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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 14 /2026

veröffentlicht.
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Meldungen vom 11. Mai 2026:

Antarktisches Eis hält sich gut

Eine neue, den Untergang der Antarktis prophezeiende Studie ist erschienen. Die Medien haben sie genau so aufgemacht, wie es ihnen aufgetragen worden war.

Die in „Science Advances“ veröffentlichte Studie argumentiert, dass der Rückgang des antarktischen Meereises seit 2015 durch stärkere Westwinde, Tiefenwasseraufstieg und eine Rückkopplungsschleife verursacht wurde, die eine Erholung erschwert oder sogar unmöglich macht. In der Pressemitteilung zur Studie wurde dies als „dreifacher Schlag des Klimachaos’“ verkauft.

Es gibt nur ein Problem.

Das Eis hatte sich bereits erholt.

Laut Daten des NSIDC erreichte das antarktische Meereis am 26. Februar ein Sommerminimum von 2,58 Millionen Quadratkilometern für das Jahr 2026. Das war das größte Sommerminimum seit fünf Jahren, 730.000 km² über dem Rekordtief von 2023 und nur 260.000 km² unter dem Durchschnitt der Jahre 1981–2010.

So viel zum unaufhaltsamen Zusammenbruch.

Und die Lage in der Antarktis insgesamt ist noch unbequemer für Alarmisten.

Meereis ist schwimmendes Ozeaneis. Der antarktische Eisschild ist Landeis. Das ist nicht ein- und dasselbe, doch beide werden von einigen der gleichen Veränderungen in der Zirkulation beeinflusst.

Eine weitere aktuelle Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Nature Communications Earth & Environment“ ergab, dass sich der Massenverlust des antarktischen Eisschildes nach 2016 verlangsamte und seit 2020 ein Netto-Massenzuwachs zu verzeichnen ist. Ursache dafür waren vermehrte Schneefälle, die mit stärkeren atmosphärischen Strömungen, stärkeren Westwinden und einem Rückgang des winterlichen Meereises in Verbindung stehen.

Einige der gleichen Bedingungen, die für das geringere Meereis verantwortlich gemacht werden, können auch dazu beitragen, mehr Feuchtigkeit auf den Kontinent zu transportieren, wo sie als Schnee fällt und die Masse des Eisschildes erhöht. In der Untergangs-Berichterstattung wurde dies ausgelassen.

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Baumringe widerlegen die Dürre-Panik

Zwei neue Rekonstruktionen anhand von Baumringen stellen die Behauptung in Frage, wonach derzeitige Dürren beispiellos seien.

Im subarktischen Schweden wurden die Ringe von Waldkiefern herangezogen, um die Niederschlagsmengen im Mai und Juni bis ins Jahr 1320 zurück zu rekonstruieren. Da diese Bäume auf ihre Feuchtigkeitsversorgung angewiesen sind, reflektieren trockene Frühsommer im Holz.

Die Aufzeichnungen zeigen starke natürliche Schwankungen, darunter Zyklen von etwa 34 und 64 Jahren, jedoch keinen langfristigen Trend. Während 2018 eines der trockensten Jahre in den schwedischen Aufzeichnungen war, zeigt die vollständige Rekonstruktion wiederholte Dürreperioden, feuchte Phasen, trockene Phasen und jahrzehntelange Schwankungen lange vor den heutigen Emissionen.

Die Studie zum Tibetischen Plateau liefert noch präzisere Ergebnisse.

Anhand der Jahresringe tibetischer Wacholderbäume rekonstruierten die Forscher die Niederschläge im Frühsommer von 1720 bis 2014. Auch hier war die Dürre von 2009 zwar schwerwiegend, aber keineswegs beispiellos.

Die Studie identifizierte sieben Megadürren: 1737–1753, 1761–1783, 1817–1835, 1869–1879, 1914–1929, 1939–1950 und 1979–1998, wobei die Jahre 1735 und 1914 als schlimmere Einjahresdürren als 2009 verzeichnet wurden.

Das sind schwere Dürren – Jahrhunderte vor dem Aufkommen der modernen Industrie, die heute als allgemeine Erklärung herangezogen wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europes-ice-saints-may-snowstorm?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 18. Mai 2026:

Einstiger Eisverlust in der Arktis bei 230 ppm

In einer neuen Studie zum arktischen Meereis nutzten Forscher alte DNA von Polarella glacialis, einer im Meereis lebenden Dinoflagellatenart, um das einjährige Meereis auf dem Yermak-Plateau nördlich von Spitzbergen über die letzten 50.000 Jahre hinweg zu rekonstruieren. Ihre Ergebnisse passen nicht zu dem modernen „Untergangsszenario“, das der Öffentlichkeit verkauft wird.

Zur Erläuterung: „Einjähriges“ Eis bildet sich und schmilzt innerhalb einer einzigen Saison; „mehrjähriges“ Eis überdauert mindestens einen Sommer und ist älter, dicker und wird im Allgemeinen als die stabilere Eisdecke der Arktis angesehen.

Während des letzten glazialen Maximums war die Region von ausgedehntem Mehrjahres-Meereis bedeckt. Doch als die Erde aus der letzten Eiszeit heraustrat, veränderte sich das System rasch. Vor etwa 16.000 Jahren, so das Ergebnis der Studie, begann sich Einjahres-Meereis in einer noch weitgehend von Mehrjahres-Meereis geprägten Umgebung zu bilden – „eine Situation, die der heutigen nicht unähnlich ist“, wie die Autoren es formulieren. Dann kam die Bølling-Allerød-Erwärmung vor etwa 14.700 bis 12.900 Jahren. Vor rund 14.000 Jahren erlebte das Yermak-Plateau eine Phase des offenen Ozeans, mit ganzjährig eisfreien Bedingungen am Untersuchungsort. Dies geschah, als der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre bei etwa 230 ppm lag, weit unter dem heutigen Niveau.

Alt-DNA und Meereis-Biomarker vom Jermak-Plateau zeigen, dass die Arktis in den letzten 25.000 Jahren zwischen Mehrjahres-Eis, Saisoneis, offenem Wasser und Einjahres-Eis gewechselt hat [Link zur Studie].

Die Arktis hat selbst bei historisch niedrigen CO₂-Werten zwischen mehrjährigem Eis, Einjahres-Eis, saisonalem Eis und offenen Wasserbedingungen gewechselt. Die heutigen Schwankungen des alten mehrjährigen Eises als Beweis für einen beispiellosen, rein vom Menschen verursachten Zusammenbruch der Arktis zu betrachten, wird durch diese Aufzeichnungen nicht gestützt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/saskatoon-challenges-108-year-cold?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 18. Mai 2026:

Die Kälte-Graphiken, die man uns vorenthält

Weite Teile der nördlichen Hemisphäre waren diesen Winter von Kälte geprägt. Aus den Schlagzeilen würde man das allerdings nicht schließen.

Die erste GFS-Karte der saisonalen 2-Meter-Temperaturabweichungen für den Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 28. Februar 2026 zeigt weitreichende negative Abweichungen in Alaska, weiten Teilen Kanadas, Nordeurasien, Skandinavien und dem Großteil Russlands – ein ausgedehntes Kältesignal, das einen Großteil der Hemisphäre abdeckt.

Diese Realität sah so aus:

Doch das Medieninteresse richtete sich auf andere Themen.

Die zweite Karte, die den Zeitraum vom 1. März bis zum 17. Mai 2026 abdeckt, zeigt das gleiche Muster. Kanada und Alaska blieben bis weit in den Frühling hinein unter dem Einfluss einer anhaltenden Kaltluftmasse, während es in den kontinentalen Vereinigten Staaten (CONUS) warm blieb. Auch hier wurde die Wärme über den Lower 48 überbewertet, während die Kälte in Kanada und Alaska weitgehend ignoriert worden ist.

Hitze sorgt für Schlagzeilen, Grafiken, Expertenzitate und Studien zur Ursachenforschung.

Kälte wird verschwiegen (es sei denn, man kann sie als „Klimastörung“ verpacken).

Der kanadische Kältepool ging zudem mit wiederholten Störungen des Polarwirbels einher. Wenn der Polarwirbel schwächer wird, sich ausdehnt oder verschoben wird, gelangt arktische Luft leichter nach Süden in die mittleren Breiten. Das beweist zwar nicht, dass jeder Kälteeinbruch in diesem Jahr durch den Polarwirbel verursacht wurde, doch der zeitliche Zusammenhang ist aufschlussreich. Der Kältepool hielt sich während der gesamten Saison, solange der Einfluss des Polarwirbels aktiv blieb, und klingt jetzt mit dessen jahreszeitlich bedingter Auflösung ab.

Kanada und Alaska litten monatelang unter ungewöhnlicher, rekordverdächtiger Kälte und Schneefall. Große Teile Eurasiens und der Arktis lagen ebenfalls unter dem Normalwert, ebenso wie praktisch ganz Russland. Doch dieser Teil der Geschichte ging unter mit einer weiteren Runde von Hitzewellen-Berichterstattung durch die übliche Klima-Panikmacher-Crew.

Der Öffentlichkeit wird ein selektiertes Hitzereportage-Paket vorgesetzt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/early-season-frosts-sweep-south-america?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 14 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 13 /2026

veröffentlicht.
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Meldungen vom 24. April 2026:

„Globale Erwärmung”? Nicht in dieser Darstellung

Der März 2026 lieferte kein einheitliches „Signal für die globale Erwärmung“, wie Aktivistenkreise glauben machen wollen. Der Monat war von Gegensätzen geprägt, wie es bei allen Monaten der Fall ist.

Tatsächlich tendiert die Gesamtfarbe des Planeten im Vergleich zum 10-Jahres-Durchschnitt eher ins Blaue:

Während im Westen der USA und im Fernen Osten Russlands vereinzelte Gebiete mit ungewöhnlicher Wärme vorherrschten, erlebten praktisch ganz Kanada und Alaska einen historisch kalten Monat.

Zentralasien zitterte, wobei sich ein breiter Kältegürtel über Kasachstan bis nach China und Indien erstreckte.

Ansonsten lagen die Temperaturen auf weiten Teilen der Erde unter dem Normalwert. In Afrika war es größtenteils kühl. In Südamerika ebenfalls. Auch in weiten Teilen Australiens war es ungewöhnlich kalt, insbesondere in den zentralen Regionen.

Dies ist kein synchronisiertes Muster der globalen Erwärmung – wie es die Mainstream-Medien für März 2026 darstellten. Vielmehr handelt es sich um eine Umverteilung und Konzentration der Wärme auf drei Hauptregionen (die dritte ist Europa), angetrieben durch Veränderungen in der Zirkulation, Schwankungen im Ozean und saisonale Dynamik. Überall sonst war es überwiegend kühl.

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Zweimal in drei Jahren? Über die Behauptung zum Polarwirbel mit einer Wahrscheinlichkeit von „1 zu 250“

Im März 2024 berichtete das Met Office von einer seltenen Konstellation in der Stratosphäre: drei plötzliche stratosphärische Erwärmungen innerhalb eines einzigen langen Winters, was es als ein „einmal in 250 Jahren auftretendes Ereignis“ einschätzte.

Doch genau dieses Muster scheint sich nun in den Jahren 2025–26 zu wiederholen. Neueste NCEP-Daten zeigen erneut drei deutliche Störungen des Polarwirbels innerhalb einer Saison.

Zwei Vorkommnisse innerhalb von drei Wintern stehen im Widerspruch zu einer 250-Jahres-Erwartung.

Im Jahr 2024 wurde El Niño als Teil der Erklärung herangezogen. Er kann die Wahrscheinlichkeit einer Störung in der Stratosphäre erhöhen. Dieses Argument lässt sich jedoch nicht auf die Jahre 2025–26 übertragen. Das Jahr 2025 begann mit einem kurzen, schwachen La Niña-Ereignis und ging anschließend in ENSO-neutrale Bedingungen über. Es gibt kein El-Niño-Signal, auf das man sich stützen könnte.

Daher richtet sich die Aufmerksamkeit auf andere Faktoren.

Der Ausbruch des Hunga Tonga sticht hervor.

Er schleuste eine gewaltige, rekordverdächtige Menge an Wasserdampf in die Stratosphäre und veränderte damit die Temperaturstruktur und das Wellenverhalten in Höhen, in denen sich der Polarwirbel bildet und entwickelt.

Hunga Tonga spielte wahrscheinlich eine Schlüsselrolle, aber die Sonnenaktivität ist ein weiterer Faktor. Veränderungen der Sonnenaktivität wirken sich auf die obere Atmosphäre aus und können die Dynamik der Stratosphäre beeinflussen. Es wird angenommen, dass eine geringere Sonneneinstrahlung den Jetstream schwächt und eine stärker meridionale (wellige) Strömung begünstigt, was die Wahrscheinlichkeit von Zusammenbrüchen des Polarwirbels erhöht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/comeback-winter-for-eastern-europe?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 1. Mai 2026:

Belgien stoppt den Rückbau von Kernkraftwerken

Belgiens Stilllegung seiner Kernkraftwerke wurde gestoppt. Die Regierung hat mit Engie eine Absichtserklärung über eine vollständige Übernahme durch den Staat unterzeichnet.

Jahrelang folgte Belgien dem grünen Drehbuch: zuverlässige Kernkraftwerke stilllegen und auf wetterabhängige Energie setzen. Doch die Realität hat nun einen abrupten Rückzieher erzwungen.

Premierminister Bart De Wever sagte am Donnerstag: Belgien wolle „sichere, bezahlbare und nachhaltige Energie“ mit geringerer Abhängigkeit von Importen und mehr Kontrolle über die eigene Versorgung.

Meine Frage: Warum hat es jemals etwas anderes angestrebt?

Kernkraft war schon immer die vernünftige Option: hohe Energiedichte, regelbar, heimisch und kohlenstoffarm. Sie funktioniert, wenn der Wind nachlässt. Sie funktioniert, wenn die Sonne nicht scheint. Sie funktioniert, wenn die Gaspreise in die Höhe schnellen.

Europa fasst endlich einen Entschluss.

Link: https://electroverse.substack.com/p/concordia-sets-back-to-back-monthly?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 4. Mai 2026:

Der Rückgang der Bewölkung beeinflusst das Klima in Tibet

Eine weitere nette CO₂-Geschichte ist gerade an die Wand gefahren.

Eine neue Studie in Geophysical Research Letters untersucht die Erwärmung im Frühjahr über dem westlichen Tibetischen Plateau und Südwestasien. Die Autoren identifizieren den Western Tibetan Vortex (WTV) und nicht CO₂ als den dominierenden Faktor für die Schwankungen der Temperatur im Frühjahr in dieser Region.

Der WTV ist das wichtigste atmosphärische Zirkulationsmuster über dem westlichen Tibetischen Plateau. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass er etwa zwei Drittel der Schwankungen der Lufttemperatur in 2 m Höhe im Frühjahr in der gesamten Region erklärt.

Es ist ein bekanntes Schema: Wenn die WTV antizyklonal ist, nimmt die Gesamtbewölkung ab. Da weniger Wolken am Himmel sind, erreicht mehr einfallende Sonnenstrahlung die Erdoberfläche. Dieses einfallende Sonnenlicht ist als nach unten gerichtete kurzwellige Strahlung (DSW) bezeichnet. Die Temperaturen steigen. Umgekehrt nimmt die Bewölkung zu, wenn die WTV zyklonal ist. Es gelangt weniger Sonnenlicht auf den Boden. Die DSW sinkt. Die Temperaturen sinken.

Die zusammengesetzte Analyse der Studie ergab, dass die durch das WTV verursachten Wolkenveränderungen groß genug waren, um eine erhebliche Temperaturreaktion zu erklären. Ein Rückgang der Gesamtbewölkung um 11,07 % führte zu einem Anstieg der wolkenbedingten abwärtsgerichteten kurzwelligen Strahlung um 7,02 W/m², wodurch die Lufttemperatur um 1,87 °C stieg.

Die Studie ergab zudem, dass die durch WTV verursachte abwärtsgerichtete kurzwellige Strahlung etwa 2,41 °C zur modellierten Anomalie der Temperatur in den GEWEX-Satellitendaten beitrug. Reanalyse-Daten von ERA5 und MERRA-2 stützten dieses Ergebnis: DSW war der primäre Strahlungsfaktor, der den Zusammenhang zwischen WTV und regionalen Temperaturänderungen herstellte.

Die leichte Erwärmung der letzten Jahrzehnte auf dem tibetischen Plateau wird stark mit dem CO₂-Diskurs verknüpft. Diese Studie zeigt jedoch, dass die Temperaturvariabilität stark von der natürlichen atmosphärischen Zirkulation und von wolkenbedingten Veränderungen der Sonneneinstrahlung bestimmt wird. Die Autoren identifizieren CO₂ nicht als treibende Kraft des untersuchten Erwärmungs-Prozesses. Kohlendioxid wird nicht einmal erwähnt.

Die vollständige Studie steht hier.

Link: https://electroverse.substack.com/p/athens-logs-coldest-may-day-since?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 5. Mai 2026:

Erholung des Meereises um die Antarktis

Das antarktische Meereis befindet sich wieder in einem Panikzyklus. Die Zahlen jedoch nicht.

Das NSIDC beziffert das Minimum des antarktischen Meereises im Jahr 2026 am 26. Februar auf 2,58 Millionen km², was um beachtliche 730.000 km² über dem Rekordtief (verzeichnet im Jahr 2023) liegt.

Copernicus meldete für Februar eine Meereisfläche in der Antarktis von 3,2 Millionen km², was nur 0,1 Millionen km² unter dem Durchschnitt der Jahre 1991–2020 liegt – also etwa 3 % unter dem Normalwert –, was ebenfalls keinen Zusammenbruch bedeutet.

Mercator Ocean bezifferte unter Verwendung von OSI-SAF-Daten das tägliche Sommerminimum am 25. Februar auf 2,36 Millionen km², was in etwa dem Durchschnitt von 1993 bis 2010 von 2,40 Millionen km² entspricht.

[Tony Heller]

In den Jahren 2022 und 2023 war das Meereis in der Antarktis auf einem Tiefstand.

Doch im Jahr 2026 hat sich die Lage drastisch zugunsten des Meereises gewendet.

Das Meereis in der Antarktis ist unglaublich unbeständig. Die Winde, Stürme, Strömungen und saisonalen Zirkulationen, die die Ausdehnung 2023 nach innen gedrückt haben, scheinen sie nun 2026 wieder nach außen ausgebreitet zu haben. Ein Jahr mit geringer Ausdehnung ist kein Beweis für einen „Kipppunkt“. Und ein Jahr mit hoher Ausdehnung ist kein Beweis für das Gegenteil.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-may-freeze-deepens-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 13 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 12 /2026

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Meldung vom 15. April 2026:

Gletscher-Rückzug in der Antarktis ist nicht linear

Eine neue Studie, die den Gletscherschwund in Marian Cove auf King-George-Insel nahe der Nordspitze der Antarktischen Halbinsel untersucht, zeigt keine konsistente Reaktion auf steigende CO₂-Werte.

Anhand von Daten aus den Jahren 1956 bis 2022 stellten die Forscher fest, dass der Gletscher in Zyklen vorrückte, zum Stillstand kam und sich zurückzog. Die Geschwindigkeiten reichten von einem leichten Vorrücken bis zu 178 m pro Jahr. Das Muster ist eindeutig nicht-linear.

Der zeitliche Verlauf folgt den Schwankungen des südlichen ringförmigen Modus und der Meerestemperaturen, nicht einer gleichmäßigen externen Antriebskraft. Der Rückzug beschleunigte sich in wärmeren Phasen und verlangsamte sich in kühleren, wobei eine deutliche Verlangsamung von den 2000er Jahren bis Mitte der 2010er Jahre zu verzeichnen war.

Lokale Einflussfaktoren dominieren.

Der Gletscher blieb jahrzehntelang stabil, solange er auf einer flachen Schwelle auflag. Sobald diese Stütze wegfiel, beschleunigte sich der Rückgang. In den tieferen Bereichen des Fjords schritt der Rückgang schneller voran, da diese stärker dem Wasser ausgesetzt waren.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das Gletscherverhalten hier durch das Zusammenspiel von Ozean, Atmosphäre und der Geometrie des Fjords bestimmt wird. Marian Cove ist ein kleines, lokal begrenztes System auf der Antarktischen Halbinsel. Es ist nicht der gesamte Kontinent.

Auf kontinentaler Ebene ist das Bild gemischt. Viele Studien berichten von einem Netto-Eiszuwachs, der zum Teil auf vermehrte Schneefälle über der Ostantarktis zurückzuführen ist, während andere auf Verluste hinweisen, die sich auf die Westantarktis konzentrieren.

Was nicht zu beobachten ist, ist eine einfache, einheitliche Reaktion. Die Gletscherveränderungen in der Antarktis sind ungleichmäßig, regional begrenzt und werden von interagierenden Systemen bestimmt – nicht von einer geraden Linie, die an CO₂ gekoppelt ist.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-front-to-slam-eastern-us-antarctic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 17. April 2026:

China verbreitet Energie in alle Richtungen

China dekarbonisiert sein Energiesystem nicht. Es baut es vielmehr aus.

Die Ölförderung hat gerade einen Rekordwert von über 4,6 Millionen Barrel pro Tag erreicht und setzt damit den stetigen Anstieg fort, der nach Pekings Bemühungen zur Steigerung der heimischen Versorgung in den Jahren 2019–2020 eingesetzt hatte.

Die Fördermenge befindet sich nun auf einem Allzeithoch und versorgt einen durch Störungen im Persischen Golf unter Druck stehenden Markt mit zusätzlichen Barrel.

Bei der Kohle sieht es ähnlich aus.

Die Stromerzeugung aus thermischen Kraftwerken stieg im März 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 % und erreichte damit den höchsten jemals im März verzeichneten Wert.

Peking setzt verstärkt auf Kohle und baut seinen Sektor für die Umwandlung von Kohle in Chemikalien aus – dabei werden heimische Ressourcen in Brennstoffe und industrielle Vorprodukte umgewandelt. Dies schützt die Wirtschaft vor externen Schocks und verringert, wo möglich, die Abhängigkeit von Importen.

Dies ist eine bewusste Entscheidung.

China baut seine gesamte Energiebasis aus: Kohle, Öl, Wasserkraft, Kernkraft und sogar erneuerbare Energien. Anstatt sich für eine Option zu entscheiden, setzt das Land auf alle.

China weiß, dass billige, zuverlässige und reichlich vorhandene Energie die Grundlage für Industrieproduktion, militärische Stärke und Wirtschaftswachstum bildet. Engpässe sind ein Nachteil. Überschüsse sind ein Vorteil.

Während andere ihre Systeme einschränken, erweitert China seine eigenen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/kashmir-snow-shuts-key-routes-japans?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 20. April 2026:

Neue Studie: auf Fuerteventura war es im Holozän feuchter und wärmer

Eine neue Studie von Fuerteventura zeigt, dass die Insel einst ganz anders aussah als heute.

Forscher analysierten Vogelknochen aus einer Höhle, die auf einen Zeitraum von vor etwa 9.000 bis 5.500 Jahren datiert wurden. Bei den gefundenen Arten handelt es sich nicht um Wüstenvögel. Sie sind mit Wäldern, Flüssen, Lagunen und dichter Vegetation verbunden.

Solche Lebensräume gibt es heute auf Fuerteventura nicht mehr.

Die Insel ist mittlerweile trocken, weitgehend karg und verzeichnet weniger als 150 mm Niederschlag pro Jahr. Die Fossilienfunde deuten jedoch darauf hin, dass es in der Vergangenheit stehendes Wasser, Ufervegetation und bewaldete Gebiete gab.

Die Studie stellt fest, dass das Klima einst „wesentlich feuchter war als heute“, und ordnet es in eine umfassendere Phase des frühen Holozäns ein, die als 3–7 °C wärmer als heute gilt.

Mehrere der identifizierten Arten leben heute nicht mehr auf der Insel. Einige kommen auf den Kanarischen Inseln überhaupt nicht mehr vor. Dabei handelt es sich um Vögel, die Baumbedeckung und zuverlässige Wasserstellen benötigen.

Die meisten Knochen stammen von Raubtieren, sodass sie Aufschluss darüber geben, was gejagt wurde, und keine vollständige Bestandsaufnahme des Ökosystems darstellen. Doch das Bild ist eindeutig: Wasserabhängige und mit dem Wald verbundene Arten waren in großer Zahl vertreten.

Vergangenheit: wärmer, feuchter, biologisch vielfältiger.

Gegenwart: kühler, trockener, karge Umwelt.

Diese physischen Beweise widersprechen 1) der Vorstellung, dass die heutigen Bedingungen eine Art optimale oder stabile Ausgangsbasis darstellen, deren Erhaltung große Opfer erfordert, und 2) der Annahme, dass CO₂ der entscheidende Klimafaktor ist, dessen Konzentration sich über das gesamte Holozän (~11.700 Jahre bis zum vorindustriellen Niveau) nur um ~10–20 ppm verändert hat.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-april-cold-australia-koreas?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 21. April 2026:

El Niño – kommt er, oder kommt er nicht? Würfeln…

Die Vorhersagemodelle messen derzeit einem sehr starken, starken, mäßigen oder schwachen bis neutralen El Niño in etwa die gleiche Wahrscheinlichkeit bei.

El Niño ist eines der am intensivsten beobachteten Systeme auf unserem Planeten. Der Wärmegehalt der Ozeane, die Temperaturen, die Passatwinde und die Reaktionen der Atmosphäre werden alle kontinuierlich gemessen.

Dennoch tun sich die Modelle schwer, die verschiedenen Szenarien voneinander abzugrenzen.

Wenn sie die Stärke des nächsten Zyklus‘ nicht vorhersagen können, zieht sich diese Einschränkung auch auf die Zukunft fort.

Javier Vinós betont: „Modellen kann man nicht trauen. Alles, was wir nicht wissen, ist nicht berücksichtigt, und vieles, was wir wissen, ist falsch berücksichtigt. Nur ein Narr würde einem Modell vertrauen, das nicht ordnungsgemäß validiert worden ist.

Die Ergebnisse hier reflektieren dies. Gleichmäßige Wahrscheinlichkeiten über weite Teile des Spektrums. Man kann grob davon ausgehen, dass ein El Niño kommt, aber was seine Stärke angeht – da rät die NOAA nur.

Vielleicht kommt es auch gar nicht dazu! A. d. Übers.

Link: https://bap.navigator.web.de/mail?sid=fa3eba9af76e7313a25d8562b7c8a506939af7782d409313d4fdccb8447763cb73ff11f8a2450c288fe18a31925f766c

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Eine Meldung vom 22. April 2026:

Ozean-„Versauerungist eine Frage des Blickwinkels

Uns wird gesagt, die Ozeane seien mittlerweile „um 30 % saurer“, doch der pH-Wert an der Oberfläche hat sich seit der vorindustriellen Zeit lediglich von etwa 8,2 auf etwa 8,1 verschoben und ist damit nach wie vor deutlich alkalisch (der neutrale Wert liegt bei 7,0).

Der Wert von 30 % ergibt sich aus dem Aufbau der pH-Skala. Da es sich um eine logarithmische Skala handelt, entspricht ein Rückgang um 0,1 einem prozentual größeren Anstieg der Wasserstoffionen-Konzentration. Das ist mathematisch korrekt, bedeutet aber nicht, dass der Ozean sich in Richtung Versauerung bewegt.

In absoluten Zahlen ist die Veränderung gering.

Zudem zeigen paläoklimatische Rekonstruktionen anhand von Bor-Isotopen in maritimen Karbonaten, dass der pH-Wert des Ozeans in der Vergangenheit in Zeiten mit höherem CO₂-Gehalt in der Atmosphäre niedriger war, während die marinen Ökosysteme florierten.

Die Ozeane enthalten etwa 1,3 Milliarden km³ Wasser mit einer durchschnittlichen Tiefe von etwa 3,8 km. Veränderungen an der Oberfläche mischen sich nur langsam in die Tiefsee ein, und die Karbonatchemie wird über lange Zeiträume hinweg gepuffert. Die biologischen Reaktionen sind nicht einheitlich. Einige Arten reagieren empfindlich auf Veränderungen der Karbonatchemie, andere vertragen ein breites Spektrum an Bedingungen, und manche zeigen unter kontrollierten Bedingungen bei erhöhtem CO₂-Gehalt eine verstärkte Kalzifizierung.

Die Daten beschreiben eine moderate Verschiebung innerhalb eines alkalischen Systems. Die Formulierung „30 % saurer“ reflektiert die Mathematik einer logarithmischen Skala, nicht einen Übergang zu sauren Bedingungen.

Darüber hinaus argumentieren einige Forscher, dass der pH-Wert eine intensive Eigenschaft ist, was bedeutet, dass er in einem derart komplexen, nicht im Gleichgewicht befindlichen System nicht gemittelt werden kann. Nach dieser Denkweise ist der viel zitierte „globale Ozean-pH-Wert“ daher eine konstruierte Kennzahl, die für allgemeine Zusammenfassungen nützlich ist, aber sonst wenig Aussagekraft hat.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenlands-rare-late-april-ice-gains?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

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