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Gestern — 05. Juni 2026EIKE

Keith Briffa gegen Michael E. Mann: Das Klima-Gate 2009/2010

05. Juni 2026 um 15:00

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2009/2010 wurden interne Emails der Universität von East Anglia geleakt, in denen Forscher wie Stefan Rahmstorf zugaben, daß ihre Computermodelle mit den Meßdaten nicht übereinstimmten. Wegen der guten politischen Verbindungen (Vitamin B) traten viele unwissende Forscher für die Klimaalarmisten ein – siehe „Offener Brief von 255 Mitgliedern der US National Academy of Sciences (2010), unter den Unterzeichnern waren elf Nobelpreisträger.“

Die Zeiten sind vorbei. So lange die gewaltigen Umverteilungskosten von unten nach oben nicht sichtbar waren, konnten viele Wohlhabende die Geschichten noch verteidigen.

Derzeit bericht Nuis.de von einem damals kaum bekannt gewordenen Konflikt zwischen „Mister Hockeyschläger“ und Kontrahent Keith Briffa, der Manns Fantasien unterlag. Zitat Nius.de

Letzterer war als Chef-Autor zuständig für die immens bedeutsamen Berichts-Zusammenfassungen an die Entscheidungsträger in der Politik. Keith Briffa steuerte seine Klimastudien bei – problematisierte aber intern immer wieder, daß Forschungsdaten durchaus widersprüchlich und zu unsicher seien, um daraus handfeste Fakten zu generieren. Dennoch wurden auch diese Unsicherheiten zu einer glasklaren „Botschaft“ glatt gebügelt. Und so wurde die „mittelalterliche Wärmeperiode“ aus der Klimageschichte getilgt. 

NIUS zeichnet diesen Zwist anhand geleakter E-Mails nach, die bislang noch nicht im Licht der Öffentlichkeit standen. 

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Aktuell (5.6.) ergänzt Felix Perrefort auf TwitterX: 

Die folgende Climategate-Mail demonstriert beispielhaft, wie IPCC-nahe Wissenschaftler vorgehen, wenn sie das historische Klima aus Proxy-Daten (hier Baumringen) rekonstruieren. Die Rekonstruktion ist selbst eine Form der Modellierung, da Daten nicht einfach ausgewertet und dargestellt, sondern in einem subjektiv-schöpferischen Prozeß in Form gebracht werden.

Der Forscher (hier Tim Osborn) konstruiert sich aus Rohdaten eine Vergangenheit, die seinen Wunschvorstellungen entspricht, wobei er reichlich Spielraum hat. Um das Mittelalter herum (1000 n. Chr.) lag zunächst ein „higher Peak“ vor, der der Hockeyschläger-Dogmatik hätte widersprechen können, wonach die heutige Erwärmung beispiellos sei und in entscheidender Weise anthropogen vorangetrieben werde. Eine ebenso warme Vergangenheit würde diese Erzählung schließlich infrage stellen.

„Sobald“ man den Peak jedoch „mit zwei anderen [Proxy-]Reihen mittelt“, wird die Gesamttendenz begradigt. Sie können immer so vorgehen. Die Climategate-Mails zeigen uns, dass Paläoklimatologen überhaupt nicht die Vergangenheit rekonstruieren, sondern ihre Vorstellungen in sie zurückprojizieren. Sie legen hinein, was sie anschließend zu finden glauben.

Das ist „die Wissenschaft“, die Al Gore und Greta Thunberg auf ihre jeweilige Art dazu veranlaßte, die Welt in die Klimaangst hinein zu hypnotisieren. Die Zeit ist reif, diesen falschen Propheten endlich aufrecht entgegenzutreten und die Klimaideologie insgesamt zu beerdigen.

Übersetzung: (mit deepl)

Hier ist die alte Version zum Vergleich. Der einzige auffällige Unterschied betrifft die Region Ural-YAMAL, die zuvor um das Jahr 1000 n. Chr. einen höheren Wert aufwies.
Obwohl dies eine recht große Veränderung war, zeigt die Gesamtdurchschnittsreihe nur sehr geringe Unterschiede, sobald man sie mit den beiden anderen Reihen mittelt.

Der Beitrag Keith Briffa gegen Michael E. Mann: Das Klima-Gate 2009/2010 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
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Die Rückkehr des Energierealismus

01. Juni 2026 um 07:00

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Powerlines.au, Chris Uhlmann

Kohle, Gas, Kernenergie, Wind- und Solarenergie haben alle ihre Vor- und Nachteile. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, ein Energiesystem aufzubauen, das die Stromversorgung und die Wirtschaft am Laufen hält.

Nachfolgend ein launiger Meinungsbeitrag aus Australien – der m.e. sowohl bei Befürwortern als auch bei den Ablehnern „erneuerbarer“ und E-Autos Akzeptanz finden dürfte. Einflechtung von Erinnerungen an die Jugendzeit mit den damaligen Autos (Bei mir waren es ein Opel Kapitän und ein VW Käfer – und bei Ihnen? Lesen Sie weiter – Der Übersetzer 

PS: Die Links zu The Australian sind alle hinter Bezahlsperre, Tut mir leid.

Als meine Kumpel und ich Ende der 1970er Jahre endlich unsere Führerscheine bekamen, schien es eine ungeschriebene Regel für alle Teenager zu geben: Man durfte Mamas Auto fahren, aber nicht Papas.

Im Schatten der Ölkrise von 1973 hatten die Autos der Mütter eines gemeinsam: Sie waren winzig. Da der Führerscheinerwerb ein so prägender Moment im Leben eines jeden Teenagers ist, haben sich die Marken tief in mein Gedächtnis eingebrannt: der Datsun 120Y, der Toyota Corolla und das Auto meiner Mutter, der Holden Gemini.

Doch die Autos der Väter waren immer groß, und damals gehörten die meisten zu einer der beiden Marken: Holden oder Ford. Diese Vorliebe war genetisch bedingt, und jedes Jahr rüsteten sich Söhne und Väter für den alljährlichen Titelkampf zwischen den rivalisierenden Lagern, der auf der Rennstrecke von Bathurst ausgetragen wurde [- wohl eher mit 10er Karte und auf eigenes Risiko]

[Die Rennstrecke von Bathurst ist der berühmte Mount Panorama Circuit in New South Wales, Australien. Der 6,213 km lange Straßenkurs ist weltberühmt für seine dramatischen Steigungen (bis zu 174 m Höhenunterschied) und die anspruchsvollen Passagen auf dem Berg.]

Mein Vater war ein Holden-Fan, und ich durfte den Statesman nur ein einziges Mal fahren. Als ich stolz grinsend meinen Kumpel Damien abholte, schüttelte dessen Vater den Kopf und meinte, mein Vater müsse wohl einen an der Waffel haben. Ich glaube, das lag daran, dass Damiens Vater ein Ford-Fan war.

Märkte und Menschen veränderten ihr Verhalten nach dem ersten großen Ölpreisschock, sicherten sich aber auch ab. Kleinwagen wurden modern, große Autos verschwanden jedoch nicht . Die Menschen passten sie ihren Bedürfnissen an.

In dieser Zeit erreichte der Anteil des Öls am weltweiten Primärenergiesystem seinen Höhepunkt. Seitdem ist er zwar gesunken, doch dieser oberflächliche Eindruck täuscht, da der Gesamtverbrauch an Öl mit dem wachsenden Wohlstand und der fortschreitenden Industrialisierung der Welt stetig zunahm.

Im Jahr 2024 verbrannte die Menschheit mehr Kohle, Öl und Gas als je zuvor in einem einzigen Jahr – trotz aller Reden über Rekordwachstum bei erneuerbaren Energien. Beide Aussagen sind richtig und verweisen gemeinsam auf eine tieferliegende Realität. Es gibt keinen einfachen Übergang von einem Energiesystem zum anderen. Es findet vielmehr eine Energieergänzung statt. Neue Energiequellen ersetzen nicht zwangsläufig alte. Häufiger ergänzen sie diese, da der Energieverbrauch der Gesellschaften stetig steigt.

Dieses Muster wurde im 19. Jahrhundert von dem englischen Ökonomen William Stanley Jevons erkannt und als Jevons-Paradoxon bekannt. Er beobachtete, dass Großbritannien trotz der zunehmenden Effizienz von Dampfmaschinen nicht weniger, sondern deutlich mehr Kohle verbrauchte. Die Effizienz senkte die Kosten, erweiterte die Produktionskapazität und führte zu einem höheren Konsum. Dieses Muster wiederholt sich seither immer wieder.

Sparsamere Kleinwagen verdrängten die großen nicht. Leistungsfähigere Computer erhöhten den Stromverbrauch. LED-Beleuchtung senkte die Beleuchtungskosten, und wir reagierten darauf, indem wir die Welt mit Lichterketten schmückten.

Der Mensch nutzt Effizienz selten, um weniger Energie zu verbrauchen. Viel häufiger nutzen wir sie, um mehr zu erreichen.

Dieser Energieschock wird zu einer Abkehr von der Ölabhängigkeit führen und dafür sorgen, dass jede Regierung versucht, mehr Öl innerhalb ihrer eigenen Grenzen zu sichern.

Die Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen sind hier sprunghaft angestiegen, was viele positiv sehen und sich wahrscheinlich fortsetzen wird. Doch wie viele dieser Verkäufe entfallen auf Zweitwagen?

Die Geografie unseres Inselkontinents, die Art und Weise, wie unsere Systeme aufgebaut sind, und die geringe Erneuerung unseres Fahrzeugbestands bedeuten, dass es noch sehr lange dauern wird, bis Elektrofahrzeuge den privaten Pkw-Markt dominieren. Der nächste Schritt, die Elektrifizierung des gesamten Straßenverkehrs, des Bergbaus und der Landwirtschaft, bleibt ein ferner, vielleicht unereichbarer Traum.

Ein weiteres Merkmal dieser Krise ist die Verdeutlichung dessen, was man die Galgentheorie der Politik nennen könnte: Die unmittelbare Gefahr der Hinrichtung klärt den Verstand und führt zu Wandlungen auf dem Sterbebett. Unsere Führungskräfte haben endlich erkannt, dass dieses Land auf flüssige Brennstoffe angewiesen ist, dass Energiesicherheit nationale Sicherheit bedeutet und dass ihre Arbeitsplatzsicherheit von der Sicherung der Kohlenwasserstoffversorgung abhängt .

Es ist noch zu früh, um zu verkünden, dass die Ära der fossilen Brennstoffhysterie in unseren Führungsetagen vorbei ist, aber ihr Höhepunkt könnte erreicht sein. Der Mann, der einst erklärte, fossile Brennstoffe hätten in unserer Zukunft keinen Platz, ist nun auf der Dieseldiplomatie unterwegs und atmet erleichtert auf, sobald ein mit Treibstoff beladener Supertanker auftaucht. Die Anführer des Marsches in die Armut ziehen sich stillschweigend zurück.

Ich habe Klima- und Energieminister Chris Bowen oder die Regierung Albanese nie allein für Australiens massive Anfälligkeit für die Ölkrise verantwortlich gemacht. Dieses Versagen hat sich über Jahrzehnte hinweg entwickelt. Mehrere Generationen von Politikern aller Couleur haben unsere Widerstandsfähigkeit geschwächt, und die Verteufelung von Kohlenwasserstoffen durch die amtierenden Machthaber hat den Sargnagel nur noch tiefer eingeschlagen.

Die von der Regierung angekündigten Maßnahmen zur Sicherung und Speicherung von mehr Treibstoff sowie der zurückhaltende Vorschlag zur Prüfung einer Erweiterung der Raffineriekapazitäten sind begrüßenswerte erste Schritte. Ziel sollte es sein, so energieautark wie möglich zu werden, und Australien verfügt über die nötigen Ressourcen. Das wird zwar kostspielig und zeitaufwendig sein, aber man sollte dies gegen mögliche zukünftige Krisen abwägen.

Erdgas ist auf dem Vormarsch von Küste zu Küste, und selbst Victoria, deren Regierung ihren Kreuzzug gegen alle fossilen Brennstoffe in ein langes Moraldrama verwandelt hat, ist von der Realität eingeholt worden.

Die Energieministerin des Bundesstaates Victoria, Lily D’Ambrosio, bezeichnet den für das Überleben ihres Bundesstaates essenziellen Brennstoff gerne als „fossiles Gas“. Während ihrer Amtszeit machte Victoria die Nutzung dieser Ressource nahezu unmöglich, obwohl die Reserven schwanden und der Bundesstaat in Richtung Energiebankrott abdriftete. Victoria verankerte ein dauerhaftes Verbot von Fracking und der Gewinnung von Kohleflözgas in seiner Verfassung und verhängte ein Moratorium für die konventionelle Onshore-Gasexploration.

Als die Gaspreise nach Russlands Invasion in der Ukraine in die Höhe schnellten, jammerte Victoria in einem Akt geradezu grotesker Heuchelei, ihr stünde das Kohleflözgas aus Queensland zu. Dann verlangte der Bundesstaat von allen australischen Steuerzahlern, die Absurdität des Baus eines Flüssigerdgas-Importterminals in einem Bundesstaat zu finanzieren, der über unerschlossenen Gasreserven liegt. Nun steckt Victoria mitten in einer peinlichen Situation, in der die Strategie komplett umgeschrieben werden muss.

Diese Woche genehmigte die Regierung von Allan das Annie-Projekt von Amplitude Energy im Offshore-Otway-Becken, das voraussichtlich ab 2028 Gas liefern wird. Der Haushalt von Victoria nahm außerdem weitere Kredite auf, um 10 Millionen Liter Diesel zu sichern.

Die Winde des Wandels wehen, und sie werden wahrscheinlich in alle Richtungen gleichzeitig wehen. Wir befinden uns gerade mitten im Auge des Sturms. Wenn die Straße von Hormus nicht bald wieder annähernd normal funktioniert, ist diese Krise noch lange nicht vorbei. Australien war durch seinen Reichtum geschützt, aber Geld kann die physischen Versorgungsengpässe nicht ewig ausbügeln. Wir haben ärmere Länder beim Treibstoffkauf überboten. Wir sehen ihr Leid nicht und kümmern uns nicht darum. Aber mit der Zeit wird sich der Schmerz auch auf die gesamte Gesellschaft auswirken.

Und inmitten all dessen kam eines der deutlichsten Signale für die zukünftige Entwicklung der Formel 1 aus unerwarteter Richtung: Formel-1-Präsident Mohammed Ben Sulayem strebt die Rückkehr der V8-Motoren bis 2031 an . Der ehemalige Rallyefahrer drängt schon seit Längerem auf dieses Ziel, und nach zunehmenden Beschwerden über die jüngsten Hybridregeln der Formel 1 könnte sich diese Tür nun öffnen.

Die Formel 1 ist der technologisch fortschrittlichste Motorsport der Welt , ein rollendes Labor, in dem Spitzeningenieure die Grenzen der Maschinenleistung ausloten. Seit 15 Jahren verfolgt sie die Entwicklung immer ausgefeilterer Hybridtechnologie und verwandelt ihre Fahrzeuge in erstaunlich effiziente, aber zunehmend schwerere, teurere und komplexere Energiemanagementsysteme.

Viele Fahrer und Fans verabscheuen die neuesten Hybrid Autos. Die rohe, mechanische Kraft der alten V10- und V8-Motoren, deren kreischende Motoren instinktiv und aus Nervenstärke auf Höchstgeschwindigkeit liefen, ist verschwunden. Die neuen Hybride beziehen etwa die Hälfte ihrer Energie aus Batterien, was sie zwar schnell, aber kraftlos und schwer zu beherrschen macht.

Wie bei allem im Energiebereich gibt es auch hier Kompromisse.

Das Kernproblem der neuen Regeln von 2026 besteht darin, dass die Fahrer gezwungen sind, beim Bremsen ständig Energie zurückzugewinnen und den Einsatz der Fahrzeugleistung sorgfältig zu steuern. Drive berichtet, dass die Fahrer auf Strecken mit weniger starken Bremszonen „ das sogenannte „Superclipping“ anwenden müssen, was bedeutet, dass sie den Motor nicht zum Antreiben der Räder nutzen, sondern zum Laden der Batterie, quasi als Generator.“

Anstatt dass die Maschine dem Fahrer dient, dient der Fahrer zunehmend der Maschine. Das Auto wird nicht mehr einfach nur auf maximale Geschwindigkeit ausgelegt. Es muss ständig seinen eigenen Energieverbrauch im Griff haben und Energie von der Leistung abziehen, um das System selbst aufrechtzuerhalten.

Und dann sind da noch die Kosten. Vor dem Hybridzeitalter kosteten Motorenverträge die Teams Berichten zufolge zwischen 4 und 7 Millionen Dollar pro Saison. Heutige Turbohybrid-Antriebe kosten über 20 Millionen Dollar, und die Hersteller haben schätzungsweise mehr als 1,4 Milliarden Dollar in die Entwicklung wettbewerbsfähiger Hybridmotoren investiert.

Die Formel 1 ist in dasselbe Dilemma geraten, mit dem ein Großteil der Energiewende konfrontiert ist. Mit zunehmender Komplexität der Systeme fließen immer mehr Kapital, Ingenieursleistungen und Anstrengungen in die Verwaltung, Speicherung, den Transport und die Stabilisierung von Energie, anstatt einfach nur reichlich und zuverlässig Strom zu erzeugen.

Die Erzeugung bezahlbarer und zuverlässiger Energie unter Nutzung all unserer natürlichen Ressourcen sollte das Ziel jeder vernünftigen Regierung sein. Andernfalls werden wir bankrottgehen. Wir sollten die Emissionen dort reduzieren, wo es möglich ist, so schnell wie vernünftig möglich, innerhalb der Grenzen von Physik, Technik und Wirtschaft, und uns nicht von Parolen wie „Netto-Null“ leiten lassen.

Wie wir feststellen, lassen sich physikalische Systeme nicht von Ideologien beeinflussen.

Dieser Artikel wurde zuerst in The Australian veröffentlicht.
Gefunden über 
https://stopthesethings.com/2026/05/24/stop-these-things-weekly-round-up-24-may-2026/

https://www.powerlines.au/p/the-return-of-energy-realism

 

Der Beitrag Die Rückkehr des Energierealismus erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Volkswagen droht Strafe von 1,7 Milliarden Dollar wegen Nichterreichens der Emissionsziele.

19. Mai 2026 um 17:00

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WUWT, Gastautor Paul Homewood

Die Automobilhersteller stehen unter politischem Druck, auf Elektromobilität umzusteigen, um massive finanzielle Strafen zu vermeiden. Regierungen, insbesondere in Europa, verschärfen die Emissionsvorschriften und zwingen etablierte Marken, ihre Produktions- und Vertriebsmethoden zu überdenken. Für Konzerne wie den Volkswagen-Konzern wird es immer teurer und schwieriger wettbewerbsfähig zu bleiben.

Bericht auf AOL:

Trotz massiver Bemühungen um Elektromobilität kommt VW nicht schnell genug voran, um die regulatorischen Vorgaben zu erfüllen. Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit könnte das Unternehmen nun Strafzahlungen in Höhe von bis zu 1,7 Milliarden US-Dollar kosten. Es ist eine deutliche Erinnerung daran, dass der Übergang zur Elektromobilität nicht so reibungslos und profitabel verläuft wie erwartet.

Im Kern des Problems liegt ein grundlegendes Ungleichgewicht. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind nach wie vor profitabler, während Elektrofahrzeuge für die Reduzierung von Flottenemissionen unerlässlich sind. Beides in Einklang zu bringen, ohne dabei Verluste zu erleiden, ist zu einer der größten Herausforderungen der modernen Automobilindustrie geworden.

Die Volkswagen-Führung hat sich überraschend offen zu der Situation geäußert. Anstatt so zu tun, als sei alles unter Kontrolle, räumen die Manager ein, dass sie vor der Wahl stehen, entweder Verluste mit Elektrofahrzeugen in Kauf zu nehmen oder Strafzahlungen zu leisten. So oder so häufen sich die Kosten.

Warum VW mit hohen Geldstrafen konfrontiert ist

Das Problem liegt in den strengen Emissionsvorschriften der Europäischen Union. Autohersteller müssen flottenweite CO₂-Ziele erreichen, das heißt, jedes verkaufte benzinbetriebene Auto muss durch emissionsärmere Modelle wie Elektrofahrzeuge oder Hybridfahrzeuge kompensiert werden. Werden diese Ziele verfehlt, drohen finanzielle Strafen.

Für den Volkswagen-Konzern könnten zwischen 2025 und 2027 Strafzahlungen in Höhe von insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro (etwa 1,7 Milliarden US-Dollar) anfallen. Dabei handelt es sich nicht um eine einmalige Belastung, sondern um eine Zahlung, die sich über mehrere Jahre erstreckt und potenziell jährliche Verluste in dreistelliger Millionenhöhe zur Folge hat. Selbst für ein Unternehmen von der Größe des VW-Konzerns bedeutet dies einen erheblichen Gewinnrückgang.

Das Rentabilitätsproblem der Elektrofahrzeuge

Theoretisch klingt die Lösung ganz einfach: Man muss einfach mehr Elektroautos verkaufen. In der Realität ist es jedoch weitaus komplizierter, da Elektrofahrzeuge – vor allem aufgrund der Batteriekosten und Entwicklungskosten – immer noch weniger rentabel sind als herkömmliche Verbrenner.

VW-Finanzchef Arno Antlitz brachte es auf den Punkt: Das Unternehmen steht im Grunde vor der Wahl zwischen zwei Verlustsituationen: sinkenden Gewinnmargen durch den Verkauf von Elektrofahrzeugen oder Strafen für die Überschreitung von Emissionsgrenzwerten. Solange Elektrofahrzeuge nicht preislich mit Verbrennern gleichziehen, wird dieser Balanceakt anhalten.

Die Kunden kümmern sich zu wenig um die Regulierungen der Politiker.
[Formulierung der Überschrift verdeutlicht – der Übersetzer]

Ein weiteres Problem besteht darin, dass die Verbrauchernachfrage nicht immer mit den regulatorischen Zielen übereinstimmt. Zwar nimmt die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu, aber nicht schnell genug, um die Emissionsziele auf natürliche Weise zu erreichen. Das zwingt die Autohersteller, Elektromodelle stärker zu forcieren, als der Markt es sonst vielleicht zulassen würde.

In Europa machten Elektrofahrzeuge Anfang 2026 etwa 20 % der Neuwagenverkäufe aus. Das ist beachtlich, reicht aber für Unternehmen wie VW noch nicht aus, um ihre Ziele problemlos zu erreichen. Daher verkaufen sie effektiv mehr Elektrofahrzeuge, als der Markt organisch nachfragt.

VWs Elektroauto-Offensive gewinnt weiter an Boden

Fairerweise muss man sagen, dass Volkswagen nicht untätig ist. Das Unternehmen verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum der Elektrofahrzeugverkäufe um über 11 Prozent und lieferte allein im ersten Quartal mehr als 176.000 Elektrofahrzeuge aus. Das ist ein beachtlicher Zuwachs, insbesondere in einem schwierigen Marktumfeld.

In Westeuropa ist mittlerweile etwa jedes fünfte verkaufte VW-Fahrzeug vollelektrisch. Das ist ein deutliches Zeichen für Fortschritt, gleicht aber die Emissionen der übrigen Modellpalette noch nicht vollständig aus, sodass die Rechnung für VW derzeit einfach nicht aufgeht.

Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen in der EU hinken den Verkäufen in Großbritannien hinterher – im vergangenen Jahr machten sie 17,4 % der Gesamtverkäufe aus.

https://wattsupwiththat.com/2026/05/11/volkswagen-face-1-7-billion-fine-for-missing-emissions-targets/

Eigene Bemerkung des Übersetzers:

Mir ist unklar, wer das Strafgeld kassiert und was dadurch „am Wetter“ – ähh, Klima verbessert werden kann.

Insgesamt sind die neuen Autos (alleAntriebsarten) sehr teuer geworden, auch in der Wartung und Reparatur. Es geht der Spruch rum, von Mobile-Phones auf Rädern. Überwachung mit „Black-Box und automatische Meldung an Hersteller und Versicherung beinahe immer. Freie Werkstätten nutzen oder gar Selbsthilfe geht kaum noch, durch die Notwendigkeit, einen Hersteller-Zugang zu haben.  Bei vielen Autos müssen inzwischen sogar neue (12V) Batterie „angelernt“ werden.  Mal sehen, wie das in 10 Jahren mit den E-Autos ist. Ich bin froh, ältere Autos zu haben und werde die auch weiterfahren.

 *********

Pressestimmen zu obigem Vorfall,  von E-Auto Befürwortern

Gelockerte CO2-Regeln ersparen vor allem VW Milliarden-Strafe

Insbesondere Volkswagen profitiert von der Lockerung der Emissionsvorgaben durch die EU, zeigen neue Berechnungen von Dataforce und ICCT. Je nach Berechnung hätten die Wolfsburger gemäß den ursprünglichen Regelungen zwischen 1,7 und 2,2 Milliarden Euro Strafe zahlen müssen – aber auch andere Hersteller wären mit hohen Summen betroffen.

…. Mock schätzt, dass die Hersteller bei der ursprünglichen Regelung bis zu 500.000 E-Autos mehr zugelassen hätten, um die Strafzahlungen zu vermeiden. Das wäre dann in Form von Eigenzulassungen oder mit Rabatten geschehen, hätte also tendenziell etwas Marge gekostet. So bleibt festzuhalten, dass die angepasste Regelung der EU sehr wohl Auswirkungen auf die Bemühungen der Branche hatte, mehr Elektroautos zu verkaufen.

spiegel.de (ICCT-Zahlen), automobilwoche.de (Dataforce-Berechnungen)

https://www.electrive.net/2026/01/26/gelockerte-co2-regeln-ersparen-vor-allem-vw-milliarden-strafe/

 

CO2: Abgeschwächte Grenzwerte ersparen VW eine Milliardenstrafe

BMW dagegen hielt seine CO2-Emissionsziele im Jahr 2025 ein, und das sogar ohne Pool.

 https://insideevs.de/news/785524/abgeschw%C3%A4chte-co2-grenzwerte-milliardenstrafen/

 

Der Beitrag Volkswagen droht Strafe von 1,7 Milliarden Dollar wegen Nichterreichens der Emissionsziele. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Länder und Branchen geben ihre Net-Zero-Verpflichtungen auf oder schrauben sie zurück

08. Mai 2026 um 17:00

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H. Sterling Burnett

Seit der Vereidigung von Donald Trump als 47. Präsident der Vereinigten Staaten haben der Klimapanikmache und die daraus resultierenden politischen Machenschaften im öffentlichen und privaten Sektor den Tod durch tausend Schnitte erlitten – eine Methode, die seit Jahrhunderten als eine der bevorzugten Foltermethoden der Chinesen gilt.

Trumps Handeln als Präsident stellt den tiefsten Stich für die elitären Verfechter des Klima-„Schwindels“ oder Klima-„Betrugs“ dar – wählen Sie selbst aus den Begriffen, die Trump verwendet, um die Falschalarm-Darstellung vom katastrophalen Klimawandel zu beschreiben. Ich habe hier bei CCW bereits einige von Trumps Maßnahmen beschrieben, die dem Klimasumpf Ressourcen, Unterstützer, Elan und Schwung entziehen. Dazu gehören die Streichung der Mittel für Klimaprojekte in Bundesbehörden, der Austritt der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaabkommen, der Rückzug der Vereinigten Staaten aus Dutzenden von Organisationen zur Klimaüberwachung und zum Vermögenstransfer (vor allem aus der UN-Klimarahmenkonvention) sowie die Aufhebung der Feststellung zur Gefährdung durch Treibhausgase. All diese und weitere Maßnahmen haben die progressive Klimaelite entmutigt und auf der Suche nach Trost und weiterer Unterstützung zurückgelassen, wobei dieser Trost und diese Unterstützung sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor in den Vereinigten Staaten und international schwinden. Die Kürzungen kommen schnell und heftig

Es gibt Anzeichen dafür, dass sich andere Länder und Unternehmen weltweit zunehmend weigern, die Rolle des Narren zu spielen, die den USA als Bösewicht im Klimaschwindel zugeschrieben worden ist. Einige Akteure ziehen sich vollständig aus ihren Klimaschutzverpflichtungen zurück und setzen wieder auf fossile Brennstoffe. Andere, die zwar bis zu einem gewissen Grad weiterhin den Klimalarm bejubeln, reduzieren ihre Emissionsminderungszusagen, kürzen die Mittel für Wind- und Solarenergie, verschieben den Zeitplan für die Netto-Null-Emissionsbilanz, erkennen die zumindest vorübergehende Notwendigkeit fossiler Brennstoffe an oder tun eine Kombination aus all dem. Natürlich würden sie nichts davon tun, wenn sie wirklich an den Hype glauben würden, dass der Welt eine bevorstehende Klimakatastrophe droht, die durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe aufgehalten werden kann. Sie geben stillschweigend zu, dass Trump Recht hat und der Klimawandel ein Schwindel oder eine Täuschung ist, und erkennen die Notwendigkeit an, einen neuen und anderen Weg zu finden, um durch Angst Profit zu machen.

Beispiele für den raschen Niedergang der Klimapanikmache finden sich überall um uns herum. So hielt beispielsweise der Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC) kürzlich seine 64. Sitzung des Wissenschaftsausschusses ab, bei der es erneut nicht gelang, einen Termin für die Erstellung des nächsten IPCC-Sachstandsberichts festzulegen. Es ist nicht nur so, dass sie sich nicht darauf einigen können, wer den Bericht verfassen soll oder welchen Umfang er haben wird: Sie können sich nicht einmal auf einen Termin für die Fertigstellung und Veröffentlichung einigen.

Der Klimamodellierer Jozef Pecho beschrieb, wie gefährlich und entmutigend diese Sackgasse für ihn und die Gemeinschaft der Klimawissenschaftler insgesamt ist:

Als Klimawissenschaftler, dessen Arbeit von den IPCC-Berichten abhängt, fällt es mir schwer mit anzusehen, was derzeit in Bangkok geschieht.

Die Meinungsverschiedenheit wird als verfahrenstechnischer Streit dargestellt. Das ist sie jedoch nicht. Eine Koalition aus Saudi-Arabien, Russland, China, Indien und Kenia will den Zeitplan nach hinten verschieben. Die praktischen Auswirkungen sind die gleichen, als würde man eine medizinische Diagnose erst nach der Operation stellen: Die wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen zwar vor, können aber die Entscheidung nicht mehr beeinflussen. Das UNEP [Umweltprogramm der Vereinten Nationen] warnt davor, dass der IPCC-Treuhandfonds erschöpft sein könnte, noch bevor der AR7 fertiggestellt ist.

Was wir hier beobachten, ist kein Streit um den Zeitplan. Es ist eine schleichende Aushöhlung der Institution, die Klimawissenschaft in politische Verantwortlichkeit umsetzt – und das geschieht genau in dem Moment, in dem die Wissenschaft am dringendsten gebraucht wird.

Warum sollten Saudi-Arabien, Russland, China, Indien, Kenia und andere Nationen eine Verlängerung der Frist fordern, wenn sie wirklich davon überzeugt wären, dass eine Klimakrise bevorsteht? Die Antwort lautet: Das würden sie nicht tun. Sie glauben also nicht wirklich, dass der Klimawandel eine „existenzielle Bedrohung“ für die Menschheit darstellt, wie es der ehemalige Präsident Joe Biden formulierte. Er ist vielmehr ein Instrument, das eingesetzt wird, um geopolitische Zugeständnisse, nationale Vorteile und/oder weitere Sozialhilfegelder zu erlangen.

Eine weitere Kürzung wird in einer der renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften, nämlich in The Lancet, in einem Artikel beschrieben, in dem die Forscher vor den Folgen für die öffentliche Gesundheit warnen, die sich daraus ergeben, dass die Europäische Union den Umfang und die Reichweite ihrer Anforderungen an die Emissionsberichterstattung einschränkt. Sie beschreiben die regulatorische Änderung wie folgt:

Am 16. Dezember 2025 erzielten das Europäische Parlament und der Europäische Rat eine vorläufige Einigung über das Nachhaltigkeits-Omnibus-Paket der Europäischen Kommission, mit dem Ziel, das europäische Regelwerk zu straffen und zu vereinfachen, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen zu fördern. Durch die vorgeschlagene Vereinfachung werden schätzungsweise 80 % der Unternehmen (Organisationen) ausgenommen, die zuvor in den Anwendungsbereich der Richtlinie zur Nachhaltigkeits-Berichterstattung von Unternehmen (CSRD) fielen. Die Ausnahmen führen zu einer geringeren oder gar keiner Datenerhebung bei indirekten Partnern in der Wertschöpfungskette, da nur noch Unternehmen meldepflichtig sind, die einen Umsatz von mehr als 450 Millionen Euro innerhalb der EU erzielen oder mehr als 1000 Mitarbeiter (mit Sitz in der EU) beschäftigen.

Obwohl die Anforderungen an Umweltdaten bescheiden sind, gilt die CSRD als eine der umfassendsten Initiativen zur obligatorischen Nachhaltigkeits-Berichterstattung weltweit. Die Vereinfachung durch den Omnibus-Entwurf behindert jedoch erheblich die Schaffung einer dringend benötigten Datenlandschaft zur Erfassung und Überwachung der Umweltauswirkungen von Unternehmen und könnte politische Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit unseres Planeten behindern.

Wieder einmal scheinen die Forscher alarmiert zu sein, die Regierungen hingegen weniger.

Dann ist da noch der Fall Deutschland, wo düstere Wahlaussichten die Regierung offenbar dazu zwingen, ihre erzwungene Einführung bestimmter grüner Technologien und Kraftstoffe zu beenden – eine Auflage, die sich aus den früheren Verpflichtungen des Landes zu Netto-Null-Emissionszielen ergab.

„In einem überraschenden Schritt wird die deutsche Regierung den Bürgern wieder erlauben, ihre Häuser mit Öl und Gas zu heizen, obwohl dies die globalen Temperaturen in 80 Jahren um ein Tausendstel Grad erhöhen könnte“, berichtet Jo Nova. „Die Regierung – oder besser gesagt: die Steuerzahler – werden weiterhin gezwungen sein, 30 bis 70 % der Kosten für eine neue Wärmepumpe zu subventionieren, aber sie werden niemanden mit einer Geldstrafe belegen oder ins Gefängnis stecken, wenn dieser eine Öl- oder Gasheizung kauft. (Hurra, ‚Freiheit‘.)“

Die Reaktion der deutschen Linken auf diese bescheidene Annäherung an die Klimarealität war laut Euronews völlig vorhersehbar:

Ein Kritiker bezeichnete den Schritt als „bedingungslose Erfüllung aller Wünsche der Lobby der fossilen Brennstoffe“.

„Diese Reform ist eine Katastrophe“, sagte die Co-Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen, Katharina Dröge, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

„Die CDU und die SPD haben heute deutlich gemacht: Klimaschutz spielt für diese Koalition überhaupt keine Rolle“, fügte sie hinzu. „Die Bundesregierung hat die Erreichung der Klimaziele aufgegeben.“

Was den privaten Sektor betrifft, so ziehen sich die Unternehmen rasch von ihren Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung zurück. Wie ich in CCW ausführlich dargelegt habe, begannen kurz nach Trumps Wahl, aber noch vor seinem Amtsantritt, Hunderte von Banken und anderen Unternehmen, sich aus verschiedenen von der UNO sanktionierten oder unterstützten Klimagruppen zurückzuziehen, die Berichtspflichten für Kohlendioxidemissionen und Ziele für Emissionsreduktionen festlegten. Und Anfang 2025 begannen große Technologieunternehmen aus Angst vor einem Energiemangel für ihre KI-Hubs und Serverfarmen, ihre Lobbyarbeit bei den Regierungen der Bundesstaaten und der Bundesregierung einzustellen, die darauf abzielte, Netto-Null-Ziele und immer mehr Wind- und Solarenergie zu fördern. Sie begannen, auf Kernkraft, Erdgas und an einigen Standorten in geringerem Maße sogar auf Kohle zu setzen. Sie wollen alles, was nötig ist, um die aufstrebende KI-Industrie und ihre Technologie zuverlässig mit Strom zu versorgen – Klimabedenken hin oder her.

In jüngster Zeit haben sich auch die Automobil- und Energiebranche dem allgemeinen Trend weg von der Netto-Null-Emissions-Zielsetzung angeschlossen. So verwies MasterResource beispielsweise auf einen Artikel bei Autoblog, in dem die Entscheidung von 18 großen Automobilherstellern beschrieben wird, ihre Produktion von Elektrofahrzeugen drastisch zurückzufahren oder ganze Modellreihen einzustellen. In dem Autoblog-Artikel heißt es:

Nach Jahren rasanten Wachstums gerät der Boom bei Elektrofahrzeugen ins Stocken. Angesichts nachlassender Nachfrage und auslaufender Fördermaßnahmen streichen, verschieben oder reduzieren derzeit mindestens 18 Automobilhersteller ihre Pläne für Elektrofahrzeuge in den USA, darunter große Marken wie Ford, Honda, Nissan und Volkswagen. …

Nachdem sich die Nachfrage zwischen 2019 und 2023 [aufgrund von Steueranreizen und Vorschriften] fast verachtfacht hatte, stagnierte sie im letzten Jahr und brach dann ein, nachdem die Steuergutschriften des Bundes Ende September ausliefen. Dies hat eine Reihe von Autoherstellern dazu veranlasst, ihre EV-Programme zu überdenken, und nach Zählung von Autoblog haben nun mindestens 18 Marken beschlossen, bestehende Modelle aus dem Programm zu nehmen, geplante Modelle zu streichen oder zumindest deren Markteinführung zu verschieben, in der Hoffnung auf eine Erholung der Nachfrage.

Und das betrifft nicht nur Automobilhersteller. Auch Ölkonzerne (die sich niemals dem selbstmörderischen Hype um den Klimaalarm hätten anschließen dürfen, sondern ihn stattdessen hätten bekämpfen sollen) und Energieversorger schrauben ihre Emissionsreduktionsziele zurück. Seeking Alpha berichtet:

Laut BloombergNEF haben die weltweit größten Öl- und Gasunternehmen ihre Investitionen in die Energiewende im Jahr 2025 zurückgefahren, was den ersten jährlichen Rückgang seit acht Jahren darstellt. Die Ausgaben der großen Öl- und Gaskonzerne für kohlenstoffarme Technologien sind im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel gesunken, von über 38 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 25,7 Milliarden US-Dollar, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht hervorgeht.

Selbst mit dieser Kürzung geben die Unternehmen 25,7 Milliarden US-Dollar zu viel für unnötige Bemühungen aus, vorzeitig von fossilen Brennstoffen wegzukommen – in einem törichten und vergeblichen Versuch, den Klimawandel zu bekämpfen.

Im Energiesektor ist der Rückschritt bzgl. Netto-Null noch größer. Environment America hat berichtet, dass im März 8,1 GW an Kohlekraftwerkskapazität – bestehend aus 33 fossilen Kraftwerksblöcken in 15 Kraftwerken, deren Stilllegung bis Ende 2025 geplant war – weiter in Betrieb gehalten wurden, um die Netzsicherheit zu gewährleisten und den Ausbau der KI voranzutreiben. Zuletzt wurde Anfang April bekannt gegeben, dass die beiden größten Kohlekraftwerke in Pennsylvania zugestimmt haben, bis 2032 in Betrieb zu bleiben – vier Jahre über ihr geplantes Stilllegungsdatum hinaus –, um angesichts der wachsenden Nachfrage von KI-Rechenzentren die Netzstabilität zu gewährleisten. Sogar Gouverneur Josh Shapiro, ein Demokrat, befürwortete den Plan, die Kraftwerke offen zu halten.

Auch die Wissenschaft blieb von den Verlockungen des Klimarealismus‘ nicht verschont. Während die Duke University öffentlich an ihrem Ziel festhielt, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, kündigte sie an, künftig weder 4 Millionen Dollar pro Jahr für die Erreichung einer „kurzfristigen CO₂-Neutralität“ auszugeben noch Personalressourcen dafür einzusetzen, Wege zur Kompensation laufender CO₂-Emissionen zu erarbeiten.

In Wissenschaft, Regierung und Industrie ist der Klimalarm auf dem Rückzug. Netto-Null als wirtschaftliches und politisches Ziel ist nicht tot, aber es hängt am Tropf, und das Heartland Institute wird sich weiterhin dafür einsetzen, den Stecker zu ziehen.

Quellen: The Lancet; Jo Nova; NorDotApp; MasterResource: Seeking Alpha (MSN.com); EnvironmentAmerica

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-578-countries-and-industries-are-abandoning-or-reducing-net-zero-commitments/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Hunga Tongas Wasserdampf-Hinterlassenschaften sind immer noch in der Luft

08. Mai 2026 um 15:00

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Cap Allon

Auch mehr als vier Jahre später hat der Ausbruch des Hunga Tonga noch immer Auswirkungen auf die Atmosphäre:

Am 15. Januar 2022 brach der Unterwasservulkan im Südpazifik aus, was eine Schockwelle um den gesamten Planeten sandte und eine beispiellose Menge Wasserdampf in die Stratosphäre schleuderte – nach Schätzungen der NASA rund 146 Millionen Tonnen, wodurch sich deren Wassergehalt um etwa 10 % erhöhte. Spätere Studien beziffern diese Menge auf etwa 150 bis 160 Millionen Tonnen.

Die meisten Vulkanausbrüche kühlen den Planeten zumindest vorübergehend ab, indem sie Schwefeldioxid und reflektierende Aerosole in die Stratosphäre schleudern. Der Pinatubo tat dies 1991. Hunga Tonga war anders. Da er unter Wasser ausbrach, und zwar in nahezu perfekter Tiefe, überhitzte die Explosion riesige Mengen Meerwasser und schleuderte es ungewöhnlich hoch in die Atmosphäre. Anstatt die Stratosphäre hauptsächlich mit sonnenblockierendem Material zu beladen, füllte sie sie mit Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit ist ein Treibhausgas – das dominierende Treibhausgas.

Die NASA erklärte damals, dass der zusätzliche Wasserdampf einen geringen, vorübergehenden Erwärmungseffekt an der Erdoberfläche haben könnte, sich aber auch auf die Chemie der Atmosphäre und das Ozon auswirken würde.

Dann kam der sprunghafte Anstieg.

Die globalen Temperaturen stiegen 2023 und 2024 sprunghaft. Der Ausbruch hatte eine Rekordmenge an Wasserdampf in die Stratosphäre geschleudert, und – was im Nachhinein nicht überrascht – mit eben der Folge eines sprunghaften Temperaturanstiegs:

Unterwasserausbruch. Mehr Wasserdampf in der Stratosphäre. Zusätzlicher Treibhauseffekt. Temperaturanstieg. Dieser Gedankengang ist nicht schwer nachzuvollziehen. Er wird nur deshalb als schwierig empfunden, weil er der gängigen Darstellung widerspricht.

War Hunga Tonga der einzige Faktor? Nein. El Niño trug dazu bei. Die Wärmeabgabe des Ozeans trug dazu bei. Auch die Hintergrund-Erwärmung seit der Kleinen Eiszeit spielt eine Rolle. Aber eine rekordverdächtige Einleitung von vulkanischem Wasserdampf, gefolgt von einem rekordverdächtigen Temperaturanstieg, ist keine Fußnote. Es ist ein zentraler Bestandteil. Diese Tatsache wurde der Öffentlichkeit vorenthalten.

Der Ausbruch befeuchtete die Stratosphäre in einem bisher nie beobachteten Ausmaß. Untersuchungen ergaben, dass die Auswirkungen auf Ozon und Temperatur voraussichtlich um 2023–2024 ihren Höhepunkt erreichen würden (da es einige Zeit dauerte, bis sich die Wolke weltweit in der Stratosphäre ausbreitete), und das passt zeitlich perfekt zu dem beobachteten Temperaturanstieg.

Doch als es 2023–2024 warm wurde, machte die Klimamaschinerie sofort eine einzige Sache dafür verantwortlich. Nicht den Vulkan. Nicht El Niño. Nicht die Ozeanzyklen. Nicht die Veränderungen in der Bewölkung. Nicht die Sonnenaktivität. Nur dich, dein Auto, deinen Energieverbrauch, deine Ernährung, deinen Flug, deinen Bauernhof, deine Freiheit.

Mit Blick auf die Zukunft ist die nächste Bewährungsprobe, was passiert, wenn das Hunga-Tonga-Signal nachlässt.

Bislang verläuft auch das wie erwartet. Der überschüssige Wasserdampf baut sich langsam ab. Ein Artikel aus diesem Jahr 2026 in „Nature Communications Earth and Environment“ schätzte eine Halbwertszeit von etwa drei Jahren und legte nahe, dass der zusätzliche stratosphärische Wasserdampf möglicherweise erst um 2030 wieder auf das Niveau vor Hunga zurückkehren wird.

Die Nachwirkungen halten also noch an, doch mit dem Rückgang des Wasserdampfgehalts in der oberen Atmosphäre (erste Grafik) geht ein entsprechender Rückgang der globalen Temperaturen einher (zweite Grafik).

Sobald dieser vorübergehende Treibhauseffekt nachlässt, wird das zugrunde liegende System wieder zum Vorschein kommen. Und sollte die Sonnenaktivität ihren allgemeinen, über mehrere Jahrzehnte andauernden Rückgang fortsetzen – wie es viele Beobachter des Sonnenzyklus‘ nach dem aktuellen Zyklus-Höhepunkt erwarten –, könnte sich der kühlende Einfluss wieder bemerkbar machen.

Der Anstieg von 2023–2024 wurde wahrscheinlich völlig falsch interpretiert. Die etablierte Wissenschaft behandelte ihn als Beweis für eine sich beschleunigende vom Menschen verursachte Erwärmung. Stattdessen trat ein El Niño auf, während die Stratosphäre noch mit einer beispiellosen Menge an Wasserdampf aus dem größten Unterwasserausbruch belastet war, der jemals von modernen Instrumenten aufgezeichnet worden war.

Man beachte, dass tatsächlich ein Abkühlungstrend im Gange war, bevor der Einfluss von Hunga Tonga zum Tragen kam:

Hat uns der Vulkan ironischerweise ein paar weitere Jahre Zeit verschafft, um uns vorzubereiten?

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-shot-hits-eastern-china-us-faces?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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