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Gestern — 13. April 2026

Kapitalistischer Freihandel führt zu globaler Verarmung

13. April 2026 um 09:45

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Peter Haisenko 

Die Welt, die Weltwirtschaft, würde besser funktionieren, wenn alle Länder und Staaten die Güter selbst herstellten, die sie brauchen und im eigenen Land herstellen können. Sobald solche Güter importiert werden, weil sie im Ausland billiger sind, beginnt ein Teufelskreis, der beide Seiten in einen Strudel der Verarmung treibt.

In einer modernen Volkswirtschaft können nur wenige Länder alles eigenständig produzieren. Das ist kein Problem. Deswegen wird Handel betrieben. Denken wir da an Agrarprodukte, die nur in besonderen Klimata angebaut werden können. Oder an Rohstoffe, die im jeweiligen Land einfach nicht aus dem Boden geholt werden können, weil es sie nicht gibt. Die müssen importiert werden, wenn man sie haben will. Im Gegenzug gibt es Produkte, zu deren Herstellung manche Länder nicht in der Lage sind wegen mangelnder Fertigkeiten. Werden diese Güter grenzübergreifend gehandelt, in ausgeglichener Wertigkeit, erwachsen daraus keine Probleme. Jeder produziert was er kann und importiert, was er nicht selbst bewerkstelligen kann. Es darf nur ausgeglichene Handelsbilanzen

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Ölkonzerne halten Öl zurück, treiben die Preise und machen Politik

07. April 2026 um 10:10

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Peter Haisenko 

Deutschland und die EU beziehen nur einen kleinen Teil ihres Öls aus dem Persischen Golf. Die Probleme mit der Straße von Hormus betreffen vor allem Asien. Dort gibt es eine reale Knappheit und die entsprechenden Sparmaßnahmen. In der Nordsee hingegen dümpeln Öltanker vor Rotterdam und warten darauf, ihre Ladung löschen zu dürfen.

Sehen Sie sich die Graphik oben an. Deutschland bezieht sein Öl aus vier Anlandungsstellen: Nahe Venedig, Rotterdam, Wilhelmshafen und Rostock. Norwegen liefert sein Öl vornehmlich über den Mittelmeerraum. Die roten Linien zeigen den Weg russischen Öls auf. Russisches Öl wurde praktisch nur an die Raffinerie in Schwedt geliefert. Mit russischem Gas sieht das anders aus, aber das ist heute nicht das Thema. Öl vom persischen Golf wird fast nur Richtung Ost/Fernost geliefert. So kann man sagen, Deutschland ist von der Schließung der Straße von Hormus kaum betroffen. Dennoch sind die Treibstoffpreise auf einem historischen Höchststand. Was läuft da?

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Ist Donald Trump verrückt geworden?

01. April 2026 um 09:49

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Peter Haisenko 

Ich hatte große Hoffnungen auf Trump gesetzt. Während seiner ersten Amtsperiode hat er mich auch nur geringfügig enttäuscht, obwohl sein manischer Hass auf den Iran schon deutlich erkennbar war. Was er aber jetzt mit Venezuela, Kuba und dem Iran treibt, kann man schon als Resultat geistiger Fehlfunktionen sehen.

Donald Trump wird am 14. Juni dieses Jahres 80 Jahre alt. Da könnte man große Lebenserfahrung vermuten, wenn nicht gar Altersweisheit. Aber es kann auch gelten: Alter schützt vor Torheit nicht. Auf der einen Seite hat Trump erkannt, dass das Außenhandelsdefizit der USA beseitigt werden muss, pervertiert aber seinen richtigen Ansatz, den mit den Importzöllen, zu einer Waffe gegen jeden, der ihm gerade quer liegt. Seine Ankündigungen sind erratisch und er maßt sich an darüber bestimmen zu wollen, wer mit wem und wann Handel treiben darf. Da befindet er sich jedoch innerhalb einer langen US-Tradition. Man denke nur an Kuba, das seit mehr als 60 Jahren mit US-Sanktionen gequält wird. Oder eben den Iran, der auch seit 47 Jahren mit US-Sanktionen

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