NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Heute — 14. April 2026

Vereinigung Cockpit will Lufthansa Donnerstag und Freitag bestreiken

14. April 2026 um 20:00

Vorschau ansehen
Piloten der Vereinigung Cockpit rufen für Donnerstag und Freitag zu Streiks bei der Lufthansa auf und legen den Flugverkehr an deutschen Flughäfen weitgehend lahm.
(Auszug von RSS-Feed)

Pilotenstreik bei Lufthansa geht in den zweiten Tag und verschärft Flugausfälle

14. April 2026 um 07:41

Vorschau ansehen
Der Tarifkonflikt bei Lufthansa spitzt sich zu. Nach Ende des Pilotenstreiks kommt der nächste Ausstand. Die Gewerkschaften wollen ihren Protest auch zur Jubiläumsfeier tragen. Der Flughafenverband ADV fordert „klare gesetzliche Leitplanken“, um die Interessen der Allgemeinheit stärker zu berücksichtigen.
(Auszug von RSS-Feed)
Gestern — 13. April 2026

Pilotenstreik bei der Lufthansa hat begonnen

13. April 2026 um 04:22

Vorschau ansehen
Die Piloten der größten deutschen Airline hat um Mitternacht einen zweitägigen Pilotenstreik begonnen. Am größten deutschen Flughafen Frankfurt am Main und am Hauptstadtflughafen BER wurden am Morgen mehrere Flüge annulliert.
(Auszug von RSS-Feed)
Ältere Beiträge

Pilotenstreik bei der Lufthansa führt ab Montag zu Flugannullierungen

12. April 2026 um 15:54

Vorschau ansehen
Die der Lufthansa wollen am Montag und Dienstag streiken. Die Fluggesellschaft rief Passagiere dazu auf, sich über ihren Flugstatus zu informieren.
(Auszug von RSS-Feed)

Cockpitpersonal der Lufthansa streikt am Montag und Dienstag

11. April 2026 um 16:17

Vorschau ansehen
Zwei Tage lang bleiben viele Lufthansa-Flieger am Boden. Was hinter dem Streik des Cockpitpersonals steckt - und welche Flüge ausgenommen sind.
(Auszug von RSS-Feed)

Flugbegleiter-Streik legt Lufthansa lahm - Rechte und Optionen für Betroffene

10. April 2026 um 04:54

Vorschau ansehen
Lufthansa-Flugbegleiter legen den Betrieb lahm - mit Folgen für Tausende Reisende. Warum der Tarifstreit eskaliert und was betroffene Urlauber jetzt tun können.
(Auszug von RSS-Feed)

Argentinien: Landesweite Streiks an Universitäten

21. März 2026 um 12:00

Vorschau ansehen

Buenos Aires. Seit Wochenbeginn streiken weite Teile der Dozenten der staatlichen Universitäten, um ihrer Forderung nach Gehaltserhöhungen Nachdruck zu verleihen. Initiiert wurde der Ausstand von den beiden größten nationalen Dozentengewerkschaften Conadu Histórica und Conadu. Sie haben dazu aufgerufen, mit kleinen Unterbrechungen bis Ende März zu streiken. Von Stephan Hollensteiner.

Die Gewerkschaften beklagen einen großen Rückstand bei zugesagten Gehaltserhöhungen und fordern die Umsetzung des Universitätsfinanzierungsgesetzes. Dieses wurde im August 2025 vom Nationalkongress verabschiedet und sieht ein größeres Budget für den Betrieb aller Universitäten sowie an die Inflation gekoppelte zweimonatliche Gehaltserhöhungen für alle Dozenten vor. Die Regierung des Staatspräsidenten Javier Milei lässt das Gesetz juristisch anfechten und hat per Dekret die Umsetzung ausgesetzt.

Die Dozenten der meisten staatlichen Universitäten des Landes haben ihre Teilnahme am Streik bestätigt, u.a. in Córdoba, La Plata, Rosario, Salta und Tucumán sowie in Chaco Austral, Entre Ríos und im Nordosten. Auch die Lehrenden der Nationalen Technologischen Universität mit 30 Standorten im ganzen Land sind dem Ausstand beigetreten.

Das Lehrpersonal der größten Universität im Land, der Universidad de Buenos Aires, hat einen unbefristeten Streik ausgerufen, bis die im Universitätsfinanzierungsgesetz vorgesehene Gehaltserhöhung von (bis jetzt) 55,4 Prozent umgesetzt sei. Darüber hinaus legten sie einen Bericht zur Gehaltsentwicklung vor. Demnach liegen die Reallöhne aktuell um 35,6 Prozent unter dem Niveau von November 2023 und damit „auf einem historischen Tiefstand“. Laut Laura Carboni, Generalsekretärin der Gewerkschaft der UBA-Dozenten, wurden seit November 2023 „für jeweils drei gearbeitete Monate nur zwei bezahlt“. „So kann es nicht weitergehen. Wir brauchen eine koordinierte Maßnahme, die dem Angriff der Regierung auf die Universitäten ein Ende setzt“, so Carboni.

Auch Studierendenorganisationen unterstützen den Streik. Die Jurastudentin Victoria Liascovich, Sprecherin der Studentenbewegung Falta Envido, betont: „Das Finanzierungsproblem der Universitäten ist eine von der Zentralregierung herbeigeführte Strategie, denn ein verabschiedetes Gesetz wird von der Exekutive ignoriert.“ Ihre Anklage lautet: „Statt die staatlichen Universitäten zu schließen, versucht man, ihnen die Mittel zu entziehen und ihr Angebot schleichend zu beschneiden.“

Rocío Gómez von der Gruppe Somos Libres, der Universitätsfront der konservativen Regierungspartei La Liberta Avanza, verteidigt die Forderung, die Universitätsstrukturen und Berufungspraxis von Professoren zu überprüfen. Sie kritisiert zudem die Kosten und „Ineffizienz“ der Ausgaben. 85 Prozent des Universitätsbudgets flössen in die Gehälter der Dozenten, der größte Teil davon in Lehrveranstaltungen für die beiden ersten Studienjahre – dennoch brechen fast 50 Prozent der Studierenden das Studium im ersten Jahr ab.

Beide Studierendenvertreterinnen waren sich daher einig, dass das aktuelle System die schwächsten Gruppen ausschließt, wofür es alarmierende Daten gibt: „Heute werden nur 13 Prozent der Kinder aus einkommensschwächsten Bevölkerungsschichten zugelassen, und nur sechs Prozent schließen ihr Studium ab.“ Ein kostenloses Studium allein garantiert keine soziale Mobilität, wenn es nicht mit angemessenen Betreuungsstrukturen einhergeht.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Amerika21.

Titelbild: Fabricio Nicolas Fischer / Shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)
❌