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Energiezahlen-Auswertung Dürre gab es nur beim Windstrom

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Eine Windkraftanlage steht in Nordrhein-Westfalen – aufgrund der Windflaute konnte sie im April aber nicht besonders viel Strom erzeugen, weswegen Deutschland viel Strom importieren musste.

Endlich wieder Sonne – und auch die Solarstrombetreiber durften sich über das Wetter freuen. Doch eine Entlastung für die Bürger entstand dadurch nicht. Eine Analyse von Rüdiger Stobbe.

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Bayer-Chef kritisiert massiven Standortnachteil für Deutschland

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Vorschau ansehen Bayer-CEO Bill Anderson sieht Deutschland im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck. Hohe Energiekosten, Bürokratie und Lohnnebenkosten seien erhebliche Nachteile für den Wirtschaftsstandort.
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Trump startet 700-Millionen-Dollar-Offensive für Amerikas Kohleindustrie

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Vorschau ansehen US-Präsident Donald Trump kündigt Investitionen von 700 Millionen US-Dollar zur Unterstützung von Kohlekraftwerken, Minen und Exporten an. Die Regierung verspricht niedrigere Energiekosten und mehr Versorgungssicherheit. Umweltgruppen kündigen Widerstand an.
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Deutschland und Österreich drängen auf Einschränkungen bei Ukraine-Flüchtlingen

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Vorschau ansehen Die EU berät über die Zukunft des Schutzstatus für Geflüchtete aus der Ukraine. Deutschland und Österreich fordern, den automatischen Schutz für Männer im wehrfähigen Alter einzuschränken. Kritiker warnen hingegen vor Konflikten mit dem Recht auf Kriegsdienstverweigerung. Eine Entscheidung über die Zeit nach März 2027 wird in den kommenden Monaten erwartet.
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☐ ☆ ✇ Times of Israel

Sara Netanyahu took part in interview of PM’s military secretary candidate — reports

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Sources says premier was not present for PM's wife's conversation with Brig. Gen. Guy Markizeno, and that it was 'not just small talk'

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☐ ☆ ✇ Epoch Times

Verfassungsschutz darf hessische AfD als Verdachtsfall beobachten

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Vorschau ansehen Der hessische Verfassungsschutz darf die AfD im Land weiter als rechtsextremen Verdachtsfall einstufen und beobachten. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden wies eine Klage des Landesverbands ab.
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Patente und Firmenübernahmen: Wie China Innovationen aus Deutschland abzieht

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Vorschau ansehen Der Erwerb deutscher Patente und Unternehmen durch chinesische Akteure sorgt seit Jahren für Diskussionen. Nach Einschätzung des IW-Ökonomen Oliver Koppel verliert Deutschland dadurch wertvolles technologisches Wissen. Angesichts einer nachlassenden Innovationsdynamik könne dies die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zusätzlich schwächen.
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☐ ☆ ✇ Report24

Energiekrise: EU plant Aufweichung der Fiskalregeln – aber nicht im Sinne der Bürger

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Für die Aufrüstung wurden die Fiskalregeln bereits aufgeweicht, jetzt sollen ähnliche Ausnahmen zur Bewältigung der Energiekrise folgen – aber nicht so, wie die EU-Steuerzahler es sich erhoffen, moniert die FPÖ. Denn: Konkrete Entlastungen für die Bevölkerung sieht man in Brüssel kritisch. So steht aktuell die italienische Regierung unter Beschuss, die die eigenen Bürger mit Steuersenkungen auf Kraftstoffe unterstützt.

Die EU-Kommission plant eine weitere Aufweichung der EU-Fiskalregeln. So soll es laut Berichten der Financial Times Mitgliedstaaten künftig erlaubt werden, bis zu 0,3 Prozent des BIP für energiebezogene Maßnahmen auszugeben, ohne dass diese Ausgaben in die Berechnung des Maastricht-Defizits von drei Prozent einfließen. Die Maßnahme soll als temporärer „Energy Buffer“ dienen, um höhere Energiepreise infolge des Nahost-Konflikts abzufedern.

Allerdings zeigt sich in den Prioritäten Brüssels bei der Aufweichung der EU-Fiskalregeln nach Ansicht der FPÖ eine klare politische Schlagseite: Während Investitionen gemäß politischer Agenden wie dem Green Deal begünstigt werden, stoßen direkte Entlastungen für Bürger und Unternehmen auf Widerstand aus Brüssel.

„Es ist schon bemerkenswert, dass die Europäische Kommission die Einhaltung der Maastricht-Kriterien offenbar noch regelmäßig überprüft. Angesichts der zahlreichen Defizite der Haushalte seiner Mitgliedsstaaten hätte man beinahe vergessen können, dass diese Regeln überhaupt noch existieren“, kommentierte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky, die geplante Lockerung.

Dass Brüssel bei solchen Zugeständnissen einen grünen Fokus setzt, ist keineswegs neu. Bereits 2024 wurden die Fiskalregeln reformiert, um den Mitgliedstaaten längere Anpassungszeiträume (bis zu sieben Jahre) zu gewähren, wenn sie Reformen und Investitionen in EU-Prioritäten – insbesondere die grüne Transition, aber auch in die Verteidigung – nachweisen.

„Wenn es um die Menschen geht, pocht Brüssel auf Budgetdisziplin“

Besonders scharf kritisiert die FPÖ, dass die neue fiskalische Flexibilität offenbar vor allem für strukturierte Green-Deal-Investitionen wie den Ausbau von Solar- und Windkraft, Netzen oder Dekarbonisierungsprojekten gelten soll – nicht jedoch für unmittelbare Entlastungen der Bürger. Am Ende wird so womöglich noch mehr Geld ausgegeben, ohne dass die, die das bezahlen müssen, davon konkrete Vorteile hätten.

„Immer noch befremdlich bleibt der Umstand, dass ausgerechnet die EU-Kommission zum Hüter der Haushaltsdisziplin der Mitgliedsstaaten gemacht wurde, denn der Beamtenapparat unter von der Leyen hat für den kommenden EU-Haushalt 2.000 Milliarden Euro veranschlagt und begibt sich wie ein Süchtiger auf die ständige Suche nach neuen EU-Eigenmitteln – der direkten Besteuerung des alltäglichen Lebens der Bürger und der Unternehmer“, so Vilimsky in einer ersten Reaktion auf die für Mittwoch geplante Vorstellung der neuen Ausnahmeregelungen.

Der oberösterreichische Europaabgeordnete Roman Haider, innerhalb der FPÖ-Delegation für die Themen des Europäischen Green Deals zuständig, kritisierte die politische Schlagseite der Maßnahme: „Besonders problematisch ist, dass diese budgetäre Ausnahme ausdrücklich nicht für Maßnahmen gilt, die den Bürgern unmittelbar helfen würden. Weder eine Senkung der Mineralölsteuer noch eine Reduktion der Mehrwertsteuer auf Energie oder andere Entlastungen für Haushalte und Unternehmen sollen darunterfallen. Wenn es um die Menschen geht, pocht Brüssel auf Budgetdisziplin. Geht es um Green Deal-Projekte, werden die Fiskalregeln plötzlich flexibel ausgelegt.“

Vilimsky erkennt darin ein klares Muster: „Bereits vor wenigen Monaten wurden die Defizitregeln gelockert, um zusätzliche Ausgaben für Rüstungsgüter zu ermöglichen. Jetzt sollen weitere Ausnahmen für Green-Deal-Investitionen geschaffen werden. Für niedrigere Energiepreise oder steuerliche Entlastungen der Bevölkerung findet sich hingegen keine vergleichbare Flexibilität. Das zeigt deutlich, wo die Prioritäten in Brüssel liegen.“

Tatsächlich war es die italienische Regierung unter Giorgia Meloni, die zuerst mehr finanzielle Spielräume wegen der gestiegenen Energiepreise forderte. Nachdem Flexibilität für Verteidigungsausgaben gewährt wurde, hielt Meloni es für nicht vermittelbar, dass solche Regeln nicht auch im Sinne der Bevölkerung in der Energiekrise greifen sollten. In Italien wurden Steuern auf Kraftstoffe gesenkt, um die Bürger zu entlasten – doch das sorgt bereits für scharfe Kritik aus Brüssel, denn das wäre „nicht zielgerichtet“. Die EU fordert die Erhaltung von „Sparanreizen“ und toleriert nur befristete, gezielte Vergünstigungen für besonders vulnerable Haushalte und energieintensive Unternehmen. Der gemeine Bürger soll also demnach ruhig deutlich mehr zahlen müssen, denn er soll ja „sparen“.

Gewinne für Shareholder, Schulden für Steuerzahler

Bei dieser Prioritätensetzung stellt sich die Frage, wer tatsächlich von gelockerten Regelungen profitiert. Die Mär von Energiesouveränität durch grüne Investitionen verfängt dabei nicht. Haider und Vilimsky kritisieren: „Die EU will Geld ausgeben lassen, das die Mitgliedsstaaten nicht mehr haben, um Solarpaneele zu fördern, die außerhalb Europas gefertigt werden, oder Batterietechnologien aufzubauen, deren Rohstoffe ebenfalls großteils aus China kommen. Das als strategische Unabhängigkeit zu verkaufen, ist absurd“, so Haider.

Für Vilimsky offenbart die Entwicklung einen grundlegenden Missstand: „Immer dann, wenn Brüssel bestimmte Branchen oder politische Projekte fördern will, werden die Fiskalregeln aufgeweicht. Geht es hingegen um Entlastungen für die Bürger, werden dieselben Regeln als unantastbar dargestellt.“

„Am Ende profitieren von dieser Politik vor allem jene Unternehmen, die an den milliardenschweren Förderprogrammen verdienen. Die Gewinne landen bei den Shareholdern, die Schulden bei den europäischen Steuerzahlern“, so das Fazit von Vilimsky und Haider.

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Vergleichbar mit Ländern: Rechenzentren verschlingen gigantische Mengen an Ressourcen

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Vorschau ansehen Die Basis unserer digitalen Gegenwart - und Zukunft - sind Rechenzentren. Doch sie benötigen enorme Mengen an Ressourcen wie Strom, Wasser oder Fläche. Ein Rechenzentrum in Utah soll doppelt so viel Strom wie der ganze US-Bundesstaat verbrauchen. Auch in Deutschland enstehen daraus zahlreiche Konflikte.
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☐ ☆ ✇ Report24

NRW-Klimainstitut: Industrie soll bei Dunkelflaute abgeregelt werden

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Gerade Nordrhein-Westfalen, einer der wichtigen Industriestandorte Deutschlands, soll dem Klimawahn geopfert werden. Das Wuppertal Institut, welches direkt dem grün geführten Wirtschaftsministerium des Bundeslands unterstellt ist, fordert dazu auf, bei Dunkelflauten einfach die Industrie abzuregeln. Aber die AfD soll eine Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland sein?

Ein Kommentar von Heinz Steiner

In Nordrhein-Westfalen zeigt es sich wieder einmal deutlich, dass im Falle grüner Regierungsbeteiligungen zur Not eben auch die Klimawahnpläne wichtiger sind als die wirtschaftliche Entwicklung. Während man also einerseits davor warnt, dass eine Beteiligung der Alternative für Deutschland (AfD) so schlecht für die Bundesrepublik als Wirtschaftsstandort sei, sind es nämlich gerade die Ökosozialisten der Grünen, die dem Standort tatsächlich schaden.

Das aktuellste Beispiel ist die irrsinnige Empfehlung des Wuppertal Instituts über eine Studie, wonach man bei Dunkelflauten und damit bei einer Unterversorgung mit Strom mangels Wind und Sonne eben die Industrie und notfalls auch private Verbraucher abregeln solle. Dies, bevor man überhaupt daran denkt, Backup-Kraftwerke einspringen zu lassen. Dieses Institut, welches dem Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalens – und damit der Grünen Mona Neubaur (Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes) – unterstellt ist, fordert dies tatsächlich ein. Und zwar in der (bezeichnenderweise von Greenpeace in Auftrag gegebenen) Studie mit dem Titel „Flexibilität statt fossiles Gas“.

Das bisherige Modell einer dauerhaft hohen und gleichmäßigen Stromabnahme durch die Industrie, welche den Netzbetreibern Planungssicherheit verschaffte und den Unternehmen günstigere Tarife, soll nach den Vorschlägen des Instituts ein Ende haben. Denn diese sogenannte „Bandlast“ würde gegenüber der sogenannten „Demand Response“ nämlich „negative Anreize“ setzen. Weil Wind und Sonne nämlich unregelmäßig Strom liefern, müsse sich eben die Wirtschaft anpassen, so die Kernforderung.

Dieser ökosozialistische Wahn, der seit der Ampel-Regierung auch von der Bundesnetzagentur unterstützt wird, stellt jedoch die Industrie unter die Knute des Klimawahns. Anstatt die ohnehin schon Zusatzkosten (auch fürs Nicht-Produzieren) verursachenden Backup-Gaskraftwerke anzuschalten, sollen die Unternehmen eben ihre Produktion herunterfahren. Nun, bei solchen Forderungen müsste man der Industrie wohl lange Winterferien verordnen, weil es in der kalten Jahreszeit eben nicht genügend Strom durch Wind und Sonne gibt. Ausgeglichen werden sollen die wirtschaftlichen Schäden dann durch Subventionen.

Jawohl, der Steuerzahler (also auch die Unternehmen, die tatsächlich noch so masochistisch sind und in Deutschland produzieren) soll also für die finanziellen Schäden aufkommen, welche die Klimawahnsinnigen mit ihren Abregelungsfantasien verursachen. Das sind Ideen, auf die man eigentlich nur kommen kann, wenn man von der Realwirtschaft und der Wirtschaftspolitik absolut keine Ahnung hat, sondern lediglich abstrusen Ideen auf dem Papier folgt. Denn Unternehmen müssen dann produzieren, wenn sie entsprechende Aufträge haben, und auch Liefertermine einhalten.

Doch weil die Abregelung der Wirtschaft im Ernstfall nicht ausreicht, soll die Ausrollung von „Smart Metern“ weiter vorangetrieben werden. Eine Messung der Last jede Viertelstunde soll demnach „zur Steuerung genutzt werden können“. Oder, auf gut Deutsch gesagt: Wenn die Industrie nicht genügend abregelt, wird’s eben auch bei den Privathaushalten dunkel. Und das alles natürlich „fürs Klima“. Wenn der Arbeitsplatz wegen solcher Irrsinnsmaßnahmen wegfällt und die eigene Wohnung im Winter täglich stundenlang ohne Stromversorgung ist, dürfen die Betroffenen dann ganz herzlich allen Wählern der Grünen und deren Steigbügelhaltern an der Macht (also SPD, Union, Linke und FDP) dafür danken. Denn mit der AfD in Regierungsverantwortung wäre ja Deutschland als Wirtschaftsstandort in Gefahr…

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☐ ☆ ✇ Times of Israel

Roman Gofman sworn in as new Mossad chief after lengthy legal process

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At Jerusalem ceremony, Netanyahu says Gofman's mission is to ensure that Iran can no longer pose a threat, vows that Israel will 'help' the Iranian regime fall

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Was kostet Autofahren wirklich? So schneiden Benziner und Plug-in-Hybrid im Vergleich ab

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Vorschau ansehen Steigende Kraftstoffpreise und neue Kaufprämien für Elektrofahrzeuge verändern die Kostenrechnung vieler Autofahrer. Ein Vergleich zweier VW-Golf-Modelle zeigt, wie sich Anschaffungs- und Betriebskosten unterscheiden.
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☐ ☆ ✇ Times of Israel

High Court rejects petitions against Gofman’s appointment as Mossad chief

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In a two-to-one ruling, justices say conduct of PM's military secretary during a 2022 influence campaign cannot be considered an ethical violation

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☐ ☆ ✇ Report24

Roma Pride: Juden sind unerwünscht

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Wie verquer die politischen Ansichten im LGBTQ-Milieu sind, zeigen die jüngsten Ankündigungen der Organisatoren der „Roma Pride“-Parade. Jüdische Gruppen, die sich nicht vom angeblichen „Völkermord in Gaza“ distanzieren, dürfen nicht an der Regenbogenparade teilnehmen.

Wenn es ein Land im Nahen Osten gibt, in dem sich Angehörige der LGBTQ-Gruppen frei bewegen können, ohne Angst vor Verfolgung und Bestrafung zu haben, dann ist dies Israel. Doch anstatt das zu würdigen, stellen sich die Organisatoren der „Roma Pride“-Parade deutlich auf die Seite der Gaza-Moslems, die ihresgleichen wohl am liebsten töten würden.

Zwar gilt im Strafrecht des Gazastreifens eigentlich ein altes Gesetz aus der britischen Mandatszeit (Criminal Code Ordinance von 1936), wonach auf gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen zwischen Männern bis zu 10 Jahre Haft vorgesehen sind, doch in der Praxis gilt dort unter der Hamas die Scharia – und damit die Todesstrafe. Doch den Organisatoren der Regenbogenparade in der italienischen Hauptstadt ist dies egal.

In einer Erklärung auf ihrem offiziellen Facebook-Kanal teilt Roma Pride mit: „Die Teilnahme mit einem Festwagen bei der Roma Pride setzt – völlig unabhängig von der sexuellen Orientierung, Identität, Religion, ethnischen Zugehörigkeit oder Nationalität der Personen an Bord – eine klare und unmissverständliche Verurteilung des vom israelischen Staat verübten Völkermords voraus.“ Zwar unterscheide man sehr wohl zwischen der israelischen Regierung und der jüdischen Gemeinschaft, allerdings werfen die Organisatoren der jüdischen LGBTQ-Gruppe Keshet Italia vor, sich nicht von der Militäraktion der israelischen Streitkräfte im Gazastreifen zu distanzieren. Deshalb dürfe man am 20. Juni bei der Parade nicht mit einem eigenen Wagen mitmachen.

Keshet Italia reagierte laut der Zeitung „Jüdische Allgemeine“ scharf auf den Ausschluss. In einer Erklärung wirft die Organisation der Roma Pride vor, „ihr wahres Gesicht gezeigt“ zu haben. Der einzige Grund für die Ausladung sei ihre jüdische Identität. Bereits im vergangenen Jahr habe es während der Parade offen antisemitische Vorfälle gegeben, die von den Organisatoren weder verurteilt noch thematisiert worden seien. Das damalige Schweigen sei nun, so Keshet Italia, zu aktiver Mitschuld geworden. Zudem habe man immer betont, Mitgefühl für das Leid der palästinensischen Bevölkerung zu haben – doch das reicht den Organisatoren nicht.

Die LGBTQ-Bewegung hat sich dank der links-woken Indoktrinierung in der Vergangenheit immer auf die Seite der Hamas-Terroristen gestellt und Israel desavouiert. Etwas, das weltweit auf Unverständnis gestoßen ist, weil die Moslems nicht gerade als verständnisvoll gelten, wenn es um die Buchstabenmenschen geht. Anders als in Israel oder in den meisten westlich geprägten Ländern, wo man das Privatleben anderer Menschen weitestgehend respektiert.

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☐ ☆ ✇ Report24

Italien: Fünf Afrikaner gruppenvergewaltigten Touristin drei Tage lang

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Für eine 32-jährige Kolumbianerin wurde ein Italienurlaub zum absoluten Horrorerlebnis. Sie wurde entführt und von fünf Afrikanern ganze drei Tage lang unter Drogen gesetzt, mit dem Tode bedroht und gruppenvergewaltigt. Ein effizienter Grenzschutz und eine vernünftige Migrationspolitik hätten dies verhindert.

Das naive Vertrauen wurde einer 32-jährigen Kolumbianerin in der italienischen Hauptstadt Rom zum Verhängnis. Ein Afrikaner bot der Touristin demnach Cannabis an, woraufhin sie ihm folgte und dann zu einem Lieferwagen führte. Dort wurde sie dann von einem anderen Mann entführt, und zu einem Gebäude am östlichen Stadtrand Roms gebracht. In diesem hielten sich den Behördenangaben zufolge mindestens 22 illegale Zuwanderer auf.

Dort wurde die Frau ganze drei Tage lang unter Drogen gesetzt, mit dem Tode bedroht und dabei mehrfach von insgesamt fünf Männern vergewaltigt. Glücklicherweise gelang ihr die Flucht aus dem Gebäude, und sie wurde schlussendlich halbnackt auf einem Gehweg liegend von einem italienischen Autofahrer entdeckt. Dieser brachte sie daraufhin ins Krankenhaus. Die Ärzte entdeckten die Anzeichen einer Vergewaltigung und informierten die Polizei, welche daraufhin eine groß angelegte Fahndung einleitete.

Innerhalb weniger Tage konnten die Carabinieri die Täter aufspüren und festnehmen. Bei ihnen handelte es sich demnach um zwei Gambier im Alter von 29 und 38 Jahren, einen 43-jährigen Mann aus Mali und um zwei Nigerianer im Alter von 29 und 39 Jahren. Männer in einem Alter also, die man schwerlich in die Kategorie „junge Männer“ stecken kann, die oftmals als Ausrede für die deutlich höheren Kriminalitätsraten unter afrikanischen, nahöstlichen und südasiatischen Migranten herhalten muss.

Weiters konnten die Beamten auch den Mann festnehmen, welcher die Touristin vom Restaurant weglockte, sowie den Fahrer des Vans und den Besitzer des Gebäudes, der die illegalen Migranten offensichtlich einfach dort wohnen ließ. Die Einwanderungsabteilung des Polizeipräsidiums und die Kriminalpolizei, welche die Razzia in dem Gebäude gemeinsam durchführten, fanden dabei insgesamt 22 illegale Migranten. Gegen elf von ihnen wurde die Abschiebung angeordnet, woraufhin man sie in Abschiebezentren brachte.

Dieser brutale Übergriff hätte verhindert werden können, wenn die Europäische Union den Schutz der Außengrenzen ernst nehmen würde. Denn während Touristen, wie die 32-jährige Kolumbianerin, für ihr Schengen-Visum Unmengen an Auflagen erfüllen müssen, reisen die illegalen Migranten einfach so ein. Oftmals ohne überhaupt irgendwelche Ausweispapiere zu haben.

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Selbst EU-Kommissare sind von Stromer-Dienstwagen genervt

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Während die Klimawahn-Politiker in Brüssel uns allen ab 2035 neue Autos mit Verbrennungsmotor verbieten wollen, sind sie selbst mit den elektrischen Dienstfahrzeugen unzufrieden. Vor allem Ladezeiten und Reichweitenprobleme werden kritisiert. Die grün-globalistische Ideologie trifft auf die harte Realität.

Rund um den Erdball hat kaum eine Regierung ein Verbrenner-Verbot für die Zukunft festgeschrieben. Die von Klimafanatikern dominierte Europäische Union ist hierbei die Ausnahme. Bereits in wenigen Jahren, ab 2035, sollen keine Neuwagen mit Benzin-, Diesel, Hybrid- oder Gasantrieb mehr zugelassen werden dürfen. Lediglich Stromer und Wasserstoffautos sind dann erlaubt. Bei den Dienstwagen gilt bereits ab 2030 der Elektrifizierungszwang.

Doch wie praxisuntauglich die Stromer sind, erleben die EU-Spitzenpolitiker am eigenen Leib. Wie das Magazin Politico berichtet, beschweren sich die EU-Kommissare über die bis zu einer halben Stunde dauernden Zwischenstopps in Luxemburg, wenn sie von Brüssel nach Straßburg fahren müssen. Denn ohne nachzuladen, wird es nichts mit dem rund 440 Kilometer langen Trip. Statt rund fünf Stunden auf der Straße werden es dann etwa fünfeinhalb.

Derzeit sind rund 80 Prozent der insgesamt 128 Fahrzeuge umfassenden Flotte der Europäischen Kommission (wozu brauchen 28 Kommissare, inklusive Ursula von der Leyens, eigentlich so viele Dienstwagen?) Stromer. Die verbliebenen Verbrenner sollen bis spätestens nächstes Jahr ausgetauscht werden. Zudem darf man davon ausgehen, dass die EU-Spitzenpolitiker auf eine rasche Ersetzung der aktuellen Dienstwagenflotte drängt, um sich neue Luxuskarossen von BMW, Mercedes oder Tesla zu gönnen, die bereits mehr als 700 Kilometer Reichweite haben. Natürlich komplett von den europäischen Steuerzahlern bezahlt, die sich solche Modelle nicht einmal ansatzweise leisten könnten.

Die EU-Kommissare erleben derzeit am eigenen Leib, wie unausgereift diese Technologie immer noch ist und wie praxisfern eine komplette Elektrifizierung des Verkehrs sein wird. Es ist allerdings bezeichnend, dass selbst die eigenen Probleme mit den Stromern nicht einmal ansatzweise zu einem Umdenken führen. Dennoch will man den Menschen in der Europäischen Union diese Fahrzeuge mit aller Gewalt aufzwingen.

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☐ ☆ ✇ Report24

Energiehunger: Rechenzentren und KI werden zu globalen Stromfressern

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Die digitale Infrastruktur avanciert zusehends zu einem der dynamischsten Treiber der globalen Stromnachfrage. Rechenzentren, die Grundlage von Cloud-Diensten, Streaming und vor allem Künstlicher Intelligenz, wachsen nicht nur in ihrer Anzahl, sondern auch in ihrer Leistungsdichte. Das hat auch Auswirkungen auf die Elektrizitätswirtschaft.

Unsere moderne Welt wäre ohne den Einsatz von Computern und anderen elektronischen Geräten gar nicht denkbar. Doch diese Technologisierung hat auch ihren Preis. Weltweit entstehen immer mehr Rechen- und Datenzentren, die auch entsprechend viel Strom verbrauchen. In Zeiten, in denen die Politik sich im Rahmen des allgemeinen Klimawahns jedoch von verlässlichen konventionellen Kraftwerken verabschieden will, ist dies ein Problem. Denn die vom Wetter abhängigen Wind- und Solarkraftwerke können eine stabile und verlässliche Versorgung mit Strom nicht gewährleisten.

Rechenzentren verbrauchen heute weltweit etwa 1,5 Prozent des gesamten Stroms, was rund 415 Terawattstunden pro Jahr entspricht. Das mag nach einem verhältnismäßig geringen Anteil aussehen, doch dieser Stromkonsum ist global sehr ungleich verteilt. In den Vereinigten Staaten liegt der Anteil Schätzungen zufolge bereits bei rund 4 bis 5 Prozent des nationalen Stromverbrauchs, mit deutlich höheren Werten in einzelnen Clustern wie Virginia oder Texas. Angesichts dessen, dass die Vereinigten Staaten gerade in Sachen Datenverarbeitung und Künstlicher Intelligenz weltweit Spitzenpositionen belegen, ist dies keine Überraschung.

Europa liegt deutlich darunter, typischerweise im Bereich von etwa 2 bis 3 Prozent, während Länder mit starker Datenzentrumsdichte wie Irland bereits sehr hohe lokale Belastungen erreichen. In Asien ist beispielsweise Singapur ein solcher Hotspot. Wie man sieht, ist hierbei nicht der globale Durchschnitt von Bedeutung, sondern vielmehr die extreme lokale Verdichtung. Insbesondere auch deshalb, weil solche Rechenzentren Unmengen an Strom verbrauchen und daher auch leistungsstarke Stromnetze mit stabiler Versorgung benötigen.

Der entscheidende Wendepunkt ist hierbei der Aufstieg der Künstlichen Intelligenz. Während klassische Cloud- und Internetdienste die Nachfrage über Jahre stetig, aber eher moderat erhöht haben, sorgt der KI-Boom für eine neue Größenordnung des Wachstums. Besonders das Training großer Modelle und der permanente Betrieb sogenannter Inferenzsysteme treiben den Energiebedarf deutlich nach oben.

Die Internationale Energieagentur erwartet deshalb, dass sich der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren bis 2030 auf rund 900 bis 1.000 Terawattstunden mehr als verdoppeln wird. Damit würde der Sektor in eine Größenordnung vorstoßen, die mit dem heutigen Stromverbrauch ganzer Industrieländer vergleichbar ist. Der größte Teil dieses Zuwachses entfällt dabei auf die Vereinigten Staaten und China, wo sich auch die wichtigsten KI-Infrastrukturen konzentrieren. Europa, welches sich lieber mit Klimawahn-Ideen beschäftigt und die Strompreise damit ohnehin schon in die Höhe treibt, spielt hierbei eine eher untergeordnete Rolle.

Während man also den Bürgern jahrzehntelang eintrichterte, sie müssten „Energie sparen“ und ihre Glühbirnen gefälligst durch das kalte Licht von Energiesparlampen und LEDs ersetzen, entsteht eine neue Weltordnung, in der die Elektrizität das Nonplusultra darstellt. Vom Stromer statt dem Verbrenner für den Otto Normalverbraucher bis hin zu den neuen Rechenzentren im Gigawatt-Bereich für die Wirtschaft. Doch die wachsende Nachfrage hat ihren Preis – denn mit dem steigenden Verbrauch von Strom (und dem dafür notwendigen Netzausbau) gehen auch die Strompreise nach oben.

Die Internationale Energieagentur weist darauf hin, dass Rechenzentren in den USA bereits für einen erheblichen Teil des zusätzlichen Strombedarfs verantwortlich sind und in den kommenden Jahren zu einem der Haupttreiber des Nachfragewachstums werden. Damit verschiebt sich die Energiepolitik zunehmend in Richtung eines Zielkonflikts zwischen Digitalwirtschaft, Versorgungssicherheit und Strompreisentwicklung. Der Fokus der Politik auf Wind und Sonne zur Stromerzeugung beißt sich hierbei definitiv mit dem tatsächlichen Bedarf.

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Energiewende doch erfolgreich? Deutschland im ersten Quartal 2026 wieder Nettostromexporteur

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Sie nutzen jeden Strohhalm: Spiegel, Zeit und andere Organe feiern, daß Deutschland im ersten Quartal 2026 wieder Nettostromexporteur war.

Der Spiegel textet:

Vor allem Windenergie: Deutschland erstmals seit 2023 wieder Strom-Nettoexporteur. Deutschland hat im ersten Quartal wieder mehr Strom ins Ausland verkauft. Und erneuerbare Energien spielen dabei eine große Rolle.

In der EIKE-Redaktionskonferenz fiel gerade der Satz „Fakten spielen beim Klima keine Rolle“. Ja – geht es um Geld & Macht, wird gelogen und gedreht – und die Berufs-Herolde verteidigen ihr Programm bis zur Grenze des Grotesken. Diese Abbildung zeigt klar, was in der Realität tatsächlich geschieht:

Die lila Balken zeigen den grenzüberschreitenden Stromhandel, negative Werte bedeuten, daß Deutschland Strom exportierte. (Vor der Abschaltung der Kernkraftwerke exportierte Deutschland regelmäßig große Strommengen.)
Die kleinen negativen lila Balken rechts in den ersten drei Monaten von 2026 werden vom Spiegel als Beweis der gelingenden Energiewende gefeiert.

Die Windstrommenge (blaßgrün) war aktuell hoch, aber niedriger als in vielen Monaten vergangener Jahre.
Das ganze Bild: Verstromtes Gas (orange) lag mit 11,4 TWh im Januar auf zweithöchstem Wert aller Zeiten, nur der Januar 2017 war höher.

Nachhaltig war das Ganze auch nicht: Im April und Mai sind wir wieder Stromimporteur.

Der Beitrag Energiewende doch erfolgreich? Deutschland im ersten Quartal 2026 wieder Nettostromexporteur erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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☐ ☆ ✇ Report24

Windkraft & Subventionen: Länder-Energieminister frönen dem Klimakult

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Die 16 Energieminister der Bundesländer trafen sich auf Norderney, um ihren Klimakult-Vorstellungen zu frönen. Anstelle von Realismus und Fakten dominierte auf der Konferenz das gängige Narrativ der angeblichen Klimakatastrophe, der man mit „grünen“ Energien entgegenwirken wolle. Die echten Probleme interessierten wohl niemanden.

In Sachen Klima- und Energiepolitik scheint es in Deutschland innerhalb der Gruppe der Brandmauerparteien kaum Dissens zu geben. Auch wenn der Weltklimarat die globale Klimaapokalypse quasi vorerst auf Eis gelegt hat, scheint dies bei den Politikern noch nicht angekommen zu sein. Denn die 16 Energieminister der Länder bleiben stramm auf Kurs, die Stromversorgung Deutschlands noch stärker den Wetterlaunen auszusetzen. Dafür sollen weiterhin Unsummen an staatlichen Subventionen fließen, auch wenn man sich im Bund mittlerweile zusehends dagegen sträubt.

Laut einem Bericht von „Tichys Einblick“ betonte der Vorsitzende der Konferenz, der niedersächsische grüne Umweltminister Christian Meyer, dass die Länder „bei der Energiewende auf Kurs in Richtung Unabhängigkeit mit heimischen Energien, Speichern und Netzausbau“ bleiben würden. Dabei kündigten vor allem die grünen Landespolitiker – wie Schleswig-Holsteins Energieminister Tobias Goldschmidt – mehr Widerstand gegen die Bundesregierung und insbesondere gegen die Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU) an. Man sei dem Bund gegenüber „sehr deutlich geworden“.

Seitens der Länder befürchtet man nämlich, dass Reiche die Förderung der Windenergie einstellen könnte. Entsprechende Einschnitte in Sachen Solarstromeinspeisung gab es ja bereits. Da der Bund gerade beim Ausbau der Stromnetze auf die Kooperation der Bundesländer angewiesen ist, wollen diese den Druck über den Bundesrat erhöhen. Man könnte auch sagen: Man mag die Grünen zwar aus der Bundesregierung gewählt haben, doch dank ihrer Regierungsbeteiligungen in den Ländern haben sie noch einen großen Einfluss auf die Bundespolitik. Immerhin 6 der 16 Minister kommen von den Grünen, 7 von der ebenfalls stark grünisierten SPD. Jeweils einer von CDU, BSW und FW.

Übrigens: Während Vertreter der konventionellen Energiewirtschaft offensichtlich unerwünscht waren, saßen zig Vertreter des Klimakultes (darunter Robert Habeck und Luisa Neubauer, sowie AGORA-Leute, DUH-Vertreter usw.) mit am Tisch. Immerhin sollte ja auch niemand auf die dumme Idee kommen, diese Irrsinnspolitik infragezustellen. Wen interessieren schon Themen wie Versorgungssicherheit, niedrige Energiepreise, Deindustrialisierung und dergleichen? Stattdessen geben die Klimawahn-Lobbyisten den Ton an. Doch wer weiß, wie lange dieses Spiel noch so weitergeht. Denn wenn im Osten die ersten Länder eine AfD-Regierung erhalten, verschieben sich die Mehrheitsverhältnisse doch auch ein wenig. Und vielleicht kehrt dann langsam auch etwas mehr Vernunft in Sachen Energiepolitik ein.

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☐ ☆ ✇ Fox News

Pope Leo warns AI risks becoming tool of 'domination, exclusion and death' in new encyclical

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Pope Leo unveiled the Vatican’s new encyclical, "Magnifica Humanitas," warning that artificial intelligence risks becoming a tool of "domination, exclusion and death" unless governments and institutions place moral limits on the rapidly developing technology.

The Vatican is formally entering the global debate over artificial intelligence as governments and tech companies race to develop increasingly powerful AI systems with limited international regulation.

The pontiff invoked Pope Leo XIII’s 1891 encyclical "Rerum Novarum," which addressed worker exploitation during the Industrial Revolution, arguing that AI represents a similarly transformative moment threatening human dignity.

"Today we find ourselves facing a transformation of similar magnitude, with perhaps even greater consequences," the Pope said.

UN REVISITS 'KILLER ROBOT' REGULATIONS AS CONCERNS ABOUT AI-CONTROLLED WEAPONS GROW

The pope warned about increasingly autonomous weapons systems that are beyond meaningful human control. He also said AI systems could block access to healthcare, employment and security because of biased data. He compared AI governance to nuclear arms control.

"Like nuclear energy, it must be at the service of all and of the common good," he said.

AI layoffs may be backfiring on companies

The pope said disarming AI alone is not enough and called on governments and institutions to "build" systems rooted in trust and human dignity. Recalling devastating floods in Peru, he said rebuilding means restoring trust and hope.

WHY A CLASSICAL EDUCATION MAY BE THE KEY TO HUMANITY’S FUTURE IN THE AI ERA

The pope also laid out the church’s broader argument about humanity and technology.

"The person bears within him- or herself a freedom, an interiority and a vocation to love and worship that no machine can replace," he said.

The Vatican is attempting to insert moral theology into a largely secular technological arms race.

"Stay awake," the pope urged, warning humanity not to surrender moral judgment to machines.

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☐ ☆ ✇ Opposition24

Strommasten bei München brennen: Staatsschutz ermittelt nach Ausfall in Ismaning

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Vorschau ansehen Nach Bränden an zwei Strommasten bei Garching kam es in Teilen Ismanings zu einem kurzzeitigen Stromausfall. Der Staatsschutz ermittelt wegen Verdachts auf Brandstiftung.
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☐ ☆ ✇ TKP

Neue Studie zeigt dramatischen Anstieg der Zecken-bedingten Fleischallergie – Ergebnis von Biowaffenforschung?

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Es ist eine Epidemie, die sich im Schatten vollzieht. Gesundheitsbehörden versuchen wie üblich den „Klimawandel“ für die Ausbreitung von Zecken verantwortlich zu machen. Doch zeigen neue klinische Daten ein anderes Bild. Das Alpha-Gal-Syndrom – jene durch Zeckenbisse übertragene Allergie, die Menschen den Verzehr von rotem Fleisch, Schweinefleisch und teils sogar von Milchprodukten zur lebensgefährlichen Gratwanderung [...]

Der Beitrag Neue Studie zeigt dramatischen Anstieg der Zecken-bedingten Fleischallergie – Ergebnis von Biowaffenforschung? erschien zuerst unter tkp.at.

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☐ ☆ ✇ Report24

Druck in der Gastronomie war zu groß: Impfung zerstörte seinen Lebenstraum

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Die Gastronomie hatte in den Corona-Jahren massiv zu kämpfen. Georgios Tziaras‘ Lebenstraum waren die Übernahme des elterlichen Restaurants und ein Michelin-Stern – daher ließ er sich wegen des massiven Drucks gegen seine Überzeugung impfen. Zweimal ging es gut, auf den dritten Stich folgte der Kollaps. Georgios kämpft aber weiter. Gegenüber Johannes Clasen vom MWGFD schildert er seine Geschichte.

Der folgende Artikel von Elisabeth Maria erschien zuerst beim MWGFD:

Johannes Clasen im Gespräch mit dem griechischen Gastwirt Georgios Tziaras – eine Geschichte über einen Traum, der kurz vor seiner Erfüllung zerbrach, und über einen Mann, der trotz schwerer Krankheit weiterkämpft.

Ein Leben für die Küche – und ein Traum vom Stern

Georgios Tziaras stand sein ganzes Leben lang in der Küche. In Kiel geboren, in Deutschland aufgewachsen, lebt er seit 1988 in Bingen am Rhein. Gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Frau führt er ein griechisches Restaurant – ein Familienbetrieb, in dem er nicht nur mitarbeitet, sondern seine Leidenschaft gefunden hat.

Er ist gelernter Koch, hat sich im eigenen Restaurant zum Spitzenkoch entwickelt. Der nächste Schritt war längst geplant: die Übernahme des elterlichen Betriebs, der Meistertitel, der große Durchbruch.

„So war der Plan.“

Alles deutete darauf hin, dass dieser Plan aufgehen würde. Das Restaurant war auf dem Weg nach oben, die Anerkennung wuchs – sogar ein Michelin-Stern stand in greifbarer Nähe. Heute ist davon nur noch ein schmerzhafter Gedanke geblieben.

Der Moment, der alles veränderte

Die Entscheidung zur Impfung fiel nicht aus Überzeugung, sondern aus Druck.

„Um die Wahrheit zu sagen, […] wir waren mehr oder weniger damals in der Gastronomie gezwungen.“

Er erinnert sich an eine bedrückende Situation, an den massiven Druck seitens eines Behördenmitarbeiters, der ihn im Restaurant aufsuchte:

„Geh und lass dich impfen, sonst […] . […] Das war das, was der gesagt hat.“

Georgios selbst hatte keine Angst vor Corona und wollte sich daher eigentlich nicht impfen lassen.

„Aber der Zwang war so groß, dass es keine andere Möglichkeit gab.“

Nach den ersten beiden Impfungen arbeitete er weiter, erkrankte dann an Corona. Doch er erholte sich komplett und konnte wieder

„gut arbeiten. […] Ich war wieder am Start gewesen, um Gas zu geben.“

Dann kam die dritte Impfung. Eigentlich wollte er sich beim Hausarzt nur ein Rezept für Blutdruckmedikamente holen, doch der Arzt empfahl trotz Georgios‘ Bedenken dringend den Booster. Er wolle ihm das Leben retten, so die Aussage des Mediziners, da er doch vor über 20 Jahren eine Herzmuskelentzündung gehabt habe.

Wenige Minuten nach der Impfung brach Georgios zusammen:

„Keine Viertelstunde später […] bin ich im Betrieb zusammengeklappt. […] In der Küche zusammengeklappt vor meinen ganzen Arbeitskollegen.“

Ein Moment, der sein ganzes Leben verändern sollte.

Ein Körper, der nicht mehr funktioniert

Was folgte, ist ein körperlicher Zusammenbruch: tagelanges hohes Fieber, Herzrasen, Blutdruckentgleisungen, Schmerzen, völlige Erschöpfung. Bis heute leidet er an chronischer Fatigue, ME/CFS, mitteldepressiven Störungen, einem stark angegriffenen zentralen Nervensystem.

Aus einem leistungsstarken Spitzenkoch wurde ein Mensch, der seinen Alltag bis heute kaum noch bewältigen kann.

„Es besteht keine Kraft, es besteht keine Möglichkeit […] kleine Aufgaben zu erledigen.“

Selbst Gespräche wie dieses sind für ihn eine große Belastung, sodass er danach

„einfach nur bettlägerig liegt.“

Ein Versuch, in die Küche zurückzukehren, scheiterte nach wenigen Minuten:

„Nach 20 Minuten nicht mal, hat alles nachgelassen.“

Er litt an Schwindel und Übelkeit,

„man ist wie am Zusammenbruch, man hält sich nur fest an den Küchenablagen, anstatt dazustehen und seine Arbeit machen zu können.“

In diesen Situationen bleibt ihm nur noch der Rückzug:

„Das ist dann der Punkt […] wo ich dann die Flucht ins Bett suche.“

Sein größter Wunsch ist einfach – und gleichzeitig unerreichbar geworden: wieder im eigenen Restaurant zu arbeiten.

„Es besteht keine Möglichkeit, leider.“

Wenn selbst Schlaf keine Erholung mehr bringt

Die Krankheit nimmt ihm nicht nur die Arbeit, sondern auch jede Regeneration.

„Man ruht sich nicht aus bei dieser Krankheit, das ist die Wahrheit.“

Selbst nach stundenlangem Schlaf bleibt die Erschöpfung:

„Der Körper schläft in Wirklichkeit nicht, weil […] einer der Nerven der zentralen Nervensysteme, in diesem Fall der Sympathikus, […] der ist ja gestört […] und der ist dann nur auf […] Flucht eingestellt oder […] Kampf.“

Erholung sei für ihn daher nicht möglich.

Ein normales Leben kann Georgios nicht mehr führen. Jeder Tag ist begrenzt auf wenige Stunden Energie – wenn überhaupt.

„Es ist, […] als ob alle Wege gesperrt sind.“

Abhängigkeit statt Selbstständigkeit

Besonders schwer wiegt für ihn der Verlust seiner Selbstständigkeit.

Die Bürokratie, die Anträge, die medizinischen Unterlagen, der „juristische Weg“ – all das kann er nicht mehr allein bewältigen und ist auf die Hilfe seiner Eltern und seiner Frau angewiesen. Ohne seine Familie

„hätte ich das vielleicht alleine erst gar nicht geschafft.“

Die Menge an Dokumenten überfordert ihn. Gleichzeitig wächst seine Angst um die Zukunft.

Der Kampf um die richtige Codierung

Zu der körperlichen Belastung kommt ein weiterer Kampf – der um Anerkennung als Impfgeschädigter. Georgios ist überzeugt, an Post-Vac zu leiden. Doch in den Reha-Berichten wird in den ICD-Codierungen immer wieder etwas anderes festgehalten: Post-Covid.

„Diesen Krieg mach ich leider mit durch und der tut mich auch sehr sehr beanspruchen.“

Er fühlt sich seitens der Ärzte nicht gehört, nicht ernst genommen:

„Die kommen mir vor, als versuchen sie den ganzen Fall zu verschleiern und mir nicht die ICD 12.9 Nummer rauszugeben, […] dass da nach der Impfung […] es […] passiert ist.“

Auch sein Hausarzt äußert sich nicht:

„Er will am liebsten schweigen darüber.“

Doch Georgios kämpft weiter – um die Wahrheit in seinen Unterlagen:

„Ich kämpfe um eine Anerkennung, um die Wahrheit, in diesem Dokumentenchaos.“

Denn für ihn ist klar:

„Die Wahrheit ist in diesem Fall: Jawohl, Post Vac und nein, kein Post Covid.“

Zwischen Hoffnung und Verzweiflung

Reha-Maßnahmen, die ihm verordnet wurden, haben nicht geholfen – im Gegenteil. Die zweite Reha verschlechterte seinen Zustand sogar, da sie ihn körperlich überforderte:

„Ich glaub, ich bin hier falsch“,

war sein Eindruck, als er die Liste der zu absolvierenden Anwendungen sah. Auch Medikamente haben ihm nicht geholfen:

„Gar nichts. […] Nichts hilft.“

Was bleibt, ist ein langer, unsicherer Weg – medizinisch und juristisch.

Und trotzdem: Georgios gibt nicht auf. Er will, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Dafür kämpft er mit all der Kraft, die ihm noch geblieben ist.

Ein Traum, der geblieben ist

Das Restaurant läuft weiter – getragen von seiner Familie. Die Gäste wissen, was passiert ist.

„Ja, die wissen es alle.“

Und irgendwo ist er noch da, sein Traum vom Michelin-Stern. Das ist sein Ziel. Doch gleichzeitig beschreibt er, was er verloren hat: Denn er spürt, dass ihm der Boden „unter den Füßen weggeschmettert“ wird. Denn Hilfe sieht er „von nirgendwoher.“

„Ich habe den Kampf noch nicht aufgegeben“

Trotz allem hält sich Georgios an etwas fest: Hoffnung und den Halt seiner Familie. Mitfühlend denkt er an andere Betroffene, an Menschen ohne familiäre Unterstützung. An diejenigen, die aufgeben. Er hat Kontakt zu vielen anderen Geschädigten. Es sei wichtig, da

„Zusammenhalt zu finden, dass sie den Kampf nicht aufgeben.“

Denn der Weg als Impfgeschädigter ist hart und schwierig.

Für sich selbst formuliert er klar:

„Ich habe den Kampf noch nicht aufgegeben.“

Ein Satz, der alles sagt, was ihm geblieben ist. Möge er seinen Kampf gewinnen.

(Auszug von RSS-Feed)

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Gegen den Strom! Wie die Iberer energiepolitisch aus der Reihe tanzen

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Hohe Kosten für Gas treiben die Kosten für Strom hoch. Schuld ist das Merit-Order-Prinzip: Die teuerste Technologie bestimmt den Preis. Spanien und Portugal haben sich dem System widersetzt und damit die Verbraucher deutlich entlastet. Ein Modell auch für Deutschland, meinen gewerkschaftsnahe Wissenschaftler. Die zuständige Ministerin meint: Nein! Von Ralf Wurzbacher.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Ein Blick auf die neueste Stromrechnung. Schock! Schon wieder teurer. Aber warum nur? Ist Deutschland nicht dabei, seine Energieversorgung klimaschonend umzubauen? Windräder, wo man hinsieht, Solarparks, immer mehr Dächer mit Photovoltaikanlagen. Wind und Sonne kosten doch nichts. Aber der Versorger verlangt trotzdem immer mehr. Die Sache ist ärgerlich – und komplizierter, als sie anmutet. Aber der Eindruck ist deshalb nicht falsch: die Stromkosten sind hoch, zu hoch, und mit jeder neuen Krise von Weltrang legen die Preise sprunghaft zu.

So wie einmal mehr im Gefolge des von den USA und Israel angezettelten Iran-Kriegs. Vor allem bei Neukunden schlagen die Anbieter seither deutlich auf. Dabei geht es bei dem Konflikt doch gar nicht um Strom – sondern ums Öl und ums Gas, die nicht mehr in nötiger Menge gefördert und, vor allem wegen der blockierten Straße von Hormus, verschifft werden können. Auch das stimmt, aber eben nicht ganz. Öl, Gas und Strom hängen eng miteinander zusammen, genauer: ihre Preisbildung. Am augenfälligsten ist der Zusammenhang zwischen Gas und Strom. Gehen die Kosten fürs Gas hoch, ziehen die für Strom wie auf Knopfdruck nach.

Merit Order

Ursächlich dafür ist ein mathematischer Prozess, der für die Geschäftstätigkeiten an der europäischen Strombörse bestimmend ist. Er hat erheblichen Einfluss darauf, wie viel der Endkunde für jede verbrauchte Kilowattstunde (kWh) hinlegen muss. Das Doofe dabei: Ausgerechnet die teuerste Technologie macht die Musik, aber keine mit Wohlklang. Die Preisfalle heißt Merit Order, übersetzt „Reihenfolge der Vorteilhaftigkeit“. Das Prinzip regelt die Sequenz in der Nutzung der einzelnen Kraftwerke nach ihren Produktions- beziehungsweise Grenzkosten. Das sind exakt die Ausgaben, die für die jeweils nächste Megawattstunde (MWh) anfallen.

Und so läuft der Handel ab: Die Gebote der Stromanbieter werden geordnet von günstig nach teuer, wobei die erneuerbaren Energien durch ihre „natürliche“ Erzeugung am Anfang stehen. Aber ihre Kapazitäten reichen längst nicht aus, um den Bedarf zu decken. Also kommen die anderen Erzeugungstechnologien zum Zug: Müllverbrennung, Braunkohle, Steinkohle und ganz zum Schluss die Verstromung von Erdgas – konkret die letzte Anlage, die zur Erfüllung der Nachfrage benötigt wird. Der Zugriff aufs Gas ist nicht immer erforderlich, speziell in Zeiten, in denen Sonne, Wind und Wasser übermäßig viel Energie liefern. Aber für gewöhnlich genügt das Potenzial der Erneuerbaren (noch) nicht, auch nicht im Verbund mit Stein-, Braunkohle und Abfall, sodass mit der Erdgasverfeuerung in der Regel die Technik, die bei Weitem das meiste Geld verschlingt, den Preis fixiert.

Lesen Sie dazu auch: Jens Berger – Strompreise – wenn die EU die Preismechanismen nicht ändert, könnten die Folgen katastrophal sein

Mondpreis bestimmt

Was verrückt klingt, ist tatsächlich nicht sinnfrei. Unter „normalen“ Bedingungen hat das System durchaus eine Reihe an Vorzügen, zuvorderst den, dass es Investitionen in klimafreundliche Technologien befördert. Es macht günstig produzierten Strom zur „ersten Adresse“, und je höher der von den „Dreckschleudern“ bestimmte Börsenpreis ist, desto mehr profitieren die „Sauberen“ von ihren Kostenvorteilen. Allerdings sind die Zeiten schon sehr lange nicht mehr normal. An die Corona-Krise schlossen praktisch nahtlos der Ukraine-Krieg, der Gaza-Krieg und der aktuelle Krieg in Nahost an, dazu die Zolleskapaden von Donald Trump, immer begleitet von Preisschocks und -explosionen an den Energiemärkten zum Verdruss von Industriekunden und privaten Endverbrauchern.

Vor allem gilt: Europa hat sich aus rein ideologischen Gründen von billigem russischen Gas „befreit“ und zahlt das mit anhaltendem wirtschaftlichen Niedergang, wobei Deutschland der größte Verlierer ist. Verglichen mit dem sibirischen Pipelinegas ist das seither im Speziellen aus den USA importierte, als Flüssiggas (LNG) angelandete Frackinggas um ein Vielfaches teurer. Allein schon dadurch hat das Merit-Order-Prinzip seine „Unschuld“ verloren, weil die Gasverstromung den Konkurrenztechnologien preislich komplett entrückt ist, die Preisbildung die Regeln von Angebot und Nachfrage geradezu verhöhnt. Im Extremfall ist zur Deckung des jeweiligen Bedarfs das Hinzuziehen von bloß einem einzigen Gaskraftwerk vonnöten. Und obwohl Hunderte oder Tausende andere Anbieter um Längen günstiger offerieren, greift der Mondpreis des Ausreißers, was den Wettbewerbern üppige Übergewinne garantiert. Noch schwerer wiegt das alles bei internationalen Konflikten wie aktuell dem um den Iran. Die Folge: Versorgungsengpässe und Preisschocks bei fossilen Energieträgern aus dem Ausland werden praktisch ungefiltert an die Verbraucher in Deutschland und Europa durchgereicht.

Sparen nach Spanien-Art

Tatsächlich sorgen diese Verwerfungen in Kreisen von Wirtschaft und Politik zunehmend für Diskussionen, bis hin zu Forderungen nach Abschaffung oder wenigstens Anpassungen des Merit-Order-Prinzips. Selbst die Europäische Kommission erlaubt es inzwischen den EU-Mitgliedsstaaten, Gaskraftwerke zu subventionieren, um die Auswirkungen auf die Preisbildung an den Strommärkten einzudämmen. Einen ähnlichen Weg haben bereits vor vier Jahren die iberischen Staaten Spanien und Portugal beschritten. Im Zeichen der plötzlichen Gasmangellage nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine mit Stromspitzenpreisen von über 400 Euro pro MWh zogen Madrid und Lissabon einen Preisdeckel für in Gaskraftwerken verwertetes Gas ein. Und das verhinderte ein Überspringen der Preisaufschläge vom Gas- auf den Strommarkt.

Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hat am Montag ausdrücklich für das Modell geworben. Dazu veröffentlichten die Forscher Tom Bauermann, Thomas Theobald und Fynn Janßen eine Studie im aktuellen IMK-Policy-Brief. Ihr Titel: „Strompreise clever deckeln, Übergewinne vermeiden – Effekte des Iberischen Mechanismus auf den Strommarkt.“ Das IMK plädiert darin für eine befristete Entkopplung der Gaspreisentwicklung vom Strommarkt mittels Festlegung eines „Referenzpreises“, der „deutlich niedriger liegt“ als der gerade geltende Marktpreis. Bei Einführung in Spanien 2022 betrug der Wert 40 Euro pro MWh, wurde später auf 45 Euro und danach um monatlich fünf Euro erhöht. Allerdings hatte der Deckel schon 2023 praktisch ausgewirkt, als sich die Preise wieder unterhalb der Schwelle bewegten. Aber Vorsicht: Laut IMK lassen die sogenannten Future-Preise erkennen, „dass die Gaspreise bis ins frühe Jahr 2027 die Preisobergrenze von 40 Euro/MWh überschreiten“.

7,3 Milliarden Euro weniger

Aber was ist mit den Betreibern der Gaskraftwerke? Die erhielten für die Differenz zwischen dem tatsächlichen Einkaufspreis und dem Referenzpreis eine Entschädigung im Rahmen einer von Versorgern und industriellen Großkunden gezahlten Umlage. Freilich haben diese die Kosten an die Kunden in Gestalt höherer Preise für Energie und Konsumgüter weitergegeben. Aber in der Endabrechnung sei das Modell für die Verbraucher dennoch „deutlich günstiger“ ausgefallen, konstatieren die Forscher. Dabei wachse dieser Kostenvorteil mit dem Anteil kostengünstiger erneuerbarer Energieträger bei der Stromerzeugung. „Denn dann muss nur relativ wenig Gasverbrauch kompensiert werden“, heißt es in der begleitenden Medienmitteilung.

Das IMK hat die Befunde mit einer Modellrechnung auf Basis der sogenannten Future-Preise für Erdgas im März auf die Situation in Deutschland übertragen. Demnach könnten die Strompreise im Schnitt um 17 Euro pro MWh sinken, was bei einem Gesamtverbrauch von 500 Terawattstunden einer Ersparnis von insgesamt 8,5 Milliarden Euro entspräche. Dem stünden Umlagekosten in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro gegenüber. Damit bliebe unter dem Strich eine Nettoersparnis von 7,3 Milliarden Euro jährlich bei privaten Haushalten und Unternehmen hängen. Das würde nicht nur Haushalte und Betriebe spürbar entlasten, sondern auch die Inflation bremsen und das Wirtschaftswachstum stützen, erläuterten die Autoren. Da die Finanzierung nicht über direkte staatliche Zuschüsse vonstattengehe, werde auch der Staatshaushalt geschont.

Impuls für Dekarbonisierung

Einen Vorteil mehr sehen die Forscher in der Förderung der Dekarbonisierung als Resultat gedämpfter Strompreise. Für den klimagerechten Umbau von Industrie, Gebäuden und Verkehr sei eine Elektrifizierung dieser Sektoren entscheidend. Solange die Gaspreise direkt auf die Strompreise durchschlagen, werde der Trend jedoch gebremst oder ganz abgewürgt. Zur Erinnerung: 2022 und 2023 ging der Stromverbrauch in Deutschland, insbesondere in der Industrieproduktion, signifikant zurück. Indem man dagegen die „Wechselwirkungen zwischen Gas- und Strompreisen in Krisensituationen begrenzt, schafft man Anreize für Haushalte und Unternehmen, den transformativen Pfad des Umstiegs zur Elektrizität beizubehalten“. Gleichzeitig könne bei geeigneter Ausgestaltung einem „Fuel Switch“ zu emissionsintensiveren, aber kurzfristig günstigeren Energieträgern wie Braun- oder Steinkohle vorgebeugt werden.

Ganz ohne Makel ist das iberische Modell indes nicht. Zum Beispiel weisen Kritiker darauf hin, dass sich der Gasverbrauch in Spanien 2022 und 2023 inmitten einer Zeit der Energieknappheit erhöht hat. Des Weiteren kommt das Potenzial des Systems aus Sicht des IMK nur unter spezifischen Voraussetzungen voll zum Tragen. Der Mechanismus funktioniere „gut, wenn viel Strom aus Kraftwerken mit geringen Grenzkosten gewonnen wird und nur wenige Gaskraftwerke Strom produzieren und preissetzend sind“. Bei zu vielen fossilen Betreibern strebten dagegen die Umlagekosten in die Höhe, was die Entlastungswirkung für die Verbraucher reduziere, wogegen mehr „Zufallsgewinne“ generiert würden.

Nichts für Reiche

Die Studie benennt noch andere „Herausforderungen“. So legten seinerzeit die Stromexporte aus Spanien nach Frankreich merklich zu, weil der Strompreis beim nördlichen Nachbarn nicht per Preisdeckel begrenzt wurde. Der iberische Mechanismus berge die Gefahr, dass ausländischer Stromverbrauch von den heimischen Verbrauchern subventioniert werde, halten die Forscher fest. Das jedoch erachten sie zugleich als wichtigen Anstoß, auf eine Gesamtlösung zu setzen. „Entgegen der Umsetzung während der Energiekrise 2022/23 sollte der iberische Mechanismus idealerweise auf EU-Ebene und nicht nur auf nationaler Ebene eingeführt werden.“ Im anderen Fall „müssten die Stromexporte mit einer Gebühr belegt werden, um plötzliche, massive Exportanstiege zu verhindern“.

Und wie steht die schwarze-rote Koalition zu den Vorschlägen? „Subventionen von Gas zur Stromerzeugung oder Markteingriffe zur Deckelung des Gaspreises lehnen wir ab“, zitierte am Dienstag das Handelsblatt eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums (hinter Bezahlschranke). Das „Strommarktdesign“ habe sich grundsätzlich bewährt. Was noch hatte Ressortchefin Katherina Reiche (CDU) vor ihrer Amtsübernahme fünf Jahre lang beruflich gemacht? Sie war Vorstandsvorsitzende der E.on-Tochter Westenergie. Da schwimmt man ganz natürlich mit dem Strom.

Titelbild: Viktollio/shutterstock.com

(Auszug von RSS-Feed)

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Solarenergie auf dem absteigenden Ast, Kohle weiterhin stark

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Von den Energy Bad Boys and Mitch Rolling

Am Dienstag, dem 10. März, zerstörte ein Tornado der Stärke EF-1 die Solaranlagen „Dunns Bridge Solar I“ und „Dunns Bridge Solar II“, die der Northern Indiana Public Service Company (NIPSCO) gehören. Die Anlagen außerhalb von Wheatfield in Indiana verfügten über 2,4 Millionen Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 700 Megawatt (MW) und sollen Berichten zufolge 1 Milliarde US-Dollar gekostet haben – etwas mehr als 1.400 US-Dollar pro Kilowatt (kW).

NIPSCO gab im Anschluss daran folgende Erklärung ab:

Am Abend des 10. März, während NIPSCO das Unwetter aktiv überwachte und auf sturmbedingte Stromausfälle in unserem Versorgungsgebiet reagierte, wurden Schäden an den Solaranlagen „Dunns Bridge I“ und „Dunns Bridge II“ in den Landkreisen Starke und Jasper festgestellt. Unser Team verfolgte den Sturm in Echtzeit und begab sich vor Ort, um die Lage zu beurteilen und zu reagieren, sobald dies sicher möglich war. Trümmerteile aus dem Schaden könnten sich verschoben haben, und wir arbeiten daran, das Gebiet sicher abzusperren, den Schaden zu begutachten und proaktiv mit der Bevölkerung zu kommunizieren.

Wir sind uns bewusst, dass Fragen und Bedenken hinsichtlich möglicher Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit den Schäden am Solarpark bestehen können. Bedenken hinsichtlich der Auswaschung von Solarmodulen wurden in branchenführenden Forschungsarbeiten gründlich untersucht. Sie zeigen, dass das Risiko äußerst gering ist. Insgesamt belegen die verfügbaren Erkenntnisse, dass sowohl kristalline Silizium- als auch Dünnschicht-PV-Module (d. h. Photovoltaikmodule) kein nennenswertes Risiko für die Umwelt oder den Menschen durch Auswaschung darstellen, selbst wenn sie beschädigt sind.

Der stellvertretende Leiter der Sheriff-Behörde von Jasper County Brandon Napier erklärte: „Was die Zugbahn des Tornados angeht, der hier durchgefegt ist: Östlich der Stadt befinden sich mehrere große Solarparks. Der Tornado ist direkt durch einen dieser Solarparks gezogen und hat dort zahlreiche Solaranlagen aus dem Boden gerissen.“

Zwar wurden die Solarmodule durch den Tornado beschädigt, doch liegen uns keine Berichte über Schäden am nahegelegenen Kraftwerk R.M. Schahfer vor, einem 950-MW-Kohlekraftwerk, dessen Stilllegung NIPSCO für Ende 2025 geplant hatte. Es ist jedoch weiterhin in Betrieb dank einer vom US-Energieministerium erlassenen Anordnung gemäß § 202(C), die den Weiterbetrieb des Kraftwerks vorschreibt. Klicken Sie auf die Karte unten, um die von uns diese Woche erstellte benutzerdefinierte Google-Karte der Anlagen zu erkunden.

Diese Woche wollten wir die Gelegenheit nutzen, mehr über NIPSCO zu erfahren und einige Daten mit unseren Lesern zu teilen, insbesondere angesichts unserer jüngsten Recherchen in diesem Bundesstaat.

In diesem Artikel werden wir die Kosten der zerstörten Solaranlage im Vergleich zum nahegelegenen Kraftwerk R.M. Schahfer untersuchen und anhand einiger interessanter Daten von S&P Global beleuchten, wie sich die Energiekosten im Versorgungsgebiet von NIPSCO als Reaktion auf Veränderungen im Kraftwerkspark des Unternehmens entwickelt haben.

Implikationen der Zerstörung

Laut S&P Global wurden die Solarkraftwerke in Dunns Bridge errichtet, um „das Ziel von Northern Indiana Public Service zu unterstützen, bis 2028 vollständig aus der Kohle auszusteigen und die CO₂-Emissionen bis 2030 um mehr als 90 Prozent gegenüber dem Referenzwert von 2005 zu senken, wie der Energieversorger mitteilte.“

Diese Situation wirft mehrere Fragen auf:

• Wenn der Klimawandel zu extremeren Wetterbedingungen führt, wie kann es dann sinnvoll sein, Kohlekraftwerke stillzulegen und Energieerzeugungsanlagen wie Solaranlagen zu bauen, die durch extremes Wetter zerstört werden?

• Erhöhen die Ziele des Unternehmens zur Abkehr von der Kohle und zur Emissionsreduzierung das Risiko des Unternehmens, Kosten im Zusammenhang mit Wetterereignissen zu tragen, und warum sollten die Stromkunden mit diesen zusätzlichen Kosten belastet werden?

• Gab es Schäden am Kohlekraftwerk R.M. Schahfer oder an der Batteriespeicheranlage vor Ort in Dunns Bridge?

• Welche Art von Versicherungspolice besteht für die Solaranlage, und welchen Selbstbehalt müsste das Unternehmen gegebenenfalls zahlen?

• Welche Haftung, wenn überhaupt, hat das Unternehmen für die Sanierung des Standorts und der umliegenden Gebiete?

• Inwiefern liegt all dies im besten Interesse der Stromkunden?

Wir haben NIPSCO über deren 24-Stunden“-Medienhotline kontaktiert und um diese Informationen gebeten, doch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatten sie unsere Anfrage noch nicht beantwortet, und wir bezweifeln ernsthaft, dass sie dies noch tun werden.

Dies sind jedoch Fragen, die das Unternehmen am 24. März vor der Indiana Utility Regulatory Commission bei der geplanten Anhörung zum Thema bezahlbare Energie beantworten muss. Sie können unseren Fragen ausweichen, aber gegenüber den Regulierungsbehörden sollten sie besser reinen Tisch machen.

Die Kosten der durch einen Tornado beschädigten Solaranlage

Seien wir einmal äußerst unnachsichtig und betrachten wir die erwarteten Stromgestehungskosten (LCOE) der Solaranlage über ihre prognostizierte Nutzungsdauer von 25 Jahren sowie über ihre tatsächliche, durch einen Tornado verkürzte Lebensdauer.

Dunns Bridge I nahm im Juni 2023 den Strombetrieb auf und erzeugte bis Dezember 2025, dem letzten Monat, für den Daten vorliegen, insgesamt 1,3 Millionen Megawattstunden (MWh). Dunns Bridge II nahm im Januar 2025 den Betrieb auf und erzeugte bis Dezember 812.439 MWh Strom, was einem Kapazitätsfaktor von 21,3 Prozent entspricht.

Wir haben die LCOE für zwei Zeiträume berechnet: einen Lebenszyklus von 25 Jahren, eine branchenübliche Annahme, und einen Lebenszyklus von 2 Jahren, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Anlage sehr früh in ihrem Lebenszyklus zerstört wurde. Die Ergebnisse entsprechen in etwa unseren Erwartungen. Unsere geschätzten subventionierten Kosten über 25 Jahre entsprechen in etwa den von S&P Global gemeldeten PPA-Kosten für die Anlagen, einschließlich Subventionen.

Da die LCOE der Berechnung der Kosten für das Fahren Ihres Autos über die Anzahl der gefahrenen Meilen ähnelt: Wenn Ihr Auto nach zwei Jahren den Geist aufgibt, obwohl Sie erwartet hatten, es 10 Jahre lang zu fahren, steigen die Kosten pro Meile offensichtlich. Aus diesem Grund steigen die Stromkosten der Anlagen Dunns Bridge I & II in dieser Analyse sprunghaft und erreichen subventionierte Kosten von 289,61 $ pro MWh sowie nicht subventionierte Kosten von 405,09 $ pro MWh.

Ist das ein fairer Vergleich? Wahrscheinlich nicht, denn die Solaranlage war mit ziemlicher Sicherheit versichert und wird nach der Sanierung des Geländes wahrscheinlich wieder aufgebaut. Die Frage ist: Wie hoch sind die Kosten für die Sanierung und den Wiederaufbau, wie hoch ist die Selbstbeteiligung der Versicherung für die beschädigte Anlage und wer muss dafür aufkommen?

Es ist eine Sache, wenn das alte Dach Ihres Hauses durch einen Hagelsturm zerstört wird (Glück gehabt), denn dann bekommen Sie ein neues Dach für einen Bruchteil der tatsächlichen Wiederbeschaffungskosten. Aber es ist etwas ganz anderes, wenn ein brandneues Dach zerstört wird, denn dann haben Sie das „Privileg“, den Selbstbehalt zu zahlen, nur um Ihr neues Dach zurückzubekommen.

Genau in dieser Situation könnten sich die Stromkunden von NIPSCO am Ende wiederfinden.

Die Kosten des nahegelegenen Kohlekraftwerks

In unserer bevorstehenden LCOE-Studie für Reliable Energy Inc. in Indiana haben wir festgestellt, dass das Kraftwerk R.M. Schahfer das teuerste Kohlekraftwerk des Bundesstaates war, was in erster Linie auf die sehr hohen Brennstoffkosten am Kraftwerk (50 $ pro MWh) zurückzuführen war.

Die aktuellsten verfügbaren Daten von S&P Global vom Dezember 2025 zeigen jedoch, dass die Brennstoffkosten bei etwa 27 $ pro MWh lagen, was die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks erheblich verbessert, obwohl dies möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass das Unternehmen davon ausgegangen ist, dass das Kraftwerk zum Jahresende stillgelegt wird anstatt weiterbetrieben werden zu müssen.

Bei 70 $ pro MWh ist das Schahfer-Kraftwerk über eine Lebensdauer von 25 Jahren wettbewerbsfähig gegenüber subventionierter Solarenergie, günstiger als die nicht subventionierten Kosten über 25 Jahre und ein Schnäppchen im Vergleich zu unserem zugegebenermaßen ungünstigen Vergleich mit der tatsächlichen Lebensdauer der Anlage von 2 Jahren.

Natürlich berücksichtigt diese Analyse nicht einmal die Notstromversorgung oder andere versteckte Kosten, die mit der Unterbringung der Solaranlagen verbunden sind. Würden wir dies tun, wäre das Schahfer-Kraftwerk der klare Sieger, selbst im Vergleich zu den subventionierten Kosten von Solarmodulen.

Das sich wandelnde Erzeugungsprofil von NIPSCO

Die Solaranlagen von NIPSCO in Dunns Bridge sind Teil eines größeren Trends weg von der Stromerzeugung aus Kohle hin zu Erdgas, Stromkäufen auf dem MISO-Markt und in zunehmendem Maße zu eigenen Wind- und Solaranlagen oder Stromabnahmeverträgen (PPAs).

Dieser Trend fiel mit einem massiven Anstieg der geschätzten Tarifbasis der Versorgungsunternehmen zusammen. Daten von S&P Global zeigen, dass sich die Tarifbasis von NIPSCO seit 2016 mehr als verdoppelt hat. Sie werden feststellen, dass die Tarifbasis von 2000 bis 2010 inflationsbereinigt im Wesentlichen unverändert blieb. Dies liegt daran, dass sich die Tarifbasis von Stromversorgungsunternehmen eigentlich stabilisieren sollte, da sich ihre Vermögenswerte im Laufe der Zeit abschreiben.

Der Aufwärtstrend beim Wachstum der Tarifbasis führte zu höheren Tarifen. Leider sind wir noch dabei, unsere Datenbank mit historischen Versorgungstarifen aufzubauen, sodass wir nur über Daten ab 2012 verfügen. In diesem Zeitraum stiegen die Stromtarife von NIPSCO für alle Sektoren um 38 Prozent.

Es ist auch interessant zu untersuchen, worauf das Wachstum der Tarifbasis zurückzuführen ist. Mitte der 2000er und 2010er Jahre wurde das Ausgabenwachstum bei NIPSCO von den Ausgaben für die Stromerzeugung getragen. Ab etwa 2018 begannen jedoch die Ausgaben für Übertragung und Verteilung zu steigen, während die Ausgaben für die Stromerzeugung 2021 zurückgingen, sich 2024 jedoch wieder leicht erholten.

Diese Grafik stützt einige der Aussagen der Studie des Lawrence Berkeley National Laboratory (LBNL), wonach seit 2020 nicht die Erzeugungskosten, sondern die Kosten für Übertragung und Verteilung zu einem Anstieg der Strompreise geführt haben. Es ist jedoch auch anzumerken, dass die obige Grafik darauf hindeutet, dass die LBNL-Studie möglicherweise erhebliche Steigerungen der Erzeugungskosten vor 2020 außer Acht lässt.

Eine Anmerkung zu Fragen der Sanierung und Kontamination – unsere Meinung dazu

Fotos der zerbrochenen Module haben in den sozialen Medien Befürchtungen hinsichtlich möglicher Umweltschäden geschürt, weil giftige Chemikalien aus den zerbrochenen Modulen in den Boden und das örtliche Grundwasser sickern könnten.

Wir möchten die Anwohner daher dazu ermutigen, sich keine allzu großen Sorgen darüber zu machen, dass Chemikalien aus den Modulen in den Boden oder das Wasser gelangen könnten. Photovoltaikmodule bestehen größtenteils aus Glas, und die geringen Mengen an giftigen Stoffen, wie beispielsweise das beim Löten verwendete Blei stellen kein nennenswertes Risiko dar, weil sie nur in geringen Mengen vorhanden sind und es wahrscheinlich keinen realistischen Expositionsweg für den Menschen gibt.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Dosis das Gift macht. Eine zu hohe Dosis Paracetamol kann tödlich sein; eine geringe Dosis hingegen nicht.

Zwar machen wir uns keine allzu großen Sorgen darüber, dass Chemikalien aus den Modulen auslaufen könnten, doch das Glas bereitet uns Kopfzerbrechen. Glas gilt zwar allgemein nicht als giftig, doch Glasscherben, die über benachbarte Grundstücke verstreut sind, stellen dennoch ein Problem dar. Der Sturm hat Trümmer wahrscheinlich weit über das Solargelände hinaus geweht, was für Landwirte in der Umgebung zu Problemen führen könnte, insbesondere wenn sie Wurzelgemüse anbauen.

Anekdotischen Berichten zufolge kaufen große Kartoffelabnehmer aus genau diesem Grund keine Kartoffeln von Erzeugern, die sich im Umkreis von einer Meile um eine Glasrecyclinganlage befinden. Mit anderen Worten: Die eigentliche Sorge gilt hier nicht der chemischen Kontamination, sondern den Trümmern.

NIPSCO sollte auf jeden Fall für die Kosten der Beseitigung des durch ihre Solarmodule verursachten Schutts aufkommen, aber wir möchten den Anwohnern auch die Gewissheit geben, dass dieser Vorfall wahrscheinlich kein Gesundheitsrisiko darstellt.

Schlussfolgerung

Es gibt viele Dinge, die bei einem Tornado beschädigt werden, aber unsere Kraftwerke sollten nicht dazu gehören.

Der Ausfall der Solaranlagen Dunns Bridge I & II durch einen Tornado der schwächsten Kategorie sollte den politischen Entscheidungsträgern und Regulierungsbehörden in Indiana zu denken geben: Die Stilllegung von regelbaren thermischen Kraftwerken zugunsten weniger robuster Wind- und Solaranlagen ist kein kluger Schachzug.

Ehrlich gesagt sollte die Trump-Regierung Unternehmen wie NIPSCO scharf kritisieren, weil sie ihre freiwilligen Dekarbonisierungsversprechen weiter verfolgen, während die Stromrechnungen steigen und die Nachfrage aufgrund von Rechenzentren in die Höhe schießt. Ein paar bissige Tweets könnten viel dazu beitragen, dass Führungskräfte der Energieversorger und ihre Wall-Street-Investoren verstehen, dass sie das Stromnetz nicht länger auf Kosten der normalen Amerikaner „grünwaschen“ können.

Link: https://climaterealism.com/2026/05/solar-scattered-coal-still-standing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers hierzu: Zwar gibt es bei uns nicht in diesem Ausmaß Tornados, wohl aber Unwetter aller Art, die zu Schäden führen. Weil davon auszugehen ist, dass die Problematik hierzulande den obigen Ausführungen gleicht, wurde dieser Beitrag hier übersetzt.

 

Der Beitrag Solarenergie auf dem absteigenden Ast, Kohle weiterhin stark erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

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Die Trump-Regierung verfolgt eine Strategie bzgl. Offshore-Windenergie

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Francis Menton, THE MANHATTAN CONTRARIAN

Unter all den verrückten Methoden, mit denen die Menschheit angeblich den „Planeten retten“ soll, indem sie die Kohlendioxidemissionen senkt, ist die Stromerzeugung durch Offshore-Windkraft wohl eine der verrücktesten. Angesichts der hohen Kosten für den Bau und die Netzanbindung der Anlagen sowie der Schwankungen in der Stromproduktion droht der Ausbau der Offshore-Windkraftinfrastruktur zu einem starken und weiter zunehmenden Anstieg der Stromrechnungen für die Verbraucher zu führen.

Obwohl es keinerlei Nachweis für die Machbarkeit oder die Kosten des Netzbetriebs mit Offshore-Windenergie gibt, hat die Biden-Regierung (mit Unterstützung des Kongresses) Dutzende und Hunderte von Milliarden an Steuergeldern in Form von unbefristeten Steuergutschriften für die gesamte Projektlaufzeit in die Branche gepumpt.

Die Trump-Regierung trat ihr Amt mit einer bekannten Abneigung gegen Offshore-Windkraft an. Ihre ersten Bemühungen, den Bau dieser Projekte zu stoppen, stießen jedoch auf massiven Widerstand seitens der Justiz. Doch anstatt aufzugeben oder sich auf jahrelange Berufungsverfahren mit ungewissem Ausgang einzulassen, hat die Regierung strategisch nachgedacht und einen Plan B entwickelt. Dieser scheint mir funktionieren zu können.

Doch zunächst gab es Plan A. Am 22. Dezember 2025 gab das Innenministerium bekannt, dass es einen Stopp aller in den USA im Bau befindlichen Offshore-Windkraftprojekte anordne. Als Begründung wurde die nationale Sicherheit angeführt:

Das Innenministerium gab heute bekannt, dass es die Pachtverträge für alle in den Vereinigten Staaten im Bau befindlichen groß angelegten Offshore-Windkraftprojekte mit sofortiger Wirkung aussetzt, da das Kriegsministerium in kürzlich fertiggestellten geheimen Berichten Risiken für die nationale Sicherheit festgestellt hat.

Die Anordnung des Innenministeriums löste sofort eine Flut von Klagen aus, die innerhalb weniger Wochen zu etwa fünf einstweiligen Verfügungen zugunsten von fünf verschiedenen Projekten führten. Ein Artikel der New York Times vom 2. Februar 2026 berichtete über die fünfte dieser einstweiligen Verfügungen:

Ein Bundesrichter hob am Montag die Anordnung des Innenministeriums auf, die Arbeiten an einem milliardenschweren Windpark vor der Küste des Bundesstaates New York einzustellen. . . . Es war das fünfte Mal in den vergangenen drei Wochen, dass ein Bundesrichter den Kreuzzug der Trump-Regierung gegen die fünf im Bau befindlichen Windparks in Bundesgewässern entlang der Ostküste zurückwies. Die vier vorangegangenen Urteile ermöglichten die Fortsetzung der Arbeiten an „Revolution Wind“ vor Rhode Island, „Empire Wind“ vor New York, „Coastal Virginia Offshore Wind“ vor Virginia und „Vineyard Wind“ vor Massachusetts.

Im Februar herrschte bei der Times noch uneingeschränkter Triumph. Doch nun ist aus diesem Triumph wieder die übliche Empörung geworden, da die Regierung einen Plan B ausgearbeitet und mit dessen Umsetzung begonnen hat. Der Artikel der Times vom 27. April trägt die Überschrift [übersetzt] „Trump-Regierung will mehr Energieunternehmen für die Stornierung von Windparks bezahlen“.

Plan B scheint darin zu bestehen, dass die Regierung gerichtliche Vergleiche mit den Windparkentwicklern schließt, wobei die Regierung den Entwicklern beträchtliche Summen zahlt, damit diese von den Projekten Abstand nehmen. Ach ja, und als Krönung sehen die Vereinbarungen vor, dass die Entwickler die Abfindungsgelder in Öl- und Gasprojekte in den USA reinvestieren müssen. Die erste derartige Vereinbarung wurde im März mit dem französischen Entwickler TotalEnergies geschlossen, und Ende April schloss die Regierung zwei weitere solcher Vereinbarungen mit anderen Entwicklern ab. Aus dem Bericht der Times über die Vereinbarungen vom April:

Die Trump-Regierung wird Energieunternehmen Hunderte Millionen Dollar zahlen, damit diese ihre Pläne zum Bau von zwei Windparks vor der US-Küste aufgeben, teilte das Innenministerium am Montag mit. Damit greift die Regierung eine Taktik wieder auf, mit der sie bereits im vergangenen Monat andere Offshore-Windpachtverträge gekündigt hatte. Die Unternehmen werden ihre Pachtverträge in Bundesgewässern für die beiden Windparks aufgeben, von denen einer vor der Küste von New York und New Jersey und der andere vor der Küste Kaliforniens hätte gebaut werden sollen. Die Regierung wird den Unternehmen insgesamt 885 Millionen Dollar erstatten – den Betrag, den sie unter der Biden-Regierung für die Pachtverträge gezahlt hatten. Im Gegenzug haben sich die Unternehmen verpflichtet, dieses Geld in Öl- und Gasprojekte zu investieren, darunter Flüssigerdgasanlagen entlang der Golfküste.

Die übliche Empörung ist deutlich zu spüren:

Bei den Vereinbarungen handelt es sich um außerordentliche Transferzahlungen von Steuergeldern an private Unternehmen, um die Offshore-Windenergie einzudämmen – eine Quelle sauberer Energie, die Trump seit Jahrzehnten herabwürdigt. Der Präsident hat fälschlicherweise behauptet, Offshore-Windkraftanlagen funktionierten nicht und würden Wale töten.

Nun, das ist ihre Sichtweise. Meiner Meinung nach sieht das nach ziemlich guten Geschäften aus. Laut der „Times“ selbst handelt es sich bei den 885 Millionen Dollar lediglich um eine Rückerstattung des Betrags, den die Unternehmen ursprünglich an die Regierung gezahlt hatten, um die Pachtverträge zu erwerben. Wie viel hätten diese Projekte die Steuerzahler über ihre gesamte Laufzeit hinweg an Steuergutschriften gekostet? Es hätte eine Investitionssteuergutschrift von 30 % auf den investierten Betrag gegeben. Bei einem gemeldeten Investitionsbetrag von etwa 3 Milliarden Dollar für Bluepoint Wind und bis zu 20 Milliarden Dollar für Golden State Wind hätten sich die Investitionssteuergutschriften auf etwa 7 Milliarden Dollar belaufen können. Produktionssteuergutschriften in Höhe von 2,6 Cent pro kWh hätten weitere Milliarden ausmachen können. Und das für intermittierenden Strom, der keine der bestehenden regelbaren Kapazitäten hätte ersetzen können.

Die vollständigen Bedingungen der Vereinbarungen mit den Entwicklern von Bluepoint Wind und Golden State Wind wurden nicht bekannt gegeben. Sollten diese Vereinbarungen jedoch als Vergleichsvereinbarungen ausgestaltet sein, dürften sie weitaus weniger anfällig für gerichtliche Eingriffe sein als bloße Verwaltungsanordnungen, wie sie im Rahmen von Plan A ergangen waren. Zudem erschwert diese Ausgestaltung es einer nachfolgenden Regierung erheblich, den Kurs umzukehren und diese Projekte wieder auf den Weg zu bringen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/11/trump-administration-gets-strategic-with-offshore-wind/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die Trump-Regierung verfolgt eine Strategie bzgl. Offshore-Windenergie erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Tauchsieder für Fernwärme in Berlin: Das nächste grüne Energie-Märchen

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In Berlin fließen bis zu 75 Millionen Euro in einen gigantischen Tauchsieder, der überschüssigen Zufallsstrom in Fernwärme verwandeln soll. Doch es gibt einen Haken. Denn während der Solarstrom-Überschuss vor allem in warmen Jahreszeiten anfällt, nützt die Anlage während der eiskalten winterlichen Dunkelflaute rein gar nichts.

Eines der größten Probleme der sogenannten Energiewende ist die Unregelmäßigkeit und die fehlende Steuerbarkeit von Wind- und Solarstrom. An sonnigen, windstarken Tagen und Tageszeiten wird teilweise so viel Strom erzeugt, dass dieser entweder einfach abgeregelt oder zu Negativpreisen ins Ausland verhökert werden muss, während an dunklen, windarmen Tagen und Zeiten konventionelle Kraftwerke (auch über teure Importe) als Backup herhalten müssen. In Berlin will man nun ein neues Projekt (mit wohlwollender medialer Unterstützung) als Lösung verkaufen.

So planen Berliner Energie und Wärme (BEW), Stromnetz Berlin und 50Hertz demnach, einen riesigen Tauchsieder am Heizkraftwerk Mitte aufzustellen, der Teile der Stadt mit Fernwärme versorgen soll. Dabei will man drei Elektrodenkessel mit 120 Megawatt Leistung hinstellen, die den Überschussstrom aus den Wind- und Solaranlagen nutzen, um heißes Wasser zur Beheizung von Häusern (rund 30.000 Haushalte sollen angeblich davon profitieren) zu produzieren. Allerdings hat die ganze Sache einen Haken. Denn Solar- und Windstromüberschuss gibt es zumeist an warmen Tagen, an denen keine Fernwärme benötigt wird. Doch im Winter, wenn die Wohnungen warm sein sollen, gibt es keinen solchen Überschuss an Strom.

Das ganze Konzept, das man den Menschen als grandiose „grüne“ Maßnahme zur Verwertung von Überschussstrom verkaufen will, geht also nicht auf. Immerhin kann man das heiße Wasser ja nicht monatelang irgendwo speichern, um es dann im Herbst und Winter herumzupumpen. Mehr noch ist es äußerst bedenklich, dass gerade BEW und Stromnetz Berlin dieses Projekt unterstützen, obwohl sie es mit ihren Experten eigentlich viel besser wissen müssten. Immerhin dürften dort keine Freitags-Schulschwänzer arbeiten, sondern Leute, die auch eine entsprechende Ausbildung genossen haben.

Am Ende wird dies auch nur ein teures Energiewende-Spielzeug ohne wirklichen praktischen Nutzen bleiben. Dass der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz den Großteil des 75-Millionen-Projekts bezahlt und per Redispatch-Vertrag den Durchgriff auf die Steuerung erhält, offenbart den wahren Kern des Vorhabens. Hier geht es nicht um die „Wärmewende“, sondern um pure Verzweiflung. Man versucht lediglich, die Netzprobleme und die explodierenden Kosten der gescheiterten Energiewende notdürftig ins Wärmesystem zu verlagern.

Wieder einmal zeigt es sich, dass die Energiewendefanatiker gerne mit „Lösungen“ für die selbst verursachten Probleme aufwarten, welche die Sache im besten Falle lediglich verschlimmbessern. Wirklich praktikable Workarounds gibt es bislang nicht. Zwar könnte man den überschüssigen Strom auch zur Elektrolyse von Wasserstoff nutzen – doch lohnt es sich tatsächlich, solche Anlagen nur zu bestimmten Zeiten laufen zu lassen, weil sie während Dunkelflauten den ohnehin schon knappen Strom nur extrem teuer einkaufen könnten? Auch Pumpspeicherkraftwerke wären eine Möglichkeit. Aber auch hier fehlt es geografisch einfach an Möglichkeiten, solche Stauseen zu errichten.

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TriggerFM: Nachrichten der Freien Medien vom 11.05.2026

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Aus dem Klappentext:

Themen: Häufige Stromausfälle in Berlin, Mercedes droht US-Verkaufsverbot, Polen erhält Milliarden für Rüstung u.a. – insgesamt 10 Meldungen.

Inhalt:
0:00 Intro
0:12 Häufige Stromausfälle in Berlin
1:15 Mercedes droht US-Verkaufsverbot
1:54 Polen erhält Milliarden für Rüstung
2:32 Tschechien lehnt EU-Reformpläne ab
3:17 AfD gewinnt Bürgermeisterwahl in Zehdenick
3:49 Warnung vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
4:32 Ukrainische Seedrohne in Griechenland entdeckt
5:11 Wales: Kita-Mitarbeiter melden Rassismus
5:49 Sachsen plante Quarantäne-Gefängnisse
6:37 Frontex warnt vor Waffenschmuggel

NEU "Die Video-Mediathek der Freien" auf:
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Empfangsmöglichkeiten & APP:
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Eine Seite alle Infos der Freien:
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Dieser Beitrag wurde auf dem Kanal „TriggerFM“ am 11.05.2026 auf YouTube veröffentlicht.

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Bildquelle: TriggerFM

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Warum Strom teurer ist als wir denken… und warum Solarenergie in Deutschland etwa zehnmal teurer ist als Kohle.

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WUWT, Dr. Lars Schernikau: Energieökonom, Rohstoffhändler

Wir glauben, wir verstehen die Stromkosten. Das tun wir nicht.

Die meisten von uns glauben, die Frage nach den Stromkosten sei bereits geklärt. Wir vergleichen Techniken, nennen Preise pro Kilowattstunde und verlassen uns auf einige bekannte Kennzahlen, um zu erkennen, was günstig ist und was nicht. Aber was wäre, wenn ich Ihnen sage, dass diese Zahlen nur einen Teil der Wahrheit erzählen?

Jahrzehntelang wurde die Diskussion von vereinfachten Kennzahlen wie den Stromgestehungskosten (LCOE) geprägt. Diese Zahlen scheinen leicht verständlich und allgemein akzeptiert, doch sie konzentrieren sich einseitig auf einzelne Kraftwerke und ignorieren das System, in dem sie betrieben werden … und das ist von großer Bedeutung!

Strom ist kein Produkt

Strom wird oft als Ware oder Produkt behandelt. Eine Energieeinheit, die zu einem Preis pro Kilowattstunde (kWh) verkauft wird.

In Wirklichkeit ist das nicht richtig, da Strom eine Dienstleistung ist, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr auf Abruf bereitgestellt wird – werden sollte.

Daher muss die Stromversorgung zuverlässig, mit der richtigen Spannung, Frequenz, Phase und Stromstärke, jede Millisekunde, jeden Tag gewährleistet sein. Dies erfordert ein hochkomplexes System aus Erzeugungsanlagen, Reservekapazitäten, Speichern, Übertragungsnetzen und Stabilitätsmechanismen.

Wenn man Elektrizität aus dieser Perspektive betrachtet, ändert sich die zu stellende Frage erheblich.

Wir fragen uns nicht mehr nur „Was kostet diese Technologie?“, sondern vielmehr „Was kostet es, das gesamte System am Laufen zu halten?“ Denn was würden Sie mit Strom anfangen, wenn er nicht an Ihren Standort geliefert und sofort einsatzbereit wäre?

Was die Standardmetriken übersehen

Gängige Kennzahlen wie LCOE wurden nie entwickelt, um Fragen auf Systemebene zu beantworten, da sie zwar die Kosten auf Anlagenebene erfassen, aber Kosten für Systemausgleich, Netzintegration, Backup und Speicherung außer Acht lassen.

Es gibt umfassendere Ansätze, wie beispielsweise die Full Cost of Electricity (FCOE), die versuchen, das gesamte System zu berücksichtigen, das für eine zuverlässige Stromversorgung erforderlich ist. Wenn diese umfassenderen Kosten einbezogen werden, beginnt sich das Bild zu verändern.

Selbst Institutionen wie die OECD und die UNECE räumen mittlerweile ein, dass ein höherer Anteil von Wind- und Solarenergie die Gesamtsystemkosten erhöhen (siehe Links im Originalblog hier) . Nicht etwa, weil die Technologien an sich fehlerhaft wären, sondern weil sie zusätzliche Infrastruktur und Unterstützung benötigen, um in einem stabilen Stromnetz zu funktionieren.

Das Paradoxon des Ausbaus von Wind- und Solarenergie

Auf den ersten Blick erscheint der Ausbau von Wind- und Solarenergie ein einfacher Weg zu billigerer und „saubererer“ Energie zu sein… aber Systeme verhalten sich selten so einfach.

Mit steigendem Marktanteil werden die Risse sichtbar…

  • Zusätzliche Ausgleichs- und Backup-Kapazitäten sind erforderlich.
  • Die Netzinfrastruktur muss ausgebaut und komplexer werden.
  • Speicherung wird zur Notwendigkeit und verbraucht die erzeugte Energie.
  • Der Marktwert sinkt aufgrund fallender Erfassungsraten und so weiter…

Wie Sie sehen können, verändern diese Technologien mit zunehmender Verbreitung das umgebende System und die Kosten verlagern sich in Bereiche, die oft nicht sofort sichtbar sind, aber berücksichtigt werden sollten!

Ein System unter Spannung

Betrachten wir die heutige Energiedebatte.

Einerseits gibt es ein starkes Bestreben, die Elektrifizierung mithilfe von Wind- und Solarenergie schnell voranzutreiben, [angeblich] um die Abhängigkeit von Importen zu verringern und die Emissionen zu senken.

Andererseits besteht weiterhin eine Abhängigkeit von Kohle, Gas und anderen steuerbaren Energiequellen, um die Zuverlässigkeit, Stabilität und Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten.

Beide Perspektiven basieren auf unterschiedlichen Annahmen darüber, wie sich das System verhält und was es tatsächlich kostet, aber am Ende scheinen Kohle und ihre bedarfsgerechten Verwandten diejenigen zu sein, auf die wir uns verlassen können.

Deutschland als Beispiel aus der Praxis

Trotz erheblicher Investitionen und eines starken Ausbaus der Wind- und Solarkapazitäten bleiben die Gesamtsystemkosten hoch und steigen weiter. Die installierte Leistung übersteigt mittlerweile den Spitzenbedarf deutlich, dennoch ist das System weiterhin auf konventionelle Erzeugung angewiesen, um seine Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Wie lange werden wir uns also noch vor der unpopulären, aber notwendigen Frage drücken:

Messen wir die Stromkosten auf eine Weise, die die Realität widerspiegelt, oder verlassen wir uns auf Kennzahlen, die die wichtigsten Faktoren außer Acht lassen?

Wir tun Letzteres…

Tatsächlich ist in Deutschland heimische Braunkohle mit 40 EUR/MWh (ohne CO₂) bzw. 120 EUR/MWh (inkl. CO₂) die kostengünstigste Stromerzeugungsmethode. Wie Sie unten sehen können, ist und bleibt Solarenergie die teuerste.

Eine andere Sichtweise auf die Kosten

In meinem neuesten Blogbeitrag gehe ich über die übliche Debatte hinaus und betrachte Elektrizität aus einer systemischen Perspektive.

Ich erkunde:

  • die Grenzen gängiger Kostenkennzahlen
  • die Rolle der Erfassungsraten beim Verständnis des Marktwerts
  • die oft übersehenen Systemkosten von Wind- und Solarenergie
  • und eine vereinfachte Schätzung der Stromkosten in Deutschland

mit dem Ziel, das Gesamtbild besser zu verstehen und nicht eine perfekte Zahl zu liefern.

Die Frage, die es wert ist, gestellt zu werden

  • Wenn Elektrizität ein System und kein Produkt ist…
  • Wenn die Kosten weit über einzelne Technologien hinausgehen…
  • Und wenn diese Kosten mit zunehmender Komplexität steigen…
  • Die eigentliche Frage lautet dann nicht mehr, welche Technologie am billigsten ist, sondern:
  • Was kostet es tatsächlich, die Beleuchtung zuverlässig rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, aufrechtzuerhalten?

Lesen Sie den vollständigen Blogbeitrag und probieren Sie meinen im Blog verlinkten Rechner aus, um selbst zu sehen, wie sich die Zahlen verhalten.

Dr. Lars Schernikau: Energieökonom, Rohstoffhändler

Weitere Details, einschließlich des vollständigen Blogbeitrags „Die Stromkosten in einem komplexen Energiesystem neu denken “, finden Sie unter www.unpopular-truth.com

https://wattsupwiththat.com/2026/05/06/why-electricity-costs-more-than-we-think-and-why-in-germany-solar-is-about-10x-more-expensive-than-coal/

 

Der Beitrag Warum Strom teurer ist als wir denken… und warum Solarenergie in Deutschland etwa zehnmal teurer ist als Kohle. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
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