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Die Natur lässt die Sonne stärker scheinen

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Willis Eschenbach

Mehrere Personen haben angemerkt, dass die verringerte Gesamtalbedo im CERES-Datensatz nicht nur die zusätzliche Energie liefert, die erforderlich ist, um ein Vierteljahrhundert der Erwärmung zu erklären. Sie liefert auch Veränderungen in der gesamten absorbierten Sonnenstrahlung (ASR, einfallende Sonnenstrahlung minus reflektierte Sonnenstrahlung), die sehr gut mit der Erwärmung übereinstimmen:

Abbildung 1. Normalisierte ASR und langwellige Strahlung, die von der Erdoberfläche nach oben abgestrahlt wird. „Normalisiert“ bedeutet, dass der Mittelwert auf Null und die Standardabweichung auf Eins festgelegt wurden.

Ein Problem der CERES-Daten besteht jedoch darin, dass sie nur die letzten 25 Jahre abdecken. Anstelle der Albedo wollte ich daher lieber die „Sonnenscheinstunden“ betrachten. Dies ist der prozentuale Anteil der Tageslichtstunden eines Tages, einer Woche, eines Monats oder eines Jahres, in denen die Sonne scheint. Es handelt sich nicht um Albedo, aber es hängt damit zusammen. Einige Untersuchungen ergaben, dass der längste Datensatz, über den wir verfügen, aus Oxford in UK stammt. Hier ist dieser Datensatz:

Abbildung 2. Jährlicher prozentualer Anteil der Tageslichtstunden, in denen die Sonne in Oxford in UK scheint. Die gelbe Linie ist eine CEEMD-Glättung der Daten.

Höchst interessant. Auch wenn dies nicht dasselbe ist wie ASR, nimmt es ganz eindeutig zu.

Als Nächstes habe ich mir Europa angesehen. Copernicus verfügt über einen Datensatz, der die Sonnenstunden dort zeigt. Er ist kürzer und beginnt erst im Jahr 1983. Abbildung 3 zeigt die Copernicus-Daten:

Abbildung 3. Durchschnittlicher jährlicher prozentualer Anteil der Tageslichtstunden, in denen die Sonne in Europa scheint. Die gelbe Linie stellt eine CEEMD-Glättung der Daten dar.

Also habe ich weiter gesucht. Mein nächster Datensatz stammte aus den USA. Vor etwa 1900 ist die Erfassung lückenhaft, aber nach 1900 gibt es über 100 Stationen, die Sonnenstunden erfassen. Daher habe ich nicht versucht, sie flächengewichtet zu berechnen, sondern einfach einen direkten Durchschnitt gebildet:

Abbildung 4. Durchschnittlicher jährlicher Prozentsatz der Tageslichtstunden, in denen in den USA die Sonne scheint. Die gelbe Linie stellt eine CEEMD-Glättung der Daten dar.

Nachdem ich festgestellt hatte, dass der Prozentsatz der Sonnenstunden in allen Datensätzen zunahm, die ich finden konnte, und nachdem ich gesehen hatte, dass die von CERES gemessene absorbierte Sonnenstrahlung zunahm, wandte ich mich wieder dem CERES-Datensatz zu. Zur Erinnerung: „ASR“, die absorbierte Sonnenstrahlung, ist die Sonnenstrahlung an der Obergrenze der Atmosphäre abzüglich der Sonnenreflexionen durch Wolken, Aerosole und die Erdoberfläche. Hier sehen Sie, was mit der ASR geschieht, dargestellt zusammen mit dem theoretischen Anstieg des Antriebs durch CO₂:

Abbildung 5. Weltweite monatliche absorbierte Sonnenstrahlung (ASR, Sonnenstrahlung abzüglich reflektierter Sonnenstrahlung) und der theoretische Anstieg des „Forcings“ (abwärts gerichtete Strahlung aufgrund von CO₂) im gleichen Zeitraum.

Man beachte nun, dass eines der Kernargumente der Befürworter der These, wonach allein CO₂ die jüngste globale Erwärmung verursacht, darin besteht, dass es keine natürliche Erklärung für die Erwärmung gibt. Hier bringt das IPCC dieses Argument vor: Wenn den Modellen nur natürliche Antriebe zugeführt werden, können sie den Temperaturanstieg nicht nachbilden:

Abbildung 6. Modelle mit natürlichen Antrieben (blau) und mit natürlichen plus anthropogenen Antrieben (rot)

Wie die oben dargestellten ASR-Daten jedoch zeigen, liefert die Veränderung der Albedo genügend Sonnenenergie, um den Temperaturanstieg auch ohne Treibhausgase zu erklären.

Beachten Sie jedoch, dass dies NICHT bedeutet, dass Treibhausgase keine Rolle bei der Temperaturbildung spielen. Es bedeutet lediglich, dass sie nur einen Teil des Gesamtbildes ausmachen. Wie ich in meiner kürzlich veröffentlichten, von Fachkollegen begutachteten Studie mit dem Titel „Computational implementation and empirical validation of a Constructal climate model“ [etwa: Computergestützte Umsetzung und empirische Validierung eines konstruierten Klimamodells] gezeigt habe, braucht man sowohl die Albedo als auch die Treibhausgase, um die Veränderungen der Erdtemperatur zu erklären.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/31/nature-turns-up-the-sunshine/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Sonneneruptionen auf der Rückseite der Sonne bestätigen neue Vorhersagemethode – Klimaschau 261

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Die Erd-Sonne ist wie jeder Stern ein komplexes magnetisches System, dessen Aktivität stark schwanken kann. Bereits in den 1940er Jahren fand der US-amerikanische Forscher Scott Forbush heraus, dass ein abruptes Ansteigen der solaren Aktivität, ein sogenannter solarer Ausbruch (oder Super-Flare), die kosmische Strahlung, die die obere Atmosphäre laufend trifft, abschirmt. Henrik Svensmark und Nir Shaviv wiesen in den 2.000er Jahren nach, daß die kosmische Strahlung essentiell für die Wolkenbildung und damit für das irdische Klima ist. Über diesen mittelbaren Mechanismus kann die solare Aktivität also Einfluß auf Temperatur und Niederschläge auf dem Planeten nehmen.

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Valentina Zharkova und das Grand Solar Minimum

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Cap Allon

Valentina Zharkova ist nicht von ihrer These abgerückt.

Ihre Arbeit aus dem Jahr 2026 mit dem Titel „Modern Grand Solar Minimum (2020–2053)“ ist eine überarbeitete Neuauflage der gleichen These, die sie bereits 2020 veröffentlicht hatte: Die Sonne sei in ein modernes Großes Sonnenminimum eingetreten, das sich ungefähr von 2020 bis 2053 erstreckt, wobei die schwächste Phase noch bevorstehe.

Die Kernaussage ist unverändert.

Zharkova argumentiert, dass das Hintergrundmagnetfeld der Sonne zwei Hauptmagnetwellen enthält, die in verschiedenen Schichten des solaren Dynamos erzeugt werden. Diese Wellen verlaufen leicht phasenverschoben. Wenn sie sich gegenseitig verstärken, verstärken sich die Sonnenzyklen. Wenn sie sich gegenphasig überlagern, nimmt die Sonnenaktivität ab. In ihrem Modell führt dies zu großen Sonnenzyklen mit einer Dauer von etwa 330 bis 380 Jahren, die durch große Sonnenminima getrennt sind, ähnlich den Maunder-, Wolf- und Oort-Minima.

Auch der Zeitrahmen bleibt unverändert.

Im Jahr 2020 identifizierte Zharkova das moderne Große Sonnenminimum als ein Ereignis des Zyklus 25–27, das sich über den Zeitraum 2020–2053 erstreckt. Für das Jahr 2026 wiederholt sie den gleichen Zeitraum.

Die wichtigste Änderung ist meiner Meinung nach der Tonfall.

Im Jahr 2020 schrieb Zharkova, dass die Sonne in das moderne Große Sonnenminimum eingetreten sei und dass sich die Abkühlung um die Sonnenminima zwischen den Zyklen 25 und 26 sowie 26 und 27 deutlicher zeigen dürfte. Die Veröffentlichung aus dem Jahr 2026 ist direkter. Darin heißt es, das moderne Große Sonnenminimum sei „eingetreten“, es werde bis zur Mitte des Jahrhunderts andauern und die damit verbundene Kleine Eiszeit sei bereits da.

Zu Beginn war der Sonnenzyklus 25 stärker als in frühen offiziellen Prognosen erwartet. Er brachte starke Flares hervor und erreichte sein Sonnenmaximum um 2024. Für Kritiker sah das wie ein Problem für jedes Argument zugunsten eines großen Minimums aus. Doch Zharkovas Antwort ist einfach: Der Höhepunkt des Zyklus 25 war nie der entscheidende Test. Der Test ist der Rückgang von diesem Höhepunkt, das Minimum zwischen den Zyklen 25 und 26, der schwächere Zyklus 26, den sie als Folge erwartet, und dann das Minimum zwischen den Zyklen 26 und 27 – all das steht noch bevor.

Und wie am Mittwoch erörtert, verläuft der Rückgang vom Höchststand des SC25 bislang drastisch, was gut zu Zharkovas These passt.

In ihrer Veröffentlichung aus dem Jahr 2026 heißt es, dass während der absteigenden Phase des Zyklus‘ 25 und insbesondere während der nächsten beiden Zyklusminima weitere Anzeichen einer Abkühlung auftreten dürften. Zharkova geht davon aus, dass die verringerte Sonnenaktivität während des „Grand Minimum“ die Sonneneinstrahlung gegenüber dem heutigen Niveau um etwa 3 W/m² senken wird. Sie argumentiert, dass dies die durchschnittliche Temperatur auf der Erde um etwa 1 °C senken würde, wobei Vergleiche mit dem Maunder-Minimum auf eine mögliche Abkühlung um 1,5 °C hindeuten. Die Abkühlung, so sagt sie, würde nicht gleichmäßig verteilt sein. Die Auswirkungen im Winter wären auf den Kontinenten der nördlichen Hemisphäre stärker, da eine veränderte Zirkulation dazu führen würde, dass vermehrt arktische Luft in niedrigere Breitengrade gelangt.

Ihr Argument lautet nicht einfach „weniger Sonne, kälterer Planet“ – es geht auch um die Zirkulation: schwächere Sonnenaktivität, Veränderungen in der Stratosphäre, Verschiebungen bei AO/NAO, wellenförmigere Jetstreams, kältere kontinentale Kälteeinbrüche und häufigere Einbrüche polarer Luft in die mittleren Breiten.

Zharkova sieht den entscheidenden Test für den Rückgang im Zyklus 26.

Und sie schließt mit einer Warnung: Wenn die Sonnenaktivität tatsächlich nachlässt, wenn die Zirkulation wechselhafter wird und Kälteeinbrüche häufiger auftreten, dann brauchen die Länder zuverlässige, kontinuierliche und regelbare Energie. Die moderne Energiedebatte basiert auf der Annahme, dass es „immer heißer“ wird. Zharkova warnt vor genau dem Gegenteil: einem kälteren, weniger stabilen Muster bis zur Mitte des Jahrhunderts, bei dem Ernährung, Heizung und die Widerstandsfähigkeit des Stromnetzes im Mittelpunkt des nationalen Überlebens stehen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europes-cold-half-is-ignored-concordia?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

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Dazu gibt es auch einen Beitrag von Kenneth Richard (Link siehe unten):

Das große Sonnenminimum ist da… Bis zu den 2030er und 2040er Jahren wird eine globale Abkühlung um mindestens 1 °C erwartet

Kenneth Richard

Die über Jahrhunderte hinweg beobachteten Muster der Sonnenaktivität deuten darauf hin, dass die nächste Abkühlungsphase der Kleinen Eiszeit begonnen hat.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie, die sich auf die Analyse historischer Phasen des solaren Magnetfelds stützt, belegt den Einfluss der Sonnenaktivität auf die Temperatur der Erde.

Kühle Phasen der „Kleinen Eiszeit“ lassen sich zuverlässig mit großen Sonnenminima (GSM) in Verbindung bringen.

So wird beispielsweise angenommen, dass während des Maunder-Minimums (Ende des 17. bis Anfang des 18. Jahrhunderts) die Sonneneinstrahlung um etwa 3 W/m² abgenommen und sich die Nordhalbkugel infolgedessen um etwa 1 °C abgekühlt hat.

Anhand einer harmonischen Analyse lässt sich vermuten, dass der Beginn des nächsten GSM bereits eingetreten ist und es in den nächsten Jahrzehnten zu einer globalen Abkühlung kommen wird.

„Während eines GSM wird ein Rückgang der Sonneneinstrahlung um etwa 3 W/m² gegenüber dem heutigen Niveau erwartet, was zu einem Rückgang der durchschnittlichen Erdtemperatur um etwa 1,0 °C führt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das vor 10 Jahren von Zharkova et al. (2015) vorhergesagte moderne große Sonnenminimum (2020–2053) eingetreten ist und sich wie erwartet bis zur Mitte des Jahrhunderts fortsetzen wird. Es bringt das kalte Wetter mit starken Frösten und Schneefällen, das im Januar und Februar 2026 auf der gesamten Nordhalbkugel von West nach Ost und vom Norden bis zum Äquator verzeichnet wurde. Die mit dem heutigen großen Sonnenminimum verbundene kleine Eiszeit ist da …“

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/30/a-grand-solar-minimum-has-arrivedglobal-cooling-of-at-least-1c-is-expected-by-the-2030s-2040s/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Studie: Vitamin D kann das Diabetes-Risiko bei bestimmten Menschen senken

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Der ungesunde moderne Lebensstil sorgt dafür, dass immer mehr Menschen an Diabetes erkranken. Auch wenn sich dies ohne eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung kaum verhindern lässt, könnte hochdosiertes Vitamin D zumindest bei einigen bestimmten Prädiabetes-Patienten zu einer Verlangsamung des Prozesses führen. Darauf lassen neue Studiendaten schließen.

Diabetes gilt mittlerweile als „Volkskrankheit“. In Deutschland sind es aktuellen Schätzungen zufolge rund 11 Millionen Menschen – plus weiteren 20 Millionen Menschen (etwa ein Fünftel aller Erwachsenen) mit Prädiabetes. Ähnlich sieht es auch in Österreich aus, während die Schweizer (wohl auch dank eines gesünderen Lebensstils und deutlich geringerer Adipositas-Raten) deutlich weniger von Diabeteserkrankungen betroffen sind. Das sind zwar keine so erschreckend hohen Zahlen wie in den Vereinigten Staaten, wo mittlerweile rund 115 Millionen Amerikaner (also etwa zwei Fünftel) eine Prädiabetes aufweisen und einer von acht Amerikanern (etwa 40 Millionen Personen) bereits an Diabetes erkrankt ist.

Doch zumindest für einen nicht unerheblichen Teil jener Menschen, die offiziell mit Prädiabetes diagnostiziert wurden, gibt es einen Hoffnungsschimmer, eine Erkrankung an Diabetes Typ 2 zumindest hinauszögern zu können. Denn eine genetische Besonderheit, die bei etwa 70 Prozent der Erwachsenen mit Prädiabetes vorhanden ist, könnte dazu beitragen, dass hochdosiertes Vitamin D das Erkrankungsrisiko deutlich reduziert. Darauf weist eine bei Jama Network Open veröffentlichte Studie mit dem Titel „Vitamin D Receptor Polymorphisms and the Effect of Vitamin D Supplementation on Diabetes Risk Among Adults With Prediabetes“ hin.

Die Untersuchungen der Forscher bauen dabei auf der sogenannten D2d-Studie auf. Mehr als 2.000 US-amerikanische Erwachsene mit Prädiabetes wurden zufällig entweder einer Gruppe zugeteilt, die 4.000 Einheiten Vitamin D einnahm, oder einer Placebo-Gruppe – und das über bis zu 3,5 Jahre. Zunächst zeigte die Studie insgesamt keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen. Die empfohlene Tagesdosis liegt für Erwachsene bei 600 bis 800 Einheiten.

Als die Forscher jedoch die DNA der Teilnehmer analysierten, ergab sich ein differenzierteres Bild: Personen mit bestimmten Varianten – bekannt als AC oder CC – in einem Gen namens ApaI reagierten nämlich deutlich positiv auf die Supplementierung. Über den Zeitraum von 3,5 Jahren hatten Träger dieser Varianten ein um 19 Prozent geringeres Risiko, an Diabetes zu erkranken. Die rund 30 Prozent mit der AA-Variante zeigten dagegen keinerlei positive Ergebnisse durch das zusätzliche Vitamin D.

Vitamin D im Blut wird im Körper in seine aktive Form umgewandelt. Vitamin-D-Rezeptoren kommen in vielen Zellen des Körpers in hoher Dichte vor. Wenn Vitamin D an diese Rezeptoren bindet, unterstützt es die Zellen bei ihren jeweiligen Funktionen. In den Zellen der Bauchspeicheldrüse fördert Vitamin D die Ausschüttung von Insulin zur Regulierung des Blutzuckers. Menschen mit den AC- und CC-Varianten reagierten empfindlicher auf Vitamin D und profitierten daher stärker von der Supplementierung als jene mit der AA-Variante.

Das heißt: Ärzte können nach der Feststellung, ob ein Prädiabetes-Patient über die entsprechenden Genvarianten (AC bzw. CC) verfügt, als Präventionsmaßnahme eine Supplementierung mit Vitamin D (wegen potentieller Nebenwirkungen unter ärztlicher Aufsicht) anordnen. Insbesondere während der dunklen Jahreszeit und bei einer eventuell ohnehin vorhandenen Unterversorgung. Nicht zu vergessen, dass die offiziellen Empfehlungswerte ohnehin wahrscheinlich viel zu niedrig angesetzt sind. Übrigens zeigte Vitamin D schon bei früheren Untersuchungen bei jungen Patienten mit Diabetes Typ 1 (also der angeborenen Variante) einige Erfolge. Report24 berichtete darüber. Insofern scheint das Sonnenvitamin noch deutlich mehr positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit zu besitzen, als viele Menschen denken.

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☐ ☆ ✇ TKP

Messung statt Modelle: Ole Humlums Klimabericht 2025 beweist natürlichen Klimawandel 

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Ein emeritierter Professor für Physische Geographie der Universität Oslo hat seinen jährlichen Bericht zum Zustand des Klimas vorgelegt – basierend ausschließlich auf realen Beobachtungen und Messungen, nicht auf Computermodellen. Ergebnis: Temperaturen sanken leicht. Das Ergebnis des jährlichen Klimaberichts von Professor Ole Humlum ist eine Generalabrechnung mit dem alarmistischen IPCC-Narrativ: Die Temperaturen sanken 2025 leicht, das [...]

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Tödliche „rote Himmel“ vor 800 Jahren deuten darauf hin, dass die Sonne während der mittelalterlichen Warmzeit extrem aktiv war

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Jo Nova

Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.

Die großen Sonnenstürme von 1201 bis 1204 könnten die ältesten historischen Aufzeichnungen über extremes Weltraumwetter sein.

Es stellt sich heraus, dass die Sonne während des warmen Spätmittelalters weitaus aktiver war, als wir dachten – was für die Klimamodellierer ziemlich peinlich ist, müssen sie doch glauben, die Sonne sei nur ein irrelevanter Lichtball ohne Einfluss auf das Wetter auf der Erde. Wenn hohe Sonnenaktivität mit der Erwärmung auf der Erde korreliert (was der Fall zu sein scheint), können die Modellierer die Sonne nicht länger ignorieren.

Der springende Punkt ist: Wenn sie mehr solare Faktoren einbeziehen, könnten die Modelle versehentlich tatsächlich funktionieren, ohne dass CO₂ benötigt wird. Das wäre eine Katastrophe (für die Modellierer).

Am 21. und 23. Februar 1201 n. Chr. berichtete ein japanischer Dichter, er habe in der Nähe von Kyoto auffällige rote Polarlichter gesehen. Jemand in der Nähe beschrieb Gleiches am 22. Februar, was darauf hindeutet, dass es sich um einen intensiven dreitägigen Sonnensturm handelte. Also begannen Forscher, in vergrabenem Holz in Nordjapan nach Kohlenstoff-14 zu suchen, und siehe da, sie fanden einen enormen Anstieg des Kohlenstoff-14-Gehalts, der auf ein „sub-extremes solares Protonenereignis“ hindeutet. Sie schätzen, dass dies „etwa 20 % des Miyake-Ereignisses von 774/775, einem legendären Sonnensturm,“ entspricht.

Die Kohlenstoff-14-Daten waren so detailliert, dass sie drei Sonnenzyklen von 1190 bis 1220 rekonstruieren konnten. Das bedeutet, dass die Sonnenzyklen damals nur 7–8 Jahre lang und extrem aktiv waren. In der heutigen Zeit wissen wir, dass längere Zyklen langsamer und ruhiger verlaufen. Während der Kleinen Eiszeit dauerten die Zyklen bis 16 Jahre, und es gab lange Zeiträume, in denen es überhaupt keine Sonnenflecken gab.

Graphik: Verlauf des Sonnenmodulations-Parameters für das vergangene Jahrtausend, ermittelt anhand von Kohlenstoff-14-Daten (Brehm et al., 2021).1)

Das Team entdeckte einen völlig neuen Sonnenzyklus, der seinen Höhepunkt im Jahr 1204 erreichte und von dem wir bisher nichts wussten.

Aus dieser Schrift stammen Beschreibungen zahlreicher Sonnenbeobachtungen, die vor 800 Jahren aufgezeichnet worden waren:

So finden sich beispielsweise im „Meigetsuki“, dem Tagebuch von Fujiwara no Sadaie, einem für seine Dichtkunst bekannten japanischen Höfling, Beschreibungen, die auf das Auftreten von roten Polarlichtern in niedrigen Breitengraden in Kyoto am 21. und 23. Februar 1204 hinweisen.6) Die Sichtung einer roten Aurora ist auch für den 22. Februar in einem anderen historischen Dokument verzeichnet, nämlich dem Omuro Soshoki, das sich in Kyoto befindet. Dies deutet darauf hin, dass der intensive Magnetsturm drei Tage in Folge dauerte, was ihn zu einem der ältesten extremen Weltraumwetterereignisse macht, die in historischen Aufzeichnungen dokumentiert sind. Während dieser drei Tage wurden rote und weiße Streifen in Richtung Norden und Nordosten beobachtet. Dieses Ereignis könnte mit dem Auftreten eines großen Sonnenflecks von der Größe einer Dattelpalme in Verbindung stehen, wie es in einem chinesischen Dokument vom 21. Februar 1204 verzeichnet ist.³) Es gibt auch Aufzeichnungen über die Sichtung von Polarlichtern im folgenden Monat im „Meigetsuki“ sowie in einem chinesischen Dokument²⁾ und einem französischen Dokument.⁸⁾ In Meigetsuki findet sich eine Beschreibung, wonach drei Nächte lang Polarlichter zu sehen waren,7) obwohl es sich dabei um Hörensagen am kaiserlichen Hof handelte.

Dies deutet darauf hin, dass die Sonnenaktivität während der Mittelalterlichen Warmzeit (MWP) länger und stärker war, als wir bisher angenommen haben. Es ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Sonnenaktivität mit den globalen Temperaturen korreliert.

Es ist bemerkenswert, wie viele Weltraumwetterereignisse dokumentiert sind:

‡Hörensagen am kaiserlichen Hof.

REFERENCE

Hiroko MIYAHARA, Ryuho KATAOKA, Kazuaki YAMAMOTO, Fuyuki TOKANAI, Toru MORIYA, Mirei TAKEYAMA, Hirohisa SAKURAI, Motonari OHYAMA, Kazuho HORIUCHI, Hideyuki HOTTA. Extremely active Sun from 1190 to 1220 in the Medieval Period: Intercomparison of historical records and tree-ring carbon-14. Proceedings of the Japan Academy, Series B, 2026; 102 (4): 156 DOI: 10.2183/pjab.102.011

Link: https://joannenova.com.au/2026/05/deadly-red-skies-800-years-ago-suggest-sun-was-extremely-active-in-the-medieval-warm-period/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Sonnenzyklus 25 ist keine Rückkehr zur Sonne des 20. Jahrhunderts

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Cap Allon

Im Vergleich zu den großen Zyklen des 20. Jahrhunderts erweist sich der 25. Sonnenzyklus als sehr schwach. Geomagnetische Stürme waren in der Mitte und gegen Ende des 20. Jahrhunderts weitaus häufiger und intensiver, sodass der aktuelle Zyklus im Vergleich dazu eher harmlos wirkt.

Die lange Kp-Aufzeichnung des GFZ Potsdam verdeutlicht diesen Unterschied:

Der Sonnenzyklus 25 hat bisher 17 Tage der Stufe G4 oder G5 hervorgebracht.

Bis zum Ende des Zyklus‘ wird die Gesamtzahl wahrscheinlich bei etwa 25 liegen, vielleicht auch etwas höher.

Der Sonnenzyklus 23 brachte 43 Tage hervor.

Der Sonnenzyklus 22 brachte 47 Tage hervor.

Der Sonnenzyklus 18 brachte 54 Tage hervor.

Der Sonnenzyklus 19 brachte 81 Tage hervor.

Die Sonnenaktivität des 20. Jahrhunderts war etwa zwei- bis dreimal so hoch wie heute. Lediglich im Jahr 2024 entstand kurzzeitig der Eindruck, dass der Sonnenzyklus 25 in diese Kategorie fallen könnte, doch selbst dieses Jahr blieb weit hinter den Spitzenwerten aktiverer Zyklen zurück.

Der Hauptgrund, warum manche den Sonnenzyklus 25 als aktiv bezeichnen, liegt darin, dass der Sonnenzyklus 24 so schwach war. Vor diesem eingebrochenen Maßstab sieht alles aktiv aus. Im Vergleich zur breiteren historischen Datenreihe liegt SC25 jedoch immer noch deutlich unter den großen modernen Zyklen (dem Grand Modern Maximum).

Die Sonnenfleckendaten erzählen eine ähnliche Geschichte. Im Mai gab es einen späten Anstieg, wobei der Monatsdurchschnitt nun bei etwa 100 liegt. Der Anstieg hängt teilweise mit der ehemaligen riesigen Region auf der Rückseite zusammen, die sich nun in separate aktive Regionen auf der der Erde zugewandten Scheibe aufgelöst hat:

Auf der der Erde zugewandten Seite befinden sich derzeit (27. Mai) neun Sonnenfleckengruppen, von denen die meisten schwache C-Flares erzeugen. [NASA/SDO]

Dieser Ausbruch ändert jedoch nichts am Gesamtbild.

Der Sonnenzyklus 25 erreichte seinen Höhepunkt um das Jahr 2024 und befindet sich seit mehr als einem Jahr im Abklingen. Auf dem Weg nach oben übertraf er die ursprüngliche Prognose von NOAA/NASA/ISES, doch auf dem Weg nach unten verläuft er nun deutlich unterhalb der durchschnittlichen Sonnenzykluskurve, die bis ins Jahr 1750 zurückreicht.

Er stimmt auch weiterhin mit einer nach vorne verschobenen Version der McIntosh-Leamon-Egeland-Prognose überein, was darauf hindeutet, dass der Zyklus möglicherweise einfach vorzeitig eingetreten ist, anstatt in eine neue Ära hoher Aktivität überzugehen.

Ein kurzlebiger Aufschwung im Mai kann die Zahlen dieses Monats anheben. Er kann den allgemeinen Abwärtstrend jedoch nicht auslöschen.

All dies schließt größere Ereignisse nicht aus. Auch in abklingenden Phasen kann es noch zu starken Sonneneruptionen, kräftigen koronalen Massenauswürfen und schweren geomagnetischen Stürmen kommen. Ein ruhigerer Zyklus ist kein harmloser Zyklus. Es bedeutet lediglich, dass das Hintergrundniveau niedriger ist und große Ereignisse seltener auftreten.

Die größere Frage ist, was als Nächstes kommt.

Wenn der Sonnenzyklus 26 wieder die Stärke von SC19, SC21 oder SC22 erreicht, wird er im Vergleich zu SC25 heftig erscheinen. Wenn SC26 jedoch, wie ich erwarte, erneut nachlässt, werden SC24 und SC25 weniger als Ausnahmen und eher als erste Schritte eines längeren Abschwungs angesehen werden.

Genau hier liegt die Frage nach dem Großen Solaren Minimum.

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-keeps-nipping-california-nasas?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Super El Niño – Ist der „TERMINATOR“ verantwortlich?

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Spaceweather.com

Die Schlagzeilen sind voll von Meldungen, dass sich derzeit im Pazifik ein Super-El-Niño bildet. Ein Solarphysiker hat genau das bereits vor drei Jahren vorhergesehen.

Abb. 1: Im Pazifik bildet sich derzeit ein Super-El-Niño, ähnlich wie 1997.

In einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2023 stellte Robert Leamon von der NASA und der University of Maryland (Baltimore County) eine bemerkenswerte Prognose auf: Der nächste El Niño werde 2026 eintreten. Er stützte sich dabei auf den „Terminator“, ein magnetisches Phänomen auf der Sonne, das einen Sonnenzyklus beendet und den nächsten einleitet.

Leamon hat die letzten fünf Sonnenzyklen zu einem „Standardzyklus“ gemittelt und diesen in die Zukunft projiziert. Dabei stellte er fest, dass El-Niño-Ereignisse etwa fünf Jahre nach einem Terminator auftreten. Das jüngste Terminator-Ereignis fand im Dezember 2021 statt, sodass der nächste El Niño genau auf das Jahr 2026 fällt. Sein Modell sagt zwar nichts über die Stärke dieses El Niño aus, doch der Zeitpunkt stimmt genau.

Leamon und sein Kollege Scott McIntosh hatten zuvor gezeigt, dass jeder Terminator seit den 1960er Jahren mit einem Wechsel von El Niño zu La Niña zusammenfiel. Ihre Arbeit sagte den Beginn eines dreifachen La Niña-Ereignisses im Jahr 2020 korrekt voraus und deckte einen unerwarteten Zusammenhang zwischen der Sonne und dem ENSO-Phänomen auf (El Niño-Southern Oscillation).

Abb. 2: AbbDiese Grafik, die auf Abb. 5 aus Leamon (2023) basiert, zeigt zwei offenbar erfolgreiche Vorhersagen, die auf dem Terminator-Modell beruhen.

Niemand weiß, wie die Sonne Einfluss auf das ENSO nimmt. Die meisten Forscher bevorzugen „Top-down“-Modelle: Die Sonnenaktivität verändert die obere Erdatmosphäre und bewirkt Veränderungen, die sich nach unten ausbreiten und das Wetter an der Erdoberfläche beeinflussen. Der genaue Prozess ist jedoch unbekannt.

Zunächst (2021) gingen Leamon und McIntosh davon aus, dass kosmische Strahlung dafür verantwortlich sei. Galaktische kosmische Strahlung schwankt im Einklang mit dem Sonnenzyklus und beeinflusst die Ionisierung der Erdatmosphäre. Später (2023) sprach sich Leamon jedoch selbst gegen die These der kosmischen Strahlung aus und wies darauf hin, dass der zeitliche Zusammenhang nicht stimme. Derzeit neigt er zu einer Korrelation mit der geomagnetischen Aktivität.

Die Suche nach einem Zusammenhang zwischen der Sonne und El Niño ist so alt wie El Niño selbst. Sir Gilbert Walker, der Anfang des 20. Jahrhunderts die „Southern Oscillation“ (das SO in ENSO) entdeckte, versuchte vergeblich, einen Zusammenhang mit Sonnenflecken herzustellen. Während des gesamten 20. Jahrhunderts bemühten sich auch andere Forscher vergeblich, diesen Zusammenhang herzustellen. Der Terminator hingegen ist ein neues Konzept, das McIntosh und Leamon in einer Reihe von Artikeln seit zehn Jahren darlegen. Es scheint sich gut zur Vorhersage von Sonnenzyklen zu eignen und könnte auch bei der ENSO erfolgreich sein.

Es wird mehr als nur ein oder zwei erfolgreiche Vorhersagen brauchen, um Vertrauen in dieses Modell aufzubauen, aber es ist ein guter Anfang. Möge El Niño beginnen.

Link: https://www.spaceweather.com/ vom 15. Mai 2026

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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