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Gestern — 05. Juni 2026Deutsch

Keith Briffa gegen Michael E. Mann: Das Klima-Gate 2009/2010

05. Juni 2026 um 15:00

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2009/2010 wurden interne Emails der Universität von East Anglia geleakt, in denen Forscher wie Stefan Rahmstorf zugaben, daß ihre Computermodelle mit den Meßdaten nicht übereinstimmten. Wegen der guten politischen Verbindungen (Vitamin B) traten viele unwissende Forscher für die Klimaalarmisten ein – siehe „Offener Brief von 255 Mitgliedern der US National Academy of Sciences (2010), unter den Unterzeichnern waren elf Nobelpreisträger.“

Die Zeiten sind vorbei. So lange die gewaltigen Umverteilungskosten von unten nach oben nicht sichtbar waren, konnten viele Wohlhabende die Geschichten noch verteidigen.

Derzeit bericht Nuis.de von einem damals kaum bekannt gewordenen Konflikt zwischen „Mister Hockeyschläger“ und Kontrahent Keith Briffa, der Manns Fantasien unterlag. Zitat Nius.de

Letzterer war als Chef-Autor zuständig für die immens bedeutsamen Berichts-Zusammenfassungen an die Entscheidungsträger in der Politik. Keith Briffa steuerte seine Klimastudien bei – problematisierte aber intern immer wieder, daß Forschungsdaten durchaus widersprüchlich und zu unsicher seien, um daraus handfeste Fakten zu generieren. Dennoch wurden auch diese Unsicherheiten zu einer glasklaren „Botschaft“ glatt gebügelt. Und so wurde die „mittelalterliche Wärmeperiode“ aus der Klimageschichte getilgt. 

NIUS zeichnet diesen Zwist anhand geleakter E-Mails nach, die bislang noch nicht im Licht der Öffentlichkeit standen. 

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Aktuell (5.6.) ergänzt Felix Perrefort auf TwitterX: 

Die folgende Climategate-Mail demonstriert beispielhaft, wie IPCC-nahe Wissenschaftler vorgehen, wenn sie das historische Klima aus Proxy-Daten (hier Baumringen) rekonstruieren. Die Rekonstruktion ist selbst eine Form der Modellierung, da Daten nicht einfach ausgewertet und dargestellt, sondern in einem subjektiv-schöpferischen Prozeß in Form gebracht werden.

Der Forscher (hier Tim Osborn) konstruiert sich aus Rohdaten eine Vergangenheit, die seinen Wunschvorstellungen entspricht, wobei er reichlich Spielraum hat. Um das Mittelalter herum (1000 n. Chr.) lag zunächst ein „higher Peak“ vor, der der Hockeyschläger-Dogmatik hätte widersprechen können, wonach die heutige Erwärmung beispiellos sei und in entscheidender Weise anthropogen vorangetrieben werde. Eine ebenso warme Vergangenheit würde diese Erzählung schließlich infrage stellen.

„Sobald“ man den Peak jedoch „mit zwei anderen [Proxy-]Reihen mittelt“, wird die Gesamttendenz begradigt. Sie können immer so vorgehen. Die Climategate-Mails zeigen uns, dass Paläoklimatologen überhaupt nicht die Vergangenheit rekonstruieren, sondern ihre Vorstellungen in sie zurückprojizieren. Sie legen hinein, was sie anschließend zu finden glauben.

Das ist „die Wissenschaft“, die Al Gore und Greta Thunberg auf ihre jeweilige Art dazu veranlaßte, die Welt in die Klimaangst hinein zu hypnotisieren. Die Zeit ist reif, diesen falschen Propheten endlich aufrecht entgegenzutreten und die Klimaideologie insgesamt zu beerdigen.

Übersetzung: (mit deepl)

Hier ist die alte Version zum Vergleich. Der einzige auffällige Unterschied betrifft die Region Ural-YAMAL, die zuvor um das Jahr 1000 n. Chr. einen höheren Wert aufwies.
Obwohl dies eine recht große Veränderung war, zeigt die Gesamtdurchschnittsreihe nur sehr geringe Unterschiede, sobald man sie mit den beiden anderen Reihen mittelt.

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Sonneneruptionen auf der Rückseite der Sonne bestätigen neue Vorhersagemethode – Klimaschau 261

04. Juni 2026 um 09:00

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Die Erd-Sonne ist wie jeder Stern ein komplexes magnetisches System, dessen Aktivität stark schwanken kann. Bereits in den 1940er Jahren fand der US-amerikanische Forscher Scott Forbush heraus, dass ein abruptes Ansteigen der solaren Aktivität, ein sogenannter solarer Ausbruch (oder Super-Flare), die kosmische Strahlung, die die obere Atmosphäre laufend trifft, abschirmt. Henrik Svensmark und Nir Shaviv wiesen in den 2.000er Jahren nach, daß die kosmische Strahlung essentiell für die Wolkenbildung und damit für das irdische Klima ist. Über diesen mittelbaren Mechanismus kann die solare Aktivität also Einfluß auf Temperatur und Niederschläge auf dem Planeten nehmen.

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Das Sabotage-Protokoll: Wer die Energie-Autarkie verhinderte

02. Juni 2026 um 15:01

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Interview des libertären Dating-Coach Max Pütz mit Holger Thuß. Original hier: https://www.youtube.com/watch?v=dVFyj6bHKuI

„Also, hier mein knallhartes Fazit aus dem Video mit Holger Thuß, Präsident vom Eike Institut, einem der wenigen Institute, die den Klimawandel wirklich kritisch und fundiert hinterfragen:
Klimaangst ist ein riesiges Geschäft – Politik und Medien schüren Panik, um Macht und Geld zu sichern.
CO2 wird total falsch dargestellt: 99% kommen natürlich, menschlicher Anteil liegt bei max. 3%. Und das Gas selbst ist weder giftig noch sichtbar – aber sie tun so, als wäre es Teufelszeug.“ …..

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Weltklimarat kassiert eigenes apokalyptisches Klimaszenario – Sonderausgabe Klimaschau

30. Mai 2026 um 16:00

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Das Intergovernmental Panel on Climate Change der Vereinten Nationen, IPCC, auf deutsch ‚der Weltklimarat‘, gab vor kurzem bekannt, daß einige Schlüsselannahmen seines pessimistischsten Klimaszenarios RCP 8.5 unplausibel seien.
Der Wissenschaftsjournalist Michael Klein erklärt dazu auf Sciencefiles:

„RCP8.5 steht für Representative Concentration Pathway 8.5, ein Szenario, das auf eine Erwärmung von 4 -5 Grad Celsius bis 2100 kalibriert ist und durch einen Strahlungsantrieb von 8.5 Watt pro Quadratmeter getrieben wird. Die 8.5 W/m2 beziehen sich auf die Steigerung des Energieflusses in der Troposphäre, der durch sich ändernde Konzentrationen von Treibhausgasen ausgelöst werden soll, also im Wesentlichen durch CO2.
RCP8.5 ist das Szenario, das vom IPCC als „business-as-usual“ Szenario beschrieben wird. RCP8.5 ist ein grundlegendes und das am häufigsten verwendete Szenario, mit dem der Einfluß eines ohne einschneidende Maßnahmen erfolgenden Klimawandels dramaturgisch aufbereitet wird.“

LINKS:

IPCC räumt ein: Apokalyptische Klimaszenarien sind „unplausibel“ – was bedeutet, dass die meisten Panikmache-Berichte der Medien der letzten 15 Jahre offiziell als Unsinn gelten

IPCC: Wirtschaft kaputt? Sorry, wir haben uns geirrt! Klimawandel ist gar nicht so schlimm, wie wir behauptet haben.


https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3581777&__cf_chl_rt_tk=4PsmAvSogadits9RkE2hEd_t1GcpSxCEqZ3zikWnIfE-1778674148-1.0.1.1-st3PdZH8awMKqeP.JdjWIAXmW_Gjj5k1Dr8TxWARzIs
https://gmd.copernicus.org/articles/19/2627/2026/
https://apnews.com/article/trump-climate-change-fact-check-93087e5b751dc15852a33c734576f375
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html

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Woher kommt der Strom? negative Preise…..

30. Mai 2026 um 13:00

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20. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

Die 20. Analysewoche des Jahres 2026 wies, obwohl die PV-Stromerzeugung ordentlich und die Windstromerzeugung wesentlich stärker als in der Vorwoche, kommt es bis auf den Samstagmittag nicht zu negativen Preisen. Und die sind diesmal sehr gering. Dennoch sind die Preisdifferenzen an sechs Tagen hoch. Die Geschäfte laufen gut. Fünf Mal wird der deutsche Strombedarf über die Mittagszeit regenerativ gedeckt. An gesagten fünf Tagen plus Mittwoch wird über die Mittagszeit deutscher Strom aus dem Ausland günstig eingekauft, zum Abend wird der Strom wieder nach Deutschland zurückverkauft. Das funktioniert, weil unsere Nachbarstaaten genügend steuerbare Stromerzeugung haben. Die reduzieren sie über die „Strom-Einkaufszeit“. Oder sie nutzen den gekauften Strom, um Pumpspeicherkraftwerke aufzuladen. Zum Abend erzeugen sie den Stro, der nach Deutschland gehen soll. Oder sie erzeugen per Wasserkraft (z.B. Norwegen), per Kernkraft (z.B. Frankreich) zusätzlich den Strom, der nach Deutschland gehen soll. Auf jeden Fall sind sie in der Lage die Preisdifferenzen zu nutzen und gutes Geld zu verdienen. Am Samstag und Sonntag sind die Geschäftsbedingungen besonders lukrativ. Da schlagen die üblichen „Verdächtigen“ wieder gnadenlos zu und greifen richtig viel Profit ab. Doch was ist mit den Niederlande los? Sie kaufen praktisch die komplette Woche Strom aus Deutschland, egal ob der Preis hoch oder niedrig ist. Offensichtlich benötigen die Niederlande rund um die Uhr Importstrom aus Deutschland, um den Bedarf zu decken.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 20. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Agora Energiewende erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den Ausbaugrad 86 Prozent und müssen feststellen, dass mit dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren jeden Tag über die Mittagsspitze den Bedarf weit überschreitet und praktisch jeden Tag zu zu negativen Preisen führen wird. Wenn diese Stromübererzeugung dann noch von der Technik „gebändigt“ werden kann und ein Blackout vermieden wird, wäre bereits viel gewonnen. Viel Solarkraft führt bei viel PV-Anlagen-Zubau zu starker Stromübererzeugung mit Preisverfall. Deutschland muss den Strom unbedingt loswerden!

Es wird Zeit über eine sinnvolle Zubau Strategie nachzudenken. Total Energies und BP haben dies im Windkraft-Offshore Bereich getan und blasen ihre geplanten Großinvestitionen in Nord- und Ostsee trotz drohender Milliardenverluste wahrscheinlich ab. Warum? Es rechnet sich nicht. Das Management der Großkonzerne mit ihren Millionenverdiensten war ganz tapfer und wollte keine Förderung. Bis man dann merkte, dass sich auch grundlegende Faktoren einer Investition ändern können. Daran hat man nicht gedacht.

Beachten Sie bitte nach den Tagesanalysen die aktuelle Detailanalyse „Solarstrom – Produktion und Kosten„, welche von Peter Hager erstellt wurden.

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Steigender Windstrom, nicht viel PV-Strom.  Die Strompreise.

Reichlich Windstrom, PV-Strom ist in Ordnung. Die Strompreise.

Mittwoch, 13.5.2026

Windstrom lässt etwas nach.   Die Strompreise.

Starker Rückgang Windstrom. Starker Zuwachs PV-Strom. Die Strompreise.

Leichter Zuwachs Windstrom. Starke PV-Stromerzeugung.  Die Strompreise.

Heute übersteigen die Erneuerbaren den Bedarf kräftig. Leichte Negativpreise. Die Strompreise.

 PV-Strom sehr stark. Zum Abend nimmt die Windstromerzeugung ab. Die Strompreise.

Marktwert Solarstrom erreicht im April einen neuen Tiefstand

Von Peter Hager

Der starke Zubau installierter PV-Leistung in den letzten drei Jahren (2023: rund 15 GW, 2024: rund 17,5 GW, 2025: rund 17 GW) auf insgesamt 118 GW (Ende 2025) zeigt immer mehr die Schattenseite der kräftigen PV-Stromerzeugung in den sonnenreichen Monaten. Die besonders hohe PV-Produktion in den Mittagsstunden – unabhängig vom aktuellen Strombedarf – führt immer häufiger zu fallenden oder sogar zu negativen Preisen an der Strombörse.

Dabei entspricht der Marktwert Solar dem durchschnittlichen Börsenstrompreis (Spotmarkt), welcher bei der Direktvermarktung durch die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW erzielt wird. Dieser Marktwert Solar wird – ebenso für die weiteren „Erneuerbaren Energien“ – von den ÜNB monatlich und jährlich ermittelt sowie veröffentlicht. 

Der minimale Marktwert Solar sank in den letzten drei Jahren kontinuierlich in Anlehnung und als Folge des ungesteuerten Zubaus:

2023: 5,356 Ct/kWh (Mai)
2024: 3,161 Ct/kWh (Mai)
2025: 1,843 Ct/kWh (Juni)

Im April 2026 lag der Marktwert Solar nur noch bei 1,317 Ct/kWh (zum Vergleich: im April 2025 betrug er noch bei 3,041 Ct/kWh).

Die sonnenreichen Sommermonate Juni bis August stehen noch an. Das wird sicher „lustig“.

Quelle

Für Steuerzahler wird es teuer

Für PV-Anlagen gilt je nach Jahr der Inbetriebnahme eine feste Einspeisevergütung nach EEG für 20 Jahre (für ältere Anlagen höher, für jüngere Anlagen niedriger). Von Februar bis Juli 2026 beträgt die Einspeisevergütung z.B. für neue PV-Anlagen bis 10 kW installierter Leistung 7,78 Cent/kWh (Teileinspeisung) bzw. 12,34 Cent/kWh (Volleinspeisung).

Je niedriger der Marktwert Solar ist, desto geringer fallen die Einnahmen der Stromerzeuger durch die Direktvermarktung der Übertragungsnetzbetreiber aus.

Die Differenz zu festen Einspeisevergütungen wird durch den Bundeshaushalt (d.h. durch die Steuerzahler) ausgeglichen.

Allein im April 2026 stehen den Erlösen der „Erneuerbaren Energien“ von rund 119 Millionen Euro eine Ausgleichszahlung des Bundes von mehr als 1,25 Milliarden Euro gegenüber.

Quelle

Von wegen „Wind und Sonne schicken keine Rechnung“. (Ölquellen schicken auch keine Rechnung!)

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des  Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne.

Der Beitrag Woher kommt der Strom? negative Preise….. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Ist Wikipedia ein Netzwerk von Klima-Aktivisten?

28. Mai 2026 um 15:00

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Daß ein grüner Kandidat und Sohn von EE-Ausrüstern namens „Andol“ die Wikipedia mit seiner Meinung zur Klimapolitik vollschreibt, ist schon 2019 durch die Weltwoche publiziert worden.

Aktuell taucht ein weiterer schöner Beweis für die politische Schlagseite der „Enzyklopädie“ Wikipedia auf: Der Twitterer „Künstliche Intelligenz“ vergleicht einen Eintrag (Lemma) von Wikipedia mit dem entsprechenden in Elon Musks Grokipedia:

Spannend. Piers Corbyn erklärt in einem Video, warum das Klimawandel-Narrativ aus seiner Sicht falsch ist. Wer diesen Herrn nicht kennt, wird nun auf einer Plattform nachsehen. Aber auf welcher?

Der Vergleich des Eintrags auf Grokipedia und Wikipedia zeigt, wie sehr Wikipedia in der Hand von Klimaaktivisten ist, die zu unliebsamen Personen Framing betreiben, um sie zu diskreditieren. Man vergleiche die ersten Sätze zum Artikel „Piers Corbyn“:

Grokipedia: „Piers Richard Corbyn (born 10 March 1947) is a British astrophysicist and meteorologist who founded and directs WeatherAction, a company specializing in long-range weather and climate forecasting using the Solar-Lunar-Action-Technique (SLAT), which emphasizes solar particle and magnetic activity alongside lunar phases over conventional atmospheric models. He holds a first-class honours degree in physics from Imperial College London and an MSc in astrophysics from Queen Mary College, with research experience in superconductivity, cosmology, and galaxy formation.”

Wikipedia: „Piers Richard Corbyn (born 10 March 1947 is a British weather forecaster, anti-vaccine activist, conspiracy theorist, and former politician. Corbyn was born in Wiltshire and raised in Shropshire wherein he attended Adams‘ Grammar School. He was awarded a first class BSc degree in physics from Imperial College London in 1968 and a postgraduate MSc in astrophysics from Queen Mary College, University of London, in 1981.”

Quelle Wikipedia

Quelle Wikipedia

Übersetzung: DeepL.com

Grok: „Piers Richard Corbyn (geb. am 10. März 1947) ist ein britischer Astrophysiker und Meteorologe, der WeatherAction gegründet hat und leitet, ein Unternehmen, das sich auf Langzeit-Wetter- und Klimaprognosen unter Verwendung der Solar-Lunar-Action-Technique (SLAT) spezialisiert hat, bei der neben den Mondphasen auch die Sonnenpartikel- und Magnetaktivität gegenüber herkömmlichen atmosphärischen Modellen im Vordergrund stehen. Er hat einen First-Class-Honours-Abschluß in Physik vom Imperial College London und einen MSc in Astrophysik vom Queen Mary College sowie Forschungserfahrung in den Bereichen Supraleitung, Kosmologie und Galaxienentstehung.“

Wiki: „Piers Richard Corbyn (geboren am 10. März 1947) ist ein britischer Wettermoderator, Impfgegner, Verschwörungstheoretiker und ehemaliger Politiker. Corbyn wurde in Wiltshire geboren und wuchs in Shropshire auf, wo er die Adams’ Grammar School besuchte. Er erwarb 1968 einen Bachelor of Science (BSc) in Physik mit Auszeichnung am Imperial College London und 1981 einen Master of Science (MSc) in Astrophysik am Queen Mary College der University of London.“

Fazit: Grok(ipedia) bleibt bei harten Fakten, Wikipedia wartet schon im ersten Satz mit Einschätzungen, Unterstellungen und Diffamierungen auf. 

Hier das Gegengift zum Klimaschwindel, mit Nobelpreisträger! https://eike-klima-energie.eu/2026/04/29/jetzt-anmelden-internationale-klima-und-energiekonferenz-ikek-17-in-halle-an-der-saale/

Der Beitrag Ist Wikipedia ein Netzwerk von Klima-Aktivisten? erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Energiewende doch erfolgreich? Deutschland im ersten Quartal 2026 wieder Nettostromexporteur

28. Mai 2026 um 06:00

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Sie nutzen jeden Strohhalm: Spiegel, Zeit und andere Organe feiern, daß Deutschland im ersten Quartal 2026 wieder Nettostromexporteur war.

Der Spiegel textet:

Vor allem Windenergie: Deutschland erstmals seit 2023 wieder Strom-Nettoexporteur. Deutschland hat im ersten Quartal wieder mehr Strom ins Ausland verkauft. Und erneuerbare Energien spielen dabei eine große Rolle.

In der EIKE-Redaktionskonferenz fiel gerade der Satz „Fakten spielen beim Klima keine Rolle“. Ja – geht es um Geld & Macht, wird gelogen und gedreht – und die Berufs-Herolde verteidigen ihr Programm bis zur Grenze des Grotesken. Diese Abbildung zeigt klar, was in der Realität tatsächlich geschieht:

Die lila Balken zeigen den grenzüberschreitenden Stromhandel, negative Werte bedeuten, daß Deutschland Strom exportierte. (Vor der Abschaltung der Kernkraftwerke exportierte Deutschland regelmäßig große Strommengen.)
Die kleinen negativen lila Balken rechts in den ersten drei Monaten von 2026 werden vom Spiegel als Beweis der gelingenden Energiewende gefeiert.

Die Windstrommenge (blaßgrün) war aktuell hoch, aber niedriger als in vielen Monaten vergangener Jahre.
Das ganze Bild: Verstromtes Gas (orange) lag mit 11,4 TWh im Januar auf zweithöchstem Wert aller Zeiten, nur der Januar 2017 war höher.

Nachhaltig war das Ganze auch nicht: Im April und Mai sind wir wieder Stromimporteur.

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Michael Limburg: Wasserdampf, CO2 und Klima + RCP8.5 – 17. EIKE – Klimakonferenz in Halle

22. Mai 2026 um 12:00

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EIKE-Vizepräsident Michael Limburg ist Dipl. Ingenieur für Meß- Regelungs- und Elektrotechnik.

Ende Juni wird er auf der 17. EIKE-Klimakonferenz zum Thema „Wasserdampf, CO2 und Klima“ und RCP8.5 sprechen.

Er beschäftigt sich dabei vergleichend mit der Treibhaus-Wirkung von Wasserdampf und Kohlendioxid. Er stellt fest, daß Wasserdampf mit 1,5% Vol. einen wesentlich größeren Anteil an der Atmosphäre hat – ist CO2 mit 0,042% wirklich der wichtigste Klimatreiber? Hier ein Einblick ins Thema aus einem aktuellen Dresdner Vortrag:

EIKE Klima- und Energiekonferenz in Halle

Das zweite – hochaktuelle – Thema Limburgs ist die Rücknahme des RCP8.5-Szenarios durch eine Autorengruppe des UNO-Weltklimarates IPCC. Die eher technisch klingende Affäre kann nicht unterschätzt werden – bislang spielten Tatsachen in der Klimawissenschaft und -Politik keine Rolle, sondern nur Behauptungen und Simulationen. Nun aber kassiert das IPCC sein eigenes scharf kritisiertes Szenario – ein einzigartiger Vorgang.

Die RCP8.5-Rücknahme ist nicht nur wissenschaftlich und politisch sensationell, sondern auch juristisch, da die Vorhersagen des RCP8.5 („3° wärmer“) Grundlage der 2021er Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes waren, das den Klimaschutz zum Staatsziel erklärte.

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Ausgerechnet Industrienationen und EU ignorieren Klimapolitik- Klimawissen – kurz & bündig

21. Mai 2026 um 12:00

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No. 69 – Seit 2015 müssen alle Teilnehmer der Weltklimakonferenzen (COP) alle fünf Jahre ihren Klimaschutzplan vorlegen. Nur Brasilien und kleinere Nationen wie pazifische Inselstaaten gaben sie pünktlich ab. Sogar Deutschland und die EU verpaßten den Termin. Was sagt uns das? Wird die Klimapolitik abgewickelt werden?

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Stefan Rahmstorf im Kreuzfeuer – erst RCP8.5 realistisch, jetzt nicht mehr…

20. Mai 2026 um 09:00

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Wie wir berichteten, verbuchte Stefan Rahmstorf die Kassierung des apokalyptischen RCP8.5-Szenarios durch eine Arbeitsgruppe des Weltklimarates als seinen Erfolg.

Quelle: S Rahmstorf bei X

WELT-Autor Axel Bojanowski und das Internet vergessen aber nichts und erinnerten an dies hier, April 2023:

Quelle: S Rahmstorf und A Bojanowski bei X

Übersetzung: „Bislang entsprechen die Emissionen am ehesten dem RCP8-Szenario“

Analog dazu kommentiert Apollo-News:

Die abgesagte Klima-Apokalypse – jetzt beginnt das Zurückrudern unehrlicher Klimawissenschaftler

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Umweltamt gegen Windräder: schwäbische Behörde drosselt Windpark wegen Lärmbelästigung

20. Mai 2026 um 06:00

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Der SWR berichtet aktuell über die Drosselung von Windrädern in der Nähe von Göppingen. Grund: Lärmbelästigung der Anwohner.

„Infraschall nur eingebildet“ – so urteilen Journalisten, Aktivisten und Juristen gerne über Beschwerden von Anwohnern, denen man Windparks vor die Tür gesetzt hat. Den Windpark wollen die Energiewende-Fans natürlich selber nicht in der Nähe ihres Wohnhauses haben.

Umso beeindruckender ist die Entscheidung der Umweltbehörde des Kreises Göppingen, nach einem Gutachten Windräder auf dem Schurwald in Uhingen-Baiereck herunterzufahren.

Der Grund: die Wisch- und Brummgeräusche, die von den zwei Windrädern oberhalb der Siedlung im Nassachtal ausgehen. 

Der Wind dreht sich – örtliche Anwohner, deren Häuser fast vollständig ihren Wert verlieren, und die vom Schattenwurf und den Lärmemissionen terrorisiert werden, gehen zunehmend auf die Barrikaden. Friede den Hütten, Kampf den Windparks!

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Prähistorische Ozeanschichten als möglicher Faktor der Erwärmung – Klimaschau 260

19. Mai 2026 um 12:00

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Forscher der Rutgers-Universität in New Brunswick/NJ um Ryan Glaubke publizierten kürzlich eine Studie mit dem Titel „Der erhöhte Salzgehalt des flachen Wassers im eisfreien Indischen Ozean stammte aus der Tiefe“ im Magazin NATURE GEOSCIENCE.
In dieser Studie zur Geochemie des urzeitlichen Ozeans fanden die Forscher Hinweise darauf, daß das Ende der letzten Eiszeit vor etwa 18.000 Jahren – eine Phase rascher globaler Erwärmung – mit dem Auftreten von salzigem Wasser zusammenfiel, das zuvor im tiefen Ozean eingeschlossen gewesen war. Die Wissenschaftler sprechen im Labor-Jargon von einem „Salz-Blob“.

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Dominique Görlitz: Klimawandel im Spiegel antiker Kulturen – 17. EIKE – Klimakonferenz in Halle

18. Mai 2026 um 09:00

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Dominique Görlitz, Mitglied im Verein für Experimentelle Archäologie, ist bekannt für seine Fahrten mit Schilfbooten über den Atlantik, auf den Spuren von Thor Heyerdahl. In der Pfännerhall bei Merseburg steht sogar das Original der „Abora IV“, einem Boot altägyptischer Bauart. Er betont, daß Warmzeiten gute Zeiten für die Entwicklung der Zivilisation waren, statt einer Katastrophe, wie heute behauptet wird.

Ende Juni wird er auf der 17. EIKE-Klimakonferenz zum Thema „Klimawandel im Spiegel antiker Kulturen“ sprechen.

Hier sein EIKE-Vortrag aus dem Jahr 2022 in der Pfännerhall Braunsbedra:

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GEMINI Haus Projekt: Flucht nach Ungarn

16. Mai 2026 um 17:00

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von Roland Moesl

Was wurde eigentlich aus „Mehr als nur ein Haus, ein Ausweg aus einem Albtraum“? Der deutsche Sprachraum ist extrem innovationsfeindlich. Österreich hat neue Methoden zur Erzeugung eines österreichischen Erfinderschicksals, drei in der ganzen EU kombiniert einzigartige Gesetze zur schnellen Vernichtung von StartUps.
Ich werde so firmenmäßig zum Wirtschaftsflüchtling, alles ist darauf vorbereitet, in Ungarn sehr zeitnah eine AG zu gründen. Warum Ungarn? Weil man dort etwas von der Energiewende versteht. Diese Aussage wird wohl ein Schock für jeden Grünen sein, aber die Zahlen sprechen die Wahrheit:
Ungarn wird 2026 80 bis 100 GWh Akkus produzieren, das 9-fach-bevölkerungsreichere Deutschland aber nur 50 bis 70 GWh. Bis 2030 plant Ungarn 300 GWh/a Akkuproduktion.

Flatterstrom zu 24-Strom veredeln

Man benötigt Akkus, um Flatterstrom zu 24-Strom zu veredeln. Die deutsche Energiewende hätte Akkus spätestens bei 70 GW Photovoltaikausbau benötigt. Derzeit verursachen 120 GWp Photovoltaik Chaos am Spotmarkt, anstatt einen positiven Beitrag zur Energiewende zu leisten. An einem sonnigen Sommertag können diese 120 GWp Photovoltaik 600 GWh erzeugen, bei einem sehr sonnigen Sommertag 720 GWh.
Das sind 25 bis 30 GW gleichmäßig über den Tag verteilt. Dafür würde man 360 GWh an Akkus benötigen. Am besten direkt beim Stromerzeuger platziert, noch bevor der Strom in das Netz eingespeist wird. Selbst bei 100 €/kWh nur 36 Milliarden €. Ein echtes Schnäppchen gegenüber dem derzeitigen Wahnsinnssystem:

  • weniger Netzausbaukosten, der Netzanschluss für Photovoltaik wird auf 30% der Peak-Leistung beschränkt
  • keine negativen Strompreise, die vom Steuerzahler über die EEG-Umlage finanziert werden
  • viel weniger Redispatchkosten
  • keine Standby-Kraftwerke für Prognosefehler bei Sonne und Wind
  • kein ineffizienter Betrieb kalorischer Kraftwerke durch schnellen Lastwechsel
  • ein einziger Stromausfall wie in Spanien 2025 würde der deutschen Wirtschaft 6 bis 13 Milliarden € kosten

24-Strom zu 24×365-Strom veredeln

Einige Jahre später könnte PV an sonnigen Sommertagen mehr Strom liefern, als Tag und Nacht verbraucht werden kann. Etwa bei 300 GW Photovoltaik und 750 GWh Akkus. Noch mehr Akkus pro kWp PV wären da zu teuer.

Da geht es jetzt um Power to X. Aber wofür soll das X stehen? Auch hier haben sich Ideologen und Dogmatiker in einen abstrusen Nonsens hinein geritten: Wasserstoff. Wir beobachten seit Monaten gespannt den Füllstand deutscher Gasspeicher. Wasserstoff hat da die blöde Eigenschaft, 3,2-mal mehr Volumen für dieselbe Energiemenge wie Methan zu benötigen. Wasserstoff wird da geradezu religiös verehrt, obwohl die Speicherkosten kraß dagegensprechen.
Power to Methan hat einen etwas geringeren Wirkungsgrad, weil man neben Wasserstoff auch noch Kohlenstoff als Rohstoff benötigt. Wenn aus einem Wasserhahn 9 Liter pro Minute rinnen, dann sind da 1 kg Wasserstoff dabei. Man muss hingegen 5.000 m³ Luft durch einen CO2-Filter ziehen, um daraus 1 kg Kohlenstoff zu gewinnen.
Bei Methan ist man bei großen unterirdischen Speichern auf geeignete geologische Eigenschaften angewiesen. Zum Transport und beim Komprimieren wird Energie benötigt.
Methanol hingegen ist bei Zimmertemperatur flüssig. Ideal, um es in ganz einfachen Tanks zu lagern. Solche Tanks kann man überall hinstellen, am besten gleich beim Kraftwerk und der Power to Methanol Anlage.

Skalierbarkeit von Wasser, Wind und Sonne

Je nach Studienansatz sind 80% bis 92% der in Deutschland möglichen Stromgewinnung aus Wasserkraft bereits genützt. Das ist klar, darüber besteht Übereinstimmung.
Doch wie sieht das mit Windenergie aus? Zuerst installiert man Windkraftanlagen in den ertragreichsten Gebieten. Jedes Mal, wenn man einen neuen Windpark errichtet, ist daher der Standort etwas weniger ertragreich als bestehende Standorte.
Dazu kommt der Wake-Effekt: die Verringerung der Windgeschwindigkeit hinter Windkraftwerken. Beides zusammen bedeutet, Windkraft ist in Deutschland nicht in einem Ausmaß skalierbar, wie es die Theorie Sommer-Sonne Winter-Wind fordert.
Ich habe dazu 100% Solarstrom und 100% Windstrom in Aalborg, Dänemark, simuliert. Aalborg ist sehr windreich und weit im Norden Dänemarks. Überraschung, 100% Versorgung mit Windstrom war teurer als 100% Versorgung mit Solarstrom. Kostenoptima mit einem Mix aus 15% bis 30% installierter Windenergie im Vergleich zur Photovoltaik.
Weiter südlich in Niederösterreich war ein Mix mit Windenergie nur marginal günstiger als 100% Solarstrom. Aus dieser Simulation lässt sich ableiten: Repowering bestehender Windparks, aber keine neuen mehr. Vielleicht entscheidet die Bevölkerung dann in ein paar Jahrzehnten, dieses Repowering zu beenden, weil Solarstrom alleine ausreicht und billiger ist.

Bei Photovoltaik ist es hingegen kein Problem, von derzeit 120 GW auf 1.800 GW auszubauen. Da ergeben sich sofort zwei Fragen: warum so viel und wohin damit?

Warum so viel? Die 24×365 Konvertierungsquote

Wenn das Stromnetz zum Power to X System und dieses 58% Wirkungsgrad haben und das Kraftwerk und zum Verbraucher 54% Wirkungsgrad haben, dann hat der Roundtrip nur 31%. Dies hat den größten Einfluss auf die 24×365 Konvertierungsquote. Je geringer der Unterschied zwischen Sommer und Winter, desto besser ist die 24×365 Konvertierungsquote. Diese ist in Deutschland mit 100% Solarstrom knapp unter 50% und kann mit einem optimalen Mix mit Windstrom auf knapp über 60% aufgepäppelt werden.
Dies sind die Werte im Kostenoptimum. Das bedeutet, es wird eine optimale Menge an Akkus und Power to X gesucht, wo die Produktionskosten pro kWh am geringsten sind.
Ohne diese Kostenoptimierung ist die 24×365 Konvertierungsquote höher, weil dann eben viel mehr Akkus und Power to X installiert werden können. Mit 50% höheren Kosten wäre dann in Salzburg 56,7% statt 50,7% möglich.


Bisherige Studien zu 100% erneuerbarer Energie haben da reichlich geschummelt und diese Kleinigkeit verschwiegen. Zum Vergleich dazu:

Kairo hat mit 100% Solarstrom 65,8% 24×365 Konvertierungsquote. Der Rekordhalter ist in Chile mit 75%.
Mit den möglichen Kostenoptimierungen wird es trotzdem möglich sein, eine Energieversorgung deutlich billiger als mit fossiler Energie zu schaffen.
All die Demonstrationen gegen Ministerin Katherina Reiche zeigen, wie sehr die Nutznießer der Energiewende Kostenoptimierung hassen. Der Unterschied im Aufwand zur Herstellung zwischen Flatterstrom und 24×365 Strom entspricht etwas dem Preisunterschied zwischen Pferdeäpfeln, die als Dünger in Gartenmärkten angeboten werden, und Äpfeln. Drastisch ausgedrückt, all die Propaganda möchte uns Pferdeäpfel zum Preis von Äpfeln verkaufen.

Wohin damit? Die menschenfreundlichste Lösung

Wohin nur mit 1.800 GW Photovoltaik? Natürlich in energieoptimierten Siedlungsgebieten. Benötigt nur die halbe Fläche, welche derzeit für Biogas und Biosprit vergeudet wird. Das GEMINI Projekt beabsichtigt, das Eigenheim zum Rückgrat einer funktionsfähigen Energiewende zu machen.

Ein Hektar, 16 Eigenheime, 1,35 MW Photovoltaik und etwa 4 MWh Akkus. Gegen Arbeiterschließfächer und Aussterben durch eine viel zu geringe Geburtenrate.
Schon im römischen Imperium hatte man Statistiken, daß Städte mehr Todesfälle als Geburten haben. Eine weitere gegenwärtige Krise ist viel zu wenige Kinder in allen hoch entwickelten Ländern. Reruralsierung statt weiterer Urbanisierung.

Unsere Konzepte ermöglichen es, mit leicht leistbaren Eigenheimen, unsere Zivilisation mit genügend Kindern zu erhalten.
Im krassen Gegensatz dazu: Die Weltuntergangsideologie erzeugt systematisch Zukunftsangst und propagiert Selbstausrottung. Ich war im Herbst 2026 auf zahlreichen „StartUps treffen Investoren“ Veranstaltungen und musste dort eine hundertprozentige Durchseuchung der Investoren mit der Weltuntergangsideologie feststellen. Ich kam mir dort schon wie Abraham auf der Suche nach dem einzigen Gerechten in Sodom und Gomorrha vor.
Victor Orban und wohl auch sein Nachfolger Péter Magyar stehen für eine familienfreundliche Politik. Die Zeloten der Weltuntergangsideologie hassen dies, genauso wie diese meine Zukunftskonzepte hassen.
Meine Studien ergaben, dass sich eine ungarische Familie trotz geringerem Einkommen ein GEMINI Haus leichter leisten kann als eine deutsche Familie.

Die deutsche Energiewende in heftiger Kritik:

Alles im Detail in meinem Paper zur CORP Konferenz

Bitte um Unterstützung

Hier riesige Investitionen fordern, nachdem ich in Österreich gescheitert bin? Nein, ich bitte nur um einen Beitrag, den Sie auch für eine unterstützenswerte Bürgerinitiative aufbringen würden.
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Stefan Rahmstorf behauptet, daß RCP8.5 wegen der Energiewende jetzt unplausibel geworden sei

16. Mai 2026 um 09:00

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Wir haben es alle gewußt: Wenn der Klimaschwindel eines Tages langsam beerdigt werden wird, werden die Profteure behaupten, die Erde sei wegen ihrer Tätigkeit gerettet worden.

Ausgerechnet Stefan Rahmstorf tut seinen Kritikern nun den Gefallen, im Sinne einer Realsatire zu behaupten, daß die Kassierung des RCP8.5-Szenarios durch einen Weltklimarat-Autor ein Ausdruck der erfolgreichen Energiewende sei.

Was war geschehen? 

In den offiziösen Verlautbarungen des Weltklimarates, repräsentiert durch Detlef van Vuuren und Team auf der Seite des EU-Programmes Copernicus, wurde gesagt:

„Die Szenarien sollten ein breites Spektrum an politikrelevanten Emissionsverläufen abdecken, die als plausibel angesehen werden. Das heißt: deren Eintreten mit nicht zu vernachlässigender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. Als Ganzes sollten die ScenarioMIP-Szenarien somit plausible Ergebnisse abdecken, die von einem starken Klimawandel, im Falle eines Versagens der Politik, bis hin zu einem geringen Klimawandel infolge strenger politischer Maßnahmen reichen.
Für das 21. Jahrhundert wird dieser Bereich kleiner ausfallen als zuvor eingeschätzt: Am oberen Ende des Spektrums sind die hohen Emissionsniveaus von CMIP6 (quantifiziert durch SSP5-8.5) UNPLAUSIBEL geworden. Am unteren Ende sind viele CMIP6-Emissionsverläufe nicht mehr mit den beobachteten Trends im Zeitraum 2020–2030 vereinbar.“ (Z Ende)

Michael Klein kommentiert: 

„Was hier steht, ist Sprengstoff.

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Das bevorstehende US-Energie-Imperium

15. Mai 2026 um 17:00

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Brauchen wir eine Tech-Monarchie zur Lösung der Energiekrise?

von Edgar L. Gärtner

Europa, Afrika und Teile Asiens stehen vor einer schweren Energiekrise, die vermutlich die „Ölkrise“ von 1973, die die meisten Zeitgenossen nur aus Geschichtsbüchern kennen, weit in den Schatten stellen wird. Schon bei oberflächlicher Betrachtung zeigt sich, dass die aktuelle Krise nur zum geringsten Teil physisch erklärbar ist. Diese Aussage wird wohl auf allgemeine Zustimmung stoßen. Es spricht sich herum, dass es auf unserem Planeten Energieträger in Hülle und Fülle gibt. Die durch Computersimulationen herbeigerechnete Knappheit, mit denen der „Club of Rome“ in den 1970er Jahren die Weltöffentlichkeit schockiert hat, treibt heute nur noch wenige Menschen auf die Straße. Stattdessen ist es selbst den Konsumenten der ARD-Tagesschau klar, dass die im Iran regierenden Revolutionsgardisten die Blockade der Meerenge von Hormus nutzen, um eine künstliche Knappheit zu erzeugen. Die von Donald Trump verordnete Gegenblockade betrifft nur die iranische Wirtschaft. Doch das beantwortet nicht die Frage nach dem Ursprung des Konflikts.

Donald Trump als Sündenbock

Nicht wenige machen Donald Trump für die verworrene Lage im Nahen Osten und die Störung lebenswichtiger Lieferketten der Weltwirtschaft verantwortlich. Selbst der „Atlantiker“ Friedrich März stimmt in den Chor derer ein, die Trump unüberlegtes Handeln, ja das Fehlen jeglicher Strategie vorwerfen. Dabei könnten die Statistiken des internationalen Handels mit Rohöl, Gas und petrochemischen Grundstoffen leicht das Gegenteil beweisen. Die Zahlen weisen aus, dass die US-Wirtschaft aus der menschengemachten Energiekrise infolge des „vorsorglichen“ Angriffs der USA und Israels auf das Mullah-Regime im Iran mit seinen Nuklear-Plänen auf der ganzen Linie als Gewinner hervorgeht. Trotz der augenblicklichen relativen Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar zeigt diese Grafik, dass die Hoffnungen der BRICS-Staaten, den Dollar in absehbarer Zeit bei der Abwicklung von Energie-Geschäften vom ersten Platz verdrängen zu können, bis auf Weiteres unbegründet sind.

Nicht zufällig haben Trump und seine Berater ihren Versuch der Neuordnung der globalen Energiewirtschaft im Interesse von US-Milliardären mit der „Enthauptung“ des totalitären Maduro-Regimes in Venezuela und der damit ermöglichten Wiederaufnahme des massiven Imports venezuelischen Schweröls durch Raffinerien an der US-Golfküste begonnen und erst im zweiten Schritt die Blockade von Hormus provoziert. Denn die Verarbeitung dieses Schweröls steht am Beginn wichtiger Wertschöpfungsketten, auf die die Chinesen nun keinen direkten Zugriff mehr haben. Die USA werden damit in Verbindung mit der weltweiten Lieferung von verflüssigtem Fracking-Gas zur globalen Drehscheibe des Energiehandels. EU-Europa ist kaltgestellt.

Endspiel Europa

Die Verschiebung des Kräfteverhältnisses zugunsten der USA und zu Lasten der EU wird noch deutlicher, wenn man die Entwicklung bis zu dem von US-Think Tanks und Soros-Stiftungen eingefädelten Maidan-Aufstand in Kiew 2013/2014 zurückverfolgt. Ulrike Guérot und Hauke Ritz haben in ihrem Buch „Endspiel Europa“ (2022) dargelegt, wie die herrschenden Kreise der USA unter ganz unterschiedlichen Präsidenten das Projekt eines gemeinsamen Hauses Europa, das von Lissabon bis Wladiwostok reicht, systematisch zerschossen haben. Diese meines Wissens ursprünglich von französischen Gaullisten entworfene Vision wurde von Wladimir Putin in seiner berühmt gewordenen, aber inzwischen dennoch weitgehend vergessenen Rede vor dem Deutschen Bundestag am 25. September 2001 unausgesprochen geteilt. Doch die damals den „tiefen Staat“ der USA beherrschenden „Neocons“ wählten, inspiriert vom Schachspiel-Narrativ ihres einflussreichen Beraters Zbigniew Brzezinski im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts den Wirtschaftskrieg gegen Rußland mit mit dem Ziel der Weltbeherrschung. Die Sprengung der Nord-Stream-Pipeline durch ukrainische Agenten (vermutlich im US-Auftrag) ist nur der sichtbarste Teil dieses Wirtschaftskrieges. Durch solche und andere Sabotage-Aktionen wurde die zunächst zögernde politische Klasse der EU schließlich gezwungen, sich der US-Strategie unterzuordnen. Diese zielt seit dem Machtantritt von Donald Trump allerdings nicht mehr auf die Beherrschung der ganzen Welt ab, sondern auf die Stärkung der USA in einer multipolaren Welt. Das läßt den Europäern immerhin die Chance, die in Form der EU-Bürokratie gescheiterte europäische Einigung unter anderem Vorzeichen neu zu beginnen. (Dazu später.)

Zurück zur Normalität

Die Widerrufung der Einstufung des Kohlenstoffdioxids als gefährlicher Schadstoff („Endangerment Finding“) durch Donald Trump und die US-Umweltagentur EPA ist, wie wir bei EIKE wissen, keine politikgetriebene Manipulation der Wissenschaft, sondern schlicht die Rückkehr zur Normalität, die jenseits des Atlantiks ein neues „Wirtschaftswunder“ auslöst, das mit der Schaffung Hunderttausender neuer Jobs verbunden ist. Doch die EU-„Elite“ hat beschlossen, diese grundlegende Korrektur unseres Weltbildes zu ignorieren und zu einer absurden Form des Kalten Krieges zurückzukehren: EU-Europa soll militärisch aufgerüstet und angriffsfähig werden, während es am „Green Deal“ und an der unbezahlbaren „Energiewende“, der Hinwendung zu angeblich erneuerbaren Energieformen festhält, d.h. weiterhin funktionierende Kraftwerke sprengt und seine Wirtschaft gemäß dem CO2-Dogma zum Schrumpfen verurteilt. Schon die Tatsache, dass die deutsche Industrie heute doppelt so viel für Strom zahlen muss wie die US-amerikanische oder die chinesische, führt uns unweigerlich in eine Sackgasse. Dennoch wird die Energieverteuerung infolge des Irankrieges zurzeit mit einigem Erfolg als Argument für die Beschleunigung des Ausstiegs aus den „Fossilen“ missbraucht.

Nur so etwas wie die Existenz eines (sozialistischen) „Todestriebs in der Geschichte“ kann wohl erklären, warum die politische Klasse Westeuropas sehenden Auges in diese Falle läuft. Das erscheint umso makabrer, wenn man weiß, dass die der „Energiewende“ und der Wokeness zugrunde liegenden Ideen seit den 1970er Jahren von jenseits des Atlantiks zu uns herübergekommen sind. Zunächst in Deutschland und dann in der ganzen EU wurden diese Ideen zum totalitären Konzept einer radikalen Energiewende weiterverarbeitet und dann unter US-Präsident Barak Obama in etwas abgemilderter Form auch von den USA übernommen. Während Donald Trump und seine Anhänger in den USA den Mut aufbrachten, das erfundene CO2-Dogma aufzugeben, haben sich Deutschland und andere westeuropäische Länder inzwischen so weit im Irrgarten der „Erneuerbaren“ und der Wokeness verrannt, dass es absehbar Jahrzehnte dauern wird, bis hier die Rückkehr zur Normalität vollzogen ist. Einer der Hauptgründe für diese Blockade ist hier sicher der in Beton gegossene bürokratische Korporatismus, der von einem Parteienkartell einer „Brandmauer“ gegen pragmatische Politikansätze verteidigt wird. Das verschafft der US-Wirtschaft ungeahnte Vorteile. Die US-Politik kann nun unverschleiert die imperialistische Karte spielen. Denn dem mithilfe nihilistischer Ideologien an die Wand gefahrenen Europa bleibt gar keine andere Wahl, als den von den USA angebotenen Vasallenstatus zu akzeptieren – oder vor der begonnenen Islamisierung zu kapitulieren.

Doch es gibt in Trumps logischem Kalkül eine große Unbekannte: Die Widerstandsfähigkeit des Mullah-Regimes. Diese scheint selbst nach der gezielten Eliminierung seiner religiösen Führer erheblich größer zu sein als Trumps Berater wohl angenommen haben. Kenner der schiitischen Version des Islam wissen, dass dessen Anhänger den Versuch, ihren Glauben an die Wiederkunft des Mahdi durch Erpressung und physische Gewalt tendenziell über die ganze Erde zu verbreiten, niemals aufgeben werden und dabei bis zum wirtschaftlichen Selbstmord reichende Opfer hinnehmen. Deshalb mussten Donald Trump und sein Außenminister Marco Rubio die Operation „Epic Fury“ (vorläufig?) abblasen und ein Übereinkommen mit den Mullahs anstreben, ohne zuvor ein Entgegenkommen des Irans bei der Behandlung der bisher produzierten Menge hoch angereicherten Urans zu erlangen. Doch das war die wichtigste Bedingung für ein dauerhaftes Abkommen zur Beilegung des Konflikts. Nun soll die chinesische Führung die iranischen Machthaber umstimmen. Der Ausgang des Konflikts mit dem Iran bleibt also offen – eine schlechte Nachricht für die Öl- und Gas-Kunden in Europa, aber auch eine Demütigung für den allzu siegesgewissen US-Präsidenten Trump.

Eine Kultur im Niedergang

Ohnehin zeigen die Zustände in den USA, dass Trumps Mut eher aus der Verzweiflung über die Ausbreitung absurder woker Bewegungen und krimineller Narco-Geschäfte als aus der Gewissheit eigener Stärke der MAGA-Bewegung erwächst. Die Parole „Make America Great Again“ kann man auch als Aufbäumen gegen den längst fortgeschrittenen Prozess des Niedergangs interpretieren, wie das der bekannte französische Historiker Emmanuel Todd tut. Ich kann Todd aber nur in manchen Punkten zustimmen, weil er meines Ermessens die größere Resilienz des politischen und ökonomischen Systems der USA im Vergleich zum korporatistischen Europa vernachlässigt. Ich habe auf dieser Plattform schon kurz nach dem Beginn der zweiten Amtszeit Donald Trumps darauf hingewiesen, dass ich mich an der „Kulturmorphologie“ des deutschen Universalhistorikers Oswald Spengler orientiere, wonach Auf- und Abstieg verschiedener Kulturen vorhersehbar den gleichen Mustern folgen, die sich hinter dem Rücken der politischen und wirtschaftlichen Akteure durchsetzen.

Nach dem belgischen Althistoriker David Engels erleben wir zurzeit in den USA unter Donald Trump und Elon Musk die Ablösung der liberalen Demokratie durch den Cäsarismus, d.h. das konkurrierende Bestreben weniger Multimilliardäre, die Herrschaft über das Ganze zu erlangen. Dieser Zustand ähnelt den Verhältnissen der Spätphase der römischen Republik im letzten Jahrhundert vor Christi Geburt. Setzt sich schließlich einer der konkurrierenden Oligarchen nach dem Muster des römischen Kaisers Augustus als Alleinherrscher durch, dann beginnt das wirkliche Imperium. Ich gehe mit David Engels davon aus, dass Cäsarismus und Imperialismus wie im historischen Römerreich zwar Synonyme des Niedergangs einer Kultur sind, aber dennoch in ihrer Anfangsphase für einige Zeit zu Frieden und Wohlstand in einer Schein-Demokratie mit formalem Pluralismus führen können. Die Regierungszeit des Augustus gilt bis heute einhellig als eine der vergleichsweise glücklichen Perioden der Weltgeschichte – und das nicht nur, weil in dieser Zeit der Friedensbringer Jesus Christus zur Welt kam.

David Engels möchte als zurzeit bekanntester Vertreter der Spenglerschen Kulturmorphologie aber nicht akzeptieren, dass die Europäer damit definitiv zu Randfiguren des historischen Prozesses werden. Deshalb entwickelt er die Idee des „Hesperalismus“, d.h. eines abendländischen Patriotismus, der die christlichen Wurzeln der europäischen Zivilisation in Form der Wahrheitsorientierung von Augustinus und Thomas von Aquin betont.

Die Geburtswehen eines neuen Imperiums

Der Weg zu einem neuen Imperium (in einer multipolaren Welt!) hätte allerdings mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen großen „Schönheitsfehler“: Bevor sich ein neuer Friedensbringer vom Typ des Imperators Augustus oder eine Friedensbringerin vom Typ der Märtyrerin Jeanne d’Arc durchsetzt, kommt es höchstwahrscheinlich zu heftigen Kämpfen zwischen den etablierten politischen Machträgern und aufbegehrenden Populisten, zwischen einer Verantwortungsethik folgenden Politikern und fanatischen Gesinnungstätern, zwischen Friedfertigen und Terroristen, zwischen Männern und Frauen, zwischen christlichen Gemeinden und suizidalen Sekten, zwischen ehrbaren Kaufleuten und Dieben, zwischen nüchtern kalkulierenden Unternehmern und Utopisten, zwischen seriösen Fachleuten und Hochstaplern usw., die zu Unruhen, Aufständen und sogar blutigen Bürgerkriegen mit Politikermorden nach dem Vorbild von Brutus führen können. Um solche Zustände zu verhindern, greifen Regierungen auf beiden Seiten des Atlantiks immer öfters zu KI-gestützten Überwachungstechniken, immer schärferen Zensurmaßnahmen, Wahl-Fälschungen, Politisierung der Justiz und innenpolitischen Polizei-Einsätzen.

So findet die von Peter Thiel, einem wichtigen Sponsor der Wahlkampagnen des US-Präsidenten Donald Trump und seines Vizepräsidenten JD Vance, im Jahre 2003 kurz nach dem Anschlag auf das World Trade Center in New York zusammen mit Alex Karp, Joe Lonsdale, Stephen Cohen, und Nathan Gettings gegründete Firma „Palantir“ mit ihrer eleganten KI-gestützten Überwachungs-Software unter den Namen „Foundry“ (für Firmen) und „Gotham“ (für Militär und Geheimpolizei) seit Kurzem optimale Marktbedingungen vor, nachdem die Firma etwa 20 Jahre lang nur Verluste erwirtschaften konnte. Innerhalb von zwölf Monaten versechsfachte sich dann der Aktienkurs von „Palantir“ plötzlich (siehe Grafik aus der NZZ vom 16. August 2025). Denn es gibt vielleicht grundsätzlich Alternativen zu Palantir, aber heute, wie es scheint, keine Alternative zur ständigen Überwachung der Bevölkerung. Es kommt dann darauf an, wer über die handhabbarste Überwachungstechnik gebieten kann.

Die Vorteile einer „Tech-Monarchie“

Denn eine auf individueller Entscheidungsfreiheit und Verantwortung beruhende Gesellschaft hat nur Bestand, wenn die allermeisten Individuen von sich aus einem transzendenten Logos folgen. Das ist im Westen infolge der „Verdunstung“ des christlichen Glaubens seit der 68er Revolte und der Ausbreitung der Woke-Ideologie nicht mehr garantiert. Ich schließe mich deshalb ausdrücklich nicht jenen an, die in „Palantir“ die „gefährlichste Firma der Welt“ sehen. Wir steuern m.E. auf eine Situation zu, in der wir nur noch die Wahl haben zwischen „Gotham“ und der Scharia-Polizei. Aus der europäischen Geschichte wissen wir, dass Demokratie nicht unbedingt mit Freiheit verbunden ist. Noch heute schneiden monarchisch verfasste Kleinstaaten wie Liechtenstein oder Monaco in Freiheits-Rankings am besten ab. Warum sollte das nicht auch in größeren Staaten möglich sein? Ich bleibe also gegenüber der von Peter Thiel und anderen verfochtenen Idee einer Tech-Monarchie aufgeschlossen und hoffe, dass diese sich beim Versuch der Lösung der anstehenden Energiekrise bewähren wird.

Mithilfe der KI ist es m.E. nicht nur leicht, das CO2-Dogma der deutschen und europäischen Energiepolitik als Irrtum bzw. Schwindel zu entlarven. Es ist mithilfe von KI auch möglich, in der Debatte um den besten Weg zur Lösung der Energiekrise klar zwischen Wahrheit und Wunschdenken zu unterscheiden. Voraussetzung dafür ist die Meinungs- und Redefreiheit. Dafür haben sich Donald Trump und JD Vance bislang gegenüber den immer unverschämteren Zensurmaßnahmen der EU und der meisten ihrer Mitgliedsstaaten stark gemacht. Die entscheidende Frage lautet also: Wird „Gotham“ für den Schutz „unserer Demokratie“ oder für die Durchsetzung der Redefreiheit eingesetzt?

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IPCC-Autoren verabschieden sich von den Katastrophenszenarien – von Fritz Vahrenholt

15. Mai 2026 um 15:00

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Die globale Temperatur ist im April 2026 gegenüber März etwa gleichgeblieben. Sie liegt nun um 0,39 Grad Celsius höher als das langjährige Mittel. Der Abkühlungstrend der letzten beiden Jahre neigt sich dem Ende zu. Der durchschnittliche Temperaturanstieg seit 1979 betrug 0,16 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Dieser mäßige Anstieg vertrug sich nie mit den Katastrophenszenarien des Weltklimarats IPCC, der in seinen Horrorszenarien einen Temperaturanstieg von 3-5 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 weissagte.
Das ist seit dem 7. April 2026 der Schnee von gestern. Wissenschaftler des Weltklimarates haben an diesem Tag in einer aufsehenerregenden Veröffentlichung die bisherigen Untergangsszenarien kassiert. In Politik, Medien und Wissenschaft müsste dies als eine große Erleichterung aufgenommen werden und zu einer sofortigen Korrektur der Klimapolitik führen. Doch die Diskussion findet in Deutschland nicht statt. Sondersendung im ARD, Sondersitzung des Deutschen Bundestages, Regierungserklärung der Bundesregierung zu den fehlerhaften Grundlagen des Klimaschutzgesetzes: Alles Fehlanzeige. Der Klimapopanz bleibt aufgebauscht, denn damit konnte man herrlich grüne und linke Politik machen.

IPCC-Autoren verabschieden sich von den Katastrophenszenarien der letzten beiden Weltklimaberichte
Am 7. April 2026 veröffentlichten 44 IPCC-Autoren, die für die Klimaszenarien des Weltklimarates verantwortlich sind, eine bahnbrechende Veröffentlichung. Unter der Federführung von Prof. Detlef van Vuuren erklärten die Wissenschaftler, dass die bislang in den letzten beiden Klimaberichten von 2013/2014 (AR5) sowie von 2021-2023 (AR6) aufgeführten Szenarien, die zu Temperaturerhöhungen bis zu 5 Grad Celsius im Jahre 2100 führen sollten, „unplausibel“ (implausible) sind. In diesen Szenarien (RCP 8.5) wurde angenommen, dass die Emissionen an CO2 sich im Verlaufe dieses Jahrhunderts mehr als verdreifachen würden. Da der Weltklimarat in seinen Modellen das CO2 als den wesentlichen Klimafaktor zugrunde legt, kam man so auf erschreckende Temperaturanstiege. Im Modell RCP 8.5 sollte es nach dem letzten Bericht (AR6) bis zum Jahre 2100 um 4,4 bis 5,7 Grad wärmer werden.
Seit vielen Jahren weisen Wissenschaftler, darunter auch ich (hier, hier und in einem eigenen Kapitel in „Unerwünschte Wahrheiten“, Kap.39, Langen-Müller, 2020) darauf hin, dass in diesem Extremszenario schon 2080 der weltweite Kohlenstoff in Form von Öl, Gas und Kohle erschöpft wäre. Trotzdem hielt man an diesem Szenario fest und beschrieb es sogar als „business as usual“. Der Trick ging weitgehend auf: Das Schreckensszenario beherrschte die Schlagzeilen der Medien („Bis zu 5 Grad Erwärmung …“).  Mit diesem Szenario wurde im politischen Raum gearbeitet und wurden Gesetze zur Einführung der CO2-Steuer, Klimaschutzprogramme und Verbrennerverbote begründet. Selbst das Bundesverfassungsgericht stützt sich auf die IPCC-Berichte, die das Gericht als „zuverlässige Zusammenfassung des aktuellen Kenntnistands zum Klimawandels“ ansieht.  Das Gericht begründet seine Entscheidung in den Randnummern 19 und 22 seines Beschlusses vom 21. März 2021 wie folgt:  „Ohne zusätzliche Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels gilt derzeit ein globaler Temperaturanstieg um mehr als 3 °C bis zum Jahr 2100 als wahrscheinlich“ und verweist als Quelle auf den IPCC Bericht von 2012/13 – Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger , S17 f.
Dort findet man als Quelle die Grafik, die die Temperaturentwicklung bis 2100 aufgrund des RCP-Szenarios 8.5 beschreibt. (s.u)
Das Bundesverfassungsgericht nimmt also als Basis seiner Entscheidung eine Temperaturprognose, die mittlerweile als unplausibel verworfen worden ist. Und zwar nicht von irgendwem, sondern von den Wissenschaftlern, die für die Szenarien des Weltklimaberichts verantwortlich sind. Hätte das Bundesverfassungsgericht und nachfolgend die Bundesregierung die damals schon vorhandene Kritik an den völlig ungeeigneten Katastrophenszenarien des IPCC zur Kenntnis genommen – wie man es bei einer solch folgenschweren Entscheidung eigentlich voraussetzen sollte-, hätte man einen solch schwerwiegenden Fehler, der Deutschland ins Unglück stürzt, vermeiden können. Die federführende Richterin Britz schrieb lieber in den Beschluss Formulierungen hinein, die auch schon ihr Ehemann, der damalige Vorsitzende der Grünen in Frankfurt, Bastian Bergerhoff nahezu wortgleich auf seiner persönlichen Webseite Monate vor dem Beschluss veröffentlicht hatte.
Was sind die neuen IPCC-Weissagungen?
Der US-Klimawissenschaftler Roger Pielke Jr. hat die Veröffentlichung der 44 Wissenschaftler vom 7. April 2026 untersucht.  Die Veröffentlichung behandelt nur noch sieben Szenarien mit hohen, mittleren und niedrigen CO2-Emissionen.  Das neue hohe Emissionsszenario wird von den Autoren selbst als unwahrscheinlich bezeichnet. Denn danach wird die Emission noch einmal um 30 % ansteigen und im Verlaufe dieses Jahrhunderts auch nicht mehr absinken. Dieses neue Hoch-Szenario ist schon deswegen absurd, weil es eine Bevölkerungsexplosion von heute 8,2 Milliarden auf 14,5 Milliarden annimmt. Die heutigen Bevölkerungsprognosen gehen von einer maximalen Bevölkerung von 9 bis 10 Milliarden Menschen in diesem Jahrhundert aus.
Das mittlere Szenario orientiert sich an den aktuellen Prognosen der Internationalen Energieagentur IEA (current policy) und ist wohl die wahrscheinlichste Entwicklung. Sie wird beschrieben als Fortsetzung der heutigen Politik und führt bis 2050 zu ähnlichen hohen Emissionen wie heute und danach zu einem Abflachen der CO2-Emissionen. Nach den Berechnungen der 44 Wissenschaftler wird damit eine Erwärmung bis zum Jahre 2100 von 2,56 Grad Celsius gegenüber dem Jahre 1860 erreicht. Da im Jahre 2025 gegenüber dem Basisjahr 1860 bereits eine Erwärmung von 1,45 Grad Celsius festgestellt wurde, geht das mittlere und wahrscheinlichste Szenario von nur noch einer Erwärmung um 1,1 Grad bis zum Jahre 2100 aus.
Das wäre alles andere als eine Katastrophe. Wenn man wie der IPCC annimmt, dass die Erwärmung im Wesentlichen vom CO2 bestimmt wird, dann kann man auch den Anteil Deutschlands an dieser Erwärmung bis 2100 berechnen. Deutschland hat einen Anteil von 1,46 % an der CO2-Emission der Welt. 1,46 % von 1,1 Grad machen 0,016 Grad bis zum Jahre 2100 aus.
Und für die nicht sicher meßbare Veränderung zerstört grüne und linke Politik den Wohlstand des eigenen Landes?
Die schlimmste Erfahrung der letzten Wochen ist aber, dass die doch so gute Nachricht, daß die Klimakatastrophe abgesagt werden kann, in Deutschland nicht diskutiert wurde. Wenn man das ernsthaft täte, müssten alle Gesetze, Programme, Subventionen, die den angeblich zu erwartenden Klimanotstand bekämpfen sollen, rigoros abgeschafft werden. Das wäre zwar mehr als peinlich für unsere Klimakämpfer in Regierungen und Medien. Aber es wäre der Beginn eines neuen deutschen Wirtschaftswunders.

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Verursacht Fracking brennende Wasserhähne wie im Film? Fritz Vahrenholt

14. Mai 2026 um 06:00

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Ist die CO2-Steuer sinnvoll? Nützt es dem Klima, wenn Deutschland seine CO2-Emissionen reduziert? Verursacht Fracking tatsächlich brennende Wasserhähne wie im Film?

Ex-HH-Umweltsenator und Chemiker Fritz Vahrenholt klärt auf.

Prof. Vahrenholt ist einer der Protagonisten alternativer Energieversorgung in Deutschland – das erste Offshore-Windrad trägt nicht zufällig den Namen „Fritz“. Heute kritisiert er aber die Umsetzung und die Widersprüche der grünen Klimapolitik – mit überraschenden Erkenntnissen!

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Klima-NGOs: Was macht die „Climate Justice Alliance“ eigentlich? – Klimawissen – kurz & bündig

13. Mai 2026 um 15:00

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No.68 – „Klimagerechtigkeit“, „freies Palästina“, „6 Essens-Souveränitäts-Prinzipien“ – was bedeuten solche Tätigkeitsbeschreibungen von Klima-NGOs?

Öko-Stiftungen arbeiten heutzutage meist mit dem Schlagwort „Klima“, geben aber ihren Tätigkeitsbereich meist sehr breit und schwammig an, damit sie Steuer- und Spendengelder aus vielen verschiedenen Töpfen erhalten können und im Rechenschaftsbericht nicht in Erklärungsnöte geraten.
Die „Climate Justice Alliance“ ist so eine Geister-NGO, die selbst auf Wikipedia nur einen knappen Artikel auf Englisch hat.

Quelle:
https://en.wikipedia.org/wiki/Climate_Justice_Alliance

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Klima- und Wüstenforscher Stefan Kröpelin auf der EIKE-Klimakonferenz in Halle im Juni!

12. Mai 2026 um 09:00

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Der Wüstenforscher und Geowissenschaftler Stefan Kröpelin arbeitete jahrelang als Feldforscher für die Universität zu Köln in der Ost-Sahara. Er ist daher weltweit einer DER Spezialisten für den Umwelt- und Klimawandel in Wüstengegenden.

Eines seiner Forschungsergebnisse, das er 2018 auf der EIKE-Konferenz in München präsentierte, lautet: Hitze erzeugt nicht Dürre – sondern Feuchtigkeit! Grund: Durch Hitze verdampft das Oberflächenwasser laufend und fällt wieder herab – Seen und Flüsse bilden sich. Bevor die Ägypter ihr Reich am Nil gründeten, lebten sie weiter südlich in der Sahara in einer ausgesprochen wasserreichen Umgebung, wovon die Höhlenmalereien der „schwimmenden Menschen in der Wüste“ zeugen. In dieser Ära waren die Temperaturen aber deutlich höher als später zur Zeit des Pyramidenbaus – erst durch Abkühlung und damit einhergehende Dürre müßten die Ur-Ägypter die Sahara verlassen und Richtung Küste an den Nil ziehen.

EIKE Klima- und Energiekonferenz in Halle

Hier ist sein legendärer Vortrag aus Müchen:

Hier ein Beitrag auf Youtube vom Stifterverband.

Der Beitrag Klima- und Wüstenforscher Stefan Kröpelin auf der EIKE-Klimakonferenz in Halle im Juni! erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Woher kommt der Strom? Nur noch am Montag positiver Strompreis!

09. Mai 2026 um 06:00

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17. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

Die aktuelle Analysewoche weist zur Mittagsspitze nur noch am Montag einen positiven Strompreis (30€/MWh) aus. An allen weiteren Analysetagen wird der Strom zur Mittagszeit mit einem mehr oder weniger hohen Bonus verschenkt. Der Bonus-Spitzenwert wird am Sonntag mit minus 413€/MWh erzielt. Den höchsten Bonus greift Dänemark am 26.4.2026 jeweils um 13:00 und 14:00 Uhr ab. Insgesamt etwa 3,7 Millionen € zahlt am Ende der Stromkunde in Deutschland nur an Dänemark und nur für zwei Stunden dafür, dass viel zu viel Strom unkontrolliert hergestellt wurde. Wenn der Bedarf gering ist, wenn dann aber sieben Sonnen vom Himmel scheinen, wird der ganze Widersinn einer Energiewende offenbar, die bereits heute gescheitert ist. In der nächsten Woche wird es weitergehen mit der ungewollten, aber nicht verhinderbaren Stromerzeugung per Solarkraftwerken. Viel hilft eben nicht viel. Im Gegenteil. Es schadet Deutschland, es schadet dem Bürger.

Richtig Freude kommt hingegen bei Deutschlands Nachbarn auf. Die Preisdifferenzgeschäfte können nicht besser laufen. Nochmal Dänemark: Das kleine Land verkauft um 19:00 und 20:00 Uhr etwa 1,1 GWh Strom an Deutschland. Das große Industriestaat bezahlt an das Land, das wenige Stunden zuvor vier Millionen € Bonus erhalten hat, nun zusätzlich für den Strom, der jetzt dringend benötigt wird, insgesamt für die zwei Stunden 19:00 und 20:00 Uhr noch mal knapp 170.000 €. Das klingt im Vergleich zum Bonus am Mittag nicht viel. Ist aber wesentlich mehr als ein normales Jahreseinkommen für den Normalbürger, 40 Stunden/Woche arbeitet. Unter dem Strich kassiert Dänemark in insgesamt vier Stunden knapp vier Millionen € für einige An- und Verkaufsaufträge plus Handling.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 17. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Agora Energiewende erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den Ausbaugrad 86 Prozent und müssen feststellen, dass der weitere Ausbau der Erneuerbaren an allen Analysetage zur erheblicher Stromübererzeugung und damit zu stark negativen Preisen führen wird. Wenn diese Stromübererzeugung dann noch von der Technik „gebändigt“ werden kann und ein Blackout vermieden wird, ist bereits viel gewonnen. Die Residuallast steigt in der Spitze auf über 67 GWh. Trotz des massiven Ausbaus der Erneuerbaren.

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Reichlich Wind, viel PV-Strom. Die Strompreise.

Weniger Windstrom, etwas mehr PV-Strom. Die Strompreise.

Über Mittag Windflaute.  Die Strompreise.

Starke PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Wieder starke PV-Stromerzeugung plus Windstrom.  Die Strompreise.

Erneuerbare weiter stark. Die Strompreise.

Windstromerzeugung lässt über Tag stark nach. PV-Strom sehr stark.  Die Strompreise. Der Strompreis beträgt im Durchschnitt des kompletten Sonntags 2,99 €/MWh . Gut für den Verbraucher? Nein, siehe Dänemark oben. Das zahlt der Verbraucher. Plus Entschädigungen für die Stromhersteller.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne.  

Der Beitrag Woher kommt der Strom? Nur noch am Montag positiver Strompreis! erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Physik-Nobelpreisträger John Clauser erklärt im Juni in Halle, wie Klima wirklich funktioniert

07. Mai 2026 um 08:00

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EIKE Klima- und Energiekonferenz in Halle

Der 2022 Nobelpreis-gekrönte Physiker John Francis Clauser gehört zu den Klimakritikern – und das völlig offiziell, eine Seltenheit unter den „Stillen Stars“ der Naturwissenschaft!

Wikipedia schreibt passenderweise über Clauser:

Clauser, dessen wissenschaftliche Arbeit keinen näheren Bezug zur globalen Erwärmung hat, tritt mittlerweile vornehmlich als Akteur der organisierten Klimawandelleugnerszene in Erscheinung.

Schon 2024 war Prof. Clauser zu Gast auf der EIKE-Klimakonferenz in Wien. In seinem Vortrag beschrieb er die physikalischen Mechanismen der Wetterküche über den großen Ozeanen abseits von politischen Geschichten des CO2-Weltuntergangs – den Wetterthermostat.

Hier geht es zur Anmeldung der EIKE Konferenz in Halle 26.-27. Juni 2026: Anmeldung

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Meereswindparks stören die Strömung und Ökologie der Küstengewässer – Klimaschau 259

04. Mai 2026 um 10:00

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Eine aktuelle Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht bei Hamburg untersucht die hydrodynamischen Folgen der Errichtung großer Windparks im Meer, sogenannter Offshore-Windkraftanlagen. Veröffentlicht wurde die Arbeit mit dem Titel „Kumulative hydrodynamische Auswirkungen von Offshore-Windparks auf Strömungen und Oberflächentemperaturen in der Nordsee“ von einem Team um Nils Christiansen im Januar 2026 in Nature Communications Earth & Environment. Motivation für die Studie war der Umstand, daß „ihre kumulativen physikalischen Auswirkungen nach wie vor nur unzureichend quantifiziert sind“, obwohl die Meereswindparks, wie die Autoren klar sagen, „zunehmend die Dynamik der Küstengewässer“ prägen. Im Klartext: Es wird in die westeuropäischen Küstengewässer massenhaft hineingebaut, ohne die Folgen dabei im Blick zu haben.

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Woher kommt der Strom? Flauten-Woche par excellence

02. Mai 2026 um 07:00

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16. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

Die aktuelle Analysewoche  ist eine Flauten-Woche par excellence. Deutschland benötigt enorme Mengen ausländischen Strom, um die Versorgungssicherheit des Landes sicherzustellen. Abgesehen von den ersten beiden Analysetagen, werden, trotz praktisch permanent positiver Preise, die üblichen Differenzgeschäfte getätigt. Auch diesmal wird Strom über Mittag günstig eingekauft und zum Abend wieder hochpreisig verkauft.

Ein Blick auf die konventionelle Stromerzeugung in Deutschland belegt: Sie ist wie der Stromimport notwendig und stark.  Die Pumpspeicherkraftwerke machen das, wofür sie in erster Linie neben der Erbringung von Systemdienstleistungen gebaut wurden. Sie verkaufen billig eingekauften Strom und machen an allen Tagen der Analysewoche gute Geschäfte.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 16. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Agora Energiewende erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den Ausbaugrad 86 Prozent und müssen feststellen, dass der weitere Ausbau der Erneuerbaren nur zu einer Stromüberzeugung über die Mittagsspitze der letzten fünf Analysetage und damit zu negativen Preisen führen wird. Wenn diese Strom-Übererzeugung dann noch von der Technik „gebändigt“ werden kann und ein Blackout vermieden wird, ist bereits viel gewonnen. Die Erneuerbare Stromerzeugung nimmt zwar etwas zu steht aber mengenmäßig in keinem Verhältnis zum rechnerischen Ausbaugrad 86 Prozent.

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Windflaute Tag eins. Plus wenig PV-Strom Die Strompreise.

Windflaute Tag zwei. Plus weiterhin wenig PV-Strom. Die Strompreise.

Windflaute Tag drei. PV-Stromerzeugung wird frühlingshaft. Die Strompreise.

Windflaute Tag vier.  Starke PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Windflaute Tag fünf.  Starke PV-Stromerzeugung.  Die Strompreise.

Windflaute Tag sechs.  Starke PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Windstromerzeugung zieht an. PV-Strom lässt nach. Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.

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Große Flußdeltas sinken schneller als der Meeresspiegel steigt – Klimaschau 258

30. April 2026 um 16:10

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Eine aktuelle Studie eines Teams um Leonard Ohenhen von der University of California Irvine im Fachmagazin NATURE stellt bereits im Titel fest, daß sich weltweit Flußdeltas absenken. Ist das eine Folge der menschgemachten Erderwärmung oder, wie so häufig, ein natürlicher Prozeß, der, analog zum Schmelzen der Gletscher, auch ohne Einwirkung industrieller Emissionen stattfindet?
Das Auffächern von Flußläufen im Mündungsbereich zum Meer ist weltweit ein häufiges Phänomen, das unter anderem vom Widerstand herrührt, der das Meerwasser dem einströmenden Süßwasser entgegensetzt. Als Folge davon staut sich das Flußwasser etwas und teilt sich in mehrere Mündungsarme mit feuchten oder sumpfigen Zwischengebieten auf. Von oben sieht der Mündungsbereich dann „delta“-förmig aus wie das ägyptische Nildelta.

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Petersberger Klimadialog in Berlin – was ist das? Umweltminister offen gegen Kanzler

25. April 2026 um 12:00

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Neben der jährlichen UN-Klimakonferenz COP gibt es zwischendurch zahlreiche kleinere Konferenzchen auf nationaler und internationaler Ebene. Da Deutschland das politisch grünste Land der Welt ist, wurde unter dem Kabinett Merkel II 2010 zunächst in dem Petersberger Gästehaus bei Bonn ein internationaler Minister-Gipfel zur Vorbereitung der UN-Konferenz im November abgehalten.

Seitdem finden die Petersberger Konferenzen aber zentral in Berlin statt. Am 21. und 22. April besuchten Delegierte aus rund 30 Ländern den Gipfel. Worum geht es eigentlich? Wird nicht genug vom Weltuntergang erzählt und darüber beraten? Oder soll hier schlicht eine weitere touristische Möglichkeit mit Konferenz-Anstrich geschaffen werden? Annalena Baerbock, noch als Außenministerin, dazu:

„Der Petersberger Klimadialog ist und bleibt der Ort, wo wir Allianzen bilden können unter Nationen, die vorangehen wollen: Industrienationen, Inselstaaten, Schwellenländer und die Zivilgesellschaft kommen hier zusammen. Hier wollen wir die Grundlagen für gemeinsame Beschlüsse auf der Weltklimakonferenz legen und hier kommen wir mit konkreten Partnerschaften für den Klimaschutz auch über geopolitische Grenzen hinweg in den Dialog. …

Wir stehen mit der Klimakrise gemeinsam vor der größten Sicherheitsherausforderung unseres Jahrhunderts. Alle, die heute hier versammelt sind, können ihren Beitrag zur Eindämmung der Klimakrise leisten. Denn, und das ist die gute Nachricht des jüngsten IPCC-Berichts: Wir haben die politischen Instrumente, wir haben die finanziellen Mittel auf der Welt und die technischen Lösungen, um diese Krise einzudämmen.“

Mit anderen Worten: nichts wird da gemacht, nur gut gegessen und getrunken. Vielleicht treffen sich wie bei der UN wieder einige Öl- und Gashändler, um ihre Verträge beim Bier auszuhandeln.

Was geschah dieses Jahr, 2026, im besonderen? Bundeskanzler Merz hieklt eine Rede, in der er betonte, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis in Deutschland nicht gefährden:

„Eine Transformation, die zur Deindustrialisierung führt, wird in der Bevölkerung keine Akzeptanz finden und letztlich Innovationen behindern“

Weise Worte, denen er wie üblich wohl keine Taten folgen lassen wird. Daher sind die Einlassungen des Umweltministers Schneider (SPD) wohl eher ernstzunehmen:

„Wir werden alles dafür tun, daß Wind- und Solarenergie noch stärker in Deutschland werden, daß wir uns unabhängig machen von Öl- und Gasimporten aus dem Ausland. Und deswegen muß alles, was wir an Gesetzen machen, sich diesem Ziel unterordnen“. (heute journal)

Ein klarer Widerspruch zum Kanzler – aber Merzens konservative Aussagen und Ankündigungen sind seit Amtsantritt 2025 sowieso nur Schall und Rauch. Es wird schließlich grüne Umverteilungs-Politik gemacht, weswegen Merz kürzlich dazu mahnte, mehr und härter zu arbeiten, damit dem Staat das Steuergeld nicht ausgeht. Geld, daß sowieso schon en masse verschleudert wird und in den Taschen überflüssiger Forscher, Pharmabuden, NGOs, chinesischen Klimaprojekten und auf peruanischen Fahrradwegen landet.

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Woher kommt der Strom? Kassen der Spekulanten für Preisdifferenzgeschäfte klingeln

25. April 2026 um 06:00

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15. Analysewoche 2026  von Rüdiger Stobbe

Die aktuelle Analysewoche lässt die Kassen der Länder und Speicherbetreiber, die Preisdifferenzgeschäfte tätigen, klingeln. Werden am Ostermontag dem verschenkten Strom noch 126€/MWh um 13:00 Uhr, sowie 124€/MWh um 14:00 Uhr als Abnahmebonus mitgegeben, kann der diese elektrische Energie zum Abend wieder für um die 100€/MW an Deutschland zurück verkauft werden. Die restliche Woche bietet bis auf den Freitag und den Sonntag immer negative Strompreise an, die weidlich zum „Strom einkaufen“ genutzt werden. Der meiste Strom geht aus Deutschland am Samstag weg. Da kostet die Megawattstunde noch mal minus 80€. Der Rückverkaufspreis beläuft sich wenige Stunden später auf mehr als plus 70€/MWh. Die Im- und Exporttätigkeit der aktuellen Woche.  

Ein Blick auf die konventionelle Stromerzeugung in Deutschland belegt, dass diese Form der Bereitstellung elektrischer Energie wieder stark schwankt. Die Pumpspeicherkraftwerke machen das, wofür sie in erster Linie neben der Erbringung von Systemdienstleistungen gebaut wurden. Sie verkaufen billig eingekauften Strom und machen ebenfalls gute Geschäfte.

Souverän-starke Techniker- und Ingenieursleistung über die Ostertage

Trotz der starken regenerativen Erzeugung über die Ostertage und dem sehr geringen Bedarf kam es offensichtlich nicht zu wirklich kritischen Situation in Richtung „Stromausfall“. Dank an die Techniker und Ingenieure bei Netzbetreibern und in der Stromproduktion, die den massiven Stromanfall so souverän gemeinschaftlich gehandhabt haben. 

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 15. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Agora Energiewende erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den Ausbaugrad 86 Prozent und müssen feststellen, dass der weitere Ausbau nur zu einer massiven Stromüberzeugung über die Mittagsspitze und darüber hinaus mit stark negativen Preisen führen wird. Wenn denn diese Strom-Übererzeugung dann noch von der Technik „gebändigt“ werden kann und ein Blackout vermieden wird. 

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Starke regenerative Stromerzeugung mit einer Winddelle über Tag. Die Strompreise.

Die Windstromerzeugung nimmt erheblich ab. PV-Strom wächst.  Weniger PV-Strom. Die Strompreise.

Windstrom ist gering. PV-Stromerzeugung weiter frühlingshaft. Die Strompreise.

Windstrom zieht etwas an.  Starke PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Starker Windstromrückgang mit recht schwacher PV-Erzeugung.  Die Strompreise.

Regenerativer Strom übersteigt den Bedarf.  Die Strompreise.

Wind- und PV-Strom sinken massiv ab.  Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.

Der Beitrag Woher kommt der Strom? Kassen der Spekulanten für Preisdifferenzgeschäfte klingeln erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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