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Offshore-Windkraft am Ende: Konzerne flüchten vor der Energiewende

23. Mai 2026 um 15:45

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Die umfangreichen Offshore-Windprojekte in der Nord- und Ostsee stehen vor einem Kollaps, da Großkonzerne wie TotalEnergies und BP einen Rückzieher erwägen. Milliarden-Fehlkalkulationen, ausbleibende Netzanbindungen und explodierende Kosten lassen die Vorhaben völlig unrentabel werden. Die Energiewende entpuppt sich als technischer und wirtschaftlicher Irrweg.

Der Goldrausch auf hoher See ist vorbei. Noch im Jahr 2023 hatten TotalEnergies und BP bei Auktionen der Bundesnetzagentur 12,6 Milliarden Euro für Flächen in deutschen Gewässern geboten. Damals wurden die Gebote als Triumph der grünen Energiepolitik verkauft. Heute prüfen die Unternehmen fieberhaft ihre Ausstiegsoptionen. TotalEnergies plant laut aktuellen Berichten, sich von Konzessionen zu trennen, und fordert sogar Geld vom Staat zurück. Als Hauptgründe gelten gravierende Verzögerungen beim Netzausbau und veränderte wirtschaftliche Realitäten. Auch das Gemeinschaftsunternehmen von BP und Jera Nex BP flüchtet sich in vage Formulierungen über strategische Überprüfungen. Ein offenes Eingeständnis, Milliardenbeträge versenkt zu haben, versucht das Management offensichtlich zu vermeiden.

Die Krise der Offshore-Windkraft beschränkt sich dabei nicht nur auf Projekte in Deutschland. Der baden-württembergische Versorger EnBW hat sich bereits vor wenigen Wochen aus zwei Großprojekten in der Irischen See zurückgezogen und dafür 1,2 Milliarden Euro abgeschrieben. Zwar hält EnBW am Bau eines Parks in der deutschen Nordsee fest, doch die gesamte Branche steckt in der Klemme. Der Bundesverband Windenergie Offshore warnt davor, dass Projekte im Wert von bis zu 50 Milliarden Euro zur Disposition stehen. Bei einer gescheiterten Ausschreibung für Nordsee-Flächen im Jahr 2025 ging nicht ein einziges Gebot ein.

Das finanzielle Fiasko kommt nicht von ungefähr. Das Auktionsdesign zwang die Unternehmen zu extrem riskanten Wetten auf die Zukunft. Sie verzichteten auf staatliche Förderung und zahlten stattdessen Milliarden an den Staat, in der Hoffnung auf billiges Kapital, stabile Lieferketten und pünktliche Netzanschlüsse. Keine dieser Annahmen hat sich bewahrheitet. Höhere Zinsen, gestörte Lieferketten, US-Zölle und militärische Sperrgebiete in der Nordsee haben die Rechnungen Makulatur werden lassen. Nun drohen Vertragsstrafen von bis zu 100 Euro pro Kilowatt, falls die Projekte platzen. Für viele Konzerne dürfte es dennoch günstiger sein, diese Strafen in dreistelliger Millionenhöhe zu zahlen, als unwirtschaftliche Milliardengräber ins Meer zu stellen. Die Windkraft-Lobby ruft derweil bereits nach dem Steuerzahler, der künftig (wie so oft) das Marktrisiko schultern soll.

Neben der Ökonomie scheitert der Offshore-Traum an der Physik. Die Bedingungen auf hoher See sind extrem. Salzwasser, Orkane, permanenter Wellenschlag und Schwingungen ruinieren die stählernen Konstruktionen. Die Standzeiten sinken, Wartungen werden bei schwerem Wetter zum unlösbaren logistischen Problem. Das Resultat ist eine unzuverlässige Stromerzeugung. Windkraftwerke auf See erreichen in Deutschland im Schnitt nur gut 36 Prozent ihrer maximalen Jahresleistung, in manchen Jahren sogar deutlich weniger. Grundlastfähig ist das nicht.

Diese Entwicklungen entziehen auch dem milliardenteuren Netzausbauprojekt SuedLink die Existenzgrundlage. Die Gleichstromtrasse soll künftig Windstrom von der Küste in die süddeutschen Industriezentren transportieren. Wenn allerdings die Windparks in der Nord- und der Ostsee nicht gebaut werden, fehlt der Strom für die geplante Übertragung. Bei Windstille nützt zudem die teuerste Leitung nichts. Die politische Planung verwechselt die installierte Leistung eben weiterhin hartnäckig mit einer gesicherten Versorgung. Doch selbst 50 Gigawatt an installierter Kraftwerksleistung erzeugen keinen Strom, wenn einfach kein Wind weht.

(Auszug von RSS-Feed)

Klimawahn am Ende: BP stoppt unrentable CO₂-Milliardenprojekte

16. Mai 2026 um 13:00

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Der Energiekonzern BP steigt aus britischen Milliarden-Klimawahnprojekten aus. Unter dem Druck extrem steigender Kosten beendet der Ölriese das völlig unrentable Projekt zur CO₂-Speicherung unter der Nordsee. Für die britische Regierung entpuppt sich der Weg der Dekarbonisierung zunehmend als unbezahlbares Luftschloss.

Jahrelang pries die britische Regierung das geplante CCS-Kraftwerk (die Abkürzung steht für Carbon Capture and Storage) „Net Zero Teesside“ und die sogenannte „Northern Endurance Partnership“ als Weg in eine „Netto-Null-Zukunft“ an. Ziel dieses Projektes ist es demnach, das beim Verbrennungsprozess entstehende Kohlendioxid mit enormem Aufwand aufzufangen und über ein sündhaft teures Pipelinenetz endlos tief unter der Nordsee zu „vergraben“. Doch dieses technologiefremde Wunschdenken scheitert laut dem britischen Guardian nun, denn die Kosten explodieren zusehends in unfinanzierbare Höhen.

So sehr die regierenden Sozialisten auch ihre Klimawahn-Agenda durchdrücken wollen, mangelt es Labour (wen wundert’s?) an einem ökonomischen Realitätssinn. Ohne Aussicht auf tragbare Renditen und verlässliche Geschäftsmodelle besteht in der Privatwirtschaft einfach kein Interesse an solchen schwarzen Löchern für Steuergeld-Subventionen. Denn solche staatlichen Hilfen können bei einem Regierungswechsel oder dem wachsenden Druck der Wählerschaft schnell wieder abgeschafft werden – und dann fällt das Minusgeschäft den Investoren (und deren Aktionären) auf die Füße.

BP zieht nun – nachdem man schon vor Monaten entsprechende Schritte vorbereitete – die logischen Konsequenzen daraus und damit auch endgültig die Reißleine, bevor es zu spät ist. Der Konzern will sich demnach wieder auf das eigentliche Kerngeschäft konzentrieren. Und das ist nun einmal jenes mit Erdöl und Erdgas. Angesichts dessen, dass weltweit der Unmut über die unsinnigen und wirtschaftsfeindlichen CO₂-Abgaben zunimmt, scheint man in der Konzernzentrale darauf zu wetten, dass dieser Unfug vielleicht bald schon ebenfalls seinem Ende zusteuert. Mehr noch: Ohne permanente milliardenschwere staatliche Stützkäufe sind diese politisch erzwungenen „Klimarettungs“-Projekte einfach nicht lebensfähig.

Die Welt verabschiedet sich sukzessive vom Klimawahn und den irrsinnigen CO₂-Reduktionszielen. Die jüngsten Zugeständnisse der IPCC-Forscher in Sachen komplett übertriebener Klimamodelle (Report24 berichtete) dürften hierbei übrigens für eine Beschleunigung des Prozesses sorgen. Denn egal ob CO₂-Speicher (siehe beispielsweise unser Bericht hier), unwirtschaftliche Projekte für die Herstellung von „grünem Wasserstoff“ (auch hierzu haben wir berichtet) oder sonstige Klimawahn-Geldverbrennungsanlagen – ohne staatliche Subventionen und die künstliche Verteuerung von Energieträgern durch CO₂-Abgaben geht keines dieser Geschäftsmodelle auch nur ansatzweise auf. Das weiß man auch in den Konzernzentralen. Doch kaum jemand traut sich, diese Wahrheit den Politikern mitzuteilen. Der Schritt von BP ist nun ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung London, dass ein rigoroses Umdenken nötig ist.

(Auszug von RSS-Feed)
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