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Iran hat die USA in die Falle gelockt: Larry Johnson warnt vor Energie-, Dollar- und Wirtschaftskrise

31. Mai 2026 um 05:45

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In einem aktuellen Interview analysiert der ehemalige CIA-Mitarbeiter und Geheimdienstanalyst Larry Johnson die eskalierende Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Johnson kommt dabei zu einem bemerkenswerten Schluss: Trotz Luftangriffen, Sanktionen und militärischem Druck hätten die USA ihre strategischen Ziele bislang nicht erreicht. Stattdessen gerate Washington zunehmend in eine Lage, in der wirtschaftliche Schäden, geopolitische Isolation und der Verlust globalen Einflusses die eigentlichen Folgen der Konfrontation seien.

Angriffe auf Bandar Abbas – mehr Symbolik als Wirkung?

Ausgangspunkt der Diskussion sind die jüngsten amerikanischen Angriffe auf Ziele in Bandar Abbas.

Während das US-Zentralkommando erklärt, Raketen- und Drohnenstellungen zerstört zu haben, weist Johnson darauf hin, dass iranische Stellen lediglich von einem kleinen Einschlaggebiet ohne nennenswerte Schäden berichten.

Für ihn zeigt die Situation vor allem eines: Die Vereinigten Staaten wollen Druck ausüben, vermeiden aber gleichzeitig eine direkte Eskalation.

„Die USA stupsen Iran in die Brust, aber wenn Iran zum Gegenschlag ausholt, ziehen sie sich zurück“, beschreibt Johnson die derzeitige Lage.

Der iranische Raketenangriff auf einen US-Luftwaffenstützpunkt in Kuwait sei aus seiner Sicht bewusst als Warnsignal konzipiert gewesen und nicht als Versuch, amerikanische Flugzeuge oder Soldaten zu vernichten. Beide Seiten würden derzeit einen Balanceakt zwischen Krieg und Frieden vollziehen.

Die Verhandlungen stehen auf tönernen Füßen

In westlichen Medien wird immer wieder berichtet, ein neues Abkommen zwischen Washington und Teheran stehe kurz vor dem Abschluss.

Johnson sieht das deutlich skeptischer.

Er verweist darauf, dass die iranischen Forderungen seit Monaten unverändert seien:

  • Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte
  • Aufhebung der Öl-Sanktionen
  • Ende der israelischen Militäraktionen in Gaza und im Libanon
  • Anerkennung der iranischen Kontrolle über die Straße von Hormus

Keine dieser Forderungen sei bislang erfüllt worden.

Gleichzeitig verhängten die Vereinigten Staaten neue Sanktionen gegen iranische Fluggesellschaften.

Für Johnson ist das kein Zeichen von Kompromissbereitschaft, sondern das genaue Gegenteil.

Er erwartet deshalb, dass Donald Trump mögliche Verhandlungen erneut platzen lassen könnte, sobald entscheidende Zugeständnisse gefordert werden.

Die eigentliche Bombe heißt Stagflation

Der ehemalige CIA-Analyst glaubt, dass die größte Gefahr nicht auf dem Schlachtfeld liegt, sondern in der Wirtschaft.

Sollte die Unsicherheit rund um die Straße von Hormus anhalten, drohe eine Mischung aus Inflation und Rezession – die klassische Stagflation.

Steigende Energiepreise würden die Produktionskosten weltweit erhöhen.

Gleichzeitig würden Unternehmen Investitionen zurückfahren und Arbeitsplätze abbauen.

Johnson warnt, dass diese Entwicklung nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern die gesamte Weltwirtschaft erfassen könnte.

„Menschen werden ihre Arbeit verlieren und gleichzeitig höhere Preise bezahlen müssen. Das ist eine tödliche Kombination.“

Halbleiterkrise als unterschätzte Gefahr

Besonders aufmerksam macht Johnson auf einen Faktor, der bisher kaum öffentliche Beachtung findet: Helium.

Nach seinen Angaben seien große Teile des weltweiten Heliumangebots durch die Krise im Persischen Golf vom Markt verschwunden.

Das habe direkte Auswirkungen auf die Chipindustrie.

Vor allem die Hersteller in Taiwan seien auf Helium angewiesen.

China verfüge dagegen weiterhin über ausreichende Mengen und habe seine Produktion sogar ausgebaut.

Die Folge:

  • steigende Preise für Halbleiter
  • höhere Kosten für Smartphones
  • teurere Computer
  • Belastungen für die gesamte Elektronikindustrie

Johnson sieht darin einen weiteren indirekten Vorteil für China.

Die angebliche Spaltung im Iran

Westliche Medien berichteten zuletzt über Spannungen zwischen der politischen Führung Irans und den Revolutionsgarden.

Johnson hält diese Darstellung für Wunschdenken.

Er verweist darauf, dass Präsident Masoud Peseschkian, Außenminister Abbas Araghtschi und Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf alle enge Verbindungen zu den Revolutionsgarden besitzen und aus denselben politischen Strukturen hervorgegangen seien.

„Es gibt keine Spaltung. Diese Leute stammen alle aus demselben Umfeld.“

Die Hoffnung auf einen inneren Zerfall der iranischen Führung hält er daher für unrealistisch.

Das Uran ist nicht das eigentliche Thema

Besonders scharf kritisiert Johnson die westliche Debatte über das iranische Atomprogramm.

Die Diskussion über angereichertes Uran sei lediglich ein Nebenschauplatz.

Selbst wenn Iran sein Atomprogramm vollständig aufgeben würde, bliebe der Konflikt bestehen.

„Glaubt irgendjemand ernsthaft, die USA und Israel würden Iran dann plötzlich akzeptieren?“

Aus seiner Sicht geht es nicht um Uran.

Es gehe um die Existenz der Islamischen Republik selbst.

Seit dem Sturz des Schahs im Jahr 1979 hätten die Vereinigten Staaten versucht, Einfluss auf den Iran zurückzugewinnen und die politische Ordnung des Landes zu verändern.

Israel als treibende Kraft

Johnson vertritt die Auffassung, dass die Zerstörung der Islamischen Republik eines der zentralen strategischen Ziele Israels sei.

Er argumentiert, dass Israel Iran nicht nur als geopolitischen Gegner betrachte, sondern dessen Existenzmodell grundsätzlich ablehne.

Gleichzeitig wirft er der israelischen Führung vor, den Krieg im Libanon immer weiter auszuweiten.

Die Kämpfe gegen die Hisbollah seien längst nicht so erfolgreich, wie dies offiziell dargestellt werde.

Israel verfüge zwar weiterhin über eine überwältigende Luftüberlegenheit, stoße am Boden jedoch zunehmend an Grenzen.

Der Krieg im Libanon als entscheidender Faktor

Nach Ansicht Johnsons wird die Entwicklung im Libanon letztlich darüber entscheiden, ob sich die Spannungen zwischen Washington und Teheran beruhigen.

Iran habe wiederholt deutlich gemacht, dass ein Ende der regionalen Konflikte Voraussetzung für eine dauerhafte Lösung sei.

Solange Israel seine militärischen Operationen fortsetze, werde auch der Konflikt mit Iran weiter schwelen.

Die Grenzen amerikanischer Militärmacht

Einer der bemerkenswertesten Punkte des Interviews betrifft die militärischen Fähigkeiten der Vereinigten Staaten.

Johnson argumentiert, dass die Konflikte der vergangenen Jahre die Grenzen amerikanischer Macht sichtbar gemacht hätten.

Der hohe Verbrauch von:

  • Tomahawk-Marschflugkörpern
  • JASSM-Präzisionsraketen
  • Patriot-Abfangraketen

habe die amerikanischen Reserven erheblich reduziert.

Dadurch würden die Handlungsmöglichkeiten gegenüber Russland, China und anderen Gegnern eingeschränkt.

„Die Vorstellung unbegrenzter amerikanischer Militärmacht hat einen schweren Schlag erlitten.“

Der Dollar verliert an Bedeutung

Am Ende richtet Johnson den Blick auf die Finanzmärkte.

Er verweist darauf, dass immer mehr Staaten amerikanische Staatsanleihen verkaufen statt kaufen.

Gleichzeitig werde Öl zunehmend in chinesischen Yuan und anderen Währungen gehandelt.

Für Johnson sind dies Anzeichen eines historischen Wandels.

Die Welt entferne sich schrittweise vom Dollar-zentrierten Finanzsystem.

„Die Welt hat sich verändert – und sie wird nicht mehr zu dem zurückkehren, was sie einmal war.“

Fazit

Larry Johnson zeichnet das Bild einer geopolitischen Zeitenwende.

Während die Vereinigten Staaten versuchen, Iran unter Druck zu setzen, könnten die eigentlichen Folgen des Konflikts anderswo sichtbar werden: in steigenden Energiepreisen, wirtschaftlicher Instabilität, einer stärkeren Rolle Chinas und einem schwindenden Vertrauen in die finanzielle und militärische Dominanz Washingtons.

Für Johnson hat die Auseinandersetzung längst eine Dimension erreicht, die weit über Iran hinausgeht. Sie sei Teil eines globalen Machtkampfes, in dem sich die internationale Ordnung grundlegend verändert.

(Auszug von RSS-Feed)

Frontarzt erhebt schwere Vorwürfe: „Gaza ist kein Kollateralschaden – es ist die Zerstörung einer Gesellschaft“

28. Mai 2026 um 15:32

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Der britische Chirurg und Oxford-Mediziner Dr. Nick Maynard schildert in einem erschütternden Interview, was er nach eigenen Angaben in Gaza gesehen hat: zerstörte Krankenhäuser, getötetes medizinisches Personal, schwer verletzte Kinder, blockierte Behandlungen und ein Gesundheitssystem, das nicht einfach zusammengebrochen sei, sondern systematisch zerschlagen worden sei.

Maynard ist kein Aktivist aus der Ferne. Er arbeitet seit vielen Jahren mit palästinensischen Ärzten zusammen, unterrichtete Medizinstudenten in Gaza und war nach dem 7. Oktober mehrfach selbst vor Ort. Genau deshalb wiegen seine Aussagen schwer: Er spricht nicht über Theorie, sondern über eigene Beobachtungen, Kollegen, Patienten und Krankenhäuser, in denen er selbst gearbeitet hat.

Ein Arzt berichtet aus einem belagerten Gebiet

Maynard beschreibt Gaza bereits vor dem aktuellen Krieg als eingeschlossenes Gebiet, in dem die meisten Menschen das Territorium nie verlassen konnten. Die medizinische Versorgung sei trotz hochqualifizierter Ärzte und Pflegekräfte dauerhaft unterversorgt gewesen. Besonders Krebspatienten hätten oft Genehmigungen benötigt, um außerhalb Gazas behandelt zu werden – ein Prozess, der laut Maynard im Durchschnitt Monate dauerte. Ein Teil der Anträge sei abgelehnt worden, selbst bei lebensbedrohlichen Erkrankungen.

Nach Beginn der israelischen Offensive habe sich die Lage in eine humanitäre Katastrophe verwandelt. Maynard spricht von einer gezielten Zerstörung der medizinischen Infrastruktur. Von 36 Krankenhäusern seien nur noch wenige funktionsfähig gewesen; das Nasser-Krankenhaus im Süden sei eines der letzten großen verbliebenen Zentren gewesen – selbst dieses jedoch schwer beschädigt und eingeschränkt.

„Jedes Krankenhaus wurde angegriffen“

Besonders schwer wiegt Maynards Vorwurf, dass die Angriffe auf Krankenhäuser nicht bloß versehentliche Kollateralschäden gewesen seien. Er sagt, jedes Krankenhaus in Gaza sei angegriffen worden. Fast 2.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens seien im Verlauf des Krieges getötet worden. Im Verhältnis zur Bevölkerung sei die Zahl getöteter Gesundheitskräfte laut ihm extrem höher als in anderen Konflikten.

Maynard berichtet auch von einem Angriff auf das Al-Aqsa-Krankenhaus, während er selbst im Operationssaal arbeitete. Eine israelische Rakete habe die Intensivstation neben dem OP-Bereich getroffen. Danach hätten ausländische Helfer evakuiert werden müssen, und das Krankenhaus sei rasch weiter außer Funktion geraten.

Die israelische Begründung, Krankenhäuser würden als Hamas-Kommandozentren genutzt, weist Maynard für die Bereiche, die er selbst gesehen habe, zurück. Er betont, er könne nur bezeugen, was er selbst gesehen habe – aber in den von ihm betretenen klinischen Bereichen habe er keine militärische Nutzung durch Hamas festgestellt.

Die Zerstörung des Gesundheitswesens als Kriegsstrategie

Maynards zentrale These lautet: Die Angriffe auf Ärzte, Kliniken, Krankenwagen und medizinische Infrastruktur seien Teil einer umfassenderen Strategie, Gaza als lebensfähige Gesellschaft unbewohnbar zu machen. Wer Krankenhäuser zerstört, zerstört nicht nur Gebäude – er zerstört Geburtenstationen, Krebsbehandlung, Notfallmedizin, Dialyse, Kinderchirurgie, Intensivpflege und jede Hoffnung auf ein normales ziviles Leben.

Genau darin sieht Maynard den eigentlichen Kern der Katastrophe: Nicht nur Menschen sterben durch Bomben. Menschen sterben, weil Operationen nicht mehr möglich sind, Medikamente fehlen, Wunden nicht behandelt werden können, Krebs nicht therapiert wird und Kinder mit schweren Verletzungen keinen sicheren Ort mehr finden.

Vorwürfe über Festnahmen und Folter

Noch erschütternder sind Maynards Aussagen über palästinensische Gesundheitsarbeiter, die von israelischen Kräften festgenommen worden seien. Laut seiner Darstellung seien Hunderte medizinische Mitarbeiter verschleppt oder ohne Anklage festgehalten worden. Er spricht von Berichten über schwere Misshandlungen, Demütigungen, körperliche Gewalt und psychologische Folter.

Maynard sagt, er habe selbst Aussagen von Überlebenden aufgenommen. Einige seien tagelang unter entwürdigenden Bedingungen festgehalten, gefesselt, geschlagen und später in israelische Gefängnisse gebracht worden. Die Vorwürfe seien an internationale Gerichte weitergegeben worden.

Besonders wichtig: Diese Aussagen sind Vorwürfe und Zeugenaussagen aus dem Interview. Sie müssten juristisch unabhängig untersucht werden. Aber wenn sie auch nur teilweise zutreffen, handelt es sich um schwerste Verstöße gegen internationales Recht.

Ärzte als Zielscheibe

Maynard berichtet, dass vor allem erfahrene und leitende Ärzte festgenommen oder getötet worden seien. Er sieht darin kein zufälliges Muster, sondern einen Hinweis auf eine gezielte Schwächung des medizinischen Rückgrats Gazas.

Ein Gesundheitssystem besteht nicht nur aus Gebäuden. Es besteht aus Menschen: Chirurgen, Anästhesisten, Kinderärzten, Krankenschwestern, Technikern, Studenten, Sanitätern. Wenn diese Menschen getötet, vertrieben oder inhaftiert werden, ist selbst ein wieder aufgebautes Krankenhaus nur noch eine leere Hülle.

Experimentelle Waffen und neue Formen der Kriegsführung

Im Interview werden zudem Vorwürfe über neue oder ungewöhnliche Formen des militärischen Einsatzes angesprochen. Maynard berichtet von Aussagen über ferngesteuerte Systeme, Drohnen und sogar bewaffnete Hunde, die in Krankenhäuser eingedrungen seien. Diese Angaben beruhen auf Zeugenaussagen, die er nach eigenen Angaben von Kollegen erhalten habe.

Auch hier gilt: Solche Behauptungen verlangen unabhängige Untersuchung. Doch sie passen in ein größeres Bild moderner Kriegsführung, in der Gaza offenbar zum Labor für Überwachung, Drohnenkrieg, KI-gestützte Zielerfassung und urbane Kriegsführung geworden ist.

Der Westen wusste Bescheid

Ein besonders politischer Punkt des Interviews betrifft die Reaktion westlicher Regierungen. Maynard sagt, er und andere Ärzte hätten Beweise, Fotos und Berichte an britische und amerikanische Regierungsstellen weitergegeben. Man habe auch Vertreter der Biden-Regierung informiert. Die Reaktion sei zwar teilweise „sympathisch“ gewesen – aber folgenlos.

Das ist der eigentliche Skandal: Nicht nur, was in Gaza geschieht, sondern dass westliche Regierungen davon erfahren, Akten erhalten, Ärzte anhören – und dennoch Waffen, Rückendeckung oder diplomatischen Schutz weiterlaufen lassen.

Die moralische Bankrotterklärung

Der Artikel beginnt mit einem Vergleich zu Ruanda und der Frage, wie Genozide geschehen können, obwohl die Welt zusieht. Im Transkript wird argumentiert, dass die internationale Gemeinschaft auch diesmal sehr früh wusste, was in Gaza geschieht – und trotzdem nichts Entscheidendes unternahm.

Besonders scharf wird die Doppelmoral westlicher Politiker angegriffen: Jahrzehntelang habe man geschworen, Massengräuel nie wieder zuzulassen. Doch wenn der Täter ein enger Verbündeter sei, würden dieselben Prinzipien plötzlich relativiert, verdreht oder zum Schweigen gebracht.

Fazit: Gaza als Testfall für die Glaubwürdigkeit des Westens

Dr. Nick Maynards Aussagen sind ein Frontalangriff auf die offizielle Erzählung vom „präzisen Krieg gegen Hamas“. Was er beschreibt, ist kein chirurgischer Militäreinsatz, sondern die systematische Zerstörung der zivilen Lebensgrundlagen eines ganzen Gebiets.

Wenn Krankenhäuser zerstört, Ärzte getötet, Patienten blockiert, Kinder verstümmelt, Hilfsorganisationen behindert und Zeugen zum Schweigen gebracht werden, dann geht es nicht mehr nur um Krieg. Dann geht es um die Frage, ob internationales Recht überhaupt noch gilt – oder nur noch gegen Feinde des Westens angewendet wird.

Gaza ist damit nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Es ist ein moralischer Stresstest für den Westen. Und nach den Aussagen dieses Frontarztes fällt das Urteil vernichtend aus.

(Auszug von RSS-Feed)

Irans Forderung an Washington: US-Truppen raus aus dem Golf – 300 Milliarden Dollar Wiederaufbau und Kontrolle über Hormus

28. Mai 2026 um 05:40

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Die Verhandlungen zwischen Iran und den USA stehen offenbar an einem Punkt, an dem Teheran nicht mehr nur Zugeständnisse verlangt, sondern eine vollständige Neuordnung der amerikanischen Machtstellung im Nahen Osten fordert.

Nach den im Gespräch mit Larry Johnson diskutierten Berichten verlangt Iran einen dauerhaften Waffenstillstand, den Rückzug amerikanischer Kräfte aus der Region, volle Sanktionsaufhebung, die Freigabe eingefrorener Gelder, 300 Milliarden Dollar Wiederaufbaukompensation sowie Kontrolle über die Straße von Hormus. Johnson weist jedoch darauf hin, dass besonders die Forderung nach 300 Milliarden Dollar bislang nicht eindeutig offiziell bestätigt sei.

Der entscheidende Punkt: Iran tritt nicht wie ein geschwächter Staat auf, der um Erleichterungen bittet. Teheran verhandelt, als habe es den strategischen Hebel in der Hand. Und dieser Hebel heißt: Hormus.

Die Straße von Hormus als Druckmittel

Die Straße von Hormus ist eines der empfindlichsten Energie-Nadelöhre der Welt. Wer dort Kontrolle ausübt, beeinflusst Ölpreise, LNG-Ströme, Versicherungsprämien, Lieferketten und letztlich die Weltwirtschaft.

Johnson erklärt, Iran habe seine Position klar formuliert: Sanktionen runter, Vermögenswerte freigeben, Krieg in Gaza und Libanon stoppen – und akzeptieren, dass Iran an Hormus eine führende Rolle beansprucht. Teheran wolle dort Gebühren erheben, ob als Nutzergebühr oder Umweltabgabe.

Damit würde Iran nicht nur wirtschaftlichen Druck aufbauen, sondern ein strategisches Kontrollinstrument über den Golf etablieren. Für Washington wäre das ein direkter Angriff auf ein Ordnungssystem, das jahrzehntelang auf US-Flugzeugträgern, Militärbasen und Sanktionsmacht beruhte.

Trump zwischen Deal und Drohung

Johnson beschreibt Trump als widersprüchlich: An einem Tag signalisiert er Verhandlungsbereitschaft, am nächsten droht er wieder mit militärischer Eskalation. Im Gespräch fällt sinngemäß das Bild eines „menschlichen Pingpong-Balls“ – hin- und hergerissen zwischen Deal, Druck aus Israel, innenpolitischen Interessen und den Hardlinern in Washington.

Besonders auffällig ist laut Johnson, dass Iran sich von diesen Drohungen nicht mehr beeindrucken lässt. Teheran habe seine roten Linien formuliert und scheine nicht bereit zu sein, sie aufzugeben: Urananreicherung, Verfügung über angereichertes Uran, Autorität über Hormus und Aufhebung der Sanktionen.

Das ist der Kern der neuen Lage: Die USA drohen noch – aber Iran wirkt nicht mehr wie ein Gegner, der zurückweicht.

Israel, Libanon und die zweite Front

Parallel dazu eskaliert die Lage im Libanon. Johnson betont, Israel versuche weiterhin, den Süden Libanons massiv unter Druck zu setzen. Gleichzeitig habe die Hisbollah ihre Fähigkeiten nicht verloren, sondern offenbar ausgebaut – insbesondere im Bereich Drohnen.

Das ist für Israel gefährlich. Denn Luftangriffe können Gebäude zerstören, aber sie beseitigen keine eingegrabene, bewegliche und kampferfahrene Organisation. Johnson argumentiert, dass Israel zwar bombardieren könne, damit aber die Kontrolle am Boden nicht automatisch gewinne. Je weiter Israel vorstoße, desto größer würden die eigenen Verluste.

In dieser Lage wird jeder Deal zwischen Washington und Teheran auch zur Frage für Netanjahu: Akzeptiert Israel eine neue regionale Ordnung – oder versucht es, die Eskalation weiterzutreiben?

Der mögliche Abzug der USA aus der Region

Besonders brisant ist Johnsons Einschätzung, dass ein ernsthafter Deal auch sichtbare militärische Folgen haben müsste. Ein mögliches Signal wäre der Abzug amerikanischer Luftwaffeneinheiten und Militärflugzeuge aus der Region. Im Gespräch wird erwähnt, dass laut israelischen Berichten US-Militärflugzeuge im Fall einer Einigung binnen 72 Stunden aus Israel nach Europa verlegt werden könnten.

Sollte das eintreten, wäre es mehr als eine technische Verlegung. Es wäre ein Symbol: Die USA wären nicht mehr bereit, dauerhaft als militärischer Schutzschirm Israels und der Golfordnung aufzutreten.

Johnson geht noch weiter: Wenn die russisch-chinesische Vision für die Region Realität werde, verschwinde die amerikanische Militärpräsenz langfristig aus dem Golfraum.

China als Gewinner der neuen Ordnung

In Johnsons Analyse wäre China einer der großen Gewinner. Wenn Iran Wiederaufbau braucht, wenn Infrastruktur repariert, Häfen modernisiert, Energieanlagen aufgebaut und Verkehrswege gesichert werden müssen, dann werden nach seiner Einschätzung chinesische Ingenieure, Arbeiter und Unternehmen bereitstehen.

Das passt zur Logik der Neuen Seidenstraße: China muss nicht wie die USA mit Militärbasen dominieren. Peking baut Infrastruktur, bindet Länder wirtschaftlich ein und schafft Abhängigkeiten über Handel, Technologie und Finanzierung.

Ein 300-Milliarden-Dollar-Wiederaufbauprogramm für Iran wäre deshalb nicht nur eine Entschädigung. Es wäre der mögliche Startschuss für eine tiefere Einbindung Irans in eine chinesisch geprägte Wirtschaftsordnung.

Der strategische Absturz der USA

Für Washington wäre ein solcher Deal ein geopolitischer Rückzug von historischem Ausmaß.

Seit Jahrzehnten beruht die US-Macht im Nahen Osten auf vier Säulen:

  1. Militärbasen am Golf
  2. Kontrolle strategischer Energiewege
  3. Sanktionsmacht gegen Iran
  4. Schutzversprechen gegenüber Israel und Golfmonarchien

Wenn Iran nun Sanktionserleichterungen, Geldfreigaben, Wiederaufbauhilfen, Hormus-Kontrolle und US-Truppenabzug gleichzeitig auf den Tisch legt, dann geht es nicht mehr um einen normalen Friedensvertrag. Es geht um die Demontage der bisherigen US-Architektur im Nahen Osten.

Johnson sieht genau darin die tektonische Verschiebung: Die USA verlieren Abschreckungskraft, Israel verliert strategische Sicherheit, Iran gewinnt Spielraum, China gewinnt Einfluss und Russland erhält eine zusätzliche Front gegen westliche Dominanz.

Fazit: Kein Friedensdeal, sondern eine neue Weltordnung im Nahen Osten

Was hier verhandelt wird, ist weit mehr als ein Waffenstillstand. Es geht um die Frage, wer künftig die Regeln im Nahen Osten schreibt.

Wenn Iran mit seinen Forderungen auch nur teilweise durchkommt, wäre das ein dramatischer Machtverlust für Washington. Die USA müssten akzeptieren, dass ihre jahrzehntelange Strategie aus Sanktionen, Militärbasen und Druckpolitik an ihre Grenzen gestoßen ist.

Für Iran wäre es ein historischer Sieg:
Sanktionen gelockert, Gelder freigegeben, Hormus anerkannt, US-Truppen zurückgedrängt und Wiederaufbau finanziert.

Für Israel wäre es ein strategischer Albtraum:
Ein gestärkter Iran, eine kampffähige Hisbollah und ein Amerika, das nicht mehr automatisch jede Eskalation absichert.

Und für China und Russland wäre es ein weiterer Beweis, dass die westlich dominierte Ordnung nicht mehr unangefochten ist.

Kurz gesagt: Sollte dieser Deal Realität werden, endet nicht nur eine Eskalation. Dann beginnt eine neue Machtordnung im Nahen Osten.

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25. Mai 2026 um 10:31

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In einem langen Gespräch analysiert der Ökonom und Bankenexperte Richard Werner die geopolitischen Machtstrukturen hinter großen Kriegen – von der Lusitania über den Ersten Weltkrieg bis hin zu den heutigen Konflikten gegen Iran, Russland und China. Seine zentrale These: Große Kriege entstehen nicht spontan, sondern werden durch Propaganda, wirtschaftliche Interessen und geopolitische Strategien vorbereitet. Dabei spielten laut Werner insbesondere Zentralbanken, imperiale Machtzentren und kontrollierte Finanzsysteme eine entscheidende Rolle.

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„Der Iran-Krieg wegen Atomwaffen? Ein IQ-Test“

Gleich zu Beginn macht Werner eine provokante Aussage:
Wer glaube, der aktuelle Krieg gegen Iran habe tatsächlich primär mit dem iranischen Atomprogramm zu tun, falle auf Propaganda herein.

Er argumentiert:
Kriege würden historisch fast immer unter falschen Vorwänden verkauft —
während die eigentlichen geopolitischen und wirtschaftlichen Motive verborgen blieben.

Die Lusitania: Der Erste Weltkrieg als False Flag?

Als Beispiel nennt Werner den Untergang der RMS Lusitania im Jahr 1915.

Die offizielle Geschichte lautet:
Ein deutsches U-Boot habe ein ziviles Passagierschiff versenkt und dadurch anti-deutsche Stimmung in den USA erzeugt.

Werner behauptet jedoch:
Die britische Führung habe bewusst darauf hingearbeitet, die USA in den Krieg hineinzuziehen.

Er verweist darauf:

  • Die Lusitania sei offiziell als militärisches Hilfsschiff registriert gewesen.
  • Deutschland habe öffentlich davor gewarnt, das Schiff zu betreten.
  • Deutsche Anzeigen in amerikanischen Zeitungen hätten ausdrücklich erklärt, das Schiff könne angegriffen werden.

Besonders brisant:
Laut Werner sollen manche Zeitungen diese Warnungen absichtlich nicht veröffentlicht haben.

Er behauptet außerdem:
Die Briten hätten damals bereits deutsche Funkcodes mitlesen können und den Kapitän der Lusitania absichtlich auf eine Route gelenkt, die direkt an einem deutschen U-Boot vorbeiführte.

Winston Churchill habe sogar persönlich angeordnet, die Geschwindigkeit des Schiffes zu reduzieren —
obwohl dies das Risiko eines Angriffs erhöhte.

Für Werner ist die Lusitania deshalb ein klassisches Beispiel dafür,
wie ein Ereignis genutzt werde, um öffentliche Kriegsstimmung zu erzeugen.

„Normale Menschen wollen keinen Krieg“

Werner argumentiert mehrfach:
Die Mehrheit der Bevölkerung wolle niemals Krieg.

Gerade deshalb müssten:

  • Medienkampagnen,
  • Schockereignisse,
  • Feindbilder
  • und emotionale Narrative

geschaffen werden, um Bevölkerung und Politik in Richtung Krieg zu bewegen.

Er warnt:
Das eigentliche Problem sei,
dass viele Menschen sich schlicht nicht vorstellen könnten,
dass mächtige Kreise absichtlich globale Konflikte provozieren würden.

Der Erste Weltkrieg als Beginn der totalen Kontrolle

Werner beschreibt den Ersten Weltkrieg als Wendepunkt der modernen Geschichte.

Er nennt ihn:
den Beginn des modernen totalen Krieges.

Zum ersten Mal seien:

  • ganze Gesellschaften,
  • Industrien,
  • Frauen,
  • Medien
  • und Wirtschaftssysteme

vollständig militarisiert worden.

Laut Werner entstand in dieser Zeit:
eine neue Form zentralisierter Kontrolle,
die sich unter dem Vorwand des Krieges ausbreiten konnte.

Die Rolle Großbritanniens

Im Zentrum seiner historischen Analyse steht das Britische Empire.

Werner beschreibt Großbritannien als damalige globale Hegemonialmacht,
die ihre Dominanz über:

  • Kolonialismus,
  • Seemacht,
  • Finanzsysteme
  • und Handelskontrolle

gesichert habe.

Besonders ausführlich spricht er über:

  • die East India Company,
  • koloniale Ausbeutung,
  • Hungersnöte in Irland und Indien,
  • sowie die Kontrolle globaler Handelsrouten.

Er behauptet:
Großbritannien habe Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg zunehmend als existenzielle Bedrohung gesehen.

Die wahre Ursache des Ersten Weltkriegs?

Werner glaubt:
Ein zentraler Auslöser des Ersten Weltkriegs sei das deutsche Infrastrukturprojekt der Berlin–Bagdad–Basra-Bahn gewesen.

Die Idee:
Deutschland wollte Rohstoffe und Energie über Landwege sichern —
ohne von britisch kontrollierten Seewegen abhängig zu sein.

Für das britische Empire sei dies eine strategische Katastrophe gewesen.

Denn:
Eine erfolgreiche kontinentale Verbindung von Europa bis in den Nahen Osten hätte die britische Seemacht massiv geschwächt.

Werner zieht dabei direkte Parallelen zur heutigen Weltlage.

China als „neues Deutschland“

Laut Werner befindet sich die Welt heute erneut in einer ähnlichen geopolitischen Phase.

Die Rolle des damaligen Deutschlands nehme heute China ein.

China versuche:

  • alternative Handelsrouten,
  • unabhängige Lieferketten,
  • eigene Finanzsysteme
  • und neue Infrastrukturprojekte

aufzubauen.

Das moderne Gegenstück zur Berlin–Bagdad-Bahn sei laut Werner:
die chinesische Belt-and-Road-Initiative („Neue Seidenstraße“).

Iran als Schlüssel gegen China

Besonders wichtig sei dabei Iran.

Werner argumentiert:
Iran sei nicht primär wegen seines Atomprogramms Ziel westlicher Angriffe —
sondern wegen seiner Rolle als Energie- und Transportkorridor für China.

Er verweist darauf,
dass bei Angriffen auf Iran auch Infrastrukturprojekte der Belt-and-Road-Initiative bombardiert worden seien:

  • Brücken,
  • Bahnlinien,
  • Transportkorridore.

Für Werner ist dies ein Beweis,
dass der eigentliche geopolitische Gegner China sei.

„Venezuela und Iran sind Teil derselben Strategie“

Werner sieht auch Venezuela als Teil derselben globalen Strategie.

Beide Länder:

  • verfügen über große Energieressourcen,
  • beliefern China,
  • und entziehen sich westlicher Kontrolle.

Er behauptet,
dass Regimewechsel-Operationen heute zunehmend offen stattfinden —
ohne die frühere „plausible Abstreitbarkeit“.

Zentralbanken und die Kontrolle der Staaten

Ein großer Teil des Interviews dreht sich um Zentralbanken und Finanzsysteme.

Werner schildert:

  • die Asienkrise 1997,
  • die Rolle des IWF,
  • Währungsangriffe,
  • Kapitalsteuerung
  • und Kreditmanipulationen.

Er behauptet:
Finanzkrisen würden oft künstlich verschärft,
um Staaten in Abhängigkeit zu treiben.

Als Beispiel nennt er Thailand:

  • Der Baht sei durch Zentralbankpolitik destabilisiert worden.
  • Danach habe der IWF harte Sparmaßnahmen verlangt.
  • In der Folge seien thailändische Vermögenswerte billig an ausländische Investoren verkauft worden.

Werner bezeichnet dieses Modell als:
„moderne wirtschaftliche Kolonialisierung“.

Der IWF als modernes Imperium?

Besonders kritisch äußert sich Werner über:

  • den IWF,
  • die Weltbank
  • und das Dollar-System.

Er argumentiert,
diese Institutionen dienten nicht primär der Entwicklung —
sondern der Kontrolle.

Die Belt-and-Road-Initiative Chinas stelle deshalb erstmals eine ernsthafte Alternative zum westlich dominierten Finanzsystem dar.

Die Gefahr eines neuen Weltkriegs

Am Ende warnt Werner eindringlich vor einer Eskalation Richtung Dritter Weltkrieg.

Er verweist:

  • auf die massive Aufrüstung Europas,
  • neue Wehrpflicht-Debatten,
  • NATO-Strategien,
  • Konflikte gegen Russland,
  • und die zunehmende Konfrontation mit China.

Besonders alarmierend sei,
dass viele Menschen glaubten,
niemand wolle einen Weltkrieg —
während gleichzeitig konkrete Vorbereitungen liefen.

Sein düsteres Fazit

Richard Werner zeichnet das Bild einer Welt,
in der:

  • Imperien ihre Dominanz sichern wollen,
  • Finanzsysteme geopolitisch eingesetzt werden,
  • Medien Kriegsnarrative verstärken,
  • und wirtschaftliche Rivalen systematisch bekämpft werden.

Für ihn sind:

  • der Krieg gegen Iran,
  • die Konfrontation mit Russland,
  • und der Druck auf China

keine getrennten Krisen —
sondern Teile eines globalen Machtkampfes um die Kontrolle der Weltordnung.

(Auszug von RSS-Feed)

„Der neue Great Game“ – Brian Berletic warnt vor globaler US-Strategie gegen Iran, Russland und China

25. Mai 2026 um 05:55

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Während westliche Medien die Konflikte gegen Russland, Iran und China meist getrennt behandeln, argumentiert der geopolitische Analyst Brian Berletic, dass all diese Krisen Teil einer einzigen langfristigen Strategie seien. In einem ausführlichen Interview beschreibt der ehemalige US-Marine und Betreiber des Kanals The New Atlas den aktuellen geopolitischen Konflikt als eine moderne Version des „Great Game“ – eines globalen Machtkampfes um Handelsrouten, Energie, Einflusszonen und die Zukunft der Weltordnung.

Seine zentrale These:
Die USA versuchen nicht mehr primär, Frieden oder Stabilität aufrechtzuerhalten — sondern den Aufstieg konkurrierender Machtzentren zu sabotieren, bevor die amerikanische Vorherrschaft endgültig zerbricht.

„Das eigentliche Ziel ist China“

Berletic macht gleich zu Beginn klar:
Iran, Russland und China seien keine getrennten Konflikte — sondern Teile eines einzigen geopolitischen Gesamtbildes.

Seiner Ansicht nach richtet sich die gesamte US-Strategie letztlich gegen China.

Russland solle geschwächt werden:

  • durch Sanktionen,
  • NATO-Ausweitung,
  • Angriffe auf Energieinfrastruktur,
  • und den Ukrainekrieg.

Iran wiederum werde:

  • militärisch,
  • wirtschaftlich
  • und geopolitisch

unter Druck gesetzt, um Chinas Energieversorgung zu destabilisieren.

Denn:
China ist massiv von Energieimporten aus dem Nahen Osten abhängig.

Berletic argumentiert:
Die Konflikte in Eurasien seien daher kein Zufall —
sondern Teil eines umfassenden Versuchs, Chinas langfristigen Aufstieg zu bremsen.

Diplomatie als Werkzeug der Eskalation

Besonders scharf kritisiert Berletic die amerikanische Diplomatie.

Die USA würden Gespräche nicht führen, um Konflikte zu lösen —
sondern um Zeit zu gewinnen, Narrative aufzubauen und weitere Eskalationen vorzubereiten.

Er verweist dabei:

  • auf die Ukraine,
  • auf Iran,
  • und auf Taiwan.

Immer wieder würden westliche Politiker öffentlich von „Verhandlungen“ sprechen,
während gleichzeitig:

  • Waffen geliefert,
  • Militärallianzen ausgebaut,
  • Sanktionen verschärft
  • und Konflikte vertieft würden.

Berletic beschreibt dies als eine Strategie des „Doppelspiels“:
Nach außen Diplomatie —
im Hintergrund Eskalation.

„Die USA wollen keine Balance – sie wollen Dominanz“

Ein zentraler Punkt des Interviews:
Die Vereinigten Staaten würden keine multipolare Welt akzeptieren.

Berletic erklärt:
Washington strebe keine Balance der Mächte an —
sondern globale Vorherrschaft („primacy“).

Er verweist dabei auf:

  • US-Strategiepapiere,
  • RAND-Studien,
  • Thinktank-Analysen
  • und offizielle Regierungsdokumente,

in denen immer wieder offen über die Sicherung amerikanischer Dominanz gesprochen werde.

Die eigentliche Angst der USA sei laut Berletic:
Dass Eurasien wirtschaftlich zusammenwächst.

Vor allem:

  • China,
  • Russland,
  • Iran,
  • Zentralasien
  • und Teile Europas

könnten gemeinsam einen Wirtschaftsraum bilden, der sich der amerikanischen Kontrolle entzieht.

Die Kontrolle der Handelsrouten

Besonders alarmierend ist Berletics Analyse der globalen Seewege.

Er argumentiert:
Die USA versuchen systematisch:

  • Energieflüsse,
  • Handelsrouten,
  • Meerengen
  • und maritime Knotenpunkte

unter Kontrolle zu halten.

Er nennt dabei:

  • die Straße von Hormus,
  • die Straße von Malakka,
  • den Indischen Ozean,
  • das Südchinesische Meer
  • und sogar die Ostsee.

Laut Berletic wird derzeit faktisch eine globale maritime Druckstrategie aufgebaut:

  • gegen russische Energie,
  • gegen iranische Exporte,
  • und indirekt gegen China.

„Die USA schaffen bewusst Instabilität“

Berletic geht noch weiter:
Washington versuche nicht mehr unbedingt, die Welt zu stabilisieren —
sondern sie kontrolliert zu destabilisieren.

Seiner Ansicht nach lautet die Logik:
Wenn die USA China wirtschaftlich nicht mehr einholen können,
dann müsse man:

  • Lieferketten zerstören,
  • Handelswege gefährden,
  • Energiepreise destabilisieren
  • und globale Unsicherheit erzeugen.

Das Ziel sei:
Den Aufstieg Chinas zu verlangsamen —
selbst wenn dies die Weltwirtschaft beschädigt.

Berletic formuliert es drastisch:
Die USA seien bereit,
„alles in Brand zu setzen“,
wenn dadurch ihre Vorherrschaft verlängert werden könne.

Die neue Energiekriegsführung

Ein großer Teil des Interviews dreht sich um Energie.

Berletic beschreibt,
wie Europa bereits durch:

  • Sanktionen,
  • Pipeline-Krisen,
  • LNG-Abhängigkeit
  • und die Zerstörung von Nord Stream

strategisch enger an die USA gebunden worden sei.

Nun werde dieselbe Strategie auf Asien übertragen.

Er verweist auf:

  • die Krise in Hormus,
  • Angriffe auf Schifffahrt,
  • Druck auf Indonesien,
  • militärische Präsenz rund um Malakka
  • und den Versuch, asiatische Staaten stärker von US-Energieexporten abhängig zu machen.

Taiwan als „asiatische Ukraine“

Besonders brisant sind Berletics Aussagen zu Taiwan.

Er glaubt nicht,
dass Washington jemals ernsthaft an einer friedlichen Lösung interessiert war.

Vielmehr werde Taiwan systematisch:

  • militärisch aufgerüstet,
  • politisch instrumentalisiert
  • und als Druckmittel gegen China benutzt.

Er bezeichnet Taiwan faktisch als:
eine potenzielle „asiatische Ukraine“.

Gemeinsam mit:

  • Japan,
  • Südkorea
  • und den Philippinen

solle Taiwan in eine regionale Anti-China-Front eingebunden werden.

Der globale „schmutzige Krieg“

Berletic spricht mehrfach von einem bereits laufenden „Dirty War“ gegen China.

Damit meint er:

  • Sabotage,
  • Wirtschaftskrieg,
  • politische Einflussoperationen,
  • Unterstützung bewaffneter Gruppen,
  • Angriffe auf Infrastrukturprojekte der Belt-and-Road-Initiative,
  • sowie Destabilisierung entlang chinesischer Handelsrouten.

Er nennt Beispiele aus:

  • Myanmar,
  • Pakistan,
  • Afghanistan
  • und Zentralasien.

Insbesondere chinesische Infrastrukturprojekte würden laut ihm gezielt unter Druck gesetzt.

Die eigentliche Angst Washingtons

Berletic beschreibt die größte amerikanische Sorge so:
China könnte dauerhaft stärker werden als die USA —
und eine multipolare Ordnung schaffen, in der Washington nicht mehr dominieren kann.

Genau deshalb versuche man:

  • Russland zu schwächen,
  • Iran zu isolieren,
  • Handelswege zu kontrollieren,
  • Bündnisse zu militarisieren
  • und Eurasien gespalten zu halten.

„Wie viel Schaden wird die USA noch anrichten?“

Das düsterste Element des Interviews ist jedoch Berletics Schlussfolgerung.

Er glaubt:
Das amerikanische Imperium befinde sich bereits in einer Phase strukturellen Niedergangs.

Die entscheidende Frage sei nicht mehr,
ob die US-Vorherrschaft endet —
sondern:
Wie viel Schaden dabei noch angerichtet wird.

Berletic warnt ausdrücklich davor,
die Eskalationsbereitschaft Washingtons zu unterschätzen.

Er verweist:

  • auf Diskussionen über Atomwaffen,
  • auf die massive Militarisierung Asiens,
  • auf die zunehmende Konfrontation mit Russland,
  • und auf die Bereitschaft, globale Wirtschaftskrisen in Kauf zu nehmen.

Das eigentliche Fazit

Zwischen den Zeilen beschreibt Berletic eine Welt am Übergang:

  • vom amerikanisch dominierten Unipolarismus,
  • hin zu einer multipolaren Ordnung.

Doch dieser Übergang verlaufe nicht friedlich.

Seiner Einschätzung nach versucht Washington:

  • den Wandel zu verzögern,
  • Rivalen zu schwächen,
  • Handelsrouten zu kontrollieren,
  • Eurasien gespalten zu halten
  • und geopolitische Konkurrenten gegeneinander auszuspielen.

Der Konflikt gegen Iran,
die Eskalation gegen Russland
und die Einkreisung Chinas

seien deshalb keine getrennten Krisen —
sondern Fronten desselben globalen Machtkampfes.

(Auszug von RSS-Feed)

„Israel kann ohne die USA nicht weitermachen“ – Douglas Macgregor warnt vor regionalem Flächenbrand und dem Zerfall amerikanischer Machtprojektion

25. Mai 2026 um 05:49

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Während westliche Medien weiterhin von möglichen Verhandlungen, diplomatischen Durchbrüchen und einer angeblichen „Deeskalation“ zwischen Washington und Teheran sprechen, zeichnet der ehemalige Pentagon-Berater und Oberst Douglas Macgregor ein völlig anderes Bild der Realität. In einem explosiven Interview beschreibt er den Nahen Osten als Region am Rand einer historischen geopolitischen Neuordnung — und warnt davor, dass die Vereinigten Staaten in einen Krieg hineingezogen werden könnten, den sie weder kontrollieren noch gewinnen können.

Für Macgregor steht fest:
Der Konflikt gegen Iran ist längst nicht mehr nur ein regionaler Krieg.
Er sei inzwischen Teil eines viel größeren Machtkampfes:

  • um die Zukunft Israels,
  • um die amerikanische Vorherrschaft,
  • um globale Energieversorgung,
  • und um die strategische Neuordnung des gesamten Nahen Ostens.

Seine Analyse ist dabei vernichtend:
Die USA hätten Iran massiv unterschätzt, ihre eigene Verwundbarkeit ignoriert und stünden nun vor einem geopolitischen Dilemma, aus dem es keinen einfachen Ausweg mehr gebe.

„Ein US-Rückzug wäre für Israel katastrophal“

Macgregor beginnt seine Analyse mit einer Aussage, die wie ein Schock wirkt:
Israel könne sich einen amerikanischen Rückzug aus dem Krieg faktisch nicht leisten.

Er argumentiert:
Die israelische Führung wisse genau, dass ihre gesamte strategische Position auf der permanenten Unterstützung durch die Vereinigten Staaten basiert.

Sollte Donald Trump plötzlich erklären:

  • es gebe „keine militärische Lösung“,
  • die USA würden sich zurückziehen,
  • oder die Kampfhandlungen würden eingefroren,

dann wäre dies laut Macgregor aus israelischer Sicht „katastrophal“.

Denn:
Israel müsse Washington dauerhaft im Konflikt halten.
Nur so könne Tel Aviv verhindern, geopolitisch isoliert zu werden.

Die Angst vor dem Ende amerikanischer Schutzmacht

Zwischen den Zeilen beschreibt Macgregor eine enorme strategische Panik innerhalb Israels.

Er deutet an:
Die israelische Führung fürchte weniger Iran selbst —
als vielmehr die Möglichkeit, dass die USA irgendwann nicht mehr bereit oder fähig sein könnten, die militärische Hauptlast zu tragen.

Genau deshalb, so seine Analyse, dürfe das Feuer des Krieges niemals vollständig erlöschen.

Denn sobald Washington sich zurückziehe, stelle sich sofort eine gefährliche Frage:
Warum sollten die USA später erneut militärisch eingreifen —
etwa gegen Türkei, Iran oder andere regionale Gegner Israels?

„Großisrael“ und die Eskalation im Libanon

Besonders explosiv sind Macgregors Aussagen über Israels strategische Ziele im Libanon.

Er behauptet offen:
Israel versuche derzeit, Südlibanon schrittweise zu „gazifizieren“ — also militärisch zu zerstören und langfristig in eine kontrollierte Zone umzuwandeln.

Das sei Teil einer breiteren Agenda:
einer territorialen und sicherheitspolitischen Ausdehnung israelischen Einflusses.

Ob diese Einschätzung zutrifft oder nicht —
bemerkenswert ist, dass ein ehemaliger hochrangiger US-Militärberater inzwischen öffentlich in solchen Kategorien spricht.

Die Türkei wird zum strategischen Gegenspieler

Noch brisanter wird das Interview, als Macgregor auf die Türkei zu sprechen kommt.

Er beschreibt Ankara inzwischen als einen der gefährlichsten geopolitischen Herausforderer Israels.

Laut Macgregor verfolgen türkische Strategen zunehmend neo-osmanische Vorstellungen:
Einflusszonen in:

  • Syrien,
  • Irak,
  • Libanon
  • und Teilen des östlichen Mittelmeers.

Er berichtet sogar von Gesprächen über türkische Karten ehemaliger osmanischer Gebiete, die Ankara weiterhin als historischen Einflussraum betrachtet.

Damit entsteht ein völlig neues Szenario:
Israel könnte künftig nicht nur mit Iran —
sondern gleichzeitig mit einer aufstrebenden Türkei konfrontiert werden.

Besonders bemerkenswert:
Macgregor verweist auf Aussagen des ehemaligen israelischen Premierministers Naftali Bennett, wonach die Türkei langfristig der gefährlichere Gegner Israels sein könnte als Iran selbst.

Ägypten – der unterschätzte Pulverfass-Staat

Macgregor warnt außerdem vor einer Entwicklung, die westliche Medien kaum thematisieren:
die zunehmende Wut in Ägypten.

Er beschreibt ein Land,
dessen Bevölkerung immer stärker gegen die Untätigkeit ihrer Regierung angesichts der Zerstörung in Gaza und Palästina rebelliert.

Viele Ägypter würden fragen:

  • Warum tut Ägypten nichts?
  • Warum schaut die größte arabische Nation nur zu?
  • Warum greift niemand ein?

Macgregor deutet an:
Sollte Ägypten innenpolitisch destabilisiert werden,
könnte der gesamte Nahe Osten explodieren.

„Trump handelt emotional, nicht strategisch“

Einer der härtesten Teile des Interviews richtet sich gegen Donald Trump selbst.

Macgregor erklärt offen:
Die Angriffe auf Iran seien niemals rational kalkuliert gewesen.

Wäre strategisches Denken im Spiel gewesen,
hätte Washington Iran niemals angegriffen.

Seiner Ansicht nach:

  • habe Emotion die Vernunft verdrängt,
  • sei Trump impulsiv,
  • und handle zunehmend unter politischem Druck.

Macgregor kritisiert besonders,
dass Trump offenbar davon ausging,
der Konflikt werde schnell enden —
eine Fehleinschätzung mit potenziell katastrophalen Folgen.

Iran hat sich angepasst – und ist stärker als erwartet

Besonders alarmierend ist Macgregors Einschätzung der militärischen Lage.

Er erklärt:
Iran habe seine Streitkräfte inzwischen massiv angepasst:

  • mobile Raketenwerfer verlegt,
  • Infrastruktur verteilt,
  • Kommandostrukturen stabilisiert,
  • westliche Flugmuster analysiert,
  • Luftabwehr angepasst.

Zusätzlich hätten:

  • Russland,
  • China,
  • Satellitenaufklärung,
  • ISR-Systeme,
  • technische Hilfe,
  • und Raketenunterstützung

Iran erheblich widerstandsfähiger gemacht.

Macgregor behauptet sogar,
westliche Luftoperationen seien inzwischen vorhersehbar geworden,
während iranische Fähigkeiten massiv unterschätzt worden seien.

Die Straße von Hormus als globaler Schockpunkt

Ein zentrales Thema bleibt die Energieversorgung.

Macgregor warnt:
Eine weitere Eskalation könnte die gesamte globale Energiearchitektur erschüttern.

Die Straße von Hormus sei dabei der gefährlichste Flaschenhals der Welt.

Sollte dort ein massiver Konflikt eskalieren:

  • könnten Ölpreise explodieren,
  • Lieferketten kollabieren,
  • die Weltwirtschaft in eine Schockphase geraten.

Besonders dramatisch:
Macgregor spricht von einem möglichen Jahrzehnt globaler wirtschaftlicher Schäden.

Das Ende amerikanischer Militärdominanz?

Der vielleicht wichtigste Teil des Interviews betrifft jedoch nicht Iran —
sondern die Vereinigten Staaten selbst.

Macgregor erklärt:
Die gesamte amerikanische Militärstrategie der letzten Jahrzehnte sei technologisch überholt.

Die Doktrin weltweiter Militärbasen („forward presence“) funktioniere nicht mehr:

  • moderne Raketen,
  • Hyperschallwaffen,
  • Drohnenschwärme,
  • Satellitenaufklärung,
  • Präzisionsschläge

hätten große US-Stützpunkte verwundbar gemacht.

Viele Basen im Nahen Osten seien laut ihm heute praktisch nicht mehr verteidigbar.

Die USA werden selbst zum Risiko für ihre Verbündeten

Macgregor geht noch weiter:
Amerikanische Militärpräsenz werde zunehmend nicht mehr als Schutz —
sondern als Gefahr wahrgenommen.

Denn:
Wo US-Stützpunkte stehen,
entstehen automatisch potenzielle Angriffsziele.

Deshalb könnten künftig:

  • Deutschland,
  • Südkorea,
  • Japan
  • und andere Verbündete

die amerikanische Präsenz zunehmend infrage stellen.

Die eigentliche Botschaft des Interviews

Zwischen allen geopolitischen Analysen zieht sich eine zentrale Botschaft durch das gesamte Gespräch:

Die Weltordnung verändert sich schneller,
als Washington bereit ist zu akzeptieren.

Macgregor beschreibt:

  • ein Amerika in strategischer Überdehnung,
  • ein Israel in wachsender Unsicherheit,
  • einen Iran, der widerstandsfähiger ist als erwartet,
  • eine Türkei im Aufstieg,
  • China und Russland als stille Gewinner,
  • und eine Militärdoktrin, die technologisch zunehmend zerfällt.

Sein düsteres Fazit:
Die USA könnten den Krieg gegen Iran möglicherweise nicht gewinnen —
ihn aber dennoch immer weiter eskalieren.

Und genau darin liege die größte Gefahr:
Ein Konflikt, der ursprünglich regional begann,
könnte sich zu einer globalen Energie-, Militär- und Systemkrise ausweiten,
deren Folgen weit über den Nahen Osten hinausreichen.

(Auszug von RSS-Feed)

Escobar, Baud, Ritter, Marandi, Marouf: Analysen und Meinungen. Interviews zur aktuellen Lage im Krieg gegen den Iran

24. Mai 2026 um 08:33

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Zwischen diplomatischen Signalen, Drohungen weiterer Eskalation und widersprüchlichen Meldungen aus Washington, Teheran und Tel Aviv überschlagen sich derzeit die Ereignisse rund um den Krieg gegen den Iran. Während offiziell über Waffenstillstand, Hormus-Abkommen und neue Verhandlungen gesprochen wird, warnen zahlreiche Analysten, Militärs und geopolitische Beobachter vor einer möglichen Ausweitung des Konflikts mit globalen Folgen für Energieversorgung, Weltwirtschaft und die gesamte Machtbalance im Nahen Osten. In den folgenden Interviews und Analysen kommen unterschiedliche Stimmen, Einschätzungen und Perspektiven zur aktuellen Lage zu Wort.

Pepe Escobar: Iran stoppt Trumps Angriff – Russlands und Chinas gewaltiger Schachzug

Oberst Jacques Baud: USA vs. China – Die Iran-Falle und Taiwans Schatten

Seyed M. Marandi: Iran droht mit völliger Vernichtung jedes US-/israelischen Angriffsursprungs

Scott Ritter: Trumps Iran-Angriff ist eine Falle, die zu großer Demütigung führt

Larry Johnson: Iran feuert Anti-Schiffs-Raketen auf US-Kriegsschiff ab

Max Blumenthal: Israels Niederlage beginnt – Das zionistische Machtgefüge bricht in den USA zusammen

Seyed M. Marandi: Warum die Straße von Hormus die Weltwirtschaft ins Wanken bringen könnte

Laith Marouf: Hisbollah trifft 3 Iron-Dome-Batterien – Pufferzone zerstört

Oberst Larry Wilkerson: Israels schlimmste Niederlage bisher – es ist vorbei

(Auszug von RSS-Feed)
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