt, zeigt bei genauerem Hinsehen ein auffälliges Muster: Erst die Pandemie, dann die wachsenden Warnungen vor globalen Cyberangriffen – und jetzt plötzlich eine neue Bedrohung im Fokus: die weltweite Nahrungsmittelkrise.

Ein Bericht der World Wide Fund for Nature wirkt dabei wie ein Blick in ein Drehbuch, das längst vorbereitet wurde. Unter dem Titel „Food Chain Reaction“ wurde bereits Jahre zuvor eine globale Krise simuliert, in der genau das passiert, was heute zunehmend diskutiert wird: Ernteausfälle, explodierende Preise, Handelskonflikte und soziale Unruhen.

Die Simulation zeigt ein Szenario, in dem mehrere Krisen gleichzeitig aufeinandertreffen – Klima, Politik, Märkte – und sich gegenseitig verstärken. Staaten reagieren zu spät, sichern sich egoistisch ihre eigenen Vorräte, stoppen Exporte und treiben damit die globale Lage weiter an den Rand. Nahrung wird zum strategischen Druckmittel. Hunger zur geopolitischen Waffe.

Was damals als theoretisches Planspiel dargestellt wurde, liest sich heute wie eine Blaupause.

Auffällig ist vor allem die Logik dahinter: Krisen kommen nicht isoliert, sondern in Wellen – und jede neue Krise erweitert den Handlungsspielraum für politische Eingriffe. Während die Pandemie massive Eingriffe in Bewegungsfreiheit und Wirtschaft legitimierte, werden Cyberbedrohungen zunehmend genutzt, um digitale Kontrolle und Sicherheitsstrukturen auszubauen.

Und nun folgt der nächste Hebel: die Versorgung.

Denn eine Nahrungsmittelkrise trifft nicht nur einzelne Sektoren – sie trifft jeden. Sie ist unmittelbarer, existenzieller und schwerer zu umgehen als jede andere Krise. Genau das macht sie so wirksam.

Die im WWF-Bericht beschriebenen Reaktionen lesen sich entsprechend: stärkere Regulierung, internationale Koordination, Eingriffe in Märkte, neue Steuerungsmechanismen. Maßnahmen, die in normalen Zeiten kaum durchsetzbar wären, erscheinen unter Krisenbedingungen plötzlich alternativlos.

Kritiker sehen darin kein Zufallsprodukt, sondern eine Entwicklung mit klarer Richtung: Von der Gesundheitskrise über die digitale Bedrohung bis hin zur Versorgungslage entsteht ein System, in dem jede neue Krise als Begründung für mehr zentrale Steuerung dient.

Ob diese Entwicklungen tatsächlich geplant sind oder lediglich das Ergebnis eines zunehmend fragilen globalen Systems – darüber wird gestritten. Unbestritten ist jedoch: Die Warnungen vor einer kommenden Nahrungsmittelkrise häufen sich.

Und sie kommen nicht aus dem Nichts.

Der entscheidende Punkt liegt deshalb weniger in der Frage, ob eine solche Krise eintreten kann – sondern darin, wie darauf reagiert wird. Denn wenn die Vergangenheit eines gezeigt hat, dann dies: Krisen verändern nicht nur die Welt. Sie verändern die Regeln, nach denen sie funktioniert.

Quellen:

Food Chain Reaction—A Global Food Security Game

The environmental impact of food On Climate, Forests, Land, Water, and Air

SOLVING THE GREAT FOOD PUZZLE:

CLIMATE, CONFLICT AND GLOBAL FOOD SYSTEMS

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☐ ☆ ✇ Overton Magazin

OPLAN offenlegen – Wer Krieg organisiert, hat kein Recht auf Geheimhaltung

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In den Bundesländern, zum Beispiel Baden-Württemberg, ergänzen Katastrophenschutz- und Krisenmanagement-Pläne den militärischen Operationsplan Deutschland der Bundeswehr. Alles Geheim- und Verschlusssache. - Ein Kommentar

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