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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 03 / 2026

24. Januar 2026 um 13:00

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Meldungen vom 20. Januar 2026:

Globale Abkühlung

Der Dezember endete kälter. Und das nicht nur ein bisschen.

Die Karte der Temperaturanomalien im Dezember 2025 im Vergleich zu den letzten zehn Dezember-Monaten zeigt eine deutliche Abkühlung.

Negative Anomalien dominieren fast jeden Kontinent und jedes größere Ozeanbecken.

Die charakteristische „rote Dominanz”, die in vielen aktuellen Karten zu sehen ist, fehlt.

Das neue „Klimaregime”, das angeblich 2023-24 (nach Hunga-Tonga und El Niño) begonnen haben sollte, ist bereits wieder verschwunden.

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Energie im Osten, Sparpolitik im Westen

Die Vorstellung einer koordinierten globalen Energiewende bricht zusammen, sobald man den Blick nach Osten richtet.

Indiens führender Bundesstaat im Bereich erneuerbare Energien Rajasthan wird laut internen Regierungsdokumenten, die Reuters eingesehen hat, bis 2036 4.400 MW neue Kohlekraftwerke benötigen. Diese Zahl ist mehr als doppelt so hoch wie frühere Schätzungen.

Selbst die indische Zentralbehörde für Elektrizität hat ihren Kohlebedarf nach oben korrigiert.

Auf nationaler Ebene wird der Stromverbrauch aufgrund des Wirtschaftswachstums voraussichtlich stark steigen, was laut Regierungsdaten eine Ausweitung der Kohlekraftwerkskapazität um 40 % auf über 307 GW bis 2035 erforderlich machen wird. Diese Entwicklung steht in einem Widerspruch zu Indiens Netto-Null-Ziel für 2070.

Ich habe eine Vermutung, was sich durchsetzen wird.

Indien steht damit natürlich nicht allein da.

In China, dem weltweit größten Emittenten, stieg die Produktion fossiler Brennstoffe im Jahr 2025 auf ein Rekordniveau. Die Kohleproduktion erreichte einen historischen Höchststand. Die Ölproduktion kletterte ebenfalls auf einen neuen Rekordwert und übertraf damit den Höchststand von 2015. Auch die Erdgasproduktion erreichte einen historischen Höchststand.

Während westliche Regierungen die Energieversorgung einschränken, die Preise in die Höhe treiben und ihre Länder im Rahmen von CO₂-Zielen deindustrialisieren, tut der Osten das Gegenteil: Er sichert die Grundlaststromversorgung, baut die Produktion fossiler Brennstoffe aus und treibt das Wachstum mit allen Mitteln voran.

Es gibt keine globale Emissionsbeschränkung. Es gibt keine gemeinsamen Opfer. Nur eine asymmetrische Durchsetzung.

Der Westen schnallt den CO₂-Gürtel enger.

Der Osten lockert ihn – und greift zu.

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Der Klimaschwindel fliegt auf

Der Klimawandel ist nun endgültig in seiner Geständnisphase angekommen.

Selbst Larry Fink, Chef von BlackRock, räumt nun ein, dass die Umstellung der Wirtschaft auf Wind- und Solarenergie zu einer globalen Energieknappheit führen könnte. Dies geschieht nach jahrelangem Druck auf Regierungen und Unternehmen, zuverlässige Energiequellen aufzugeben, um „Wende-Ziele” zu erreichen.

Die Warnung kommt erst, nachdem der Schaden bereits angerichtet ist: schwächere Stromnetze, höhere Stromrechnungen und zunehmende Energieunsicherheit. Sie kommt gerade zu dem Zeitpunkt, an dem diese Eliten eine neue goldene Kontrollmethode ins Auge fassen: KI.

Dann ist da noch Bill Gates.

Gates behauptete 2019, er habe sich aus fossilen Brennstoffen zurückgezogen. Diese Behauptung hält einer Überprüfung der Unterlagen nicht stand.

Der Gates Foundation Trust hielt 2024 Anteile im Wert von 254 Millionen Dollar an Unternehmen, die fossile Brennstoffe fördern, darunter Chevron, BP und Shell. Diese Zahl ist der höchste Stand seit neun Jahren und inflationsbereinigt das größte Engagement seit 2019.

Nachdem die Bestände an fossilen Brennstoffen 2015 unter dem Druck von Aktivisten kurzzeitig zurückgegangen waren, wurden sie wieder aufgebaut. Die Beteiligungen an BP, Glencore, Occidental Petroleum und anderen Unternehmen wurden ausgebaut. Heute sind die vom Gates-Trust unterstützten Unternehmen für mehr Emissionen pro Jahr verantwortlich als Russland, Japan und Deutschland zusammen.

Ähnlich wie Fink räumte Gates kürzlich ein, dass die globale Erwärmung keine existenzielle Bedrohung darstellt und dass zuverlässige Energie unverzichtbar ist. Und das von einem Mann, der ein Jahrzehnt lang das Gegenteil behauptet, eine staatlich gelenkte Energiepolitik gefördert und fossile Brennstoffe als moralisches Versagen dargestellt hat.

Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Wind- und Solarenergie wurden den Volkswirtschaften aufgezwungen, aber für KI-Rechenzentren sind sie offenbar nicht gut genug. Wenn es um die Infrastruktur der Elite geht, ist plötzlich die Verfügbarkeit von Strom wichtig – eine Tatsache, die Larry Fink jetzt offen zugibt.

Der „Klimawandel” hat seinen Zweck bereits erfüllt: mehr Kontrolle und einen Vermögenstransfer von über 100 Milliarden Dollar pro Jahr allein durch Kohlenstoffsteuern.

Weiter geht es mit dem nächsten Zentralisierungsvorhaben.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-hits-central-china-global-cooling?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 21. Januar 2026:

Sonnenaktivität: Die Erde ist gerade einem Treffer auf Carrington-Niveau entgangen

Eine neue Analyse nach dem Ereignis bestätigt, wie knapp der jüngste G4-Sturm daran vorbeigeschrammt ist, wirklich historisch zu werden – und warum er letztendlich doch nicht so stark war.

Nach modernen Maßstäben handelte es sich um eine außergewöhnlich starke CME. Der Sonnenwindschock raste mit einer Geschwindigkeit von etwa 1.100 bis 1.300 km/s auf die Erde zu und legte die Entfernung vom Beobachtungspunkt L1 zur Erde in etwa 20 Minuten zurück.

Allein aufgrund dieser Geschwindigkeit zählt sie zu den schnellsten auf die Erde gerichteten CMEs, die in den letzten zwei Jahrzehnten beobachtet wurden.

Noch beeindruckender war die magnetische Stärke.

Das interplanetare Magnetfeld (Bt) erreichte Spitzenwerte zwischen 60 und 90 nT und erreichte kurzzeitig sogar 91 nT. Das übertrifft die magnetische Intensität, die während des G5-Sturms im Mai 2024, des G4-Ereignisses im Oktober 2024 und sogar der berühmten Halloween-Stürme von 2003 gemessen wurde.

Allein aufgrund seiner enormen Kraft war dies eine Sonneneruption der Spitzenklasse.

Glücklicherweise blieb die Erde jedoch verschont.

Während eines Großteils des Wirkungszeitraums blieb die kritische Bz-Komponente stark positiv und überschritt zeitweise +60 nT. Das war eine gute Nachricht. Eine nach Norden gerichtete Bz wirkt wie eine geschlossene Tür und verhindert eine effiziente Energieübertragung in das Magnetfeld der Erde. Als Bz schließlich nach Süden drehte, tat sie dies nur kurz und erreichte einen Tiefpunkt von etwa -26 nT – bei weitem nicht stark oder anhaltend genug, um einen wirklich extremen geomagnetischen Sturm auszulösen.

Einfach ausgedrückt hatte diese CME die Geschwindigkeit und Kraft eines Monstersturms – aber ihr Magnetfeld war in die falsche Richtung gepolt, sodass der größte Teil dieser Energie die Erde verfehlte anstatt auf sie zu treffen (und deshalb nur die Intensität G4 erreichte).

Hätte sich das Magnetfeld dieser CME nach Süden gedreht und dabei seine extreme Geschwindigkeit und Intensität beibehalten, hätte die Erde wahrscheinlich einen G5-Sturm erlebt, der stärker gewesen wäre als alle seit mindestens 1989 beobachteten Stürme – und möglicherweise weitaus zerstörerischer.

Die Voraussetzungen für ein Ereignis nahe dem Carrington-Niveau waren gegeben. Der Sturm dauert nun schon drei Tage an (21. Januar), was seine Stärke unterstreicht. Was die Erde verschont hat, war ihre Ausrichtung. Das nächste Mal könnte die magnetische Ausrichtung weniger gnädig sein.

Link: https://electroverse.substack.com/p/severe-arctic-freeze-and-southern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 03 / 2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 02 / 2026

22. Januar 2026 um 16:00

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Meldung vom 6. Januar 2026:

Ein weiteres normales Hurrikan-Jahr

Trotz des Lärms mancher Schlagzeilen war 2025 ein durchschnittliches Jahr bzgl. tropischer Wirbelstürme weltweit.

Die Zahl der schweren Stürme mit Hurrikanstärke belief sich weltweit auf 23 und entsprach damit genau den Normwerten der Neuzeit.

Die globale akkumulierte Zyklonenenergie (ACE) für 2025 lag ebenfalls nahe am langfristigen Durchschnitt. Die 24-Monats-Summen zeigen Schwankungen, keine Trends, wobei die Spitzen und Tiefpunkte eher den bekannten Ozean-Atmosphäre-Zyklen folgen als einem monotonen Anstieg.

Die globale Energie tropischer Wirbelstürme bleibt innerhalb historischer Grenzen und wird vor allem durch ENSO-Phasenverschiebungen und nicht durch eine CO₂-bedingte Verstärkung beeinflusst.

Ein weiteres Jahr, in dem die „Klimakatastrophe” wieder einmal ausgeblieben ist.

Link: https://electroverse.substack.com/p/global-temperatures-down-in-december?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 7. Januar 2026:

Grönland war vor 7000 Jahren nahezu eisfrei

Einer neue Studie in Nature Geoscience zufolge war Prudhoe Dome, eine etwa 500 m dicke Eiskappe im Nordwesten Grönlands, vor etwa 7.100 Jahren vollständig eisfrei.

Die Forscher bohrten durch das heutige Eis und untersuchten die darunter liegenden Sedimente mittels Lumineszenz-Datierung. Dabei stellten sie fest, dass die Bodenoberfläche während des frühen Holozäns dem Sonnenlicht ausgesetzt war.

Zu dieser Zeit lagen die regionalen Sommertemperaturen etwa 3 bis 5 °C über den heutigen Werten. Die Studie zeigt, dass ein großer Eisverlust aufgrund natürlicher langfristiger Schwankungen auftreten kann und auch tatsächlich auftritt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europe-is-frozen-juneau-snow-emergency?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 13. Januar 2026:

Kalifornien frei von Dürre

Zum ersten Mal seit 25 Jahren ist Kalifornien vollständig frei von Dürre.

Dies widerspricht jahrelangen Behauptungen der Medien, dass der Staat aufgrund des Klimawandels in eine permanente oder „Mega-Dürre” geraten sei.

The Independent erst im Januar 2025.

Die Realität:

In den letzten 60 bis 90 Tagen wurden in einigen Gebieten Niederschlagsmengen bis 600 % des Normalwertes gemessen:

[10 inch ≈ 250 l/m²; 20 inch ≈ 500 l/m² usw.]

Während in der Sierra Nevada, die etwa 30 % des Wassers in Kalifornien liefert, mehrere Meter Schnee gefallen sind:

Der offizielle Dürre-Monitor zeigt nun für den gesamten Bundesstaat eine Dürreklasse von Null an. Alle 12 der größten Stauseen Kaliforniens liegen über 100 % ihres historischen Durchschnitts für Anfang Januar.

Die Schneedecke galt als endgültig verschwunden. Feuchte Jahre wurden für passé erklärt. Stattdessen verhielt sich das Klima Kaliforniens genau wie immer – extrem zyklisch.

Link: https://electroverse.substack.com/p/california-drought-free-polar-vortex?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 16. Januar 2026:

Die Antarktis weigert sich, der Propaganda Folge zu leisten

Vor zwanzig Jahren veröffentlichte Al Gore seinen Film „Eine unbequeme Wahrheit“, eine Geschichte über das bevorstehende Abschmelzen beider Pole, die ihm den Nobelpreis einbrachte. Zwei Jahrzehnte später gibt es mehr Meereis in der Antarktis als zum Zeitpunkt des Films:

Daten von NSIDC, Vergleich von Tony Heller.

Seit Beginn der Satellitenüberwachung Ende der 1970er Jahre ist das Eis der Antarktis eher durch Schwankungen als durch einen monotonen Rückgang gekennzeichnet, wobei es über lange Zeiträume hinweg stabil blieb oder sich sogar ausdehnte. Diese Variabilität ist nach wie vor ein charakteristisches Merkmal des südpolaren Systems, das von Windverhältnissen, Ozeanzirkulation und atmosphärischen Strömungsmustern beeinflusst wird.

Die gleiche Komplexität gilt für die Tierwelt der Antarktis. Trotz Behauptungen, dass die Erwärmung zum Aussterben führt, nehmen die Arten nicht ab. Insbesondere Eselspinguine haben ihr Verbreitungsgebiet erweitert und ihre Zahl in mehreren Regionen erhöht. Bei Adéliepinguinen ist die Situation ähnlich: Langzeitstudien zeigen, dass ihre Populationen in weiten Teilen der Antarktis in den letzten fünfzig Jahren zugenommen haben.

Allgemeiner betrachtet reicht dieses Versagen weit über die Antarktis hinaus. Die bestätigten Aussterberaten nehmen nicht zu – sie sind heute niedriger als vor einem Jahrhundert. Die meisten dokumentierten Artenverluste ereigneten sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert, verursacht durch Jagd, Zerstörung von Lebensräumen und invasive Arten, insbesondere auf Inseln. Moderne Aufzeichnungen zur Artenvielfalt zeigen das Gegenteil eines Massensterbens: Die Aussterberaten sinken, statt zu steigen.

Aktuelle Temperaturdaten unterstreichen die Diskrepanz zwischen Schlagzeilen und Realität.

Im Dezember 2025 lagen die Temperaturen in weiten Teilen der Antarktis unter dem Durchschnitt, und diese Kälte hält nun bis ins Jahr 2026 an. Am 15. Januar verzeichnete Concordia eine Tiefsttemperatur von -43,4 °C, ein außergewöhnlich niedriger Wert für das antarktische Plateau mitten im Sommer (normalerweise -30 °C).

Link:https://electroverse.substack.com/p/prolonged-freeze-for-alaska-arctic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 02 / 2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 01 / 2026

04. Januar 2026 um 13:00

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Vorbemerkung: Hier kommt also die erste Ausgabe der „Kurzmeldungen“, wenngleich auch die erste Meldung noch vom Ende des vorigen Jahres datiert.

Meldung vom 30. Dezember 2025:

Die Mär vom Zusammenbruch der AMOC

Die Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) bricht nicht zusammen. Sie zeigt nicht einmal eine rückläufige Tendenz.

Drei unabhängige, von Fachkollegen begutachtete Studien kommen nun zu dem gleichen Ergebnis: In den Beobachtungsdaten ist keine nachweisbare langfristige Abschwächung der AMOC zu erkennen.

Eine im November 2025 veröffentlichte Studie in Ocean Science, die Argo-Floats, Satellitenaltimetrie und Gravimetrie kombiniert, findet keinen statistisch signifikanten Trend für die AMOC oder den Wärmetransport im Atlantik von 2004 bis 2020. Es gibt zwar Varfiabilität, aber keinen anhaltenden Rückgang.

Eine separate Rekonstruktion von Ocean Science, welche die Aufzeichnungen bis in die frühen 1980er Jahre zurückverfolgt, kommt zum gleichen Ergebnis. Unter Verwendung von RAPID-kalibrierter Hydrographie und unter ausdrücklicher Berücksichtigung tiefer Zirkulationsschichten zeigen die Autoren, dass die viel zitierte Verlangsamung von 2008 bis 2012 nur vorübergehend war und auf diese eine Erholung folgte. Über einen Zeitraum von 30 Jahren ist kein Netto-Rückgang zu verzeichnen.

Schließlich rekonstruiert ein 2025 in Nature veröffentlichter Artikel die Stärke der AMOC anhand der Luft-Meer-Wärmeflussbilanzen des Nordatlantiks, einem Verfahren, das durch die Energieerhaltung begrenzt ist. Das Ergebnis: Seit den 1960er Jahren keine Abschwächung der AMOC, nur moderate dekadische Schwankungen. Die Studie zeigt auch, dass die beliebten SST-basierten „Warming Hole”-Proxies unzuverlässig sind und unter der CMIP6-Prüfung versagen.

Unterschiedliche Verfahren. Unterschiedliche Datensätze. Gleiches Ergebnis. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden Behauptungen über einen bevorstehenden Zusammenbruch der AMOC durch Messungen nicht gestützt. Sie halten sich einfach deshalb, weil Modelle und Narrative eine gewisse Trägheit aufweisen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europe-to-freeze-this-weekend-sierra?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 1. Januar 2026:

Atmosphärischer Zustand wird bedrohlich

Tatsächlich deuten momentan atmosphärische Entwicklungen auf ein erhöhtes Risiko von Arktisausbrüchen in der gesamten nördlichen Hemisphäre hin.

Die Blockierung in hohen Breitengraden verstärkt sich gleichzeitig an allen drei kritischen Knotenpunkten und drängt kalte Luft in großem Umfang nach Süden.

Die Blockierung im Ural führt zu anhaltenden Tiefdruckgebieten in Ostasien. Die Blockierung in Alaska öffnet einen direkten Zugang zur Arktis im Osten Nordamerikas. Und die Blockierung in Grönland unterdrückt den Atlantikjet, sodass kalte arktische und kontinentale Luft nach Europa strömen kann.

Das ist die Dreifach-Kombination.

Wenn sich die Blockade gleichzeitig über alle drei Regionen erstreckt, sind Kälte und Schnee selten nur von kurzer Dauer. Sollte dies keine weitreichenden Auswirkungen auf die gesamte Hemisphäre haben, wäre ich sehr überrascht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snow-buries-lake-louise-great?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 2. Januar 2026:

Innere Arktis hat sich seit 2016 um 1°C abgekühlt

In den letzten neun Jahren hat sich die Innere Arktis (Regionen nördlich von 80° N) um etwa 1 °C abgekühlt.

Wenn die sogenannte „Arktische Verstärkung” wirklich ein durch CO₂ verursachter Prozess wäre, dürfte dies nicht möglich sein. Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre ist im gleichen Zeitraum stetig gestiegen. Nach der vorherrschenden Theorie müsste sich die Arktis erwärmen und sich nicht seit nunmehr einem Jahrzehnt abkühlen.

Der Öffentlichkeit werden keine Erklärungen für diese Abkühlung gegeben.

Stattdessen wird die Abkühlung, wenn sie überhaupt erwähnt wird, mit einem bekannten Begriff abgetan: „interne Variabilität”. In der Praxis ist dieser Begriff zu einer pauschalen Ausrede geworden – nicht um das Klimasystem zu verstehen, sondern um die Anerkennung nicht-anthropogener, multidekadischer Klimaveränderungen zu vermeiden.

Datensätze sowie zahlreiche Studien, darunter eine Studie aus dem Jahr 2015 in Geophysical Research Letters, machen das Problem deutlich. Die Temperaturschwankungen in der Arktis werden vor allem durch Veränderungen im Wärmetransport und nicht durch lokale Treibhausgasemissionen beeinflusst. Mit anderen Worten: Wenn die atmosphärische und ozeanische Zirkulation die Wärmezufuhr in die Arktis verringert, sinken die Temperaturen – unabhängig vom CO₂-Gehalt.

Auch die Sonnenvariabilität spielt durch ihren Einfluss auf großräumige Zirkulationsmuster und die Dynamik der Stratosphäre eine wichtige Rolle.

Diese Prozesse laufen über Jahrzehnte ab und können durchaus zu längeren Erwärmungs- oder Abkühlungsphasen in der Arktis führen.

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Satelliten zeigen, dass Wolken und nicht CO₂ für das Energie-Ungleichgewicht der Erde verantwortlich sind

Klimamodelle simulieren, dass steigende CO₂-Werte die Menge an Wärme reduzieren sollten, die ins All entweicht. Für den Zeitraum 2000–2020 gab der IPCC an, dass die ausgehende Langwellenstrahlung (OLR) um etwa -0,4 W/m² pro Jahrzehnt gesunken sein sollte, da Treibhausgase mehr Wärme speichern.

Satellitendaten zeigen jedoch das Gegenteil.

Unter Verwendung der CERES-Beobachtungen der NASA kommt eine Studie aus dem Jahr 2025 zu dem Ergebnis, dass die OLR seit 2000 tatsächlich leicht gestiegen ist, während die absorbierte Sonnenstrahlung (ASR) stark zugenommen hat – um etwa +0,37 W/m² pro Jahrzehnt. Dieser Anstieg der einfallenden Sonnenstrahlung und nicht die unterdrückte Wärmeabgabe erklärt fast den gesamten Anstieg des Energie-Ungleichgewichts der Erde. Die erwartete CO₂-bedingte Verringerung der OLR wurde nicht festgestellt.

Diese Graphik in deutscher Übersetzung (Google translate):

Die Studie zeigt, dass Schwankungen der Wolkendecke stark mit den Trends der ASR und OLR korrelieren (Korrelation ~0,85). Weniger oder dünnere Wolken reflektieren weniger Sonnenlicht zurück ins All, sodass mehr Sonnenenergie eindringen kann. Wenn sich die Oberfläche erwärmt, strahlt sie mehr Wärme nach oben ab, was die OLR erhöht und alle in diesem Zeitraum nachweisbaren Treibhaussignale überdeckt.

Nach Berücksichtigung von Wolken, Temperatur und Wasserdampf ist der verbleibende Trend, der auf Treibhausgase zurückzuführen ist, statistisch nicht signifikant.

Dies steht in direktem Einklang mit früheren CERES-basierten Arbeiten, die zeigen, dass Wolken und Oberflächen-Reflektivität die jüngste Erwärmung dominieren, während CO₂ als ein untergeordneter „anderer“ Faktor erscheint, dem ohne das damit verbundene politisierte Dogma keine Beachtung geschenkt werden würde.

Seit 2000 hat sich die Erde ein wenig erwärmt – hauptsächlich weil mehr Sonnenlicht absorbiert wird, nicht weil weniger Wärme entweicht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-and-snow-intensify-in-turkey?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 01 / 2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 45 / 2025

31. Dezember 2025 um 12:00

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Meldung vom 11. Dezember 2025:

WMO bestätigt: Schwache La Niña wahrscheinlich

Die Weltorganisation für Meteorologie sieht nun eine Wahrscheinlichkeit von 55 %, dass sich in den nächsten drei Monaten ein schwaches La Niña-Phänomen bildet, gefolgt von ENSO-neutralen Bedingungen im Jahre 2026. Die Behörde hält ein El Niño-Phänomen im nächsten Jahr für „sehr unwahrscheinlich”.

Diese aktuellen Informationen widersprechen erneut der weit verbreiteten Behauptung, dass die „globale Erwärmung” die Entstehung eines El Niño begünstigt und dass das Klima der Erde auf einen „permanenten El Niño” zusteuert. Diese Behauptung basiert jedoch auf ungenauen Übersichtsartikeln und nicht auf beobachteten ENSO-Verläufen.

Die tatsächlichen Aufzeichnungen zeigen, dass La Niña El Niño im ENSO-Zyklus der letzten 20 Jahre deutlich übertroffen hat (10 zu 6), einschließlich eines seltenen Dreifach-Tiefs von 2020 bis 2022. Darüber hinaus endete der El Niño von 2023–24, obwohl er stark war, wie erwartet, wobei die Atmosphäre sofort wieder zu einer Abkühlung überging – eine normale ENSO-Dynamik, nichts weiter.

Prognosen und Beobachtungen stützen die Behauptung eines „permanenten El-Niño-Zustands” in keiner Weise. Da es keine ENSO-Belege gibt, führten die Artikel, die diese Idee aufgriffen, weitere, damit nicht in Zusammenhang stehende Argumente an – den Zusammenbruch des Amazonas, die Instabilität des Monsuns, Störungen des Jetstreams, von denen jedoch keines einen Übergang des ENSO in eine feste Warmphase belegt. Es handelt sich dabei nicht um ENSO-Diagnosen, die diese Hypothese bestätigen würden.

Erneut zeigen die aktuellen Daten der WMO, dass eine schwache La Niña die wahrscheinlichste Prognose für 2026 ist. Und während sie die Standarderzählung vom „menschlichen Einfluss” vorantreiben, führen sie die Variabilität auch auf natürliche Schwankungen wie NAO oder AO zurück.

Der aktuelle ENSO-Ausblick ist eindeutig:

• derzeit eher schwache La Niña

• anschließend wahrscheinlich ENSO-neutrale Phase

• minimale Wahrscheinlichkeit für El Niño im nächsten Jahr

Das beobachtete ENSO-Verhalten bleibt zyklisch, nicht trendorientiert, wobei eher eine La Niña zu erwarten ist.

Link: https://electroverse.substack.com/p/coldest-yukon-temp-since-1984-indore?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 16. Dezember 2025:

Die nächste Phase der Abkühlung?

Derzeit lässt die Sonnenaktivität erneut nach.

Der Zyklus 24 brach abrupt ab, und obwohl sich der Zyklus 25 als stärker erwiesen hat, ist er im historischen Vergleich immer noch bescheiden (und scheint nun vorzeitig zu enden). Schätzungen zufolge könnte der Zyklus 26 noch deutlich schwächer ausfallen, mit der Möglichkeit eines mehrzyklischen Abschwungs, der den Bedingungen der Dalton-Ära ähnelt.

Es gibt auch ein wiederkehrendes Muster: Große Vulkanausbrüche häufen sich oft um Sonnenminima herum. Der Zusammenhang ist umstritten, aber das zeitliche Muster ist häufig genug aufgetreten, um in der wissenschaftlichen Literatur erwähnt zu werden. Wenn die Sonne, wie von Einigen prognostiziert, in eine längere Schwächephase eintritt und gleichzeitig sogar ein moderates Eruptionsregime einsetzt, könnte die Abkühlung erheblich ausfallen.

Ein schwacher Sonnenzyklus 26, gefolgt von einem gedämpften Zyklus 27, kombiniert mit einer sogar nur bescheidenen Häufung von Eruptionen der Stärke VEI 6+, würde dazu führen, dass die Erde die Bedingungen vergangener Kältephasen reflektiert. Klimaveränderungen unter solchen Bedingungen können schnell erfolgen. Die Aufzeichnungen aus Mittelengland weisen auf einen Rückgang von 2 °C vom Höchst- zum Tiefstwert innerhalb von nur 30 Jahren hin, was heute unvorstellbare Probleme, Not und Elend verursachen würde. Ältere Proxy-Aufzeichnungen zeigen, dass die Temperaturen in nur 20 Jahren ähnlich wie heute auf eiszeitähnliche Bedingungen gesunken sind.

Das Klima hat sich schon früher ohne menschlichen Einfluss stark verändert. Und das wird es auch wieder tun.

Link: https://electroverse.substack.com/p/blizzard-slams-hokkaido-japan-northeast?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 18. Dezember 2025:

Neue Studie: Der Meeresspiegel um die Antarktis lag einst 30 Meter höher

Eine neue Studie hat ergeben, dass der relative Meeresspiegel in Teilen der Ostantarktis vor etwa 8.000 Jahren rund 30 Meter höher lag als heute.

Die Forscher rekonstruierten den früheren Meeresspiegel anhand von erhöhten Küstenlinien, isolierten Becken und verlassenen Pinguin-Kolonien. Diese natürlichen Markierungen zeigen, wann sich das Land von maritimen zu trockenen Bedingungen veränderte, so dass die Veränderung des Meeresspiegels mit dem Radiokarbon-Verfahren datiert werden konnte.

Nachdem der Meeresspiegel vor etwa 8.000 Jahren seinen Höchststand erreicht hatte, sank er rapide und anhaltend.

Vor 7.200 Jahren lag der Meeresspiegel bereits etwa 24 Meter unter dem heutigen Niveau. Vor 5.700 Jahren war er weiter auf etwa 15 Meter gesunken. Vor 800 Jahren lag er immer noch 1 Meter höher als heute.

Die Autoren stellten fest, dass der Meeresspiegel zwischen vor 8.000 und 6.000 Jahren um etwa 10 Meter pro Jahrtausend sank, bevor er sich von vor etwa 6.000 Jahren bis vor kurzem auf etwa 4 Meter pro Jahrtausend verlangsamte.

Dies war nicht allein auf das Abschmelzen des Eises zurückzuführen, das den Meeresspiegel steigen ließ. Der dominierende Prozess war hier die Landhebung. Da Eis extrem schwer ist, drückt es die Erdkruste nach unten; als sich das Eis nach der letzten Eiszeit zurückzog, hob sich die Kruste unter der Ostantarktis wieder nach oben. Das Land hob sich, sodass der relative Meeresspiegel sank.

Die Ostantarktis hat während des Holozäns große, schnelle und natürliche Schwankungen des Meeresspiegels durchlaufen – ganz ohne menschlichen Einfluss.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-from-kashmir-to-the-plains-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 19. Dezember 2025;

Anstieg des Meeresspiegels verlangsamt sich

Satellitendaten zeigen, dass sich der globale mittlere Anstieg des Meeresspiegels in den letzten zwei Jahren stark verlangsamt hat und er insgesamt nur um etwa 1 Millimeter gestiegen ist. Dies ist eine Verlangsamung im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt nach 1993 von ~3,3 Millimetern pro Jahr (abgeleitet aus den gleichen Satellitenaufzeichnungen).

Der Meeresspiegel reagiert auf ENSO, die Umverteilung der Meereswärme und kurzfristige Abkühlungsereignisse sowie auf langfristige Trends. Während La Niña- und Abkühlungsphasen können die Kontraktion der Ozeane und die verringerte Wärmeaufnahme den Anstieg des Meeresspiegels vorübergehend stoppen oder sogar umkehren.

In den Rohdaten gibt es keine glatte Beschleunigungskurve. Die Aufzeichnungen sind oszillierend, mit Pausen und Einbrüchen, die mehrere Jahre andauern können. Die jüngste Abflachung ist real und sichtbar und steht im Widerspruch zu den gängigen Darstellungen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snow-for-fort-st-john-bc-arabian?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 22. Dezember 2025:

Abkühlung der Ozeane

Im Jahre 2023 wurde lautstark auf einen Anstieg der Meerestemperaturen hingewiesen, der als Beweis für eine beschleunigte, irreversible Erwärmung verkauft worden war.

Nun hat sich jedoch 90 % der Erwärmung der Meeresoberfläche nach 2021 wieder umgekehrt.

Im November 2025 lagen die globalen Meerestemperaturen nur noch 0,05 °C über denen vom November 2021 – und sie sanken weiter.

Die Anomalie ist im Wesentlichen verschwunden:

Der Anstieg folgte auf kurzfristige Auslöser: den Ausbruch des Hunga Tonga und einen starken El Niño. Als diese nachließen, sanken die Temperaturen wieder. Das ist grundlegende Physik. Völlig vorhersehbar. Aber die Abkühlung wird ignoriert. Das ist keine unvoreingenommene wissenschaftliche Berichterstattung.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-gains-blizzards-and-ice?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 45 / 2025 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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