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Heute — 13. Juni 2026EIKE

Energie-Sicherheit ist entscheidend – für Kaffee und Herz-Operationen

13. Juni 2026 um 15:00

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Kelvin Kemm

Der russische Einmarsch in die Ukraine und die aktuellen dramatischen Ereignisse im Nahen Osten haben die Aufmerksamkeit auf das Thema Energiesicherheit gelenkt. Was ist also Energiesicherheit? Wenn Sie um 2 Uhr morgens unruhig aufwachen und sich eine Tasse Kaffee kochen möchten, schalten Sie das Licht in der Küche ein und betätigen dann den Schalter der Kaffeemaschine. Beide Schalter sollten sofort funktionieren. Das ist Energiesicherheit. Man möchte immer sicher sein, dass die Schalter funktionieren, wenn man sie braucht. In der monatlichen Stromrechnung ist ein Anteil enthalten, der diese Sicherheit abdeckt. Der Stromversorger garantiert dir einen zuverlässigen 24/7-Service und integriert daher Systeme, die sicherstellen, dass der Strom immer fließt.

Wenn der Strom in deinem Haus ausfällt, bekommst du keinen Kaffee. Das kannst du überleben. Aber was ist, wenn du dich einer Operation am offenen Herzen unterziehst und der Strom im Operationssaal ausfällt? Wir können noch weiter gehen und fragen: Was ist, wenn der Strom in der ganzen Stadt ausfällt?

Der menschliche Körper ist darauf angewiesen, dass das Blut ständig zirkuliert. Auf dem Hinweg transportiert es Sauerstoff und Energie. Die Energie liegt in Form der Nährstoffe vor, die deine Zellen benötigen. Auch dein Herz muss pumpen, um alles in Bewegung zu halten. Das Herz wird durch den Blutkreislauf versorgt.

Auf dem Rückweg fungiert das Blut als Abfallsystem. Auch dieser Fluss ist entscheidend und erfordert ebenfalls die Pumpkraft des Herzens. Wenn dieser gesamte Kreislauf zum Stillstand kommt oder sich verlangsamt, geraten Sie in große Schwierigkeiten.

Das Gleiche gilt für das Stromverteilungssystem einer Stadt, eines Bundesstaates oder des ganzen Landes.

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass Energie nicht nur aus Elektrizität besteht, sondern auch fossile Brennstoffe wie Öl und Gas umfasst. Erdölderivate dienen nicht nur als Kraftstoff für Autos, sondern liefern auch viele Chemikalien, die für das tägliche Leben unverzichtbar sind.

Stellen Sie sich vor, Ihr Nachbar oder jemand, den Sie kaum kennen, hätte die Kontrolle über einen Ein-/Aus-Schalter für Ihren Blutkreislauf. Nicht gerade beruhigend, oder?

Nehmen Sie sich also einen Moment Zeit, um darüber nachzudenken, wer den Ein- und Ausschalter für Ihre Strom- und Ölversorgung in der Hand hält.

Eine Reihe von Mitgliedern der Europäischen Union musste dies auf die harte Tour erfahren, als die russischen Gaslieferungen ausblieben. Viele Länder auf der Welt erleben gerade am eigenen Leib, was passiert, wenn die Öllieferungen aus dem Nahen Osten eingeschränkt werden.

Es kursieren Karikaturen, auf denen Menschen wie Pferde vor Karren an Taxis angespannt sind oder – sozusagen den Karren vor das Pferd spannend – Autos herumschieben. Das sind zwar Witze, aber es ist kein Witz, wenn die Nahrungsmittelvorräte schwinden, weil der Traktor des Landwirts nicht mehr fahren kann und die Getreidemühlen stehen bleiben, weil der Strom ausgefallen ist. Daher ist es unerlässlich, die Versorgung mit Grundlaststrom sicherzustellen. Ein Sicherheitsfaktor ist untrennbar mit der Grundlaststromversorgung verbunden. Solar- und Windenergie verfügen nicht darüber. Solarstrom gibt es nur, wenn die Sonne scheint, und Windenergie nur, wenn der Wind weht … und zwar mit der richtigen Geschwindigkeit. Außerdem darf der Wind nicht zu stark wehen, sonst muss die Windkraftanlage bremsen, um sich nicht selbst zu beschädigen.

Okay, okay“, sagen manche. „Dann baut man eben Speicher, also Batterien.“ Aber wenn man das tut, muss man mehr Solar- und Windkraftanlagen hinzufügen, um die Batterien aufzuladen. Der Überschuss an Solar- und Windenergie, der unter wechselnden optimalen Bedingungen erzeugt wird, reicht dafür nicht aus. Also muss man noch mehr wechselhafte Solar- und Windkraftanlagen bauen. Und dann regnet es eine Woche lang. Die Solarleistung bricht ein, und auch der Wind lässt nach. Das Ergebnis … das Energiesystem erleidet einen Herzinfarkt. Es ist extrem schwierig und teuer, Energiesicherheit in eine Wind- oder Solarversorgung einzubauen.

Energiesicherheit bedeutet: Seelenfrieden für alle Bürger.

Man muss Energiesicherheit auf städtischer, bundesstaatlicher und nationaler Ebene betrachten. Auf nationaler Ebene muss man sich um den Nahen Osten sorgen, und die EU-Länder müssen sich um die Ukraine sorgen.

Eine naheliegende Lösung für die kommunale und regionale Ebene ist die Einführung der Kernenergie. Dabei sollte es sich um eine Mischung aus großen Kernreaktoren und den neuen kleinen modularen Reaktoren (SMR) handeln. Der große Vorteil von SMR besteht darin, dass man sie über ein Gebiet verteilen kann. Sie sind klein genug, um einen Stadtteil, ein Bergwerk oder einen Industriecluster mit Strom zu versorgen.

Ein wirklich wichtiger Punkt ist, dass Kernbrennstoff im Reaktor drei Jahre lang hält. Daher muss man sich keine Sorgen um die kontinuierliche Versorgung mit Brennstoff machen, was bei Öl und Gas ein solches Problem darstellt.

Die jüngsten internationalen politischen Umwälzungen haben die Bedeutung der Energiesicherheit deutlich vor Augen geführt. Wenn Sie Ihren Kaffee um 2 Uhr morgens garantiert haben wollen, dann müssen Stadt-, Landes- und Industrieplaner jetzt die Weitsicht besitzen, die Integration von Systemen wie SMRs zu planen, damit Sie die politische Kontrolle über Ihren eigenen Ein-/Aus-Schalter ganz in Ihrer Nähe behalten.

Link: https://www.cfact.org/2026/06/03/energy-security-is-critical-for-coffee-and-heart-surgery/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Der Klimaschwindel ist nun offenbart. Den Amerikanern wurden Lügen aufgetischt*, und sie haben Anspruch auf Entschädigung.

11. Juni 2026 um 06:00

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Gary Abernathy

*Zur Überschrift: Natürlich nicht nur den Amerikanern! A. d. Übers.

Bevor das US-Justizministerium diese Woche offenbar von dem Vorhaben Abstand nahm, hatte es die Einrichtung eines „Anti-Weaponization Fund“ angekündigt, um „ein systematisches Verfahren zur Anhörung und Wiedergutmachung von Ansprüchen anderer Personen zu schaffen, die unter der Instrumentalisierung und dem Rechtsmissbrauch“ durch die Regierung gelitten haben.

Auch wenn die ursprüngliche Idee für einen solchen Fonds auf wackeligen Beinen stand – und Kritik von beiden Parteien kam –, wäre es durchaus legitim, eine Möglichkeit zu schaffen, um Amerikaner zu entschädigen, die Opfer der Instrumentalisierung der Energiepolitik der Regierungen Obama und Biden wurden.

Die Zeit ist reif für eine ernsthafte Aufarbeitung des Schadens, der den Amerikanern durch die Klimahysterie zugefügt worden ist, wenn man bedenkt, wie viele Schuldbekenntnisse derzeit auftauchen. Als jüngster Vertreter, der sich zumindest ansatzweise der Wahrheit und Genauigkeit annähert, reiht sich die New York Times ein, der führende „Mainstream“-Medienvertreter des Klimawandel-Unsinns.

Die Times veröffentlichte letzte Woche einen Artikel mit der Überschrift [übersetzt] „Warum Wissenschaftler das seit über einem Jahrzehnt verwendete düstere Klimaszenario verworfen haben“. Dem Artikel zufolge hat ein internationales Forscherteam „ein düsteres – und oft kritisiertes – Hochemissionsszenario namens RCP8.5 aufgegeben, das in den letzten zehn Jahren in Tausenden von Klimastudien prominent zitiert worden war. Die Autoren erklärten, das Szenario sei angesichts der jüngsten Energieentwicklungen nun ‚unplausibel‘.“

Der Artikel räumte weiter ein, dass „die neue Studie Fragen aufgeworfen hat, ob einige der Risiken des Klimawandels in den vergangenen Jahren schlecht kommuniziert oder übertrieben dargestellt worden waren und wie man diese Risiken in Zukunft am besten einschätzen sollte“. Mit anderen Worten: Die „Klimaleugner“ – wie die linksradikalen Medien jeden spöttisch bezeichnen, der die absurd düsteren Weltuntergangsszenarien in Frage gestellt hat – hatten erwiesenermaßen recht

Da die New York Times nun einmal die New York Times ist, musste natürlich dennoch behauptet werden, dass „die Mehrheit der Klimaforscher nach wie vor der Ansicht ist, dass die globale Erwärmung ein ernstes Problem darstellt und dass selbst plausiblere Szenarien mit mittleren Emissionen schwerwiegende Gefahren mit sich bringen können“. Und einige überzeugte Anhänger behaupten, dass der revidierte, weniger panikgeladene Ausblick darauf zurückzuführen sei, dass der Kampf gegen fossile Brennstoffe so erfolgreich gewesen sei. Na sicher doch.

Doch neben gelegentlichen Einschränkungen wie „wir sollten dennoch ein wenig besorgt sein“ enthielt der ausführliche Artikel der New York Times zahlreiche verblüffende Eingeständnisse, sowohl in Bezug auf die Klimabewegung im Allgemeinen als auch auf die Zeitung im Besonderen. Zum Beispiel:

• „Jahrelang hatten Kritiker des Hochemissionsszenarios argumentiert, es sei von vornherein unrealistisch, unter anderem weil es davon ausging, dass die Länder Kohle in absurd hohen Mengen verbrennen würden.“ Kein Wunder.

• „Die Vorhersage der Emissionen für das nächste Jahrhundert ist äußerst schwierig, da so viel vom künftigen Wirtschaftswachstum und vom technologischen Wandel abhängt.“ Genau wie es so viele von uns schon seit Jahren sagen (oder schreien).

• „Der Hochemissionspfad war nicht als Vorhersage gedacht, sondern eher als ‚Worst-Case-Szenario‘, sagte Detlef van Vuuren, Klimawissenschaftler an der Universität Utrecht …“ So wurde es uns aber nicht verkauft.

• „In Nachrichtenberichten über Klimaforschung wurden oft Ergebnisse auf Basis von RCP8.5 hervorgehoben, um zu veranschaulichen, was die Welt erwarten kann, wenn die Länder ihre Emissionen nicht drastisch senken – was ebenfalls nicht richtig ist.“ Ach, und das erzählt man uns jetzt erst.

• „…die höchsten geschätzten Schäden auf Basis von RCP8.5 standen stark im Fokus und erhielten mehr Aufmerksamkeit, unter anderem in der New York Times [Hervorhebung von mir {Autor}].“ Das war nicht beabsichtigt?

Der Artikel führt anschließend Beispiele von Wissenschaftlern an, die zur Vorsicht mahnten, doch „viele politische Entscheidungsträger und Forscher betonten auch in den folgenden Jahren weiterhin das Szenario mit hohen Emissionen“, wie ein Kritiker eines Thinktanks sagte. Der Artikel zitiert mehrere Personen, die heute sagen, dass das Worst-Case-Szenario nicht als realistisch dargestellt werden sollte.

Und doch war es das. Es wurde genutzt, um radikale Veränderungen zu fordern. Um unrealistische Ziele für den Übergang von fossilen Brennstoffen zu „Alternativen“ zu setzen. Um Milliarden an Steuergeldern in Subventionen für Solar- und Windenergie zu stecken, im Namen der Rettung des Planeten, während man den erschwinglichsten, zuverlässigsten und effektivsten verfügbaren Energiequellen den Garaus machte. Um jeden zu beschämen, der die Logik und die vorhergesagte Schwere des vom Menschen verursachten Klimawandels anzweifelte.

Die Autoren der neuen Studie präsentieren nun überarbeitete Prognosen, die Worst-Case-Szenarien entwerfen, „die später im 22. Jahrhundert zu ähnlich hohen geschätzten Erwärmungswerten führen könnten (aber) sie haben eine Warnung hinzugefügt, dass es sich hierbei nicht um Business-as-usual-Szenarien handelt.“

Lesen Sie das bitte aufmerksam durch. Die schlimmsten Szenarien könnten „im weiteren Verlauf des 22. Jahrhunderts“ zu gefährlichen Erwärmungswerten führen. Nicht in zwölf Jahren, wie die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (D-NY) (und andere) gewarnt haben. Nicht in 30 Jahren. Nicht zu unseren Lebzeiten oder zu Lebzeiten der meisten unserer Kinder oder Enkelkinder. Und selbst diese Prognose wird sich wahrscheinlich nicht bewahrheiten, geben sie zu.

Aber zu sagen „Ich habe es euch ja gesagt“ reicht nicht aus. Das Eingeständnis, dass wir immer und immer wieder belogen wurden, darf nicht das Ende der Geschichte sein. Wie man früher zu sagen pflegte: „Wir verlangen Genugtuung!“ Und die Bürger haben es verdient.

Es ist nun Zeit für eine Abrechnung. Nach jahrelangen Predigten von Regierungschefs (insbesondere während der Amtszeiten von Obama und Biden), die darauf bestanden, dass wir Milliarden von Dollar ausgeben müssten, um den großen bösen Klimabuhmann zu bekämpfen, müssen wir auf drei Dingen bestehen.

Erstens müssen die Gelder, die für extrem linke klimabezogene Vorgaben und Projekte (Vorgaben für Elektrofahrzeuge, CO₂-Strafen und -Abgaben, Hunderttausende Hektar Solaranlagen, die Ackerland ersetzen, kein Gas mehr für Haushaltsgeräte) vorgesehen sind, sofort gestoppt werden.

Zweitens sind Entschädigungen für die amerikanischen Bürger völlig gerechtfertigt, die auf die Worst-Case-Szenarien der globalen Erwärmung hereingefallen sind oder von der Bundesregierung oder den Bundesstaaten gezwungen wurden, ihren energiebezogenen Lebensstil zu ändern.

Schließlich würde, wie hier bereits oft betont, die Verabschiedung des „Affordable, Reliable, Clean Energy Security Act“ (ARC-ES) – sei es durch einen Beschluss des Kongresses oder durch eine Verordnung des Weißen Hauses – sicherstellen, dass sich die katastrophalen Maßnahmen niemals wiederholen können, die inmitten der Klimahysterie ergriffen worden waren. Die Amerikaner verdienen die Gewissheit, dass wir diesen Weg nie wieder einschlagen werden.

Gary Abernathy is a longtime newspaper editor, reporter and columnist. He was a contributing columnist for the Washington Post from 2017-2023 and a frequent guest analyst across numerous media platforms. He is a contributing opinion columnist for The Empowerment Alliance, which advocates for realistic approaches to energy consumption and environmental conservation.

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

This article was originally published at The Empowerment Alliance and is re-published here with permission. 

[Beide Angaben standen so im Original. Keine Ahnung, wo das nun „originally published“ wurde. A. d. Übers.]

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/05/the-climate-scam-is-acknowledged-americans-were-fed-lies-and-deserve-to-be-compensated/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Der Klimaschwindel ist nun offenbart. Den Amerikanern wurden Lügen aufgetischt*, und sie haben Anspruch auf Entschädigung. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Die Falsifizierung der Treibhaus-These

08. Juni 2026 um 16:00

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von Dieter Glatting

Der Einfluss des CO2 auf das Klima, oder anders ausgedrückt, die Erhöhung der Globaltemperatur durch die Erhöhung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre der Erde wird weitläufig als Fakt dargestellt. Vielfach wird dafür einfach der Treibhauseffekt (TE) [1] genannt. Gleichwohl in [1] aufgezeigt wird, dass der Begriff nicht definiert und dass er aus physikalischer Sicht Unsinn ist, wird er vom IPCC und den damit verbundenen Institutionen als Sammelbegriff für die Begründung eines strahlungsbasierten Atmosphärenmodell (Treibhaus-These) verwendet [2]. Es handelt sich um eine These, da diese Behauptung nie bewiesen wurde.

Ausgangspunkt ist hierbei, dass die Erdoberfläche Wärmestrahlung im Infrarotbereich abgibt. Diese Strahlung wird von infrarotaktiven Gasen, also Molekülen, mit Anregungszuständen in diesem Energiebereich, diese Strahlung absorbieren. Für CO2 spielt dabei die 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) im CO2-Molekül) eine besondere Rolle, da diese Linie im Emissionsmaximum der Abstrahlung der Erdoberfläche liegt und diese Linie die einzige Linie ist die CO2 nicht mit H2O gemeinsam hat.

Abbildung 1: Die vom Weltall gemessenen Absorptionskurve der thermischen Strahlung der Erdoberfläche

Die strahlungsbasierten Atmosphärenmodelle errechnen auf Basis ungestörter Spektren (isolierte Moleküle) eine Erhöhung der Rückstrahlung auf die Erdoberfläche, die zu einer zusätzlichen Leistung auf der Oberfläche führen soll. Diese zusätzliche Leistung pro Fläche [W/m2] wird auch Antrieb oder in der Fachliteratur Forcing genannt. Dieses Forcing fließt in die Atmosphärenmodelle ein, die aufgrund der zusätzlichen Leistung pro Flächeneinheit natürlich zu dem Ergebnis kommen, dass es wärmer wird. Diese Aussagen sind damit in etwa so trivial, wie die Tatsache, dass die Herdplatte wärmer wird, wenn man den Strom anstellt.

Viele Diskussionen zum Thema Klima drehen sich um die Atmosphärenmodelle, die aufgrund des postulierten Antriebes nur eine Erhöhung der Temperatur ausweisen können. Da die Atmosphärenmodelle alle mit dem gleichen Forcing arbeiten, unterscheiden sie sich durch die unterschiedliche Modellierung nur im Temperaturzuwachs T. In diesem Artikel wird die Herkunft des Forcings genauer beleuchtet.

Das Forcing aufgrund der Erhöhung der CO2-Konzentration und somit durch die Erhöhung der Rückstrahlung, wird von Wikipedia [2] mit der Formel

Screenshot

angegeben. Dabei ist c0 die Anfangskonzentration an CO2 und c die aktuelle Konzentration. Nach der Treibhausthese leisten darüber hinaus Methan, Halogenwasserstoffe, Lachgas, Fluorkohlenwasserstoffe und Ozon positive Beiträge zum Forcing und Aerosole ein negatives (d. h. kühlendes) Forcing. In den folgenden Ausführungen wird sich auf CO2 beschränkt.

In [2] wird bezüglich der wissenschaftlichen Basis dieses zusätzlichen Antriebes auf den Dritten IPCC Assessment Report [3], bzw. auf ergänzende Arbeiten von G. Myhre u. a [4] verwiesen. In [4] wird vorausgesetzt, dass die Berechnung der Strahlungswirkung dem wichtigsten WMGG (Well Mixed Greenhouse Gases) unter Verwendung einer Reihe von Modellen und Annahmen entspricht. Es wurden drei Strahlentransferschemata verwendet; das Line-by-Line-Modell (LBL-Modell), das Schmalbandmodell (NBM-Modell) und das Breitbandmodell (BBM-Modell). Referenzen zu diesen Modellen werden in [4] ebenso angegeben, wie dass für die Spektralbanddaten überwiegend von HITRAN übernommen wurden.

HITRAN ist ein Akronym für „high-resolution transmission molecular absorption database“. Aus den dort verfügbaren Daten entnehmen die Treibhausmodelle wie [4] und die zugrundeliegende Arbeit [5] Transmission und Absorption. Auf die dazugehörigen Emissionsgrade wird in diesen Arbeiten überhaupt nicht eingegangen

Glücklicherweise gibt es im Netz verschiedene Beschreibungen, die die Modellierungen, die Annahmen und die Verwendung der Spektren beschreiben. Hier wird sich im Folgenden auf die sehr ausführlichen Beschreibungen in [6] verwiesen, die sich wiederum auf die Ausführungen in [4] und [5] beziehen.

Die vom CO2 absorbierte Strahlung wird von den Treibhaus-/Strahlungsmodellen wieder vollständig emittiert.

In [6] wird dazu geschrieben:

„So for each layer – and each wavenumber interval – the transmitted radiation (incident radiation x transmissivity) was calculated for each wavenumber. This was done separately for up and down radiation. The emitted radiation was calculated by the Planck formula and the emissivity (= absorptivity at that wavenumber). “

Damit wird ein

Emissionsgrad = 1

angegeben, wie er für einen perfekten schwarzen Köper gelten würde. Diese Angaben sind insofern gerechtfertigt, da die Emission von CO2 in weiten Teilen des Spektrums Null ist, aber in der ν2-Bande (15 μm Linie) sehr nahe bei 1. Diese Annahme würde man zumindest für ungestörte CO2-Moleküle annehmen. Diese Bedingung sollte daher für stark verdünntes Gas vorliegen, also die mittlere Abstrahlungszeit viel kleiner ist als die Zeit zwischen zwei Stößen ist.

An dieser Stelle wird von den Treibhausgasbefürwortern die reale Atmosphärenphysik ausgeblendet und nur mit einer ungestörten Strahlungsphysik zu arbeiten.

In den Treibhaus-Modellen sind die hohen Emissionsgrade notwendig um ein relevantes Forcing zu generieren. Um das Postulat des Treibhauseffektes aufrecht zu erhalten, werden diese Fakten ignoriert und mit der Reduktion auf die Strahlungsphysik aufgezeigt, dass eine höhere CO2-Konzentration in der Atmosphäre, zu zusätzlicher Rückstrahlung der ν2-Bande (15 μm Linie) des CO2 auf die Erdoberfläche führt. Dies wird folgendermaßen erklärt. Bei höheren CO2 Konzentrationen würde sich der Strahlungsfluss verschlechtern. Dadurch würde sich der Partialdruck des CO2 erhöhen, womit sich die Abstrahlhöhe um rund 100 m bei CO2-Verdopplung verschieben würde. Damit würde die Oberfläche mehr Rückstrahlung erhalten, was zu einem zusätzlichen Strahlungsantrieb von 3,7 W/m2 [5,35 W/m2*ln(2), siehe Gleichung 1] bei Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre führen würde.

Die alternative Argumentation der Treibhausbefürworter ist, dass der Transport der Wärmeenergie von den unteren in die oberen Schichten der Atmosphäre quasi nicht per Konvektion, sondern zu einem beträchtlichen Teil über Strahlungsflüsse stattfindet, Ab einer Höhe von ca. 5.000 m (und höher) würde dann die Abstrahlung ins Weltall erfolgen. Bildlich wird dies in den Schulbüchern so dargestellt, dass sich durch mehr CO2-Möleküle, mehr Streuungen der Infrarot-Quanten ergeben, womit mehr Strahlung auf die Oberfläche zurückgeworfen wird.

An dieser Stelle kann man unter Verwendung der Abbildung 1 ein Gedankenexperiment machen. Die Absorptionslinie bei 15 μm ist gut zu erkennen. Wenn die CO2-Moleküle die Strahlung aufnehmen und wieder abstrahlen würden und ein Teil zur Oberfläche zurückgestrahlt werden würde und dann die Abstrahlung des Restes ab einer Höhe von 5000 m ins Weltall erfolgen würde, bekäme man keine Absorptionslinie, sondern bestenfalls eine Mulde oder Delle, die durch die Rückstrahlung verursacht wurde.

Es heißt aber Absorptionslinie, weil die Strahlung absorbiert und in eine andere Energieform (Man könnte es warme Luft bzw. Konvektion nennen) umgewandelt wurde.

Der Ausgangspunkt der Argumentation der Treibhaus-These ist, wie bereits geschrieben, der zugrunde gelegte sehr hohe Emissionsgrad der CO2 Moleküle in der ν2-Bande (15 μm Linie). Daher wird hier auf den Emissionsgrad von CO2 eingegangen.

In der Gasphase ist eine stoßfreie Relaxationszeit für den ν2-Bande -Modus (Biegeschwingung des CO2-Moleküls) physikalisch nicht definiert, da Schwingungsenergie (V-T-Relaxation) zwingend intermolekulare Stöße benötigt. Ohne Stöße bestimmt die strahlungsbedingte Lebensdauer (spontane Emission) des angeregten Zustands die Abklingzeit, welche für die ν2-Bande (15 μm Linie) etwa 0,7 bis 0,8 Sekunden beträgt. In der Physik wird diese Zeitspanne bis zur spontanen Emission eines Quants, wie bei der hier betrachteten ν2-Bande (Biegeschwingung) im CO2-Molekül nicht direkt gemessen, sondern über die sogenannte Einstein-Wahrscheinlichkeit für spontane Emission (Akt) definiert. Die Strahlungslebensdauer (τ) ist der Kehrwert dieses Koeffizienten (τ = 1/A). Für die wichtigste Schwingungsbande von CO2. die Biegeschwingungbei einer Wellenlänge von 15 µm, welche die Erdausstrahlung blockiert) ist der Einstein-Koeffizient (A\) laut HITRAN-Datenbank ungefähr 1,3 bis 1,5. Bildet man den Kehrwert (1/1,33), ergibt sich mathematisch etwa eine Strahlungslebensdauer von ca. 0,75 Sekunden.

In den unteren Schichten der Atmosphäre (Troposphäre) ist die Luftdichte hoch. Ein angeregtes CO2-Molekül stößt dort milliardenfach pro Sekunde mit anderen Luftmolekülen (zusammen.

Unter normalen atmosphärischen Druckverhältnissen, also bis ca. einer Höhe von 5.000 m, stoßen Luftmoleküle hauptsächlich Stickstoff N2 und Sauerstoff O2 nach einer Zeit von 10-10 bis 10-8 Sekunden zusammen [7]. Die Chance für eine Relaxation durch Stöße ist somit um Größenordnungen höher als durch spontane Emission. Dementsprechend wird die Kollisionsdominierte Relaxationszeit mit ungefähr 6 Mikrosekunden angegeben.

Die absorbierte Strahlungsenergie wird fast immer (zu über 99,99 %) durch Kollisionen in kinetische Energie (Wärme) umgewandelt, bevor das Molekül die Zeit hat, spontan ein Photon auszusenden.

Daher ist der

Emissionsgrad = 0

Das Gas erwärmt die Umgebungsluft, womit die Konvektion zum dominierenden Effekt wird. Dementsprechend kann keine Rückstrahlung stattfinden. Damit kann die Absorptionslinie in Abbildung 1 zwanglos erklärt werden und macht verständlich, warum nie ein experimenteller Nachweis zur Treibhaus-These gefunden werden konnte, womit die Politik, nicht einmal auf Basis einer Theorie gehandelt hat. Die gesamte Herleitung des Forcings durch Erhöhung der CO2 in der Atmosphäre ist damit hinfällig.

Literaturverzeichnis

[1] G. G. u. R. D.Tscheuschner, Falsifizierung der atmosphärischen CO2-Treibhauseffekte im Rahmen der Physik,.
[2] Wikipediea, Strahlungsantrieb.
[3] W. G. I. IPCC Third Assessment Report, The Scientific Basis, Kapitel 6.3.1, Carbon Dioxide, Chapter 6: Radiative Forcing of Climate Change, S. 356–358.
[4] G. E. H. K. S. a. F. S. 1. Myhre, New estimates of radiative forcing due to well mixed greenhouse gases. Geophys. Res. Lett., 25, 2715-2718.
[5] .. C. S. Cusack and J.M. Edwards, „Investigating k distribution methods for parameterizinggaseous absorption in the Hadley Centre Climate Model,“ JOURNAL OF GEOPHYSICAL RESEARCH, VOL. 104,NO. D2, PAGES 2051-2057,JANUARY 27, JANUARY 27, 1999.
[6] -, Effect, Atmospheric Radiation and the “Greenhouse”.
[7] tec-science, „Mittlere freie Weglänge & Stoßzahl (Herleitung)“.hermodynamik-waermelehre/.

Anmerkung der Redaktion: Wer mehr zum Treibhaus Effekt insbesondere zur Gegenstrahlung sei auf diesen Aufsatz Der negative Treibhauseffekt Teil 2 verwiesen.

Der Beitrag Die Falsifizierung der Treibhaus-These erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 15 /2026

08. Juni 2026 um 10:00

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Meldung vom 20. Mai 2026:

Realitäts-Check für die Antarktis

Zuverlässige Temperaturmessungen per Satellit gibt es erst seit 1979. Wenn man aus einem so kurzen Beobachtungszeitraum eine „Klimageschichte“ der Antarktis konstruieren muss, dann sieht diese so aus:

Die Satellitendaten zwischen 60° und 85° südlicher Breite sind verrauscht, ungleichmäßig und äußerst unkooperativ. Es gibt Spitzenwerte. Es gibt Einbrüche. Es gibt warme Monate und kalte Phasen. Das Gesamtbild ist geprägt von Schwankungen. Aber es gibt keinen signifikanten Trend.

Der Öffentlichkeit werden beängstigende Darstellungen präsentiert, doch der Kontext wird ihr vorenthalten.

Die Meereisdaten sind ebenso heikel.

In den letzten drei Monaten entsprach das antarktische Meereis weitgehend dem Durchschnitt der Jahre 1980–2010 und dehnte sich aus, wie wir es von dieser Jahreszeit gewohnt sind.

Die Panikmache beruht auf selektiver Wahrnehmung und selektivem Gedächtnis: Man ignoriert die Rekorde, ignoriert die Erholungen, ignoriert den Durchschnitt und schreit dann beim nächsten Abwärtstrend „Zusammenbruch!“.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-cold-follows-us-front-south?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 21. Mai 2026:

Kalter Mai, dann Umschwung in der Darstellung

Die Temperaturdaten für Mittelengland zeigen, dass der Mai in den ersten 19 Tagen sehr kühl verlief.

Der vorläufige Mittelwert liegt bei 10,5 °C, was 0,6 °C unter der alten Referenzperiode 1961–1990 des Met Office liegt, auf deren Verwendung es nach wie vor besteht (je kühler die Referenzperiode, desto wärmer erscheint die Gegenwart).

Aber selbst gemessen an diesem kälteren Maßstab liegt der Mai 2026 unter dem Durchschnitt:

Ein Mai mit 10,5 °C reiht sich bislang in eine Reihe besonders kühler Mai-Monate in den 368-jährigen Aufzeichnungen des CET ein: 1803, 1716, 1696, 1680, 1676, 1675, 1681, 1906, 1838 und 1977.

Ein Großteil Europas folgte dem gleichen Muster: ein hartnäckig kühles, unbeständiges erstes und zweites Drittel des Monats mit wiederholtem Einfluss aus Norden, Spätfrost, Schnee in den Bergen und gedämpften Temperaturen.

Nun steht die Wende bevor. Über die Feiertage soll sich Hochdruck aufbauen, wobei es in Süd- und Ostengland sehr warm wird. Das ist der Startschuss für die roten Wetterkarten und Panik.

Die gleichen Medien, die den kühlen Mai kaum bemerkt haben, werden das Wetter wiederentdecken, sobald die Menschen an die Strände strömen und die Grills anwerfen. Die ersten zwei Drittel des Monats werden in Vergessenheit geraten. Die unterdurchschnittliche mitteleuropäische Temperatur wird ignoriert. Der historisch kühle Vergleich wird das Drehbuch nicht stören.

Eine Verschiebung des Jetstreams wird zur Krise.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-may-cold-sweeps-north-america?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 5. Juni 2026:

Atlantische Oszillation deutet auf eine Phase der Abkühlung hin

Die Atlantische Multidekadische Oszillation (AMO) ist eine lang anhaltende Oszillation der Meerestemperaturen im Nordatlantik. Sie gibt Aufschluss darüber, ob sich das Becken im Vergleich zu seinem langfristigen Durchschnitt in einer wärmeren oder kühleren Phase befindet.

Die warmen und kühlen Phasen des Nordatlantiks stehen in Zusammenhang mit dem Wetter in Europa: Niederschlagsmuster, Hurrikanaktivität, Veränderungen im arktischen Sektor und umfassendere multidekadische Klimaschwankungen.

Die HadSST-AMO-Daten zeigen einen klaren Rhythmus. Der Atlantik war um die frühen 1900er Jahre kühl, in den 1930er bis 1950er Jahren warm, in den 1970er und frühen 1980er Jahren wieder kühl und dann von Mitte der 1990er Jahre bis in die 2010er Jahre warm.

Die jüngste Warmphase scheint nun aber vorbei zu sein:

Geglätteter AMO-Index, der wiederkehrende warme und kühle Phasen im Nordatlantik zeigt, wobei die jüngste warme Phase nach 2000 ihren Höhepunkt erreichte. [UCAR Climate Data Guide / NCAR]

Das letzte große AMO-Minimum lag um das Jahr 1978.

Das jüngste Maximum scheint um die Jahre 2010–2019 erreicht worden zu sein, wobei 2014 ein plausibler Mittelpunkt darstellt.

Damit liegt der Mittelpunkt zwischen Kälte- und Warmphase etwa in der Mitte der 1990er Jahre, was mit dem beobachteten Übergang in die moderne Warmphase des Atlantiks übereinstimmt.

Sollte sich derselbe allgemeine Zyklus fortsetzen, fällt der nächste Übergangspunkt auf den Zeitraum 2030–2034. Das nächste Minimum der Kaltphase wäre dann voraussichtlich näher an den Jahren 2048–2051 zu erwarten.

Eine Wavelet-Analyse der gleichen Daten stützt diese Struktur. Sie zeigt wiederkehrende Schwankungen im Bereich von etwa 60 bis 85 Jahren, die mit früheren Warm- und Kaltphasen der AMO übereinstimmen.

Das bedeutet nicht, dass der Zyklus wie ein Uhrwerk abläuft, und es wird nicht jedes Jahr kühler werden – der Atlantik wird weiterhin warme Ausschläge verzeichnen. Aber der hintergründige „Wärmeanstieg“, der die späten 1990er, 2000er und 2010er Jahre dominierte, scheint sich abzuschwächen. Der Ausblick deutet auf eine Abkühlung hin.

Wenn die AMO tatsächlich weiterhin ihrem historischen Rhythmus folgt, werden die 2030er Jahre wahrscheinlich den Übergang zu einer stärkeren Abkühlung markieren, wobei das nächste Minimum im Nordatlantik etwa zur Mitte des Jahrhunderts liegen dürfte. In Kombination mit einem schwachen Sonnenzyklus 26 könnte dies durchaus der Auslöser sein.

Link: https://electroverse.substack.com/p/france-flips-june-snow-covers-central?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 15 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Voodoo-Modellierung zufolge führt der Klimawandel zu steigenden Zinsen.

06. Juni 2026 um 16:00

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Von Jo Nova

Zinsklima-Pornografie greift Australien an

Von nun an und wahrlich, ein hirnrissiges Wirtschaftsmodell, das auf einem unfähigen wissenschaftlichen Modell aufbaut, behauptet, dass der Verzehr von Rindersteaks den Zinssatz erhöht. Aber keine Sorge, wenn Sie Tausende von Dollar für Wärmepumpen, Windräder und Elektroautos von Matt Keans Freunden ausgeben, zahlen Sie weniger für Ihre Hypothek (glauben Sie uns) und Wollemi Capital, für die auch Matt Kean arbeitet , verdient mehr Geld.

Wollemi – Wer wir sind

Unsere Vision ist es, ein spezialisierter Klimainvestor und -betreiber von globaler Bedeutung mit generationenübergreifender Wirkung zu sein. Wir streben danach, Investitionsmöglichkeiten in den Sektoren zu finden, in denen unsere Fachkompetenz am größten ist, die Notwendigkeit der Dekarbonisierung am dringlichsten ist und die potenziellen finanziellen Erträge am höchsten sind.

https://wollemi.com/who-we-are/#meet-our-team

Zinssätze sind derzeit ein heißes Thema, und siehe da, der Klimawandel ist auch dafür verantwortlich:

Untätigkeit wird die Preise in die Höhe treiben, sagt Matt Kean von der Klimaschutzbehörde.

Von Rosie Lewis, The Australian

Naturkatastrophen, die durch das Versäumnis, die globale Erwärmung einzudämmen, verursacht werden, werden höhere Zinssätze zu einem dauerhaften Merkmal der australischen Wirtschaft machen, behauptete der Klimaschutzbeauftragte der Regierung, Matt Kean, da Analysen zeigen, in welchem ​​Ausmaß Untätigkeit im Klimaschutz dem Land – insbesondere in New South Wales und Queensland – schaden und das Einkommen der Haushalte verringern wird.

Die australische Aufsichtsbehörde für das Finanzwesen (Australian Prudential Regulatory Authority) stützte sich bei ihrem ersten Stresstest, der die Auswirkungen des Klimawandels auf die Hausratversicherung untersuchte , auf ökonomische Modellrechnungen von Oxford Economics Australia. Die Daten zeigen, dass die Wirtschaft besser dasteht – wenn auch weiterhin mit Herausforderungen verbunden –, wenn entschiedene Klimaschutzmaßnahmen erst in den 2030er Jahren ergriffen werden, anstatt gar nicht.

Herr Kean sagte, die australische Aufsichtsbehörde für den Klimaschutz habe eine Kostenschätzung für das Nichthandeln im Klimaschutz erstellt, die die Kosten für entsprechende Maßnahmen bei Weitem übersteige.

„Wir sprechen hier von Haushaltseinkommen, die möglicherweise 20 Prozent niedriger sind als der Status quo, von anhaltender Inflation und steigenden Zinssätzen, die nicht auf politische Fehler, sondern auf Überschwemmungen, Brände und andere Katastrophen zurückzuführen sind, die durch den Klimawandel noch verschlimmert werden“, sagte Herr Kean.

Klimamodelle können weder Wind, Regen , Dürre , Wolken , Zyklonen noch El Niño vorhersagen , noch das Klima kurz- , langfristig oder in der Vergangenheit . Daher sind ökonomische Modelle reine Spekulation oder, schlimmer noch, reine Propaganda-Werbung.

Die Daten, die Daten

Wir wissen bereits, dass beide Modelltypen falsch sind. Obwohl die Menschheit eine Billion Tonnen CO₂ ausstößt, verursachen Klimakatastrophen in Australien nicht höhere Kosten als vor 60 Jahren*. Dies trotz des rasanten Bevölkerungswachstums von 11 Millionen auf 27 Millionen Menschen im gleichen Zeitraum, wodurch deutlich mehr Häuser abbrennen und viel mehr Autos zerstört werden. Weltweit gilt: Je mehr CO₂ wir ausstoßen, desto weniger Geld geben wir für Wetterkatastrophen aus.

Professor Roger Pielke Jnr verfügt über die Daten. (Siehe untenstehende Referenzen).

https://insurancecouncil.com.au/industry-members/data-hub/

Quelle: ICA. Hinweis: 2025 umfasst den Zeitraum bis September.

Einfach ein großes, zufriedenes Eigeninteresse

Matt Kean ist der „Fundraiser“ eines Teams, das von Klimasubventionen profitieren will – seine Aufgabe ist es, Ihnen Angst einzujagen und Sie um Ihr Geld zu bringen. Wie sonst sollte Wollemi Capital Geld verdienen?

Nun arbeitet er mit der APRA zusammen , einer Behörde, die angeblich die Banken reguliert, in Wirklichkeit aber für Finanzminister Dr. Jim Chalmers arbeitet und für ihre 844 Gehälter vollständig von der Großzügigkeit des Staates abhängig ist. Es ist eine reine Vetternwirtschaft, und man kann davon ausgehen, dass es ihnen leichter fällt, wenn sie Dinge tun, die Jim Chalmers zufriedenstellen und den Wählern den Eindruck vermitteln, dass verschwenderische Regierungen eine Wahl wert sind (sprich: die Labor-Regierung).

Was ihre Fähigkeit angeht, die Wirtschaft vorherzusagen, so kann man sagen, dass APRA die globale Finanzkrise nicht vorhergesehen hat. Es war das größte wirtschaftliche Ereignis in der Geschichte von APRA, und sie haben uns nicht gewarnt.

Die Ursache für steigende Zinsen sind verschwenderische Regierungen, die sich einbilden, das globale Klima beeinflussen zu können. Jim Chalmers hat nicht nur ein Interesse daran, seine Politik der erneuerbaren Energien zu verkaufen, sondern auch daran, die steigenden Zinsen anderen in die Schuhe zu schieben.

Das sogenannte „Modeling“ ist eine trickreiche Masche, mit der Betrüger Ihnen Ihr Geld abnehmen. Ein gehorsames Model findet genau das, was der Betrüger von ihm verlangt.

*Um genau zu sein, belaufen sich die globalen anthropogenen Emissionen seit 1967 auf insgesamt 1,4 Billionen Tonnen CO2.

LITERATURVERZEICHNIS

McAneney, J., Sandercock, B., Crompton, R., Mortlock, T., Musulin, R., Pielke Jr, R., & Gissing, A. (2019).  Normalisierte Versicherungsschäden durch australische Naturkatastrophen: 1966–2017Environmental Hazards18 (5), 414–433.

Pielke, Jr. R. (2019). Fortschritte bei den wirtschaftlichen Kosten von Katastrophen anhand der Indikatoren der Ziele für nachhaltige Entwicklung verfolgen . Environmental Hazards , 18 (1), 1-6.

https://joannenova.com.au/2026/05/voodoo-modeling-says-climate-change-makes-interest-rates-rise/

 

Der Beitrag Voodoo-Modellierung zufolge führt der Klimawandel zu steigenden Zinsen. erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Keith Briffa gegen Michael E. Mann: Das Klima-Gate 2009/2010

05. Juni 2026 um 15:00

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2009/2010 wurden interne Emails der Universität von East Anglia geleakt, in denen Forscher wie Stefan Rahmstorf zugaben, daß ihre Computermodelle mit den Meßdaten nicht übereinstimmten. Wegen der guten politischen Verbindungen (Vitamin B) traten viele unwissende Forscher für die Klimaalarmisten ein – siehe „Offener Brief von 255 Mitgliedern der US National Academy of Sciences (2010), unter den Unterzeichnern waren elf Nobelpreisträger.“

Die Zeiten sind vorbei. So lange die gewaltigen Umverteilungskosten von unten nach oben nicht sichtbar waren, konnten viele Wohlhabende die Geschichten noch verteidigen.

Derzeit bericht Nuis.de von einem damals kaum bekannt gewordenen Konflikt zwischen „Mister Hockeyschläger“ und Kontrahent Keith Briffa, der Manns Fantasien unterlag. Zitat Nius.de

Letzterer war als Chef-Autor zuständig für die immens bedeutsamen Berichts-Zusammenfassungen an die Entscheidungsträger in der Politik. Keith Briffa steuerte seine Klimastudien bei – problematisierte aber intern immer wieder, daß Forschungsdaten durchaus widersprüchlich und zu unsicher seien, um daraus handfeste Fakten zu generieren. Dennoch wurden auch diese Unsicherheiten zu einer glasklaren „Botschaft“ glatt gebügelt. Und so wurde die „mittelalterliche Wärmeperiode“ aus der Klimageschichte getilgt. 

NIUS zeichnet diesen Zwist anhand geleakter E-Mails nach, die bislang noch nicht im Licht der Öffentlichkeit standen. 

Weiter geht es hier

Aktuell (5.6.) ergänzt Felix Perrefort auf TwitterX: 

Die folgende Climategate-Mail demonstriert beispielhaft, wie IPCC-nahe Wissenschaftler vorgehen, wenn sie das historische Klima aus Proxy-Daten (hier Baumringen) rekonstruieren. Die Rekonstruktion ist selbst eine Form der Modellierung, da Daten nicht einfach ausgewertet und dargestellt, sondern in einem subjektiv-schöpferischen Prozeß in Form gebracht werden.

Der Forscher (hier Tim Osborn) konstruiert sich aus Rohdaten eine Vergangenheit, die seinen Wunschvorstellungen entspricht, wobei er reichlich Spielraum hat. Um das Mittelalter herum (1000 n. Chr.) lag zunächst ein „higher Peak“ vor, der der Hockeyschläger-Dogmatik hätte widersprechen können, wonach die heutige Erwärmung beispiellos sei und in entscheidender Weise anthropogen vorangetrieben werde. Eine ebenso warme Vergangenheit würde diese Erzählung schließlich infrage stellen.

„Sobald“ man den Peak jedoch „mit zwei anderen [Proxy-]Reihen mittelt“, wird die Gesamttendenz begradigt. Sie können immer so vorgehen. Die Climategate-Mails zeigen uns, dass Paläoklimatologen überhaupt nicht die Vergangenheit rekonstruieren, sondern ihre Vorstellungen in sie zurückprojizieren. Sie legen hinein, was sie anschließend zu finden glauben.

Das ist „die Wissenschaft“, die Al Gore und Greta Thunberg auf ihre jeweilige Art dazu veranlaßte, die Welt in die Klimaangst hinein zu hypnotisieren. Die Zeit ist reif, diesen falschen Propheten endlich aufrecht entgegenzutreten und die Klimaideologie insgesamt zu beerdigen.

Übersetzung: (mit deepl)

Hier ist die alte Version zum Vergleich. Der einzige auffällige Unterschied betrifft die Region Ural-YAMAL, die zuvor um das Jahr 1000 n. Chr. einen höheren Wert aufwies.
Obwohl dies eine recht große Veränderung war, zeigt die Gesamtdurchschnittsreihe nur sehr geringe Unterschiede, sobald man sie mit den beiden anderen Reihen mittelt.

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Ford verabschiedet sich noch deutlicher von Elektrofahrzeugen

05. Juni 2026 um 09:00

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WUWT, Von Master Resource

Von Robert Bradley Jr.

„Die Amerikaner haben sich klar geäußert: Sie wollen keine Elektrofahrzeuge aufgezwungen bekommen. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, die EPA-Vorschriften wieder realistischer zu gestalten, die Wahlfreiheit der Verbraucher wiederherzustellen, gut bezahlte Arbeitsplätze in Amerika zu schützen und die globale Wettbewerbsfähigkeit der USA zu stärken, während die Behörde die Tier-4-Standards überarbeitet.“ – EPA-Administrator Lee Zeldin. Zitiert in  E&E News , 15. Mai 2026.

Bereits vor mehr als einem Jahrhundert haben Henry Ford und die Ford Motor Company Elektrofahrzeuge (EVs) im Vergleich zum Verbrennungsmotor (ICE) erwogen, ausprobiert und sind damit gescheitert. Tatsächlich  riet Thomas Edison selbst  Henry Ford im Jahr 1896, auf Verbrennungsmotoren und Benzin/Diesel zu setzen.

125 Jahre später: Ford kündigt einen massiven Rückzug aus dem Elektroauto-Geschäft an, der das Unternehmen  35 Milliarden Dollar  (Tendenz steigend) an Verlusten und Abschreibungen bereits gekostet hat. Natürlich muss Ford sich neu orientieren und die Elektroauto-Option aus PR-Gründen weiterhin im Gespräch halten („Greenwashing“?). Sharon Terlep berichtet in ihrem Artikel „Fords Elektroauto-Guru tritt zurück“ im Wall Street Journal (16. April 2026) (Zitate folgen):

„Doug Field, der vor fünf Jahren von Apple zu Ford Motor abgeworben wurde, um den 120 Jahre alten Automobilhersteller ins digitale und elektrische Zeitalter zu führen, verlässt das Unternehmen im Zuge einer umfassenderen Umstrukturierung. Field leitete ein geheimes Projekt zur Entwicklung einer Reihe erschwinglicher, hochtechnologischer Elektrofahrzeuge und ist der jüngste prominente Silicon-Valley-Absolvent, der einen Detroiter Automobilhersteller verlässt.

„Fields Stellvertreter und ehemaliger Tesla-Mitarbeiter Alan Clarke wird weiterhin die Entwicklung einer neuen Elektrofahrzeugplattform beaufsichtigen, die von einem eigens dafür eingerichteten Team in Kalifornien entwickelt wird. Ford gab bekannt, dass die Fahrzeuge auf dieser Plattform, beginnend mit einem für nächstes Jahr geplanten Elektro-Pickup für 30.000 US-Dollar, mit chinesischen Elektrofahrzeugen konkurrieren werden, die zwar noch nicht in den USA erhältlich sind, aber weltweit Marktanteile erobern.“

„Wie viele Konkurrenten hatte auch Ford Schwierigkeiten, sich zu einem elektrifizierten, softwaregesteuerten Automobilhersteller zu wandeln, um mit Unternehmen wie Tesla und chinesischen Herstellern konkurrieren zu können. Fords anfängliche Elektrofahrzeuge erwiesen sich als chronisch unrentabel. Der Automobilhersteller verbuchte im vergangenen Jahr Abschreibungen in Höhe von 19,5 Milliarden US-Dollar, um wieder auf die profitableren Benzinfahrzeuge umzuschwenken.“

„Der Automobilhersteller hat in den letzten Jahren auch mehrere andere Produkte und Pläne der nächsten Generation gestrichen, darunter einen elektrischen SUV mit drei Sitzreihen.“

„Darüber hinaus hat Ford, während das Unternehmen bestrebt ist, Technologien zu beschleunigen, die als Schlüssel für die Zukunft der Automobilindustrie gelten, darunter Elektrofahrzeuge, Hybridfahrzeuge und Software-Updates, mit Qualitätsproblemen und kostspieligen Rückrufaktionen zu kämpfen. Im Jahr 2025 führte Ford in den USA mehr Rückrufe durch als jeder andere Automobilhersteller; davon waren fast 13 Millionen Fahrzeuge betroffen.“

Fords 35,1 Milliarden Dollar teures Elektroauto-Fiasko

Schwere Dummheit in Dearborn

… Elektrofahrzeuge sind der nächste große Trend und werden es auch immer bleiben.

Ein weiterer Beweis dafür kommt heute ans Licht: Ford Motor Company kündigte an, aufgrund des überstürzten Vorgehens beim Bau von Elektrofahrzeugen eine Abschreibung in Höhe von 19,5 Milliarden US-Dollar vornehmen zu müssen. Wie das Wall Street Journal anmerkte : „Diese Summe zählt zu den höchsten Wertberichtigungen, die je ein Unternehmen vorgenommen hat, und markiert die bisher größte Erkenntnis der US-Autoindustrie, dass sie ihre Ambitionen im Bereich der Elektrofahrzeuge nicht so bald verwirklichen kann.“

https://robertbryce.substack.com/p/fords-351-billion-ev-fiasco

Ein weiterer Blick zurück

Ein Artikel der New York Times:  „Elektroautos waren um die Jahrhundertwende ein großes Thema. Im vorletzten Jahrhundert“  (1. Mai 2026) bemerkte, dass das, was bei Elektrofahrzeugen neu erscheint, eigentlich schon längst nichts Neues mehr ist.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Elektrofahrzeuge die Stars auf amerikanischen Straßen. Dann verschwanden sie. Dann kamen sie zurück. Dann verschwanden sie wieder.

Vielleicht ist an einer Technologie, die von Verbrauchern immer wieder abgelehnt wird, tatsächlich etwas minderwertig. Vielleicht wählt der Markt die Gewinner aus und lässt den Staat mit den Verlierern zurück. Elektrofahrzeuge sind nur ein Beispiel dafür.

https://wattsupwiththat.com/2026/06/02/ford-ditches-evs-again/

 

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Die Eisheiligen: der DWD und die Realität

02. Juni 2026 um 06:00

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Joseph Kowatsch, Matthias Baritz

In diesem Kurz-Artikel vom 9. Mai wollen wir uns noch einmal die Aussagen/Behauptungen des DWD bzgl. der Eisheiligen genauer betrachten.

In dem DWD-Artikel von Dipl.-Met. Adrian Leyser Sturm gibt es mehrere Stellen, die diskussionswürdig bzw. nachweislich falsch sind. Die Hauptaussage darin ist: ….Tatsächlich scheinen die Eisheiligen als meteorologische Singularität also eher ein Mythos zu sein, der auf regionalen Sondererfahrungen aus dem Mittelalter fußt und keinesfalls Allgemeingültigkeit besitzt…. 

Und insgesamt soll textlich der Eindruck erweckt werden, dass es: 1) die Eisheiligen in der Monatsmitte Mai überhaupt nicht gibt, sondern kalte Tage streuen quer durch den Monat. Und 2) wegen der Klimaerwärmung sei es allgemein wärmer geworden.

Der DWD-Artikel bezieht sich dafür auf die Auswertung einer einzigen DWD Station, Frankfurt/Main. mit nur einem Kriterium von Tmin < 3 °C! Und das bei Fr/M. Diese Wetterstation befindet sich am Flughafen zwischen den vielen Landbahnen und der über 10-spurigen Autobahn in unmittelbarer Nähe. Eine ausgesprochene Wärmeinselwetterstation, die mit dem Flughafen- und Straßenausbau in den letzten Jahrzehnten eine starke anthropogene Zusatzwärme erhalten hat.

Unsere Auswertungen hingegen beziehen sich auf knapp 500 DWD Stationen Deutschlands mit digital verfügbaren Daten. Und diese zeigen seit 1988 ein ganz anders Bild:

Abb 1: Die Tiefsttemperaturen der Eisheiligen haben eine stark fallende Temperaturtrendgerade in den letzten knapp 40 Jahren

Abb. 2: Kaltlufteinbruch in der Mitte des Monats Mai mit Bodenfrösten. Dies entspricht genau der Definition der Eisheiligen.

Zu beachten ist auch, die Tmin des DWD werden in 2 m Höhe gemessen, am Boden in 5 cm Höhe kann es durchaus drei bis vier Grad kälter sein.

Die Bodenfröste kann man sich bei MT-Wetter veranschaulichen lassen:

Abb. 3: An genau 160 (von knapp 460) DWD-Stationen hatten wir am 15.05.2026 Bodenfrösten Tmin in 5 cm Höhe < 0 °C! Quelle: https://www.mtwetter.de/

Dieses Jahr hat die Bauernregel „Pflanze nie vor der Kalten Sophie“ ihre Gültigkeit und ist kein Mythos! Hätte sich ein landwirtschaftlicher Betrieb auf diesen Mythos des DWD verlassen und seine wärmeliebenden Pflanzen (Tomaten, Paprika, Chili, Auberginen, Gurken, Zucchini, Kürbis, Melonen…) schon ausgesetzt, wäre diese Ernte wahrscheinlich verloren gewesen.

Wahrscheinlichkeiten hat der Dipl.-Met. Adrian Leyser Sturm natürlich auch in seinen Begründungen:

Ein grundlegendes Problem ergibt sich schon alleine aus der Tatsache, dass sich die Namenstage auf den julianischen Kalender beziehen. Im Zuge der gregorianischen Kalenderreform im Jahre 1582 müsste man die Regel eigentlich eine gute Woche später anwenden…… Betrachtet man die letzten 50 Jahre und setzt als Kriterium für Eisheilige eine Tiefsttemperatur von höchstens 3 °C an, dann trafen sie im Schnitt nur in einem Drittel der Fälle zu, was sehr wenig ist für einen Witterungsregelfall. Das Weihnachtstauwetter zum Beispiel tritt in mehr als zwei Drittel der Fälle ein.

Das Weihnachtstauwetter müsste nach diesen Aussagen eigentlich (wegen der Kalenderreform) ebenfalls eine gute Woche später sein. Tut es aber nicht. Ganz im Gegenteil tritt es mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr al 2/3 (~ 0,7) als meteorologische Singularität gut eine Woche zu früh auf !

Richtigstellung der DWD-Argumentation mit dem Beispiel Frankfurt: Die Eisheiligen wurden kälter, auch bei der Wärmeinsel Frankfurter Flughafen.

Abb. 4. Man beachte die Minusvorzeichen bei allen drei Tagesläufen. Die fünf Eisheiligentage vom 11. bis 15. Mai wurden kälter, auch am Frankfurter Flughafen und nachts ist die Abkühlung etwas stärker

Warum der DWD ausgerechnet die DWD Station Frankfurt genommen hat, lässt sich nur erahnen. Vergleiche mit Frankfurt und Düsseldorf liefern erste Erklärungen:

Abb. 5a: Frankfurt nur leicht fallende Temperaturtrendlinie, Düsseldorf stark fallend

Abb. 5b: Auch ländliche Stationen, hier Deuselbach, haben viel stärker fallende Temperaturtrendgeraden als die von Frankfurt.

Man sollte solche Aussagen des DWD mit Vorsicht genießen. Der DWD ist eine Regierungsbehörde, seine Verlautbarungen müssen die menschengemachte CO2-Klimaerwärmung bestätigen. Verlässt man sich auf diese, ist man mit ‘hoher Wahrscheinlichkeit‘ selbst verlassen. Zwar hat der DWD in einem späteren Artikel den Kaltlufteinbruch mit Bodenfrösten bestätigt, für landwirtschaftliche Betriebe, die dem Mythos folgten, aber leider zu spät. Die Bauernregel der Eisheiligen …Alte Gärtnerregeln raten dazu, kälteempfindliche Gemüse und Sommerblumen erst nach diesen Tagen ins Freie zu pflanzen, um sie vor Frostschäden zu bewahren… sollte also weiterhin gelten.

Wir hoffen, dass sich der DWD endlich im nächsten Jahr getraut, die Wahrheit über die Eisheiligen zu schreiben, nämlich dass diese in Deutschland seit 40 Jahren kälter werden.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 

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Dich kann niemand auslöschen!

31. Mai 2026 um 15:00

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Clintel Foundation

Der folgende Beitrag deckt die kriminellen Methoden der Klimaille kristallklar auf! A. d. Übers.

In einem kürzlich geführten Interview mit John Stossel schildert der Klimapolitikforscher Roger Pielke Jr., wie er vom Weißen Haus, vom Kongress und von seiner eigenen Universität beruflich sanktioniert wurde. Er weigerte sich, seine Ansichten aufzugeben: „Man kann nicht einfach ‚gestrichen‘ werden.“

Der Klimapolitikforscher Roger Pielke Jr. hat kürzlich seinen größten Erfolg erzielt. Nach einem langen und einsamen Kampf räumte der IPCC ein, dass die am häufigsten verwendeten Klimaszenarien unrealistisch sind (siehe zum Beispiel hier: Roger Pielke Jr.: Die Korrektur an RCP 8.5 kam viel zu spät). Pielke hatte diesen wichtigen Punkt ein Jahrzehnt lang immer wieder betont, wurde aber aufgrund seiner Ansichten zum Klimawandel praktisch geächtet.

In einem aktuellen Interview mit John Stossel beschreibt Roger Pielke Jr., wie er beruflich bestraft wurde, obwohl er Ansichten vertritt, die seiner Meinung nach durchaus im Mainstream der Klimawissenschaft liegen. Das Video argumentiert, dass Pielke nicht deshalb zur Zielscheibe wurde, weil er den Klimawandel leugnete, sondern weil er übertriebene Behauptungen in Frage stellte, die den Klimawandel mit extremen Wetterkatastrophen in Verbindung bringen (neben Klimaszenarien ein weiteres Thema, mit dem sich Pielke intensiv beschäftigt).

Video:

Pielke betont wiederholt, dass er den wissenschaftlichen Konsens akzeptiert, wonach Treibhausgase zur Erwärmung des Planeten führen und der Klimawandel real ist. Seine Arbeit genoss seit Jahrzehnten hohes Ansehen, wurde vom IPCC zitiert und international gelobt. Er widersprach jedoch Aktivisten und Medienvertretern, die jeden Hurrikan, jede Überschwemmung oder jeden Waldbrand als Beweis für eine sich abzeichnende Klimaapokalypse darstellten. Laut Pielke stützten die Daten nicht die Behauptung, dass Hurrikane und andere Katastrophen über die natürliche Schwankungsbreite hinaus deutlich häufiger oder intensiver geworden seien.

Schäden

Im Mittelpunkt seiner Forschung standen die durch Stürme verursachten wirtschaftlichen Schäden. Er argumentierte, dass die steigenden Kosten von Naturkatastrophen größtenteils durch Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und den zunehmenden Wohlstand in gefährdeten Gebieten zu erklären seien. So würde beispielsweise ein Hurrikan, der das heutige Miami trifft, naturgemäß weitaus größere Schäden anrichten als ein ähnlicher Sturm vor einem Jahrhundert, da sich in seinem Weg heute weitaus teurere Gebäude und Infrastruktur befinden. Zwar können wärmere Ozeane zu stärkeren Stürmen beitragen, doch laut Pielke ist die Atmosphäre zu komplex, um jeden Katastrophentrend direkt auf den Klimawandel zurückzuführen.

Die Kontroverse spitzte sich zu, nachdem Umweltaktivisten und progressive Organisationen beschlossen hatten, extreme Wetterereignisse als zentrales öffentliches Gesicht des Klimawandels in den Vordergrund zu rücken. Pielke sagt, dies habe ihn „auf die falsche Seite“ gestellt, weil bseine Forschungsergebnisse dieses Narrativ nicht stützten. Er erinnert sich, Warnungen von Kollegen erhalten zu haben, die ihm sagten, dass selbst korrekte Forschungsergebnisse als Verharmlosung des Klimawandels „falsch interpretiert“ werden könnten. Pielke sagt, er habe sich geweigert, seine Schlussfolgerungen zu ändern, um politischen Erwartungen gerecht zu werden.

Das Interview beschreibt, wie Organisationen aus dem Umfeld der Umweltbewegung ihn daraufhin aggressiv ins Visier nahmen. Insbesondere der linksgerichtete Think Tank Center for American Progress und dessen Medienarm ThinkProgress veröffentlichten angeblich wiederholt Angriffe, in denen sie ihm vorwarfen, Fehlinformationen zu verbreiten und die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Pielke sagt, durchgesickerte E-Mails hätten später Diskussionen offenbart, in denen Bemühungen gefeiert wurden, ihn „zu entplattformen“. Er wurde in Aktivistenkreisen zum Staatsfeind, obwohl er sich auf Erkenntnisse stützte, die auch in IPCC-Berichten enthalten waren.

Obama-Regierung

Die Situation spitzte sich zu, nachdem Pielke vor dem Kongress ausgesagt hatte, dass langfristige Katastrophendaten keinen auf den Klimawandel zurückzuführenden Anstieg zeigten. Nach seiner Aussage griffen ihn Vertreter der Obama-Regierung öffentlich an. Stossel hebt hervor, dass Barack Obamas wissenschaftlicher Berater ein umfangreiches Memo veröffentlichte, in dem er Pielke persönlich kritisierte und dessen Aussagen als irreführend und außerhalb des wissenschaftlichen Mainstreams bezeichnete. Pielke empfand dies als außergewöhnlich, da seine Arbeit direkt durch etablierte wissenschaftliche Literatur gestützt wurde.

Bald darauf forderten Kongressabgeordnete Untersuchungen, ob Pielke und andere Forscher heimlich Gelder von Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie erhalten hätten. Obwohl die Untersuchung keine Hinweise auf unzulässige Finanzierung oder wissenschaftliches Fehlverhalten ergab, sagt Pielke, dass allein die Anschuldigung seinem Ruf schwer geschadet habe. Einladungen zu Vorträgen blieben aus, die Medienberichterstattung konzentrierte sich auf die Vorwürfe statt auf die spätere Entlastung, und der Verdacht hielt trotz seiner Rehabilitierung an.

Die schmerzhaftesten Folgen, so Pielke, gingen von seiner eigenen Universität aus. Nach Jahren erfolgreicher Forschung und Fördermitteln in Millionenhöhe habe die University of Colorado Boulder ihn nach und nach an den Rand gedrängt. Sein Forschungszentrum wurde geschlossen, seine Lehraufgaben wurden unregelmäßig, die administrative Unterstützung versiegte, und schließlich wurde er in ein winziges Büro verbannt, das mit leeren Aktenschränken vollgestopft war. Berichten zufolge hatten Kollegen Angst, ihn öffentlich zu verteidigen, weil sie befürchteten, selbst zur Zielscheibe zu werden.

Pielke beschreibt diese Erfahrung eher als eine schleichende Kampagne der beruflichen Isolierung denn als eine direkte Entlassung. Er sagt, die Universitätsleitung habe wiederholte Beschwerden ignoriert und keine stichhaltige Erklärung für ihre Behandlung ihm gegenüber geliefert. Als er nach 24 Jahren in den Ruhestand ging, habe sich niemand aus der Universitätsleitung bei ihm gemeldet.

Schließlich verließ Pielke die akademische Welt und wechselte zum American Enterprise Institute, wo er nach eigenen Angaben nun mehr akademische Freiheit genießt als in seinen letzten Jahren an der Universität. Trotz dieser Tortur betont er, dass er nicht wirklich „gecancelt“ wurde, da er weiterhin öffentlich sprach und sich weigerte, seine Ansichten aufzugeben. Das Interview präsentiert seine Geschichte letztlich als Warnung vor ideologischer Konformität, politischem Druck und den Gefahren, Wissenschaftler zu bestrafen, die vorherrschende Narrative hinterfragen, auch wenn sie die zugrunde liegende Wissenschaft akzeptieren.

Link: https://clintel.org/you-cant-be-cancelled/

Übersetzt von Christian Freuer

Der Beitrag Dich kann niemand auslöschen! erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Die Argumente gegen Solarenergie im industriellen Maßstab in Großbritannien

30. Mai 2026 um 10:00

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WUWT, Sam Lowry

Großbritannien installiert rasant mehr Solaranlagen. Im ganzen Land sind Felder, auf denen einst Weizen, Gerste und Gemüse wuchsen, nun mit Glas- und Siliziumpaneelen bedeckt, die sich bis zu den Hecken erstrecken. Die Regierung bezeichnet dies als einen zentralen Bestandteil ihres Energieplans.

Entwickler behaupten, Solarenergie sei erschwinglich und werde sich unweigerlich durchsetzen. Planungsbehörden, die zunehmend unter Druck stehen, Projekte für erneuerbare Energien zu genehmigen, tun sich oft schwer, diese abzulehnen. Doch die zentrale Frage – ob großflächige Solaranlagen tatsächlich zu den geografischen, klimatischen und energietechnischen Gegebenheiten Großbritanniens passen – wird selten eingehend untersucht. Wenn dies geschieht, sind die Ergebnisse besorgniserregend.

Dieses Argument richtet sich nicht gegen Solarenergie an sich. Vielmehr fordert es eine klare Betrachtung der Möglichkeiten und Grenzen der Solarenergie in einem nördlichen, dem Atlantik zugewandten Land. Politische Maßnahmen, die auf unvollständigen Informationen beruhen, können nachhaltige Auswirkungen haben, selbst nachdem die Solaranlagen abgebaut wurden.

Das falsche Werkzeug für die Aufgabe

Jede Energietechnologie hat ihre optimalen Einsatzgebiete. Geothermie eignet sich für Island, Wasserkraft für Norwegen. Großflächige Solaranlagen sind am effektivsten in Regionen mit starker Sonneneinstrahlung, nicht so langen Wintertagen und beständigen Jahreszeiten, wie beispielsweise in der Mojave-Wüste, am Rande der Sahara oder in Südspanien. Im Vereinigten Königreich herrschen diese Bedingungen nicht.

Großbritannien liegt zwischen dem 50. und 61. nördlichen Breitengrad. Im Dezember und Januar erhält Südengland etwa sieben Stunden Tageslicht, Schottland hingegen weniger als sechs. Doch nicht jedes Tageslicht ist für Solaranlagen von Vorteil. Das atlantische Wetter in Großbritannien bringt viele Wolken, schwaches Licht und eine tiefstehende Wintersonne, die die Paneele in ungünstigen Winkeln trifft, sodass sie deutlich weniger Strom produzieren. An den dunkelsten Wintertagen  erzeugt ein Solarpark möglicherweise nur 3 bis 5 % seiner Nennleistung .

Dieses Problem wäre leichter zu lösen, wenn der Strombedarf das ganze Jahr über konstant bliebe, doch das ist nicht der Fall. Der Energieverbrauch Großbritanniens schwankt mit den Jahreszeiten, und dieses Muster verläuft genau entgegengesetzt zu dem Zeitraum, in dem Solaranlagen am effektivsten arbeiten. Von November bis Februar verbrauchen Privatpersonen und Unternehmen deutlich mehr Strom für Heizung, Beleuchtung, Kochen und Industrie. Die kältesten Monate, die insbesondere für ältere und gefährdete Menschen riskant sind, fallen in die Zeit, in der die Solarenergie am geringsten ist. Steigt der Bedarf im Januar während eines Kälteeinbruchs sprunghaft an, wird er nicht durch Solaranlagen, sondern durch Gasturbinen, Batteriespeicher und Stromimporte aus Europa gedeckt.

Dies ist ein grundlegendes strukturelles Problem, nicht nur eine lösbare technische Herausforderung. Es ist auf die Lage und das Wetter Großbritanniens zurückzuführen. Kein Solarpanel, weder jetzt noch in Zukunft, kann die britischen Winter sonniger machen. Die Diskrepanz zwischen der Stromerzeugung durch Solarenergie und dem Strombedarf Großbritanniens wird bestehen bleiben.

Strom erzeugen, wenn er am wenigsten benötigt wird

Fairerweise muss man sagen, dass Solarenergie in Großbritannien im Sommer einen erheblichen Beitrag leisten kann. An sonnigen Tagen im Mai, Juni und Juli  können Solaranlagen einen Großteil des Bedarfs des nationalen Stromnetzes decken und erreichen zu Spitzenzeiten mitunter 20 bis 30 Prozent. Die Branche verweist häufig auf diese Zahlen, und sie stimmen auch.

Diese Zahlen erklären jedoch nicht, dass der Energiebedarf im Sommer am niedrigsten ist. Mildes Wetter, längere Tage und geringere Industrieaktivität entlasten das Stromnetz. Überschüssiger Solarstrom kann in diesen Monaten Probleme verursachen. Die Strompreise können negativ werden, Stromerzeuger erhalten möglicherweise eine Vergütung für die Drosselung ihrer Produktion, und das Netz muss überschüssige Energie aufnehmen, die es nicht speichern kann. Billiger Strom zum falschen Zeitpunkt ist weniger nützlich als Strom, wenn er benötigt wird.

Datenquellen: Die Nachfragezahlen stammen aus  den monatlichen Tabellen von DESNZ Energy Trends  und
dem NESO-Bericht „Britain’s Electricity Explained: 2023 Review“ . Die Daten zur Solarstromerzeugung
stammen von DESNZ Energy Trends und  dem Datensatz Sheffield Solar/PV Live GB .Alle Angaben
sind ungefähre Monatssummen für das Kalenderjahr 2023.

Die Speichersysteme, die die saisonale Lücke schließen könnten, wie Batterien oder andere Technologien zur Speicherung von Sommerüberschüssen für den Winter, existieren nicht im erforderlichen Umfang. Ein realistischer und bezahlbarer Zeitplan für deren Aufbau ist nicht absehbar. Fakt ist: Solarenergie in Großbritannien erzeugt überschüssige Energie, die nicht immer genutzt werden kann, und nicht ausreichend, wenn sie am dringendsten benötigt wird – ein Muster, das sich jedes Jahr wiederholt.

Das Land, das nicht brachliegen kann

Lassen wir die Energieberechnungen für einen Moment beiseite und überlegen wir, was wirklich verloren geht.

Die landwirtschaftlichen Nutzflächen Großbritanniens umfassen etwa 16,8 Millionen Hektar, was rund 70 % der Landesfläche entspricht. Davon sind etwa 6,2 Millionen Hektar Ackerland, auf dem Getreide, Gemüse, Ölsaaten und andere Nahrungspflanzen angebaut werden. Innerhalb dieser begrenzten Fläche machen  die Böden der Güteklassen 1 und 2  – die fruchtbarsten, auf denen viele Nutzpflanzen zuverlässig und mit hohen Erträgen gedeihen – nur einen kleinen, aber unersetzlichen Teil aus. Sind diese Böden einmal durch Bebauung verloren gegangen, kehren sie nicht zurück.

Dieses Land ist nicht nur ein wirtschaftliches Gut, sondern auch von entscheidender Bedeutung für die Ernährungssicherheit. Da  Großbritannien mittlerweile etwa die Hälfte seiner Lebensmittel importiert , verschärft ein weiterer Rückgang der heimischen Produktion diese Abhängigkeit, die ohnehin schon ein strategisches Risiko darstellt, noch zusätzlich.

Solarentwickler bevorzugen eindeutig diese Art von Land. Es ist in der Regel flach, offen, gut entwässert und bereits an Straßen und das Stromnetz angeschlossen – Eigenschaften, die es ideal für die Landwirtschaft und, wie sich herausstellt, auch für Solaranlagen machen. Dank staatlicher Verträge und Planungsrichtlinien, die erneuerbare Energien subventionieren, kann dieses Land als Solarpark deutlich mehr einbringen als als landwirtschaftliche Nutzfläche. Landbesitzer treffen angesichts dieser Anreize nachvollziehbare Entscheidungen, doch die Richtlinien selbst sind nicht nachvollziehbar.

Wenn ein Feld in einen Solarpark umgewandelt wird, ist der Verlust nicht vorübergehend. Verdichteter Boden, veränderte Entwässerung, reduzierte mikrobielle Aktivität und 25 Jahre ohne Landwirtschaft verschlechtern den Zustand des Bodens erheblich. Seine Fähigkeit, Nahrungsmittel anzubauen, wiederherzustellen, ist kein Prozess, der schnell gelingen kann. Großbritannien geht einen dauerhaften Tausch ein und gibt die langfristige Ernährungssicherheit für eine Energietechnologie auf, die nicht geeignet ist, Strom genau dann zu liefern, wenn er am dringendsten benötigt wird.

Schwimmende Solaranlagen – von Feldern zu Seen

Wenn der Verlust von Ackerland durch die Nutzung von Solaranlagen ein schleichendes und offensichtliches Problem darstellt, so könnte der neue Vorstoß, Solarpaneele auf britischen Seen und Stauseen zu installieren, ein schnelleres und weniger sichtbares Problem sein.

Schwimmende Photovoltaikanlagen , in der Branche als „Floatovoltaik“ bekannt, werden als nächster Schritt propagiert. Sie umgehen die Debatte um landwirtschaftliche Nutzflächen und können auf bestehenden Stauseen oder Baggerseen installiert werden. Befürworter aus der Industrie und einige Forscher verweisen auf mögliche Vorteile wie geringere Wasserverdunstung und weniger Algenblüten. Die Regierung hat die Idee begrüßt. Das mag plausibel klingen, ist es aber nicht.

Wissenschaftliche Studien zu den ökologischen Auswirkungen schwimmender Solaranlagen  zeichnen ein deutlich besorgniserregenderes Bild, als die Branche zugibt. Untersuchungen haben gezeigt, dass schwimmende Paneele Wind und Sonnenlicht daran hindern, das Wasser zu erreichen. Dies stört die Wasserschichten, die für die Zirkulation, den Sauerstoffgehalt und die biologische Aktivität eines Sees verantwortlich sind. Dieser Effekt ist nicht zu vernachlässigen. Studien belegen, dass hypoxische Bedingungen, also gefährlich niedriger Sauerstoffgehalt, unter schwimmenden Solaranlagen etwa 80 % häufiger auftreten.

Wissenschaftler haben Veränderungen der Wasserchemie, wie Nitrifikation und Sauerstoffverlust, als die größten Risiken dieser Technologie identifiziert . Eine weltweite Studie ergab , dass schwimmende Solaranlagen durchschnittlich 34 % der Seeoberfläche bedecken – ein Ausmaß, ab dem Auswirkungen auf aquatische Nahrungsketten, Primärproduktion und Artenzusammensetzung schwer vorherzusagen oder umzukehren sind.

Die offenste Kritik kommt von Forschern, die der Technologie grundsätzlich positiv gegenüberstehen. Der Hauptautor einer vielzitierten Studie der Universitäten Bangor und Lancaster  stellte unmissverständlich fest: „Wir wissen noch immer nicht genau, wie sich schwimmende Paneele unter verschiedenen Bedingungen und an unterschiedlichen Standorten auf das Ökosystem eines natürlichen Sees auswirken.“

Diese Aussage der Unsicherheit erfolgte im Zusammenhang mit der Forderung nach einem verstärkten Einsatz schwimmender Solaranlagen. Besonders besorgniserregend ist die mangelnde Überwachung, da der Einsatz bereits im Gange ist. Umfragen unter Betreibern schwimmender Solaranlagen ergaben, dass nur 15 % jemals die Wasserqualität überprüft hatten. Die Branche weitet eine Technologie aus, ohne deren ökologische Auswirkungen in Ökosystemen zu messen, die Jahrtausende brauchten, um ihr heutiges Gleichgewicht zu erreichen.

Großbritanniens Seen, Stauseen und Süßwasserkörper sind keine ungenutzten Flächen. Sie sind komplexe, produktive Ökosysteme, die Fische, Zugvögel, Wirbellose und die größeren Nahrungsketten, die von ihnen abhängen, beherbergen. Viele dienen auch als Trinkwasserquellen. Ihre Wasserqualität oder ihren Temperaturhaushalt zu beeinträchtigen,  um eine geringe Menge zusätzlichen Solarstroms zu gewinnen – aus all den bereits genannten saisonalen und geografischen Gründen – würde eine andere Art von Umweltschaden verursachen als die Installation von Solaranlagen auf einem Feld. Felder können sich, zumindest theoretisch, erholen. Aquatische Ökosysteme, die durch Sauerstoffmangel und gestörte Wasserschichten geschädigt werden, hingegen möglicherweise nicht.

Die unvollständige Bilanz

Befürworter von Solargroßanlagen verwenden oft eine einfache Berechnung: Sie teilen die Installationskosten durch die erwartete Lebensdauerleistung und erhalten so einen Preis pro Kilowattstunde, der im Vergleich zu fast allen anderen Optionen günstiger erscheint. Dieser Wert ist im letzten Jahrzehnt dank der großflächigen chinesischen Produktion deutlich gesunken und wird häufig als Hauptargument für den Ausbau der Solarenergie angeführt. Diese Berechnung lässt jedoch viele Aspekte außer Acht.

Zunächst tritt Degradation auf. Solarmodule verlieren vom ersten Tag ihrer Installation an an Effizienz. Temperaturschwankungen verursachen Mikrorisse. Schmutz und Partikel, insbesondere in der Landwirtschaft, reiben die Oberfläche ab und streuen das einfallende Licht. Die Klebstoffe und Verkapselungsmaterialien, die die Modulschichten zusammenhalten, zersetzen sich mit der Zeit und ermöglichen so das Eindringen von Feuchtigkeit.

Branchenübliche Zahlen deuten auf eine jährliche Leistungsverschlechterung von etwa einem halben Prozent hin, wodurch nach 25 Jahren rund 80 % der ursprünglichen Leistung erreicht werden. In einem Umfeld, in dem die Leistung ohnehin über weite Teile des Jahres gering ist, stellt diese kumulative Verschlechterung keinen vernachlässigbaren Fehler dar – sie mindert den Wert der Anlage über ihre gesamte Lebensdauer erheblich.

Noch wichtiger ist jedoch, dass Solarmodule Wartung benötigen. Anlagen, die sich über Zehntausende Hektar erstrecken, erfordern den Aufbau einer Infrastruktur in Gegenden, die normalerweise ohne jegliche technische Installation auskommen. Ausserdem regelmäßige Inspektion, Reinigung, elektrische Prüfungen und den Austausch von Komponenten. Wechselrichter – die Geräte, die den Gleichstrom in netzkompatiblen Wechselstrom umwandeln – haben eine kürzere Lebensdauer als die Module selbst und müssen mindestens einmal während der üblichen Nutzungsdauer einer Anlage ausgetauscht werden. Keine dieser Tätigkeiten ist kostenlos und verursacht Energie- oder Ressourcenkosten. Arbeitsaufwand, Ausrüstung, Transport und Herstellung haben alle einen erheblichen finanziellen und materiellen Aufwand, der in allgemeinen Kostenvergleichen selten berücksichtigt wird.

Dann stellt sich die Frage, was mit ausgedienten Solarmodulen geschieht. Großbritannien steht erst am Anfang des Ausbaus der Solarenergie, der in den 2040er und 2050er Jahren eine große und vorhersehbare Menge an alten Modulen erzeugen wird. Diese Module enthalten Cadmium, Blei, Selen und andere Schadstoffe, die nicht gefahrlos auf Deponien entsorgt werden können.

Es gibt kaum eine Recyclinginfrastruktur für Solarmodule, da die gewonnenen Restmaterialien weniger wert sind, als die Kosten zur Trennung [wie auch bei Windrädern – der Übersetzer] Die Kapazitäten zur Bewältigung der zukünftig anfallenden großen Mengen an Modulen sind nicht vorhanden, und es werden keine nennenswerten öffentlichen Investitionen in deren Aufbau getätigt. Dies ist ein gravierendes Problem, das in den aktuellen politischen Kostenberechnungen fast nie berücksichtigt wird.

Schließlich stellt sich die Frage der Produktionsabhängigkeit. Die überwiegende Mehrheit der in Großbritannien installierten Solarmodule wird in China unter Einsatz energieintensiver industrieller Prozesse hergestellt. Der Ressourcenaufwand für die Siliziumraffination, die Zellfertigung, die Modulmontage und den Transport nach Großbritannien ist beträchtlich und verursacht reale Kosten für Energie und Rohstoffe – Kosten, die in der britischen Energiestatistik nicht erfasst werden, da sie gemäß den Rechnungslegungsgrundsätzen dem Produktionsort und nicht dem Verbrauchsort zugeordnet werden.

Britische Solaranlagen erscheinen auf den ersten Blick günstig und ressourcenschonend, wenn man die nationale Bilanz betrachtet. Das Gesamtbild der Herstellung und Lieferung dieser Anlagen ist jedoch wesentlich komplexer.

Was wird verdrängt?

Es geht hier nicht darum, dass Solarenergie im britischen Energiemix keinen Platz hat. Auf nach Süden ausgerichteten Dächern, über Parkplätzen, entlang von Autobahnen, auf wirklich marginalen oder brachliegenden Flächen können Solaranlagen einen sinnvollen Beitrag zur sommerlichen Spitzenlast leisten, ohne produktives Ackerland zu verbrauchen oder die Landnutzung zu verändern. Geeignet platzierte Solaranlagen sind etwas ganz anderes als industrielle Anlagen, die sich über landwirtschaftliche Nutzflächen der Güteklassen 1 und 2 erstrecken.

Die schwierigere Frage ist, welche politischen und finanziellen Ressourcen für großflächige Solaranlagen aufgewendet werden und was dadurch vernachlässigt wird. Das Stromnetz, die zentrale Infrastruktur, die alle Arten der Stromerzeugung mit den Verbrauchern verbindet, benötigt erhebliche Investitionen, um mit einem modernen, diversifizierten Energiesystem Schritt halten zu können.

Die Modernisierung des Stromnetzes und der Bau wirklich effektiver Großspeicher, die Energie – unabhängig von ihrer Erzeugung – tagelang oder wochenlang und nicht nur stundenlang speichern können, würden der nationalen Energiesicherheit mehr helfen als die Bedeckung von Hektar Land mit Solarmodulen, die an einem Julinachmittag zusätzlichen Strom erzeugen.

Diese Investitionen sind oft unterfinanziert, zum Teil, weil Aufmerksamkeit und Geld in prestigeträchtige Energieerzeugungsprojekte geflossen sind, die zwar auf dem Papier gut aussehen, aber nicht dann liefern, wenn das Land sie am dringendsten braucht.

Jeder Pfund [~Euro], der für einen Solarpark auf gutem Ackerland ausgegeben wird, ist ein Pfund, das nicht für Infrastruktur ausgegeben wird, die Großbritanniens Energiebedarf in den schwierigsten Zeiten – den dunklen, kalten Wintermonaten – wirklich decken könnte.

Abschluss

Der Ausbau großflächiger Solaranlagen in Großbritannien ist eine Politik, die auf selektiver Datenanalyse und der Vernachlässigung saisonaler Schwankungen beruht. Sie berücksichtigt die im Sommer erzeugten Megawatt, ohne die Stillstandszeiten im Winter einzubeziehen. Sie präsentiert Installationskosten, ohne Wartung, Verschleiß, Austausch und Entsorgung zu berücksichtigen. Sie behandelt den Verlust von produktivem Ackerland als akzeptable Nebenwirkung anstatt als irreversible Kosten.

Und nun, da der Widerstand gegen bodenmontierte Solaranlagen zunimmt, wenden sich die Befürworter den Seen und Stauseen Großbritanniens zu – und schlagen vor, eine wenig verstandene Technologie auf Gewässer auszudehnen, deren ökologische Integrität weit wichtigeren Zwecken dient als der Energieerzeugung.

Großbritannien braucht eine ehrliche nationale Debatte darüber, was seine Energiezukunft tatsächlich erfordert – eine Debatte, die nicht auf dem basiert, was modisch oder finanziell bequem ist, sondern auf den harten Realitäten der nördlichen Breitengrade, der atlantischen Wolken, den unabdingbaren Anforderungen eines britischen Winters und dem unersetzlichen Wert des Landes und des Wassers, die wir opfern sollen.

Sam Lowry ist ein leitender Manager in der Softwareentwicklungsbranche mit Interesse an politischen und sozialen Themen. Sein Name ist ein Pseudonym.

https://dailysceptic.org/2026/05/09/the-case-against-industrial-scale-solar-in-the-uk/

 

Der Beitrag Die Argumente gegen Solarenergie im industriellen Maßstab in Großbritannien erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Die Trump-Regierung beruft sich auf die nationale Sicherheit, um die Maßnahmen gegen Windparks auszuweiten.

29. Mai 2026 um 17:00

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Wind Watch, Gastautor Martha Muir · ft.com

Die Trump-Regierung hat den Ausbau der Windkraft an Land in den USA unter Berufung auf nationale Sicherheitsbedenken gestoppt, was eine massive Eskalation im Kampf des Präsidenten gegen „erneuerbare Energien“ darstellt.

Die Genehmigungen für rund 165 Onshore-Windprojekte auf Privatgrundstücken werden vom Verteidigungsministerium verzögert. Betroffen sind unter anderem Windparks, die auf die endgültige Genehmigung warteten, andere, die sich mitten in Verhandlungen befanden, und einige, die normalerweise keiner Aufsicht durch das Ministerium bedürfen würden, wie die American Clean Power Association (ACP) und mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.

Windparks benötigen regelmäßig die Genehmigung des Verteidigungsministeriums, um Störungen von Radarsystemen zu vermeiden. Dies beinhaltet in der Regel eine Risikobewertung und die Zahlung eines vereinbarten Betrags durch den Projektentwickler an die Armee zur Aktualisierung ihres Radarfiltersystems, damit diese die Windkraftanlage orten kann. Manche Projekte gelten aufgrund ihrer Entfernung zu militärischen Einrichtungen und Flugrouten als ungefährlich. Normalerweise sind diese Bewertungen innerhalb weniger Tage abgeschlossen.

Seit August 2025 sahen sich Entwickler mit einer Reihe von Rückschlägen konfrontiert, darunter das Ausbleiben erwarteter Mitteilungen vom Verteidigungsministerium, die Absage von Besprechungen zum Status ihrer Projekte ohne Möglichkeit zur Neuplanung sowie die Information, dass das Ministerium die Bearbeitung ihrer Anträge eingestellt hat, wie mit der Situation vertraute Personen berichten.

Zu den betroffenen Projekten gehören 35 Projekte, bei denen die Verhandlungen abgeschlossen waren und die nun auf die Genehmigung des Verteidigungsministeriums warten – darüber berichtete Axios erstmals im März.

Weitere Projekte stehen nun vor dem Aus – 30 davon hatten Verhandlungen durchlaufen, mündliche Zusagen erhalten und warteten auf die schriftliche Bestätigung, etwa 50 befinden sich noch in Verhandlungen und 50 wären zuvor wahrscheinlich als risikofrei eingestuft worden, so die Einschätzung von Entwicklern und Beratern.

Die Windparks haben eine Nennleistung von rd. 30 Gigawatt. Wenn der Wind immer wehen würde und in Nennstärke, dann könnte das genug sein, um 15 Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen – Diese Geschichten kennen Sie von den üblichen Märchenerzählern der Windbranche. – freie Ergänzung

In Anfang April an die Projektentwickler versandten Schreiben hieß es, die Behörde überprüfe ihre Verfahren zur Bewertung der Auswirkungen von Energieprojekten auf die nationale Sicherheit.

Diese Maßnahmen stellen eine dramatische Eskalation der Bemühungen der Regierung dar, die Windenergie in den USA zum Erliegen zu bringen, wobei sowohl auf privates als auch auf öffentliches Land zugegriffen wird.

Präsident Donald Trump hegt eine besondere Abneigung gegen Windparks. Er bezeichnete sie als die „schlechteste Energieform“ und erklärte, sein „Ziel sei es, den Bau von Windrädern zu verhindern“.

Seit ihrer zweiten Amtszeit hat die Trump-Regierung wiederholt versucht, die Arbeiten an mehreren Offshore-Windparks in Gebieten unter der Verwaltung des Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) zu stoppen und dabei auch Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit angeführt. Auch andere Projekte im Bereich erneuerbarer Energien auf Bundesland wurden betroffen. Einige dieser Versuche scheiterten vor Bundesgerichten.

„Das ist beispiellos“, sagte Jason Grumet, Geschäftsführer des ACP. „Die Tatsache, dass die Regierung privaten Landbesitzern verbietet, wirtschaftliche Aktivitäten auszuüben und Wert aus ihrem Eigentum zu schöpfen, ist schwer mit konservativen Werten vereinbar.“

Die Regierung hat kürzlich damit begonnen, Offshore-Windparkleasingverträge im Austausch für Investitionen in fossile Brennstoffe zurückzuerstatten, wie beispielsweise ein 1-Milliarde-Dollar-Deal mit TotalEnergies im März.

„Die Versuche der Trump-Regierung, Windkraftprojekte zu blockieren, scheitern immer wieder vor Gericht, weshalb sie zu immer extremeren und absurderen Methoden greift“, sagte Kit Kennedy, Geschäftsführerin für „Erneuerbare Energie“ beim NRDC.

Das Verteidigungsministerium reagierte nicht auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme.

Das Urheberrecht an diesem Artikel liegt beim angegebenen Autor bzw. Herausgeber. Im Rahmen seiner nichtkommerziellen Bildungsarbeit, die darauf abzielt, einem globalen Publikum die ökologischen, sozialen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekte des großflächigen Windkraftausbaus zu vermitteln, beachtet National Wind Watch die Bestimmungen zur „ angemessenen Nutzung “ gemäß § 107 des US-amerikanischen Urheberrechtsgesetzes und ähnliche Regelungen zur „angemessenen Nutzung“ in den Urheberrechtsgesetzen anderer Länder. Anfragen zu Auszügen, allgemeine Anfragen und Kommentare richten Sie bitte per E-Mail an uns .

https://www.wind-watch.org/news/2026/05/04/trump-administration-cites-national-security-to-widen-clampdown-on-wind-farms/

 

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Ermittlungen gegen die private Klimakabale

27. Mai 2026 um 15:00

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H. Sterling Burnett

Seit einigen Jahren beschreiben ich und andere Mitarbeiter des Heartland Institute, wie eine private Klimaverschwörung aus elitären Investoren, Bankiers, Technologieunternehmen und Führungskräften aus anderen Branchen zusammengearbeitet hat, um die Agenda der Umwelt- und Sozialverantwortung (ESG) sowie der Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion (DEI) in der gesamten Wirtschaft und im Leben jedes Einzelnen voranzutreiben – in den Vereinigten Staaten und noch stärker in Europa.

Im April 2023 verfasste Jack McPherrin, Forschungsmitarbeiter am Heartland Institute, einen umfassenden Bericht, in dem er darlegte, warum die Verwendung von ESG-Bewertungen durch „woke“, wohlhabende und politisch vernetzte Bankiers und Investoren sowie durch die Europäische Union eine erhebliche Bedrohung für die individuelle Freiheit, den freien Markt, die US-Wirtschaft und den Wohlstand Amerikas darstellte. Aufbauend auf diesem Bericht und als Reaktion auf Maßnahmen der Bundesregierung unter Präsident Joe Biden, Unternehmen und Einzelpersonen durch Banken- und Investitionsvorschriften ESG-Vorgaben aufzuerlegen, hat das Heartland Institute den Kampf auf Bundes und Landesebene angeführt, um ESG-Bemühungen zu stoppen und Unternehmen dafür zu bestrafen, dass sie durch diese Maßnahmen die geopolitische und wirtschaftliche Souveränität sowie den Fortschritt der USA behindern.

Auf Empfehlung von Heartland haben mehrere Bundesstaaten ihren Regierungen untersagt, Geschäfte mit institutionellen Anlegern und großen Vermögensverwaltern wie BlackRock, State Street und Vanguard zu tätigen. Bundesstaaten wie Texas und Florida gingen dabei mit gutem Beispiel voran.

Wie ich Anfang 2025 ausführlich beschrieb, kurz nach der Wahl von Präsident Trump und noch bevor er zum zweiten Mal als Präsident vereidigt worden war, begannen verschiedene Klimabündnisse und Gruppen mit UN-Zugehörigkeit auseinanderzufallen, denen Hunderte, wenn nicht Tausende von Banken und Spitzenunternehmen angehörten, als Wirtschaftsführer die Zeichen der Zeit erkannten und begannen, sich aus den Organisationen zurückzuziehen. Dabei kündigten die Unternehmen an, dass sie ihre Klimaschutzverpflichtungen zurückfahren, die sie bei ihrem Beitritt zu den Gruppen eingegangen waren, wenn nicht sogar ganz aufgeben würden.

Der Druck auf Unternehmenschefs, die sich für ESG-Kriterien einsetzen, sich auf Gewinne, Verluste und Renditen für Investoren sowie auf die Befriedigung der Verbrauchernachfrage zu konzentrieren anstatt eine aufgezwungene Klimawandel-Orthodoxie zu vertreten, hat seitdem nur noch zugenommen.

Ende April dieses Jahres sandten die Generalstaatsanwälte (AGs) von 23 Bundesstaaten einen gemeinsamen Brief an die Leiter der drei größten US-Ratingagenturen – Fitch Ratings, Moody’s sowie S&P Global Ratings – und forderten sie auf darzulegen, wie ihre Zusagen zur Erreichung der Netto-Null oder ihre CO₂-Reduktionsziele in ihre Unternehmensratings einflossen. Die Ratingagenturen hatten mit von den Vereinten Nationen unterstützten oder zertifizierten Unternehmensverbänden zusammengearbeitet, die sich zu Netto-Null-Zielen verpflichtet hatten und die Emissionsreduktionsziele des Pariser Klimaabkommens erfüllen oder übertreffen wollten. Die Ratings dieser Agenturen können über den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden, weil sie die Fähigkeit eines Unternehmens oder einer Branche beeinträchtigen, Finanzmittel zu beschaffen, und Aktienbewertungen, Kurse sowie den Ruf von Unternehmen beeinträchtigen können.

Konkret verlangen die Generalstaatsanwälte von den Ratingagenturen darzulegen, wie sich ihre ESG-Standards auf die Ratings und Empfehlungen ausgewirkt haben, die sie für US-Unternehmen abgegeben haben, die an der Erschließung, Förderung, Lieferung, dem Verkauf und der Nutzung fossiler Brennstoffe für Produktionszwecke beteiligt sind, sowie für Städte und Bundesstaaten, die stark in fossile Brennstoffe investiert sind.

Die Generalstaatsanwälte äußern Bedenken, dass die ESG-Ziele der Ratingagenturen einen wesentlichen Interessenkonflikt darstellen, der ihre Fähigkeit beeinträchtigt, unvoreingenommene Ratings für Unternehmen abzugeben, die an der Produktion fossiler Brennstoffe beteiligt sind. Darüber hinaus befürworten die Agenturen ESG-Fonds, obwohl diese im Vergleich zu Fonds und Unternehmen, die rein auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sind, eine unterdurchschnittliche Performance aufweisen. Die Generalstaatsanwälte äußern zudem die Befürchtung, dass die Ratingagenturen gegen Kartellgesetze verstoßen haben, indem sie sich abgesprochen haben, um gemeinsame, an Klimaziele geknüpfte ESG-Standards durchzusetzen.

„Ratingagenturen sollen ehrliche, objektive Finanzanalysen liefern, auf die sich Investoren und Verbraucher verlassen können“, erklärte der Generalstaatsanwalt von Idaho Raul Labrador, einer der Unterzeichner des Schreibens, in einer Pressemitteilung zur Ankündigung der Untersuchung. „Stattdessen gingen diese Agenturen nicht offengelegte Klimaschutzverpflichtungen ein, nutzten ihre Ratings, um amerikanische Energieunternehmen auf der Grundlage dieser Verpflichtungen herabzustufen, und verkauften den gleichen Unternehmen anschließend Beratungsdienstleistungen, um ihnen bei der Verbesserung ihrer Bewertungen zu helfen.

„Diese Entscheidungen wirken sich auf die gesamte Wirtschaft aus und tragen zu höheren Energiekosten für Familien in Idaho bei“, fuhr Labrador fort.

Konkret heißt es in dem Schreiben:

Fitch Ratings, Moody’s Investors Service und S&P Global Ratings (die „Ratingagenturen“) haben auf der Grundlage höchst spekulativer ESG-Prognosen und -Ziele verschiedene Herabstufungen von Unternehmen oder Sektoren im Bereich fossiler Brennstoffe vorgenommen (die „Herabstufungen“). Die Herabstufungen standen in erheblichem Widerspruch zu den von den Ratingagenturen angegebenen Verfahren und stehen im Einklang mit nicht offengelegten wesentlichen Interessenkonflikten, darunter die Tatsache, dass (1) alle drei Agenturen einer von den Vereinten Nationen unterstützten Gruppe zugesagt haben, ESG „auf systematische Weise in Kreditratings und Analysen einzubeziehen“, und (2) Moody’s und S&P zugesagt haben, zur „Erreichung“ der Netto-Null-Emissionsziele beizutragen. Die Ratingagenturen haben die gleichen fehlerhaften Methoden angewendet, um Bundesstaaten und Kommunen mit Einnahmen aus der Förderung fossiler Brennstoffe herabzustufen oder mit einer Herabstufung zu drohen. Das Vorgehen der Ratingagenturen bei der Erstellung und Aufrechterhaltung der Herabstufungen verstößt gegen Bundesgesetze, die ihre Verpflichtungen als bei der SEC registrierte Ratingorganisationen betreffen, festgelegte Verfahren zu befolgen und Interessenkonflikte zu vermeiden, sowie gegen staatliche Verbraucherschutzgesetze, die Falschdarstellungen und Unterlassungen verbieten. Diese Versäumnisse wirken sich auf die gesamte Wirtschaft aus, führen zu einem Rückgang der Produktion fossiler Brennstoffe und tragen zu den derzeit hohen Benzinpreisen bei, mit denen die Verbraucher konfrontiert sind.

In dem Schreiben wird weiter dargelegt, dass die Klimapolitik der Ratingagenturen weder gesetzlich vorgeschrieben noch wissenschaftlich begründet ist, gegen ihre eigenen Anlagegrundsätze und gegen Bundesrecht verstößt und den Verbrauchern sowie der Wirtschaft schadet.

Das Schreiben schließt mit einer Reihe von Fragen, auf die die Generalstaatsanwälte von den Unternehmen eine ausführliche Antwort verlangen, und umreißt fünf Schritte, die nach Ansicht der Generalstaatsanwälte notwendig sind, um diese Verstöße gegen das Wertpapierrecht zu beenden und weitere Maßnahmen der Generalstaatsanwälte zu verhindern. Diese Maßnahmen sind:

• ESG-bedingte Herabstufungen innerhalb von 90 Tagen zu begründen;

• ESG-Verpflichtungen innerhalb von 60 Tagen zurückzuziehen oder offenzulegen;

• sektorspezifische Methodiken für die Öl- und Gasindustrie zu überarbeiten, indem entweder ESG-Übergangsrisikofaktoren vollständig entfernt oder auf einen definierten, evidenzbasierten Zeithorizont beschränkt werden;

• Beseitigung oder Offenlegung von ESG-Beratungskonflikten, unter anderem durch die Einstellung des Angebots von ESG-Beratungsdienstleistungen für Unternehmen, deren Bonitätsratings die Agentur ebenfalls festlegt; und

• Bestätigung der Überprüfung interner Kontrollen, indem der Chief Compliance Officer jeder Agentur bestätigt, dass die internen Kontrollen überprüft und aktualisiert wurden, um zu verhindern, dass ESG-Verpflichtungen die Bonitätsbeurteilungen beeinflussen.

Sollten die Unternehmen die in dem Schreiben festgelegten Fristen nicht einhalten, werden die Generalstaatsanwälte voraussichtlich in Abstimmung mit dem US-Justizministerium Durchsetzungsmaßnahmen nach verschiedenen Bundes- und Landesgesetzen einleiten, wie es in dem Schreiben heißt.

Die Zeit für die Unternehmenseliten läuft langsam ab, sich an die neue Realität anzupassen, dass die US-Bundesregierung den Klimawandel nicht mehr als eine Krise anerkennt, die behoben werden muss oder deren Lösung der Unternehmensführung obliegt. Es ist an der Zeit, dass sich die Unternehmen wieder darauf konzentrieren, die Interessen ihrer Aktionäre/Eigentümer und Verbraucher zu fördern anstatt das Gewissen ihrer elitären Unternehmensvorstände durch grüne Tugendhaftigkeit zu beruhigen. Die Durchsetzung von ESG-Energiestandards, die den Einsatz fossiler Brennstoffe einschränken und keinen Einfluss auf den Klimawandel haben, während sie gleichzeitig den wirtschaftlichen Fortschritt und das langfristige Wohlergehen der Menschen behindern, war niemals zu rechtfertigen. Unternehmen dazu zu zwingen, während die Ratingagenturen von der Beratung zu diesen Änderungen profitieren, war illegal und falsch. Endlich unternehmen die Generalstaatsanwälte Schritte, um die Dinge wieder ins Lot zu bringen.

Quellen: ESG Today; Idaho Attorney General; Attorneys Generals Letter; The Heartland Institute

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-580-private-climate-cabal-under-investigation/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 14 /2026

21. Mai 2026 um 15:00

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Meldungen vom 11. Mai 2026:

Antarktisches Eis hält sich gut

Eine neue, den Untergang der Antarktis prophezeiende Studie ist erschienen. Die Medien haben sie genau so aufgemacht, wie es ihnen aufgetragen worden war.

Die in „Science Advances“ veröffentlichte Studie argumentiert, dass der Rückgang des antarktischen Meereises seit 2015 durch stärkere Westwinde, Tiefenwasseraufstieg und eine Rückkopplungsschleife verursacht wurde, die eine Erholung erschwert oder sogar unmöglich macht. In der Pressemitteilung zur Studie wurde dies als „dreifacher Schlag des Klimachaos’“ verkauft.

Es gibt nur ein Problem.

Das Eis hatte sich bereits erholt.

Laut Daten des NSIDC erreichte das antarktische Meereis am 26. Februar ein Sommerminimum von 2,58 Millionen Quadratkilometern für das Jahr 2026. Das war das größte Sommerminimum seit fünf Jahren, 730.000 km² über dem Rekordtief von 2023 und nur 260.000 km² unter dem Durchschnitt der Jahre 1981–2010.

So viel zum unaufhaltsamen Zusammenbruch.

Und die Lage in der Antarktis insgesamt ist noch unbequemer für Alarmisten.

Meereis ist schwimmendes Ozeaneis. Der antarktische Eisschild ist Landeis. Das ist nicht ein- und dasselbe, doch beide werden von einigen der gleichen Veränderungen in der Zirkulation beeinflusst.

Eine weitere aktuelle Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Nature Communications Earth & Environment“ ergab, dass sich der Massenverlust des antarktischen Eisschildes nach 2016 verlangsamte und seit 2020 ein Netto-Massenzuwachs zu verzeichnen ist. Ursache dafür waren vermehrte Schneefälle, die mit stärkeren atmosphärischen Strömungen, stärkeren Westwinden und einem Rückgang des winterlichen Meereises in Verbindung stehen.

Einige der gleichen Bedingungen, die für das geringere Meereis verantwortlich gemacht werden, können auch dazu beitragen, mehr Feuchtigkeit auf den Kontinent zu transportieren, wo sie als Schnee fällt und die Masse des Eisschildes erhöht. In der Untergangs-Berichterstattung wurde dies ausgelassen.

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Baumringe widerlegen die Dürre-Panik

Zwei neue Rekonstruktionen anhand von Baumringen stellen die Behauptung in Frage, wonach derzeitige Dürren beispiellos seien.

Im subarktischen Schweden wurden die Ringe von Waldkiefern herangezogen, um die Niederschlagsmengen im Mai und Juni bis ins Jahr 1320 zurück zu rekonstruieren. Da diese Bäume auf ihre Feuchtigkeitsversorgung angewiesen sind, reflektieren trockene Frühsommer im Holz.

Die Aufzeichnungen zeigen starke natürliche Schwankungen, darunter Zyklen von etwa 34 und 64 Jahren, jedoch keinen langfristigen Trend. Während 2018 eines der trockensten Jahre in den schwedischen Aufzeichnungen war, zeigt die vollständige Rekonstruktion wiederholte Dürreperioden, feuchte Phasen, trockene Phasen und jahrzehntelange Schwankungen lange vor den heutigen Emissionen.

Die Studie zum Tibetischen Plateau liefert noch präzisere Ergebnisse.

Anhand der Jahresringe tibetischer Wacholderbäume rekonstruierten die Forscher die Niederschläge im Frühsommer von 1720 bis 2014. Auch hier war die Dürre von 2009 zwar schwerwiegend, aber keineswegs beispiellos.

Die Studie identifizierte sieben Megadürren: 1737–1753, 1761–1783, 1817–1835, 1869–1879, 1914–1929, 1939–1950 und 1979–1998, wobei die Jahre 1735 und 1914 als schlimmere Einjahresdürren als 2009 verzeichnet wurden.

Das sind schwere Dürren – Jahrhunderte vor dem Aufkommen der modernen Industrie, die heute als allgemeine Erklärung herangezogen wird.

Link: https://electroverse.substack.com/p/europes-ice-saints-may-snowstorm?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 18. Mai 2026:

Einstiger Eisverlust in der Arktis bei 230 ppm

In einer neuen Studie zum arktischen Meereis nutzten Forscher alte DNA von Polarella glacialis, einer im Meereis lebenden Dinoflagellatenart, um das einjährige Meereis auf dem Yermak-Plateau nördlich von Spitzbergen über die letzten 50.000 Jahre hinweg zu rekonstruieren. Ihre Ergebnisse passen nicht zu dem modernen „Untergangsszenario“, das der Öffentlichkeit verkauft wird.

Zur Erläuterung: „Einjähriges“ Eis bildet sich und schmilzt innerhalb einer einzigen Saison; „mehrjähriges“ Eis überdauert mindestens einen Sommer und ist älter, dicker und wird im Allgemeinen als die stabilere Eisdecke der Arktis angesehen.

Während des letzten glazialen Maximums war die Region von ausgedehntem Mehrjahres-Meereis bedeckt. Doch als die Erde aus der letzten Eiszeit heraustrat, veränderte sich das System rasch. Vor etwa 16.000 Jahren, so das Ergebnis der Studie, begann sich Einjahres-Meereis in einer noch weitgehend von Mehrjahres-Meereis geprägten Umgebung zu bilden – „eine Situation, die der heutigen nicht unähnlich ist“, wie die Autoren es formulieren. Dann kam die Bølling-Allerød-Erwärmung vor etwa 14.700 bis 12.900 Jahren. Vor rund 14.000 Jahren erlebte das Yermak-Plateau eine Phase des offenen Ozeans, mit ganzjährig eisfreien Bedingungen am Untersuchungsort. Dies geschah, als der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre bei etwa 230 ppm lag, weit unter dem heutigen Niveau.

Alt-DNA und Meereis-Biomarker vom Jermak-Plateau zeigen, dass die Arktis in den letzten 25.000 Jahren zwischen Mehrjahres-Eis, Saisoneis, offenem Wasser und Einjahres-Eis gewechselt hat [Link zur Studie].

Die Arktis hat selbst bei historisch niedrigen CO₂-Werten zwischen mehrjährigem Eis, Einjahres-Eis, saisonalem Eis und offenen Wasserbedingungen gewechselt. Die heutigen Schwankungen des alten mehrjährigen Eises als Beweis für einen beispiellosen, rein vom Menschen verursachten Zusammenbruch der Arktis zu betrachten, wird durch diese Aufzeichnungen nicht gestützt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/saskatoon-challenges-108-year-cold?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 18. Mai 2026:

Die Kälte-Graphiken, die man uns vorenthält

Weite Teile der nördlichen Hemisphäre waren diesen Winter von Kälte geprägt. Aus den Schlagzeilen würde man das allerdings nicht schließen.

Die erste GFS-Karte der saisonalen 2-Meter-Temperaturabweichungen für den Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 28. Februar 2026 zeigt weitreichende negative Abweichungen in Alaska, weiten Teilen Kanadas, Nordeurasien, Skandinavien und dem Großteil Russlands – ein ausgedehntes Kältesignal, das einen Großteil der Hemisphäre abdeckt.

Diese Realität sah so aus:

Doch das Medieninteresse richtete sich auf andere Themen.

Die zweite Karte, die den Zeitraum vom 1. März bis zum 17. Mai 2026 abdeckt, zeigt das gleiche Muster. Kanada und Alaska blieben bis weit in den Frühling hinein unter dem Einfluss einer anhaltenden Kaltluftmasse, während es in den kontinentalen Vereinigten Staaten (CONUS) warm blieb. Auch hier wurde die Wärme über den Lower 48 überbewertet, während die Kälte in Kanada und Alaska weitgehend ignoriert worden ist.

Hitze sorgt für Schlagzeilen, Grafiken, Expertenzitate und Studien zur Ursachenforschung.

Kälte wird verschwiegen (es sei denn, man kann sie als „Klimastörung“ verpacken).

Der kanadische Kältepool ging zudem mit wiederholten Störungen des Polarwirbels einher. Wenn der Polarwirbel schwächer wird, sich ausdehnt oder verschoben wird, gelangt arktische Luft leichter nach Süden in die mittleren Breiten. Das beweist zwar nicht, dass jeder Kälteeinbruch in diesem Jahr durch den Polarwirbel verursacht wurde, doch der zeitliche Zusammenhang ist aufschlussreich. Der Kältepool hielt sich während der gesamten Saison, solange der Einfluss des Polarwirbels aktiv blieb, und klingt jetzt mit dessen jahreszeitlich bedingter Auflösung ab.

Kanada und Alaska litten monatelang unter ungewöhnlicher, rekordverdächtiger Kälte und Schneefall. Große Teile Eurasiens und der Arktis lagen ebenfalls unter dem Normalwert, ebenso wie praktisch ganz Russland. Doch dieser Teil der Geschichte ging unter mit einer weiteren Runde von Hitzewellen-Berichterstattung durch die übliche Klima-Panikmacher-Crew.

Der Öffentlichkeit wird ein selektiertes Hitzereportage-Paket vorgesetzt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/early-season-frosts-sweep-south-america?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 14 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Die Eisheiligen: Keine CO₂-Erwärmungswirkung seit 1988 erkennbar…

17. Mai 2026 um 15:01

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weil die 5 Tage nicht wärmer wurden. Besonders die Nächte wurden kälter.

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch.

  • Seit Jahrhunderten bekannter Kaltluftvorstoß in der Mitte des Monats Mai
  • Die kirchlich festgelegten Eisheiligentage gibt’s tatsächlich
  • Entgegen des allgemeinen Temperaturverlaufs werden die Eisheiligentage sogar kälter
  • Besonders nachts wurden die Eisheiligen kälter
  • Die Eisheiligen halten sich nicht an den wärmenden CO₂-Treibhauseffekt.

Eisheiligen sind die fünf Tage vom 11. bis zum 15. Mai

Der Mai ist gekommen, die Bäume haben inzwischen alle ausgeschlagen. Ein musikalischer Hörgenuss: https://www.youtube.com/watch?v=i-2_zOEZyIw.

Bekannt ist: Um die Monatsmitte kommt seit Jahrhunderten regelmäßig, aber nicht immer ein Kaltluftvorstoß. Manchmal kurz vor den Eisheiligen oder auch danach. Auf die letzten vier Jahrzehnte gesehen gleicht sich jedoch alles wieder aus, diesmal stimmten aber die kalten Tage. Wir fragen uns: wo werden sich diese fünf Tage diesmal in einer längeren Zeitgrafik einordnen? Siehe auch unser Vorschau-Artikel.

Was sagt die Wetterstation Augsburg für die Voralpenländler südlich der Donau?

Abb. 1: Die Eisheiligen Mitte Mai wirken im Süden Deutschlands noch und wie!! In einer Zeit der Temperaturzunahme werden diese fünf Tage bei dieser Wetterstation im Voralpenland sogar deutlich kälter. Und zwar alle drei Temperaturkennlinien: Tagsüber (oberer Grafikverlauf) und nächtens (unten).

Seltsam: Nicht nur die Gesamttage (orangebraune Kennlinie), sondern vor allem die Nächte wurden in diesem langen Betrachtungszeitraum kälter. Und dies waren 2026 die viertkältesten Eisheiligennächte bei der Augsburger Wetterstation. Dabei soll laut Treibhaustheorie CO₂ nächtens stärker wirken als am Tage. Der Treibhausexperte Chr. Häckl hat es uns doch so beschrieben:

Abb. 2: Häckls Heimatstation Düsseldorf

Auch der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021, Klaus Hasselmann hat behauptet: Der Treibhauseffekt soll nachts stärker wirken als tagsüber, was ihm und seinem Team angeblich durch Satellitenmessungen bestätigt wurde. So seine Behauptungen. Und damit habe er die CO-Fußabdrücke in der Atmosphäre gefunden und als erster bestätigt. So wird Hasselmann im neuen Buch von Axel Bojanowski in einem ganzen Kapitel ab Seite 142 als Entdecker des nächtlichen CO-Signals gelobt: „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten“.

Ist vielleicht der Voralpenraum eine Ausnahme? Wir fragen die Vertreter der Treibhausglaubenskirche, wirkt CO₂ im Süden Deutschlands eventuell seit fast 40 Jahren umgekehrt, also abkühlend? Nicht nur tagsüber, sondern vor allem nachts? Wir anderen wissen: es wirkt gar nicht.

Deshalb betrachten wir nun den Deutschlandschnitt, also die Gesamtfläche unseres im Mai wunderschön blühenden Landes: Und? Leider bietet der DWD keinen Schnitt der 5 Tage für all seine quer über Deutschland verteilten Wetterstationen an, nach welchen man schnell eine Grafik zeichnen könnte.

Unser Autor Matthias Baritz hat alle derzeitigen über 2000 DWD-Stationen überprüft auf Tages/Nachttemperaturen. Es gibt 540 Stationen, die bereits 1988 schon alle drei Werte bis heute mitgemessen haben. Diese 540 Stationen haben allerdings oftmals ihren Standort verändert, ihre Messeinrichtung sowieso, aber sie sind namentlich wenigstens gleichgeblieben und der DWD bietet für jede eine Tagesdatenreihe an, die man als Originaldaten dieser Stationen bezeichnen kann. Unser Verfasser hat alle 540 Stationen aufsummiert zu einem Deutschlandschnitt, und das auch noch für die Tageshöchst- und die nächtlichen Tiefsttemperaturen.

Abb. 3. Oben in grau die in Tmax gemessenen Tagestemperaturen, unten die Tmin, in der Mitte der Gesamtschnitt dieser 5 Eisheiligentage

Ergebnis: In ganz Deutschland wurden die Eisheiligen im Schnitt kälter (brauner Graph), allerdings nicht so extrem wie im Voralpenland und südlich der Mainlinie. Tagsüber noch einigermaßen ausgeglichen, dafür nachts deutlich kälter. Bitte nachzählen: Das waren die drittkältesten Eisheiligennächte seit 1988 deutschlandweit!!!

Die fünf Kirchenheiligen widerlegen somit den CO₂-Treibhauserwärmungseffekt auf ihre eigene, heilige kirchlich und päpstlich abgesegnete Weise. Nach der Theorie der CO₂-Klimakirche hätte es eindeutig wärmer werden müssen seit 1988, und zudem vor allem nachts, was überhaupt nicht Fall ist.

Richtig ist: Besonders nachts wurden die fünf Eisheiligentage kälter und das widerspricht ganz entschieden der Theorie des CO₂-Treibhauseffektes.

Vorschlag von uns an die christliche CDU-Politik: In Deutschland sollte wenigstens für die fünf Tage, also von Sonntag bis Donnerstag (Kalte Sophie) die CO₂-Klimarettungssteuer ausgesetzt werden.

Doch die Eisheiligentage kühlen vor allem nachts ab, bei ländlichen Stationen ohne Wärmeinseleffekt sogar schon seit 1985 sogar sehr stark!

Als Beispiel die Nachtemperaturen der sehr ländlichen DWD-Station Dachwig in Thüringen im Vergleich zum CO₂-Anstieg, die Eisheiligennachttemperaturen fallen dort schon seit 1985, also seit 41 Jahren.

Abb. 4: Bei ländlichen Stationen kühlen die Eisheiligennächte besonders stark ab, obwohl die CO₂-Konzentrationen auch dort genauso zunehmen.

Erkenntnis: Die fallenden Nachttemperaturen der Eisheiligen widerlegen die Theorie des CO₂-Treibhauseffektes

Richtig ist unsere Überschrift: Kohlendioxid hat keinerlei erkennbare Erwärmung bei den Eisheiligen bewirkt. Oder umgekehrt: Die Eisheiligen widerlegen die CO₂-Treibhaushypothese. Und das weiß – außer den Artikellesern – ganz Deutschland nicht. Wir bitten die Leser, die Grafiken insbesondere den Kirchen weiter zu geben mit der Aufforderung, zukünftig wieder mehr den Kirchenheiligen zu vertrauen und nicht der CO₂-Treibhaus-Klimalüge. Diese CO₂-Klimalüge ist ein Geschäftsmodell, das unser Geld will

Aber bitte auch hier in den Kommentaren über die Reaktionen mit den Leuten berichten. Was sagt der Pfarrer dazu, der Landrat oder die Abgeordneten? Oder wie äußern sich Kirchengemeinderäte? Die Leute haben doch alle mailadressen. Man kann sie anschreiben und sie auf die Klimairrlehren ihrer oberen Kirchenbehörden hinweisen. Wer dazu eine Eisheiligengrafik für seine nächstgelegene Wetterstation braucht, bitte melden.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 

Der Beitrag Die Eisheiligen: Keine CO₂-Erwärmungswirkung seit 1988 erkennbar… erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

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Eine Generation von Kindern, die glauben, keine Zukunft zu haben. Die Wissenschaft hat gerade erklärt, warum

17. Mai 2026 um 12:00

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Anthony Watts
RCP 8.5 hat nun offiziell das Aus erhalten. Die Generation der Kinder, die in seinem Schatten aufgewachsen ist und der gesagt worden ist, die Welt würde untergehen, bevor sie dreißig werden, hat ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Botschaft sie erreicht.

Fast zwei Jahrzehnte lang tauchte ein einziges Klimamodellszenario in praktisch jeder apokalyptischen Schlagzeile über die Zukunft unseres Planeten auf. Verschwindende Küsten, katastrophale Dürren, Massensterben, unter Wasser stehende Städte – fast alles basierte auf einem Szenario namens RCP 8.5. Und nun, in einer Entwicklung, die der Klimawissenschaftler Roger Pielke Jr. als die „bedeutendste Entwicklung in der Klimaforschung seit Jahrzehnten“ bezeichnet, hat das für die Erstellung der offiziellen Szenarien verantwortliche internationale Komitee das in die IPCC-Klimabewertungen eingehende RCP 8.5 – und dessen Nachfolger SSP5-8.5 – offiziell aus dem neuen Rahmenwerk gestrichen und als unplausibel eingestuft.

Lassen Sie das einen Moment auf sich wirken. Unwahrscheinlich. Das ist ein Euphemismus für „unmöglich“. Das ist das Wort, das die Wissenschaftler selbst nun verwenden, um das Szenario zu beschreiben, das zwei ganze IPCC-Bewertungszyklen beherrschte, Zehntausende von Forschungsarbeiten hervorbrachte und das Ausgangsmaterial für schätzungsweise Hunderttausende Medienberichte lieferte, die der Öffentlichkeit – und ihren Kindern – erzählten, dass die Welt, wie wir sie kennen, ihrem Ende entgegengehe.

Es ist ein guter Tag für die Wissenschaft. Es ist eine schreckliche Anklage gegen das, was im Namen der Wissenschaft getan worden ist.

Was war RCP 8.5 überhaupt?

RCP steht für „Representative Concentration Pathway“ (repräsentativer Konzentrationspfad). Es handelte sich um einen aus einer Reihe von Szenarien – entwickelt, um Klimamodellierern eine Bandbreite möglicher Zukunftsszenarien an die Hand zu geben – von einer aggressiven Dekarbonisierung am unteren Ende bis hin zu einem Worst-Case-Szenario am oberen Ende, bei dem „alles verbrannt“ wird. Dieses obere Ende war RCP 8.5 – ein Szenario, das bis 2100 atmosphärische CO₂-Konzentrationen über 1.000 ppm vorsah, was etwa dem Zweieinhalbfachen des heutigen Niveaus entspricht. Einen hilfreichen technischen Überblick darüber, wie das Szenario konstruiert worden war, findet man bei Carbon Brief, wo man diese Prognose übrigens voll und ganz geschluckt hatte.

Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, ging das RCP 8.5-Szenario von einer Welt aus, in welcher der Kohleverbrauch für den Rest des Jahrhunderts massiv und kontinuierlich steigen würde, wobei die Kohleverwendung schließlich die geschätzten förderbaren Reserven des Planeten übersteigen würde. Es ging von einem Bevölkerungswachstum aus, das weit über jeder glaubwürdigen demografischen Prognose lag, von minimalem technologischen Fortschritt und im Grunde genommen von keinerlei Energiewende. Es beschrieb eine Welt, die schon bei ihrer Entstehung eher im Bereich der dystopischen Fiktion als in dem einer seriösen Energieanalyse angesiedelt war.

Forscher wussten dies schon früh. Bereits 2017 wurden in seriösen wissenschaftlichen Arbeiten die Grundlagen dieses Szenarios in Frage gestellt. Im Jahr 2020 veröffentlichten die Klimaforscher Zeke Hausfather und Glen Peters einen viel beachteten Kommentar, in dem sie warnten, dass RCP 8.5 als Business-as-usual-Szenario „irreführend“ sei und dass es „mit jedem Jahr immer unwahrscheinlicher werde“. Dieser Artikel wurde über 1.300 Mal zitiert. Doch die Maschinerie lief trotzdem weiter.

Die Größenordnung des Schadens nach Zahlen

Das ist es, was diesen Moment so außergewöhnlich – und so vernichtend – macht. Laut Daten, die Roger Pielke Jr. mithilfe von Google Scholar zusammengestellt hatte, wurden allein zwischen 2018 und 2021 etwa 17.000 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, die sich auf RCP 8.5 stützten. In den folgenden drei Jahren kamen weitere 16.900 hinzu – was bedeutet, dass die Verwendung des Szenarios kaum nachließ, obwohl seine Mängel in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weithin bekannt waren.

Diese wissenschaftlichen Arbeiten blieben nicht auf die Fachzeitschriften beschränkt. Der „Wissenschaftsjournalismus“ trug zu ihrer Verbreitung bei. Jede alarmierende Studie führte zu Nachrichtenartikeln, Fernsehbeiträgen, Radioberichten, Beiträgen in den sozialen Medien und Unterrichtsmaterialien. Vorsichtigen Schätzungen zufolge beläuft sich die Gesamtzahl der Medienartikel weltweit, die sich auf die RCP-8.5-Prognosen beziehen – sei es direkt oder über die Studien, die diese herangezogen hatten –, auf mehrere Hunderttausend, möglicherweise sogar auf fast eine Million Beiträge über die zwanzigjährige Laufzeit des Szenarios. Jeder einzelne von ihnen vermittelte eine Variante der gleichen Botschaft: Das ist der Weg, auf den wir zusteuern.

Pielke Jr. brachte es auf den Punkt: „Zehntausende von Forschungsarbeiten wurden – und werden weiterhin – unter Verwendung dieser Szenarien veröffentlicht, eine ähnliche Anzahl von Schlagzeilen in den Medien hat deren Ergebnisse verstärkt, und Regierungen sowie internationale Organisationen haben diese unplausiblen Szenarien in ihre Politik und ihre Vorschriften einfließen lassen. Wir wissen heute, dass all dies auf Sand gebaut ist.“

Ein Fundament aus Sand. Das sagt kein Skeptiker. Das sagt einer der weltweit meistzitierten Klimaforscher – in einem Beitrag für das American Enterprise Institute –, der beschreibt, was unter den Augen der wissenschaftlichen Gemeinschaft geschehen ist.

Die politischen Konsequenzen dieses Sandbaus können gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. RCP 8.5 lieferte die wissenschaftliche Rechtfertigung für politische Maßnahmen, die bei ehrlicher Betrachtung auf eine staatliche Übernahme der Energiewirtschaft hinauslaufen – jene Art von Top-down-Kontrolle über Produktion, Verbrauch und individuelle Entscheidungen, die frühere Generationen als Sozialismus unter anderem Namen erkannt hätten. Vorgeschriebene Fahrzeugstilllegungen, erzwungene Stilllegungen von Kraftwerken, Verbote von Gasgeräten, „Transitions“-Ausgabenprogramme in Billionenhöhe, die deutsche „Energiewende“ [hinzugefügt vom Übersetzer] – all das wurde letztlich durch Wirkungsstudien gerechtfertigt, die ein Szenario durchspielten, das die wissenschaftliche Gemeinschaft inzwischen für unmöglich erklärt hat.

Eine Generation, der die Hoffnung geraubt worden ist

Die Zahlen zu Forschungsarbeiten und Medienartikeln sind beachtlich. Doch der Schaden, den ich am beunruhigendsten finde – der Schaden, der weder in einem politischen Dokument noch in einer zurückgezogenen Studie zum Ausdruck kommt –, ist das, was dieses Szenario den Kindern angetan hat.

In den letzten fünfzehn bis zwanzig Jahren wurden Millionen von Schulkindern weltweit in Klassenzimmern unterrichtet, in denen RCP 8.5 nicht als Worst-Case-Szenario oder Modellierungsübung dargestellt wurde. Es wurde als die Zukunft präsentiert. Lehrer zeigten die Prognosen. Lehrbücher zitierten die Ergebnisse. Dokumentarfilme dramatisierten die Folgen. Und die Kinder, die zuhörten, nahmen eine Botschaft auf, die keinem Kind als feststehende Tatsache vermittelt werden sollte: Die Welt geht unter, und vielleicht kann niemand etwas dagegen tun.

[Hervorhebung im Original]

Die psychologischen Belege für die daraus resultierenden Schäden sind mittlerweile umfangreich. Eine wegweisende weltweite Umfrage, die 2021 in der Fachzeitschrift „Lancet Planetary Health“ veröffentlicht worden war und an der 10.000 junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren aus zehn Ländern teilgenommen hatten ergab, dass 59 % sehr oder extrem besorgt über den Klimawandel waren und mehr als 45 % angaben, dass ihre Gefühle bezüglich des Klimawandels ihr tägliches Leben und ihre Leistungsfähigkeit negativ beeinträchtigten. Drei Viertel gaben an, dass sie die Zukunft als beängstigend empfinden. Mehr als die Hälfte berichtete, regelmäßig traurig, ängstlich, wütend, machtlos, hilflos oder schuldig in Bezug auf den Klimawandel zu sein.

Eine separate australische Umfrage unter Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren ergab, dass 44 % sich Sorgen über die zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels machten und dass jedes vierte Kind befürchtete, die Welt würde untergehen, bevor es älter wird. Jedes vierte Kind. Das sind Grundschulkinder, die eine existenzielle Angst in ihren Rucksäcken mit sich tragen.

Eine Studie in East London ergab, dass etwa die Hälfte der Kinder im Grundschulalter sich Sorgen um die globale Erwärmung machte. Ein Bericht von CBS News aus dem Jahr 2024 zitierte einen Psychologieprofessor der Suffolk University, der beschrieb, wie Kinder, die mit Klimangst zu kämpfen haben, oft das Gefühl haben, keine Zukunft zu haben oder dass die Menschheit einfach dem Untergang geweiht sei. Junge Menschen sagen Forschern zunehmend, dass sie glauben, ihr Leben werde schlechter sein als das ihrer Eltern; nicht wegen der wirtschaftlichen Bedingungen, sondern wegen des Planeten, den sie ihrer Meinung nach geerbt haben.

Das ist Ökoangst. Sie ist real, sie ist messbar, und sie hat sich bei unseren Kindern seit Jahren still und leise aufgebaut, während die Erwachsenen über Klimapolitik stritten. Und ein sehr großer Teil davon wurde nicht durch die beobachteten Klimadaten ausgelöst, sondern durch Prognosen, die auf einem Szenario basierten, das die wissenschaftliche Fachwelt inzwischen offiziell für unplausibel erklärt hat.

Das sollte man sich vor Augen führen. Kinder wurden durch Prognosen, von denen die Wissenschaftler, die das Rahmenwerk entwickelt hatten, heute sagen, dass sie eine unmögliche Zukunft beschrieben, wirklich und messbar verängstigt und psychisch geschädigt. Der Lehrplan unterschied nicht zwischen einer Worst-Case-Modellierung und einer Vorhersage. Die Medien taten dies ebenfalls nicht. Und so wuchs eine Generation junger Menschen in dem Glauben auf, man habe ihnen eine sterbende Welt hinterlassen.

Die breitere Öffentlichkeit: Ein ständiger Strom von „Klimaporno“

Der Schaden für Kinder ist akut, doch der Schaden für die breite Öffentlichkeit war umfassender und subtiler. Pielke Jr. prägte den Begriff „Klimaporno“, um jene Art alarmierender Inhalte zu beschreiben, die das RCP 8.5-Szenario zuverlässig hervorbrachte – Schlagzeilen über Regionen, die unbewohnbar werden, Millionen von Arten, die aussterben, zusammenbrechende Agrarsysteme, Städte, die vom Meer verschlungen werden. Diese Geschichten waren keine Erfindungen. Sie basierten auf tatsächlich veröffentlichten Forschungsergebnissen. Es handelte sich jedoch um Forschungsarbeiten, bei denen ein extremes, unwahrscheinliches Szenario in ein Modell eingegeben und das Ergebnis so dargestellt wurde, als beschreibe es etwas Wahrscheinliches.

Das Ergebnis war, dass sich das Bild systematisch verzerrte, das sich die Öffentlichkeit von der Zukunft machte. Eine Umfrage nach der anderen zeigte, dass die Bürger das Tempo und das Ausmaß der prognostizierten Klimaauswirkungen durchweg überschätzten. Man hatte ihnen wiederholt und mit Nachdruck vermittelt, dass das Worst-Case-Szenario dem zu erwartenden Verlauf entspräche. Viele passten ihre Lebenserwartungen entsprechend an – Entscheidungen darüber, wo sie leben, ob sie Kinder bekommen, wie sie investieren und was sie ihren eigenen Kindern beibringen – all dies wurde zum Teil von Prognosen geprägt, die auf tönernen Füßen standen.

Unterdessen haben sich, wie Pielke Jr. ebenfalls dokumentiert hat, die tatsächlichen Trends bei wetterbedingten wirtschaftlichen Verlusten – bereinigt um Wohlstandswachstum und Risikoexposition – nicht so spiralförmig nach oben entwickelt, wie es die auf RCP 8.5 basierenden Prognosen nahelegten. Menschen, die davon erfuhren, waren oft schockiert, denn die Erzählung, die ihnen zwanzig Jahre lang eingetrichtert worden war, wies genau in die entgegengesetzte Richtung.

Würdige, wo Würdigung angebracht ist – und stelle dann die kritischen Fragen

Wissenschaftler, die sich gegen das RCP 8.5-Szenario gewehrt haben, verdienen echte Anerkennung. Hausfather, Peters, Pielke Jr., Justin Ritchie und andere haben das vorherrschende Szenario auf eigene berufliche Gefahr hin in Frage gestellt. Das Worst-Case-Szenario anzuzweifeln, war in Klimawissenschaftskreisen keine beliebte Haltung, und einige dieser Forscher sahen sich erheblichen Widerständen ausgesetzt, weil sie aussprachen, was gesagt werden musste. Sie hatten Recht, und sie haben durchgehalten.

Die Wissenschaft korrigiert sich selbst. In diesem Fall ist die Korrektur nach neun Jahren institutionellen Widerstands eingetreten. Das Coupled Model Intercomparison Project (CMIP), das im Rahmen des Weltklimaforschungsprogramms arbeitet, hat eine neue Generation von Szenarien für den IPCC-Bericht AR7 veröffentlicht. RCP 8.5 und SSP5-8.5 sind verschwunden. Das neue High-End-Szenario liegt bis 2100 um etwa 0,9 °C unter dem seines Vorgängers. Das neue mittlere Szenario, das den tatsächlichen Verlauf der Welt unter den derzeitigen politischen Rahmenbedingungen am ehesten repräsentiert, deckt sich mit der Basisprognose der Internationalen Energieagentur und impliziert eine Erwärmung von etwa 2,5 °C bis zum Ende des Jahrhunderts – eine bedeutende Zahl, die ernsthafte Beachtung verdient, aber meilenweit entfernt ist von den mehr als fünf Grad, die in den letzten zwei Jahrzehnten für die meisten apokalyptischen Schlagzeilen gesorgt haben.

Doch eine Selbstkorrektur, die so langsam, so zögerlich und mit so weitreichenden Folgen verläuft, erfordert mehr als nur eine stille Aktualisierung eines Szenario-Rahmens. Sie erfordert eine Abrechnung.

Die Institutionen, die RCP 8.5 in den Mittelpunkt zweier IPCC-Bewertungszyklen gerückt haben, müssen ernsthaft untersuchen, wie es dazu kam und warum es so lange bestehen blieb, obwohl seine Mängel dokumentiert worden waren. Die Fachzeitschriften, die Tausende Studien veröffentlichten, die dieses Szenario verwendeten, ohne zu verlangen, dass offengelegt wurde, dass sie ein unwahrscheinliches Extrem modellierten, müssen ihre Standards überprüfen. Die Medien, die diese Studien in reißerische Schlagzeilen verwandelten, ohne die Grundlage des Szenarios zu erklären, müssen sich mit ihrer Rolle auseinandersetzen. Und die Pädagogen, die aus RCP 8.5 abgeleitete Prognosen in die Lehrpläne aufnahmen, als handele es sich um Vorhersagen und nicht um Worst-Case-Modellierungen, sind den Kindern in diesen Klassenzimmern etwas schuldig – zumindest eine Korrektur.

Was als Nächstes kommt

Das bedeutet keineswegs, dass die Klimadebatte beendet ist oder dass die Erderwärmung kein berechtigtes Thema für Besorgnis und politische Aufmerksamkeit ist. Das neue mittlere CMIP7-Szenario prognostiziert nach wie vor eine deutliche Erwärmung bei einem „Business-as-usual“-Szenario. Das rechtfertigt ernsthafte wissenschaftliche Arbeit und eine ehrliche öffentliche Diskussion.

Was vorbei ist – oder zumindest sein sollte –, ist die Praxis, Forschungsergebnisse und Schlagzeilen auf der Grundlage des extremsten und am wenigsten plausiblen verfügbaren Szenarios zu generieren und diese der Öffentlichkeit sowie Schulkindern als die zu erwartende Zukunft zu präsentieren. Diese Praxis war schon zu Beginn irreführend. Spätestens seit 2017 war bekannt, dass sie irreführend ist. Sie wurde danach noch jahrelang fortgesetzt. Und nun hat genau das Gremium, das für die Erstellung dieser Szenarien verantwortlich ist, offiziell bestätigt, was Kritiker, darunter auch ich, schon die ganze Zeit gesagt haben.

RCP 8.5 hat nun offiziell die Todesurkunde erhalten. Die Generation der Kinder, die in seinem Schatten aufgewachsen ist, der gesagt wurde, die Welt würde untergehen, bevor sie dreißig werden, und die diese Last jeden Tag mit sich trägt – sie verdient es, die Wahrheit zu erfahren. Das Szenario, das sie heimgesucht hat, war immer nur eine Worst-Case-Fiktion. Die Zukunft, die ihnen beschert wurde, ist nicht so düster, wie man sie glauben gemacht hat.

Diese Botschaft ist längst überfällig. Lasst uns dafür sorgen, dass sie sie erreicht.

This article was published first on wattsupwiththat.com on 9 May 2026

Anthony Watts

Anthony Watts ist Senior Fellow für Umwelt und Klima am Heartland Institute. Watts ist seit 1978 als Fernseh-Wettermoderator sowohl vor als auch hinter der Kamera tätig und liefert derzeit täglich Wettervorhersagen im Radio. Er hat Wettergrafik-Präsentationssysteme für das Fernsehen sowie spezielle Wettermessgeräte entwickelt und ist Mitautor von begutachteten Fachartikeln zu Klimathemen. Er betreibt die weltweit meistbesuchte Website zum Thema Klima, die preisgekrönte Website wattsupwiththat.com.

Link: https://clintel.org/a-generation-of-kids-thinks-they-have-no-future-science-just-admitted-why/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Ich wage mal die Prognose, dass unsere werten MSM bi9is auf Weiteres nichts dergleichen bringen werden – und dass auch die Forentrolle hier alles in Abrede stellen.

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Australiens Besessenheit von „erneuerbaren Energien“ dezimiert die Industrie

14. Mai 2026 um 09:00

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California Globe,Von Vijay Jayaraj

Große Industrieunternehmen erwägen Ausstiegsstrategien.

Australiens „grünes Energie“-Experiment hat eines der energiereichsten Länder in einen teuren Sonderfall verwandelt, der die einstigen Stützen seines Wohlstands, die Wirtschaft, ruiniert. Die Behauptung, „erneuerbare Energien seien billiger“, ist nichts weiter als Propaganda von Politikern und Marketingtricks skrupelloser Öko-Anbieter, die Familien und Arbeitgeber, die unter den hohen Kosten leiden, im Stich lassen.

Zerfall des wirtschaftlichen Ruhms

Australien besaß einst einen Wettbewerbsvorteil, um den es die ganze Welt beneidete: Die Strompreise lagen  konstant unter dem Durchschnitt der  OECD-Länder, die 38 überwiegend erfolgreiche Volkswirtschaften umfassen. Dieser Vorteil beflügelte Minen, Fabriken und den Lebensstandard des Landes. Doch er ist nun dahin.

Doch seit Mitte der 2000er-Jahre, während andere Länder ihre Stromnetze mit unterschiedlicher Kompetenz verwalteten, stiegen die Strompreise in Australien um  rund 30 % über den OECD-Durchschnitt . Dies ist ein massiver Umschwung in der Wettbewerbsfähigkeit, den keine Regierungspropaganda verbergen kann.

Australiens aktuelle Entwicklung basiert auf dem Mythos, dass sogenannte erneuerbare Energien – hauptsächlich Wind- und Solarenergie – von Natur aus billig seien und dass kurzfristige Einbußen einem dauerhaften Preisrückgang weichen würden.

Langfristige Daten aus dem In- und Ausland widersprechen dieser Annahme jedoch. Die direkten Kosten für Wind- und Solaranlagen sind zwar gesunken, die Gesamtsystemkosten – inklusive Notstromversorgung, Übertragung und finanziellen Garantien – sind aber mit steigendem Anteil dieser Anlagen am Energiemix gestiegen. Politiker erwähnen diesen Unterschied selten, wenn sie versprechen, dass „Sonne und Wind kostenlos sind“. Obwohl Sonnenstrahlen und Wind an sich nichts kosten, ist ihre Umwandlung in Strom schwierig, flächenintensiv und die Einbindung in ein landesweites Stromnetz teuer.

Bis 2020 verzeichnete Australien den größten Anstieg der Wohnimmobilienpreise unter den untersuchten Ländern: 32 % zwischen 2010 und 2020 gegenüber einem Anstieg von 8 % im OECD-Durchschnitt. Im gleichen Zeitraum verlagerte sich der Energiemix weg von Kohle hin zu wetterabhängiger Wind- und Solarenergie.

Verheerende Auswirkungen hoher Strompreise

Die Folge für die Wirtschaft war ein allmählicher Niedergang des australischen verarbeitenden Gewerbes. Energiekosten – sowohl für Strom als auch für Erdgas – stellen oft den größten variablen Kostenfaktor für die Schwerindustrie dar. Der Anteil des verarbeitenden Gewerbes an der australischen Wirtschaft sank bis 2025 auf einen  Tiefststand von 5 %  des Bruttoinlandsprodukts.

Schmelzhütten haben Schließungen angekündigt, da  steigende Stromkosten die Schwerindustrie unrentabel machenBlueScope Steel  warnt, dass die Energiekosten in Australien mittlerweile drei- bis viermal höher sind als in den USA, was die Vision des Landes von einer „Zukunft Made in Australia“ untergräbt.

Große Industrieunternehmen erwägen Ausstiegsstrategien. Orica, der weltweit größte Hersteller von Sprengstoffen für den Bergbau und landwirtschaftlichen Düngemitteln, sowie BlueScope Steel haben signalisiert, dass das derzeitige Umfeld untragbar ist. Sie haben gedroht, ihre  australischen Produktionsstätten in die USA zu verlagern .

Lokale Cafés, Metallverarbeitungsbetriebe und familiengeführte Lebensmittelgeschäfte leiden unter unerschwinglichen Kosten. Im Northern Territory  gaben 43 % der befragten Unternehmen die Energiepreise als große Herausforderung an . Dieses Problem betrifft das ganze Land: In New South Wales, dem Australian Capital Territory und Victoria sehen ein Drittel der Unternehmen die Energiekosten als kritische Hürde, in Queensland sogar mehr als ein Viertel.

Dieses Zerstörungsmuster

ist nicht auf Australien beschränkt. In Deutschland – dem Vorzeigeland der Energiewende –  werden 55 % des Stroms  aus Wind- und Solarenergie erzeugt, was zu den  höchsten Strompreisen weltweit und, laut einigen Beobachtern, zur „schlimmsten Industriekrise seit dem Zweiten Weltkrieg“ führt.

Dänemark, dessen   Strommix  zu rund 70 % aus Wind- und Solarenergie besteht, schaffte es 2023 unter die Top Fünf  der günstigsten Strompreise. Befürworter der grünen Agenda verweisen auf Länder wie Norwegen oder Paraguay als Beweis dafür, dass 100 % erneuerbare Energien möglich sind. Diese Behauptungen basieren jedoch stark auf  großzügigen Wasserkraftressourcen , über die nur wenige Regionen verfügen.

Fakt ist:  Keine moderne Volkswirtschaft hat ohne erhebliche Preiserhöhungen einen Anteil von über 40 % Wind- und Solarenergie erreicht . Dennoch strebt die australische Regierung bis 2030 einen Anteil von 82 % an. Das ist wirtschaftlicher Selbstmord, eine Garantie für Stromausfälle und ein Todesstoß für die verbliebene Industrie.

Australien hat den richtigen Weg verloren, gefangen in einer falschen Erzählung, die Kohlendioxid als planetare Bedrohung darstellt und die Bezahlbarkeit als Nebensache abtut. Ohne einen Kurswechsel wird das Land weiterhin unnötig hohe Strompreise zahlen müssen, während sich die wirtschaftlichen Schäden immer weiter anhäufen – Fabrik für Fabrik, Kleinbetrieb für Kleinbetrieb, Haushalt für Haushalt.

Autor Vijay Jayaraj

Vijay Jayaraj ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der CO2 Coalition in Arlington, Virginia. Er besitzt einen Master-Abschluss in Energiemanagement von der Robert Gordon University und einen Master of Science in Umweltwissenschaften von der University of East Anglia, beide in Großbritannien, sowie einen Bachelor of Science in Ingenieurwesen von der Anna University in Indien.

https://californiaglobe.com/fr/australias-renewable-obsession-decimates-industry/

 

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Verlorene Vermögen? Norwegen öffnet 3 alte Gas- und Ölfelder und 70 neue Explorationsstandorte

12. Mai 2026 um 12:00

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Pressemitteilung Conoco Philips Großraum Esofisk, Norwegen – Video s.u.

Von Jo Nova

Seht nur, wie schnell sich Norwegen entwickelt!

Während Australien und Großbritannien sich selbst loben und sich einreden, niemand interessiere sich für fossile Brennstoffe, spricht der Markt eine andere Sprache. Norwegen hingegen treibt die Projektentwicklung mit Hochdruck voran.

Die EcoWorriers sind unzufrieden. Diese Gas- und Ölfelder wurden zwar 1998 stillgelegt, doch es schlummern noch immer Reserven für mindestens der nächsten zwanzig Jahre. Die Förderung soll 2028 beginnen.

Das Ende der fossilen Brennstoffe war immer nur ein Mythos, den uns der Blob glauben machen wollte.

Norwegische Regierung wegen Entscheidung zur Wiedereröffnung der Nordsee-Gasfelder kritisiert.

— Von Miranda Bryant und Jillian Ambrose, The Guardian

Die Genehmigung zur Exploration in 70 neuen Gebieten löst heftige Gegenreaktionen von Gegnern fossiler Brennstoffe aus.

Inmitten der starken Preissteigerungen bei Öl und Gas seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran im Februar hat Oslo auch die Genehmigung erteilt, dass Öl- und Gasunternehmen an 70 neuen Standorten in der Nordsee, der Barentssee und der Norwegischen See nach Öl und Gas suchen dürfen.

Die Entscheidung der von der Labour-Partei geführten Regierung widerspricht dem Rat der nationalen Umweltbehörde und hat linke Parteien erzürnt.

„Wir leben in unruhigen Zeiten“, sagte Premierminister Jonas Gahr Støre bei der Bekanntgabe der Entscheidung, die „einen großen Mehrwert für die Gemeinschaft schaffen, die Grundlage für gute Arbeitsplätze im ganzen Land legen, unser gemeinsames Wohlergehen sichern und zur Energiesicherheit Europas beitragen“ werde.

Es gibt mindestens fünf verschiedene Projekte und Bereiche, die plötzlich in Betrieb genommen wurden:

Der norwegische Staatskonzern Equinor hofft, das Ölfeld Rosebank zu erschließen, während Shell auf eine Regierungsentscheidung zu seinem Gasprojekt Jackdaw wartet.

Dies wird natürlich dazu beitragen, Europa aus seiner grünen Fantasie zu befreien:

Norwegen hat gerade eine weitere Gasversorgungsleitung für Europa in Betrieb genommen.

— Von Jan-Thore Bergsagel – 

Equinor hat das lange stillgelegte Gasfeld Eirin beschleunigt in Betrieb genommen und damit die europäische Versorgung über die bestehende Infrastruktur gestärkt – und das zu einer Zeit, in der die Energiesicherheit nach wie vor die Politik dominiert.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, warum Eirin, das über erwartete förderbare Ressourcen von rund 27,6 Millionen Barrel Öläquivalent, hauptsächlich Gas, verfügt, plötzlich strategische Bedeutung erlangt hat.

Vielen Dank an Ben Beattie, der @yestiseye retweetet hat – „Oh nein, das Australia Institute wird verärgert sein “.

https://joannenova.com.au/2026/05/what-stranded-asset-norway-opens-up-3-old-gas-and-oil-fields-and-70-new-exploration-sites/

 

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Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 13 /2026

11. Mai 2026 um 12:00

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Meldungen vom 24. April 2026:

„Globale Erwärmung”? Nicht in dieser Darstellung

Der März 2026 lieferte kein einheitliches „Signal für die globale Erwärmung“, wie Aktivistenkreise glauben machen wollen. Der Monat war von Gegensätzen geprägt, wie es bei allen Monaten der Fall ist.

Tatsächlich tendiert die Gesamtfarbe des Planeten im Vergleich zum 10-Jahres-Durchschnitt eher ins Blaue:

Während im Westen der USA und im Fernen Osten Russlands vereinzelte Gebiete mit ungewöhnlicher Wärme vorherrschten, erlebten praktisch ganz Kanada und Alaska einen historisch kalten Monat.

Zentralasien zitterte, wobei sich ein breiter Kältegürtel über Kasachstan bis nach China und Indien erstreckte.

Ansonsten lagen die Temperaturen auf weiten Teilen der Erde unter dem Normalwert. In Afrika war es größtenteils kühl. In Südamerika ebenfalls. Auch in weiten Teilen Australiens war es ungewöhnlich kalt, insbesondere in den zentralen Regionen.

Dies ist kein synchronisiertes Muster der globalen Erwärmung – wie es die Mainstream-Medien für März 2026 darstellten. Vielmehr handelt es sich um eine Umverteilung und Konzentration der Wärme auf drei Hauptregionen (die dritte ist Europa), angetrieben durch Veränderungen in der Zirkulation, Schwankungen im Ozean und saisonale Dynamik. Überall sonst war es überwiegend kühl.

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Zweimal in drei Jahren? Über die Behauptung zum Polarwirbel mit einer Wahrscheinlichkeit von „1 zu 250“

Im März 2024 berichtete das Met Office von einer seltenen Konstellation in der Stratosphäre: drei plötzliche stratosphärische Erwärmungen innerhalb eines einzigen langen Winters, was es als ein „einmal in 250 Jahren auftretendes Ereignis“ einschätzte.

Doch genau dieses Muster scheint sich nun in den Jahren 2025–26 zu wiederholen. Neueste NCEP-Daten zeigen erneut drei deutliche Störungen des Polarwirbels innerhalb einer Saison.

Zwei Vorkommnisse innerhalb von drei Wintern stehen im Widerspruch zu einer 250-Jahres-Erwartung.

Im Jahr 2024 wurde El Niño als Teil der Erklärung herangezogen. Er kann die Wahrscheinlichkeit einer Störung in der Stratosphäre erhöhen. Dieses Argument lässt sich jedoch nicht auf die Jahre 2025–26 übertragen. Das Jahr 2025 begann mit einem kurzen, schwachen La Niña-Ereignis und ging anschließend in ENSO-neutrale Bedingungen über. Es gibt kein El-Niño-Signal, auf das man sich stützen könnte.

Daher richtet sich die Aufmerksamkeit auf andere Faktoren.

Der Ausbruch des Hunga Tonga sticht hervor.

Er schleuste eine gewaltige, rekordverdächtige Menge an Wasserdampf in die Stratosphäre und veränderte damit die Temperaturstruktur und das Wellenverhalten in Höhen, in denen sich der Polarwirbel bildet und entwickelt.

Hunga Tonga spielte wahrscheinlich eine Schlüsselrolle, aber die Sonnenaktivität ist ein weiterer Faktor. Veränderungen der Sonnenaktivität wirken sich auf die obere Atmosphäre aus und können die Dynamik der Stratosphäre beeinflussen. Es wird angenommen, dass eine geringere Sonneneinstrahlung den Jetstream schwächt und eine stärker meridionale (wellige) Strömung begünstigt, was die Wahrscheinlichkeit von Zusammenbrüchen des Polarwirbels erhöht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/comeback-winter-for-eastern-europe?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 1. Mai 2026:

Belgien stoppt den Rückbau von Kernkraftwerken

Belgiens Stilllegung seiner Kernkraftwerke wurde gestoppt. Die Regierung hat mit Engie eine Absichtserklärung über eine vollständige Übernahme durch den Staat unterzeichnet.

Jahrelang folgte Belgien dem grünen Drehbuch: zuverlässige Kernkraftwerke stilllegen und auf wetterabhängige Energie setzen. Doch die Realität hat nun einen abrupten Rückzieher erzwungen.

Premierminister Bart De Wever sagte am Donnerstag: Belgien wolle „sichere, bezahlbare und nachhaltige Energie“ mit geringerer Abhängigkeit von Importen und mehr Kontrolle über die eigene Versorgung.

Meine Frage: Warum hat es jemals etwas anderes angestrebt?

Kernkraft war schon immer die vernünftige Option: hohe Energiedichte, regelbar, heimisch und kohlenstoffarm. Sie funktioniert, wenn der Wind nachlässt. Sie funktioniert, wenn die Sonne nicht scheint. Sie funktioniert, wenn die Gaspreise in die Höhe schnellen.

Europa fasst endlich einen Entschluss.

Link: https://electroverse.substack.com/p/concordia-sets-back-to-back-monthly?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 4. Mai 2026:

Der Rückgang der Bewölkung beeinflusst das Klima in Tibet

Eine weitere nette CO₂-Geschichte ist gerade an die Wand gefahren.

Eine neue Studie in Geophysical Research Letters untersucht die Erwärmung im Frühjahr über dem westlichen Tibetischen Plateau und Südwestasien. Die Autoren identifizieren den Western Tibetan Vortex (WTV) und nicht CO₂ als den dominierenden Faktor für die Schwankungen der Temperatur im Frühjahr in dieser Region.

Der WTV ist das wichtigste atmosphärische Zirkulationsmuster über dem westlichen Tibetischen Plateau. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass er etwa zwei Drittel der Schwankungen der Lufttemperatur in 2 m Höhe im Frühjahr in der gesamten Region erklärt.

Es ist ein bekanntes Schema: Wenn die WTV antizyklonal ist, nimmt die Gesamtbewölkung ab. Da weniger Wolken am Himmel sind, erreicht mehr einfallende Sonnenstrahlung die Erdoberfläche. Dieses einfallende Sonnenlicht ist als nach unten gerichtete kurzwellige Strahlung (DSW) bezeichnet. Die Temperaturen steigen. Umgekehrt nimmt die Bewölkung zu, wenn die WTV zyklonal ist. Es gelangt weniger Sonnenlicht auf den Boden. Die DSW sinkt. Die Temperaturen sinken.

Die zusammengesetzte Analyse der Studie ergab, dass die durch das WTV verursachten Wolkenveränderungen groß genug waren, um eine erhebliche Temperaturreaktion zu erklären. Ein Rückgang der Gesamtbewölkung um 11,07 % führte zu einem Anstieg der wolkenbedingten abwärtsgerichteten kurzwelligen Strahlung um 7,02 W/m², wodurch die Lufttemperatur um 1,87 °C stieg.

Die Studie ergab zudem, dass die durch WTV verursachte abwärtsgerichtete kurzwellige Strahlung etwa 2,41 °C zur modellierten Anomalie der Temperatur in den GEWEX-Satellitendaten beitrug. Reanalyse-Daten von ERA5 und MERRA-2 stützten dieses Ergebnis: DSW war der primäre Strahlungsfaktor, der den Zusammenhang zwischen WTV und regionalen Temperaturänderungen herstellte.

Die leichte Erwärmung der letzten Jahrzehnte auf dem tibetischen Plateau wird stark mit dem CO₂-Diskurs verknüpft. Diese Studie zeigt jedoch, dass die Temperaturvariabilität stark von der natürlichen atmosphärischen Zirkulation und von wolkenbedingten Veränderungen der Sonneneinstrahlung bestimmt wird. Die Autoren identifizieren CO₂ nicht als treibende Kraft des untersuchten Erwärmungs-Prozesses. Kohlendioxid wird nicht einmal erwähnt.

Die vollständige Studie steht hier.

Link: https://electroverse.substack.com/p/athens-logs-coldest-may-day-since?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 5. Mai 2026:

Erholung des Meereises um die Antarktis

Das antarktische Meereis befindet sich wieder in einem Panikzyklus. Die Zahlen jedoch nicht.

Das NSIDC beziffert das Minimum des antarktischen Meereises im Jahr 2026 am 26. Februar auf 2,58 Millionen km², was um beachtliche 730.000 km² über dem Rekordtief (verzeichnet im Jahr 2023) liegt.

Copernicus meldete für Februar eine Meereisfläche in der Antarktis von 3,2 Millionen km², was nur 0,1 Millionen km² unter dem Durchschnitt der Jahre 1991–2020 liegt – also etwa 3 % unter dem Normalwert –, was ebenfalls keinen Zusammenbruch bedeutet.

Mercator Ocean bezifferte unter Verwendung von OSI-SAF-Daten das tägliche Sommerminimum am 25. Februar auf 2,36 Millionen km², was in etwa dem Durchschnitt von 1993 bis 2010 von 2,40 Millionen km² entspricht.

[Tony Heller]

In den Jahren 2022 und 2023 war das Meereis in der Antarktis auf einem Tiefstand.

Doch im Jahr 2026 hat sich die Lage drastisch zugunsten des Meereises gewendet.

Das Meereis in der Antarktis ist unglaublich unbeständig. Die Winde, Stürme, Strömungen und saisonalen Zirkulationen, die die Ausdehnung 2023 nach innen gedrückt haben, scheinen sie nun 2026 wieder nach außen ausgebreitet zu haben. Ein Jahr mit geringer Ausdehnung ist kein Beweis für einen „Kipppunkt“. Und ein Jahr mit hoher Ausdehnung ist kein Beweis für das Gegenteil.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-may-freeze-deepens-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Der Beitrag Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 13 /2026 erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)

Die Kosten für das Pumpspeicherkraftwerk steigen auf das zwanzigfache – dafür bekämen wir vier Kernkraftwerke

04. Mai 2026 um 16:00

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Von Jo Nova, Steve Hunter

Snowy 2.0 wird als Denkmal für das organisierte Verbrechen stehen. – Hier ein up-date

Der aufgeblähte Staatsapparat ist der Inbegriff von Abzocke. Die Kosten werden verschleiert, Anfragen nach Information werden trotz gesetzlicher Informationspflicht abgelehnt, die Gewerkschaften streichen die Kassen voll, und ein ausländischer Konzern verdient sich eine goldene Nase. Und am Ende dürfte der gespeicherte Strom einen horrenden Preis von 200 Dollar pro Kilowattstunde haben – das Sechsfache des Preises von Braunkohlestrom.

Malcolm Turnbull (Ehemaliger Premierminister von Australien) versprach uns, es würde 2 Milliarden Dollar kosten und vier Jahre dauern, und nun, neun Jahre später, haben wir nur 40 Milliarden Dollar zur Verfügung und noch drei Jahre vor uns…

Dieses Projekt bietet für jeden Betrüger etwas. Die Verzögerungen durch inkompetentes Management haben während der Bauphase zu zusätzlichen Zinsen in Höhe von 8 Milliarden Dollar geführt. Das wird die Banker freuen. Es gibt 3.000 zusätzliche Arbeiter, deren Bedarf niemand eingeplant hatte, und sie verdienen durchschnittlich jeweils 250.000 Dollar. Und die Kosten für die Hochspannungsverbindung belaufen sich mittlerweile auf 12 Milliarden Dollar. Wie bei allen „erneuerbaren“ Projekten ist der Brennstoff zwar kostenlos, aber die Kosten für dessen Gewinnung und Verteilung sind enorm.

Die Kosten für Snowy Hydro 2.0 sind auf 42 Milliarden Dollar gestiegen und haben Forderungen nach einer Untersuchungskommission ausgelöst.

Von Tansy Harcourt, The Australian

Die wahren Kosten von Snowy Hydro 2.0 sind auf 42 Milliarden Dollar angestiegen und sollten Gegenstand einer Untersuchungskommission zu „einer der größten Katastrophen“ in der australischen Infrastruktur sein, sagten der Ökonom Bruce Mountain und der Energiemanager Ted Woodley.

Die Hauptauftragnehmer des australischen Vorzeigeprojekts für erneuerbare Energien erzielen gleichzeitig Gewinne auf Kosten der Steuerzahler durch Vereinbarungen, die eine Zahlung unabhängig von der Leistung garantieren, während eine Reihe von Premierministern eine Mauer der Geheimhaltung um das Projekt aufrechterhalten haben.

Die Kosten belaufen sich nun auf 1.500 US-Dollar pro Person (Mann, Frau und Kind). Es ist, als würde die Regierung von jeder vierköpfigen Familie 6.000 US-Dollar für etwas verlangen, das keinen Strom erzeugt, sondern lediglich überschüssigen Wind- und Solarstrom speichern soll, damit wir aus einem nutzlosen Produkt etwas weniger Nutzloses machen können.

Das sind reine Subventionen für Wind- und Solarenergie. Jedes Projekt im Bereich erneuerbarer Energien sollte mit Gebühren belastet werden, die diese Subventionen decken, und dann wird sich zeigen, wie hoch die tatsächlichen Kosten pro Stunde für unzuverlässige Stromversorgung sind.

Wer verdient an Snowy?

Der italienische Baukonzern Webuild leitet das Projekt und erzielte allein im letzten Jahr in Australien einen Umsatz von 4 Milliarden Euro (einschließlich weiterer Projekte). Australien ist für Webuild nun umsatztechnisch der zweitwichtigste Markt nach Italien und stellt das größte Projektportfolio des Unternehmens dar.

Webuild arbeitet mit einem umstrittenen Kosten-Plus-Margen-Vertrag. Branchenüblich betrachtet bedeutet das wahrscheinlich, dass das Unternehmen für jeden investierten Dollar 1,20 Dollar erhält, was einen Fehlanreiz für Großprojekte schafft.

„Das ist doch ein wunderbares Geschäft, nicht wahr?“, sagte ein ehemaliger Insider.

Eine der Verzögerungen bei Webuild war darauf zurückzuführen, dass sie Arbeiterunterkünfte in Italien bauen und nach Australien liefern lassen wollten. Denn die australische Wirtschaft kennt ja keine abgelegenen Lager für Minenarbeiter, oder?

Aus dem Herald Sun – Bruce Mountain ist ein Fan erneuerbarer Energien, und selbst er hasst sie:

Snowy „Too Big To Fail“

Dr. Mountain argumentierte, das Projekt stelle ein grundlegendes politisches Versagen dar, das die aufeinanderfolgenden Regierungen gerne verschweigen. „Snowy 2.0 ist und war schon immer eine furchtbare Idee“, sagte er und verwies auf die Kosten, die Umweltschäden und ein Speichersystem, das sich nicht wie Batterien schnell wieder aufladen lasse.

Es dauert Monate, bis Wasser durch ein Kaskadensystem gepumpt werden kann, bevor der obere Speicher wieder aufgefüllt sein könnte. Daher ist es für die flexible Backup-Funktion, für die es ursprünglich konzipiert wurde, ungeeignet.

Nach Fertigstellung soll Snowy Hydro über eine Langzeitspeicherkapazität von 350 GWh verfügen – genug, um 3 Millionen Haushalte eine Woche lang mit Strom zu versorgen. Ob das Projekt 42 Milliarden Dollar wert ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Oder wir hätten vier Kernkraftwerke nach südkoreanischem Vorbild bauen und damit 5 GW tatsächliche Leistung erzeugen können, mit einer Jahresproduktion von 40 TWh. Das ist hundertmal so viel Energie und immer verfügbar, wenn wir sie brauchen. Der große Nachteil ist natürlich, dass es ein Desaster für Investoren im Bereich erneuerbarer Energien und all die naiven Politiker ist, die Wind- und Solarenergie als „billig“ bezeichnet haben.

Es gibt natürlich hervorragende Gründe für Geheimhaltung.

Verantwortungsbewusste Parlamentsmitglieder sehen es als ihre Pflicht an, diese horrenden Kosten vor Steuerzahlern, politischen Gegnern und jedem, der einen Taschenrechner besitzt, geheim zu halten. Es geht hier nicht darum, sich der Verantwortung zu entziehen, sondern darum, die australische Bevölkerung vor den schädlichen Folgen der Kenntnis dieser astronomischen Zahlen zu schützen. Die plötzliche Veröffentlichung der Wahrheit würde die Nation demoralisieren und die Depressions- und Suizidraten erhöhen, wenn die Menschen wüssten, wie korrupt und unfähig unsere Regierung tatsächlich ist. Damit dient diese Geheimhaltung dem Schutz der öffentlichen psychischen Gesundheit.

Dann ist da noch die Frage der Geschäftsgeheimnisse. Wir wollen nicht, dass ausländische Infrastrukturfirmen erfahren, wie einfach es ist, Australien absurde Summen abzuknöpfen. Sie würden alle ihre Angebote erhöhen. Wenn bekannt würde, dass Budgets flexibel, Fristen optional und Kostenüberschreitungen praktisch eine Einnahmequelle sind, würde jeder Bieter entsprechend reagieren. Australien wird nie wieder eine faire Ausschreibung erhalten.

Natürlich steht auch die nationale Sicherheit auf dem Spiel. Wenn Gegner erfahren, wie effektiv ein einzelnes Projekt die Kosten in die Höhe treiben und das Stromnetz überlasten kann, könnten sie versuchen, dieses Modell zu kopieren. Warum sollte man die Infrastruktur sabotieren, wenn man sie einfach in Auftrag geben kann?

Fairerweise muss man aber sagen, dass es schwer vorstellbar ist, wie ausländische Spione die Situation noch verschlimmern könnten, als es die Labor-Partei ohnehin schon getan hat.

https://joannenova.com.au/2026/04/snowy-2-0-blows-out-20-times-to-42b-we-could-have-built-4-nuclear-plants/

Mega-Pumpwasserkraftwerk wird zur totalen Wirtschafts- und Umweltkatastrophe

Der Beitrag Die Kosten für das Pumpspeicherkraftwerk steigen auf das zwanzigfache – dafür bekämen wir vier Kernkraftwerke erschien zuerst auf EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie.

(Auszug von RSS-Feed)
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