NEWS 23

🔒
❌
Stats
Es gibt neue verfügbare Artikel. Klicken Sie, um die Seite zu aktualisieren.
Ältere BeiträgeDeutsch

Apokalyptisches Quiz: Wer ist der neue Katechon? | Von Paul Clemente

26. Mai 2026 um 08:00

Vorschau ansehen
Apokalyptisches Quiz: Wer ist der neue Katechon? | Von Paul Clemente
LBS 20260526 apolut
0:00
/699.816
Apokalyptisches Quiz: Wer ist der neue Katechon? | Von Paul Clemente

Ein Beitrag von Paul Clemente.

Vieles wiederholt sich. Vor allem das Schlimme. Oder das Peinliche. Wer hätte vermutet, dass Politiker des 21. Jahrhunderts religiöse Symbole reaktivieren, um ihre Gemetzel zu überhöhen? Und das mitten in einer laizistischen Kultur, wo Religion als Privatsache gilt. Die Kirchenaustritte steigen unerbittlich, Theologen verlassen die Diskurs-Arena. Und was der Papst sagt, interessiert lediglich, wenn er über Politik spricht.

Moderne Feldherren und ihre Schreiberlinge haben unlängst begriffen: Die optimale Begründung von Kriegen ist die Verteidigung von Freiheit und Menschenrechten. Eine tiefer gehende, metaphysische Fundierung würde nur stören.

Zugegeben: Geistige Tiefflieger wie George W. Bush schmückten ihre Bombardements noch in den Nuller-Jahren mit trivialreligiösen Slogans. Sein Meisterwerk: Die Gegenüberstellung vom grundguten Amerika und Schurkenstaaten, die auf der „Achse des Bösen“ lauerten. Da mussten selbst schärfste Satiriker passen. Vierundzwanzig Jahre später ist das Lachen verstummt. Stattdessen die bange Frage: War Bush seiner Zeit etwa voraus?

Vor einigen Wochen verbreitete US-Präsident Donald Trump eine KI-generierte Ikone. Mit ihm selbst als Jesus. Keine Frage, das war unverdünnter Bad Taste. Oder? Tatsache ist: Amerikas Hobby-Apokalyptiker wittern wieder Morgenluft. Mit christlichem Entzücken stellen sie fest: Mr. President bombt die Endzeit herbei.

In Westeuropa sorgt Trumps neuer Bellizismus für Irritation. Selbst härteste Fans räumen ein: Der ersehnte Friedenspräsident, der den Russland-Ukraine-Krieg in 24 Stunden beenden wollte, versagte nicht nur als Vermittler. Schlimmer: Er lernte selber, die Bombe zu lieben. Lediglich der AfD-Politiker Maximilian Krah bewies Mut – allerdings Mut zum Absurden. Er warnte die aufgeschreckte Partei-Horde mit dem Satz:

„Trump ist der Katechon!“

Katechon? Wer oder was ist das? Auf jeden Fall ein Begriff, der in postchristlicher Zeit kaum noch Verständnis findet. Entnommen ist er aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessaloniki. Darin warnt er die Gläubigen vor dem Pseudo-Messias, dem getarnten Anti-Christen, dem Teufel persönlich. Der werde nämlich behaupten, dass Gottes Friedensreich längst eingetroffen sei. Eine Täuschung, zur Ausbremsung von Buße und Umkehr. In Wahrheit stehe die Apokalypse noch aus. Als Grund für ihr bisheriges Ausbleiben nennt Paulus den Katechon. Von ihm werde die Apokalypse noch aufgehalten, das große Finale noch herausgezögert. Paulus schreibt:

Das „Geheimnis der Gesetzwidrigkeit ist schon am Werk; nur muss erst der beseitigt werden, der es jetzt noch zurückhält.“

Dieser Aufhalter ist der Katechon. Eine Macht, die das  Ende herauszögert.

Es blieb dem katholischen Staatsrechtler Carl Schmitt vorbehalten, das politische Potenzial des Katechon im 20. Jahrhundert zu reanimieren. Schon Ende der Zwanziger hatte Schmitt die Unterscheidung zwischen Freund und Feind zum zentralen Kriterium politischen Handelns erklärt. Ein Gegensatz, der auf Jesus versus Satan zurückgreift. Ebenso Schmitts Definition des Souveräns als jemanden, der über den Ausnahmezustand entscheidet. Und was ist mehr „Ausnahmezustand“ als die Apokalypse? Damit wäre der Katechon nicht nur Aufhalter, sondern auch wirklicher Souverän.

Zum Jahresende 1947 schrieb Schmitt:

„Ich glaube an den Katechon; er ist für mich die einzige Möglichkeit, als Christ Geschichte zu verstehen und sinnvoll zu finden.“ Freilich stellt sich die Frage, „wer ist heute der Katechon? Man kann doch nicht Churchill oder John Foster Dulles dafür halten.“ Trotzdem: „Man muss für jede Epoche der letzten 1948 Jahre den Katechon nennen können. Der Platz war niemals unbesetzt, sonst wären wir nicht mehr vorhanden.“

Und wenn es gleichzeitig an mehreren Ecken brennt? Das Problem löst sich durch Arbeitsteilung:

„Es gibt zeitweise, vorübergehende, splitterhafte fragmentarische Inhaber dieser Aufgabe.“

Laut dem Schmitt-Biographen Christian Linder wurde es für den Staatsrechtler zur Obsession, den gegenwärtigen Katechon zu finden. 1948, inmitten der Prager Unruhen, identifizierte er Tomáš Garrigue Masaryk, den ersten Staatspräsidenten der Tschechoslowakei, als

„echten europäischen Katechon.“

Kehren wir zurück in die Gegenwart, zu Maximilian Krahs Enttarnung des US-Präsidenten Trump als Katechon. Dass der Aufhalter selbst Bombenkriege führt, ist kein Einwand. Warnte Paulus nicht vor dem Fake-Messias, der falschen Frieden vorgaukelt? Natürlich steht der AfD-Politiker mit dieser Einordnung nicht allein. Noch wilder treibt es der Tech-Milliardär Peter Thiel, Geldgeber von Trump und seinem Vize J.D. Vance. Als Carl Schmitt-Leser erklärt Thiel nicht allein den US-Präsidenten, sondern die gesamte USA zum Aufhalter, zum Katechon. Als Handlanger des Antichristen identifiziert der Ultralibertäre die „Kontrollstaaten“, die Ausbremser des technologischen Fortschritts, die Befürworter des Sozialstaats, die Klima-Aktivisten und KI-Skeptiker. Vor wenigen Tagen hat der Historiker Volker Weiß das Buch „Katechon: Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart“ publiziert. Darin werden noch weitere Kandidaten erwähnt.

Aber die Katechon-Debatte blüht nicht nur in westlichen Gefilden. Der Eurasien-Ideologe Alexander Dugin hat bereits 2014 einen Thinktank namens „Katechon“ gegründet. In seinen Geschichts-Szenarien sind die Rollen allerdings konträr verteilt. Dugin, ein altorthodoxer Christ, identifiziert den Westen als Antichristen. Dessen moralische Dekadenz führe schnellstmöglich zum Weltuntergang. Russland hingegen erfülle den Job des Aufhalters. Und das nicht erst im 21. Jahrhundert.

Bereits in der Sowjet-Zeit habe Russland die Funktion des „roten Katechons“ gehabt. O-Ton Dugin:

„Wir sind der letzte Aufhalter, der Katechon“. Denn: „Wir alleine leisten dem globalen Bösen Widerstand.“ Sollte dieser Widerstand erfolgreich sein, steht dem Happy End nichts mehr im Wege: „Wir kämpfen gegen den Antichristen, das muss gesagt werden. Das ist unsere russische Idee und sie wird alles richten.“

Aber nicht nur Russland ist für Dugin der Aufhalter. Auch iranische Revolutionsführer wie Ali Khamenei oder sein Sohn und Nachfolger Modschtaba Chamenei erfahren metaphysische Eingemeindung. Nach Beginn der US-Angriffe auf den Iran rief Dugin die schiitische Theokratie zum Katechon aus, da sie unter anderem via Kopftuchzwang verhindere, dass die Iranerin sich zur „Hure Babylon“ verwandelt.

Fazit: Konservative in Ost und West adaptieren zwar das Katechon-Modell, aber mit konträrer Besetzung. Ein weiterer Beweis für die Biegsamkeit von Symbolen. Seine Wiederentdeckung in christlichen oder ehemals christlichen Staaten ist kaum Zufall. Denn das christliche Geschichtsmodell, wo am Ende der große Knall steht, ist bis zur Gegenwart lebendig – selbst ohne Glaubensinhalte.

Fast jede Krise, jeder bewaffnete Konflikt, jeglicher Anstieg der Temperaturen oder mittelprächtige Laborviren: Alles wird zum Weltuntergangs-Szenario hochgerechnet. Darunter läuft nichts. Vielleicht ist diese Hassliebe zur Apokalypse, diese ängstliche Wollust zugleich ein Verdrängen? Denn schlimmer als den Großen Knall sind manche Prognosen der Astronomen. Darunter die Big Freeze-Theorie: Danach expandiert das Universum endlos weiter. Nach Billionen Jahren verlöschen alle Sterne, und die Materie zerfällt, Das Universum wird immer dünner und kälter. Ein endloses Weiter, ohne Sinn und Zweck. Eine Absurdität ohnegleichen. Kaum zu ertragen. Allerdings:

Für die Apologie eines Krieges taugt die Big Freeze-Theorie garantiert nicht.

+++

Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Bild: Gottes Arme sind in wallendes Gewand gekleidet und von hinten beleuchtet. Hintergrund des himmlischen Himmels in der Nacht mit weich leuchtenden Sternen

Bildquelle: Shutterstock AI / Shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)

Trump vs. Papst: Krieg im Namen des Herrn? | Von Paul Clemente

20. April 2026 um 09:46

Vorschau ansehen
Trump vs. Papst: Krieg im Namen des Herrn? | Von Paul Clemente
Apolut 20260420 TD Montag
0:00
/538.616
Trump vs. Papst: Krieg im Namen des Herrn? | Von Paul Clemente

Streit mit Trump: Papst hat keine Lust mehr

Ein Kommentar von Paul Clemente.

Papst zu sein war auch mal leichter. Bereits der Vorgänger des amtierenden Leo XIV., Papst Franziskus, wurde kaum noch aus theologischer Perspektive beurteilt. Im säkularen Westen gilt auch für den Pontifex: Die politische Haltung zählt. Sonst nichts. Damit wird er zum Gladiator in der Diskurs-Arena erklärt. Das aber hat wenig mit seinem Job zu tun. 

Im Falle des gegenwärtigen Papstes Leo XIV. hat sich dieses Malheur noch verschärft: Als US-Staatsbürger, geboren in Chicago, provoziert  jedes Wort, das er zur globalen Politik äußert, automatisch ein Echo aus Washington. Anscheinend hält US-Präsident Trump den Papst für seinen persönlichen Stellvertreter in Europa. Da provoziert öffentlicher Widerspruch schnell einen Zornausbruch. Etwa wenn Leo XIV. den US-Angriff gegen Iran verurteilt. Kein Wunder, schließlich versucht Trump seine Ressourcen-Geilheit als christliche Wohltat zu tarnen. 

In den sozialen Plattformen kursieren KI-Bilder von ihm als Jesus Christus. Damit erklärt Trump sich zur Reinkarnation des Auferstandenen. Es ist erstaunlich, dass Trump – ganz nach dem Vorbild von Heinrich VIII. – keine eigene Kirche gründet. Weiß er doch am besten, was Jesus wirklich will: Als sein Bombardement  in die sechste Woche ging, und kein Ende absehbar war, war sich der ehemalige Baulöwe sicher: Gott selbst wolle, dass die Vereinigten Staaten das tun:

„Ja, das glaube ich, denn Gott ist gut.“ 

Der Allmächtige unterstütze das Handeln der USA, auch wenn der Weltenschöpfer über die Gewalt betrübt sei. In dem Punkt ergeht es dem Präsidenten wie dem Papst:

„Gott gefällt nicht, was geschieht. Mir gefällt nicht, was geschieht.“

Aber leider nimmt ihm das keiner ab: „Alle sagen, ich würde es genießen“, jammert Trump, „Ich genieße das nicht. Ich genieße es nicht.“ Immerhin: Ein Minimum an Verantwortung will Trump nicht abstreiten. O-Ton:

„Gott will, dass für die Menschen gesorgt wird.

Ein gewagtes Statement nach tausenden Toten im Iran und 13 gekillten US-Soldaten.

Tatsächlich deutet mancher Journalist das Bombardieren des Irans als Religionskrieg – Diese Vermutung stützt sich auf ein weiteres Statement des US-Präsidenten:

„Öffnet die verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde, oder ihr werdet in der Hölle leben - Passt nur auf! Allah sei gepriesen“.

Ein Imam aus dem US-Bundesstaat Michigan, Steve Elturk, verurteilte Trumps Beitrag als

„gefährliche Eskalation, die sowohl die internationale Stabilität als auch das moralische Gefüge des öffentlichen Diskurses untergräbt“.

Aber nicht nur Trump. Auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth weiß Gott auf der Seite der Amis. Die Rettung eines US-Soldaten vergleicht er mit Christi Tod und Auferstehung:

„Sehen Sie, am Freitag abgeschossen, am Karfreitag; den ganzen Samstag in einer Höhle, einer Felsspalte, versteckt; und am Sonntag gerettet. Am Ostersonntag bei Sonnenaufgang aus Iran ausgeflogen, ein wiedergeborener Pilot.“  

Bei so viel Okkupation christlicher Motive konnte der Papst kaum schweigen. In seiner Predigt am Palmsonntag stellte Leo XIV. fest:

Gott „hört nicht auf die Gebete derer, die Krieg führen“.

Den Gläubigen im Petersdom erklärte er: Christen dürften nicht an der Seite jener stehen, die „sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen und Mittleren Osten verübten. Sein Fazit:

„Genug des Krieges!"

Trump reagierte mit Wut auf die Zerstörung seiner Narrative: Der Papst stelle sich auf die Seite eines Landes, „das eine Atomwaffe will"

Leo XIV. sei „eine sehr linksliberale Person, und er ist ein Mann, der nicht daran glaubt, Verbrechen zu stoppen".

Anders gesagt: Trump hält sich für einen globalen Punisher, der im göttlichen Auftrag die Sünden anderer Regierungen bestraft. Daraufhin schoss der Pontifex zurück: Er habe „keine Angst" vor Trump. Er halte es für seine „moralische Pflicht", sich gegen den Krieg auszusprechen. Aber nicht nur Trump, auch das Pentagon setzte ein deutliches Zeichen: Entgegen der Tradition wurde am diesjährigen Karfreitag in der Pentagon-Kapelle zwar ein evangelischer Gottesdienst, aber keine katholische Messfeier angeboten. Ein Sprecher erklärte gegenüber der Huffington Post: Es sei kein katholischer Geistlicher zur Hand gewesen.

Aber auch bei Christlich-Evangelikalen ist Trumps Bombardement umstritten. Manche lehnen die militärische Aktion ab. Besondere Popularität genießt der Krieg jedoch bei christlichen Endzeit-Fans. Die interpretieren den Angriff des Iran als Teil eines apokalyptischen Endzeitszenarios. Zu denen zählt womöglich auch US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Der lud den evangelikalen Prediger Doug Wilson wiederholt zu Vorträgen in seine Behörde. Wilson träumt vom Umbau der USA in eine evangelikale Theokratie. Dem Katholizismus wirft er "Götzenverehrung" vor.

Trotz aller Papst-Beschimpfung dürfte Trump wissen, dass Kreuzzugs-Rhetorik und Papst-Bashing die katholischen Wähler durchaus verschrecken kann. Besonders unwohl dürfte sich Vize-Präsident J.D. Vance gefühlt haben. Der war 2019 als Erwachsener zum Katholizismus konvertiert. Vielleicht hatte er nur die Wahl: Entweder dem Oberhaupt der katholischen Kirche widersprechen oder den Job verlieren. Seine Entscheidung ist bekannt:

Auf einer Veranstaltung mahnte er den US-Staatsbürger im Vatikan: „Wie kann man sagen, dass Gott niemals auf der Seite derjenigen steht, die das Schwert führen?“ So „wie es wichtig ist, dass der Vizepräsident der Vereinigten Staaten vorsichtig ist, wenn er über Fragen der öffentlichen Politik spricht, ist es sehr wichtig, dass der Papst vorsichtig ist, wenn er über Fragen der Theologie spricht“ Man müsse schließlich „sicherstellen, dass es in der Wahrheit verankert ist.“

Die katholische US-Bischofskonferenz (USCCB) wies diese Belehrung zurück. Die katholische Kirche akzeptiere den Einsatz des Schwertes nur „zur Selbstverteidigung, wenn alle Friedensbemühungen gescheitert sind“. Erst vor wenigen Tagen hatte Papst Leo seine Kritik wiederholt. Auf seiner Afrika-Reise hatte der Pontifex in Kamerun Klartext gesprochen:

„Die Welt wird von einer Handvoll Tyrannen zerstört und von Myriaden solidarischer Brüder und Schwestern aufrechterhalten.“

Am Freitag, auf dem Flug nach Angola, verriet Leo den Journalisten: Er habe „überhaupt kein Interesse" an einer „neuen Debatte mit dem Präsidenten". Seine Tyrannen-Rede in Kamerun sei bereits vor zwei Wochen geschrieben worden, aber „sie wurde wahrgenommen, als würde ich versuchen, eine neue Debatte mit dem Präsidenten zu beginnen, woran ich überhaupt kein Interesse habe." Überhaupt: Manche Äußerung sei „nicht in allen Aspekten korrekt“ gedeutet worden. Kommentatoren erklären diese Wendung zur Strategie: Der Papst habe eine Eskalation vermeiden wollen. Möglich, aber vielleicht hat ihn bloß die Lust verlassen. Die politische Arena kann selbst die Gutwilligsten ermüden.

Zumindest einer ist happy: J.D. Vance. Der Vize-Präsident jubelt auf X :

„Ich bin Papst Leo dankbar, dass er dies gesagt hat. Während die Medienberichterstattung ständig Konflikte aufbauscht – und ja, es gab und wird auch weiterhin echte Meinungsverschiedenheiten geben –, ist die Realität oft viel komplizierter. Papst Leo verkündet das Evangelium, wie es seine Aufgabe ist, und das bedeutet zwangsläufig, dass er seine Meinung zu den moralischen Fragen unserer Zeit äußert. Der Präsident – und die gesamte Regierung – bemühen sich, diese moralischen Grundsätze in einer chaotischen Welt umzusetzen. Er wird in unseren Gebeten sein, und ich hoffe, dass wir in seinen Gebeten sein werden.“

Mit anderen Worten: Das Gemetzel lässt sich fortsetzen. Diesmal ungestört.

+++

Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Bild: Rom, Italien, 06.04.2025: Papst Leo XIV. Papst aus den Vereinigten Staaten Amerika feiert Messe auf dem Petersplatz Vatikanisches Jubiläum.

Bildquelle: Fabrizio Maffei / Shutterstock

(Auszug von RSS-Feed)
❌