NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Tacheles #208 ist online

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Petersburg wurde von der Ukraine bombardiert und in Petersburg findet derzeit das Wirtschaftsforum statt, was bedeutet, dass ich viele interessante Treffen habe und spannende Hintergrundgespräche führen kann. Trotzdem haben Robert Stein und ich am Donnerstag die Zeit gefunden, eine weitere Sendung „Tacheles mit Röper und Stein“ aufzuzeichnen. Sollte YouTube die Sendung löschen, finden Sie sie […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Junge Freiheit

Energiezahlen-Auswertung Dürre gab es nur beim Windstrom

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Eine Windkraftanlage steht in Nordrhein-Westfalen – aufgrund der Windflaute konnte sie im April aber nicht besonders viel Strom erzeugen, weswegen Deutschland viel Strom importieren musste.

Endlich wieder Sonne – und auch die Solarstrombetreiber durften sich über das Wetter freuen. Doch eine Entlastung für die Bürger entstand dadurch nicht. Eine Analyse von Rüdiger Stobbe.

Dieser Beitrag JF-Plus Icon PremiumEnergiezahlen-Auswertung Dürre gab es nur beim Windstrom wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Epoch Times

Ifo: Über die Hälfte der deutschen Unternehmen nutzt KI

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz nimmt in der deutschen Wirtschaft deutlich zu. Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts nutzt inzwischen mehr als jedes zweite Unternehmen KI-Anwendungen.
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Journalistenwatch

Fall Kyrath: Ein Vater, der um seine von einem illegalen Migranten ermordete Tochter trauert, ist jetzt auch schon verfassungsfeindlich

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Der Skandal von Brokstedt, wo 2023 in einem Regionalzug ein Teenagerpärchen von einem Merkelgast erstochen wurde, hält auch nach fast dreieinhalb Jahren an. Während die für auch dieses unermessliche Leid (neben so vielen weiteren Fällen) verantwortliche Altkanzlerin für ihre verbrecherische Grenzöffnungspolitik europaweit mit Orden behängt wird, versucht Michael Kyrath, der trauernder Vater eines der beiden […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Contra24

Der Kult der Klima-Apokalypse und die entlarvende Korrektur des Weltklimarats

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Der Weltklimarat hat nicht die Klimakrise „abgesagt“, aber er hat etwas viel Peinlicheres getan für all jene, die jahrelang mit der maximalen Drohkulisse Politik machten: …

Der Beitrag Der Kult der Klima-Apokalypse und die entlarvende Korrektur des Weltklimarats erschien zuerst auf Contra24.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ NachDenkSeiten

Videogespräch NDS-Herausgeber Albrecht Müller mit Diether Dehm

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Der Musikproduzent, Liedermacher, Politiker und Autor Diether Dehm wirbt wie auch die NachDenkSeiten für ein friedliches und produktives Verhältnis zu Russland. Deshalb wurde er jetzt von t-online heftig attackiert. Das war der Anstoß für ein Gespräch mit Diether Dehm. Dieses Video geben wir den NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern heute zur Kenntnis. Im Gespräch wird dann eine Reihe anderer Fragen angesprochen, die von Interesse für NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser sein könnten – vom Mangel an Auseinandersetzung über die sozialen Verhältnisse bis hin zur Nutzung unseres Landes als „Flugzeugträger“ der USA in Europa – für militärische Interventionen im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika.

Externer Inhalt

Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube übertragen.

Titelbild: Screenshot NachDenkSeiten

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Die Angriffe auf St. Petersburg erfolgten über NATO-Luftraum

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Dass die Ukraine für ihre Drohnenangriffe auf die russische Region St. Petersburg die Lufträume Polens, der baltischen Staaten und Finnlands nutzt, ist längst kein Geheimnis mehr, wird im Westen offen zugegeben und war schon oft Thema auf dem Anti-Spiegel. Die Angriffe ukrainischer Drohnen der Nacht auf Mittwoch, bei denen zum ersten Mal auch Ziele in […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Nius

Verfassungsschutz: Extremisten in Berlin immer jünger, linker und islamistischer

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Verfassungsschutz: Extremisten in Berlin immer jünger, linker und islamistischer

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Erstmals schwerer ukrainischer Angriff auf St. Petersburg, 12 Tote in anderen russischen Regionen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen In der Nacht auf Mittwoch hat die Ukraine erstmals das Stadtgebiet von St. Petersburg angegriffen. Dabei wurde in zwei Häfen Infrastruktur der Ölindustrie zerstört. Der Beschuss begann um etwa 4 Uhr in der Nacht und die schweren Explosionen der Treffer und die Arbeit der Luftabwehr waren zwei Stunden lang in der ganzen Stadt zu hören. […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Nius

Keir Starmer kniete für George Floyd, schwieg aber monatelang zu Henry Nowak

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Keir Starmer kniete für George Floyd, schwieg aber monatelang zu Henry Nowak

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Die Bundesregierung verteidigt ukrainische Angriffe tief ins russische Hinterland

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Die Berliner Zeitung hat unter der Überschrift „Ukraine-Krieg – Berlin verteidigt ukrainische Deep Strikes: „Direkte Konfrontation mit Russland droht““ über die Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage des Linken-Fraktionschefs Sören Pellmann berichtet, die vom Bundestag noch nicht veröffentlicht wurde, der Berliner Zeitung aber bereits vorliegt. Demnach hat Pellmann die Bundesregierung gefragt, ob sie Kenntnis […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Epoch Times

Mordprozess Fabian: Tatortfotos und Spurenanalysen im Fokus des Gerichts

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Sechs Wochen nach Prozessauftakt sind im Fall Fabian schon zahlreiche Zeugen gehört und Indizien beleuchtet worden. Nun wurden Spuren am Tatort ausgewertet. Die Angeklagte schweigt bislang.
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Journalistenwatch

Jeffrey Sachs‘ schonungslose Abrechnung mit der brandgefährlich unfähigen Russland-Politik von Merz & Co.

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Der Ökonom, Diplomat und Professor Jeffrey Sachs gehörte von Anfang an zu den Wenigen, die nicht bedingungslos in das Kriegsgeheul gegen Russland einstimmten und stattdessen auf die komplexe und weit zurückreichende Vorgeschichte des Ukraine-Konflikts verwiesen, die aber komplett ausgeklammert wird. Nun hat er zum zweiten Male einen offenen Brief an Bundeskanzler Merz veröffentlicht, indem er erneut […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Immer mehr Schäden durch ukrainische Drohnenangriffe, Benzinrationierungen auf der Krim

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Westliche Medien haben schon vor Monaten über angebliche Benzinknappheit in Russland und Schlangen vor Tankstellen berichtet. Damals waren das Fakes. Heute ist es, zumindest auf der Krim, anders, denn die ukrainischen Angriffe zeigen Wirkung. Nach dem Export von Benzin hat Russland am Montag auch den Export von Kerosin verboten, um die Versorgung des Inlandsmarktes zu […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Nius

Merz’ katastrophale Kommunikation – die große Analyse

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Merz’ katastrophale Kommunikation – die große Analyse

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Contra24

Wenn selbst „Alpenbarbie“ Angst hat: Österreichs Sicherheitsdebatte in der Komfortkrise

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Melissa Naschenweng hat etwas getan, das im schnell polierten Promi-Betrieb fast schon als kleine Revolution durchgeht: Sie hat nicht gesungen, posiert oder gelächelt, sondern gesagt, …

Der Beitrag Wenn selbst „Alpenbarbie“ Angst hat: Österreichs Sicherheitsdebatte in der Komfortkrise erschien zuerst auf Contra24.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Alle warten…

veröffentlicht.
Vorschau ansehen In Russland wartet man darauf, ob und wie Russland seine Ankündigung umsetzt, systematisch wichtige Ziele in der Ukraine einschließlich Kiew anzugreifen, denn der Schock über die Bombardierung des Schülerwohnheims im Gebiet Donezk sitzt immer noch tief. Aber wir hatten in dieser Folge des Anti-Spiegel-Podcast auch einige andere Themen und wir haben unter anderem wieder auf […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Nius

Wie die EU mit dem „Democracy Shield“ den Generalangriff auf die neuen Medien plant

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Wie die EU mit dem „Democracy Shield“ den Generalangriff auf die neuen Medien plant

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Nius

Nach Champions-League-Finale: Paris siegt, Paris brennt

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Nach Champions-League-Finale: Paris siegt, Paris brennt

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Die EU bezeichnet sich selbst als Konfliktpartei im Krieg gegen Russland und ist gegen Friedensverhandlungen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Am 9. Mai hat eine russische Journalistin die EU mit einer einfachen Frage in Bedrängnis gebracht. Sie fragte den russischen Präsidenten Putin auf einer Pressekonferenz nach den Erklärungen aus der EU, man überlege dort, einen Verhandlungsführer für Gespräche mit Russland zu ernennen. Sie wollte von Putin wissen, wer dafür sein „Wunschkandidat“ wäre. Putin antwortete darauf: […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Tacheles #207 ist online

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Nach einer recht anstrengenden Woche mit umständlichen beruflichen Reisen haben Röper und Stein trotzdem noch die Zeit gefunden, eine aktuelle Tacheles-Sendung aufzuzeichnen, die nun online ist. Natürlich ging es darin um meine Reise zum Ort des ukrainischen Massakers, aber es ging auch um mal wieder um sehr viele Themen, über die deutsche Medien nicht berichten. […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Der Milliardenkredit für Kiew und der „verdeckte Krieg“ zwischen Selensky und der EU

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Vor knapp einem Monat ist beim Anti-Spiegel ein Artikel mit der Überschrift „Dünger für den „blühenden Garten“ – Was der 90-Milliardenkredit für die Ukraine wirklich bedeutet“ erschienen, in dem erklärt wurde, wie die EU die totale Macht in der Ukraine übernehmen will und wie Selensky sich dagegen wehrt. Der Grund dafür ist, dass die EU […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ NachDenkSeiten

Westend-Verleger Markus J. Karsten: „Gibt es eine legitime Forderung von rechts?“

·  veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Nachdem eine Gruppe von Autoren in einem Offenen Brief den Westend Verlag wegen einer angeblichen „Neuausrichtung“ in Richtung rechts kritisiert, geht Verleger Markus J. Karsten in die Offensive. Im Interview mit den NachDenkSeiten spricht er von einer „dürftigen Argumentation“ der Kritiker und sagt, im Kern gehe es um eine Frage, die nicht gestellt werde, nämlich: „Gibt es eigentlich eine legitime Forderung von ‚rechts‘?“ Karsten, der den Verlag gegründet hat und seit über 22 Jahren führt, sagt, er empfinde die Kritik als „Ansporn“. „Was soll denn Verlagsarbeit anderes sein? Ich will wissen, wie andere ticken und welche Prioritäten sie bei welchen Problemen setzen, und auch, wo sie mich kritisieren.“ Im Interview kritisiert Karsten den Spiegel. Das Magazin habe über den Offenen Brief berichtet, ohne den Verlag vorab für eine Stellungnahme zu kontaktieren. Andere Medien zitierten unvollständig, so Karsten. Von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Der Spiegel hat diese Woche einen Artikel unter der Überschrift Offener Brief gegen Westend Verlag wegen »Nius«-Buchs veröffentlicht. In dem Beitrag geht es um ein Schreiben, das Autoren Ihres Verlages verfasst bzw. unterzeichnet haben. Eine angebliche „Neuausrichtung“ des Verlagsprogramms wird kritisiert. Was auffällt: Von Verlagsseite kommt niemand in dem Beitrag zu Wort. Hat der Spiegel Sie vor Veröffentlichung des Artikels kontaktiert und um eine Stellungnahme gebeten?

Markus J. Karsten: Nein.

Wie erklären Sie sich, dass das Magazin Sie nicht kontaktiert hat? Und: Was halten Sie davon?

Vermutlich dachte man, dass es die erwartete Skandalisierung schmälern würde. Was soll man davon halten?

Wie sieht es mit anderen Medien aus, die berichtet haben oder berichten wollen? Gab es da Presseanfragen beim Verlag?

Ja, es gab einige, die journalistisch sauber gearbeitet haben und uns um Stellungnahmen baten.

Lassen Sie uns auf die Ebene der Argumente gehen. In dem Brief heißt es:

Wir haben „Westend“ als Ort geschätzt, an dem sehr unterschiedliche Überzeugungen aufeinanderstießen, die allerdings in aller Regel von demokratischem Geist und dem Willen nach Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse geprägt waren. Wir haben im Sinne der Meinungsfreiheit selbstverständlich auch akzeptiert, dass Sie das Portfolio Ihres Verlages um Autoren wie Wolfgang Kubicki und Ulf Poschardt erweitert haben. Mit der Veröffentlichung des von Pauline Voss und Julian Reichelt herausgegebenen Bandes „Links – Deutsch / Deutsch – Links“ haben Sie nun das Spektrum Ihrer Veröffentlichungen bis hin zur extremen Rechten erweitert. Dieses Buch ragt nicht nur dadurch heraus, dass Sie damit Ihren Verlag den Führungspersonen eines Portals zur Verfügung stellen, das Tag für Tag große Teile des demokratischen Spektrums verunglimpft. Der Band enthält zudem Texte von Autorinnen und Autoren, deren Positionen der AfD nahestehen, einer aus unserer Sicht demokratiebedrohenden Partei.

Das ist der Kern des Briefs. Beim Lesen fällt auf: Einerseits sprechen die Unterzeichner davon, dass sie „unterschiedliche Überzeugungen“ schätzen, andererseits gibt es dann doch einen „Stein des Anstoßes“. Wie argumentativ tragfähig ist aus Ihrer Sicht das Vorgetragene?

Zunächst muss man sagen, dass einer der Herausgeber des inkriminierten Buches einer der bekanntesten und reichweitenstärksten Journalisten Deutschlands ist, daran dürfte kein Zweifel bestehen. Die Frage, ob unter seinem Namen ein Buch erscheinen darf, überwiegt ganz offensichtlich andere, auch weltpolitisch brisante Fragen, beispielsweise die, ob es sich in Gaza um einen Genozid handelt oder nicht. Die Beantwortung dieser Frage dürfte bei den Unterzeichnern nicht ohne Zerwürfnisse möglich sein. Oder auch die Frage im Umgang mit dem Ukrainekrieg. Den Zusammenhalt bildet aber: Man kann ja für Meinungsfreiheit sein, wenn es unbedingt sein muss, aber wir bestimmen, ob sie auch „befördert“ werden darf, sprich ausgesprochen. Auch das Thema „Kriegstüchtigkeit“, eine originär linke Thematik, also die Frage, ob Menschen, die Krieg befürworten, aber selber nicht hingehen müssen, andere in den Tod schicken dürfen, möchte ich in diesem Kreis mal diskutiert sehen.

Sehen Sie weitere Schwachstellen in der Argumentation?

Jenseits der dürftigen Argumentation dreht es sich doch im Kern um die Frage, die nicht gestellt wird: Gibt es eigentlich eine legitime Forderung von „rechts“? Was bedeutet, welche Position darf überhaupt geäußert werden? Wer entscheidet darüber? Ein bockiges Nichtzurkenntnisnehmenwollen grundsätzlich abweichender Positionen wird umso hartnäckiger betrieben, je effektloser es ist – wie man wohl ganz objektiv feststellen muss. Die Leidtragenden sind die Schutzlosen und Schwächsten.

Es nicht angenehm zu realisieren, dass man es sich offenbar zu leicht gemacht hat. Ich empfinde das für mich selbst als Ansporn. Was soll denn Verlagsarbeit anderes sein? Ich will wissen, wie andere ticken und welche Prioritäten sie bei welchen Problemen setzen, und auch, wo sie mich kritisieren. Das habe ich wortwörtlich so auch der ZEIT geantwortet, die es aber vorzog, lieber ein bisschen etwas über Westend zusammenzugooglen, um dann die Welt mit diesem Geraune zu beglücken. Welcher Ressortleiter lässt so etwas zu? Hinzu kommt, dass ich unvollständig zitiert werde, es wurde sich das „rausgegrabbelt“, was in den kindlichen Untertassenhorizont passte.

Wie sah denn Ihre vollständige Antwort aus?

Die komplette Antwort auf die Frage der ZEIT lautete: „Rechte Gesellschaftskritik, linke Gesellschaftskritik, ich weiß nicht mehr, ob man mit diesen Zuschreibungen weiterkommt, auch wenn ich mit dieser Infragestellung bereits eine Todsünde begehe. Linkssein ist ja ganz schön, aber werden andere davon satt? Ganz offensichtlich haben die Bücher der Briefeschreiber in den vergangenen Jahren nur äußerst begrenzt dazu geführt, Nöte zu mildern oder gar zu verhindern. Die Armutsquote bei Kindern hat zu Zeiten der Ampelkoalition deutlich zugelegt. Es ging also in die andere Richtung. Ist NIUS daran schuld…? Wenn wir in unseren Büchern die Zustände in Moria oder Gaza anprangern – ist das linke oder rechte Gesellschaftskritik? Wo ist „die Linke“ im Fall EU gegen Baud und jetzt Dogru? Immerhin: Gysi ist Erstunterzeichner. Ich ebenfalls. Also auch eine Allianz.“ Ich glaube, die Redakteurin hat noch nie von Baud und Dogru gehört.

Die Unterzeichner reden davon, dass das Portal Nius „Tag für Tag große Teile des demokratischen Spektrums verunglimpft.“ Ein Beweis für die Aussage taucht in dem Brief nicht auf. Reden wir offen: Die öffentliche Atmosphäre ist von, sagen wir: „Ausschluss“ geprägt. X möchte nicht mit Y reden, Z möchte nicht, dass Y auf der Bühne steht. Die Verengung des Meinungskorridors ist seit langem Programm. Das hat sehr viel mit Macht, mit Herrschaft und dem damit verbundenen Kampf um die Definitionshoheit zu tun. Flankiert wird dieser Kampf von Akteuren, die vom hohen Ross des Moralapostels aus glauben, für die Allgemeinheit bestimmen zu können, wo die roten Linien des Sagbaren liegen und wer ein legitimer Sprecher sein darf und wer nicht. Die Selbstinszenierung lautet immer: „Wir sind die Guten. Wir sind die guten Demokraten. Und die anderen, das sind die Feinde der Demokratie.“ Bemerkenswert scheint mir: Als Menschen aus unserer Mitte aufgrund der Coronamaßnahmen alleine in Krankenhäusern und Heimen sterben mussten, haben die guten Demokraten geschwiegen. Jetzt, wo das gesamte Land „kriegstüchtig“ werden soll, schweigen sie auch – oder noch schlimmer, unterstützen den Kurs. Wie sehen Sie das?

Ja, die Berliner Zeitung hatte mich in einem Interview zu dem Vorwurf der Unterzeichner und Unterzeichnerinnen befragt, wonach die Autoren kritisieren, dass in diesem Buch Texte von Autoren abgedruckt seien, „deren Positionen der AfD nahestehen“. Nun, von den Beiträgern, wie es richtig heißen müsste, stehen einige den Parteien nahe, die in den Parlamenten die zum Himmel schreiende Coronapolitik durchgedrückt haben, die beschlossen haben, dass Abermilliarden für Tötungsmaterial ausgegeben oder Waffen in Kriegsgebiete geschickt werden, Sozialstaatsabbau betrieben und würdelos den Beanstandungen des BSW zur Auszählung der Bundestagswahl keinen Raum gegeben haben. Doppelmoral also. Ein leider nach wie vor unterbelichtetes Phänomen, was nicht verwundert, da dadurch die eigene Dürftigkeit kaschiert wird.

Sie wissen es: In dieser Zeit ist immer wieder von „Medienkompetenz“ die Rede. Vor allem Vertreter großer Medien betonen unaufhörlich, wie wichtig es sei, Propaganda und Manipulation zu durchschauen – freilich meinen sie dabei nicht ihre eigene Arbeit.

In Sachen Baud haben wir ein Paradebeispiel einer konzertierten Aktion. Ist den Initiatoren und den eingespannten Redakteuren, etwa vom Tagesspiegel, ihr Vorgehen nicht peinlich? Dort heißt das Buch von Jaques Baud „Putin – Herr des Geschehens“, statt „Putin – Herr des Geschehens?“. Passte halt besser ins eigene Weltbild, das Fragezeichen wegzulassen. In dem Buch steht keine einzige russische Quelle. Ist diesen Leuten nicht bewusst, dass es genau dieser eklatante Mangel an Wahrhaftigkeit ist, gepaart mit der bereits genannten Doppelmoral, weswegen ihnen keiner mehr zuhören will? Manipulationen, wohin das Auge reicht – worauf die NDS seit Jahren nicht müde werden hinzuweisen. Es wundert mich im Nachhinein nicht, dass sich die Initiatoren dieses Briefes schon immer mit ihnen schwertaten.

Sie haben den Tagesspiegel erwähnt. Das Blatt hat ja auch über den Offenen Brief berichtet.

In der Tat. In dem Artikel heißt es: „Zu den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern des Briefes gehören unter den vielen anderen Gregor Gysi, Ulrike Herrmann, Simone Schollack oder Andrea Ypsilanti, deren Bücher seit Jahren von Westend veröffentlicht werden.“

Richtig, und daran besteht kein Zweifel, müsste es heißen „deren Bücher VOR Jahren von Westend veröffentlicht wurden: Gysi 2015, Schmollack 2017 und Ypsilanti 2018. Es ist ja nicht so, dass wir ständig Bücher dieser Autoren veröffentlichen. Das mag man vielleicht jetzt nur als kleine Ungenauigkeit ansehen, aber Unschärfen dieser Art, bei unterschiedlichen Themen, sind immer wieder in Medien zu finden.

Was ich noch sagen möchte: Mit Andrea Ypsilanti verbindet mich übrigens eine langjährige Freundschaft. Ihr nehme ich auch ab, dass sie nicht nur über Migration spricht, sondern sich auch tatsächlich einsetzt für Menschen, die hier landen und sich problembeladen mit den hiesigen Verhältnissen zurechtfinden müssen. Jedenfalls: Wie kann man so manipulierend auftreten und glauben, das fiele dem Leser nicht auf? So sägt man doch nur noch das letzte Stückchen Ast ab, auf dem man sitzt, und der bereits halb abgerissen ist.

Noch ein Wort zu dem Begriff „kritisch“. Eines der pseudolinken Lieblingsworte: Wo bitteschön, wo ist eine sich selbst als links bezeichnende Linke durch kritisches Nachfragen aufgefallen, sagen wir seit 2016? Aber, ich wiederhole mich. Und es bleibt dabei, wie in alle Richtungen schon immer und immer wieder kommuniziert: Unsere Türen stehen seit jeher jederzeit offen.

Titelbild: © privat

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Nius

Liberal & Remmidemmi: Wie die FDP zurückkommen will, in Köpfe und Parlamente

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Liberal & Remmidemmi: Wie die FDP zurückkommen will, in Köpfe und Parlamente

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Wie ernst sind Russlands Warnungen vor einem drohenden Krieg mit Europa zu nehmen?

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Der Angriff der Ukraine auf das Schülerwohnheim in Starobelsk im Gebiet Lugansk in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist für Russland ein Schock, denn das zwischen 10 und 20 schwere Drohnen auf ein ziviles Ziel abgefeuert wurden, um ein Massaker unter Jugendlichen zu veranstalten, die zu Erziehern ausgebildet wurden, ist eine neue Qualität ukrainischer […]
(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Nius

„Wärmster Sommer seit 2000 Jahren“ – die faulen Tricks hinter den Klima-Superlativen

veröffentlicht.
Vorschau ansehen „Wärmster Sommer seit 2000 Jahren“ – die faulen Tricks hinter den Klima-Superlativen

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Contra24

Der Krieg als Fernsehformat: Wenn aus einer Machtdemonstration sofort eine Schwäche wird

veröffentlicht.
Vorschau ansehen

Oberst Reisner deutet den russischen Oreschnik-Angriff als Zeichen von Schwäche – doch das ist vor allem eine bequeme Erzählung, die aus jeder Machtdemonstration reflexhaft einen …

Der Beitrag Der Krieg als Fernsehformat: Wenn aus einer Machtdemonstration sofort eine Schwäche wird erschien zuerst auf Contra24.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Nius

„Burn the old white men“ soll keine Volksverhetzung sein, weil die Parole sich „nicht gegen einen bestimmten Bevölkerungsteil“ richte

veröffentlicht.
Vorschau ansehen „Burn the old white men“ soll keine Volksverhetzung sein, weil die Parole sich „nicht gegen einen bestimmten Bevölkerungsteil“ richte

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Anti-Spiegel

Warum Frankreichs Atomschirm für Europa viel gefährlicher ist, als der amerikanische

veröffentlicht.
Vorschau ansehen Nachdem die USA Europa in der Sicherheitspolitik den Rücken kehren, hat in der EU die Diskussion darüber begonnen, wie die EU atomar geschützt werden kann. Frankreich ist das einzige Land in der EU, das über Atomwaffen verfügt, weshalb Präsident Macron eine Chance sah, Frankreichs Einfluss innerhalb der EU zu erhöhen, indem es sich als atomare […]
(Auszug von RSS-Feed)
❌