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Der Kommentar #11: Der Fall Epstein – Pädophilie ist nicht neu | Von Kayvan Soufi-Siavash

15. Februar 2026 um 15:25

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Der Kommentar #11: Der Fall Epstein – Pädophilie ist nicht neu | Von Kayvan Soufi-Siavash
Der kommentar der fall epstein apolut
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Der Kommentar #11: Der Fall Epstein – Pädophilie ist nicht neu | Von Kayvan Soufi-Siavash

"Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." Der Satz stammt von Friedrich Nietzsche. Und er ist keine Metapher für Zartbesaitete, sondern eine Warnung an alle, die glauben, sie könnten den Schmutz der Macht studieren, ohne selbst befleckt zu werden.

Wie geht man um mit den abgründigen Möglichkeiten menschlichen Verhaltens? Mit Netzwerken wie Epstein, mit Kompromat, mit moralischer Verwahrlosung an der Spitze? Zuerst nüchtern. Dann präzise. Und ohne Überdosis. Dauerempörung wirkt wie Selbstvergiftung. Wer nur noch Abgrund sieht, verliert den Maßstab.

Das Böse ist nicht größer geworden. Es ist sichtbarer geworden. 99,9 Prozent der Menschen sind nicht Teil solcher Zirkel. Sie haben sich entschieden. Für Arbeit, Familie, Anstand. Die Spitze der Macht jedoch folgt anderen Logiken. Dort zählen Zugriff, Erpressbarkeit, strategischer Vorteil.

Es wird Zeit, klassische Führung durch Staaten, Apparate, Institutionen, NGOs und Philanthropen nicht länger als naturgegeben hinzunehmen. Kontrolle beginnt mit Zweifel. Und mündet in direkter Demokratie.

Doch direkte Demokratie beginnt nicht am Wahlzettel. Sie beginnt mit innerer Autonomie.

(Auszug von RSS-Feed)
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