Matteeo Salvini, italienischer Vizepremier und Lega-Chef, forderte bei der „Patriots for Europe“-Kundgebung auf der Piazza Duomo unmissverständlich die Rückkehr zu russischen Öl- und Gasimporten – und die sofortige Aufhebung der Brüsseler Sanktionen. Nur so lasse sich der drohende „Energie Lockdown“ verhindern, der Fabriken, Schulen und Krankenhäuser lahmlegen würde. „Statt Fabriken, Schulen und Krankenhäuser zu schließen, [...]
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Former Rep. Marjorie Taylor Greene (R-GA) shared a post that suggested the assassination attempt on President Donald Trump's life in Butler, Pennsylvania, was a hoax.
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Ahead of the 2026 midterm elections, American voters weigh in on how they feel President Donald Trump's second administration is doing so far and what issues they feel are most important.
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Head of US Equal Employment Opportunity Commission insists there is no way to protect victims 'unless you collect info about them,' as others warn against 'compiling lists of Jews'
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Mit der Unterzeichnung strategischer Verteidigungsabkommen mit der Ukraine hat die Bundesregierung eine neue Dimension der Kriegsbeteiligung erreicht: Deutschland übernimmt nun aktiv die Rolle des Kriegsführers gegen Russland – mit eigenen Waffen, eigener Industrie und ukrainischen Soldaten aus Deutschland. Von Sevim Dagdelen.
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Deutschland wird Premiumpartner im Krieg
Die deutsch-ukrainischen Vereinbarungen markieren eine wirkliche Zeitenwende. Zum ersten Mal hat die Bundesregierung eine strategische Partnerschaft mit einem Land abgeschlossen, das sich im Krieg befindet. Deutschland ist bereits jetzt der mit Abstand größte finanzielle Unterstützer der Ukraine, nachdem sich die USA weitgehend zurückgezogen haben. Die unterzeichneten sogenannten Verteidigungsabkommen mit der Ukraine haben jedoch eine neue Dimension. Die Ukraine soll zum Premiumpartner Deutschlands in Militär- und Rüstungsfragen werden.
Bilaterale Rüstungsallianz statt Multilateralität
Die von der Bundesregierung stets beschworene Multilateralität weicht nun bilateralen Vereinbarungen mit der Ukraine. Ziel ist es, gemeinsam Krieg gegen Russland führen zu können und auch über ein mögliches Kriegsende hinaus als Tandem zur Herausforderung Russlands aufzutreten. Die Bundesregierung versucht damit, den Platz der USA einzunehmen.
Bei der neuen Dimension der Rüstungskooperation geht es allerdings keineswegs nur um Geld. Die unterzeichnete Vereinbarung zur Verteidigungszusammenarbeit enthält eine klare Marschroute für die gemeinsame Produktion und Beschaffung von Waffensystemen, Drohnen und lang-reichweitigen Waffen in der Ukraine. Damit umgeht die Bundesregierung die aus ihrer Sicht leidige Diskussion über deutsche Waffen, die an die Ukraine geliefert werden und dazu dienen sollen, tief in Russland zuzuschlagen. Die gemeinsame Herstellung von Mittel- und Langstreckendrohnen liegt hinsichtlich der Einsatzziele allein in der Entscheidung der Ukraine.
Was in Berlin vereinbart wurde, ist weit gravierender als die aufgeschobene Entscheidung über eine mögliche Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern. Selenskyj nannte es bezeichnenderweise den „größten Deal dieser Art in Europa“.
Deutsch-ukrainischer militärisch-industrieller Komplex
Neben neuen Zusagen bei Waffenlieferungen und der Finanzierung von US-amerikanischen Waffenkäufen sticht vor allem die vereinbarte Verzahnung der deutschen und der ukrainischen Rüstungsindustrie ins Auge. Man muss von der Bildung eines deutsch-ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes unter deutscher Hegemonie sprechen. Hinzu kommt die Absichtserklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj, kriegspflichtige ukrainische Männer, die sich in Deutschland aufhalten, in die Ukraine zurückzuführen.
Mit dieser bilateralen strategischen Partnerschaft, die klar auf den Krieg mit Russland zielt, erfüllt die Bundesregierung den Traum deutscher Militaristen, nach der Niederlage gegen die Sowjetunion 1945 doch noch eine Revanche im Osten zu erreichen. Als „Verteidigungskooperation“ getarnt, wird nichts anderes als eine Politik der systematischen Herausforderung Russlands ins Werk gesetzt. Die gemeinsame Rüstungsproduktion Deutschlands und der Ukraine stellt für Russland eine existentielle Bedrohung dar. Das Risiko, eine Apokalypse einzugehen, indem man der Atommacht Russland de facto den Krieg erklärt, entspringt einer Geisteshaltung, die fatal an die Politik der beiden Weltkriege erinnert.
Fortan ist es Deutschlands Krieg, den die Ukraine gegen Russland führt. Dieser Krieg wird vornehmlich mit deutschen Waffen, deutschem Geld und auch mit Soldaten aus Deutschland geführt – noch sind es Ukrainer – und zielt darauf ab, Russland zu ruinieren. Aus einem Stellvertreterkrieg der USA und der NATO ist ein deutscher Stellvertreterkrieg geworden – mit massiv erhöhtem Risiko einer direkten deutschen Kriegsbeteiligung.
Es könnte sich jedoch als gravierende Fehlkalkulation erweisen, dass man sich durch die NATO geschützt sieht. Die NATO ist weder ein Werte- noch ein Verteidigungsbündnis, sondern ein Bündnis, das die globale US-Hegemonie stützen soll – darauf haben sowohl US-Präsident Donald Trump als auch NATO-Generalsekretär Mark Rutte in letzter Zeit hingewiesen. Sollte Deutschland wegen seiner Kriegspolitik gegen Russland ins Visier geraten, darf man fast sicher sein, dass die USA keinen Finger rühren werden.
Am Ende bleibt die perfide Argumentation von Bundeskanzler Friedrich Merz, bei der Rüstungshilfe und der gemeinsamen Rüstungsproduktion gehe es um die Einhaltung des Völkerrechts. Das Schweigen der Bundesregierung zum Völkermord Israels an den Palästinensern sowie die Komplizenschaft beim unprovozierten, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran lassen jede glaubwürdige Rede Berlins über die Einhaltung internationalen Rechts als bloße Clownerie erscheinen.
Die fatale Entscheidung der Bundesregierung vom 14. April 2026, den Krieg mit Russland aktiv zu riskieren, setzt die Bevölkerung in Deutschland höchstem Risiko aus. Die Formel von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass keine Friedensregelung „über die Köpfe der Europäer hinweg“ geschlossen werden dürfe, sichert Deutschland de facto ein Vetorecht beim Fortgang des Krieges gegen Russland. Was im Frühjahr 2022 in Istanbul noch Washington und London waren, ist nun Berlin mit einem angemaßten Vetorecht – bei einem Krieg, der offenbar bis zum letzten Ukrainer geführt werden soll.
Sozialer Kahlschlag zu Hause, Ressourcen für den Krieg
Bereits jetzt werden die sozialen Kosten der Aufrüstung der Bundeswehr zur größten Armee Europas immer spürbarer. Bei der Krankenversorgung droht ein regelrechter Kahlschlag. Der Kriegseintritt gegen Russland geht einher mit dem sozialen Krieg gegen die eigene Bevölkerung.
Man sollte jedoch nicht sagen, der Bundesregierung gehe es nicht auch um eine soziale Dimension. In der gemeinsamen deutsch-ukrainischen Erklärung unter der Überschrift „Bezahlbares und soziales Wohnen“ wird die „Zusammenarbeit bei der Schaffung bezahlbaren sozialen Wohnraums unter Gewährleistung der Einbeziehung vulnerabler Gruppen und Aufbau kommunaler Wohnungsbaugesellschaften, auch mit deutscher Förderung“ vereinbart. Es wirkt fast wie ein Treppenwitz der Geschichte: Während in Deutschland immer mehr Menschen aufgrund gestiegener Miet- und Energiekosten existenzielle Sorgen haben und über eine Million bezahlbare Wohnungen fehlen, liegt der Fokus der Bundesregierung auf der „Schaffung bezahlbaren sozialen Wohnraums“ in der Ukraine.
Auch diese Passage zeigt bereits deutlich, dass sich die Bundesregierung im Krieg mit Russland sieht. Möglichst viele Ressourcen in die Ukraine zu schicken, ist die oberste Maxime – während man in Deutschland den Sozialstaat systematisch zerlegt.
Titelbild: Runawayphill / Shutterstock
Im ersten Quartal ist die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten geklettert. Besonders der Mittelstand in Bau und Handel steht massiv unter Druck. Wirtschaftsforscher warnen vor einer Fortsetzung des verheerenden Trends.
Die aktuellen Daten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeichnen ein katastrophales Bild der deutschen Wirtschaftslage. In den ersten drei Monaten dieses Jahres mussten 4.573 Personen- und Kapitalgesellschaften Insolvenz anmelden. Ein historischer Höchstwert: Damit übersteigt das aktuelle Firmensterben nicht nur die jüngsten Erwartungen, sondern sogar das Niveau während der globalen Finanzkrise im Jahr 2009. Um noch desaströsere Werte zu finden, muss fast 20 Jahre zurückgeblickt werden: Zuletzt lag die Zahl der Firmenpleiten im dritten Quartal 2005 höher, als das Statistische Bundesamt 4.771 Insolvenzen registrierte.
Besonders rasant beschleunigte sich der wirtschaftliche Absturz im März. Die Zahl der Insolvenzen schoss im vergangenen Monat um 71 Prozent über den Durchschnittswert der Vergleichsmonate aus den Jahren 2016 bis 2019 hinaus. Dieser extreme Anstieg trifft den Daten zufolge dabei vor allem kleine Unternehmen, die traditionell das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden. Das sind auch jene Firmen, die Lehrlinge – und damit die zukünftigen Fachkräfte – ausbilden.
Die verheerendsten Auswirkungen verzeichnen dabei das Baugewerbe und der Handel – Branchen, die unter hohen Zinsen, gestiegenen Baukosten und einer massiven Kaufzurückhaltung der Bürger leiden. Regional konzentriert sich der wirtschaftliche Niedergang ausgerechnet auf die großen industriellen Kraftzentren der Republik: Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen weisen die stärksten Zuwächse bei den Insolvenzen auf.
Zwar waren aufgrund der kleinteiligen Struktur der insolventen Firmen im März absolut gesehen weniger Arbeitnehmer von einem Jobverlust bedroht als noch im Februar oder im Vorjahresmonat. Eine Entspannung der kritischen Lage ist in naher Zukunft jedoch nicht in Sicht. Das IWH dämpft nämlich jegliche Hoffnungen auf eine baldige Erholung. Die Frühindikatoren der Wirtschaftsforscher deuten unvermindert auf anhaltend hohe Ausfallraten in der deutschen Wirtschaft hin. Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung, stellte eine düstere Prognose für die kommenden Monate: “Es ist möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März wiederholen.” Der massive Abwärtstrend des Wirtschaftsstandortes Deutschland verfestigt sich damit zusehends.
Die finanziellen Schäden aus den Lockdown-Jahren, die Energiekrise seit der Eskalation in der Ukraine, die katastrophale Energiewende (samt explodierenden Energiepreisen und ständig wachsenden bürokratischen Auflagen) sowie die kontinuierlich in die Höhe schießende Steuer- und Abgabenlast hinterlassen ihre vernichtenden Spuren. In der Bundesrepublik wird nicht mehr aktiv gestaltet, sondern nur noch das wirtschaftliche Elend verwaltet.
Während die große Gesundheitsreform Millionen deutscher Familien mit neuen Beiträgen zu belasten droht, bleibt eine alte Sonderregelung aus der Gastarbeiter-Zeit unangetastet. Die beitragsfreie Mitversicherung von Angehörigen in der Türkei läuft weiter – auf Kosten der deutschen Beitragszahler.
Die Finanzkommission Gesundheit, die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzt wurde, hat 66 Sparvorschläge vorgelegt, um das Milliardenloch von ca. 15 Milliarden Euro der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu stopfen (Report24 berichtete). Einer der zentralen Punkte: Die kostenlose Mitversicherung von Ehe- und Lebenspartnern ohne kleine Kinder (unter sechs Jahren) soll weitgehend abgeschafft werden. Betroffene sollen Beiträge von rund 225 Euro pro Monat zahlen – das ist etwa der Betrag, den Selbstständige mindestens zahlen müssen, wenn sie freiwillig gesetzlich krankenversichert sind.
Doch genau diese Regelung gilt nicht für eine große Gruppe: die Familienangehörigen türkischer Arbeitnehmer in Deutschland. Das deutsch-türkische Sozialversicherungsabkommen von 1964 bleibt von der Reform komplett verschont. In Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigte Personen – oft Nachkommen der einstigen Gastarbeiter – können ihre nicht erwerbstätigen Ehepartner, Kinder und unter bestimmten Bedingungen sogar Eltern oder Großeltern in der Türkei weiterhin beitragsfrei mitversichern.
Die Angehörigen erhalten Leistungen der türkischen Krankenversicherung, die Kosten erstattet Deutschland pauschal an die Türkei – früher um die 5 Millionen Euro jährlich, in den letzten Jahren ca. 13 Millionen Euro pro Jahr laut GKV-Angaben. Das Abkommen war damals ein Lockmittel für die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte: Wer in Deutschland arbeitete, sollte seine Familie in der Heimat sozial abgesichert wissen. Für viele Beitragszahler bedeutet das, dass eine deutsche Ehefrau oder ein deutscher Ehemann ohne Kleinkind in Gelsenkirchen, Berlin oder München künftig tiefer in die Tasche greifen muss – während der türkische Kollege aus derselben Firma seine Frau in Istanbul oder Antalya kostenlos mitversichern lässt. Die gleiche Regelung gilt für Versicherte aus den jugoslawischen Nachfolgestaaten. Die AfD hatte bereits 2018 die Kündigung des Abkommens gefordert, war damit jedoch gescheitert.
Bisher soll es sich noch um eine „Empfehlung der Finanzkommission Gesundheit“ handeln. Sollte diese Regelung kommen, wäre das eine massive Ungleichbehandlung: Während bei inländischen Ehepartnern der Rotstift ansetzt wird, bleibt das alte Abkommen mit der Türkei unberührt, obwohl es in Zeiten von Haushaltskrise und Rekorddefizit längst auf den Prüfstand gehört. Eine Anpassung oder Kündigung steht jedoch nicht auf der Agenda.
Für viele Bürger dürfte sich die Frage stellen: Warum nimmt die finanzielle Belastung für deutsche Familien immer weiter zu, während überholte internationale Sonderregelungen tabu bleiben – besonders wenn gleichzeitig auch noch über höhere Zuzahlungen, Leistungskürzungen oder Steuern auf ungesunde Produkte diskutiert wird?

Besonders Bau und Handel geraten in Deutschland zunehmend unter Druck. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle warnt vor anhaltend hohen Insolvenzzahlen.
Dieser Beitrag Wirtschaftskrise Firmenpleiten erreichen höchsten Stand seit 2005 wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.
WUWT, Gastautor Master Resource, Robert Bradley Jr., 26.03.2026
Hier ein Bericht aus USA. Ähnlichkeiten mit Verhältnissen in Deutschland sind rein zufällig? – der Übersetzer
„[Radiant Solar] konnte [Hausbesitzer betrügen], weil Solaranlagen für Privathaushalte kompliziert und teuer sind – sie kosten oft um die 50.000 Dollar – und typischerweise verschiedene Finanzierungs- und Steueranreizsysteme beinhalten, die viele Verbraucher verwirren.“
Die Branche der Solaranlagen auf Hausdächern mag sich im freien Fall befinden und dem Untergang geweiht sein, doch die Folgen mangelhafter Leistungen und langfristiger Verträge bleiben bestehen. Der Artikel der New York Times mit dem Titel „ New York verklagt Solaranlagenfirma wegen Betrugs an Hunderten von Kunden (29. Januar 2026)“ erläutert, wie das New Yorker Amt für Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz fast 20 Millionen Dollar an Entschädigung und Strafen von dem als „Hausmodernisierungsunternehmen“ bezeichneten Anbieter Radiant Solar fordert.
„Insgesamt gibt es 300 Opfer desselben Unternehmens, Radiant Solar, das in der ganzen Stadt eine Spur der Verwüstung hinterlassen hat: beschädigte Häuser, hohe Schulden und gebrochene Versprechen“, berichtete der Artikel.
Dies war unter anderem deshalb möglich, weil Solaranlagen für Privathaushalte kompliziert und teuer sind – sie kosten oft um die 50.000 US-Dollar – und in der Regel verschiedene Finanzierungs- und Steuervergünstigungsverfahren beinhalten, die viele Verbraucher verwirren. Die Stadt wirft Radiant vor, Hausbesitzer nicht nur abgezockt, sondern auch die Bemühungen der Stadt und des Bundesstaates um den Umstieg auf sauberere Energie untergraben zu haben.
CEO William James Bushell reiht sich neben John Berger von Sunnova und anderen in die Hall of Shame der Geschäftswelt ein.
Laut der Klage, die beim Amt für Verwaltungsprozesse und Anhörungen der Stadt eingereicht wurde, brachten die Solaranlagen von Radiant oft nicht die beworbenen Energieeinsparungen und funktionierten manchmal gar nicht.
Laut der Klage soll das Unternehmen Kredite durch hohe und nicht offengelegte Schmiergelder an Kreditgeber aufgebläht, Projekte nicht bis zur städtischen Genehmigung begleitet und keine Unterlagen für Kunden eingereicht haben, um Steuervergünstigungen zu erhalten. Außerdem habe es ein betrügerisches Gewinnspiel für einen neuen Tesla veranstaltet.
Die Stadt wirft Radiant vor, wiederholt ohne Zustimmung der Betroffenen Kredite abgeschlossen und sie so jahrelang mit monatlichen Raten von Hunderten von Dollar belastet zu haben. „Eine eklatantere Form der Täuschung ist kaum vorstellbar“, heißt es in der Klage.
Ein weit verbreitetes Problem
Die von Subventionen durchsetzte Branche der Dachsolaranlagen basiert im Wesentlichen darauf, ein höchst unrentables Geschäft durch komplizierte Langzeitleasingverträge rentabel zu machen. Zahlreiche führende Anbieter von Dachsolaranlagen sind insolvent. Teil II morgen wird die durch den Zusammenbruch von Sunnova, dem größten Unternehmen in diesem Bereich, entstandene Misere beleuchten. Teil III am Freitag zeigt einen Social-Media-Austausch mit einem Befürworter von Dachsolaranlagen, in dem fälschlicherweise das schwächste Argument vorgebracht wird, anstatt zu schweigen.
https://wattsupwiththat.com/2026/02/26/rooftop-solar-fraud-the-damage-continues-part-i/
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Ergänzung durch einige Medienberichte aus Deutschland
Der Hype ist vorbei: Insolvenzwelle trifft Sachsens Solar-Handwerker
Nach dem Boom der vergangenen Jahre gerät der Ausbau von Solaranlagen auf Privatdächern ins Stocken. Viele Solarinstallateure melden daher Insolvenz an. Was hinter der Krise steckt.
Deutsche Solarbranche bricht plötzlich ein: „Unternehmen verschwinden ganz vom Markt“
Der Ausbau der Solarenergie in Deutschland kannte jahrelang nur den Weg nach oben. Derzeit rutschen immer mehr Betriebe in die Pleite. Ist der Solarhype vorbei?
Flynn Jacobs, 05.03.2025
Deutsche Solarbranche ächzt unter Insolvenzwelle: 2025 wird es „viel Unruhe“ geben
Stand:07.01.2025, Fabian Hartmann
Der Beitrag Betrug mit Solaranlagen auf Dächern: Der Schaden geht weiter (Teil I) erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.
Wirtschaftskrise ist, wenn Kunden einer bislang gesunden Branche die Zahlung von Rechnungen immer weiter hinauszögern und mit allerlei Tricks versuchen, die ein oder andere Leistung kostenlos abzuschöpfen. Schon im letzten Jahr hat die Zahlungsmoral in meinem IT-Kundenkreis rapide abgenommen. So etwas habe ich bisher noch nie erlebt, außer im Bereich der „Alternativen Medien“, wo nicht so viel Geld verdient wird, die Konkurrenz hoch ist und immer mal wieder einer in die Insolvenz rutscht. Damit kann man leben, wenn man noch andere Kunden hat und nicht ausschließlich auf das digitale Geschäft angewiesen ist.
Inzwischen sind auch von den ganz normalen Kunden und Geschäftspartnern immer mehr so klamm, dass sie um jeden Euro feilschen, was ich mir schon zeitlich nicht leisten kann. Je länger ein Gespräch dauert, desto geringer fällt nämlich mein Stundenlohn aus und wenn dann mit Reklamationen versucht wird, noch mehr rauszuschlagen, geht der Gewinn am Ende gegen Null oder gar in den Minusbereich. Nein, danke!
Gestern bin ich auf eine neue Masche gestoßen, die mich ehrlich gesagt, sprachlos macht. Ein Kollege, dessen Webseite ich eingerichtet habe, bekam über PayPal Geld abgebucht, angeblich für das Premium-Abo eines Seo-Plugins, das er über WordPress nutzt. Dieses Abo hat er aber gar nicht abgeschlossen und folglich auch kein Nutzerkonto bei dem Anbieter angelegt, einem der größten auf dem Markt. Wir haben alles überprüft, die Benachrichtigungsmails kamen nicht von Trittbrettfahrern, sondern dem Softwareanbieter, andernfalls hätte er auch nicht die Zahlung über PayPal abbuchen können. Mein Kollege hat das angeblich abgeschlossene Abo über den Support sofort storniert und damit wäre der Fall erledigt. Es bleiben aber Fragen offen.
Wer hat das Kundenkonto bei dem Anbieter angelegt und das Abo abgeschlossen? Wir haben ausschließen können, dass mein Kollege versehentlich auf einen „Upgrade-Button“ gedrückt haben könnte. Ein technisches Versehen halte ich für sehr unwahrscheinlich. Entweder laufen dort irgendwelche Bots, die Hintergrundprozesse auslösen oder es wird tatsächlich manuell die Webseite nach Kontaktdaten durchsucht, um damit ein Kundenkonto anzulegen, wofür man zwingend die Emailadresse benötigt, die das Opfer auch bei PayPal verwendet. Nur dann lässt sich auch die Abbuchung auslösen. Wenn ein solches Emailkonto existiert, ist es sehr leicht auszulesen.
Wer, außer dem Anbieter selbst, könnte dahinter stecken? Die Sache lässt sich leider nicht so einfach weiter verfolgen. Der Anbieter sitzt im Ausland, es müssten sich erst weitere Betroffene finden, die ähnliches berichten und dann wären die zuständigen Behörden gefragt. Ich fürchte, das wird im Sande verlaufen.
Eine weitere Masche, die möglicherweise auch die Leser von „Alternativen Nachrichtenseiten“ betreffen könnte, ist das Zusenden einer Rechnung aus einem Online-Shop, ohne dass der Kunde jemals eine Bestellung aufgegeben hat. In einem Fall gab es ein Gerichtsurteil gegen einen Betreiber, den ich hier jedoch nicht nennen kann, weil der komplette Sachverhalt in dem Urteil nicht enthalten ist.
Die Masche läuft so und ist ziemlich perfide: Man kann auf der Shopseite Waren bestellen und muss dafür nicht extra ein Kundenkonto anlegen. Beim Bezahlen gibt man seine Daten ein, in der Regel nutzen Kunden Paypal oder Kreditkarte und verifizieren dadurch auch ihre Adresse, so dass das Paket korrekt ausgeliefert werden kann. Und nun kommt der Trick. Man kann als Bezahlart auch „Kauf auf Rechnung“ auswählen, ohne Kundenkonto, ohne Verifizierung der Adresse, ja nicht mal ein Bestätigungslink ist notwendig. Kein seriöser Onlineshop würde das zulassen, denn es können auch Spaß-Bestellungen aufgegeben werden, um Nachbarn, Kollegen oder Ex-Partner zu schädigen – oder einfach nur so. Aber welcher Online-Shop, erst recht kein unseriöser Shop, der nur schnelles Geld machen möchte, würde an eine nicht verifizierte Adresse ein Paket auf Rechnung ausliefern? Keiner! Das hat man sich auch bei Gericht gedacht. Die merkwürdige Option beim Bestellvorgang muss einen anderen Grund haben – nämlich, dass der Betreiber behaupten kann, jemand habe eine Bestellung auf Rechnung aufgegeben, was man selbst im System simulieren kann, um jemand x-beliebigem eine Rechnung zu schicken. Das Paket wird freilich gar nicht erst abgeschickt. Da die Beträge zum Teil nicht allzu hoch sind, lohnt es sich für viele Betroffene nicht, einen Anwalt zu konsultieren, so die Kalkulation dahinter. Ein gewisser Prozentsatz der Betroffenen zahlt dann spätestens bei der dritten Mahnung. Letztlich hat dann doch jemand Klage eingelegt, dem Betreiber wurde untersagt, ungefragt Rechnungen zu versenden, aber ob damit die Abzocke wirklich beendet ist, bleibt fraglich. Was den Fall so besonders macht: Lange Jahre galt der Betreiber als seriös, wirtschaftlich gesund und begehrter Werbepartner. Die Zeiten sind vorbei, das Geschäft ist härter geworden.
So, die Monatsmitte naht und damit ist es wieder an der Zeit, die Zahlungseingänge zu prüfen…