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Gestern — 02. Februar 2026

Frankreich: Kernenergie und „Erneuerbare“ vertragen sich schlecht

02. Februar 2026 um 07:00

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Verdoppelung der Stromkosten befürchtet

von Edgar L. Gärtner

Auf der Welt gibt es nicht nur menschliche Kulturen, die kaum oder gar nicht miteinander koexistieren können (etwa tribalistischer Kannibalismus mit dem Mordverbot des jüdisch-christlichen Dekalogs), sondern auch Techniken der Elektrizitätsversorgung, die schlecht oder gar nicht miteinander verträglich sind. Das bekannteste historische Beispiel dafür ist die Jahre lange heftige Auseinandersetzung zwischen dem genialen Erfinder Thomas Alva Edison und der fortbestehenden Firma Westinghouse um die Elektrizitätsübertragung mittels Gleich- oder Wechselstromsystemen. Dieser Konflikt erforderte damals eine klare Entscheidung für eine der beiden unterschiedlichen Übertragungstechniken. Nur in besonderen Situationen gelten die beiden Techniken als kompatibel. Auf eine ähnliche weitreichende Entscheidungssituation steuert derzeit unser Nachbarland Frankreich zu.

Mit einem Kernenergie-Anteil von über 70 Prozent und einem Anteil der Wasserkraft um die 20 Prozent gilt die französische Elektrizitätsversorgung, im Unterschied zur deutschen, als eher zukunftsfähig, Probleme bereiten lediglich die hohen Investitionskosten der geplanten neuen sechs großen Kernreaktoren vom Typ EPR2 sowie die Finanzierung der Entwicklung kleiner modularer Kernreaktoren (SMR), die im Unterschied zu den großen eine flexible und verbrauchsnahe Elektrizitätserzeugung ermöglichen. (Gerade steht das von mir bei EIKE vorgestellte Startup Naarea vor dem Konkurs, weil ihm die finanziellen Mittel fehlen, um seinen SMR-Prototypen marktfähig zu machen.)

Der Staat ist pleite, aber für Zufallsenergien ist noch Geld da

Statt für die Entwicklung innovativer und tragfähiger SMR-Konzepte ist aber beim französischen Pleite-Staat und in der europäischen Wirtschaft anscheinend noch immer mehr als genug Kapital für die unkontrollierte Expansion der so genannten erneuerbaren Wind- und Solarenergie vorhanden. Da der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und seine Freunde weiterhin auf der Welle des woken Zeitgeistes segeln wollen, setzen sie dem Druck grüner Investoren und politischer Bewegungen keinen Widerstand entgegen. Zwar haben sie ihre Bemühungen, auch in Frankreich (unausgesprochen) einen „Atomausstieg“ nach deutschem Vorbild anzubahnen, nach einem Anflug von Realismus inzwischen aufgeben müssen und in Brüssel erreicht, dass die Kernenergie in der EU-Taxonomie des „Green Deal“ als kohlenstoffarm bzw. „nachhaltig“ durchgeht. Doch stemmt sich Emmanuel Macron im Verein mit Ursula von der Leyen und anderen Spitzenpolitikern der EU mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die von Donald Trump in Davos verkündete Stunde der Wahrheit über die „Erneuerbaren“.

So setzt die „Macronie“, wie viele Franzosen Macons Regime missbilligend bezeichnen, im letzten Entwurf des noch nicht verabschiedeten dritten französischen Plans für die Entwicklung der Energieversorgung in den kommenden zehn Jahren (Programmation Pluriannuelle de l’Energie, PPE3) auf eine angebliche Komplementarität zwischen steuerbaren und wetterabhängigen Energiequellen, indem sie eine Vervielfältigung der Offshore-Windräder um den Faktor 50 (!), die Verdoppelung der Zahl der landgestützten Windkraft- und eine Verfünffachung der Photovoltaikanlagen vorsieht. Auf Druck der in Paris immer noch präsenten deutschen „Energiewende“-Lobby haben die Macronisten zusammen mit Linksradikalen und Grünen offenbar beschlossen, den Kernreaktoren, die sie ursprünglich abschalten wollten, aber wegen der harten Realität nicht konnten, eine ähnliche Rolle zuzuweisen wie den Gaskraftwerken in Deutschland. Statt ständig und verlässlich die Grundlast der Stromversorgung zu sichern, sollen sie in Zukunft vorwiegend, wenn nicht ausschließlich als „Lückenbüßer“ für die Überbrückung der Nächte und windarmer Wetterlagen dienen. Die „Erneuerbaren“ sollen wie in den deutschen Elektrizitätsnetzen absoluten Vorrang bekommen und die Kernkraftwerke sollen entsprechend der jeweiligen Wetterlage öfters schnell hoch- und runtergefahren werden, nicht selten mehrmals am Tag.

Kernkraftwerke nur noch Lückenbüßer?

Die macronistischen Technokraten verlangen daher in ihren Plänen ex- oder implizit eine große Modulationsfähigkeit der Kernkraftwerke. Doch für diesen wechselnden Einsatz sind die Kernkraftwerke – insbesondere die zwischen 1978 und 1999 erbauten, welche nach der erfolgten offiziellen Laufzeitverlängerung noch lange am Netz bleiben sollen – überhaupt nicht ausgelegt. Die Wellen ihrer Turbinen müssten bei einem längeren Stillstand künstlich weitergedreht werden, damit sie sich nicht mit einem bremsenden Schleier aus Oxidationsprodukten überziehen. Das würde ein Wiederanfahren schwierig machen. Die Ingenieure gehen davon aus, dass die Auslastung der meisten Anlagen gefahrlos nur um etwa 20 Prozent schwanken kann. Größere Schwankungen müssten zu einem vorzeitigen Verschleiß der Anlagen führen.

Das ist den Ingenieuren seit längerem bekannt. Schon Anfang 2023 gab es dazu eine parlamentarische Anhörung. Bis Ende 2025 sollte der staatliche Elektrizitätsversorger EDF einen detaillierten Bericht über die mit der häufigen Modulation der Leistung von Kernkraftwerken verbundenen technischen und gesundheitlichen Risiken vorlegen. Doch Bernard Fontana, seit Mai 2025 neuer Generaldirektor von EDF, ließ Mitte Januar auf dem Schweizer Elektrizitätskongress in Bern durchblicken, dass die Regierung unter Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Sébastien Lecornu die Veröffentlichung des Berichts blockiert, um nicht zusätzlich Wasser auf die Mühlen der in Frankreich starken Kritiker des woken Windrad-Wahns zu leiten. Einige Details des offiziell noch geheimen Rapports waren über die Gewerkschaften der Führungskräfte an die Öffentlichkeit gelangt. Fontana beteuerte zwar, EDF habe nach wie vor die Absicht, den kompletten Bericht zu veröffentlichen. Dieser sei aber in der vorliegenden Form „non publiable“.

Doch die Pro-Kernenergie-Initiative „Documentaire et Liberté“ weist in einem Post auf „X“ auf gleichzeitig vom Netzbetreiber RTE veröffentlichte Projektionen hin, aus denen hervorgeht, dass die PPE3 tatsächlich die Umwandlung des Rückgrats der französischen Stromversorgung in einen Lückenbüßer vorsehen. Zwar wird auch heute die Leistung der KKW bereits moduliert, und zwar insgesamt über eine Spanne von 12 Terawattstunden (TWh). Dabei stand aber die wirtschaftliche Optimierung des KKW-Einsatzes im Vordergrund. Würde die PPE3 hingegen buchstabengetreu umgesetzt, wäre bis 2035 mit einer Regulierungs-Spanne von über 100 TWh zu rechnen. Dadurch würde die Kernenergie wahrscheinlich ihre technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile gegenüber anderen Energiequellen verlieren. Die In der PPE3 vorgesehene massive Förderung der „Erneuerbaren“ käme damit lediglich über einen kleinen Umweg zum Ziel „Atomausstieg“.

Verdoppelung des Strompreises durch „Erneuerbare“

Schon bisher führte der wachsende Anteil wetterabhängiger Energiequellen an der französischen Elektrizitätsversorgung neben der Einbindung Frankreichs in das Merit Order Tarifsystem der EU zur allmählichen Verdoppelung der Stromrechnungen französischer Haushalte in den vergangenen 10 Jahren. Allein zwischen 2023 und 2024 stieg der Preis für Haushaltstrom um 18 Prozent. Durch die Umsetzung der PPE3 würde sich der Strompreis bis 2035 noch einmal verdoppeln, rechnet der Ingenieur Fabien Bouglé vor. Dabei sind die Erzeugerpreise in den letzten Jahren relativ konstant geblieben. Explodiert sind Steuern und Zuschläge für die Subvention und die Netzanbindung des dezentral an Land oder Offshore erzeugten Solar- und Windstroms. Nur die völlige Abkehr vom irrsinnigen Ziel der Kohlenstoff-Neutralität durch die Förderung der „Erneuerbaren“ könnte die Franzosen wieder in den Genuss der Vorteile preisgünstigen Atomstroms zurückbringen.

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Ältere Beiträge

Horst Lüdecke: Kampf gegen die Physik & warum die deutsche Energiewende scheitert – Kontrafunk befragt EIKE

01. Februar 2026 um 16:00

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Kontrafunk ist ein seit einigen Jahren etablierter kritischer Radiosender, der die Arbeit der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten übernommen hat. In der Schweiz und Österreich kann man Kontrafunk sogar im Radio hören (Tipp für unsere A/CH-Leser).

Seitdem die Energiewende zu einer der wichtigsten Zielsetzungen deutscher Politik erklärt wurde, sprechen alle von Energie und Strom – aber wissen sie auch, was das ist? Es wird Zeit für Aufklärung. Was ist das physikalische Phänomen, das wir umgangssprachlich als Strom bezeichnen? Wie wird er erzeugt? Welche Besonderheiten der Strom-Erzeugung und -nutzung in Deutschland gibt es? Im Vortrag wird jene Kernfrage unserer Stromversorgung untersucht, die allen technisch besser informierten Zeitgenossen den Schlaf raubt: Wie weit können die bisherigen, mit Kohle und Gas betriebenen Grundlastkraftwerke durch die neuen Methoden ersetzt werden?

EIKE-Pressesprecher Horst-Joachim Lüdecke spricht im Format „Audimax“

 

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Profiteure der Klima-Panikindustrie: Die Versicherungswirtschaft

31. Januar 2026 um 10:00

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Axel Bojanowski von der Welt berichtete kürzlich vom aktuellen Bericht der Münchener Rückversicherung (Marke: Munich Re), die jährlich eine Auflistung der zu bezahlenden Folgen von Naturkatastrophen liefert. Der Hauptgrund angeblich – von den Massenmedien ungeprüft übernommen: der Klimakollaps!

Eine Rückversicherung („Re“) versichert andere Versicherungsunternehmen, deren direkte Kunden die Bürger und Firmen sind. Die „Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München“ ist die größte ihrer Art auf der Welt. Somit verfügt die Münchener Rück über einen der größten Datensätze zu Katastrophenschäden. Nur – ist die Verknüpfung mit dem behaupteten menschlichen Klimawandel Tatsache oder Marketing?

Die großen Massenmedien jedenfalls lassen sich die übliche Katastrophenmeldung natürlich nicht entgehen. So schreibt der Spiegel:

Analyse von Rückversicherer Waldbrände in Los Angeles waren die teuerste Naturkatastrophe im Jahr 2025

Der Deutschlandfunk steht nicht zurück:

Munich Re: Klimawandel treibt Schäden durch Naturkatastrophen nach oben

n-TV mag auch nicht kleckern, sondern klotzt:

Klimawandel als Treiber – Naturkatastrophen verursachen Schäden von 224 Milliarden Dollar

Schlußendlich die Tagesschau:

Wetterextreme in Industrieländern Naturkatastrophen kosten immer mehr Wohlstand

Der Wissenschafts-Journalist Bojanowski ist bekannt für seine erhellenden zeithistorischen Hintergrund-Einsichten, die dem Tagesschau-Seher entgehen. So erinnert er daran, daß die Versicherungswirtschaft schon recht früh das Klimathema als Marketing-Maßnahme entdeckte. 1988 wurde der Weltklimarat ins Leben gerufen, und 1995 fand die erste weltweit beachtete Klimakonferenz in Berlin statt. (Eigentlich gab es schon 1988 in Hamburg eine erste UN-Konferenz dazu, aber eher unbeachtet.)

Bojanowski dazu:

Vor 31 Jahren ging es los. Im März 1995, zwei Tage vor Beginn der ersten UN-Klimaverhandlungen in Berlin, trafen sich Manager großer Versicherungen mit den Vertretern von Banken, Umweltverbänden und Firmen der Solarenergiebranche, um die globale Erwärmung als Geschäftsfeld auszuloten. Sie witterten angesichts der aufgekommenen Klimadebatte ihre Chance.

Die Münchener Rück wurde trotz ihrer relativen Unbekanntheit beim Endverbraucher (Versicherungsnehmer) im Spiegel damals schon als „erstes Opfer des Treibhauseffekts“ bezeichnet. Man sieht – die Profiteurs- und Interessensgruppen aus Medien und Wirtschaft können sehr gut zusammenarbeiten.

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Woher kommt der Strom? Regenerativ wieder schwach 

31. Januar 2026 um 07:00

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 3. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

In der dritten Analysewoche des Jahres 2026 bleibt die Windstromerzeugung, aber auch die PV-Stromerzeugung wieder insgesamt schwach.  An keinem Tag der Woche wurde der Bedarf Deutschland auch nur annähernd regenerativ gedeckt. Zum Wochenende kam es ab Freitag nach Wegfall der PV-Stromerzeugung zu einer Flautenphase. Die Residuallast lag trotz es geringeren Wochenendbedarfs zwischen 28 und 48 GW. An den Tagen zuvor kam es wegen des stärkeren Bedarfs sogar zu noch höheren Residuallasten. In der Spitze wurden gut 60 GW erreicht. Die PV-Stromerzeugung ging am Montag praktisch gegen Null. In der Spitze der sechs Stunden Erzeugungsdauer am Montag waren nur 2,5 GW zu verzeichnen. An den übrigen Tagen wurden 8 bis 20 GW zur Mittagsspitze erreicht. Der Bedarf lag einige Male über 70 GW. Es musste Strom importiert und fossil hinzuerzeugt werden, um ihn zu decken. Nur an den etwas windintensiveren Zeiten kam es zu Nettoexporten. Unter dem Strich wurden knapp 100 MWh netto exportiert. Der Strom-Durchschnittspreis lag bei knapp 110€/MWh, wobei die Stromhöchstpreise meistens wie gewohnt nach Wegfall der PV-Stromerzeugung und den notwendigen Stromimporten anfielen.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der dritten Analysewoche 2026 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Die Residuallasten bleiben hoch. Der gestiegene Bedarf fordert seinen fossilen Tribut.

In diesem Zusammenhang mein wiederkehrender Appell an die Verantwortlichen von „Unsererdemokratie“ und die „Freunde der Energiewende“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potential.  

Fast keine PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Über Tag steigt die Windstromerzeugung an. Die Strompreise.

Erheblicher Windstromrückgang. Kaum PV-Strom. Die Strompreise.

Etwas mehr PV-Strom, Windstrom „erholt“ sich etwas.  Die Strompreise.

Der Windstrom sinkt in die Wochenendflaute.  Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung produziert auf niedrigem Niveau. Die Strompreise.

Sonntag, 4.1.2026

Regenerativ zieht wieder etwas an. Die Strompreise.

 

„Goldgräberstimmung“ bei den „Energiewendern“

von Peter Hager

Mit Großbatteriespeicher lässt sich richtig Geld verdienen.

Unsere Nachbarländer nutzen schon länger Differenzgeschäfte beim Import und Export von Strom mit Deutschland (das wurde in dieser Kolumne schon mehrfach thematisiert): Wird in Deutschland viel Wind- und Sonnenstrom erzeugt sinkt der Börsenstrompreis deutlich und wird zum Teil auch negativ. Abends bei Wegfall des Sonnenstroms steigt der Börsenstrompreis dann meist wieder an. Mit dem zum Teil sehr hohen täglichen Schwankungen beim Börsenstrompreis lassen sich richtig gute Geschäfte machen (Motto: Strom günstig einkaufen und teuer verkaufen).

Der weitere Zubau bei PV- und Windkraftanlagen in den letzten Jahren (die nicht bedarfsorientiert produzieren) verstärkt weiter dieses Geschäftsmodell.

Laut einer Analyse von Naturstrom sind in 2025 die Stunden mit Negativpreisen an der deutschen Strombörse (Day-Ahead) auf einen neuen Höchststand gestiegen (insbesondere zu den Spitzenzeiten der PV-Stromerzeugung).

  • 2025: 573 h
  • 2024: 457 h
  • 2023: 301 h

Auch die Stunden mit Day-Ahead-Preisen von über 200 EUR/MWh gehen nach oben:

  • 2025: 162 h
  • 2024: 129 h
  • 2023: 112 h

Was für unsere Nachbarländer schon länger sehr lukrativ ist, macht den Einsatz von Großbatteriespeichern (in den letzten Jahren sind die Preise insbesondere bei chinesischen Herstellern deutlich gesunken) auch für die „Energiewender“ in Deutschland zunehmend attraktiv. 

Dies begründet den großen Run auf Anschlusszusagen für Großbatteriespeicher bei den Übertragungs- sowie Verteilnetzbetreiber (ÜNB/VNB).

Dabei sind auch Großbatteriespeicher typische Kurzzeitspeicher für die Überbrückung von wenigen Stunden bis maximal ein paar Tagen. Als Speicher für Dunkelflauten sind sie dagegen nicht geeignet, denn ein entleerter Batteriespeicher kann während einer Dunkelflaute nur begrenzt oder gar nicht nachgeladen werden. 

Laut dem enervis BESS-Index (dieser wird monatlich ermittelt) konnten im Jahr 2025 beim Betrieb eines Großbatteriespeichers Erlöse für Börsenpreis sowie Systemleistungen von rund 10.000 EUR pro MW und Monat im Durchschnitt erzielt werden. Das bedeutet, dass ein 100-MW-Speicher etwa 12 Mio €/Jahr Umsatz generiert. Davon gehen allerdings Kapitalkosten, Abnutzung, Finanzierung, Netzanschluss und Steuern ab. Hinzu kommt, dass viele Batteriespeicher die Nachfrage erhöhen und der Strom-Preis wahrscheinlich nicht auf dem aktuell hohen Niveau der nachfrageschwachen und angebotsstarken Zeiten, zum Beispiel im Sommer zur Mittagsspitze, bleiben wird. Das Modell ist attraktiv, aber kein Selbstläufer trotz der Netzentgeltsubvention, denn netzgekoppelte Großbatteriespeicher (Übertragungs- bzw. Verteilnetz) sind von Netzentgelten befreit sind. Diese Regelung gilt mittlerweile für die Inbetriebnahme bis August 2029 und ab der Inbetriebnahme für 20 Jahre.

Laut einer aktuellem BDEW-Umfrage liegen bei den ÜNB-/VNB Netzanschlussanträge für Großbatteriespeicher (ab 1 MW) von etwa 720.000 MW vor. Bisher zugesagte Netzanschlüsse belaufen sich auf etwa 78.000 MW. Derzeit sind in Deutschland laut den Battery-Charts Großbatteriespeicher mit einer Leistung von ca. 2.500 MW und einer Kapazität von ca. 3.600 MWh installiert (Dezember 2025).

So planen u.a. die großen Energieversorger an den Standorten ehemaliger KKW neue Großbatteriespeicherprojekte. Dabei können vorhandene Netzanschlüsse an das Übertragungsnetz genutzt werden, was Umsetzungszeit und Investitionskosten reduziert:

  • Gundremmingen (RWE): 400 MW Leistung und einer Kapazität von 700 MWh
  • Brunsbüttel (Vattenfall): 254 MW Leistung und einer Kapazität von 700 MWh
  • Philippsburg (EnBW): 400 MW Leistung und einer Kapazität von 800 MWh

Die „Energiewende“ läuft auch hier wieder aus dem Ruder:

  • Die Höhe der Anschlussbegehren von etwa 720.000 MW (Papier-Reservierungen / Platzhalteranträge) übertrifft bei Weitem die Übertragungsfähigkeit des Netzes (etwa 80.000 MW Höchstlast)
  • Die Prüfung der Netzanschlussanträge erfolgt heute nach dem zeitlichen Eingang der Anfrage und nicht nach deren Projektreife.
  • Dies überlastet die jeweiligen Netzbetreiber zunehmend.
  • Ein übergeordneter Rahmen, der die knappen Netzkapazitäten berücksichtigt und den netzdienlichen Betrieb regelt, fehlt bisher.

Quellen:

 

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

 

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Versinkt schon wieder ein Südsee-Archipel? Kiribati widersteht! – Klimaschau 245

30. Januar 2026 um 19:00

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In den öffentlich-rechtlichen Medien werden häufig einseitig alarmistische Meldungen zum bevorstehenden Klimakollaps verbreitet. 2025 thematisierte ein Podcast von Deutschlandfunk Nova den wegen der steigenden Meeresspiegels versinkenden Inselstaates Kiribati, der zum pazifischen Polynesien und Mikronesien gehört. Aber geben die Meßdaten eine solch eindeutige Aussage her?

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Michael Limburg: „Freispruch für Kohlendioxid?“ – Windkraft-Symposium im Bundestag

29. Januar 2026 um 10:00

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Aus dem Teil 1:

Michael Limburg: „Freispruch für Kohlendioxid?“ Am 23. Januar veranstalte die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag ein Symposium zum Thema „Wahrheit zur Windkraft – Reale Schäden und Wege zur Vernunft!“

Geladen waren internationale und nationale Experten wie Henrik Svensmark, Judith Curry, „Mr Blackout“ Stefan Spiegelsberger und EIKE-Vizepräsident Dipl.-Ing. Michael Limburg.

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Ergänzung zum Vortragstext von Michael Limburg:

Und nun sind wieder die Klimaterroristen der Vulkangruppe bspw in Berlin dabei um CO2-Vermeidung, um jeden Preis durchzusetzen. Sie legen ein Gaskraftwerk im Südwesten Berlins lahm, in dem sie mehrere Hochspannungsleitungen kurzschlossen. Es war der längst Stromausfall ins Deutschland nach Ende des 2. Weltkrieges. Mitten im Winter in klirrender Kälte. 45.000 Hauhalte waren betroffen, ca. 120.000 bis 120.000 Menschen. Viele davon alt oder krank oder gebrechlich. Manchmal auch alles zusammen. Eine Frau erfror.Viele Heizungen gehen bis heute nicht. Und daher ein Gedanke, der für manche unerhört erscheint… Das ist doch nichts anderes, als der Green Deal der EU – auch dort ist CO2-Vermeidung um jeden Preis die gewünschte Lösung. Sie wird durchgesetzt mit Verbrennerverbot, und Deutschland mit Grundgesetzänderung, CO2-Abgabe, Heizungshammer, und, und und? Und dem rapiden Niedergang der Wirtschaft. Das ist genau dasselbe, als was die Vulkangruppe vorhatte, nur legal und langsamer, ….dafür aber schlimmer……. und – wie ich finde…tödlicher! Trump sagte gerade in Davos (21.1.26), Windkraftanlagen seien ‚Verlierer‘, sie seien hässlich. ‚Dumme Menschen‘ würden sie kaufen. ‚Je mehr Windmühlen ein Land hat, desto mehr Geld verliert es und desto schlechter geht es ihnen.‘ Er setze auf Ölvorkommen. Die USA machen sich ernsthafte Sorgen um die Zukunft Europas. ‚Sie zerstören sich selbst in Europa!‘ “ Und er hat recht!

Hier das komplette Video des ersten Tages.

Und hier der Vortrag von Herrn Limburg als pdf.

CO2 und Wasserdampf II kurz

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Gasmangellage: Entspannung durch Gas aus Aserbaidschan?

28. Januar 2026 um 16:00

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Die von den Kabinetten Schröder und Merkel geschmiedete Erdgas-Allianz zwischen Deutschland und Rußland wird aus politischen Gründen nicht weitergeführt. Stattdessen wurde nun ein Vertrag mit dem alles andere als unumstrittenen Aserbaidschan geschlossen, das kürzlich mehrere Angriffskriege auf Armenien führte.

In Deutschland und Österreich herrscht derzeit eine Gasmangellage. Die glückliche Schweiz kann noch auf Kernkraftwerke zurückgreifen. Wobei nun auch Felix Austria Zugriff auf den bundesdeutschen Gasspeicher Haidach hat, der auf österreichischem Gebiet bei Salzburg liegt, aber bislang nur das angrenzende Bayern versorgte (Fritz Vahrenholt berichtete, siehe Video unten).

Da das per Schiff gelieferte US-LNG-Gas sehr teuer ist und Lieferanten wie Norwegen, Nederland und Belgien nur begrenzt liefern können, wird nun der ehemalige Großlieferant Rußland geografisch umgangen und das Öl-und-Gas-Land Aserbaidschan hinzugezogen. Der kriegerische Staat liegt im Kaukasus – wie geht das?

Ganz un-einfach: Über die Transadria-Pipeline (TAP),die, wie t-online berichtet,

von der griechisch-türkischen Grenze durch Griechenland und Albanien nach Süditalien führt.

Und dann durch die Apeninn-Halbinsel über die Alpen bis nach Deutschland. Der staatliche aserische Konzern SOCAR liefert nun im Jahr 1,5 Milliarden Kubikmeter Methangas. Auch das glückliche Österreich soll eine Milliarde kubikm bekommen.

Die gesamten Gasexporte Aserbaidschans nach Europa beliefen sich im Jahr 2025 auf 12,8 Milliarden Kubikmeter.

so t-online.

Unser Referent Fritz Vahrenholt zur Gasmangellage in Österreich und Deutschland:

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Tschechiens neuer Umweltminister Macinka: „Klimakrise ist beendet“

27. Januar 2026 um 19:00

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Die neue Prager Regierung unter Ministerpräsident Andrej Babiš (Babisch) ist betont konservativ. Folgerichtig erteilt der neue Umweltminister Petr Macinka der grünen Klimapolitik eine Absage.

Macinka ist Chef der Partei Motoristé sobě, deutsch Autofahrer unter sich oder Autofahrer für sich selbst, außerdem ist er ein Sprecher des liberalen Václav-Klaus-Instituts

Im tschechischen Fernsehen sagte Macinka nach der Vereidigung:

„Ich möchte die tschechische Öffentlichkeit beruhigen und sagen, dass – im übertragenen Sinne – mit diesem Tag die Klimakrise in der Tschechischen Republik beendet ist (…) Ich weiß nicht, ob das die Aktivisten beruhigen wird, aber die Klimakrise ist vorbei.“

Aktivisten brauchen aber die Krise als Rechtfertigung für hohe Einnahmen aus Spenden und Steuern. Prompt stand eine Demonstantengruppe vor dem Umweltministerium und Greenpeace kletterte wie gewohnt an der Fassade hoch und hängte eine Plakat daran: „Laßt uns die Natur verteidigen“. Auch an anderen Orten in Tschechien demonstrierten Studenten und Aktivisten gegen Macinkas Amtsübernahme am 15. Dezember 25.
Prag war in den vergangenen Jahren die einzige Hauptstadt der ostmitteleuropäischen Länder der Visegrád(Plintenburg)-Gruppe, in der nennenswerte Fridays-for-Future-Demos stattfanden. Die Visegrád-Länder widersetzen sich ansonsten konsequent der grünen west-/nordeuropäischen Politik.

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Fritz Vahrenholt zur Gasmangellage: Die Stunde der Wahrheit hat geschlagen

26. Januar 2026 um 16:00

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Unter der Ampel-Regierung waren die deutschen Gasspeicher im Winter noch gut gefüllt – unter dem Kabinett Merz hingegen sind sie herunter auf 53% (Stand 5. Januar).
Wie konnte das passieren? Welche Folgen hat die geringe Reserve für die Bevölkerung und die Industrie? Experte Prof. Vahrenholt, einst Pionier der Erneuerbaren Energien in Deutschland, klärt auf.

 

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Woher kommt der Strom? Rückgang der Windstromerzeugung

24. Januar 2026 um 07:00

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2. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

In der zweiten Analysewoche des Jahres 2026 kommt es zum Rückgang der  Windstromerzeugung. Der Winter lässt eine nennenswerte PV-Stromerzeugung ebenfalls nicht zu. Lediglich zwei Windbuckel stechen hervor. Für zwei kurze Zeiträume werden die 40 GW regenerative Stromerzeugung insgesamt übertroffen. Am Montag und am Donnerstag steigt der Strompreis nach Wegfall der PV-Stromerzeugung über 200€/MWh. Ansonsten pendelt der Preis um die 110€/MWh. Abgesehen von den beiden Buckelspitzen wurde Strom importiert. Das sorgte für einen auskömmlichen Strompreis auch für die deutschen Stromproduzenten.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der zweiten Analysewoche 2026 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Lediglich am 9.1. und 10.1.2026 würde der Strombedarf Deutschlands an insgesamt wenigen Stunden rein regenerativ gedeckt werden. Der Strompreis fällt dann sicher wegen des herrschenden Stromüberangebots, das noch durch die aus Netzstabilisierungsgründen notwendige fossile Zusatzerzeugung verstärkt wird, zumindest zum Teil in den negativen Bereich. Geld muss zum geschenkten Strom mitgegeben werden. Sonst wird der Strom vom Ausland nicht abgenommen.

In diesem Zusammenhang mein wiederkehrender Appell an die Verantwortlichen von „Unsererdemokratie“ und die ´Freunde der Energiewende`: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potential.  

Es herrscht Dunkelflaute. Die Strompreise.

Über Tag steigt die Windstromerzeugung an. Die Strompreise.

Der erste, kleinere Windbuckel der Woche. Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung sinkt wieder ab. Die Strompreise.

Der zweite Windbuckel  der Woche.  Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung sinkt wieder ab. Die Strompreise.

Fast schon wieder Dunkelflaute. Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.

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Nihilismus in Aktion – Geistige Hintergründe und Ursachen des Berliner Ökoterrorismus

23. Januar 2026 um 11:00

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von Edgar L. Gärtner

Über die lebensgefährliche Sabotage der Elektrizitätsversorgung mehrerer Stadtteile des Berliner Südwestens durch bekennende Öko-Terroristen der „Vulkangruppe. Den Herrschenden den Saft abdrehen“, die so manche zu Beginn dieses Jahres aus seinen gutmenschlichen Träumen aufgeschreckt hat, ist inzwischen viel geschrieben worden. Verschiedene Analyse-Ansätze greifen m.E. aber zu kurz. Zwar liegt die Versuchung nahe, die Aktion durch die Brille des üblichen politischen Hick Hack zwischen Links und Rechts zu betrachten. Doch liefern die Terroristen auf der einschlägigen Plattform „indymedia.org“ selbst in einem von der Polizei als authentisch erkannten Bekennerschreiben unter dem Titel „Fossile Kraftwerke abschalten ist Handarbeit“, den Schlüssel für die Motivation ihrer Schandtat.

In der Zwischenzeit ist bekanntgeworden, dass die „Vulkangruppe“ Teil eines deutschlandweiten terroristischen Netzwerks unter dem Namen „Kommando Angry Birds“ ist. Diese Gruppe veröffentlichte unmittelbar nach dem Berliner Anschlag ein ausführliches Manifest, das auf der linksfaschistischen Plattform „Indymedia“ einsehbar ist. Das Manifest offenbart, dass es sich beim „Kommando“ um ein geheimes Netzwerk von kleinen Zellen handelt, die auf einen „gemeinsamen Taktgeber“ warten, um weiträumig koordinierte und damit umso wirksamere Sabotage-Aktionen durchführen zu können. In diesem Netzwerk spielt der an einer staatlichen Hochschule, am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung lehrende Physiker Guido Arnold mit seiner Gruppe „Capulcu“ eine wichtige Rolle. Nius kann nachweisen, dass Arnolds Netzwerk, das den Zellen auch detaillierte technische Anleitungen liefert, wie so viele linksradikale Gruppen und Grüppchen von Bundesministerium für Bildung, Familie usw. finanziell gefördert wurde. Sein Hauptziel sind größere technische Systemausfälle, die die Abwanderung „umweltzerstörender“ Industrien und ein „Machtvakuum“ provozieren sollen. Dieses soll offenbar zum Aufbau ideologiegetriebener tribalistischer Strukturen anstelle der historisch gewachsenen arbeitsteiligen Industriegesellschaft genutzt werden.

Schon in dem am 4. Januar dem Schreiben der „Vulkangruppe“ angefügten Vorspann lassen die Saboteure ihr menschenfeindliches Naturbild erkennen, in dem Menschen nur als Störer, Parasiten und Ausbeuter Platz finden, indem sie schreiben:

In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört. Ganze Regionen werden unter der Hitze unbewohnbar gemacht.“

Diese Diagnose und der Hinweis auf die in den letzten Jahren auf 423,9 ppm gestiegene CO2-Konzentration der Atmosphäre stimmt überein mit der Definition der „Klimakrise“ durch das bürokratisierte zwischenstaatliche Expertengremium IPCC, dessen auf fragwürdigen Computer-Modellen fußenden Empfehlungen von den meisten westlichen Staaten noch immer strenger als die 10 Gebote und das Evangelium befolgt werden.

Danach gilt das lebenswichtige atmosphärische Spurengas Kohlenstoffdioxid als wichtigster Schadstoff, der unter allen Umständen, d.h. ohne Berücksichtigung gesundheitlicher und wirtschaftlicher Nachteile bekämpft werden muss. Insofern könnte man sagen, dass die „Schreibtischtäter“ der Sabotage des Berliner Stromnetzes in den Amtsstuben sitzen. Gutmenschen ernten die Früchte ihrer Saat. Die „Vulkangruppe“ ist lediglich etwas konsequenter als die angeblich seriösen Politiker und Top-Bürokraten, die die Sprengung der Nord Stream Pipeline, einer wichtigen Lebensader der deutschen Wirtschaft, kommentarlos hingenommen haben und den korrupten ukrainischen Hintermännern des Attentats obendrein viele Milliarden Euro an „Rüstungshilfe“ zuschanzen.

Was will die „Vulkangruppe“ eigentlich?

Wir sagen nicht, wir wüssten den Ausweg“, geben die Autoren des Bekennerschreibens zu. „…wir haben Ideen, aber keine abschließenden Antworten über den Weg. Aber über das Ziel“,

räumen sie ein. Sie haben sich dennoch schon im vorhergehenden Absatz ihres Textes auf einen antiwestlichen und daher dem biblischen Auftrag „Vermehret Euch und machet Euch die Erde untertan!“ widersprechenden Weg festgelegt, wenn sie schreiben:

„…die Erde gehört sich selbst und allen Lebewesen und nicht den Menschen.“

Die Menschen werden darin also Steinen, Pflanzen und Tieren gleichgestellt und die Möglichkeit einer Bereicherung der Natur durch die Eingriffe vernunftbegabter Wesen (z.B. durch Bewässerung, Düngung oder die Steigerung des CO2-Gehalts der Luft) wird von vornherein ausgeschlossen.

Es geht der „Vulkangruppe“ also in Wirklichkeit um mehr als um die „Ablehnung der Moderne“, wie Morten Freidel in seinem lesenswerten Kommentar in der NZZ über die linke Schönfärberei des Berliner Anschlags mutmaßt. (Ich halte die so genannte Moderne ohnehin für ein letztlich blasphemisches Projekt mit ungewissem Ausgang.) Es geht um die Infragestellung der transzendenten Natur des Menschen, die uns von den Tieren unterscheidet, das heißt um Nihilismus, bzw. die „Abschaffung des Menschen“ (C.S. Lewis) oder die Verwandlung freier und selbstverantwortlicher Individuen in ferngesteuerte Zombies. Nihilismus ist gleichbedeutend mit der Leugnung der Möglichkeit von Wahrheit. Es geht im Grunde um den Kampf zwischen Todeskult und Lebensmut. Nihilisten streben in der Regel nicht offen und bewußt das Nichts an, sondern etwas, das es nicht geben kann wie etwa fleischlichen Genuss ohne Reue, die Befriedigung unserer Bedürfnisse ohne Beeinflussung der Natur oder den Aufbau einer funktionierenden sozialistischen Wirtschaft, das alles auf das Nichts hinausläuft.

Ich lehne allerdings die anscheinend naheliegende Gleichsetzung von „nihilistisch“ und „links“ ab, denn bekennende Linke wie Albert Camus oder Simone Weil haben die profundesten Kritiken des Nihilismus hinterlassen. Früher kämpften die Linken für die Verbesserung unserer Lebensbedingungen. Und haben dabei auch einiges erreicht. Heute wollen die meisten Linken uns Menschen offenbar das Leben schwerer machen. Dazu gehört der aussichtslose und deshalb nihilistische Versuch, mithilfe eines unbezahlbaren Totalumbaus unserer Energieversorgung in Richtung zufällig dargebotener „Erneuerbarer“ den Klimawandel zu stoppen.

Die Fehlinterpretation und Pervertierung der biblischen Botschaft, insbesondere der Apokalypse des Johannes hat in der zweitausendjährigen Geschichte des Christentums wiederholt zu suizidalen Konsequenzen geführt. Die Geschichte des Mittelalters lehrt oder könnte lehren, dass nihilistische, d.h. letzten Endes selbstmörderische Bewegungen wie die der Katharer und Albigenser in Südfrankreich oder der Wiedertäufer von Münster in Westfalen nur durch gewalttätige Eingriffe von außen, konkret durch Kreuzzüge gestoppt werden können. Das gilt auch für den deutschen Nazismus in der so genannten Neuzeit. Der zeitweilige Hitler-Vertraute Hermann Rauschning hat in seinem damals leider kaum beachteten Buch „Die Revolution des Nihilismus“, das 1938 außerhalb von Deutschland erscheinen mußte, eindringlich beschrieben, warum er im Nazismus eine Form des Nihilismus sieht. Ich zitiere hier bewußt nicht die von Rauschning zuvor veröffentlichten „Gespräche mit Hitler“, die dieser in großer Geldnot nach der Flucht aus seiner Ostpreußischen Heimat und der Aufgabe seiner Besitzungen größtenteils für einen „guten Zweck“ erfunden hat.

Zwar gab es einen autochthonen deutschen Widerstand gegen die Lehren und Machenschaften der Nazis, aber erst durch das massive Eingreifen der Alliierten unter amerikanischer Führung sowie der Roten Armee konnte das Nazi-Reich besiegt werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Deutschland und Europa am Ende zu ähnlicher Hilfe von außen angewiesen sein werden, wenn es nicht gelingt, den Anfängen zu wehren. (19. Januar 2026)

Der Beitrag Nihilismus in Aktion – Geistige Hintergründe und Ursachen des Berliner Ökoterrorismus erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Antarktis: kältester Oktober seit 44 Jahren! Klimaschau 244

21. Januar 2026 um 19:00

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Die Amundsen-Scott Südpol-Station meldete am 15. Oktober 2025 einen Minusrekord: -61,3 Grad Celsius. Eine derart tiefe Temperatur wurde auf der Oberfläche der Südhalbkugel im Oktober seit 1981 nicht mehr gemessen. Damals wurde ein Rekord von -72°C erreicht.

Das Allzeittief der Station liegt bei – 82,8°C. Die Station wurde auf dem antarktischen Hochplateau errichtet, 2.835 Meter über NN. Da die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel vertauscht sind, ist der antarktische Kontinent im Oktober bereits im Frühling und müßte ansteigende Temperaturen verzeichnen – zumindest keine geringeren als im tiefen Südwinter im August.

Der Beitrag Antarktis: kältester Oktober seit 44 Jahren! Klimaschau 244 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Woher kommt der Strom? Erste Analysewoche 2026

17. Januar 2026 um 08:00

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von Rüdiger Stobbe

Leider sieht sich mein langjähriger IT-Partner Michael Weinberger nicht mehr in der Lage die detaillierten Datenanalysemöglichkeiten, welche in die Webseite www.stromdaten.info integriert wurden, weiter zu betreuen. Deshalb werden ab sofort die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne bilden. Ich danke Michael Weinberger für die vertrauliche Zusammenarbeit.

Die erste Analysewoche des Jahres 2025 beginnt noch zum Ende des Jahres 2025 mit dem 29. Januar. Endlich kommt es zu einer Windstromerzeugung, die den Großaufwand der vergangenen Jahre in Sachen Windkraftwerkszubau lohnenswert erscheinen lässt. Am 1. Januar 2026 werden um 14:00 Uhr knapp 45,5 Gigawattstunden (GWh) Windstrom an Land erzeugt.  Auf See sind es etwas mehr als 5 GWh. Die Windstromerzeugung der kompletten Woche liegt damit bei 5,37 TWh.  Die PV-Stromerzeugung war der Jahreszeit entsprechend schwach. Sie brachte insgesamt lediglich 315 GWh auf die Stromwaage. Der Wert der gesamten regenerativen Stromerzeugung der ersten Woche beträgt absolut 6,57 TWh von 9,90 TWh. Damit liegen die Erneuerbaren bei gut 66 Prozent der gesamten Stromerzeugung. Die richtig starken Wind Tage, aber auch Zeiten der Dunkelflaute stehen noch bevor.

Selbstverständlich wurde überschüssiger Strom in das benachbarte Ausland exportiert. Es waren insgesamt 1,23 TWh in den analysierten sieben Tagen. Diese Woche konnte der bundesdeutsche Strombedarf der Woche (8,827 TWh) praktisch immer gedeckt werden. Daher lagen die Strompreise mit 73,85€/MWh unter dem Jahresdurchschnitt 2024. Preistreibende Stromimporte waren praktisch nicht notwendig. Die Preise bewegten sich immer um die 90€. Ausnahme waren die Stunden der starken Stromübererzeugung ab 1.1.2026. Da sackten die Preise Richtung Null-Linie ab. Die Quelle aller verwendeten Werte ist diese Tabelle und diese Tabelle.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der ersten Analysewoche 2025 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Es ist bei diesem Szenario sehr wahrscheinlich, dass das Preisniveau nicht nur wie aktuell an zwei Tagen auf die Null-Linie sinken wird, sondern wesentlich öfter. Der negative Preisbereich, der aktuell nur minimal tangiert wird, wird stärker hervortreten. Der Sachverhalt wird umso massiver Realität werden, wenn der Ausbau der Erneuerbaren und der Bedarf weiter auseinandergehen. Wenn die E-Auto-Käufe („Verkehrswende“), wenn der Wärmepumpenzubau („Wärmewende“), wenn die grün-industrielle Entwicklung weiter nur schleppend vorangehen, kurz, wenn der Bedarf an elektrischer Energie bei massivem Ausbau der „Erneuerbaren“ weiter stagniert, bricht das System „Energiewende“ in sich zusammen. Der nicht regulierbare und in notwendigen Größenordnungen auch nicht speicherbare grüne Strom wird nicht nur verschenkt werden. Es wird zusätzlich viel Geld für die Abnahme mitgegeben werden müssen. Am Ende des Tages bleiben die horrenden Kosten an den Stromkunden hängen. Die Strompreise steigen weiter, sie sind insbesondere für die Industrie, die Wirtschaft insgesamt nicht mehr tragbar, die Niedergang Deutschlands geht weiter. Bis zum bitteren Ende.

In diesem Zusammenhang ein Appell an die Verantwortlichen „Unsererdemokratie“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.

Tageswerte 

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de Charts und Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potential. 

Eine leichte Winddelle wurde über die Mittagsspitze durch die PV-Stromerzeugung ausgeglichen. Die Strompreise.

Etwas höhere PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.  

Die regenerative Stromerzeugung zieht an. Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung übersteigt den niedrigen Feiertags-Bedarf. Ein massiver Strompreisverfall ist die Folge. Die Strompreise.

Kaum PV-Strom. Die Windstromerzeugung nimmt langsam ab. Die Strompreise.

Die regenerative Stromerzeugung liegt wieder komplett unter dem Bedarfsniveau. Die Strompreise.

Die Windstromerzeugung lässt weiter nach. Die Strompreise.

PKW-Neuzulassungen Dezember 2025: Plug-in Hybrid und reine E-Auto mit deutlichem Plus

Von Peter Hager
Im Dezember 2025 lagen die PKW-Neuzulassungen bei 246.439 Fahrzeugen und damit um 9,7 % höher als im Vorjahresmonat.

Gegenüber dem November 2025 mit 250.671 Neuzulassungen gab es ein Minus von 1,7 %.

+ Plug-in-Hybrid-PKW sowie reine Elektro-PKW (BEV) mit einem deutlichen Zuwachs im Vergleich zum schwachen Vorjahr

+ Hybrid-Fahrzeuge (ohne Plug-In) mit geringer Zunahme

+ Rückgänge bei Fahrzeugen mit reinem Benzin- und Dieselantrieb

Antriebsarten

Benzin: 63.045 (- 9 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 25,6 %)

Diesel: 27.088 (- 12,7 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 11 %)

Hybrid (ohne Plug-in): 71.273 (+ 1 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 28,9 %)
darunter mit Benzinmotor: 57.795
darunter mit Dieselmotor: 13.468

Plug-in-Hybrid: 30.259 (+ 58,4 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 12,3 %)
darunter mit Benzinmotor: 28.455
darunter mit Dieselmotor: 1.804

Elektro (BEV): 54.774 (+ 63,2 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 22,2 %)

Die beliebtesten zehn E-Modelle in 12/2025

VW ID 7 (Obere Mittelklasse): 2.934
Skoda Elroq (SUV): 2.895
VW ID 3 (Kompaktklasse): 2.844
BMW X1 (SUV): 2.604
Audi A6 (Obere Mittelklasse): 2.137
Skoda Enyaq (SUV): 1.999
Seat Tavascan (SUV): 1.853
Audi Q6 (SUV): 1.714
Mini (Kleinwagen): 1.696
Mercedes CLA (Mittelklasse): 1.572

Zudem erreichten folgende Modelle mehr als 1.000 Neuzulassungen:
Fiat 500, BMW 5er, Tesla Model Y, Ford Explorer, Seat Born, BMW 4er und VW ID4/ID5

Zum Vergleich die Modelle chinesischer Hersteller mit über 100 Neuzulassungen in 12/2025:

BYD Dolphin Surf (Kleinwagen): 715
Polestar 4 (SUV): 588
BYD Sealion 7 (SUV): 546
Leapmotor T03 (Minis): 452
BYD Atto 2 (SUV): 297
BYD Seal U (SUV): 277
XPeng G6 (SUV): 242
BYD Dolphin (Kompaktklasse): 229
Polestar 2 (Mittelklasse): 180
Leapmotor B10 (SUV): 169
XPeng G9 (SUV): 164
Leapmotor C10 (SUV): 108

Es sieht nicht spektakulär aus, zieht aber bereits gut an und wird im Jahr 2026 erheblich steigen. Sicher!

Quelle der Werte

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

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Klimaschutz mit Kuh: Ist „Bovaer“ gefährlich? Klimaschau 243

12. Januar 2026 um 13:00

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Methan ist wie Kohlendioxid und das Schwefel-Hexafluorid aus den Windkraftanlagen ein Treibhausgas. Da Methan von Wiederkäuern wie Rindern produziert wird, wollen Klimapolitiker deren Ausstoß verringern. Ein Mittel dazu: Bovaer, chemisch 3-Nitrooxypropanol oder 3-NOP, bremst die biochemische Tätigkeit der symbiotischen Archaebakterien im Magen der Rinder. Also Chemiekeule gegen Klimakatastrophe?

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Meereswindparks heizen die Atmosphäre auf – Klimaschau 242

10. Januar 2026 um 16:00

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Eine Studie der Woods Hole Oceanographic Institution in Massachusetts und der Universität von Hawaii um Hyodae Seo und Anthony Kirincich im Magazin Science Advances, die vom U.S. -Energieministerium gefördert wurde, untersuchte die Auswirkung von sogenannten Offshore-Windparks, also Windkraftanlagen im Meer vor der Küste.
Die Offshore-Anlagen stehen zwar im Ruf, weitaus mehr Windenergie zu sammeln als die Onshore-Windräder an Land, aber sie stehen auch in der Kritik, Meeressäugern und Jungfischen ihren Lebensraum zu nehmen.

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Woher kommt der Strom? zwei markante Hälften – Jahreswerte 2025

10. Januar 2026 um 10:00

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52. Analysewoche 2025 von Rüdiger Stobbe

Die letzte Analysewoche des Jahres 2025 teilt sich bei der Stromerzeugung in zwei markante Hälften. Zunächst wird in Deutschland insgesamt so viel Stromerzeugt, dass praktisch keine Stromimporte notwendig werden, um die Versorgung zu sichern. Ab Mitte der Woche fallt die regenerative Stromerzeugung ab. Nur zur Mittagszeit wird mehr PV-Strom erzeugt als in der ersten Wochenhälfte. Die reicht allerdings nur an zwei Tagen aus, um Stromimporte zu verhindern. An zwei Tagen muss trotz gestiegener PV-Stromerzeugung Strom aus dem benachbarten Ausland importiert werden.

Ein Blick auf das Verhältnis von regenerativer Stromerzeugung zur Strompreisbildung könnte den Eindruck erwecken, dass die Aussage unserer Freunde der Energiewende korrekt ist, dass der Strom aus Wind- und Solarkraftwerken besonders günstig sei und deshalb der Strompreis bei viel regenerativer Stromerzeugung günstig sei. Das mag bezogen auf die reinen Gestehungskosten einer kWh Strom zunächst zutreffen. Allerdings sind noch viele weitere Aspekte, zum Beispiel die Erstellung und den Betrieb eines Backup-Kraftwerkparks, zu berücksichtigen. Diese Kosten werden gerne unterschlagen. Vor allem haben sie nicht verstanden, dass der Strom an der Börse nach dem Angebots- und Nachfrageprinzip gehandelt wird. Genau diesen Sachverhalt spiegelt der Chart. In der ersten Wochenhälfte gibt es ein Überangebot, welches zu Strompreisen führt, welche nicht nur von hoher Schwankungsbreite, sondern auch von einem insgesamt geringerem Strompreisniveau (74,86€/MWh) im Vergleich zur zweiten Wochenhälfte (87,88€/MWh) gekennzeichnet ist. Der Donnerstag wurde bei beiden Kalkulationen berücksichtigt.

In der ersten Wochenhälfte wurde netto Strom in das benachbarte Ausland exportiert. In der zweiten Wochenhälfte war es umgekehrt. Unter dem Strich gab es einen geringen Exportüberschuss von 69 GWh.

Der Überblick zur Jahresproduktion  belegt, dass es trotz des massiven Ausbaus der Windstromkapazitäten nur ein unterdurchschnittliches Windstromergebnis erzielt wurde. „Rausgerissen“ wurde die regenerative Stromerzeugung durch eine starke Steigerung der der PV-Stromerzeugung. Leider führte diese im Sommer sehr oft zur Stromübererzeugung, die dazu führte, dass der Strom sehr billig, oft sogar und teilweise mit Abnahmebonus verschenkt werden musste. Was wiederum den Abnahmeländern die Möglichkeiten zu lukrativen Preisdifferenzgeschäften ermöglichte. Denn auch nach Wegfall der PV-Stromerzeugung zum Abend benötigt Deutschland weiter elektrische Energie. Die Nachfrage übersteigt das deutsche Angebot und der fehlende Strom muss importiert werden. Was den Preis treibt. Die an den Mittagsstunden vom Ausland günstig erworbene elektrische Energie wird an Deutschland zurückverkauft (Beispielzeitraum). Beachten Sie im Chart „Beispielzeitraum“ bitte auch die konventionell-fossile Stromerzeugung, die IMMER notwendig ist, damit die Stromnetzstabilität erhalten bleibt. Diese systemische Notwendigkeit wird auch beim besten Willen nicht flächendeckend gelöst werden, sodass bis zu 20 Prozent und womöglich sogar mehr konventionelle, fossile Stromerzeugung – Energiewende hin, Energiewende her – als Systemdienstleistung notwendig bleiben wird. Jeder Versuch das in den nächsten 20 Jahren zu ändern, wird an fehlenden Ressourcen (Kapital, Manpower, Materialien, Zeit) scheitern. Womit allein aus diesem Grund die Energiewende faktisch gescheitert ist. Hinzu kommt, dass der gesunkene Strombedarf nicht nur auf eine schwache Wirtschaft hinweist. Weniger Strombedarf signalisiert, dass die Transformation von fossilem Energiebedarf in grünen Strombedarf nicht gelingt. Die prozentual und absolut schwachen E-Autozuwachsraten mit starker Zielverfehlung (vielleicht 7 bis 11 Mio statt 15 Mio E-Autos bis zum Jahr 2030) plus der ausbleibenden Wärme(pumpen)wende (knapp 200.000 statt geplanter 500.000 Wärmepumpen im Jahr 2024) führen nicht zum Anstieg des Strombedarfs. Sie führen mit den schwachen Zuwächsen nicht mal dazu, dass der auf Wirtschaftsschwäche ausbleibende Strombedarf ausgeglichen wird. Selbstverständlich kann das Energiewende-Desaster Deutschlands (Sehr teuer mit wenig Nutzen in Sachen CO2-Ausstoßminderung) auch anders gedeutet werden. Lesen Sie die Pressemitteilung von Prof. Burger, der mit hohem Engagement seit Jahrzehnten die Energy-Charts betreibt. Ein erheblicher systemischer Fehler dieser Betrachtung liegt im Sachverhalt, dass Jahresproduktionszahlen der Wind- und PV-Stromerzeugung als durchgängig vorhanden präsentiert werden. Faktisch sind es Durchschnittwerte, die stark überschritten/unterschritten werden. Wind- und Solar-Energiebereitstellung ist nicht steuerbar. Die Ausbeute elektrischer Energie passt fast nie zum Bedarf. Darin aber liegt das Problem der Energiewende: Der Bedarf muss zu jeder Zeit im Gleichgewicht zur Bereitstellung elektrischer Energie stehen. Kann die Bereitstellung nicht gesteuert, konventionell ergänzt werden, muss der Bedarf angepasst werden. Flächendeckende Stromabschaltungen (Brownouts) werden die Folge sein.

Weshalb die Energiewende Deutschlands scheitern muss, praktisch gescheitert ist, lesen Sie in meinem Artikel, der am 24. September 2025 in der Jungen Freiheit erschienen ist.

Montag, 22.12.2025 bis Sonntag, 28.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 53,0 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 64,0 Prozent, davon Windstrom 47,9 Prozent, PV-Strom 5,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,0 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 52. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 52. KW 2025:

Factsheet KW 52/2025 plus komplettes Jahr 2025

 ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2, Agora-Zukunftsmeter 68 Prozent Ausbau & 86 Prozent Ausbau

2025 komplett

ChartProduktionHandelswoche, Screenshot 2025

Was man wissen muss: Die Wind- und Photovoltaik-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie, angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem Jahresverlauf 2024/25 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Tagesanalysen

Montag

Montag, 22.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 54,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 64,9 Prozent, davon Windstrom 52,7 Prozent, PV-Strom 1,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,3 Prozent.

Gleichmäßige Windstromerzeugung bei schwacher PV-Stromerzeugung. Die Strompreisbildung. Die Preisschwankungen belegen, dass nicht der Gestehungspreis preisbildend ist, sondern Angebot und Nachfrage.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 22.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Dienstag

Dienstag, 23.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 62,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 71,8 Prozent, davon Windstrom 61,2 Prozent, PV-Strom 1,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,5 Prozent.

Tendenziell steigende Windstromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 23. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 23.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Mittwoch

Mittwoch, 24.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 67,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 77,4 Prozent, davon Windstrom 64,9 Prozent, PV-Strom 2,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,7 Prozent.

Starke Windstromerzeugung. PV-Stromerzeugung zieht an. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 24. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 24.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Donnerstag

Donnerstag, 25.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 55,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 66,6 Prozent, davon Windstrom 47,4 Prozent, PV-Strom 7,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,3 Prozent.

Der Wende-Tag. Der Beginn der Stromimporte. Die Strompreisbildung. Die Nachfrage steigt. Der Strompreis auch!

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 25. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 25.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Freitag

Freitag, 26.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 36,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 49,3 Prozent, davon Windstrom  Prozent, PV-Strom 8,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,1 Prozent.

Tendenziell sinkt die Windstromerzeugung. Die PV-Stromerzeugung nimmt zu. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 26. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 26.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Samstag

Samstag, 27.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 22,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 36,3 Prozent, davon Windstrom 17,6 Prozent, PV-Strom 5,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,7 Prozent.

Windstrom bei wenig Bedarf leicht ansteigend. PV-Stromerzeugung ist so stark, dass die Stromimporte stundenweise aussetzen. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 27. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 27.12.2025: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Sonntag

Sonntag, 28.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 38,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 51,9 Prozent, davon Windstrom 30,1 Prozent, PV-Strom 8,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,0 Prozent.

Eine Winddelle über Tag mit anschließend steigender Windstromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 28. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 28.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Beachten Sie bitte die Ausführungen der Bundesnetzagentur zu den nicht passenden Werten der Stromerzeugungscharts und Tabellen. Diese Ungenauigkeiten wurden von Lesern moniert.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Der Beitrag Woher kommt der Strom? zwei markante Hälften – Jahreswerte 2025 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Eine Lehre aus dem Terroranschlag von Fritz Vahrenholt

09. Januar 2026 um 10:00

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Die globale Temperatur hat sich im Dezember 2025 weiter deutlich verringert. Sie beträgt nur noch um 0,3 Grad Celsius höher als das langjährige Mittel. Das Jahr 2025 war insgesamt deutlich kühler als 2024. Der Abkühlungstrend wird fortgesetzt.

Eine grundsätzliche Lehre aus dem Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz
Die Stilllegung der Stromversorgung im Süden Berlins hat uns die Fragilität der Politik der Energiewende vor Augen geführt. Ziel der Energiewende ist es ja, nicht nur die Stromversorgung auf Wind- und Sonnenenergie umzustellen, sondern auch die beiden anderen Säulen der Energieversorgung, nämlich die Wärmeversorgung und den Verkehrssektor auf Strom umzustellen. Alles auf Strom heißt, auf Gas und Öl im Wärmesektor und Öl (Benzin/Diesel) im Kraftfahrzeugsektor zu verzichten.
Sektorkopplung nannte man diese Verengung der Energieversorgung auf einen Energieträger. Diese Sektorkopplung wurde von den grünen Hohepriestern als nachhaltiges Zukunftsmodell verbreitet und gefeiert. In seinem Ursprung war es ein Versuch, die Schwäche der Erneuerbaren Energien zu korrigieren, die in wind- und solarstarken Zeiten zu nicht verwertbaren Überschüssen führen. Diese nutzlosen Überschüsse sollten nach Speicherung in den Wärmesektor und den Kraftfahrzeugsektor gedrückt werden. Dass diese Sektorkopplung zu einer exorbitanten Kostensteigerung führt, ist oft genug an dieser Stelle beschrieben worden. Die Gesamtkosten der Energiewende bis 2045 beziffert Frontier economics mit unbezahlbaren 4800 bis 5400 Milliarden Euro.
Aber nun führt uns der Anschlag von Berlin vor Augen, daß ein solches, allein auf Strom basierendes Energiesystem höchst anfällig ist. Wir erfahren, dass beim Stromausfall auch die Wärmeversorgung ausfällt, jedenfalls dann, wenn sie durch Wärmepumpen erzeugt werden soll. Und zu allem Überfluss lernen wir, daß bei Minusgraden den Wärmepumpen durch platzende Rohre der Totalverlust droht. Diesen Beipackzettel gab es jedenfalls bislang nicht beim Habeckschen Heizungsgesetz, das die schwarz-rote Bundesregierung nahtlos weiterführen will. Der Inhalt des Gesetzes wird gleichbleiben, damit die Bürger das aber nicht so richtig mitbekommen, soll der Name des Gesetzes geändert werden.
Wir lernen auch, dass bei einem großflächigen Stromausfall auch die E-Fahrzeuge nur dann weiterhelfen können, wenn sie zufällig vor dem Knall aufgeladen worden sind. Anderenfalls fällt auch diese Nutzung aus.
Es war bislang eine große Resilienz (Widerstandsfähigkeit) damit verbunden, auf zwei speicherfähige Systeme für 75 % der Energieversorgung zurückgreifen zu können, nämlich die Gasversorgung für die Wärme und die Kraftstoffversorgung für die Mobilität. Dass die dritte Säule, die Stromversorgung, die bislang 25 % des Energieverbrauchs leistet, nun auch noch wetterabhängig gemacht wird und dann alle drei Säulen bedienen soll, entpuppt sich seit den Berliner Ereignissen noch deutlicher als links-grüner ideologischer Wunschtraum, der den Realitätstest nicht überstehen wird.
Der Text des ersten Bekennerschreibens bedient sich des Begründungszusammenhangs grüner und linker Ideologien der Klimaangst:

„In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört. Ganze Regionen werden unter der Hitze unbewohnbar gemacht. Sie verbrennen einfach. Oder Lebensräume verschwinden unter den Fluten bei Überschwemmungen oder aufgrund des steigenden Meeresspiegels. Fossile Kraftwerke abschalten ist Handarbeit.“

Bis auf den letzten Satz könnte man ähnliche Formulierungen in Parteitagsbeschlüssen von Grünen, Linken und SPD lesen. Der Satz „Ganze Regionen werden unter der Hitze unbewohnbar“ stammt sogar aus einem UN-Bericht von 2022. Die ideologische Begründung der Energiewende stammt aus dem gleichen Kontext des Klimaalarmismus, aus dem sich die Vulkangruppe zur Rechtfertigung ihrer verbrecherischen Aktionen bedient.
 
In eigener Sache
 
Dieser Newsletter fällt kürzer aus, da ich mir die intensive Recherche, wie Sie sie bisher gewohnt sind, in diesem und den nächsten Newslettern, ersparen möchte.
Ich habe begonnen, ein Buch zu schreiben, gemeinsam mit Björn Peters über die Zukunft der Kernenergie. Das Buch wird im Herbst bei Langen-Müller erscheinen und bedarf intensiver Recherche. Daher muss ich beim Newsletter, der mich immer 4-5 Arbeitstage gekostet hat, für zwei, drei Monate kürzertreten.
Ich hoffe, Sie haben Verständnis.  

Der Beitrag Eine Lehre aus dem Terroranschlag von Fritz Vahrenholt erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Woher kommt der Strom? Doppel-Windbuckel (Twin-Peaks)

03. Januar 2026 um 07:00

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51. Analysewoche 2025 von Rüdiger Stobbe

Von Mittwoch 12:00 Uhr bis Samstag 12:00 Uhr baute sich ein Doppel-Windbuckel (Twin-Peaks) auf und wieder ab. Vor- und nachher war die Windstromerzeugung eher schwach. Stromimporte wurden notwendig. Preisspitzen wurden erreicht.  Der Stromhöchstpreis der Woche resultiert aus dem Bedarf nach Wegfall der PV-Stromerzeugung am Dienstag um 17:00 Uhr.  Der Strom-Tiefstpreis wurde mit 3,5€/MWh am Freitag um 3:00 Uhr erreicht. Da kratzte die regenerative Stromerzeugung an der Bedarfslinie. Die Volatilität der regenerativen Stromerzeugung ist wie in den Wochen zuvor stark. Es ist fast nie Kontinuität auszumachen. Die konventionellen Stromproduzenten arbeiten am Limit, damit die Stromversorgung Deutschlands gesichert bleibt. 

Der Ausbau der „Erneuerbaren“ auf 86 Prozent hilft nichts. Im Gegenteil. Die natürlichen Energieträger liefern weiter wenig kontinuierlich, dafür sehr unregelmäßig Strom nach diesem Schema:  Wenig Wind und Sonne liefern auch bei massivem Ausbau der Wind- und Solarkraftwerke wenig Strom. Steigen hingegen Wind- und Solarkraft an, erzeugen massiv ausgebaute Anlagen entsprechend viel mehr Strom. Die absolute Differenz zwischen wenig und viel natürlicher Energieausbeute  wird größer.  Die Residuallast steigt entsprechend. Sie liegt teilweise über 100 GW. Die Energiewende in Deutschland ist energie- und klimatechnisch aber auch und vor allem ökonomisch ein Desaster. Wann setzen sich endlich die Leute in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft durch, die wissen, dass Eins plus Eins gleich Zwei und nicht 11 ist? 

Montag, 15.12.2025 bis Sonntag, 21.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 43,2 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 54,2 Prozent, davon Windstrom 38,5 Prozent, PV-Strom 4,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,1 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 51. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 51. KW 2025:

Factsheet KW 51/2025  ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2,Agora-Zukunftsmeter 68 Prozent Ausbau & 86 Prozent Ausbau

Was man wissen muss: Die Wind- und Photovoltaik-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie, angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem Jahresverlauf 2024/25 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Tagesanalysen

Montag

Montag, 15.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 48,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 58,7 Prozent, davon Windstrom 43,3 Prozent, PV-Strom 5,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,2 Prozent.

Ganztägiger Stromimport, für die Jahreszeit schwache regenerative Stromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 15. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 15.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Dienstag

Dienstag, 16.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 31,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 42,0 Prozent, davon Windstrom 25,5 Prozent, PV-Strom 4,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,9 Prozent.

Windstromerzeugung fällt weiter ab. Die Strompreisbildung mit Stromhöchstpreis der Woche 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 16. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 16.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Mittwoch

Mittwoch, 17.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 26,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 37,5 Prozent, davon Windstrom 22,1 Prozent, PV-Strom 4,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,2 Prozent.

Regenerativer Erzeugungstiefpunkt. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 17.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Donnerstag

Donnerstag, 18.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 62,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 72,6 Prozent, davon Windstrom 57,2 Prozent, PV-Strom 5,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,7 Prozent.

Aufbau des Windbuckels mit zwei Spitzen. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 18. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 18.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Freitag

Freitag, 19.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 56,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 67,1 Prozent, davon Windstrom 54,0 Prozent, PV-Strom 2,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,6 Prozent.

Rückbau des Windbuckels. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 19. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 19.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Samstag

Samstag, 20.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 22,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 36,3 Prozent, davon Windstrom 17,6 Prozent, PV-Strom 5,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,7 Prozent.

Flaute komplett. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 20. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 20.12.2025: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Sonntag

Sonntag, 21.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 47,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 60,2 Prozent, davon Windstrom 42,4 Prozent, PV-Strom 5,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,2 Prozent.

Windkraft steigt an. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 21. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 21.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: [email protected]. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Der Beitrag Woher kommt der Strom? Doppel-Windbuckel (Twin-Peaks) erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Windkraft als Biodiversitätskiller – Klimaschau 241

29. Dezember 2025 um 11:00

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Windkraftanlagen werden seit geraumer Zeit als gefährlich für Fluginsekten, Vögel und Fledermäuse, darunter zahlreiche gefährdete Arten, eingeschätzt. Verteidiger der Erneuerbaren Energien wenden in dem Zusammenhang ein, daß die Zahl durch Windrotoren getöteter Tiere weit geringer sei als durch Verkehr.
Nun zeigt aber eine Studie des Magazins „Nature reviews biodiversity“ mit dem Titel „Auswirkungen der Windenergieerzeugung an Land auf die Biodiversität“, daß zum Beispiel in den Ländern mit der höchsten Windraddichte jährlich eine Million Fledermäuse durch die Anlagen getötet werden. Die Autoren um Todd Katzner sind keine Klimakritiker oder Fossillobbyisten, sondern eine bunte Gruppe von Wissenschaftlern des US Geological Survey, von Universitäten und Naturschutzorganisationen.
Zum Vergleich: Als die Deepwater Horizon-Ölbohrinsel von British Petrol 2010 im Golf von Mexiko havarierte, starben geschätzte 600.000 Seevögel. Die Empörung der Umweltschützer grenzenlos – und das völlig zu Recht. Bei den Fledermäusen durch Windkraft? Betretenes Schweigen. Oder eben maue Verweise auf getötete Flugtiere durch Autoverkehr.

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Wärmeinseleffekt auf dem Land? Meßstationen an Land unzuverlässig – Klimawissen – kurz & bündig

24. Dezember 2025 um 17:00

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No.67 – Der städtische Wärmeinselefefekt wurde bereits im letzten Video besprochen. Wir zeigten, daß Wasserleitungen, Fassaden , Kühlanlagen und Heizungen (uvm.) die weltweit wachsenden Siedlungen aufheizen. Ein Temperaturfühler in eiuner solchen Siedlung zeichnet daher immer höhere Temperaturen auf.
Die Wetterstationen auf dem Land hingegen haben den Ruf, „rein“ zu sein und vom Menschen unverfälschte Daten zu liefern.
Aber stimmt das – vor allem in dicht besiedelten Ländern Mitteleuropas noch? Nein – zum Beispiel die Meliorationen in Brandenburg – Entwässerungen seit Friedrich dem Großen, sorgen für trockene Böden und damit für wärmere Luft darüber. Grund: Feuchte Oberflächen verlieren Verdunstungswärme und kühlen aus – trockene nicht.
Hinzu kommen moderne Monokulturen im Vergleich zu klassischen Welchsel-Landwirtschaft mit vielen Pflanzen und Früchten – und nicht zuletzt Fichtenwald-Monokulturen im Vergleich zu Eichen-Laubmischwald.

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„Klimaschutz“ als Geldverbrennungs- und Betrugsmasche: Hamburg finanziert Öfen in Nigeria

24. Dezember 2025 um 14:00

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Axel Bojanowski von der Welt berichtet von einem weiteren „Klimaschutz“- Finanzskandal. Das klimaverrückte Bundesland Hamburg, gleichzeitig größte Industriestadt Deutschlands, wollte seine eigene CO2-Bilanz mit der Finanzierung von CO2-sparenden Öfen in Nigeria aufbessern.

Ein alter Rechentrick: Man kauft „Zertifikate“ oder ähnliches von Produzenten, die zumindest juristisch kein CO2 ausstoßen – so fährt die Bahn mit ihren ICE „klimaneutral“ – und so macht die Tesla AG Milliarden.

Bojanowski schreibt zu einem Nigeria-Projekt der Hamburger:

Über die Organisation Atmosfair finanzierte Hamburg in Nigeria und Indien effiziente Kochöfen, die deutlich weniger Brennholz verbrauchen. Dadurch sollten vor Ort Treibhausgase vermieden und diese Einsparungen als Emissionszertifikate auf Hamburgs Klimakonto gutgeschrieben werden. (…)

Zwischen 2018 und 2020 kaufte Hamburg auf diesem Wege Zertifikate im Wert von mehr als einer Million Euro – und rechnete sich so rund 75.000 Tonnen CO₂-Reduktion an.

Problem:

Von den Öfen fehlte jede Spur. Recherchen des Hamburger Rechnungshofs offenbarten „unglaubliche Versäumnisse seitens der Behörden“.

Die übliche Abzockermasche mit „CO2-Reduktion“ irgendwo im Nirgendwo, die keiner kontrolliert. Auf diese Weise funktionieren die sogenannten „Klimakompensationen“, wie schon linke Magazine wie der New Yorker aufdeckten.

Träger des Hamburger CO2-Einsparungskonzeptes: Die Berliner Firma „atmosfair“, die laut Wiki „eine Non-Profit-Organisation mit dem Ziel der Kompensation und Reduzierung klimaschädlicher Treibhausgase (sei). Kerngeschäft seit der Gründung 2005 ist das Angebot, über die Website der Organisation klimaschädliche Emissionen bei Flugreisen, Fernbusfahrten, Hotelübernachtungen oder Veranstaltungen auszugleichen (Klimakompensation).“

Interessant: Selbst im Wiki-Artikel steht etwas von „Kerngeschäft“ und gleichzeitig etwas von „Non-Profit“ – verräterischer geht es kaum. Wieviele Geld wird Atmosfair mit dem Hamburger Trick gemacht haben?

Bojanowski-Zitat:

Auf Nachfrage von WELT äußert sich Atmosfair undurchsichtig: „Die Gründe wurden damals mit der Umweltbehörde besprochen. Ein Stichwort war die anhaltende Sicherheitslage in Nigeria“

Ganzer Artikel hier.

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Bauernproteste nun auch im Herz der Finsternis – Kartoffelwürfe in Brüssel!

23. Dezember 2025 um 17:00

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Nach den Niederlanden und Deutschland protestieren die Trecker-Demonstranten nun auch im Zentrum der öko-sozialistischen Transformation, in der von-der-Leyen-Zentrale Brüssel.

Am 18.12. haben in Brüssel Tausende Bauern gegen das geplante MERCOSUR-Freihandelsabkommen und die vielen Vorschriften protestiert. Es flogen Silvesterknaller und Kartoffeln. Mehr als 40 Bauernorganisationen aus 27 EUstaaten unter dem Dach des EU-Bauern- und Genossenschaftsverbands (Copa und Cogeca) haben zum Protest in der EU-belgischen Hauptstadt aufgerufen. Grund: Die Überregulierung durch den aufgeblähten EU-Apparat, Subventionskürzungen und die neue Konkurrenz durch Feldfrucht-Angebote der Mercosurstaaten.

Am Donnerstag mehrere Bauern nach Brüssel mit Hunderten Traktoren gereist. Sie blockierten den Zugang zum EU-Viertel.

Der ungarische Regierungschef Victor Orbán bekundet seine volle Unterstützung für die Proteste der europäischen Landwirte und forderte Ursula von der Leyen zum Rücktritt auf.

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