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Die ruhige Sonne: Kommt die Kleine Eiszeit mit minus 1 Grad C bis 2050?

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Der Klima-Industrie-Komplex sagt uns bis 2050 eine Erwärmung von etwa +1 C voraus. Die andere Lehrmeinung geht dagegen von einer Abkühlung um – 1 C aus. Entscheidend dafür ist die Sonne. Reduziert sich ihre Aktivität dann WIRD es kälter, egal wie viel CO2 Menschen produzieren. Wir befinden uns seit etwa sechs Jahren in dem, was [...]

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Einsicht wäre der erste Weg zur Besserung – Der vermeintliche Klimakampf-Erfolg

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Nach der vom IPCC offiziell abgesagten Klimakatastrophe gibt es in der Bundesregierung kein Eingestehen von Irrtümern oder Fehlentscheidungen. Im Gegenteil: Die Abwendung des Extremszenarios wird dreist als Erfolg der deutschen Klimapolitik verkauft.

Von Frank Hennig

Das Klimaszenario RCP 8.5 wurde durch das IPCC zurückgenommen, es sei unplausibel. Das sollte die (im treffenden Sinne des Wortes) aufgeheizte Klimapolitik und -propaganda eigentlich beruhigen – ganz so schlimm kann es also nicht kommen. Keineswegs denkt man in den Regierungsparteien nun über gelassene und sachliche Entscheidungen im Energieversorgungssystem nach. Es gilt das „weiter so“, koste es, was es wolle.

 

Mit dem Entfall des Szenarios RCP 8.5, durch 44 IPCC-Autoren bestätigt, entfällt das Horrorszenario, auf dessen Basis deutsche Politik und Medien sofortiges Handeln anmahnten. Insbesondere der schnelle und noch schnellere Ausbau der sogenannten „Erneuerbaren“, unabhängig vom nachhängenden Netzausbau, steigenden Strompreisen und fortschreitender nachhaltiger Deindustrialisierung, wurde gebetsmühlenartig gefordert. Nun wird es bis zum Jahr 2100 nicht 4,4 bis 5,7 Grad wärmer werden und man könnte vom Alarmismus ablassen. Selbst der Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts vom März 2021, der die Grundrechte künftig von der Erfüllung der Minderungsziele abhängig macht, wäre zu korrigieren.

EINSICHT WÄRE DER ERSTE WEG ZUR BESSERUNG

Das IPCC geht von einer Erwärmung von etwa 2,5 Grad aus – gemessen ab 1870 oder einem anderen frei wählbaren Termin der sogenannten vorindustriellen Zeit, egal in welcher Genauigkeit gemessen oder errechnet. Etwa 1,5 Grad sind bisher schon „geschafft“, die restliche Erwärmung sollten wir durch nur noch moderat nötige Anpassungsmaßnahmen überleben. Wer erklärt das jetzt den zukunftsängstlichen, teils traumatisierten Kindern und Jugendlichen von Fridays for Future?

Da eine Zieländerung oder gar das Eingestehen eines Irrtums oder von Fehlentscheidungen unserer Regierung nicht zuzumuten ist, gilt es, eine Erfolgsgeschichte aus dem nun gestorbenen Szenario zu machen. Die Abkehr von einem Extremszenario sei ein Erfolg unserer Klimapolitik, heißt es nun. Das ist zweifelhaft angesichts des deutschen Anteils an den globalen anthropogenen CO2-Emissionen von nur noch 1,5 Prozent.

In einer aktuellen Stunde im Bundestag am 20. Mai 2026 wurde nach dem Monitoring der deutschen Klimapolitik bezüglich des Milliardenaufwandes gefragt. Finanzminister Klingbeil (SPD) antwortete: „Ich brauche keine Zahlen, um zu wissen, dass es richtig ist …“ (ab Minute 40). Da wundert man sich als Wahlvolk, weil man annimmt, dass insbesondere der Umgang mit Zahlen eine für einen Finanzminister vordringliche Aufgabe sein könnte. Nun ist Minister Klingbeil Politikwissenschaftler und Parteisoldat ohne jegliches Vorleben in Wirtschaft oder Finanzen, das kann man ihm nicht vorwerfen. Aber ist er im richtigen Job? Dafür müsste er permanent mit Zahlen arbeiten und vor allem jede Ausgabenposition penibel hinterfragen. Das Geld anderer ausgeben macht unter den Sozialisten jeder gern, aber allein der Versuch klugen Wirtschaftens ist bei der SPD nach Eichel und Steinbrück offenbar out.

Vom Sieg zur Weltrettung

Nun gilt es bei den Regierungsparteien sowie Links und Grün, die Rücknahme des Szenarios 8.5 in einen Sieg umzudeuten. Mark Helfrich (CDU) sieht den Regierungskurs bestätigt, man dürfe in den Klimaschutzbemühungen „nicht nachlassen“. Er ist stellvertretender Vorsitzender der Klimaaunion. Wer diese in der eigenen Partei hat, braucht keine Grünen mehr als Gegner.

Doktor Nina Scheer, ausgebildete Violinistin und promovierte Politikwissenschaftlerin, energiepolitische Sprecherin ihrer Fraktion, aber tieferer Kenntnis eines Energieversorgungssystems unverdächtig, verweist auf eine angebliche Emissionssenkung Chinas trotz Wirtschaftswachstum. Das trifft für das erste Halbjahr 2025 wohl zu. Über längere Sicht steigerte das Land die Emissionen von 2000 bis 2024 von 3,648 auf 13,125 Gigatonnen (Gt). Im gleichen Zeitraum senkte Deutschland heldenhaft von 1,044 auf 0,656 Gt. Man könnte diese Trends hinsichtlich ihrer „Klimawirkung“ berechnen, auf Grundlage der CO2-Budgets, die für den Pariser Klimavertrag zugrunde gelegt wurden. Das macht in Deutschland aus gutem Grund niemand und den Finanzminister interessieren Zahlen ohnehin nicht. Aber genau hier liegen die Einsparoptionen hinsichtlich Aufwand und Nutzen.

Richtig ist, dass in China Wind- und PV-Anlagen stark zugebaut werden. Diese Halbwahrheit ruft nach Ergänzung. Im Jahr 2024 gingen 30 Gigawatt (GW) neue Kohlekraftwerksleistung ans Netz und es begann der Bau von 63 neuen Kohlekraftwerken.Im Jahr 2025 kam es zu einer Rekordsteigerung der Kapazität von 78 GW. Auch wenn in China diese Kraftwerke oft nicht mehr in der Grund-, sondern in der Regellast eingesetzt werden, wird es zu einer Steigerung der Emissionen kommen.

Quelle: https://www.cfact.org/2026/02/22/china-goes-gangbusters-building-52-big-coal-plants-in-2025/

Gegenwärtig steigt Chinas Kohleverbrauch weiter. China verbrennt mehr Kohle auch als Folge des Irankrieges, um LNG zu sparen. Gleichzeitig schwächelt die Windstromproduktion, ein Zeichen des auch in Europa zu beobachtenden „terrestrial stilling“? Zudem baut kein anderes Land der Welt so viele Kernkraftwerke in Serie, termingerecht und preiswert. Derzeit sind 125 Gigawatt (GW) Kernkraftwerksleistung in Betrieb oder genehmigt, noch vor 2030 wird China weltweit Spitzenreiter bei der Stromerzeugung aus Kernkraft sein.

Wie alle wachsenden Länder nutzt auch China alle Energiequellen. Man kann es sich nicht leisten, aus klima- oder atomideologischen Gründen auf einige zu verzichten und den Energiemix staatlich befohlen zu verengen. Das macht nur Deutschland mit seinem unausgesprochenen Ziel des Degrowth.

Michael Kellner von den Grünen, ehemaliger Staatssekretär unter Messias Habeck, auch er vom Stamm der realitätsfernen Politikwissenschaftler, führt den „Erfolg“ des Rückzugs von RCP 8.5 auf den Ausbau der „Erneuerbaren“ zurück. Zumindest für den deutschen Anteil daran gibt es keinerlei Anlass.

Hier der Rückgang der deutschen Emissionen (in blau), der nicht nur einem steigenden Anteil „erneuerbarer“ Energie zuzuschreiben ist, sondern auch der Stilllegung von Teilen der DDR-Industrie, dem Brennstoffwechsel von Kohle auf Gas und der Deindustrialisierung ab 2020. In roter Linie der Anstieg der globalen Temperatur, von den sinkenden deutschen Emissionen offensichtlich unbeeinflusst.

Daraus einen „Erfolg“ deutscher Klimapolitik abzuleiten, bleibt realitätsfernen Politikern der Berliner Blase vorbehalten.

Herr Kellner spricht übrigens nicht mehr über die Chance, die Raffinerie PCK in Schwedt nach Entfall des russischen Öls nun zügig in eine grüne Raffinerie umzubauen. Auch hier ist, wie beim grünen Wasserstoff, eine Erfolgsgeschichte nicht zu erwarten.

Die drei hier genannten Redner von CDU, SPD und Grünen ließen in ihren Ausführungen keine Zwischenfragen zu. Es hätte die Zuschauer verunsichern können.

Haltet den Dieb

Am Ende ihrer Ausführungen rief Frau Doktor Scheer in Richtung der AfD-Fraktion: „Sie leben von der Katastrophe!“ Das ist nun eine Tatsachenumkehr nach dem Motto „haltet den Dieb“, denn die Katastrophe mit alsbaldigem Sterben durch Hitze haben seit langem SPD und Grüne angekündigt. Das wird sich nun nicht erfüllen, die Enttäuschung ist offensichtlich. Übrigens sind „Klimakatastrophe“ wie auch „Klimakrise“ Begriffe, die nur in Deutschland von entsprechend interessierten Kreisen verwendet werden. Das IPCC und andere Länder sprechen von ‚Klimawandel“, was völlig korrekt ist.

Die „Klimaziele“ werden wohl erhalten bleiben, also global Netto-null bis 2100, in der EU bis 2050, Deutschland 2045, Hamburg und Baden-Württemberg bis 2040. Dabei haben sich die Deutschen ein verschärftes Ziel gesetzt: Absolut-null statt Netto-null. Das Vorreiten zweier Bundesländer ist zu begrüßen, können doch die anderen Bundesländer von den Erfahrungen profitieren und dem Weg folgen – oder auch nicht.

Leise Wahrheiten

Die harten Realitäten, ablesbar an Zahlen, Daten, Fakten, wirken störend auf die Tätigkeit unserer Regierung, in der zumindest der Finanzminister offensichtlich ein Problem mit Zahlen hat. Zum Trost kann man anführen, dass hin und wieder ein Licht von Weisheit in der SPD aufblitzt: „Globale Herausforderungen lassen sich nicht mit nationalen Alleingängen lösen“, so der ehemalige Außenminister Heiko Maas auf der Internationalen Energiewendekonferenz 2019 in Berlin. Seine Partei hörte nicht auf ihn, heute dürfte er vergessen sein.

Selbst die Grünen sind nicht vor Erkenntnissen gefeit. Die ehemalige Umweltministerin Steffi Lemke gesteht in einem Webinar (ab Stunde 1:05:30) ein, dass es ein Fehler gewesen sei, dass das überragende öffentliche Interesse des Ausbaus der „Erneuerbaren“ höher gestellt wurde als der Schutz der Gewässer. Auch seien Windkraftanlagen im Wald sowie Freiflächen-PV-Anlagen nicht präferierte Ziele. Das Investoreninteresse sei abzuwägen. Solche Art von Kritik blieb bisher Windkraftgegnern vorbehalten, die man daraufhin in die rechtsextreme Ecke schob.

Die Profitsicherung der „Erneuerbaren“-Branchen wird weiter das höchste Ziel rot-schwarz-grüner Politik bleiben, egal welche weiteren Szenarien fallen oder geändert werden. Die Energiewende als Methode der Umverteilung und Bereicherung liegt im Interesse der wirtschaftlichen, politischen und medialen Eliten, die daran verdienen.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 

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40 Jahre Umweltministerium „Überlebensfrage“: Merkel warnt vor Klimawandel und verteidigt Atom-Ausstieg

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Einig in Sachen Klimaschutz, Energiewende und Atomausstieg: Die ehemaligen Umweltminister Angela Merkel und Jürgen Trittin beim Festakt am Dienstag.

Vor 15 Jahren beschloss die frühere Kanzlerin den Ausstieg aus der Kernenergie. Explodierende Energiepreise und höhere CO2-Emissionen können Merkel nicht umstimmen. Zugleich fordert sie aber mehr Einsatz gegen den Klimawandel.

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Messung statt Modelle: Ole Humlums Klimabericht 2025 beweist natürlichen Klimawandel 

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Ein emeritierter Professor für Physische Geographie der Universität Oslo hat seinen jährlichen Bericht zum Zustand des Klimas vorgelegt – basierend ausschließlich auf realen Beobachtungen und Messungen, nicht auf Computermodellen. Ergebnis: Temperaturen sanken leicht. Das Ergebnis des jährlichen Klimaberichts von Professor Ole Humlum ist eine Generalabrechnung mit dem alarmistischen IPCC-Narrativ: Die Temperaturen sanken 2025 leicht, das [...]

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ENSO überflutet die Attributions-Maschine

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Cap Allon

„World Weather Attribution“ gibt bereits den Ton an. Bei einer Pressekonferenz vor kurzem erklärte die Alarmistin Friederike Otto: „Der Klimawandel wird bei den diesjährigen Wetterextremen wahrscheinlich eine größere Rolle spielen als El Niño.“

Das ist die Kernaussage für die Medien.

Das entspricht jedoch nicht den Tatsachen.

Hurrikane machen das Problem deutlich.

ENSO ist ein bedeutender natürlicher Zyklus im Pazifik, der Wetterverhältnisse weit über die Tropen hinaus beeinflusst. Im atlantischen Hurrikanbecken ist der Zusammenhang eindeutig: El Niño verstärkt tendenziell die Windscherung, was die Bildung von Stürmen behindert; La Niña verringert diese Scherung tendenziell, wodurch Stürme mehr Raum zur Entstehung und Verstärkung erhalten.

Betrachtet man die Hurrikanschäden in den USA, so zeigt sich, dass ENSO der Hauptfaktor ist.

Roger Pielke Jr.s Vergleich der normalisierten Hurrikanschäden in den USA beziffert den jährlichen ENSO-Effekt auf etwa 541 Millionen Dollar. Der prognostizierte jährliche Klimawandel-Effekt liegt bei etwa 8,7 Millionen Dollar. Das ist ein 62-facher Unterschied:

Bei den Hurrikanschäden in den USA überlagert der natürliche Klimazyklus jedes „Kohlenstoffsignal“.

Hier stößt die Politik der Ursachenzuweisung an die Realität. Der Öffentlichkeit wird gesagt, sie solle Extremwetterereignisse in erster Linie durch den Klimawandel betrachten, während einer der stärksten natürlichen Klimafaktoren des Planeten weitgehend ignoriert wird.

Deshalb gibt es die WWA: um Wetterkatastrophen in medienwirksame Geschichten über Emissionen zu verwandeln. Es kommt zu einer Überschwemmung, einem Sturm, einer Dürre oder einer Hitzewelle, und die WWA liefert den institutionellen Stempel. Der Zusammenhang mag hauchdünn, modelllastig, mit Vorbehalten behaftet und voller ignorierter natürlicher Schwankungen sein, aber die Schlagzeile bleibt bestehen: „Der Klimawandel hat es verschlimmert, sagen Wissenschaftler.“ Das ist die Funktion. Sie gibt Journalisten, Aktivisten und Politikern eine klare Kausalkette, die sie selbst niemals beweisen könnten.

Das Wetter geht hinein. Propaganda kommt heraus.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europes-mid-may-cold-trough-digs?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Lauterbach fordert „Klima-Notstand“: Das klingt wie ein totalitäres Echo aus der Corona-Zeit

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„Wir werden ab jetzt immer im Ausnahmezustand sein“: Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach versucht aktuell als Mitglied einer WHO-Kommission, seine Drohung von 2022 mit dem Schlagwort „Klima-Notstand“ mit Leben zu füllen. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Eine vergangenes Jahr von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingesetzte „Paneuropäische Kommission Klima und Gesundheit“ hat vor einigen Tagen einen „Call to Action“ (eine Handlungsaufforderung) veröffentlicht. Darin fordert sie die WHO auf, wegen des Klimawandels den „internationalen Gesundheitsnotstand“ zu erklären und (unter vielem anderen) den Kampf gegen „Desinformation“ zu verstärken. Mitglied der Kommission ist auch der deutsche Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach – da werden Erinnerungen wach an einige seiner destruktiven Äußerungen während der Corona-Politik etwa zu Ausnahmezuständen, dazu unten mehr.

Vorlage für Zensur?

Der Journalist Norbert Häring hat in diesem Artikel beschrieben, wie ein von der WHO erklärter Notstand der EU-Kommission laut Digital Services Act erweiterte Rechte geben könnte, um digitalen Medienplattformen indirekt zu sagen, „was sie zu löschen, auszubremsen und bevorzugt zu verbreiten haben“, so Häring. Mehr Infos zu solchen möglichen Folgen eines durch die WHO ausgerufenen Gesundheitsnotstands finden sich in seinem Artikel.

Die „Paneuropäische Kommission Klima und Gesundheit“ ist ein elfköpfiges und nach Mediendarstellung „unabhängiges“ Gremium, das vom Europa-Büro der WHO einberufen wurde. Geleitet wird es von Katrín Jakobsdóttir, die bis April 2024 Premierministerin von Island war. Zu seinen Mitgliedern zählen unter anderem noch Karl Lauterbach und die dänische Ex-EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard.

Kommunikationshilfen gegen „Klimaleugner“

Am Wochenende wurde der Appell an WHO-Chef Tedros übergeben. Seit Montag kommt die Weltgesundheitsversammlung in Genf zusammen, das höchste Entscheidungsgremium der WHO. Gesandte der 193 Mitgliedstaaten tagen bis einschließlich kommenden Samstag und legen die Ausrichtung der Organisation für die nächsten Jahre fest.

Um die Folgen des Klimawandels zu lindern, mache die Kommission weitreichende Vorschläge, „die das angestammte WHO-Terrain um neue Politikfelder erweitern würden“, so der Spiegel in diesem Artikel. Unter anderem werde der Aufbau eines Informationszentrums für Klima und Gesundheit gefordert, das Regierungen „verlässliche“ Daten und „wissenschaftlich fundierte Kommunikationshilfen“ in der Auseinandersetzung mit (laut Spiegel) „Klimaleugnern“ liefern soll. Außerdem soll die WHO den Mitgliedstaaten alle zwei Jahre „Zeugnisse“ ausstellen und bewerten, wie gut oder schlecht sie ihre Gesundheitssysteme auf den Klimawandel vorbereiten. Das ehemalige Nachrichtenmagazin erwähnt auch diesen interessanten Punkt:

„Damit die WHO allerdings eine ‚gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite’ erklären kann, ist bislang laut ihrer Regularien zwingend eine akute Bedrohung durch gefährliche Krankheiten erforderlich. Das will Lauterbach geändert sehen.“

Gefahr totalitärer Tendenzen

Eine Handlungsaufforderung, um die Folgen des Klimawandels zu lindern, ist nicht grundsätzlich falsch. Es ist ja ein Unterschied, ob die Folgen des Klimawandels auf die Gesundheit besser verwaltet werden oder ob die teils kuriose reale Politik, die aktuell unter dem Label „Klimaschutz“ verkauft wird, in der erlebten Form so fortgeführt oder gar forciert wird. Was sollte man gegen bessere internationale Koordination von Gesundheitsdiensten etwa bei katastrophalen Hitzewellen einzuwenden haben?

Aber: Da ist zum einen die gravierende potenzielle Problematik mit der Bekämpfung von „Desinformation“, die etwa Norbert Häring beschreibt. Zum anderen ist zu fragen, wie „unabhängig“ eine Kommission ist, die von der WHO eingesetzt wurde und die dann wiederum dazu aufruft, der WHO über einen internationalen Notstand mehr Macht zu verleihen. Außerdem sind zahlreiche Begriffe im Appell viel zu ungenau definiert und es geht auch nicht nur um Gesundheit. Die Gefahr, dass ein leichtfertig ausgerufener „Klima-Notstand“ international totalitäre Tendenzen fördert, ist sehr real. Es ist meiner Meinung nach auch bereits ganz prinzipiell abzulehnen, dass eine teilweise durch private Geldgeber finanzierte Organisation wie die WHO internationale Regeln aufstellen soll.

Lauterbach 2022: „Die Katastrophe wird die neue Normalität“

Es gibt noch weitere inhaltliche Kritikpunkte an dem Appell. Zu guter Letzt soll hier aber auf einen der Protagonisten des Vorstoßes eingegangen werden: Karl Lauterbach. Wenn von ihm nun indirekte Forderungen nach internationaler Koordination der Kommunikation etc. kommen, dann fühlt man sich in der Zeit zurückversetzt – einige „Corona-Szenen“ mit Lauterbach, die auch für die heutige Beurteilung seiner Person und seiner Handlungen noch relevant sind, finden sich in diesem Video auf ‚X’.

In dem Video sieht man etwa, dass Lauterbach es 2021 noch als Verschwörungstheorie bezeichnete, dass die Corona-Politik mal als Blaupause etwa für die Durchsetzung der aktuellen Klima-Politik dienen könnte. Festgehalten ist dort auch diese Drohung von ihm von 2022, die er nun durch den Appell an die WHO mutmaßlich mit Leben füllen will:

„Wir werden ab jetzt immer im Ausnahmezustand sein. Die Katastrophe wird die neue Normalität.“

Dass Lauterbach immer noch große Bühnen bekommt, zeigt, wie gut es gelungen ist, die Aufarbeitung der unangemessenen und unseriösen Corona-Politik zu verhindern. Dass ein Akteur, der sich während der Corona-Zeit so destruktiv verhalten hat wie Lauterbach, jetzt immer noch aus privilegierter Position heraus Panikmache und Notstands-Fantasien verbreiten kann, ist ein Skandal.

Titelbild: Screenshot/X

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Klima-Fanatiker kriechen aus den Trümmern der „unplausiblen“ RCP8.5-Erkenntnis hervor und verbreiten Behauptungen, es gäbe hier nichts zu sehen

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Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Es hat ein paar Tage gedauert, bis die Klima-Chaoten die beste Auslegung gefunden hatten, um der jüngsten Feststellung des IPCC entgegenzuwirken, wonach der RCP8.5-Modellpfad „unplausibel“ sei. Eine notwendige Aufgabe natürlich, da die schockierende Entscheidung des wichtigsten klimawissenschaftlichen Gremiums der UN über eine Reihe unmöglicher Annahmen die Gültigkeit fast aller gängigen, die Netto-Null-Ziele unterstützenden Klimakatastrophen-Szenarien zunichte gemacht hat, die in den letzten 15 Jahren veröffentlicht worden waren. Als Erster meldete sich Adam Vaughan von der Times zu Wort und erklärte, das apokalyptischste Worst-Case-Szenario sei „dank des raschen Anstiegs der erneuerbaren Energien“ ausgeräumt worden.

Das ist die dürftige Erklärung, welche die „unplausiblen“ Autoren des IPCC selbst vorbringen, doch leider wird sie durch die Fakten nicht gestützt. Im Jahr 2011, zu Beginn des RCP8.5-Wahns, machten Wind- und Solarenergie 0,8 % der weltweiten Energieerzeugung aus. Nach den neuesten vollständigen Zahlen für 2023 von „The World in Data“ stieg dieser Anteil auf 4,5 %. Mit anderen Worten: Der Anteil der weltweiten Wind- und Solarenergieversorgung am Gesamtverbrauch stieg von vernachlässigbar auf fast vernachlässigbar – und das, obwohl Billionen Dollar für eine immer teurer werdende Energiequelle ausgegeben wurden, die unzuverlässig ist und ganze Industriezweige zerstört.

Die Befürworter griffen diese scheinbar beste Erklärung schnell auf:

„Vernachlässigbar“ ist ein Begriff, der einem ebenfalls in den Sinn kommt, wenn man bedenkt, dass Vince’s Onshore-Windpark „Ecotricity UK“ lediglich 0,06 % zur aktuellen Stromerzeugung in UK beiträgt. In den letzten 20 Jahren hat er jedoch die alles andere als vernachlässigbare Summe von 145 Millionen Pfund an Subventionen kassiert, die von den britischen Verbrauchern bezahlt worden sind. Strom macht nur 20 % des gesamten britischen Energieverbrauchs aus, sodass Vince’ Beitrag zum Gesamtwert mit 0,012 % nicht so sehr vernachlässigbar als vielmehr praktisch unsichtbar ist. Berechnungen darüber, wie viel globale Erwärmung durch all diese kostspieligen Anstrengungen verhindert wurde, sind leider unmöglich.

Nebenbei erwähnt Vince auch einen neuen Höchstwert von 3,5 °C, eine Senkung gegenüber den bisherigen 4,5 °C. Diese Zahl wird auch von Adam Vaughan genannt und ergibt sich aus leicht abweichenden Berechnungen. Der unter RCP8.5 ermittelte Temperaturanstieg wird allgemein auf 3,9 °C bis zum Jahr 2100 ausgehend von einer Basisperiode von 1850–1900 geschätzt. Der Wissenschaftsautor Roger Pielke Jr., der die Öffentlichkeit erstmals auf das unplausible Ergebnis aufmerksam machte, berechnet, dass ein neu vorgeschlagenes Hochszenario einen maximalen Temperaturanstieg von 3 °C vorsieht. Das ist natürlich immer noch lächerlich, da es sich hier um den IPCC handelt, eine politisch finanzierte Einrichtung, welche die Ansicht wissenschaftlich untermauert, dass fast die gesamte globale Erwärmung im Industriezeitalter durch einige wenige Spurengase in der Atmosphäre verursacht wird. Seit der vorindustriellen Zeit und dem Ende der Kleinen Eiszeit hat sich die Erde um etwa 1 °C erwärmt. Es scheint noch nicht alles verloren für die Clickbait-Wissenschaftler und ihren Erfüllungsgehilfen, die in den Mainstream-Medien bizarre Behauptungen aufbauschen. Nun deuten die in Computermodelle eingespeisten High-End-Annahmen einen möglichen Anstieg von etwa 2 °C in nur 74 Jahren an, verglichen mit 3 °C. Kommt zurück, Roger Hallam und Extinction Rebellion – alles ist vergeben.

Um kurz abzuschweifen: Es wird interessant sein zu sehen, ob Dale Vince angesichts des Scheiterns des RCP8.5-Szenarios seine Meinung bezüglich der Inhaftierung von Klimaleugnern geändert hat. Im Juli 2024 veröffentlichte er auf Twitter, heute X, folgenden Beitrag zur Unterstützung von fünf Klimavandalen, die die wichtige Londoner Ringstraße M25 lahmgelegt hatten. Einer der wahnsinnigen Störer, die die Rettungsdienste in große Gefahr brachten, war Roger Hallam, der anschließend zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war. Die Aktion wurde von Just Stop Oil organisiert, einer Gruppe, die von Vince 340.000 Pfund erhalten hatte.

Die Argumentation, man stünde „vor dem Weltuntergang“, hat mehr als nur einen Hauch der RCP8.5-Hysterie an sich. Befürwortet Vince immer noch, Menschen ins Gefängnis zu stecken, die einige der lächerlichen Geschichten in Frage gestellt haben, die aus diesen mittlerweile diskreditierten Annahmen hervorgegangen sind? Gibt es noch andere Bereiche des wissenschaftlichen Untersuchungsprozesses, in denen er Haftstrafen für diejenigen für angemessen hält, die die „feststehende“ Darstellung hinterfragen? Ich finde, das sollte uns mitgeteilt werden.

Leider deutet Vaughans Artikel darauf hin, dass die alte Garde die Warnungen à la Hallam vor der bevorstehenden Apokalypse noch nicht aufgegeben hat. Der leitende Autor der IPCC-Szenarien Detlef van Vuuren erklärte, dass „Unsicherheiten“ hinsichtlich der Empfindlichkeit des Erdklimas gegenüber weiteren Treibhausgasen „bedeuten, dass die Erwärmung selbst bei diesem leicht emissionsärmeren Pfad immer noch über 4 °C liegen könnte“. Solche Formulierungen geben natürlich grünes Licht für künftige Panikmache, die darauf abzielt, die verblassende Fantasie der radikalen Linken von „Netto-Null“ aufrechtzuerhalten. Die in Bezug auf Kohlendioxid festgestellten „Unsicherheiten“ beziehen sich wohl kaum auf das Fehlen eines schlüssigen Temperaturzusammenhangs über 600 Millionen Jahre hinweg oder auf die Überlegung, dass die Erde in der Vergangenheit bei Gaskonzentrationen gediehen ist, die um ein Vielfaches höher waren als die heutigen, stark reduzierten Werte. Keine Chance. Wenn man bewusst eine Massen-Klimapsychose für die Bevölkerung kontrollierende Ziele schürt, geht es bei der Panikmache um Unsicherheiten nur darum, hinterhältig Szenarien anzudeuten, die selbst König Charles, Sir David Attenborough und die schwedische Untergangs-Ikone für etwas übertrieben halten könnten.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/17/climate-headbangers-crawl-from-the-wreckage-of-rcp8-5-implausible-finding-spinning-nothing-to-see-here-claims/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung: Auf X gibt es dazu einen sehr interessanten Kommentar mit Forderungen, denen man sich nur anschließen kann! Und bei achgut.com einen weiteren Kommentar dazu.

 

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Was ist für einen Klimaaktivisten beängstigender als eine verbrennende Erde? Antwort: Eine rechtsgerichtete Regierung.

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Von Jo Nova

Linke Klimabewegung räumt ein, dass sie möglicherweise freundlicher sein muss.

Wir merken, dass eine Bewegung im Niedergang begriffen ist, wenn deren Mitglieder anfangen zu analysieren, was schiefläuft.

Angesichts des schlimmsten anzunehmenden Falls (Trump ist immer noch Präsident und die AfD ist immer noch nicht verboten) fragt sich ein Teil der Klimaaktivisten, ob es kontraproduktiv sein könnte, die Klimabewegung mit dem feministischen Gaza-Projekt zu einem Alles-oder-Nichts-Paket zu verknüpfen. Dabei ist man sich sogar bewusst, dass gerade sie die Mitfühlenden sein sollen.

Wartet nur, bis die Opposition herausfindet, dass sie Teenager manipulieren, nötigen und schikanieren und Kleinkinder erschrecken…

Um ihr grünes Team zu motivieren, schüren sie dessen schlimmste Angst, und was ist schlimmer als die Klimakatastrophe – nun ja, wenn die Wähler eine rechtsgerichtete Regierung wählen.

Ohne Pluralismus innerhalb der Klimabewegung riskieren wir, die Zukunft der extremen Rechten zu überlassen.

Wir teilen die wachsende Sorge über die Entwicklung der Klimabewegung. Ein Projekt, das eigentlich breit gefächert, offen und mitfühlend sein sollte, wird zunehmend von einem engen Spektrum ideologischer Forderungen dominiert, welches kaum Raum für echte Vielfalt politischer Perspektiven lässt. Immer häufiger ist die Teilnahme an der Klimabewegung mit einer ideologischen Eintrittsgebühr verbunden – neue Mitglieder müssen sich über Klimafragen hinaus bestimmten Ansichten verschreiben.

Von denjenigen, die teilnehmen möchten, wird erwartet, dass sie ein „Paket“ von Positionen zu Themen wie Rasse, Geschlecht und sozialer Gerechtigkeit akzeptieren.

Sie nennen es sogar ideologisches Gatekeeping und beschreiben dann, wie die Cancel-Kultur ihren Anfang nimmt.

„…Mitglieder wurden oft aufgefordert, den Slogan „Keine Klimagerechtigkeit ohne Rassengerechtigkeit“ zu übernehmen, was in der Praxis bedeutete, sich mit Black Lives Matter (BLM) zu solidarisieren.“

Möglicherweise wurde dieser Artikel von ein paar halbwegs vernünftigen Leuten geschrieben, die den Auftrag erhielten, die verrückte Herde zu erreichen und sie vom puritanischen Abgrund zurückzuholen.

Aber sie wollen die einfachen Leute nicht zu sehr demoralisieren, deshalb versuchen sie, zum Abschluss der Rede noch etwas „Hoffnung“ zu vermitteln.

So sieht das Paradies für Menschen aus, die noch nie mit einem einzigen Klimaskeptiker gesprochen haben. Sie klammern sich an die Fantasie, dass der Durchschnittswähler (sie nennen sie die „Rechte“) aus dem nichtexistierenden Zustand erwachen wird, den sie „Klimaleugnung“ nennen:

Wir prognostizieren eine Trendwende in den 2030er Jahren. Mit dem Rückgang der Klimaleugnung im rechten Spektrum könnten rechtsorientierte Klimabewegungen entstehen. Für diese könnte das Umweltbewusstsein zum Vehikel für weißen Nationalismus, Opposition gegen demokratische Institutionen und Autoritarismus werden. Es wäre eine bittere Ironie, wenn dies darauf zurückzuführen wäre, dass die Klimabewegung es nicht geschafft hat, ein breites politisches Spektrum zu erreichen.

Genau wie bei den Klimamodellierern – die Definitionen sind sinnlos, die Annahmen sind wahnhaft und die Vorhersagen sind das Gegenteil der Realität.

https://joannenova.com.au/2026/04/whats-more-scary-than-a-boiling-ocean-to-a-climate-activist-answer-a-right-wing-government/

 

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Neue Studie stellt Klima-Sensitivität und Zuordnung in Frage

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Cap Allon

Eine neue Studie in „Geoscience Frontiers“ untersucht zwei zentrale Aspekte der modernen Klimawissenschaft: Inwieweit führt CO₂ tatsächlich zu einer Erwärmung, und mit welcher Sicherheit lässt sich diese Erwärmung dem Menschen zuschreiben?

Mainstream-Prognosen, wonach die CO₂-bedingte Erwärmung in den Bereich von 2 °C bis 5 °C vorstößt, erfordern Rückkopplungen – hauptsächlich Wasserdampf und Wolken –, um die anfängliche Erwärmung zu verstärken. Diese Studie argumentiert, dass diese Rückkopplungen nur unzureichend eingrenzbar sind und möglicherweise gar nicht so stark verstärkend wirken. Nimmt man sie weg, bleibt die prognostizierte Erwärmung weitaus geringer.

Auch die Sache mit der Zuordnung hält einer genauen Prüfung nicht stand.

Der IPCC vertritt die Auffassung, dass im Wesentlichen die gesamte Erwärmung seit 1850 vom Menschen verursacht ist. Diese Studie stützt diese These nicht. Sie unterteilt die Erwärmung deutlicher: etwa 30 % sind auf den Menschen zurückzuführen, 50 % auf natürliche Schwankungen und etwa 20 % hängen mit Verzerrungen in den Temperaturaufzeichnungen zusammen.

Was Letzteres betrifft, so basieren Temperaturaufzeichnungen auf wechselnden Messstationen, expandierenden städtischen Gebieten und mehreren Stufen der Anpassung. Wenn diese Eingaben eine positive Verzerrung aufweisen, zeigt sich diese auch in der endgültigen globalen Zahl.

Dann sind da die Modelle

Diese Simulationen basieren auf Annahmen und haben laut des Autors hier Schwierigkeiten, mit der Realität Schritt zu halten. Sie lassen jahrzehntelange Zyklen außer Acht, können vergangene Warmzeiten nicht angemessen nachbilden und weisen nach wie vor große Unsicherheiten hinsichtlich des Verhaltens der Wolken auf, das einen der wichtigsten Faktoren für die Energiebilanz des Planeten darstellt.

Auch die zentrale Behauptung ist nicht überprüfbar.

Es gibt keine Parallelwelt ohne menschliche Emissionen, daher ist die Vorstellung nicht bewiesen, wonach das Klima ohne uns stabil geblieben wäre, sondern nur eine Annahme. Dennoch bildet diese Annahme den Kern der globalen Politik.

Die Sonne ist ein weiterer Schwachpunkt

Die meisten Modelle gehen davon aus, dass der Einfluss der Sonne gering und konstant ist. In diesem Artikel wird argumentiert, dass er wahrscheinlich größer ist, insbesondere durch indirekte Effekte wie die Wolkenbildung. Wolken regulieren, wie viel Sonnenenergie die Erdoberfläche erreicht, sodass selbst kleine Veränderungen von Bedeutung sind.

Der in den letzten Jahrzehnten beobachtete Rückgang der Wolkendecke steht im Einklang mit einem messbaren Teil der Erwärmung, den die Modelle nur schwer eindeutig erklären können.

Das Ergebnis ist keine Leugnung der Erwärmung, sondern eine direkte Infragestellung der Ursachen und der extremen Prognosen sowie eine geringere Klimasensitivität, eine größere Rolle der natürlichen Variabilität und ein geringeres Vertrauen in die Modelle.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-april-snow-in-china-why-land?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Neue Studie stellt Klima-Sensitivität und Zuordnung in Frage erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Jetzt anmelden: 17. Internationale Klima- und Energiekonferenz, IKEK-17, in Halle an der Saale

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unterstützer, Freunde und Interessierte,

wir freuen uns, Sie herzlich zur 17. Internationalen Klima- und Energiekonferenz (IKEK-17) einzuladen, die am 26. und 27. Juni 2026 in den Räumlichkeiten der HALLE MESSE GmbH in Halle (Saale) stattfindet.

Die Konferenz bringt erneut hochkarätige internationale Wissenschaftler und Experten zusammen. Zu den Referenten zählen unter anderem:

  • John Clauser, University of California, Berkeley, Nobelpreisträger Physik 2022

  • Henrik Svensmark, Technische Universität Kopenhagen

  • Michael Limburg, EIKE

  • Stefan Kröpelin, Universität zu Köln

  • Nicola Scafetta, Universität Neapel Federico II

  • Ronan Connolly, CERES Science

  • Willie Soon, Harvard University

  • William Happer, Princeton University (angefragt)

Die gesamte Veranstaltung wird simultan in Deutsch und Englisch gedolmetscht.

Teilnahmegebühren:

  • 2-Tagesticket (Fr./Sa., inkl. Abendessen): 200 €
  • 1-Tagesticket (Fr., inkl. Abendessen): 150 €
  • 1-Tagesticket (Sa.): 100 €
  • Ermäßigtes 2-Tagesticket (mit Nachweis): 100 €

Tickets können unter folgendem Link erworben werden: TixTown  (Link)

Anfahrt:
Halle Messe
Messestr. 10
06116 Halle (Saale)

Der Veranstaltungsort Halle Messe ist sehr gut ausgeschildert und leicht über die A14 (Abfahrt „Halle-Ost“) zu erreichen. Per Bahn über den ICE-Knotenpunkt Halle (Saale) Hbf mit direkter ÖPNV-Anbindung u.a. an die S-Bahn-Haltestelle „Halle Messe“, per Flugzeug über den nahegelegenen Flughafen Leipzig/Halle (LEJ). Es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten vor Ort.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Die Durchführung einer internationalen Konferenz dieser Größenordnung erfordert erhebliche organisatorische und finanzielle Mittel. Als unabhängige und private Institution ist das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) e.V. auf die Unterstützung von Förderern, Freunden und engagierten Bürgern angewiesen.

Wenn Sie unsere Arbeit und den offenen wissenschaftlichen Austausch unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Ihre Spende. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – hilft uns, auch künftig hochwertige Veranstaltungen und Forschungsarbeit zu ermöglichen. Vielen Dank!

Spendenmöglichkeiten per Banküberweisung an:

Zahlungsempfänger:   Europäisches Institut für Klima & Energie
IBAN:                         DE34 8309 4454 0042 4292 01
BIC:                            GENODEF1RUJ
Bank:                          Volksbank Gera Jena Rudolstadt

oder via PayPal (Link)

Darüber hinaus laden wir Sie ein, diese Einladung in Ihrem Netzwerk weiterzugeben und so weitere Interessierte und potenzielle Unterstützer zu erreichen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie persönlich in Halle an der Saale begrüßen zu dürfen und gemeinsam zwei inspirierende Konferenztage zu erleben!

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English version:

Dear supporters, colleagues and friends,

we are pleased to cordially invite you to the 17th International Climate and Energy Conference (IKEK-17), which will take place on 26 and 27 June 2026 at the premises of HALLE MESSE GmbH in Halle (Saale), Germany.

Once again, the conference will bring together distinguished international experts. Confirmed speakers include, among others:

  • John Clauser, University of California, Berkeley (Nobel Laureate in Physics, 2022)

  • Henrik Svensmark, Technical University of Denmark

  • Michael Limburg, EIKE

  • Stefan Kröpelin, University of Cologne

  • Nicola Scafetta, University of Naples Federico II

  • Ronan Connolly, CERES Science

  • Willie Soon, Harvard University

  • William Happer, Princeton University, (invited)

The preliminary conference program will be published shortly.

The entire event will be simultaneously interpreted in German and English.

Participation fees:

  • 2-day ticket (Fri/Sat, incl. dinner): €200
  • 1-day ticket (Fri, incl. dinner): €150
  • 1-day ticket (Sat): €100
  • Reduced 2-day ticket (with valid proof): €100

Tickets can be purchased via the following link: TixTown  (Link)

Venue and directions:

Halle Messe
Messestr. 10
06116 Halle (Saale)
Germany

The venue, Halle Messe, is well signposted and easily accessible via the A14 motorway (exit “Halle-Ost”). By rail, it can be reached via the ICE-Train hub “Halle (Saale) Hauptbahnhof” with direct public transport connections, including the S-Bahn stop “Halle Messe”. By air, the nearest airport is Leipzig/Halle (LEJ). Ample parking is available on site.

Please support our work!

Organising an international conference of this scale requires substantial organisational and financial resources. As an independent and privately funded institution, the European Climate and Energy Institute (EIKE) relies on the support of sponsors, friends, and engaged citizens.

If you would like to support our work and promote open scientific exchange, we would greatly appreciate your donation. Every contribution—large or small—helps us continue to organize high-quality events and conduct research. Thank you very much.

Donations can be made via bank transfer to:

Beneficiary:    Europäisches Institut für Klima & Energie
IBAN:             DE34 8309 4454 0042 4292 01
BIC:                GENODEF1RUJ
Bank:              Volksbank Gera Jena Rudolstadt

or via PayPal (Link)

We also kindly encourage you to share this invitation within your network in order to reach additional interested parties and potential supporters.

We would be delighted to welcome you in person in Halle (Saale) and to share two inspiring days of conference discussions with you!

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