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Heute — 07. Juni 2026

Studie zu Versorgungssicherheit: Wind- und Solarkraft versagen in 62 Prozent der Zeit!

07. Juni 2026 um 09:00

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Die Propagandamaschine von Politik und Mainstream-Medien preist den Ausbau von „erneuerbaren Energien“ unermüdlich als Lösung aller Probleme an. Doch eine neue wissenschaftliche Untersuchung belegt: Wind- und Solarenergie weisen eine Ausfallquote von bis zu 62 Prozent auf. Ein Land, das sich bei der Stromversorgung auf das Wetter stützt, riskiert laut den Forschern verheerende Blackouts und treibt die Bürger und die Wirtschaft in den Ruin.

Immer deutlicher zeigt sich das fundamentale Problem der grünen Träumereien von einer rein „erneuerbaren“ Stromversorgung durch Wind und Sonne. Eine neue Forschungsarbeit von Sargentis et al. (2026), veröffentlicht unter dem Titel „Stochastic Assessment of Renewable Energy Reliability: A Case Study of North Euboea, Greece“ im Journal of Energy and Power Technology, nutzt stochastische Analysen, um die tatsächliche Wirksamkeit und Verlässlichkeit erneuerbarer Energiequellen (RES) am Fallbeispiel Griechenlands zu untersuchen.

Die Ergebnisse haben es in sich. In der Studie heißt es unmissverständlich: „Im Gegensatz zu steuerbaren fossilen Brennstoffen oder der nuklearen Stromerzeugung variiert die Leistung von Sonnen- und Windkraft unvorhersehbar mit den Wetterbedingungen, was zu Ungleichgewichten zwischen Angebot und Nachfrage führt.“ Dies verdeutlichen auch die realen Daten. Photovoltaik-Anlagen (PV) können den jährlichen Energiebedarf nur in kläglichen 32 Prozent der Zeit decken. Die Windkraft schneidet mit 44 Prozent kaum besser ab.

Besonders dramatisch ist die Situation, wenn die Verbraucher tatsächlich auf den Strom angewiesen sind: Immer dann, wenn Elektrizität primär zum Heizen (im Winter) oder zum Kühlen (im Hochsommer) benötigt wird, liefern Wind- und Solarkraft in den allermeisten Fällen einfach keinen Strom. Die kombinierte Ausfallquote (Failure Rate) dieser angeblichen „Zukunftstechnologien“ liegt laut den dokumentierten Daten bei sage und schreibe 62 Prozent. Die Studie räumt zudem auch mit der politischen Illusion auf, dass ein sturer „Weiter so“-Ausbau dieses Problem lösen würde. Ganz im Gegenteil: Ein noch höherer Anteil an Wind- und Solarstrom im Netz erhöht demnach das Risiko eines katastrophalen Blackouts massiv – oder zwingt die Stromversorger dazu, erst recht wieder auf fossile Kraftwerke zurückzugreifen, um das Netz überhaupt noch irgendwie am Laufen zu halten.

So halten die Forscher fest, dass PV-Anlagen zwar auf dem Papier theoretisch den Pro-Kopf-Jahresbedarf produzieren könnten, aber ohne gigantische – und bislang nicht existierende – Speicherkapazitäten praktisch nutzlos sind, um das System stabil zu halten. Das paradoxe Fazit für reine PV-Systeme: Sie decken die Nachfrage nur in etwa einem Drittel der Zeit, produzieren aber an sonnigen Tagen extreme Überschüsse, die abgeregelt und weggeworfen werden müssen, weil die Netze sie nicht aufnehmen können.

Der kontinuierliche Umbau der sicheren Energieversorgung durch Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke hin zu flatterhaftem „Zufallsstrom“ hat auch gravierende wirtschaftliche Folgen. Die Untersuchung bestätigt, dass eine stärkere Abhängigkeit von Wind- und Solarkraft auch zwingend mit höheren Strompreisen verbunden ist. Die Gleichung „Sonne und Wind stellen uns keine Rechnung“ entpuppt sich als die wohl teuerste Lüge der Energiewende. Demnach treibt der Ausbau die Preise aus drei Gründen unweigerlich in die Höhe:

Erstens entsteht ein Zwang zu einer völlig absurden Doppelstruktur mit Backup-Kraftwerken. Diese „Schattenkraftwerke“ müssen aufwendig und teuer im permanenten Standby-Modus bereitgehalten werden, um rasch einspringen zu können. Hinzu kommen als zweiter Punkt sündhaft teure Not-Eingriffe zur Netzstabilisierung (Redispatch-Maßnahmen), indem Wind- und Solarkraftwerke immer wieder abgeregelt werden. Die Betreiber erhalten aber dennoch Gelder aus Subventionen und Abnahmegarantien – und werden für den „Geisterstrom“ bezahlt. Drittens kommen noch die für ein solches System notwendigen Stromspeicher hinzu, die im Notfall (z. B. bei tage- oder gar wochenlangen Dunkelflaute-Zeiten) die Versorgung aufrechterhalten können. Das wären im Falle Deutschlands nicht nur Milliarden- sondern Billionenbeträge.

Am Ende zahlen wir in Sachen Wind- und Solarstrom dadurch immer mehr Geld dafür, schlussendlich immer weniger Versorgungssicherheit zu bekommen. Wenn das eigentliche Ziel der sogenannten Energiewende und des milliardenschweren Ausbaus von Wind- und Solarparks eine verlässliche Deckung der Stromnachfrage sein soll, dann bescheinigt diese Studie den völligen Realitätsverlust dieser Politik und ihrer medialen Handlanger.

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Energiezahlen-Auswertung Dürre gab es nur beim Windstrom

05. Juni 2026 um 11:54

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Eine Windkraftanlage steht in Nordrhein-Westfalen – aufgrund der Windflaute konnte sie im April aber nicht besonders viel Strom erzeugen, weswegen Deutschland viel Strom importieren musste.

Endlich wieder Sonne – und auch die Solarstrombetreiber durften sich über das Wetter freuen. Doch eine Entlastung für die Bürger entstand dadurch nicht. Eine Analyse von Rüdiger Stobbe.

Dieser Beitrag JF-Plus Icon PremiumEnergiezahlen-Auswertung Dürre gab es nur beim Windstrom wurde veröffentlich auf JUNGE FREIHEIT.

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Die Trump-Regierung verfolgt eine Strategie bzgl. Offshore-Windenergie

18. Mai 2026 um 17:00

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Francis Menton, THE MANHATTAN CONTRARIAN

Unter all den verrückten Methoden, mit denen die Menschheit angeblich den „Planeten retten“ soll, indem sie die Kohlendioxidemissionen senkt, ist die Stromerzeugung durch Offshore-Windkraft wohl eine der verrücktesten. Angesichts der hohen Kosten für den Bau und die Netzanbindung der Anlagen sowie der Schwankungen in der Stromproduktion droht der Ausbau der Offshore-Windkraftinfrastruktur zu einem starken und weiter zunehmenden Anstieg der Stromrechnungen für die Verbraucher zu führen.

Obwohl es keinerlei Nachweis für die Machbarkeit oder die Kosten des Netzbetriebs mit Offshore-Windenergie gibt, hat die Biden-Regierung (mit Unterstützung des Kongresses) Dutzende und Hunderte von Milliarden an Steuergeldern in Form von unbefristeten Steuergutschriften für die gesamte Projektlaufzeit in die Branche gepumpt.

Die Trump-Regierung trat ihr Amt mit einer bekannten Abneigung gegen Offshore-Windkraft an. Ihre ersten Bemühungen, den Bau dieser Projekte zu stoppen, stießen jedoch auf massiven Widerstand seitens der Justiz. Doch anstatt aufzugeben oder sich auf jahrelange Berufungsverfahren mit ungewissem Ausgang einzulassen, hat die Regierung strategisch nachgedacht und einen Plan B entwickelt. Dieser scheint mir funktionieren zu können.

Doch zunächst gab es Plan A. Am 22. Dezember 2025 gab das Innenministerium bekannt, dass es einen Stopp aller in den USA im Bau befindlichen Offshore-Windkraftprojekte anordne. Als Begründung wurde die nationale Sicherheit angeführt:

Das Innenministerium gab heute bekannt, dass es die Pachtverträge für alle in den Vereinigten Staaten im Bau befindlichen groß angelegten Offshore-Windkraftprojekte mit sofortiger Wirkung aussetzt, da das Kriegsministerium in kürzlich fertiggestellten geheimen Berichten Risiken für die nationale Sicherheit festgestellt hat.

Die Anordnung des Innenministeriums löste sofort eine Flut von Klagen aus, die innerhalb weniger Wochen zu etwa fünf einstweiligen Verfügungen zugunsten von fünf verschiedenen Projekten führten. Ein Artikel der New York Times vom 2. Februar 2026 berichtete über die fünfte dieser einstweiligen Verfügungen:

Ein Bundesrichter hob am Montag die Anordnung des Innenministeriums auf, die Arbeiten an einem milliardenschweren Windpark vor der Küste des Bundesstaates New York einzustellen. . . . Es war das fünfte Mal in den vergangenen drei Wochen, dass ein Bundesrichter den Kreuzzug der Trump-Regierung gegen die fünf im Bau befindlichen Windparks in Bundesgewässern entlang der Ostküste zurückwies. Die vier vorangegangenen Urteile ermöglichten die Fortsetzung der Arbeiten an „Revolution Wind“ vor Rhode Island, „Empire Wind“ vor New York, „Coastal Virginia Offshore Wind“ vor Virginia und „Vineyard Wind“ vor Massachusetts.

Im Februar herrschte bei der Times noch uneingeschränkter Triumph. Doch nun ist aus diesem Triumph wieder die übliche Empörung geworden, da die Regierung einen Plan B ausgearbeitet und mit dessen Umsetzung begonnen hat. Der Artikel der Times vom 27. April trägt die Überschrift [übersetzt] „Trump-Regierung will mehr Energieunternehmen für die Stornierung von Windparks bezahlen“.

Plan B scheint darin zu bestehen, dass die Regierung gerichtliche Vergleiche mit den Windparkentwicklern schließt, wobei die Regierung den Entwicklern beträchtliche Summen zahlt, damit diese von den Projekten Abstand nehmen. Ach ja, und als Krönung sehen die Vereinbarungen vor, dass die Entwickler die Abfindungsgelder in Öl- und Gasprojekte in den USA reinvestieren müssen. Die erste derartige Vereinbarung wurde im März mit dem französischen Entwickler TotalEnergies geschlossen, und Ende April schloss die Regierung zwei weitere solcher Vereinbarungen mit anderen Entwicklern ab. Aus dem Bericht der Times über die Vereinbarungen vom April:

Die Trump-Regierung wird Energieunternehmen Hunderte Millionen Dollar zahlen, damit diese ihre Pläne zum Bau von zwei Windparks vor der US-Küste aufgeben, teilte das Innenministerium am Montag mit. Damit greift die Regierung eine Taktik wieder auf, mit der sie bereits im vergangenen Monat andere Offshore-Windpachtverträge gekündigt hatte. Die Unternehmen werden ihre Pachtverträge in Bundesgewässern für die beiden Windparks aufgeben, von denen einer vor der Küste von New York und New Jersey und der andere vor der Küste Kaliforniens hätte gebaut werden sollen. Die Regierung wird den Unternehmen insgesamt 885 Millionen Dollar erstatten – den Betrag, den sie unter der Biden-Regierung für die Pachtverträge gezahlt hatten. Im Gegenzug haben sich die Unternehmen verpflichtet, dieses Geld in Öl- und Gasprojekte zu investieren, darunter Flüssigerdgasanlagen entlang der Golfküste.

Die übliche Empörung ist deutlich zu spüren:

Bei den Vereinbarungen handelt es sich um außerordentliche Transferzahlungen von Steuergeldern an private Unternehmen, um die Offshore-Windenergie einzudämmen – eine Quelle sauberer Energie, die Trump seit Jahrzehnten herabwürdigt. Der Präsident hat fälschlicherweise behauptet, Offshore-Windkraftanlagen funktionierten nicht und würden Wale töten.

Nun, das ist ihre Sichtweise. Meiner Meinung nach sieht das nach ziemlich guten Geschäften aus. Laut der „Times“ selbst handelt es sich bei den 885 Millionen Dollar lediglich um eine Rückerstattung des Betrags, den die Unternehmen ursprünglich an die Regierung gezahlt hatten, um die Pachtverträge zu erwerben. Wie viel hätten diese Projekte die Steuerzahler über ihre gesamte Laufzeit hinweg an Steuergutschriften gekostet? Es hätte eine Investitionssteuergutschrift von 30 % auf den investierten Betrag gegeben. Bei einem gemeldeten Investitionsbetrag von etwa 3 Milliarden Dollar für Bluepoint Wind und bis zu 20 Milliarden Dollar für Golden State Wind hätten sich die Investitionssteuergutschriften auf etwa 7 Milliarden Dollar belaufen können. Produktionssteuergutschriften in Höhe von 2,6 Cent pro kWh hätten weitere Milliarden ausmachen können. Und das für intermittierenden Strom, der keine der bestehenden regelbaren Kapazitäten hätte ersetzen können.

Die vollständigen Bedingungen der Vereinbarungen mit den Entwicklern von Bluepoint Wind und Golden State Wind wurden nicht bekannt gegeben. Sollten diese Vereinbarungen jedoch als Vergleichsvereinbarungen ausgestaltet sein, dürften sie weitaus weniger anfällig für gerichtliche Eingriffe sein als bloße Verwaltungsanordnungen, wie sie im Rahmen von Plan A ergangen waren. Zudem erschwert diese Ausgestaltung es einer nachfolgenden Regierung erheblich, den Kurs umzukehren und diese Projekte wieder auf den Weg zu bringen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/05/11/trump-administration-gets-strategic-with-offshore-wind/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Die Trump-Regierung verfolgt eine Strategie bzgl. Offshore-Windenergie erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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