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Christine COTTON, eine tapfere Streiterin für Recht und Gerechtigkeit am Beispiel der ungenügenden klinischen Studien der Pfizer-“Vakzine” gegen Covid-19

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veröffentlicht am 05.06.2026; Autor: Dr. Helmut Sterz Ich habe Christine nie persönlich getroffen, kannte sie aber von Video-diskussionen und tauschte Mails seit 2023 mit ihr aus. In diesem Jahr hatte siemit ihrem französischen Buch eine aufsehenerregende Anklage veröffentlicht, in der sie schonungslos mit dem verbrecherischen Vorgehen von Pfizer während der klinischen Entwicklung der “Vakzine Comirnaty” […]

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Pharmabranche befürchtet Liefer-Engpässe

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Vorschau ansehen Verpackungen und Rohstoffe werden zur Mangelware: Die Pharmabranche kämpft mit den wirtschaftlichen Folgen der Kriege in der Ukraine und im Iran. Trotz erster Lieferverzögerungen läuft die Produktion in Deutschland zwar noch, doch der Druck auf die Hersteller wächst.
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Pharmakonzerne wollen Investitionen in Deutschland kürzen

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Vorschau ansehen Der US-Pharmakonzern Eli Lilly halbiert seine geplante 2,3-Milliarden-Euro-Investition im rheinland-pfälzischen Alzey. Die neue Fabrik zur Herstellung von Abnehmspritzen wird deshalb deutlich kleiner gebaut als ursprünglich vorgesehen.
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Die WHO-Bilanz 2025: Sparen beim Flugticket, Milliarden für die Agenda

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vereinwir

Ein Blick hinter die Finanzfassade der Weltgesundheitsorganisation

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht im Jahr 2025 von finanziellem Druck, notwendigem Sparen und schwierigen Rahmenbedingungen. Tatsächlich befindet sich die WHO im Umbau. Personal wird reduziert, Reisekosten sinken drastisch und der Wegfall US-amerikanischer Mittel hinterlässt Spuren. Wer jedoch die offiziellen und geprüften Finanzberichte der Organisation genauer studiert, entdeckt ein wesentlich komplexeres Bild als jenes, das öffentliche Verlautbarungen häufig vermitteln.

Hinter der Sprache von Sparmassnahmen und finanzieller Unsicherheit erscheint eine Organisation mit

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Pharma: Boehringer Ingelheim stoppt Milliardeninvestitionen in Deutschland

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Vorschau ansehen 900 Millionen Euro, die eigentlich für hiesige Standorte des Pharma-Konzerns vorgesehen waren, werden nun in anderen Weltregionen investiert. Der Unternehmenschef wählt klare Worte.
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CEPI fördert Ebola-Impfstoffe: 60 Millionen US-Dollar für drei Kandidaten

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Vorschau ansehen Die Impfstoffinitiative CEPI hat dem Pharmaunternehmen Moderna sowie zwei weiteren Forschungsgruppen insgesamt rund 60 Millionen US-Dollar zugesagt. Damit soll die Entwicklung von drei möglichen Impfstoffen gegen den Ebola-Bundibugyo-Stamm beschleunigt werden.
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☐ ☆ ✇ Uncut-News

Aus dem Machtzentrum Washingtons: WHO-System vor historischer Neuordnung

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CFR, Bloomberg und die WHO-Krise: Weshalb ein unscheinbarer Gesundheitsartikel plötzlich geopolitische Sprengkraft entwickelt

Auf den ersten Blick wirkt es wie eine gewöhnliche Analyse zur Zukunft der Weltgesundheitsorganisation. Ein Fachbeitrag über Finanzierungslücken, Reformbedarf und die Herausforderungen internationaler Gesundheitsprogramme. Solche Texte erscheinen regelmäßig und verschwinden meist ebenso schnell wieder aus dem öffentlichen Blickfeld.

Doch dieser Fall ist anders.

Denn der Artikel stammt nicht aus einem unabhängigen Gesundheitsmagazin und auch nicht von langjährigen Kritikern der WHO. Veröffentlicht wurde er auf der Plattform Think Global Health – einem Projekt des Council on Foreign Relations (CFR), das unter anderem von Bloomberg Philanthropies unterstützt wird. Damit kommt die Analyse aus jenem politischen und institutionellen Umfeld, das seit Jahrzehnten zu den einflussreichsten Zentren amerikanischer Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik gehört.

Der Council on Foreign Relations – das Machtzentrum hinter den Kulissen

Der 1921 gegründete Council on Foreign Relations gilt als einer der bedeutendsten außenpolitischen Thinktanks der Vereinigten Staaten. Über Jahrzehnte hinweg waren dort Präsidenten, Außenminister, CIA-Direktoren, Spitzenbanker, Militärstrategen, Medienmanager und Führungskräfte großer Konzerne vertreten.

Kaum eine bedeutende außenpolitische Debatte in Washington findet statt, ohne dass Experten des CFR daran beteiligt sind. Für Befürworter ist der Thinktank ein Forum strategischer Analysen. Kritiker betrachten ihn hingegen als ideologische Schaltzentrale des amerikanischen Establishments und als einen Ort, an dem langfristige politische Leitlinien vorbereitet und diskutiert werden.

Wenn ausgerechnet aus diesem Umfeld nun offen über eine Krise der WHO und einen Umbau globaler Gesundheitsstrukturen gesprochen wird, gewinnt das Thema eine völlig neue Dimension.

Gesundheit ist längst kein rein medizinisches Thema mehr

Spätestens seit der Covid-Pandemie hat sich die Bedeutung von Gesundheitspolitik grundlegend verändert.

Fragen der öffentlichen Gesundheit werden heute nicht mehr ausschließlich unter medizinischen Gesichtspunkten diskutiert. Sie berühren nationale Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität, internationale Mobilität, Lieferketten, digitale Infrastruktur und geopolitische Machtverhältnisse.

Genau deshalb hat der CFR sein Engagement im Bereich Global Health in den vergangenen Jahren massiv ausgeweitet.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Krankheiten oder Gesundheitssysteme. Diskutiert werden globale Krisenreaktionen, Gesundheitsdaten, digitale Infrastrukturen, internationale Überwachungssysteme, Impfstoffstrategien und die Koordination transnationaler Institutionen.

Gesundheit wird zunehmend als strategischer Faktor verstanden. Wer Gesundheitskrisen steuert, beeinflusst gleichzeitig Wirtschaft, Handel, Reisen, Informationsflüsse und politische Entscheidungen.

Die Rolle von Bloomberg Philanthropies

Zusätzliche Brisanz erhält die Diskussion durch die Beteiligung von Bloomberg Philanthropies.

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg investiert seit Jahren Milliarden in internationale Gesundheitsprogramme. Seine Stiftung unterstützt Projekte zur Erfassung von Gesundheitsdaten, zum Aufbau von Sterberegistern, zur Krankheitsüberwachung und zur Digitalisierung nationaler Gesundheitssysteme. Unter Initiativen wie „Data for Health“ entstanden in zahlreichen Ländern neue Datenstrukturen, die Gesundheitsinformationen umfassender und zentralisierter erfassen sollen.

Befürworter sehen darin einen Fortschritt für Gesundheitsplanung und Krisenmanagement. Kritiker warnen dagegen vor einer Entwicklung hin zu immer umfassenderen Datennetzwerken, die langfristig eine globale Gesundheits- und Überwachungsarchitektur schaffen könnten.

Die überraschende Offenheit des Artikels

Gerade vor diesem Hintergrund fällt auf, wie offen die Autoren die Probleme der WHO beschreiben.

Von Finanzierungsengpässen, Stellenabbau, Programmkürzungen und strukturellen Reformen ist die Rede. Die Organisation steht demnach unter erheblichem Druck und muss sich auf tiefgreifende Veränderungen einstellen.

Bemerkenswert ist dabei weniger die Tatsache, dass die WHO mit Problemen kämpft. Bemerkenswert ist, dass dies nun auch innerhalb jener Netzwerke offen ausgesprochen wird, die traditionell als Verfechter stärkerer internationaler Zusammenarbeit gelten. Offenbar wird selbst dort erkannt, dass das bestehende System an seine Grenzen stößt.

Die globale Gesundheitsarchitektur wird neu geordnet

Besondere Aufmerksamkeit verdient ein Begriff, der im Zusammenhang mit der WHO immer häufiger auftaucht: die „Global Health Architecture“.

Gemeint ist damit nicht einfach die Weltgesundheitsorganisation selbst, sondern das gesamte Netzwerk internationaler Akteure, das globale Gesundheitsentscheidungen beeinflusst. Dazu gehören multilaterale Institutionen, internationale Finanzierungsmechanismen, Forschungsnetzwerke, Datenplattformen, Stiftungen, Regierungen und private Organisationen. Der Artikel macht deutlich, dass genau diese Architektur derzeit neu organisiert wird.

Und genau hier beginnt die eigentliche Debatte.

Denn die Frage lautet nicht mehr allein, wie Gesundheitskrisen bekämpft werden sollen. Die entscheidende Frage lautet, wer künftig die Regeln festlegt, nach denen globale Gesundheitskrisen verwaltet werden.

Die Finanzkrise als Symptom eines tieferen Problems

Zwischen den Zeilen beschreibt der Beitrag mehr als nur finanzielle Schwierigkeiten. Er zeichnet das Bild eines Systems, dessen bisherige Stabilität zunehmend brüchig wird.

Mehrere Staaten reduzieren ihre Beiträge. Internationale Organisationen kämpfen mit Finanzierungslücken. Gleichzeitig wächst in vielen Ländern die Skepsis gegenüber zentralisierten globalen Strukturen.

Die Institutionen, die während der Pandemie erheblich an Einfluss gewonnen haben, stehen heute vor der Herausforderung, ihre Rolle neu zu definieren und ihre Legitimität erneut zu begründen.

Die Debatte über Geld ist deshalb nur die sichtbare Oberfläche. Darunter verbirgt sich eine wesentlich größere Auseinandersetzung über Macht, Zuständigkeiten und Kontrolle.

Wer kontrolliert die nächste Generation globaler Gesundheitsstrukturen?

Die eigentliche Brisanz des Artikels liegt daher nicht in den geschilderten Problemen der WHO. Entscheidend ist, dass diese Diskussion nun innerhalb der etablierten Macht- und Einflussnetzwerke geführt wird.

Wenn Plattformen aus dem Umfeld des Council on Foreign Relations und von Bloomberg Philanthropies offen über den Umbau globaler Gesundheitsstrukturen sprechen, deutet dies auf einen Wandel hin, der weit über organisatorische Reformen hinausgeht.

Die Debatte bewegt sich zunehmend weg von der Frage, ob Veränderungen notwendig sind. Sie konzentriert sich auf die Frage, wer die neue Architektur gestalten wird.

Wer definiert künftig die Regeln? Wer kontrolliert die Daten? Wer entscheidet über Prioritäten, Krisenreaktionen und internationale Gesundheitsstandards?

Die Zukunft der WHO ist möglicherweise nur ein Teil einer viel größeren Neuordnung. Was derzeit verhandelt wird, ist nicht allein die Reform einer Organisation, sondern die zukünftige Struktur globaler Gesundheitsgovernance – und damit die Frage, wer in der nächsten großen Gesundheitskrise die Entscheidungen trifft.

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☐ ☆ ✇ TKP

Gekaufte Umfrage: Wie Pharma mit manipulierten „Daten“ die Impf-Reform fast killte

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Eine einzelne, nachweislich manipulierte Umfrage hat das Weiße Haus beinahe dazu gebracht, sämtliche Impfstoff-Sicherheitsreformen bis nach den Midterm-Wahlen auf Eis zu legen. Die Methoden, mit denen dieses „Meinungsbild“ fabriziert wurde, sind ein Lehrstück darüber, wie die Pharmalobby seit Jahrzehnten öffentliche Zustimmung zu ihren Produkten konstruiert – gegen den tatsächlichen Willen der Bevölkerung. Es ist eine Geschichte, [...]

Der Beitrag Gekaufte Umfrage: Wie Pharma mit manipulierten „Daten“ die Impf-Reform fast killte erschien zuerst unter tkp.at.

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☐ ☆ ✇ Uncut-News

China rückt an die Spitze der WHO auf – Kritiker warnen vor noch mehr Einfluss Pekings auf die globale Gesundheitspolitik

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Während die Aufarbeitung der Corona-Jahre weltweit weiterhin ungelöste Fragen hinterlässt, wächst ausgerechnet jetzt der Einfluss Chinas innerhalb der Weltgesundheitsorganisation weiter. Wie internationale Fachmedien berichten, soll China künftig einen Sitz im mächtigen WHO-Exekutivrat erhalten – jenem Gremium, das entscheidenden Einfluss auf die Führung und strategische Ausrichtung der WHO besitzt. (Health Policy Watch)

Der Schritt sorgt international für scharfe Kritik.

Denn genau die WHO stand während der Corona-Krise massiv unter Beschuss, weil ihr vorgeworfen wurde, gegenüber Peking zu lange zu zurückhaltend agiert zu haben. Kritiker werfen der Organisation bis heute vor, chinesische Angaben ungeprüft übernommen und Warnsignale zu spät ernst genommen zu haben.

Nun könnte China noch mehr Einfluss auf jene Institution erhalten, die künftig über Pandemiepolitik, Gesundheitsnotstände und internationale Gesundheitsregeln mitentscheidet.

Der WHO-Exekutivrat: Das Machtzentrum hinter den Kulissen

Der WHO-Exekutivrat macht selten Schlagzeilen — dabei handelt es sich um eines der wichtigsten Machtgremien der globalen Gesundheitspolitik. Das Gremium:

  • beeinflusst die strategische Ausrichtung der WHO,
  • bereitet Entscheidungen der Weltgesundheitsversammlung vor,
  • und spielt eine zentrale Rolle bei der Auswahl künftiger WHO-Generaldirektoren. (Health Policy Watch)

Dass China nun ausgerechnet in einer Zeit wachsender geopolitischer Spannungen stärker in dieses Zentrum aufrückt, alarmiert viele Beobachter.

Die Schatten der Corona-Krise

Die Kritik an der WHO und China reicht zurück bis in die ersten Wochen der COVID-19-Pandemie.

Schon früh wurde der WHO vorgeworfen:

  • zu spät auf Mensch-zu-Mensch-Übertragungen reagiert zu haben,
  • Chinas Informationspolitik nicht ausreichend hinterfragt zu haben,
  • und Taiwan aus politischen Gründen aus wichtigen Diskussionen ausgeschlossen zu haben.

Der frühere japanische Vizepremier Tarō Asō sprach damals sogar provokativ von der „China Health Organization“.

Heute, Jahre später, wächst Pekings Einfluss innerhalb der WHO dennoch weiter.

NO JOKE: 🇨🇳 China, which oppresses 1.5 billion people and gave the world the Coronavirus, has just been elected to the @WHO Executive Board, empowering Xi Jinping to shape global health policy. pic.twitter.com/efpEND7nyP

— UN Watch (@UNWatch) May 26, 2026

Geopolitischer Machtkampf um die WHO

Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der die Vereinigten Staaten ihren Rückzug aus der WHO vollzogen haben und die globale Gesundheitsarchitektur zunehmend zum geopolitischen Schlachtfeld wird.

China positioniert sich dabei zunehmend als Verteidiger multilateraler Institutionen — und nutzt das entstehende Machtvakuum strategisch aus.

Kritiker warnen deshalb:
Je größer der Einfluss autoritärer Staaten in internationalen Organisationen wird, desto stärker könnten globale Institutionen politisiert werden.

Besonders brisant:
Der WHO-Exekutivrat wird künftig auch eine zentrale Rolle bei der Umsetzung neuer Pandemieabkommen und internationaler Gesundheitsregeln spielen. Genau deshalb sehen viele die Entwicklung als weit mehr als nur eine formale Personalie.

„Globale Gesundheit“ oder globale Kontrolle?

Für Kritiker symbolisiert der Aufstieg Chinas innerhalb der WHO eine tiefere Entwicklung:
Internationale Organisationen würden zunehmend von geopolitischen Machtinteressen geprägt, während demokratische Kontrolle und Transparenz immer weiter in den Hintergrund geraten.

Die eigentliche Sorge lautet daher:
Wer kontrolliert künftig jene Institutionen, die im Namen der „globalen Gesundheit“ weltweite Maßnahmen, Notstandsregeln und Einschränkungen legitimieren können?

Und warum wächst der Einfluss Pekings ausgerechnet in jener Organisation weiter, deren Rolle während der Corona-Krise bis heute hochumstritten bleibt?

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☐ ☆ ✇ Report24

Ibogain: Das verbotene Heilmittel gegen Drogensucht?

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Während die westliche Welt Milliarden gegen die Opioidkrise verpulvert, führt ein Wirkstoff seit Jahrzehnten ein Schattendasein: Ibogain. Die psychoaktive Pflanzenverbindung aus Westafrika zeigte in kleinen Studien und Erfahrungsberichten teils erstaunliche Effekte bei schweren Suchterkrankungen. Doch statt groß angelegter Forschungen dominieren Warnungen, regulatorische Mauern und auffälliges Desinteresse.

Die Geschichte beginnt nicht in einem Pharmakonzern und auch nicht in einem Universitätslabor, sondern in der New Yorker Drogenszene der frühen 1960er-Jahre. Der damals 19-jährige Heroinsüchtige Howard Lotsof nahm Ibogain ursprünglich in Erwartung eines psychedelischen Trips ein. Stattdessen berichtete er später, dass nach rund 30 Stunden sowohl die Entzugssymptome als auch das Verlangen nach Heroin verschwunden gewesen seien. Lotsof gab die Substanz daraufhin mehreren heroinabhängigen Bekannten. Laut seinen späteren Aussagen hätten auch diese ähnliche Effekte erlebt.

Das ist eine Geschichte, die vielen Menschen wohl zu phantastisch erscheinen mag. Doch die Substanz, die aus der westafrikanischen Pflanze Tabernanthe iboga stammt, wird traditionell bei spirituellen Ritualen des Bwiti-Kultes in Gabun eingesetzt. Sie gilt dort als Werkzeug für Initiation, Selbsterkenntnis und psychische Grenzerfahrungen. Westliche Forscher begannen später damit, die pharmakologischen Möglichkeiten dieser pflanzlichen Substanz systematisch zu untersuchen.

Dabei zeigte sich, dass Ibogain nicht wie klassische Ersatztherapien funktioniert. Denn während Methadon und andere Ersatzstoffe darauf abzielen, die Abhängigkeit kontrolliert zu verwalten, entstand plötzlich die Behauptung, eine einzige Behandlung könne den Suchtdruck massiv reduzieren oder sogar durchbrechen. Der Wirkstoff greift dabei gleichzeitig in mehrere neurologische Systeme ein, darunter Dopamin-, Serotonin-, Opioid- und NMDA-Rezeptoren. Genau diese Systeme spielen bei Sucht, Belohnung, Gewohnheitsbildung und psychischer Abhängigkeit eine zentrale Rolle. Einige Forscher vermuten deshalb, dass Ibogain gestörte neurologische Muster teilweise „zurücksetzen“ könnte. Bewiesen ist das bislang nicht endgültig, doch die vorhandenen Daten reichen aus, um das Thema zu beleuchten.

Hinzu kommt die intensive psychoaktive Wirkung des Wirkstoffs, die zur Klassifizierung als gefährliche Droge in vielen Ländern führte. Viele Patienten berichten während der stundenlangen Erfahrung von extrem klaren Erinnerungen, emotionaler Konfrontation und einer Art schonungsloser Selbstanalyse. Anders als bei anderen Rauschmitteln steht dabei häufig keine Euphorie im Vordergrund, sondern eine oft belastende psychologische Aufarbeitung. Aber genau darin sehen manche Therapeuten einen möglichen Schlüssel zur Wirkung gegen Abhängigkeiten.

Das Thema ist jedoch gerade in Bezug auf die amerikanische Opioidkrise interessant. Während Pharmaunternehmen mit aggressiv vermarkteten Schmerzmitteln über Jahrzehnte Milliarden verdienten und ganze Gesellschaftsschichten in die Abhängigkeit rutschten, blieb Ibogain weitgehend außerhalb des offiziellen Systems. Zwar existieren kleinere Studien und Beobachtungsdaten mit positiven Ergebnissen bei Opioiden, Alkohol, Kokain und Methamphetamin. Doch große klinische Programme mit milliardenschweren Investitionen blieben aus. Immerhin will kein Pharmakonzern seine Cashcow schlachten.

Die Behörden selbst verweisen auf potentielle Sicherheitsprobleme und die unzureichende Datenlage. Und ja, es gibt gesundheitliche Risiken. Ibogain kann gefährliche Herzrhythmusstörungen auslösen und wurde mit mehreren Todesfällen in Verbindung gebracht, insbesondere bei Patienten mit Vorerkrankungen oder ohne medizinische Überwachung. Die medizinische Anwendung erfordert deshalb EKG-Screenings, eine klinische Betreuung und genaue Dosierungen. Dazu bräuchte es allerdings auch mehr klinische Studien. Eine davon, „Ibogaine Detoxification Transitions Opioid and Cocaine Abusers Between Dependence and Abstinence: Clinical Observations and Treatment Outcomes“ publiziert im Fachjournal Frontiers in Pharmacology – Neuropharmacology, weist jedoch auf interessante Potentiale hin. Ähnlich sieht es bei der unter dem Titel „Ibogaine treatment outcomes for opioid dependence from a twelve-month follow-up observational study“ im „The American Journal of Drug and Alcohol Abuse“ veröffentlichten Arbeit aus.

Das Potential dieser Substanz ist groß. Insbesondere auch deshalb, weil es mittlerweile so viele Suchtkranke weltweit gibt – und unzählige Überdosen sowie Todesfälle dadurch unter Umständen verhindert werden könnten. In der Natur gibt es so viele Pflanzen mit heilenden Wirkungen, die bereits von unseren Vorfahren genutzt wurden. Viel altes Wissen ging zwar zwischenzeitlich verloren, doch dank moderner Geräte lassen sich verschiedene chemische Verbindungen analysieren und unter Umständen auch medizinisch nutzen.

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Ralph Baric beschrieb bereits 2006 synthetische Viren mit künstlichen Fingerabdrücken zur gezielten Täuschung über deren Ursprung.

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Von Jon Fleetwood

„Diese wirkungsvolle Technik bietet dem Bioterroristen die Möglichkeit, einen ‚Sündenbock‘ zu schaffen, indem er eine genetische Signatur hinterlässt, die die Bemühungen zur Aufspürung der wahren Urheber des Verbrechens in die falsche Richtung lenkt“, schreibt Baric.

Eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2006 von Dr. Ralph Baric – dem Virologen der University of North Carolina, der weithin als führender Entwickler chimärer Coronavirus-Genome und von In-silico-Techniken zur Virusassemblierung gilt – beschreibt offen, wie synthetische Virusgenomik genutzt werden könnte, um Viren digital zu erschaffen, die irreführende genetische „Fingerabdrücke“ enthalten, die darauf abzielen, Forscher auf einen falschen geografischen oder evolutionären Ursprung in die Irre zu führen.

Es sollte sich herausstellen, dass der SARS-CoV-2-Erreger der COVID-19-Pandemie genau die drei charakteristischen Spike-Merkmale aufweist, deren Einbau in chimäre SARS-verwandte Coronaviren Baric und seine Mitarbeiter im DARPA/EcoHealth-DEFUSE-Vorschlag von 2018 ausdrücklich vorgeschlagen hatten: eine Furin-Spaltstelle (PRRA) an der S1/S2-Verbindungsstelle, gezielte, auf den Menschen optimierte Mutationen im gesamten Rezeptorbindungsbereich (einschließlich des kritischen Rests Q498) sowie die Substitution durch zwei Proline (V1060P/L1061P) zur Stabilisierung des Spike-Proteins in seiner Präfusionskonformation.

Ebenfalls im Jahr 2018 wurde Baric das US-Patent 9,884,895 B2 für „Verfahren und Zusammensetzungen für chimäre Coronavirus-Spike-Proteine“ erteilt, das proprietäre Techniken für den modularen Domänenaustausch und die nahtlose synthetische Computermontage von Coronavirus-Spikes beansprucht.

Zwölf Jahre zuvor, in genau derselben Veröffentlichung aus dem Jahr 2006, in der erstmals der theoretische Rahmen für solche künstlich hergestellten Viren dargelegt wurde, hatte Baric bereits beschrieben, wie computergestützte Genome gezielt so entworfen werden könnten, dass sie als „Sündenböcke“ dienen und irreführende Sequenzsignaturen tragen, die jede Untersuchung ihres wahren Ursprungs in die falsche Richtung lenken würden.

Die Veröffentlichung aus dem Jahr 2006 mit dem Titel Synthetic Viral Genomics: Risks and Benefits for Science and Society erschien als Teil einer umfassenderen Übersicht über Biodefense und synthetische Biologie, in der die zukünftigen Risiken durch synthetische Genomik, Reverse Genetics und rekombinante Virusentwicklung untersucht wurden.

In einer der auffälligsten Passagen der Arbeit erklärte Baric, dass synthetische Virusgenome absichtlich am Computer (in silico) so konstruiert werden könnten, dass sie den angeblich natürlich zirkulierenden Stämmen aus einer bestimmten Region oder einem bestimmten Zeitraum ähneln, wodurch eine von ihm als „Sündenbock“-Sequenzsignatur bezeichnete Signatur geschaffen würde.

Baric schrieb:

„Synthetische Virusgenome können so gestaltet werden, dass sie mit bestimmten Virusstämmen identisch sind, die an einem bestimmten Ort in einem beliebigen Jahr zirkulierten. Diese leistungsstarke Technik bietet Bioterroristen die Möglichkeit, einen ‚Sündenbock‘ zu schaffen, indem sie eine genetische Signatur hinterlassen, die die Ermittlungen zur Aufspürung der wahren Urheber der Tat in die falsche Richtung lenkt.“

Die Aussage ist von Bedeutung, da sie ausdrücklich beschreibt, dass die Rückverfolgung genomischer Abstammungslinien – eine der wichtigsten Methoden zur Ermittlung des geografischen Ursprungs und der Evolutionsgeschichte von Viren – theoretisch durch synthetisches Genomdesign manipuliert werden könnte.

Das bedeutet, dass nach Barics eigener Beschreibung ein synthetisch zusammengesetztes Virus potenziell so konstruiert werden könnte, dass es auf dem Computerbildschirm so erscheint, als stamme es auf natürliche Weise aus einem anderen Land, einem anderen Ausbruchscluster oder einer anderen evolutionären Abstammungslinie.

Selbst jetzt, Jahre nach der COVID-Pandemie, behaupten führende wissenschaftliche Fachzeitschriften, dass es niemandem gelungen sei, „das Rätsel zu lösen, woher ein Virus stammt, das bis Ende 2022 schätzungsweise mehr als 20 Millionen Menschen getötet und der Weltwirtschaft bis zu 16 Billionen US-Dollar gekostet hat“.

Könnte ausgerechnet der von Ralph Baric 2006 beschriebene „Sündenbock“-Mechanismus – die gezielte Entwicklung synthetischer Viren mit irreführenden genetischen Fingerabdrücken, die dazu dienen, Untersuchungen zum Ursprung in die falsche Richtung zu lenken – erklären, warum die wahre Herkunft von SARS-CoV-2 trotz jahrelanger intensiver internationaler Untersuchungen nach wie vor ungeklärt ist?

Download Baric: Synthetische Virusgenomik, 295 KB ∙ PDF-Datei

In der Veröffentlichung wurde die Entwicklung viraler Genome beschrieben, die angeblich natürlich zirkulierende Stämme nachahmen

Zu Beginn der Veröffentlichung beschrieb Baric, wie synthetische Genomik und Techniken zur nahtlosen Genom-Assemblierung genutzt werden könnten, um Viren direkt aus veröffentlichten Sequenzdatenbanken zu rekonstruieren.

Er schrieb:

„Jedes Virusgenom könnte aus Sequenzdatenbanken synthetisch rekonstruiert werden, vorausgesetzt, die Sequenz ist korrekt.“

Baric erklärte außerdem, dass computergestützte Assemblierungssysteme es ermöglichten, große virale Genome systematisch zu konstruieren und gleichzeitig Hinweise auf den Assemblierungsprozess aus der endgültigen Sequenz zu entfernen.

Die Arbeit beschrieb „No See’m“-Assemblierungsansätze, bei denen künstlich erzeugte Restriktionsstellen, die während der Klonierung verwendet wurden, später aus dem fertigen Genom entfernt werden konnten.

In der Veröffentlichung heißt es:

„No-See’m-Stellen können genutzt werden, um fremde Gene in virale, eukaryotische oder mikrobielle Genome oder Vektoren einzufügen und gleichzeitig alle Spuren der Restriktionsstellen zu entfernen, die bei der rekombinanten DNA-Manipulation verwendet wurden.“

Das bedeutet, dass die bei der In-silico-Konstruktion verwendeten konstruierten Assemblierungsmarker in der endgültigen Genomsequenz nicht unbedingt sichtbar bleiben würden.

Baric erklärte, dass die synthetische Genomik Möglichkeiten biete, die über traditionelle rekombinante DNA-Techniken hinausgingen, da synthetische Genome assembliert werden könnten, ohne die offensichtlichen Klonierungssignaturen beizubehalten, die bei älteren molekularen Engineering-Methoden typischerweise zurückblieben.

In der Veröffentlichung hieß es:

„Rekombinante Viren, die mit klassischen rekombinanten DNA-Techniken erzeugt wurden, tragen die Signatur des im Prozess verwendeten Elternvirus sowie neue Restriktionsstellen, die während des Klonierungsprozesses in das Genom eingebaut wurden. Im Gegensatz dazu können synthetische virale Genome so gestaltet werden, dass sie mit exakten Virusstämmen identisch sind, die an einem bestimmten Ort in einem beliebigen Jahr zirkulieren.“

Dieser Abschnitt ging unmittelbar der „Sündenbock“-Diskussion der Veröffentlichung voraus.

Synthetische DNAs boten „beispiellose Möglichkeiten“ für böswillige Zwecke

Der Artikel stellte die synthetische Genomik zunächst als ein System dar, das in der Lage ist, virale Genome mit bewusst gewählten Sequenzmerkmalen zu konstruieren.

Baric schrieb:

„Synthetische DNAs und systematische Assemblierungsansätze bieten zudem beispiellose Möglichkeiten zur Konstruktion von Genomen beliebiger Sequenz und eröffnen gleichzeitig neue Möglichkeiten für böswillige Zwecke.“

Diese Aussage ist bedeutsam, da sie die synthetische Genomik offen als eine Technologie beschreibt, die beispiellose Möglichkeiten bietet, virale Genome mit maßgeschneiderten Sequenzmerkmalen gezielt zu konstruieren.

Virale Genomsequenzen als geografische „Fingerabdrücke“

Bevor er das „Sündenbock“-Konzept des Artikels vorstellte, erklärte Baric zunächst, dass virale Genomsequenzen als forensische Identifikatoren fungieren, mit denen sich der wahrscheinliche geografische Ursprung bestimmen lässt.

In der Arbeit heißt es:

„Genomsequenzen stellen Fingerabdrücke dar, die eine geografische Kartierung des wahrscheinlichen Ursprungs eines bestimmten Virus ermöglichen.“

Das bedeutet laut der Arbeit, dass Forscher Sequenzsignaturen und Genomvergleiche nutzen, um abzuleiten, wo ein Virus wahrscheinlich entstanden ist und in welcher evolutionären Beziehung es zu anderen Stämmen steht.

Baric stellte dann traditionelle Ansätze der rekombinanten DNA neueren Systemen der synthetischen Genomik gegenüber.

In der Arbeit heißt es:

„Rekombinante Viren, die mit klassischen rekombinanten DNA-Techniken erzeugt wurden, tragen die Signatur des dabei verwendeten Elternvirus sowie neue Restriktionsstellen, die während des Klonierungsprozesses in das Genom eingebaut wurden.“

Das bedeutet, dass ältere rekombinante Verfahren nachweisbare genomische Spuren der Manipulation im Labor hinterlassen könnten, darunter Restriktionsstellen-Signaturen und identifizierbare Spuren des elterlichen Genomgerüsts.

Das Papier stellte dies dann synthetischen Genomik-Ansätzen gegenüber.

Baric schrieb:

„Im Gegensatz dazu können synthetische Virusgenome so gestaltet werden, dass sie mit exakten Virusstämmen identisch sind, die an einem bestimmten Ort in einem beliebigen Jahr zirkulieren.“

Das bedeutet, dass synthetische Assemblierungssysteme theoretisch dazu genutzt werden könnten, Virusgenome zu konstruieren, die speziell so gestaltet sind, dass sie angeblichen natürlich zirkulierenden Stämmen aus einer ausgewählten Region, einem Ausbruch oder einer evolutionären Linie ähneln.

Die „Sündenbock“-Option & Szenarien falscher Zuschreibung

Baric beschrieb dann, was er als „Sündenbock“-Option bezeichnete.

In dem Artikel hieß es:

„Diese leistungsstarke Technik bietet dem Bioterroristen eine ‚Sündenbock‘-Option; sie hinterlässt eine Sequenzsignatur, die die Bemühungen zur Aufspürung der wahren Urheber des Verbrechens in die falsche Richtung lenkt.“

Das bedeutet, dass Baric ausdrücklich beschrieb, wie synthetische Virusgenome theoretisch mit absichtlich irreführenden Sequenzsignaturen konstruiert werden könnten, um die forensische Zuordnung auf eine andere Quelle umzulenken.

Der Artikel spitzte das Szenario dann weiter zu.

Baric schrieb:

„Noch besser: Der Ansatz könnte genutzt werden, um Misstrauen zu schüren und/oder einen offenen Krieg zwischen Nationen auszulösen.“

Die Aussage ist bemerkenswert, da sie offen die geopolitischen Implikationen einer manipulierten genomischen Zuordnung erörtert.

Baric stellte daraufhin ein hypothetisches Szenario vor, das das Maul- und Klauenseuchevirus (FMDV) betraf, und legte dar, wie ein synthetischer Ausbruchsstamm potenziell so gestaltet werden könnte, dass er Viren ähnelt, die mit bestimmten ausländischen Regionen in Verbindung gebracht werden.

Er schrieb:

„Ein einfaches Beispiel könnte die Verwendung des Picornavirus Maul- und Klauenseuchevirus sein, das auf dem nordamerikanischen Kontinent nicht vorkommt, jedoch in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Südamerika endemisch ist.“

Baric erklärte, dass geografisch unterschiedliche FMDV-Stämme einzigartige Sequenzsignaturen enthalten, die es Forschern ermöglichen, den wahrscheinlichen geografischen Ursprung zu bestimmen.

In der Veröffentlichung hieß es:

„Geografisch unterschiedliche FMDV-Stämme enthalten einzigartige Sequenzsignaturen, die eine einfache Bestimmung des Ursprungs ermöglichen.“

Baric beschrieb dann das Szenario einer synthetischen Zuordnung direkt:

„Ein nordamerikanischer Ausbruch eines infektiösen ‚synthetischen‘ FMDV-Virus, das Signatursequenzen enthält, die an Stämme erinnern, die in ausgewählten Ländern des Nahen Ostens oder Asiens gefunden wurden, die von der US-Regierung als Terrorstaaten angesehen werden, würde die sich verschärfenden Spannungen weiter anheizen und könnte einen willkommenen Vorwand für militärische Vergeltungsmaßnahmen liefern.“

Das bedeutet, dass Baric offen die Möglichkeit erörterte, dass synthetische Genomik theoretisch dazu genutzt werden könnte, genetisch irreführende Ausbruchsstämme zu erzeugen, die geopolitische Folgen auslösen oder eine falsche Zuschreibung ermöglichen könnten.

In dem Artikel hieß es außerdem, dass synthetische Rekonstruktionsmethoden es potenziell ermöglichen könnten, infektiöse Virusgenome zusammenzusetzen, ohne direkten Zugang zu physischen Virusbeständen zu benötigen.

Baric schrieb:

„Es ist denkbar, dass ein Bioterrorist Genomabschnitte bei verschiedenen Syntheseeinrichtungen in unterschiedlichen Ländern weltweit bestellen und dann ein infektiöses Genom zusammenstellen könnte, ohne jemals Zugang zum Virus zu haben.“

Artikel beschrieb die Möglichkeiten und Auswirkungen der synthetischen Genomik und der reversen Genetik

Im gesamten Artikel beschrieb Baric wiederholt, dass Fortschritte in der synthetischen Biologie, der reversen Genetik und den Technologien zur Genom-Assemblierung beispiellose Möglichkeiten für die Konstruktion und Modifizierung von Viren schufen.

In der Arbeit hieß es:

„Es gibt Werkzeuge, um Genome gleichzeitig so zu modifizieren, dass Virulenz, Immunogenität, Übertragbarkeit, Wirtsspektrum und Pathogenese erhöht werden.“

In der Arbeit hieß es weiter:

„Die synthetische Biologie erweitert alle Möglichkeiten, die die rekombinante DNA-Forschung bietet. Die Hauptvorteile der synthetischen Genomik gegenüber klassischen Ansätzen der rekombinanten DNA sind Geschwindigkeit und eine Mutagenese-Kapazität, die eine kosteneffiziente Gestaltung des gesamten Genoms ermöglichen.“

In dem Artikel wurden insbesondere folgende Themen behandelt:

  • die synthetische Rekonstruktion von Viren aus Sequenzdatenbanken,
  • die Assemblierung von Coronavirus-Genomen in voller Länge,
  • die Gewinnung von rekombinantem SARS-CoV,
  • nahtlose „No See’m“-Genom-Assemblierungssysteme,
  • die synthetische Rekonstruktion von Spike-Glykoproteinen
  • sowie die Möglichkeit, Viren herzustellen, die absichtlich irreführende genomische Signaturen tragen.

„Humanisierung“ zoonotischer Viren

Barics Artikel erörterte auch die niedrigen Kosten und die hohe Geschwindigkeit synthetischer Konstruktionssysteme.

Baric schrieb:

„Die Projektkosten würden wahrscheinlich unter 50.000 Dollar liegen, einschließlich Synthese, Gewinnung und Verteilung.“

Der Artikel erörterte anschließend weitere technische Möglichkeiten im Zusammenhang mit der Anpassung zoonotischer Viren.

Dem Artikel zufolge:

„Eine weitere Möglichkeit könnte darin bestehen, die Replikationseffizienz durch Optimierung für die menschliche Codonverwendung zu verbessern, was besonders nützlich bei der ‚Humanisierung‘ zoonotischer Viren ist …“

Das bedeutet, dass in der Arbeit offen die Modifizierung von Viren tierischen Ursprungs erörtert wurde, um die Kompatibilität mit menschlichen Zellsystemen zu verbessern.

Auffallend ist, dass das SARS-CoV-2-Virusgenom, das uns Ende 2019 von chinesischen Kooperationspartnern Barics übergeben wurde, genau die an den Menschen angepassten Spike-Merkmale aufwies, die Baric 2006 erörtert hatte: eine Insertion einer Furin-Spaltstelle und Mutationen der Rezeptorbindungsdomäne, die für die Bindung an humanes ACE2 optimiert waren – genau das, was er und seine Mitarbeiter ausdrücklich vorgeschlagen hatten, in chimäre SARS-verwandte Coronaviren im Rahmen des DARPA/EcoHealth-DEFUSE-Vorschlags von 2018 einzubauen.

In der Veröffentlichung von 2006 betonte Baric dann, wie diese synthetischen Systeme ein Genom „innerhalb von Wochen“ zusammenstellen könnten.

In der Veröffentlichung heißt es:

„In beiden Beispielen wären standardmäßige rekombinante DNA-Ansätze schwierig und mühsam, während synthetisch gewonnene Genome innerhalb von Wochen problemlos hergestellt werden könnten.“

Fazit

Ralph Barics Artikel aus dem Jahr 2006 lieferte einen detaillierten Bauplan dafür, wie man digital ein Virus konstruieren kann, das niemals auf seinen wahren Schöpfer zurückverfolgt werden könnte.

Er beschrieb, wie man Viren direkt aus Sequenzdatenbanken rekonstruiert, sie mithilfe von „No See’m“-Techniken, die alle Spuren im Labor verwischen, nahtlos zusammenfügt und sie gezielt mit irreführenden „Sündenbock“-Genomsignaturen versieht, die dazu dienen, jegliche Ursprungsuntersuchung in die falsche Richtung zu lenken.

Im Jahr 2018, genau in dem Jahr, in dem Baric und seine Mitarbeiter im Rahmen des DARPA/EcoHealth-DEFUSE-Projekts vorschlugen, die Furin-Spaltstelle, für den Menschen optimierte RBD-Mutationen und 2P-Stabilisierung in chimäre Coronaviren einzufügen, erhielt Baric zudem das US-Patent 9,884,895 B2 – ein Patent, das proprietäre Methoden für den modularen Domänenaustausch und die nahtlose synthetische Assemblierung von Coronavirus-Spikes beansprucht.

Diese drei manipulierten Merkmale traten erstmals gemeinsam in SARS-CoV-2 auf.

Doch trotz jahrelanger internationaler Untersuchungen bleibt der Ursprung des Virus, das Millionen Menschen tötete und die Weltwirtschaft bis zu 16 Billionen Dollar kostete, offiziell ungeklärt.

Nun steht die Frage im Raum: War das anhaltende „Rätsel“ um die Herkunft von SARS-CoV-2 das vorhersehbare Ergebnis genau jenes Sündenbock-Mechanismus, den Baric 2006 beschrieben hatte?

(Auszug von RSS-Feed)

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Warum kluge Menschen auf die größten Lügen hereinfallen

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Von The Vigilant Fox

Wir lachen darüber, dass Ärzte einst für Zigaretten und Lobotomien geworben haben. Aber eines Tages werden auch künftige Generationen über uns lachen. Worauf verlassen wir uns heute blind?

Die folgenden Informationen basieren auf einem Bericht, der ursprünglich von A Midwestern Doctor veröffentlicht wurde. Wesentliche Details wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit und Wirkung gestrafft und redaktionell überarbeitet. Den Originalbericht finden Sie hier.

In den 1930er bis frühen 1960er Jahren waren die Amerikaner davon überzeugt, dass Rauchen gesund sei.

Ärzte traten stolz in Zigarettenwerbung auf. „Mehr Ärzte rauchen Camels als jede andere Zigarette.“

Der Öffentlichkeit wurde eine klare Botschaft vermittelt: Wenn Ärzte selbst rauchten, wie gefährlich konnte es dann schon sein?

Auf dem Höhepunkt rauchten mehr als 42 % der erwachsenen US-Amerikaner, wobei die Raucherquote bei Männern sogar auf 50–57 % stieg.

Das Geschäft boomte. Doch hinter den Kulissen wussten die Tabakkonzerne bereits, dass Rauchen mit tödlichen Krankheiten in Verbindung stand.

Interne Untersuchungen wiesen schon früh auf die Gefahren hin, doch die Industrie verbrachte Jahre damit, Zweifel zu schüren, Kritiker anzugreifen und die Aufklärung der Öffentlichkeit so lange hinauszuzögern, dass die Maschinerie weiterlaufen konnte.

Dann kam der 11. Januar 1964.

Der US-Gesundheitsminister veröffentlichte den Bericht, der alles veränderte: Rauchen verursacht Lungenkrebs und andere tödliche Krankheiten.

Fast über Nacht begann eine der vertrauenswürdigsten Gesundheitserzählungen Amerikas zu bröckeln.

Und es war nicht die einzige.

In den 1940er- und 1950er-Jahren wurden Lobotomien als revolutionäre Behandlung für psychische Erkrankungen gefeiert. Walter Freeman reiste durch das Land und führte Tausende von „Eispickel“-Eingriffen durch, manchmal in wenigen Minuten, manchmal an Kindern.

Die Technik wurde sogar mit einem Nobelpreis ausgezeichnet.

Jahre später wurde sie allgemein als barbarisch verurteilt, nachdem sie unzählige Patienten dauerhaft geschädigt hatte.

Heute blicken wir ungläubig auf beide Epochen zurück und fragen uns, wie ganze Generationen zu einer Überzeugung gelangen konnten, die sich später als so katastrophal falsch erwies.

Doch der unbequemeren Frage lässt sich schwerer entkommen:

Wie viele medizinische „Gewissheiten“, denen wir heute vertrauen, werden künftige Generationen eines Tages auf dieselbe Weise betrachten?

In the 1930s to the early 60s, Americans were convinced smoking was healthy.

Doctors proudly appeared in cigarette ads. “More doctors smoke Camels than any other cigarette.”

The public was given a clear message: If physicians smoked themselves, how dangerous could it possibly… pic.twitter.com/Ag2AO5pliw

— The Vigilant Fox 🦊 (@VigilantFox) May 20, 2026

Wir haben Tausende von Annahmen, die wir nie hinterfragen.

Die meisten davon sind in Ordnung. Gefährlich sind jedoch die unhinterfragten Annahmen, bei denen das nicht der Fall ist.

Hier geht es darum, wie es tatsächlich aussieht, wenn man die Wahrheit darüber stellt, Recht zu haben.

Auch wenn das bedeutet, etwas öffentlich zu korrigieren, woran man jahrzehntelang geglaubt hat.

Beginnen wir mit einer Geschichte.

Seit Jahrzehnten taucht in Kritiken an der westlichen Medizin eine vielfach wiederholte Erzählung auf:

Dass der Chirurg James Marion Sims im 19. Jahrhundert experimentelle gynäkologische Operationen an versklavten schwarzen Frauen ohne Betäubung durchführte – und sie als Versuchsobjekte benutzte, bevor er dieselben Eingriffe an weißen Frauen unter Betäubung vornahm.

Es fühlte sich offensichtlich, instinktiv falsch an. Die meisten Menschen haben das nie hinterfragt.

Sie reagieren einfach darauf.

Wie sich herausstellt, zeigen die historischen Aufzeichnungen jedoch etwas ganz anderes.

Die von Sims behandelte Erkrankung – die vesikovaginale Fistel – war verheerend und zu jener Zeit unheilbar. Die leidenden Frauen sehnten sich verzweifelt nach Linderung und willigten bereitwillig in die Eingriffe ein.

Äther war brandneu, höchst umstritten und barg echte Risiken. Sims und andere Chirurgen jener Zeit waren nicht der Ansicht, dass die Schmerzen dieser speziellen Operationen diese Risiken rechtfertigten – und wandten denselben Maßstab unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit der Patientin an.

Die Frauen, mit denen er arbeitete, halfen sich gegenseitig bei der Genesung, assistierten bei Operationen und drängten ihn, weiterzumachen, wenn er aufhören wollte. Er würdigte öffentlich seine Schuld ihnen gegenüber. Er operierte auf eigene Kosten.

Die Erzählung, die die meisten Menschen über James Marion Sims kennen, wurde zusammengestellt, um ein politisches Argument zu stützen, und stammt nicht aus den historischen Aufzeichnungen. Und im Jahr 2018 wurde seine Statue in New York City nach massiven Protesten entfernt.

Die ehrliche Frage, die sich daraus ergibt, ist ebenso notwendig wie unangenehm:

Warum war diese Darstellung nie hinterfragt worden?

Sie war emotional so auslösend, dass man sie ungefiltert aufnahm.

Sie bestätigte etwas, woran man ohnehin schon glaubte.

Und sie wurde – jahrzehntelang – wiederholt, ohne dass offensichtliche Versuche unternommen wurden, sie zu überprüfen.

Vielleicht erinnern Sie sich daran, dass Mitte der 1990er Jahre Ketten-E-Mails das Internet überschwemmten.

Fesselnde, schockierende Geschichten – verschickt von jemandem, dem man vertraute –, die darauf ausgelegt waren, weitergeleitet zu werden, bevor man überhaupt darüber nachdachte.

Praktisch jede einzelne davon war nachweislich eine Fälschung.

Aber die Leute haben sie trotzdem weitergeleitet. Denn der emotionale Drang zum Teilen kommt vor dem analytischen Impuls zur Überprüfung.

Genau so waren sie konzipiert.

Die Regel, die sich damals herauskristallisierte, hat bis heute nicht versagt: Wenn die unwahrscheinlichen Ereignisse in einer viralen Geschichte zu perfekt aufeinander abgestimmt sind, ist sie wahrscheinlich eine Fälschung.

Die Handlung von „Die Sims“ folgte diesem Muster.

Sie war emotional so bewegend, dass man ganz darin aufging. Sie bestätigte etwas, woran man ohnehin schon glaubte. Die Konkretheit verlor sich.

Deshalb wurde sie nie hinterfragt. Sie war einfach … da.

Jede soziale Gruppe wendet einen geringeren Beweisstandard auf Erzählungen an, die ihre bestehenden Überzeugungen bestätigen.

Die meisten Menschen sind hervorragend darin, dies bei der anderen Gruppe zu bemerken.

Aber fast niemand unterzieht die eigene Gruppe derselben kritischen Prüfung.

Und genau da liegt unser Fehler.

Die Medizin ist ein besonders markantes Beispiel für dieses Phänomen. Der medizinische Bereich nimmt bereitwillig falsche Narrative auf, die seine vorherrschenden Vorurteile stützen – während er konkurrierende Paradigmen reflexartig unabhängig von ihrer Evidenzbasis ablehnt.

Dies ist kein Phänomen, das nur in der Medizin auftritt. Dort hat es jedoch offensichtlich weitreichendere Folgen als in fast jedem anderen Bereich.

In der Medizin gibt es die Begriffe Sensitivität und Spezifität.

Sensitivität gibt an, wie zuverlässig ein Test das erkennt, wonach er sucht. Spezifität gibt an, wie zuverlässig er falsch-positive Ergebnisse vermeidet.

Jeder diagnostische Test beinhaltet einen Kompromiss zwischen diesen beiden Faktoren. Verbessert man den einen, verschlechtert man in der Regel den anderen.

Die COVID-PCR-Tests wurden auf maximale Sensitivität ausgelegt – um keinen Infektionsfall zu übersehen. Das Ergebnis: so viele falsch-positive Ergebnisse, dass große Teile der Bevölkerung zu dem Schluss kamen, die Tests seien ein Witz.

Sensitivität ohne ausreichende Spezifität erzeugt Rauschen.

Dieser Ansatz geht weit über diagnostische Tests hinaus.

Die Strafjustiz ist ein gutes Beispiel dafür. Legt man den Schwerpunkt auf Sensitivität – also darauf, so viele Straftäter wie möglich zu fassen –, führt dies zu autoritärer Polizeiarbeit und ungerechtfertigten Inhaftierungen. Legt man den Schwerpunkt auf Spezifität – also darauf, Unschuldige vor falschen Anschuldigungen zu schützen –, steigt die Gewaltkriminalität, da weniger Straftäter zur Rechenschaft gezogen werden.

Die politische Polarisierung neigt dazu, jede Seite an einem Ende dieses Spektrums festzunageln, wobei jede Seite hervorragend darin ist, die Kosten der Position der anderen Seite zu erkennen, aber unfähig ist, die Kosten ihrer eigenen Position zu sehen.

Noch interessanter ist jedoch, was dieses Modell darüber aussagt, wie wir die Realität tagtäglich filtern – und warum die meisten von uns kognitive Filter anwenden, für die wir uns eigentlich nie bewusst entschieden haben.

Jeden Tag filtert jeder Mensch unbewusst riesige Mengen an Informationen heraus, während er sich auf das konzentriert, was sein Verstand als wichtig eingestuft hat.

Diese Filterung erfolgt fast nie bewusst. Sie findet unterhalb unserer Bewusstseinsschwelle statt. Und sie kann durchaus von außen manipuliert werden – Marketing und Propaganda funktionieren genau dadurch, dass sie steuern, worauf Sie sich konzentrieren und was Sie ignorieren.

Menschen, die bewusst entscheiden, wie ihr Verstand die Realität filtert – die bewusst abwägen, was sie zulassen und was sie ablehnen –, sind in der Regel deutlich erfolgreicher und glücklicher im Leben.

Das Ziel ist es, einen umfassenden Katalog aller jemals durchgeführten medizinisch relevanten Studien zu DMSO zu erstellen – einer Therapie, zu der es eine enorme, aber weitgehend unterdrückte Forschungsliteratur gibt.

Jede relevante Datenbank. Jeder Suchbegriff. Jedes Ergebnis wurde manuell gefiltert, um zu unterscheiden, was medizinisch relevant war und was nicht.

Und es stellte sich heraus, dass der Umfang dieser Aufgabe mit fast nichts zu vergleichen war, was zuvor in der unabhängigen medizinischen Forschung versucht worden war.

Einige der Datenbanken lieferten Tausende von Ergebnissen. Andere lieferten Hunderttausende.

Allein eine Datei mit chinesischen Studien umfasste 432.960 Wörter und 1.258 Seiten.

Das vollständige Forschungsverzeichnis erstreckt sich über Dutzende von Dateien, von einer Titelstudie aus den 1960er Jahren mit 4.331 Wörtern bis hin zu einer Google-Scholar-Textsuche mit über 100.000 Wörtern. Monate Vollzeitarbeit.

Ein derart umfassender Katalog wird wahrscheinlich nie wieder zusammengestellt werden. Er wurde erstellt, weil die Verpflichtung dazu zu groß war, um sie zu ignorieren.

Und genau so sieht es aus, wenn man bei einer Forschungsfrage tatsächlich eine ausreichende Sensitivität erreicht.

Die meisten veröffentlichten medizinischen Fachartikel? Die kommen nicht einmal annähernd daran heran.

Und dennoch vertrauen fast alle ihnen bedingungslos.

Der richtige Umgang mit der Medizin ist an sich schon ein Problem der Sensitivität und Spezifität.

Die meisten medizinischen Eingriffe verursachen einen gewissen Schaden, manchmal offensichtlich, manchmal subtil.

Doch viele haben die Menschheit grundlegend verändert.

Konventionelle Therapien sind zwar nicht ideal, aber oft die beste verfügbare Option.

Und bei den meisten Erkrankungen gibt es mehrere gangbare Ansätze, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Das Problem ist, dass in der Medizin selten eine ehrliche Diskussion über diese Vor- und Nachteile geführt wird, sodass routinemäßig suboptimale Entscheidungen getroffen werden, oft mit schwerwiegenden Folgen.

Deshalb ist die vorsichtige Standardhaltung so wichtig: Wenn eine Therapie ein echtes Schadenspotenzial birgt, ist es manchmal sicherer, nichts zu tun, als so zu tun, als sei Handeln automatisch besser.

Dieser vorsichtige Ansatz hat tatsächliche Kosten.

Für viele Patienten ist ein langsames Vorgehen nicht kostenlos. Zu langes Warten auf ein Ansprechen der Behandlung kann mehr Schaden anrichten als die beherrschbaren Nebenwirkungen, die sie möglicherweise toleriert hätten.

Aber auch der gegenteilige Fehler kann verheerend sein. Handelt man zu schnell, bekommt ein Protokoll möglicherweise nie die Chance, zu wirken.

Deshalb eignet sich diese Philosophie besser für die nicht-akute Versorgung als für Notfälle.

In der Hochrisikomedizin müssen Ärzte oft Therapien anwenden, die mit einem gewissen Risiko verbunden sind, da die Alternative darin besteht, jemanden sterben zu lassen. Den Ärzten, die in einem Umfeld arbeiten, in dem Risiken ein routinemäßiger Preis für die Rettung von Menschenleben sind, gebührt großer Respekt.

Am schwierigsten – und am folgenreichsten – erweist sich das Sensitivitäts-Spezifitäts-Modell in der Krebsbehandlung, wo die Risiken auf beiden Seiten katastrophale Ausmaße annehmen können.

Krebs ist der Bereich, in dem dieses Dilemma fast unlösbar wird.

Viele konventionelle Therapien sind mit schweren Nebenwirkungen verbunden und nur mäßig wirksam. Andere haben zuvor tödliche Diagnosen überlebensfähig gemacht – allerdings auf Kosten einer enormen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Naturheilverfahren sind manchmal eigenständig wirksam. Und wenn die konventionelle Behandlung verzögert wird, während nach Alternativen gesucht wird, kann die Krankheit so weit fortschreiten, dass sie sich keiner Behandlung mehr unterziehen lässt.

Was ist also der beste Weg nach vorn?

Wenn Zeit vorhanden ist, probieren Sie zuerst natürliche Optionen aus. Suchen Sie nach den zugrunde liegenden auslösenden Ursachen – Östrogendominanz, Mikronährstoffmangel, unbewältigte emotionale Traumata –, die unbedingt angegangen werden müssen, unabhängig davon, für welches Behandlungsprotokoll man sich entscheidet. Setzen Sie standardmäßig auf Naturheilverfahren, die die konventionelle Behandlung unterstützen, anstatt sie zu ersetzen.

UV-Blutbestrahlung eignet sich hervorragend zur Linderung von Nebenwirkungen der Chemotherapie. Und manche Krebspatienten sprechen bemerkenswert gut auf Protokolle mit umfunktionierten Medikamenten wie Ivermectin an.

Ein Beispiel verdeutlicht das Prinzip der Präzision.

Ivermectin kann bei höheren oralen Dosen neurologische Probleme verursachen. In manchen Krebsfällen lässt sich die Notwendigkeit einer hohen oralen Dosierung jedoch umgehen, indem man Ivermectin zu einer Paste vermischt und direkt auf die Haut über dem Tumor aufträgt, wo es häufig viel besser wirkt als jede orale Behandlung.

Und genau das ist der entscheidende Punkt.

Das Medikament hat sich nicht verändert. Die Zielgenauigkeit schon.

Und sobald eine Therapie präziser auf das Problem ausgerichtet ist, können niedrigere Dosen manchmal das erreichen, was eine breitere Dosierung nicht vermag.

Hier ist die Erkenntnis, die alles verändert:

Eine Therapie muss nicht immer stärker sein. Manchmal muss sie einfach nur besser ausgerichtet sein.

Wenn die Behandlung auf das eigentliche Problem ausgerichtet ist, können oft schon geringere Dosen die gewünschte Wirkung erzielen. Deshalb können schwächere Naturheilverfahren manchmal auch in Fällen wirken, in denen eigentlich stärkere Medikamente erforderlich scheinen.

Das Problem mit höheren Dosierungen ist einfach: Sie treffen zwar eher das Ziel, aber auch eher Dinge, die sie gar nicht treffen sollten.

Daher rühren viele Nebenwirkungen her.

Die moderne Medizin löst dies oft, indem sie das Protokoll standardisiert, die gewünschte Wirkung forciert und die Patienten, die schlecht darauf reagieren, als Geschäftskosten akzeptiert.

Und am Ende werden diese Patienten weitgehend vergessen.

Das größte Hindernis dabei ist nicht der Zugang zu Informationen.

Es ist die menschliche Neigung – die uns von Geburt an anerzogen wird –, das Ego auf Kosten der Genauigkeit zu schützen. Lieber im Recht zu bleiben, als noch mehr Recht zu bekommen. Sich auf eine Position festzulegen und sie zu verteidigen – ungeachtet dessen, was neue Beweise nahelegen.

Wir sehen das ständig vor unseren Augen. Aber es fällt uns wahrscheinlich schwer, es klar zu erkennen, wenn wir es selbst tun.

Die Darstellung der Sims öffentlich zu korrigieren, war unangenehm. Aber es wurde trotzdem getan, denn ein Paradigma, das Wahrheit über das Recht haben stellt, erfordert jemanden, der es vorlebt – vor allem, wenn es unangenehm ist.

Eine falsche Darstellung, die jahrzehntelang unhinterfragt wiederholt wurde. Korrigiert. In der Öffentlichkeit. Und schriftlich.

Das ist wichtig.

Hier geht es nicht darum, wie korrupt das Gesundheitssystem ist.

Es geht darum, wie schwer es ist, etwas genau zu wissen, und wie es aussieht, wenn man es trotzdem weiter versucht – auch wenn das bedeutet, sich öffentlich zu korrigieren.

Beides kann wahr sein.

Wahrheit ist in diesem Rahmen kein Ziel, das man erreicht.

Sie ist eine Richtung. Eine Kalibrierung, die man ständig anpasst. Ein Maßstab, den man nie ganz erfüllt, während man sich ihm doch Schritt für Schritt nähert.

Die meisten Menschen, Institutionen, Publikationen und Fachbereiche haben ein erklärtes Bekenntnis zur Genauigkeit und ein unausgesprochenes Bekenntnis dazu, Recht zu haben. In der Kluft zwischen diesen beiden Dingen entsteht der größte Schaden.

Die Korrektur bei „Die Sims“ hätte stillschweigend ignoriert werden können, so wie es bereits seit Jahren der Fall war. Stattdessen wurde darüber berichtet – mit sichtbarer Begründung, namentlicher Nennung des Fehlers und Erläuterung des Mechanismus.

Das ist eine andere Art von Glaubwürdigkeit als die, die dadurch aufrechterhalten wird, dass man niemals einen Fehler zugibt.

Und genau davon brauchen wir mehr, wenn wir die Veränderungen sehen wollen, auf die wir gewartet haben.

(Auszug von RSS-Feed)
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