Kritiker der gegen alles und für alles eingesetzten Impfungen erklären, dass der Rückgang von vielen Krankheiten, welche Impfungen zugeschrieben wurden, in Wahrheit den veränderten Lebensbedingungen und insbesondere der Hygiene zu verdanken seien. In einem Fall ist der Rückgang einer Infektionskrankheit durch verbesserte Hygiene und medizinische Versorgung nun als gesichert anzusehen. Trachom ist die weltweit häufigste [...]
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Angst. Sie sollen Angst haben. Verzweifeln Sie ruhig, aber zweifeln Sie nicht (#allesdichtmachen, Jan Josef Liefers). In der endlosen Angstmaschinerie unserer Herrschenden hat der Zombiehirsch nun seinen großen Auftritt. Das Systemblatt „Der Standard“ liefert die passende Horrorstory.
Kommentar von Chris Veber
Unsere Regierenden und ihre Hofberichterstatter haben einen bevorzugten Modus operandi. Das Volk muss permanent in Angst gehalten werden. Früher war es das Virus, das uns alle umbringen würde. Dann das Klima, das uns verkochen lässt. Der böse Russe, der jeden Moment angreift. Und neuerdings auch noch die Wasserknappheit, die uns bald verdursten lässt. Wir sollen uns andauernd fürchten, damit wir brav alle Maßnahmen der Regierung schlucken, die uns unsere Freiheit nehmen und die Taschen der richtigen Leute füllen.
Einer der amüsanteren Versuche dieser Panikproduktion war kürzlich im von der Regierung finanzierten Systemblatt „Der Standard“ zu lesen. Die Zombie-Hirsch-Krankheit könnte „womöglich doch“ auf den Menschen überspringen. Der Artikel berichtet von einer neuen Studie mit Makaken, die angeblich zeigt, dass die Prionen der „Zombiehirsch“ Krankheit Chronic Wasting Disease (CWD) bei Primaten nachweisbar sind.
Das klingt natürlich dramatisch. Zombiehirsch – das hat was. Origineller als die alte „Wir werden alle an Corona sterben“-Nummer oder die „Das Klima kocht uns“-Apokalypse. Aber keine Sorge, solange man nicht gerade einen frisch verstorbenen Zombiehirsch verspeist, dürfte man von der Krankheit verschont bleiben. Sie gleicht dem Rinderwahn der 2000er Jahre – beide werden von Prionen ausgelöst, falsch gefalteten Proteinen, die das Gehirn in eine schwammartige Masse verwandeln.
Apropos Prionen. Zur guten alten Corona-mRNA-Spritze gab es mehrere Studien, die genau davor warnten. Nämlich dass die Impfung, die den Körper dazu bringt, das toxische Spike-Protein selbst in seinen eigenen Zellen zu produzieren, beim Menschen zu Rinderwahn-ähnlichen Erkrankungen führen könnte. Eine der bemerkenswertesten dieser Studien entstand unter Mitwirkung des Virologen und Medizinnobelpreisträgers Luc Montagnier, der bereits früh und unmissverständlich vor der Impfung warnte.
Diese Studie wurde 2023 im „International Journal of Vaccine Theory, Practice, and Research“ veröffentlicht und trägt den Titel „Emergence of a New Creutzfeldt-Jakob Disease: 26 Cases of the Human Version of Mad-Cow Disease, Days After a COVID-19 Injection“. Die Autoren Jean-Claude Perez, Claire Moret-Chalmin und Luc Montagnier dokumentierten 26 Fälle einer extrem beschleunigten Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung (CJD, aka Rinderwahn), bei denen die ersten Symptome im Durchschnitt nur 11 Tage nach der mRNA-Impfung auftraten.
Zwanzig der Betroffenen starben innerhalb weniger Monate, ein Verlauf, der mit der klassischen, jahrelang schleichenden CJD nichts gemein hat. Die Forscher identifizierten eine Prion-Region im Spike-Protein der ursprünglichen Wuhan-Variante und in den darauf basierenden „Impfstoffen“ und schlossen daraus, dass die mRNA-Injektionen diese neue, aggressive Form der Prionenerkrankung ausgelöst haben. Siehe auch: Tödliches Turbo-Creutzfeldt-Jakob nach Impfung: Sequenz gegen Omikron modifiziert, Creutzfeldt-Jakob nach Impfung: Fallstudie sorgte für Aufsehen – und wurde eilig gelöscht
Eine weitere Studie von Stephanie Seneff und Kollegen erschien 2023 in „Cureus“. Die Autoren untersuchten, wie die prionenähnlichen Sequenzen des Spike-Proteins die Bildung der Protein-Fehlfaltungen begünstigen können. Sie argumentieren, dass mRNA-Impfungen durch die massive und anhaltende Produktion des Spike-Proteins in körpereigenen Zellen, kombiniert mit den entzündungsfördernden Lipid-Nanopartikeln, ein ideales Milieu für die Bildung toxischer, prion-ähnlicher Fibrille schaffen. Diese Proteine könnten über den Nervus vagus oder Exosomen ins Gehirn gelangen und langfristig zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, ALS oder CJD-ähnlichen Symptomen führen. Die Studie liefert eine plausible biochemische Erklärung, warum die mRNA-Impfungen Prionenrisiken mit sich bringen könnten.
Davon hat man im „Standard“ natürlich nichts gelesen. Die einzig wirklich sinnvolle Angst, die Angst vor den Maßnahmen der Herrschenden, kommt in den Regierungsmedien natürlich nicht vor.
Der Zombiehirsch röhrt also weiter. Täglich. Und wir sollen weiter in Angst gehalten werden. Fürchten sollten wir uns aber nur vor denen, die uns durch Angst gefügig halten wollen. Sie haben nicht unser Bestes im Sinn.
Während die westliche Welt Milliarden gegen die Opioidkrise verpulvert, führt ein Wirkstoff seit Jahrzehnten ein Schattendasein: Ibogain. Die psychoaktive Pflanzenverbindung aus Westafrika zeigte in kleinen Studien und Erfahrungsberichten teils erstaunliche Effekte bei schweren Suchterkrankungen. Doch statt groß angelegter Forschungen dominieren Warnungen, regulatorische Mauern und auffälliges Desinteresse.
Die Geschichte beginnt nicht in einem Pharmakonzern und auch nicht in einem Universitätslabor, sondern in der New Yorker Drogenszene der frühen 1960er-Jahre. Der damals 19-jährige Heroinsüchtige Howard Lotsof nahm Ibogain ursprünglich in Erwartung eines psychedelischen Trips ein. Stattdessen berichtete er später, dass nach rund 30 Stunden sowohl die Entzugssymptome als auch das Verlangen nach Heroin verschwunden gewesen seien. Lotsof gab die Substanz daraufhin mehreren heroinabhängigen Bekannten. Laut seinen späteren Aussagen hätten auch diese ähnliche Effekte erlebt.
Das ist eine Geschichte, die vielen Menschen wohl zu phantastisch erscheinen mag. Doch die Substanz, die aus der westafrikanischen Pflanze Tabernanthe iboga stammt, wird traditionell bei spirituellen Ritualen des Bwiti-Kultes in Gabun eingesetzt. Sie gilt dort als Werkzeug für Initiation, Selbsterkenntnis und psychische Grenzerfahrungen. Westliche Forscher begannen später damit, die pharmakologischen Möglichkeiten dieser pflanzlichen Substanz systematisch zu untersuchen.
Dabei zeigte sich, dass Ibogain nicht wie klassische Ersatztherapien funktioniert. Denn während Methadon und andere Ersatzstoffe darauf abzielen, die Abhängigkeit kontrolliert zu verwalten, entstand plötzlich die Behauptung, eine einzige Behandlung könne den Suchtdruck massiv reduzieren oder sogar durchbrechen. Der Wirkstoff greift dabei gleichzeitig in mehrere neurologische Systeme ein, darunter Dopamin-, Serotonin-, Opioid- und NMDA-Rezeptoren. Genau diese Systeme spielen bei Sucht, Belohnung, Gewohnheitsbildung und psychischer Abhängigkeit eine zentrale Rolle. Einige Forscher vermuten deshalb, dass Ibogain gestörte neurologische Muster teilweise „zurücksetzen“ könnte. Bewiesen ist das bislang nicht endgültig, doch die vorhandenen Daten reichen aus, um das Thema zu beleuchten.
Hinzu kommt die intensive psychoaktive Wirkung des Wirkstoffs, die zur Klassifizierung als gefährliche Droge in vielen Ländern führte. Viele Patienten berichten während der stundenlangen Erfahrung von extrem klaren Erinnerungen, emotionaler Konfrontation und einer Art schonungsloser Selbstanalyse. Anders als bei anderen Rauschmitteln steht dabei häufig keine Euphorie im Vordergrund, sondern eine oft belastende psychologische Aufarbeitung. Aber genau darin sehen manche Therapeuten einen möglichen Schlüssel zur Wirkung gegen Abhängigkeiten.
Das Thema ist jedoch gerade in Bezug auf die amerikanische Opioidkrise interessant. Während Pharmaunternehmen mit aggressiv vermarkteten Schmerzmitteln über Jahrzehnte Milliarden verdienten und ganze Gesellschaftsschichten in die Abhängigkeit rutschten, blieb Ibogain weitgehend außerhalb des offiziellen Systems. Zwar existieren kleinere Studien und Beobachtungsdaten mit positiven Ergebnissen bei Opioiden, Alkohol, Kokain und Methamphetamin. Doch große klinische Programme mit milliardenschweren Investitionen blieben aus. Immerhin will kein Pharmakonzern seine Cashcow schlachten.
Die Behörden selbst verweisen auf potentielle Sicherheitsprobleme und die unzureichende Datenlage. Und ja, es gibt gesundheitliche Risiken. Ibogain kann gefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen und wurde mit mehreren Todesfällen in Verbindung gebracht, insbesondere bei Patienten mit Vorerkrankungen oder ohne medizinische Überwachung. Die medizinische Anwendung erfordert deshalb EKG-Screenings, eine klinische Betreuung und genaue Dosierungen. Dazu bräuchte es allerdings auch mehr klinische Studien. Eine davon, „Ibogaine Detoxification Transitions Opioid and Cocaine Abusers Between Dependence and Abstinence: Clinical Observations and Treatment Outcomes“ publiziert im Fachjournal Frontiers in Pharmacology – Neuropharmacology, weist jedoch auf interessante Potentiale hin. Ähnlich sieht es bei der unter dem Titel „Ibogaine treatment outcomes for opioid dependence from a twelve-month follow-up observational study“ im „The American Journal of Drug and Alcohol Abuse“ veröffentlichten Arbeit aus.
Das Potential dieser Substanz ist groß. Insbesondere auch deshalb, weil es mittlerweile so viele Suchtkranke weltweit gibt – und unzählige Überdosen sowie Todesfälle dadurch unter Umständen verhindert werden könnten. In der Natur gibt es so viele Pflanzen mit heilenden Wirkungen, die bereits von unseren Vorfahren genutzt wurden. Viel altes Wissen ging zwar zwischenzeitlich verloren, doch dank moderner Geräte lassen sich verschiedene chemische Verbindungen analysieren und unter Umständen auch medizinisch nutzen.