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Eisfreie Arktis? Wie der Mainstream die Apokalypse stetig nach hinten verschiebt

02. Juni 2026 um 14:00

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Der deutsche Mainstream liebt Horrorgeschichten zum Klimawandel. Eine angeblich „bald eisfreie Arktis“ gehört dabei zu den Lieblingsthemen. Je dramatischer die Headline, desto besser. Doch am Ende wollen all diese „Prognosen“ und Warnungen einfach nicht eintreten. Die Mainstream-Redaktionen machen sich mit dieser Klimawahn-Propaganda nur selbst unglaubwürdig.

Immer wieder haben die Mainstreammedien unkritisch über Prognosen von Wissenschaftlern berichtet, die einen eisfreien arktischen Sommer in sehr naher Zukunft voraussagten – und immer wieder wurden diese Zieldaten nach hinten verschoben. Wissenschaftler sagten 2007 voraus, dass die arktischen Sommer schon 2013 eisfrei sein könnten; 2011 erwarteten sie, das sommerliche Meereis werde wahrscheinlich 2016 verschwunden sein. Das Muster des Datums-Verschiebens ist dabei ein wesentliches Charakteristikum der Klimawahn-Berichterstattung.

Welle Nummer 1

Das Rekordjahr 2007, in dem das arktische Sommereis auf damals historisch niedrige 4,14 Millionen Quadratkilometer an Fläche schrumpfte, löste eine intensive Berichtswelle aus. Die Online-Ausgabe von „Die Welt“ meldete beispielsweise im Jahr 2007, dass ein Team internationaler Klimawissenschaftler und Forscher bei der NASA behauptet hatte, die Arktis werde bereits im Sommer 2013 eisfrei sein. Dem Bericht zufolge stellte der Klimaexperte Wieslaw Maslowski von der Naval Postgraduate School (nicht NASA) diese Behauptung bei einem Treffen der American Geophysical Union auf. Doch im gesamten Artikel findet sich keine kritische Auseinandersetzung mit diesen Behauptungen, oder zumindest einfach nur ein paar konträre Stimmen.

Am 27. Juni 2008 verwies der „Spiegel“ auf Wissenschaftler, als er berichtete, dass die Arktis „mit brutaler Geschwindigkeit abschmilzt“. Das Wochenmagazin zitierte auch den Forscher Olav Orheim vom Norwegian Research Council. Bereits in der Einleitung des Artikels heißt es dramatisch: „Es ist eine Katastrophe mit Vorankündigung.“ Doch selbst die vom Magazin zitierten Wissenschaftler sprechen nur von Wahrscheinlichkeiten, nicht von Sicherheiten. Dies hielt die „Spiegel“-Redakteure jedoch nicht davon ab, daraus ein Klima-Drama zu machen, indem sie in diesem Artikel behaupteten: „Eines scheint immerhin klar zu sein: Die große Schmelze im hohen Norden findet in einem brutalen Tempo statt, viel schneller als vom Weltklimarat IPCC vorhergesagt“. Doch auch hier gibt es (siehe auch den Tweet unten) bis heute keine Katastrophe.

Welle Nummer 2

Das September-Minimum 2012 (3,4 Millionen Quadratkilometer) war ein neuer Rekord und entfachte erneut eine intensive und weiterhin sehr einseitige Berichterstattung. Der Sender „ntv“ nutzte dies beispielsweise nicht nur für einen Bericht über eine Studie, wonach die Arktis vor einigen Millionen Jahren (übrigens auch ganz ohne Menschheit) eisfrei war. Mehr noch wurde die Aussage einer US-Forscherin eingebaut, wonach die Erde „auf geringe Veränderungen des CO2-Gehalts stärker“ reagiere, als es „in früheren Klima-Modellen vorhergesagt“ worden sei. Eine starke Behauptung, zumal weiterhin Unmengen an CO2 in die Atmosphäre gepumpt werden – und das globale Klima trotzdem nicht so reagiert, wie es die Klimawahn-Wissenschaftler ständig von sich geben.

Das Wochenblatt „Die Zeit“ lieferte damals mit der alarmistischen Headline „Die Eisschmelze in der Arktis ist weiter auf Rekordkurs“ ein Interview mit dem Klimaforscher Professor Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Dabei handelt es sich übrigens um jene Institution, die kürzlich erst ein übertriebenes Klimawahnpapier wieder wegen gravierender Mängel zurückziehen musste. Und auch in diesem Interview gab es keine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema.

Welle Nummer 3

Die dritte Welle an solchen Klimakatastrophen-Meldungen in Bezug auf die Arktis folgte ab dem Jahr 2019. Das Wissenschaftsportal „Scinexx“ beispielsweise warnte davor, dass laut „neuen Klimaprognosen“ der Nordpol noch vor dem Jahr 2030, „vielleicht sogar schon im Jahr 2027“, komplett eisfrei sein könnte. Auch hierfür wurden Wissenschaftler und eine Studie zitiert, die offensichtlich ganz im Sinne der permanenten Klima-Panikmache agieren. Das Jahr 2027 scheint zumindest aus heutiger Sicht schon einmal nicht als Kandidat für die völlige Eisfreiheit im hohen Norden infragezukommen.

Das Portal „wetter.de“ erdreistete sich im Jahr 2023 sogar, eine ganz fatalistische Headline zu nutzen: „Nicht mehr aufzuhalten: Arktisches Meereis ist ab 2030 verloren“ (mit der Anmerkung: „Trotz CO2-Einsparungen – da geht nichts mehr“). Dabei berief man sich auf eine Studie, „die noch pessimistischer ist als die Prognosen des Weltklimarats“. Ach, wenn die Wissenschaftler und Redakteure dort nur damals schon gewusst hätten, dass die IPCC-Wissenschaftler die angeblich unausweichliche Klimakatastrophe (zumindest vorerst) schon abgeblasen haben. Denn auch bei „wetter.de“ wird behauptet, dass der Nordpol bereits in wenigen Jahren im Sommer eisfrei sein werde. Wie stehen die Wetten, dass auch diese Meldung in Bälde zu einem Medien- und Wissenschaftsfail erklärt wird?

Der mediale Mainstream in Deutschland (aber auch in Österreich) macht sich gerne zum Sprachrohr der Klimasekte. Man berichtet unkritisch über alarmistische Studien, ohne sich für die tatsächlichen Fakten zu interessieren. Hauptsache, die jeweiligen Studien und Meldungen passen zu den vorherrschenden Narrativen über den angeblich drohenden „Klimakollaps“. Die modernen „Zeugen Klimatas“ warnen alle Jahre wieder vor dem baldigen Armageddon, nur um dann eben ein neues zukünftiges Datum festzulegen, an dem es geschehen soll – weil die ursprüngliche Behauptung nicht eintreffen wollte. Doch das ist weder eine seriöse Wissenschaft, noch eine seriöse journalistische Berichterstattung, sondern einfach nur klimareligiöses Wunschdenken.

(Auszug von RSS-Feed)

Der alljährliche Alarm: Bodensee soll schon wieder austrocknen

02. Juni 2026 um 11:00

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Der Bodensee trocknet aus – schon wieder. Schon im letzten Jahr überschlug man sich mit apokalyptischen Meldungen, die den Eindruck erweckten, das Wasser im See wäre nahezu verschwunden. Dieselbe Platte wird auch in diesem Jahr aufgelegt. Dabei steigt der (mehr als drei Meter hohe) Wasserpegel seit Tagen.

Inzwischen kann man beim Wetter- und Klimajournalismus von einem „same procedure as every year, James“ sprechen: Vermeintlich austrocknende Seen gelten in Zeiten, in denen die Politik vermehrt mit Wassersteuern liebäugelt (und zugleich um die Akzeptanz ihres allgemeinen grünen Kostentreibens bangen muss), als Evergreen-Content. Unvergessen sind Panikmeldungen des deutschen Mainstreams rund um eine Dürre-Katastrophe am Gardasee: Fachleute vor Ort reagierten darauf ebenso irritiert wie die Touristikbranche. Kurios: Rund ein Jahr später beklagten deutsche Medien dann kurzerhand, der Pegel wäre nach starken Regenfällen plötzlich zu hoch.

Lesen Sie dazu:

Alle Jahre wieder trocknet der Bodensee aus

Auch medialer Trubel um den Bodensee ist nicht neu. Im vergangenen Jahr wurde die Paniktrommel wegen niedriger Pegelstände schon im April gerührt: wenig Regen, wenig Schmelzwasser aus den Alpen, das Ende schien (laut Mainstream) wieder einmal nah. Wenige Monate später stieg der Pegel in Vorarlberg binnen nur zwei Wochen dann um satte 60 Zentimeter, Regenfällen sei Dank. Dürre-Katastrophe abgesagt.

Aktuell beklagen diverse deutschsprachige Medien abermals „fast“ historische Tiefstände. „Wasser schwindet: Deutschlands bekanntester See trocknet weiter aus“, titelte etwa die „Bild“ am 30. Mai. Am Pegel Konstanz lag der Wasserstand des Bodensees am 29. Mai demnach bei 309 Zentimetern: „Im Aufzeichnungszeitraum seit 1850 wurde nur einmal im Mai ein noch niedrigerer Wasserstand gemessen: 1972 war der See lediglich 290 Zentimeter flach.“ Der „Focus“ erweckte gleich den Anschein eines leeren Tales: „Pegel nahe am Rekordtief: Bodensee so leer wie seit Jahren nicht mehr“, so die dramatische Schlagzeile. Der Wasserstand in Bregenz liege mit 315 cm „nahe an einem historischen Tief“ für Ende Mai.

Starke natürliche Schwankungen

Nur lassen die Schlagzeilen unter den Tisch fallen, dass die Pegelstände tatsächlich seit Tagen steigen. An der Messstelle Konstanz werden inzwischen 317 cm verzeichnet, in Vorarlberg sind es 321 cm. Historische Tiefstände aus Baden-Württemberg geben ebenfalls Entwarnung und zeigen, wie stark natürliche Schwankungen seit jeher ausfallen:

(Quelle Screenshot)

Von einem leeren Seebecken kann natürlich ohnehin keine Rede sein. Das Schweizer Medium „Blick“ lässt zumindest einen Forscher zu Wort kommen, der betont, dass bei den meisten Seen das Zuflussvolumen über das Jahr hinweg deutlich höher als die Verdunstung von der Seefläche ausfalle, sodass ein vollständiges Austrocknen „sehr unwahrscheinlich“ sei.

Kein Interesse an konkreten Maßnahmen

Ohne das Narrativ eines menschengemachten Klimawandels würde nach den Pegelständen wohl kein Hahn krähen. Gäbe es tatsächlich eine Krise, so wären gewiss auch keine höheren CO2-Steuern die Lösung: Dann würde man Geld ausgeben, statt es über Abgaben abzuschöpfen und umzuverteilen. Beispielsweise könnte man Renaturierungsmaßnahmen vorantreiben, um durch die Schaffung natürlicher Uferzonen mit entsprechender Vegetation eine Stabilisierung und eine bessere Wasserspeicherung für Trockenzeiten zu ermöglichen. Der tatsächlich nachweisbare menschliche Einfluss auf Pegelstände von Seen findet auf lokaler Ebene statt – etwa durch Verbauung und Versiegelung. Das konkrete Einwirken des Menschen auf seine Umwelt verkauft sich medial aber deutlich schlechter als ein vermeintlich „leerer“ Bodensee, der einer abstrakten Klimakrise zum Opfer fiel.

(Auszug von RSS-Feed)
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