Oberst Reisner deutet den russischen Oreschnik-Angriff als Zeichen von Schwäche – doch das ist vor allem eine bequeme Erzählung, die aus jeder Machtdemonstration reflexhaft einen …
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US-Präsident Donald Trump hat die geplante Stationierung von Mittelstreckenraketen wie Tomahawk-Marschflugkörpern und Dark-Eagle-Hyperschallraketen in Deutschland abgesagt. Dies erfolgt parallel zum Abzug von 5.000 US-Soldaten aus der Bundesrepublik, wie das Pentagon am Freitag bekanntgab.
Die Entscheidung kassiert Pläne aus dem Jahr 2024 unter Präsident Joe Biden und Kanzler Olaf Scholz. Ursprünglich sollte ein Fernraketen-Bataillon phasenweise in Wiesbaden/Mainz-Kastel stationiert werden, um die Abschreckung gegenüber Russland zu stärken. Als Standort war das 56th Artillery Command vorgesehen, das für präzise Langstreckenschläge zuständig wäre.
Trump reagiert auf Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz am US-israelischen Krieg gegen den Iran. Merz' Äußerungen lösten Trumps Drohung mit Truppenreduzierungen aus, die nun umgesetzt wird. Der Abzug betrifft eine Brigade und das Raketenbataillon; insgesamt sind derzeit rund 36.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert.
Die Bundesregierung reagiert gelassen, während Kritiker Trump russlandfreundliche Motive unterstellen. Russland hatte die Pläne bereits 2021 scharf kritisiert.
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