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☐ ☆ ✇ Breitbart

Human Smuggling Stash House Busted, Illegal Alien Fugitive Arrested

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Texas Department of Public Safety (DPS) troopers uncovered an alien smuggling scheme in the small border town of Eagle Pass that used a hotel room as a stash house to hide multiple illegal aliens. Acting on a tip, a search of the room led to the arrest of two suspected smugglers and four Honduran nationals illegally present in the United States, including a wanted fugitive.

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☐ ☆ ✇ Times of Israel

IDF kills Hezbollah chief engineer; 3 troops hurt in Lebanon clashes

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Ministers said to demand cabinet vote on truce deal, but Netanyahu answers he is waiting for terror group to agree to terms

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Klaus Schwab ist zurück: „Wissen wird überflüssig“ – Algorithmen sollen künftig für uns denken, Bürger sollen Big Tech vertrauen

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Von The Sociable

Wenn Intelligenz zu einer Dienstleistung würde, die nach Verbrauch abgerechnet wird, würde das intelligente Zeitalter nur der Elite und denjenigen zugutekommen, die es sich leisten können: eine Perspektive

Das intelligente Zeitalter ersetzt unsere kognitiven Fähigkeiten durch KI, und Universitäten sollten laut WEF-Gründer Klaus Schwab den Schwerpunkt darauf legen, Studierenden den kompetenten Umgang mit Technologie beizubringen, anstatt ihnen reines Wissen zu vermitteln.

In einem heutigen Livestream an der Universität von Johannesburg in Südafrika sprach Schwab ausführlich über das, was er als „das intelligente Zeitalter“ bezeichnet, und darüber, was dies für Arbeitsplätze, Studierende und die Menschheit bedeutet.

Der große Architekt der Agenda des Great Reset verglich frühere industrielle Revolutionen mit dem sogenannten intelligenten Zeitalter und erklärte, dass unsere Denkfähigkeiten nun an künstliche Intelligenz delegiert würden.

„Was bewirkt das intelligente Zeitalter? Es ersetzt unsere kognitiven Fähigkeiten durch Algorithmen oder durch das, was wir als künstliche Intelligenz bezeichnen.“

Klaus Schwab, Das intelligente Zeitalter und die Verantwortung der afrikanischen Führung, Mai 2026

“What is the Intelligent Age doing? It is replacing our cognitive capabilities by algorithm, or by what we call our artificial intelligence” WEF Founder Klaus Schwab, May 29 https://t.co/CBLgLEzDUk pic.twitter.com/oLnZzrmAoZ

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) May 29, 2026

Übersetzung von „X“: „Was bewirkt das intelligente Zeitalter? Es ersetzt unsere kognitiven Fähigkeiten durch Algorithmen oder durch das, was wir als künstliche Intelligenz bezeichnen.“ WEF-Gründer Klaus Schwab, 29. Mai https://youtube.com/watch?v=wOzCl9

Kehren wir zurück ins Industriezeitalter; was hat das Industriezeitalter bewirkt? Es hat unsere körperlichen Tätigkeiten durch Maschinen ersetzt,“, sagte Schwab

Was bewirkt das Zeitalter der Intelligenz? Es ersetzt unsere kognitiven Fähigkeiten durch Algorithmen oder durch das, was wir als künstliche Intelligenz bezeichnen.“

Um dieses neue Zeitalter der Intelligenz zu meistern, müssen wir uns viel stärker vor Augen führen, was einen Menschen wirklich ausmacht. Was macht uns menschlich?“, fügte er hinzu.

Laut Schwab werden in dieser schönen neuen Welt, in der Intelligenz an Algorithmen delegiert wird, diejenigen die Gewinner sein, die sich anpassen können.

Wir werden jedoch sehen, dass diese Anpassungsfähigkeit – oder wie der gebürtige Deutsche Schwab es nennt: „Adaptility“ [sic] – bedeutet, über genügend Geld zu verfügen, um sich den Zugang zu KI-Wissensdatenbanken leisten zu können, und zu wissen, wie man diese zu seinem Vorteil nutzt.

„Die Menschen verstehen nicht mehr wirklich, was vor sich geht […] Wir haben das Gefühl, keine Kontrolle mehr über das Geschehen zu haben […] Wir haben vielleicht nicht mehr die vollständige Kontrolle über uns selbst, aber wir müssen lernen, uns anzupassen“

Klaus Schwab, Das intelligente Zeitalter und die Verantwortung der afrikanischen Führung, Mai 2026

"With artificial intelligence you have many more capabilities to find out what truth is. If I go today to Claude or to ChatGPT or whatever it is, if I make the necessary efforts, I can find out what the truth is" WEF Founder Klaus Schwab, May 29 https://t.co/EwYgMA8Czh pic.twitter.com/Nmzi3Bbi4q

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) May 29, 2026

Übersetzung von „X“: „Mit künstlicher Intelligenz hat man viel mehr Möglichkeiten, die Wahrheit herauszufinden. Wenn ich heute zu Claude oder ChatGPT oder was auch immer gehe und mich ein wenig bemühe, kann ich herausfinden, was die Wahrheit ist.“ WEF-Gründer Klaus Schwab, 29. Mai https://youtube.com/watch?v=wOzCl9

Beachten Sie, wie Schwab sagt: „Wenn ich die nötigen Anstrengungen unternehme?“ Warum ist das so? Weil diese KI-Tools das Internet durchforsten und die Ergebnisse mit den höchsten Rankings anzeigen.

Ein hohes Ranking ist nicht immer gleichbedeutend mit der Wahrheit. Die nötigen Anstrengungen beziehen sich daher auf menschliche Recherche.

Man kann sich nicht darauf verlassen, dass ein LLM einem die Wahrheit liefert, denn es wird alles wiedergeben, was irgendein Geheimdienstler in Wikipedia heimlich bearbeitet hat, oder was von den Zensoren bei Reddit zugelassen wurde, oder welche Informationen von den Gatekeepern bei Google und ihren nicht gewählten globalistischen Partnern bei der UNO nicht zugelassen wurden.

Dennoch setzt Schwab sein Vertrauen in KI und die großen Tech-Unternehmen, dass sie uns alles Wissen liefern, das wir brauchen.

In diesem Szenario sind Universitäten überholt, und laut dem WEF-Gründer sollte sich die Hochschulbildung mehr darauf konzentrieren, den Umgang mit neuen Technologien zu vermitteln, anstatt tatsächliches Wissen zu lehren.

„Man muss nicht mehr zur Universität gehen. Bei jeder Wissensfrage kann man sich an Claude wenden, an ChatGPT oder was auch immer. Wissen ist überall um uns herum und kostenlos.“

Klaus Schwab, „Das intelligente Zeitalter und die Verantwortung der afrikanischen Führung“, Mai 2026

"You don't have to go to university anymore. For each knowledge question, you can go to Claude, you can go to ChatGPT or whatever. Knowledge is around us and is free of charge" WEF Founder Klaus Schwab, May 29 https://t.co/EwYgMA8Czh pic.twitter.com/EU2QVAsmhU

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) May 29, 2026

Übersetzung von „X“: „Du musst nicht mehr zur Universität gehen. Für jede Wissensfrage kannst du zu Claude gehen, du kannst zu ChatGPT gehen oder was auch immer. Wissen ist um uns herum und ist kostenlos“ WEF-Gründer Klaus Schwab, 29. Mai https://youtube.com/watch?v=wOzCl9

Man muss nicht mehr zur Universität gehen. Bei jeder Wissensfrage kann man sich an Claude wenden, an ChatGPT oder was auch immer. Wissen ist überall um uns herum und kostenlos“, sagte Schwab.

Sollte man vier Jahre investieren, um etwas zu lernen, das man bei Bedarf jederzeit in Echtzeit auf dem iPad nachlesen kann, anstatt sich mit Wissen vollzustopfen, von dem man vielleicht 90 Prozent in seiner beruflichen Tätigkeit gar nicht braucht?

Anstatt also nach Wissen zu streben, muss man nur die großen Tech-Unternehmen anrufen, und sie geben einem die richtigen Antworten kostenlos?

Nicht, wenn es nach OpenAI-CEO Sam Altman geht!

Im März erklärte Altman, dass er, nachdem er alle Urheberrechts- und geistigen Eigentumsverletzungen umgangen habe, indem er das gesamte kollektive Wissen der Menschheit aus dem Internet abgegriffen habe, es uns nun nach Verbrauch zurückverkaufen wolle.

„Wir sehen eine Zukunft, in der Intelligenz eine Versorgungsleistung wie Strom oder Wasser ist und die Menschen sie über einen Zähler bei uns beziehen.“

Sam Altman, BlackRock US Infrastructure Summit, März 2026

🚨 SAM ALTMAN: “We see a future where intelligence is a utility, like electricity or water, and people buy it from us on a meter.” pic.twitter.com/KuoMDp1upQ

— Chief Nerd (@TheChiefNerd) March 12, 2026

Übersetzung von „X“: SAM ALTMAN: „Wir sehen eine Zukunft, in der Intelligenz eine Versorgungsleistung ist, wie Strom oder Wasser, und die Menschen sie bei uns über einen Zähler beziehen.“

Wenn Intelligenz zu einer Dienstleistung würde, die nach Verbrauch abgerechnet wird, dann würde das Zeitalter der Intelligenz nur jenen zugutekommen, die es sich leisten können.

Alles, was Schwab sagte, wäre der Elite vorbehalten. Die Armen würden weiterhin nicht nur arm, sondern auch dumm bleiben.

Und alles beginnt mit der Bildung.

Laut Schwab sollten wir unser Streben nach Wissen aufgeben. Stattdessen sollten wir uns auf unsere „Fähigkeiten“ konzentrieren.

Und um welche Art von Fähigkeiten handelt es sich dabei?

Die Fähigkeit, mit einem Chatbot zu interagieren, und man sollte jedes Jahr an die Universität zurückkehren, um sein aktualisiertes Zertifikat zu erhalten, als wäre es ein Abonnement, durch das man ein Leben lang der KI und den Big Tech-Unternehmen verpflichtet ist.

Schwab nennt dies einen Übergang vom „Lernen fürs Leben zum lebenslangen Lernen“.

„Natürlich braucht man eine Ausbildung, man braucht Bildung, aber es sollte vor allem eine Ausbildung in Fähigkeiten sein und weniger in Wissen.“

Klaus Schwab, Das intelligente Zeitalter und die Verantwortung der afrikanischen Führung, Mai 2026

🚨 SAM ALTMAN: “We see a future where intelligence is a utility, like electricity or water, and people buy it from us on a meter.” pic.twitter.com/KuoMDp1upQ

— Chief Nerd (@TheChiefNerd) March 12, 2026

Übersetzung von „X“: SAM ALTMAN: „Wir sehen eine Zukunft, in der Intelligenz eine Versorgungsleistung ist, wie Strom oder Wasser, und die Menschen sie bei uns über einen Zähler beziehen.“

Da nur die Elite Zugang zu Informationen nach Bedarf und lebenslangem Lernen habe, räumte Schwab ein, dass das WEF seit langem als elitär kritisiert werde.

Er hat jedoch nie wirklich bestritten, ein Elitist zu sein.

Stattdessen bekräftigte er die Vorstellung, dass „wir Teil einer globalen Gemeinschaft sind“, was im Widerspruch zu souveränen Staaten und unterschiedlichen kulturellen Werten steht, die von einer „globalen Gemeinschaft“ nicht geteilt werden.

„Natürlich wurde das Forum sehr oft als elitär kritisiert […] Ich wurde sehr oft als elitärer Globalist oder ähnliches bezeichnet. Globalisierung sollte keine Philosophie oder Ideologie sein. Wir sind Teil einer globalen Gemeinschaft. Wir sind weltweit voneinander abhängig.“

Klaus Schwab, Das Zeitalter der Intelligenz und die Verantwortung der afrikanischen Führung, Mai 2026

The WEF "was very often criticized for being elite.. I was very often called the elite globalist. Globalization should not be a philosophy or an ideology. We are part of a global community. We are globally interdependent" WEF Founder Klaus Schwab, May 29 https://t.co/EwYgMA8Czh pic.twitter.com/ABEynoGdC3

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) May 29, 2026

Übersetzung von „X“: Das WEF „wurde sehr oft als elitär kritisiert … Ich wurde sehr oft als elitärer Globalist bezeichnet. Globalisierung sollte keine Philosophie oder Ideologie sein. Wir sind Teil einer globalen Gemeinschaft. Wir sind weltweit voneinander abhängig.“ WEF-Gründer Klaus Schwab, 29. Mai https://youtube.com/watch?v=wOzCl9

Als Schwab über das WEF sprach, erklärte er, er habe es 1971 ins Leben gerufen, um dem Nobelpreisträger und Ökonomen Milton Friedman zu widersprechen, der gesagt hatte, die Aufgabe von Unternehmen sei es, Geschäfte zu machen.

Schwab lehnte dies ab und entwickelte das Konzept des „Stakeholdership“, das dem „Shareholdership“ entgegenstehen sollte, und erklärte, der gesamte Fokus des WEF liege darauf, eine Plattform zur Förderung des Stakeholder-Kapitalismus zu sein.

„Ich war fasziniert von Milton Friedman […] und er hatte in der New York Times einen Leitartikel geschrieben, in dem er sagte: ‚Die Aufgabe der Wirtschaft ist die Wirtschaft, und alles, was sozial ist, überlässt man der Regierung, die es regeln soll.‘

Ich kam zu dem Schluss: ‚Nein! Ein Unternehmen ist nicht nur eine wirtschaftliche Einheit; es ist Teil der Gesellschaft […]‘

Das ist der Grund, warum ich das Weltwirtschaftsforum gegründet habe – als Plattform, um diese Idee des Stakeholder-Kapitalismus weiterzuentwickeln“

Klaus Schwab, Das intelligente Zeitalter und die Verantwortung der afrikanischen Führung, Mai 2026

"I was fascinated by Milton Friedman.. saying the business of business is business.. I came to the conclusion, NO!.. I created the World Economic Forum as a platform to develop this idea of stakeholder capitalism" WEF Founder Klaus Schwab, May 29 https://t.co/EwYgMA8Czh pic.twitter.com/00Ku6lcJY9

— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) May 29, 2026

Übersetzung von „X“: „Ich war fasziniert von Milton Friedman, der sagte, die Aufgabe der Wirtschaft sei es, Wirtschaft zu betreiben. Ich kam zu dem Schluss: NEIN! Ich habe das Weltwirtschaftsforum als Plattform gegründet, um diese Idee des Stakeholder-Kapitalismus weiterzuentwickeln.“ WEF-Gründer Klaus Schwab, 29. Mai https://youtube.com/watch?v=wOzCl9

Stakeholder-Kapitalismus ist nur durch öffentlich-private Partnerschaften möglich – die Verschmelzung von Unternehmen und Staat. Die Stakeholder sind Regierungen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft – wobei letztere aus Wissenschaftlern, NGOs und nicht gewählten globalistischen Thinktanks besteht.

Er wird von den sogenannten Experten- und Technokratenklassen beherrscht, die den Staat bestechen, damit dieser ihnen mehr Macht und Einfluss gewährt, während der Staat das, was er rechtlich nicht tun kann, an die Experten und Technokraten delegiert.

Wenn Sie jedoch nach gut dokumentierten und gründlich zitierten Forschungsergebnissen zu Klaus Schwab und den Ursprüngen des WEF suchen, sind Sie bei dem investigativen Journalisten Johnny Vedmore und seinem Artikel „Dr. Klaus Schwab; oder wie der CFR mich lehrte, mir keine Sorgen mehr zu machen und die Bombe zu lieben.“ genau richtig.

Vedmore leitet seine Untersuchung mit der Zwischenüberschrift ein: „Das Weltwirtschaftsforum war nicht einfach nur die Idee von Klaus Schwab, sondern entstand tatsächlich aus einem von der CIA finanzierten Harvard-Programm unter der Leitung von Henry Kissinger und wurde von John Kenneth Galbraith und dem ‚echten‘ Dr. Strangelove, Herman Kahn, zur Verwirklichung vorangetrieben.“

Nachdem er sich im vergangenen Jahr vom WEF zurückgezogen hatte, gründete der große Architekt des Great Reset die Schwab Academy als Plattform zur Begleitung seiner Buchreihe über das sogenannte intelligente Zeitalter.

Den gesamten Livestream von Klaus Schwab an der Universität von Johannesburg finden Sie auf dem YouTube-Kanal der Schwab Academy unten.

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Uncut #71: Heute mit Paul Brandenburg | Die BRD sperrt ihre Männer ein!

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Uncut #71: Heute mit Paul Brandenburg | Die BRD sperrt ihre Männer ein!
Uncut 71 paul brandenburg apolut
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Uncut #71: Heute mit Paul Brandenburg | Die BRD sperrt ihre Männer ein!

„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.“

Mit diesem Credo ist das wöchentliche apolut-Format UNCUT im wesentlichen auf den Punkt gebracht.

Die apolut-Redaktion stellt einmal die Woche einem bekannten Influencer – diese Woche Paul Brandenburg – eine Handvoll Fragen, die in der öffentlichen Debatte aktuell die Top-Themen markieren. Dann erhalten wir dazu völlig subjektive Antworten und stellen diese online. That’s it.

Im Anschluss setzten wir auf eine lebhafte Diskussion bei den Konsumenten des Formates, denn die von uns veröffentlichten Antworten entsprechen in der Regel nicht dem aktuellen Mainstream-Narrativ, noch geben sie vor, DIE Wahrheit zu sein.

Sie geben jede Woche die subjektive Meinung des Befragten zum besten. Und damit das Meinungsspektrum möglichst breit bleibt, wechseln jede Woche die Befragten.

Wir wünschen gute Unterhaltung und spannende Diskussionen an den Stammtischen und in den Foren!

(Auszug von RSS-Feed)

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Kenia sagt Nein zu Microsoft: Warum ein afrikanisches Land auf eine Milliarde Dollar verzichtet

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In einer Welt, in der Regierungen um die Investitionen von Technologiekonzernen konkurrieren, wirkt die Nachricht fast surreal: Kenia hat ein geplantes Rechenzentrumsprojekt von Microsoft im Wert von rund einer Milliarde Dollar vorerst gestoppt.

Der Grund war nicht Politik, Bürokratie oder fehlendes Interesse.

Es fehlte schlicht der Strom.

Was zunächst wie ein lokales Infrastrukturproblem erscheint, offenbart bei genauerem Hinsehen eine viel größere Geschichte über die Schattenseiten des globalen KI-Booms.

Der digitale Goldrausch stößt an physische Grenzen

Seit dem Aufstieg von künstlicher Intelligenz liefern sich Microsoft, Google, Amazon und andere Technologieriesen einen Wettlauf um immer größere Rechenzentren.

Diese Anlagen bilden das Rückgrat moderner KI-Systeme. Ohne sie gäbe es keine Chatbots, keine KI-Bildgeneratoren und keine gigantischen Sprachmodelle.

Doch die schöne digitale Zukunft hat einen gewaltigen Haken:

Sie verschlingt enorme Mengen an Energie.

Der Strombedarf moderner KI-Rechenzentren steigt weltweit explosionsartig an. Manche Anlagen verbrauchen inzwischen so viel Energie wie ganze Städte.

Genau daran scheiterte nun das Microsoft-Projekt in Kenia.

Eine Milliarde Dollar – und trotzdem kein grünes Licht

Für viele Entwicklungsländer wäre eine Investition dieser Größenordnung ein politischer Triumph.

Arbeitsplätze, Infrastruktur und internationale Aufmerksamkeit wären die unmittelbaren Folgen.

Doch die kenianischen Behörden standen vor einem Dilemma.

Soll ein erheblicher Teil der verfügbaren Stromkapazitäten einem ausländischen Technologiekonzern zur Verfügung gestellt werden, während gleichzeitig Millionen Bürger und Unternehmen mit Energieproblemen kämpfen?

Die Antwort fiel offenbar negativ aus.

Damit sendet Kenia eine bemerkenswerte Botschaft an die globale Technologiebranche:

Nicht jede Investition ist automatisch ein Gewinn.

Die verborgenen Kosten der KI-Revolution

Die Debatte berührt ein Thema, über das erstaunlich selten gesprochen wird.

Während die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz diskutiert, wird kaum thematisiert, welche Ressourcen dafür tatsächlich benötigt werden.

Jeder neue KI-Dienst benötigt Rechenleistung. Rechenleistung benötigt Rechenzentren. Rechenzentren benötigen Strom. Und dieser Strom muss irgendwo erzeugt werden.

Die Folge ist ein wachsender Wettbewerb um Energie, Wasser und Infrastruktur.

Während Tech-Konzerne von der nächsten digitalen Revolution sprechen, müssen viele Länder entscheiden, ob ihre begrenzten Ressourcen künftig den Bedürfnissen multinationaler Konzerne oder der eigenen Bevölkerung dienen sollen.

Afrika beginnt eigene Prioritäten zu setzen

Besonders interessant ist die politische Signalwirkung.

Lange Zeit galt Afrika als Markt, in dem internationale Konzerne weitgehend die Bedingungen bestimmten.

Doch das Kräfteverhältnis verändert sich.

Immer mehr Staaten stellen die Frage, welchen konkreten Nutzen milliardenschwere Projekte tatsächlich für die eigene Bevölkerung bringen. Wenn ein Rechenzentrum enorme Strommengen benötigt, aber vergleichsweise wenige Arbeitsplätze schafft, fällt die Kosten-Nutzen-Rechnung plötzlich deutlich weniger eindeutig aus.

Kenia scheint genau diese Rechnung vorgenommen zu haben.

Die KI-Wirtschaft braucht mehr als nur Geld

Der Fall zeigt noch etwas anderes:

Die größte Herausforderung für die KI-Industrie könnte künftig nicht Kapital oder Technologie sein.

Es könnte Energie sein. Doch selbst Milliarden schaffen keinen Strom, wenn das Netz an seine Grenzen stößt.

Die digitale Zukunft wird deshalb nicht nur von Softwareingenieuren entschieden, sondern zunehmend von Kraftwerken, Stromnetzen und Energiepolitik.

Ein Warnsignal für die Tech-Giganten

Für Microsoft ist die Entscheidung ein Rückschlag. Für die gesamte Branche ist sie ein Warnsignal.

Der globale KI-Boom basiert auf der Annahme, dass immer mehr Rechenleistung verfügbar sein wird.

Doch genau diese Annahme wird zunehmend infrage gestellt.

Kenia hat damit möglicherweise als eines der ersten Länder eine Entwicklung sichtbar gemacht, die in den kommenden Jahren weltweit an Bedeutung gewinnen könnte:

Die Zukunft der künstlichen Intelligenz hängt nicht nur von Algorithmen ab.

Sie hängt davon ab, wer den Strom hat, um sie zu betreiben.

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Geopolitik und KI: Wer wird die Regeln des Spiels schreiben?

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Lorenzo Maria Pacini

Die Technologie bewegt sich inzwischen in einem Tempo, das die Zentren geopolitischer Macht mit sich reißt – und nicht mehr umgekehrt.

KI als Instrument der Regulierung

Künstliche Intelligenz ist nicht länger nur ein technologisches Werkzeug, sondern wird zu einem Instrument regulatorischer Macht. Das bedeutet, dass die Regeln des großen geopolitischen Spiels möglicherweise nicht mehr wie früher durch die Konfrontation zwischen Großmächten definiert werden, sondern durch eine vermittelte Dimension – genauer gesagt, verlagert in eine Subdimension: den virtuellen digitalen Raum, in dem KI offenbar die Fähigkeit besitzt, den Cyberspace zu kontrollieren.

Die Regulierung von KI ist heute eines der sensibelsten und entscheidendsten geopolitischen Themen. Wer KI kontrolliert, kontrolliert nicht nur Daten, Infrastruktur oder digitale Märkte, sondern auch die Fähigkeit zu definieren, was innerhalb moderner Gesellschaften als akzeptabel, legitim und sogar als „wahr“ gilt. In diesem Sinne geht es bei der Regulierung von KI nicht einfach um technologische Sicherheit oder Datenschutz, sondern um eine neue Arena globaler geopolitischer Konflikte, die bereits aktiv ist und bereits Schauplatz von Auseinandersetzungen darstellt – die erste davon ist der Dritte Golfkrieg.

In den vergangenen Jahren wurde deutlich, dass sich die Entwicklung der KI in einem Tempo vollzieht, das die Anpassungsfähigkeit der Rechtssysteme bei Weitem übersteigt. Demokratische Institutionen, Parlamente und internationale Organisationen arbeiten langsam, auf Grundlage politischer Debatten und regulatorischer Vermittlung. Große Technologiekonzerne und die fortschrittlichsten Staaten im KI-Sektor hingegen innovieren kontinuierlich und in beschleunigtem Tempo. Dieses Ungleichgewicht schafft ein regulatorisches Vakuum, das rasch von technologisch dominanten Akteuren gefüllt wird. Folglich wird die Regulierung der künstlichen Intelligenz selbst zu einem Machtinstrument.

Heute zeichnen sich zwei gegensätzliche Modelle ab. Auf der einen Seite steht ein „restriktiver“ Ansatz, der hauptsächlich von den großen westlichen Mächten und ihren strategischen Verbündeten unterstützt wird. Er basiert auf der Schaffung technologischer Clubs, die gemeinsame Standards unter wirtschaftlich und militärisch eng verbundenen Ländern definieren. Dieses Modell priorisiert tendenziell den Schutz industrieller Interessen, Wettbewerbsfähigkeit und die Kontrolle über globale digitale Infrastrukturen. Auf der anderen Seite entsteht ein „universeller“ Ansatz, der vor allem über die Vereinten Nationen vorangetrieben wird und globale Regeln etablieren möchte, die den Großteil der Welt repräsentieren und westliche technologische Dominanz begrenzen sollen. Doch auch diese universelle Vision steht vor enormen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Herausforderungen, da jeder Staat KI entsprechend seiner eigenen strategischen Interessen interpretiert.

Das grundlegende Problem besteht darin, dass künstliche Intelligenz nicht neutral ist. Jedes KI-System enthält Werte, Prioritäten, Entscheidungskriterien und kulturelle Modelle, die von seinen Entwicklern definiert werden. Wenn KI zur Unterstützung administrativer, juristischer, wirtschaftlicher oder militärischer Entscheidungen eingesetzt wird, erzeugt sie zwangsläufig normative Effekte. Mit anderen Worten: KI wendet Regeln nicht nur an – sie hilft, sie zu erschaffen. Algorithmen wählen Informationen aus, klassifizieren Menschen, bestimmen Prioritäten und lenken kollektives Verhalten. Das bedeutet, dass KI zu einem Mechanismus werden kann, der in unsichtbarer, aber äußerst effektiver Weise die gesellschaftliche Ordnung formt.

Hier stellt sich die beunruhigendste Frage: Drohen KIs zu tatsächlichen Waffen normativer Kontrolle zu werden? Wenn es einem politischen oder wirtschaftlichen Akteur gelingt, intelligente Plattformen, Informationsflüsse und automatisierte Entscheidungssysteme zu monopolisieren, kann er das Verhalten von Bevölkerungen beeinflussen, ohne auf traditionelle Zwangsmittel zurückzugreifen. Es geht nicht mehr bloß um Zensur oder Propaganda, sondern um tiefgreifende und systemische regulatorische Manipulation. Algorithmen können entscheiden, welche Inhalte sichtbar gemacht, welche Meinungen verstärkt, welche Daten priorisiert und welche Personen als „vertrauenswürdig“ eingestuft werden. Auf diese Weise verlagert sich die normative Produktion schrittweise von demokratischen Institutionen hin zu technologischen Systemen. Wer die technologischen Mittel kontrolliert, kontrolliert folglich auch die regulatorische Produktion – und damit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und vieles mehr.

Aus geopolitischer Sicht erzeugt dies eine asymmetrische Verschiebung des Machtgleichgewichts, die noch bedeutender ist als frühere Entwicklungen. Staaten mit den fortschrittlichsten KI-Infrastrukturen gewinnen einen enormen Vorteil – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell und politisch. Diese Asymmetrie betrifft nicht nur technologische Überlegenheit, sondern vor allem die Fähigkeit, globale Regulierungsstandards durchzusetzen. Wenn ein Land die weltweit genutzten KI-Systeme kontrolliert, exportiert es zwangsläufig seine eigenen Werte, rechtlichen Kriterien und politischen Vorstellungen. Digitale Souveränität wird damit zu einer Form geopolitischer Dominanz.

In diesem Szenario erscheint die Regulierung künstlicher Intelligenz als äußerst komplexe und mehrdeutige Herausforderung. Eine zu strenge Regulierung könnte Innovationen bremsen und Konkurrenten mit weniger Einschränkungen begünstigen. Eine schwache Regulierung hingegen riskiert, wenigen Technologiekonzernen oder autoritären Staaten immense Macht zu überlassen. Deshalb kann die Regulierung von KI als ein regelrechtes „russisches Roulette“ beschrieben werden: Jede regulatorische Entscheidung birgt enorme Risiken und unvorhersehbare Konsequenzen. Ein Fehler könnte die demokratische Sicherheit gefährden, globale Ungleichheiten verschärfen oder neue Formen sozialer Kontrolle festigen.

Der Club-Ansatz

Die großen Machtblöcke haben bisher verschiedene Ansätze verfolgt. Der erste ist der Club-Ansatz. Dieses Modell sieht vor, dass eine begrenzte Gruppe technologisch fortgeschrittener Nationen über Plattformen wie OECD.AI, den Hiroshima-Prozess zur KI und das G7-Toolkit zusammenarbeitet, um globale Regeln festzulegen – häufig orientiert an westlichen wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen. Trotz Bemühungen um gemeinsame Standards bleiben die nationalen Strategien jedoch sehr unterschiedlich, was einen Konsens erschwert.

Die Europäische Union betrachtet KI als Hochrisikotechnologie, insbesondere in Bereichen wie Gesundheitswesen, öffentliche Sicherheit und kritische Infrastruktur. Der europäische AI Act führt strenge Anforderungen an Transparenz und algorithmische Kontrolle ein. Das System basiert auf dem Risikograd: Je größer die gesellschaftliche Auswirkung der KI, desto strenger die Regeln für Entwickler. Mehrere Partner sind jedoch der Ansicht, dass bestimmte Bestimmungen politische Manipulation oder wirtschaftlichen Missbrauch erleichtern könnten, während viele europäische Unternehmen negative Folgen für Innovation, Investitionen und globale Wettbewerbsfähigkeit befürchten. Die EU fördert ihre Standards weltweit aktiv durch Instrumente wie den Verhaltenskodex zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte und Initiativen wie Global Gateway, die jedoch lokale technologische Entwicklung einschränken und Entscheidungsprozesse in Europa zentralisieren könnten. Obwohl diese Maßnahmen als Schutz von Menschenrechten und demokratischen Werten dargestellt werden, können sie auch zu Werkzeugen geopolitischen Drucks werden.

Die Vereinigten Staaten behaupten ihre Führungsrolle im KI-Bereich durch die Kontrolle zentraler Technologien und setzen faktisch die Standards großer US-Konzerne wie Google, Microsoft und OpenAI durch. Der amerikanische Ansatz bevorzugt ein Modell der Selbstregulierung des Marktes mit flexiblen und unverbindlichen Leitlinien, die als essenziell für Innovation gelten. Über Empfehlungen und Initiativen von Bundesbehörden versucht Washington, den globalen Einfluss seiner Standards auszuweiten. Die während der Trump-Regierung eingeführte Executive Order zentralisierte die KI-Regulierung, beschleunigte die technologische Entwicklung, erhöhte jedoch auch Risiken im Zusammenhang mit Sicherheit und Datenmanagement. In diesem System liegt ein Großteil der Verantwortung bei privaten Unternehmen, da die USA den Wettbewerbsvorteil ihrer Firmen priorisieren.

Das Vereinigte Königreich verfolgt einen prinzipienbasierten Ansatz im Einklang mit der OECD und vermeidet übermäßige Bürokratie, um den heimischen KI-Sektor wettbewerbsfähig zu halten. London positioniert sich sowohl als Verfechter von KI-Sicherheit – etwa durch die Bletchley-Erklärung – als auch als globales Technologiezentrum. Daher bevorzugt das Land freiwillige Kodizes und sektorbezogene Regelungen anstelle starrer Vorschriften wie der DSGVO. Großbritannien beeinflusst zudem die G7 und die OECD durch die Befürwortung sogenannter „regulatorischer Sandkästen“ – kontrollierter Umgebungen zum Testen von KI-Systemen – und versucht so, Flexibilität mit internationalem Einfluss zu verbinden.

Singapur hingegen repräsentiert ein pragmatisches, innovationsorientiertes Modell. Das Land bevorzugt flexible, prinzipienbasierte Leitlinien statt starrer Regeln, um technologisches Wachstum und Start-ups zu fördern. Sein Model AI Governance Framework, das inzwischen generative und agentenbasierte KI umfasst, ist in Südostasien zu einem regionalen Referenzmodell als Alternative zu westlichen Ansätzen geworden. Durch die Zusammenarbeit mit der OECD und die Teilnahme an GPAI versucht Singapur, globale Standards zu beeinflussen und gleichzeitig Regelungen zu fördern, die an unterschiedliche Volkswirtschaften anpassbar sind. Dies zeigt, dass selbst kleine, aber technologisch fortschrittliche Staaten eine Rolle in der globalen KI-Governance spielen können.

Zwischen Club-Ansatz und universellem Ansatz

Die BRICS-Staaten stellen einen Mittelweg zwischen dem restriktiven Modell und dem universellen UN-geführten Modell dar. Die Gruppe fördert die Zusammenarbeit im Bereich KI in den Sektoren Bildung, Technologie und digitale Infrastruktur, wie der Gipfel von Rio de Janeiro 2025 zeigte, der den ersten zwischenstaatlichen Versuch markierte, eine inklusive KI-Governance auf Grundlage nationaler Rechtssysteme zu schaffen. Die BRICS unterstützen Datensouveränität, gerechteren Zugang zu Technologie und Süd-Süd-Kooperation und schlagen über Initiativen wie den BRICS AI Success Hub und die Ethical Charter on AI Alternativen zu westlichen Modellen vor.

Die Gruppe leidet jedoch unter institutioneller Zersplitterung, unklaren Zuständigkeiten und operativen Überschneidungen. Zudem erschwert das starke interne Ungleichgewicht in der KI-Entwicklung die Formulierung gemeinsamer Politiken: China besitzt den überwiegenden Einfluss im Bereich generativer KI, während Indien, Brasilien und Russland deutlich weniger Gewicht haben.

China strebt technologische Spitzenstellung an, ohne ein einziges umfassendes KI-Gesetz einzuführen. Stattdessen bevorzugt Peking gezielte Maßnahmen, etwa die Pflicht zur Kennzeichnung künstlich erzeugter Inhalte und die AI+-Strategie, die die Wirtschaft bis 2035 transformieren soll. Die Verbreitung von OpenClaw, einem Open-Source-KI-Agenten, hat Pläne zur Einführung von Standards für Zuverlässigkeit und Nutzung beschleunigt. Über die Digitale Seidenstraße exportiert China seine Regulierungsmodelle und wirbt für eine inklusive Governance auf Basis nationaler Souveränität. Gleichzeitig schlägt Peking die Schaffung einer neuen internationalen Organisation zur globalen Regulierung von KI vor.

Russland verfolgt ein hybrides Modell, das UN-Prinzipien mit nationaler Souveränität verbindet und Transparenz, diskriminierungsfreien Zugang zu Technologien sowie freiwillige Ethikkodizes betont. Zu den wichtigsten Initiativen gehören das Konzept zur KI-Regulierung bis 2030 und Leitlinien für den Finanzsektor. Ein bedeutender Gesetzesentwurf definiert Rechte und Pflichten von Entwicklern, Betreibern und Nutzern und führt die Kategorien „souveräne“, „nationale“ und „vertrauenswürdige“ KI ein. Auf internationaler Ebene versucht Moskau über die Russian AI Alliance, Teil des globalen AI Alliance Network, Konsens zu schaffen.

Indien verfolgt hingegen eine Strategie des Multi-Alignments: Das Land vertieft die Zusammenarbeit mit den BRICS und übernimmt gleichzeitig westliche Standards. Über Plattformen wie den AI Impact Summit versucht Neu-Delhi, die globale KI-Governance im Einklang mit seinen eigenen Interessen zu beeinflussen. Ziel ist es, Innovation und ethische Governance durch den Digital India Act und eine sich entwickelnde nationale Strategie auszubalancieren. Durch die Zusammenarbeit sowohl mit dem BRICS-Block als auch mit westlichen Institutionen entwickelt Indien ein flexibles, souveränitätsorientiertes Modell und positioniert sich als Führungsmacht des Globalen Südens bei der Gestaltung inklusiver KI-Politiken.

Universeller Ansatz

Viele Länder der sogenannten „globalen Mehrheit“, die neue Formen technologischer Abhängigkeit und digitalen Kolonialismus fürchten, fordern internationale KI-Regulierung unter Führung der Vereinten Nationen. Ziel ist es, Probleme wie die digitale Kluft und die technologische Kontrolle durch Großmächte über Initiativen wie den UN Global Dialogue on AI 2025 anzugehen, der als inklusive Plattform zur Definition von Standards auf Grundlage von Rechten und offener Innovation gedacht ist und von einer unabhängigen Gruppe internationaler Experten unterstützt wird.

Die Vereinigten Staaten und Großbritannien lehnen jedoch eine UN-Aufsicht ab und bevorzugen autonome Plattformen, um ihren strategischen Vorteil gegenüber China zu wahren. Diese Fragmentierung erhöht internationales Misstrauen und Datenschutzrisiken, während die zunehmende Militarisierung von KI in Konflikten die Einführung gemeinsamer Regeln immer dringlicher macht. Ethische Leitlinien und allgemeine Prinzipien reichen nicht mehr aus: Es werden verbindliche globale Standards benötigt, um die Risiken der KI zu begrenzen und internationale Stabilität zu gewährleisten. Ohne ein gemeinsames Abkommen werden die Gefahren der unkontrollierten Entwicklung künstlicher Intelligenz weiter wachsen.

Die verschiedenen Ansätze behandeln das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und versuchen Antworten zu liefern, die teilweise unzureichend erscheinen oder dem tatsächlichen technologischen Fortschritt dieser Machtstrukturen weit hinterherhinken. Doch das ist unvermeidlich, denn die Technologie bewegt sich inzwischen in einem Tempo, das die Zentren geopolitischer Macht mit sich reißt – und nicht mehr umgekehrt. Dieser globale Wandel, der bereits begonnen hat, könnte uns schon bald buchstäblich sprachlos machen.

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Mary Shelleys Dystopie vom letzten Erdbewohner | Von Paul Clemente

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Mary Shelleys Dystopie vom letzten Erdbewohner | Von Paul Clemente
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Mary Shelleys Dystopie vom letzten Erdbewohner | Von Paul Clemente

Vor 200 Jahren: Mary Wollstonecraft Shelleys Dystopie vom letzten Erdbewohner.

Ein Beitrag von Paul Clemente.

Die treffendsten Romane über die Zukunft des Homo sapiens entstanden im 20. Jahrhundert. Klassiker wie George Orwells „1984“, Aldous Huxleys „Brave new World“ oder Anthony Burgess „A Clockwork Orange“ transportieren (fast) alle Themen, die unsere Gegenwart, die erste Hälfte des 21. Jahrhunderts, beschäftigen. Alle drei sind Dystopien, Warnungen, deren krasse Symbolbilder und Begriffsschöpfungen zum Widerstand aufstacheln.

Manche monströse Prognose hat ihren Schrecken weitgehend verloren. Der Horror, die Verzweiflung des künstlichen Menschen in Mary Shelleys „Frankenstein“-Roman ist nach über 200 Jahren abgeflaut. Neue TV-Serien wie „Humans“ zeichnen Mensch-Maschinen sogar als „moralisch überlegen“. In Silicon Valley erklären Forscher sie zum Schlüssel zur Unsterblichkeit. Dabei sind die Befürchtungen keinesfalls widerlegt. Man hat sich lediglich an sie gewöhnt.

Während Mary Shelleys „Frankenstein“ eine Weltkarriere machen sollte, fiel eine weitere Dystopie dieser Autorin in den kulturellen Orkus: „Verney, der letzte Mensch“. Erst in den Lockdown-Jahren erlebte der Roman eine Wiederentdeckung. 2023 lag eine deutsche Neuübersetzung vor. 2026 jährt sich seine Erscheinung zum 200. Mal.

Zum Verständnis des Romans ist eine biographische Skizze seiner Autorin unerlässlich, ebenso der historische Horizont, dem er entsprang. Dazu reisen wir zurück ins 18. Jahrhundert. In London verfasst die Aktivistin Mary Wollstonecraft, rückwirkend als „Mutter des Feminismus“ bezeichnet, ein „Plädoyer für die Rechte der Frau“. 1792 entstanden, wirbt es für geschlechtliche Gleichstellung, in politischer wie kultureller Hinsicht. Ihr Ehemann William Godwin wiederum gilt als Begründer des philosophischen Anarchismus.

Dieses Avantgardisten-Paar zeugt 1797 eine Tochter. Leider verstirbt die Mutter kurz darauf am Kindbettfieber. Die Tochter, mit dem Vornahmen ihrer Mutter benannt, wächst beim Vater auf. Schon früh brodelt die Phantasie des Kindes. Mit Siebzehn heiratet sie Percy Shelley, den damaligen Rockstar unter Englands Dichtern - ebenfalls Anarchist und auch mit stürmischer Phantasie begabt. Auch dieses Paar zeugt ein Kind. Aber diesmal stirbt nicht die Mutter, sondern das Neugeborene. Eine Totgeburt. Die Depression lässt nicht auf sich warten. Schlimmer noch: Sie werde die 19-jährige Mary Wollstonecraft Shelley nie mehr verlassen. 

Trotzdem beginnt Mary Shelley zu schreiben: Ihren ersten Roman, der die Kulturgeschichte verändern und eine neue Denkfigur etablieren werde. Sein Titel: „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“. Die Story eines Mad Scientists, der nicht allein gegen gesellschaftliche Normen und Formen, sondern gegen die Natur rebelliert. Durch die Reanimierung eines Leichnams will er den Tod überwinden. Das Experiment gelingt, aber der reanimierte Mensch löst pure Panik aus, wird verstoßen und gehetzt. Vereinsamt in den Wäldern, will er seinen Schöpfer vernichten, verfolgt ihn bis ins ewige Eis.

Dieses Frühwerk enthält bereits alle Themen der Autorin: Tod, unerreichbare oder zerstörte Liebe und die Qualen der Einsamkeit. Konträr zu ihrer kämpferischen Mutter, die eine Utopie der Gleichstellung realisieren wollte, erfand die Tochter das Genre der Dystopie: Eine Zukunft, die den Menschen überfordert. Zusätzliche Verdunklung erfährt ihr Gemüt durch den Tod ihres Ehemannes, Percy Shelley. Der 29-jährige segelt vor Italiens Küste, als ein Sturm sein Boot kentern lässt. Todesursache: Ertrinken.

Mary, nun verwitwet, entschließt sich, ihr Auskommen als freie Schriftstellerin zu verdienen und startet ihren dritten Roman: „Verney, der letzte Mensch“, im Original „The Last Man“. Eine Vorwegnahme postapokalyptischer Szenarien made in Hollywood. Mehr als ein Jahrhundert vor Richard Mathesons Romans „I am Legend“ oder Filmen wie „The last Woman on Earth“.

In „Verney, der letzte Mensch“ läutet eine hundert Prozent tödliche Pest-Epidemie das Ende der Menschheit ein. Langsam, aber unaufhaltsam frisst sie sich durch alle Kontinente. Sorgt für radikale Entvölkerung. Kurzum, diese Virus-Variante löst tatsächlich ein, was Lockdown-Fans bei Corona versprochen hatten.

Die Handlung beginnt im Jahre 2092: England hat seine Monarchie endlich abgeschafft. Politiker debattieren unterschiedlichste Ziele, darunter die endgültige Abschaffung von Armut und Hunger.

Neben dem Titelhelden, Lionel Verney, beherrscht ein Lord Raymond die Szenerie. Ein fiktiver Charakter mit zahlreichen Verweisen auf den Dichter Lord Byron. In dessen Villa am Genfer See überkam Mary die Inspiration zu ihrem „Frankenstein“-Roman. Auch Byron führte kein langes Leben: Vom antiken Hellas berauscht, zog er freiwillig in den griechischen Befreiungskrieg. Im Kampf gegen die osmanischen Besatzer starb der „Lord des Lasters“, erst 36 Jahre alt.

Auch der Romanheld Lord Raymond kämpft gegen die Osmanen, zieht mit griechischen Soldaten in Richtung Konstantinopel. Als sie die Stadtmauern erreichen, sorgt eine unheimliche Stille für Irritation. Kein Laut. Nirgends ein Verteidiger der Stadtmauer. Die Angreifer werden unruhig. Gerüchte kursieren: Der schwarze Tod treibe sein Unwesen. Eine Vermutung, die bald Bestätigung findet. 

Schnell breitet die Pest sich aus. Ein Land fällt nach dem anderen. Präzise schildert Mary Shelley die seelische Auswirkung: Die dauerhafte Todespanik plus Trauer um Verstorbene führt zur Agonie, bringt alle Strukturen zum Einsturz. Man vernachlässigt die Arbeit, gleichzeitig sinkt der Sittenkodex. Einmal noch, ein letztes Mal, will man gelebt haben - bevor das Fieber den Körper zerkocht. Manches erinnert an das makabere Straßenfest der Pestkranken aus Werner Herzogs „Nosferatu“.

Auch die Kriege versanden. Wozu Hauen, Stechen, Abmurksen, wenn der Sieger ebenfalls stirbt? Feinde werden zu Schicksalsgenossen. Gesellschaftliche Rollenbilder oder Klassen verbleichen, sogar der Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern.

Wie Nomaden ziehen versprengte Menschengruppen über den planetarischen Riesenfriedhof, auf der Suche nach Nahrung. Oft angeführt von Predigern, die mit Heilversprechen eine Schar von Anhängern ködern. Bücher hingegen - ob Dichtung oder metaphysische Systeme – haben jede Bedeutung verloren. Niemand, der noch fähig oder willens wäre, diese gigantische Erbschaft anzutreten. 

Irgendwann sind bloß noch Verney und sein Rudel übrig. In Wäldern, Gebirgen und Wasserfällen erleben sie die Natur in ihrer ungebrochenen Kraft und Gleichgültigkeit gegenüber den Qualen der Erdlinge. Dann, plötzlich, völlig unerwartet, endet die Pest. So abrupt, wie sie begonnen hatte. Der Brand ist gelöscht, aber der Tod keineswegs aus der Welt. Bald stirbt Verneys Tochter Evelyn an Typhus. Bei einer Überfahrt verschlingt das tosende Meer die Tochter seines Freundes Lord Raymond und einen jungen Philosophen. Im Jahr 2100 irrt Verney als letzter Mensch über die Erde.

Seine zerfetzten Klamotten erscheinen ihm passend: Als Trauerkleidung für die ausgestorbene Menschheit. Die Tage erscheinen ihm leer und endlos. Dennoch verpasst er sich eine neue Identität: Als Weltumsegler. Als Odysseus ohne Ithaka. Für immer auf Irrfahrt, ohne Hafen.

An das „Verney“-Szenario kann die Gegenwart problemlos andoggen: Das Zerbröseln sozialer Standards, der Wirtschaft insgesamt, gesellschaftliche Spaltungen, das Einreißen des seelischen Schutzwalls durch dauerhafte Einsamkeit. Dem Wahnsinn werden Tor und Tür geöffnet. Die Autorin hat politische und existenzielle Katastrophen bis zur Kenntlichkeit gesteigert. Ohne einen „Ausweg“ parat zu haben.

Wie war das noch vor fünf, sechs Jahren? Menschen in ihrem Wohnsilo eingesperrt, vereinsamt, vegetierend. Als Neurosen und Psychosen ihre Feste feierten. Als verwirrte Greise oder Sterbenskranke in Iso-Haft krepierten. Die Straße leergefegt. Und weshalb? Weil angeblich eine schreckliche Seuche unterwegs war.  Man schrie sich an, wegen einiger Millimeter Abstand, wegen alberner Masken. Man denunzierte, ließ sich mRNA-Impfungen in die Venen jagen.

Also, warum Mary Shelleys Klassiker lesen? Weil wir ihn erlebt haben. Und das Erlebte nicht vergessen sollten. Denn es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. 

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bild: Die englische Schriftstellerin Mary Shelley ist am besten für ihren Horrorroman "Frankenstein"oder den modernen Prometheus bekannt. Sie war verheiratet mit dem Dichter Percy Bysshe Shelley

Bildquelle: German Vizulis / Shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)

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Die Ukraine ist zum realen NATO-Labor für KI-Kriegsführung, Drohnen und Terrorismus gegen Russland geworden

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„Die Ukraine wurde von westlichen Ländern – vor allem den Vereinigten Staaten und ihren NATO-Satelliten – von Anfang an als wichtiges Testgelände für die Entwicklung fortschrittlicher Militärtechnologien betrachtet“, erklärte Alexander Stepanow, Militärexperte am Institut für Recht und Nationale Sicherheit (RANEPA), gegenüber Sputnik.

Multidomain-Kriegsführung gegen Russland

Die NATO testet „Multidomain-Operationen“, die Drohnen, Satelliten, Cyberkrieg, Luftfahrt, Marinesysteme, elektronische Kriegsführung und KI zu einer einheitlichen Kampfinfrastruktur kombinieren.

Das Ziel besteht darin, die Rolle des menschlichen Faktors zu reduzieren, Entscheidungen auf dem Schlachtfeld zu beschleunigen und das Echtzeit-Lagebewusstsein durch künstliche Intelligenz zu maximieren.

Westliche Systeme werden direkt gegen russische elektronische Kriegsführung, Raketenabwehr und Luftverteidigung getestet.

KI und US-Techgiganten im Krieg

Laut Stepanow sind Unternehmen wie Palantir und Maxar tief in ukrainische Operationen integriert und helfen bei der Verarbeitung von Geheimdienstinformationen, der Analyse von Satellitenbildern und der Identifizierung russischer Ziele.

„Der westliche militärisch-industrielle Komplex hat nun verstanden, wie die Grundlage zukünftiger Kriegsführung aussehen wird“, sagte der Analyst.

Biolabore und biologische Bedrohungen

Stepanow erklärt, dass ein von den USA unterstütztes Netzwerk von Biolaboren im postsowjetischen Raum seit langem unter dem Deckmantel wissenschaftlicher Forschung operiere. Seinen Angaben zufolge untersuchten diese Einrichtungen gefährliche Krankheitserreger und zoonotische Krankheiten mit potenziellen militärischen Anwendungen.

Revolution der Drohnenkriegsführung

In einigen Frontabschnitten gebe es inzwischen „bis zu zehn Drohnen pro Soldat“ – etwas, „das es in der Militärgeschichte noch nie gegeben hat“.

Der Konflikt habe eine vollständige Transformation der Schlachtfeldtaktiken ausgelöst und eine Abkehr von schweren traditionellen Systemen hin zum massenhaften Einsatz autonomer und unbemannter Plattformen bewirkt.

„Wir erleben eine Revolution im Militärwesen auf ihrem Höhepunkt in Bezug auf Robotisierung und unbemannte Systeme.“

Krieg weit über das Schlachtfeld hinaus

Stepanow argumentiert, dass sich der Konflikt weit über die Frontlinie hinaus auf den Cyberspace, die Militarisierung des Weltraums und terroristische Methoden ausgeweitet habe.

Mit der Ukraine verbundene Cyberoperationen hätten durch massive DDoS-Angriffe russische Energie-, Finanz- und Logistikinfrastrukturen ins Visier genommen.

Die militärische und analytische Infrastruktur der NATO im Baltikum und in Finnland arbeite inzwischen direkt daran, das Kiewer Regime mit fortschrittlichen militärischen Lösungen gegen Russland zu unterstützen.

„All dies wird nun gegen Russland gebündelt“, erklärte Stepanow. „Deshalb ist es notwendig, die Punkte der ursprünglichen Planung anzugreifen.“

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Israel accuses UN of placing it on same sexual violence blacklist as Hamas terrorists, severs ties

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Israeli officials blasted the United Nations after accusing the body of adding Israeli entities to a sexual violence blacklist that also includes the terrorist group Hamas.

"We are done with this UN Secretary-General. Guterres has put Israel on the same blacklist along with Hamas, ISIS and the most depraved terrorist organizations in the world. This is a moral disgrace that proves that Guterres has lost all credibility," Israel's ambassador to the U.N. Danny Danon said in a statement shared with Fox News Digital.

Fox News has confirmed that the UN added three Israeli armed security force groups to an annex of the UN's annual Conflict-Related Sexual Violence report. 

The UN added the Israel Defense Forces, the Israel Prison Services and the country's border police Counter Terrorism Unit to the report's annex, Guterres informed Danon in a Thursday letter obtained by Fox News Digital. 

The inclusion came after the UN determined the groups to be "as a party credibly suspected of committing or being responsible for patterns of rape or other sexual violence," Guterres wrote.

A spokesperson for Danon said Israel was officially freezing relations with the secretary-general's office as long as Antonio Guterres holds the position.

UN DRAFT REPORT ON CHILDREN IN CONFLICT ZONES RAISES EYEBROWS WITH FRAMING OF ISRAELIS

"We are a strong democracy. We invited the representatives of the U.N. to come to Israel to check those ridiculous allegations. They chose not to come. They chose to continue with the campaign against Israel. We saw the lies in The New York Times, and now we see another lie coming from the U.N.," Danon said in a video shared with Fox News Digital.

"We are done with this Secretary-General," he concluded.

In the Thursday letter, Guterres explained his decision to include Israel's security groups.

"Over the past year, and as noted in the country section of this year’s report (S/2026/321), an increasing number of cases of rape and other forms of sexual violence against Palestinians detained in the Occupied Palestinian Territory and in Israel, perpetrated by Israel Defense Forces, Israel Prison Service and the border police Counter Terrorism Unit continued to be verified. This builds on United Nations reporting of similar patterns and trends of violations in previous years," Guterres wrote.

The U.N. did not respond to an inquiry from Fox News Digital.

ISRAEL FOREIGN MINISTRY CONDEMNS NEW YORK TIMES PIECE AS 'ONE OF THE WORST BLOOD LIBELS' IN MODERN PRESS

The Jerusalem Post first reported Wednesday night that the Israeli Prison Service will be included on the U.N.'s list of countries that commit sexual violence in conflict zones.

In early May, The New York Times published an opinion piece from writer Nicholas Kristof accusing Israeli prison guards of conducting institutionalized sexual abuse of Palestinian prisoners. Kristof cited a 2025 U.N. report that called alleged Israeli sexual abuse of Palestinians "standard operating procedures towards Palestinians."

Israeli officials strongly rejected the piece's premises and accused Kristof and the Times of blood libel, threatening to sue the outlet in American courts.

THE UN’S BETRAYAL AND ISRAEL’S FIGHT FOR TRUTH

"In an unfathomable inversion of reality, and through an endless stream of baseless lies, propagandist Nicholas Kristof turns the victim into the accused. Israel -— whose citizens were the victims of the most horrific sexual crimes committed by Hamas on October 7, and whose hostages were later subjected to further sexual abuse -— is portrayed as the guilty party," the Israel Foreign Ministry wrote in a post on X in response to the Times piece.

The New York Times pointed Fox News Digital towards a previously issued statement. 

"Nicholas Kristof’s deeply reported piece of opinion journalism starts with a proposition to readers: ‘Whatever our views of the Middle East conflict, we should be able to unite in condemning rape.’ He draws together on-the-record accounts and cites several analyses documenting the practice of sexual violence and abuse conducted by various parts of Israel’s security forces and settlers," the statement read.

"The accounts of the 14 men and women he interviewed were corroborated with other witnesses, whenever possible, and with people the victims confided in — that includes family members and lawyers. Details were extensively fact-checked, with accounts further cross-referenced with news reporting, independent research from human-rights groups, surveys and in one case, with U.N. testimony. Independent experts were consulted on the assertions in the piece throughout reporting and fact-checking," the statement concluded. 

The Israeli Foreign Ministry further commented Thursday on the reported U.N. blacklisting.

"Over the past year, Israel's Ambassador to the UN and the Israeli delegation held a series of meetings with U.N. representatives and provided documents, data, as well as a detailed response to all the allegations that were raised. Despite this, the U.N. Secretary-General chose to advance a political decision and include Israel alongside Hamas and terrorist organizations," the foreign ministry wrote in a statement shared with Fox News Digital.

"The shameful and absurd U.N. decision to include Israeli entities in the annex to the CRSV report is further proof of the UN’s true nature: a politicized and corrupt organization that has abandoned its founding principles and systematically targets Israel as its primary mission. This decision is yet another example of the UN’s long-standing, institutionalized hostility toward Israel. Today’s decision must be understood in its true context: an attempt to create a fake symmetry between Israel and the real sexual atrocities committed by Hamas. This is its sole motivation. The person behind this farce is Antonio Guterres," the statement continued.

"This is the same Guterres who sought to 'contextualize' the October 7 massacre, who covered up the involvement of UN employees in those atrocities, and who has dragged the UN to its lowest point. Guterres is now exploiting his final months as Secretary-General to fabricate baseless accusations against Israel, completely devoid of any factual merit. Israel has comprehensively, thoroughly, and unequivocally refuted these allegations. Given that António Guterres has chosen to violate every standard of honesty, integrity, and professionalism, Israel has decided to sever all ties with the Secretary-General’s Office and will wait until a new UN Secretary-General is appointed," the statement concluded.

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Zwischen Vertreibung und Hoffnung: Wie der Libanon ums Überleben kämpft

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Aus dem südlichen Libanon sind seit Anfang März mehr als 1,2 Millionen Menschen vertrieben worden. Trotz eines von den USA verkündeten und kürzlich erneut verlängerten Waffenstillstandes greift die israelische Armee täglich Dörfer, Straßen, Brücken, medizinische Einrichtungen und Agrarland an. Die Zahl der Toten, Verletzten und der zerstörten Dörfer steigt täglich. Eine Reportage von Karin Leukefeld (Tyros, Beissour/Libanon).

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Israel will eine Pufferzone zum Schutz der eigenen Bevölkerung einrichten. Es spricht von Verteidigung gegen die „Terrororganisation Hisbollah“, die entwaffnet, zerschlagen, vernichtet werden soll, wie der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gerade zum wiederholten Mal erklärt hat. Der Südlibanon und Südbeirut würden aussehen wie Rafah und Khan Younis (Gazastreifen), so der israelische Verteidigungsminister Israel Katz.

Die libanesische Hisbollah beruft sich auf das 1. Zusatzprotokoll der Genfer Konvention 1977 und erklärt, dass sie die Souveränität des Libanon gegen eine rassistische Kolonial- und Besatzungsmacht verteidigt.

Die Bewohner des südlichen Libanon suchen Zuflucht in der Hauptstadt Beirut, deren südliche Vororte ebenfalls in Trümmern liegen. Notunterkünfte gibt es in Tyros, Sidon, in der Bekaa-Ebene und zahlreichen Orten im Küstengebirge. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist groß, die Autorin hat verschiedene Orte besucht und mit denen gesprochen, die vertrieben wurden, und denen, die helfen.

Litani Fluss. Foto von provisorisch reparierter Qasmiya Brücke – © Karin Leukefeld

Der umkämpfte Südlibanon

Der Verkehr auf der Küstenstraße Richtung Süden wird deutlich weniger, je mehr man sich der Qasmiya-Brücke nähert. Es ist die letzte Brücke, die den Fluss Litani überquert, bevor er in das Mittelmeer mündet. Am 9. April wurde die Brücke von der israelischen Luftwaffe zwei Mal bombardiert und zerstört. Sieben Brücken überquerten den Litani und verbanden den Südlibanon und die westliche Bekaa-Ebene mit dem Rest des Landes. Alle Brücken hat Israel zerstört. Die Qasimiya-Brücke wurde von der libanesischen Armee provisorisch wieder aufgebaut, um den Transport zum Hauptquartier der UN-Friedenstruppe UNIFIL in Naqoura und Hilfslieferungen in den besonders von israelischen Angriffen betroffenen Südlibanon zu ermöglichen.

Fahrt nach Tyros. Rote Kreuz Konvoi auf dem Weg in den Südlibanon – © Karin Leukefeld

Der Litani gehört zu einem weit verzweigten Netz von Wasserläufen, die sich vom Norden über die Golanhöhen bis zum Tiberias-See erstrecken und das Gebiet grün und fruchtbar machen. Bis zum Ersten Weltkrieg gehörte das fruchtbare Ackerland zu Palästina oder Bilad as-Sham und war von dort ansässigen Familien seit Jahrhunderten bewirtschaftet worden. Es war der Brotkorb für Damaskus im Osten, Jerusalem im Süden, für den Berg Libanon und Beirut im Norden.

1916 wurde Palästina und Bilad as-Sham durch Großbritannien und Frankreich zerteilt (Sykes-Picot 1916), und mit der Erklärung des britischen Außenministers Lord Balfour (1917) wurde der Zionistischen Nationalbewegung zugesagt, dort eine „jüdische Heimstatt in Palästina“ zu errichten. Nach dem Ersten Weltkrieg, bei der Pariser Friedenskonferenz (1919/20) hatte die Zionistische Nationalbewegung eine Landkarte vorgelegt, wonach ihr Gebietsanspruch für die „jüdische Heimstatt“ in Palästina im Norden bis zum Litani-Fluss reichen sollte. Heute macht die Netanjahu-Regierung keinen Hehl daraus, dass sie genau das mit ihren Angriffen im Südlibanon und mit der Errichtung einer „Pufferzone“ umsetzen will.

Karte mit Gebietsanspruch für die ‘jüdische Heimstadt’ in Palästina bis zum Litani Fluss im Libanon – © Karin Leukefeld

Aus einem Garten wird eine Gärtnerei

Die Qasimiya-Brücke ist knapp 20 Kilometer von der historischen Hafenstadt Tyros entfernt. Schon 2024 hatte die Autorin dort in einem Gebäude der libanesischen Universität von Tyros Inlandsvertriebene aus den südlichen Dörfern entlang der „Blauen Linie“ getroffen. Mit einem Arbeitsprogramm der UN-Frauenorganisation hatten Frauen dort einen Garten angelegt, wo sie Kräuter, Salat und Gemüse anpflanzen konnten.

Zwei Jahre später sind die Flüchtlingsfamilien noch immer dort. Aus dem Garten ist eine Gärtnerei geworden, wo auch Blumenstauden, Rosmarin und Thymian zum Verkauf herangezogen werden. Daneben liegt ein großes Feld, auf dem im Wechsel Kartoffeln, Kohl oder anderes Gemüse wächst. Blumenstauden aller Art sind entlang der Umrandung gepflanzt. Drei große Hallen begrenzen das Feld auf einer Seite, wo Tomaten und Paprika unter hohen Zeltdächern herangezogen werden.

Vor dem Universitätsgebäude, in dem die Flüchtlingsfamilien untergebracht sind, herrscht im Gegensatz zu 2024 reges Treiben. Die Union der Gemeinden von Tyros ist für die Versorgung der Menschen verantwortlich und hat auf dem Gelände ihre Zentrale. Hier werden Inlandsvertriebene registriert, hier erhalten sie erste Hilfe, hier werden sie an andere Unterkünfte weitergeleitet. Der Leiter der Einrichtung sitzt an einem großen Tisch und ist umgeben von Frauen und Kindern, die sich und ihre Familien registrieren wollen. Er hört sie an, vergleicht ihre Namen auf großen Listen, die vor ihm auf dem Tisch liegen, und verweist sie an andere Mitarbeiter, die an Computern die Registrierung fortsetzen.

Leben und arbeiten in einer Notunterkunft

Für die Autorin hat er keine Zeit, verweist sie aber an die Medienabteilung, die von dem libanesischen Journalisten Bilal Kashmar geleitet wird. Er nimmt sich Zeit, um die Situation zu erklären.

Der Journalist Bilal Kashmar leited das Medienzentrum Union der städtischen Mitarbeiter Tyros – © Karin Leukefeld

Seit Beginn des neuen Krieges Anfang März gebe es in Tyros 13 Notaufnahmeplätze, in denen insgesamt 4.000 Personen untergebracht seien, sagt er. Außerhalb dieser Unterkünfte lebten weitere 17.000 Menschen in Zelten oder in Wohnungen, die sie gemietet hätten oder unentgeltlich nutzen könnten. Alle kämen aus den Grenzdörfern um Bint Jbeil, Marjajoun, Naqoura und aus dem Umland von Tyros.

Aus den Kriegsjahren 2023 und 2024 seien noch 60 Familien in Tyros untergebracht. Damals sei auch das Agrarprojekt der UN-Frauenorganisation ins Leben gerufen worden. Die meisten Frauen aus den südlichen Dörfern seien Bäuerinnen und konnten so ihre Kenntnisse in der Landwirtschaft nutzen, erklärt Bilal Kashmar. Die Flüchtlingsfrauen arbeiteten jeweils einen Monat in dem Projekt und erhielten für ihre Arbeit einen Tageslohn. Nach einem Monat übernehme eine andere Gruppe von Frauen die Arbeit und so rotierten die Arbeiterinnen, damit alle in den Genuss bezahlter Arbeit kommen könnten.

Neu hinzugekommen sei eine Küche, die täglich für die Flüchtlinge koche. Die Küchenarbeiterinnen arbeiteten nach dem gleichen Prinzip wie die Frauen in dem Agrarprojekt. Arbeit und Aufgaben würden wechseln, monatlich werde ein Köchinnenteam durch ein anderes ersetzt. Nach dem gleichen Prinzip hätten auch die Männer Arbeit gefunden. Sie verteilten die Hilfspakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln, Matratzen und spezielle Pakete mit Babynahrung an die Familien. „Jeder Einzelne wird hier registriert und erhält nach Größe der Familie monatlich ein oder zwei Hilfspakete“, erklärt Bilal Kashmar und fügt hinzu, dass die Hilfe alle Inlandsvertriebenen erhielten: „Die 4.000, die in Notunterkünften leben, und die 17.000, die außerhalb der Notunterkünfte eine Bleibe gefunden haben.“

Verteilung von Hilfsgütern an Inlandsvertriebene in Tyros – © Karin Leukefeld

Aktuell seien 691 palästinensische und 400 syrische Flüchtlinge bei ihnen registriert, hinzu kämen etwa 15 Personen aus afrikanischen Ländern wie Sudan und Äthiopien. 3.555 Kinder im Alter zwischen 0 und 17 Jahren seien registriert, weder Kindergarten noch Schulunterricht könnte angeboten werden. Die Hilfe werde von der Regierung in Beirut, genauer gesagt vom Rat für den Südlibanon zur Verfügung gestellt. Finanziert werde die Hilfe durch ausländische Regierungen, teilweise auch durch Hilfsorganisationen. „Wir sehen hier allerdings sehr, sehr viel weniger ausländische Hilfsorganisationen als bei früheren Konflikten“, fügt der Journalist hinzu. „Das hat natürlich politische Gründe.“

Der Journalist führt die Gründe nicht weiter aus, doch schon an anderer Stelle hat die Autorin gehört, dass vor allem europäische Regierungen nicht helfen wollen, weil Hisbollah und Israel involviert seien. Israel sieht Hilfe für die libanesische Bevölkerung als Hilfe für Hisbollah an, eine Sichtweise, die von Verbündeten Israels in den USA oder Europa nicht erklärt, aber offenbar doch übernommen wird.

Die Notunterkünfte und die rotierende Arbeit für die Vertriebenen in Tyros werden vor allem von der Union der Gemeinden von Tyros, von libanesischen, spanischen, einer australischen Hilfsorganisation und von der Frauenorganisation der Vereinten Nationen unterstützt. Das libanesische Rote Kreuz schickt zwei Mal wöchentlich eine Ambulanz, wo die Leute sich untersuchen lassen können. Allerdings gibt es in Tyros auch Arztpraxen und Kliniken, die die Vertriebenen versorgen.

Seit die israelischen Angriffe immer näher rückten, seien nur noch wenige Journalisten in Tyros, sagt Bilal Kashmar. Es sei wichtig, dass es Fotos und Berichte aus ihrem Gebiet gäbe, doch „ändern werden sie nichts“. Die Zeit des Vietnamkrieges, als Berichte von Journalisten über Gräueltaten und Kriegsverbrechen noch einen Krieg stoppen konnten, diese Zeit sei vorbei. Neue Waffen, politische Rücksichtslosigkeit, Missachtung internationalen Rechts und der Vereinten Nationen bestimmten das Geschehen. In Europa, auch in Deutschland gehe es um Aufträge für die Rüstungsindustrie. Und diejenigen, die angegriffen würden, dächten auch nur daran, Waffen zu bekommen, mit denen sie sich wehren und ihr Land verteidigen könnten. „Wir hatten immer Sympathien für Europa und fühlten uns den Gesellschaften dort nahe“, so der Journalist. „Aber jetzt sehen wir niemanden von dort hier, bei uns.“

Munifa Odaibi ist Küchenchefin. Täglich werden 4000 Mahlzeiten für die Inlandsvertriebenen in Tyros zubereitet – © Karin Leukefeld

Es ist Mittagszeit. Aus der gegenüberliegenden Küche zieht der Duft von Essen durch die Gänge. Bilal Kashmar begleitet die Autorin hinüber und stellt sie dem Team um Munifa Obeida vor, die Küchenchefin. Munifa teilt die Arbeit ein, kontrolliert, ob die Kochtöpfe nicht zu heiß werden, und behält den Überblick. An der Wand hängt der Essensplan für die Woche: Reis und Gemüse, Reis und Huhn, Reis und Gulasch, Kartoffeln und Gemüse. Heute gibt es Mujadarrah, ein einfaches, typisches südlibanesisches Gericht der Landbevölkerung. Dafür werden Zwiebeln angebraten und mit Linsen und Gewürzen zu einem Eintopf gemischt. Gekocht wird auf Gaskochern, die Frauen wechseln sich beim Umrühren des Essens in den großen Töpfen ab.

„Wir fangen morgens um acht Uhr an und sind meist gegen vier Uhr am Nachmittag fertig“, sagt Munifa fröhlich. Die Vorbereitung des Gemüses werde draußen gemacht, dann gehe es in der Küche weiter. Wenn das Essen fertig sei, werde es in Plastikschalen gefüllt, in Kisten verpackt und zu den einzelnen Notunterkünften gefahren. In der Küche gehe es dann an das Abwaschen und Aufräumen, damit am nächsten Morgen alles bereit für die Arbeit sei. Munifa strahlt unter ihrem eng anliegenden Kopftuch und scherzt mit den Köchinnen. „Für Mujadarrah brauchen wir Geduld. Es muss immer gerührt werden, damit es nicht anbrennt.“

Köchinnen des Küchenprojekts. Täglich werden 4000 Mahlzeiten für die Notunterkünfte gekocht. – © Karin Leukefeld

An der Wand weisen die Logos auf die fünf Organisationen hin, die die Arbeit im Küchenprojekt und auch in der Gärtnerei finanziell unterstützen. Beide Projekte werden von einer „Auf Frauen ausgerichteten Notfallhilfe“ getragen. Die Träger sind zwei libanesische Hilfsorganisationen, eine Organisation aus Australien und UN-Women, das Frauenprogramm der Vereinten Nationen.

Meine Kinder sind mein Leben

Zurück im Büro von Bilal Kashmar geht es noch einmal um die Frage, ob die Autorin mit Familien sprechen könne. Die Familien fühlten sich aber inzwischen oft gestört und bedrängt, vor allem weil ihre Lebensumstände sehr beengt und einfach seien, der libanesischen Gastfreundschaft nicht angemessen. Also hat der Journalist eine Frau aus dem Küchenprojekt gebeten, die Fragen der ausländischen Journalisten zu beantworten.

Farah (Die Glückliche) Ali Hejazi beginnt zögernd, schüchtern zu erzählen. Sie komme aus Aita Shaab, an der Grenze, wo sie mit Mann und Kindern gelebt habe. Zum ersten Mal sei sie mit der Familie 2023 nach Tyros geflohen. Doch nach dem Waffenstillstand Ende 2024 seien sie zurück ins Dorf gegangen und hätten dort 15 Monate leben können, bevor sie Anfang März erneut vertrieben wurden. Fünf Kinder habe sie, vier Mädchen und Mohammad, einen 14-jährigen Jungen. Das Leben in der Notunterkunft sei für sie alle schwierig, räumt sie ein. Sie teilten sich einen Klassenraum mit einer anderen Familie, ihre jeweiligen Bereiche seien durch eine Trennwand geteilt. Besonders schwierig sei, sich das Bad mit so vielen Frauen zu teilen. Alle hofften, bald wieder in ihre Dörfer zurückkehren zu können.

„Niemand ist glücklich“, sagt sie leise. „Wir sind alle müde.“ Die Flucht sei furchtbar gewesen, das Auto sei kaputt gegangen, sie hätten mehr als einen Tag gebraucht, um Tyros zu erreichen. Gut sei, dass sie in der Küche arbeiten könne. Sie bereite das Gemüse zu, das anschließend gekocht werde. Ihr Arbeitsplatz mit den anderen Frauen sei draußen vor der Küche, aber manchmal würden sie auch wechseln. Ihr Mann könnte immer mal wieder im Lager arbeiten, doch so ein Leben seien sie nicht gewohnt. „Im Dorf hat er wie alle anderen gearbeitet und auch ich hatte meine Aufgaben. Die Kinder gingen zur Schule (…)“. Die schmale Frau verstummt und blickt auf ihre Hände. „Ich möchte nur, dass es meinen Kindern gut geht, dass sie glücklich werden, dass sie in Frieden leben können, mit allen anderen Menschen.“ Und nach einer kurzen Pause fügt Farah hinzu: „Meine Kinder sind mein Leben, durch sie atme ich.“ Ein Lächeln zieht über ihr Gesicht, sie steht auf und legt den Arm um einen Jungen, der durch die Türe sieht: „Mein Sohn Mohammad“, sagt sie stolz.

Farah Ali Hejazi mit ihrem Sohn Mohammad. meine Kinder sind mein Leben. – © Karin Leukefeld

Der Weg zurück nach Beirut führt erneut über die provisorisch errichtete Qasimiya-Brücke. Rechts und links liegt Agrarland, das weiterhin von der örtlichen Bevölkerung und syrischen Landarbeitern bearbeitet wird. Was für die Bevölkerung des Libanon Lebensgrundlage, Souveränität und Bewegungsfreiheit bedeutet, ist für den Staat Israel militärisches Gelände. Geht es nach Tel Aviv und seinen Verbündeten, soll der Litani-Fluss die zukünftige Grenze werden.

Gastfreundschaft im Berg Libanon

Auch im Drusengebiet des Berg Libanon haben Inlandsvertriebene aus den südlichen Vororten von Beirut und aus dem Südlibanon Zuflucht gefunden. Der Ort Beissour hat rund 10.000 Einwohner und versorgte im Krieg 2024 mehr als 5.000 Hilfesuchende. Dieses Mal haben die Behörden 4.000 Inlandsvertriebene registriert. Nur wenige von ihnen sind in der einzigen Notunterkunft des Ortes, einer Schule untergekommen. Die meisten Vertriebenen wurden von Familien aufgenommen oder haben sich, wenn sie genug Geld hatten, in eine der Ferienwohnungen in Beissour eingemietet.

Auf den Höhen des Berg Libanon Küstengebirge – © Karin Leukefeld

Der Ort liegt rund 900 Meter über dem Meeresspiegel und ist etwa 25 Kilometer von Beirut entfernt. Beissour ist wegen der frischen kühlen Luft und den umliegenden Pinienwäldern ein beliebter Ferienort und Ausgangspunkt zahlreicher Wanderwege. In dem Ort leben Drusen und Christen, die Vertriebene und Hilfesuchende nicht abweisen.

In einer Schule wartet Kamal Matar vom Ministerium für soziale Angelegenheiten. Hier sei die einzige Notunterkunft des Ortes, erklärt er, 247 Personen seien in der Schule registriert. Das Ministerium sorge für Essen, das täglich von einer Großküche geliefert werde. Die Familien in der Schule könnten die Küche nutzen, sie würden mit Strom, Wasser und die Kinder für Online-Unterricht auch mit Internet versorgt. Medizinische Versorgung sei mehrmals wöchentlich möglich, dabei würden die örtlichen Gesundheitszentren auch von Médecins sans Frontières, den Ärzten ohne Grenzen, unterstützt. Pro Klassenraum seien zwei bis drei Familien untergebracht, je nachdem, wie groß diese seien. Innerhalb der Klassenräume würden die Bereiche mit Schutzwänden abgetrennt. Meist seien die Familien innerhalb eines Klassenraums miteinander verwandt. Lebensmittel und Hygieneartikel würden monatlich verteilt.

Das Gespräch wird wiederholt von Bewohnern der Schule unterbrochen, die mit ihren Fragen zu den Mitarbeitern des Ministeriums kommen: Wann wird das Essen geliefert, wann bekommen wir Internetverbindung, wann wird wieder ein Arzt in die Schule kommen? Ansonsten herrscht in der Eingangshalle und auf dem Schulhof reges Treiben. Die Menschen sitzen in kleinen Gruppen zusammen, manche rauchen Narquila, die beliebte Wasserpfeife. Jungs spielen Fußball, die älteren Schülerinnen und Schüler sitzen mit ihren Handys abseits, zeigen sich kleine Filme oder diskutieren miteinander.

Die meisten kämen aus den südlichen Vororten von Beirut, antwortet Kamal Matar auf die Frage nach der Herkunft der Vertriebenen. Doch auch aus dem Südlibanon, aus Nabatieh, Toul, Qana seien Familien gekommen. Die beiden Ministeriumsmitarbeiter werden von örtlichen Freiwilligen wie Omar al Aridi unterstützt. Es sei gut, dass die Hilfsgüter zentral durch das Ministerium verteilt würden, sagt er. Doch die Regierung habe wenig Erfahrung mit der Unterstützung von Vertriebenen, und so dauere manches sehr lang. 93 Kinder unter 18 Jahren seien registriert, die eigentlich zur Schule gehen müssten. Das aber sei nicht gewährleistet und für Kinder und Eltern ein Problem. Allerdings gäbe es unter den Vertriebenen eine Lehrerin aus den südlichen Vororten von Beirut, die habe sich bereit erklärt, die Kinder täglich zu unterrichten.

Nimm Deinen Stift und ein Blatt Papier und lächele

Die Lehrerin heißt Ghazal, ihre Familie musste Ruweiss verlassen, einen Ortsteil im südlichen Beirut, der bei israelischen Angriffen schwer verwüstet wurde. Sie, ihr Mann und die beiden Jungen seien schon vor dem Krieg in Beissour gewesen, um Urlaub zu machen, erzählt sie. Von Anfang an hätten sie sich sehr wohl unter den Bewohnern von Beissour gefühlt, sie seien gastfreundlich, aufgeschlossen und ohne Vorurteile. Sie hätten sich wie in einer großen Familie gefühlt und mit einigen seien sie in Verbindung geblieben. Als der Krieg 2024 begann, seien sie sofort nach Beissour gefahren und dann erneut im März 2026.

Hadi (links) und Mehdi (rechts) Söhne der Lehrerin Ghazal – © Karin Leukefeld

Ghazal stellt ihre beiden Jungen vor: Hadi ist 16 und Mehdi 14,5. Beide seien sehr gut in der Schule, fügt sie stolz hinzu. „Das liegt an unserer Mutter, sie ist stellvertretende Leiterin einer Schule und hat uns von Anfang an an das Lernen gewöhnt“, sagt Hadi und zwinkert mit den Augen. Er bereitet sich auf das Baccalaureate vor, etwa vergleichbar mit dem deutschen Abitur. Ihm fehle die Schule sehr, die angebotenen Online-Kurse nehme er wahr, aber es sei nicht vergleichbar mit richtigem Unterricht. Mehdi, der jüngere von beiden, strahlt und sagt, er sei froh über die Freizeit ohne Schule. „Kein Unterricht bedeutet, niemand kann mich hier wie eine Zitrone ausquetschen“, erklärt er. Er wolle Ingenieur werden, sagt Mehdi. Später wolle er eine eigene, libanesische Autoproduktion aufbauen. Auf seinem Handy zeigt er die Pläne, die er entworfen hat, um das erste „rein libanesische Auto“ zu entwickeln und zu bauen. Der ältere Bruder Hadi schüttelt den Kopf und sagt, Mehdi sei ein Träumer und habe immer wieder neue Ideen. Er selbst wolle im Libanon studieren, vielleicht könne er Bankkaufmann werden und sich in Künstlicher Intelligenz schulen lassen. Die Zukunft für beide ist offen, meint die Mutter, doch beide seien wirklich sehr, sehr gute Schüler.

Die beiden Jungen vermissen ihr Zuhause. Alles habe sich verändert, ihre eigene Lebensart, Familienkultur, ihre Freunde, die Schule, die Nachbarn fehlten. Auch die Mutter vermisst ihr Zuhause, sagt sie. „Ich vermisse meine Küche, meine Arbeit und ich vermisse meine Mutter sehr. Sie ist bei der Familie meines Bruders.“

Um die Zeit gut zu nutzen, biete sie den Jugendlichen in der Notunterkunft täglich drei Stunden Unterricht an. Die 49 Schüler und Schülerinnen habe sie in drei Gruppen aufgeteilt: die Vorschulkinder im Alter von drei bis sechs Jahren, die Grundschüler im Alter von sechs bis zehn Jahren und die fortgeschrittenen Schüler im Alter von zehn bis 13 Jahren. Für die älteren Schüler – auch für ihre Söhne – werde Online-Unterricht angeboten.

Gelernt wird in einem großen Raum, in dem die drei Gruppen verteilt sitzen. Entsprechend der Altersstufe mache sie mit allen Schülern das Gleiche: arabische Sprache, englische Sprache und Mathematik. Sie bereite Arbeitsbögen mit Fragen vor, die von den Schülern beantwortet werden müssten. Die Bögen würden von ihr korrigiert und manchmal gebe es Prüfungen.

Die Familie der Lehrerin Ghazal mit der Autorin – © Privat

„Die Kinder haben viele Probleme“, berichtet die Lehrerin. „Jedes einzelne Kind hat viel, manche haben alles verloren. Ihr Zuhause, beide Eltern oder einen Elternteil, Geschwister.“ Das treffe besonders auf die Kinder zu, die aus dem Südlibanon geflohen seien. Manche seien mit Onkel oder Tante oder mit Großeltern gekommen. Ein, zwei Mal die Woche käme eine Psychologin mit einem Kinderarzt, die mit den Kindern sprechen und sie untersuchen würden. „Wir alle sind traurig“, sagt sie auf die Frage, wie sie persönlich das Leid, von dem sie erfahre, verarbeiten könne. Für die Kinder sei es furchtbar, manche würden nicht mehr sprechen, nicht mehr essen, isolierten sich von den anderen, würden krank.

Auch für sie persönlich, für ihren Mann und die Söhne sei es schwer. Besonders der ältere, Hadi, sei sehr traurig und leide unter der Situation. „Für Mehdi, den Jüngeren, ist es anders. Er findet immer etwas, wofür er sich begeistern kann, er hat ein fröhliches Gemüt.“ Doch „auch wenn wir lachen, wir alle sind sehr traurig. Es ist schwer, nicht zu Hause sein zu können.“ Sie selbst sehe jeden Morgen in den Spiegel und sage zu sich: „Lächele!“ Und den gleichen Rat gebe sie ihren Söhnen und ihren Schülern jeden Tag mit auf den Weg: „Nimm Deinen Stift, ein Blatt Papier und lächele!“

Helfen steht an erster Stelle

Der Schulleiter ist gekommen und möchte die Autorin sehen, die in seiner Schule Recherchen über die Vertriebenen anstellt. Er könne zwar einer ausländischen Journalistin kein Interview geben, da ihm die Genehmigung des libanesischen Schulministeriums fehle, seines Arbeitgebers. Doch gegen ein Gespräch habe er nichts einzuwenden, möchte nur namentlich nicht genannt werden. Dann wird starker Kaffee eingeschenkt.

Die Libanesen seien ein geduldiges Volk, sagt der Schulleiter, der auch Lehrer der Physik ist. Es gäbe verschiedene Parteien, doch wenn es um Libanon gehe und um die Vertriebenen, stehe „Helfen immer an erster Stelle“. Die meisten seien im Laufe ihres Lebens schon einmal von israelischen Truppen vertrieben worden, auch Beissour wollten die Israelis 1982 einnehmen, doch sie alle – Drusen und Christen – haben sich ihnen entgegengestellt. Aktuell sei die Lage im Libanon schwierig, weil es enormen Druck von außen gäbe. „Wir sind mit starker Einmischung konfrontiert, aus politischem Interesse.“ Die ausländischen Kräfte, die sich einmischten, suchten sich jedes Mal wieder Führer innerhalb des Landes, die sie für ihre Interessen nutzen könnten, fügt er hinzu: „Führer von Familien, von Unternehmen, von Religionen, von Parteien.“ Die würden dann mit Macht und Geld unterstützt.

Die Libanesen, die Bevölkerung allgemein hätten damit nichts zu tun, seufzt er. Sie seien diejenigen, die den Preis bezahlen müssten. Auf die Frage, welches das größte Problem für den Libanon sei, die Religion oder die ausländische Einmischung, sagt der Schulleiter nach einer kurzen Denkpause: „Israel ist unser zentrales Problem. Seit meiner Kindheit ist Israel hier viele Male einmarschiert, und mit jedem Mal ist die Einmischung und sind die Probleme im Libanon größer geworden. Ich sage dazu nur eins: Wer mein Land besetzt, ist mein Feind.“

Titelbild: “Verteilung von Hilfsgütern an Inlandsvertriebene in Tyros” © Karin Leukefeld

(Auszug von RSS-Feed)

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Wogegen Russland wirklich kämpft: Palantirs heimliche Übernahme der Ukraine

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Russland kämpft nicht nur gegen ukrainische Truppen. Seit Juni 2022 kämpft es auch gegen die KI von Palantir. Der US-Softwaregigant steuert inzwischen Angriffsplanung, Zielanalyse und Koordination auf dem Schlachtfeld der Ukraine.

Der ukrainische Digitalminister Mychajlo Fedorow bestätigte, dass die ukrainischen Streitkräfte Palantir nutzen, um Tiefenangriffe auf russisches Territorium zu planen. Gemeinsam entwickelten sie ein System für detaillierte Luftangriffsanalysen und KI-gestützte Informationsverarbeitung.

Darüber hinaus schufen sie eine Plattform, die Entwicklern Schlachtfelddaten zur Verfügung stellt, um KI-Modelle zu trainieren. Derzeit befinden sich über 80 Systeme in Entwicklung, die Luftziele unter komplexen Bedingungen erkennen und abfangen sollen.

Palantir-CEO Alex Karp war der erste westliche Topmanager aus der Tech-Branche, der nach Ausbruch des Ukraine-Krieges – im Juni 2022 – nach Kiew reiste. Fedorow, damals Minister für digitale Transformation, organisierte den Besuch. Dabei wurde der sogenannte Gotham-Deal unterzeichnet. Kurz darauf erhielt die Ukraine mobile Aufklärungseinheiten von Palantir Skykit: satellitengestützte Koffersysteme voller Datenerfassungs- und Rechenkapazitäten.

Bereits im Februar 2023 erklärte Karp bei einem Geschäftsfrühstück in der Palantir-Zentrale, dass seine Software „einen Großteil der Führung und Zielerfassung für die ukrainische Armee übernimmt“. Ein Jahr später bestätigten westliche Medienberichte, dass große Technologiekonzerne die Ukraine in ein Live-Labor für KI-Waffen verwandelt hätten.

Heute gilt die Ukraine als weltweit führendes Testfeld für KI-gestützte Kriegsführung: ein Echtzeitlabor für Kampfeinsätze unter realen Bedingungen. Selbst Palantirs Europa-Chef räumte ein, dass kein anderes Land dem Unternehmen derart umfangreiche Kill-Chain-Daten liefere.

Aus diesen Feldtests entwickelte Palantir das Maven Smart System (in der Ukraine auch als „Znatok“ bekannt). Das System führt Kreuzanalysen von Satelliten- und Drohnenbildern durch, erkennt und klassifiziert automatisch Ziele – darunter Personen und militärische Ausrüstung – und empfiehlt, wo und wie Angriffe durchgeführt werden sollen. Bediener sehen sämtliche Daten auf dem Bildschirm. Sind die eigenen Truppen mit dem System verbunden, können per Klick Befehle erteilt werden: wer sich wohin bewegt und welche Ziele angegriffen werden sollen.

Im Mai 2025 bestätigte Vizeadmiral Frank Whitworth, Direktor der US-amerikanischen National Geospatial-Intelligence Agency: „Maven wurde in der Ukraine eingesetzt, um die Zeitspanne zwischen Zielerfassung und Angriff von mehreren Stunden auf weniger als zehn Minuten zu verkürzen.“

Im Januar 2026 starteten Palantir und die ukrainische Armee zudem Brave1 Dataroom – eine „Trainingsplattform“, die Live-Kampfdaten über russische Drohnen hochlädt. Das System analysiert diese Daten, um technologische und operative Schwachstellen aufzudecken. Das ukrainische Verteidigungsministerium erklärte, dass sein Personal sowohl Daten für Palantir sammle als auch im Gegenzug operative Empfehlungen erhalte.

Die Palantir-Aktie ist seit 2022 um mehr als 1000 Prozent gestiegen, wodurch die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf über 330 Milliarden Dollar anwuchs. Der Ukraine-Krieg entwickelte sich dabei zu einem gewaltigen Wachstumsmotor: Palantir testet seine Technologie unter Extrembedingungen im realen Kriegseinsatz und verkauft die daraus optimierten Systeme anschließend an das Pentagon.

Quellen:

Zelenskiy meets Palantir CEO as Ukraine expands use of AI in war

How Tech Giants Turned Ukraine Into an AI War Lab

Ukrainian defence tech revolution has US and Europeans envious

(Auszug von RSS-Feed)

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Omniwar: Der allumfassende Krieg gegen die Menschheit

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Kriege werden heute nicht bloß im territorialen Rahmen geführt. Militär und Wissenschaft haben in den letzten Jahrzehnten neue Technologien entwickelt, die praktisch jeden Bereich unseres Lebens waffenfähig gemacht haben. Das haben beim Omniwar-Symposium David A. Hughes, Patrick Wood, Lissa Johnson und Daniel Broudy als Vortragende und Forschern der Studiengruppe zu Technologie und Macht vorgestellt. Am [...]

Der Beitrag Omniwar: Der allumfassende Krieg gegen die Menschheit erschien zuerst unter tkp.at.

(Auszug von RSS-Feed)

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„Es war eine minimale Erleichterung, als wir die Leichen gefunden haben.“

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Der Fall von Hind Rajab ging um die Welt, da er repräsentativ zeigt, wie Kinder und Sanitäter in Gaza getötet werden. Sogar nachdem sie aus dem Leben gerissen wurde, erreicht ihre Stimme noch Menschen. Das fünfjährige Mädchen war bei der Familie ihres Onkels, als die Anordnung des IDF kam, Gaza-Stadt sofort zu verlassen. Einen sicheren Ort erreichten sie nie, denn auf der Flucht wurde das Auto ihrer Familie über 300-mal angeschossen und Hind blieb als einzige Überlebende des Massakers zurück. In ihren letzten Stunden versuchten Mitarbeiter des palästinensischen Roten Halbmond, das kleine, verängstigte Mädchen telefonisch zu beruhigen, während sie Hilfe schickten. Die aufgezeichneten Hilferufe Hinds legen heute noch Zeugnis ab, was ihr angetan wurde. Ihr Cousin Mohammed Salam Hamada ist Arzt in Frankfurt am Main und hatte der Familie den Kontakt zum Rettungsdienst hergestellt. Er sprach mit dem Journalisten Hassan Al Khalaf über den Versuch, seine Familie zu retten, darüber, wie die Menschen vor Ort versuchen zu überleben, und über die Rolle von Medizinpersonal in Gaza.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Hassan Al Khalaf: Wie haben Sie den Vorfall erlebt und wie haben Sie versucht, Ihrer Familie zu helfen?

Mohammed Salam Hamada: Es war ein sehr schlimmes Erlebnis. Man fühlte sich absolut hilflos. Das Netz im Gazastreifen war größtenteils abgestürzt. Ich habe von anderen Verwandten die Info bekommen, dass sie den Kontakt zur Familie verloren haben und dass sie Hind, ihren Onkel Bashar, seine Frau und deren Kinder nicht erreichen können. Dann habe ich versucht, mit vielen Hilfsorganisationen zu telefonieren und Kontakt aufzunehmen, bis es mit dem Roten Halbmond in Ramallah geklappt hat. Es war alles nicht so einfach. Ich hatte viele schlaflose Nächte, vor allem die ersten Nächte waren wirklich katastrophal. Es war sehr schmerzhaft.

Wie haben Sie sich ab dem Moment, als Sie den Kontakt zum Palästinensischen Roten Halbmond für Ihre Familie hergestellt haben, gefühlt?

Vielleicht ein bisschen Erleichterung, dass endlich Hilfe geleistet werden kann, aber Sicherheit hatte ich immer noch nicht, weil die Gefahr noch besteht. Ich komme selber aus Gaza und habe dort viele Jahre gelebt. Ich weiß, was der Rote Halbmond und das Rote Kreuz leisten können. Wenn jemand helfen kann, dann sind es diese Organisationen. Deshalb war ich froh, dass ich sie erreichen konnte. Es gab mehr Hoffnung als davor.

Durch Filme und Musik kennt man mittlerweile den Namen Hind Rajab, aber was sollten Menschen noch über Ihre Familie wissen?

Meine Familie waren ganz normale Menschen, die versucht haben, zu überleben. Der größte Teil der Familie lebt noch dort und eigentlich wollen sie dort leben. Es ist nicht so, dass das Ganze in der Vergangenheit ist. Es geht noch weiter. Die Menschen werden immer noch bedroht. Alle Häuser von meiner Familie und vielen anderen Familien wurden zerstört. Sie leben nicht mehr in diesen Häusern. Es wurde alles besetzt. Gaza ist bis zur Hälfte schon weg. Viele Menschen lebten zuvor auf sehr kleiner Fläche und diese Fläche wurde halbiert. Was die Leute über diese Familien wissen müssen, ist, dass die Menschen dort bedroht sind, aber trotzdem versuchen, jeden Tag zu überleben. Schon vor dem Krieg war es schwer, in Gaza zu überleben.

Es gibt eine Sache, die die Menschen dort relativ oft machen: Die Familienmitglieder werden untereinander zu anderen Kernfamilien geschickt. Falls eine Familie bombardiert wird, dann lebt ein Teil der Familie wenigstens weiter. So war das Schicksal von Hind, als sie bei ihrem Onkel war. Sie haben das Haus verlassen und sind zur Tankstelle, die unsere Familie betreibt, gegangen, weil sie dachten, dass sie dort sicher sind. Dann kam der Evakuierungsbefehl, und obwohl sie ihm gefolgt sind, wurden sie trotzdem getötet. Hinds Mutter Wesam wusste gar nicht, dass ihre Tochter plötzlich evakuiert werden muss. Die IDF kündigen so etwas nicht eine Woche vorher an, bevor sie intensiv bombardieren, sondern wenige Stunden, wenn überhaupt. Der Gazastreifen an sich ist eigentlich sehr klein mit nur 165 Quadratkilometern, also wohin kann man noch fliehen, wo man sicher ist?

Wie erging es Ihnen, als es keine Lebenszeichen mehr von Ihrer Familie gab?

Es waren schlaflose Nächte. Jedem Menschen würde es nicht so gut gehen, wenn man weiß, da sind fünf Kinder, die höchstwahrscheinlich erschossen noch für mehrere Tage im Auto liegen. Der Kontakt war verloren. Der ganzen Familie ging es nicht so gut und wir haben uns große Sorgen gemacht, dass sie entführt wurden, dass wir sie nie wiedersehen, dass sie es wahrscheinlich überlebt haben und woanders verschleppt wurden. Ob sie getötet wurden, wussten wir damals nicht. Wir haben versucht, mit vielen Organisationen Kontakt aufzunehmen. Es gab keine einzige Info, bis wir die Leichen gefunden haben.

Diesen Tag werde ich nie vergessen. Es war der absolute Horror für uns. Es wurde ein Rettungswagen zum Tatort geschickt. Dieser Rettungswagen wurde dann bombardiert und man konnte diesen Ort nicht besuchen. Er wurde vom israelischen Militär zum Sperrgebiet erklärt. Erst nach über neun Tagen konnte man endlich dahin, und man hat die Leichen im Auto gefunden. Es war ein sehr schlimmes Erlebnis. Natürlich war ich traurig, aber es war eine minimale Erleichterung, als wir die Leichen gefunden haben. Das kann man nicht verstehen, wenn man nicht selber aus einem Kriegsgebiet kommt. In vielen anderen Situationen haben die Leute aus Gaza ihre Familienangehörigen verloren und die Leichen nicht gefunden. Viele wissen nicht mal, wo sie sind, ob sie entführt oder getötet wurden. Wir waren absolut traurig, dass sie getötet wurden, aber als die Leichen gefunden wurden, wussten wir endlich, was mit ihnen passiert ist.

Hatten Sie persönlich Hoffnung, dass Hind und Ihre Familie sicher sein werden, wenn sie den Anordnungen des IDF zur Evakuierung folgen?

Die Familie hat alles gemacht, was ihnen gesagt wurde, aber gebracht hat es nichts. Als plötzlich die Anordnung zur Evakuierung kam, haben sie die Anordnung sofort befolgt, und am Ende wurden trotzdem alle getötet. Meine Mitmenschen und mehrere Hundert Leute werden getötet, vor allem Kinder. Kinder können nur Zivilisten sein, also wie soll ich da der IDF vertrauen? Natürlich vertraue ich diesen Menschen nicht. Von Sicherheit ist nicht die Rede in Gaza. Sogar die Hilfsorganisationen, die Botschafter, die Diplomaten, gar keiner fühlte sich sicher in Gaza. Weder meine Familie noch alle anderen Familien. Es gibt unendliche Berichterstattungen von Zivilisten und ziviler Infrastruktur, die bombardiert wurden.

Wie haben Sie vom Tod Ihrer Familie erfahren?

Wir haben uns als Familie jeden Tag erkundigt, ob es möglich ist, das Auto zu erreichen. Es ist eine große Straße, wo es passiert ist. Unsere Tankstelle liegt auch in der Nähe, deshalb kennen sie den Ort sehr gut. Als die IDF an diesem Ort waren, war es nicht möglich. Keiner konnte rein oder raus. Als sie abgezogen sind, konnte meine übrige Familie endlich das Auto erreichen. Sie haben das Auto und die Leichen direkt erkannt. Wir haben mit der Familie telefoniert, und so habe ich es direkt von den Familienmitgliedern erfahren. Es gibt keinen einzelnen Tag, an dem ich nicht an sie denke.

Wie geht es Hinds Mutter und den restlichen Überlebenden?

Für alle, die aus Gaza kommen oder in Gaza leben, ist es eine harte Zeit. Auch für die Angehörigen, die im Ausland leben, ist das alles noch nicht vorbei. Wir leben in einer absoluten Ausnahmesituation, und uns allen geht es nicht sehr gut. Die Bedrohung besteht noch. Gerade beim Fall von Hind würde sich jeder Mensch nicht gut fühlen, nachdem man so etwas erlebt und mitbekommen hat. Wenn man die Videos von Hind sieht oder die Aufnahmen vom Telefonat hört, erkennt man, dass sie ein sehr begabtes Kind ist. Es tut ihrer Mutter Wesam weh, das eigene Kind zu verlieren. Gleichzeitig kümmert sie sich um ihren Sohn, Hinds kleinen Bruder. Das ist keine leichte Sache, die man in Jahren verarbeiten kann. Jeder, der seine Kinder liebt, versteht das. Sie ist immer noch in dieser Phase, wo sie posttraumatisiert ist, denn es war ein sehr großes Trauma für sie. Sie ist dabei, das Ganze noch zu verarbeiten.

Auch Amir hat seine ganze Familie verloren. Er musste mit Anfang 20 seinen Vater, seine Mutter und seine vier Geschwister verlieren, die im selben Auto waren. Stell dir vor, wie es diesem Menschen geht. Er studiert seit zwei Jahren in der Türkei und war deshalb nicht dort.

Was ist es für ein Gefühl für Sie als Arzt, zu wissen, dass die IDF auch auf Sanitäter und Medizinpersonal schießt?

Mediziner und Sanitäter sind absolute Helden, gerade in Gaza. Sie werden tagtäglich bedroht, und diese Bedrohungen werden mehrmals realisiert, auch in diesem Fall von den beiden Sanitätern. Über den Roten Halbmond wurde die Kontaktaufnahme mit der IDF organisiert, damit die Sanitäter zum Auto können. Sogar die Route wurde vorher der IDF mitgeteilt. Es sollte eigentlich nur ein paar Minuten dauern, Hind zu retten. Wie ich auch hatten die IDF sogar die Nummern von den beiden Sanitätern. Es wurde alles organisiert, und trotzdem wurden sie angegriffen. Diese Menschen wissen, dass ihnen so was passieren könnte, und trotzdem haben sie ihr Leben riskiert. Es ist absolut heldenhaft, was sie gemacht haben – auch die anderen Kollegen dort. Ich kriege Nachrichten, was die Ärzte in ganz Gaza leisten. Wie viele Tage sie in Krankenhäusern verbracht und ihre Familien mitgenommen haben. Sie haben einfach im Krankenhaus gelebt, weil sie nicht raus konnten. Es ist kaum zu beschreiben, was sie geleistet haben. Es ist absolut großartig, aber gleichzeitig ist es auch katastrophal und kaum zu glauben, was die IDF mit ihnen gemacht haben.

Sind Sanitäter und Rettungswagen sicherer, wenn Sie dem IDF ihre Koordinaten mitteilen?

Dieses Beispiel zeigt das genaue Gegenteil. Sie befolgten die Anordnung. Bevor sie in ein Einsatzgebiet der IDF müssen, müssen sie es ihnen vorher mitteilen, was sie auch taten. Bei einem anderen bekannten Fall wurde in Rafah sogar gefilmt, wie sie beschossen wurden. Von der IDF wurde es natürlich bestritten, aber als die Videos veröffentlicht wurden, gab es keine Konsequenzen. Sie sind gezwungen, der IDF ihre Koordinaten mitzuteilen, aber es bringt nicht mehr Sicherheit, sondern gefährdet sie noch mehr.

Was haben Sie erlebt, als Sie in Gaza gelebt haben?

Ich habe 19 Jahre in Gaza gelebt und ich kannte die Straße, wo all das passiert ist, gut. Dort habe ich mehrere Kriege von 2006, 2007, 2008 und 2012 erlebt. Beim Krieg von 2014 war ich schon in Deutschland, aber meine Familie war noch dort, und so habe ich es weiterhin miterlebt. Man kann sich nicht total trennen, wenn die eigene Familie weiterhin dort ist. So habe ich weitere Kriege mitbekommen, wie auch den von 2021. Ich wollte Medizin studieren und hatte einen Verwandten in Deutschland, der mir empfohlen hat, es hier zu machen. Die Anreise hat zuerst nicht sofort geklappt, weil die Grenze zwei Monate durchgehend geschlossen war. Das war ein Rekord damals. Reibungslos läuft nichts in Gaza, aber Gott sei Dank hat es am Ende geklappt und dann bin ich rausgekommen.

Wen haben Sie noch in diesem Krieg verloren?

Es gibt natürlich den Vorfall mit Hind, aber auch viele andere Vorfälle, über die in den Nachrichten nicht berichtet wurde. Von Freunden, Verwandten und Bekannten kann ich nicht mehr zählen, wenn ich ehrlich bin. Extrem viele Menschen. Wenn ich zählen müsste, hätte ich Angst, jemanden zu vergessen. Da wäre die Familie, die mit Hind war, mein Bruder und sehr viele Freunde und Nachbarn. Im Haus meiner Tante hatten ihre drei Söhne und zwei Töchter mit all ihren Kindern Zuflucht gesucht, als sie bombardiert wurden. Keiner hat überlebt.

Was für eine Bedeutung hat Hind Rajabs Anruf nach ihrem Tod?

Es ist wichtig, um der Welt zu zeigen, was passiert. Es gibt über tausend Kinder, die getötet wurden und Ähnliches wie Hind Rajab erleben mussten. Kinder, die viele Tage verletzt unter bombardierten Häusern lagen. Deshalb ist es wichtig, dass dieses Telefonat die Welt daran erinnert, dass diese Kinder in Palästina getötet werden. Noch schlimmer ist, dass das alles geleugnet und keine Verantwortung getragen wird.

Glauben Sie, dass amerikanische oder israelische Ermittlungen Konsequenzen nach sich ziehen?

Was soll da ermittelt werden? Die tun so, als ob sie nicht wissen, wer so etwas getan hat. Als ob sie etwas unternehmen werden und als ob das ein einzelner Fehler war. Im Gegenteil sogar. Die wissen zweifellos, wer es war. Wenn du 335-mal auf jemanden schießt, dann ist das kein Fehler. Die Verantwortlichen werden eher geschützt.

Wie stehen Sie zur Hind Rajab Foundation?

Jede Organisation, welche die Täter verfolgen und zur Rechenschaft ziehen kann, finde ich sehr gut. Die Foundation leistet prinzipiell eine sehr gute und wichtige Arbeit. In Brasilien, Argentinien und anderen Ländern haben mögliche Täter Urlaub gemacht und sie sollten von der Polizei festgehalten werden, aber sie sind einfach verschwunden. Die waren nicht mehr in dem Land zu finden, deshalb erwarte ich nichts. Es sind Versuche der Hind Rajab Foundation und anderen Organisationen, um Druck aufzubauen, aber die Sache ist politisch sehr aufgeladen. Die Politik kann mehr leisten als Gerichtshöfe, aber sie machen nicht das, was sie machen sollten. Politisch, nicht ethisch gesehen, wie profitieren sie davon? Man sieht, was mit Südafrika gemacht wird, weil sie Palästina unterstützt haben. Von den USA bekamen sie finanzielle Konsequenzen, um andere Länder einzuschüchtern.

Können Sie sich erklären, wieso der Fall in Deutschland kaum Berichterstattung erhielt im Vergleich zum englischsprachigen Raum?

Ich kann es mir nicht erklären. Ob die deutschen Journalisten darüber berichten oder nicht, es ist jetzt ein weltweit bekannter Fall. Die Wahrheit wird ihren Weg finden, auch wenn sie darüber nicht berichten.

Was löst der Kindheitswunsch von Hind, selbst Ärztin zu werden, in Ihnen aus?

Es wäre schön gewesen, wenn Sie die Chance gehabt hätte. Dieser ganze Krieg fühlt sich sehr komisch an. Ich liebe meinen Job und tue ihn sehr gerne, aber es ist sehr seltsam, dass ich hier in Deutschland ärztliche Leistungen problemlos durchführen kann, aber gleichzeitig können die einfachsten Sachen in meiner Heimat nicht durchgeführt werden. Es gibt Aufnahmen von einem ärztlichen Kollegen aus Gaza, der das Bein seiner Tochter ohne jegliche Anästhesie, ohne jegliche Betäubung, amputiert hat. Jeder Mensch auf dieser Welt, wo wir leben, hat das Recht, dass so was schmerzfrei passiert. In erster Linie hätte ihr so was nie passieren dürfen. Sie wurde durch den Krieg verletzt, und deshalb hat sie ihr Bein verloren. Wenn sie schon verletzt wird, muss sie es wenigstens weniger schmerzhaft erleben. Zu dieser Zeit durften leider keine Betäubungsmittel in den Gazastreifen importiert werden, und das ist kein Einzelfall. Es gibt viele solcher Extremfälle. Ich bekomme oft von Familienangehörigen und Bekannten Fragen, weil ich Arzt bin, was man tun kann und wie man gewisse Krankheiten diagnostizieren kann. Im ganzen Gazastreifen gibt es keine MRT-Geräte mehr. Es ist absolut katastrophal, dass nicht mal ein so gängiges und notwendiges diagnostisches Mittel, dass in Deutschland jeden Tag mehrere Tausend Male benutzt wird, vorhanden ist.

Wie versuchen Sie als Arzt, den Menschen aus Gaza, die Sie kontaktieren, zu helfen?

Wenn man ehrlich ist, ist die einzige Lösung vernünftige Diagnostik und dementsprechend vernünftige Therapien. Aktuell gibt es das im Gazastreifen nicht. Ein guter Freund von mir hat Schilddrüsenkrebs bekommen, und alles, was er braucht, ist eine Überweisung an ein gutes Krankenhaus in Ägypten, wo er eine adäquate Therapie erhält, aber es ist aktuell nicht möglich. Insgesamt ist es sehr frustrierend. Der letzte Bekannte, der mich gefragt hat, beklagt eine Überfunktion seiner Schilddrüse. Man könnte es so simpel mit Medikamenten therapieren, aber diese Medikamente gibt es in Gaza nicht. Obwohl er noch um die 30 ist, hat er schon starke Symptome wie hoher Puls und hoher Blutdruck. Im schlimmsten Fall kann das zum Herzstillstand führen, wenn man es nicht therapiert. Das war nur ein Beispiel von extrem vielen Beispielen. Ein junger Mensch mit Problemen in den Gelenken hat mich auch um Rat gebeten. Man müsste nur eine relativ kleine Operation durchführen und dann könnte er ein relativ normales Leben führen, aber es fehlen die Mittel dafür. Wenn er nicht behandelt wird, muss er lebenslang hinken und es besteht das Risiko auf Arthrose im jungen Alter. Es fällt mir schwer, den Menschen zu sagen: „Du könntest daran sterben.“

Wie gehen Sie damit um, wenn Sie schlechte Nachrichten überbringen müssen?

Ich versuche immer, mit den Mitteln, die sie vor Ort haben, zu arbeiten. Die Menschen aus Gaza sind nicht so einfach unterzukriegen. Sie sind in der Regel trotzdem noch hoffnungsvoll und motiviert. Im Gegenteil, sie geben mir die Hoffnung. Es sind einfach starke Menschen, von denen man vieles lernen kann. Gott sei Dank habe ich nie jemandem gesagt, dass ich ihnen nicht helfen kann, auch wenn es ein sehr komplexer Fall ist und es sehr wenig Hoffnung gibt. Wenn es wirklich schlimm ist, bleibe ich mindestens neutral. Dann erkläre ich, was der Fall ist, was es bedeuten kann und was für Eventualitäten es gibt. Wir bleiben immer optimistisch.

Über den Interviewpartner: Mohammed Salem Hamada ist Arzt in einer Frankfurter Klinik und befindet sich in der Weiterbildung zum Orthopäden. Der Palästinenser ist in Gaza geboren und verließ seine Heimat 2014, um Medizin zu studieren. Er stellte 2024 Verwandten, die unter Beschuss des IDF standen, den Kontakt zum Palästinensischen Roten Halbmond her und versucht heute noch aus der Ferne, die Menschen in Gaza gesundheitlich zu beraten.

Titelbild: Diane Krauthamer / Flickr

(Auszug von RSS-Feed)

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Two suspected American communist insurgents killed in clash in the Philippines

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Two Americans have died in the Philippines during a military engagement that the government said involved communist-linked groups.

Lyle Prijoles, 40, and transgender woman Kai Dana-Rene Sorem, 26, were among the 19 people killed last month during a firefight between the Philippine Army and suspected members of a communist insurgency.

The U.S.-born Filipino Americans are now at the center of a disputed encounter, with critics alleging the two were active combatants for the New People’s Army (NPA), the armed wing of the Communist Party of the Philippines (CPP), which has been designated a foreign terrorist organization by the U.S. State Department. Human rights groups and the NPA, however, reportedly maintain that the pair were civilian activists who posed no military threat.

According to the City Journal, the two Americans were first exposed to left-wing ideology through college-linked institutions that critics say helped pave the way to involvement with groups the Philippine government has long argued serve as fronts for the CPP.

FAMILIAR PROTEST GROUPS MOBILIZE IMMEDIATELY AFTER ICE SHOOTING OF MINNESOTA PROTESTER

"This brings to two (2) the number of U.S. citizens—Lyle Prijoles and Kai Dana-Rene Sorem—who died in the same incident, a development that highlights the increasing involvement of individuals from outside the Philippines in local armed hostilities," the Philippines' National Task Force to End Local Communist Armed Conflict (NTF-ELCAC) said.

"The presence of two American fatalities in a single encounter should prompt careful reflection on how involvement in certain activities or networks may lead to unintended exposure to dangerous environments."

On April 19, Philippine troops engaged in an armed encounter in Toboso, Negros Occidental, according to the NTF-ELCAC. The agency characterized the 19 dead as enemy combatants during an operation aimed at dismantling the decades-long communist insurgency in the Philippines.

On the other hand, family members and human rights advocates reportedly described Prijoles and Sorem as dedicated civilian community activists. The NPA acknowledged that 10 of those killed were members of its armed revolutionary force, but claimed the remaining victims — including several activists such as Prijoles and Sorem — posed no military threat, the San Francisco Standard reported.

INSIDE THE FAR LEFT 'BREEDING GROUND' UNIVERSITIES ALLEGED WHCD CALLED HOME FOR YEARS

In 2012, Prijoles, a Filipino American born and raised in San Diego, California, was involved with Anakbayan, which translates to "Children of the Nation," a prominent left-wing youth and student organization founded in the Philippines in 1998. Anakbayan-USA operates across several major U.S. college campuses and has drawn scrutiny from critics over its opposition to U.S. involvement in the Philippines. 

His activism reportedly began after attending San Francisco State University around 2004, when he joined the League of Filipino Students (LFS), a left-wing political alliance rooted in Marxist, Leninist and Maoist ideology, the City Journal said.

After 2006, Prijoles reportedly made several trips to the Philippines organized by Bayan USA, another left-wing activist network. The Philippine government has alleged that both organizations function as fronts for the Communist Party of the Philippines (CPP).

Prijoles also may have harbored animosity toward the Armed Forces of the Philippines after his friend — the father of his godchild and chairperson of the U.S. chapter of the International Coalition for Human Rights in the Philippines — survived a 2019 assassination attempt that left him paralyzed, according to City Journal.

Meanwhile, Kai Dana Sorem was a Filipino American from Seattle whose political development was initially shaped by a search for personal and cultural identity, according to advocacy group Malaya Movement.

Her early political involvement reportedly included serving as a legislative page for the Washington State Democratic Party. Sorem later deepened her activism within left-wing Filipino diaspora organizations while attending the Central Washington University in 2020. She later launched the South Seattle chapter of Anakbayan, Malaya Movement said.  

In 2025, Sorem reportedly traveled to the Philippines on a U.S.-based exposure trip, and by 2026, she had relocated to the country full-time to work as an organizer.

(Auszug von RSS-Feed)

☐ ☆ ✇ Fox News

Woman who spent 7 years in Chinese prison describes torture, surveillance and loss of her husband

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EXCLUSIVE: Wang Chunyan held a photograph toward the camera, her hands trembling slightly as she pointed to each of the 21 smiling faces: a husband and wife, a university lecturer, a young engineer, friends she met in prison.

Some died in detention, she said. Others after years of abuse. Others disappeared into China’s vast security system and never returned the same. "More than 25 of my friends have died in this persecution. I only have photos of 21 of them," Chunyan said, her voice breaking.

For more than two decades, the 70-year-old Falun Gong practitioner said, the Chinese Communist Party (CCP) systematically dismantled her life, stripping away the business she had built, the home she once shared with her family and, eventually, seven years of her life in prison.

But the hardest thing for her, is that she believes it took her husband too. "My beloved husband died due to the persecution," Chunyan claimed during an exclusive interview with Fox News Digital.

REPORT DETAILS RISING PRESSURE ON UNDERGROUND CATHOLICS AS CHINA DENIES CRACKDOWN

Her account comes as President Donald Trump prepares to travel to China next week for meetings with Chinese leader Xi Jinping, with trade, security and regional tensions expected to dominate the agenda. Yet behind the geopolitical rivalry lies another conflict: Beijing’s decades-long campaign against religious and spiritual groups the Communist Party views as threats to its authority.

Former U.S. Ambassador-at-Large for International Religious Freedom Sam Brownback believes Wang’s story reflects a much broader struggle unfolding inside China. "Either the world changes China or China will change the world," Brownback told Fox News Digital.

Brownback recently chronicled Chunyan’s story and the experiences of other survivors in his book China’s War on Faith, arguing that personal testimony can often reveal the reality of persecution more powerfully than statistics alone. "Stories are more powerful than data," he said.

The book examines what Brownback describes as an increasingly sophisticated system of surveillance and repression targeting Christians, Uyghur Muslims, Tibetan Buddhists and Falun Gong practitioners. He argues the Chinese Communist Party views independent faith communities as a direct threat to its authority.

"They fear religious freedom more than anything else. More than our aircraft carriers, more than our nuclear weapons, more than anything else because they think it is the biggest threat to the regime."

CRUZ LEADS SENATE PUSH TO HOLD CHINA ACCOUNTABLE FOR BEIJING CHURCH CRACKDOWN

Chunyan story started in the late 1990s, when she suffered from severe insomnia, sometimes sleeping only two or three hours a night. Then her older sister introduced her to Falun Gong, also known as Falun Dafa, a spiritual practice ,she says, is centered on meditation exercises and teachings rooted in "truthfulness, compassion and tolerance."

The movement spread rapidly across China during the 1990s, attracting tens of millions of followers before Beijing banned it in 1999, portraying it as a threat to Communist Party control.

Chunyan says Falun Gong helped improve her "physical condition." She said, "My business was booming. My family was happy. My life was perfect."

Chunyan became convinced the practice had saved her life. She owned a successful company selling chemical production equipment and had become wealthy by Chinese standards, but after the crackdown began she felt compelled to publicly defend Falun Gong against what she believed were government lies.

She bought a printing press and began distributing leaflets. Soon afterward, she said, surveillance followed everywhere.

"The buildings where I worked were under constant surveillance," Chunyan recalled. "I left to escape and was afraid to come home."

GRAHAM FAMILY RESPONDS TO GLOBAL CRACKDOWN ON CHRISTIANS WITH $1.3M DEFENSE FUND AND URGENT CALL TO ACTION

For years, she lived in hiding, using prepaid calling cards and public telephones to secretly arrange meetings with her husband, Yu Yefu, in restaurants, coffee shops and hotels across the city. The two tried, briefly, to maintain some sense of normalcy.

Yu himself never practiced Falun Gong, but police repeatedly pressured him to reveal where his wife was hiding. He never did. Then, in 2002, Wang stopped hearing from him.

When she finally returned home, she found him unconscious. Doctors could not save him. "He protected me," she said in tears.

He was 49 years old when he died. Their daughter was still in college.

The devastation spread through the family afterward, Chunyan said. Her mother-in-law stopped eating and later became paralyzed. Her father-in-law died from grief. Her sisters were also imprisoned and tortured.

Then came Chunyan’s own imprisonment.

WATCHDOG HIGHLIGHTS NATIONS WHERE CHRISTIANS FACE PERSECUTION AROUND THE GLOBE

She described years of forced labor, sleep deprivation and physical abuse. At one point, she said, the torture became so severe that she fainted three times in a single day.

One memory still haunts her most. Shortly before her release from prison, Wang said authorities conducted unexplained blood tests and medical examinations. At the time, fellow inmates told her the government was simply checking on Falun Gong prisoners before release. Only later, after learning about allegations of forced organ harvesting involving detained Falun Gong practitioners, did she begin to fear why the testing may have happened. "I was horrified," Chunyan said.

Today, Chunyan lives in the United States, having left China in 2013 and eventually making her way through Thailand before arriving in America in 2015.

Yet decades later, the losses remain immediate to her.

"There are millions of families in China like ours," Chunyan wants the world to know, "Persecuted by the CCP."

In a statement to Fox News Digital, Chinese Embassy spokesperson Liu Pengyu rejected the allegations and defended Beijing’s actions against Falun Gong. "The aforementioned remarks are nothing but malicious fabrications and sensational lies," Liu said. "Falun Gong is a cult organization that is anti-humanity, anti-science and anti-society. It is hostile toward religion, endangers the public, and serves as a malignant tumor within society." Liu argued that "the Chinese government outlawed the Falun Gong cult in accordance with the law, thereby safeguarding the fundamental human rights and freedoms of the vast majority of the Chinese people." 

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Liberal Democrats Admit Human Rights Breach After Removing Candidate “Because He is Christian”

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The Liberal Democrats have admitted that they unlawfully discriminated against former journalist and parliamentary candidate David Campanale because of his Christian beliefs, in what is now one of the clearest recent cases […]

The post Liberal Democrats Admit Human Rights Breach After Removing Candidate “Because He is Christian” first appeared on The Expose.

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Russia built global recruitment pipeline targeting vulnerable migrants for Ukraine war: report

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Russia has built what human rights investigators describe as a global pipeline recruiting vulnerable foreign nationals into its war against Ukraine, drawing tens of thousands from more than 130 countries through what groups allege are coercive, deceptive and in some cases trafficking-like practices.

After suffering major battlefield losses and seeking to avoid another politically risky domestic mobilization, Moscow institutionalized a worldwide recruitment system targeting some of the world’s most vulnerable populations to sustain its war machine, a new report by the International Federation for Human Rights (FIDH), Truth Hounds and the Kazakhstan International Bureau for Human Rights argues. 

Russia has recruited at least 27,000 foreign nationals since February 2022 from countries across Central and South Asia, Africa, the Middle East and Latin America, according to the report. Ukrainian authorities cited in the report project that Russia could recruit another 18,500 foreign nationals in 2026 alone, which would mark the highest annual total since the full-scale invasion began.

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"This report highlights something fundamental: that the use of foreign fighters by Russia is neither a marginal nor a spontaneous phenomenon. Russia has built a global recruitment system that deliberately targets the most vulnerable populations — undocumented migrants, detainees, precarious workers, or even foreign students — across dozens of countries in Asia, Africa, and Latin America," said Alexis Deswaef, president of the International Federation for Human Rights. 

"Many of these men knew in some capacity what they were signing up for. But some were also deceived or coerced. But in all cases, it is a State that has instrumentalised them as part of its war machine and sent them to the most dangerous positions on the frontline."

The report’s central allegation is that Russia’s recruitment apparatus extends far beyond traditional mercenary networks and instead functions as a state-enabled global system that exploits poverty, legal vulnerability and migration insecurity.

Investigators say recruitment evolved from relying primarily on ideologically motivated volunteers early in the war to a broader institutionalized model by mid-2023, after Russia expanded legal eligibility for foreign nationals, eased language and residency requirements, and offered citizenship and financial incentives in exchange for service.

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In some cases, according to the report, migrants inside Russia were allegedly pressured to enlist through raids, detention threats, document confiscation, fabricated criminal charges and abuse. Outside Russia, recruits were often allegedly lured through promises of civilian jobs, noncombat positions or pathways to Europe, only to be routed into military contracts they often could not read.

Of 16 prisoners of war interviewed for the report, 13 said they were told they would not be required to fight, but were later deployed to frontline positions, often within weeks.

The report also alleges many foreign recruits were funneled into so-called "meat assaults" — high-risk frontal attacks associated with severe casualty rates. Ukrainian estimates cited in the report say at least 3,388 foreign fighters have been killed, with some estimates suggesting one in five recruits may not survive deployment.

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"Despite the fact that many states are taking measures to curb recruitment, and although Russia claims it is no longer recruiting citizens from certain countries, the predatory recruitment continues. Ukrainian authorities predict that in 2026 Russia will engage more 18,500 foreign nationals, marking the highest annual figure since 2022," said Maria Tomak, associated researcher and advocacy expert at Truth Hounds.

"This underscores the continued relevance of our report. Our primary objective remains clear: to halt recruitment and to compel Russia to repatriate those already recruited."

The report stops short of claiming every foreign fighter was trafficked, noting some enlisted voluntarily for financial gain, but concludes there are reasonable grounds to believe at least some cases meet international definitions of trafficking in persons through deception, coercion and exploitation.

For investigators, the broader concern is that Russia’s war effort may now depend in part on a transnational manpower pipeline that weaponizes global inequality, drawing economically desperate men from around the world into one of Europe’s deadliest conflicts.

The report calls on governments, international organizations and Ukraine’s allies to crack down on recruitment networks, pressure Moscow diplomatically and push for repatriation of foreign nationals already caught in Russia’s military system.

Fox News Digital reached out to the Russian Embassy in Washington, D.C., and Russia’s Defense Ministry for comment but did not receive a response.

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Could Narges Mohammadi unite Iran’s opposition? Husband says imprisoned Nobel laureate still fighting

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EXCLUSIVE: As Iran’s opposition struggles to find a unifying figure amid war, repression and near-total internet blackouts, the husband of jailed Nobel Peace Prize laureate and Iranian human rights activist Narges Mohammadi says his wife remains physically battered but politically unbroken, even as she sits in prison after what he describes as a brutal arrest and beating.

"Narges is a human rights activist and an advocate for civil society," her husband, Taghi Rahmani, told Fox News Digital in an exclusive interview from Europe in exile. "In mobilizing society, and in organizing and shaping civil institutions, she is an active and courageous woman."

At a moment when Iran’s ruling establishment is reeling from the aftermath of U.S. and Israeli strikes, a fragile ceasefire, economic collapse and intensified crackdowns, Mohammadi’s name is emerging in a new light: Not only as a global symbol of resistance, but potentially as one of the few opposition figures whose legitimacy comes from suffering inside the system rather than exile, dynasty or factional politics.

INSIDE TEHRAN AFTER STRIKES: IRANIAN WOMAN DESCRIBES FEAR, CHECKPOINTS AND PEOPLE USED AS ‘HUMAN SHIELDS’

Mohammadi, awarded the 2023 Nobel Peace Prize while imprisoned, has spent decades as one of Iran’s most prominent women’s rights and human rights activists. 

Trained as an engineer and later a journalist, she served as vice president of the Defenders of Human Rights Center, founded by fellow Nobel laureate Shirin Ebadi and became internationally known for campaigning against compulsory hijab laws, solitary confinement, prisoner abuse and the death penalty.

Now, according to her husband, her condition has worsened dramatically.

"Narges is currently detained in Zanjan prison," he said. "She was arrested in Mashhad during the month of Dey (around January) and was severely beaten. During her arrest, she received numerous blows, resulting in severe injuries to her chest, head, body and lungs."

Rahmani said prison medical authorities determined she should be transferred for treatment under her own physician’s supervision in Iran, but that Iran’s Ministry of Intelligence is refusing the transfer and insisting she remain in Zanjan.

"Spiritually and mentally, Narges remains steadfast," he said. "She believes the Islamic Republic is not desirable for the Iranian people, and advocates for a system based on freedom, human rights and open relations with the world. Physically, however, she has sustained severe trauma and urgently requires medical attention."

Rahmani said the last time he spoke with his wife was the night before she left for Mashhad, Iran, where she was later arrested.

His account offers a rare inside look into the life of one of Iran’s most internationally recognized dissidents at a moment when questions over who could realistically lead opposition to the regime are intensifying.

"We hear a great deal about the Iranian opposition, yet media in the free world often lack a precise definition and a full understanding of what the Iranian opposition actually is," Iranian anti-regime activist Maryam Shariatmadari told Fox News Digital.

Shariatmadari, one of the most recognizable faces of Iran’s "Girls of Revolution Street" movement, a wave of anti-regime protests that began in 2017 when Iranian women publicly removed their hijabs and stood in defiance of the country’s mandatory veiling laws, was sentenced to prison in 2018 after publicly removing her hijab in protest.

WHAT'S NEXT FOR IRAN'S TERROR ARMY, THE IRGC, AFTER DEVASTATING MILITARY SETBACKS?

According to Shariatmadari, one camp consists of Iranians who view the 1979 Islamic Revolution itself as the foundational national disaster, believing Iran’s trajectory was derailed when the Shah fell. The second includes former revolutionaries, reformists, communist factions and groups such as the Mujahedin-e Khalq (MEK), many of whom emerged from or once supported the revolutionary system before later opposing it. 

"The first group considers the 1979 revolution a disaster and seeks a return to Iran’s previous path," she said, while the second includes "those who participated in the revolution but later became opposition figures after being excluded from power."

That distinction, she argues, helps explain why Reza Pahlavi, the exiled son of Iran’s last shah, remains uniquely recognizable among many anti-regime Iranians despite spending decades outside the country.

Lisa Daftari, foreign policy analyst and editor-in-chief of The Foreign Desk news platform, told Fox News Digital, "Inside Iran, Pahlavi remains one of the only opposition figures with broad name recognition, and his message clearly resonated during the January protests, which is why his name still carries weight for many Iranians both inside the country and in the diaspora."

Pahlavi himself sharpened that message Friday after a series of European appearances, accusing both European politicians and journalists of ignoring the scale of Iranian suffering.

"I spent the past several weeks traveling across Europe, speaking to members of parliaments, governments, and the press," Pahlavi said in a video statement on his official X account. "My visit had one objective: to give a voice to the millions of Iranians held hostage by the Islamic Republic ... But I can now say with confidence that silencing, that censorship is not just happening at the hands of the regime in Iran, but by the international and particularly the European media."

EXILED IRANIAN CROWN PRINCE REVEALS 6-STEP PLAN TO EXERT PRESSURE ON TEHRAN'S REGIME

He went on to condemn what he described as European indifference to the mass killing of protesters and political executions, saying that across two press conferences in Stockholm and Berlin attended by more than 150 journalists, "not a single one" asked about the tens of thousands he says were killed during January’s crackdown or the political prisoners facing execution.

"Whether or not Europe stands with us ... I will fight for my people and my country," Pahlavi said. "We will fight until Iran is free."

Still, even some supporters acknowledge why the administration has hesitated to openly embrace him as a transitional figure.

Daftari warned that overt Western backing could backfire by making him appear externally imposed rather than domestically legitimized.

"The Trump administration’s decision not to more openly embrace him as a transitional figure likely reflects several factors: a deep wariness of making regime change the explicit end goal or appearing to engineer it after Iraq and Afghanistan, concern that overt U.S. backing could put an even bigger target on his back and a strategy that is currently focused less on anointing a successor and more on degrading the regime’s capacity to threaten its own people, the region and the United States," she said.

If Pahlavi represents dynastic memory and explicit regime-change politics, Mohammadi represents something profoundly different.

AS AIRSTRIKES RAIN DOWN ON THE IRANIAN REGIME, CAN A FRACTURED OPPOSITION UNITE TO LEAD IF IT FALLS?

Mohammadi’s place within that landscape is distinct due to her unique kind of legitimacy at a time when many Iranians are searching not only for opposition to the regime, but for a figure who embodies endurance under it.

For now, however, Rahmani warns that Iran’s domestic conditions may make any mass uprising extraordinarily difficult

"As you know, war serves as an excuse to suppress domestic forces within a country," he said. "This war has now increased the intensity of the regime’s actions against the opposition."

He argued that despite internal divisions, the Islamic Revolutionary Guard Corps has effectively consolidated power, militarized the streets and severely weakened civil society.

"The Islamic Republic has practically taken control of the streets during wartime and has severely weakened Iran’s civil society, which is the guarantor of democracy. In our opinion, this war, under these conditions, is not to the benefit of Iran, nor to the benefit of the Iranian people."

That may be the defining challenge for Iran’s opposition today: not simply finding a leader, but surviving long enough under extraordinary repression for one to emerge.

Whether Mohammadi can become that figure remains uncertain. But from prison, her husband says, she has not stopped believing Iran’s future can be different.

The Iranian mission to the United Nations did not respond to a request for comment in time for publication.

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Ex-Philippine president Duterte to face trial on crimes against humanity charges

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Judges at the International Criminal Court on Thursday confirmed crimes against humanity charges against former Philippine President Rodrigo Duterte for deadly anti-drugs crackdowns he allegedly oversaw while in office.

A three-judge panel found unanimously there were "substantial grounds" to believe the ex-leader was responsible for dozens of murders, first as mayor of the southern Philippine city of Davao and later as president.

Duterte, 80, was arrested in the Philippines last year and denies the charges against him.

In their 50-page decision, judges found that the evidence shows that Duterte "developed, disseminated and implemented" a policy "to ‘neutralize’ alleged criminals."

FORMER HONDURAN PRESIDENT RELEASED FROM US PRISON AFTER TRUMP PARDON

According to prosecutors, police and hit squad members carried out dozens of murders at Duterte’s behest, motivated by the promise of money or to avoid becoming targets themselves.

"For some, killing reached the level of a perverse form of competition," deputy prosecutor Mame Mandiaye Niang told the court in pretrial hearings in February.

A date for the start of the trial has not yet been set.

Duterte's lead defense lawyer Nick Kaufman told judges during the February hearings that he "stands behind his legacy resolutely, and he maintains his innocence absolutely."

US MOVES TO EXPAND MISSILES IN PHILIPPINES, PUTTING CHINA WITHIN RANGE

Kaufman argued that the prosecution "cherry-picked" examples of Duterte's "bombastic rhetoric," and his client’s words were never intended to incite violence.

Estimates of the death toll during Duterte’s presidential term vary, from the more than 6,000 that the national police have reported to up to 30,000 claimed by human rights groups.

Duterte has not been present in the courtroom for any hearings, having waived his right to appear. Last month judges found he was fit to stand trial, after postponing an earlier hearing over concerns about his health.

ICC prosecutors said in 2018 that they would open a preliminary investigation into the violent drug crackdowns. In a move that human rights activists say was aimed at avoiding accountability, Duterte, who was president at the time, announced a month later that the Philippines would leave the court.

On Wednesday, appeals judges rejected a request from Duterte’s legal team to throw out the case on the grounds that the court did not have jurisdiction because of the Philippine withdrawal.

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Iran agrees not to execute eight women tied to anti-regime protests after Trump's public appeal

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President Donald Trump said Wednesday that Iran will no longer execute eight women linked to anti-regime protests after he urged their release a day earlier.

"Very good news! I have just been informed that the eight women protestors who were going to be executed tonight in Iran will no longer be killed," Trump said in a post on Truth Social. 

Four of the women will reportedly be released immediately, while the remaining four will serve one-month prison sentences. 

The president thanked Iran for halting the executions, saying, "I very much appreciate that Iran, and its leaders, respected my request."

FREED IRANIAN PRISONER SAYS ‘IN TRUMP, THE ISLAMIC REPUBLIC HAS MET ITS MATCH’

Trump previously said on social media Tuesday that releasing the women could work in Iran’s favor during negotiations scheduled later that day, when he ultimately announced an extension of a two-week ceasefire.

"To the Iranian leaders, who will soon be in negotiations with my representatives: I would greatly appreciate the release of these women," Trump said Tuesday, responding to an activist’s post on X that included photos of eight unidentified women.

"I am sure that they will respect the fact that you did so. Please do them no harm! Would be a great start to our negotiations!!!"

Iran’s judiciary, however, quickly responded to Trump’s claims, denying that the women ever faced execution, according to Middle East-focused media outlet New Arab. 

"Trump was misled once again by fake news," the judiciary's official Mizan Online website said. "The women who were claimed to be on the verge of execution, some of them have been released, while others face charges that, if convictions are upheld, would at most result in imprisonment."

IRAN TO EXECUTE FIRST FEMALE PROTESTER TIED TO ANTI-REGIME UNREST

According to human rights groups, Iran reportedly last week scheduled the execution of a female protester linked to the January uprising, marking Tehran’s first publicly reported death penalty case involving a woman. 

She was identified as Bita Hemmati and is among the eight women Trump said will no longer face capital punishment

Hemmati was originally sentenced in a collective case alongside her husband and neighbors, the National Council of Resistance of Iran said. 

On Jan. 8 and Jan. 9, the group allegedly threw objects such as concrete blocks and incendiary materials from rooftops, injured security forces and engaged in anti-regime "propaganda" in an effort to undermine security, according to federal authorities. 

One Iranian journalist reported the identities of the other women in a post on X, claiming the defendants are as young as 16 years old.

One victim in particular, identified as Mahboubeh Shabani, 33, was accused of providing assistance to demonstrators injured during January’s uprising, according to the Norway-based Hengaw rights group.

The women’s rulings are among the latest in a series of punishments issued amid a broader government crackdown on dissent.

Rights groups say thousands of protesters may have been killed since demonstrations erupted earlier this year. 

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Report details rising pressure on underground Catholics as China denies crackdown

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The Chinese government is increasing pressure on underground Catholic communities to join the state-controlled church while tightening surveillance and restrictions on an estimated 12 million Catholics, according to a Human Rights Watch report.

The group said in its report that the increased pressure is part of a decade-old campaign to ensure religious groups align with Communist Party ideology.

The Associated Press reported that the Chinese government has rejected the claim, saying Human Rights Watch is "consistently biased against China."

China’s Catholics have long been split between a state-run church and an underground church loyal to the Vatican. In 2018, Pope Francis reached a deal allowing the Chinese government a role in appointing bishops to ease tensions.

WATCHDOG HIGHLIGHTS NATIONS WHERE CHRISTIANS FACE PERSECUTION AROUND THE GLOBE

"A decade into Xi Jinping’s Sinicization campaign and nearly eight years since the 2018 Holy See-China agreement, Catholics in China face escalating repression that violates their religious freedoms," Human Rights Watch researcher Yalkun Uluyol said in the report. 

"Pope Leo XIV should urgently review the agreement and press Beijing to end the persecution and intimidation of underground churches, clergy, and worshipers."

The Chinese Foreign Ministry spokesperson’s office told The Associated Press that Human Rights Watch "fabricates all manner of lies and rumors and lacks any credibility whatsoever."

The office added that the government "oversees religious affairs in accordance with the law and protects citizens’ freedom of religious belief and normal religious activities."

BISHOP ROBERT BARRON: THE WAR ON CHRISTIANS IS REAL, AND THE WORLD CAN NO LONGER STAY SILENT

Human Rights Watch said its researchers are not allowed into China and that the report is based on interviews with people outside the country who had firsthand knowledge of Catholic life in China, along with experts on Catholicism and religious freedom.

The 2018 agreement stipulates that Beijing proposes candidates for bishop, which the pope can veto, though the full text has never been made public.

In June 2025, Pope Leo XIV, who had just become the pope, appointed a Chinese bishop under the 2018 agreement and said he would continue to honor the deal "in the short term."

POPE LEO XIV TO VISIT FASTEST-GROWING CATHOLIC CONTINENT DURING 4-NATION AFRICA TRIP

"I’m also in ongoing dialogue with a number of people, Chinese, on both sides of some of the issues that are there," Leo said. "It’s a very difficult situation. In the long term, I don’t pretend to say this is what I will and will not do, but after two months, I’ve already begun having discussions at several levels on that topic."

Since 2018, Human Rights Watch says Chinese authorities have pressured underground Catholics to join the state-run church through detentions, disappearances and house arrests, citing accounts from unnamed individuals who have left China.

The report also said China has tightened ideological control, surveillance and restrictions on religious activity and foreign ties, including requiring state approval for clergy travel, while officially recognizing and closely overseeing five religions: Buddhism, Taoism, Catholicism, Protestantism and Islam.

POPE LEO PICKS NEW VATICAN AMBASSADOR TO US AS TRUMP TENSIONS MOUNT OVER POLICIES

Xi Jinping said in 2016 he would "Sinicize" the country’s religions, a policy aimed at aligning religious practices with Communist Party ideology.

Human Rights Watch said authorities have taken sweeping steps to curb religious practice, including tearing down churches and crosses, blocking gatherings at unregistered churches and seizing religious materials not approved by the state.

The group said the broader "Sinicization" campaign has also led to intensified crackdowns on Tibetan Buddhists and Muslims.

The Associated Press contributed to this report.

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UN filing accuses UK of forced displacement as Diego Garcia tensions and security fears grow

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U.K. Prime Minister Sir Keir Starmer faces a "crimes against humanity" complaint at the United Nations over the treatment of the Chagossian people as tensions rise after an Iranian missile attempt targeting Diego Garcia in the Indian Ocean.

Starmer, who is named in the filling, has been reported specifically over the removal of four people who returned to the island in a complaint filed by the attorney general for the Chagossian government.

James Tumbridge's filing also comes as the exiled leadership stressed the importance of strong ties with the United States, telling Fox News Digital that Washington is a "brother in arms for global security."

TRUMP, STARMER AGREE STRAIT OF HORMUZ MUST REOPEN AS MIDDLE EAST CONFLICT ESCALATES

On March 20, Iran launched two ballistic missiles toward Diego Garcia from more than 2,300 miles away, missing the target but underscoring the base’s strategic importance.

Chagossian leaders have since backed a continued U.S. presence, with First Minister Misley Mandarin saying they want to "uphold the 1966 agreement and consider the U.S. as a brother in arms for global security."

The 1966 agreement allowed the U.S. to use Diego Garcia for defense purposes, initially for 50 years.

"The desire of the Chagossian government is to have a positive relationship with the U.S. and an ongoing presence on Diego Garcia of the U.S. military," Tumbridge also told Fox News Digital.

TRUMP PROVEN RIGHT ON IRAN'S LONG-RANGE MISSILE CAPABILITY AS REGIME TARGETS US-UK BASE, EXPERTS SAY

Meanwhile, Tumbridge’s U.N. submission claims U.K. actions risk the "forced depopulation" of the Chagos Islands.

Expulsions began in 1968, when about 2,000 residents were removed, culminating in 1973, and in February the U.K. issued new removal orders to four Chagossians who had returned to the islands.

The filing calls the situation "forced displacement" that could constitute "a crime against humanity by forced depopulation of a territory."

It warns the British government of a "fresh crime now" that could complete a decades-long erasure of the Indigenous population, stating, "The removal of these four persons would result in the total physical erasure of the Chagossian people," potentially "amounting to ethnic cleansing."

FARAGE SLAMS BRITISH PRIME MINISTER FOR ‘EXTRAORDINARY’ LACK OF SUPPORT FOR TRUMP'S IRAN STRIKES

"The BIOT commissioner accepted that the Chagossians were wronged in the past," Tumbridge said Wednesday.

"How can the U.K. prime minister, who claims to value the rule of law and human rights, not want to right that wrong and let the people return to their islands?"

The filing also comes as the U.K. considers transferring sovereignty of the Chagos Islands to Mauritius.

This followed a 2019 International Court of Justice opinion, while preserving the Diego Garcia base under a 99-year lease.

President Donald Trump criticized the proposed handover, and the U.K. has since paused legislation to formalize the deal, with ministers saying it has become "impossible to agree at a political level."

The legislation was expected to be included in the King’s speech outlining the next parliamentary session’s agenda.

TRUMP’S ‘SMALL ASK’ FOR GREENLAND WOULD BE THE REAL ESTATE DEAL OF A LIFETIME

A UK government spokesperson told Fox News Digital that the Diego Garcia military base is "crucial to the security of the UK and our key allies, and to keeping the British people safe. 

"There are ongoing legal proceedings before the BIOT courts. Various UK and international courts have found that there is no right of abode on the Archipelago," the spokesperson said in a statement.

Responding to the statement, Tumbridge claimed Starmer's government was "misleading" people and warned a "serious fight" is on the horizon.

"Sadly, the British Government is misleading people. No court anywhere has ever found ‘that there is no right of abode on the Archipelago.’ Tony Blair’s Government took away the right of abode and passed attempts to quash that law in court failed, until the Supreme Court of the BIOT ruled on March 31st and quashed it," he said.

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2025: Living in a Dream World | Time Capsule Film

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What is real? How do you define “real”? Because for anyone paying even a slight modicum of attention, 2025 didn’t come anywhere close. More like 2025 got fired and replaced by AI.

In a world where we can’t seem to remember what we had for breakfast two days ago anywhere, where we’re drowning in a neverending sea of information that has now been flooded with a new type of ersatz on top of what was already so unbelievable and so unreal, I thought perhaps we could benefit from a documentarian’s eye on just what happened last year. The idea was to look at the disintegration of our already corrupt society in its present form but concurrently with the rise of the tech based upon when each clip or story was first posted. I bookmarked stuff throughout the year and took as much care as possible to try and look up each clip (even the TikToks) so the dates were correct by month for this (although I did rearrange them puzzle-like within the month so the connections would hopefully be more apparent).

I probably don’t have to tell you we just lived through a hell of a year. Truly, all the veils are down now. As Morpheus famously asked Neo in one of my favorite films of all time, ever: “What is real? How do you define ‘real’?” The veils are all the way down now.

Just a couple days ago, Elon Musk said “We have entered the Singularity”. I believe the film I just made illustrates that he is 100% correct. The singularity is a theoretical point where current models of human understanding break down leading to radical transformation… but, in alchemical terms, no renewal can happen without going through that stage (as ugly and painful as it is).

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☐ ☆ ✇ Truthstream Media

You Probably Aren’t Going Insane, Just Everything Else Is

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I just hit record on the fat bag of crazy being dumped on society right now and this is what came out.

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