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Heute — 17. April 2026

Der Waffenstillstand im Iran-Krieg ist ein heimtückisches Kriegsmanöver

17. April 2026 um 09:53

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Von Peter Haisenko 

Warum hat Trump einen zweiwöchigen Waffenstillstand im Iran-Krieg angeordnet? War es ein Fehler Teherans dem zuzustimmen? Wer wird Vorteile daraus ziehen können und für wen von beiden ist dieser Waffenstillstand dringend notwendig? Die Antworten darauf zeigen ein bekanntes Muster.

Noch niemals haben die USA einem Waffenstillstand zugestimmt, wenn der Vorteil klar bei ihnen lag. Bislang haben die USA nur eine Kapitulation oder den totalen Sieg gefordert. Es muss einen massiven Grund geben, warum das jetzt im Krieg mit dem Iran anders ist. Da sollte man zunächst die Dauer von zwei Wochen unter die Lupe nehmen. Warum zwei Wochen? Die Antwort ist einfach: Alle Kriegsschiffe der US-Marine haben ihren Vorrat an Geschoßen und Abwehrraketen aufgebraucht. Auch die Raketenabwehr in den US-

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Gestern — 16. April 2026

Schulden machen als gäb´s kein Morgen

16. April 2026 um 10:06

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Peter Haisenko 

Ginge es mit rechten Dingen zu, müssten schon seit Jahrzehnten fast alle westlichen Staaten wegen Insolvenzverschleppung verurteilt sein. Keiner von diesen wird jemals seine Schulden begleichen können. Da kann man getrost noch ein paar hundert Milliarden drauf packen.

Der Staatsbankrott, auch Staatsinsolvenz genannt, ist die faktische Einstellung fälliger Zahlungen oder die förmliche Erklärung einer Regierung, fällige Forderungen nicht mehr oder nur noch teilweise erfüllen zu können. Diesen Zustand hatten die USA mehrmals während der letzten Jahre. In Deutschland findet nach der ausdrücklichen Regelung des § 12 Abs, 1 Nr. 1 InsO ein Insolvenzverfahren über das Vermögen des Bundes nicht statt: er ist also insolvenzunfähig. Dieser § 12 Abs, 1 Nr. 1 InsO ist seit dem 1. Januar 1999 in Kraft. Er wurde folglich geschaffen als absehbar war, dass der Schuldenstand der BRD so weit ausgeufert ist und weiter ansteigen wird, dass eigentlich ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden müsste. Dieser § hat die Voraussetzung geschaffen für unbegrenzte

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Kapitalistischer Freihandel führt zu globaler Verarmung

13. April 2026 um 09:45

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Peter Haisenko 

Die Welt, die Weltwirtschaft, würde besser funktionieren, wenn alle Länder und Staaten die Güter selbst herstellten, die sie brauchen und im eigenen Land herstellen können. Sobald solche Güter importiert werden, weil sie im Ausland billiger sind, beginnt ein Teufelskreis, der beide Seiten in einen Strudel der Verarmung treibt.

In einer modernen Volkswirtschaft können nur wenige Länder alles eigenständig produzieren. Das ist kein Problem. Deswegen wird Handel betrieben. Denken wir da an Agrarprodukte, die nur in besonderen Klimata angebaut werden können. Oder an Rohstoffe, die im jeweiligen Land einfach nicht aus dem Boden geholt werden können, weil es sie nicht gibt. Die müssen importiert werden, wenn man sie haben will. Im Gegenzug gibt es Produkte, zu deren Herstellung manche Länder nicht in der Lage sind wegen mangelnder Fertigkeiten. Werden diese Güter grenzübergreifend gehandelt, in ausgeglichener Wertigkeit, erwachsen daraus keine Probleme. Jeder produziert was er kann und importiert, was er nicht selbst bewerkstelligen kann. Es darf nur ausgeglichene Handelsbilanzen

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Ölkonzerne halten Öl zurück, treiben die Preise und machen Politik

07. April 2026 um 10:10

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Peter Haisenko 

Deutschland und die EU beziehen nur einen kleinen Teil ihres Öls aus dem Persischen Golf. Die Probleme mit der Straße von Hormus betreffen vor allem Asien. Dort gibt es eine reale Knappheit und die entsprechenden Sparmaßnahmen. In der Nordsee hingegen dümpeln Öltanker vor Rotterdam und warten darauf, ihre Ladung löschen zu dürfen.

Sehen Sie sich die Graphik oben an. Deutschland bezieht sein Öl aus vier Anlandungsstellen: Nahe Venedig, Rotterdam, Wilhelmshafen und Rostock. Norwegen liefert sein Öl vornehmlich über den Mittelmeerraum. Die roten Linien zeigen den Weg russischen Öls auf. Russisches Öl wurde praktisch nur an die Raffinerie in Schwedt geliefert. Mit russischem Gas sieht das anders aus, aber das ist heute nicht das Thema. Öl vom persischen Golf wird fast nur Richtung Ost/Fernost geliefert. So kann man sagen, Deutschland ist von der Schließung der Straße von Hormus kaum betroffen. Dennoch sind die Treibstoffpreise auf einem historischen Höchststand. Was läuft da?

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